Arbeitsmarkt / Einkommen / Mindestlohn

Einkommensteuer - Fast 3 Millionen Deutsche zahlen Spitzensteuersatz

Der Spitzensteuersatz beträgt 42 Prozent – mittlerweile fällt einer von 15 Steuerzahlern darunter. Für diese Entwicklung gibt es einen einfachen Grund.

Jedes Jahr rutschen etwa 150.000 Steuerzahler in die Spitzenbelastung der Einkommensteuer. Dieses Jahr werden knapp 3 Millionen Bürger den Spitzensteuersatz von 42 Prozent zahlen. Vergangenes Jahr waren es 2,85 Millionen Steuerzahler gewesen, im Jahr davor 2,69 Millionen. Die Zahlen nannte das Bundesfinanzministerium. Danach gefragt hatte der FDP-Abgeordnete Carl-Julius Cronenberg.   mehr ...

Mindestlohn soll in zwei Stufen auf 9,35 Euro steigen

Der Mindestlohn in Deutschland soll im Jahr 2019 auf 9,19 Euro steigen und zum 1. Januar 2020 noch mal auf 9,35 Euro pro Stunde. Auf einen entsprechenden Vorschlag verständigte sich die sogenannte Mindestlohnkommission. Für rund drei Millionen Menschen, die Mindestlohn bekommen, bedeutet dies ab dem 1. Januar mehr Gehalt. Die Bundesregierung muss die künftige Höhe des Mindestlohns noch per Verordnung umsetzen, es wird erwartet, dass Bundesarbeitsminister Hubertus Heil die Vorlage annimmt.   mehr ...
 
 
Rund 19.000 Menschen in Deutschland haben vor vier Jahren Einkünfte aus Lohn und Einkommen in Höhe von mindestens einer Million Euro gehabt. Das Durchschnittseinkommen lag dabei bei 2,7 Millionen Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Grundlage ist die Lohn- und Einkommensteuerstatistik aus dem Jahr 2014 - wegen der langen Fristen zur Steuerveranlagung liegen die Angaben erst jetzt vor.   mehr ...

 

Weiteres SZ: "Bundesregierung beschließt Ende der Teilzeit-Falle."

Tagesschau: "Bundesverfassungsgericht - "Kettenbefristung" bleibt verboten."

SZ: "Karlsruhe - Bundesverfassungsgericht bestätigt Streikverbot für Beamte."

SZ: "Regierung beschäftigt Tausende Mitarbeiter mit sachgrundloser Befristung."

Spiegel: "Tiefster Stand seit der Wiedervereinigung - Zahl der Arbeitslosen sinkt auf 2,3 Millionen."

Spiegel: "Tariferhöhung im Baugewerbe - Arbeitgeberverbände stimmen Schlichterspruch zu."

Wirtschaftswoche: "34,50 Euro pro Arbeitsstunde - Deutsche Arbeitskosten über dem EU-Schnitt."

n-tv: "Teilzeit, Leiharbeit, Minijobs - In Deutschland nimmt Niedriglohnarbeit zu."

Meedia.de: "Xing-Studie - Mehrheit der Befragten ist mit Gehalt unzufrieden und will Einblick in die Lohnstrukturen."

n-tv: "Weniger als 2000 Euro im Monat - Viele Vollzeitjobs reichen zum Leben nicht."

FAZ: "Ökonomen: 2,37 Millionen Arbeitslose im April."

FAZ: "Beamtensold - Die Bayern verdienen am meisten."

Statista: "Neue Studie der Hans Böckler Stiftung - So hoch müsste der Mindestlohn sein,"

Zeit: "Einkommensverteilung - Neun von zehn Deutschen halten Gehaltsunterschiede für zu groß."

GEW: "„Guter Abschluss: im Schnitt rund 7,5 Prozent für die Beschäftigten!“."

Tagesschau: "Heil-Gesetzentwurf - Rückkehr in Vollzeit - ein neuer Anlauf."

Tagesschau: "Neuer Tarifvertag - Ver.di nimmt Post-Angebot an."

Zeit: "Bundesagentur für Arbeit - Immer weniger Arbeitslose in Deutschland."

Tagesschau: "Reallöhne steigen - aber langsamer."

SZ: "Mindestlohn-Tricks kosten Deutschland zehn Milliarden."

Statista: "Befristete Beschäftigung und ihre Auswirkungen."

SZ: "Offene Stellen - Der Arbeitsmarkt ist ein kompliziertes Puzzle."

TAZ: "Gewerkschaften prangern Lohnraub an."

Spiegel: "Zahl der Leiharbeiter steigt."

Heise: "Nur Top-Fachkräfte profitieren vom Job-Boom auf dem Arbeitsmarkt."

Spiegel: "Einigung auf Haustarifvertrag - VW-Beschäftigte erhalten 4,3 Prozent mehr Lohn."

AWBlog.at: "Die Entwicklung des Niedriglohnsektors zwischen 1996 und 2015 – Österreich, Deutschland und die Schweiz im Vergleich."

Spiegel: "Bau-Mitarbeiter und Gebäudereiniger Regierung beschließt höhere Mindestlöhne."

Tagesschau: "EuGH-Urteil - Bereitschaftszeit ist Arbeitszeit."

BR: "Überstunden-Republik Deutschland - Wenn die Mehrarbeit zur unbezahlten Regel wird."

Bitkom: "Rekordwachstum im Arbeitsmarkt der ITK-Branche."

Wirtschaftswoche: "Nur 1,5 Prozent der Unternehmen von Befristungsplänen betroffen."

Heise: "Maschinen könnten ein Viertel der Arbeitsplätze übernehmen."

IG Metall: "Abschluss in der M+E-Industrie."

Boeckler-Stiftung: "Befristete Beschäftigung - Leben in der Schwebe."

Tagesschau: "Extrem stabiler Arbeitsmarkt - DGB  will deutlich höheren Mindestlohn."

SZ: "2,7 Millionen bekommen weniger als den Mindestlohn."

Spiegel: "Konjunkturboom - Arbeitslosigkeit in Europa auf Zehnjahrestief."

FR: "Tarifverhandlungen - IG Metall stellt hohe Forderungen."

t3n: "Entgelttransparenzgesetz - Die wichtigsten Fragen kurz beantwortet."

SZ: "Zukunft der Arbeit - "Wir arbeiten alle immer mehr. Ohne Ausnahme."

Elektroniknet: "DGB: Mindestlohn schafft neue Arbeitsplätze."

FAZ: "Arbeitslosigkeit auf tiefstem Stand seit Wiedervereinigung."

FAZ: "Überschuss der Arbeitsagentur - Sinkt bald der Arbeitslosen-Beitrag?

Zeit: "Arbeitslosenquote - Zahl der Erwerbslosen sinkt weiter."

Zeit: "Deutsche machten 1,7 Milliarden Überstunden."

"Spiegel: "Boom am deutschen Arbeitsmarkt - 2018 sollen 400.000 neue Jobs entstehen."

SZ`: "Arbeitgeber tricksen beim Mindestlohn."

Heise: "Wirtschaftsweise stoßen Debatte über 8-Stunden-Tag neu an."


Management / Jobs

IT verdrängt Ingenieure - Maschinenbau- und Elektroningenieure fallen zurück

Softwareentwickler und –Programmierer hatten im Frühjahr erstmals den größten Anteil am Stellenmarkt. Maschinenbau- und Elektroingenieure sind auf den zwölften Platz zurückgefallen. Für den DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2018 wurden 12.966 Stellenangebote ausgewertet:

In diesem Jahr befinden sich weder Maschinenbauer noch Elektroingenieure unter den ersten zehn Plätzen des DEKRA Arbeitsmarkreports 2018. Sie teilen sich nun den zwölften Platz.

Ein Novum für Elektroingenieure, die seit 2008 zu den Top-Ten-Berufen zählten. Architekten und Bauingenieure profitieren hingegen vom anhaltenden Bauboom.   mehr ...

Motivationsbullshit - Warum ein Leben außerhalb der Komfortzone gefährlich ist

„Das Leben beginnt am Ende deiner Komfortzone“ – ein Satz, der motivieren und zu Grenzüberschreitungen anstacheln soll. In Maßen ist das eine gute Idee. Der Satz ist trotzdem falsch:

Wild, aufregend, eine Existenz im Grenzbereich. Das verspricht der Motivations-Leitsatz „Das Leben beginnt am Ende deiner Komfortzone“. Bei näherem Hinsehen ist dieser zunächst ermutigend klingende Leitspruch ziemlich großer Quatsch. Man könnte auch sagen: Motivationsbullshit.   mehr ...

Arbeitsmarkt - Sie sind zu unflexibel

Firmen beschäftigen ihre Mitarbeiter nur noch nach Bedarf, gerne auch nach Feierabend. Das hätte Vorteile - wenn die Arbeitgeber ebenso anpassungsfähig wären.   mehr ...

Zeit: "Arbeitsmodelle - Gefährlich flexibel: Minijobber, Klickworker, Scheinselbstständige: Die neuen Formen der Arbeitsverhältnisse gefährden den Sozialstaat."
Correctiv.org: "Ungerechte Arbeitswelt."
Zeit: "Mein Beruf ist ein Bullshitjob: Immobilienmakler, Unternehmensberater, Investmentbanker: Sie sind die Hofnarren des Kapitalismus, sagt der Anthropologe David Graeber. Er nennt sie Bullshitjobs."
Harvard Business Manager: " ."
Der Freitag: "Innerlich gekündigt."
Konfliktmanagement.: "Wie lösen wir Konflikte?"

Bewerbungen

KI optimiert Recruiting - Google verpasst Hire ein Update

Knapp ein Jahr ist Googles Recruiting-App Hire alt – jetzt soll künstliche Intelligenz die Suche nach dem richtigen Bewerber optimieren.

Mit ein paar Klicks einen Interview-Termin vereinbaren oder automatisch Lebensläufe nach den passenden Skills durchsuchen: Googles Job-Portal-Tool Hire wird mit einem Update mit künstlicher Intelligenz ausgestattet, teilte Google mit. Damit soll die Job- beziehungsweise Mitarbeitersuche einfacher und effizienter funktionieren.   mehr ...

Datenschutzgrundverordnung - Acht Punkte, die Personalabteilungen bei der DSGVO beachten müssen

Die Datenschutzgrundverordnung betrifft nicht nur Kunden-, sondern auch Bewerberdaten. Bewerbungsmappen einfach weiterzuleiten geht nicht mehr. Auf diese Dinge müssen Personaler künftig achten.   mehr ...

Bewerbung via Smartphone - Wie die Mobile-Nutzung Recruiting-Prozesse verändert

Unser Alltag ist mobil. Das ist in erster Linie praktisch, verändert aber auch unsere Erwartungshaltung und unser Verhalten. Auswirkungen davon zeigen sich auch vermehrt im Recruiting, denn Mobile-Commerce-Kunden sind gleichzeitig auch potenzielle Bewerber.   mehr ...

 


Universitäten / Studium

Medizinstudium - NRW stellt bundesweit erstes Gesetz zur Landarztquote vor

- Nordrhein-Westfalen vergibt künftig einen Teil der Medizinstudienplätze an Bewerber, die sich verpflichten, nach dem Studium für zehn Jahre als Hausärzte auf dem Land zu arbeiten.

- Der Gesetzentwurf zur sogenannte Landarztquote ist bundesweit bisher einzigartig.

- Auch andere Bundesländer diskutieren den Ansatz, um künftig den Bedarf an Hausärzten in entlegenen Regionen abdecken zu können:

Nordrhein-Westfalen bietet jungen Menschen einen Deal an: Wer verspricht, nach einem Medizinstudium als Arzt auf dem Land zu arbeiten, bekommt einen der begehrten Studienplätze im Land. Mehr als sieben Prozent der Plätze werden ab dem Wintersemester 2019/20 außerhalb des sonstigen Vergabeverfahrens an diejenigen Anwärter vergeben, die dieses Versprechen eingehen.   mehr ...

Bologna hat das Studieren stark verändert

20 Jahre nach Beginn der Umstellung auf Bachelor/Master überlegen Europas Hochschulminister, wie es nun weitergeht. Selbst Bologna-Verfechter sehen Verbesserungspotenzial:

Mittlerweile ist die neue Studienstruktur in Deutschland weitgehend umgesetzt. Mehr als 90 Prozent aller Studiengänge führen zum Bachelor oder Master, der Rest zumeist zum Staatsexamen. Andere Abschlüsse spielen kaum noch eine Rolle. Dank Bologna können Studierende, vor allem wegen der großen Auswahl an aufbauenden Master-Studiengängen, ihre Studienbiografie heute weitaus besser definieren als früher, findet Wolf. Und durch die Internationalisierung mit immer mehr Studienangeboten auf Englisch und immer mehr Studierenden aus dem Ausland "kommt in der Wissenschaft viel stärker als früher die Welt zu uns".   mehr ...

Wartezeitquote - Im Streit um Studienplätze

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts muss das Auswahlverfahren fürs Medizinstudium neu geordnet werden. Auf erste Eckpunkte haben sich die Länder nun geeinigt. Was wird aus den Wartezeitlisten?   mehr ...

 
 
Der Freitag: "Von den Siegenern lernen."

Bildung / Schulsystem

Schon ab der ersten Klasse? - Kinderschutzbund will „Digitale Medien“ als Schulfach

Der Landesvorsitzende des Kinderschutzbundes in Niedersachsen plädiert dafür, dass Kinder schon in der ersten Klasse das Fach „Digitale Medien“ bekommen. Das sei so wichtig wie Mathe oder Deutsch:

Der Vorsitzende des Deutschen Kinderschutzbundes in Niedersachsen, Johannes Schmidt, fordert ein Unterrichtsfach „Digitale Medien“ schon von der ersten Klasse an. „Das Fach muss denselben Stellenwert haben wie Mathe oder Deutsch“, sagte Schmidt anlässlich der Jahrestagung des Landesverbands am Samstag in Stade.   mehr ...

Anja Karliczek -  "Wir sollten die Schulen umbauen"

Es war eine große Überraschung: Die vollkommen unbekannte CDU-Politikerin Anja Karliczek ist die neue Bundesbildungsministerin. Hier erklärt sie, wie sie Deutschlands Bildung umkrempeln will.   mehr ...

Digitale Bildung: Ruf nach "Social-Media-Diät" und Kritik an BYOD

Der verzögerte Digitalpakt für Schulen ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein, sind sich Bundestagsabgeordnete einig. Schüler dürften nicht verpflichtet werden, eigene Tablets mitzubringen:

Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner warb am Montag auf der Bildungskonferenz des Digitalverbands Bitkom in Berlin für eine "Nachrichten- und Social-Media-Diät" gerade für Schüler. Kehrseite der digitalen Medien sei, dass man "immer und überall online verfügbar ist". Wer ständig auf sein Smartphone schaue, erhalte "eine kleine Belohnung sofort", was ein Suchtverhalten auslöse. Wichtig sei es daher im Bildungssystem, "bewusste Fertigkeiten im Umgang mit digitaler Technik zu vermitteln". Auch das klassische Wissen lasse sich damit besser unters Volk bringen. So seien etwa im Sprachunterricht oder Mathematik nützliche Anwendungen denkbar.   mehr ...

 
 
TAZ&: "Privatschulen und Einkommen - Kostspielige Bildung: Kinder aus einkommensschwachen Familien besuchen seltener Privatschulen, da das Schulgeld zu hoch ist. Das widerspricht dem Grundgesetz.."
Der Freitag: "In der Wahnsinnsrepublik: Immer mehr westdeutsche Bundesländer wollen das G8-Abitur nach 12 Jahren wieder abschaffen, weil viele Eltern gegen den Stress ihrer Kinder protestieren."

Frauen im Beruf

Frauenquote im Detail - Viel zu früh zum Feiern

Zum ersten Mal erfüllen die Dax-Aufsichtsräte die Frauenquote von 30 Prozent. Das Gesetz zeigt also Wirkung. Doch die Analyse zeigt: Eigentlich ist die Steigerung mickrig:

Hat man ein Ziel erreicht, kann man zwischen zwei Optionen wählen. Entweder man steckt sich ein neues Ziel. So machen es die Dax-Konzerne üblicherweise, wenn es um Umsatzsteigerung oder Produktentwicklung geht. Oder man lehnt sich erst einmal zurück und erholt sich. Dafür, so sieht es aus, haben sich die meisten großen Firmen bei der Frauenförderung entschieden.   mehr ...

Allbright Stiftung - In Deutschland leiten am wenigsten Frauen Börsenunternehmen

In den Vorständen deutscher Dax-Unternehmen arbeiten nach wie vor nur wenige Frauen. Eine Studie der Allbright Stiftung hat die jeweils 30 größten börsennotierten Firmen in Frankreich, Großbritannien, Polen, Schweden, den USA und Deutschland verglichen und kommt zu dem Ergebnis: Nirgendwo sind auf der Führungsebene so wenige Frauen vertreten wie in Deutschland.   mehr ...

Frauenquote - In den Aufsichtsräten wirkt die Quote

Deutsche Unternehmen besetzen ihre Kontrollgremien häufiger mit Frauen als früher - weil sie es müssen. Bei Vorständen sieht es düster aus.   mehr ...

 


Ausbildung

Jeder vierte Lehrling wirft hin

- Einer von vier Lehrlingen in Deutschland bricht seine Berufsausbildung ab.

- Je nach Ausbildungsberuf fallen die Abbrecherquoten sehr unterschiedlich aus.

- Eine nähere Betrachtung zeigt: Wo die Vergütung besonders niedrig ist, halten die wenigsten durch:

Mehr als jede vierte berufliche Ausbildung in Deutschland wird abgebrochen, das ist der schlechteste Wert seit Beginn der Neunzigerjahre. Bei Auszubildenden, die Koch, Restaurantfachkraft oder Friseur werden wollen, hört sogar etwa jeder Zweite vor der Abschlussprüfung auf. Dies geht aus dem Entwurf für den Berufsbildungsbericht 2018 hervor, der der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Demnach wurden 2016 gut 146 000 Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst. Den Bericht legt das Bildungsministerium jedes Jahr vor.   mehr ...

Industrielle Metall- und Elektroberufe - Modernisierung der Ausbildung: Agil in die Industrie 4.0

Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat heute auf seiner Sitzung in Bonn die Teilnovellierung der industriellen Metall- und Elektroberufe und des Mechatronikers zum 1. August 2018 beschlossen. Damit sind die Sozialpartner der Metall- und Elektro-Industrie (M+E) einen wichtigen Schritt vorangekommen, ihre Berufe rasch und in einem „Agilen Verfahren“ für die Anforderungen der Digitalisierung und von Industrie 4.0 fit zu machen.   mehr ...

Statistik Zahl der Azubis erreicht Rekordtief

Im vergangenen Jahr haben etwa 510.900 Menschen in Deutschland eine Lehre begonnen, so wenige wie noch nie. Einige Berufe sind aber weiter begehrt.    mehr ...


Fachkräftemangel

Seit Jahren hält sich in Deutschland hartnäckig das "Märchen vom Fachkräftemangel":

Dabei ist immer wieder zu lesen, dass die Wirtschaft vor allem auf der Suche nach billigen Arbeitskräften ist und oft nur befristete Arbeitsverträge offeriert. Qualifizierte, oft akademisch gebildete Mitarbeiter sitzen auf der Straße. Meist, weil sie aufgrund Ausbildung oder Erfahrung einfach zu viel verdienen (wollen).

Wann werden Unternehmensführer und Wirtschaft endlich lernen, dass nur mit gut ausgebildeten und motivierten (d.h. auch anständig bezahlten) Mitarbeitern gute Ergebnisse in einem Unternehmen zu erzielen sind? In mittelständischen Unternehmen ist diese Erkenntnis vielfach angekommen - Konzerne haben da noch (viel) Nachholbedarf.

Selbst in den vielzitierten "MINT"-Bereichen gibt es mehr Leute, als die Wirtschaft glauben machen möchte.

 

DIHK ermittelt : In Deutschland fehlen 1,6 Millionen Fachkräfte

Immer mehr Betriebe finden einfach kein Personal mehr, hat eine Umfrage des DIHK ergeben. Die Experten warnen davor, was daraus folgt - nicht nur für die Firmen selbst:

Der Fachkräftemangel nimmt nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) immer bedrohlichere Züge an und kostet die deutsche Wirtschaft zunehmend Wachstum. Aus einer Umfrage unter beinahe 24.000 Betrieben errechneten die DIHK-Fachleute in ihrem jüngsten Arbeitsmarktreport, dass in Deutschland mittlerweile ungefähr 1,6 Millionen Stellen längerfristig nicht besetzt werden können.   mehr ...

Fachkräfte - Woran es Deutschland mangelt

1,2 Millionen freie Jobs - noch nie gab es so viele offene Stellen in Deutschland. Eine Auswertung zeigt, in welchen Berufen besonders viele Fachkräfte fehlen.   mehr ...

Fachkräfte - Und sie funktioniert doch: Immer mehr Blue-Card-Fachkräfte

Seit 2013 gibt es für ausländische Fachkräfte die Blue Card, um in Deutschland zu leben und zu arbeiten. Voraussetzung ist ein Hochschulabschluss und ein Einkommen über 50.800 Euro im Jahr. Immer mehr Fachkräfte nutzen das Angebot, berichtet die Rheinische Post.   mehr ...

Neue Studie - Viele Fachkräfte aus Asylländern

Fast 60 Prozent der Beschäftigten, die aus Asylstaaten stammen, arbeiten als qualifizierte Fachkraft. Ein Viertel davon kommt aus Syrien. Auffällig hoch ist auch der Anteil unter den Afghanen.   mehr ...

So führen uns Politiker und Lobbyisten in die Irre - Das Märchen vom Fachkräftemangel

Um es vorweg zu nehmen: Der Fachkräftemangel ist real. Nur nicht so, wie er gern dargestellt wird. Im Dezember erschien die so genannte Fachkräfteengpassanalyse der Agentur für Arbeit. Gleich auf Seite 4 findet der Leser eine erstaunliche Information, die vielen in Politik und Lobbyverbänden nicht wirklich schmecken dürfte: "Aktuell zeigt sich nach der Analyse der Bundesagentur für Arbeit kein flächendeckender Fachkräftemangel in Deutschland."

 
 
FR-Online: "Warum aufhören? In Zeiten des Fachkräftemangels versuchen Unternehmen, ältere Beschäftigte mit ausgefeilten Konzepten möglichst lange im Betrieb zu halten."