Frauen im Beruf

Frauenquote im Detail - Viel zu früh zum Feiern

Zum ersten Mal erfüllen die Dax-Aufsichtsräte die Frauenquote von 30 Prozent. Das Gesetz zeigt also Wirkung. Doch die Analyse zeigt: Eigentlich ist die Steigerung mickrig:

Hat man ein Ziel erreicht, kann man zwischen zwei Optionen wählen. Entweder man steckt sich ein neues Ziel. So machen es die Dax-Konzerne üblicherweise, wenn es um Umsatzsteigerung oder Produktentwicklung geht. Oder man lehnt sich erst einmal zurück und erholt sich. Dafür, so sieht es aus, haben sich die meisten großen Firmen bei der Frauenförderung entschieden.   mehr ...

Allbright Stiftung - In Deutschland leiten am wenigsten Frauen Börsenunternehmen

In den Vorständen deutscher Dax-Unternehmen arbeiten nach wie vor nur wenige Frauen. Eine Studie der Allbright Stiftung hat die jeweils 30 größten börsennotierten Firmen in Frankreich, Großbritannien, Polen, Schweden, den USA und Deutschland verglichen und kommt zu dem Ergebnis: Nirgendwo sind auf der Führungsebene so wenige Frauen vertreten wie in Deutschland.   mehr ...

Frauenquote - In den Aufsichtsräten wirkt die Quote

Deutsche Unternehmen besetzen ihre Kontrollgremien häufiger mit Frauen als früher - weil sie es müssen. Bei Vorständen sieht es düster aus.   mehr ...

 


Arbeitsmarkt / Einkommen / Mindestlohn

34,50 Euro pro Arbeitsstunde - Deutsche Arbeitskosten über dem EU-Schnitt

Der Faktor Arbeit ist in der deutschen Privatwirtschaft teurer als im europäischen Durchschnitt. In Deutschland kostete eine Arbeitsstunde im vergangenen Jahr durchschnittlich 34,50 Euro:

Die Arbeitskosten in Deutschland liegen um knapp ein Drittel über dem EU-Durchschnitt. Arbeitgeber aus der Industrie und dem Bereich wirtschaftliche Dienstleistungen bezahlten 2017 im Schnitt 34,50 Euro für eine Arbeitsstunde, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Gemessen am EU-Schnitt von 26,30 Euro war das ein Aufschlag von 31 Prozent.   mehr ...

Xing-Studie - Mehrheit der Befragten ist mit Gehalt unzufrieden und will Einblick in die Lohnstrukturen

Mehr Gehaltstransparenz, zu viele Überstunden und zu niedrige Löhne – das soziale Netzwerk Xing hat über 12.000 Mitglieder in einer Online-Umfrage zum Thema Gehalt befragt. Die Studie zeigt auch, wie ausgeprägt das Ost-West-Gefälle noch immer ist und in welcher Branche besonders gut gezahlt wird.   mehr ...

Teilzeit, Leiharbeit, Minijobs - In Deutschland nimmt Niedriglohnarbeit zu

Deutschland hat den größten Niedriglohnsenktor Westeuropas: Dem "Atlas der Arbeit" zufolge haben Millionen Beschäftigte hierzulande keine unbefristete Vollzeitstelle und auch Zwangsarbeit nimmt zu. Dennoch gibt es laut Bericht auch gute Aussichten für Arbeitnehmer.   mehr ...

 

Weiteres n-tv: "Weniger als 2000 Euro im Monat - Viele Vollzeitjobs reichen zum Leben nicht."

FAZ: "Ökonomen: 2,37 Millionen Arbeitslose im April."

FAZ: "Beamtensold - Die Bayern verdienen am meisten."

Statista: "Neue Studie der Hans Böckler Stiftung - So hoch müsste der Mindestlohn sein,"

Zeit: "Einkommensverteilung - Neun von zehn Deutschen halten Gehaltsunterschiede für zu groß."

GEW: "„Guter Abschluss: im Schnitt rund 7,5 Prozent für die Beschäftigten!“."

Tagesschau: "Heil-Gesetzentwurf - Rückkehr in Vollzeit - ein neuer Anlauf."

Tagesschau: "Neuer Tarifvertag - Ver.di nimmt Post-Angebot an."

Zeit: "Bundesagentur für Arbeit - Immer weniger Arbeitslose in Deutschland."

Tagesschau: "Reallöhne steigen - aber langsamer."

SZ: "Mindestlohn-Tricks kosten Deutschland zehn Milliarden."

Statista: "Befristete Beschäftigung und ihre Auswirkungen."

SZ: "Offene Stellen - Der Arbeitsmarkt ist ein kompliziertes Puzzle."

TAZ: "Gewerkschaften prangern Lohnraub an."

Spiegel: "Zahl der Leiharbeiter steigt."

Heise: "Nur Top-Fachkräfte profitieren vom Job-Boom auf dem Arbeitsmarkt."

Spiegel: "Einigung auf Haustarifvertrag - VW-Beschäftigte erhalten 4,3 Prozent mehr Lohn."

AWBlog.at: "Die Entwicklung des Niedriglohnsektors zwischen 1996 und 2015 – Österreich, Deutschland und die Schweiz im Vergleich."

Spiegel: "Bau-Mitarbeiter und Gebäudereiniger Regierung beschließt höhere Mindestlöhne."

Tagesschau: "EuGH-Urteil - Bereitschaftszeit ist Arbeitszeit."

BR: "Überstunden-Republik Deutschland - Wenn die Mehrarbeit zur unbezahlten Regel wird."

Bitkom: "Rekordwachstum im Arbeitsmarkt der ITK-Branche."

Wirtschaftswoche: "Nur 1,5 Prozent der Unternehmen von Befristungsplänen betroffen."

Heise: "Maschinen könnten ein Viertel der Arbeitsplätze übernehmen."

IG Metall: "Abschluss in der M+E-Industrie."

Boeckler-Stiftung: "Befristete Beschäftigung - Leben in der Schwebe."

Tagesschau: "Extrem stabiler Arbeitsmarkt - DGB  will deutlich höheren Mindestlohn."

SZ: "2,7 Millionen bekommen weniger als den Mindestlohn."

Spiegel: "Konjunkturboom - Arbeitslosigkeit in Europa auf Zehnjahrestief."

FR: "Tarifverhandlungen - IG Metall stellt hohe Forderungen."

t3n: "Entgelttransparenzgesetz - Die wichtigsten Fragen kurz beantwortet."

SZ: "Zukunft der Arbeit - "Wir arbeiten alle immer mehr. Ohne Ausnahme."

Elektroniknet: "DGB: Mindestlohn schafft neue Arbeitsplätze."

FAZ: "Arbeitslosigkeit auf tiefstem Stand seit Wiedervereinigung."

FAZ: "Überschuss der Arbeitsagentur - Sinkt bald der Arbeitslosen-Beitrag?

Zeit: "Arbeitslosenquote - Zahl der Erwerbslosen sinkt weiter."

Zeit: "Deutsche machten 1,7 Milliarden Überstunden."

"Spiegel: "Boom am deutschen Arbeitsmarkt - 2018 sollen 400.000 neue Jobs entstehen."

SZ`: "Arbeitgeber tricksen beim Mindestlohn."

Heise: "Wirtschaftsweise stoßen Debatte über 8-Stunden-Tag neu an."


Bewerbungen

Bewerbung via Smartphone - Wie die Mobile-Nutzung Recruiting-Prozesse verändert

Unser Alltag ist mobil. Das ist in erster Linie praktisch, verändert aber auch unsere Erwartungshaltung und unser Verhalten. Auswirkungen davon zeigen sich auch vermehrt im Recruiting, denn Mobile-Commerce-Kunden sind gleichzeitig auch potenzielle Bewerber:
 
Oftmals kommt es aber erst gar nicht zu einer Bewerbung. Denn Unternehmen verlieren derzeit fast jeden zweiten Bewerber durch unzureichende mobile Angebote. Mehr als zwei Drittel der potenziellen Kandidaten sucht bereits heute über das Smartphone nach passenden Stellenanzeigen. Etwa genau so viele Bewerber würden sich gerne mobil bewerben. Das macht deutlich: Auch der Wunsch nach mobilen Bewerbungsmöglichkeiten wird immer größer.   mehr ...

75 Karriereseiten im Test - Konzerne gehen schlecht auf ihre Bewerber ein

Ein Test unter 75 Karriereseiten deutscher Konzerne ist vernichtend: Gängige Funktionen, die es Jobsuchenden erleichtern, sich zu bewerben, sucht man oft vergeblich:

Bewerber müssen auf einiges achten, wenn sie ihre Unterlagen an einen potentiellen Arbeitgeber schicken. Anschreiben und Lebensläufe müssen nicht nur aussagekräftig sein, in vielen Berufen wird auch verstärkt darauf geachtet, dass sie optisch ansprechend, wenn nicht gar besonders kreativ gestaltet sind. Auf der anderen Seite ist der Anspruch der Unternehmen hinsichtlich der eigenen Stellenanzeigen nicht besonders groß. Bewerber sehen sich oberflächlich formulierten Anforderungsprofilen, fehlenden Informationen zu Gehältern und Arbeitszeiten, aber auch Rechtschreib- und Grammatikfehlern gegenüber. Nicht wenige Arbeitgeber passen ihre Karriereseiten zudem nicht an gängige Online-Standards an.   mehr ...

Lügen im Lebenslauf - Was ok ist – und wo es strafrechtlich relevant wird

Lügen im Lebenslauf sind keine Seltenheit. Jedoch gibt es kleinere Täuschungen, die okay sind und größere, die strafrechtliche Relevanz besitzen. Ein Arbeitsrechtler erklärt die Unterschiede:

Das Studium ist abgeschlossen und viele Absolventen reisen erstmal für ein Jahr durch Südostasien oder in anderes weit entferntes Land. Es wird sich erholt, gefeiert und in dem ein oder anderen Moment überlegt, womit man den Rest des Lebens denn verbringen möchte. Diese Auszeit wird dann im Lebenslauf häufig zu einer Sprachreise umgewandelt. Kleine Beschönigungen wie diese sind auch nicht weiter problematisch. Doch wie sieht es aus, wenn Abschlüsse oder Zeugnisse gefälscht werden? Und was befindet sich dazwischen, wo liegt die sogenannte Grauzone? Dr. Martin Nebeling ist Fachanwalt für Arbeitsrecht und Partner der internationalen Anwaltskanzlei Bird & Bird. Er leitet die Arbeitsrechts-Praxisgruppe von Bird & Bird in Deutschland und ist Mitglied der internationalen Employment Practise Group. Der Experte beantwortet uns die wichtigsten Fragen zum Thema der Lebenslauflügen.   mehr ...

 


Management / Jobs

Motivationsbullshit - Warum ein Leben außerhalb der Komfortzone gefährlich ist

„Das Leben beginnt am Ende deiner Komfortzone“ – ein Satz, der motivieren und zu Grenzüberschreitungen anstacheln soll. In Maßen ist das eine gute Idee. Der Satz ist trotzdem falsch:

Wild, aufregend, eine Existenz im Grenzbereich. Das verspricht der Motivations-Leitsatz „Das Leben beginnt am Ende deiner Komfortzone“. Bei näherem Hinsehen ist dieser zunächst ermutigend klingende Leitspruch ziemlich großer Quatsch. Man könnte auch sagen: Motivationsbullshit.

Der Irrtum: Unsere gesamte physische Existenz ist darauf ausgelegt, in einer sehr klar definierten, engen Komfortzone zu stecken. Falls Sie das vergessen haben sollten, rate ich Ihnen zum beherzten Griff auf die heiße Herdplatte. Oder schauen Sie, wie lange Sie ohne Sauerstoff auskommen können. Medizinisch-statistisch betrachtet sollte es also besser heißen: In 99,9 Prozent der Fälle erlischt das Leben am Ende deiner Komfortzone. Doch auch, wenn man sich näher anschaut, was der Spruch wohl eigentlich sagen möchte, ergibt er nicht sonderlich viel Sinn.   mehr ...

Arbeitsmarkt - Sie sind zu unflexibel

Firmen beschäftigen ihre Mitarbeiter nur noch nach Bedarf, gerne auch nach Feierabend. Das hätte Vorteile - wenn die Arbeitgeber ebenso anpassungsfähig wären.   mehr ...

Die Grenzen im Weisungsrecht

Häufig kommt es vor, dass Arbeitgeber von Beschäftigten verlangen, dass sie künftig in einem anderen Werk arbeiten oder ganz andere Tätigkeiten ausüben sollen. Was das Bundesarbeitsgericht kürzlich in solchen Fällen entschieden hat, erläutert Tjark Menssen.   mehr ...
Zeit: "Arbeitsmodelle - Gefährlich flexibel: Minijobber, Klickworker, Scheinselbstständige: Die neuen Formen der Arbeitsverhältnisse gefährden den Sozialstaat."
Correctiv.org: "Ungerechte Arbeitswelt."
Zeit: "Mein Beruf ist ein Bullshitjob: Immobilienmakler, Unternehmensberater, Investmentbanker: Sie sind die Hofnarren des Kapitalismus, sagt der Anthropologe David Graeber. Er nennt sie Bullshitjobs."
Harvard Business Manager: " ."
Der Freitag: "Innerlich gekündigt."
Konfliktmanagement.: "Wie lösen wir Konflikte?"

Universitäten / Studium

Wartezeitquote - Im Streit um Studienplätze

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts muss das Auswahlverfahren fürs Medizinstudium neu geordnet werden. Auf erste Eckpunkte haben sich die Länder nun geeinigt. Was wird aus den Wartezeitlisten?

Mit seiner Forderung nach einer Neuordnung der Zulassung zum Medizinstudium hat das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil vom Dezember vergangenen Jahres die Länder unter Druck gesetzt. Sie müssen bis spätestens Ende 2019 ein praktikables Verfahren vorlegen. Denn das Gericht hatte die bisherige Praxis als teils verfassungswidrig erklärt und die Unvergleichbarkeit der Abiturnoten festgestellt. Schon Anfang des Jahres hatten die Länder sich darauf geeinigt, die neue Studienplatzvergabe in einem Staatsvertrag zu regeln, der durch die Amtschefkommission, also die leitenden Beamten in den Wissenschaftsministerien der Länder, vorbereitet werden soll.   mehr ...

Keine Vorlesungen, keine Klausuren! In Deutschland gibt es jetzt ein Startup-Studium

Studieren oder doch lieber ein Startup gründen? An der Hochschule Bremerhaven geht jetzt beides. Neben einer echten Firmengründung hält das Startup-Studium weitere Besonderheiten bereit.   mehr ...

Frauenanteil an Informatik-Studienanfängern stagniert

Noch immer sind Frauen in der Informatik unterrepräsentiert. Dabei hätten sich angesichts des Fachkräftemangels auf dem Arbeitsmarkt gute Chancen, meint der IT-Branchenverband Bitkom.   mehr ...

 
 
Der Freitag: "Von den Siegenern lernen."

Ausbildung

Jeder vierte Lehrling wirft hin

- Einer von vier Lehrlingen in Deutschland bricht seine Berufsausbildung ab.

- Je nach Ausbildungsberuf fallen die Abbrecherquoten sehr unterschiedlich aus.

- Eine nähere Betrachtung zeigt: Wo die Vergütung besonders niedrig ist, halten die wenigsten durch:

Mehr als jede vierte berufliche Ausbildung in Deutschland wird abgebrochen, das ist der schlechteste Wert seit Beginn der Neunzigerjahre. Bei Auszubildenden, die Koch, Restaurantfachkraft oder Friseur werden wollen, hört sogar etwa jeder Zweite vor der Abschlussprüfung auf. Dies geht aus dem Entwurf für den Berufsbildungsbericht 2018 hervor, der der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Demnach wurden 2016 gut 146 000 Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst. Den Bericht legt das Bildungsministerium jedes Jahr vor.   mehr ...

Industrielle Metall- und Elektroberufe - Modernisierung der Ausbildung: Agil in die Industrie 4.0

Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat heute auf seiner Sitzung in Bonn die Teilnovellierung der industriellen Metall- und Elektroberufe und des Mechatronikers zum 1. August 2018 beschlossen. Damit sind die Sozialpartner der Metall- und Elektro-Industrie (M+E) einen wichtigen Schritt vorangekommen, ihre Berufe rasch und in einem „Agilen Verfahren“ für die Anforderungen der Digitalisierung und von Industrie 4.0 fit zu machen.   mehr ...

Statistik Zahl der Azubis erreicht Rekordtief

Im vergangenen Jahr haben etwa 510.900 Menschen in Deutschland eine Lehre begonnen, so wenige wie noch nie. Einige Berufe sind aber weiter begehrt.    mehr ...


Bildung / Schulsystem

Anja Karliczek -  "Wir sollten die Schulen umbauen"

Es war eine große Überraschung: Die vollkommen unbekannte CDU-Politikerin Anja Karliczek ist die neue Bundesbildungsministerin. Hier erklärt sie, wie sie Deutschlands Bildung umkrempeln will.   mehr ...

Digitale Bildung: Ruf nach "Social-Media-Diät" und Kritik an BYOD

Der verzögerte Digitalpakt für Schulen ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein, sind sich Bundestagsabgeordnete einig. Schüler dürften nicht verpflichtet werden, eigene Tablets mitzubringen:

Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner warb am Montag auf der Bildungskonferenz des Digitalverbands Bitkom in Berlin für eine "Nachrichten- und Social-Media-Diät" gerade für Schüler. Kehrseite der digitalen Medien sei, dass man "immer und überall online verfügbar ist". Wer ständig auf sein Smartphone schaue, erhalte "eine kleine Belohnung sofort", was ein Suchtverhalten auslöse. Wichtig sei es daher im Bildungssystem, "bewusste Fertigkeiten im Umgang mit digitaler Technik zu vermitteln". Auch das klassische Wissen lasse sich damit besser unters Volk bringen. So seien etwa im Sprachunterricht oder Mathematik nützliche Anwendungen denkbar.   mehr ...

Pisa-Studie - Viele Kinder mit Migrationshintergrund sind unglücklich an deutschen Schulen

- In einer Sonderauswertung der Ergebnisse der Pisa-Studie 2015 hat sich die OECD mit den Leistungen von Schülern mit Migrationshintergrund beschäftigt.

- Diese fallen schwächer aus als die Leistungen von Kindern ohne ausländische Wurzeln.

- Sorgen machen Angaben der Schüler auf Fragen zu ihrem Wohlbefinden an der Schule.   mehr ...

 
 
TAZ&: "Privatschulen und Einkommen - Kostspielige Bildung: Kinder aus einkommensschwachen Familien besuchen seltener Privatschulen, da das Schulgeld zu hoch ist. Das widerspricht dem Grundgesetz.."
Der Freitag: "In der Wahnsinnsrepublik: Immer mehr westdeutsche Bundesländer wollen das G8-Abitur nach 12 Jahren wieder abschaffen, weil viele Eltern gegen den Stress ihrer Kinder protestieren."

Fachkräftemangel

Seit Jahren hält sich in Deutschland hartnäckig das "Märchen vom Fachkräftemangel":

Dabei ist immer wieder zu lesen, dass die Wirtschaft vor allem auf der Suche nach billigen Arbeitskräften ist und oft nur befristete Arbeitsverträge offeriert. Qualifizierte, oft akademisch gebildete Mitarbeiter sitzen auf der Straße. Meist, weil sie aufgrund Ausbildung oder Erfahrung einfach zu viel verdienen (wollen).

Wann werden Unternehmensführer und Wirtschaft endlich lernen, dass nur mit gut ausgebildeten und motivierten (d.h. auch anständig bezahlten) Mitarbeitern gute Ergebnisse in einem Unternehmen zu erzielen sind? In mittelständischen Unternehmen ist diese Erkenntnis vielfach angekommen - Konzerne haben da noch (viel) Nachholbedarf.

Selbst in den vielzitierten "MINT"-Bereichen gibt es mehr Leute, als die Wirtschaft glauben machen möchte.

 

DIHK ermittelt : In Deutschland fehlen 1,6 Millionen Fachkräfte

Immer mehr Betriebe finden einfach kein Personal mehr, hat eine Umfrage des DIHK ergeben. Die Experten warnen davor, was daraus folgt - nicht nur für die Firmen selbst:

Der Fachkräftemangel nimmt nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) immer bedrohlichere Züge an und kostet die deutsche Wirtschaft zunehmend Wachstum. Aus einer Umfrage unter beinahe 24.000 Betrieben errechneten die DIHK-Fachleute in ihrem jüngsten Arbeitsmarktreport, dass in Deutschland mittlerweile ungefähr 1,6 Millionen Stellen längerfristig nicht besetzt werden können.   mehr ...

Fachkräfte - Woran es Deutschland mangelt

1,2 Millionen freie Jobs - noch nie gab es so viele offene Stellen in Deutschland. Eine Auswertung zeigt, in welchen Berufen besonders viele Fachkräfte fehlen.   mehr ...

Fachkräfte - Und sie funktioniert doch: Immer mehr Blue-Card-Fachkräfte

Seit 2013 gibt es für ausländische Fachkräfte die Blue Card, um in Deutschland zu leben und zu arbeiten. Voraussetzung ist ein Hochschulabschluss und ein Einkommen über 50.800 Euro im Jahr. Immer mehr Fachkräfte nutzen das Angebot, berichtet die Rheinische Post.   mehr ...

Neue Studie - Viele Fachkräfte aus Asylländern

Fast 60 Prozent der Beschäftigten, die aus Asylstaaten stammen, arbeiten als qualifizierte Fachkraft. Ein Viertel davon kommt aus Syrien. Auffällig hoch ist auch der Anteil unter den Afghanen.   mehr ...

So führen uns Politiker und Lobbyisten in die Irre - Das Märchen vom Fachkräftemangel

Um es vorweg zu nehmen: Der Fachkräftemangel ist real. Nur nicht so, wie er gern dargestellt wird. Im Dezember erschien die so genannte Fachkräfteengpassanalyse der Agentur für Arbeit. Gleich auf Seite 4 findet der Leser eine erstaunliche Information, die vielen in Politik und Lobbyverbänden nicht wirklich schmecken dürfte: "Aktuell zeigt sich nach der Analyse der Bundesagentur für Arbeit kein flächendeckender Fachkräftemangel in Deutschland."

 
 
FR-Online: "Warum aufhören? In Zeiten des Fachkräftemangels versuchen Unternehmen, ältere Beschäftigte mit ausgefeilten Konzepten möglichst lange im Betrieb zu halten."