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Banken / Spekulation

Postbank schließt mehr als 100 Filialen

Viele der betroffenen Postbank-Filialen gelten als unrentabel. Für die Mitarbeiter verspricht die Bank Anschlussbeschäftigungen:
 
Kunden der Postbank müssen vielerorts bald längere Wege in Kauf nehmen, wenn sie an den Schalter wollen: Die Bank will bis Ende dieses Jahres mehr als jede zehnte ihrer rund 1.000 Filialen schließen. "Am Ende werden es deutlich über 100 in diesem Jahr sein", zitierte die Bild am Sonntag Postbank-Vorstandsmitglied Susanne Klöß.   mehr ...

Investmentbanking - Die Kapitulation der Deutschen Bank

Die Deutsche Bank wollte eine internationale Investmentbank sein. Nun gibt das marode Geldhaus diesen Anspruch Stück für Stück auf. Eine überzeugende Strategie bleibt aber auch der neue Chef Sewing schuldig:

Wie nötig eine Kursänderung wäre, zeigen die jüngsten Geschäftszahlen, die die Deutsche Bank Chart zeigen nun veröffentlichte. Gerade einmal 120 Millionen Euro hat das größte Geldhaus des Landes von Januar bis März verdient - fast 80 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Zum Vergleich: Die US-Bank JP Morgan schaffte im selben Zeitraum einen Gewinn von umgerechnet 2,7 Milliarden Euro, die Investmentbank Goldman Sachs kam immerhin auf 2,3 Milliarden Euro.   mehr ...

HSH Nordbank - Im Bann der Scheinmilliarde

Bundesfinanzminister Olaf Scholz will beim Verkauf der HSH Nordbank gut verhandelt haben. Ein bisher unbekanntes Protokoll wirft aber Fragen auf:

In der Nacht zum 28. Februar 2018 laufen beim Hamburger Notariat Bergstraße noch reihenweise E-Mails ein. Um 1.03 Uhr, um 4.31 Uhr und um 4.54 Uhr schicken Anwälte der Kanzlei Freshfields immer wieder letzte Änderungen und Ergänzungen zu den Kaufverträgen für die HSH Nordbank. Um 10.07 Uhr schließlich trifft die finale Version beim zuständigen Notar Frank Martens ein. Schon eine Dreiviertelstunde später erscheinen Vertreter der Alteigentümer – Hamburg, Schleswig-Holstein, Sparkassen und Finanzinvestor JC Flowers – in seinem Büro, um der heiklen Transaktion verbindlich zuzustimmen. Formal ist das eine „außerordentliche Hauptversammlung“. Die geht schnell. In weniger als einer halben Stunde ist der Verkauf des Instituts beschlossen.   mehr ...

Neue Wirtschaftsprüfer-Studie - US-Banken haben Europas Finanzkonzerne abgehängt

Große Bilanzen, kleine Gewinne: Zehn Jahre nach der Finanzkrise hinken Europas Banken den amerikanischen Geldhäusern gewaltig hinterher. Der Abstand könnte sich künftig noch vergrößern.   mehr ...

 


Steuerflucht / Unternehmenssteuern

Merkel kritisiert Pläne für europäische Digitalsteuer

Brüssel will US-amerikanische IT-Konzerne mit einer neuartigen Steuer belegen. Nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel könnte sich das nachteilig auf deutsche Exportfirmen auswirken:

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat vor der geplanten Umsatzsteuer für außereuropäische IT-Firmen gewarnt. Die Pläne, für solche Unternehmen wie Google oder Amazon eine "virtuelle Betriebsstätte" in Europa anzunehmen, könnten von anderen Ländern zum Nachteil deutscher Firmen übernommen werden, sagte Merkel am Mittwoch in der Haushaltsdebatte des Bundestags (PDF). Solche Konzepte müsse man "vernünftig durchdenken" und könne sie nicht probeweise einführen, wie es die EU-Kommission plane.   mehr ...

Campact: Auch Konzerne müssen Steuern zahlen!

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Apple, Starbucks und Co. zahlen kaum Steuern. Die EU will das jetzt ändern. Scheitern könnte das ausgerechnet an SPD-Finanzminister Scholz. Dabei will doch gerade die SPD Konzerne stärker regulieren. Schon am 28. Mai könnte die EU über das Thema beraten – unterzeichnen Sie gleich jetzt unseren Appell!   mehr ...

Cum-Ex-Geschäfte - Steuertrickser bleibt frei

- Zahlreiche Banken und Börsenhändler sollen im Rahmen von Cum-Ex-Geschäften mit Hilfe von Juristen wie Berger den Fiskus um insgesamt etliche Milliarden Euro geschädigt haben.

- Der Versuch deutscher Ermittler, Berger endlich habhaft zu werden, ist allerdings einstweilen schief gegangen.   mehr ...

Gesetzentwurf - Reiche sollen Steuersparmodelle anzeigen

Die Landesfinanzminister haben sich auf einen Gesetzentwurf für eine Anzeigepflicht für „Steuersparmodelle“ geeinigt. Nur einige Details sind noch offen. Steuerberater sollen den Finanzbehörden anzeigen, wenn sie neue Gestaltungen anbieten – und zwar auch legale. Die Steuerzahler selbst sollen ebenfalls anzeigepflichtig sein, allerdings nur sehr hoch verdienende: Dafür haben die Autoren des Gesetzentwurfs einen neuen Schwellenwert aufgenommen. So soll der einzelne Steuerzahler nur dann anzeigepflichtig sein, wenn er in zwei von den drei vorangegangenen Jahren mehr als 500 000 Euro Einkommen erzielt hat.   mehr ...

Mögliche Steuerhinterziehung - Finanzbehörden prüfen Airbnb-Vermieter

Mieten sind steuerpflichtig, auch wenn sie über das Portal Airbnb eingenommen werden. Nun will der Fiskus erfahren, ob deutsche Vermieter ihre Einkünfte auch angegeben haben und fragt am Firmensitz in Irland nach.   mehr ...

 
 
Spiegel: "Niederlande und die Paradise Papers - Das Steuerparadies nebenan."
Heise: ""Paradise Papers" - Neue weltweite Steuer-Enthüllungen – Apple, Facebook und Twitter auf der Liste."

Finance News

Auskunfteien - Schufa bezahlt ihre Prüfer selbst

Auskunfteien wie die Schufa werden von den Behörden der Länder kontrolliert. Grundlage sind Gutachten – doch BR-Recherchen zufolge steht deren Unabhängigkeit infrage:
 
Auskunfteien wie die Schufa berechnen die Kreditwürdigkeit von Millionen Menschen. Ganz freihändig dürfen sie das nicht tun: Das Gesetz verlangt, dass sie ihre Prüfverfahren den Datenschutzbehörden vorlegen. Doch die behördliche Kontrolle geschieht offenbar vor allem auf Grundlage von Gutachten, die von den Auskunfteien selbst in Auftrag gegeben und bezahlt werden. Das haben Recherchen des Bayerische Rundfunks (BR) ergeben.   mehr ...

"Jasper" - Kanadas Finanzbranche setzt auf Blockchain

Das kanadische Projekt Jasper III soll den Finanzmarkt mit Hilfe der Distributed-Ledger-Technologie modernisieren und enger zusammen bringen:

Ein kanadisches Finanzkonsortium rund um die Zentralbank von Kanada entwickelt unter dem Projektnamen „Jasper“ ein umfassendes Transaktionssystem für die Finanzbranche. Ziel ist es dabei nicht nur, Finanztransaktionen effizienter zu gestalten, sondern auch den gesamten Handel inklusive des Wertpapiermarkts.   mehr ...

Blockchain - „Auf einem Smartphone kann man Hunderttausende Euro speichern“

Der Vordenker und Technologieexperte Frank Schwab erläutert eine der faszinierendsten Innovationen in der Finanzbranche und erklärt, warum auch Bitcoin-Milliardäre einen Safe haben.   mehr ...

Blackrock - Ein Geldkonzern auf dem Weg zur globalen Vorherrschaft

Er verwaltet die Ersparnisse von Millionen Anlegern, ist Europas größter Aktionär – und seine langen Arme reichen bis in Regierungen. Wie der Finanzkonzern Blackrock zum mächtigsten Unternehmen der Welt wurde:

Den 16. Januar 2018 werden viele Top-Manager so schnell nicht vergessen. An diesem Tag erhielten die Chefs fast aller Weltkonzerne in Europa und Amerika den gleichen Brief. Und der Absender aus New York schrieb in einem Ton, den die Mächtigen der globalen Wirtschaft nicht gewohnt sind.   mehr ...

 


Finanzpolitik 

Steuerschätzung - Olaf Scholz kündigt Steuersenkungen an

Bund, Länder und Kommunen können bis zum Jahr 2022 mit deutlich mehr Steuereinnahmen rechnen als im November vorausgesagt. Der Bund hat dadurch zusätzliche Spielräume:
 
Den deutschen Staat erwarten deutlich höhere Steuereinnahmen als bislang angenommen: 63,3 Milliarden Euro mehr könnten es nach Angaben des Arbeitskreises Steuerschätzung für Bund, Länder und Kommunen bis zum Jahr 2022 sein. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) kündigte angesichts dessen eine Entlastung der Menschen mit mittleren und kleinen Einkommen an. Allein der Bund habe bis 2022 zusätzliche Spielräume von insgesamt 10,8 Milliarden Euro, sagte Scholz bei der Vorstellung der Steuerschätzung. Dies werde man verantwortungsvoll nutzen, um die Auswirkungen der kalten Progression von 2019 an zu beseitigen. Wie hoch die Entlastung für die Bürger genau ausfällt, soll im Herbst feststehen.   mehr ...

Steigende Steuereinnahmen - 60 Milliarden Euro mehr für den Staat

Bund, Länder und Gemeinden können sich auf weiter steigende Steuereinnahmen einstellen. Das Aufkommen dürfte mit der neuen Steuerschätzung bis zum Jahr 2022 auf mehr als 900 Milliarden Euro steigen. Am Montag kommen die Fachleute des vor gut fünfzig Jahren eingerichteten Arbeitskreises in Mainz zusammen, um bis Mittwoch ihre detaillierte neue Prognose zu erarbeiten.   mehr ...

Haushalt - Bund will weniger investieren

Trotz anhaltender Rekordeinnahmen bei den Steuern und eines kräftigen Wirtschaftswachstums will der Bund die öffentlichen Investitionen zurückfahren. Wie aus der Haushaltsplanung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hervorgeht, sollen die Ausgaben von 37,9 Milliarden Euro im kommenden Jahr auf 33,5 Milliarden Euro im Jahr 2022 fallen. Das geht aus der Kabinettsvorlage über den Regierungsentwurf zur Finanzplanung hervor, den Scholz an diesem Mittwoch im Bundeskabinett präsentieren will. Er liegt der Süddeutschen Zeitung vor.   mehr ...

OECD-Vergleich - Steuern und Abgaben in Deutschland besonders hoch

Im Durchschnitt zahlen Arbeitnehmer in den entwickelten Industriestaaten mit 25,5 Prozent etwa ein Viertel ihres Einkommens. Während die Abgaben für deutsche Arbeitnehmer hoch sind, zahlen die Arbeitgeber hierzulande im Ländervergleich einen eher niedrigen Anteil an den Sozialabgaben. Inklusive dieses Anteils liegt der Abgabensatz bei alleinstehenden kinderlosen Singles bei 49,7 Prozent. Im OECD-Schnitt sind es 35,9 Prozent.   mehr ...
 
Infografik: Steuern und Abgaben in Deutschland besonders hoch | Statista
 
 
SZ: "Steuern - Wenn Kinder Multimillionäre werden."

EU-Finanzpolitik / Europäische Zentralbank

EZB-Präsident Draghi hält an umstrittener G30-Mitgliedschaft fest

Mario Draghi bleibt Mitglied im privaten Finanzforum G30. Die Notenbank weist damit eine Empfehlung der EU-Bürgerbeauftragten zurück:
 
Die EU-Bürgerbeauftrage Emily O'Reilly hatte im Januar nach längerer Prüfung den Notenbankchef dazu aufgefordert, das Gremium zu verlassen. Sie begründete dies mit Interessenkonflikten. Es sei „wichtig, der Öffentlichkeit zu demonstrieren, dass es eine klare Trennung zwischen der Europäischen Zentralbank als Bankenaufsicht und der Finanzindustrie gibt“, hatte sie argumentiert.   mehr ...

Ende der ultralockeren Geldpolitik rückt näher - EZB-Chef Draghi ändert die Wortwahl beim Thema Anleihekäufe

Die Europäische Zentralbank (EZB) bereitet das Ende der umstrittenen Anleihekäufe vor, ohne sich allerdings auf ein Datum festzulegen. Am Donnerstag änderte EZB-Präsident Mario Draghi erstmal seine Wortwahl. Sowohl in seiner schriftlichen Stellungnahme nach der Sitzung des EZB-Rates als auch in der Pressekonferenz verzichtete er auf die bisher übliche Aussage, dass die Notenbank bei Bedarf die Anleihekäufe noch einmal ausweiten und verlängern werde.   mehr ...

Europäische Zentralbank - Merkels Postenpoker

Der Eröffnungszug ist geglückt. Am Montag dieser Woche nominierten die Finanzminister der Euro-Länder den spanischen Wirtschaftsminister Luis de Guindos für das Amt des Vizepräsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB). Was nach einer eher belanglosen Entscheidung klingt, ist Teil einer umfassenden Personalrochade, die die europäische Politik über Jahre hinweg prägen könnte.   mehr ...
 
 
 
Weiteres Tagesschau: "EU-Finanzen - Geld für Solidarität."
FAZ: "Vor fünf Jahren - „Whatever it takes: Vor genau fünf Jahren sprach EZB-Präsident Mario Draghi seine berühmten Worte, um die Euro-Krise zu beruhigen. Die Folgen waren gravierend."

Globaler Finanzmarkt - Schuldenkrise

Die Finanzkrise hat nicht nur die westliche Welt an den Rand des finanziellen Kollapses geführt. Es wurden Milliarden in die Bankenrettung gesteckt und versucht, die "Finanzmärkte" zu regulieren.

Nun ist allerdings festzustellen, dass alle Versuche, das zu bewerkstelligen ziemlich grandios gescheitert sind. Die Banken betreiben ihre Spekulationsgeschäfte ungeniert und es wird weiter gezockt. Die EZB hat es geschafft, mit ihrer Nullzinspolitik Sparer und Lebensversicherungen immer mehr zu enteignen. Alle ihre Maßnahmen dienen lediglich der Finanzindustrie. Eine Finanztransaktionssteuer, die fast schon als durchgesetzt galt, wird immer wieder hintertrieben und verschoben.

Eine grundlegende Reform lässt auf sich warten und wird wohl niemals kommen, weil die sog. "Eliten" gegenseitig sich an der Blockadepolitik gegenseitig überbieten ...

 

Auslöser der Finanzkrise - Das Ende einer Legende

Ein bekanntes Narrativ lautet: Die im Jahre 2007 ausgebrochene Finanzkrise ist hauptsächlich das Ergebnis einer verfehlten Geldpolitik gewesen. Die Fakten sehen anders aus:

Als Hort finanzieller Sicherheit erfreut sich in der westlichen Welt Kanada eines hervorragenden Rufes. Viele gut betuchte Anleger auch aus Deutschland haben in den vergangenen Jahren Geld in das nordamerikanische Land gebracht. Denn die Banken in Kanada gelten im internationalen Vergleich als besonders stabil. Im Unterschied zu Banken in den Vereinigten Staaten, in Großbritannien in Deutschland und in der Schweiz hat die großen kanadischen Banken sogar in der verheerenden Finanzkrise der Jahre 2007 und 2008 nicht der kleinste Hauch des Zweifels an ihrer Solidität umweht. Die Geldhäuser in Toronto und in Montreal galten, völlig zurecht, als bombensicher. Und sie sind es immer noch.   mehr ...

Finanzbranche - Die Krise war nur der Vorbote

Banker können einem leidtun. Ihre einstmals so sicheren und gut bezahlten Arbeitsplätze sind zu Schleudersitzen geworden. Die Entwicklung dürfte sich 2018 beschleunigen:

Noch vor zehn Jahren galt die Deutsche Bank als Primus der deutschen Wirtschaft. Kaum ein anderes Unternehmen verdiente so viel Geld. Und kein Manager war so bekannt wie der Schweizer Josef Ackermann, an dem sich die deutsche Öffentlichkeit ebenso rieb wie an einigen Deutsche-Bank-Chefs vor ihm.

Seitdem ist viel passiert. Erst kam die Finanzkrise, dann deren juristische Aufarbeitung. Der Aktienkurs der Deutschen Bank ist bis heute um rund 80 Prozent abgestürzt. Und wer glaubt, dass sei ein Einzelschicksal, muss sich nur die zweitgrößte Bank des Landes anschauen: Auch die Commerzbank ist heute nur noch ein Schatten ihrer selbst.   mehr ...

Optimismus an der Börse - Dax steigt über Marke von 13.000 Punkten

Die Hoffnung der Anleger auf einen weltweiten Wirtschaftsboom hievt den Dax erstmals über die Marke von 13.000 Punkten. Außenpolitische Krisen lassen die Anleger kalt, vielmehr schieben die Notenbanken die Kurse an.   mehr ...

Inflation stabilisiert sich – Wendepunkt der Geldpolitik?

Gegenüber dem Vorjahresmonat wird für September 2017 ein Anstieg der Konsumentenpreise in Deutschland in Höhe von 1,8 Prozent erwartet. Aktuell rentieren nicht einmal mehr Anleihen mit schwächerer Bonität oberhalb der Inflationsrate. Die Zukunft wird zeigen, ob dies die Spitze des Anlagenotstands darstellte. Der Handlungsbedarf für Anleger ist aktuell hoch.   mehr ...

 


Internetwährungen / Blockchain

Kryptogeld im Wert von 533 Millionen US-Dollar bei Hackerangriff gestohlen

Die japanische Kryptogeldbörse Coincheck hat am Freitag den Handel mit Kryptowährungen ausgesetzt, nachdem Kryptogeld in beträchtlicher Höhe verschwunden war. Seitdem befinden sich viele Kryptowährungen auf Talfahrt:

Laut der in Tokio ansässigen Kryptogeldbörse Coincheck wurden bei einem Hackerangriff 500 Millionen Einheiten des Kryptogelds NEM gestohlen. Dies entsprach zu dem Zeitpunkt einem Wert von rund 533 Millionen US-Dollar. Nach Einschätzung von Experten handelt es sich damit um den bislang größten Diebstahl in der Geschichte der Kryptowährungenm also höher als der im Jahr 2014 auf der Plattform Mt. Gox entstandene Schaden, der damals auf einen Wert von rund 500 Millionen US-Dollar geschätzt wurde.   mehr ...

Bezahldienstleister Stripe stellt Bitcoin-Unterstützung ein

2014 begann der Bezahldienst Stripe, Bitcoinzahlungen zu unterstützen, weil er auf eine günstige Alternative zu Kreditkarten hoffte. Die Hoffnung wurde enttäuscht, Stripe beendet seine Akzeptanz des Kryptogelds:

Der US-Bezahldienstleister Stripe will seine Unterstützung von Bitcoinzahlungen bis April 2018 schrittweise beenden. Das Kryptogeld habe sich in den vergangen Jahren eher zu einer Art Geldanlage denn zu einem Zahlungsmittel entwickelt, hieß es in einem Blogbeitrag des Unternehmens. So bräuchten Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk oftmals zu lange, um dort bestätigt zu werden. Zugleich schwanke der Wert erheblich, so dass es zu Fehlbeträgen komme, wenn die Zahlungen endlich angekommen seien. Ebenfalls seien die Transaktionsgebühren zu hoch.   mehr ...

Blockchain-Jobs - Neuer Trend auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Die Blockchain gilt als der Tech-Trend der kommenden Jahre. Auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt lassen sich derzeit einige Entwicklungen dazu beobachten, verrät Annina Hering vom Indeed Hiring Lab:

Annina Hering ist Economist im Hiring Lab der Jobsuchmaschine Indeed. Als Teil eines internationalem Teams, bestehend aus Ökonomen und anderen Wissenschaftlern, analysiert sie globale Arbeitsmarktentwicklungen. Im Rahmen einer kürzlich erstellten Untersuchung auf der eigenen Plattform haben die Analysten einen neuen Trend in Deutschland bemerkt: Von Januar bis Dezember 2017 wuchs die durchschnittliche Zahl der Stellen mit Bezug zu Blockchain-Technologie um 625 Prozent. Im selben Zeitraum nahmen die Suchanfragen um 661 Prozent zu. Ob es sich da um einen kurzfristigen Hype oder einen langfristigen Trend für den Arbeitsmarkt handelt, war Thema unseres Gesprächs mit der Ökonomin.   mehr ...