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International News

Venezuela - Präsident Maduro erklärt sich zum Wahlsieger

Als "Sieg des Volkes" feiert Präsident Nicolás Maduro das Ergebnis der hochumstrittenen Wahl in Venezuela und lässt sich zum Gewinner erklären. Der stärkste Oppositionskandidat fordert Neuwahlen wegen Betruges:

In Venezuela hat wie erwartet der sozialistische Präsident Nicolás Maduro nach Angaben der Wahlkommission die Wahl gewonnen.

Auf Maduro seien 5,8 Millionen Stimmen entfallen, teilte die Wahlkommission am Sonntag in Caracas mit. Der einzige Konkurrent Henri Falcón habe 1,8 Millionen Stimmen erhalten. Maduro sprach in einer ersten Reaktion von einem "Sieg des Volkes". Falcón sagte, er erkenne die Wahl wegen Unregelmäßigkeiten nicht an. "Für uns gab es keine Wahlen", erklärte er. Der Regierung warf Falcón vor, Wähler unter Druck gesetzt zu haben.    mehr ...

Sanktionen wegen Chemiewaffen - Paris dreht Unternehmen den Geldhahn ab

Gleich neun Firmen aus Syrien, dem Libanon und China sollen mit einem Labor in Syrien zusammenarbeiten, das als wichtigste Produktionsstätte für Chemiewaffen gilt. Frankreich zieht erste Konsequenzen und friert die Unternehmensvermögen ein:

Frankreich hat im Zusammenhang mit mutmaßlichen Chemiewaffen-Einsätzen in Syrien Sanktionen gegen mehrere Unternehmen und Verantwortliche verhängt. Das Vermögen von neun Firmen aus Syrien, dem Libanon und China wurde für die Dauer von sechs Monaten eingefroren, wie Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire und Außenminister Jean-Yves Le Drian mitteilten. Betroffen sind unter anderem auch zwei syrische Staatsbürger.   mehr ...

Vereinte Nationen - Zwei Drittel der Weltbevölkerung werden 2050 in Städten leben

In den nächsten Jahren wird der Anteil der Bevölkerung, die in Städten lebt, deutlich ansteigen. Laut einem Bericht der Vereinten Nationen, der dem britischen The Guardian vorliegt, werden im Jahr 2050 zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben.   mehr ...
 
 
 
Brot für die Welt: "Atlas der Zivilgesellschaft."

US-Politik

Amoklauf an Highschool in Texas - Polizeichef kritisiert Handlungsunwilligkeit der Politiker

Nach dem Amoklauf an einer Schule in Houston folgt die Debatte zwischen Befürworten und Gegnern schärferer Waffengesetze den eingeübten Pfaden. Nur der Polizeichef der Metropole haut dazwischen:

Nach dem tödlichen Amoklauf an der Santa Fe High School in Houston, Texas, greift der Polizeichef der Metropole mit energischen Worten in die Debatte ein: "Ich werde weiterhin einstehen für das, was mein Herz und mein Glaube mir befehlen. Und Gott hat mir nicht befohlen zu glauben, dass er unsere Waffengesetze gemacht hat".   mehr ...

Streit um Atomwaffen - Trump droht Nordkorea mit "Libyen-Modell"

US-Präsident Trump hat an Nordkorea appelliert und im Fall einer Entnuklearisierung "starke Sicherheiten" versprochen. Sollte Kim jedoch nicht einlenken, wäre eine Entmachtung nach Gaddafis Vorbild "das Modell":

US-Präsident Donald Trump hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un mit scharfen Worten dazu aufgefordert, sein Atomprogramm aufzugeben. Ansonsten könnte eine Entmachtung nach dem Modell Libyens auf Kim zukommen. Wenn Nordkorea allerdings ein Abkommen unterzeichne, werde Kim Jong Un "sehr starke Sicherheiten" bekommen, sagte Trump.   mehr ...

Atomabkommen aufgekündigt - Obama kritisiert "ernsten Fehler" von Trump

Für gewöhnlich hält sich Ex-US-Präsident Obama mit Kommentaren zur aktuellen Politik seines Landes zurück. Nun aber übt er nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran scharfe Kritik an seinem Amtsnachfolger.   mehr ...

 


Naher - / Mittlerer Osten

Amtliches Endergebnis - Sadr gewinnt Wahl im Irak

Nun herrscht Gewissheit: Der Geistliche Sadr hat laut amtlichem Endergebnis die Parlamentswahl im Irak gewonnen. Regierungschef Haider al-Abadi landet auf Platz drei - und hat dennoch gute Machtoptionen:

Der schiitische Geistliche Muktada al-Sadr hat wie erwartet die Parlamentswahl im Irak gewonnen. Seine Liste Sairun ("Wir marschieren") werde 54 der 329 Sitze im Parlament erhalten, teilte die Wahlkommission am frühen Samstagmorgen mit.

Auf Platz zwei folgt ein Bündnis des Politikers Hadi al-Amiri, das den schiitischen Milizen nahesteht und enge Beziehungen zum benachbarten Iran hat. Lediglich auf Platz drei kam der amtierende schiitische Regierungschef Haidar al-Abadi mit seiner Liste (42 Sitze).   mehr ...

Chlorgasangriff in Sarakeb - OPCW bestätigt Giftgaseinsatz in Syrien

In mehreren syrischen Orten untersuchen die Experten der Organisation für das Verbot Chemischer Waffen, ob Giftgas eingesetzt wurde. Für die Stadt Sarakeb können sie einen Angriff im Februar bestätigen. Wer dafür verantwortlich ist, bleibt offen:

Die Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) hat einen Giftgaseinsatz bei einem Angriff in Syrien im Februar bestätigt. Eine Erkundungsmission sei zu dem Ergebnis gekommen, dass in der Stadt Sarakeb am 4. Februar Chlorgas freigesetzt worden sei, teilte die Organisation in Den Haag mit. Das Chlorgas sei "wahrscheinlich als chemische Waffe eingesetzt worden", resümierten die Experten. Die OPCW hat allerdings kein Mandat, Verantwortliche für den Einsatz festzustellen.   mehr ...

Irak - "Der Irak, wie wir ihn kennen, ist Vergangenheit"

Die erste Parlamentswahl im Irak nach dem Sieg über den IS wird zur Überraschung. Regierungschef Abadi verbucht eine Niederlage, gewonnen hat ein ungewöhnliches Bündnis.   mehr ...
 
 
 
FR: "Albu Kamal - Syrische Armee erklärt Sieg über IS." Arte.TV: "100 Jahre Krieg - Das Sykes-Picot-Geheimabkommen und seine fatalen Folgen."

Israel / Nahost-Konflikt

Ramadan - Ägypten öffnet vorübergehend Grenze zum Gazastreifen

Während des Ramadan lockert Ägypten die Blockade des Gazastreifens. Das "Leid der Brüder" solle gemildert werden, twitterte Ägyptens Präsident al-Sisi:
 
Der Grenzübergang zwischen Ägypten und dem Gazastreifen wird während des muslimischen Fastenmonats Ramadan geöffnet sein. Das kündigte Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi via Twitter an. Das Leid der Brüder im Gazastreifen solle gemildert werden, schrieb er.   mehr ...

Viele Tote und Verletzte in Gaza

Bei Protesten gegen die Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem werden Dutzende Palästinenser getötet - deren Regierung spricht von einem "Massaker". Präsident Trump: ein großer Tag für Israel:

Bei Protesten gegen die Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem und die Vertreibung von Palästinensern aus Anlass der Staatsgründung Israels vor 70 Jahren haben israelische Soldaten und Grenzpolizisten am Montag palästinensischen Angaben zufolge mindestens 52 Palästinenser getötet. Bei den Demonstrationen an der Grenze zwischen Gazastreifen und Israel wurden mehr als 2200 Menschen verletzt, auch ein israelischer Soldat. Es war der blutigste Tag seit dem Gazakrieg 2014. Die Palästinenserregierung warf Israel ein "schreckliches Massaker" vor.   mehr ...

Zynisches Kalkül der Islamisten - Die Hamas ruft wieder zum Sterben auf

Ist die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem falsch? Vielleicht. Die Entscheidung der Hamas, Dutzende in den sicheren Tod zu schicken, ist es ganz sicher.   mehr ...

 

FAZ: "Weißes Haus will Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkennen."
FR: "Israel - Von Amona nach Amichai: Erstmals seit 25 Jahren genehmigt Israel im Westjordanland eine völlig neue Siedlung."

Internat. Organisationen

Skandal bei britischer Hilfsorganisation - Oxfam-Chef Goldring kündigt Rücktritt an

Oxfam-Chef Mark Goldring wird die Hilfsorganisation verlassen. Für den Neustart nach den Fehlern der Vergangenheit brauche man jemanden mit "frischen Visionen":

Er reagierte damit auf den Skandal um Sex-Orgien von Oxfam-Mitarbeitern mit Prostituierten in Haiti nach dem verheerenden Erdbeben im Jahr 2010. Einem Bericht zufolge kam es dort zudem zu Belästigung und Einschüchterung durch Mitarbeiter, die den Menschen in dem Land helfen sollten. Sieben Angestellte, darunter der Oxfam-Leiter für Haiti, mussten gehen. Im Tschad soll es zu ähnlichen Vorfällen gekommen sein. Berichte darüber Anfang dieses Jahres lösten eine ganze Reihe von Enthüllungen über Fehlverhalten auch bei anderen Hilfsorganisationen aus.   mehr ...

UN-Sicherheitsrat - Sitz für Deutschland scheint gesichert

Die Wahl Deutschlands in den UN-Sicherheitsrat ist so gut wie sicher. Israel zog seine Bewerbung zurück - damit konkurrieren nur noch zwei Länder um die beiden für Westeuropa vorgesehenen Sitze:

Israel hat seine Bewerbung für einen nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat zurückgezogen. Das teilte die israelische UN-Botschaft mit.   mehr ...

WHO-Studie - Neun von zehn Menschen atmen verschmutzte Luft

Jedes Jahr sterben weltweit sieben Millionen Menschen, weil sie regelmäßig dreckige Luft einatmen. Bei mehr als der Hälfte von ihnen ist Feinstaub der Auslöser, der innerhalb der Haushalte an Kochstellen entsteht. Das ist das Ergebnis einer globalen Studie, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jetzt veröffentlicht hat. Demnach sind 90 Prozent der Weltbevölkerung verschmutzter Luft ausgesetzt. Neben den Haushalten sind Industrie und Verkehr die größten Feinstaubquellen.   mehr ...

 


China

Chinas Sozialkreditsystem - Die totale Kontrolle

Von 2020 an soll es für alle Bürger, Firmen und Behörden Chinas ein digitales Punktekonto geben, das ihre Vertrauenswürdigkeit ausweist. Es wird die autoritäre Herrschaft automatisieren – und niemand widerspricht.

Die Testläufe für das chinesische „Sozialkreditsystem“ kommen gut voran. Ab 2020 sollen alle Bürger, Firmen und Behörden der Volksrepublik ein digital und zentral erfasstes Punktekonto haben, das ihre finanzielle, moralische, politische, mit einem Wort: gesellschaftliche Vertrauenswürdigkeit ausweist. Welche Bereiche des Lebens genau den Punktestand beeinflussen sollen, wird zurzeit noch erprobt; klar ist nur, dass alle rechtlich relevanten Informationen eine Rolle spielen werden, von Steuerhinterziehung über die Vernachlässigung der alten Eltern bis zum Überqueren der Kreuzung bei Rot. Durch gute Taten soll man seinen Punktestand verbessern können, sei es durch eine besondere berufliche Leistung oder ein als wertvoll, also „stabilitätsfördernd“ eingestuftes soziales Engagement.   mehr ...

Uhrenumstellung - Warum China keine Sommerzeit hat

Während man in Deutschland dieses Wochenende die Uhren vorstellt, verzichtet man in China auf die Anpassung. Das viertgrößte Land der Welt hat nur eine Zeitzone. Ein Lehrstück für den deutschen Uhren-Wahnsinn.   mehr ...

Chinas Regierung steht vor großen Herausforderungen: Die Handelsspannungen mit den USA, Risiken im Finanzsystem und hohe Verschuldung der Unternehmen. Eine neue Regierung soll die Probleme meistern.   mehr ...

 


Afrika

Weshalb sich Nomaden in Afrika immer häufiger mit Kalaschnikows bewaffnen

Im Sahel spitzen sich die Konflikte zwischen Bauern und Viehzüchtern zu. Die Ausbreitung der Wüste drängt die Hirten Richtung Süden, hinzu kommen Bevölkerungsexplosion, Landknappheit und politische Instabilität:
 
Konflikte zwischen Bauern und Viehhirten gibt es seit den Zeiten von Kain und Abel. Seit einigen Jahren nehmen sie jedoch in Afrika im Zusammenhang mit dem Klimawandel, der Desertifikation und dem Bevölkerungswachstum zu. Besonders gespannt ist die Situation in Nordnigeria. Seit Januar forderte der Konflikt um den Zugang zu Wasser und Land dort Hunderte von Toten, machte Zehntausende zu Vertriebenen und zwang die Regierung, Truppen in die Region zu verlegen.   mehr ...

Präsidentenwahl in Ägypten - Al-Sisi bekommt 97 Prozent  

Ohne wirkliche Konkurrenz ist Ägyptens Präsident al-Sisi wiedergewählt worden. Laut dem offiziellen Ergebnis der Wahlkomission stimmten 97 Prozent der Wähler für den ehemaligen General.   mehr ...

Präsidentenwahl in Ägypten endet – doch der Sieger steht schon lange fest

Die Staatsmedien in Ägypten inszenieren die Präsidentenwahl als gut besuchtes Fest. Besuche in Wahllokalen vermitteln ein anderes Bild. Nun wird Nichtwählern gedroht.   mehr ...
 
 
 
Der Freitag: "Ein Schritt Richtung Zukunft: Wie Blockchain und Internet der Dinge dem Kontinent auf die Sprünge helfen könnten."
FAZ: "Freihandelszone & Militärhilfe - Ein „Marshall-Plan“ für Afrika: Afrika soll ein Schwerpunkt der deutschen G-20-Präsidentschaft sein. Das sind die Kernthemen für Entwicklungsminister Müller."

Rüstung / Militärische Konflikte

Rüstungsexporte - Deutschland liefert immer noch U-Boot-Teile in die Türkei

- 2017 genehmigte die Bundesregierung unter anderem den Export von Druckmessgeräten und Kabeln für ein Lebensrettungssystem.

- Dabei erfolge seit dem Putschversuch in der Türkei im Juli 2016 eine "restriktive und vertiefte Einzelfallprüfung", schreibt das Wirtschaftsministerium.

- Ein größerer Auftrag zur Nachrüstung von türkischen Panzern wurde indes zurückgestellt.   mehr ...

Neue Bundesregierung - Kaum noch Rüstungsexporte in die Türkei und nach Saudi-Arabien

Für Rüstungsexporte in die Türkei und nach Saudi-Arabien hat die vorige Bundesregierung viel Kritik einstecken müssen. Das neue Kabinett hält sich jetzt erst einmal zurück.

Die neue Bundesregierung hat in den ersten Wochen ihrer Amtszeit kaum noch Rüstungsexporte in die kriegführenden Länder Türkei und Saudi-Arabien genehmigt. Aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion geht hervor, dass für die beiden Länder zwischen dem 14. März und dem 20. April nur jeweils eine Ausfuhrgenehmigung erteilt wurde.   mehr ...

Rheinmetall duckt sich weg

Der türkische Präsident Erdoğan lässt einem befreundeten Unternehmer einen Auftrag zum Bau von 250 Panzer zukommen. Von dem Milliardengeschäft kann jetzt auch der deutsche Rüstungskonzern Rheinmtall profitieren.   mehr ...

 
 

Internationaler Terror

Europol meldet schweren Schlag gegen IS-Onlinepropaganda – Zweifel an Erfolg

Europäischen und nordamerikanischen Strafverfolgern ist angeblich ein schwerer Schlag gegen die Onlinepropaganda des IS gelungen. Eine erste Analyse legt aber nahe, dass es den Terroristen weiterhin gelingt, Materialien zu verbreiten:

Koordiniert von Europol sind mehrere europäische Polizeibehörden und Kollegen aus Kanada und den USA vergangene Woche in einer großangelegten Aktion gegen Propagandakanäle der Terrormiliz IS vorgegangen. Angeführt von Belgiens Staatsanwaltschaft hätten die Ermittler die zentralen Propagandasender der Terroristen für eine unbestimmte Zeit unterbrochen, teilte Europol am Freitag mit. Die britische BBC meldet daran aber Zweifel an und hat ermittelt, dass die Aktivität des IS zumindest auf Telegram nicht deutlich eingeschränkt worden sei. Lediglich leichte Verspätungen periodisch erscheinender Beiträge sei beobachtet worden, teilte die britische Medienanstalt mit.   mehr ...

Islamismus - Hunderte Extremisten beantragten Asyl

Die Zahl der islamistischen Gefährder in Deutschland ist weiter gestiegen - auf mehr als 1500. Nach SPIEGEL-Informationen kamen etliche von ihnen als Flüchtlinge ins Land und haben einen Asylantrag gestellt.

Fast ein Viertel der gefährlichsten Extremisten in Deutschland sind Asylbewerber. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des stellvertretenden FDP-Fraktionsvorsitzenden Stephan Thomae hervor.   mehr ...

Kassensturz beim "Islamischen Staat" - Die Ölquellen sind weg, der Geldschrank ist voll

Der "Islamische Staat" hat fast sein gesamtes Territorium verloren - und damit auch den Großteil seiner Geldquellen. Pleite sind die Dschihadisten aber noch lange nicht, sie haben Abermillionen gehortet.   mehr ...

 

Weiteres Zeit: "Islamischer Staat - An der Heimatfront."

n-tv: "41 muslimische Länder beteiligt - Saudi-Arabien startet Antiterror-Koalition."

SZ: "Syrien und Irak - Was vom "Islamischen Staat" übrig bleibt."

SZ: "Islamismus - Wo sind die deutschen IS-Kämpfer."

n-tv: "Waffenruhe für Terroristen - Der "unverzeihliche" Deal mit dem IS."

Zeit: "Antiterrorkampf - Mit der Strahlenkanone gegen Terroristen."

Zeit: "Marokko - Eine unkalkulierbare Gefahr."

Zeit: "Nahost - Libanesische Armee greift IS an."

NZZ: "Islamistische Terrormiliz Boko Haram - «Sie sagten, wenn wir den Knopf drücken, explodiert die Bombe und wir kommen automatisch in den Himmel»."

n-tv: "Miliz ändert GeschäftsmodellWie der IS finanziell vorgesorgt hat."

Zeit: ""Islamischer Staat" - Kalifat ohne Staat."

Zeit: ""Islamischer Staat" - Mossuls Eroberung ist nicht der Anfang vom Ende."

Spiegel: "Kampf gegen Terrormiliz - US-Militär meldet Tod von IS-Medienchef."

FAZ: "Attentäter von London - Imame verweigern Beerdigungszeremonie."

FAZ: "Doku zu Kampf gegen den Terror - Desaster mit Ansage."

n-tv: "Russland bombardiert fliehende IS-Truppen."

n-tv: "Europol entdeckt neue Plattform - IS baut eigenes soziales Netzwerk auf."

SRF.ch: "US-Angriff in Afghanistan - «Mutter aller Bomben» tötet 36 IS-Kämpfer."

Zeit: "Islamischer Staat" - Palmyra wieder vollständig in syrischer Hand."

FAZ: "EY-Studie - Dem „Islamischen Staat“ geht das Geld aus."

Spiegel: "Exklusive Recherche zum Islamischen Staat - So arbeitet die IS-Propagandaabteilung."

NZZ: "Kampf gegen den IS in Syrien - Brutaler Mord an türkischen Soldaten."

SZ: "Islamischer Staat" - Das IS-Kalifat schrumpft."


Todesstrafe

Zahl der Hinrichtungen und Todesurteile geht weltweit zurück

Amnesty International verzeichnet einen leichten Rückgang bei den Hinrichtungen und deutlich weniger Todesurteile. Aber auch 2017 wurden fast 1000 Menschen hingerichtet. Wie viele es genau sind, ist unklar. Das liegt vor allem an China:
 
Amnesty International hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Todesurteile und auch einen leichten Rückgang bei den Hinrichtungen weltweit verzeichnet. Die Menschenrechtsorganisation zählte 993 Exekutionen und damit vier Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Todesurteile sank sogar um 17 Prozent von 3117 auf 2591. Allerdings fehlt wie in den Vorjahren China in der Statistik, da das Land Angaben zur Todesstrafe unter Verschluss hält. Amnesty geht davon aus, dass es in dem bevölkerungsreichsten Land der Welt Jahr für Jahr Tausende von Todesurteilen und Hinrichtungen gibt.   mehr ...

Die Todesstrafe in den USA

Der mutmaßliche Attentäter von New York, Sayfullo S., ist nach einem Strafantrag wegen Unterstützung einer Terrororganisation erstmals vor Gericht erschienen. Im Fall einer Verurteilung droht ihm die Todesstrafe. Die ist in den USA seit 1976 wieder erlaubt.   mehr ...

Länder mit den meisten Hinrichtungen

Die gute Nachricht zuerst: Die Zahl der Hinrichtungen ist im vergangenen Jahr weltweit gesunken. Die schlechte Nachricht: Die Gesamtzahl der Todesurteile hat 2016 zugenommen, wie Amnesty International in einem aktuellen Bericht mitteilt. Noch immer werden jährlich viele Menschen zum Tode verurteilt, oft ohne fairen Prozess.   mehr ...

Infografik: Länder mit den meisten Hinrichtungen | Statista
 

Nato

Nato bereitet neuen Irak-Einsatz vor

Die Nato wird ihren Einsatz zur Unterstützung irakischer Sicherheitskräfte ausbauen, um ein Wiedererstarken der Terrormiliz Islamischer Staat zu verhindern:

- Die Verteidigungsminister der 29 Bündnisstaaten beschlossen in Brüssel, mit konkreten militärischen Planungen für eine neue Ausbildungsmission zu beginnen.

- Sowohl die irakische Regierung, als auch die US-geführte Anti-IS-Koalition hätten um ein stärkeres Engagement der Nato gebeten, erklärte Generalsekretär Jens Stoltenberg.

- Der neue Einsatz soll unter anderem den Aufbau von Militärakademien ermöglichen. Zahlen zur möglichen Personalstärke nannte Stoltenberg nicht. In Nato-Kreisen wird allerdings damit gerechnet, dass etliche Hundert, wenn nicht sogar mehr als Tausend Soldaten in den Irak geschickt werden könnten.   mehr ...

Syrien - Provokationen unter Partnern

- Während die USA die kurdischen YPG (Volksverteidigungseinheiten) als verlässliche Bodentruppe im Anti-IS-Kampf schätzt, stuft Ankara sie als syrischen Ableger der verbotenen PKK ein.

- Ein eigenständiger Kurdenstaat in unmittelbarer Nachbarschaft ist für die türkische Regierung ein Horrorszenario, das es zu verhindern gilt.

- Vergangene Woche gab es zudem Streit, als die halbstaatliche Nachrichtenagentur Anadolu sensible Informationen über US-Stützpunkte in Syrien veröffentlichte.   mehr ...

Vor Nato-Treffen - Russischer Botschafter warnt vor Rüstungswettlauf

Mehr Geld für das Miliär, Truppenverlegungen ins Baltikum. Alexander Gruschko wirft der Nato vor, eine neue Sicherheitslage zu schaffen. Die könne Russland nicht ignorieren.   mehr ...


Weltgeschichte

Völkermord in Kambodscha - Was wurde aus den Roten Khmer?

Es war eines der schlimmsten Verbrechen nach 1945: der Massenmord durch die Roten Khmer in Kambodscha. Vor einem internationalen Gericht müssen sich Ex-Kader der Steinzeit-Kommunisten verantworten - bald wird wohl das letzte Urteil fallen:

Die Gräueltaten der kommunistischen Schreckensherrschaft sind in dem südostasiatischen Land zur Folklore geworden. Dabei zählt - zumindest nach westlichem Verständnis - zur Vergangenheitsbewältigung nicht nur die Aufklärung über das Geschehene, sondern auch eine politische Distanzierung und juristische Bewertung.   mehr ...

Indiens Unabhängigkeit - Der Anfang vom Ende des Kolonialismus

Vor siebzig Jahren wurde Indien in die Unabhängigkeit entlassen. Die politischen und religiösen Konflikte wurden bis heute nicht beigelegt, geschweige denn befriedet:

Am 15. August 1947 wurde Indien unabhängig. Großbritannien gab seine Kolonie frei. Gestückelt: Britisch Indien wurde aufgeteilt in ein muslimisches Pakistan und in die indische Union. Den genauen Grenzverlauf teilte Lord Mountbatten (1900 – 1979) erst am Tage darauf mit. Als er, übrigens der Onkel von Prinz Philip, dem Ehemann Elisabeth II., nicht mehr Vizekönig von Indien, sondern nur noch Generalgouverneur des neuen Staates war. Das erste Ergebnis der Teilung Indiens waren Flucht und Vertreibung von etwa 20 Millionen Menschen mit Hunderttausenden Toten. Die Idee, die Konflikte zwischen Muslimen und Hindus durch die Schaffung zweier getrennter Staaten beizulegen, war gescheitert. Aus einem Pulverfass waren zwei geworden.   mehr ...