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Internet - Politik

EU-Kommission - Google soll 4,34 Milliarden Euro Strafe wegen Android zahlen

Die EU-Kommission hat gegen Google eine Kartellstrafe in zuvor unerreichter Höhe verhängt. Die zuständige Kommissarin Vestager erklärte auch, was mit dem Geld passiert:

Die Entscheidung der EU-Wettbewerbsbehörde war bereits erwartet worden, die Höhe der verhängten Strafe war dann aber doch überraschend: Google soll nach dem Willen der EU-Kommission 4,34 Milliarden Euro Strafe zahlen, weil es seine marktbeherrschende Stellung durch das mobile Betriebssystem Android missbraucht hat. Auf einer Pressekonferenz in Brüssel verteidigte die zuständige Kommissarin Margrethe Vestager die Entscheidung: "Google hat sich illegal verhalten", sagte sie. In Europa gebe es klare Regeln, an die sich alle Unternehmen, die im Binnenmarkt Geschäfte machen wollten, halten müssten.   mehr ...

Gesichtserkennung - Sogar Microsoft sieht die Menschenrechte in Gefahr

- Microsofts Chefjustiziar warnt in einem Essay vor Gesichtserkennung.

- Die Technologie sei so mächtig, dass sie die Grundrechte bedrohe, wenn sie falsch eingesetzt werde.

- Der Staat müsse eingreifen und Regularien schaffen, um seine Bürger zu schützen:

In einem auf der Firmen-Website veröffentlichten Essay hat sich Brad Smith, der Chef-Jurist von Microsoft, zum Einsatz einer von künstlicher Intelligenz (KI) befeuerten Gesichtserkennung erklärt. Gerade die immensen Fortschritte bei der automatisierten Erkennung - sei es, dass Abgebildete auf Fotos identifiziert werden, sei es, dass Überwachungskameras Menschen live erkennen - hätten Fragen aufgeworfen, die "an die Substanz der Verteidigung fundamentaler Menschenrechte wie Privatsphäre und Meinungsfreiheit" gehen. Dessen sei sich die Firma aus Redmond sicher. So habe Microsoft aus ethischen Gründen Anfragen von (nicht näher genannten) Kunden nach der hauseigenen Erkennungssoftware zurückgewiesen.   mehr ...

Ausschuss im EU-Parlament stimmt für Leistungsschutz und Uploadfilter

Die Fronten sind verhärtet wie selten: Der Rechtsausschuss im Europaparlament hat am Mittwoch über seine Haltung zum europäisch einheitlichen Copyright abgestimmt. Wie das ausgehen würde, war völlig unklar. Jetzt steht fest: Es gab eine knappe Mehrheit.   mehr ...

 


Datenschutz / DSGVO / Cybersicherheit

Ghosts in the machine

Sie können zu Facebook-Meinungsmachern werden oder Kreditkartendaten klauen: Bad Bots werden zunehmend zum Problem für Wirtschaft und Gesellschaft. Ein Interview mit dem Experten Edward Roberts:

Wer klickt denn da? Ist es ein Mensch oder doch ein Stück Software, ein Skript, das nur so tut, ein sogenannter Bot? Das herauszufinden, ist die Geschäftsidee hinter Distil Networks. Die 2011 gegründete Sicherheitsfirma arbeitet unter anderem für das Flugreservierungssystem Amadeus und die Lufthansa. Edward Roberts, der Leiter des Produktmarketings bei Distil, ist schon seit 20 Jahren in der IT-Sicherheitsbranche unterwegs.   mehr ...

WPA3 - Neuer WLAN-Verschlüsselungsstandard verabschiedet

Die Wi-Fi Alliance hat mit WPA3 einen neuen Verschlüsselungsstandard für drahtlose Netze vorgestellt. Darin werden einige Macken von früheren Standards ausgebessert, wie etwa Offline-Passwort-Angriffe unterbunden und Forward Secrecy eingeführt:

Mit WPA3 steht ein neuer Verschlüsselungsstandard für drahtlose Netze zur Verfügung. Das hat die Wi-Fi Alliance, ein Zusammenschluss von Geräteherstellern, jetzt bekanntgegeben. Erste Geräte mit dem neuen Standard werden jedoch erst 2019 erwartet.   mehr ...

Handy-Standortdaten nur mit Gerichtsbeschluss – US-Bürgerrechtler feiern Urteil

Der US Supreme Court verlangt einen bestimmten Gerichtsbeschluss für den Zugriff auf langfristige Handy-Standortdaten. Dem Angeklagten hilft das wohl nicht:

Strafverfolger müssen einen gerichtlichen Durchsuchungsbefehl (Warrant) erwirken, wollen sie die Standortdaten eines Handys in den USA über längere Zeit auswerten. Ein wesentlich einfacher zu erhaltener Gerichtsbeschluss für den Zugriff auf Aufzeichnungen des Netzbetreibers reicht in der Regel nicht aus. Das geht aus dem am Freitag veröffentlichten Urteil des US Supreme Court im Fall Carpenter v. United States hervor. In Zukunft müssen US-Behörden einen konkreten Tatverdacht haben, bevor sie sich die Standortdaten eines Handys über einen längeren Zeitraum vom Netzbetreiber holen dürfen.   mehr ...

Herkulesaufgabe Cyberabwehr - Hackerangriffe, die Riesen-Gefahr für die Stromnetze

Die Angriffe von Hackern auf die deutsche Stromversorgung nehmen zu und werden immer ausgefeilter. Die Versorger ziehen ihre Abwehrmauern höher, denn die Angreifer werden immer intelligenter und besser.   mehr ...

 
 
Deutsche Gesellschaft für Datenschutz: "DSGVO - Auf der Suche nach einer Datenschutzerklärung?"

Zensur / Internetsperre

Iran - Generalstaatsanwalt außer sich - Millionen Iraner pfeifen auf Internetverbot

Soziale Medien bereiten dem iranischen Establishment enorme Kopfschmerzen: Die Dienste dienen Regimekritikern als wichtige Kommunikationsmittel. Ein entsprechendes Verbot bleibt aber wirkungslos - auch, weil sich Widerstand von ganz oben regt:

Mehr als 30 Millionen Iraner umgehen nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft die Internetverbote des Landes. Viele verschafften sich mit einem sogenannten VPN-Tunnel vor allem Zugang zum Chatdienst Telegram, obwohl dieser seit Mai gesetzlich verboten sei, sagte Vize-Generalstaatsanwalt Abdolsamad Chorramabadi. Es könne nicht angehen, dass Gesetze im Land derartig ignoriert würden, beschwerte er sich nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna.   mehr ...

Russland - Apple soll Telegram blockieren

Nach der offiziellen Sperrung von Telegram in Russland zieht die dortige Regierung die Daumenschrauben bei dem Instant-Messaging-Dienst an: Wie die Kommunikationsbehörde des Landes, Roskomnadzor, in einer Pressemitteilung schreibt, habe man Apple in einem Brief dazu aufgefordert, die Auslieferung von Push-Nachrichten an User des Service in Russland einzustellen. Die Behörde will damit sicherstellen, dass Besitzer von iPhone oder iPad künftig nicht mehr informiert werden, wenn neue Telegram-Botschaften eingehen, was den Dienst deutlich schlechter nutzbar machen würde.   mehr ...

Telegram-Blockade in Russland trifft AWS und Googles Cloud - Viele Kollateralschäden

Weil Telegram Teile der eigenen Infrastruktur zu großen Cloudanbietern geschoben hat, ordnete die zuständige russische Behörde eine Sperrung unzähliger IP-Adressen an, um die verfügte Blockade durchzusetzen. Das traf einige andere Dienste.   mehr ...

 
 

Facebook

BGH-Urteil - Erben bekommen Zugriff auf Facebook-Konto

- Facebook muss den Eltern eines toten Mädchens Zugang zu dem seit fünfeinhalb Jahren gesperrten Nutzerkonto der Tochter gewähren.

- Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Donnerstag in letzter Instanz entschieden.

- Ob Erben Chat-Nachrichten und E-Mails genauso lesen dürfen wie beispielsweise Tagebücher oder Liebesbriefe, ist bislang nirgendwo eindeutig geregelt.   mehr ...

Cambridge-Analytica-Skandal - Britische Datenschutzbehörde kündigt Höchststrafe für Facebook an

Facebook habe die Daten seiner Nutzer nicht geschützt - und so gegen das Gesetz verstoßen. Zu diesem Schluss kommt die britische Datenschutzbehörde bei ihrer Untersuchung des Cambridge-Analytica-Skandals:

Im Skandal um millionenfach weitergegebene Facebook-Nutzerdaten will die britische Datenschutzbehörde ICO den US-Konzern mit einer Strafe von 500.000 Pfund belegen, das sind umgerechnet etwa 565.000 Euro. Facebook habe die Daten seiner Mitglieder nicht geschützt und so gegen das Gesetz verstoßen, sagte Behördenchefin Elizabeth Denham. Zudem habe es keine Transparenz darüber gegeben, wie Daten der Plattform von Dritten abgefischt worden seien, heißt es in der ICO-Mitteilung.   mehr ...

Bei bis zu 14 Millionen Usern - Neue Datenpanne bei Facebook

Nachrichten, die nur für bestimmte Nutzer gedacht waren, wurden für alle Welt sichtbar gepostet. Der Fehler passierte vor wenigen Wochen, gestand Facebook ein. Wer betroffen ist, soll informiert werden.   mehr ...

 


Twitter

Große Aufräumaktion bei Twitter - Warum die Follower-Zahlen einbrechen

Twitter wird gesperrte Nutzerkonten nicht mehr länger für die Zählung von Followern heranziehen. Dadurch sollen die meisten Nutzer nicht mehr als vier Follower einbüßen – bei einigen könnten es aber deutlich mehr sein.

Folgte euch ein Twitter-Nutzer, dessen Konto später gesperrt wurde, blieb er bislang als Teil eurer Follower-Schar erhalten. Damit ist jetzt Schluss: Wie der Social-Media-Anbieter in einer Pressemitteilung erklärt, werden gesperrte Twitter-Konten zukünftig nicht mehr zur Berechnung der Follower-Zahlen herangezogen. Das Unternehmen schätzt, dass die meisten Nutzer nicht mehr als vier Follower verlieren werden. Nutzer mit besonders vielen Followern könnten jedoch größere Einbußen erleben.   mehr ...

Präsident Trump darf Kritiker auf Twitter nicht blockieren

Auf Twitter schließt US-Präsident Donald Trump oft unliebsame Follower aus. Ein US-Gericht hat nun entschieden, dass das gegen das Recht auf Meinungsfreiheit verstößt.   mehr ...

Nach Passwort-Panne bei Twitter - Mit diesen fünf Tipps kreieren Sie ein sicheres Kennwort

Twitter ruft seine über 330 Millionen User auf, ihr Passwort zu ändern. Doch was macht ein gutes Passwort aus? Wir liefern Tipps und Tricks für möglichst sichere Kennwörter – und zeigen, wie man es nicht machen sollten.   mehr ...

 
 


Google / Alphabet

Google droht Milliarden-Strafe auch in Android-Verfahren der EU-Kommission

Die Hinweise darauf, dass die EU-Kommission Google auch in ihrem zweiten Wettbewerbsverfahren kräftig zur Kasse bitten wird, verdichten sich:

Google steht anscheinend vor einer weiteren Milliardenstrafe der EU-Kommission. Auch im Wettbewerbsverfahren um Android werde voraussichtlich der Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung festgestellt, schrieb das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Personen am Mittwoch. Die Strafe könne den Rekordbetrag von rund 2,4 Milliarden Euro aus dem Verfahren um die Shopping-Suche im vergangenen Jahr übertreffen – werde aber wohl nicht zweistellig. Mit der Entscheidung wird in den kommenden Wochen gerechnet.   mehr ...

Google - 500 Jahre Arbeit stecken in Vorbereitung auf die DSGVO

Googles Datenschutzjustiziar Peter Fleischer hat erläutert, mit welchem Aufwand der Internetkonzern sich für die EU-Datenschutzverordnung fit gemacht hat. Facebook wird einen eigenen Beauftragten für Interessen von EU-Bürgern installieren.   mehr ...

"Bevor Sie fortfahren ..." - Googles GDPR-Fragen

Derzeit bereiten sich ungefähr alle Firmen auf die Datenschutz-Grundverordnung vor, die in vier Wochen gültig wird. Für uns Nutzer heißt das: An allen Ecken und Enden des Internets werden wir aufgefordert, neue Nutzungsbedingungen abzusegnen, E-Mail-Abos zu bestätigen oder unsere Einstellungen zu überprüfen.   mehr ...

 


Social Media / Fake News

Social Media in der Vertrauenskrise - 40 Prozent der User löschen Accounts

Identitätsdiebstahl, Clickbait und Fake-News: Immer mehr User misstrauen Social-Media-Plattformen und verlangen Haltung von Unternehmen. Das zeigt das neue Edelman Trust Barometer Special:

Das Vertrauen der Nutzer in soziale Medien geht immer weiter zurück. Das zeigt der Sonderreport des Edelman Trust Barometer. Für die Studie wurden je 1.000 Personen über 18 Jahre aus Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Indien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Großbritannien und den USA befragt.   mehr ...

"Facebook-Steuer" - Uganda besteuert mobile Nutzung sozialer Medien

Ugandas Regierung bittet zur Kasse: Bürger, die WhatsApp, Facebook Twitter oder Instagram am Smartphone nutzen wollen, müssen dafür künftig zahlen. Die neue Gebühr soll Hunderte Millionen einbringen.   mehr ...

Richtlinien für Social Media - ORF will seinen Mitarbeitern politische Äußerungen verbieten

- ORF-Mitarbeiter sollen sich künftig auch privat nicht kritisch zu politischen Ereignissen äußern dürfen.

- Dies geht aus den neuen Social-Media-Leitlinien des ORF hervor, die dem österreichischen Standard im Entwurf vorliegen.

- Der ORF verteidigt die Regeln und verweist auf ähnliche Vorschriften bei anderen Medienhäusern.

- Kritik kommt aus dem Betriebsrat des Senders, der darin einen "Kniefall" vor der Politik von ÖVP und FPÖ sieht.   mehr ...

 
 
Weiteres t3n: "Youtube-Konkurrenz? Instagram launcht Video-Plattform IGTV."
Meedia.de: "Bussi und Baba, Facebook und YouTube - Der ORF schrumpft seine Social-Media-Accounts um 80 Prozent."
Der Freitag: "Soziale Medien - Digitale Dealer auf Entzug."
SZ: "Hass im Netz - "Die Schreibe hat sich verändert - Sie wird subtiler"."
Heise: "US-Wahl - Tausende Facebook-Anzeigen russischer Trolle veröffentlicht."
Golem: "Fake News - EU-Kommission fordert Verhaltenskodex für Online-Plattformen."
Wirtschaftswoche: "Allen Datenschutzbedenken zum Trotz - Social Media wächst um eine Millionen User pro Tag."
FAZ: "Social-Media-Alternativen - Ciao, Facebook!"
Meedia.de: "Meinungsfreiheit im Social Web - Berliner Gericht verbietet Facebook erstmals, einen Nutzerkommentar zu löschen."
FAZ: "Umstrittenes Marketing - Bundesregierung gibt fünf Millionen Euro für Werbung in sozialen Netzwerken aus."
NZZ: "Amerika will bei sozialen Netzwerken die Daumenschrauben anziehen."
Heise: "Netzwerkdurchsetzungsgesetz - Millionenschwere Bußgelder können jetzt verhängt werden."
FAZ: "Soziales Netzwerk Vero - Der plötzliche Hype um eine App, die Instagram besiegen will."
t3n: "Xing vermeldet neue Rekordzahlen."
Correctiv.org: "Faktencheck: Nein – die Regierung erfand keine islamfeindlichen Straftaten."
Internetworld: "Studie - Nur aktive Minderheit postet Hass-Kommentare im Netz."
SZ: "Manipulation im Netz - Wie rechte Internet-Trolle versuchten, die Bundestagswahl zu beeinflussen."
t3n: "Kritik von der EU - Facebook und Twitter erfüllen Verbraucherschutz nicht."
Mobilegeeks: "Cybermobbing entwickelt sich zur digitalen Zeitbombe."
SZ: "Facebook und Google - Laxer Umgang mit Hass und Fake News könnte sich rächen."
FAZ: "Rechte Hetze - Der geheime Hass im Netz."
SZ: "Soziale Netzwerke - "Facebook spricht unser Reptilienhirn an"."
Campact: "Richard Gutjahr - Cybermobbing im Netz."
Übermedien: "Netzwerkdurchsetzungsgesetz - Der übertriebene Hass auf das Anti-Hass-Gesetz."
Golem: "Volksverhetzung: Twitter und Facebook löschen AfD-Beiträge wegen NetzDG."
Golem: "Netzwerkdurchsetzungsgesetz - Das große Löschen kann beginnen."
Heise: "Gesetz gegen Hass im Netz - Bundesamt stellt Online-Formular bereit."
Statista: "Messaging-Dienste - Wie sich die digitale Kommunikation verändert hat."
Elektroniknet: "Rectruiting - Der Spion, der mich "linked"."
Statista: "Mediennutzung von Jugendlichen - Wie Jugendliche am liebsten kommunizieren."
n-tv: "Kaum ein Entrinnen - Forscher ruft zu Boykott sozialer Medien auf."
SZ: "Psychologie - Bitte nicht schriftlich streiten!"

Internet / Nutzer

DSGVO - Bevölkerung sieht EU-Datenschutzgrundverordnung skeptisch

Die Menschen, die glauben, durch die DSGVO würden ihre Daten besser geschützt, sind in Deutschland in der Minderheit.

17 Prozent der Menschen in Deutschland sind laut einer Studie davon überzeugt, dass ihre Daten durch die neue europäische Datenschutzgrundverordnung besser geschützt sind. Die von Unternehmen, Behörden, Vereinen und Website-Betreibern veröffentlichten Erklärungen zum Umgang mit Daten empfinden demnach 65 Prozent der Befragten als zu umfangreich, kompliziert und unverständlich, teilte die European netID Foundation mit. Sie hatte die Studie in Auftrag gegeben.   mehr ...

RSS-Feed - Totgesagte leben länger  

Seit fast 20 Jahren gibt es den RSS-Feed und seine Beliebtheit steigt. Denn in Zeiten von Fake News bietet RSS die Möglichkeit, sich selbst einen Überblick über Inhalte im Web zu verschaffen.

Edwin Khodabakchian strahlt. Sein kleines Start Up mit Sitz in Redwood City mitten im Silicon Valley profitiert von Fake News und der Facebook-Filterblase. Inzwischen hat es rund 15 Millionen Nutzer.   mehr ...

Internet-Bürgerportal startet im Oktober in vier Bundesländern

Das digitale Bürgerportal soll im Oktober in Hessen, Berlin, Bayern und Hamburg starten. KFZ-Anmeldung, Wohnsitz-Ummeldung und Eltern- und Kindergeld-Beantragung sollen im ersten Schritt möglich sein.   mehr ...

 
 

Internet - Werbung

Betrug im Influencer-Marketing - Unilever zieht Konsequenzen

Unilever will zukünftig sehr genau darauf achten, ob ein Influencer seine Follower-Zahlen künstlich aufbauscht. Das könnte Signalwirkung haben, denn der Konsumgüterhersteller hat nach dem Konkurrenten Procter & Gamble das zweitgrößte Marketingbudget der Welt:

2017 gaben Firmen erstmals mehr als eine Milliarde US-Dollar für Influencer-Marketing aus. Schätzungen zufolge könnten die Ausgaben in diesem Markt bis 2019 bereits zwei Milliarden Dollar übersteigen. Influencern fehlt es demnach nicht an finanziellen Anreizen, ihre Followerzahlen künstlich zu erhöhen, um sich so einen größeren Teil des Kuchens zu sichern. Als Reaktion auf diese Entwickelung hat Keith Weed, der Marketing-Chef von Unilever, jetzt angekündigt, dass sein Konzern nicht mit Influencern zusammenarbeiten wird, die sich diese Praxis zu eigen machen. Das geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervor.   mehr ...

Erste Cebit-Konferenz zu Digitalwerbung diskutiert über Influencer

Firmen tun sich schwer, passende Influencer zu finden – und machen eigene Mitarbeiter zu Jobbotschaftern. Social-Media-Nutzer sollen Teil einer Bewegung sein:

Auf der Signals-Konferenz zu Digitalwerbung auf der Cebit zeigte sich, dass Influencer immer noch das beherrschende Thema des Online-Marketing sind. "Wir sind in unserer Marketingstrategie teilweise auf Jugendliche angewiesen, die noch nicht mal einen Schulabschluss haben", sagte Hans Piechatzek, Vizepräsident des Deutschen Marketing Verbands.   mehr ...

Regierung lehnt Kopplungsverbot bei Werbetrackern ab

Die Verhandlungen zur E-Privacy-Verordnung gehen in die Schlussphase. Die Bundesregierung hat deutlich gemacht, dass sie die Einbußen für die Werbewirtschaft möglichst gering halten will.   mehr ...

 
 
Mobilegeeks: "Das Internet ist kaputt."

Musikbranche

Google startet Streaming-Dienst YouTube Music

Neue Konkurrenz für Spotify und Apple Music: Google hat seinen Musik-Streaming-Dienst YouTube Music vorgestellt. Er geht zunächst in den USA online, später auch in Deutschland:

Google hat einen neuen Musik-Streaming-Dienst offiziell vorgestellt: YouTube Music. Er geht am kommenden Dienstag (22. Mai) zunächst in den USA online; Deutschland soll "bald" folgen. Gerüchte um ein solches Musik-Angebot hatte es schon länger gegeben. Für mobile Musikfans wird es eine App geben, für Sofasitzer einen Desktop-Player. Die Suchfunktion soll auch Songs finden, die der Nutzer sehr vage umschreibt – etwa mit "dieser Hipster-Song mit dem Pfeifen" (= Young Folks von Peter Bjorn and John); auch Fragmente von Songtexten lassen sich eintippen.   mehr ...

Musik-Streaming - Spotify möbelt sein kostenloses Angebot auf

Wer nicht zahlt, kann Spotify nur mit Einschränkung nutzen. In zwei Punkten wird das Angebot nun nutzerfreundlicher.

Der Musik-Streaming-Dienst Spotify verändert sein Gratisangebot. Auch Nutzer, die kein Abonnement abgeschlossen haben, sollen Songs künftig frei auswählen und zwischen den Liedtiteln hin- und herspringen können. Das kündigte Spotify-Manager Gustav Söderström im Rahmen einer Präsentation in New York an.   mehr ...

Record Store Day - Das Revival der Schallplatte

Am Samstag findet der Record Store Day statt. Mit exklusiven Limited Editions und Künstler-Gigs nehmen über 3.000 unabhängige Plattenläden weltweit an dem Tag teil – große Ketten und Online-Händler sind ausgeschlossen. Im Mittelpunkt steht die Vinylplatte, deren Popularität seit einigen Jahren wieder stark zunimmt und im letzten Jahr zu Verkaufszahlen von über drei Millionen Stück führte, wie die Grafik von Statista zeigt.   mehr ...
 
Infografik: Das Revival der Schallplatte | Statista

 


Betrug / Abmahnungen / Abzocke

Datenschutzgrundverordnung - Cyberkriminelle nutzen Unsicherheit  

Die neue Datenschutzgrundverordnung sorgt für Unsicherheiten bei Privatnutzern und Unternehmen. Das nutzen auch Cyberkriminelle aus: Sie versenden massenhaft Phishing-Mails:

Die Datenschutzgrundverordnung spülte in den vergangenen Wochen eine wahre Flut immer gleicher E-Mails in die Postfächer: "Bitte bestätigen Sie, dass wir Ihnen auch weiterhin unsere Neuigkeiten zuschicken können", hieß es da. Außer dieser gab es eine zweite Mail-Welle: Cyberkriminelle nutzten das Thema für sogenannte Phishing-Angriffe - das geschickte Abgreifen von Passwörtern.   mehr ...

Bundesnetzagentur beendet Abzocke mit weißrussischen Ping-Anrufen

Die Abzocke mit Kurzanrufen weißrussischer Rufnummern hat ein Ende. Die Bundesnetzagentur hat eine Reihe von Telefonnummern abgeschaltet. Bezahlen müssen Betrogene nicht.   mehr ...

Studie zu steigenden Gebühren - Inkassounternehmen zocken Schuldner ab

Wer eine Rechnung nicht pünktlich begleicht, muss womöglich schon nach dem ersten Anschreiben mit einer hohen Mahnsumme rechnen. Wie eine Studie feststellt, steigen die Forderungen von Inkassounternehmen enorm. Eine gesetzliche Neuregelung steht an.   mehr ...

 

Weiteres Spiegel: "Telefonvorwahl-Trick - Behörde legt 52.000 irreführende Nummern still."

Spiegel: "Betrugsmasche in den USA - Neue Bankkarte, alter Chip."

Golem: "Mobilfunk - Bundesnetzagentur erweitert Preisansage für Auslandsnummern."

Golem: "Abschaltung von über 260 falschen Ortsnetzrufnummern."

PAZ: "Telefonabzocke im Landkreis Peine - Angebliche Microsoft-Mitarbeiter terrorisieren Peinerin."

SZ: "Ping-Anrufe - Netzbetreiber müssen vor teuren Lock-Anrufen warnen."

Spiegel: "Abzocke im Netz - Verbraucherschützer warnen vor Betrug durch falsche Routenplaner."

Golem: "Beschwerden über unerlaubte Telefonwerbung steigen drastisch."

Spiegel: "Jahresbilanz der Netzagentur - Beschwerden über Telefonwerbung auf Rekordniveau."

PlusMinus: "Wie Kunden per Handy abgezockt werden - WAP-Billing."

FAZ: "Überraschendes EuGH-Urteil - Drohen jetzt Abmahnungen für illegales Streaming?"

Heise: "BGH: Eltern haften nicht für Käufe ihrer Kinder über 0900er-Nummern."

Heise: "Mehr Verbraucherbeschwerden bei Bundesnetzagentur 2016."

Heise: "Pornografischer SMS-Spam - Bundesnetzagentur schaltet 0900er-Rufnummern ab ."

Golem: "Online-Hundefutter: 150.000 Euro Strafe wegen unerlaubter Telefonwerbung."

t3n: "Abmahnbeantworter - CCC bietet automatisierte Rechtshilfe für Abmahnopfer."

Der Freitag: "Buch der Woche: Die große Abzocke."

Zeit: "Inkassounternehmen - Das Geschäft mit der Angst."

Verbraucherzentrale Bayern: "Abzocke im Internet - Mahnungen von Rechtsanwälten oder Inkassebüros."

Rechtsanwälte Berlin: "Noch eine Abofalle: die Fortunfive UG aus Düsseldorf mit der Seite grosshandel-b2b.biz."

ZD-Net: "Redtube-Abmahnanwalt verliert Zulassung."

PC-Welt: "Abzocke - Vorsicht: Falsche Porno-Abmahnwelle trifft User."

Spiegel: "Trotz Warn-Button: Millionen Deutsche werden online abgezockt."

Spiegel: "Datenherausgabe: Landgericht Köln kassiert erste Redtube-Entscheidungen."

Heise: "Regierung: Betrachten von Streams verstößt nicht gegen Urheberrecht."

Zeit: "REDTUBE-ABMAHNUNGEN - Die abgemahnten Pornogucker schlagen zurück."

Zeit: "Porno-Abmahnungen - Gericht will Redtube-Abmahnbeschlüsse zurücknehmen."


Digitalisierung / Internet-Dienste

Studie - Digitalisierung bringt unterm Strich etwas mehr Jobs

Die digitalen Technologien wirken zwar arbeitssparend, sie schaffen aber bisher mehr neue Stellen, als sie ersetzen, so eine Studie des Bundesforschungsministerium. Allerdings werde die Digitalisierung "eine steigende Ungleichheit mitverursachen":
 
Mit der Digitalisierung der Wirtschaft wird es nach Einschätzung von Wissenschaftlern künftig unter dem Strich etwas mehr Jobs geben. Dabei werde allerdings von Beschäftigten große Flexibilität abverlangt, urteilt das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in einer in Mannheim veröffentlichten Untersuchung. Gefördert hat die Studie zum Thema "Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit" das Bundesforschungsministerium.   mehr ...

Bitcoin: Forscher finden Kinderpornographie in der Blockchain

Die Blockchain ist der Grundpfeiler der Kryptowährung Bitcoin. Forschern zufolge haben Nutzer es geschafft, kinderpornographische Inhalte in die nicht veränderbare Datensammlung einzuschleusen. Ihr Besitz könnte dann fast weltweit illegal sein.   mehr ...

Wenn Computer Arbeitsplätze gefährden

Helferberufe sind am stärksten davon gefährdet, von Computern oder computergesteuerten Maschinen ersetzt zu werden. Seit 2013 ist das Risiko noch einmal deutlich gestiegen, wie eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zeigt. In Expertenberufen ist das Risiko am geringsten, aber auch hier stieg der Anteil der Tätigkeiten, die potenziell von Computern erledigt werden könnten von 19 auf 24 Prozent.   mehr ...

Infografik: Wenn Computer Arbeitsplätze gefährden | Statista