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Umwelt - Rohstoffe

Hohe Schadstoffbelastung - EU-Kommission verklagt Deutschland wegen zu schlechter Luft

- Die EU-Kommission hatte bereits 2015 ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland und andere Länder eingeleitet. Jetzt folgt die Klage vor dem Europäischen Gerichtshof.

- In einem zweiten, Ende 2016 gestarteten Verfahren wirft die EU-Kommission der Bundesregierung im Abgasskandal massive Versäumnisse vor:

Wegen zu schmutziger Luft in vielen deutschen Städten verklagt die EU-Kommission Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof. Zudem ermahnte sie Deutschland und andere Länder erneut wegen der zu zögerlichen Reaktion auf den Dieselskandal bei Volkswagen.   mehr ...

Schwache Grenzwerte - Krankmacher Kohle

Aus den Schornsteinen von Kohlekraftwerken kommen Stoffe, die sich großräumig verteilen und teils schwere Krankheiten begünstigen. Eine deutliche Reduzierung wäre ohne Versorgungsprobleme möglich, denn Deutschland produziert riesige Stromüberschüsse:

Der schwarze Tod trägt eine Sense, nicht aus Eisen, nur aus Rauch. Jedes Jahr sterben in Europa 23.000 Menschen verfrüht an den Folgen der Luftverschmutzung durch Kohlekraftwerke. Das ergab eine Untersuchung von Umweltorganisationen wie dem WWF und der Health and Environment Alliance (Heal).   mehr ...

Erschütterndes Video - Hier wird Regenwald vernichtet – für Nestlé, Unilever und Co.

Greenpeace hat im März und April in einem Regenwald-Gebiet in Indonesien gefilmt – und eine Zerstörung in kaum vorstellbarem Ausmaß aufgedeckt. Für eine Palmöl-Plantage hat eine Firma hektarweise Waldfläche vernichtet – sie beliefert offenbar Nestlé, Mars, PepsiCo und Unilever:

Es sind Aufnahmen, die betroffen machen. Aus einer Helikopter-Perspektive zeigt ein Team von Greenpeace, was aktuell in Indonesien vor sich geht: Eine Firma holzt große Flächen Regenwald in der Provinz Papua ab – sie bereitet eine neue Palmöl-Plantage vor.   mehr ...

2. Mai ist deutscher Erdüberlastungstag - Wir verbrauchen jährlich 3 Erden

Am 2. Mai ist der diesjährige „deutsche Erdüberlastungstag“. Das heißt: Ab heute verbrauchen wir mehr als die Erde verkraften kann (bezogen auf unseren Anteil an der Welt). Hier erfährst du, was hinter dem symbolischen Datum steckt – und was wir tun können:

Ab dem 2. Mai 2018 leben wir ökologisch gesehen auf Pump. Würde die ganze Weltbevölkerung so leben und wirtschaften wie die Bevölkerung in Deutschland, dann bräuchten wir jährlich drei Erden, um uns zu versorgen. Wir haben aber nur eine.   mehr ...

 
 
Zeit: "Klimaschutz - Trinkwasser für alle statt schmutzige Energie."

Klimapolitik / Klimawandel

Spätestens seit der Einigung der wichtigsten Industrieländer auf ein weltweites Klimaabkommen steigt die Hoffnung, dass es doch noch gelingen könnte, den Temperaturanstieg auf der Erde so zu begrenzen, dass es nicht zu einer weltweiten Fluchtbewegung durch Klimaflüchtlinge und einer Katastrophe für die Menschheit kommen wird ...

 

CO2-Emissionen - EU will erstmals den Verbrauch von LKW und Bussen begrenzen

Für Autos legt die EU schon seit mehreren Jahren CO2-Grenzwerte fest, nun soll auch der Verbrauch von Nutzfahrzeugen bis 2030 reduziert werden. Die Pläne der Kommission gehen selbst großen Konzernen nicht weit genug:

Nach Autos will die EU-Kommission auch bei Lastwagen den Ausstoß von Kohlendioxid mit neuen Grenzwerten deutlich senken. Die durchschnittlichen CO2-Emissionen von schweren Nutzfahrzeugen sollen 2030 mindestens 30 Prozent unter dem Niveau von 2019 liegen, teilte die Kommission am Donnerstag mit. Als Zwischenetappe soll der Ausstoß bis 2025 um 15 Prozent fallen. Dieses Ziel sei verbindlich und könne durch den Einsatz von Technologien erreicht werden, die bereits heute auf dem Markt seien. Der Ausstoß von CO2 ist unmittelbar an den Spritverbrauch gekoppelt.   mehr ...

Klimawandel - "Gleicht einem kollektiven Suizidversuch"

Übergewicht, Mietpreise, Stau - der westliche Mensch hat viele Sorgen. Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber erklärt, warum das alles nebensächlich werden könnte, wenn wir nicht endlich handeln:

Gründungsdirektor eines weltbekannten Instituts. Langjähriger Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen. Vater der Zwei-Grad-Grenze. Ach ja, und die für die Klimawissenschaften so zentrale Theorie der Kippelemente (Tipping Points) ist ja auch von ihm. Hans Joachim Schellnhuber könnte mittlerweile als Denkmal seiner selbst herumstehen. Stattdessen sitzt in seinem Potsdamer Büro ein agiler, kämpferischer, sehr nachdenklicher Mann, der in weich federndem Bairisch (Schellnhuber stammt aus der Nähe von Passau) ein wissenschaftliches Lebensresümee zieht.   mehr ...

Weißes Haus streicht Programm zur Überwachung von Treibhausgasen

Stillschweigender Todesstoß gegen ein NASA-Programm zur Klimaerwärmung - das sogenannte CMS kommt im US-Haushalt nicht mehr vor. Eine Expertin bezeichnete die Streichung als "schweren Fehler.   mehr ...

Deutschland bremst - Zeit für ein europäisches Klimagesetz

Was in der EU gerade zur Klima- und Energiepolitik ausgehandelt wird, entscheidet über das Schicksal des Paris-Abkommens mit. Ein Beschluss des Europaparlaments bietet jetzt die historische Chance, das Abkommen mit Leben zu füllen und den Weg zu einem europäischen Klimaschutzgesetz zu ebnen.   mehr ...

 
 
Deutschlandfunk: "Arabien droht der Hitzekollaps."
Correctiv.org: "Steigende Meere."

Wasser

Statistisches Bundesamt - Preise für Trinkwasser

Die Preise für Trinkwasser sind in den vergangenen zehn Jahren etwa so schnell gestiegen wie die Preise allgemein. Das teilte das Statistische Bundesamt mit, nachdem berichtet worden war, die Preise für Trinkwasser seien zwischen 2005 und 2016 um 25 Prozent gestiegen.* Diesen Wert hatte die Grünen-Fraktion im Bundestag gemeldet:

In den Jahren 2014 bis 2016 stiegen die Wasserpreise stärker als die Inflation. Sie nahmen um 4,1 Prozent zu, während die Verbraucherpreise generell um nur 0,8 Prozent stiegen. In dem Zeitraum wurde Trinkwasser also tatsächlich teurer. Dabei gibt es auch regionale Unterschiede. In Bayern beispielsweise stiegen die Preise zwischen 2014 und 2016 um rund 6,7 Prozent.   mehr ...

Trinkwasser wird teurer - das ist wirklich dran!

Das Trinkwasser in Deutschland wird immer teurer – und das hat mehr mit Landwirtschaft zu tun, als wir im ersten Moment denken würden. Aber eben nicht nur.

„Alles wird teurer – nicht nur Wasser“

Es ist nicht nur das Nitrat im Wasser: Für das teurere Wasser gibt es gleich mehrere Gründe. Umweltbundesamt, Grüne und auch der Bundesverband der Energie- und Wasserversorger sind sich einig, dass ein wichtiger Grund für die Preissteigerung die hohe Nitratbelastung im Grundwasser ist.   mehr ...

EU-Bericht zu Deutschland - Grundwasser weiter stark mit Nitrat belastet

Ein aktueller EU-Bericht belegt erneut: Deutschlands Grundwasser hat ein Nitratproblem. Schuld ist vor allem die Landwirtschaft. Es wird teils Jahrzehnte dauern, bis sich die Lage bessert.   mehr ...

Weltweite Untersuchung - Die meisten Markenwasser enthalten Mikroplastik

Es ist die bislang umfassendste Untersuchung zu Mikroplastik in Flaschenwasser: Die Non-Profit-Organisation „Orb Media“ hat gemeinsam mit der State University of New York 250 Wasserflaschen von elf führenden Wasser-Marken analysieren lassen. Die Flaschen stammten aus den USA, Brasilien, China, Indien, Indonesien, Kenia, Mexiko, Thailand und dem Libanon. Mit dabei waren Marken wie Gerolsteiner, Evian, St. Pellegrino oder Aquafina.   mehr ...

 

DWN: "UN fordern höhere Preise für Wasser in reichen Ländern."
Wirtschaftswoche: "Menschengemachte Wasserknappheit - Ein Drittel aller chinesischen Gewässer verseucht."
Oxfam: "Konzerne machen Wasser zum Luxusgut."
Spiegel: "Uno-Bericht: Es droht verheerende Wasserknappheit."
Kopp-Verlag: "Nestlè-Chef will die Kontrolle über die Wasserversorgung der Welt."
WWF: "WWF-Studie warnt vor „importiertem Wasserrisiko“ in Zeiten der Globalisierung."
Arte: "Bottled Life - Nestles Geschäfte mit Wasser."
Netzfrauen: "Die Wahrheit über Nestlès Geschäfte mit dem Wasser."
Spiegel: "Protest gegen Wasser-Privatisierung: EU kapituliert vor Bürgerinitiative."
Campact: "Wasser - Rösler zeigt 242.000 Bürgerinnen und Bürgern die kalte Schulter."
Attac: "Erfolg der ersten EU-Bürgerinitiative: Wasser ist Menschenrecht."
ARD: "Wasserprivatisierung Marsch! Wie EU und Bundesregierung Politik für Großkonzerne betreiben."

Elektroschrott / Obsoleszenz

Nicht erst seit den Fragen zum aktuellen Klimawandel beschäftigt die Branche die Frage: Wohin mit dem zunehmenden Elektroschrott? Die Auslagerung in die dritte Welt, wo sie regelmäßig zu Umweltskandalen führt, ist keine Lösung. Und die verbauten wertvollen Metalle (z.B. Seltene Erden) gibt es zum Einen nicht im Überfluss - und zum Anderen sind es eben keine nachwachsenden Rohstoffe.

Dazu kommt der Verdacht der Verbraucher, dass - nicht nur Handys und Computer - gezielt von den Herstellern so ausgelegt sind, dass es zu einer geplanten Obsoleszenz kommt und immer wieder Neugeräte gekauft werden müssen, weil die alten dem Geist aufgeben. Eine immer wieder ins Auge gefasste Selbstverpflichtung der Hersteller scheint ein Holzweg zu sein; es müssen Gesetze her.

Es bleibt spannend, zu beobachten, wohin der Weg der Hersteller führt und wie sie die genannte Problematik lösen wollen ...

 

Seltene Erden - Beim Metallrecycling gibt es viele Probleme

Seltene Erden sind im technischen Fortschritt heiß begehrt. Damit wächst die Abhängigkeit von Importen aus China. Recycling könnte Europa helfen, unabhängiger zu werden.

Vorsichtig gibt Sabrina Schwarz Magnetpulver in ein Glas Salzsäure. Eine Stunde reagieren die Stoffe bei 80 Grad miteinander. „Wir könnten auch ganze Magnete nehmen, dann würde der Prozess aber länger dauern“, sagt die Mitarbeiterin des Projekts „Seltenerd-Magnet-Recycling“ an der Technischen Universität Clausthal. Am Ende gewinnt sie ein pulvriges Seltenerd-Mischoxid, ein Gemisch in Verbindung mit Sauerstoff.

Das Forschungsvorhaben der Hochschule ist eines der wenigen Projekte, das sich mit der Wiedergewinnung von Seltenen Erden wie Neodym aus Abfällen beschäftigt. Aus einer Tonne Neodym-Eisen-Bor-Magnetschrott gewinnt Schwarz rund 330 Kilogramm Seltenerd-Mischoxide. „Die Mischoxide können anschließend beispielsweise für die Herstellung neuer Magnete verwendet werden“, sagt sie. Ziel sei es, die Industrie etwas unabhängiger von Importen zu machen.
Die 17 Seltenen Erden, zu denen Neodym, Lanthan und Cer gehören, werden wegen ihrer chemischen und physikalischen Ähnlichkeit oft als Stofffamilie betrachtet - und sind sehr gefragt. Genutzt werden sie etwa für LCD-Bildschirme, Windkraftanlagen oder Magnete.   mehr ...

124 Millionen Alt-Handys liegen ungenutzt herum

- Seit 2010 ist die Anzahl der Altgeräte um 72 Prozent gestiegen.

- Mehr als jeder Zweite hat sich schon einmal von einem alten Handy getrennt.

- Bitkom gibt Tipps für die richtige Entsorgung von ungenutzten Geräten.   mehr ...

Globaler Berg an Elektromüll wächst

- Derzeit fallen weltweit etwa 44,7 Millionen Tonnen Elektroschrott pro Jahr an, haben Forscher ermittelt.

- Die Studie geht davon aus, dass die Menge weiter wächst, auf mehr als 50 Millionen Tonnen bis 2021.

- Mangelndes Recycling von E-Müll ist ein großes Problem. Der Großteil landet auf Müllkippen oder wird verbrannt.   mehr ... 

 

Greenpeace: "GUTE NACHRICHT: hat sich gerade verpflichtet seine Produkte zu 100% aus Recycling-Material herzustellen."

SZ: "Verbraucherschutz - Grüne fordern Mindestlebensdauer für Industrieprodukte."

SZ: "Samsung Galaxy Note 7 - All die Seltenen Erden für die Katz."

Golem: "Umwelthilfe: Handel ignoriert Rücknahmepflicht von Elektrogeräten."

Heise: "Geplante Obsoleszenz als Betrugsdelikt: Frankreich bestraft künftig die absichtliche Verringerung der Lebensdauer von Produkten."

Meere

Verschmutzte Ozeane - Welche Länder sind hauptverantwortlich?

Allein 20 der 192 untersuchten Länder (siehe Karte) könnten für 83 Prozent des Plastikmülls in den Meeren verantwortlich gemacht werden, so die Forscher. China steht mit 1,3 bis 3,5 Millionen Tonnen pro Jahr unangefochten an der Spitze, gefolgt von Inselstaaten wie Indonesien, den Philippinen und Vietnam. Vor allem die hohe Bevölkerungsdichte eines Landes sowie die Menge des produzierten Mülls und die Größe der Küstenabschnitte seien entscheidend dafür, wie viel Plastikmüll in die Meere gelange. Nicht berücksichtigt hätten die Wissenschaftler allerdings Abfallexporte. Die Europäische Union beispielsweise exportierte laut Europäischer Umweltagentur bis 2007 mehr Plastikmüll nach Asien als innerhalb der EU - und dürfte damit für das Müllproblem im asiatischen Raum mitverantwortlich sein.   mehr ...

Ozeane - Riesige Todeszone vor Oman entdeckt

Unsere Ozeane sind in Gefahr. Wenig verdeutlicht dies mehr als Todeszonen im Meer - sauerstofflose Gebiete, in denen fast nichts mehr überlebt:
 
Geahnt hatten Ozeanforscher schon lange, dass sich im Arabischen Meer vor der Küste des Oman eine Todeszone befindet. Piraterie und politische Spannungen in der Region verhinderten jedoch, dass dieses sauerstoff- und leblose Gebiet genauer untersucht werden. Mit Hilfe autonomer Tauchroboter konnten Bastien Queste von der University of East Anglia und sein Team erstmals konkrete Daten dazu sammeln – und diese übertreffen selbst noch die schlimmsten Befürchtungen der Wissenschaftler, wie sie in den »Geophysical Research Letters« schreiben. Die Todeszone dehnt sich mittlerweile auf einer Fläche der Größe Schottlands aus und ist in einer Tiefe von 200 bis 800 Metern praktisch völlig sauerstofflos. Queste und seine Kollegen hatten hier zumindest noch etwas gelösten Sauerstoff im Wasser erwartet.
 
Todeszonen treten weltweit in wachsender Zahl und Größe vor Küsten auf; sie wurden in der Ostsee und im Schwarzen Meer ebenso beobachtet wie vor Westafrika oder der Mündung des Jangtsekiang in Ostasien. Eines der bekanntesten Beispiele tritt alljährlich im Golf von Mexiko vor der Küste des US-Bundesstaats Louisiana auf. 2017 reichte sie in ihren Ausläufern von Texas bis nach Florida und umfasst eine Fläche von rund 23 000 Quadratkilometern – das größte Ausmaß seit Beginn der Aufzeichnungen. Und doch lag sie damit nur bei einem Viertel der Todeszone vor dem Oman.   mehr ...

Meeresspiegel - Er steigt und steigt und steigt

Durch den Klimawandel könnte der Meeresspiegel im Jahr 2100 doppelt so hoch liegen wie bisher vermutet. Und das ist wahrscheinlich noch eine vorsichtige Schätzung:
 
Steigt der Meeresspiegel um 65 Zentimeter an, hätten wir ein ernstes Problem. Die Menschen an der Küste des US-Bundesstaats Virginia müssten langsam, aber sicher den Rückzug antreten. Der Millionenstadt Miami würde es wahrscheinlich ähnlich gehen und die Fidschi-Inseln wären bis dahin sowieso im Ozean verschwunden. Einer Studie zufolge ist es sehr wahrscheinlich – wenn nicht sogar untertrieben –, dass genau das eintreten wird. Denn der Meeresspiegel steigt jedes Jahr ein bisschen schneller. Bis zum Jahr 2100 sogar um mehr als das Doppelte, als bisherige Prognosen voraussagten. Das geht aus Berechnungen hervor, die eine Gruppe Wissenschaftler rund um den Geophysiker Steve Nerem jetzt veröffentlichte (PNAS, Nerem et al. 2018). Seit 1993 stieg der Meeresspiegel weltweit um durchschnittlich drei Millimeter pro Jahr. In dieser Studie konnten die Forscher messen, dass sich dieser durchschnittliche Anstieg jedes Jahr um 0,08 Millimeter beschleunigt.   mehr ...

Ozeane brechen 2017 Temperatur-Rekord

Im vergangenen Jahr waren die Ozeane so warm wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Das hat eine Studie von chinesischen Wissenschaftlern ergeben. Die obersten 2.000 Meter der Ozeane sind demnach wärmer gewesen als im zweitwärmsten Jahr 2015. Die vergangenen fünf Jahre waren zudem die wärmsten für die Ozeane überhaupt. Das einzige Jahr, was diesem Trend nicht folgte, war das Jahr 2016: Dort haben die Meere durch das El-Niño-Ereignis Energie abgegeben und sich abgekühlt, wie die Forscher schreiben.   mehr ...

„Sanchi“-Untergang Umweltkatastrophe droht

Die Folgen des „Sanchi“-Untergangs sind laut Expertenmeinung schlimmer als bei der „Exxon Valdez“:

Nach dem spektakulären Tankerunglück vor der Küste Chinas haben die Behörden der Volksrepublik zunächst beteuert, dass die Umweltauswirkungen durch das austretende Leichtöl begrenzt seien. Doch Experten warnten vor einer Umweltkatastrophe von historischem Ausmaß. Schließlich trete nach der Explosion und dem Untergang des iranischen Öltankers „Sanchi“ auch Ölkondensat aus, das zwar auf den ersten Blick nicht zu sehen, für die Meeresbewohner aber besonders giftig sei. Inzwischen warnen auch die chinesischen Behörden, dass sich der Ölteppich weiter ausbreitet.   mehr ...

 


Müll / Recycling

Illegale Exporte - Autos, vollgestopft mit Elektroschrott

Der Schrott kommt im Gebrauchtwagen: Bis obenhin vollgepackt mit alten Elektrogeräten, werden Autos nach Nigeria verschifft. Jährlich gelangen so Tausende Tonnen illegal in das Land:

Eigentlich dürfen aus Europa nur funktionierende technische Geräte zum Weiterverkauf nach Nigeria exportiert werden. Trotzdem wird unbrauchbarer Elektroschrott in Massen in das Land geschifft. Dabei verstecken die Versender den Müll in leeren Autos und zwischen Fahrrädern.   mehr ...

Mülltrennung - Deutsche sortieren Abfall nicht richtig

Benutzte Windeln im gelben Sack? Die Deutschen haben Probleme, ihren Müll zu trennen. Etwa die Hälfte des Abfalls in der gelben Tonne gehört dort gar nicht hin:
 
In der gelben Tonne landet viel zu oft Müll, der dort gar nicht hingehört: Die Quote der sogenannten Fehlwürfe liege zwischen 40 und 60 Prozent, wie der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (BVSE) mitteilte. Weniger Fehlwürfe gibt es demnach bei Papiermüll und Alttextilabfällen. Hier lägen die Quoten zwischen einem und zehn Prozent.   mehr ...

Remondis will Grünen Punkt kaufen

Die Müllbranche bangt: Remondis sondiert die Übernahme des Dualen Systems. Für die Verbraucher könnte das teuer werden.

Die Preisvorstellungen liegen immer noch ein Stück auseinander. Aber das Entsorgungsunternehmen Remondis scheint guter Dinge, bei der Übernahme des Dualen Systems Deutschland (DSD) zum Zug zu kommen. Vor einem Jahr hatten die Fonds HIG Capital und Bluebay ihre Anteile am Grünen Punkt zum Verkauf gestellt, seitdem wird gefeilscht.   mehr ...

Mallorca will Einweg-Artikel verbieten - Brunnen statt Plastikflaschen

Die Balearen haben ein akutes Müllproblem. Nun verbannt die Regierung der Inselgruppe Plastikbecher, Trinkröhrchen und Kaffeekapseln.   mehr ...

Campact: Plastik-Flut stoppen! - Unterzeichnen Sie unseren Appell an die Kommission!

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FAZ: "Lösung des Müllproblems? Kleine Raupe Nimmersatt als Plastikmüll-Schlucker: Könnte eine kleine Raupe das Problem des weltweiten Plastikmülls lösen? Eine zufällige Entdeckung lässt hoffen."
Klimaretter: "Die Wegwerfgesellschaft beenden - Sie wollen nicht weniger als die dritte industrielle Revolution anstoßen: Weg von der rohstoff- und energieintensiven und umweltschädlichen Wirtschaft - hin zu nachhaltigen Produkten."
Der Freitag: "Ressourcenschonung - Im Kreis gedacht: Wie wäre es, wenn ein Produkt niemals zu Abfall wird?"
Der Freitag: "Der Grüne Schund."