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Meere

Tiefseebergbau - Kahlschlag im Ozean

- Die Weltnaturschutzunion IUCN kritisiert den geplanten Abbau von Mineralien am Meeresboden. Dabei könnten Lebensräume unwiederbringlich zerstört werden.

- Zahlreiche Staaten, darunter auch Deutschland, erkunden den Ozean derzeit nach Lagerstätten von Erzen. Am Meeresboden werden große Reichtümer vermutet.

- Die Förderung der Ressourcen könnte die sensiblen Ökosysteme jedoch zerstören. So sollen große Maschinen zum Einsatz kommen, die den Meeresboden umpflügen: 

Nickel, Kupfer, Kobalt, Lithium oder Molybdän: Am Boden der Tiefsee lagern viele Ressourcen, die an Land dringend gebraucht werden - ob für Smartphones oder als Bestandteile für Elektrobatterien. Nach Schätzungen übersteigt die in der Tiefsee lagernde Menge einiger seltener Rohstoffe wie Yttrium oder Tellur die Reserven an Land um ein Vielfaches. Zahlreiche Staaten und Firmen wetteifern mittlerweile darum, die Lagerstätten zu erkunden und bald auch auszubeuten.   mehr ...

Fischereibehörden müssen Meeresschutz umsetzen - EuGH urteilt über Verbändeklage zu deutschen Meeresschutzgebieten

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat heute entschieden, dass die Einhaltung der europäischen Naturschutzvorschriften in Meeresschutzgebieten weitgehend über die im Fischereirecht vorgesehenen Verfahren gewährleistet werden muss. Demzufolge dürfen die nationalen Naturschutzbehörden in vielen Fällen keine eigenständigen Naturschutzmaßnahmen anordnen, die auch zu Einschränkungen der Fischerei führen würden (EuGH, Urteil vom 13.06.2018, C-683/16.   mehr ... 

Müllrekord auf hoher See - Ertrinkt das Mittelmeer in Plastik?

Plastikmüll breitet sich immer mehr in alle Winkel der Welt und auch bis in letzte unberührte Regionen aus. Selbst die Lebensräume der Antarktis sind bereits mit kleinsten Plastikteilchen und umweltschädlichen Chemikalien belastet, wie Untersuchungen der Umweltorganisation Greenpeace ergaben.   mehr ...

 


Umwelt - Rohstoffe

CO2-Emissionen - Fleischkonzerne schaden dem Klima mehr als die Ölindustrie

- Die fünf weltgrößten Fleisch- und Molkereikonzerne sind für mehr Treibhausgas-Emissionen verantwortlich als die großen Ölkonzerne. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie.

- Sie schaden dem Klima damit deutlich mehr als bislang angenommen.

- Berechnungen zufolge müsste der Fleischkonsum bis 2030 auf 22 Kilo sinken, um den globalen Temperaturanstieg auf maximal zwei Grad Celsius zu begrenzen.   mehr ...

EuGH-Urteil : Deutschland hat zu wenig gegen Nitrate im Grundwasser getan

Zu viele Nitrate im Grundwasser schaden der Umwelt und können für den Menschen gesundheitsgefährlich sein. Jetzt hat der Europäische Gerichtshof Deutschland verurteilt:

Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat Deutschland am Donnerstag wegen Verletzung von EU-Recht verurteilt, weil die Bundesregierung zu wenig gegen Nitrate im Grundwasser unternommen hat. Ein Übermaß an Nitraten, die meist aus Düngern der Landwirtschaft stammen, schadet der Umwelt und birgt Gesundheitsrisiken.   mehr ...

Verhandlungsergebnis enttäuscht - Biosprit erst 2030 ohne Palmöl!

Am frühen Morgen des heutigen Donnerstag wurden die Trilog-Verhandlungen zur neuen EU-Richtlinie für Erneuerbare Energien abgeschlossen. Martin Häusling, agrarpolitischer Sprecher der Grünen und Mitglied im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments kommentiert.   mehr ...

Astronaut Alexander Gerst über den Zustand unserer Erde

Der Astronaut Alexander Gerst ist wieder unterwegs ins All. Bis das Raumschiff Sojus MS-09 an der ISS andockt, wird es 34 Mal die Erde umrunden. Genug Zeit also, unseren Planeten von oben zu betrachten. Aus dieser Perspektive aus dem All ist das Ausmaß der Zerstörung unseres Planeten besonders erschreckend. Wir müssen jetzt etwas tun!   mehr ...

 

Zeit: "Klimaschutz - Trinkwasser für alle statt schmutzige Energie."

Müll / Recycling

China zieht sich zurück - Der Müll stinkt zum Himmel

Es bahnt sich eine stinkende Krise an: China will den Import von Müll in Zukunft stark einschränken – das macht besonders Europa und Amerika große Probleme:

Vor knapp einem Jahr hat Peking der Welthandelsorganisation WTO mitgeteilt, dass China den Import von recycelbarem Plastik- und Papierabfall mit Wirkung 2018 stark einschränken will. Im März und April dieses Jahres verschärfte Peking noch einmal die Importregeln: Das Land will in Zukunft keinen Plastikabfall mehr einführen und auch auf Schrott weitgehend verzichten. Altpapier wird nur noch akzeptiert, wenn es in besonders reinen, nicht verunreinigten Ballen ankommt. Pekings Entscheidungen erschüttern Handelsbeziehungen und Produktionsketten, die in drei Dekaden entwickelt wurden.   mehr ...

Plastikmüll - Lieber aus der Pappe schlürfen

Die EU-Kommission stellt am Montag Pläne zum möglichen Verbot von Plastikprodukten wie Strohhalmen vor. Selbst Wirtschaftsvertreter sind dafür – aus Wettbewerbsgründen:
 
Die EU-Kommission will mit dem Verbot bestimmter Einwegkunststoffprodukte gegen Plastikmüll vorgehen. Das sehen Pläne vor, die die EU-Kommission am Montag vorlegen wolle, berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe. Demnach sollten Plastikgeschirr, Plastikbesteck, Strohhalme aus Plastik, Wattestäbchen und Luftballonplastikhalterungen von den Mitgliedsstaaten verboten werden.   mehr ...

Campact: Plastik-Flut stoppen! - Unterzeichnen Sie unseren Appell an die Kommission!

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FAZ: "Lösung des Müllproblems? Kleine Raupe Nimmersatt als Plastikmüll-Schlucker: Könnte eine kleine Raupe das Problem des weltweiten Plastikmülls lösen? Eine zufällige Entdeckung lässt hoffen."
Klimaretter: "Die Wegwerfgesellschaft beenden - Sie wollen nicht weniger als die dritte industrielle Revolution anstoßen: Weg von der rohstoff- und energieintensiven und umweltschädlichen Wirtschaft - hin zu nachhaltigen Produkten."
Der Freitag: "Ressourcenschonung - Im Kreis gedacht: Wie wäre es, wenn ein Produkt niemals zu Abfall wird?"
Der Freitag: "Der Grüne Schund."

Klimapolitik / Klimawandel

Spätestens seit der Einigung der wichtigsten Industrieländer auf ein weltweites Klimaabkommen steigt die Hoffnung, dass es doch noch gelingen könnte, den Temperaturanstieg auf der Erde so zu begrenzen, dass es nicht zu einer weltweiten Fluchtbewegung durch Klimaflüchtlinge und einer Katastrophe für die Menschheit kommen wird ...

 

Merkel auf Klimadialog - "Zugeben, dass wir besser werden müssen"

Deutschland muss mehr tun, um seine Klimaziele zu erreichen. Das ist auch Kanzlerin Merkel bewusst. Auf dem Petersberger Klimadialog erläutert sie, was sich ändern muss.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat eingeräumt, dass Deutschland mehr tun muss, um seine Klimaziele zu erreichen. Auf dem Petersberger Klimadialog in Berlin sagte die Kanzlerin: "Wir in Deutschland müssen zugeben, dass wir besser werden müssen."   mehr ...

Petersberger Klimadialog - Rückenwind in einer kritischen Phase der Klimadiplomatie

Immer mehr Extremwetter, besorgniserregende Klimastudien, aber auch günstiger werdende erneuerbare Energien: Die Welt ändert sich und die internationale Klimapolitik braucht dringend neue Anstöße. Eine Aufgabe für den am Montag beginnenden "Petersberger Klimadialog" in Berlin.   mehr ...

Geleakter IPCC-Bericht - 1,5-Grad-Ziel erfordert Abschied von der Kohle

Die Erderwärmung kann auf 1,5 Grad begrenzt werden. Doch dafür ist ein weltweiter Kohleausstieg nötig, zeigt ein neues Papier des Weltklimarats IPCC, das nun an die Öffentlichkeit gelangte.   mehr ...

 
 
Deutschlandfunk: "Arabien droht der Hitzekollaps."
Correctiv.org: "Steigende Meere."

Elektroschrott / Obsoleszenz

Nicht erst seit den Fragen zum aktuellen Klimawandel beschäftigt die Branche die Frage: Wohin mit dem zunehmenden Elektroschrott? Die Auslagerung in die dritte Welt, wo sie regelmäßig zu Umweltskandalen führt, ist keine Lösung. Und die verbauten wertvollen Metalle (z.B. Seltene Erden) gibt es zum einen nicht im Überfluss - und zum anderen sind es eben keine nachwachsenden Rohstoffe.

Dazu kommt der Verdacht der Verbraucher, dass - nicht nur Handys und Computer - gezielt von den Herstellern so ausgelegt sind, dass es zu einer geplanten Obsoleszenz kommt und immer wieder Neugeräte gekauft werden müssen, weil die alten den Geist aufgeben. Eine immer wieder ins Auge gefasste Selbstverpflichtung der Hersteller scheint ein Holzweg zu sein; es müssen Gesetze her.

Es bleibt spannend, zu beobachten, wohin der Weg der Hersteller führt und wie sie die genannte Problematik lösen wollen ...

 

Neuregelung beim Recycling - Wenn Blinkschuhe zu Elektroschrott werden

Ab Mitte August zählen wegen einer Gesetzesänderung viele Gebrauchsgegenstände zum Elektroschrott und müssen getrennt entsorgt werden.

Sammelstelle für Elektroschrott statt Sperrmüll oder Altkleidersack: Eine Neuregelung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) bringt vom 15. August an Änderungen auch für Verbraucher mit sich. Mit der Einführung des offenen Anwendungsbereichs "Open Scope" fallen künftig alle elektrischen und elektronischen Geräte unter das Gesetz, sofern sie nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind.   mehr ...

Seltene Erden - Beim Metallrecycling gibt es viele Probleme

Seltene Erden sind im technischen Fortschritt heiß begehrt. Damit wächst die Abhängigkeit von Importen aus China. Recycling könnte Europa helfen, unabhängiger zu werden.

Vorsichtig gibt Sabrina Schwarz Magnetpulver in ein Glas Salzsäure. Eine Stunde reagieren die Stoffe bei 80 Grad miteinander. „Wir könnten auch ganze Magnete nehmen, dann würde der Prozess aber länger dauern“, sagt die Mitarbeiterin des Projekts „Seltenerd-Magnet-Recycling“ an der Technischen Universität Clausthal. Am Ende gewinnt sie ein pulvriges Seltenerd-Mischoxid, ein Gemisch in Verbindung mit Sauerstoff.

Das Forschungsvorhaben der Hochschule ist eines der wenigen Projekte, das sich mit der Wiedergewinnung von Seltenen Erden wie Neodym aus Abfällen beschäftigt. Aus einer Tonne Neodym-Eisen-Bor-Magnetschrott gewinnt Schwarz rund 330 Kilogramm Seltenerd-Mischoxide. „Die Mischoxide können anschließend beispielsweise für die Herstellung neuer Magnete verwendet werden“, sagt sie. Ziel sei es, die Industrie etwas unabhängiger von Importen zu machen.
Die 17 Seltenen Erden, zu denen Neodym, Lanthan und Cer gehören, werden wegen ihrer chemischen und physikalischen Ähnlichkeit oft als Stofffamilie betrachtet - und sind sehr gefragt. Genutzt werden sie etwa für LCD-Bildschirme, Windkraftanlagen oder Magnete.  
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Globaler Berg an Elektromüll wächst

- Derzeit fallen weltweit etwa 44,7 Millionen Tonnen Elektroschrott pro Jahr an, haben Forscher ermittelt.

- Die Studie geht davon aus, dass die Menge weiter wächst, auf mehr als 50 Millionen Tonnen bis 2021.

- Mangelndes Recycling von E-Müll ist ein großes Problem. Der Großteil landet auf Müllkippen oder wird verbrannt.   mehr ... 

 

Greenpeace: "GUTE NACHRICHT: hat sich gerade verpflichtet seine Produkte zu 100% aus Recycling-Material herzustellen."

SZ: "Verbraucherschutz - Grüne fordern Mindestlebensdauer für Industrieprodukte."

SZ: "Samsung Galaxy Note 7 - All die Seltenen Erden für die Katz."

Golem: "Umwelthilfe: Handel ignoriert Rücknahmepflicht von Elektrogeräten."

Heise: "Geplante Obsoleszenz als Betrugsdelikt: Frankreich bestraft künftig die absichtliche Verringerung der Lebensdauer von Produkten."

Wasser

Statistisches Bundesamt - Preise für Trinkwasser

Die Preise für Trinkwasser sind in den vergangenen zehn Jahren etwa so schnell gestiegen wie die Preise allgemein. Das teilte das Statistische Bundesamt mit, nachdem berichtet worden war, die Preise für Trinkwasser seien zwischen 2005 und 2016 um 25 Prozent gestiegen.* Diesen Wert hatte die Grünen-Fraktion im Bundestag gemeldet:

In den Jahren 2014 bis 2016 stiegen die Wasserpreise stärker als die Inflation. Sie nahmen um 4,1 Prozent zu, während die Verbraucherpreise generell um nur 0,8 Prozent stiegen. In dem Zeitraum wurde Trinkwasser also tatsächlich teurer. Dabei gibt es auch regionale Unterschiede. In Bayern beispielsweise stiegen die Preise zwischen 2014 und 2016 um rund 6,7 Prozent.   mehr ...

Trinkwasser wird teurer - das ist wirklich dran!

Das Trinkwasser in Deutschland wird immer teurer – und das hat mehr mit Landwirtschaft zu tun, als wir im ersten Moment denken würden. Aber eben nicht nur.

„Alles wird teurer – nicht nur Wasser“

Es ist nicht nur das Nitrat im Wasser: Für das teurere Wasser gibt es gleich mehrere Gründe. Umweltbundesamt, Grüne und auch der Bundesverband der Energie- und Wasserversorger sind sich einig, dass ein wichtiger Grund für die Preissteigerung die hohe Nitratbelastung im Grundwasser ist.   mehr ...

EU-Bericht zu Deutschland - Grundwasser weiter stark mit Nitrat belastet

Ein aktueller EU-Bericht belegt erneut: Deutschlands Grundwasser hat ein Nitratproblem. Schuld ist vor allem die Landwirtschaft. Es wird teils Jahrzehnte dauern, bis sich die Lage bessert.   mehr ...

Weltweite Untersuchung - Die meisten Markenwasser enthalten Mikroplastik

Es ist die bislang umfassendste Untersuchung zu Mikroplastik in Flaschenwasser: Die Non-Profit-Organisation „Orb Media“ hat gemeinsam mit der State University of New York 250 Wasserflaschen von elf führenden Wasser-Marken analysieren lassen. Die Flaschen stammten aus den USA, Brasilien, China, Indien, Indonesien, Kenia, Mexiko, Thailand und dem Libanon. Mit dabei waren Marken wie Gerolsteiner, Evian, St. Pellegrino oder Aquafina.   mehr ...

 

DWN: "UN fordern höhere Preise für Wasser in reichen Ländern."
Wirtschaftswoche: "Menschengemachte Wasserknappheit - Ein Drittel aller chinesischen Gewässer verseucht."
Oxfam: "Konzerne machen Wasser zum Luxusgut."
Spiegel: "Uno-Bericht: Es droht verheerende Wasserknappheit."
Kopp-Verlag: "Nestlè-Chef will die Kontrolle über die Wasserversorgung der Welt."
WWF: "WWF-Studie warnt vor „importiertem Wasserrisiko“ in Zeiten der Globalisierung."
Arte: "Bottled Life - Nestles Geschäfte mit Wasser."
Netzfrauen: "Die Wahrheit über Nestlès Geschäfte mit dem Wasser."
Spiegel: "Protest gegen Wasser-Privatisierung: EU kapituliert vor Bürgerinitiative."
Campact: "Wasser - Rösler zeigt 242.000 Bürgerinnen und Bürgern die kalte Schulter."
Attac: "Erfolg der ersten EU-Bürgerinitiative: Wasser ist Menschenrecht."
ARD: "Wasserprivatisierung Marsch! Wie EU und Bundesregierung Politik für Großkonzerne betreiben."