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Globale Wirtschaft

Durchbruch zwischen China und den USA - „Wir setzen den Handelskrieg aus“

Die USA und China legen die Weichen, um ein neues Handelsabkommen zu treffen. Doch viele Punkte sind noch vage. Zugleich schwelt der Handelsstreit zwischen der EU und den USA weiter:

Die USA und China haben einen ersten Durchbruch zur Lösung ihres Handelsstreits erzielt. Beide Seiten hätten "effektive Maßnahmen" vereinbart, um das US-Handelsdefizit mit der Volksrepublik deutlich zu verringern, hieß es am Samstag in einer gemeinsamen Erklärung zum Abschluss von Beratungen in Washington. China werde künftig mehr US-Produkte vor allem aus den Bereichen Landwirtschaft und Energie kaufen. Die USA erwarteten eine Steigerung der Agrar-Exporte nach China zwischen 35 und 40 Prozent. "Wir setzen den Handelskrieg aus", kommentierte US-Finanzminister Steven Mnuchin die Übereinkunft. Chinesische Staatsmedien feierten den Durchbruch am Montag als Sieg der Beharrlichkeit und "Win-Win-Situation" für beide Seiten.   mehr ...

Studie - Europas Großunternehmen sind Wachstumsweltmeister

Die Konjunkturerholung und die starke Nachfrage aus dem Ausland kurbeln die Geschäfte der Großkonzerne in Europa an. Dennoch sehen Experten Nachholbedarf:

Europas Top-Konzerne haben einer Studie zufolge beim Wachstum die Nase vorn. Sie steigerten Umsatz und Gewinn im vergangenen Jahr stärker als die Konkurrenz aus Nordamerika und Asien, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Untersuchung des Prüfungs- und Beratungsunternehmens EY hervorgeht.   mehr ...

Atom-Abkommen - Europäische Konzerne ringen um Iran-Geschäfte

- Neue US-Sanktionen gegen Iran gefährden plötzlich das Geschäft von europäischen Firmen.

- Einige Unternehmen hoffen, dass die Europäische Union sie vor den Folgen des Konflikts schützen wird:

Neue Auslandsgeschäfte für europäische Konzerne sind ein zentraler Punkt des Nuklearabkommens zwischen Iran und den UN-Vetomächten plus Deutschland: Iran verzichtet auf Atomwaffen und kommt dafür aus der ökonomischen Isolation. Doch nun könnte US-Präsident Donald Trump diese Geschäfte zunichtemachen - wenn die Europäer nicht Ausnahmen durchsetzen.   mehr ...

 
 

Bezahlsysteme / Geldkarten

Startup - Paypal kauft iZettle für 2,2 Milliarden US-Dollar

Paypal kauft mit seiner bisher größten Übernahme den Kartenleserhersteller iZettle. Das Fintech ist für seine Kreditkartenleser bekannt:

iZettle mit Hauptsitz in Stockholm baut Kreditkartenleser, die mit Smartphones oder Tablets zusammenarbeiten und bietet Technologie für Zahlungsabwicklung für rund 500.000 meist kleinere Geschäftskunden. Dabei fallen keine monatlichen Gebühren oder Mindestumsätze an, der Anbieter behält aber eine Provision von 2,75 Prozent des Kaufpreises ein. Das Fintech hatte gerade seinen Börsengang angekündigt, der bei einer Bewertung von 1,1 Milliarden US-Dollar einen Betrag von 227 Millionen US-Dollar einbringen sollte.   mehr ...

Studie - Neue Techniken könnten mobiles Bezahlen bald ablösen

Per Smartphone von unterwegs bezahlen nur wenige Bundesbürger – etwa beim Kauf von Bahntickets. Berater glauben nun, dass sich die Technik erst gar nicht flächendeckend durchsetzt. Denn es nahen schon neue Verfahren:

Stattdessen drängen neue Techniken auf den Markt wie sekundenschnelle Zahlungen (Instant Payments), die deutsche Banken schrittweise einführen. Ein künftiger einheitlicher und sicherer Standard sei eine ernsthafte Konkurrenz - egal ob per Karte oder Smartphone.

Zudem können Tech-Konzerne wie Google oder Apple mit neuen Diensten den hiesigen Markt betreten. Auch kassenlose Lösungen wie von Amazon könnten für mobiles Zahlen "bald das Aus bedeuten", sagt Gökhan Öztürk, Partner bei Oliver Wyman. Der Online-Händler experimentiert mit Filialen, in denen sich Kunden beim Betreten per App anmelden und Kameras und Sensoren ihr Kaufverhalten erfassen. Sie können ihre Waren einfach in die Tasche legen und das Geschäft verlassen, das Geld wird von ihrem Amazon-Konto abgebucht.   mehr ...

Eine Debitkarte ist nicht genug - Paypal versucht sich an traditionellen Bankprodukten

In den USA bietet Paypal einem Teil der Nutzer Dienstleistungen an, die eigentlich von klassischen Banken übernommen werden. Zielgruppe sollen diejenigen sein, die vom traditionellen Bankwesen ausgeschlossen sind.   mehr ...

 

SZ: "Wie WhatsApp, nur mit Überweisung: Das Start-up Lendstar will es den Leuten leichter machen, Freunden Geld zu leihen oder Geld für Geburtstagsgeschenke zu sammeln."
FAZ: "Service der Banken - Das Ende der Überweisung: Das Handy macht es möglich: Nie wieder Zettel ausfüllen, um Geld zu überweisen."

Automobilindustrie

Luftverschmutzung - Forderungen nach einer Nachrüstung älterer Diesel

Das Umweltbundesamt hat angesichts der EU-Klage gegen Deutschland verschärfte Maßnahmen zur Nachrüstung älterer Diesel-Fahrzeuge gefordert:

Sauberer werde es in den Innenstädten nur, wenn die Hersteller die Nachrüstung von Autos mit der Euronorm 4 und 5 ernsthaft angingen, sagte Behördenchefin Krautzberger der "Süddeutschen Zeitung". Software-Updates reichten nicht aus.   mehr ...

Strengere Verbrauchsregeln - Autobauer formen in den USA Allianz der Klimawandel-Zweifler – auch VW, BMW und Daimler sind dabei

Für die Autoindustrie sind die strengen US-Spritverbrauchsregeln ab 2022 ein Ärgernis. Deshalb sät sie nun offenbar Zweifel am Klimawandel:
 
Anfang April, auf der Hauptversammlung seines Konzerns, schwor Daimler-Chef Dieter Zetsche seine Branche noch einmal kräftig ein. „Ohne jeden Zweifel“, erklärte Zetsche, „wir Automobilhersteller stehen in der Verantwortung, wenn es darum geht, individuelle Mobilität, Klimaschutz und Luftreinhaltung in Einklang zu bringen.“   mehr ...
 
Verdacht auf Manipulation - Kraftfahrtbundesamt ruft 60.000 Porsche zurück

Das Kraftfahrtbundesamt hat nach Informationen von BR und "Spiegel" den Rückruf von fast 60.000 Porsche eingeleitet. In den Diesel-Geländewagen Cayenne und Macan wurden "unzulässige Abschalteinrichtungen" verbaut.

Wer sich aktuell für einen neuen Porsche-SUV mit Diesel-Motor interessiert, der kann lange suchen. Beim "Konfigurator" auf der Internetseite des Konzerns ist der Button "Diesel" bei den Modellen Cayenne und Macan schon seit Monaten deaktiviert. Ende Januar gab es erste Berichte, wonach der Konzern in zwei Diesel-Varianten Motoren mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung verbaut haben könnte. Quasi parallel nahm Porsche die Diesel-Varianten in seiner Produktpalette aus dem Programm. Nachdem das Kraftfahrtbundesamt (KBA) jetzt eigene Messungen bei den Fahrzeugen vorgenommen hat, gibt es mit Blick auf mögliche Abschalteinrichtungen Gewissheit.   mehr ...

Aussage im U-Ausschuss - Strafanzeige gegen Winterkorn  

Hat Martin Winterkorn den Untersuchungsausschuss belogen? Ja, meint Grünen-Obmann Krischer und stellte Strafanzeige gegen den Ex-VW-Chef. Es geht um die Frage, wann Winterkorn von der Abgasmanipulation wusste.   mehr ...

 

Weitere Schlagzeilen zur Automobilindustrie:


Deutsche Wirtschaft

Porto - Post erhöht Preise für Bücher- und Warensendungen

Wer Bücher mit der Post verschicken will, muss ab Juli bis zu einem Fünftel mehr zahlen. Die Post begründet das mit Kostensteigerungen und höheren Transportpreisen:
 
Die Deutsche Post erhöht das Porto für Bücher- und Warensendungen. Ab Juli werden Sendungen von Büchern mit einem Gewicht von bis zu 500 Gramm 20 Cent teurer, teilte das Unternehmen mit. Das Porto liegt dann bei 1,20 Euro. Warensendungen bis zu 50 Gramm sollen künftig statt 90 Cent 1,30 Euro kosten.   mehr ...
 

Die Bundesregierung ist wegen der Steuerreform von Donald Trump alarmiert. Nach SPIEGEL-Informationen erwartet das Finanzministerium, dass deutsche Firmen mit US-Ablegern ihre Geschäfte bald verstärkt in das Land verlagern:

Donald Trump scheucht die Wirtschaft auf. Zuletzt sorgte der US-Präsident mit der Einführung neuer Iran-Sanktionen und Strafzöllen auf Stahl- und Aluminiumimporte für Aufsehen. Eine andere Entscheidung mit erheblicher Tragweite trat hingegen schon zu Jahresbeginn in Kraft - die US-Steuerreform.   mehr ...

Rückzug vom Atom-Deal - Trump stellt deutschen Firmen Iran-Ultimatum

Donald Trumps Ausstieg aus dem Atomabkommen mit Iran macht Geschäftsbeziehungen mit dem Gottesstaat heikel. Washington wird wohl nicht zögern, auch Europas Konzerne zu sanktionieren.   mehr ...

Beispielloser Markteinbruch - Siemens legt Kraftwerks-Standorte still

Siemens hatte in der Kraftwerkssparte und der Antriebstechnik die Streichung von weltweit rund 6.900 Arbeitsplätzen angekündigt, davon etwa die Hälfte in Deutschland. Auch Werksschließungen sind für das Kraftwerksgeschäft im Gespräch, was auf heftigen Widerstand von Arbeitnehmervertretern gestoßen war.   mehr ...

 

SZ: "Konjunktur - Wer vom Boom profitiert." Spiegel: "Wechsel der Steuerzuständigkeit - ADAC muss 90 Millionen Euro nachzahlen."

Luftfahrt / Flugverkehr

Urteil der WTO - EU-Subventionen für Airbus sind illegal

Nach 14 Jahren Streit hat die Welthandelsorganisation entschieden: Die europäischen Subventionen für den Flugzeughersteller Airbus sind illegal. Die USA drohen mit Strafmaßnahmen:

Die Welthandelsorganisation WTO hat in dem langjährigen Streit über Subventionen in der Luftfahrtindustrie zugunsten der USA geurteilt: Die EU sei der Forderung nicht nachgekommen, alle entsprechenden Beihilfen einzustellen, befand die WTO. Sie verwies dabei auf staatliche Unterstützung für die Modelle A380 und A350.   mehr ...

US-Regierung widerruft Exportlizenzen - Airbus und Boeing haben ein Iran-Problem

Die USA drängen nicht-amerikanische Unternehmen zum Ende von Geschäftsbeziehungen mit Iran. Ein Großauftrag von Airbus könnte gefährdet sein und auch bei Boeing könnten Milliarden-Deals platzen:

Nach der Aufkündigung des Iran-Atomabkommens durch die US-Regierungen setzen, die USA deutsche Unternehmen unter Druck, Geschäfte mit Iran einzustellen. John Bolton, Sicherheitsberater des US-Präsidenten, hatte gesagt, dass für neue Geschäfte die Sanktionen ab sofort gelten. Für bestehende Vertragsbeziehungen gilt eine Übergangsfrist von 90 oder 180 Tagen. Die detaillierte Umsetzung hat das US-Finanzministerium veröffentlicht. Sanktionen gelten zwar eigentlich nur bilateral zwischen USA und Iran, doch strahlen sie auch auf europäische Unternehmen ab. In der Vergangenheit hatte die Commerzbank beispielsweise eine Milliardenstrafe zahlen müssen wegen Verstößen gegen die früher geltenden US-Sanktionen gegen Iran.   mehr ...

Nach Niederlage im Tarifstreit - Air-France-KLM-Chef tritt zurück

Eine Mehrheit der Air-France-Mitarbeiter stimmt im Tarifkonflikt gegen den neusten Gehaltsvorschlag des Managements. Konzernchef Jean-Marc Janaillac zog draus Konsequenzen.   mehr ...

 
 
Weiteres Spiegel: "Bündnis mit Ryanair - Eurowings kündigt Vertrag mit Laudamotion."
FAZ: "Startbahn ohne Fluglotsen - Dieser Flughafen wird bald ferngesteuert."
Wirtschaftswoche: "Niki-Nachfolgerin - Ryanair steigt bei Laudamotion ein."
Heise: "Airbus will angeblich Tausende Stelle streichen."
Spiegel: "Trotz Problemen - Airbus verdreifacht Gewinn."
FAZ: "Lauda erhält Zuschlag für Fluglinie Niki."
SZ: "Airbus A380 - Großauftrag verhindert Aus des A380."
SZ: "Eurofighter - Airbus will mit Bußgeld Eurofighter-Affäre beenden."
FAZ: "A380-Partnerschaft - So möchte Airbus China seinen Riesenflieger andienen."
SZ: "Muttergesellschaft von British Airways kauft Niki."
SZ: "Nach der Air-Berlin-Pleite - Air-Berlin-Tochter Niki stellt ab sofort Flugbetrieb ein."
Spiegel: "Air-Berlin-Tochter - EU-Kommission will Niki-Übernahme verbieten."
Spiegel: "Air-Berlin-Pleite - Kartellamt prüft stark gestiegene Flugpreise bei Lufthansa."
Spiegel: "Rekordauftrag für Airbus - Der Mann, der 430 Flugzeuge auf einmal kauft."
n-tv: "Gebot mit Grausamkeiten - Lufthansa sieht Abbau von Alitalia-Jobs vor."
SZ: "Lufthansa kauft einen Großteil von Air Berlin."
Deutschlandfunk: "Air Berlin - Gespräche mit Easyjet laufen weiter."
Zeit: "Lufthansa - Einigung im Tarifstreit."

Manager Magazin: "Betriebsrat erwartet Massenkündigungen - Air Berlin will jetzt schnell über einen Sozialplan verhandeln."

SZ: "Airbus soll Schmiergeld gezahlt haben."

FAZ: "Monarch - Große britische Fluggesellschaft ist insolvent."

t3n: "In einer halben Stunde von New York nach Paris? Kein Problem, sagt Elon Musk."

Spiegel: "Nach Volksentscheid - Runder Tisch zu Flughafen Tegel."

Zeit: "Brigitte Zypries fordert Abschaffung der Luftverkehrssteuer

RBB: "Kritik durch Monopolkommission - Air Berlin verhandelt mit drei Interessenten."

TAZ: "Fluglinie meldet Insolvenz an - Bundesregierung will Airberlin retten."

Statista: "Europas größte Airlines - Lufthansa erstmals hinter Ryanair."
Spiegel: "Kriselnde Fluggesellschaft - Passagierzahl bei Air Berlin bricht ein."
Spiegel: "Defizitärer Flughafen - EU genehmigt Staatshilfen für Frankfurt-Hahn."
Tagesschau: "Air-Berlin-Großaktionär Etihad macht Milliardenverlust."

Öl- / Gaswirtschaft

Erdgas aus Russland - Nord Stream 2 startet Pipeline-Bau in der Ostsee

Die Gazprom-Tochter hat mit den vorbereitenden Arbeiten für die spätere Rohrverlegung begonnen. Die Pipeline bleibt politisch aber weiterhin umstritten:

Das Unternehmen Nord Stream 2 hat in Mecklenburg-Vorpommern mit den Bauarbeiten für die Ostseepipeline begonnen. Wie ein Firmensprecher auf Anfrage sagte, starteten die Arbeiten am Dienstagmorgen nahe des Anlandepunkts Lubmin mit Baggerarbeiten für den Unterwassergraben, in dem die Pipeline verlegt werden soll. Im Greifswalder Bodden an der deutschen Küste hätten die seeseitigen, vorbereitenden Arbeiten für die spätere Rohrverlegung begonnen. "Fünf Baggerschiffe arbeiten ab sofort an der Erstellung des Doppelrohrgrabens", teilte die Gazprom-Tochter mit.   mehr ...

Rohölpreis gestiegen - Heizöl so teuer wie seit drei Jahren nicht

Der Preis für Heizöl hat in Deutschland seinen höchsten Stand seit dreieinhalb Jahren erreicht. Am Montag mussten die Kunden im bundesweiten Durchschnitt rund 68 Euro für 100 Liter bezahlen (inklusive Mehrwertsteuer), wie aus verschiedenen Internet-Preisportalen hervorgeht.   mehr ...

OMV - Milliardendeal für österreichischen Ölkonzern in Abu Dhabi

Der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV hält künftig einen 20-prozentigen Anteil an zwei Ölfeldern vor der Küste von Abu Dhabi. Eine entsprechende Einigung mit der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC) wurde am Sonntag unterzeichnet. Der Deal hat einen Umfang von 1,5 Milliarden Dollar (1,2 Milliarden Euro) und gilt für 40 Jahre.   mehr ...

Golfregion - Bahrein entdeckt größtes Ölfeld in seiner Geschichte

Der Golfstaat Bahrein hat vor seiner Westküste nach eigenen Angaben das größte Ölfeld in der Geschichte des Königreichs entdeckt. Prognosen sagten voraus, dass dort bedeutende Mengen an Öl und sowie große Mengen an Gas lagerten, teilte das nationale Hohe Komitee für natürliche Ressourcen am Sonntag mit, wie die staatliche bahrainische Nachrichtenagentur BNA meldete. Es sei die größte Entdeckung eines Ölfelds in Bahrein seit Beginn der Förderung im Jahr 1932. Das Feld werde zur Wettbewerbsfähigkeit des Landes beitragen.   mehr ...

 

FAZ: "Hier lagern die Erdölreserven: Fast die Hälfte des bekannten Erdölvorrats findet sich im Nahen Osten."

US-Wirtschaft

US-Botschafter - "Wird keinen Handelskrieg geben"

Der neue US-Botschafter in Berlin, Richard Grenell, erwartet keinen Handelskrieg zwischen den Vereinigten Staaten und Europa. "Es wird keinen Handelskrieg geben", sagte Grenell den Zeitungen der Funke Mediengruppe:

"Diese Vorstellung ist falsch. Wir sprechen mit unseren Freunden, um ein Problem zu lösen." Der US-Botschafter erinnerte daran, dass die Europäer bis zum 1. Juni einen Plan vorstellen wollen - und fügte hinzu: "Wir warten."   mehr ...

Neue Sanktionen - USA kappen Geschäfte mit dem Iran  

Die USA führen mit dem Ausstieg aus dem Iran-Abkommen wieder Sanktionen gegen das Land ein. Sie sollen ab August gelten. Dadurch seien auch Firmen außerhalb der USA betroffen, so Finanzminister Mnuchin:

Neue Geschäfte mit Iran seien nicht länger möglich, sagte US-Finanzminister Steven Mnuchin. Für bestehende Verträge gebe es eine Übergangsfrist von 90 Tagen beziehungsweise 180 Tage für Ölgeschäfte. Er erklärte außerdem, dass durch indirekte Sanktionen auch Unternehmen außerhalb der USA betroffen sind, die mit Iran Handel treiben.   mehr ...

Seattle - Amazon kämpft rabiat gegen Obdachlosen-Steuer

Amazon hat aus Protest zwei Bauprojekte für Büros neuer Mitarbeiter in Seattle gestoppt, weil der Stadtrat plant, eine Kopfsteuer zur Bekämpfung von Obdachlosigkeit einzuführen. Die will Amazon nicht zahlen. Ein Stadtratsmitglied spricht von Erpressung.   mehr ...

 
 
Heise: "Opfer der Automatisierung: Studie prophezeit: 47 Prozent aller Jobs stehen vor dem Aus."

Chinas Wirtschaft

Leihradanbieter Mobike plant Angebot in allen deutschen Großstädten

Das chinesische Unternehmen Mobike gibt sich ehrgeizig. Nach Berlin will es als nächstes Düsseldorf mit Rädern ausstatten. Doch asiatischen Anbietern eilt ein schlechter Ruf voraus:

Der chinesische Leihradanbieter Mobike will sein Angebot aus Berlin auch in andere Großstädte hierzulande bringen. "Meine Hoffnung ist, dass wir in diesem Jahr in allen großen Städten in Deutschland sind", sagte Mobike-Deutschlandchef Jimmy Cliff der Deutschen Presse-Agentur. Auch die Expansion in kleinere Städte schloss Cliff nicht aus.   mehr ...

Produktpiraterie - China ist größter Plagiator im Maschinenbau

Auf eine Summe von 7,3 Milliarden Euro beziffert die neue VDMA-Studie zur Produktpiraterie im Maschinenbau den Schaden durch Plagiatoren:

Produktpiraterie und Know-how-Diebstahl fügen den Maschinen- und Anlagenbauern trotz vieler Abwehrbemühungen weiterhin einen erheblichen Schaden zu. Fälschungen aus China bleiben mit weitem Abstand der größte Gefahrenherd, „hier hat sich in den vergangenen beiden Jahren trotz vieler Ankündigungen nicht wirklich etwas verbessert“, sagte Steffen Zimmermann, Leiter VDMA Competence Center Industrial Security, zu den Ergebnissen der Studie Produktpiraterie 2018, die der Verband auf der Hannover Messe präsentiert hat. 71 Prozent der Maschinen- und Anlagenbauer in Deutschland sind dieser Umfrage zufolge von Produkt- oder Markenpiraterie betroffen. Der geschätzte Schaden beläuft sich dabei auf 7,3 Milliarden Euro jährlich.   mehr ...

Einstieg in IoT-Markt - Alibaba kauft Chip-Hersteller

Der chinesische E-Commerce-Riese Alibaba hat den Chiphersteller C-SKY Microsystems aus Hangzhou komplett übernommen. Ziel ist es, IoT-Anwendungen im großen Stil zu entwickeln.   mehr ...

 
 

Großbaustellen

Hauptstadtflughafen - Bosch und Siemens geben Terminzusagen für den BER

Keine Fristen, keine Vertragsstrafen: Das war bislang ein großes Problem bei der Fertigstellung des BER. Nun haben sich Bosch und Siemens laut Flughafenchef Lütke Daldrup auf feste Terminzusagen eingelassen:

Im Ringen um eine Fertigstellung des Hauptstadtflughafens BER haben sich dem Betreiber zufolge weitere Baufirmen auf feste Terminpläne verpflichtet. Die Vereinbarungen trügen dazu bei, die geplante Eröffnung im Oktober 2020 zu sichern, sagte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup nach einer Aufsichtsratssitzung.   mehr ...

Deutsche Bahn hätte Stuttgart 21 „mit heutigem Wissen nicht gebaut“

Die Demonstranten gegen Stuttgart 21 können sich nachträglich bestätigt fühlen: Der aktuelle Bahnchef hält das Projekt im Nachhinein für falsch:
 
Die Deutsche Bahn würde das Projekt Stuttgart 21 aus heutiger Sicht nicht noch einmal angehen. „Mit dem Wissen von heute würde man das Projekt nicht mehr bauen“, sagte Vorstandschef Richard Lutz im Verkehrsausschuss des Bundestags, wie die „Rhein-Neckar-Zeitung“ berichtet.   mehr ...

Für einen Abriss des BER ist es zu spät

- Über einen Abriss und Neubau des BER wird desöfteren diskutiert.

- Doch angesichts der Kosten und der Zeit, die das kosten würde, erscheint die Option denkbar unwahrscheinlich.

- Stattdessen wird eine andere Variante durchgespielt. Eine Eröffnung ohne das unfertige Fluggastterminal FGT.   mehr ...

Heute wird nach fast zehn Jahren Bauzeit die Elbphilharmonie in Hamburg eröffnet. Für die Großbaustelle am Hamburger Hafen wird eine Kostensteigerung von 146 % verzeichnet. Für die „Flop 10“ der größten Kostensteigerungen von Großprojekten in Deutschland reicht das allerdings nicht, wie die Grafik von Statista mit Daten aus einer Studie der Hertie School of Governance zeigt.    mehr ...

Infografik: Die größten Kostensteigerungen bei Großprojekten | Statista


Internetwirtschaft / Handel

Starbucks verkauft Vertriebslizenz an Nestlé

Der Schweizer Lebensmittelkonzern erwirbt die weltweiten Vermarktungsrechte für Produkte von Starbucks. Nestlé will so sein USA-Geschäft stärken:
 
Der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé wird künftig weltweit die Produkte der US-Kaffeehauskette Starbucks vermarkten. Das teilten beide Konzerne mit. Umgerechnet bekommt Starbucks für die entsprechende Lizenz 5,97 Milliarden Euro und vergrößert damit seinen Jahresumsatz erheblich.   mehr ...

Amazon führt Kunden mit Spendenprogramm in die Irre

Amazon wirbt für Zuwendungen an Organisationen, die das nicht wollen. Und empfiehlt Institutionen, die gegen Standards verstoßen:

Der Online-Versandhändler Amazon betreibt in Deutschland eine eigene Spendenseite unter dem Namen "smile.amazon.de". Darauf wirbt das Unternehmen mit dem Slogan "Einkaufen und Gutes tun" und spendet nach eigenen Angaben 0,5 Prozent des Einkaufspreises an gemeinnützige Organisationen, welche die Kunden aus einer Liste auswählen können.

Doch die sozialen Organisationen wurden vor dem Start der Aktion nicht gefragt, ob sie teilnehmen wollen. Zudem enthält die Liste etliche Organisationen, die vom Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) als nicht förderungswürdig eingestuft wurden, weil sie gegen Mindeststandards verstoßen. Und Amazon bietet sogar Organisationen Beträge an, die gar nicht an der Aktion teilnehmen.   mehr ...

Einkaufsstreit beendet - Edeka und Nestlé einigen sich

Bei Edeka bahnt sich ein Comeback von Kitkat-Riegel und Wagner-Pizza an. Details der Einigung sind noch nicht bekannt - aber Coop kündigt bereits "attraktive Aktionen" auf Nestlé-Produkte an:.   mehr ...

Sainsbury's und Asda - Britische Supermärkte verbünden sich gegen Aldi und Lidl

Die britische Supermarktkette Sainsbury's will die Wal-Mart-Tochter Asda übernehmen. Damit rüstet sich das Unternehmen gegen den Vormarsch von Aldi und Lidl auf der Insel.   mehr ...

 
 

Elektromobilität

Tesla - Technisch top, finanziell flop

Der US-Elektroauto-Pionier Tesla hat in der vergangenen Nacht die Zahlen für das erste Quartal 2018 vorgelegt. Sowohl Bären als auch Bullen fühlen sich durch die Ergebnisse bestätigt. Was die Zahlen wirklich bedeuten:

Die mit Spannung erwarteten Quartalszahlen des Elektroautoproduzenten Tesla zeigen: technisch ist das kalifornische Unternehmen der Konkurrenz noch immer weit voraus. Auch die anfänglich schwerwiegenden Probleme beim Aufbau der ersten Massenfertigung in der Geschichte des Autobauers scheinen Firmengründer Elon Musk und seine Ingenieure in den Griff zu bekommen. Die Produktionszahl für das Massenmarktmodell Model 3 steigen inzwischen deutlich, der Umsatz des Unternehmens legte in den ersten drei Monaten 2018 überraschend stark zu.   mehr ...

Infrastruktur für E-Autos - Energieschub an der Autobahn

Ionity, das Ladesäulen-Joint-Venture der deutschen Autoindustrie, nimmt die erste Station in Betrieb. Hunderte sollen folgen. Um die Elektromobilität voranzubringen, will man sogar mit Tesla kooperieren:

In wenigen Jahren werden Fahrer von Elektroautos entspannt von Porto bis Prag oder vom Nordkap bis Sizilien flitzen. Das Nachladen von Strom dauert kaum länger als das Tanken von Benzin. Beim Bezahlen gibt es kein Karten-Chaos mehr, das Fahrzeug erledigt das mit der Zapfsäule automatisch - ohne Bank, die Gebühren für den Geldtransfer kassiert. Und ein Porsche-Fahrer kann auch an den "Superchargern" des US-Herstellers Tesla laden. Ebenso selbstverständlich wird es sein, dass Tesla-Fahrer die Zapfsäulen des deutschen Anbieters Ionity ansteuern.   mehr ...

BMW eröffnet Forschungszentrum für autonomes Fahren

- Auf dem Campus in Unterschleißheim werden 1800 Leute arbeiten.

- BMW kooperiert dabei mit dem Chiphersteller Intel und Mobileye, einer Firma für Kameratechnik sowie Fiat Chrysler.

- In drei Jahren schon will BMW das erste selbstfahrende Modell auf den Markt bringen, das zumindest für Autobahnen tauglich ist.   mehr ...

 
 

Versicherungen

Policenkauf im Internet - Welche Zukunft haben Versicherungsvertreter?

Ob Kfz- oder Haftpflicht-Versicherung - mit einigen Klicks lassen sich heute Policen im Internet abschließen. Was bedeutet das für Verbraucher und die Branche?

Herr Kaiser von der Hamburg-Mannheimer berät seine Kunden schon lange nicht mehr. Die bekannte Fernseh-Werbefigur ging in Rente, als der Versicherungskonzern Ergo die Marke 2009 einstellte. Heute lassen sich Policen zu Hause auf dem Sofa mit einigen Klicks im Internet abschließen. Hat also der klassische Versicherungsvertreter in Zeiten der Digitalisierung ausgedient?   mehr ...

Versicherungskonzern Allianz hält Ergebnis trotz Naturkatastrophen

Europas größter Versicherer Allianz trotzt der Hurrikan-Serie: Dank guter Geschäfte mit Lebens- und Krankenversicherungen konnte der Konzern sein Ergebnis stabil halten. Die Dividende soll weiter steigen:

Der Münchner Versicherungskonzern Allianz hält seinen Gewinn trotz teurer Folgen der Wirbelstürme im Herbst und des schwachen Dollar stabil. Der operative Gewinn sei 2017 um 0,4 Prozent leicht auf 11,1 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen mit.   mehr ...

BGH-Urteil zu Handwerker-Ärger - Eigentümer muss für Schäden auch bei Nachbar haften

Bei der Frage, wer für die Brandschäden aufkommt, entschied der BGH nun, dass ein Grundstückseigentümer für Brandschäden am Nachbarhaus haften muss, die durch Arbeiten an seinem Dach entstanden sind. Auf ein Verschulden komme es dabei nicht an, sagte die Vorsitzende Richterin bei der Urteilsverkündung in Karlsruhe. Das sei zwar nicht neu, aber der Umgang mit dem nachbarrechtlichen Ausgleich mache in der Rechtsprechung immer wieder Probleme.   mehr ...

 

Correctiv.org: "Im Regen stehen gelassen: Der Klimawandel wird für Haus- und Wohnungsbesitzer teuer: Viele werden sich nicht mehr gegen Starkregen versichern können."