Künstliche Intelligenz

Google-Forscher - KI geht in Phase 2

Während künstliche Intelligenz (KI) derzeit meist nur unterstützende Aufgaben erledigt, steht die Technik bald im Kern vieler Anwendungen. Das glauben zumindest zwei der wichtigsten KI-Forscher bei Google:

Im Rahmen der Entwicklerkonferenz Google I/O 2018 haben Fei-Fei Li und Greg Corrado über die Zukunft der künstlichen Intelligenz (KI) gesprochen. Li betreut die Bereiche KI und maschinelles Lernen für die Google Cloud und hat eine Professur an der Stanford University inne. Corrado hat Googles Deep-Learning-Abteilung mitgegründet und arbeitet als Forscher für das Unternehmen. Beide glauben, dass KI-Technologien in die nächste Phase aufsteigen.   mehr ...

Deep Learning - Wenn die Maschine entscheidet

Beim Deep Learning lernt ein Computermodell, Klassifizierungsaufgaben direkt aus Bildern, Texten oder Tönen auszuführen – ohne Einflussnahme eines Menschen:

Deep Learning ist eine der Schlüsseltechnologien des Industrial IoT – und es ist keineswegs Zukunftsmusik, sondern wird heute schon eingesetzt. Wichtige Anwendungsgebiete sind Computer Vision und Sprachverarbeitung. Telefone und Freisprecheinrichtungen, die über natürliche Sprache gesteuert werden, setzen Deep-Learning-Algorithmen ein. Auch in Bankautomaten kommt es zur Erkennung von Fälschungen zum Einsatz oder wenn eine Smartphone-App in Echtzeit die Übersetzung eines fremdsprachigen Straßenschildes anzeigt. Autonomes Fahren – auch wenn es noch nicht anwendungsreif ist – wäre ohne Deep Learning kaum denkbar.   mehr ...

Forscher entwickeln neuartiges elektronisches Gehirn

Deep Learning und auf KI spezialisierte Beschleunigerchips sind erst der Anfang. Die nächste Generation neuromorpher Hardware soll dem Gehirn ein gutes Stück näher kommen.   mehr ...

 

ZD-Net: "Studie - Deutschland ist KI-Vorreiter: Beim KI-Einsatz übertrumpfen deutsche Unternehmen aktuell die US-amerikanische Wirtschaft, die in Digitalisierungsfragen sonst eigentlich die Nase vorne hat."
Impulse: "Der Code einer neuen Zeit: Selbstlernende Roboter, schlaue Algorithmen: Künstliche Intelligenz steht vor dem Durchbruch. Wie junge deutsche Unternehmer auf dem Markt mitmischen wollen."

Medizinforschung / Genetik

Die Genetik trennt keine Menschenrassen

Menschen aus verschiedenen Weltgegenden sehen unterschiedlich aus. Dies liegt teilweise an den Genen. Dennoch lassen sich anhand der Genetik keine Rassen definieren:
 
Das Problem beginnt damit, dass es keine eindeutige Definition von Rasse gibt. Während der deutsche Begriff primär für vom Menschen gezüchtete Haustiere verwendet wird, ist das englische «race» anders gefasst. Es werden damit auch Menschengruppen bezeichnet, die sich sozial oder physisch von anderen abgrenzen lassen. Eine genetische Abgrenzung ist laut den meisten Forschern dagegen nicht möglich.   mehr ...

DNA-Entschlüsselung - Genome der Erde

Das weltweit größte Projekt zur Gen-Entschlüsselung soll Ökologie und Kommerz friedlich vereinen:

"Ein Baum ist ein Computer, der mit Sonnenlicht betrieben wird", sagt der Peruaner Juan Carlos Castilla-Rubio. Der Biochemiker schaut offensichtlich mit Ingenieursblick auf die Amazonaswälder. Mit seiner Firma SpaceTime Ventures hilft er derzeit Biotechnologie-Start-ups in Brasilien dabei, sich von der Natur inspirieren zu lassen.   mehr ...

Frühe, eindeutigere Diagnose - Psychosen zeigen sich in Hirnwindungen

Menschen mit Psychosen leiden vielfältig unter ihrer Erkrankung. Umso wichtiger ist es, diese Erkrankung schnell zu erkennen und zu behandeln. Eine frühe Diagnose könnte in Zukunft nach einem Blick ins Gehirn gestellt werden.   mehr ...

 
 
Weiteres Wirtschaftswoche: "Kaltes Plasma - Ein Wunder für Wunden."

Astronomie / Raumfahrt

Planetare Geoforschung - Das Stethoskop für den Mars

Am kommenden Sonntag startet die Nasa-Sonde „Insight“ zum Mars. Ihre Mission: Sie soll tief in das Innere des Roten Planeten horchen. Dazu nutzt sie deutsche und französische Technik:

Dass ein ehemaliges Silberbergwerk im Schwarzwald etwas mit der Erforschung des Mars zu tun haben könnte, liegt zunächst nicht auf der Hand. Wenn jedoch am kommenden Samstag wie geplant die amerikanische Raumsonde mit dem Namen „Insight“ zu unserem Nachbarplaneten startet, dann ist das wichtigste Messgerät an Bord ein Seismometer, das intensiv in dem Schwarzwälder Bergwerksstollen getestet wurde. Mit dem Instrument sollen Marsbeben auf dem Roten Planeten gemessen werden.   mehr ...

Magnetfeld der Erde - Der Nordpol bleibt, wo er ist

- Alle 200 000 bis 300 000 Jahre tauschen Nord- und Südpol ihre Positionen, damit ändert sich die Richtung des Erdmagnetfeldes.

- Dadurch könnten die Stromnetze zusammenbrechen.

- Geologen erwarten dieses Phänomen seit langem:

Eigentlich wäre sie längst überfällig: Eine Umkehrung der magnetischen Pole der Erde. Denn in der jüngeren Geschichte der Erde wechselten die Pole etwa alle 200 000 bis 300 000 Jahre und mit ihnen die Richtung des Erdfeldes. Die letzte Polumkehr ist jedoch schon mehr als doppelt so lang her. Wahrscheinlich lässt die nächste jedoch auch weiterhin auf sich warten, das berichtet ein Team von europäischen Geowissenschaftlern im Fachjournal PNAS. Ihre Analysen widersprechen einer Theorie, nach der eine Schwächezone im Magnetfeld der Erde, die sich derzeit über dem Südatlantik ausbreitet, ein Vorbote der nächsten Polumkehr ist.   mehr ...

1,7 Milliarden Sterne - Der schärfste Blick auf unsere kosmischen Nachbarn

Der Gaia-Satellit der Esa hat neue Daten geliefert. Die Vermessung von knapp zwei Milliarden Sterne der Milchstraße erlaubt einen Blick auf unsere kosmische Nachbarschaft in nie dagewesener Präzision.   mehr ...

Hubble-Weltraumteleskop blickt 13,4 Milliarden Lichtjahre tief ins All

Seit genau 28 Jahren liefert das Hubble-Weltraumteleskop im All beeindruckende Bilder und lichtete sogar ein Objekt in der unvorstellbaren Entfernung von 13,4 Milliarden Lichtjahren ab.   mehr ...

Weltraumteleskop TESS - Der neue Star der Astronomie

Das Weltraumteleskop TESS soll in der Nacht auf Dienstag starten. Es könnte besonders exotische Welten aufspüren - und eine neue Ära bei der Suche nach außerirdischem Leben einläuten.   mehr ...

 


Elektronik / Computertechnik

Wer Quantencomputer verstehen will, sollte mit ihnen spielen

Quantencomputer sind für viele Menschen ein Buch mit sieben Siegeln. Der Quantenphysiker James Wootton von der Universität Basel möchte das ändern. Deshalb entwickelt er Spiele für Quantencomputer:
 
Ein Quantencomputer macht, was Computer eben machen: Er rechnet. Doch tut er das auf besondere Art. Da die Bits eines Quantencomputers aus einzelnen Atomen, Ionen oder anderen Quantenobjekten bestehen, unterliegen sie quantenmechanischen Gesetzmässigkeiten. Deshalb kann ein Quantenbit nicht nur die beiden klassischen Zustände 0 und 1 annehmen, sondern auch eine Überlagerung dieser beiden. Zudem können zwei Quantenbits so miteinander verschränkt werden, dass eine Operation an einem der beiden augenblicklich auch das andere beeinflusst. Diese beiden Besonderheiten sind der Grund dafür, dass ein Quantencomputer gewisse Aufgaben sehr viel schneller und mit weniger Bits erledigen können sollte als ein herkömmlicher Rechner. Dazu gehört etwa das Zerlegen grosser Zahlen in ihre Primfaktoren.   mehr ...

Energy Harvesting - Kamerasensor nimmt Bilder auf und liefert Strom

Digitalfotografie und Photovoltaik basieren auf einem ähnlichem Prozess: Licht trifft auf einen Sensor und wird in Elektrizität umgewandelt. US-Forscher haben beide Funktionen in einem Chip gebündelt: So entsteht ein Kamerasensor, der sich selbst mit Strom versorgt:

Ein Bildsensor absorbiert Licht und wandelt es in elektrische Signale um. Eine Solarzelle absorbiert ebenfalls Licht und wandelt es in elektrischen Strom um. Wenn sich beide Funktionen kombinieren ließen, so überlegten die Forscher um Euisik Yoon, dann könnte das einen Sensor ergeben, der sich selbst mit Strom versorgt. Die Forscher haben einen Prototypen gebaut, der mit Tageslicht betrieben wird und bis zu 15 Bilder pro Sekunde aufnimmt. Vorgestellt haben sie ihn in der Fachzeitschrift IEEE Electron Device Letters.   mehr ...

Großer Schritt für kleine Dinge - Bluetooth 5 ist ein technischer Meilenstein

Immer mehr neue Smartphones und andere Geräte beherrschen Bluetooth 5. Damit sind sie Teil einer kleinen Revolution, die in den kommenden Jahren vieles in der Technik-Welt verändern wird. Denn der Unterschied zu Bluetooth 4.2 ist gewaltig.   mehr ...

 
 

Wissenschaft / Technik

Seltene Erden - Wie wertvoller Schlamm fünf Kilometer tief im Meer entsteht

Japanische Forscher haben ein großes Vorkommen seltener Erden am Boden des Pazifiks gefunden. Es soll den derzeitigen Weltbedarf für Jahrhunderte decken können, und es ist nicht das Einzige. Aber wie kommen die begehrten Rohstoffe dort hin?

Japanische Forscher berichten im Wissenschaftsjournal Nature von der Entdeckung eines großen Vorkommens von Yttrium und seltenen Erden am Boden des Pazifiks. Die Zeiten des chinesischen Monopols sind zwar längst vorbei, der Marktanteil ist von einst über 90 Prozent auf unter 60 Prozent gesunken, aber es wird immer noch nach neuen Vorkommen gesucht. Die neue Lagerstätte soll angeblich den Weltbedarf an diesen Substanzen über Jahrhunderte decken können, wenn diesr stabil bleibt.   mehr ...

Erste Hyperloop-Teststrecke in Europa im Bau

Hyperloop Transportation Technologies hat nach eigenen Angaben den Bau der ersten Hyperloop-Strecke in Europa in Angriff genommen. Erste Röhrenelemente sind schon eingetroffen.   mehr ...

Stephen Hawking - Keine Zeit zum Sterben

Stephen Hawking war ein Kämpfer. Die ständige Aussicht auf seinen Tod schüchterte ihn nicht ein, sie trieb ihn an. Bilder aus dem Leben dieses großen Genies.   mehr ...

 

Der Freitag: "Gefangen im Flaschenhals: Forschernachwuchs - Immer mehr wissenschaftliche Mitarbeiter sind prekär beschäftigt."

Automobil- / Antriebstechnik

Stickoxid-Emissionen - So will Bosch den Diesel retten

"Emissionen sind bald kein Thema mehr", behauptet Bosch-Chef Volkmar Denner. Angeblich konnten Ingenieure des Unternehmens den Stickoxid-Ausstoß von Dieselmotoren drastisch reduzieren.

"Heute wollen wir die Debatte um das Ende des Diesels endgültig ad acta legen", sagte Bosch-Chef Volkmar Denner. Der Zulieferer hatte zur Bilanzvorlage nach Renningen geladen, doch außer den Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres präsentierte Denner auch einen Blick in die Zukunft. Und die soll golden sein für den Dieselmotor.

Ausgerechnet der Diesel soll eine Zukunft haben? Jene Technik, die zurzeit großen Teilen der Autoindustrie schwer zu schaffen macht?   mehr ...

Selbstfahrende Autos - Deutsche mischen beim autonomen Fahren mit

Deutsche Unternehmen haben in den vergangenen Jahren rund 49 Prozent aller Patente zum autonomen Fahren angemeldet. Das geht aus aktuellen Daten des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervor. An der Spitze der innovativsten Unternehmen in diesem Bereich steht Bosch mit 1.101 Patentanmeldungen. Auf Platz zwei des Ranking der zehn größten Patentanmelder im Bereich autonomes Fahren steht Volkswagen (inkl. Audi und Porsche), gefolgt von Ford. Neben fünf deutschen Unternehmen sind drei aus den USA und und jeweils eines aus Japan und Frankreich im Ranking in den Top 10 vertreten. Mit Wamyo - gehört zu Google - schafft es außerdem auch ein branchenfremdes Unternehmen in die Spitzengruppe.   mehr ...
 
Infografik: Deutsche mischen beim autonomen Fahren mit | Statista

Autonomes Elektroauto - Sieben deutsche Unis arbeiten an lenkradlosem E-Auto

UNICARagil heißt das nun angeschobene Projekt, das an der RWTH Aachen koordiniert wird. Dort wurde auch der erfolgreiche Streetscooter geboren:

Sieben deutsche Universitäten wollen in den kommenden vier Jahren zusammen ein autonom fahrende Elektroauto erarbeiten. Das Fahrzeug soll dabei ganz ohne Lenkrad auskommen. Herzstück ist der Rechner, der mit Sensoren des eigenen Fahrzeugs, Sensoren im Straßenraum und mit anderen Fahrzeugen vernetzt ist, wie das Institut für Kraftfahrzeuge (ika) an der RWTH Aachen am Donnerstag zum Beginn des Projekts UNICARagil mitteilte.   mehr ...

 
 

Evolution / Hirnforschung

Pubertät - Spinnt das Kind?

Warum treiben Teenager ihre Eltern zur Verzweiflung? Forscher haben Gehirne von Jugendlichen untersucht und erstaunliche Antworten gefunden:

Was man heute sagen kann: Die Verrücktheit der Teenager ist kein geistiger Unfall, und sie ist auch kein Unglück. Dahinter steckt vielmehr ein definiertes, absichtsvolles Programm der Gehirnentwicklung. Ein Plan, der zweifellos zum spannendsten gehört, was die Neurobiologie in den vergangenen zwei Jahrzehnten enthüllt hat. Zugleich haben sich der Anfang und das Ende dessen, was allgemein unter Pubertät verstanden wird, seit den 1970er- Jahren enorm verschoben. Statt der einst vermuteten sieben Jahre zwischen zwölf und 19 Jahren gehen Wissenschaftler inzwischen davon aus, dass die sogenannte Adoleszenz, die gesamte Phase des Heranwachsens, mindestens doppelt so lange dauert und selbst bei Mittzwanzigern noch nicht abgeschlossen sein muss.   mehr ...

Archäologie - Wie Homo sapiens eine globale Katastrophe in Höhlen überlebte

- Glück hatten offenbar jene Menschen, die damals in Felsenhöhlen an der Küste Südafrikas lebten.

- Das berichtet ein griechisch-amerikanisches Forscherteam, das inmitten von Resten der einst dort ansässigen Menschen Splitter des Vulkans Toba entdeckt hat.

- Menschen ernährten sich dort von Meerestieren, statt Antilopen zu jagen oder Pflanzen und Früchte zu sammeln.   mehr ...

Uralte Baby-DNA liefert Hinweise auf die Besiedlung Amerikas

Eine neue Studie stützt die Theorie, dass es nur eine Einwanderungswelle aus Sibirien nach Amerika gab. Und sie belegt die Existenz einer zuvor unbekannten, mittlerweile ausgestorbenen Bevölkerungsgruppe Alaskas.   mehr ...

Intelligenz im Gehirn sichtbar - Kluge Menschen sind anders vernetzt

"Dafür fehlt mir wohl eine Hirnwindung" hört man manchmal Menschen sagen, wenn sie etwas nicht verstehen. Wie und ob Intelligenz im Gehirn sichtbar ist, untersuchen Forscher mithilfe von Hirnscans und stellen dabei Parallelen zu sozialen Netzwerken her.   mehr ...

 

Heise: "Out of Afrika und zurück: Die Entzifferung des Erbguts eines vor 4.500 Jahren verstorbenen Afrikaners beweist, dass es eine große Auswanderungswelle von Eurasien nach Afrika gab."
Zeit: "Die große Neuro-Show: Was wurde aus den Verheißungen der Hirnforschung? Wissenschaftler ziehen Bilanz."
Zeit: "Der Mensch ist noch nicht fertig: Wird die Evolution weitergehen? Und was ist ihr Ziel?"
Heise: "Der kleine Unterschied im Gehirn: Männer- und Frauenhirne sind unterschiedlich verdrahtet."

Grüne Technik

Es wird viel gesprochen über Umweltprobleme, Klimawandel, Abfallproblematik usw. Dabei gibt es viele Ansatzpunkte der Wissenschaft, unsere Welt ein bisschen besser, d.h. umweltfreundlicher, zu machen und den menschlichen Lebensraum zu erhalten ...

 

Neue Solarzelle schafft über 30 Prozent Wirkungsgrad

Freiburg - Solarzellen aus Silicium dominieren heute den globalen PV-Markt. Mit Blick auf höhere Wirkungsgrade und Kostensenkungen arbeiten Forschung und Industrie mit Hochdruck an neuen Solarzellen-Konzepten. Fraunhofer ISE-Forschern haben nun einen neuen Effizienzrekord erreicht:

Am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE wurde eine Mehrfachsolarzelle auf Siliciumbasis entwickelt, mit der genau ein Drittel der im Sonnenlicht enthaltenen Energie in elektrische Energie umgewandelt werden kann.   mehr ...

Deutschlands erstes Earthship - ein Paradies für Selbstversorger

Ein Haus aus Müll versorgt seine Bewohner mit Strom, Wasser und Lebensmitteln. Was nach Öko-Utopie klingt, ist in einem kleinen baden-württembergischen Dorf Realität. „Earthship“ vereint nachhaltige Architektur mit ungewöhnlichem Design – und bleibt dabei angenehm bodenständig.

„Stellt euch ein Haus vor, das sich selbst heizt, sein Wasser liefert, Essen produziert. Es braucht keine teure Technologie, recycelt seinen eigenen Abfall, hat seine eigenen Energiequellen. Es kann überall und von jedem gebaut werden, aus Dingen, die unsere Gesellschaft wegwirft.“   mehr ...

Lebendiger Filter - Lebende Organismen reinigen Luft und Abwasser effektiv

Wissenschaftler aus Osnabrück entwickeln einen Filter, in dem Wasserlinsen und Algen gemeinsam Nährstoffe und Schadstoffe aus Abwasser und Abluft aufnehmen.    mehr ...

Plastikfressende Raupe entlarvt

Zwei kürzlich erschienene Studien zeigen, wie ungenaues Arbeiten in der Forschung nicht nur der Wissenschaft schadet, sondern ganze öffentliche Diskussionen beeinflussen und uns auf falsche Fährten führen kann.   mehr ...

 

Klimaretter: "Die Wegwerfgesellschaft beenden: Sie wollen nicht weniger als eine dritte industrielle Revolution anstoßen."
Jetzt: "Nicht ganz Grün: Für Sportkleidung soll künftig Plastikmüll verwendet werden, der aus dem Meer gefischt wurde."
Klimaretter: "Solarer Wirkungsrekord."

Gentechnik

Sanfte Biotechnologie - Die Gentechnik im Hoffnungslauf

Kommt schon bald die Kehrtwende für die sanfte Biotechnologie? Eine Chinesin zeigt bei ihrem Besuch in Deutschland, wie mit Crispr-Pflanzen die Agrarwende gelingen soll:

Pflanzen können sich bekanntlich ihre Heimat nicht aussuchen. Sie müssen mit den widrigen Umweltbedingungen vor Ort zurechtkommen, ohne Aussicht auf Entkommen. Ihre Devise heißt Anpassung auf der Basis vorhandener Ressourcen. Die Pflanzen nutzen dafür nicht nur die Erbsubstanz DNA und die in ihr kodierten Gene, sondern manipulieren die vom Gen abgelesenen Botenribonukleinsäuren – die vielfache Kopie der genetischen Bauanleitung – im großen Maßstab, bevor sie diese in Proteine übersetzen. Sie erschließen sich dadurch eine zusätzliche Gestaltungsebene, mit der sie äußerst flexibel auf die kurzfristigen Veränderungen in ihrer Umwelt reagieren können. Pflanzen besitzen auch ein wahres Heer an sogenannten nichtkodierenden Ribonukleinsäuren, die keine Bauanleitung für ein Protein enthalten, sondern zusätzliche Steuerungsaufgaben wahrnehmen.   mehr ...

"Hier geht es um die Interessen der gesamten Menschheit"

Immer zielgenauer kann das Erbgut des Menschen verändert werden. Das kann helfen, Krankheiten zu heilen. Oder gesunde Menschen zu „verbessern“. Deutsche Fachleute schlagen nun Alarm.   mehr ...

Freilandversuche mit Gentech-Insekten - Manipulierte Motten und Moskitos

Gentech-Insekten sind die Spezialität der Biotech-Firma Oxitec. Jetzt werden im Bundesstaat New York mit einem Killergen ausgestattete Motten freigesetzt:.   mehr ...

 

Weiteres Umweltinstitut: "Neues Gentechnik-Gesetz gescheitert."
Keine-gentechnik.de: "Opt-Out für Deutschland und Zypern."

Energietechnik

Sonne auf Erden

In Südfrankreich entsteht das größte Energie-Experiment der Menschheit. Erleben Sie einen Flug durch das Herz des Fusionsreaktors und entdecken Sie die Baustelle des Megaprojekts. Ein 360-Grad-Video, das Sie per Klick und Mausbewegung steuern können.   mehr ...

Kernfusion - Drei Start-ups haben die Nase vorn

Private Unternehmen wollen dem staatlichen Fusionsforschungsreaktor Iter den Rang ablaufen. Sie können mit relativ wenig Ressourcen bemerkenswerte Fortschritte vorweisen:

Beim Rennen um Fortschritte in der Fusionsforschung haben vor allem die Start-ups TAE Technologies in Kalifornien, General Fusion in Kanada und Tokamak Energy die Nase vorn. Damit übertrumpfen diese privaten Unternehmen große Vorhaben, wie den mit 20 Milliarden Euro staatlich finanzierten, multinationalen Fusionsforschungsreaktor Iter, das berichtet Technology Review in seiner SPECIAL-Ausgabe (ab sofort im Handel und im heise shop erhältlich).   mehr ...

Graphen-Popcorn ist die Lösung - Samsung hat den Akku der Zukunft

In Südkorea entwickeln Samsung-Forscher einen neuen Akku, der herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien uralt aussehen lässt. Das Geheimnis des neuen Wunder-Akkus ist Graphen, der Stoff, aus dem viele technische Träume sind.   mehr ... 

Salzbergwerke sollen zur „größten Batterie der Welt“ werden

Strom aus Kohle und Gas fließt immer, Wind- und Sonnenenergie gibt es nur bei passendem Wetter. Die grüne Elektrizität muss also irgendwie gespeichert werden. Doch wer baut den Akku für die Energiewende? Das Oldenburger Unternehmen EWE und Forscher der Uni Jena planen, große Mengen Energie in unterirdischen Salzstöcken unterzubringen.   mehr ...

 

Greenpeace: "Die Sternenmaschine : Physiker weltweit arbeiten an einem fast 60 Jahre alten Traum. Sie wollen die Energiequelle der Sonne auf die Erde holen. Im Gegensatz zur Atomkraft wäre die Kernfusion sicher, nahezu unendlich und CO2-frei."
Heise: "
Kernfusion: Teures Spielzeug für einen elitären Kreis?"
Greenpeace: "
Kernfusionsforscher blenden die Politik ."
ZDF: "
Sonnenfeuer auf der Erde ."

3D-Drucker

3D-Metalldruck - Eine Revolution in der Fabrik

Der 3D-Drucker spuckt bald auch Metall aus. Das wird die Industrie erschüttern. Flugzeuge werden leichter, Spielzeug billiger. Und noch viel mehr:

Die Szenerie wirkt wie Science-Fiction. Ein Laserstrahl rast über eine dünne Schicht Metallpulver. Es blitzt und funkt, ein Schieber trägt eine weitere Schicht Metallpulver auf, wieder blitzt und funkt es. Nach mehrfacher Wiederholung des Vorgangs ist dem Staub ein kompliziertes Werkzeug entwachsen, das helfen soll, Metall besser zu verformen. Mit der herkömmlichen Bauweise wäre das nicht gelungen. Der Phönix aus dem Pulver verdankt seine Existenz dem sogenannten 3D-Metalldruck. Das ist eine neuartige Methode zur Herstellung dreidimensionaler Werkstücke und Teile aus Metall.   mehr ...

MIT-Forscher entwickeln den schnellsten 3D-Drucker der Welt

Forscher des Massachusetts Institute of Technology haben einen 3D-Drucker entwickelt, der im Vergleich zu kommerziellen Geräten bis zu zehn Mal schneller fertige Teile druckt. Möglich macht das ein neues Design des Druckkopfes:

In sechs Minuten ist das etwa legosteingroße Bauteil aus dem 3D-Drucker fertig – und damit rund zehnmal schneller als kommerzielle Geräte. Den Drucker konstruierten Ingenieure des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Die Schlüsselkomponente ist ein Druckkopf mit zwei Systemen, die den Druck dramatisch beschleunigen.   mehr ...

Solar-Panels aus dem Drucker sollen Energieprobleme lösen 

Die University of Newcastle in Australien will gedruckten Solar-Panels zum kommerziellen Durchbruch verhelfen. Das Material ist schnell und billig herzustellen und soll konventionellen Panels in vielerlei Hinsicht überlegen sein.   mehr ... 


Nobelpreise

Bis ins kleinste Detail - Drei Forscher gelang es, Biomoleküle bis zum letzten Atom aufzulösen

Der Nobelpreis für Chemie 2017 geht an Jacques Dubochet, Joachim Frank und Richard Henderson für die Kryoelektromikroskopie, mit der man Biomoleküle sichtbar machen.  

Mit den Methoden der drei Nobelpreisträger ist es gelungen, die Struktur von Biomolekülen hochaufgelöst sichtbar zu machen. "Diese Methode hat eine neue Art der Biochemie eingeläutet", hieß es vom Nobelpreis-Komitee. Nunmehr können Forscher Biomoleküle mitten in der Bewegung einfrieren, ihre Struktur aufklären und so sehen, wie diese arbeiten.   mehr ...

Gravitationswellen - Physik-Nobelpreis geht an Gravitationsforscher

Die drei US-Forscher Weiss, Barish und Thoren haben den ersten direkten Nachweis im All entstehender Gravitationswellen erbracht. Dafür werden sie mit dem Physik-Nobelpreis geehrt:

Der diesjährige Physik-Nobelpreis geht an drei US-Wissenschaftler für ihre Forschung zu Gravitationswellen. Der deutschstämmige Rainer Weiss teilt sich den Preis mit den Kollegen Barry Barish und Kip Thorne, wie die schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag in Stockholm mitteilte. Die drei Astrophysiker hatten 2015 erstmals die Gravitationswellen beobachtet und damit einen zentralen Baustein von Albert Einsteins Relativitätstheorie bestätigt.   mehr ...

Medizin-Nobelpreis für die Erforschung der biologischen Uhr

Der diesjährige Nobelpreis für Medizin geht an die US-Forscher Jeffrey C. Hall, Michael Rosbash und Michael W. Young. Sie werden für ihre Arbeiten zu den molekularen Mechanismen des zirkadianen Rhythmus, der biologischen Uhr von Lebewesen, geehrt. Das gab die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm bekannt.   mehr ...