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Kultur News

Im Alter von 85 Jahren - Modeschöpfer Karl Lagerfeld gestorben

Der deutsche Modeschöpfer Karl Lagerfeld ist tot. Das teilte Chanel am Dienstag in Lagerfelds Geburtsstadt Hamburg mit. Er starb im Alter von 85 Jahren. Sein Tod sorgt für ein Beben in der Modewelt:

Der Modedesigner Karl Lagerfeld ist tot. Das hat Chanel in seiner Geburtsstadt Hamburg mitgeteilt. Der Fünfundachtzigjährige war bereits auf der Chanel-Modenschau in Paris im Januar nicht aufgetreten, was Spekulationen über seinen Gesundheitszustand ausgelöst hatte. Karl Lagerfeld war einer der bedeutendsten Modeschöpfer des 20. Jahrhunderts und prägte als Kreativdirektor das französische Modehaus Chanel mehr als ein halbes Jahrhundert lang maßgeblich. Er trug dazu bei, dass aus der leicht angestaubten Marke ein millionenschweres Unternehmen wurde.   mehr ...

Buchwerte - Wie geht es der deutschen Buchbranche wirklich?

Hier sind einige Zahlen, die Auskunft darüber geben. Und uns zeigen, wer überhaupt die Leser sind:

Ferienzeit ist Lesezeit – und Zeit für den Bücherkauf. Der Anteil an Buchkäufen zum Verschenken bleibt eine Dunkelziffer, die durch die Dezemberzahlen nur angedeutet wird.   mehr ...

"Deutschland spricht" - Festival der Meinungsverschiedenheit

Tausende Menschen haben sich in dieser Erwartung am Sonntagnachmittag in Deutschland getroffen. Das Projekt Deutschland spricht, das von ZEIT ONLINE initiiert zum zweiten Mal stattfand, hat Menschen mit möglichst kontroversen politischen Ansichten zusammengebracht und zu einem Austausch eingeladen. Insgesamt unterhielten sich mehr als 8.000 Interessierte über ihre Einstellung zu Donald Trump, Fahrverboten in Innenstädten, Grenzkontrollen, MeToo und anderen Themen. Elf Medien hatten zur Teilnahme aufgerufen – und auch das Bundespräsidialamt unterstützte Deutschland spricht.   mehr ...

 


Fernsehen / Streaming

Illegales Streaming - Am Gesetz vorbeigeguckt

Gute Qualität und rechtlich sicher: Es schien, als würden Dienste wie Netflix gegen illegales Streaming und Filesharing gewinnen. Doch die feiern nun ein Comeback:

Dabei hatten Medienkonzerne, Fernsehproduzenten und Rechteinhaber gehofft, dass die Menschen sich nach und nach von illegalen Angeboten verabschieden. Ihre Argumente: Erstens gibt es mehr Streamingdienste, die es ermöglichen, auch US-Serien oder Fußballspiele schon kurz nach der Ausstrahlung oder live zu sehen. Netflix, Amazon Prime Video, Sky oder Dazn werben für 10 bis 20 Euro im Monat um Zuschauer und Zuschauerinnen. Zudem investieren sie Milliarden in eigene Produktionen und Übertragungsrechte. Zweitens hat ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs aus dem vergangenen Jahr die Rechtsprechung hinsichtlich illegalen Streamings verschärft.   mehr ...

Streaming - Netflix zahlt in deutsche Filmförderung ein

Netflix beendet den Rechtsstreit und zahlt einen Umsatzanteil an die deutsche Filmförderung. Die Filmabgabe, die neben den Kinos von der Videowirtschaft und dem Fernsehen erhoben wird, sollen nun alle Streaminganbieter zahlen.   mehr ...

Kommentar zum Netflix-Exodus - Der Trend geht zum Drittabo

Netflix galt mal als die Referenz im Streaming-Markt für Filme und Serien. Doch die dicken Jahre sind vorbei: 2019 wird Disney seine Inhalte von Netflix abziehen, um eine eigene Plattform zu starten – das betrifft Blockbuster wie die Marvel-Filme und das "Star Wars"-Franchise. Auch AT&T und Time Warner sowie Comcast machen künftig lieber ihr eigenes Streaming-Ding. Für Filmfans ist das eine schlechte Nachricht.   mehr ...

 


Öffentlich-Rechtliches Fernsehen/Rundfunk

Zeitzeugen-App des WDR - "Das darf nie verloren gehen"

  • Mit "1933-1945. Die WDR History App" lässt der Sender Zeitzeugen auf dem Handy oder Tablet live erzählen.
  • Zielgruppe sind vor allem junge Leute, virtueller Funkenflug und Detonationsgeräusche sind eingebaut.
  • In einem weiteren Projekt will der WDR Zeitzeugen-Interviews bündeln und Zuschauer auffordern, diese auch selbst zu führen.   mehr ...

Neustart - Das ZDF lässt seinen toten Kultursender im Netz auferstehen

Eigentlich hatte der Mainzer Sender seinen Kanal ZDF Kultur eingestellt. Jetzt startet er unter gleichem Namen ein neues Angebot im Netz. Erreichen will das ZDF damit Kunstliebhaber wie Gamer:

Den Spartensender ZDF Kultur hat das Zweite Deutsche Fernsehen 2016 eingestellt. Zugunsten von Funk, einem digitalen Medienangebot für junge Menschen. Nun ist ZDF Kultur zurück. Wie Funk ebenfalls ausschließlich im Netz. Offiziell als ein Unterbereich der Mediathek des ZDF. Doch dieser Seitenarm ist als große Nummer angelegt.   mehr ...

5-G-Netz - ARD und ZDF wollen im Mobilfunk mitmischen

Jenseits der Grundversorgung planen die öffentlich-rechtlich Anstalten eine erweiterte Übertragung im 5-G-Netz. Dadurch soll nicht nur ein nahtloser Übergang zwischen mobilem und stationärem Bildschirm ermöglicht werden.   mehr ...

 

Heise: "Öffentlich-Rechtliche im Kampf gegen Fake-News: Das ZDF will Falschmeldungen in sozialen Medien entgegentreten, sich aber nicht an Facebooks eigener Fake-News-Initiative beteiligen. Auch die ARD plant eigene Projekte."

Leistungsschutz / Urheberrecht

An Regierung überreicht - 4,7 Millionen Menschen unterschreiben gegen EU-Urheberrechtsreform

Der jüngste Kompromissvorschlag zur Reform des europäischen Urheberrechts ist für viele Netzaktivisten untragbar. Sie protestieren im Justizministerium – und kündigen europaweite Demonstrationen an:

Der Kompromiss in Brüssel zum europaweiten Urheberrecht provoziert den Protest zahlreicher Netzaktivisten. Unterstützer der Kampagne zur „Rettung des Internets“ haben Justizministerin Katarina Barley (SPD) am Montag in Berlin eine Petition überreicht. Sie kritisieren unter anderem sogenannte Upload-Filter. Mit solcher Software können Plattformen wie YouTube bereits beim Hochladen überprüfen, ob Bilder, Videos oder Musik urheberrechtlich geschützt sind. Die Mit-Initiatoren der Kampagne „Stoppt die Zensurmaschine – Rettet das Internet“ Dominic Kis und Pascal Fouquet übergaben Barley einen Stick mit den Angaben zufolge mehr als 4,7 Millionen Unterschriften, darunter rund 1,3 Millionen aus Deutschland.   mehr ...

Reform des Urheberrechts - EU einigt sich auf Leistungsschutzrecht

Presseverlage in der EU sollen künftig gegenüber Nachrichten-Suchmaschinen wie Google News deutlich gestärkt werden. Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments einigten sich am Mittwoch in Straßburg vorläufig auf eine Reform des EU-Urheberrechts inklusive Leistungsschutzrecht. Die Portale sollen für das Anzeigen von Artikel-Ausschnitten in ihren Suchergebnissen künftig Geld an die Verlage zahlen.   mehr ...

EU-Urheberrechtsreform - Massive Kritik von fast allen Seiten

Kaum jemand ist glücklich mit dem Kompromiss zu Upload-Filtern. Internet- und Medienindustrie sind aus völlig unterschiedlichen Gründen dagegen.   mehr ...

 


Talkshows

TV-Kritik „hart aber fair“ - Wie viel darf die Rettung der SPD kosten?

Frank Plasberg diskutiert über die Vorschläge des Arbeitsministers zur Grundrente. Sie soll den gesellschaftlichen Frieden wahren und die SPD retten. Wie viel ist das wert?

Was in Deutschland unvorstellbar scheint:

Aus Gründen, die man in den bekanntermaßen sozialistischen Volksrepubliken Österreich und Schweiz nicht versteht, gilt es in Deutschland als unvorstellbar, eine Rentenversicherungspflicht für alle durchzusetzen. Eine großzügige Beitragsbemessungsgrenze und eine sich daraus ergebende gedeckelte Höchstrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung gelten als völlig abwegiges Wunschdenken. Die Lobbyisten des Beamtenbundes und der freien Berufe haben ganze Arbeit geleistet. Sie berufen sich darauf, dass ihre Klientel durch das allgemeine Steueraufkommen hinreichend an der Finanzierung der sozialen Sicherung beteiligt seien.   mehr ...

ARD und ZDF - Kulturrat fordert ein Jahr Sendepause für Talkshows

Der Geschäftsführer des Kulturrats kritisiert die einseitige Themenauswahl und die Qualität der Talkshows in ARD und ZDF. Er empfiehlt den Sendern eine einjährige Pause.   mehr ...

Medien-Bashing bei „Hart aber fair“ - Sind Journalisten schuld am Aufstieg der AfD?

Haben die Medien eine Mit-Schuld am Aufstieg der AfD? Und wenn ja, wir groß ist diese? Die Rolle der Medien beim Aufstieg der AfD wurde in der gestrigen „Hart aber fair“-Sendung im Ersten erneut ausführlich diskutiert. Eine besondere Rolle fiel dabei dem früheren ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender zu.   mehr ...

 


Medien / Zeitungen

Großfusion im Buchhandel gegen Amazon - Thalia und Mayersche gehen zusammen

Deutschlands größte Buchhandelskette und die Nummer vier fusionieren. Das soll nicht zuletzt die Schlagkraft gegen den Internetrivalen Amazon vergrößern:

Die Bedrohung durch den US-Internetgiganten Amazon bringt Bewegung in den deutschen Büchermarkt: Zwei der größten deutschen Buchhandelsketten haben am Donnerstag überraschend ihren Zusammenschluss angekündigt. Durch die Fusion des Marktführers Thalia mit der Nummer vier – der Mayerschen Buchhandlung – entstehe "der bedeutendste familiengeführte Sortimentsbuchhändler in Europa", teilten die Unternehmen mit.   mehr ...

UKW ade? Wie es mit dem Digitalradio weitergeht

Obwohl hierzulande mit Millionenaufwand ein digitales Hörfunknetz (DAB+) aufgebaut worden ist, hört die Mehrheit noch analoges UKW-Radio. Dabei gibt es schon viele DAB+-Programme und die Geräte sind ausgereift. Gibt es einen Haken beim digitalen Radio?   mehr ...

Compact und Kopp - Rechte Verlage zahlten offenbar Geld an Betreiber von Hetzseiten

Mario R. betrieb Hassportale im Netz, zur Zeit steht er wegen illegalen Waffenhandels vor Gericht. Die Hintermänner des Kopp Verlags und des rechten Magazins Compact überwiesen ihm offenbar mehr als 100 000 Euro.   mehr ...

 


Musikbranche

Musiksender Viva schaltet ab

Der Musiksender hat den Betrieb eingestellt. Viva verabschiedete sich mit dem Video, mit dem der Sender vor 25 Jahren startete:
 
Der Musiksender Viva hat nach mehr als 25 Jahren den Sendebetrieb eingestellt. Am Montagmittag wurde der Sender wie geplant um 14 Uhr abgeschaltet. Der Träger des Senders, das Medienunternehmen Viacom, hatte das Aus bereits im Sommer angekündigt. Viva brachte Moderatoren und Autoren wie Stefan Raab, Heike Makatsch und Charlotte Roche hervor.   mehr ...

Zehn Jahre Spotify - Wegbereiter der Streaming-Revolution

Der Erfolg von Streaming-Diensten lässt den Musikmarkt nach jahrelanger Talfahrt wieder wachsen. Eine entscheidende Rolle spielte dabei Marktführer Spotify:.   mehr ...

Plötzlich größer als Spotify - Was die Pandora-Übernahme für die Musikwelt bedeutet

Ein Veteran des Musik-Streaming kommt zurück: Pandora könnte demnächst vom Satellitenradio-Network Sirius XM übernommen werden. Aus zwei mittleren könnte ein richtig großer Player werden.   mehr ...

 


Rundfunkbeitrag

ARD-Chef droht mit Verfassungsklage

Gerade erst hat ZDF-Intendant Thomas Bellut einen höheren Rundfunkbeitrag gefordert. Nun geht ARD-Chef Ulrich Wilhelm einen Schritt weiter: Er will notfalls vor das Verfassungsgericht ziehen:

Der Beitrag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sorgt weiter für heftige Diskussionen: Nachdem ZDF-Intendant Thomas Bellut eine Erhöhung für notwendig erklärt hatte, um das Qualitätsniveau zu halten, droht der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm nun mit einer Verfassungsklage - falls sich die Bundesländer nicht auf die Höhe einigen könnten.   mehr ...

Beitragsservice verschickt fast drei Millionen Klärungsschreiben

Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio möchte herausfinden, wer in Deutschland keinen Rundfunkbeitrag zahlt, obwohl er das müsste. Zu diesem Zweck hat er seine Daten mit denen der Meldeämter abgeglichen:

Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio hat in den vergangenen Monate eine Menge Briefe verschickt. Bis Ende Dezember sollen rund 2,93 Millionen Menschen Post bekommen haben. In den Schreiben geht es darum, zu klären, ob die Adressaten beitragspflichtig sind. In den zurückliegenden Monaten hat der Beitragsservice seinen Datenbestand mit dem der Einwohnermeldeämter abgeglichen, um Hinweise darauf zu finden, wer keinen Beitrag zahlt, obwohl er das eigentlich müsste.   mehr ...

EuGH - Deutscher Rundfunkbeitrag ist rechtens

Der deutsche Rundfunkbeitrag ist nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs rechtmäßig. Der Beitrag sei keine unerlaubte staatliche Beihilfe und verstoße nicht gegen EU-Recht, urteilten die Luxemburger Richter am Donnerstag.   mehr ...


Journalismus

Die Welt als Reportage

Im Journalismus gibt es das fatale Bedürfnis, die Wirklichkeit erzählerisch passend zu machen. Solche Texte wollen nicht aufklären, sondern Trost spenden:
 
Der Reporter Claas Relotius, der dem Spiegel den größten Skandal seiner Geschichte eingebrockt hat, passte perfekt zum Hamburger Nachrichtenmagazin. Seine Textmanufaktur lief blendend, und die Warenproduktion ließ keine Wünsche offen. Doch wenn eine journalistische Marke so störungsfrei funktioniert, muss man fragen, wie ein System beschaffen sein muss, damit Lug und Trug nicht weiter auffallen. Die Erklärung liefert der Spiegel diesmal selbst. In der ersten Stellungnahme nach dem Skandal bekannte Ullrich Fichtner, der designierte Vize-Chefredakteur: "Als Ressortleiter, der solche Texte frisch bekommt, spürt man zuerst nicht Zweifeln nach, sondern freut sich über die gute Ware. Es geht um eine Beurteilung nach handwerklichen Kriterien, um Dramaturgie, um stimmige Sprachbilder, es geht nicht um die Frage: Stimmt das alles überhaupt?"   mehr ...

Medien und Demokratie - Brief an die deutschen Journalisten

Wie tickt die Presse in diesem Land? Anders als in meiner Heimat, den Vereinigten Staaten? Was tun gegen „Fake News“? Dazu habe ich 53 Publizisten befragt. Ihr Selbstverständnis ergibt ein spannendes Bild. Ein Gastbeitrag.   mehr ...

OPCW-Bericht - Russland war’s! Die Geschichte einer vergifteten Eilmeldung

Also doch. „OPCW bestätigt russische Herkunft des Giftes im Fall Skripal“, schrieb die Nachrichtenagentur AFP gestern Nachmittag um kurz nach eins, und sie verschickte die Neuigkeit als Eilmeldung, natürlich. Schließlich wird derzeit über keine Frage so intensiv spekuliert, wie über jene, woher die Substanz stammt, mit der der frühere russische Spion Sergej Skripal und seine Tochter Julia vergiftet wurden. AFP lieferte scheinbar die .   mehr ...

 
 
Medium.com: "Danke, Trump: Der Journalismus ist nicht am Ende, sondern am Anfang."
Correctiv.org: "Übergriffe und Wirkungen - Was wir bei CORRECTIV derzeit erleben: Die Angriffe auf CORRECTIV nehmen derzeit massiv zu. Nicht alle Attacken sind offen und fair. Kampagnenartig wird versucht, unsere Arbeit zu stören."
EJO-online.de: ""Bullshit" verdrängt Journalismus:Die Warnzeichen sind allzu lange ignoriert worden. Die Informationsmedien laufen Gefahr, im Online-Zeitalter den Wettlauf mit den Propagandisten zu verlieren."

Privatfernsehen - PayTV

Neue Plattform für Magenta TV: Telekom und Amazon machen gemeinsame Sache

Vor wenigen Wochen ging die Deutsche Telekom mit dem neuen Streaming-Dienst Magenta TV an den Start, nu gibt es eine Neuerung. Schon bald soll das Angebot nicht nur via Apps für Android und iOS, Google Chromecast und WebClient, sondern auch auf Amazons Fire TV Stick abrufbar sein:

Seit Oktober gibt es mit Magenta TV ein neues Streaming-Angebot der Deutschen Telekom, jetzt soll dieses über einen weiteren Kanal abrufbar sein. Wie Caschys Blog berichtet, können Kunden den Service künftig auch via Amazon Fire TV Stick nutzen. Bisher war Magenta TV lediglich über bestimmte Apps für iOS und Android, Google Chromecast und Web Client verfügbar.
Was jetzt schon nicht mehr notwendig ist, ist eine Anbindung an die Telekom als Internetanbieter, um die Streaming-Plattform nutzen zu können. Gegen eine monatliche Gebühr von 7,95 Euro stehen den Abonnenten 75 TV-Sender zur Verfügung, 45 davon in HD-Qualität, unabhängig davon, ob sie ihren Internetanschluss bei dem Bonner Konzern beziehen.   mehr ...
 

Sky Q hat eine neue Partnerschaft geschlossen. Neben den Mediatheken von ARD und ZDF, dem Sportstreaming-Dienst DAZN und einer Abo-Kooperation mit Netflix haben Abonnenten über den Receiver nun auch Zugriff auf den Musikstreaming-Dienst Spotify:

Bereits die Mediatheken von ARD und ZDF sowie weitere Dienste wie DAZN sind abrufbar, nun bekommen Kunden über Sky Q auch Zugriff auf Spotify. In einer offiziellen Pressemitteilung weist der Sender darauf hin, dass bestehende Kunden des Musikstreaming-Dienstes sich mit den vorhandenen Login-Daten in der App auf Sky Q anmelden können.   mehr ...

Sender setzt auf Apps - Sky Go bald nicht mehr über den Browser erreichbar!

Sky Go sorgt bei den Abonnenten immer wieder für Verärgerung: Der Dienst ist kostenfrei in jedem Sky-Abo enthalten und ermöglicht es Kunden, die gebuchten Abos auch auf dem Smartphone, Tablet oder Laptop zu sehen. Regelmäßig beschweren sich Nutzer in den Facebook-Kommentarspalten und Foren über Probleme mit den Streams. Trotzdem ist Sky Go für die Vielzahl der Nutzer ein wichtiger Mehrwert und dieser wird durch die Umstellung sogar noch erhöht.   mehr ...

 
 

Bildungsfernsehen - Dokumentationen

Der kluge Bauch - Unser zweites Gehirn

Unser Magen-Darm-Trakt ist mit einem eigenen Nervensystem ausgestattet, in dem sich Milliarden verbundener Neuronen um Zehntausende Bakterien kümmern, die wiederum Einfluss auf unsere Stimmung, unsere Persönlichkeit und unseren Gesundheitszustand nehmen. Was wissen wir genau über dieses Organ?

Vor einigen Jahren entdeckten die Forscher, dass Magen und Darm des Menschen rund 200 Millionen Nervenzellen enthalten. Nur allmählich gelingt es, den ständigen Dialog zwischen den beiden Steuerzentralen Bauch und Kopf zu entziffern. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse eröffnen ungeahnte therapeutische Möglichkeiten. Denn vermutlich werden bei bestimmten neurologischen Erkrankungen, wie beispielsweise der Parkinson-Krankheit, zunächst die Neuronen im Magen-Darm-Trakt angegriffen. Noch erstaunlicher: Im Bauchhirn lebt eine Hunderte Milliarden von Bakterien zählende Kolonie, deren Aktivität sich auf Persönlichkeit und Entscheidungen des Menschen auswirkt und die dafür verantwortlich ist, ob jemand beispielsweise zurückhaltend oder verwegen reagiert. Nach der Entdeckung dieses zweiten Nervensystems setzt sich unter den Forschern allmählich die Überzeugung durch, dass das Gehirn im Kopf nicht der einzige Kapitän an Bord ist. [Video 55:00]   mehr ...

Homo Sapiens

Wie wäre die Welt ohne uns? Nikolaus Geyrhalter entwirft in seinem Dokumentarfilm ein postapokalyptisches Szenario, in dem die Natur sich den menschenfreien Raum zurückerobert - mit Bildern, die aus einer präapokalyptischen Zeit zu stammen scheinen und zeigen, was der Mensch hinterlässt: eine verfallende Zivilisation.   mehr ...

ARD-Doku über Vergewaltigungsprozesse - Wenn man sich rechtfertigen muss, eine schwere Straftat angezeigt zu haben

Ein ARD-Film schildert, wie es vergewaltigten Frauen in den Mühlen der Strafverfolgung ergeht. Der Film ist ein Plädoyer für besseren Opferschutz - und bestes, relevantes Fernsehen.   mehr ...

 

Weiteres 3sat: "Scobel: Marx heute."

3sat: "Digitale Aufklärer - Auf der Suche nach der Wahrheit im Internet  [Video 02:43]"

BR: "Homo Digitalis - Wie die Digitalisierung unser Denken verändert."

ARD: "Exclusiv im Ersten - Keine Luft zum Atmen [Video 29:09]"

ARD: "Der Klimareport - Ist das Klima noch zu retten?  [Video 43:58]"

ARD: "Dokumentation "Grünes Gold" - Der Krieg um das Land."

3sat: "Christoph Butterwegge: "Bedingungsloses Grundeinkommen - "Hinter die Fichte geführt".

ARD: "Bauer sucht Zukunft  [Video 28:16]"

Raum-und-Zeit.com: "Die transhumanistische Bewegung - Die letzte Phase der Menschheit."

SZ: "Transhumanismus: Verbesserte Menschen - Die vielleicht gefährlichste Idee der Welt."

Arte: "Welt ohne Menschen."


Nobelpreise

Literaturpreis der Neuen Akademie - Alternativer Literaturpreis geht an Maryse Condé

Dieses Jahr wird kein Literaturnobelpreis verliehen, alternativ wurde der Literaturpreis der Neuen Akademie vergeben. Eine Autorin aus Guadeloupe erhält ihn:
 
Der Literaturpreis der Neuen Akademie geht an die Schriftstellerin Maryse Condé aus dem französischen Überseedepartement Guadeloupe. Der Preis wurde als Alternative zu dem in diesem Jahr nicht verliehenen Literaturnobelpreis ins Leben gerufen. Die Jury lobte Condés Werk als wichtigen Teil der Weltliteratur.   mehr ...

Nobelpreis für Wirtschaft geht an William Nordhaus und Paul Romer

Der Nobelpreis für Wirtschaftwissenschaften geht in diesem Jahr an die beiden US-Wissenschaftler William Nordhaus und Paul Romer. Sie werden damit für ihre Forschungen zu Klimawandel und technischen Innovationen geehrt.   mehr ...

Chemie-Nobelpreis für Enzym-Forscherin

Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr zur Hälfte an die Amerikanerin Frances Arnold (California Institute of Technology), und zur anderen Hälfte an George Smith (University of Missouri, USA) sowie den Briten Gregory Winter (Laboratory of Molecular Biology, Cambridge). Die Entscheidung gab die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften soeben in Stockholm bekannt.   mehr ...

Nobelpreis für Physik geht an Lasertechnik-Forscher

Den diesjährigen Nobelpreis für Physik teilen sich der US-Amerikaner Arthur Ashkin, der Franzose Gérard Mourou und die Kanadierin Donna Strickland. Die drei Physiker haben revolutionäre Techniken in der Laserphysik entwickelt, begründete das Nobelpreis-Komitee der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften seine Entscheidung. Die Auszeichnung ist mit umgerechnet 870.000 Euro dotiert.   mehr ...

Medizin-Nobelpreis für Durchbruch in der Krebstherapie

- Der US-Amerikaner James Allison und der Japaner Tasuku Honjo erhalten den diesjährigen Nobelpreis für Medizin.

- Die beiden Immunologen haben nach Ansicht des Nobel-Komitees in Stockholm ein "vollkommen neues Prinzip der Krebstherapie" etabliert.

- Durch die von ihnen entwickelte Methode der "Checkpoint-Inhibitoren" greift das körpereigene Immunsystem Krebszellen an.

- Die Bekanntgabe läutet die Woche der Entscheidungen über die weltweit wichtigsten Auszeichnungen für wissenschaftliche Leistungen ein.   mehr ...

 


Pressefreiheit

Pressefreiheit in Österreich - Kanzler Kurz widerspricht seinem Innenministerium

Das österreichische Innenministerium legt der Polizei nahe, die Kommunikation mit kritischen Journalisten auf das Nötigste zu beschränken. Jetzt hat Kanzler Sebastian Kurz dazu Stellung genommen:

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat sich am Rande der Uno-Vollversammlung in New York gegen eine Ausgrenzung bestimmter Medien ausgesprochen. Er widersprach damit einer E-Mail aus dem von der rechten FPÖ geführten Innenministerium.   mehr ...

Burma sperrt Reporter ein, die ein Massaker aufgedeckt haben

Ein Gericht in Rangun hat zwei einheimische Reuters-Journalisten wegen Verrats von Staatsgeheimnissen zu je sieben Jahren Haft verurteilt. Die beiden Reporter hatten eine Greueltat der Armee an der muslimischen Minderheit der Rohingya enthüllt.   mehr ...

Presseschau zu Medien gegen Trump - "Der schmutzige Krieg gegen die freie Presse muss aufhören"

Der "Boston Globe" und mehr als 300 weitere US-Medien wehren sich mit Leitartikeln gegen die Angriffe von Donald Trump. Doch nicht alle Zeitungen sind von dieser koordinierten Aktion überzeugt.   mehr ...

 
 
Telepolis: "Sollen Pressefotografen Hilfspolizisten spielen? Die Durchsuchung der Wohnungen mehrerer Fotografen sorgt für scharfe Kritik und wird noch die Gerichte beschäftigen."


eBooks

EU-Parlament ebnet Weg für niedrigere Steuer auf E-Books

Die günstigeren Mehrwertsteuersätze für gedruckte Bücher und Zeitungen soll es auch bei ihren digitalen Pendants geben können, hat das EU-Parlament beschlossen:

Elektronische Bücher, Zeitungen und Zeitschriften könnten bald niedriger besteuert und somit billiger werden. Das Europaparlament stimmte am Donnerstag einer Richtlinie zu, nach der die EU-Staaten die Mehrwertsteuer der elektronischen Ausgaben wie bei Druckerzeugnissen senken dürfen. Ob die Länder dem folgen und ob die Ermäßigung an Verbraucher weitergeben wird, ist offen. Die EU-Kommission hatte die Reform der Mehrwertsteuer im Dezember auf den Weg gebracht.

Die Bundesregierung ist schon seit längerem für die Steuersenkung. Für gedruckte Bücher und journalistische Erzeugnisse gilt in Deutschland ein ermäßigter Satz bei der Mehrwertsteuer von 7 statt 19 Prozent – aber eben nicht für digitale Ausgaben. Verleger hatten deshalb Gleichbehandlung gefordert. Derzeit müssen sie EU-weit mit mindestens 15 Prozent besteuert werden. Nun können die Mitgliedsstaaten den jeweils für Printprodukte gültigen Satz anwenden.   mehr ...