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Bildungsfernsehen - Dokumentationen

Kopenhagen als Klima-Vorreiter

Die dänische Hauptstadt will schon 2025 CO2-neutral werden. Dafür setzt sie auf eine hocheffiziente Müllverbrennungsanlage, auf Radverkehr oder auf städtische Windkraftanlagen. [Video 04:43]   mehr ...

E-Mails verursachen Treibhausgase

Das Internet und die darüber verschickten Emails sorgen für einen enormen Stromverbrauch und somit auch für Treibhausgase. Das liegt an den Rechenzentren, die weltweit rund um die Uhr laufen. [Video 2:00]   mehr ...

3sat nano - Öko-Chancen unter der Lupe

Ob Mikroplastik im Darm oder schmelzende Gletscher: Seit dem Beginn von nano am 1. Dezember 1999 gibt es immer mehr solcher Nachrichten. Zum Jubiläum stellen wir zukunftsweisende Projekte vor, die zeigen, wie wir nachhaltig leben können. [Video 28:43]   mehr ...

 


Medien / Zeitungen

Regenbogenpresse - Auflagenschwund bei Print-Promi-News

Auf insgesamt 3,1 Millionen verkaufte Exemplare pro Woche kommen die acht größten Vertreter der deutschen Regenbogenpresse - das sind ungefähr doppelt so viele wie Spiegel, Stern und Focus zusammen. Aber auch die Klatschblätter sind vom Print-Abwärtstrend betroffen, wie aktuelle IVW-Zahlen zeigen. So belief sich die verkaufte Auflage der "Freizeit Revue" 2009 noch auf über eine Million - davon sind im dritten Quartal 2019 noch rund 600.000 übrig. Ähnlich sieht es auch beim Gros der übrigen Promi-News-Postillen aus.   mehr ...

Medienstaatsvertrag beschlossen - Eine Herausforderung

Der neue Medienstaatsvertrag sieht vor, dass Google, Facebook und Co. die Gewichtung ihrer Inhalte ab September 2020 transparenter machen:

Nach jahrelangem Flickwerk am 1991 beschlossenen Rundfunkstaatsvertrag haben sich die Ministerpräsident*innen der Bundesländer am Donnerstag erwartungsgemäß auf den Text eines Medienstaatsvertrages geeinigt. Dieser soll spätestens im September 2020 in Kraft treten. Vorher müssen noch alle Länderparlamente zustimmen. Außerdem wird auf europäischer Ebene geprüft, ob der Vertrag den Vorgaben der Richtlinie für audiovisuelle Mediendienste entspricht.

Von den nach zwei Entwurfsverfahren mit öffentlicher Beteiligung in den Text integrierten Neuregelungen ziehen jene zu Internetdienstleistungen die größte Aufmerksamkeit auf sich. Ist doch die in den vergangenen 30 Jahren völlig veränderte Angebots- und Konsumseite des Medienbetriebs Hauptgrund für den Vertragsentwurf. Betroffen sind Videostreamingdienste genauso wie sogenannte Medienintermediäre – darunter werden Dienste verstanden, die durch Auswahl, Zusammenführung und Präsentation Aufmerksamkeit für eigene oder fremde Inhalte erzeugen.   mehr ...

Medien-Unternehmen - SWMH will 100 Millionen investieren

  • Die Holding der Süddeutsche Zeitung , die SWMH, plant einen Konzernum- und Stellenabbau.
  • Gleichzeitig sollen in den kommenden zwei Jahren über 100 Millionen Euro investiert werden.   mehr ...

 


Fernsehen / Streaming

Studie - Illegale IPTV-Streamingdienste nehmen jährlich fast 1 Milliarde Euro ein

Der Online-Zugriff auf illegal kopierte Werke ist in der EU laut einer Analyse binnen 21 Monaten um 15 Prozent zurückgegangen, doch bei IPTV gibt es Probleme:

Die Inanspruchnahme illegal kopierter Film-, Fernseh- und Musikinhalte im Internet ist in der EU zwischen Januar 2017 und September 2018 um 15 Prozent gesunken. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) vorige Woche veröffentlicht hat. Der rasanteste Rückgang beobachteten die Forscher demnach beim rechtswidrigen Zugriff auf Musik, der sich um durchschnittlich 32 Prozent verringerte. Das Minus bei Filmen liegt bei etwas über 19 Prozent, bei Fernsehinhalten bei knapp acht Prozent.   mehr ...

Zattoo ändert sein Abo-Angebot

Der Anbieter für TV-Streaming Zattoo ändert sein Abomodell: Die teuerste Abo-Stufe namens Ultimate wird deutlich günstiger, das Einsteiger-Abo Premium verliert dafür ein Feature. Zattoo reagiert durch die Änderungen auf die zunehmende Konkurrenz, beispielsweise durch das ProSiebenSat.1-Angebot Joyn.   mehr ...

Disney+ startet vergleichsweise günstig

Heute startet in den USA Disney+. Mit dem Portal will Disney seine Film- und Fernsehinhalte selbst vermarkten. Das Konkurrenzangebot zu etablierten Playern wie Netflix oder hulu kostet vergleichsweise billige 6,99 US-Dollar pro Monat. Inhalte aus dem Star Wars-Universum oder Marvel-Filme werden künftig exklusiv bei Disney+ erscheinen. Es wird sich zeigen, ob das dazu führt, dass Kunden den Platzhirschen den Rücken kehren oder ob sie das neue Angebot eher zusätzlich buchen werden. Bis der neue Streamingdienst auch hierzulande verfügbar ist, dauert es aber noch ein bisschen. Geplant ist der Deutschland-Start laut Disney für den 31. März 2020.   mehr ...

 


Öffentlich-Rechtliches Fernsehen/Rundfunk

ARD plant 2020 Streaming-Offensive "mit voller Wucht"

Antwort auf Netflix, Amazon, Disney & Co: Die ARD wertet ihre Mediathek weiter auf. Fiktionale Stoffe sollen deutlich früher zu sehen sein als im TV:

Neue "Tatort"-Gesichter, Hochglanz-Serien, exklusive Inhalte: Offensichtlich als Antwort auf die wachsende Konkurrenz von Netflix und Amazon plant die ARD für 2020 eine Streaming-Offensive. Hochwertige Mehrteiler sollen entweder schon deutlich vor ihrer TV-Ausstrahlung oder exklusiv in der ARD-Mediathek zu sehen sein.

Er könne zum ersten Mal Details bekanntgeben, sagte der ARD-Koordinator für Fernsehfilme, Jörg Schönenborn, am Dienstag in Hamburg. "Wir starten das in der Mediathek mit voller Wucht am 1. September."   mehr ...

Gegen YouTube - ARD und ZDF verbinden ihre Mediatheken

ARD und ZDF verbinden Elemente ihrer Mediatheken. Wie die öffentlich-rechtlichen Sender bekanntgaben, verlinken beide Sender wechselseitig die Livestreams der Hauptprogramme der Angebote. In der Suchfunktion wird man zu Angeboten des anderen Senders weitergeleitet, wenn man "Frontal 21" oder die "Heute-Show" bei der ARD sucht. Umgekehrt funktioniert dies auch mit "Tagesschau", "Weltspiegel" und anderen Titeln.   mehr ...

Wahlberichterstattung - Schön komfortabel für die AfD

Das öffentlich-rechtliche Fernsehen scheitert dabei, journalistisch angemessen über die AfD zu berichten. Das zeigte sich exemplarisch an den Wahlsendungen der ARD.   mehr ...

 


Journalismus

Vielfalt in Medien - Das muss man sich leisten (können)

Junge Menschen arbeiten oft am Rande des Prekariats. Im Journalismus ist das besonders fatal: Weil fast nur noch Kinder wohlhabender Eltern den Beruf ergreifen können, verfestigt sich ein gesellschaftliches Problem:

Gefahr einer Blase: Wenn eine große Tageszeitung acht Praktikanten für etwa 400 Euro im Monat zur selben Zeit im Lokalteil beschäftigt, wie ich es selbst erlebt habe, dann geht es nicht um ein Geben und Nehmen, sondern darum, Stellen sparen zu können. Auch die Öffentlich-Rechtlichen müssen sparen. Doch sie sind durch Beiträge finanziert und haben einen demokratischen Auftrag. Praktikanten zu bezahlen, sollte ihnen eine Verpflichtung sein. Zahlen sie nichts, schrecken sie viel Nachwuchs ab.   mehr ...

Nachrichten via soziale Netzwerke - Insta-Qualitätsjournalismus

Soziale Netzwerke haben in den letzten zehn Jahren die Kommunikation weltweit revolutioniert – und mit ihr den Journalismus. Besonders die jungen Medienkonsumenten informieren sich gern über Plattformen wie Instagram oder Facebook. Allein Facebook verzeichnet 2,4 Milliarden Nutzer. Für den klassischen Journalismus ist das eigentlich ein Problem, aber die meisten „Qualitätsmedien“ sind inzwischen selbst in den Netzwerken mit eigenen Accounts vertreten.   mehr ...

Geheime Gespräche mit Journalisten - Vertraulichkeit kann korrumpieren

Bundesbehörden müssen Journalisten mitteilen, wenn sie Hintergrundrunden organisieren. Dieses Urteil nutzt der Transparenz und der Presse.   mehr ...

 
 
Medium.com: "Danke, Trump: Der Journalismus ist nicht am Ende, sondern am Anfang."

Kultur News

Bester Roman des Jahres - Saša Stanišic erhält Deutschen Buchpreis

Der Deutsche Buchpreis geht in diesem Jahr an Saša Stanišić – bei seiner Dankesrede holt der Schriftsteller mit bosnischen Wurzeln zum Schlag gegen Nobelpreisträger Peter Handke aus:

Saša Stanišić erhält den Deutschen Buchpreis 2019. Das gab die Jury am Montag in Frankfurt am Main bekannt. Der Roman „Herkunft“ gilt damit als das beste Buch des Jahres. Die Auszeichnung ist mit 25.000 Euro dotiert.   mehr ...

Literaturnobelpreisträgerin - Amerikanische Autorin Toni Morrison gestorben

Die Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrison ist tot. Morrison, die als eine der wichtigsten afroamerikanischen Schriftstellerinnen gilt, starb am Montagabend im Alter von 88 Jahren, wie ihr Sprecher Paul Bogaards der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag bestätigte.   mehr ...

"König der Löwen"-Neuauflage - Nirgendwo in Afrika

  • Disneys neuer "König der Löwen" kommt trotz der täuschend echten Bilder komplett aus dem Rechner.
  • Die Handlung selbst orientiert sich weitestgehend am Original, viele Einstellungen und berühmte Szenen wurden übernommen.
  • Der Film weckt Sehnsüchte nach einer völlig neuen Art von Tierfilm, in der neben den realistischen Bildern auch die Dramaturgie den wahren Gesetzen der Savanne folgt.   mehr ...
 
 

Rundfunkbeitrag

Kommission empfiehlt Erhöhung um 86 Cent

Der Rundfunkbeitrag ist noch bis einschließlich 2020 auf 17,50 Euro festgelegt. Sachverständige bringen jetzt ein Plus ins Spiel:

Der Rundfunkbeitrag in Deutschland sollte aus Sicht von Sachverständigen ab 2021 steigen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur schlägt die aus unabhängigen Experten bestehende Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) in einem noch vorläufigen Entwurf eine Anhebung auf 18,36 Euro pro Monat vor. Derzeit sind pro Haushalt monatlich 17,50 Euro fällig.   mehr ...

Reform gescheitert, "18 Euro + X" erwartet

Der Versuch, den Rundfunkbeitrag an die Inflation zu koppeln, scheiterte offenbar am Widerstand mancher Bundesländer.   mehr ...

ARD-Chef droht mit Verfassungsklage

Gerade erst hat ZDF-Intendant Thomas Bellut einen höheren Rundfunkbeitrag gefordert. Nun geht ARD-Chef Ulrich Wilhelm einen Schritt weiter: Er will notfalls vor das Verfassungsgericht ziehen.   mehr ...


Pressefreiheit

Journalismus - "Schützt die Pressefreiheit!"

Hunderte Journalisten, Medien und Verbände solidarisieren sich mit Kollegen, die von Rechtsextremen bedroht werden. Sie fordern einen besseren Schutz der Pressefreiheit:
 
Mehrere freie Journalistinnen und Journalisten haben einen Aufruf zum Schutz der Pressefreiheit verfasst, der sich gegen rechtsextreme Hetze gegen mehrere Kollegen richtet. Anlass ist der Aufruf der NPD zu einer Demonstration für Ende November in Hannover gegen Journalisten und ihre kritische Berichterstattung. Viele Journalisten werden zudem immer häufiger von Rechtsextremisten bedroht. Der Aufruf wurde von zahlreichen Kolleginnen und Kollegen sowie Redaktionen und Verbänden unterzeichnet, dazu gehören auch die Chefredaktionen von ZEIT ONLINE und der ZEIT. Wir dokumentieren den Aufruf hier im Wortlaut.   mehr ...

Journalisten hinter Gittern

Am Freitag, den 15. November ist der "Writers in Prison Day". Der Gedenktag soll auf die weltweit zu Unrecht inhaftierten und verfolgten Journalisten und Schriftsteller aufmerksam machen:
 
Infografik: Journalisten hinter Gittern | Statista

Die meisten Journalisten sitzen in der Türkei im Gefängnis: Laut dem
Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) waren dort in 2018 68 Journalisten inhaftiert. An zweiter Stelle steht China, mit 47 inhaftierten Journalisten, gefolgt von Ägypten und Saudi-Arabien.

Immer wieder nehmen vor allem nichtdemokratische Regierungen regimekritische Berichterstatter und Autoren unter fadenscheinigen Vorwürfen fest, um sie mundtot zu machen. Dass auch deutsche Redakteure davor nicht sicher sind, zeigt der Fall des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel. Er wurde im Jahr 2017 in der Türkei wegen angeblicher "Terrorpropaganda" festgenommen und ein Jahr lang in Untersuchungshaft festgehalten.   mehr ...

 
Einem Bericht der Organisation Reporter ohne Grenzen zufolge bestehen im Bundesinnenministerium unter der Leitung von Horst Seehofer (CSU) Pläne, die die Überwachung von Medienhäusern, Verlagen, Rundfunkanstalten und freien Journalistinnen und Reportern möglich machen könnten.   mehr ...
 
 
 

Talkshows

Negativ-Medienpreis - "Goldene Kartoffel" geht an ARD- und ZDF-Talkshows

Mit der "Goldenen Kartoffel" will eine Initiative misslungene Berichterstattung über die Einwanderungsgesellschaft auszeichnen. 2019 sollen gleich vier öffentlich-rechtliche Talkshows den Negativpreis bekommen:

"Reißerisch, klischeehaft und diskriminierend" - so lautet das Urteil der Jury für die diesjährigen Preisträger der Goldenen Kartoffel. Es sind die ARD-Talkshows "hart aber fair" mit Frank Plasberg, "Maischberger" und "Anne Will" sowie die ZDF-Sendung " Maybrit Illner", wie der Verein Neue deutsche Medienmacher*innen (NdM) mitteilte. Die Initiative vergibt den Negativpreis für Berichterstattung in Fragen der Einwanderungsgesellschaft jährlich seit 2018.   mehr ...

TV-Kritik „hart aber fair“ - Wie viel darf die Rettung der SPD kosten?

Frank Plasberg diskutiert über die Vorschläge des Arbeitsministers zur Grundrente. Sie soll den gesellschaftlichen Frieden wahren und die SPD retten. Wie viel ist das wert?   mehr ...

ARD und ZDF - Kulturrat fordert ein Jahr Sendepause für Talkshows

Der Geschäftsführer des Kulturrats kritisiert die einseitige Themenauswahl und die Qualität der Talkshows in ARD und ZDF. Er empfiehlt den Sendern eine einjährige Pause.   mehr ...

 

SZ: "Bundestagswahl - Die TV-Debatte als Wahlhölle."

Übermedien: "Talkshows - Einseitig und verzerrend."


Nobelpreise

Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften - Drei Armutsforscher ausgezeichnet

Erst zum zweiten Mal wird eine Frau mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet. Esther Duflo teilt ihn sich mit zwei Kollegen:

Die drei Ökonomen Abhijit Banerjee, Esther Duflo und Michael Kremer bekommen den Wirtschaftsnobelpreis 2019. Sie werden „für ihren experimentellen Ansatz“ geehrt, „globale Armut zu lindern“, wie die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Montag in Stockholm bekanntgab.

Die Akademie würdigte die Erkenntnisse der drei Wissenschaftler, die bedeutende Verbesserungen im Kampf gegen weltweite Armut gebracht hätten. In lediglich zwei Jahrzehnten habe ihr auf Experimenten basierender Forschungsansatz die Entwicklungsökonomie zu einem blühenden Wissenschaftsfeld gewandelt.   mehr ...

Friedensnobelpreis geht an äthiopischen Regierungschef Abiy Ahmed

Der diesjährige Friedensnobelpreis geht an den äthiopischen Ministerpräsidenten Abiy Ahmed. Das gab das norwegische Nobelkomitee in Oslo bekannt. Abiy Ahmed wird vor allem für seine Initiative zur Lösung des Grenzkonflikts mit dem äthiopischen Nachbarland Eritrea ausgezeichnet.   mehr ...

Peter Handke und Olga Togarczuk - Doppelte Auszeichnung in Stockholm

Der Literaturnobelpreis für das Jahr 2019 geht an den österreichischen Schriftsteller Peter Handke. Zugleich erhält die polnische Schriftstellerin Olga Tokarczuk den nachgeholten Literaturnobelpreis für das Jahr 2018. Dies teilte die Schwedische Akademie am Donnerstag in Stockholm mit.   mehr ...

 


Musikbranche

Apple-Plan für "Super-Bundle" macht Musik-Konzerne nervös

Apple erwägt offenbar, Musik- und Videostreamingdienste in einem Abonnement gebündelt anzubieten. Plattenlabel fürchten einem Bericht zufolge Umsatzverluste:

Apple denkt laut Medienberichten über ein Kombi-Abo für seine Musik- und Video-Streamingangebote nach. Der iPhone-Konzern habe bereits die großen Musik-Konzerne dazu angesprochen, wie die Financial Times am Montag berichtet. Einige von ihnen seien "nervös", weil sie befürchteten, ihre Songs günstiger anbieten zu müssen, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.   mehr ...

Ressourcenbedarf - Musik-Streaming ist schlecht fürs Klima

Schottische und norwegische Forscher haben untersucht, welche Form des Musikvertriebs die Erde stärker erwärmen könnte: Physische Datenträger – egal ob CDs, Konsolenspiele, Bücher oder Filme – befinden sich im Abschwung, stattdessen wird zunehmend gestreamt. Doch welche Auswirkungen hat das auf die Umwelt? Ein Forscherteam hat sich mit dieser Frage nun für das Musikstreaming beschäftigt, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe ("Die Kosten der Musik").   mehr ...

Musik-Umsatz - Streaming ist die neue CD

Zwölf Milliarden US-Dollar hat die Musikindustrie laut International Federation of the Phonographic Industry 2008 mit physischen Tonträgern, vornehmlich CDs, umgesetzt. 2018 ist Streaming (z.B. Spotify) mit rund neun Milliarden US-Dollar das neue Zugpferd der Branche, wie die Grafik von Statista zeigt. Das Digitalgeschäft ist auch dafür verantwortlich, dass die Branche wieder wächst. So ist der Gesamtumsatz mit Musik im vergangenen Jahr um fast zehn Prozent auf 19,1 Milliarden US-Dollar gewachsen - ähnlich profitabel war das Musikgeschäft zuletzt 2005. Dazu Florian Drücke, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands der Musikindustrie: „Die Branche spürt weltweit Wind in den Segeln, das ist eine sehr gute Nachricht."   mehr ...
 
Infografik: Streaming ist die neue CD | Statista

 


Leistungsschutz / Urheberrecht

Leistungsschutzrecht - Google streicht Snippets statt zu zahlen

Als Reaktion auf die Urheberrechtsreform in Frankreich wird Google keine Snippets mehr in der Suche anzeigen. Verlage hatten auf Bezahlung gehofft:

Google hat den Hoffnungen der Presseverlage auf neue Erlöse durch die EU-Urheberrechtsreform einen Dämpfer verpasst. In Frankreich als erstem Land mit den neuen Regeln will der Internet-Konzern keine Snippets mehr anzeigen, also kleine Vorschauen auf Nachrichten, und kein Geld für die Darstellung von Links mit Überschriften in der Websuche zahlen.   mehr ...

Notifizierung versäumt - EuGH erklärt deutsches Leistungsschutzrecht für unzulässig

Schwere Niederlage für die deutschen Verlage. Weil das Leistungsschutzrecht nach einem EuGH-Urteil rechtlich nicht anwendbar ist, droht ihnen der Verlust von Millionen Euro an Prozesskosten gegen Google.   mehr ...

Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - EU-Urheberrechtsreform tritt in Kraft

Die zweijährige Frist zur Umsetzung der umstrittenen EU-Urheberrechtsreform ist gestartet. Bis zum 7. Juni 2021 haben die 28 Mitgliedstaaten nun Zeit, die Regelungen zum Leistungsschutzrecht für Presseverleger und zu den neuen Haftungsregeln für bestimmte Inhalte-Anbieter umzusetzen. Die Richtlinie war am 17. Mai 2019 im Amtsblatt veröffentlicht worden und ist nun 20 Tage nach der Veröffentlichung in Kraft getreten.   mehr ...

 


eBooks

Bundesregierung befürwortet niedrigere Steuern für E-Books

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, wonach für elektronische Publikationen der ermäßigte Mehrwertsteuersatz gelten soll:

Bücher, Zeitungen und Zeitschriften sollen künftig steuerlich gleichbehandelt werden – unabhängig davon, ob sie auf Papier oder in elektronischer Form erscheinen. Die Bundesregierung hat dafür am Mittwoch einen Entwurf des Jahressteuergesetzes gebilligt, womit der ermäßigte Mehrwertsteuersatz auf digitale Zeitungen, Periodika und E-Books eingeführt werden soll. Aktuell gilt nur für gedruckte Presseerzeugnisse der reduzierte Aufschlag von sieben Prozent, bei digitalen Ausgaben ist bislang der volle Satz von 19 Prozent fällig.   mehr ...

e-Books - Bildungsverlag Pearson setzt auf Digitalisierung

Pearson, der größte Lehrbuchverlag der Welt, hat angefangen, sein Angebot in den USA von gedruckten auf digitale Lehrmittel wie E-Books umzustellen. Damit reagiert der Verlag auch auf veränderte Gewohnheiten der Studenten:

Der britische Verlag Pearson setzt künftig stärker auf digitale Lehrmedien als auf gedruckte Bücher. Letztere will der Verlag in den USA nicht mehr verkaufen, sondern nur noch verleihen. Außerdem sollen sie seltener als bisher aktualisiert werden. Pearson ist der weltweit größte Verlag für Schul- und Lehrbücher.   mehr ...

EU-Parlament ebnet Weg für niedrigere Steuer auf E-Books

Die günstigeren Mehrwertsteuersätze für gedruckte Bücher und Zeitungen soll es auch bei ihren digitalen Pendants geben können, hat das EU-Parlament beschlossen.   mehr ...


Privatfernsehen - PayTV

Pay-TV in der Krise - Beim Abosender Sky ist was im Busch

Der Abosender Sky gerät zunehmend unter Druck. Bedeutende Manager räumen ihre Posten, wichtige Positionen fallen weg. Weitere Entlassungen könnten folgen. Wo führt das hin?

„Kahlschlag“ und „Entlassungswelle“? Derlei Bezeichnungen hält Moritz Wetter, Sprecher des Abosenders Sky Deutschland, für unzutreffend. „Kahlschlag – das stimmt einfach nicht. Wir reden hier von weniger als zwanzig Stellen, die wegfallen, weil wir unser Unternehmen, das allein in Unterföhring zweitausend Menschen beschäftigt, umstellen. Das ist eine andere Dimension als bei Canal Plus, die gerade vierhundert Stellen streichen, oder bei der Deutschen Bank, die dem Vernehmen nach 18.000 Stellen kürzen will.“   mehr ...

Zur Primetime auf ProSieben - Joko und Klaas machen Platz für ernste Botschaften

Die Moderatoren Joko und Klaas belustigen normalerweise die Zuschauer mit jugendlichen Späßen. Jetzt stellten sie Seenotrettung, Rechtsextremismus und Obdachlosigkeit in den Mittelpunkt.   mehr ...

Berlusconi zufrieden - Italienischer Medienkonzern übernimmt zehn Prozent an Pro Sieben

Die deutsche Sendergruppe bekommt einen Großaktionär aus Italien. An der Börse machen die Anleger klar, was sie davon halten.   mehr ...