Sie sind hier: Rudis Welt » Medien - Kultur

Leistungsschutz / Urheberrecht

Europäischer Gerichtshof - Leistungsschutzrecht ist laut Generalanwalt nicht anwendbar

Muss Google den deutschen Verlagen Lizenzgebühren für kurze Artikelausschnitte auf Google News zahlen? Der Europäische Gerichtshof könnte den Streit der beiden Seiten fürs Erste beenden - zugunsten von Google:

Der Bundesregierung droht eine Blamage: Das 2013 von Schwarz-Gelb beschlossene Leistungsschutzrecht für Presseverleger ist nach Ansicht des zuständigen Generalanwalts am Europäischen Gerichtshof (EuGH), Gerard Hogan, nicht anwendbar. Die Richter müssen den Empfehlungen der Generalanwälte nicht folgen, tun es aber in der überwiegenden Zahl der Fälle.   mehr ..

EU-Urheberrechtsreform - Lügen fürs Leistungsschutzrecht (das hört nie auf)

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ behauptet, in der Online-Welt gebe es kein Urheberrecht:

Das ist, einerseits, überraschend, denn diese Behauptung ist selbstverständlich falsch, und die FAZ gilt gemeinhin noch als Zeitung, deren Journalisten sich Mühe geben, nichts zu behaupten, was offensichtlich falsch ist.   mehr ...

Leistungsschutzrecht - Verleger fordern weiter Millionen von Google

Die deutschen Presse-Verleger fordern von Google weiter eine Vergütung für Snippets. Sie rechnen aber mit einer langen juristischen Auseinandersetzung.   mehr ...

 


Rundfunkgebühren

EuGH - Deutscher Rundfunkbeitrag ist rechtens

Das entscheidet der Europäische Gerichtshof in Luxemburg. Demnach sei der Rundfunkbeitrag keine unerlaubte staatliche Beihilfe und verstoße nicht gegen EU-Recht:

Der deutsche Rundfunkbeitrag ist nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs rechtmäßig. Der Beitrag sei keine unerlaubte staatliche Beihilfe und verstoße nicht gegen EU-Recht, urteilten die Luxemburger Richter am Donnerstag.   mehr ...

EuGH-Generalanwalt widerspricht skeptischen Tübinger Richtern

Ein deutsches Landgericht hatte Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Rundfunkbeitrags und hat den Europäischen Gerichtshof angerufen. Dessen Generalanwalt teilt die Bedenken der deutschen Richter nicht.   mehr ...

Beitragsservice hat bereits 800.000 Menschen angeschrieben

Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio hat im Laufe des Sommers 2018 rund 800.000 Menschen angeschrieben, um herauszufinden, ob sie Rundfunkgebühren zahlen müssen oder nicht. Aktuell gleicht der Beitragsservice seine Daten mit denen der Meldeämter ab.   mehr ...


Fernsehen / Streaming

Kommentar zum Netflix-Exodus - Der Trend geht zum Drittabo

Disney streicht Filme von Netflix, AT&T und Time Warner ziehen wohl nach. Für Filmfans ist das ein Schlag ins Gesicht, meint Daniel Herbig:

Netflix galt mal als die Referenz im Streaming-Markt für Filme und Serien. Doch die dicken Jahre sind vorbei: 2019 wird Disney seine Inhalte von Netflix abziehen, um eine eigene Plattform zu starten – das betrifft Blockbuster wie die Marvel-Filme und das "Star Wars"-Franchise. Auch AT&T und Time Warner sowie Comcast machen künftig lieber ihr eigenes Streaming-Ding. Für Filmfans ist das eine schlechte Nachricht.   mehr ...

Milliarden-Deal - Kartellamt will Vodafone-Unitymedia-Fusion prüfen

Die 18,4 Milliarden Euro schwere Übernahme von Unitymedia durch Vodafone ist in den Fokus des Bundeskartellamts geraten. Die Behörde will die Auswirkungen der Fusion auf die Märkte in Deutschland prüfen.   mehr ...

Deutsche Telekom - MagentaTV auch für den Amazon Fire TV geplant

Ende Oktober 2018 stellte die Deutsche Telekom ihr TV-Angebot auf. Die große Neuerung: MagentaTV statt EntertainTV – auch für Nichtkunden der Telekom verfügbar.   mehr ...

 


Öffentlich-Rechtliches Fernsehen/Rundfunk

5-G-Netz - ARD und ZDF wollen im Mobilfunk mitmischen

Jenseits der Grundversorgung planen die öffentlich-rechtlich Anstalten eine erweiterte Übertragung im 5-G-Netz. Dadurch soll nicht nur ein nahtloser Übergang zwischen mobilem und stationärem Bildschirm ermöglicht werden:

Stammplatz Fernsehsessel, um 20 Uhr gongt die Tagesschau, eine Viertelstunde später legt der „Tatort“ los. Die Älteren unter uns kennen solche Fernsehgewohnheiten seit anno dazumal und pflegen sie manchmal sogar noch heute. Für die Jüngeren sind solche Rituale höchstens noch ein fernes Echo aus einer Zeit vor der digitalen Medienepoche. Mediatheken emanzipieren vom linearen Zeitraster nach Sendeplan, mobile Bildschirme machen dem stationären Großkaliber Konkurrenz, unterschiedliche Netze laufen in einem Endgerät zusammen.   mehr ...

Prominent präsentiert - Hayalis Nebentätigkeiten

Ein schöner Sommertag im Juni, in einem Eventzentrum direkt am Brandenburger Tor in Berlin: Hier trifft sich die Glücksspiel-Branche - die "Deutsche Automatenwirtschaft" - zu ihrem alljährlichen Kongress, dem sogenannten "Gaming Summit". Mehr als 30 Referenten diskutieren in verschiedenen Panels aktuelle Fragen rund um das Glücksspiel. Moderiert wird die ganztägige Veranstaltung von der prominenten ZDF-Journalistin Dunja Hayali, seit vielen Jahren Gesicht des Morgenmagazins und inzwischen auch einer eigenen Talkshow.   mehr ...

Nicht in diesem Ton

- Welche Pläne haben Fernsehsender für ihre Zuschauer, die immer älter werden?

- Sie tun zwar viel für Barrierefreiheit oder Hörgeschädigte. Aber für ältere Menschen, die oft hör- und sehbeeinträchtigt sind, gibt es keine speziellen Maßnahmen.

- Auf die Frage der SZ, was sie konkret tun, um diese Gruppe zu erreichen, können die Sender nichts Konkretes nennen.   mehr ...

 
 
Heise: "Öffentlich-Rechtliche im Kampf gegen Fake-News: Das ZDF will Falschmeldungen in sozialen Medien entgegentreten, sich aber nicht an Facebooks eigener Fake-News-Initiative beteiligen. Auch die ARD plant eigene Projekte."

Medien / Zeitungen

Compact und Kopp - Rechte Verlage zahlten offenbar Geld an Betreiber von Hetzseiten

Mario R. betrieb Hassportale im Netz, zur Zeit steht er wegen illegalen Waffenhandels vor Gericht. Die Hintermänner des Kopp Verlags und des rechten Magazins Compact überwiesen ihm offenbar mehr als 100 000 Euro:

Es sind drei Seiten, die im Internet rechten Hass verbreitet haben - und alle drei stammen nach allem, was Ermittler in den vergangenen Monaten erhärten konnten, mutmaßlich aus der Hand des 35-jährigen Mario R.. Von diesem Donnerstag an muss sich R. in Berlin jedoch nicht etwa wegen Volksverhetzung vor Gericht verantworten, die er gemeinsam mit anderen über die beiden größten deutschen rechten Hassportale "Anonymous.Kollektiv" und "Anonymousnews.ru" verbreitet haben soll.   mehr ...

Tageszeitung - "Das Zeitalter der gedruckten Zeitung ist zu Ende"

Die taz wird möglicherweise bald nicht mehr als tägliche Printausgabe erscheinen. Das kündigte der Geschäftsführer der Zeitung, Karl-Heinz Ruch, in einem Schreiben an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. "Das Zeitalter der gedruckten Zeitung ist zu Ende", schrieb Ruch. "Der Journalismus lebt im Netz weiter." Über das Schreiben hatten zunächst der Mediendienst turi2 und die Süddeutsche Zeitung berichtet.   mehr ...

Verwechslungen - Die guten Menschen vom Compact Verlag

Ein kleiner Verlag aus München macht Bücher für weltoffene Kunden - doch er heißt genauso wie das rechte Magazin, das über Flüchtlinge herzieht. Zu Besuch bei Buchmenschen, die der Verzweiflung nahe sind.   mehr ...

 


Privatfernsehen - PayTV

Neue Plattform für Magenta TV: Telekom und Amazon machen gemeinsame Sache

Vor wenigen Wochen ging die Deutsche Telekom mit dem neuen Streaming-Dienst Magenta TV an den Start, nu gibt es eine Neuerung. Schon bald soll das Angebot nicht nur via Apps für Android und iOS, Google Chromecast und WebClient, sondern auch auf Amazons Fire TV Stick abrufbar sein:

Seit Oktober gibt es mit Magenta TV ein neues Streaming-Angebot der Deutschen Telekom, jetzt soll dieses über einen weiteren Kanal abrufbar sein. Wie Caschys Blog berichtet, können Kunden den Service künftig auch via Amazon Fire TV Stick nutzen. Bisher war Magenta TV lediglich über bestimmte Apps für iOS und Android, Google Chromecast und Web Client verfügbar.
Was jetzt schon nicht mehr notwendig ist, ist eine Anbindung an die Telekom als Internetanbieter, um die Streaming-Plattform nutzen zu können. Gegen eine monatliche Gebühr von 7,95 Euro stehen den Abonnenten 75 TV-Sender zur Verfügung, 45 davon in HD-Qualität, unabhängig davon, ob sie ihren Internetanschluss bei dem Bonner Konzern beziehen.   mehr ...
 

Sky Q hat eine neue Partnerschaft geschlossen. Neben den Mediatheken von ARD und ZDF, dem Sportstreaming-Dienst DAZN und einer Abo-Kooperation mit Netflix haben Abonnenten über den Receiver nun auch Zugriff auf den Musikstreaming-Dienst Spotify:

Bereits die Mediatheken von ARD und ZDF sowie weitere Dienste wie DAZN sind abrufbar, nun bekommen Kunden über Sky Q auch Zugriff auf Spotify. In einer offiziellen Pressemitteilung weist der Sender darauf hin, dass bestehende Kunden des Musikstreaming-Dienstes sich mit den vorhandenen Login-Daten in der App auf Sky Q anmelden können.   mehr ...

Sender setzt auf Apps - Sky Go bald nicht mehr über den Browser erreichbar!

Sky Go sorgt bei den Abonnenten immer wieder für Verärgerung: Der Dienst ist kostenfrei in jedem Sky-Abo enthalten und ermöglicht es Kunden, die gebuchten Abos auch auf dem Smartphone, Tablet oder Laptop zu sehen. Regelmäßig beschweren sich Nutzer in den Facebook-Kommentarspalten und Foren über Probleme mit den Streams. Trotzdem ist Sky Go für die Vielzahl der Nutzer ein wichtiger Mehrwert und dieser wird durch die Umstellung sogar noch erhöht.   mehr ...

 
 

Bildungsfernsehen - Dokumentationen

Der kluge Bauch - Unser zweites Gehirn

Unser Magen-Darm-Trakt ist mit einem eigenen Nervensystem ausgestattet, in dem sich Milliarden verbundener Neuronen um Zehntausende Bakterien kümmern, die wiederum Einfluss auf unsere Stimmung, unsere Persönlichkeit und unseren Gesundheitszustand nehmen. Was wissen wir genau über dieses Organ?

Vor einigen Jahren entdeckten die Forscher, dass Magen und Darm des Menschen rund 200 Millionen Nervenzellen enthalten. Nur allmählich gelingt es, den ständigen Dialog zwischen den beiden Steuerzentralen Bauch und Kopf zu entziffern. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse eröffnen ungeahnte therapeutische Möglichkeiten. Denn vermutlich werden bei bestimmten neurologischen Erkrankungen, wie beispielsweise der Parkinson-Krankheit, zunächst die Neuronen im Magen-Darm-Trakt angegriffen. Noch erstaunlicher: Im Bauchhirn lebt eine Hunderte Milliarden von Bakterien zählende Kolonie, deren Aktivität sich auf Persönlichkeit und Entscheidungen des Menschen auswirkt und die dafür verantwortlich ist, ob jemand beispielsweise zurückhaltend oder verwegen reagiert. Nach der Entdeckung dieses zweiten Nervensystems setzt sich unter den Forschern allmählich die Überzeugung durch, dass das Gehirn im Kopf nicht der einzige Kapitän an Bord ist. [Video 55:00]   mehr ...

Homo Sapiens

Wie wäre die Welt ohne uns? Nikolaus Geyrhalter entwirft in seinem Dokumentarfilm ein postapokalyptisches Szenario, in dem die Natur sich den menschenfreien Raum zurückerobert - mit Bildern, die aus einer präapokalyptischen Zeit zu stammen scheinen und zeigen, was der Mensch hinterlässt: eine verfallende Zivilisation.   mehr ...

ARD-Doku über Vergewaltigungsprozesse - Wenn man sich rechtfertigen muss, eine schwere Straftat angezeigt zu haben

Ein ARD-Film schildert, wie es vergewaltigten Frauen in den Mühlen der Strafverfolgung ergeht. Der Film ist ein Plädoyer für besseren Opferschutz - und bestes, relevantes Fernsehen.   mehr ...

 

Weiteres 3sat: "Scobel: Marx heute."

3sat: "Digitale Aufklärer - Auf der Suche nach der Wahrheit im Internet  [Video 02:43]"

BR: "Homo Digitalis - Wie die Digitalisierung unser Denken verändert."

ARD: "Exclusiv im Ersten - Keine Luft zum Atmen [Video 29:09]"

ARD: "Der Klimareport - Ist das Klima noch zu retten?  [Video 43:58]"

ARD: "Dokumentation "Grünes Gold" - Der Krieg um das Land."

3sat: "Christoph Butterwegge: "Bedingungsloses Grundeinkommen - "Hinter die Fichte geführt".

ARD: "Bauer sucht Zukunft  [Video 28:16]"

Raum-und-Zeit.com: "Die transhumanistische Bewegung - Die letzte Phase der Menschheit."

SZ: "Transhumanismus: Verbesserte Menschen - Die vielleicht gefährlichste Idee der Welt."

Arte: "Welt ohne Menschen."


Kultur News

Buchwerte - Wie geht es der deutschen Buchbranche wirklich?

Hier sind einige Zahlen, die Auskunft darüber geben. Und uns zeigen, wer überhaupt die Leser sind:

Ferienzeit ist Lesezeit – und Zeit für den Bücherkauf. Der Anteil an Buchkäufen zum Verschenken bleibt eine Dunkelziffer, die durch die Dezemberzahlen nur angedeutet wird.   mehr ...

"Deutschland spricht" - Festival der Meinungsverschiedenheit

Tausende Menschen haben sich in dieser Erwartung am Sonntagnachmittag in Deutschland getroffen. Das Projekt Deutschland spricht, das von ZEIT ONLINE initiiert zum zweiten Mal stattfand, hat Menschen mit möglichst kontroversen politischen Ansichten zusammengebracht und zu einem Austausch eingeladen. Insgesamt unterhielten sich mehr als 8.000 Interessierte über ihre Einstellung zu Donald Trump, Fahrverboten in Innenstädten, Grenzkontrollen, MeToo und anderen Themen. Elf Medien hatten zur Teilnahme aufgerufen – und auch das Bundespräsidialamt unterstützte Deutschland spricht.   mehr ...

print at home - Bundesgerichtshof untersagt Eventim-Onlineticketgebühr

Eine Servicegebühr von bis 2,50 Euro für die elektronische Übermittlung einer Eintrittskarte zum Selbstausdrucken ist unzulässig. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am 23. August 2018 bestätigt (Aktenzeichen III ZR 192/17). Die Urteilsgründe sind bisher nicht veröffentlicht. Gegen CTS Eventim hatte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen geklagt.   mehr ...

 


Nobelpreise

Literaturpreis der Neuen Akademie - Alternativer Literaturpreis geht an Maryse Condé

Dieses Jahr wird kein Literaturnobelpreis verliehen, alternativ wurde der Literaturpreis der Neuen Akademie vergeben. Eine Autorin aus Guadeloupe erhält ihn:
 
Der Literaturpreis der Neuen Akademie geht an die Schriftstellerin Maryse Condé aus dem französischen Überseedepartement Guadeloupe. Der Preis wurde als Alternative zu dem in diesem Jahr nicht verliehenen Literaturnobelpreis ins Leben gerufen. Die Jury lobte Condés Werk als wichtigen Teil der Weltliteratur.   mehr ...

Nobelpreis für Wirtschaft geht an William Nordhaus und Paul Romer

Der Nobelpreis für Wirtschaftwissenschaften geht in diesem Jahr an die beiden US-Wissenschaftler William Nordhaus und Paul Romer. Sie werden damit für ihre Forschungen zu Klimawandel und technischen Innovationen geehrt.   mehr ...

Chemie-Nobelpreis für Enzym-Forscherin

Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr zur Hälfte an die Amerikanerin Frances Arnold (California Institute of Technology), und zur anderen Hälfte an George Smith (University of Missouri, USA) sowie den Briten Gregory Winter (Laboratory of Molecular Biology, Cambridge). Die Entscheidung gab die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften soeben in Stockholm bekannt.   mehr ...

Nobelpreis für Physik geht an Lasertechnik-Forscher

Den diesjährigen Nobelpreis für Physik teilen sich der US-Amerikaner Arthur Ashkin, der Franzose Gérard Mourou und die Kanadierin Donna Strickland. Die drei Physiker haben revolutionäre Techniken in der Laserphysik entwickelt, begründete das Nobelpreis-Komitee der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften seine Entscheidung. Die Auszeichnung ist mit umgerechnet 870.000 Euro dotiert.   mehr ...

Medizin-Nobelpreis für Durchbruch in der Krebstherapie

- Der US-Amerikaner James Allison und der Japaner Tasuku Honjo erhalten den diesjährigen Nobelpreis für Medizin.

- Die beiden Immunologen haben nach Ansicht des Nobel-Komitees in Stockholm ein "vollkommen neues Prinzip der Krebstherapie" etabliert.

- Durch die von ihnen entwickelte Methode der "Checkpoint-Inhibitoren" greift das körpereigene Immunsystem Krebszellen an.

- Die Bekanntgabe läutet die Woche der Entscheidungen über die weltweit wichtigsten Auszeichnungen für wissenschaftliche Leistungen ein.   mehr ...

 


Musikbranche

Zehn Jahre Spotify - Wegbereiter der Streaming-Revolution

Der Erfolg von Streaming-Diensten lässt den Musikmarkt nach jahrelanger Talfahrt wieder wachsen. Eine entscheidende Rolle spielte dabei Marktführer Spotify:

Immer und überall genau das Lied hören, das man will? Früher war das unvorstellbar. Teenager verbrachten einst unzählige Stunden in Plattenläden, um neue Alben zu entdecken. Kam ein Lieblingssong im Radio, wurde er hektisch auf Kassette aufgenommen. Und die Stammkneipe wurde nicht selten nach der besten Jukebox ausgewählt. Doch dann kam das Internet, das die Musikindustrie komplett umkrempelte.   mehr ...

Plötzlich größer als Spotify - Was die Pandora-Übernahme für die Musikwelt bedeutet

Ein Veteran des Musik-Streaming kommt zurück: Pandora könnte demnächst vom Satellitenradio-Network Sirius XM übernommen werden. Aus zwei mittleren könnte ein richtig großer Player werden.   mehr ...

Google startet Streaming-Dienst YouTube Music

Neue Konkurrenz für Spotify und Apple Music: Google hat seinen Musik-Streaming-Dienst YouTube Music vorgestellt. Er geht zunächst in den USA online, später auch in Deutschland.   mehr ...

 


Pressefreiheit

Pressefreiheit in Österreich - Kanzler Kurz widerspricht seinem Innenministerium

Das österreichische Innenministerium legt der Polizei nahe, die Kommunikation mit kritischen Journalisten auf das Nötigste zu beschränken. Jetzt hat Kanzler Sebastian Kurz dazu Stellung genommen:

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat sich am Rande der Uno-Vollversammlung in New York gegen eine Ausgrenzung bestimmter Medien ausgesprochen. Er widersprach damit einer E-Mail aus dem von der rechten FPÖ geführten Innenministerium.   mehr ...

Burma sperrt Reporter ein, die ein Massaker aufgedeckt haben

Ein Gericht in Rangun hat zwei einheimische Reuters-Journalisten wegen Verrats von Staatsgeheimnissen zu je sieben Jahren Haft verurteilt. Die beiden Reporter hatten eine Greueltat der Armee an der muslimischen Minderheit der Rohingya enthüllt.   mehr ...

Presseschau zu Medien gegen Trump - "Der schmutzige Krieg gegen die freie Presse muss aufhören"

Der "Boston Globe" und mehr als 300 weitere US-Medien wehren sich mit Leitartikeln gegen die Angriffe von Donald Trump. Doch nicht alle Zeitungen sind von dieser koordinierten Aktion überzeugt.   mehr ...

 
 
Telepolis: "Sollen Pressefotografen Hilfspolizisten spielen? Die Durchsuchung der Wohnungen mehrerer Fotografen sorgt für scharfe Kritik und wird noch die Gerichte beschäftigen."

Journalismus

Medien und Demokratie - Brief an die deutschen Journalisten

Wie tickt die Presse in diesem Land? Anders als in meiner Heimat, den Vereinigten Staaten? Was tun gegen „Fake News“? Dazu habe ich 53 Publizisten befragt. Ihr Selbstverständnis ergibt ein spannendes Bild. Ein Gastbeitrag:

Auf Einladung der Robert Bosch Stiftung habe ich mich drei Monate in Deutschland aufgehalten und in dieser Zeit mit vielen von Ihnen gesprochen. Heute nun möchte ich berichten, was ich über den deutschen Journalismus und seine gegenwärtige Lage herausgefunden habe.   mehr ...

OPCW-Bericht - Russland war’s! Die Geschichte einer vergifteten Eilmeldung

Also doch. „OPCW bestätigt russische Herkunft des Giftes im Fall Skripal“, schrieb die Nachrichtenagentur AFP gestern Nachmittag um kurz nach eins, und sie verschickte die Neuigkeit als Eilmeldung, natürlich. Schließlich wird derzeit über keine Frage so intensiv spekuliert, wie über jene, woher die Substanz stammt, mit der der frühere russische Spion Sergej Skripal und seine Tochter Julia vergiftet wurden. AFP lieferte scheinbar die .   mehr ...

Amokfahrt in Münster - Live: Alles, was n-tv und Welt nicht so genau wissen

„Amokfahrt in #Muenster: Große Anteilnahme“, meldete die Mediengruppe RTL am Sonntag auf Twitter. Und weil sie Mitgefühl bei RTL in Prozent messen, folgte auch gleich der Beleg.   mehr ...

 
 
Medium.com: "Danke, Trump: Der Journalismus ist nicht am Ende, sondern am Anfang."
Correctiv.org: "Übergriffe und Wirkungen - Was wir bei CORRECTIV derzeit erleben: Die Angriffe auf CORRECTIV nehmen derzeit massiv zu. Nicht alle Attacken sind offen und fair. Kampagnenartig wird versucht, unsere Arbeit zu stören."
EJO-online.de: ""Bullshit" verdrängt Journalismus:Die Warnzeichen sind allzu lange ignoriert worden. Die Informationsmedien laufen Gefahr, im Online-Zeitalter den Wettlauf mit den Propagandisten zu verlieren."

Talkshows

ARD und ZDF - Kulturrat fordert ein Jahr Sendepause für Talkshows

Der Geschäftsführer des Kulturrats kritisiert die einseitige Themenauswahl und die Qualität der Talkshows in ARD und ZDF. Er empfiehlt den Sendern eine einjährige Pause:
 
Der Deutsche Kulturrat hat ARD und ZDF dazu aufgefordert, ihre Talkshows zu überarbeiten und ein Jahr lang keine mehr zu senden. Der Geschäftsführer Olaf Zimmermann kritisierte in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung die einseitige Berichterstattung in den Sendungen. "Mehr als 100 Talkshows im Ersten und im ZDF haben uns seit 2015 über die Themen Flüchtlinge und Islam informiert und dabei geholfen, die AfD bundestagsfähig zu machen", sagte Zimmermann.   mehr ...

TV-Kritik „Hart aber fair“ - Wie man Feinde erfindet

Frank Plasberg gerät schon vor der Sendung zum Thema Flüchtlinge unter Druck. Das zeigt, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk zum politischen Schlachtfeld für Linke und Rechte geworden ist. Die anschließende Sendung zeigt, wie Widerstand zu leisten ist.   mehr ...

Medien-Bashing bei „Hart aber fair“ - Sind Journalisten schuld am Aufstieg der AfD?

Haben die Medien eine Mit-Schuld am Aufstieg der AfD? Und wenn ja, wir groß ist diese? Die Rolle der Medien beim Aufstieg der AfD wurde in der gestrigen „Hart aber fair“-Sendung im Ersten erneut ausführlich diskutiert. Eine besondere Rolle fiel dabei dem früheren ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender zu.   mehr ...

Bundestagswahl - Die TV-Debatte als Wahlhölle

Alice Weidel ist unsympathisch, Christian Lindner eitel, Katrin Göring-Eckardt langweilig: Sat1 diskutiert Politik entlang persönlicher Angriffe und erleichtert keine Wahlentscheidungen.   mehr ...

 



eBooks

EU-Parlament ebnet Weg für niedrigere Steuer auf E-Books

Die günstigeren Mehrwertsteuersätze für gedruckte Bücher und Zeitungen soll es auch bei ihren digitalen Pendants geben können, hat das EU-Parlament beschlossen:

Elektronische Bücher, Zeitungen und Zeitschriften könnten bald niedriger besteuert und somit billiger werden. Das Europaparlament stimmte am Donnerstag einer Richtlinie zu, nach der die EU-Staaten die Mehrwertsteuer der elektronischen Ausgaben wie bei Druckerzeugnissen senken dürfen. Ob die Länder dem folgen und ob die Ermäßigung an Verbraucher weitergeben wird, ist offen. Die EU-Kommission hatte die Reform der Mehrwertsteuer im Dezember auf den Weg gebracht.

Die Bundesregierung ist schon seit längerem für die Steuersenkung. Für gedruckte Bücher und journalistische Erzeugnisse gilt in Deutschland ein ermäßigter Satz bei der Mehrwertsteuer von 7 statt 19 Prozent – aber eben nicht für digitale Ausgaben. Verleger hatten deshalb Gleichbehandlung gefordert. Derzeit müssen sie EU-weit mit mindestens 15 Prozent besteuert werden. Nun können die Mitgliedsstaaten den jeweils für Printprodukte gültigen Satz anwenden.   mehr ...