Ausbildung

IT-Berufsausbildung - Neue Ausbildungsverordnung inklusive Big Data, KI und IoT

Update nach 23 Jahren: Die Ausbildungen für vier IT-Berufe sehen ab 1. August 2020 anders aus. Vor allem für die Fachinformatikerausbildung ändert sich viel:

Berufsausbildungen mit den Abschlüssen Fachinformatiker/-in (FI), IT-System-Elektroniker/-in, IT-System-Kaufmann/-frau oder Informatikkaufmann/-frau sind sehr gefragt. Diese vier dualen – also parallel im Betrieb und in der Berufsschule vermittelten – IT-Berufe stießen gleich nach ihrer Einführung im Jahr 1997 auf großes Interesse. Schon im ersten Jahr nahmen fast 5000 Jugendliche eine Ausbildung in den damals neuen Berufen auf. Insgesamt haben bis heute etwa 300.000 Jugendliche ihren Abschluss in einem dieser vier Berufe gemacht. Der besonders gefragte FI konnte sich mit 16.437 neuen Verträgen im Jahr 2019 auf Platz 7 in der Rangliste der beliebtesten Ausbildungen behaupten.   mehr ...

Umstrittene Änderung - Bundestag beschließt Rückkehr zur Meisterpflicht

Fliesenleger und Orgelbauer brauchen ab 2020 wieder einen Meistertitel, wenn sie etwa einen eigenen Betrieb gründen wollen. Kritiker befürchten eine Verschärfung des Fachkräftemangels:.   mehr ...

Aufstiegsqualifikation - Neuer IHK-Fortbildungsberuf "Fachwirt/in im E-Commerce" startet offiziell

Der IHK-Fortbildungsberuf "Fachwirt/in im E-Commerce" geht offiziell an den Start. Die entsprechende Verordnung über die Prüfung wurde im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Die erforderliche Berufspraxis für den Fachwirt reicht je nach Vorbildung von ein bis fünf Jahren.   mehr ...

 


Arbeitsmarkt / Einkommen / Mindestlohn

Corona-Schock im März - Eine halbe Million Betriebe schicken Mitarbeiter in Kurzarbeit

Es ist eine alarmierende Zahl: 470.000 - so viele Anzeigen auf Kurzarbeit gingen im März ein, 20-mal mehr als der bisherige Rekord in der Finanzkrise. Die Coronakrise trifft den Arbeitsmarkt offenbar mit voller Wucht:
 
Bei den Daten, die die Bundesagentur für Arbeit (BA) an diesem Vormittag bekannt gegeben hat, reicht dieser Blick exakt 19 Tage zurück - und zeigt eine heile Welt: sinkende Arbeitslosigkeit, massenhaft offene Stellen und kaum Kurzarbeit. So sah es aus auf dem deutschen Arbeitsmarkt am 12. März - dem Stichtag, bis zu dem Daten aus den Arbeitsagenturen für die März-Zahlen berücksichtigt werden.   mehr ...

März-Zahlen - Arbeitslosigkeit sinkt vor Coronakrise

Im März ist die absolute Zahl der Arbeitslosen in Deutschland erneut gesunken. Der Rückgang ist jedoch typisch für die Jahreszeit - und kam vor Beginn der Corona-Einschränkungen.   mehr ...

Metallindustrie - Arbeitgeber und IG Metall einigen sich auf Not-Tarifvertrag

Die Tarifpartner in der Metallindustrie haben sich auf eine Nullrunde geeinigt. Das soll den Unternehmen helfen, durch die Coronakrise zu kommen.   mehr ...
 
 
 

Schulsystem / Bildung

Bildungswesen - Digitalisierung? Mangelhaft!

Schüler in der gesamten Bundesrepublik müssen zurzeit wegen des Coronavirus von zuhause lernen. Doch nicht alle Schulen sind dafür technisch gerüstet, wie eine aktuelle Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter 503 SchülerInnen in Deutschland zeigt.   mehr ...

Infografik: Digitalisierung? Mangelhaft! | Statista

Bundesländer wollen Mittel aus Digitalpakt für Online-Plattformen

Mit Mitteln aus dem Digitalpakt sollen jetzt die in der Corona-Krise so wichtigen Online-Plattformen ausgebaut werden:

Die Bundesländer wollen Geld aus dem Digitalpakt für die Digitalisierung der Schulen auch für den Auf- und Ausbau von Online-Lernplattformen nutzen. Das kündigte die rheinland-pfälzische Bildungsministerin und Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Stefanie Hubig, am Donnerstag in Berlin an.   mehr ...

Beschluss der Kultusminister - Abschlussprüfungen sollen nicht ausfallen

 
 

Frauen im Beruf

Blick hinter die Zahlen #8 – Gutverdienende Frauen - Überraschende Zahlen: In Ostdeutschland verdienen Frauen mehr als Männer

Das Lamento über die schlechtere Bezahlung von Frauen ist allgegenwärtig, gerade um den Weltfrauentag. Dabei gehört auch zur Wahrheit: In den neuen Bundesländern verdienen Frauen mehr als Männer. Wie ist das zu erklären?

Es ist eine Zahl, die sich tief in das deutsche Bewusstsein eingegraben hat: ein Fünftel. So viel verdienen Frauen hierzulande weniger als Männer, plus minus ein paar Prozentpunkte, je nach genauer Berechnungsgrundlage. Während die einen beim Thema Gender-Pay-Gap genervt die Augen verdrehen, sehen die anderen darin eine der größten Ungerechtigkeiten unserer Zeit. Klar scheint nur: Frauen bekommen weniger Geld als Männer.   mehr ...

Gleichstellung - Geldstrafen für Unternehmen ohne Frauen im Vorstand

  • In den Aufsichtsräten deutscher Unternehmen nimmt die Zahl der Frauen zu. Anders in den Vorständen.
  • Für den Frauenanteil in Vorständen und den obersten Managementebenen müssen sich Firmen zwar eine Zielmarke geben.
  • Jüngst lag diese Marke bei 70 Prozent aller Betriebe allerdings bei null. Das soll künftig nur noch mit "stichhaltiger Begründung" möglich sein.   mehr ...

Frauen in der Politik 2020 - Macht wird weiblicher

Politik wurde auch 2019 vor allem von Männern gemacht - zumindest lässt ein Blick in die Regierungen und Parlamente diesen Schluss zu. Wo regieren Frauen schon jetzt - und wo haben sie im neuen Jahr gute Chancen?   mehr ...

 
 

Universitäten / Studium

Wohnungsmarkt - 853 Euro Bafög klingt viel, ist es aber nicht

Das Bafög wurde zwar gerade erst erhöht. Aber das bringt nichts, wenn die Mieten in Großstädten weiter steigen, wie aktuelle Zahlen zeigen. Die Lösung ist eine andere:
 
Trotz Mietpreisbremse, trotz Mietendeckel und Enteignungsdiskussionen – die Mieten steigen unaufhaltsam weiter an. Studieren in Großstädten wird damit zum Luxus, studieren an ausgezeichneten Universitäten kann sich nur noch leisten, wer reiche Eltern hat oder öfter als einmal die Woche kellnern geht. Da hilft es auch nicht, dass seit August Studierende mehr Bafög erhalten. Der Höchstsatz liegt nun bei 853 Euro – unter anderem wegen steigender Mieten. Doch der am Mittwoch vorgestellte Studentenwohnreport der Finanz- und Immobilienberatung MLP zeigt: Die Erhöhung reicht bei Weitem nicht aus.   mehr ...

Studienanfängerinnen - So viele Frauen wie noch nie

Frauen wollen Pädagogik studieren, Männer etwas Technisches. Stimmt's? Unsere Datenanalyse zeigt, wie sich das Geschlechterverhältnis bei Studienanfängern verändert hat.   mehr ...

Pharmaindustrie - Medizinische Fakultäten ignorieren Interessenkonflikte

  • Pharmafirmen versuchen schon im Studium, angehende Ärzte zu beeinflussen.
  • Laut einer Studie gibt es jedoch nur an zwei medizinischen Fakultäten in Deutschland Regeln, die den Studenten Orientierung bieten.
  • Wie ein Fall am Uniklinikum Bonn zeigt, wird unsauberes Verhalten von Lehrenden zudem nicht oder unzureichend geahndet.   mehr ...
 
 

Management / Jobs

Deutscher Beamtenbund - Im öffentlichen Dienst fehlen 300.000 Mitarbeiter

Der Beamtenbund hat auf seiner Jahrestagung Hunderttausende fehlende Bedienstete beklagt. Der öffentliche Dienst sei ein "Sanierungsfall" und verlange nach Investitionen:
 
Nach Einschätzung des Deutschen Beamtenbundes (DBB) fehlen dem Staat derzeit 300.000 Mitarbeiter. Das geht aus einer Aufstellung hervor, die der DBB zum Auftakt seiner Jahrestagung in Köln veröffentlichte. Demnach fehlen in den Kommunalverwaltungen mehr als 138.000 Bedienstete, in der Kranken- und Altenpflege 40.000 und bei Bundes- und Landespolizei jeweils 25.000. Um die Zahlen zu erheben hatte der DBB die Angaben der rund 40 Gewerkschaften, deren Dachverband er ist, abgefragt.   mehr ...

Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts - Gegen den Stress der Massen braucht es mehr als Achtsamkeit

Stress macht krank und ist Grund für Hunderte Fehltage von Arbeitnehmern. Trotz allen Geredes über Achtsamkeit nimmt der Stress aber weiter zu. Im neuen Jahrzehnt wird es Zeit für radikalere – und einfachere – Lösungen.   mehr ...

Umfrage - Warum Angestellte nicht ins Homeoffice wollen

Vier von zehn Festangestellten (41 Prozent) dürfen im Homeoffice arbeiten, aber die Mehrheit von 62 Prozent will das gar nicht. Das geht aus einer nach den Angaben repräsentativen Befragung von 1.002 Berufstätigen in Deutschland zwischen 16 und 65 Jahren im Auftrag des IT-Branchenverbands Bitkom hervor, die am 30. Dezember 2019 veröffentlicht wurde. Wer im Homeoffice arbeiten darf, aber trotzdem lieber ins Büro geht, führt dafür vor allem soziale Gründe an: 59 Prozent sagen, es sei ihnen wichtig, im Team zu arbeiten. 56 Prozent erklären, der direkte persönliche Austausch im Büro sei ihnen wichtig.   mehr ...

 

Fachkräfte in Deutschland

Märchen oder Realität? Seit Jahren hält sich in Deutschland hartnäckig die Story vom Fachkräftemangel:

Dabei ist immer wieder zu lesen, dass die Wirtschaft vor allem auf der Suche nach billigen Arbeitskräften ist und oft nur befristete Arbeitsverträge offeriert. Qualifizierte, oft akademisch gebildete Mitarbeiter sitzen auf der Straße. Meist, weil sie aufgrund Ausbildung oder Erfahrung einfach zu viel verdienen (wollen) ...

 

Fachkräftemangel? Schön wär's!

Aus allen möglichen Branchen heißt es: Uns geht das Personal aus. Tatsächlich spricht wenig für einen Mangel. Und selbst wenn – ein Problem wäre das nicht unbedingt:

Das Verhältnis zwischen offenen Stellen und Bewerbern und Arbeitslosen ist so niedrig wie lange nicht mehr. Trotzdem ist Forscher Bossler zurückhaltend, wenn von einem vermeintlichen Fachkräftemangel die Rede ist. "Es kommen immer noch zwei Arbeitslose auf eine offene Stelle", sagt er. "Man kann also nicht sagen, dass es einen generellen Engpass gibt. Im Durchschnitt sind genügend Arbeitskräfte vorhanden." Die Mitarbeitersuche mag für viele Unternehmen zwar schwieriger geworden zu sein – trotzdem sind sie auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor in einer günstigeren Position als die Menschen, die eine Stelle suchen.   mehr ...

Bundesregierung will gezielt ausländische Fachkräfte anwerben

Kanzlerin Angela Merkel spricht von einem Paradigmenwechsel: Das Gesetz zur Einwanderung von Fachkräften soll Deutschland als Arbeitsplatz attraktiver machen.   mehr ...

Der Fachkräftemangel ist ein Mythos

Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht mindestens ein Unternehmer beklagt, vergeblich nach Personal zu fahnden. Dabei kann von einem Fachkräftemangel keine Rede sein – Unternehmen suchen einfach nicht richtig.   mehr ...

 


Bewerbungen

KI optimiert Recruiting - Google verpasst Hire ein Update

Knapp ein Jahr ist Googles Recruiting-App Hire alt – jetzt soll künstliche Intelligenz die Suche nach dem richtigen Bewerber optimieren.

Mit ein paar Klicks einen Interview-Termin vereinbaren oder automatisch Lebensläufe nach den passenden Skills durchsuchen: Googles Job-Portal-Tool Hire wird mit einem Update mit künstlicher Intelligenz ausgestattet, teilte Google mit. Damit soll die Job- beziehungsweise Mitarbeitersuche einfacher und effizienter funktionieren.   mehr ...

Datenschutzgrundverordnung - Acht Punkte, die Personalabteilungen bei der DSGVO beachten müssen

Die Datenschutzgrundverordnung betrifft nicht nur Kunden-, sondern auch Bewerberdaten. Bewerbungsmappen einfach weiterzuleiten geht nicht mehr. Auf diese Dinge müssen Personaler künftig achten.   mehr ...

Bewerbung via Smartphone - Wie die Mobile-Nutzung Recruiting-Prozesse verändert

Unser Alltag ist mobil. Das ist in erster Linie praktisch, verändert aber auch unsere Erwartungshaltung und unser Verhalten. Auswirkungen davon zeigen sich auch vermehrt im Recruiting, denn Mobile-Commerce-Kunden sind gleichzeitig auch potenzielle Bewerber.   mehr ...