Arbeitsmarkt / Einkommen / Mindestlohn
Gewerkschaften - "Wir sind so dermaßen unterbezahlt"
An diesem Montag gehen die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst in die entscheidende Phase. Die Gewerkschaften fordern mindestens 500 Euro pro Monat mehr. Die Arbeitgeber weisen das zurück. Die Fronten sind verhärtet wie lange nicht:
Die Postboten haben schon ihre Arbeit niedergelegt, Bankangestellte, Piloten, Metall- und Stahlarbeiter, Drucker. Der größte Brocken aber sind die Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen. Sie kämpfen in ihrer Tarifrunde, die an diesem Montag in die entscheidende Phase geht, für deutlich mehr Geld. Die Gewerkschaften wollen mindestens 500 Euro pro Monat mehr für sie herausholen, was, je nach Verdienst, Gehaltserhöhungen von etwa zehn bis zu 25 Prozent entspricht. mehr ...
Offene Stellen erreichen mit 1,98 Millionen ein neues Allzeithoch
Den Unternehmen gehen die Arbeitskräfte aus. Auf 100 Mitarbeiter kommen im Schnitt 4,5 offene Stellen. mehr ...
Verdi und Post einigen sich auf Tarifabschluss
Die Deutsche Post und die Gewerkschaft Verdi haben sich auf einen neuen Tarifvertrag für die 160 000 Beschäftigten des Logistikkonzerns geeinigt. Dies teilten die Tarifparteien mit. Alle Beschäftigten erhalten demnach ab dem 1. April 2024 monatlich 340 Euro mehr im Monat. Dies bedeutet laut Post eine durchschnittliche Lohnerhöhung um 11,5 Prozent. Zudem erhalten die Beschäftigten eine Sonderzahlung zum Inflationsausgleich von insgesamt 3000 Euro netto über 15 Monate. Davon sollen 1020 Euro schon im kommenden April gezahlt werden. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags beträgt insgesamt 24 Monate. mehr ...
Schulsystem / Bildung
Kultusministerkonferenz - Bundesländer vereinbaren Angleichungen beim Abitur
Nationaler Bildungsgipfel - Ein sehr leiser Startschuss
Fehlende Lehrkräfte, Lerndefizite, ungleiche Chancen: Die Schulen stecken in großen Schwierigkeiten. Die Erwartungen an den Krisengipfel der Bundesbildungsministerin waren hoch - doch dann sagten fast alle Kultusminister ab. mehr ...
Ausbildung
Azubi-Krise - Immer weniger Betriebe können ausbilden
Bertelsmann Stiftung - Jeder siebte Jugendliche auch Jahre nach Schule ohne Ausbildungsplatz
Ausbildungsförderung - Kabinett beschließt BAföG-Erhöhung
Frauen in Beruf und Gesellschaft
Schlechtere Bezahlung von Frauen - "Das können wir uns nicht mehr leisten"
Heute ist der sogenannte Equal Pay Day - der Tag des Jahres, bis zu dem Frauen seit Jahresbeginn rechnerisch im Durchschnitt ohne Bezahlung arbeiten mussten und sie von jetzt an bis zum Jahresende gleich viel verdienen würden wie ihre männlichen Kollegen. Es geht um die symbolische Lohnlücke zwischen Männern und Frauen. Zum Vergleich: Im Jahr 2009 hatte der Equal Pay Day noch am 20. März gelegen. mehr ...
Gleichberechtigung - Feministische Außenpolitik - was soll das sein?
Baerbock sieht Frauenrechte als "Gradmesser für den Zustand von Gesellschaften" und stellt zehn Leitlinien vor, um sie zu stärken. Entwicklungsministerin Schulze will die Mittel zur Förderung von Gleichberechtigung massiv erhöhen. mehr ...
Urteil zu Equal Pay - Wie Frauen gleiche Gehälter durchsetzen können
Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden: Verhandlungsgeschick allein darf kein Grund sein für eine Lohnlücke zwischen Männern und Frauen. Was das für Arbeitnehmerinnen und Arbeitgeber bedeutet. mehr ...
Fachkräfte in Deutschland
Ist das Problem - wenigstens teilweise - nicht auch hausgemacht? Dadurch, dass die Wirtschaft vor allem auf der Suche nach billigen Arbeitskräften ist und oft nur befristete Arbeitsverträge offeriert. Qualifizierte, oft akademisch gebildete Mitarbeiter sitzen auf der Straße. Meist, weil sie aufgrund Ausbildung oder Erfahrung einfach zu viel verdienen (wollen) ...
Bundesregierung sieht keinen umfassenden Fachkräftemangel
Einen allgemeinen Arbeitskräftemangel gebe es nicht, sagt die Bundesregierung. Allerdings sieht sie in einigen Berufen Engpässe, die noch größer werden könnten:
Von einem umfassenden Fachkräftemangel kann in Deutschland nach Ansicht der Bundesregierung derzeit nicht gesprochen werden. Das schreibt sie in einer Antwort auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linken. Allerdings seien in einer zunehmenden Zahl von Berufsfeldern und in einigen Regionen verfügbare Fachkräfte knapp. mehr ...
Silicon Valley feuert, Deutschland stellt ein
Deutschland will die Massenentlassungen im US-Tech-Sektor nutzen und verstärkt Software-Experten einstellen und so den eigenen Fachkräftemangel beheben. mehr ...
Fachkräftemangel - Wirtschaftsvertreter fordern einfachere Zuwanderungsregeln
Home-Office bringt den Deutschen 30 Minuten mehr Freizeit
Wer nicht ins Büro fährt, spart Zeit. Davon profitiert niemand so sehr wie die Arbeitnehmer in Deutschland:
Ewiger Stau auf der Straße, der Sitznachbar in der S-Bahn trägt trotz Mundgeruch keine Maske, der Fahrradweg ist vereist: Es gibt viele Gründe, heute mal nicht ins zu Büro zu fahren. Forscher haben nun ein großes Rätsel des Home-Office gelöst: Wer profitiert mehr, wenn die Fahrt ins Büro wegfällt? Die Arbeitnehmer durch mehr Freizeit? Oder die Arbeitgeber, weil die Leute zu Hause einfach länger arbeiten? Die Antwort der Studie: beide, aber nicht in gleichem Maße. Die Ergebnisse der internationalen Studie sind besonders für Deutschland bemerkenswert. Denn in keinem anderen untersuchten Land profitieren die Arbeitnehmer demnach so sehr vom Home-Office wie hierzulande. mehr ...
Abmahnung und Kündigung - Liken von Hasspostings kann arbeitsrechtliche Folgen haben
Wenn ein Arbeitnehmer bei Facebook menschenverachtende Kommentare postet, darf der Arbeitgeber diesem unter Umständen fristlos kündigen. Ob das auch fürs Liken eines solchen Postings gilt, ist umstritten. mehr ...
eAU - Was sich für gesetzlich Versicherte bei der Krankschreibung ab 1.1. ändert
Ab Januar 2023 müssen gesetzlich Versicherte ihrem Arbeitgeber keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung mehr vorlegen. Doch was ist dabei zu beachten? mehr ...
Universitäten / Studium
Fachkräftemangel - MINT-Fächer bei Studienanfängern spürbar weniger gefragt
Im Studienjahr 2021 konnten sich deutlich weniger Neu-Immatrikulierte für Mathematik, Informatik & Co. begeistern. Der Frauenanteil erzielte aber einen Rekord:
Die Wirtschaft sucht angesichts eines immer wieder beklagten Fachkräftemangels händeringend Experten im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT). Doch mit dem Nachwuchs sieht es aktuell schlecht aus: Im Studienjahr 2021 wählten nur rund 307.000 Studierende im ersten Semester ein Fach aus dieser Gruppe, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Das waren 6,5 Prozent weniger als im Vorjahr. mehr ...
Entlastungspaket - Studierende bekommen Energiepreispauschale erst im kommenden Jahr
Die Energiepreispauschale von 200 Euro für Studierende und Fachschüler wird erst 2023 ausgezahlt. Die Anträge dafür sollen über eine Website gestellt werden. mehr ...
Studium und Lehre - Wissenschaftsminister kündigen Milliardenpaket für Hochschulen an
Die deutschen Hochschulen sollen Milliarden von Euro bekommen, um Forschung und Lehre zu verbessern. Das Geld sollen sie "zeitnah und vollständig" verwenden. mehr ...
Bewerbungen
KI optimiert Recruiting - Google verpasst Hire ein Update
Datenschutzgrundverordnung - Acht Punkte, die Personalabteilungen bei der DSGVO beachten müssen
Die Datenschutzgrundverordnung betrifft nicht nur Kunden-, sondern auch Bewerberdaten. Bewerbungsmappen einfach weiterzuleiten geht nicht mehr. Auf diese Dinge müssen Personaler künftig achten. mehr ...
Bewerbung via Smartphone - Wie die Mobile-Nutzung Recruiting-Prozesse verändert