Arbeitsmarkt / Einkommen / Mindestlohn

Altenpflege - Mindestlohn für Pflegekräfte steigt

Mehr Urlaub, mehr Geld und ein einheitlicher Betrag für ganz Deutschland: Der Mindestlohn für Pflegekräfte soll in vier Schritten auf 12,55 Euro steigen:
 
Der Mindestlohn für mehr als eine Million Pflegekräfte wird erhöht und ausgeweitet. Bis 1. April 2022 soll er für Pflegehilfskräfte in vier Schritten auf 12,55 Euro in Ost- und Westdeutschland angehoben werden. Das beschloss die Pflegekommission aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Für Pflegefachkräfte soll ab 1. Juli 2021 erstmals ein Mindestlohn von 15 Euro gelten. Er soll zum 1. April 2022 auf 15,40 Euro steigen, teilte das Bundesarbeitsministerium mit.   mehr ...

Selbstständig und angestellt - Hunderttausende verbinden beides

Firmen lagern Bereiche aus, Kunden nutzen Plattformdienste: Auch deshalb ist die Zahl der Selbstständigen stark gestiegen. Vielen reicht ein Job nicht aus.    mehr ...

Bundesagentur für Arbeit - Immer mehr Deutsche haben einen Nebenjob

Etwa 3,5 Millionen Mehrfachjobber zählt die Bundesagentur für Arbeit einem Bericht zufolge. Für mehr als jeden Zweiten sind finanzielle Schwierigkeiten ausschlaggebend für eine Nebentätigkeit.   mehr ...

 

Universitäten / Studium

Wohnungsmarkt - 853 Euro Bafög klingt viel, ist es aber nicht

Das Bafög wurde zwar gerade erst erhöht. Aber das bringt nichts, wenn die Mieten in Großstädten weiter steigen, wie aktuelle Zahlen zeigen. Die Lösung ist eine andere:
 
Trotz Mietpreisbremse, trotz Mietendeckel und Enteignungsdiskussionen – die Mieten steigen unaufhaltsam weiter an. Studieren in Großstädten wird damit zum Luxus, studieren an ausgezeichneten Universitäten kann sich nur noch leisten, wer reiche Eltern hat oder öfter als einmal die Woche kellnern geht. Da hilft es auch nicht, dass seit August Studierende mehr Bafög erhalten. Der Höchstsatz liegt nun bei 853 Euro – unter anderem wegen steigender Mieten. Doch der am Mittwoch vorgestellte Studentenwohnreport der Finanz- und Immobilienberatung MLP zeigt: Die Erhöhung reicht bei Weitem nicht aus.   mehr ...

Studienanfängerinnen - So viele Frauen wie noch nie

Frauen wollen Pädagogik studieren, Männer etwas Technisches. Stimmt's? Unsere Datenanalyse zeigt, wie sich das Geschlechterverhältnis bei Studienanfängern verändert hat.   mehr ...

Pharmaindustrie - Medizinische Fakultäten ignorieren Interessenkonflikte

  • Pharmafirmen versuchen schon im Studium, angehende Ärzte zu beeinflussen.
  • Laut einer Studie gibt es jedoch nur an zwei medizinischen Fakultäten in Deutschland Regeln, die den Studenten Orientierung bieten.
  • Wie ein Fall am Uniklinikum Bonn zeigt, wird unsauberes Verhalten von Lehrenden zudem nicht oder unzureichend geahndet.   mehr ...
 
 

Bildung / Schulsystem

Studie zu Ganztagsschulen - Unterm Strich gar nicht so teuer

Zwei Milliarden Euro investiert der Bund in Ganztagsschulen. Ein Gutachten zeigt nun: Ein Teil der Kosten könnte durch höhere Steuereinnahmen wieder reinkommen:

Wie soll das zu schaffen sein? Am Morgen packt das Kind das Pausenbrot ein, setzt das Kind den Tornister auf, geht zur Schule, lernt lesen, schreiben, rechnen. Und steht nur ein paar Stunden später wieder hungrig vor der Tür. Ein Vollzeitjob? Für viele Mütter und Väter wäre das kompliziert, solange die Kinder nur den halben Tag im Unterricht sind.   mehr ...

Gebt den Kindern einen Grund zum Lernen

In Neuseeland hat unsere Autorin ein Bildungssystem kennengelernt, das sie extrem fasziniert. Hier schreibt sie, was sie dort gelernt hat.   mehr ...

Schulabbrecher - Die Abgehängten von morgen

Eine Untersuchung des DGB zeigt: Jugendliche verlassen die Schule häufiger als früher ohne Abschluss - gleichzeitig stehen ihnen weiterhin aber kaum Lehrstellen offen. Eine heikle Situation:.   mehr ...

 
 

Frauen im Beruf

Gleichstellung - Geldstrafen für Unternehmen ohne Frauen im Vorstand

  • In den Aufsichtsräten deutscher Unternehmen nimmt die Zahl der Frauen zu. Anders in den Vorständen.
  • Für den Frauenanteil in Vorständen und den obersten Managementebenen müssen sich Firmen zwar eine Zielmarke geben.
  • Jüngst lag diese Marke bei 70 Prozent aller Betriebe allerdings bei null. Das soll künftig nur noch mit "stichhaltiger Begründung" möglich sein:

Alle Jahre wieder, etwa einen Monat nach Weihnachten, veröffentlicht das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung sein Managerinnen-Barometer. Diesen Mittwoch ist es wieder so weit: Die Wissenschaftlerinnen des Instituts werden vorrechnen, wie viele Frauen sie in mehr als 500 deutschen Unternehmen gezählt haben - in den Vorständen und Aufsichtsräten. Zuletzt sah es in den Aufsichtsräten immer ganz gut aus, was allerdings zu großen Teilen ein Ergebnis der dort geltenden gesetzlichen Frauenquote von 30 Prozent ist. In den Vorständen dagegen geht es nach wie vor eher langsam voran - auch wenn der Softwarekonzern SAP vergangenes Jahr eine Frau an die Spitze des Vorstands berufen hat, als erster Dax-30-Konzern.   mehr ...

Frauen in der Politik 2020 - Macht wird weiblicher

Politik wurde auch 2019 vor allem von Männern gemacht - zumindest lässt ein Blick in die Regierungen und Parlamente diesen Schluss zu. Wo regieren Frauen schon jetzt - und wo haben sie im neuen Jahr gute Chancen?   mehr ...

Börsennotierte Unternehmen - Frauen sind an der Spitze noch immer eine Seltenheit

Der Frauenanteil in den Vorständen der 160 deutschen Börsenunternehmen liegt bei 8,8 Prozent. Obwohl in den Aufsichtsräten fast jedes dritte Mitglied weiblich ist, werden nur wenig Frauen in die Vorstände berufen. Einige Unternehmen haben gar die Zielvorgabe 0 Prozent Frauen mit der Begründung die aktuelle Besetzung sei zufriedenstellend.   mehr ...

Infografik: Frauen sind an der Spitze noch immer eine Seltenheit | Statista

 
 

Management / Jobs

Deutscher Beamtenbund - Im öffentlichen Dienst fehlen 300.000 Mitarbeiter

Der Beamtenbund hat auf seiner Jahrestagung Hunderttausende fehlende Bedienstete beklagt. Der öffentliche Dienst sei ein "Sanierungsfall" und verlange nach Investitionen:
 
Nach Einschätzung des Deutschen Beamtenbundes (DBB) fehlen dem Staat derzeit 300.000 Mitarbeiter. Das geht aus einer Aufstellung hervor, die der DBB zum Auftakt seiner Jahrestagung in Köln veröffentlichte. Demnach fehlen in den Kommunalverwaltungen mehr als 138.000 Bedienstete, in der Kranken- und Altenpflege 40.000 und bei Bundes- und Landespolizei jeweils 25.000. Um die Zahlen zu erheben hatte der DBB die Angaben der rund 40 Gewerkschaften, deren Dachverband er ist, abgefragt.   mehr ...

Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts - Gegen den Stress der Massen braucht es mehr als Achtsamkeit

Stress macht krank und ist Grund für Hunderte Fehltage von Arbeitnehmern. Trotz allen Geredes über Achtsamkeit nimmt der Stress aber weiter zu. Im neuen Jahrzehnt wird es Zeit für radikalere – und einfachere – Lösungen.   mehr ...

Umfrage - Warum Angestellte nicht ins Homeoffice wollen

Vier von zehn Festangestellten (41 Prozent) dürfen im Homeoffice arbeiten, aber die Mehrheit von 62 Prozent will das gar nicht. Das geht aus einer nach den Angaben repräsentativen Befragung von 1.002 Berufstätigen in Deutschland zwischen 16 und 65 Jahren im Auftrag des IT-Branchenverbands Bitkom hervor, die am 30. Dezember 2019 veröffentlicht wurde. Wer im Homeoffice arbeiten darf, aber trotzdem lieber ins Büro geht, führt dafür vor allem soziale Gründe an: 59 Prozent sagen, es sei ihnen wichtig, im Team zu arbeiten. 56 Prozent erklären, der direkte persönliche Austausch im Büro sei ihnen wichtig.   mehr ...

 

Fachkräfte in Deutschland

Märchen oder Realität? Seit Jahren hält sich in Deutschland hartnäckig die Story vom Fachkräftemangel:

Dabei ist immer wieder zu lesen, dass die Wirtschaft vor allem auf der Suche nach billigen Arbeitskräften ist und oft nur befristete Arbeitsverträge offeriert. Qualifizierte, oft akademisch gebildete Mitarbeiter sitzen auf der Straße. Meist, weil sie aufgrund Ausbildung oder Erfahrung einfach zu viel verdienen (wollen) ...

 

Fachkräftemangel? Schön wär's!

Aus allen möglichen Branchen heißt es: Uns geht das Personal aus. Tatsächlich spricht wenig für einen Mangel. Und selbst wenn – ein Problem wäre das nicht unbedingt:

Das Verhältnis zwischen offenen Stellen und Bewerbern und Arbeitslosen ist so niedrig wie lange nicht mehr. Trotzdem ist Forscher Bossler zurückhaltend, wenn von einem vermeintlichen Fachkräftemangel die Rede ist. "Es kommen immer noch zwei Arbeitslose auf eine offene Stelle", sagt er. "Man kann also nicht sagen, dass es einen generellen Engpass gibt. Im Durchschnitt sind genügend Arbeitskräfte vorhanden." Die Mitarbeitersuche mag für viele Unternehmen zwar schwieriger geworden zu sein – trotzdem sind sie auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor in einer günstigeren Position als die Menschen, die eine Stelle suchen.   mehr ...

Bundesregierung will gezielt ausländische Fachkräfte anwerben

Kanzlerin Angela Merkel spricht von einem Paradigmenwechsel: Das Gesetz zur Einwanderung von Fachkräften soll Deutschland als Arbeitsplatz attraktiver machen.   mehr ...

Der Fachkräftemangel ist ein Mythos

Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht mindestens ein Unternehmer beklagt, vergeblich nach Personal zu fahnden. Dabei kann von einem Fachkräftemangel keine Rede sein – Unternehmen suchen einfach nicht richtig.   mehr ...

 


Ausbildung

Umstrittene Änderung - Bundestag beschließt Rückkehr zur Meisterpflicht

Fliesenleger und Orgelbauer brauchen ab 2020 wieder einen Meistertitel, wenn sie etwa einen eigenen Betrieb gründen wollen. Kritiker befürchten eine Verschärfung des Fachkräftemangels:

Von der erneuten Einführung der Meisterpflicht sind unter anderem Fliesen- und Parkettleger, Rollladentechniker und Orgelbauer betroffen. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Bestehende Betriebe, die derzeit nicht der Meisterpflicht unterliegen, dürfen auch weiterhin ihr Handwerk selbstständig ausüben. So soll garantiert werden, dass Betriebe, die seit 2004 gegründet wurden, auch weiterhin bestehen können.   mehr ...

Aufstiegsqualifikation - Neuer IHK-Fortbildungsberuf "Fachwirt/in im E-Commerce" startet offiziell

Der IHK-Fortbildungsberuf "Fachwirt/in im E-Commerce" geht offiziell an den Start. Die entsprechende Verordnung über die Prüfung wurde im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Die erforderliche Berufspraxis für den Fachwirt reicht je nach Vorbildung von ein bis fünf Jahren.   mehr ...

"Bachelor Professional" für Handwerksmeister kommt

Handwerksmeister können für ihre Ausbildung einen neuen Titel tragen: Ab Januar gibt es für Fortbildungen im beruflichen Bereich die Abschlussbezeichungen "Bachelor Professional" und "Master Professional". Das beschloss der Bundesrat am Freitag. Die Länderkammer billigte damit nach dem Bundestag den Plan von Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU), die mit den neuen Namen die Berufsbildung stärken will. Dagegen hatte es zuvor massiven Widerstand vor allem aus den Hochschulen gegeben.   mehr ...

 


Bewerbungen

KI optimiert Recruiting - Google verpasst Hire ein Update

Knapp ein Jahr ist Googles Recruiting-App Hire alt – jetzt soll künstliche Intelligenz die Suche nach dem richtigen Bewerber optimieren.

Mit ein paar Klicks einen Interview-Termin vereinbaren oder automatisch Lebensläufe nach den passenden Skills durchsuchen: Googles Job-Portal-Tool Hire wird mit einem Update mit künstlicher Intelligenz ausgestattet, teilte Google mit. Damit soll die Job- beziehungsweise Mitarbeitersuche einfacher und effizienter funktionieren.   mehr ...

Datenschutzgrundverordnung - Acht Punkte, die Personalabteilungen bei der DSGVO beachten müssen

Die Datenschutzgrundverordnung betrifft nicht nur Kunden-, sondern auch Bewerberdaten. Bewerbungsmappen einfach weiterzuleiten geht nicht mehr. Auf diese Dinge müssen Personaler künftig achten.   mehr ...

Bewerbung via Smartphone - Wie die Mobile-Nutzung Recruiting-Prozesse verändert

Unser Alltag ist mobil. Das ist in erster Linie praktisch, verändert aber auch unsere Erwartungshaltung und unser Verhalten. Auswirkungen davon zeigen sich auch vermehrt im Recruiting, denn Mobile-Commerce-Kunden sind gleichzeitig auch potenzielle Bewerber.   mehr ...