Schulsystem / Bildung

Schulsystem - Homeschooling ist gar nicht so schwer. Zumindest in Finnland

Rechnenlernen auf dem iPad und Präsenzunterricht über Video: In Finnland war das während des Lockdowns möglich. Was Deutschland jetzt von den Finnen lernen kann:
 
An dem Gymnasium in Lauttasaari, einem Außenbezirk von Helsinki, endet der erste Schultag nach den Sommerferien. Fünf Monate lang war die Schule geschlossen, wegen Corona. Draußen lockt ein hellblauer finnischer Spätsommertag. Lehrerin Marjaana Ajanto fährt per Fernbedienung das Smartboard an der Stirnseite des Klassenraums herunter, ein fast zwei Quadratmeter großer Touchscreen, direkt verbunden mit den Computern der Schüler. Jeder Schüler bekommt hier einen Laptop von der Schule gestellt. Dabei ist die Schule keine besondere, in den Räumen stehen einfache Holzstühle und Tische, von den Wänden blättert schon ein wenig die Farbe. Die Ausstattung der Schüler mit elektronischen Arbeitsgeräten ist in Finnland ganz normal.    mehr ...

Bildungsgipfel im Kanzleramt - Lauter kleine Schritte

Beim Schulgipfel im Berliner Kanzleramt haben sich Bund und Länder auf eine engere Zusammenarbeit bei der Digitalisierung geeinigt. Thema des Gipfels im Kanzleramt, an dem neben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Bildungsminister der Länder, Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) und die SPD-Vorsitzende Saskia Esken teilnahmen, waren auch die Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen in den Schulen.   mehr ...

OECD-Bildungsbericht - Berufliche Bildung stark, allgemeinbildende Schulen schwächeln

Bildungsausgaben, Lehrergehälter, Klassengrößen: Der OECD-Bericht "Bildung auf einen Blick" liefert einen internationalen Statistikvergleich. Wo Deutschland gut abschneidet - und wo sich etwas tun muss.   mehr ...
 
 
 

Arbeitsmarkt / Einkommen / Mindestlohn

Coronakrise - Löhne in den unteren Einkommensgruppen schrumpfen stark

Die Cornakrise trifft Niedrigverdiener überdurchschnittlich stark. Laut Statistischem Bundesamt sind ihre Löhne um bis zu 7,4 Prozent gesunken. Allerdings ist das Kurzarbeitergeld dabei noch nicht eingerechnet:
 
Die Coronakrise hat vor allem in den unteren Einkommensgruppen auf die Brutto-Entgelte gedrückt. Die Nominallöhne lagen im zweiten Quartal des Jahres 4,0 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Da gleichzeitig die Verbraucherpreise um 0,8 Prozent gestiegen sind, betrug der reale Lohnrückgang sogar 4,7 Prozent. Ein solches Minus hat es seit Beginn der Statistik im Jahr 2007 noch nie gegeben.   mehr ...

Corona-Krise - Regierung verlängert Hilfen für Kurzarbeit

Die Bundesregierung hat die Finanzhilfen bei Kurzarbeit, die Unternehmen und Beschäftigten helfen sollen, die Folgen der Corona-Krise besser zu bewältigen, bis in das Jahr 2021 hinein verlängert. Das Kabinett billigte am Mittwoch einen entsprechenden Gesetzentwurf und zwei Verordnungen von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD).   mehr ...

Gehaltsunterschiede - Lohngefälle in Deutschland verringert sich

Das Statistische Bundesamt stellt für 2018 erstmals eine Tendenz zur Lohnangleichung zwischen Gering- und Besserverdienenden fest. Demnach erzielten die oberen zehn Prozent der Lohnskala das 3,27-Fache des Bruttostundenverdiensts von Geringverdienenden, 2014 sei es noch das 3,48-Fache gewesen.   mehr ...

 
 

Universitäten / Studium

Universitäten Ranking - Die besten Universitäten in Deutschland

Einmal im Jahr kürt die Times Higher Education in einem weltweiten Hochschulranking die besten Universitäten der Welt. Diesmal haben es acht deutsche Unis unter die Top 100 geschafft. Zwei Städte sind dabei sogar mit mehr als einer Hochschule im Ranking vertreten.   mehr ...
 
Infografik: Die besten Universitäten in Deutschland | Statista

Einreiseverbot für Onlinestudierende

Nur wer eine Präsenzpflicht an der Uni nachweisen kann, bekommt derzeit ein Visum für Deutschland. Eine ähnliche Praxis der USA empörte die Bundesregierung kürzlich.   mehr ...

Anja Karliczek - Studierende können ab Dienstag Nothilfen beantragen

Etwa zwei Drittel der Studierenden haben ihren Job wegen der Corona-Pandemie verloren. Die Bildungsministerin will sie mit monatlichen Zuschüssen unterstützen.   mehr ...
 
 
 

Management / Jobs

Führungsstil - Was Deutschlands Chefs falsch machen

Die deutschen Vorgesetzten sind von ihrem Führungsstil durchaus angetan, zeigt eine Studie. Ihre Untergebenen allerdings weniger – und das geht zulasten von Engagement, Einfallsreichtum und Zufriedenheit:

Chefbüro und Kaffeeküche sind nur wenige Meter voneinander entfernt, doch viele der dort geführten Gespräche könnten sich kaum deutlicher voneinander unterscheiden: Während Vorgesetzte gerne von ihrer Menschenkenntnis schwärmen und ihr motivierendes Wesen hervorheben, schimpfen die Mitarbeiter ein paar Türen weiter über mangelndes Vertrauen, starre Vorgaben und schlechte Stimmung. Wie weit Selbst- und Fremdwahrnehmung von Vorgesetzten auseinanderklaffen, das offenbart in seltener Deutlichkeit eine Studie der Personalberatung Kienbaum und der Stellenbörse Stepstone.   mehr ...

Abschied vom Büro? Sieger Homeoffice: Corona krempelt die Arbeitswelt um

Zu den Risiken und Nebenwirkungen von Corona gehört, dass viele Beschäftigte im Homeoffice arbeiten. Das sollte Unternehmen und Führungskräften zum Nachdenken bringen, finden Fachleute.   mehr ...

Richterin - Arbeitsrecht gilt auch im Homeoffice

Die Präsidentin des Thüringer Landesarbeitsgerichts weist darauf hin, dass die üblichen Regeln auch zuhause gelten. Ansonsten ergäben sich Risiken.   mehr ...


Ausbildung

Bundesweiter Vergleich - So unterschiedlich verdienen Azubis

Sie lernen das Gleiche, bekommen dafür im Monat jedoch mehr als 200 Euro weniger: Tariflöhne von Auszubildenden unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. Eine Studie zeigt, wie groß die Unterschiede sind:
 
In die Lehre zu starten, bedeutet für viele Auszubildende auch, ihr erstes eigenes Geld zu verdienen. Ausbildung ist dabei nicht gleich Ausbildung: Das Monatsgehalt fällt je nach Branche unterschiedlich aus. Und auch, in welcher Region man lebt und arbeitet, hat großen Einfluss darauf, wie viel am Ende des Monats auf dem Konto ist. Für die gleiche Tätigkeit bekommen Lehrlinge in manchen Teilen Deutschlands über 200 Euro mehr - pro Monat.   mehr ...

IT-Berufsausbildung - Neue Ausbildungsverordnung inklusive Big Data, KI und IoT

Update nach 23 Jahren: Die Ausbildungen für vier IT-Berufe sehen ab 1. August 2020 anders aus. Vor allem für die Fachinformatikerausbildung ändert sich viel:.   mehr ...

Umstrittene Änderung - Bundestag beschließt Rückkehr zur Meisterpflicht

Fliesenleger und Orgelbauer brauchen ab 2020 wieder einen Meistertitel, wenn sie etwa einen eigenen Betrieb gründen wollen. Kritiker befürchten eine Verschärfung des Fachkräftemangels:.   mehr ...

 

Der Freitag: "Das Azubi-Wunder."

Frauen im Beruf

Bundesarbeitsgericht - Hart erkämpfter Sieg

Weil Birte Meier offenbar schlechter bezahlt wurde als männliche Kollegen beim ZDF, hat die Journalistin gegen den Sender geklagt - und darf jetzt das Gehalt der anderen einsehen. Das Urteil könnte auch für andere Branchen Konsequenzen haben:

Eine Frau, die bemerkt, dass sie weniger verdient als ihre männlichen Kollegen, braucht Durchhaltevermögen. So wie die ZDF-Journalistin Birte Meier. Seit fünf Jahren versucht die 49-Jährige, deutsche Gerichte davon zu überzeugen, dass ihr derselbe Lohn zusteht wie den Männern aus ihrer Redaktion. Oder ein Schadenersatz von 80 000 Euro wegen der angenommenen Lohndiskriminierung. Oder zumindest das Recht zu erfahren, was ihre Kollegen verdienen.   mehr ...

Coronavirus - Die Krise der Frauen

Weniger Geld, keine Zeit, mehr Arbeit: Wie die Pandemie sich von Finnland bis Indien auf das andere Geschlecht auswirkt:

Männer- und Frauenleben unterscheiden sich fundamental. Das zu benennen ist keine feministische Ideologie, sondern das Gegenteil davon: schierer Realismus. Trotzdem hört man nun immer wieder das Argument, in einer Pandemie habe man mit "echten" Problemen zu kämpfen, der Feminismus sei dagegen ein Luxus für bessere Tage.   mehr ...

Blick hinter die Zahlen – Gutverdienende Frauen - Überraschende Zahlen: In Ostdeutschland verdienen Frauen mehr als Männer

Das Lamento über die schlechtere Bezahlung von Frauen ist allgegenwärtig, gerade um den Weltfrauentag. Dabei gehört auch zur Wahrheit: In den neuen Bundesländern verdienen Frauen mehr als Männer. Wie ist das zu erklären?   mehr ...

 
 

Fachkräfte in Deutschland

Märchen oder Realität? Seit Jahren hält sich in Deutschland hartnäckig die Story vom Fachkräftemangel:

Dabei ist immer wieder zu lesen, dass die Wirtschaft vor allem auf der Suche nach billigen Arbeitskräften ist und oft nur befristete Arbeitsverträge offeriert. Qualifizierte, oft akademisch gebildete Mitarbeiter sitzen auf der Straße. Meist, weil sie aufgrund Ausbildung oder Erfahrung einfach zu viel verdienen (wollen) ...

 

Fachkräftemangel? Schön wär's!

Aus allen möglichen Branchen heißt es: Uns geht das Personal aus. Tatsächlich spricht wenig für einen Mangel. Und selbst wenn – ein Problem wäre das nicht unbedingt:

Das Verhältnis zwischen offenen Stellen und Bewerbern und Arbeitslosen ist so niedrig wie lange nicht mehr. Trotzdem ist Forscher Bossler zurückhaltend, wenn von einem vermeintlichen Fachkräftemangel die Rede ist. "Es kommen immer noch zwei Arbeitslose auf eine offene Stelle", sagt er. "Man kann also nicht sagen, dass es einen generellen Engpass gibt. Im Durchschnitt sind genügend Arbeitskräfte vorhanden." Die Mitarbeitersuche mag für viele Unternehmen zwar schwieriger geworden zu sein – trotzdem sind sie auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor in einer günstigeren Position als die Menschen, die eine Stelle suchen.   mehr ...

Bundesregierung will gezielt ausländische Fachkräfte anwerben

Kanzlerin Angela Merkel spricht von einem Paradigmenwechsel: Das Gesetz zur Einwanderung von Fachkräften soll Deutschland als Arbeitsplatz attraktiver machen.   mehr ...

Der Fachkräftemangel ist ein Mythos

Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht mindestens ein Unternehmer beklagt, vergeblich nach Personal zu fahnden. Dabei kann von einem Fachkräftemangel keine Rede sein – Unternehmen suchen einfach nicht richtig.   mehr ...

 


Bewerbungen

KI optimiert Recruiting - Google verpasst Hire ein Update

Knapp ein Jahr ist Googles Recruiting-App Hire alt – jetzt soll künstliche Intelligenz die Suche nach dem richtigen Bewerber optimieren.

Mit ein paar Klicks einen Interview-Termin vereinbaren oder automatisch Lebensläufe nach den passenden Skills durchsuchen: Googles Job-Portal-Tool Hire wird mit einem Update mit künstlicher Intelligenz ausgestattet, teilte Google mit. Damit soll die Job- beziehungsweise Mitarbeitersuche einfacher und effizienter funktionieren.   mehr ...

Datenschutzgrundverordnung - Acht Punkte, die Personalabteilungen bei der DSGVO beachten müssen

Die Datenschutzgrundverordnung betrifft nicht nur Kunden-, sondern auch Bewerberdaten. Bewerbungsmappen einfach weiterzuleiten geht nicht mehr. Auf diese Dinge müssen Personaler künftig achten.   mehr ...

Bewerbung via Smartphone - Wie die Mobile-Nutzung Recruiting-Prozesse verändert

Unser Alltag ist mobil. Das ist in erster Linie praktisch, verändert aber auch unsere Erwartungshaltung und unser Verhalten. Auswirkungen davon zeigen sich auch vermehrt im Recruiting, denn Mobile-Commerce-Kunden sind gleichzeitig auch potenzielle Bewerber.   mehr ...