Arbeitsmarkt / Einkommen / Mindestlohn

Arbeitszeit - So entwickeln sich die Teilzeitstellen

Die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten steigt weiter, trotzdem ist die Teilzeitquote gesunken. Woran das liegt.

Wegen des starken Bedarfs an Arbeitskräften ist die Zahl der Vollzeitbeschäftigten im Vergleich zu den Teilzeitbeschäftigten zuletzt etwas stärker gewachsen. Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag in Nürnberg mitteilte, nahmen die Vollzeitstellen im zweiten Quartal 2018 um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zu. Die Zahl der Teilzeitbeschäftigten stieg um 1,5 Prozent.   mehr ...

Eurozone Arbeitslosigkeit fällt auf tiefsten Stand seit 2008

Fast zehn Jahre hat es gedauert, bis die Arbeitslosigkeit in der Eurozone wieder so niedrig ist wie Ende 2008. Im Juli lag die Arbeitslosenquote bei 8,2 Prozent, teilte das Statistikamt Eurostat mit. Zuletzt hatte es im November 2008 eine Quote unterhalb dieses Werts gegeben.   mehr ...

Fast jeder zweite Arbeitnehmer startet mit befristetem Vertrag

Die Zahl befristeter Arbeitsverträge beim beruflichen Neustart bleibt auf hohem Niveau. Vor allem Frauen werden häufig befristet eingestellt, zeigen aktuelle Zahlen der Bundesregierung.   mehr ...

 

Weiteres Spiegel: "Arbeitsmarkt im August - Sommerpause lässt Arbeitslosenzahl leicht steigen."

Zeit: "Wochenarbeitszeit - Deutsche arbeiten kürzer als der EU-Durchschnitt."

Zeit: "Zahl der unbefristeten Jobs gestiegen."

SZ: "So groß sind die Verdienstunterschiede in Deutschland."

Zeit: "Tarifverhandlungen - Tariflöhne in Deutschland steigen kräftig."

FAZ: "Einkommensteuer - Fast 3 Millionen Deutsche zahlen Spitzensteuersatz."

Zeit: "Mindestlohn soll in zwei Stufen auf 9,35 Euro steigen."

FAZ: "In der Regel älter als vierzig - 19.000 Einkommensmillionäre in Deutschland."

SZ: "Bundesregierung beschließt Ende der Teilzeit-Falle."

Tagesschau: "Bundesverfassungsgericht - "Kettenbefristung" bleibt verboten."

SZ: "Karlsruhe - Bundesverfassungsgericht bestätigt Streikverbot für Beamte."

SZ: "Regierung beschäftigt Tausende Mitarbeiter mit sachgrundloser Befristung."

Spiegel: "Tiefster Stand seit der Wiedervereinigung - Zahl der Arbeitslosen sinkt auf 2,3 Millionen."

Spiegel: "Tariferhöhung im Baugewerbe - Arbeitgeberverbände stimmen Schlichterspruch zu."

Wirtschaftswoche: "34,50 Euro pro Arbeitsstunde - Deutsche Arbeitskosten über dem EU-Schnitt."

n-tv: "Teilzeit, Leiharbeit, Minijobs - In Deutschland nimmt Niedriglohnarbeit zu."

Meedia.de: "Xing-Studie - Mehrheit der Befragten ist mit Gehalt unzufrieden und will Einblick in die Lohnstrukturen."

n-tv: "Weniger als 2000 Euro im Monat - Viele Vollzeitjobs reichen zum Leben nicht."

FAZ: "Ökonomen: 2,37 Millionen Arbeitslose im April."

FAZ: "Beamtensold - Die Bayern verdienen am meisten."

Statista: "Neue Studie der Hans Böckler Stiftung - So hoch müsste der Mindestlohn sein,"

Zeit: "Einkommensverteilung - Neun von zehn Deutschen halten Gehaltsunterschiede für zu groß."

GEW: "„Guter Abschluss: im Schnitt rund 7,5 Prozent für die Beschäftigten!“."

Tagesschau: "Heil-Gesetzentwurf - Rückkehr in Vollzeit - ein neuer Anlauf."

Tagesschau: "Neuer Tarifvertag - Ver.di nimmt Post-Angebot an."

Zeit: "Bundesagentur für Arbeit - Immer weniger Arbeitslose in Deutschland."

Tagesschau: "Reallöhne steigen - aber langsamer."

SZ: "Mindestlohn-Tricks kosten Deutschland zehn Milliarden."

Statista: "Befristete Beschäftigung und ihre Auswirkungen."

SZ: "Offene Stellen - Der Arbeitsmarkt ist ein kompliziertes Puzzle."

TAZ: "Gewerkschaften prangern Lohnraub an."

Spiegel: "Zahl der Leiharbeiter steigt."

Heise: "Nur Top-Fachkräfte profitieren vom Job-Boom auf dem Arbeitsmarkt."


Management / Jobs

Fehlzeiten-Report - Arbeit ohne Sinn macht krank

Eine Studie zu Fehlzeiten zeigt: Wer seinen Job nicht erfüllend findet, hat öfter Schlafstörungen und Rückenschmerzen. Warum sind viele von ihrer Arbeit enttäuscht?
 
Besorgniserregend viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer klagen in der Umfrage über gesundheitliche Probleme, sie berichten von seelischen und körperlichen Beschwerden: 45 Prozent, also fast die Hälfte der Befragten, leiden unter Erschöpfung. Fast jeder Dritte berichtet von Schlafstörungen. Knapp 30 Prozent fühlen sich ausgebrannt. Für alle diese Leiden macht die Mehrheit der Betroffenen ihren Job verantwortlich. Unter den körperlichen Beschwerden rangieren Rücken- oder Gelenkbeschwerden (52 Prozent aller Beschäftigten) und Kopfschmerzen (35 Prozent) an erster und zweiter Stelle. Auch bei diesen Beschwerden sieht mehr als jeder zweite Betroffene einen Zusammenhang mit seiner Arbeit. Gleichzeitig neigen viele Befragte zu Präsentismus, gehen also krank zur Arbeit: Jeder Fünfte war im vergangenen Jahr gegen ärztlichen Rat am Arbeitsplatz anwesend.   mehr ...

Unzufriedene Mitarbeiter : Fünf Millionen Deutsche haben innerlich schon gekündigt

Motivation am Arbeitsplatz? Fehlanzeige. Die meisten Arbeitnehmer in Deutschland machen nur noch Dienst nach Vorschrift – und würden am liebsten sofort kündigen. Dafür sind nicht nur die Vorgesetzten verantwortlich.   mehr ...

Diskussion ums Handwerk - Worum geht es bei der "Meisterpflicht"?

Der Meisterbetrieb ist wieder in der Diskussion. Laut einem Medienbericht fordern einige Unionspolitiker, in mehreren Berufen die Meisterpflicht wieder einzuführen. Sie kritisieren zu wenig Ausbildung und zu wenig Qualität seit einer Reform, mit der die rot-grüne Regierung 2004 den Meisterzwang gelockert hatte.   mehr ...

Zeit: "Arbeitsmodelle - Gefährlich flexibel: Minijobber, Klickworker, Scheinselbstständige: Die neuen Formen der Arbeitsverhältnisse gefährden den Sozialstaat."
Correctiv.org: "Ungerechte Arbeitswelt."
Zeit: "Mein Beruf ist ein Bullshitjob: Immobilienmakler, Unternehmensberater, Investmentbanker: Sie sind die Hofnarren des Kapitalismus, sagt der Anthropologe David Graeber. Er nennt sie Bullshitjobs."
Harvard Business Manager: " ."
Der Freitag: "Innerlich gekündigt."
Konfliktmanagement.: "Wie lösen wir Konflikte?"

Bildung / Schulsystem

Lehrermangel - Schule ohne Lehrer

In den Klassen fehlen die Lehrer. Der Deutsche Lehrerverband spricht von Tausenden freien Stellen für Pädagogen - und gleichzeitig steigt die Anzahl der Schüler:

Zum Start des neuen Schuljahres fehlen nach Angaben
des Deutschen Lehrerverbandes tausende Lehrkräfte. „Zählt man nur die derzeit tatsächlich nicht besetzten Stellen, kommt man auf rund 10 000 fehlende Lehrkräfte insbesondere an Grund-, Förder- und Berufsschulen“, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Wenn man aber die Stellen dazuzählt, die mit Quereinsteigern und Studenten beziehungsweise Pensionären besetzt sind und wird auch noch die fehlende Unterrichtsreserve berücksichtigt, dann kommt man auf rund 35 000 fehlende Lehrer in Deutschland.“   mehr ...

Ausländische Namen - Max kriegt bessere Noten als Murat

Max versus Murat: Grundschulkinder mit ausländischen Wurzeln werden einer Studie zufolge bei gleicher Leistung im Fach Deutsch von angehenden Lehrerinnen und Lehrern schlechter benotet. Wie die Universität Mannheim am Montag mitteilte, zeigten die Forscher in einer experimentellen Studie des Lehrstuhls Pädagogische Psychologie, dass Schüler mit ausländischem Namen schlechtere Diktat-Noten erhalten, auch wenn die Zahl der Fehler im Vergleich zu deutschen Schülern gleich ist.   mehr ...

Förderschulen - Kinder in der Sackgasse

- Das Land NRW muss einem Jungen Schadenersatz zahlen, weil er jahrelang zu Unrecht eine Förderschule besuchen musste.

- Experten sind sich sicher, dass es sich hier um keinen Einzelfall handelt.

- Sie hoffen, dass nun Gutachten sorgfältiger erstellt und Förderschwerpunkte jedes Jahr unter die Lupe genommen werden:

Ein normal intelligentes Kind, das mit dem Etikett "geistig behindert" auf eine Förderschule gehen muss - was dem Schüler Nenad M. geschah, kommt offenbar häufiger vor als bisher bekannt. Das lässt sich an Reaktionen auf das Urteil des Landgerichts Köln ablesen, das dem ehemaligen Sonderschüler am Dienstag Schadenersatz zusprach.   mehr ...

 
 
TAZ&: "Privatschulen und Einkommen - Kostspielige Bildung: Kinder aus einkommensschwachen Familien besuchen seltener Privatschulen, da das Schulgeld zu hoch ist. Das widerspricht dem Grundgesetz.."
Der Freitag: "In der Wahnsinnsrepublik: Immer mehr westdeutsche Bundesländer wollen das G8-Abitur nach 12 Jahren wieder abschaffen, weil viele Eltern gegen den Stress ihrer Kinder protestieren."

Fachkräftemangel

Märchen oder Realität? Seit Jahren hält sich in Deutschland hartnäckig die Story vom Fachkräftemangel:

Dabei ist immer wieder zu lesen, dass die Wirtschaft vor allem auf der Suche nach billigen Arbeitskräften ist und oft nur befristete Arbeitsverträge offeriert. Qualifizierte, oft akademisch gebildete Mitarbeiter sitzen auf der Straße. Meist, weil sie aufgrund Ausbildung oder Erfahrung einfach zu viel verdienen (wollen).

 

KfW-Studie - Deutschland fehlen Fachkräfte für den Bauboom

653.000 Wohnungsneubauten sind in Deutschland genehmigt. Die Projekte können aber nicht umgesetzt werden, weil qualifiziertes Personal fehlt. Vor allem betroffen ist das Klempner-, Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk:

Die wichtigste Ursache für Engpässe auf dem Wohnungsmarkt seien demnach nicht zu langsame Genehmigungen der Kommunen oder zu wenige Bauwillige. Eine zentrale Rolle spielten vielmehr Kapazitätsengpässe in der Bauwirtschaft - zunehmend ausgelöst durch Fachkräftemangel, heißt es in einer Studie der staatlichen Förderbank.   mehr ... 

DIHK ermittelt : In Deutschland fehlen 1,6 Millionen Fachkräfte

Immer mehr Betriebe finden einfach kein Personal mehr, hat eine Umfrage des DIHK ergeben. Die Experten warnen davor, was daraus folgt - nicht nur für die Firmen selbst.   mehr ...

So führen uns Politiker und Lobbyisten in die Irre - Das Märchen vom Fachkräftemangel

Um es vorweg zu nehmen: Der Fachkräftemangel ist real. Nur nicht so, wie er gern dargestellt wird. Im Dezember erschien die so genannte Fachkräfteengpassanalyse der Agentur für Arbeit. Gleich auf Seite 4 findet der Leser eine erstaunliche Information, die vielen in Politik und Lobbyverbänden nicht wirklich schmecken dürfte: "Aktuell zeigt sich nach der Analyse der Bundesagentur für Arbeit kein flächendeckender Fachkräftemangel in Deutschland."

 
 
FR-Online: "Warum aufhören? In Zeiten des Fachkräftemangels versuchen Unternehmen, ältere Beschäftigte mit ausgefeilten Konzepten möglichst lange im Betrieb zu halten."

Universitäten / Studium

"Die Studienfinanzierung ist nur auf die Mittelschicht ausgerichtet"

Unis verschicken nun Zusagen für das Wintersemester – und fordern Gebühren, bei denen Bafög nicht hilft. Die Gründerin von Arbeiterkind.de über eine Lücke im System.

Am 15. Juli endete die Bewerbungsfrist für Studienplätze zum kommenden Wintersemester. Inzwischen versenden die Unis erste Zusagen und fordern Gebühren für die Immatrikulation. Doch nicht alle können sich den Studienstart leisten. Katja Urbatsch, Geschäftsführerin der Initiative Arbeiterkind.de, sieht hier ein großes Problem.   mehr ...

Medizinstudium - NRW stellt bundesweit erstes Gesetz zur Landarztquote vor

- Nordrhein-Westfalen vergibt künftig einen Teil der Medizinstudienplätze an Bewerber, die sich verpflichten, nach dem Studium für zehn Jahre als Hausärzte auf dem Land zu arbeiten.

- Der Gesetzentwurf zur sogenannte Landarztquote ist bundesweit bisher einzigartig.

- Auch andere Bundesländer diskutieren den Ansatz, um künftig den Bedarf an Hausärzten in entlegenen Regionen abdecken zu können:

Nordrhein-Westfalen bietet jungen Menschen einen Deal an: Wer verspricht, nach einem Medizinstudium als Arzt auf dem Land zu arbeiten, bekommt einen der begehrten Studienplätze im Land. Mehr als sieben Prozent der Plätze werden ab dem Wintersemester 2019/20 außerhalb des sonstigen Vergabeverfahrens an diejenigen Anwärter vergeben, die dieses Versprechen eingehen.   mehr ...

Bologna hat das Studieren stark verändert

20 Jahre nach Beginn der Umstellung auf Bachelor/Master überlegen Europas Hochschulminister, wie es nun weitergeht. Selbst Bologna-Verfechter sehen Verbesserungspotenzial:

Mittlerweile ist die neue Studienstruktur in Deutschland weitgehend umgesetzt. Mehr als 90 Prozent aller Studiengänge führen zum Bachelor oder Master, der Rest zumeist zum Staatsexamen. Andere Abschlüsse spielen kaum noch eine Rolle. Dank Bologna können Studierende, vor allem wegen der großen Auswahl an aufbauenden Master-Studiengängen, ihre Studienbiografie heute weitaus besser definieren als früher, findet Wolf. Und durch die Internationalisierung mit immer mehr Studienangeboten auf Englisch und immer mehr Studierenden aus dem Ausland "kommt in der Wissenschaft viel stärker als früher die Welt zu uns".   mehr ...

 
 
Der Freitag: "Von den Siegenern lernen."

Bewerbungen

KI optimiert Recruiting - Google verpasst Hire ein Update

Knapp ein Jahr ist Googles Recruiting-App Hire alt – jetzt soll künstliche Intelligenz die Suche nach dem richtigen Bewerber optimieren.

Mit ein paar Klicks einen Interview-Termin vereinbaren oder automatisch Lebensläufe nach den passenden Skills durchsuchen: Googles Job-Portal-Tool Hire wird mit einem Update mit künstlicher Intelligenz ausgestattet, teilte Google mit. Damit soll die Job- beziehungsweise Mitarbeitersuche einfacher und effizienter funktionieren.   mehr ...

Datenschutzgrundverordnung - Acht Punkte, die Personalabteilungen bei der DSGVO beachten müssen

Die Datenschutzgrundverordnung betrifft nicht nur Kunden-, sondern auch Bewerberdaten. Bewerbungsmappen einfach weiterzuleiten geht nicht mehr. Auf diese Dinge müssen Personaler künftig achten.   mehr ...

Bewerbung via Smartphone - Wie die Mobile-Nutzung Recruiting-Prozesse verändert

Unser Alltag ist mobil. Das ist in erster Linie praktisch, verändert aber auch unsere Erwartungshaltung und unser Verhalten. Auswirkungen davon zeigen sich auch vermehrt im Recruiting, denn Mobile-Commerce-Kunden sind gleichzeitig auch potenzielle Bewerber.   mehr ...

 


Frauen im Beruf

Frauenquote im Detail - Viel zu früh zum Feiern

Zum ersten Mal erfüllen die Dax-Aufsichtsräte die Frauenquote von 30 Prozent. Das Gesetz zeigt also Wirkung. Doch die Analyse zeigt: Eigentlich ist die Steigerung mickrig:

Hat man ein Ziel erreicht, kann man zwischen zwei Optionen wählen. Entweder man steckt sich ein neues Ziel. So machen es die Dax-Konzerne üblicherweise, wenn es um Umsatzsteigerung oder Produktentwicklung geht. Oder man lehnt sich erst einmal zurück und erholt sich. Dafür, so sieht es aus, haben sich die meisten großen Firmen bei der Frauenförderung entschieden.   mehr ...

Allbright Stiftung - In Deutschland leiten am wenigsten Frauen Börsenunternehmen

In den Vorständen deutscher Dax-Unternehmen arbeiten nach wie vor nur wenige Frauen. Eine Studie der Allbright Stiftung hat die jeweils 30 größten börsennotierten Firmen in Frankreich, Großbritannien, Polen, Schweden, den USA und Deutschland verglichen und kommt zu dem Ergebnis: Nirgendwo sind auf der Führungsebene so wenige Frauen vertreten wie in Deutschland.   mehr ...

Frauenquote - In den Aufsichtsräten wirkt die Quote

Deutsche Unternehmen besetzen ihre Kontrollgremien häufiger mit Frauen als früher - weil sie es müssen. Bei Vorständen sieht es düster aus.   mehr ...

 


Ausbildung

Jeder vierte Lehrling wirft hin

- Einer von vier Lehrlingen in Deutschland bricht seine Berufsausbildung ab.

- Je nach Ausbildungsberuf fallen die Abbrecherquoten sehr unterschiedlich aus.

- Eine nähere Betrachtung zeigt: Wo die Vergütung besonders niedrig ist, halten die wenigsten durch:

Mehr als jede vierte berufliche Ausbildung in Deutschland wird abgebrochen, das ist der schlechteste Wert seit Beginn der Neunzigerjahre. Bei Auszubildenden, die Koch, Restaurantfachkraft oder Friseur werden wollen, hört sogar etwa jeder Zweite vor der Abschlussprüfung auf. Dies geht aus dem Entwurf für den Berufsbildungsbericht 2018 hervor, der der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Demnach wurden 2016 gut 146 000 Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst. Den Bericht legt das Bildungsministerium jedes Jahr vor.   mehr ...

Industrielle Metall- und Elektroberufe - Modernisierung der Ausbildung: Agil in die Industrie 4.0

Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat heute auf seiner Sitzung in Bonn die Teilnovellierung der industriellen Metall- und Elektroberufe und des Mechatronikers zum 1. August 2018 beschlossen. Damit sind die Sozialpartner der Metall- und Elektro-Industrie (M+E) einen wichtigen Schritt vorangekommen, ihre Berufe rasch und in einem „Agilen Verfahren“ für die Anforderungen der Digitalisierung und von Industrie 4.0 fit zu machen.   mehr ...

Statistik Zahl der Azubis erreicht Rekordtief

Im vergangenen Jahr haben etwa 510.900 Menschen in Deutschland eine Lehre begonnen, so wenige wie noch nie. Einige Berufe sind aber weiter begehrt.    mehr ...