Arbeitsmarkt / Einkommen / Mindestlohn

Jobcenter - Arbeitsagentur lässt Zählung von Arbeitslosen überprüfen

Die Jobcenter haben rund 115.000 Arbeitslose nicht als solche registriert, kritisiert der Bundesrechnungshof. Deshalb soll es künftig regelmäßige Prüfverfahren geben:
 
Nach der Kritik an der Erfassung von Arbeitslosen müssen die Jobcenter ihre Angaben regelmäßig kontrollieren. Es sei eine entsprechende Weisung in Kraft getreten, sagte eine Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit. Bei Unstimmigkeiten sollen demnach die Zahlen korrigiert werden.   mehr ...
 

Die Zahl der Nicht-EU-Bürger, die sich zur Arbeit in Deutschland aufhalten, ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Die meisten kamen aus Indien, China, Bosnien und Herzegowina sowie den USA:

Die Zuwanderung von Menschen mit einer Arbeitserlaubnis aus Staaten außerhalb der EU hat 2018 erneut zugenommen. Bis zum Jahresende 2018 kamen insgesamt 266.000 Menschen als sogenannte Erwerbsmigranten (Vorjahr: 217.000). Das war im dritten Jahr in Folge ein Anstieg von mehr als 20 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.   mehr ...

Bundesagentur - Fast die Hälfte der Arbeitslosen hat Migrationshintergrund

Von den rund 2,3 Millionen Arbeitslosen in Deutschland hat geschätzt fast jeder zweite einen Migrationshintergrund. Das teilte die Bundesagentur für Arbeit auf Anfrage des SPIEGEL mit und bestätigte damit einen Bericht der "Welt am Sonntag" ("WamS").   mehr ...

 

Weiteres Internetworld: "Logistikbranche - Deutsche Post und Verdi einigen sich auf Haustarifvertrag."

Wirtschaftswoche: "3,7 Prozent mehr Geld Tarif-Einigung in der Stahlbranche."

SZ: "Einigung im Tarifstreit - Acht Prozent mehr Gehalt im öffentlichen Dienst."

SZ: "Sozialbetrug - Paketdienste sollen für Subunternehmen haften."

FAZ: "33.000 weniger Jobsucher im Februar."

t3n: "Mindestlohn - Zoll-Razzia bringt Paketdienste deutschlandweit in Bedrängnis."

Spiegel: "Zahl der Industrie-Beschäftigten erreicht Rekord."

FAZ: "Neue Arbeitsmarktstudie : Deutschland spart 85 Milliarden Euro durch Arbeitsmarktaufschwung."

Spiegel: "3,4 Millionen Menschen haben mehrere Jobs."

Wirtschaftswoche: "Deutsche Arbeitslosenzahl steigt im Januar leicht an."

Zeit: "Bundesagentur für Arbeit - Geld für Weiterbildung bleibt teilweise ungenutzt."

Spiegel: "Sicherheitspersonal an Flughäfen - Ver.di verkündet Einigung im Tarifstreit."

FAZ: "Mehr Geld für Beamte geplant - „Wer die Besten will, muss ihnen etwas bieten“."

Zeit: "Tarifvertrag - Gewerkschaften fordern Bonus für Mitglieder."

n-tv: "Tarifvertrag bis 2021 - Bahn und Lokführer einigen sich."

n-tv: "Trotz Anstieg im Monatsvergleich - Arbeitslosigkeit auf tiefsten Dezemberstand seit 1991."

Zeit: "Zahl der Erwerbstätigen auf Rekordniveau."

Wirtschaftswoche: "Weitere Streiks abgewendet - Deutsche Bahn und Gewerkschaft EVG einigen sich."

Augsburger Allgemeine: "Viele Alleinerziehende haben selbst mit Vollzeit-Job weniger als Hartz-IV."

Statista: "So hoch ist der Mindestlohn in der EU."

FAZ: "Viele offene Stellen - Arbeitslosenzahl in Deutschland sinkt weiter."

FAZ: "Niederlage für Amazon - Streiks auf dem Betriebsgelände sind legal."

Heise: "Gleiches Geld für gleiche Arbeit - SAP schließt Lücken in Bezahlung."

Zeit: "Milliardenprogramm für Langzeitarbeitslose aufgesetzt."

Spiegel: "1,24 Millionen unbesetzte Jobs - Zahl der offenen Stellen steigt auf Rekordhoch."

Statista: "Wie es um die Jugendarbeitslosigkeit steht."

Spiegel: "Ab 2019 - Mindestlohn steigt auf 9,19 Euro - Scholz plädiert für zwölf Euro."

Tagesschau: "Quote bei 4,9 Prozent - Goldener Oktober auf dem Arbeitsmarkt."

Zeit: "Lebensverhältnisse in Deutschland - Millionen Deutsche müssen mit Niedriglöhnen auskommen."

t3n: "Tarifvertrag für digitale Elite - IG Metall und Bosch finden Einigung."

Spiegel: "September - Herbstanfang drückt Arbeitslosenzahl auf niedrigsten Stand seit 1991."

FAZ: "Arbeitszeit - So entwickeln sich die Teilzeitstellen."

Spiegel: "Eurozone - Arbeitslosigkeit fällt auf tiefsten Stand seit 2008."

Spiegel: "Fast jeder zweite Arbeitnehmer startet mit befristetem Vertrag."

Spiegel: "Arbeitsmarkt im August - Sommerpause lässt Arbeitslosenzahl leicht steigen."

Zeit: "Wochenarbeitszeit - Deutsche arbeiten kürzer als der EU-Durchschnitt."

Zeit: "Zahl der unbefristeten Jobs gestiegen."

SZ: "So groß sind die Verdienstunterschiede in Deutschland."

Zeit: "Tarifverhandlungen - Tariflöhne in Deutschland steigen kräftig."

FAZ: "Einkommensteuer - Fast 3 Millionen Deutsche zahlen Spitzensteuersatz."

Zeit: "Mindestlohn soll in zwei Stufen auf 9,35 Euro steigen."

FAZ: "In der Regel älter als vierzig - 19.000 Einkommensmillionäre in Deutschland."

SZ: "Bundesregierung beschließt Ende der Teilzeit-Falle."

Tagesschau: "Bundesverfassungsgericht - "Kettenbefristung" bleibt verboten."

SZ: "Karlsruhe - Bundesverfassungsgericht bestätigt Streikverbot für Beamte."

SZ: "Regierung beschäftigt Tausende Mitarbeiter mit sachgrundloser Befristung."

Spiegel: "Tiefster Stand seit der Wiedervereinigung - Zahl der Arbeitslosen sinkt auf 2,3 Millionen."

Spiegel: "Tariferhöhung im Baugewerbe - Arbeitgeberverbände stimmen Schlichterspruch zu."

Wirtschaftswoche: "34,50 Euro pro Arbeitsstunde - Deutsche Arbeitskosten über dem EU-Schnitt."

n-tv: "Teilzeit, Leiharbeit, Minijobs - In Deutschland nimmt Niedriglohnarbeit zu."


Frauen im Beruf

Börsennotierte Unternehmen - Frauen sind an der Spitze noch immer eine Seltenheit

Der Frauenanteil in den Vorständen der 160 deutschen Börsenunternehmen liegt bei 8,8 Prozent. Obwohl in den Aufsichtsräten fast jedes dritte Mitglied weiblich ist, werden nur wenig Frauen in die Vorstände berufen. Einige Unternehmen haben gar die Zielvorgabe 0 Prozent Frauen mit der Begründung die aktuelle Besetzung sei zufriedenstellend:

Infografik: Frauen sind an der Spitze noch immer eine Seltenheit | Statista

Wie die Grafik von Statista basierend auf einer Auswertung der AllBright Stiftung zeigt, gibt es in den DAX30-Unternehmen nicht eine Frau als Vorstandsvorsitzende. In allen 160 Unternehmen sind es 2,5 Prozent. Am höchsten ist der Anteil der Frauen als Vertreterinnen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Aufsichtsrat mit 34,4 Prozent.   mehr ...

Männliche Aufsichtsräte berufen kaum Frauen in Vorstände - Explizit gesetztes Ziel: "Null Frauen"

Die Dominanz von Männern bei wichtigen Aufsichtsratsposten bremst laut einer Studie den Aufstieg von Frauen in die Topetage deutscher Konzerne. An der Ernennung von Vorständen seien fast ausschließlich Männer beteiligt, obwohl inzwischen im Schnitt 30 Prozent der Aufsichtsratsmitglieder weiblich seien, heißt es in einer Untersuchung der gemeinnützigen Allbright Stiftung. Demnach lag der Frauenanteil in der Führungsetage der 160 Unternehmen der Dax-Indexfamilie zum 1. Februar bei 8,8 Prozent. Im September 2018 waren es 8 Prozent gewesen.   mehr ... 

Gehaltsunterschiede - Eine nicht erklärbare Lücke bleibt

Wird die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen kleiner? Nein, das zeigen die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum sogenannten Gender-Pay-Gap – dem Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen. Demnach betrug der unbereinigte Einkommensunterschied zwischen den Geschlechtern im vergangenen Jahr 21 Prozent – und damit genauso viel wie im Vorjahr.   mehr ...
 
 
 

Management / Jobs

Berufe - Jobs mit Zukunft - von Ux-Designern und Data Scientists

Ständig entstehen neue Berufe. Doch erst wenn sie in der Datenbank der Agentur für Arbeit landen, steht fest: Hier gibt es Bedarf. Zwölf Beispiele:

Mit schöner Regelmäßigkeit rufen Trendscouts neue Berufe aus, vom Tele-Chirurgen bis zum urbanen Bauern. Die Wirklichkeit kann da nicht ganz mithalten: Manche Berufe sind reine Fantasieprodukte, andere - wie IT-Security-Experten - gibt es schon lange. Gern werden auch Fertigkeiten im Umgang mit neuen Technologien zu Berufen erklärt. Doch den oft prognostizierten "Experten für 3-D-Druck" wird es als einheitliches Berufsbild wohl nie geben, weil diese Technologie mit ganz verschiedenen Materialien in vielen Branchen von Industrie und Handwerk einsetzbar ist.   mehr ...

BAG-Urteil - Vorgesetzte müssen Arbeitnehmer vor Urlaubsverfall warnen

Arbeitgeber müssen ihre Mitarbeiter künftig auffordern, noch nicht beantragten Urlaub zu nehmen, und sie auch darauf hinweisen, dass die freien Tage sonst verfallen. Das hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt entschieden und damit EU-Recht in deutsches Recht übertragen: „Arbeitnehmer können jetzt prüfen, ob sie vielleicht doch noch Anspruch auf Urlaub haben, von dem sie dachten, er sei verfallen“, sagte Oliver Klose, Sprecher beim Bundesarbeitsgericht (BAG), nach der Urteilsverkündung. Allerdings ließen die Erfurter Richter offen, ob der Anspruch auch verjähren kann.   mehr ...

Arbeitsrecht - Bald Recht auf Homeoffice? Das sagt der Anwalt

Nach Medienberichten arbeitet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) an einem Gesetzesvorhaben, das Arbeitnehmern ein Recht auf Homeoffice einräumen soll. Was ist der Status Quo? Rechtsanwalt Johannes Altstadt von der Kanzlei Kliemt Arbeitsrecht hat die Fakten geprüft.   mehr ...

 
 
Weiteres t3n: "Das Harvard-Konzept der Verhandlungstaktik – das solltest du darüber wissen."
t3n: "6 kostenlose Businessplan-Vorlagen zum Download."
Elektroniknet: "Mitarbeiterzufriedenheit - Deutschlands beliebteste Arbeitgeber."
Elektroniknet: "Auswertung von Joblift - München ist Job-Mekka für Elektroingenieure."
Spiegel: "Arbeitnehmer 2.0 - Wie Exoskelette körperliche Arbeit gesünder machen sollen."
Statista: "86,8 Prozent der Tarifbeschäftigten bekommen Weihnachtsgeld."
SZ: "EuGH stärkt Arbeitnehmerrechte bei Urlaubsanspruch."
t3n: "Dienstreise: Gesamte Reisezeit ist Arbeitszeit – urteilt das Bundesarbeitsgericht."
Wirtschaftswoche: "Demografischer Wandel in Unternehmen - „Das tatsächliche Alter spielt für Leistungsfähigkeit und Fehlzeiten keine Rolle."
FAZ: "Einstiegsgehälter - Viel verdienen ohne Studium."
FAZ: "Strengere Grenzwerte im Job - EU will Arbeitnehmer besser vor Krebs schützen."
Zeit: "Mitarbeiterzufriedenheit - "Jeder Mitarbeiter ist Kunde"."
Zeit: "Fehlzeiten-Report - Arbeit ohne Sinn macht krank."
FAZ: "Unzufriedene Mitarbeiter : Fünf Millionen Deutsche haben innerlich schon gekündigt."
BR: "Diskussion ums Handwerk - Worum geht es bei der "Meisterpflicht"?"
Elektroniknet:  "IT verdrängt Ingenieure - Maschinenbau- und Elektroningenieure fallen zurück."
Wirtschaftswoche: "Motivationsbullshit - Warum ein Leben außerhalb der Komfortzone gefährlich ist."
SZ: "Auswüchse am Arbeitsmarkt - Sie sind zu unflexibel."
IG Metall: "Die Grenzen im Weisungsrecht."
SZ: "Entgelttransparenzgesetz - Was verdienen eigentlich die anderen?"
Impulse: "5-Stunden-Tag - Fünf Stunden Arbeit, volles Gehalt – kann das funktionieren?"
DGB: "DGB fordert Zurückdrängen prekärer Beschäftigungsverhältnisse."
TAZ: "Tarifflucht der Unternehmen - Abspalten und abschwatzen."
RP-Online: "Flexibilisierung - 2,1 Mio. Beschäftigte arbeiten auf Abruf."
SZ: "Job-Rotation - Wollt ihr euch treu sein bis zur Rente?"
SZ: "Psychische Belastungen - Ermüdende Selbstoptimierung ist kein Heldentum."
Statista: "Arbeit & Beruf - Die Deutschen sind karrieremüde."
SZ: "Job - Sie machen jetzt Urlaub, basta!"
Correctiv.org: "Ungerechte Arbeitswelt."

Bildung / Schulsystem

Wettstreit um Talente - Deutschland verliert seine Einsteins

Warum kommen Google, Amazon und Facebook nicht aus Deutschland? Das hat auch zu tun mit den Chancen, die Mädchen oder Kinder in armen Elternhäusern haben: 

Warum kommen Google, Amazon und Facebook nicht aus Deutschland? Eine typische Antwort auf diese Frage ist Deutschlands unversöhnliche Haltung gegenüber dem Scheitern. Während in den Vereinigten Staaten Scheitern als Nebenprodukt des Erfolgs angesehen wird, wird das Scheitern in Deutschland nie verziehen.

Aber es gibt einen weiteren, viel beunruhigenderen Grund für das Fehlen von Hightech-Unternehmen in Deutschland: die verlorengegangenen Einsteins, die potentiellen Pioniere, die aus den talentiertesten Kindern aus benachteiligten Elternhäusern hätten hervorgehen können.   mehr ...

Grundgesetzänderung - Bund und Länder einigen sich auf Digitalpakt

Bund und Länder haben sich auf Änderungen des Grundgesetzes verständigt und damit den Weg für den Digitalpakt Schule frei gemacht. Der Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag erzielte einen Kompromiss, der Milliardenhilfen des Bundes für die Länder ermöglicht, wie Mitglieder des Auschusses mitteilten. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hatte die Einigung auf Twitter öffentlich gemacht.   mehr ...

Schulabschlüsse - Das Abitur ist zum Standardabschluss geworden

Eine absolute Mehrheit der jungen Menschen in Deutschland besitzt eine Hochschulberechtigung. Verschoben hat sich in wenigen Jahrzehnten auch das Geschlechterverhältnis der Bildungszertifikate.   mehr ...

 
 

Universitäten / Studium

Interview - „Eine andere ökonomische Lehre ist möglich“

Helge Peukert hat Wirtschafts-Lehrbücher analysiert. Und fast nur Marktkonformismus gefunden:
 
Paul Samuelson hat eines der erfolgreichsten Lehrbücher der Wirtschaftswissenschaften verfasst – von ihm ist folgender Satz überliefert: „Solange ich volkswirtschaftliche Lehrbücher schreiben kann, kümmere ich mich nicht sehr darum, wer die Gesetze eines Landes schreibt oder die Staatsverträge ausarbeitet.“ Aber was steht eigentlich in diesen Lehrbüchern angehender Ökonomen und Ökonominnen? Hat die Krise vor zehn Jahren etwas an den Inhalten geändert? Systematisch untersucht hat das der Wirtschaftswissenschaftler Helge Peukert, ein Vorkämpfer für die „Pluralisierung“ seiner Disziplin.   mehr ...

Studienfinanzierung - Regierung will Bafög bis 2020 erhöhen

Die Bundesregierung will mit einem neuen Gesetz das Bafög deutlich erhöhen. Der Höchstsatz der Förderung für Schüler und Studenten soll ab dem Wintersemester 2019 von 735 Euro in zwei Stufen bis 2020 auf insgesamt rund 850 Euro steigen. Das sieht ein Gesetzentwurf von Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) vor. Bis 2022 plant der Bund, für die Reform mehr als 1,8 Milliarden Euro auszugeben. Die Reform ist an diesem Freitag Thema einer Anhörung von Verbänden im Bundesbildungsministerium in Berlin.    mehr ...

Medizinstudium - So produzieren wir exzellente Ärzte, keine guten

Der neue Staatsvertrag sollte die Zulassung zum Medizinstudium gerechter machen. Stattdessen wird er das Studium sozial noch selektiver machen.   mehr ...

 
 

Fachkräftemangel

Märchen oder Realität? Seit Jahren hält sich in Deutschland hartnäckig die Story vom Fachkräftemangel:

Dabei ist immer wieder zu lesen, dass die Wirtschaft vor allem auf der Suche nach billigen Arbeitskräften ist und oft nur befristete Arbeitsverträge offeriert. Qualifizierte, oft akademisch gebildete Mitarbeiter sitzen auf der Straße. Meist, weil sie aufgrund Ausbildung oder Erfahrung einfach zu viel verdienen (wollen).

 

Landlust? Wie Unternehmen Fachkräfte in die Provinz locken

Alle wollen aufs Land? Unternehmen wie SAP, Adidas, Audi oder Zeiss wissen es besser: Um qualifizierte Leute anstellen zu können, müssen sie viel bieten:
 
VW, Adidas, Audi, Bertelsmann, Lidl, Zeiss oder eben zum Beispiel SAP sind Unternehmen, die ihre Firmensitze in kleinen Städten haben, in denen sie meist der einzige große Arbeitgeber sind. Viel wurde in den vergangenen Jahren darüber geschrieben, dass immer mehr junge Menschen aufs Land ziehen wollen. Weil sie dort Kinder bekommen wollen, weil sie keine Lust mehr haben, in den Großstädten hohe Mieten zu zahlen. Weil sie wieder in die Nähe ihrer Familie ziehen wollen. Die angebliche Landlust von jungen Großstädtern schlägt sich seit Jahren als Lebensgefühl nieder im Erfolg von Zeitschriften wie Liebes Land oder eben Landlust, in Trends wie Stricken, Wildkräutersammeln oder Marmelade-Einkochen. Und tatsächlich: 2014 sind zum ersten Mal mehr Menschen aus den größten deutschen Städten weggezogen als hinzugekommen, so Ergebnisse des Statistischen Bundesamts.   mehr ...

"Im Kern geht es darum, dass wir nicht die Falschen abschieben"

  • Die Bundesregierung hat das bis zuletzt strittige Fachkräfteeinwanderungsgesetz beschlossen.
  • Der vom Kabinett gebilligte Entwurf soll den Zuzug von Arbeitnehmern aus Nicht-EU-Staaten erleichtern, um den Fachkräftemangel in Deutschland abzumildern.
  • Die strittigen Regelungen zur Duldung bei Beschäftigung und Ausbildung wurden in ein separates Gesetz ausgegliedert.
  • Wirtschaftsminister Altmaier spricht von einem "historischen Tag", Innenminister Seehofer lobt die Pläne als "modern" und "unbürokratisch.   mehr ...

Bertelsmann-Studie - Mehr Fachkräfte aus Drittstaaten in Deutschland

Die Zuwanderung von Fachkräften aus Nicht-EU-Staaten nach Deutschland wächst einer Studie zufolge – liegt allerdings weiterhin auf niedrigem Niveau. 2017 seien fast 545.000 Menschen aus Drittstaaten gekommen, wie aus einer Untersuchung der Bertelsmann Stiftung hervorgeht. Von ihnen erhielten rund 38.100 Personen als Fachkräfte einen Aufenthaltstitel, das entspricht sieben Prozent. 2015 seien es nur drei Prozent gewesen.   mehr ... 
 
 
 
FR-Online: "Warum aufhören? In Zeiten des Fachkräftemangels versuchen Unternehmen, ältere Beschäftigte mit ausgefeilten Konzepten möglichst lange im Betrieb zu halten."

Bewerbungen

KI optimiert Recruiting - Google verpasst Hire ein Update

Knapp ein Jahr ist Googles Recruiting-App Hire alt – jetzt soll künstliche Intelligenz die Suche nach dem richtigen Bewerber optimieren.

Mit ein paar Klicks einen Interview-Termin vereinbaren oder automatisch Lebensläufe nach den passenden Skills durchsuchen: Googles Job-Portal-Tool Hire wird mit einem Update mit künstlicher Intelligenz ausgestattet, teilte Google mit. Damit soll die Job- beziehungsweise Mitarbeitersuche einfacher und effizienter funktionieren.   mehr ...

Datenschutzgrundverordnung - Acht Punkte, die Personalabteilungen bei der DSGVO beachten müssen

Die Datenschutzgrundverordnung betrifft nicht nur Kunden-, sondern auch Bewerberdaten. Bewerbungsmappen einfach weiterzuleiten geht nicht mehr. Auf diese Dinge müssen Personaler künftig achten.   mehr ...

Bewerbung via Smartphone - Wie die Mobile-Nutzung Recruiting-Prozesse verändert

Unser Alltag ist mobil. Das ist in erster Linie praktisch, verändert aber auch unsere Erwartungshaltung und unser Verhalten. Auswirkungen davon zeigen sich auch vermehrt im Recruiting, denn Mobile-Commerce-Kunden sind gleichzeitig auch potenzielle Bewerber.   mehr ...

 


Ausbildung

Jeder vierte Lehrling wirft hin

- Einer von vier Lehrlingen in Deutschland bricht seine Berufsausbildung ab.

- Je nach Ausbildungsberuf fallen die Abbrecherquoten sehr unterschiedlich aus.

- Eine nähere Betrachtung zeigt: Wo die Vergütung besonders niedrig ist, halten die wenigsten durch:

Mehr als jede vierte berufliche Ausbildung in Deutschland wird abgebrochen, das ist der schlechteste Wert seit Beginn der Neunzigerjahre. Bei Auszubildenden, die Koch, Restaurantfachkraft oder Friseur werden wollen, hört sogar etwa jeder Zweite vor der Abschlussprüfung auf. Dies geht aus dem Entwurf für den Berufsbildungsbericht 2018 hervor, der der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Demnach wurden 2016 gut 146 000 Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst. Den Bericht legt das Bildungsministerium jedes Jahr vor.   mehr ...

Industrielle Metall- und Elektroberufe - Modernisierung der Ausbildung: Agil in die Industrie 4.0

Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat heute auf seiner Sitzung in Bonn die Teilnovellierung der industriellen Metall- und Elektroberufe und des Mechatronikers zum 1. August 2018 beschlossen. Damit sind die Sozialpartner der Metall- und Elektro-Industrie (M+E) einen wichtigen Schritt vorangekommen, ihre Berufe rasch und in einem „Agilen Verfahren“ für die Anforderungen der Digitalisierung und von Industrie 4.0 fit zu machen.   mehr ...

Statistik Zahl der Azubis erreicht Rekordtief

Im vergangenen Jahr haben etwa 510.900 Menschen in Deutschland eine Lehre begonnen, so wenige wie noch nie. Einige Berufe sind aber weiter begehrt.    mehr ...