Ausbildung

DIHK - Berufsausbildung bei Jugendlichen ein wenig beliebter

Laut DIHK sinkt die Zahl der Betriebe, die nicht alle Ausbildungsplätze besetzen können. Dennoch bleiben viele Stellen offen. Besonders unbeliebt sind Gastro und Verkehr:
 
Den Unternehmen in Deutschland fällt es offenbar wieder etwas leichter, Ausbildungsplätze zu besetzen – aber noch immer bleiben viele Stellen offen. In einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags DIHK gaben 68 Prozent der Betriebe an, im vergangenen Jahr all ihre Ausbildungsplätze besetzt zu haben. 32 Prozent der Firmen gelang das nicht. An der Umfrage hatten sich rund 12.500 Unternehmen beteiligt.   mehr ...

Die beliebtesten Ausbildungsberufe 2018

Das Statistische Bundesamt hat die beliebtesten Ausbildungsberufe für 2018 bekanntgegeben. Wie in jedem Jahr gab es einen deutlichen geschlechtsbezogenen Unterschied, welche Berufe die jungen Menschen bevorzugen:

Infografik: Die beliebtesten Ausbildungsberufe 2018 | Statista

Bei den Frauen stand 2018 die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement auf Platz 1, mit rund 19.650 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen in diesem Beruf. Auf Platz 2 stand die Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten und auf Platz 3 die zur Einzelhandelskauffrau, wie die Statista-Grafik zeigt.

Unter den Männern rangierte der
Ausbildungsberuf Kraftfahrzeugmechatroniker auf dem ersten Platz, gefolgt von der Ausbildung zum Fachinformatiker und zum Elektroniker. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 521.900 Ausbildungsverträge in Deutschland neu abgeschlossen.   mehr ...

515 Euro im ersten Lehrjahr - Mindestlohn für Azubis soll 2020 kommen

Die Bundesregierung macht offenbar den Weg frei für einen Mindestlohn für Auszubildende. Das berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf das Bundesbildungsministerium. Demnach soll das Kabinett am Mittwoch eine Regelung beschließen, wonach Azubis im ersten Ausbildungsjahr ab 2020 mindestens 515 Euro monatlich bekommen. In den folgenden Jahren soll der Mindestsatz nach und nach auf 620 Euro steigen.   mehr ...


Arbeitsmarkt / Einkommen / Mindestlohn

Jobs - Heil will Arbeitnehmer vor möglicher Konjunkturkrise schützen

  • Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat ein Gesetz für Herbst angekündigt, das Arbeitnehmer im Falle einer Konjunkturkrise schützen soll.
  • Es sieht vor, dass das Kurzarbeitergeld schneller ausgezahlt wird und Arbeitnehmer bei Weiterbildungen staatlich stärker unterstützt werden.
  • Das neue Gesetz knüpft an das seit Anfang des Jahres geltende Qualifizierungschancengesetz an:

In den vergangenen Monaten gaben Unternehmen immer wieder Stellenkürzungen bekannt und senkten ihre Gewinnprognosen. Das schürt Sorgen um die Konjunktur und Ängste vor einem Jobverlust. Dagegen möchte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) nun etwas tun und Arbeitnehmer im Falle einer Konjunkturkrise besser schützen. "Für den Fall, dass es sich nicht nur um eine Konjunkturabkühlung handelt, wollen wir uns auch für den Krisenfall wappnen", sagte Heil im rheinland-pfälzischen Herxheim. Sein Plan: ein Gesetz mit dem Titel "Arbeit-von-morgen-Gesetz", das er im Herbst vorlegen will.   mehr ...

Jugendarbeitslosigkeit sinkt auf historischen Tiefstwert

Nur 6,2 Prozent der 15- bis 24-Jährigen sind ohne Job. So wenig wie noch nie seit der Wiedervereinigung. In Ostdeutschland ist die Ausbildungsplatzsuche schwieriger:
 
Die Jugendarbeitslosigkeit war 2018 so niedrig wie noch nie nach der Wiedervereinigung: In der gesamten Bundesrepublik beträgt die Arbeitslosenquote unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren 6,2 Prozent, teilt das Statistische Bundesamt mit.   mehr ...

Bundesagentur für Arbeit - Einkommen im Osten noch immer deutlich niedriger als im Westen

Demnach liegen die 60 Landkreise und Städte mit den niedrigsten Einkommen in Ostdeutschland. Am wenigsten verdienen Vollzeitbeschäftigte mit durchschnittlich 2.272 Euro brutto im sächsischen Landkreis Görlitz. Knapp davor lagen der Erzgebirgskreis mit 2.301 Euro Bruttoeinkommen, Vorpommern-Rügen mit 2.303 Euro, sowie das Altenburger Land in Thüringen, wo sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer im Durchschnitt 2.308 Euro verdienen.   mehr ...
 

Internetworld: "Logistikbranche - Deutsche Post und Verdi einigen sich auf Haustarifvertrag."

Wirtschaftswoche: "3,7 Prozent mehr Geld Tarif-Einigung in der Stahlbranche."

SZ: "Einigung im Tarifstreit - Acht Prozent mehr Gehalt im öffentlichen Dienst."

SZ: "Sozialbetrug - Paketdienste sollen für Subunternehmen haften."

Statista: "So hoch ist der Mindestlohn in der EU."


Bildung / Schulsystem

Mehr Geld, andere Rückzahlung - Das bringt die Bafög-Reform

Die Anzahl der Bafög-Bezieher geht seit Jahren zurück. Nun will die Regierung eine Trendwende herbeiführen. Damit können Studierende künftig rechnen:

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 518.000 Studenten erhielten im Jahr 2018 Bafög, das waren 39.000 beziehungsweise 7 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Der Abwärtstrend hält mittlerweile seit 2013 an. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) will nun mit einer Bafög-Reform gegensteuern. Diese ist seit dem 1. August in Kraft und setzt an verschiedenen Punkten an. So steigt der Förderhöchstsatz im Jahr 2020 von monatlich 735 Euro auf 861 Euro.   mehr ...

Grundschule - Mit viereinhalb zum Sprachtest

Viele Bundesländer überprüfen vor der Einschulung die Deutschkenntnisse der Kinder. Und dann? Eine Übersicht:

Zumindest das hat Unions-Fraktionsvize Carsten Linnemann geschafft: Die Verwirrung ist groß. Zu Wochenbeginn hatte der CDU-Politiker in markigen Worten eine Deutschpflicht für Grundschulkinder angemahnt; eingeschult werden solle nur, wer die Sprache ausreichend beherrscht. CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak sprang ihm bei und forderte Sprachuntersuchungen vor der ersten Klasse. "Damit alle Kinder in der Schule mitsprechen und gleichberechtigt teilhaben können, brauchen wir gezielte Sprachförderung im Kindergarten, überall verbindliche Sprachtests vor der Einschulung", twitterte er. Teilweise fordern die Unionspolitiker dabei Dinge, die es in ähnlicher Form schon gibt. Fest steht aber wie so oft in der Schulpolitik: Jedes Bundesland verfährt ein bisschen anders.   mehr ...

Wachsende Schülerzahlen - Spalten Privatschulen unser Schulwesen?

Eine Million Kinder und Jugendliche lernen inzwischen an Privatschulen. Mancherorts schließen öffentliche Schulen, und neue private öffnen. Was macht das mit der Chancengleichheit? Droht ein Zwei-Klassen-System?   mehr ...

 
 

Fachkräfte in Deutschland

Märchen oder Realität? Seit Jahren hält sich in Deutschland hartnäckig die Story vom Fachkräftemangel:

Dabei ist immer wieder zu lesen, dass die Wirtschaft vor allem auf der Suche nach billigen Arbeitskräften ist und oft nur befristete Arbeitsverträge offeriert. Qualifizierte, oft akademisch gebildete Mitarbeiter sitzen auf der Straße. Meist, weil sie aufgrund Ausbildung oder Erfahrung einfach zu viel verdienen (wollen).

 

Der Fachkräftemangel zeigt sich nicht an den Gehältern

Angeblich fehlten der Industrie noch nie so viele IT-Experten wie zurzeit. Doch die Firmen reißen sich um die vorhandenen Softwareentwickler offenbar nicht mit entsprechend höheren Gehältern:

Einen "Rekordengpass in der IT" hat das Institut der Deutschen Wirtschaft Köln in seinem MINT-Frühjahrsreport 2019 festgestellt. Wenn man dem Gesetz der freien Marktwirtschaft folgt, nach dem der Preis aus Angebot und Nachfrage entsteht, müssten die Gehälter von IT-Fachleuten in den vergangenen Jahren genauso exorbitant angewachsen sein wie der Mangel an diesen Menschen. Sind sie aber nicht. Das zeigt eine Auswertung von Gehaltsdaten, die Gehalt.de für Golem.de durchgeführt hat. Das Gehaltsportal verfügt nach eigenen Angaben über gut eine Million aktuelle Gehaltsdaten. Für Golem.de hat Gehalt.de die Einkommenssituation von IT-Profis in der IT-Branche nach den wichtigsten Kriterien ausgewertet, die wesentliche Auswirkungen auf die Höhe des Einkommens haben.   mehr ...

Wettbewerb um Fachkräfte - Elektroniker hängen Ingenieure ab

Elektroniker, Elektriker und Elektroinstallateure haben derzeit besonders gute Berufsaussichten: 3,7 Prozent von knapp 14.000 ausgewerteten Stellenanzeigen richteten sich an diese Berufsgruppe, zeigt der Arbeitsmarktreport 2019 der Prüfgesellschaft Dekra.   mehr ...

Aus allen möglichen Branchen heißt es: Uns geht das Personal aus. Tatsächlich spricht wenig für einen Mangel. Und selbst wenn – ein Problem wäre das nicht unbedingt.   mehr ...
 
 
 

Universitäten / Studium

Sprachtests - Die Sprache des Geldes

Ohne den teuren Englischtest Toefl bekommt man in vielen Studiengängen keinen Platz. Jetzt stellen die ersten Fakultäten fest: Er könnte überflüssig sein:

Erste Uni-Institute stellen den Test infrage

Während die Zahl der Deutschen, die den Test ablegen, nach Angaben von ETS immer noch steigt, beginnen inzwischen die ersten Uni-Institute, den Toefl infrage zu stellen. So wurde an der Universität Hamburg der Test als Voraussetzung für den Anglistik-Bachelor zum Wintersemester 2012/2013 abgeschafft. Der administrative Aufwand sei zu groß geworden, argumentiert die Studiendekanin und Anglistik-Professorin Susanne Rupp. "Ich halte es auch für problematisch, zu viel auf externe Dienstleister zurückzugreifen, um Sprachkenntnisse zu prüfen", sagt sie. Die Qualität der Studienbewerber habe seitdem nicht merklich nachgelassen. "Bislang sind unsere Erfahrungen durchweg positiv", sagt Susanne Rupp. Auch für den englischsprachigen Masterstudiengang in Agrar- und Ressourcenökonomik an der Universität Bonn ist nun kein Toefl mehr nötig. "Wir haben bei unseren deutschen Bachelorabsolventen keine Defizite gesehen", sagt der Institutsvertreter Ralf Nolten.   mehr ...

Business School - „Die Management-Ausbildung ist zu engstirnig“

Business Schools müssen ihre Struktur und Lehrweise überdenken, sonst verlieren sie an Ansehen und Legitimität, glaubt Volker Rundshagen, Professor für Management mit Schwerpunkt Tourismusmanagement an der Hochschule Stralsund. Orientieren sollten sie sich dabei an den Impressionisten, die der Malerei in der zweiten Hälften des 19. Jahrhunderts eine neue Richtung gaben. Für sein Forschungspapier zu diesem Thema wurde Rundshagen unlängst von der Gesellschaft European Academy of Management ausgezeichnet, die die akademische Disziplin des Managements fördert.   mehr ...

Elite-Hochschulen - Das sind die deutschen Exzellenz-Universitäten

Elf deutsche Universitäten und Universitätsverbünde dürfen künftig den begehrten Titel "Exzellenzuniversität" tragen. Ein Gremium aus Wissenschaft und Politik kürte am Freitag in Bonn nach einem langen Auswahlverfahren die besten Hochschulen, die sich jetzt auf viel Extra-Geld freuen können. Denn der Titel "Exzellenzuniversität" geht einher mit zusätzlichen staatlichen Fördergeldern in Millionenhöhe.   mehr ...

 
 

Management / Jobs

Coaching und Motivation - Das Märchen von der neurologischen Fernsteuerung

Menschen durchschauen und beeinflussen – mit diesem Versprechen füllen NLP-Trainer die Hallen des Landes. Doch die wichtigste Methode der neurolinguistischen Programmierung ist wissenschaftlich widerlegt:

Ein Bewerber beantwortet alle Fragen im Vorstellungsgespräch sicher. Doch als er über die Lücke in seinem Lebenslauf sprechen soll, unterbricht er plötzlich den Blickkontakt zum Personaler und schaut immer wieder nach oben.   mehr ...

Das Zeitalter der Empathie

CEO-Umfrage - Manager fürchten den Klimawandel

Die Zeiten, in denen Manager das Thema Umwelt belächeln, sind offenbar vorbei. Weltweit schätzen CEOs den Klimawandel und die mit ihm verbundenen Unsicherheiten und Nachhaltigkeitsanforderungen als größtes Risiko für das Wachstum ihres Unternehmens ein. Das zeigt eine Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG, die der Wirtschaftswoche vorab vorliegt.   mehr ...

 

Frauen im Beruf

Börsennotierte Unternehmen - Frauen sind an der Spitze noch immer eine Seltenheit

Der Frauenanteil in den Vorständen der 160 deutschen Börsenunternehmen liegt bei 8,8 Prozent. Obwohl in den Aufsichtsräten fast jedes dritte Mitglied weiblich ist, werden nur wenig Frauen in die Vorstände berufen. Einige Unternehmen haben gar die Zielvorgabe 0 Prozent Frauen mit der Begründung die aktuelle Besetzung sei zufriedenstellend:

Infografik: Frauen sind an der Spitze noch immer eine Seltenheit | Statista

Wie die Grafik von Statista basierend auf einer Auswertung der AllBright Stiftung zeigt, gibt es in den DAX30-Unternehmen nicht eine Frau als Vorstandsvorsitzende. In allen 160 Unternehmen sind es 2,5 Prozent. Am höchsten ist der Anteil der Frauen als Vertreterinnen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Aufsichtsrat mit 34,4 Prozent.   mehr ...

Männliche Aufsichtsräte berufen kaum Frauen in Vorstände - Explizit gesetztes Ziel: "Null Frauen"

Die Dominanz von Männern bei wichtigen Aufsichtsratsposten bremst laut einer Studie den Aufstieg von Frauen in die Topetage deutscher Konzerne. An der Ernennung von Vorständen seien fast ausschließlich Männer beteiligt, obwohl inzwischen im Schnitt 30 Prozent der Aufsichtsratsmitglieder weiblich seien, heißt es in einer Untersuchung der gemeinnützigen Allbright Stiftung. Demnach lag der Frauenanteil in der Führungsetage der 160 Unternehmen der Dax-Indexfamilie zum 1. Februar bei 8,8 Prozent. Im September 2018 waren es 8 Prozent gewesen.   mehr ... 

Gehaltsunterschiede - Eine nicht erklärbare Lücke bleibt

Wird die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen kleiner? Nein, das zeigen die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum sogenannten Gender-Pay-Gap – dem Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen. Demnach betrug der unbereinigte Einkommensunterschied zwischen den Geschlechtern im vergangenen Jahr 21 Prozent – und damit genauso viel wie im Vorjahr.   mehr ...
 
 
 

Bewerbungen

KI optimiert Recruiting - Google verpasst Hire ein Update

Knapp ein Jahr ist Googles Recruiting-App Hire alt – jetzt soll künstliche Intelligenz die Suche nach dem richtigen Bewerber optimieren.

Mit ein paar Klicks einen Interview-Termin vereinbaren oder automatisch Lebensläufe nach den passenden Skills durchsuchen: Googles Job-Portal-Tool Hire wird mit einem Update mit künstlicher Intelligenz ausgestattet, teilte Google mit. Damit soll die Job- beziehungsweise Mitarbeitersuche einfacher und effizienter funktionieren.   mehr ...

Datenschutzgrundverordnung - Acht Punkte, die Personalabteilungen bei der DSGVO beachten müssen

Die Datenschutzgrundverordnung betrifft nicht nur Kunden-, sondern auch Bewerberdaten. Bewerbungsmappen einfach weiterzuleiten geht nicht mehr. Auf diese Dinge müssen Personaler künftig achten.   mehr ...

Bewerbung via Smartphone - Wie die Mobile-Nutzung Recruiting-Prozesse verändert

Unser Alltag ist mobil. Das ist in erster Linie praktisch, verändert aber auch unsere Erwartungshaltung und unser Verhalten. Auswirkungen davon zeigen sich auch vermehrt im Recruiting, denn Mobile-Commerce-Kunden sind gleichzeitig auch potenzielle Bewerber.   mehr ...