Management / Jobs

BAG-Urteil - Vorgesetzte müssen Arbeitnehmer vor Urlaubsverfall warnen

Ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts stärkt die Rechte von Angestellten: Vorgesetzte müssen Arbeitnehmer warnen, bevor Urlaubstage verfallen können:

Arbeitgeber müssen ihre Mitarbeiter künftig auffordern, noch nicht beantragten Urlaub zu nehmen, und sie auch darauf hinweisen, dass die freien Tage sonst verfallen. Das hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt entschieden und damit EU-Recht in deutsches Recht übertragen: „Arbeitnehmer können jetzt prüfen, ob sie vielleicht doch noch Anspruch auf Urlaub haben, von dem sie dachten, er sei verfallen“, sagte Oliver Klose, Sprecher beim Bundesarbeitsgericht (BAG), nach der Urteilsverkündung. Allerdings ließen die Erfurter Richter offen, ob der Anspruch auch verjähren kann.   mehr ...

Arbeitsrecht - Bald Recht auf Homeoffice? Das sagt der Anwalt

Nach Medienberichten arbeitet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) an einem Gesetzesvorhaben, das Arbeitnehmern ein Recht auf Homeoffice einräumen soll. Was ist der Status Quo? Rechtsanwalt Johannes Altstadt von der Kanzlei Kliemt Arbeitsrecht hat die Fakten geprüft.   mehr ...

Das Harvard-Konzept der Verhandlungstaktik – das solltest du darüber wissen

Ein guter Deal ist, wenn alle Interessen unter einen Hut kommen. Mit dem Harvard-Konzept der Verhandlungstaktik lässt sich das machen. Die Win-Win-Situation ist oberstes Gebot.   mehr ...

 
 
Weiteres t3n: "6 kostenlose Businessplan-Vorlagen zum Download."
Elektroniknet: "Mitarbeiterzufriedenheit - Deutschlands beliebteste Arbeitgeber."
Elektroniknet: "Auswertung von Joblift - München ist Job-Mekka für Elektroingenieure."
Spiegel: "Arbeitnehmer 2.0 - Wie Exoskelette körperliche Arbeit gesünder machen sollen."
Statista: "86,8 Prozent der Tarifbeschäftigten bekommen Weihnachtsgeld."
SZ: "EuGH stärkt Arbeitnehmerrechte bei Urlaubsanspruch."
t3n: "Dienstreise: Gesamte Reisezeit ist Arbeitszeit – urteilt das Bundesarbeitsgericht."
Wirtschaftswoche: "Demografischer Wandel in Unternehmen - „Das tatsächliche Alter spielt für Leistungsfähigkeit und Fehlzeiten keine Rolle."
FAZ: "Einstiegsgehälter - Viel verdienen ohne Studium."
FAZ: "Strengere Grenzwerte im Job - EU will Arbeitnehmer besser vor Krebs schützen."
Zeit: "Mitarbeiterzufriedenheit - "Jeder Mitarbeiter ist Kunde"."
Zeit: "Fehlzeiten-Report - Arbeit ohne Sinn macht krank."
FAZ: "Unzufriedene Mitarbeiter : Fünf Millionen Deutsche haben innerlich schon gekündigt."
BR: "Diskussion ums Handwerk - Worum geht es bei der "Meisterpflicht"?"
Elektroniknet:  "IT verdrängt Ingenieure - Maschinenbau- und Elektroningenieure fallen zurück."
Wirtschaftswoche: "Motivationsbullshit - Warum ein Leben außerhalb der Komfortzone gefährlich ist."
SZ: "Auswüchse am Arbeitsmarkt - Sie sind zu unflexibel."
IG Metall: "Die Grenzen im Weisungsrecht."
SZ: "Entgelttransparenzgesetz - Was verdienen eigentlich die anderen?"
Impulse: "5-Stunden-Tag - Fünf Stunden Arbeit, volles Gehalt – kann das funktionieren?"
DGB: "DGB fordert Zurückdrängen prekärer Beschäftigungsverhältnisse."
TAZ: "Tarifflucht der Unternehmen - Abspalten und abschwatzen."
RP-Online: "Flexibilisierung - 2,1 Mio. Beschäftigte arbeiten auf Abruf."
SZ: "Job-Rotation - Wollt ihr euch treu sein bis zur Rente?"
SZ: "Psychische Belastungen - Ermüdende Selbstoptimierung ist kein Heldentum."
Statista: "Arbeit & Beruf - Die Deutschen sind karrieremüde."
SZ: "Job - Sie machen jetzt Urlaub, basta!"
Correctiv.org: "Ungerechte Arbeitswelt."

Bildung / Schulsystem

Grundgesetzänderung - Bund und Länder einigen sich auf Digitalpakt

Die Grundgesetzänderung für die Digitalisierung der Schulen kann kommen: Für den Kompromiss im Vermittlungsausschuss verzichtete der Bund auf frühere Forderungen:
 
Bund und Länder haben sich auf Änderungen des Grundgesetzes verständigt und damit den Weg für den Digitalpakt Schule frei gemacht. Der Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag erzielte einen Kompromiss, der Milliardenhilfen des Bundes für die Länder ermöglicht, wie Mitglieder des Auschusses mitteilten. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hatte die Einigung auf Twitter öffentlich gemacht.   mehr ...

Schulabschlüsse - Das Abitur ist zum Standardabschluss geworden

Eine absolute Mehrheit der jungen Menschen in Deutschland besitzt eine Hochschulberechtigung. Verschoben hat sich in wenigen Jahrzehnten auch das Geschlechterverhältnis der Bildungszertifikate:

Innerhalb der kurzen Zeitspanne eines Menschenlebens haben sich die Bildungsverhältnisse in Deutschland (und anderswo noch deutlicher) vollkommen verkehrt. Nur der Begriff des „Hauptschulabschlusses“ erinnert noch daran, dass dieser eigentlich einmal das Bildungszertifikat für die Mehrheit der Heranwachsenden sein sollte und auch war.   mehr ...

Privatschulen werden beliebter - und immer elitärer

- Immer mehr Kinder besuchen eine Privatschule, zeigt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

- Außerdem kommen Privatschüler im Schnitt aus gebildeteren und wohlhabenderen Elternhäusern als Kinder an öffentlichen Schulen.   mehr ...

 
 

Arbeitsmarkt / Einkommen / Mindestlohn

Mindestlohn - Zoll-Razzia bringt Paketdienste deutschlandweit in Bedrängnis

Eine groß angelegte Razzia in der Paketbranche bei hunderten Subunternehmern zeigt: Tausende Fahrer haben den Mindestlohn nicht erreicht, das könnte Folgen haben:

Fast 3.000 Zollbeamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) haben am 8. Februar 2019 deutschlandweit eine Razzia bei hunderten Subunternehmen der großen deutschen Paketdienste durchgeführt, wie das Handelsblatt berichtet. Rund 12.000 Fahrer wurden kontrolliert, mit deutlichem Ergebnis: In den 356 kontrollierten Unternehmen traten bei über 2.000 Fahrern Ungereimtheiten auf, während der größte Teil der Beanstandungen Unterschreitungen des Mindestlohns betraf, waren die ebenfalls zutage geförderten Straftaten und Ordnungswidrigkeiten teilweise so absurd, dass das Handelsblatt die Paketbranche als „Hort der Gesetzlosen“ bezeichnet hat.   mehr ...

Zahl der Industrie-Beschäftigten erreicht Rekord

Die Zahl der Beschäftigten in der deutschen Industrie ist 2018 auf einen Rekordwert gestiegen. Die Betriebe zählten im Jahresschnitt gut 5,6 Millionen Mitarbeiter. Das seien 2,7 Prozent oder etwa 150.000 mehr als ein Jahr zuvor gewesen, teilte das Statistische Bundesamt mit.   mehr ...

Neue Arbeitsmarktstudie : Deutschland spart 85 Milliarden Euro durch Arbeitsmarktaufschwung

Der lange Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland hat die Kosten der Arbeitslosigkeit für Beitragszahler und Staat mehr als halbiert. Die Gesamtkosten hätten 2017 rund 53 Milliarden Euro betragen, sagte Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.   mehr ...

 

Weiteres Spiegel: "3,4 Millionen Menschen haben mehrere Jobs."

Wirtschaftswoche: "Deutsche Arbeitslosenzahl steigt im Januar leicht an."

Zeit: "Bundesagentur für Arbeit - Geld für Weiterbildung bleibt teilweise ungenutzt."

Spiegel: "Sicherheitspersonal an Flughäfen - Ver.di verkündet Einigung im Tarifstreit."

FAZ: "Mehr Geld für Beamte geplant - „Wer die Besten will, muss ihnen etwas bieten“."

Zeit: "Tarifvertrag - Gewerkschaften fordern Bonus für Mitglieder."

n-tv: "Tarifvertrag bis 2021 - Bahn und Lokführer einigen sich."

n-tv: "Trotz Anstieg im Monatsvergleich - Arbeitslosigkeit auf tiefsten Dezemberstand seit 1991."

Zeit: "Zahl der Erwerbstätigen auf Rekordniveau."

Wirtschaftswoche: "Weitere Streiks abgewendet - Deutsche Bahn und Gewerkschaft EVG einigen sich."

Augsburger Allgemeine: "Viele Alleinerziehende haben selbst mit Vollzeit-Job weniger als Hartz-IV."

Statista: "So hoch ist der Mindestlohn in der EU."

FAZ: "Viele offene Stellen - Arbeitslosenzahl in Deutschland sinkt weiter."

FAZ: "Niederlage für Amazon - Streiks auf dem Betriebsgelände sind legal."

Heise: "Gleiches Geld für gleiche Arbeit - SAP schließt Lücken in Bezahlung."

Zeit: "Milliardenprogramm für Langzeitarbeitslose aufgesetzt."

Spiegel: "1,24 Millionen unbesetzte Jobs - Zahl der offenen Stellen steigt auf Rekordhoch."

Statista: "Wie es um die Jugendarbeitslosigkeit steht."

Spiegel: "Ab 2019 - Mindestlohn steigt auf 9,19 Euro - Scholz plädiert für zwölf Euro."

Tagesschau: "Quote bei 4,9 Prozent - Goldener Oktober auf dem Arbeitsmarkt."

Zeit: "Lebensverhältnisse in Deutschland - Millionen Deutsche müssen mit Niedriglöhnen auskommen."

t3n: "Tarifvertrag für digitale Elite - IG Metall und Bosch finden Einigung."

Spiegel: "September - Herbstanfang drückt Arbeitslosenzahl auf niedrigsten Stand seit 1991."

FAZ: "Arbeitszeit - So entwickeln sich die Teilzeitstellen."

Spiegel: "Eurozone - Arbeitslosigkeit fällt auf tiefsten Stand seit 2008."

Spiegel: "Fast jeder zweite Arbeitnehmer startet mit befristetem Vertrag."

Spiegel: "Arbeitsmarkt im August - Sommerpause lässt Arbeitslosenzahl leicht steigen."

Zeit: "Wochenarbeitszeit - Deutsche arbeiten kürzer als der EU-Durchschnitt."

Zeit: "Zahl der unbefristeten Jobs gestiegen."

SZ: "So groß sind die Verdienstunterschiede in Deutschland."

Zeit: "Tarifverhandlungen - Tariflöhne in Deutschland steigen kräftig."

FAZ: "Einkommensteuer - Fast 3 Millionen Deutsche zahlen Spitzensteuersatz."

Zeit: "Mindestlohn soll in zwei Stufen auf 9,35 Euro steigen."

FAZ: "In der Regel älter als vierzig - 19.000 Einkommensmillionäre in Deutschland."

SZ: "Bundesregierung beschließt Ende der Teilzeit-Falle."

Tagesschau: "Bundesverfassungsgericht - "Kettenbefristung" bleibt verboten."

SZ: "Karlsruhe - Bundesverfassungsgericht bestätigt Streikverbot für Beamte."

SZ: "Regierung beschäftigt Tausende Mitarbeiter mit sachgrundloser Befristung."

Spiegel: "Tiefster Stand seit der Wiedervereinigung - Zahl der Arbeitslosen sinkt auf 2,3 Millionen."

Spiegel: "Tariferhöhung im Baugewerbe - Arbeitgeberverbände stimmen Schlichterspruch zu."

Wirtschaftswoche: "34,50 Euro pro Arbeitsstunde - Deutsche Arbeitskosten über dem EU-Schnitt."

n-tv: "Teilzeit, Leiharbeit, Minijobs - In Deutschland nimmt Niedriglohnarbeit zu."


Universitäten / Studium

Interview - „Eine andere ökonomische Lehre ist möglich“

Helge Peukert hat Wirtschafts-Lehrbücher analysiert. Und fast nur Marktkonformismus gefunden:
 
Paul Samuelson hat eines der erfolgreichsten Lehrbücher der Wirtschaftswissenschaften verfasst – von ihm ist folgender Satz überliefert: „Solange ich volkswirtschaftliche Lehrbücher schreiben kann, kümmere ich mich nicht sehr darum, wer die Gesetze eines Landes schreibt oder die Staatsverträge ausarbeitet.“ Aber was steht eigentlich in diesen Lehrbüchern angehender Ökonomen und Ökonominnen? Hat die Krise vor zehn Jahren etwas an den Inhalten geändert? Systematisch untersucht hat das der Wirtschaftswissenschaftler Helge Peukert, ein Vorkämpfer für die „Pluralisierung“ seiner Disziplin.   mehr ...

Studienfinanzierung - Regierung will Bafög bis 2020 erhöhen

Die Bundesregierung will mit einem neuen Gesetz das Bafög deutlich erhöhen. Der Höchstsatz der Förderung für Schüler und Studenten soll ab dem Wintersemester 2019 von 735 Euro in zwei Stufen bis 2020 auf insgesamt rund 850 Euro steigen. Das sieht ein Gesetzentwurf von Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) vor. Bis 2022 plant der Bund, für die Reform mehr als 1,8 Milliarden Euro auszugeben. Die Reform ist an diesem Freitag Thema einer Anhörung von Verbänden im Bundesbildungsministerium in Berlin.    mehr ...

Medizinstudium - So produzieren wir exzellente Ärzte, keine guten

Der neue Staatsvertrag sollte die Zulassung zum Medizinstudium gerechter machen. Stattdessen wird er das Studium sozial noch selektiver machen.   mehr ...

 
 

Fachkräftemangel

Märchen oder Realität? Seit Jahren hält sich in Deutschland hartnäckig die Story vom Fachkräftemangel:

Dabei ist immer wieder zu lesen, dass die Wirtschaft vor allem auf der Suche nach billigen Arbeitskräften ist und oft nur befristete Arbeitsverträge offeriert. Qualifizierte, oft akademisch gebildete Mitarbeiter sitzen auf der Straße. Meist, weil sie aufgrund Ausbildung oder Erfahrung einfach zu viel verdienen (wollen).

 

Landlust? Wie Unternehmen Fachkräfte in die Provinz locken

Alle wollen aufs Land? Unternehmen wie SAP, Adidas, Audi oder Zeiss wissen es besser: Um qualifizierte Leute anstellen zu können, müssen sie viel bieten:
 
VW, Adidas, Audi, Bertelsmann, Lidl, Zeiss oder eben zum Beispiel SAP sind Unternehmen, die ihre Firmensitze in kleinen Städten haben, in denen sie meist der einzige große Arbeitgeber sind. Viel wurde in den vergangenen Jahren darüber geschrieben, dass immer mehr junge Menschen aufs Land ziehen wollen. Weil sie dort Kinder bekommen wollen, weil sie keine Lust mehr haben, in den Großstädten hohe Mieten zu zahlen. Weil sie wieder in die Nähe ihrer Familie ziehen wollen. Die angebliche Landlust von jungen Großstädtern schlägt sich seit Jahren als Lebensgefühl nieder im Erfolg von Zeitschriften wie Liebes Land oder eben Landlust, in Trends wie Stricken, Wildkräutersammeln oder Marmelade-Einkochen. Und tatsächlich: 2014 sind zum ersten Mal mehr Menschen aus den größten deutschen Städten weggezogen als hinzugekommen, so Ergebnisse des Statistischen Bundesamts.   mehr ...

"Im Kern geht es darum, dass wir nicht die Falschen abschieben"

  • Die Bundesregierung hat das bis zuletzt strittige Fachkräfteeinwanderungsgesetz beschlossen.
  • Der vom Kabinett gebilligte Entwurf soll den Zuzug von Arbeitnehmern aus Nicht-EU-Staaten erleichtern, um den Fachkräftemangel in Deutschland abzumildern.
  • Die strittigen Regelungen zur Duldung bei Beschäftigung und Ausbildung wurden in ein separates Gesetz ausgegliedert.
  • Wirtschaftsminister Altmaier spricht von einem "historischen Tag", Innenminister Seehofer lobt die Pläne als "modern" und "unbürokratisch.   mehr ...

Bertelsmann-Studie - Mehr Fachkräfte aus Drittstaaten in Deutschland

Die Zuwanderung von Fachkräften aus Nicht-EU-Staaten nach Deutschland wächst einer Studie zufolge – liegt allerdings weiterhin auf niedrigem Niveau. 2017 seien fast 545.000 Menschen aus Drittstaaten gekommen, wie aus einer Untersuchung der Bertelsmann Stiftung hervorgeht. Von ihnen erhielten rund 38.100 Personen als Fachkräfte einen Aufenthaltstitel, das entspricht sieben Prozent. 2015 seien es nur drei Prozent gewesen.   mehr ... 
 
 
 
FR-Online: "Warum aufhören? In Zeiten des Fachkräftemangels versuchen Unternehmen, ältere Beschäftigte mit ausgefeilten Konzepten möglichst lange im Betrieb zu halten."

Frauen im Beruf

Arbeitsmarktstudie - Die meisten Frauen in Teilzeitjobs sind zufrieden

Sie sind finanziell abhängig von ihrem Partner, ihnen droht Altersarmut: Trotzdem wollen viele Frauen in Teilzeit bis zur Rente nicht wieder aufstocken:

Von wegen Teilzeitfalle: Die meisten Frauen, die nicht Vollzeit arbeiten, sind freiwillig in dieser Situation und damit sehr zufrieden. Das hat eine repräsentative, unveröffentlichte Umfrage des DELTA-Instituts für Sozial- und Ökologieforschung im Auftrag des Bundesfamilienministeriums ergeben, die dem SPIEGEL vorliegt.   mehr ...

Gender Pay Gap - Je höher der Verdienst, desto größer die Entgeltlücke

Laut einer aktuellen Auswertung der Vergütungsdatenbank Compensation Partner verdienen Frauen hierzulande in vergleichbaren Branchen und Stellen 4,5 Prozent weniger als Männer. Der unbereinigte Abstand, also ohne Berücksichtigung von Branche, Stelle und Personalverantwortung, beträgt gar 26,5 Prozent, wie die Grafik von Statista zeigt:
 
Infografik: Je höher der Verdienst, desto größer die Entgeltlücke | Statista

Dabei gibt es sogar Branchen, in denen Frauen mehr verdienen als ihre männlichen Kollegen, etwa in der Freizeit- und Tourismusbranche. Allerdings sind diese Mehrverdienste vor allem in der geringeren Gehaltsklasse von 30.000 bis 35.000 Euro anzutreffen. Je höher das Gehalt steigt, desto größer wird der Verdienstabstand zu Ungunsten der Frauen.

Die Entgeldlücke ist laut der Auswertung in der hohen Gehaltsklasse bei den über 60-Jährigen am größten (7,3 %), gefolgt von der Altersklasse der 20- bis 29-Jährigen (6,8 %). Am niedrigsten ist er bei den 40- bis 49-Jährigen mit 4,2 Prozent.   mehr ...

Deutscher Arbeitsmarkt - Frauen stellen nur knapp jede dritte Führungskraft

Sie bekommen weniger Geld und seltener Führungsjobs - eine neue Auswertung zeigt, wie langsam sich die Lage von Frauen am Arbeitsmarkt bessert. Der Rat der Statistiker: Augen auf bei der Berufswahl!   mehr ...

 


Bewerbungen

KI optimiert Recruiting - Google verpasst Hire ein Update

Knapp ein Jahr ist Googles Recruiting-App Hire alt – jetzt soll künstliche Intelligenz die Suche nach dem richtigen Bewerber optimieren.

Mit ein paar Klicks einen Interview-Termin vereinbaren oder automatisch Lebensläufe nach den passenden Skills durchsuchen: Googles Job-Portal-Tool Hire wird mit einem Update mit künstlicher Intelligenz ausgestattet, teilte Google mit. Damit soll die Job- beziehungsweise Mitarbeitersuche einfacher und effizienter funktionieren.   mehr ...

Datenschutzgrundverordnung - Acht Punkte, die Personalabteilungen bei der DSGVO beachten müssen

Die Datenschutzgrundverordnung betrifft nicht nur Kunden-, sondern auch Bewerberdaten. Bewerbungsmappen einfach weiterzuleiten geht nicht mehr. Auf diese Dinge müssen Personaler künftig achten.   mehr ...

Bewerbung via Smartphone - Wie die Mobile-Nutzung Recruiting-Prozesse verändert

Unser Alltag ist mobil. Das ist in erster Linie praktisch, verändert aber auch unsere Erwartungshaltung und unser Verhalten. Auswirkungen davon zeigen sich auch vermehrt im Recruiting, denn Mobile-Commerce-Kunden sind gleichzeitig auch potenzielle Bewerber.   mehr ...

 


Ausbildung

Jeder vierte Lehrling wirft hin

- Einer von vier Lehrlingen in Deutschland bricht seine Berufsausbildung ab.

- Je nach Ausbildungsberuf fallen die Abbrecherquoten sehr unterschiedlich aus.

- Eine nähere Betrachtung zeigt: Wo die Vergütung besonders niedrig ist, halten die wenigsten durch:

Mehr als jede vierte berufliche Ausbildung in Deutschland wird abgebrochen, das ist der schlechteste Wert seit Beginn der Neunzigerjahre. Bei Auszubildenden, die Koch, Restaurantfachkraft oder Friseur werden wollen, hört sogar etwa jeder Zweite vor der Abschlussprüfung auf. Dies geht aus dem Entwurf für den Berufsbildungsbericht 2018 hervor, der der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Demnach wurden 2016 gut 146 000 Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst. Den Bericht legt das Bildungsministerium jedes Jahr vor.   mehr ...

Industrielle Metall- und Elektroberufe - Modernisierung der Ausbildung: Agil in die Industrie 4.0

Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat heute auf seiner Sitzung in Bonn die Teilnovellierung der industriellen Metall- und Elektroberufe und des Mechatronikers zum 1. August 2018 beschlossen. Damit sind die Sozialpartner der Metall- und Elektro-Industrie (M+E) einen wichtigen Schritt vorangekommen, ihre Berufe rasch und in einem „Agilen Verfahren“ für die Anforderungen der Digitalisierung und von Industrie 4.0 fit zu machen.   mehr ...

Statistik Zahl der Azubis erreicht Rekordtief

Im vergangenen Jahr haben etwa 510.900 Menschen in Deutschland eine Lehre begonnen, so wenige wie noch nie. Einige Berufe sind aber weiter begehrt.    mehr ...