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Facebook

Digitalwährung Libra plant Start im Januar

Das Konsortium hinter Libra will das Digitalgeld laut einem Bericht im kommenden Januar herausbringen. Aber die Genehmigung aus der Schweiz fehlt noch:

Die mit hochfliegenden Plänen gestartete und von der Politik hart gebremste Digitalwährung Libra könnte im Januar starten, berichtet die Financial Times. Wie das Wirtschaftsblatt unter Berufung auf drei nichtgenannte Insider berichtet, plant man für den Start aber ein noch weiter verdünntes Konzept: Es solle erstmal nur einen Libracoin geben, der fest an den US-Dollar gekoppelt sei. Was dafür aber fehle, sei die Genehmigung der Schweizer Finanzaufsicht Finma. Die äußerte sich bislang noch nicht, im Mai wurde der Antrag gestellt.   mehr ...

Fake News - Facebook-Gruppen sollen unter Aufsicht von Moderatoren gestellt werden

Facebook sagt Verschwörungstheoretikern, die unbewiesene Fake News auf seiner Plattform verbreiten, den Kampf an. So berichtet The Verge. Es sollen nun verstärkt alle Facebook-Gruppen - egal, ob privat oder öffentlich - auf Inhalte geprüft werden, die nicht mit den Richtlinien der Plattform konform gehen.   mehr ...

US-Wahlwerbung - Facebook bleibt Manipulationsmaschine

Sowohl Republikaner als auch Demokraten arbeiteten mit Persönlichkeitsprofilen, um gezielte Werbung im Social Network zu schalten – so umstritten, wie das ist.   mehr ...

 
 

Datenschutz / DSGVO / Cybersicherheit

Crypto Wars - Grünes Licht für umkämpfte EU-Erklärung zu Entschlüsselung

Diplomaten haben die von der Bundesregierung ausgearbeitete Entschließung des EU-Rats zur Verschlüsselung gebilligt. IT-Firmen sollen beim Entschlüsseln helfen:

Im EU-Ministerrat ist der Weg frei für die heftig umstrittenen Schlussfolgerungen zu "Sicherheit durch Verschlüsselung und Sicherheit trotz Verschlüsselung". Der Ausschuss der Ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten (Coreper) befürwortete den finalen Entwurf der deutschen Ratspräsidentschaft am Mittwoch. Die Innenminister der EU-Länder müssen das Papier so bei ihrer nächsten Videokonferenz am 14. Dezember nur noch formal abnicken.   mehr ...

Bestandsdaten - Bundespolizei und Zoll sollen auf Passwörter zugreifen dürfen

Mit einem "Reparaturgesetz" will das Innenministerium die Regeln zur Bestandsdatenauskunft an Vorgaben aus Karlsruhe anpassen – aber auch ausweiten.   mehr ...

Datenschutzkonferenz - Hohe Anforderungen an Videokonferenzsysteme

Die Datenschutzkonferenz von Bund und Ländern hat eine Orientierungshilfe für Videokonferenzdienste veröffentlicht. Für US-Lösungen bleibt wenig Spielraum.   mehr ...

 
 
Weiteres Heise: "Sicherheitsunternehmen F-Secure will "Staatstrojaner" ausschalten."
Zeit: "Hackerangriffe - USA klagen Hacker des russischen Geheimdiensts an."
Heise: "EU sanktioniert Russen für Hackerangriff auf Bundestag."
Heise: "Global Privacy Control" - Browser-Signal gegen Datenhandel."
Zeit: "Pauschale Vorratsdatenspeicherung laut EuGH-Urteil unzulässig."
Heise: "BND soll bis zu 50 Prozent aller Netze weltweit überwachen dürfen."
Internetworld: "DSGVO - Das sind die 8 größten Datensünder."
Heise: "Leak - Daten zu Millionen Ausländern in China gesammelt."
Heise: "Cyberwehr" gestartet - 24-Stunden Hilfshotline für Unternehmen."
Netzpolitik.org: "Später Sieg für Snowden - Gericht erklärt NSA-Vorratsdatenspeicherung für illegal."
Heise: "Privacy Shield - Schrems reicht 101 Beschwerden wegen Datentransfers ein."
Heise: "Datenschutz - Erste Bußgeldverfahren wegen offener Corona-Kontaktlisten."
Spiegel: "Studie von IT-Sicherheitsforschern - Schwachstelle in WLAN- und Bluetooth-Chips soll mehr als eine Milliarde Geräte betreffen."
Internetworld: "Datenschutz - EU und USA verhandeln über Privacy-Shield-Nachfolger."
Heise: "Polizeigewerkschaften - Gesichtserkennung per PimEyes verbieten."
Heise: "EU-Sanktionen gegen Hacker - Russland plant Gegenmaßnahmen, China "tief besorgt"."
Statista: "CCTV - London wird stärker überwacht als Peking."
Heise: "BKA nutzt WhatsApp-Webfunktion zum Mitlesen bei Verdächtigen."
Heise: ""Have I Been Pwned" - Nun über 10 Milliarden Einträge bei Passwort-Prüfdienst."
SZ: "Ende des Privacy-Shield-Deals:Ohne Schild und ohne Plan."

Internet - Werbung

Prognose für 2021 - Globale Ausgaben für digitale Werbung steigen auf 395 Milliarden US-Dollar

Laut einer aktuellen Analyse von Buyshares.co.uk wird sich der Trend in Richtung digitaler Werbung im Jahr 2021 aller Voraussicht nach fortsetzen. Die weltweiten Werbeausgaben steigen im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 395 Milliarden US-Dollar:

Wie Buyshares.co.uk, ein britisches Börsennachrichten-Portal, berichtet, steigen die weltweiten Ausgaben für digitale Werbung im kommenden Jahr um 14 Prozent auf 395 Milliarden US-Dollar. Obwohl die Covid-19-Pandemie das Wachstum der digitalen Werbung verlangsamte, wird erwartet, dass Online-Anzeigen in diesem Jahr ihren Marktanteil erhöhen. Nach einem starken Rückgang der Werbeausgaben im März war in den letzten Monaten weltweit ein starkes Wachstum zu verzeichnen.   mehr ...

"Cookiegeddon" - Marketing-Branche ist nicht ausreichend auf Post-Cookie-Ära vorbereitet

Die neue Ausgabe der Studienreihe "Digital Dialog Insights" von UIM dreht sich um die Post-Cookie-Ära, Corona-Krise und Künstliche Intelligenz: Nur drei Prozent der Experten glauben, dass die Marketing-Branche gut auf die Post-Cookie-Ära vorbereitet ist.   mehr ...

Adblocker-Konferenz - Der Kampf geht weiter

Vom Fake-Adblocker über Fingerprinting bis zu lahmen Browser-Schnittstellen – Adblocker-Entwickler müssen mittlerweile an vielen Fronten kämpfen.   mehr ...

 
 

Zensur / Internetsperre

Internet in Russland - Maulkorb für Plattformen

Ein Gesetzentwurf sieht die Sperrung bestimmter Plattformen vor. Ziel sind Anbieter, die russische Propaganda löschen oder filtern:

Die russische Duma soll demnächst über ein Gesetzesprojekt entscheiden, das vorsieht, Internetplattformen zu blockieren. Dabei handelt es sich um jene Plattformen, die ihrerseits Inhalte staatlich russischer Anbieter löschen oder filtern, da sie im Verdacht stehen, Propagandaaufgaben zu erfüllen.

Das Gesetz schützt „Informationen von öffentlicher Bedeutung“ und soll um ein Register erweitert werden, das Inhaber von Websites aufführt, die Inhalte zensieren.   mehr ...

Verstoß gegen die Meinungsfreiheit - Türkisches Verfassungsgericht ordnet Ende der Wikipedia-Sperre an

Seit 2017 ist das Onlinelexikon Wikipedia in der Türkei nicht zugänglich. Nun hat das höchste Gericht des Landes entschieden, die Sperre sei rechtswidrig. Geklagt hatte die Wikimedia Foundation.   mehr ...

Anti-Apple-Gesetz - Russland plant Zwangsinstallation russischer Apps

Nicht nur das Internet, auch Smartphones und Computer sollen in Russland einheimischer werden. Dahinter könnte nicht nur das Interesse stehen, die lokale Softwareindustrie zu schützen. Apple will angeblich nicht mitmachen.   mehr ...

 
 

Internet - Politik

Justizministerium schlägt eigenes Darknet-Gesetz vor

Die Bundesregierung plant ein eigenes Gesetz zur Strafbarkeit von Darknet-Marktplätzen. Anbieter von Anonymisierungssoftware wären nicht betroffen:

Das Bundesjustizministerium will den Betrieb von kriminellen Marktplätzen im Internet mit einem eigenen Paragrafen unter Strafe stellen. Verurteilt werden soll nach dem neuen Straftatbestand, "wer eine Handelsplattform im Internet betreibt, deren Zweck darauf ausgerichtet ist, die Begehung von rechtswidrigen Taten zu ermöglichen oder zu fördern", zitiert der Spiegel aus einem Gesetzesentwurf aus dem Hause von Justizministerin Christine Lambrecht (SPD). Demnach drohten Tätern bis zu fünf Jahre Haft, in gewerbsmäßigen Fällen sogar bis zu zehn Jahre. Dazu soll ein neuer Paragraf 127 ins Strafgesetzbuch (StGB) eingefügt werden.   mehr ...

Amazon, Google & Co. - EU nimmt den Kampf gegen Internetgiganten auf

Dem weltgrößten Online-Händler Amazon droht eine Milliardenstrafe aus Brüssel. Der Vorwurf: Verstoß gegen EU-Kartellrecht. Die Klage ist nur der erste Schritt der EU im Ringen um fairen Wettbewerb im Internet.   mehr ...

EU-Regierungen planen Verbot sicherer Verschlüsselung

Der Wiener Terroranschlag ist für die Regierungen Gelegenheit zum Ausbau der Überwachung. Onlinedienste sollen Zweitschlüssel bei Behörden hinterlegen müssen.   mehr ...

 


Twitter

Twitter führt sich löschende Tweets weltweit ein

Die neuen "Fleets" von Twitter stellen verglichen mit den herkömmlichen Tweets eine radikal neue Beitragsform in dem sozialen Netzwerk dar:

Twitter entwickelt seine Plattform mit Tweets weiter, die von alleine verschwinden. Die neuen "Fleets" löschen sich automatisch nach 24 Stunden, sie können nicht retweetet oder mit Likes versehen werden. Eine Antwort darauf kann nur als Direktnachricht verfasst werden, aber nicht in der öffentlichen Timeline, wie Produktchef Kayvon Keykpour zum weltweiten Start am 17. November 2020 erläuterte.   mehr ...

Conversation Settings - Twitter gibt Funktion für Antwort-Optionen frei

Nutzer können bei Twitter nun entscheiden, wer auf ihre Tweets antworten kann. Die Conversation Settings sind ab sofort verfügbar.   mehr ...

Twitter will Konten von staatlich kontrollierten Medien kennzeichnen

Wenige Monate vor der US-Wahl erhöht Twitter die Transparenz und markiert die Nutzerkonten einiger Medien. Eins der betroffenen Profile ist das des früheren Russia Today.   mehr ...
 
 
 

Social Media / Fake News

Digitales US-Netzwerk „Parler“ - Hetzer suchen neues Zuhause

Das digitale Netzwerk Parler präsentiert sich als Alternative zu Twitter. Vertreten sind dort vor allem rechte Verschwörungsideolog*innen:

Die Grundhaltung bei Parler zeigt sich schon in den Rezensionen: „Achtung, die vielen negativen Bewertungen kommen vom linksextremen faschistischen Hass-Mob“, schreibt ein Nutzer in Googles Play Store. Parler ist ein 2018 gegründetes Start-up, das sich selbst als „einziger Dienst“ versteht, der „die in der US-Verfassung garantierte Meinungsfreiheit gewährt“.   mehr ...

"The Citizen Project" will den Algorithmus von Facebook und YouTube untersuchen

"The Citizen Project" heißt ein neues Projekt, mit dem die Organisation The Markup den Algorithmen von Facebook und YouTube auf die Spur kommen will. Dazu sollen 1200 Personen einen Browser nutzen, der in Echtzeit die Daten von den Social-Media-Konten weiterleitet. Es ist nicht das erste Projekt, das durch Rückschlüsse versucht, Funktionsweisen abzuleiten.   mehr ...

Krude Verschwörungstheorien - YouTube löscht Zehntausende QAnon-Videos

Facebook und Instagram hatten vorgelegt, nun geht auch YouTube gegen die QAnon-Theoretiker vor. Heikle Inhalte sollen in Zukunft auf der Videoplattform verboten werden.   mehr ...
 
 
 

Alphabet / Google

Geleaktes Dokument verrät Googles Lobby-Strategie gegen die EU-Kommission

Britsche und französische Medien zitieren aus einem Maßnahmenplan, mit dem Google den Druck auf EU-Kommissar Thierry Breton erhöhen will:

Eine vertrauliche Präsentation von Google zeigt, wie sich der US-Konzern gegen eine strengere Regulierung in der EU stemmt. Laut Berichten des französischen Nachrichtenmagazins Le Point und der britischen Financial Times werden in dem Dokument zahlreiche konkrete Lobbymaßnahmen aufgelistet. Ziel sei, den "Widerstand gegen Thierry Breton zu erhöhen". EU-Kommissar Breton will mit dem Gesetzespaket "Digital Services Act" die Regeln für Internetplattformen verschärfen.   mehr ...

Standard-Suchmaschine - Google zahlt Apple wohl 8 bis 12 Milliarden Dollar pro Jahr

Das US-Justizministerium hat eine Kartellklage gegen Google gestartet. Der Hauptvorwurf: Das Unternehmen habe wettbewerbswidrige Praktiken auf den Such- und Werbemärkten angewandt, um sein Monopol aufrechtzuerhalten. Ein Geschäft zwischen Apple und Google rückt in den Mittelpunkt der Ermittlungen.   mehr ...

Federated Learning Of Cohorts - Personalisierte Werbung ohne Nutzerprofile

Googles Vorbereitungen auf die Abschaffung des Third Party Cookies nehmen mehr Gestalt an. In einem Whitepaper hat der Konzern eine neue Technik vorgestellt, die das personalisierte Werben revolutionieren soll: Mit Federated Learning of Cohorts (FLoC) sollen Werber Interessenprofile nutzen können, ohne dass diese Informationen das Gerät des Nutzers verlassen.   mehr ...

 
 

Betrug / Abmahnungen / Abzocke

Cyber-Diebstahl - Blockchain-Hacker haben mehr als 13,6 Milliarden US-Dollar gestohlen

Bereits 330 Cyber-Raubzüge hat ein US-Netzwerkanbieter in diesem Jahr verzeichnet. Die dabei erbeuteten Werte sind enorm. Häufigstes Angriffsziel sind sogenannte EOS DApps, dafür verursachten gehackte Crypro-Wallets die größten Schäden:

Glaubt man den Zahlen des US-amerikanischen Netzwerk-Dienstleisters Atlas VPN, dann sind Crypto-Währungen auf Basis der Blockchain-Technologie noch immer eine ziemlich unsichere Sache. Nach Daten, die vom Atlas VPN-Team analysiert und jetzt veröffentlicht wurden, haben Hacker bei Angriffen auf Blockchain-basierte Abrechnungssysteme seit Jahresbeginn 13,6 Milliarden US-Dollar (etwa 11,7 Milliarden Euro) erbeutet. 330 Raubzüge konnte das Unternehmen aufzeichnen, es können jedoch noch mehr werden.   mehr ...

Bundestag beschließt Gesetz gegen Abmahnmissbrauch

Wettbewerber erhalten künftig keine Kosten mehr erstattet für Abmahnungen wegen Verstößen gegen Info-Pflichten und die DSGVO durch kleinere Firmen.   mehr ...

Dubiose Film-Streaming-Anbieter zocken Nutzer ab

Ein dubioses Netz von Streaming-Websites lockt wieder Nutzer in die Abofalle mit bis zu 359 Euro. Das geht bereits seit dem Jahr 2017, ohne dass die Strafverfolger etwas bewirkt hätten.   mehr ...

 

SZ: "Wettbewerb - Regierung macht Ernst gegen Abmahnmissbrauch."

SZ: "Online-Betrug - Wie Kriminelle über Ebay Kunden abzocken."

FAZ: "Verbraucherschutz - Handy-Abzocke mit Abofallen."

Golem: "Bestätigungslösung - Bundesjustizministerin will endlich Telefon-Abzocke beenden."

Heise: "Bundesnetzagentur beendet Abzocke mit weißrussischen Ping-Anrufen."

Tagesschau: "Datenschutzgrundverordnung - Cyberkriminelle nutzen Unsicherheit."

n-tv: "Studie zu steigenden Gebühren - Inkassounternehmen zocken Schuldner ab   mehr

Spiegel: "Betrugsmasche in den USA - Neue Bankkarte, alter Chip."

Golem: "Mobilfunk - Bundesnetzagentur erweitert Preisansage für Auslandsnummern."

Golem: "Abschaltung von über 260 falschen Ortsnetzrufnummern."


Internet / Nutzer

Internetnutzung - Die Welt geht ins Netz

Die Zahl der weltweiten Internetznutzer wächst kontinuierlich. Laut Daten des US-Telekommunikationskonzerns Cisco haben im Jahr 2018 weltweit 3,9 Mrd. Menschen das Internet genutzt. Das entspricht einem Anteil an der Weltbevölkerung von 51 Prozent. Für das Jahr 2023 prognostiziert Cisco, dass die Zahl der Internetnutzer bis auf rund 5,3 Milliarden steigen wird. Dies entspräche 65 Prozent der Weltbevölkerung.   mehr ...
 
Infografik: Die Welt geht ins Netz | Statista

Studie zu Gewalt gegen Mädchen im Netz - Mehr Belästigung als auf der Straße

Junge Frauen und Mädchen werden im Internet tagtäglich bedroht, beleidigt und belästigt. Ein Großteil der Übergriffe spielt sich auf zwei Social-Media-Plattformen ab.   mehr ...

Internetanbindung - Fast 2,7 Millionen Haushalte in "grauen Flecken"

Ende 2019 verfügten 6,4 Prozent der 41,43 Millionen Privathaushalte über eine Internetanbindung mit Bandbreiten von weniger als mindestens 30 MBit/s.   mehr ...

 
 
Demokratiezentrum Baden-Württemberg: "Vorfall melden!"

Spiele / Medien

Coronakrise - Gaming wächst im ersten Halbjahr 2020 um 27 Prozent

Der deutsche Spielemarkt hat in den ersten sechs Monaten 2020 um 27 Prozent zugelegt. Besonders groß war das Plus bei Ingame-Käufen:

Die Anbieter von Games und Spielehardware in Deutschland haben in den ersten sechs Monaten 2020 rund 3,7 Milliarden Euro umgesetzt. Das ist ein Plus von 27 Prozent gegenüber den 2,9 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2019. Die Zahlen stammen vom Branchenverband Game, der auch den Grund für das Wachstum klar nennt.   mehr ...

Glücksspiel im Internet - Bundesländer weichen Regeln für Online-Zockerbuden auf

Glücksspiele im Internet sollen von Sommer 2021 an erlaubt sein - unter Auflagen. Bislang sind sie weitgehend verboten. Jetzt weichen die zuständigen Bundesländer vorab ihre Regeln auf.   mehr ...

Fortnite - Battle Royale

Der Aufstand des Videospielproduzenten Epic Games gegen Apple könnte das Fanal einer Revolution im Plattformkapitalismus sein: App-Hersteller wehren sich gegen Quasimonopole und schaffen, was weder der EU-Wettbewerbskommission noch dem US-Kongress gelang.   mehr ...


Digitalisierung

Ländervergleich Digitalisierung - So weit sind die EU-Länder

Auf dem Weg zu einer digitalen Wirtschaft und Gesellschaft hat Deutschland noch ein Stück zu gehen. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis des Digital Economy and Society Index ("DESI"), der von der EU-Kommission seit 2014 jährlich veröffentlicht wird. Er bewertet u.a. den Stand der Länder in Sachen Konnektivität, Internetnutzung und Integration digitaler Technologien. Deutschland liegt nur leicht über dem EU-Schnitt und erreicht nur eine verhältnismäßig schwache Bewertung bei der Digitalisierung von Unternehmen.

Das mittelmäßige Ergebnis Deutschlands kommt außerdem durch das schlechte Abschneiden in der Dimension „Öffentliche Dienste“ zustande. Hierbei wird der Fortschritt der Länder im Bereich auf E-Government und E-Health gemessen. In diesem Bereich liegt Deutschland auf den hinteren Rängen. Bei den weiteren Dimensionen (Ausbau des Breitbandinternets, der Internetnutzung und dem Digitalisierungsgrad der Wirtschaft) erreicht Deutschland jeweils mittelmäßige Ergebnisse.   mehr ...

Infografik: Digitalisierung: So weit sind die EU-Länder | Statista

Altersbericht Digitalisierung - Mehr Senioren ans Netz

Der vergleichsweise große Anteil älterer Menschen ohne Zugang zum Internet ist nach Ansicht einer Expertenkommission "nicht zu tolerieren":

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat dem Bundeskabinett am Mittwoch den Achten Altersbericht vorgelegt. Unter älteren Menschen sei ein deutlich größerer Anteil von der Teilhabe und den Möglichkeiten digitaler Technologien ausgeschlossen als in anderen Altersgruppen, mahnt die Expertenkommission in ihrem Bericht. "Die Digitalisierung birgt gerade auch für ältere Menschen ein riesiges Potenzial, das wir noch viel stärker ausschöpfen müssen", sagte Giffey.   mehr ...

IT in Behörden - Modernisierung unerwünscht

In deutschen Amtsstuben kommt die Digitalisierung nur schleppend voran. Das liegt weniger an den IT-Abteilungen als an ihren fachfremden Kollegen.   mehr ...

 

Ottogroup.com: "Von den Werten der Zukunft."

Internetwährungen / Blockchain

Neues Kryptogeld Libra - Facebook plant die Weltwährung

Facebooks Kryptogeld Libra soll eine globale Digitalwährung werden. Dabei versichert das Online-Netzwerk, dass Finanzdaten der Nutzer geschützt sein sollen:

Facebook will die Finanzwelt umkrempeln: Das Online-Netzwerk hat eine neue globale Währung erfunden. Das Digitalgeld mit dem Namen Libra basiert ähnlich wie der Bitcoin auf der sogenannten Blockchain-Technologie, soll aber ohne Kursschwankungen auskommen. Facebook werde dabei auch auf Datenschutz achten, versicherte der für das Projekt zuständige Manager David Marcus.

In der Anfangszeit dürfte das Digitalgeld vor allem für Überweisungen zwischen verschiedenen Währungen eingesetzt werden, sagte Marcus der dpa. Damit würde Libra mit Diensten wie Western Union oder Moneygram konkurrieren, die für internationale Überweisungen hohe Gebühren verlangen. Die Vision sei aber, Libra schließlich zu einem vollwertigen Zahlungsmittel für alle Situationen zu machen.   mehr ...

Digitalwährung - Bitcoin verursacht so viel CO2 wie Jordanien

  • Forscher des MIT und der TU München beziffern den Energiebedarf der Kryptowährung Bitcoin auf rund 46 Terawattstunden pro Jahr.
  • Bitcoin verursache damit mindestens 22 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen, schreiben die Wissenschaftler in einer Studie.
  • Einheiten der Digitalwährung werden in einem rechenintensiven Prozess "geschürft" - ähnlich wie Edelmetall in einer Mine.   mehr ...

Tether-Reserve geplündert - Bitcoin-Börse saugt 900 Millionen Dollar ab

Die US-Justiz liefert erstmals Belege, dass es beim Bitcoin-Hype womöglich nicht mit rechten Dingen zugeht: Milliardenschwere Dollar-Reserven, die als Sicherheitspfand für die Krypto-Kurse dienen, sind offenbar veruntreut worden.   mehr ...