Sie sind hier: Rudis Welt » Internet - Digitales

Internet - Politik

Digital Services Act - EU-Parlament stimmt für "Plattform-Grundgesetz"

Die EU-Abgeordneten haben ihre Position zum Digital Services Act (DSA) beschlossen. Grenzüberschreitende Löschanordnungen kommen, Tracking wird eingeschränkt:

Behörden aller Art sollen Host-Providern künftig ohne Richtervorbehalt grenzüberschreitende Anordnungen schicken können, um gegen illegale Inhalte wie strafbare Hasskommentare, Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauch oder die unautorisierte Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke vorzugehen. Betroffene Plattformen müssen solche Angebote dann "ohne unangemessene Verzögerung" sperren oder blockieren und bei schweren Straftaten zudem an die Polizei melden.   mehr ...

News Showcase - Bundeskartellamt verschärft Missbrauchsaufsicht bei Google

Schon lange blicken die Wettbewerbshüter mit Sorge auf die Marktmacht von Internetriesen wie Google, Amazon, Facebook oder Apple. Jetzt stellt das Bundeskartellamt erstmals die Weichen für eine schärfere Kontrolle eines der großen IT-Unternehmen: Es trifft Google und seinen Mutterkonzern Alphabet.   mehr ...

 
 

Internet - Werbung

Landgericht Hamburg - Adblocker verstoßen nicht gegen das Urheberrecht

Mit seiner Klage wollte Axel Springer das Filtern von Werbung untersagen lassen. Das letzte Wort ist in der Sache nicht gesprochen:

Jahre nach der ersten Prozess-Serie versucht Axel Springer mit einem neuen Ansatz den Einsatz von Adblockern auf den Angeboten des Verlags zu untersagen. In erster Instanz hatte der Verlagskonzern damit keinen Erfolg: Das Landgericht Hamburg wies am Freitag die Klage ab und gab der beklagten Firma Eyeo recht, die unter anderem für das Programm Adblock Plus verantwortlich ist.   mehr ...

EU-Kommission - "Wahlen dürfen kein Wettbewerb schmutziger Methoden sein"

Die EU-Kommission will strengere Regeln für Online-Wahlwerbung aufstellen. Microtargeting soll nur mit Erklärung möglich sein.   mehr ...

EuGH-Urteil - Werbung darf sich nicht als E-Mail tarnen

Der E-Mail-Anbieter T-Online darf keine Werbung zwischen die E-Mail im Postfach mischen, urteilt der EuGH. Solche Anzeigen seien mit Spam zu vergleichen.   mehr ...
 
 
 

Digitalisierung

Bitkom-Umfrage - Nur jedes fünfte Unternehmen hat Digitalbeauftragen

Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom haben derzeit nur etwa ein Fünftel der deutschen Unternehmen einen Digitalbeauftragten. Bald könnten es mehr sein:

Ein Fünftel der deutschen Unternehmen hat derzeit einen Digitalbeauftragten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom. Ein Teil der befragten Unternehmen plane jedoch, eine solche Stelle einzurichten, titelte der Verband am Montag mit. Ein Digitalbeauftragter, auch Chief Digital Officer (CDO) oder Leiterin bzw. Leiter Digitalisierung, ist in Unternehmen für die Digitalisierung verantwortlich.   mehr ...

Digitalisierung im Gesundheitswesen - Was die elektronische Patientenakte jetzt alles kann

Mit neuen Funktionen soll die elektronische Patientenakte ab Januar richtig starten. An einigen Stellen hakt es aber noch gewaltig. Was ist neu? Ein Überblick.   mehr ...

Luca, Impfnachweise, Cell Broadcast - Das Jahr, in dem Deutschland die Digitalisierung verlor

Mitten in der Pandemie verfahren sich Behörden mit Luca oder Blockchain-Projekten. Auch sonst gibt es noch viel Nachholbedarf bei der Digitalisierung.   mehr ...

 
 

Datenschutz / DSGVO / Cybersicherheit

Ransomware - Russland nimmt Revil-Mitglieder fest

Auf Ersuchen der USA hat Russland Mitglieder und Infrastruktur der Ransomware-Gruppe Revil festgesetzt:

Nach massenhaften Cyber-Angriffen auf westliche Unternehmen und Organisationen hat Russland nach eigenen Angaben Mitglieder der berüchtigten Ransomware-Gruppe Revil angeklagt. Deren Infrastruktur sei aufgelöst worden, teilte der Inlandsgeheimdienst FSB mit. Anlass der Ermittlungen sei eine entsprechende Anfrage von US-Behörden gewesen.   mehr ...

Nach Hackerangriff - Nato plant Abkommen mit Ukraine zur Cybersicherheit

Nachdem zahlreiche Regierungs-Websites verunstaltet wurden, sichert die Nato der Ukraine bei Cyberangriffen ihre Unterstützung zu. Russische Hacker hatten das Land mehrfach attackiert.   mehr ...
 

Nachdem litauische Behörden umfangreiche Zensurlisten auf Smartphones von Xiaomi entdeckt haben, hat auch das BSI die Geräte untersucht.   mehr ...

 
 
Weiteres Heise: "Österreichs Datenschutzbehörde - Google Analytics verstößt gegen die DSGVO."
Heise: "Datenschutzkonferenz 2022 im Zeichen der versäumten Digitalisierung."
Elektronikpraxis: "Sicherheitslücke - Erste Bilanz zu Log4Shell."
Heise: "Erweiterte Verfassungsbeschwerde gegen IP-Vorratsdatenspeicherung."
Heise: "Staatstrojaner - Bundesrat lehnt Hilfspflichten der Provider beim Spionieren ab."
SZ: "IT-Sicherheit - Oberste Cyberbehörde ruft Warnstufe Rot aus."
Zeit: "Cyberangriffe - China: Der Elefant im Cyberraum."
Heise: "Gesichtserkennung - Clearview AI droht Millionenstrafe in Großbritannien​."
SZ: "Datenschutz - Auskunfteien sammelten jahrelang Millionen Handy-Vertragsdaten."
Heise: "Datenschutz - DSGVO-Zertifizierung kommt 2022."
SZ: "Projekt Pegasus - USA setzen Pegasus-Entwickler NSO auf Sanktionsliste."
Heise: "Ransomware - Drei neue Entschlüsselungstools auf einen Streich."
Golem: "Geheimdienstchefs im Bundestag - Nachrichtendienste wollen weiter Spionagetools zukaufen."
Heise: "IT-Sicherheit - BSI warnt vor "Alarmstufe Rot"."
Golem: "Cookie Theft - Google stoppt Krypto-Scam und Accountklau auf Youtube."
Heise: "Google wappnet Hochrisiko-Nutzer gegen Phishing-Welle aus Russland."
Heise: "Microsoft Digital Defense Report - Im Westen nichts Neues."
ZDF: "Daten bekannter Gamer öffentlich - Großes Leak bei Streaming-Plattform Twitch."
Heise: "Steiler Anstieg - DSGVO-Strafen erreichten im 3. Quartal fast 1 Milliarde Euro."
Elektronikpraxis: "Litauen warnt vor Sicherheitslücken Zensurfunktionen in chinesischen 5G-martphones?"
Heise: "BulletProofLink - Wo der ganze Phishing-Spam herkommt."
Golem: "Phishing - Polizei zerschlägt Cybercrime-Aktivitäten der Mafia."
Heise: "Kaseya-Attacke - FBI hielt wochenlang Generalschlüssel zurück."
Elektroniknet: "Homeoffice - Studie: Corona erhöht Risiko von Cyberangriffen auf Unternehmen."
TAZ: "Cyberstrategie 2021 - Horsts Hacker."
Heise: "NSO-Skandal - Apple-Updates beheben endlich Pegasus-Lücke."
Zeit: "Spionagesoftware Pegasus - BKA kaufte heimlich NSO-Spähsoftware."
Wirtschaftswoche: "Datendiebstahl bei T-Mobile US - USA fordern Milliardenstrafen nach europäischem Vorbild."
Heise: "Ransomware-Attacken nehmen dramatisch zu."
Heise: "220 Milliarden Euro Schaden durch Ransomware und andere Cyber-Angriffe."
Golem: "BSI - Wer Pegasus kritisiert, muss auch Staatstrojaner kritisieren."
Heise: "Datenschutz - Rekordstrafe von 746 Millionen Euro für Amazon in Luxemburg."
Heise: "Spyware-Skandal - NSO Group sperrt Staaten von Pegasus-Nutzung aus."

Social Media / Fake News

Desinformationen im Netz - Eine Plattform als Waffe

Faktenchecker fordern Youtube auf, härter gegen Fake News vorzugehen. Doch die Videoplattform reagiert nur zögerlich – kein Einzelfall:

Wir befinden uns im Jahr drei der Pandemie. Und das ganze Netz ist voll von Hobbyvirolog:innen, Tweets, Posts, Videos von Menschen, die ihre Angst vor dem Virus kundtun. Und von denen, die sich die ungewisse Lage der Welt zunutze machen wollen. Nie war es so leicht, gezielt Informationen zu verbreiten, geprüfte wie erfundene. Letztere sind ein Problem. Virtueller Unsinn wird zur realen Gefahr. Die Mitglieder des International Fact Checking Networks fordern nun die Videoplattform Youtube auf, verschärft gegen Falschinformationen vorzugehen.   mehr ...

Impfpflicht-Debatte - Hunderte Mordaufrufe auf Telegram seit November

Seit Mitte November gibt es laut einer ARD-Recherche täglich Tötungsaufrufe auf Telegram gegen Personen aus Politik, Wissenschaft, Medizin, Behörden und Medien.   mehr ...

Ehemalige Moderatorin verklagt TikTok wegen traumatisierender Videos

Kannibalismus, Suizide, Gewalt: Hunderte TikTok-Videos mit teils grausamen Inhalten musste Candie Frazier am Tag sichten – und fordert nun Schadenersatz.   mehr ...

 


Facebook

Kartellrecht in den USA - Klage gegen Facebook zugelassen

Die Federal Trade Commission (FTC) will erreichen, dass Facebook Whatsapp und Instagram verkaufen muss. Der zweite Vorstoß wurde nun zugelassen:

Ein amerikanischer Bundesrichter hat die Fortsetzung der überarbeiteten Kartellklage der Federal Trade Commission (FTC) gegen Meta, früher bekannt als Facebook, zugelassen. Die FTC fordert Maßnahmen, die eine Zwangsabspaltung von Facebooks beliebten Messaging-Diensten Instagram und WhatsApp oder eine Umstrukturierung des Unternehmens beinhalten könnten. Es ist der zweite kartellrechtliche Vorstoß der FTC gegen das Unternehmen.   mehr ...

Giphy-Übernahme durch Meta vor Veto aus Großbritannien

Eigentlich hatte Facebook die Übernahme von Giphy schon vor anderthalb Monaten angekündigt. Doch der Widerspruch aus Großbritannien wurde wohl nicht abgewendet.   mehr ...

Aussteuerung von Anzeigen - Facebook streicht Tausende Schlagwörter wie »LGBT-Kultur«

Werbetreibende können bald Begriffe wie »Chemotherapie« und »jüdische Feiertage« nicht mehr zum Aussteuern ihrer Facebook-Anzeigen nutzen. Der jetzt Meta genannte Konzern spricht von einer »schwierigen Entscheidung.   mehr ...
 
 
 

Internet / Nutzer

Jugendschutz - Pornoseiten droht in Deutschland eine Sperre

Das deutsche Internet könnte bald entweder frei von Pornoplattformen sein - oder die Portale nur mit Altersnachweis zugänglich. Was hinter den Plänen der Landesmedienanstalten steckt:

Tobias Schmid, der Direktor der Landesmedienanstalt NRW, weiß schon, wie diese Geschichte ausgeht: "Am Ende werden diese Inhalte unterbunden werden." Er sagt "diese Inhalte", weil es sich für jemanden in seiner Position nicht geziemt, "Pornos" zu sagen. Die Betreiber von Pornoplattformen hätten dem Rechtsstaat zu lange "auf der Nase herumgetanzt", aber damit sei jetzt Schluss. Am Mittwoch hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf entschieden, dass Pornhub, Youporn und Mydirtyhobby, die in Deutschland zu den meistbesuchten Websites überhaupt gehören, für deutsche Nutzer gesperrt werden können. Glaubt man Schmid, ist das erst der Anfang. Weitere Plattformen stehen bereits auf seiner Liste.   mehr ...

Die Wikipedia bekommt ein kommerzielles Angebot

Die Wikimedia Foundation, die die Wikipedia-Enzyklopädie rechtlich vertritt, hat das kommerzielle Angebot Wikimedia Enterprise angekündigt. Gedacht ist das vor allem für jene, die Inhalte der Wikipedia und ihrer Schwesterprojekte im großen Stil wiederverwenden und weiterreichen. Zum Betrieb dieses neuen Angebots ist auch eigens ein Subunternehmen gegründet worden, das nicht den Regularien einer gemeinnützigen Organisation unterliegt.   mehr ...

Umfrage - Jugendliche sind rund 70 Stunden pro Woche online

Jugendliche in Deutschland sind während der Corona-Zeit mit Kontakteinschränkungen und digitalem Unterricht deutlich mehr online als davor. Die 16- bis 18-Jährigen seien durchschnittlich 70,4 Stunden pro Woche im Internet unterwegs, geht aus der Postbank-Jugend-Digitalstudie für 2021 hervor. Im Frühjahr 2020 waren es 71,5 Stunden pro Woche, 2019 noch 58 Stunden.   mehr ...

 
 
Demokratiezentrum Baden-Württemberg: "Vorfall melden!"

Twitter

Twitter-Chef Jack Dorsey tritt zurück

Der Mitgründer des sozialen Netzwerks nimmt zum zweiten Mal seinen Hut und übergibt an seinen CTO. Der übernimmt das Schiff in stürmischer See:

Twitter-CEO Jack Dorsey tritt zurück und gibt die Führung des von ihm gegründeten sozialen Netwerks mit sofortiger Wirkung an Technikchef Parag Agrawal ab. Das teilte das Unternehmen am Montagnachmittag mit und bestätigte damit US-Medienberichte. Dorsey bleibt demnach bis zur Generalversammlung im nächsten Jahr Mitglied im Verwaltungsrat, der mit Bret Taylor von Salesforce einen neuen Vorsitzenden erhält.   mehr ...

Twitter - Keine Fotos oder Videos von Dritten ohne deren Einwilligung

Das soziale Netzwerk will Nutzer davor schützen, dass persönliche Fotos oder Videos gegen ihren Willen verbreitet werden. Ausnahmen gibt es etwa für Promis.   mehr ...

Vergleich mit Investoren - Twitter zahlt 800 Millionen Dollar

Seit Jahren streiten sich Investoren mit Twitter – weil Topmanager irreführende Angaben über das Nutzerwachstum gemacht haben sollen. Nun hat sich das soziale Netzwerk mit den Klägern auf einen teuren Vergleich geeinigt.   mehr ...
 
 
 

Alphabet / Google

Marktmacht missbraucht - EU-Gericht bestätigt Milliardenstrafe gegen Google

Der Suchmaschinenkonzern Google hat im Prozess um eine Milliardenstrafe eine Niederlage erlitten. Doch das Verfahren könnte noch weiter gehen:

Das Gericht der Europäischen Union (EU-Gericht) hält eine Milliardenstrafe gegen den US-Suchmaschinenkonzern für angemessen. Die Strafe in Höhe von 2,4 Milliarden Euro sei auch deswegen berechtigt, weil Google mit voller Absicht seine eigene Shopping-Suche gegenüber den Angeboten der Konkurrenz bevorzugt habe, teilte das Gericht am 10. November 2021 mit (PDF). Das Gericht in Luxemburg bestätigte im Wesentlichen die Entscheidung der EU-Kommission vom Juni 2017, wonach Google seine Marktmacht missbraucht habe (Verfahren T-612/17). Gegen das Urteil des EU-Gerichts kann noch Einspruch beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) eingelegt werden.   mehr ...

Google-Mutter Alphabet steigert Umsatz um 41 Prozent

Die Google-Mutter Alphabet profitiert weiterhin enorm von der Digitalisierung des Lebens in der Corona-Pandemie. Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz des Internetkonzerns im Jahresvergleich um 41 Prozent auf gut 65,1 Milliarden Dollar (56,1 Milliarden Euro). Beim Gewinn gab es einen Sprung von 11,2 auf 18,9 Milliarden Dollar, wie Alphabet nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte.   mehr ...

Leistungsschutz - Google weist neue Millionenforderungen von Verlegern zurück

Eine Presse-Verwertungsgesellschaft verlangt eine Lizenzgebühr von 420 Millionen Euro für 2022 von Google. Der Konzern spricht von "haltlosen Forderungen".   mehr ...

 
 

Betrug / Abmahnungen / Abzocke

Telefonabzocke - Bundesnetzagentur geht gegen Tausende Rufnummern vor

2021 wurden bereits 700 Rufnummern wegen Rufnummernmissbrauch abgeschaltet, deutlich mehr als im Vorjahr. Hinzu kommen Tausende Auszahlungsverbote:

Demnach wurden mehr als 8500 Nummern mit einem "Rechnungslegungs- und Inkassierungsverbot" belegt sowie zusätzlich gegen rund 4000 Rufnummern Auszahlungsverbote verhängt. 700 Nummern wurden abgeschaltet. In der Regel müssten Kunden für das Gespräch dann nichts zahlen, berichtete die Zeitung. Der Initiator von verbotenen Werbeanrufen oder missbräuchlich verwendeten Anrufen erhalte kein Geld.   mehr ...

Warnung vor Streaming-Abo-Fallen

Vermeintliche Streaming-Dienste schicken Rechnungen von 400 Euro. Verbraucherschützer raten, die Zahlungsaufforderungen zu ignorieren und anzuzeigen.   mehr ...

Bundesnetzagentur schaltet Betrügern die Nummern ab

Die Bundesnetzagentur hat seit Januar 2021 insgesamt 24 Rufnummern gesperrt, die im Zusammenhang mit betrügerischen Machenschaften stehen. Wie die Behörde in einer Pressemitteilung erklärt, waren die Nummern Teil von Betrugsversuchen über Pop-up-Fenster unter Windows.   mehr ...

 

SZ: "Wettbewerb - Regierung macht Ernst gegen Abmahnmissbrauch."

SZ: "Online-Betrug - Wie Kriminelle über Ebay Kunden abzocken."

FAZ: "Verbraucherschutz - Handy-Abzocke mit Abofallen."

Golem: "Bestätigungslösung - Bundesjustizministerin will endlich Telefon-Abzocke beenden."

Heise: "Bundesnetzagentur beendet Abzocke mit weißrussischen Ping-Anrufen."

Tagesschau: "Datenschutzgrundverordnung - Cyberkriminelle nutzen Unsicherheit."

n-tv: "Studie zu steigenden Gebühren - Inkassounternehmen zocken Schuldner ab   mehr

Spiegel: "Betrugsmasche in den USA - Neue Bankkarte, alter Chip."

Golem: "Mobilfunk - Bundesnetzagentur erweitert Preisansage für Auslandsnummern."

Golem: "Abschaltung von über 260 falschen Ortsnetzrufnummern."


Zensur / Internetsperre

Online-Plattformen in China - Ein Land schließt die Pforten

Mit Linkedin zieht sich die letzte westliche Online-Plattform aus China zurück. Die Volksrepublik schottet sich immer mehr vom Rest der Welt ab:

In China ist die Sprache der Regierung nicht nur entkoppelt von der Realität, sondern steht oftmals im Gegensatz zu ihr: „Chinas Tür wird sich immer weiter öffnen und nie geschlossen werden“, sagte Xi Jinping am Donnerstag in einer Rede vor den Vereinten Nationen, die er mit einem mantraartig wiederholten Slogan übertitelte: „Mit der Welt verbunden bleiben“.

Doch in Wirklichkeit geschieht seit Jahren das exakte Gegenteil. Die Volksrepublik schließt ihre Pforten und kappt zunehmend die Verbindungen zum Ausland.

Jüngst zeigt sich dies am Beispiel LinkedIn: Die Online-Plattform fürs berufliche Netzwerken hat ebenfalls am Donnerstag bekanntgegeben, dass sie ihre chinesische Version aufgrund des zunehmenden Drucks der Zensurbehörden schließen wird. Vize-Präsodent Mohak Shroff schrieb euphemistisch von einem „deutlich schwierigeren Arbeitsumfeld und höheren Compliance-Anforderungen in China“.   mehr ...

Internet-Zensur - Iranisches Gesetz trifft auf massiven Protest

Der iranische Staat verschärft die Kontrolle des Internets mit einem Gesetz. Doch es gibt Widerstand in der Bevölkerung und der Politik.   mehr ...

Zensur - Fast 100.000 Euro Strafe für Twitter in Russland

Weil Twitter einen Protestaufruf in Russland nicht gelöscht hat, muss der US-Konzern eine empfindliche Strafe bezahlen. Es droht eine Blockade.   mehr ...

 
 

Spiele / Medien

Spielebranche - Tencent kauft Sumo für 1,1 Milliarden Euro

Der chinesische Technikkonzern Tencent hat das Spielestudio Sumo für 1,1 Milliarden US-Dollar gekauft. Sumo entwickelte zuletzt "Sackboy: A Big Adventure":

Tencent möchte das britische Entwicklerstudio Sumo kaufen. Das kündigte der chinesische Technikkonzern am Montag an. Für die Übernahme will Tencent eigenen Angaben zufolge umgerechnet 1,1 Milliarden Euro zahlen. Zuvor hielt Tencent bereits 8,75 Prozent an dem Entwicklerstudio.   mehr ...

Glücksspiel vor der Reform - Das große Zocken

In Deutschland wird das Online-Spielen um Geld erlaubt. Der Staat will mitverdienen – treibt er die Zocker damit Kriminellen in die Arme?   mehr ...

10-Jahres-Studie - Gewalthaltige Computerspiele machen nicht aggressiver

Laut einer Langzeitstudie gibt es keinen Nachweis für verstärktes aggressives Verhalten nach dem Spielen des Action-Shooters Grand Theft Auto als Teenager.   mehr ...


Internetwährungen / Blockchain

Neues Kryptogeld Libra - Facebook plant die Weltwährung

Facebooks Kryptogeld Libra soll eine globale Digitalwährung werden. Dabei versichert das Online-Netzwerk, dass Finanzdaten der Nutzer geschützt sein sollen:

Facebook will die Finanzwelt umkrempeln: Das Online-Netzwerk hat eine neue globale Währung erfunden. Das Digitalgeld mit dem Namen Libra basiert ähnlich wie der Bitcoin auf der sogenannten Blockchain-Technologie, soll aber ohne Kursschwankungen auskommen. Facebook werde dabei auch auf Datenschutz achten, versicherte der für das Projekt zuständige Manager David Marcus.

In der Anfangszeit dürfte das Digitalgeld vor allem für Überweisungen zwischen verschiedenen Währungen eingesetzt werden, sagte Marcus der dpa. Damit würde Libra mit Diensten wie Western Union oder Moneygram konkurrieren, die für internationale Überweisungen hohe Gebühren verlangen. Die Vision sei aber, Libra schließlich zu einem vollwertigen Zahlungsmittel für alle Situationen zu machen.   mehr ...

Digitalwährung - Bitcoin verursacht so viel CO2 wie Jordanien

  • Forscher des MIT und der TU München beziffern den Energiebedarf der Kryptowährung Bitcoin auf rund 46 Terawattstunden pro Jahr.
  • Bitcoin verursache damit mindestens 22 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen, schreiben die Wissenschaftler in einer Studie.
  • Einheiten der Digitalwährung werden in einem rechenintensiven Prozess "geschürft" - ähnlich wie Edelmetall in einer Mine.   mehr ...

Tether-Reserve geplündert - Bitcoin-Börse saugt 900 Millionen Dollar ab

Die US-Justiz liefert erstmals Belege, dass es beim Bitcoin-Hype womöglich nicht mit rechten Dingen zugeht: Milliardenschwere Dollar-Reserven, die als Sicherheitspfand für die Krypto-Kurse dienen, sind offenbar veruntreut worden.   mehr ...