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Social Media / Fake News

USA - TikTok und ByteDance klagen gegen US-Gesetz zum Zwangsverkauf

TikTok und sein chinesischer Mutterkonzern wehren sich gegen die Aufforderung, die Plattform in den USA verkaufen zu müssen. Sie halten das Gesetz für verfassungswidrig:
 
Das Gesetz verstoße unter anderem gegen den Schutz der Meinungsfreiheit, argumentierten TikTok und sein Mutterkonzern. Die geforderte Veräußerung sei "einfach nicht möglich: weder kommerziell, noch technologisch, noch rechtlich".    mehr ...

Kurznachrichtendienst - Jack Dorsey kehrt Bluesky den Rücken

Jack Dorsey hat Bluesky einst gegründet und rechtzeitig vor der Twitter-Übernahme ausgelagert. Inzwischen will er damit aber offenbar nichts mehr zu tun haben.   mehr ...

Mastodon - Laut Finanzamt nicht mehr gemeinnützig

Die Open-Source-Social-Media-Plattform Mastodon muss in Deutschland jetzt mehr Steuern auf Spenden zahlen. Nun wurde ein US-Non-Profit gegründet.   mehr ...

 
 

Cybersicherheit / DSGVO / Digital Markets Act

Digitalpolitik - Wo EU-Gesetzgebung den Unterschied macht

Nachdem in der auslaufenden Legislaturperiode viele Gesetze verabschiedet wurden, hoffen einige Akteure auf Ruhe in der nächsten. Ist das Wunschdenken?

In der Digitalpolitik hat die Europäische Union besonders große Gestaltungsmacht. Auch wenn hierzulande die Öffentlichkeit über nationale Politik stärker diskutiert als über das Geschehen im Brüsseler Europaviertel: Die wichtigsten Vorgaben werden dort festgezurrt, und dabei spielt das EU-Parlament eine wesentliche Rolle. Es bestimmt die EU-Kommission und deren Präsidentschaft, außerdem entscheidet es über jedes Gesetz mit.   mehr ...

Urheberrechtsverstöße - EuGH gestattet Vorratsdatenspeicherung grundsätzlich

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Möglichkeiten der Mitgliedsstaaten für das anlasslose Protokollieren von IP-Adressen zur Verfolgung von Straftaten deutlich ausgeweitet. Aus einem am Dienstag veröffentlichten Grundsatzurteil geht hervor, dass die allgemeine und unterschiedslose Vorratsspeicherung der IP-Adressen nicht zwangsläufig einen schweren Eingriff in die Grundrechte darstellt. Sie sei zulässig, wenn nationale Vorgaben Speichermodalitäten vorschreiben, durch die verschiedene Kategorien personenbezogener Daten strikt getrennt werden. Damit sei auszuschließen, "dass genaue Schlüsse auf das Privatleben" der Betroffenen gezogen werden können.   mehr ...

Europol nimmt Phishing-Dienste-Plattform Labhost hops

Europol ist ein Schlag gegen eine der größten Phishing-as-a-service-Plattformen weltweit gelungen. Nach einer jahrelangen internationalen Kooperation sei die Kompromittierung der Labhost-Infrastruktur gelungen.   mehr ...

 

Weiteres Heise: "Index - Wo sitzen die meisten und besten Cyberangreifer weltweit?"
Heise: "Polizeiliche Kriminalstatistik - Nur auf den ersten Blick weniger Cybercrime."
Zeit: "Digital Markets Act - EU-Kommission eröffnet Verfahren gegen Apple, Meta und Google."
Heise: "Notfälle - EU-Gremien einigen sich auf Cyberschutzschild und Frühwarnsystem."
Heise: "FAQ - Digital Markets Act."
Heise: ""Crimemarket" - Polizei beschlagnahmt kriminelle Handelsplattform im Internet."
Zeit: "Spionage - So hackt China."
Golem: "Cyberangriff - Hacker erbeuten Daten von jedem zweiten Bürger Frankreichs."
Heise: "EU-Firmen - Big-Tech-Konzerne missachten den Digital Markets Act."

Meta / Facebook

EU-Kommission leitet Verfahren gegen Facebook und Instagram ein

Die EU-Kommission vermutet bei Facebook und Instagram irreführende Werbung und vermisst CrowdTangle. Jetzt hat sie ein Verfahren gegen Meta eingeleitet:

Die Europäische Kommission hat wegen möglicher Verstöße gegen das Gesetz über digitale Dienste (DSA) ein Verfahren gegen Meta eingeleitet. Konkret geht es um die Plattformen Facebook und Instagram und dabei im Besonderen um den Umgang mit irreführender Werbung und politischen Inhalten.   mehr ...

Mehr Konto-Diebstähle bei Facebook und Instagram nach Kündigungswelle

Bei Facebook und Instagram werden immer mehr Konten gekapert und für Straftaten missbraucht. Betreiber Meta unternehme viel zu wenig, sagen US-Justizminister.   mehr ...

Hearing zur Online-Sicherheit von Kindern - Zuckerberg entschuldigt sich bei Eltern von Todesopfern

Den Vorwurf, dass soziale Medien tödlich sein können, müssen sich fünf Tech-Chefs im US-Senat gefallen lassen. Es ist nicht die erste publikumswirksame Anhörung dieser Art - doch Konsequenzen müssen die Unternehmen vermutlich auch dieses Mal nicht fürchten.   mehr ...

 


Künstliche Intelligenz

KI wird mehr als eine Zäsur in der Menschheitsgeschichte bedeuten. Sie wird viele Lebensbereiche wie Kunst, Kultur und insbesondere die Informationsbranche total umkrempeln - und damit die Unterscheidung zwischen Fakt und Fake noch schwieriger machen, als sie es heute schon ist. Spannend wird auch das Thema und .

 

AI Act - Verbraucherschützer fordern einfaches Beschwerdeverfahren

Für Beschwerden über KI-Anwendungen solle eine zentrale Aufsichtsbehörde eingerichtet werden, biometrische Gesichtserkennung etwa beim Einkaufen tabu sein:

Ähnlich wie der Digital Services Act (DSA) sieht die neue EU-Verordnung für Künstliche Intelligenz (KI) vor, dass Mitgliedsstaaten binnen zwölf Monaten nach Inkrafttreten effektive Aufsicht etablieren müssen. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hat dazu am Dienstag Vorschläge präsentiert, da die Zeit angesichts der Frist bis zum Frühjahr 2025 dränge. Am Herzen liegt ihm dabei, dass Verbraucher bei Beschwerden zu KI-Anwendungen möglichst nur einen Ansprechpartner haben. Die künftige zentrale nationale Aufsichtsbehörde sollte folglich für das gesamte Verfahren zuständig sein. Zudem müsse die Beschwerdeerhebung einfach sein.   mehr ...

Urteil in Prag - KI-generiertes Bild kann von jedermann frei genutzt werden

Eine Firma ließ sich von DALL-E ein Bild erzeugen, das eine Kanzlei für die eigene Webseite übernahm. Ein tschechisches Gericht sieht keine Rechtsverletzung.   mehr ...

Bericht - ChatGPT wurde mit einer Million Stunden YouTube-Videos trainiert

Mittels einer automatisierten Transkription soll sich OpenAI seinen Vorsprung bei Sprachmodellen verschafft haben. Das könnte diverse Rechte verletzt haben.   mehr ...

 
 

Computerspiele / Medien

Deutscher Computerspielpreis - "Everspace 2" ist das beste deutsche Spiel 2024

"Everspace 2" hat beim Deutschen Computerspielpreis 2024 die Auszeichnung als bestes Spiel gewonnen. "Ad Infinitum" wurde mehrfach prämiert.   mehr ...

KI-Stimmen in Videospielen - Synchronsprecher-Gewerkschaft stimmt Deal zu

Die Schauspieler-Gewerkschaft SAG-AFTRA hat einen Vertrag mit der Tech-Firma Replica geschlossen. Er ebnet den Weg für KI-Stimmen in Videospielen:

Ein Deal zwischen der US-Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA und der Tech-Firma Replica Studios könnte den Weg für KI-Stimmen in Videospielen frei machen. Im Rahmen der Vereinbarung können Synchronsprecher ihre Stimmen an Replica lizenzieren, sodass eine KI-Version etwa in Videospielen eingesetzt werden kann.   mehr ...

Gaming - Microsoft darf endlich Activision Blizzard übernehmen

Es ist der größte Deal in der Gaming-Branche aller Zeiten: Für 69 Milliarden Dollar geht der Hersteller von Spielen wie "Call of Duty" und "World of Warcraft" an Microsoft.   mehr ...

 


Digitalisierung

Bitkom-Index - Wie digital sind die Bundesländer?

Deutschland gilt als digitales Entwicklungsland, dabei sind die Unterschiede enorm. Während Hamburg der digitale Vorreiter ist, tut sich Thüringen schwer – offenbar auch, weil der politische Wille fehlt:
 
Der digitale Fortschritt schreitet in Deutschland in ganz unterschiedlichen Geschwindigkeiten voran. Während sich Hamburg und Berlin als digitale Avantgarde fühlen dürfen, ist Thüringen weit abgeschlagen. Das hat ein neues Digital-Ranking zum Zustand der Digitalisierung in den Bundesländern ergeben, das der Branchenverband Bitkom am Dienstag vorgestellt hat. „Bei Thüringen stellt sich die Frage, ob der politische Wille zur Digitalisierung ausgeprägt genug ist, um im Mittelfeld mitspielen zu können“, kritisierte der Präsident des Digitalverbands Bitkom, Ralf Wintergerst.   mehr ...

AfD-Positionen würden der deutschen Digitalwirtschaft schaden

Massiver Mangel an Fachkräften, fehlende Digitalisierung in der Bildung – die Positionen der AfD sind laut Bitkom schädlich für die Wirtschaft.   mehr ...

Bitkom-Studie - Digitalisierung als starker Hebel zur Erreichung der Klimaziele

Wenn Deutschland die Digitalisierung schneller vorantreibt, kann das die CO₂-Emissionen stark senken. Das hat sich der Bitkom in einer Analyse errechnen lassen.   mehr ...

 


Internet / Nutzer

Mehr als 3 Millionen Deutsche sind nach wie vor offline

Rund fünf Prozent der Deutschen sind bis 2023 noch nie im Internet gewesen. Die sogenannten Offliner finden sich auch in der jüngeren Generation:

Gut fünf Prozent der Deutschen zwischen 16 und 74 Jahren waren nach eigenen Angaben noch nie online. Das entspricht rund 3,1 Millionen Bürgerinnen und Bürgern. Damit haben in Deutschland 2023 anteilig etwas mehr Menschen das Internet genutzt als im EU-Durchschnitt. Die sogenannten Offliner sind nicht nur in der älteren Generation vertreten.   mehr ...

Internetzugang kostet im Schnitt 42 Euro pro Haushalt

Internet, Telefonie, digitales Fernsehen – alles zusammen kostet einen deutschen Haushalt nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom 42 Euro pro Monat.   mehr ...

Internet ist wichtigstes Informationsmedium – bei Jüngeren siegt Instagram

Die Relevanz des Internets zur Orientierung übers Zeitgeschehen ist laut den Medienanstalten erstmals höher als die des Fernsehens. X ist kaum noch gefragt.   mehr ...

 
 

Internet - Politik

Bundesrat kippt Onlinezugangsgesetz

Für Bürger kommt vorerst kein Rechtsanspruch auf digitale Leistungen des Bundes, da sich die Länder querlegen. Faeser will den Vermittlungsausschuss anrufen:

Der Bundesrat hat der Novelle des Onlinezugangsgesetz (OZG) am Freitag nicht zugestimmt, obwohl die Bundesregierung den Ländern in letzter Minute weit entgegenkommen wollte. Das Prestigeprojekt der Ampel-Koalition kann damit zunächst nicht in Kraft treten.   mehr ...

Bundestag - Das NetzDG ist tot, es lebe das Digitale-Dienste-Gesetz

Das vom Bundestag beschlossene Digitale-Dienste-Gesetz soll einen neuen Rahmen gegen Hass, Hetze und Desinformation im Netz bilden. Es gibt Lob und Kritik.   mehr ...

Kanada plant lebenslange Haft für Hass-Postings

Lebenslange Haft soll in Kanada jedem drohen, der Völkermord befürwortet oder sich unterstützend äußert. Wer in milderer Weise öffentlich Hass schürt, oder Hass oder Antisemitismus befürwortet, soll mit bis zu fünf Jahren Gefängnis (statt bislang zwei Jahren) rechnen müssen. Lebenslange Haft droht außerdem für jedwede Straftat, die aus dem Motiv des Hasses für bestimmte Eigenschaften begangen wird. Das ist Teil eines umfangreichen Gesetzespaketes gegen Online-Übel, das Kanadas Regierung dem Parlament vorgelegt hat.   mehr ...

 
 

Internet - Werbung

Temu - Größter Werbekunde von Meta, einer der größten von Google

Die Shopping-App Temu gehört zu den größten Phänomenen im Internet. Nun gibt es neue Zahlen dazu, wie die Anwendung so schnell so bekannt werden konnte:

In den sozialen Netzwerken von Meta hat im vergangenen Jahr kein Unternehmen so viel Werbung geschaltet, wie der chinesische Online-Versandhändler Temu. Insgesamt hat die für Temu verantwortliche PDD Holdings Meta fast zwei Milliarden US-Dollar für Werbung bezahlt und den Mutterkonzern von Facebook und Instagram damit überrascht, berichtet das Wall Street Journal. Bei Google gehörte Temu demnach ebenfalls bereits zu den fünf größten Werbekunden. Temu habe den genannten Zahlen widersprochen, aber keine anderen Werte genannt. Für die großen IT-Konzerne ist der Kaufrausch von Temu und anderen chinesischen Konzernen eine willkommene Einnahmequelle, die Rückgänge von anderer Seite mehr als ausgleicht, schreibt die Zeitung.   mehr ...

Forderung von 2,1 Milliarden Euro - Axel Springer und andere Medienhäuser verklagen Google

Google dominiert den Markt für Onlinewerbung, europäische Medienunternehmen fordern nun Schadensersatz. Sie werfen dem Konzern vor, seine Marktmacht missbraucht zu haben.   mehr ...

Microtargeting & Transparenz - So wird die EU politische Werbung regulieren?

Für ein breites Verbot interessenbasierter politischer Werbung hat es auf EU-Ebene nicht gereicht. Die Browser-Einstellung "Do not Track" ist zu respektieren.   mehr ...

 
 

Apple

Folge einer Spotify-Beschwerde - EU-Kommission verhängt 1,8-Milliarden-Euro-Strafe gegen Apple

Eine hohe Geldbuße auch zu »Abschreckungszwecken«: Apple hat nach Ansicht der EU-Kommission seine marktbeherrschende Stellung für den Vertrieb von Musikstreaming-Apps über seinen App Store missbraucht:
 
Eine Untersuchung der Kommission habe ergeben, dass Apple es Entwicklern von Musik-Streaming-Apps untersagt, iOS-Nutzerinnen und -Nutzer umfassend über alternative, billigere Musikabonnements zu informieren, die außerhalb der jeweiligen App verfügbar sind, und Hinweise dazu zu geben, wie solche Angebote abonniert werden können.   mehr ...

Patentstreit - Importverbot gegen Apple Watch rechtskräftig

Nachdem das Veto der US-Regierung ausblieb, tritt das Importverbot am Dienstag in Kraft.​ Apple hat die betroffenen Modelle bereits aus dem US-Handel genommen.   mehr ...

EU bricht App Store auf - Apple warnt vor "erheblichen negativen Auswirkungen"

Apple hat Anleger vor den Auswirkungen des EU-Gesetzes auf das eigene Geschäft gewarnt. Gegen die App-Store-Regulierung will der Konzern angeblich kämpfen.   mehr ...

 


X - vormals Twitter

Rechtsstreit mit X wegen Desinformation

Die Bundesnetzagentur erwartet einen langen Rechtsstreit mit der Plattform X wegen Verbreitung von Desinformation:

Die Bundesnetzagentur rechnet im Konflikt mit der Plattform X (früher Twitter) von Milliardär Elon Musk mit einem langen Rechtsstreit. Seit der Übernahme durch Musk kümmere sich X nicht genügend um Hassrede. "Wir rechnen damit, dass die Sache vor Gericht landen wird und es womöglich bis zum Europäischen Gerichtshof durchgefochten werden muss", sagte Behördenpräsident Klaus Müller dem Spiegel. "Wir glauben, dass X rechtswidrig agiert." Das werde man belegen und nachweisen – und der zuständige EU-Kommissar Thierry Breton werde hoffentlich ein Exempel statuieren.   mehr ...

Untersagter Mega-Deal - Musk will Tesla-Aktionäre über Umzug abstimmen lassen

Nachdem ein Gericht im US-Bundesstaat Delaware einen Aktien-Deal zugunsten von Elon Musk untersagt hat, will der Tesla-Chef den Firmensitz nach Texas verlegen.   mehr ...

SPD zieht sich von der Plattform X zurück

Die Parteiführung will ihren Kanal auf dem früheren Twitter nicht mehr bespielen - weil ihr dort zu viel Hass und Hetze begegnet. Andere Parteien dagegen bleiben. Besonders eine sieht hier die Chance, ihre Weltsicht zu verbreiten.   mehr ...

 
 

Alphabet / Google

So wird Googles Suchmaschine an den Digital Markets Act angepasst

Google schraubt an seiner Suchmaschine, um sich an anstehendes europäisches Wettbewerbsrecht anzupassen. Datenumzug wird einfacher, Flugsuche aufwendiger:

Google meldet Änderungen bei der Suche. Ein Teil dieser Änderungen betrifft nur Nutzer in Europa, nämlich aus Anlass des Digital Markets Act (DMA). Diese EU-Verordnung tritt im März in Kraft und möchte die Marktmacht besonders großer Tech-Konzerne (Gatekeeper) einhegen. Google reagiert darauf mit mehreren Maßnahmen.   mehr ...

Google reagiert auf EU-Wettbewerbsgesetz - Künftig Wahl bei verknüpften Diensten

Google lässt seine Nutzer künftig wählen, welcher seiner Dienste verknüpft werden sollen. Freiwillig ist das nicht und es hat ein paar Konsequenzen.   mehr ...

Epic-Urteil - Googles Play Store ist ein illegales Appstore-Monopol

Nach der Niederlage gegen Apple hat Epic Games nun einen Sieg errungen: Eine Jury sieht Googles wettbewerbswiedriges Verhalten als bewiesen an.   mehr ...

 


Zensur / Internetsperre

"The Great Firewall" - Wie China sein Internet einmauerte

Was ist die Mehrzahl von 'Internet'? So ein Wort bräuchte es tatsächlich, um zu beschreiben, in welch unterschiedlichen Onlinewelten wir im Vergleich zu Menschen in China surfen. Wie schottet sich ein ganzes Land digital vom Rest der Welt ab?

Der Online-Bürger wird plötzlich unbequem: Tatsächlich verbreiten sich auf Plattformen wie "Renren", "Weibo" und "Youku" erst einmal Inhalte, die zuvor nie eine so große Öffentlichkeit erreicht hätten: 2011 generiert beispielsweise der Crash zweier Highspeed-Züge in Wenzhou tausende Kommentare, der Staat kommt mit dem Löschen nicht mehr hinterher. Später wird der Smog in Peking zum Thema im ganzen Land, man amüsiert sich sogar über Xi Jinpings vermeintliche Ähnlichkeit mit der Comicfigur Winnie Puuh.   mehr ...

Identitätsprüfung für alle - Putin verbannt Onlineanonymität aus Russland

Nachdem Russland ohnehin nicht gerade bekannt für seine Offenheit gegenüber der freien Meinungsäußerung war, könnten einige jüngst von Präsident Putin unterzeichnete Gesetzesänderungen diesen Umstand weiter verschärfen. So müssen Onlineplattformen einem Bericht von Torrentfreak zufolge in Zukunft die Identität ihrer russischen Nutzer überprüfen, bevor sie ihnen Zugang zu ihren Diensten gewähren.   mehr ...

700 Gigabyte geleakt - Russische Internetüberwachung durch Roskomnadsor enthüllt

Daten eines regionalen Büros der "Medienaufsicht" Roskomnadsor legen offen, wie weit die Online-Überwachung in Russland geht – und wie viel Handarbeit das ist.   mehr ...

 
 

Betrug / Abmahnungen / Abzocke

Voice-Phishing - Betrüger setzen auf raffinierte Vishing-Masche

Betrüger erklimmen beim Voice-Phishing (Vishing) das nächste Level: Sie leiten etwa gezielt Anrufe um, um betrügerische Abzocke zu verschleiern:

IT-Forscher von Threatfabric haben eine fortschrittliche, professionelle und komplexe Vishing-Masche aufgedeckt, die derzeit in Südkorea zu beobachten ist. Sie sei aber problemlos auch in Europa umzusetzen, erklären die IT-Analysten in ihrem Blog-Beitrag.   mehr ...

Virtual Kidnapping - Mutter wird von KI-Stimme ihrer Tochter getäuscht

Betrüger haben einem Medienbericht zufolge künstliche Intelligenz genutzt, um die Stimme eines 15-jährigen Mädchens zu klonen und von deren Mutter im US-Bundesstaat Arizona telefonisch eine Million Dollar Lösegeld zu fordern. Das meldete die New York Post.   mehr ...

Have I Been Pwned - Ebay Kleinanzeigen sperrt kompromittierte Passwörter

Ebay-Kleinanzeigen will den unberechtigten Zugriff auf Nutzerkonten künftig erschweren. Dazu gleicht das Portal die Passwörter seiner Nutzer bei der Registrierung und beim Login mit der Datenbank von Have I been Pwned ab, die kompromittierte Passwörter sammelt. Ebenfalls erhielten die Nutzer neue Warnhinweise vor den Risiken von Phishing, teilte das Portal am 15. März 2023 mit.   mehr ...

 


Internetwährungen / Blockchain

Web3 - Egal, irgendwas mit Blockchain

Im Buzzword-Bingo gibt es einen neuen Favoriten: Web3. Basierend auf Blockchain und Kryptotokens soll es endlich die Erwartungen an diese Techniken erfüllen:

Blockchain, (Krypto-)Tokens, NFTs - diese Schlagworte kennt fast jeder und nur wenige wissen, was sich an Technik dahinter verbirgt und wie das alles zusammenhängt. Nun kommt ein neuer Begriff hinzu, der sehr viel mehr danach klingt, als könnten davon wirklich alle Internetnutzer betroffen sein: Web3. Ein Einblick in die verwendeten Techniken soll zeigen, was wirklich dahintersteht und wie weit es sich von dem unterscheidet, was die Propagandisten des Begriffs versprechen.   mehr ...

Neues Kryptogeld Libra - Facebook plant die Weltwährung

Facebooks Kryptogeld Libra soll eine globale Digitalwährung werden. Dabei versichert das Online-Netzwerk, dass Finanzdaten der Nutzer geschützt sein sollen.   mehr ...

Digitalwährung - Bitcoin verursacht so viel CO2 wie Jordanien

  • Forscher des MIT und der TU München beziffern den Energiebedarf der Kryptowährung Bitcoin auf rund 46 Terawattstunden pro Jahr.
  • Bitcoin verursache damit mindestens 22 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen, schreiben die Wissenschaftler in einer Studie.
  • Einheiten der Digitalwährung werden in einem rechenintensiven Prozess "geschürft" - ähnlich wie Edelmetall in einer Mine.   mehr ...

 

Weiteres n-tv: "Tether-Reserve geplündert - Bitcoin-Börse saugt 900 Millionen Dollar ab."
Heise: "Kryptogeldbörse Quadrigacx insolvent - Nur verstorbener Chef kannte Passwörter."
Heise: "Blockchain für alle - Amazons Managed-Blockchain-Dienst verfügbar."
Elektronikpraxis: "Wann kommt denn nun die Blockchain-Revolution?"
t3n: "Mit diesem Tool will Google die Bitcoin-Blockchain durchsuchbar machen."
Spiegel: "Kryptowährungen - Ein schwarzes Jahr für Bitcoin-Anleger."
Zeit: "Bitcoin - Nach dem Boom."
t3n: "Blockchain-Jobs - Neuer Trend auf dem deutschen Arbeitsmarkt."
Heise: "Bezahldienstleister Stripe stellt Bitcoin-Unterstützung ein."
Heise: "Kryptogeld im Wert von 533 Millionen US-Dollar bei Hackerangriff gestohlen."
Heise: "Berlin und Paris wollen Bitcoin regulieren."
FAZ: "Bundesbank: Alleine kann niemand den Bitcoin regulieren ."
Heise: "Visa sperrt hunderttausende Bitcoin-Kreditkarten."
t3n: "DAO - Wie Unternehmen dank Blockchain ohne CEO auskommen."
FR: "Bitcoin-Serie - Risiken der Kryptowährung."
Heise: "Bitcoin-Kurs steigt nach Start des ersten Terminkontrakts an Börse."
SZ: "Von Bitcoin zur "Deutschland-Chain"."
FAZ: "Kryptowährungen - Bafin warnt vor diesen Digitalgeschäften."
3sat: "Die Blockchain-Revolution - Welt ohne Banken?"
Wired.de: "In Jordanien bezahlen Geflüchtete jetzt mithilfe der Blockchain."
Statista: "Kryptowährungen - Bitcoin Cash aus dem Stand auf Platz 3."
Btc-echo.de: "10.000 syrische Flüchtlinge erhalten Hilfe über Ethereum-Blockchain."