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Verkehr

Schleswig-Holstein soll 55 Akku-Elektrozüge bekommen

Schleswig-Holstein will 55 Triebwagen mit Akkus auf dem Dach kaufen. Die Wagen vom "Flirt Akku" werden im Norden und Osten des Landes fahren:

Bereits in gut drei Jahren sollen die ersten Akku-Elektrozüge durch Schleswig-Holstein rollen. "Mich freut besonders, dass diese Lösung auch so wirtschaftlich ist", sagte Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) der dpa. Am Montag will der Ressortchef gemeinsam mit dem Deutschland-Chef des internationalen Bahnherstellers Stadler, Jure Mikolcic, den Liefervertrag unterzeichnen.   mehr ...

Züge mit Strom aus Wasserstoff - Oben ohne

Brennstoffzelle statt Oberleitung: Zwei regionale Bahngesellschaften in Niedersachsen und Tirol planen, alle Züge mit Strom aus Wasserstoff zu betreiben.   mehr ...

Nahverkehr - Bus- und Bahnfahren wird in vielen Regionen teurer

In ICE und Intercity sinken die Fahrpreise für den Klimaschutz, im Nahverkehr steigen sie – mit der gleichen Begründung. Denn Innovationen verursachen Kosten.   mehr ...

 
 
Der Freitag: "Flixbus - Bahn frei."

Automobilindustrie

VW-Konzernstrategie -Skoda soll zur Billig-Marke werden

Die tschechische VW-Tochter Skoda ist mit ihren Modellen durchaus erfolgreich. Dennoch plant Volkswagen-Boss Herbert Diess, die Marke in das Billig-Segment zu drücken:

Herbert Diess denkt in großen Zusammenhängen und anderen Dimensionen, ähnlich wie der Apple-Chef Tim Cook, der Tesla-Gründer Elon Musk oder VW-Patriarch Ferdinand Piëch zu seinen besten Zeiten. Der einstige BMW-Entwicklungsvorstand Diess hat VW konsequent auf E-Mobilität umgepolt, will gegen die Tech-Giganten für seine Konzernprodukte ein eigenes Betriebssystem durchboxen, schmiedet Allianzen mit Wettbewerbern wie Ford und Start-ups wie Argo. In den neu geordneten Markenwelten sollen VW, Porsche und Audi gestärkt werden, zur Not auch zulasten von Seat, Škoda, Bentley und Lamborghini. Um die Marge des Marktführers auf zehn Prozent zu verdoppeln, will der Konzernchef vor allem für Volkswagen mehr Freiräume schaffen und Kannibalisierung weitgehend verhindern. "Wenn drei oder vier Marken mit ähnlichen Produkten um die gleiche Zielgruppe kämpfen, geht das auf Kosten aller Beteiligten", weiß der CEO. "Deshalb müssen wir uns breiter aufstellen, bei Bedarf die Positionierung entzerren und trotzdem die Synergien intensivieren."   mehr ...

Anweisung vom Kraftfahrtbundesamt - Daimler ruft Hunderttausende Diesel zurück

Zum dritten Mal ordnen Behörden bei Daimler einen Diesel-Rückruf an: Es geht um eine "mittlere sechsstellige Zahl" an Fahrzeugen, die mit mutmaßlich illegaler Abgastechnik unterwegs sind - vor allem Transporter:

Daimler hat nach Ansicht der Behörden in Hunderttausenden weiteren Diesel-Fahrzeugen eine unzulässige Abgastechnik verwendet. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) erließ einen entsprechenden Rückrufbescheid, wie Daimler am Freitagabend mitteilte. Betroffen ist den Angaben zufolge wohl eine mittlere sechsstellige Zahl an Mercedes-Benz-Fahrzeugen in Europa, die mit dem schon etwas älteren Euro-5-Dieselmotor mit der Bezeichnung OM651 unterwegs sind.   mehr ...

BMW kürzt Tausenden Hochqualifizierten Arbeitszeit und Gehalt

BMW will im Zuge seines Sparprogramms für Tausende hochqualifizierter Mitarbeiter Arbeitszeit und Gehalt verringern. Das kann unter einigen der mehr als 5000 Betroffenen Einbußen von 10.000 bis 14.000 Euro im Jahr bedeuten, wie die „Wirtschaftswoche“ berichtet. Der Autohersteller kommentierte die Zahlen nicht, bestätigte aber, dass es in den Gesprächen über das Sparpaket auch darum gehe, die Zahl der auf 40 Stunden aufgestockten Verträge zu reduzieren. Der Betriebsrat hat Widerstand angekündigt.   mehr ...

 

Weitere Schlagzeilen zur Autoindustrie


Internetwirtschaft / Handel

Handelskonzern - Metro verkauft das China-Geschäft

Die Anteile gehen an den chinesischen Einzelhändler Wumei. Metro erhält aber nicht nur fast zwei Milliarden Euro:

Der Handelskonzern Metro verkauft sein China-Geschäft an den chinesischen Einzelhändler Wumei. Das teilte das Unternehmen am Freitag mit. Der Wert der chinesischen Tochtergesellschaft wird laut Metro-Mitteilung auf etwa 1,9 Milliarden Euro beziffert. Der Aktienkurs von Metro legte am Freitag mehr als 2,8 Prozent zu. Die Düsseldorfer betreiben in China ein Filialnetz von mehr als 90 Märkten, was in etwa so viele sind wie auf dem Heimatmarkt. Seit 1996 war die Metro in dem Land präsent. Das Geschäft dort ist profitabel, das betriebliche Ergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) betrug im vergangenen Geschäftsjahr 153 Millionen Euro.   mehr ...

Nutzerbewertungen - Amazon stoppt 13 Millionen Fake-Bewertungen

400 Millionen Dollar hat Amazon im vergangenen Jahr investiert, um gefälschte und gekaufte Nutzerbewertungen abzuwehren. Das Bundesverbraucherschutz-Ministerium will falsche Rezensionen nun sogar unter Strafe stellen.   mehr ...

Onlinehändler entsorgen 20 Millionen Retouren

Onlinehändler in Deutschland haben allein im Jahr 2018 20 Millionen zurückgeschickte Artikel entsorgt. Dabei handelte es sich um Kleidung, aber auch um Elektro- und Freizeitartikel, Möbel und Haushaltswaren sowie Produkte des täglichen Bedarf.   mehr ...

 
 
Weíteres Heise: "Deutsche Onlinehändler drücken sich vor Zwei-Faktor-Authentifizierung."
Zeit: "Onlineshopping - Onlinehändler beklagen Konkurrenz aus China."
Heise: "Auch US-Regulierer schauen sich Amazons Händler-Plattform an."
Merkur: ""Amazon wird insolvent gehen" - Darum steht der Niedergang des Unternehmens bevor."
Wirtschaftswoche: "Allianz - Wie Otto und Otto den Einzelhandel retten wollen."
SZ: "Lieferdienst Deliveroo zieht sich aus Deutschland zurück."
Heise: "Umweltministerin - "Obhutspflicht" soll Vernichtung von Retouren einschränken."
Golem: "Amazon macht Dash-Bestellknöpfe funktionslos."
Heise: "Online-Handel: Verbraucher können ungerechtfertigtes Geoblocking melden."
Heise: "EU-Kommission leitet Wettbewerbsermittlungen gegen Amazon ein."
SZ: "BGH-Urteil - Amazon verliert Markenstreit gegen Ortlieb."
Handelsblatt: "Kartellamt setzt bei Amazon mehr Rechte für Händler durch."
SZ: "Online-Handel - So tückisch sind Kundenbewertungen."
n-tv: "Streiks an mehreren Standorten - Amazon-Mitarbeiter verlangen mehr Lohn."
Wirtschaftswoche: "Klagen gegen Onlinehändler - Wer im Clinch mit Amazon liegt."
Spiegel: "EuGH-Urteil zu Amazon - Onlinehändler müssen nicht zwingend per Telefon erreichbar sein."

Deutsche Wirtschaft

Wechsel bei SAP - Jennifer Morgan wird erste Frau an der Spitze eines Dax-Konzerns

Bill McDermott hat seinen Posten als SAP-Vorstandschef vorzeitig aufgegeben. Die Nachfolge ist schon geregelt – und ist ein Meilenstein in der Geschichte des Dax:

Der seit 2010 amtierende SAP-Vorstandschef Bill McDermott tritt überraschend zurück. Die Vorstandsmitglieder Jennifer Morgan und Christian Klein sollen als Führungsduo mit sofortiger Wirkung seine Nachfolge antreten und Europas größten Softwarehersteller führen, wie der Dax-Konzern am frühen Freitagmorgen mitteilte. Damit gelingt SAP ein Geniestreich: Mit der 48 Jahre alten Morgan wird zum ersten Mal in der Geschichte des bedeutendsten deutschen Aktienindex’ eine Frau einen Dax-Konzern führen – wenn auch gemeinsam mit einem männlichen Partner. Dieser ist mit 39 Jahren zudem der jüngste Vorstandsvorsitzende im Dax.   mehr ...

Autozulieferer Schaeffler baut in Deutschland zusätzlich 1300 Stellen ab

Der Autozulieferer Schaeffler baut deutlich mehr Arbeitsplätze in Deutschland ab als bislang bekannt. Zusätzlich zu den bereits im März verkündeten 700 Stellen, die hierzulande wegfallen, sollen 1300 weitere Mitarbeiter das Unternehmen freiwillig verlassen. Das bestätigte eine Sprecherin des Unternehmens der WirtschaftsWoche.   mehr ...

Brexit - Deutscher Außenhandel hat durch Brexit 3,5 Milliarden Euro Schaden

Laut Außenhandelsverband hat der Brexit schon jetzt Folgen fürs Exportgeschäft. Es habe sich quasi aufgelöst. Der Schaden bei einem No Deal sei kaum absehbar.    mehr ...

 


Bezahlsysteme / Geldkarten

Bezahlen im Internet - Gebührenstreit um Paypal geht weiter

Die Revision zum BGH ist im Streit um die Paypal-Gebühren zugelassen. Bleiben derartige Zahlungsforderungen rechtmäßig?

Der Streit um die Rechtmäßigkeit von Gebühren für Paypal-Zahlungen und Sofortüberweisungen wird aller Voraussicht nach erst durch den Bundesgerichtshof (BGH) endgültig geklärt werden. Das Oberlandesgericht München (OLG) erklärte es am Donnerstag aber schon mal für rechtmäßig, wenn Unternehmen im Online-Handel von ihren Endkunden Gebühren für diese beiden Zahlungsarten verlangen. In der Streitfrage ließ der Zivilsenat aber eine Revision zum BGH zu. Im konkreten Fall geklagt hatte die Wettbewerbszentrale gegen Flix-Mobility, der unter der Marke Flixbus Busreisen anbietet.   mehr ...

Giropay kommt für alle Banken

Giropay soll ab dem vierten Quartal 2019 nahezu allen Bankkunden in Deutschland als Online-Bezahlmethode zur Verfügung stehen – vorausgesetzt, der Händler bietet Giropay in seinem Shop an. Auch bisher fehlende Kreditinstitute wie die Deutsche Bank oder die HypoVereinsbank würden angebunden, sodass es am Ende etwa 45 Millionen potenzielle Nutzer gebe.   mehr ...

Neue EU-Regeln - Was sich künftig beim Bezahlen im Netz ändert

Ob Online-Überweisungen mit TAN oder bezahlen mit Kreditkarte: Geldgeschäfte im Internet sollen sicherer werden. Das Problem: Durch die neuen Regeln wird vieles auch komplizierter.   mehr ...

 


Pharmaindustrie / Apotheken

Pharmaindustrie - Gericht verurteilt Johnson & Johnson zu Milliardenstrafe

Johnson & Johnson hat eine empfindliche Niederlage vor Gericht erlitten. Der US-Pharmakonzern soll einem Patienten acht Milliarden Dollar Schadensersatz zahlen, weil diesem durch ein Medikament Brüste gewachsen seien:

Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson ist wegen eines Medikaments, das Männern angeblich die Brüste wachsen lässt, zu milliardenschweren Strafzahlungen verurteilt worden. Eine Geschworenenjury sprach einem Kläger am Dienstag in Philadelphia Schadensersatz in Höhe von acht Milliarden US-Dollar zu, wie US-Medien berichteten. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, Nebenwirkungen des Antipsychotikums Risperdal verschwiegen zu haben, die angeblich zu unerwünschten Brustvergrößerungen bei männlichen Patienten führen.   mehr ...

Wegen Opioid-Klagen - Pharmakonzern Purdue beantragt Insolvenz

Mehr als 2000 Klagen liegen gegen das Unternehmen vor, jetzt kommt die Insolvenz: Der amerikanische Pharmariese Purdue beantragt Gläubigerschutz. Das dürfte auch Kalkül sein.   mehr ...

Pharmakonzerne stoppen Entwicklung von Antibiotika

Obwohl die Ausbreitung resistenter Keime als eine der größten globalen Gefahren gesehen wird, stoppen Pharmaunternehmen die Forschung an neuen Antibiotika – das könnte gesundheitliche Folgen haben.   mehr ...

 
 

Globale Wirtschaft / Welthandel

Für und Wider des EU-Mercosur-Abkommens - Mehr Schaden als Nutzen

Das geplante EU-Abkommen mit den Mercosur-Staaten hilft vor allem deutschen Autoexporteuren und brasilianischen Rinderzüchtern:

Das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den südamerikanischen Mercosur-Staaten sorgt weiter für Wirbel. Nachdem der Deal zunächst wegen der Waldbrände im Amazonas unter Beschuss geraten war, wird nun auch der wirtschaftliche Nutzen infrage gestellt.

Das Abkommen bringe nur minimale wirtschaftliche Gewinne, dafür aber einen rasanten Anstieg der Fleischimporte vor allem aus Brasilien, heißt es in der ersten offiziellen Folgenabschätzung. Sie kommt von der renommierten London School of Economics und sorgt für Ernüchterung in Brüssel.   mehr ...

Nach WTO-Beschluss - USA verhängen Strafzölle auf EU-Importe

  • Nach einer WTO-Entscheidung zugunsten der USA will Washington Importzölle auf europäische Waren wie Käse, Oliven und Wein erheben.
  • Die EU-Kommission nannte die US-Zölle in einer ersten Reaktion kontraproduktiv und kündigt Gegenmaßnahmen an.
  • Die Börsen in Asien eröffneten nach der US-Ankündigung im Minus.   mehr ...

US-Austritt aus Weltpostverein abgewendet – Gebühren dürfen steigen

Der Weltpostverein hat den Weg für schnelle Gebührenerhöhungen freigemacht und damit einen drohenden Austritt der USA sowie mögliches Chaos im Versand von Warensendungen abgewendet. Die 192 Mitglieder der Organisation einigten sich am Mittwoch in Genf einstimmig auf einen Kompromiss. Länder, in denen besonders viele solcher Sendungen ankommen –wie die USA – können ihre Gebühren zügiger erhöhen als bislang geplant. Das verhinderten die bisherigen Vereinbarungen des Weltpostvereins, der seit 145 Jahren den internationalen Postverkehr regelt.   mehr ...

 


Elektromobilität

Dänemark fordert EU-weites Ende von Verbrennerautos

Europa will bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent werden. Für dieses Ziel strebt der dänische Umweltminister ein EU-weites Verbot für Neuzulassungen von Autos mit Verbrennungsantrieb an. Zumindest aber sollten einzelne Mitgliedsstaaten ein solches erlassen dürfen:

Kein Benzin und kein Diesel mehr: Elf Mitgliedsstaaten der Europäischen Union unter Führung von Dänemark fordern ein Verbot von Fahrzeugen mit Verbrennerantrieb. Den Vorschlag trug der dänische Vertreter bei einem Treffen der europäischen Umweltminister in Luxemburg vor.

Demnach sollen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) ab 2030 den Verkauf von Verbrennerautos verbieten können. Nur indem die Kohlendioxidemissionen im Straßenverkehr deutlich verringert würden, könne Europa das Ziel erreichen, bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent zu werden, sagte der dänische Umweltminister Dan Jørgensen. Schon bis zum Jahr 2030 will die EU den Kohlendioxidausstoß um 40 Prozent reduzieren.   mehr ...

CATL-Batteriefabrik in Deutschland kann starten; Politik macht den Weg frei

CATL klotzt statt zu kleckern und hat die Investitionen in seine deutsche Batteriefabrik auf 1,8 Milliarden Euro erhöht, bevor der Baubeginn überhaupt begonnen hat. Doch auch diesem steht nun nichts mehr im Weg, denn Umweltministerin Anja Siegesmund hat dem chinesischen Konzern den Bescheid zum vorzeitigen Baubeginn Ende der Woche übergeben.   mehr ...

Wallboxen - Alles schläft, einer lädt

Öffentliche Ladestellen für Elektroautos gibt es vielerorts bereits genug. Aber wer sich ein eigenes E-Auto anschafft, wird es in der Regel auch zu Hause laden wollen. Denn da steht es ja jede Nacht. Den Wagen einfach an eine Steckdose zu hängen, ist nicht zu raten. Die Lösung ist eine Wallbox, eine Ladestation für zu Hause. Deren Einbau ist aus technischer Perspektive kein Problem, und besonders teuer ist die Wandladestation auch nicht. Es gibt aber noch rechtliche Hindernisse, an denen die Politik arbeitet. Wir klären die wichtigsten Fragen.   mehr ...
 
 
 

Spiele / Medien

Sammelklage - Fortnite soll absichtlich so süchtig wie möglich machen

Viele Eltern kennen die Probleme mit überlangen Sessions ihrer Kinder, in Kanada wollen nun zwei Minderjährige gegen Hersteller Epic Games klagen. Das Entwicklerstudio habe Fortnite gezielt so produziert, dass es das am stärksten süchtig machende Spiel sei, sagen ihre Anwälte:

Ein 10-Jähriger und ein 15-Jähriger haben bei einem Gericht in Montréal die Zulassung einer Sammelklage gegen Epic Games beantragt. Der Vorwurf ihrer Anwälte: Das US-Entwicklerstudio Epic Games habe Fortnite Battle Royale absichtlich so programmiert, "dass es das am stärksten süchtig machende Spiel" sei, zitiert die Zeitung La Presse. Epic habe mit Psychologen gearbeitet und in Versuchen mit Probanden versucht, jeden "Aufmerksamkeitsverlust zu vermeiden".   mehr ...

Gamescom 2019 - Für eine Welt voller Gamer

Die Computerspielbranche will mehr. Der Markt wächst und wächst - in Deutschland zuletzt auf rund 2,8 Milliarden Euro Umsatz im ersten Halbjahr und 34 Millionen Spielerinnen und Spieler, eine Trendwende ist nicht in Sicht. Den Spieleherstellern auf der Gamescom in Köln, der besucherstärksten Computerspielemesse der Welt, geht es vor allem darum, wie man das Wachstum weiter beschleunigen kann.   mehr ...

Spielzeugindustrie - LEGO dominiert den deutschen Spielwarenmarkt

Die dänische Firma Lego ist mit 509 Millionen Euro der Spielzeughersteller mit dem größten Umsatz auf dem deutschen Markt. Wie die Statista-Infografik zeigt, folgt an zweiter Stelle die deutsche Brandstätter-Gruppe (Playmobil). Auch Märklin ist weiter auf der Liste der umsatzstarken Spielzeughersteller vertreten, obwohl Kinder immer weniger Interesse an Modelleisenbahnen zeigen und das Unternehmen bereits 2009 einmal Insolvenz anmelden musste. Die Firma Steiff, die für ihre Kuscheltiere berühmt ist, stellt zudem auch Ventile her, die einen Großteil des Umsatzes ausmachen.   mehr ...

Infografik: LEGO dominiert den deutschen Spielwarenmarkt | Statista

 


Luftfahrt / Flugverkehr

Ticketsteuer - Fliegen wird wohl etwas teurer

Für mehr Klimaschutz will das Finanzministerium die Ticketsteuer erhöhen: je nach Flugstrecke um 3 bis 17 Euro. Wirkt das nicht, will die Regierung nachsteuern:
 
Tickets für in Deutschland startende Flüge werden voraussichtlich ab dem 1. April 2020 teurer. Ab diesem Zeitpunkt will das Finanzministerium die Ticketsteuer für Flüge im Inland und in EU-Staaten um rund 3 Euro auf dann 10,43 Euro pro Ticket erhöhen. Das geht aus einem Entwurf hervor, der der Nachrichtenagentur Reuters und der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.   mehr ... 

Aufsicht fordert Inspektionen - Risse an einigen Boeing-737-Maschinen

Neues Ungemach für Boeing nach dem Desaster um die 737-Max-Maschinen: Bei einer kleinen Zahl von Flugzeugen sind Strukturrisse gefunden worden. Einige der Betreiber müssen Maschinen der Serie auf Anweisung der amerikanischen Luftfahrtbehörde nun untersuchen lassen.   mehr ...

Touristikkonzern in der Krise - Deutsche Thomas Cook stellt Insolvenzantrag

Der deutsche Reiseveranstalter Thomas Cook kann sich dem Sog der Pleite der britischen Mutter nicht entziehen. Das Unternehmen stellte am Mittwoch nach eigenen Angaben Insolvenzantrag. Etwa 140.000 Urlauber sind aktuell mit dem Unternehmen mit den Marken Thomas Cook, Neckermann, Öger Tours, Air Marin und Bucher Reisen unterwegs. Was die Insolvenz genau für sie bedeutet, war zunächst unklar.   mehr ...

 

Weiteres FAZ: "Staat springt bei - Nun sucht Condor einen neuen Eigner."
Zeit: "Klimaschutz - Die Welt fliegt weiter."
Wirtschaftswoche: "Urlaubsländer schlagen nach Thomas-Cook-Pleite Alarm."
TAZ: "Britischer Tourismuskonzern - Thomas Cook ist pleite."
Zeit: "Air Berlin zahlt Millionenkredit des Bundes zurück."
Wirtschaftswoche: "Boeing 737 Max - Die ungewisse Rückkehr des Unglücksfliegers."
Tagesspiegel: "Von Flugscham nichts zu spüren - Easyjet und Lufthansa verzeichnen steigende Buchungen."
Spiegel: "American Airlines wird größter Kunde für neuen Airbus-Langstreckenjet."
Spiegel: "Flugzeugbauer in der Krise - Boeing muss wegen 737-Debakel Milliarden abschreiben
."
FAZ: "Amerikanische Luftfahrtbehörde - Neues Problem bei der Boeing 737 Max entdeckt."
Wirtschaftswoche: "Umstrittener 5-Punkte-Plan - Wie Spohr Eurowings auf den Kopf stellt."
Zeit: "Boeing schließt erstmals seit Absturz von 737 Max Verkaufsvorvertrag."
Zeit: "Flugpreise - Billigflüge werden mehr und günstiger."

Großbaustellen

TÜV-Prüfung abgeschlossen - BER-Eröffnungstermin steht

Anscheinend haben die Bauherren den komplizierten Brandschutz am Hauptstadtflughafen in den Griff bekommen. Der TÜV bemängelt nur noch „Detailthemen“ – der zeitliche Puffer ist jedoch gering:

Nach großangelegten Tüv-Prüfungen im Terminal des künftigen Hauptstadtflughafens haben die Betreiber die geplante Eröffnung im Oktober nächsten Jahres bestätigt. Dies sei sicher, sagte Aufsichtsratschef Rainer Bretschneider nach einer Sitzung des Kontrollgremiums am Freitag. Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup sprach von einer erfolgreich abgeschlossen Prüfung, sagte aber auch, es seien noch Mängel im Terminal abzuarbeiten. „Wir haben viele Detailthemen, aber einen echten Showstopper haben wir nicht.“ Er versicherte, der Zeitplan bis zur Inbetriebnahme enthalte noch Puffer.   mehr ...

Terminal 2 am BER - Der Berliner Pannen-Flughafen feiert eine neue Halle

Am künftigen Hauptstadtflughafen BER wird an diesem Dienstag das Richtfest für ein weiteres Abfertigungsgebäude gefeiert. Das Terminal 2 entsteht direkt am Hauptterminal, dessen Eröffnung seit 2011 auf sich warten lässt. Der Zusatzbau soll in Schönefeld Platz für weitere sechs Millionen Fluggäste im Jahr schaffen.   mehr ...

Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 wird für die Bahn wohl zum Finanzdesaster

3,8 Milliarden Euro des umstrittenen Großprojekts sind noch nicht finanziert. Dabei muss die Bahn gerade jetzt in Pünktlichkeit und Qualität investieren.   mehr ...

Chinas Wirtschaft

Daxing - China eröffnet neuen Mega-Flughafen

"Berlin kann von Peking lernen", hieß es vor der Eröffnung des neuen Airports. Nun ist er fertig – nach nur vier Jahren Bauzeit. 100 Millionen Passagiere soll er fassen:
 
Nur wenige Tage vor dem 70. Jahrestag der Volksrepublik hat Chinas Präsident Xi Jinping den neuen Mega-Flughafen in Peking eröffnet. In einer kurzen Zeremonie 50 Kilometer südlich der chinesischen Hauptstadt weihte Xi den internationalen Flughafen Daxing offiziell ein. Mit einer Fläche von 700.000 Quadratmetern ist das Flughafengebäude das größte der Welt.   mehr ...  

Chinas Wirtschaftswachstum so gering wie seit 1992 nicht mehr

Das Wirtschaftswachstum in China hat sich erneut verlangsamt. Nach Angaben des Statistikamtes in Peking stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen April und Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nur noch um 6,2 Prozent. Im ersten Quartal des Jahres lag das Wachstum noch bei 6,4 Prozent.   mehr ...

CATL - Chinesischer Akkuhersteller investiert groß in Erfurt

Um den Bedarf an Akkus in Deutschland besser decken zu können, wird CATL in den Produktionsstandort bei Erfurt mehr investieren als ursprünglich geplant. Gedeckt wird damit ein Teil des lokalen Bedarfs eines großen Autoherstellers.   mehr ...

 
 
Energiezukunft.eu: "16.000 Elektrobusse für Shenzhen."

US-Wirtschaft

Amerikas Finanzmarkt - Die Fed stellt den Banken nun täglich 75 Milliarden Dollar Nothilfe bereit

Diese Woche sorgten ungewöhnliche Geldspritzen an Amerikas Banken für Aufsehen. Jetzt kündigt die Notenbank an, bis Mitte Oktober regelmäßig Liquidität in den Markt zu pumpen:

Die amerikanische Notenbank Fed hat eine regelmäßige Intervention am amerikanischen Geldmarkt angekündigt. Wie bereits in den vergangenen Tagen sollen bis zum 10. Oktober weitere spezielle Wertpapiergeschäfte erfolgen, die jeweils frisches Geld in den Markt leiten, teilte die Zentralbank am Freitag in Washington mit. Die Transaktionen werden täglich von Montags bis Freitags erfolgen und ein Volumen von jeweils bis zu 75 Milliarden Dollar haben.   mehr ...

Quartalsbericht - Uber erwirtschaftet 5,23 Milliarden US-Dollar Verlust

Uber hat den höchsten Quartalsverlust in der Unternehmensgeschichte ausgewiesen. Der Umsatz wächst zugleich so gering wie noch nie zuvor.   mehr ...

US-Mobilfunkmarkt - Grünes Licht für die Fusion von T-Mobile und Sprint

Die US-Kartellwächter genehmigen das Zusammengehen von Sprint und T-Mobile unter Auflagen: Die Anbieter müssen sich von Geschäftsteilen trennen.   mehr ...

 


Versicherungen

Krankenversicherung - Kinder helfen beim Ausstieg

Seit zwei Jahren ist es für Rentner leichter, in die günstige Krankenversicherung zu kommen. Doch viele nutzen die Chance nicht:

Unter Senioren ist sie heiß begehrt: Die günstige Krankenversicherung der Rentner (KVdR). Wer drin ist, spart viel Geld. Wer außen vor ist, hat die nötigen Versicherungszeiten nicht beisammen und muss meist teuer für seine freiwillig gesetzliche oder private Absicherung im Alter zahlen. Seit 1. August 2017 ist der Zugang deutlich leichter geworden - zumindest für Rentner mit Nachwuchs. Je mehr Kinder, desto größer die Chance, bestenfalls viele hundert Euro monatlich sparen zu können.   mehr ...

Krankenversicherung - Geld zurück bei weniger Bauchfett

  • Die Axa-Versicherung bietet einen neuen Tarif an, bei dem die Versicherten für gesünderes Leben mit Geld belohnt werden.
  • Das soll jüngere, gesundheitsbewusste und digital interessierte Menschen ansprechen.
  • Private Krankenversicherungen müssen sich einiges einfallen lassen, um Kunden zu locken. Denn immer mehr Menschen versichern sich bei gesetzlichen Krankenkassen.   mehr ...

Nach Lebensversicherungs-Deal investiert Generali 500 Millionen Euro in Deutschland

Der Verkauf von vier Millionen Lebensversicherungen ist vollzogen: Nun will die Generali massiv investieren und hat dabei den Marktführer Allianz im Blick.   mehr ...
 
 
 
Correctiv.org: "Im Regen stehen gelassen: Der Klimawandel wird für Haus- und Wohnungsbesitzer teuer: Viele werden sich nicht mehr gegen Starkregen versichern können."

Öl- / Gaswirtschaft

Geringste Einfuhren seit 1992 - Deutschland braucht immer weniger Rohöl

Deutschland braucht deutlich weniger Rohöl: Die Einfuhren aus dem Ausland sind auf dem niedrigsten Stand seit Jahrzehnten. Ein Grund: Heizöl hat immer weniger Bedeutung:

Deutschland hat im vergangenen Jahr so wenig Rohöl eingeführt wie nie seit 1992. Gut 84,8 Millionen Tonnen des wichtigen Rohstoffs, der zum Beispiel zu Heizöl und Sprit verarbeitet wird, wurden 2018 aus dem Ausland eingekauft, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Damit sank die importierte Menge im dritten Jahr in Folge: 2016 waren es noch rund 91,8 Millionen Tonnen, 2017 knapp 90 Millionen Tonnen. Am meisten Öl wurde im Jahr 2005 eingeführt: Damals lag die Menge bei 114,5 Millionen Tonnen.   mehr ...

Die Top 10 Erdöl-Produzenten der Welt

Nach dem Drohnenangriff auf die weltweit größte Ölraffinerie Abkaik und das Ölfeld Khurais in Saudi-Arabien am Samstag drohen nun Engpässe in der weltweiten Ölversorgung. Saudi-Arabiens Anteil an der weltweiten Erdölproduktion beträgt 13 Prozent. Damit ist das Königreich zweitwichtigster Erdölproduzent hinter den USA, wie die Statista-Grafik mit aktuellen Daten von BP zeigt. Laut tagesschau.de ist der Ölpreis bereits jetzt so stark gestiegen wie seit über 28 Jahren nicht mehr. Donald Trump will Engpässen nun gegensteuern. Der US-Präsident hat angekündigt, den Zugriff auf die US-Rohstoffreserven zu erlauben, falls das Öl knapp werden sollte.   mehr ...

Infografik: Die Top 10 Erdöl-Produzenten der Welt | Statista

Ölfelder in Saudi-Arabien - Weltgrößte Ölproduktion nach Drohnenangriffen eingebrochen

Die Drohnenangriffe auf die größte Ölraffinerie in Saudi-Arabien haben nach offiziellen Angaben aus Riad zu einem drastischen Einbruch der Produktionsmenge geführt. Die Ölproduktion sei infolge der "terroristischen Attacken" um 5,7 Millionen Barrel auf etwa die Hälfte des üblichen Volumens zurückgegangen, berichtete die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA in der Nacht zum Sonntag unter Berufung auf Energieminister Prinz Abdulaziz bin Salman.   mehr ...

 


Chemieindustrie / Rohstoffe

Monsanto - EuGH weist Klage gegen Zulassung von Gensojabohne ab

Der Streit um Lebens- und Futtermittel mit genmanipulierten Bestandteilen wird seit Jahren auch vor Gericht ausgetragen. Monsanto darf eine Sorte nun weiter verkaufen:
 
Produkte mit einer genmanipulierten Sojabohne der Bayer-Tochter Monsanto dürfen in der Europäischen Union auch weiterhin verkauft werden, die dafür vom Saatgutkonzern beantragte Zulassung bleibt bestehen. Dies entschied der Europäische Gerichtshof in Luxemburg und wies damit die Klage von drei Nichtregierungsorganisationen zurück (Rechtssache C-82/17 P).    mehr ...

Glyphosat-Urteil - Gericht will Milliardenstrafe für Bayer drastisch reduzieren

Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann in einem weiteren Prozess um Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter mit einer Senkung der Strafe rechnen. Ein Gericht in Oakland teilte am Donnerstag mit, dass die insgesamt rund zwei Milliarden US-Dollar, die eine Geschworenenjury dem Rentnerpaar Alva und Alberta Pilliod zugesprochen hatte, über den verfassungsrechtlich angemessenen Rahmen hinausgehe.   mehr ...

Glyphosat-Prozess in Amerika - Richter senkt Bayers Millionen-Strafe deutlich

Bayer kann etwas aufatmen – muss dennoch noch eine Millionenstrafe in Amerika zahlen. Grund dafür ist der Prozess gegen Monsanto, das zum deutschen Pharmakonzern gehört.   mehr ...

 


Textilindustrie

Entwicklungsminister über faire Kleidung - „Raus aus der Nische“

Mit einem Textilsiegel will Entwicklungs­­minister Gerd Müller (CSU) die Produktionsbedingungen verbessern. Das würde nicht zu höheren Preisen führen:

Gerd Müller: 50 Unternehmen wollen mitmachen. Die unabhängigen Prüfstellen sind sehr aktiv, damit möglichst viele bereits zur Einführung am 9. September geprüft sind. Die gute Nachricht lautet also: Der Grüne Knopf kommt – als staatliches Siegel, eingetragen beim Deutschen Patent- und Markenamt, mit festgelegten, anspruchsvollen ökologischen und sozialen Standards. Das bedeutet weniger giftige Abwässer und gesundheitsschädliche Chemie, mehr Arbeitsschutz in den Zulieferfabriken. Ein Unglück wie der Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch 2013 mit tausend Toten darf nie mehr passieren. Das ist meine Motivation.   mehr ...

Nachhaltigkeit - Textilbündnis verpflichtet sich zu Mindeststandards

Modefirmen und Handelsketten wollen den Anteil an Biobaumwolle erhöhen und weniger gefährliche Chemikalien verwenden. Auch die Arbeitsbedingungen sollen sich bessern.   mehr ...

Rwanda trotzt Trump im Handelsstreit über Altkleider

Trumps Handelsstreit unter dem Leitspruch «America first» trifft nicht nur gewichtige Handelspartner wie China oder die EU. Selbst das kleine afrikanische Rwanda bekommt den Druck aus den USA zu spüren. Es geht um gebrauchte Kleider.   mehr ...

 

 

3sat: "Mode ohne Moral Im November 2012 sterben beim Brand in einer Textilfabrik in Bangladesch 117 Menschen und mehr als 200 werden verletzt. Im April 2013 kommen beim Einsturz der Textilfabrik "Rana Plaza" 1132 Menschen um. Die Arbeitsbedingungen für Näherinnen in den Entwicklungs- und Schwellenländern sind unzumutbar und lebensgefährlich."

Benzinpreise

Zur Osterreise wird Benzin an der Tankstelle teurer

Das Bundeskartellamt hat die Spritpreise in den Blick genommen: Offenbar gibt es neue Muster für das Auf und Ab der Preise – und einige Auffälligkeiten:

Pünktlich zum Beginn der Osterferien werden Benzin und Diesel in Deutschland wieder teurer. Der Preis für einen Liter Super E10 hat im Vergleich zur Vorwoche rund 2,5 Cent auf mehr als 1,426 Euro je Liter zugelegt. Diesel verteuerte sich um 1,1 Cent auf 1,265 Euro je Liter. Wenn am Wochenende in vielen Bundesländern die Osterferien beginnen und überall mit Staus zu rechnen ist, müssen Autofahrer daher mit vergleichsweise hohen Kraftstoffpreisen kalkulieren.   mehr ...

Proteste in Frankreich - Das kostet Sprit im Europavergleich

In Frankreich sind am Wochenende fast 300.000 Menschen gegen die hohen Spritpreise auf die Straße gegangen. Eine Frau kam dabei ums Leben, mehr als 200 wurden bei Straßenblockaden verletzt. Die Regierung von Emmanuel Macron hält trotz der Proteste an den Steuererhöhungen für Benzin und Diesel fest.   mehr ...
 
Infografik: Das kostet Sprit im Europavergleich | Statista

Neue Kennzeichnung für Benzin an den Tankstellen

In ganz Europa gilt ab sofort eine neue Kennzeichnung von Kraftstoffen mit Biosprit. Der Anteil von Ethanol im Benzin wird künftig mit der jeweiligen Prozentzahl in einem Kreis angegeben - also zum Beispiel E10 für einen zehnprozentigen Anteil von Biosprit. Für Diesel sind es eckige Label, für gasförmige Krafstoffe Rauten. Die EU-Kommission will so klare Informationen zu den vielen unterschiedlichen Kraftstoffen auf dem Markt geben.   mehr ...

 


Handelspolitik - CETA / TTIP / TiSA

Die Story im Ersten - Freihandel: Spiel ohne Grenzen

Ist freier Handel für alle gut? Und wie frei ist der Handel tatsächlich? Die Dokumentation zeigt, wie im Welthandel getrickst, getäuscht und gedroht wird.   mehr ...

Weiter Extrawurst für Investoren - Campact kritisiert EU-Mandat zu Schiedsgerichten 

Die EU-Kommission hat gestern ihr Mandat zum geplanten „Multilateralen Gerichtshof“ (MIC) vorgelegt. Damit soll eine Schiedsgerichtsbarkeit – abseits der ordentlichen EU-Gerichte – geschaffen werden,  die exklusiv für Streitigkeiten zwischen Investoren und Staaten auf der Basis von  Handelsverträgen zuständig wäre. Campact kritisiert, dass die Kommission an besonderen Schiedsgerichten für Investoren festhält.   mehr ...

Urteil in Luxemburg - Europäischer Gerichtshof entmachtet Schiedsgerichte

Der Rechtsschutz bestimmter Investoren in der EU durch Schiedsgerichte verstößt gegen Europarecht. So sieht es der EuGH. Rückenwind verschafft das Urteil vor allem den Gegnern von Freihandelsabkommen:

Der Rechtsschutz für bestimmte Investoren in der Europäischen Union (EU) durch Schiedsgerichte verstößt gegen das Europarecht. Das hat der Europäische Gerichtshof an diesem Dienstag entschieden. Die Entscheidung betrifft ein Investitionsschutzabkommen zwischen der Slowakei und den Niederlanden, wird sich aber auf 196 ähnliche Abkommen auswirken. Sie befeuert zudem die Debatte um Freihandelsabkommen und die darin enthaltenen Schiedsklauseln.   mehr ...

EuGH-Urteil: Paralleljustiz für Konzerne verstößt gegen EU-Recht

Heute urteilte der Europäische Gerichtshof (EuGH), dass die Schiedsklausel im Bilateralen Investitionsschutzabkommen zwischen den Niederlanden und der Slowakei nicht mit dem EU-Recht vereinbar ist. Grund dafür sei, dass die Streitbeilegung durch ein Schiedsgericht und nicht durch ein entsprechend legitimiertes EU-Gericht erfolge. Das Urteil ist richtungsweisend, weil ähnliche Klauseln in fast 200 weiteren innereuropäischen Abkommen verankert sind.   mehr ...

 
 
Zeit: "TTIP - Das umstrittene transatlantische Handelsabkommen TTIP galt als beerdigt: Nun könnte es ausgerechnet Donald Trump wiederbeleben."