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Elektromobilität

Doppelte Energiedichte, kurze Ladezeiten - Nissan baut Pilotanlage für Feststoffbatterien

Nissan bereitet den Weg für die nächste Generation von Elektroautos: Im japanischen Werk in Yokohama entsteht eine Produktionsstätte für Feststoffbatterien. Die im Bau befindliche Pilotanlage soll die Entwicklung der Hochvoltakkus – auch durch innovative Fertigungstechnologien – vorantreiben:

Als Teil seiner langfristigen Unternehmensvision »Nissan Ambition 2030« will der Automobilhersteller bis zum Geschäftsjahr 2028 – dieses endet am 31. März 2029 – Elektroautos mit Feststoffbatterien auf den Markt bringen. Geplant ist der Einsatz in unterschiedlichen Fahrzeugsegmenten, um die Wettbewerbsfähigkeit der E-Autos des Unternehmens zu verbessern.   mehr ...

Northvolt beginnt Bau einer Batteriefabrik in Schleswig-Holstein

3.000 Arbeitsplätze sollen durch eine neue Fabrik in Heide geschaffen werden. Der Bundeskanzler hofft auf Autos "made in Germany" auch nach dem Ende des Verbrennermotors.   mehr ...
 
 
Der chinesische E-Auto-Hersteller XPeng Motors gibt seinen offiziellen Marktstart in Deutschland bekannt. Ab Mai können Kunden die Sportlimousine P7 und das SUV G9 bei XPeng-Vertragshändlern Probe fahren und bestellen. Zum Verkaufsstart gibt es das Flaggschiff G9 in einer speziellen Launch Edition.   mehr ...
 
 
 

Deutsche Wirtschaft

Wirtschaftswachstum - Deutschland auf dem letzten Platz

In keinem großen Industriestaat wächst die Wirtschaft so langsam wie hierzulande. Dabei hat der IWF Ideen, wie es besser laufen könnte - und widerspricht Finanzminister Christian Lindner:

So langsam erinnert die Sache an alte Zeiten, als man schon am Morgen des letzten Schultags immer genau wusste, wer wieder das beste und wer das schlechteste Zeugnis der Klasse einheimsen würde. Klassenprimus: USA, Klassenletzter: Deutschland - so nämlich lautet seit einiger Zeit verlässlich das Ergebnis, wenn der Internationale Währungsfonds (IWF) seine regelmäßigen Schätzungen zur Konjunkturentwicklung in den großen Industrieländern vorlegt. So auch dieses Mal: Den Vereinigten Staaten sagt der IWF im jüngsten Weltwirtschaftsausblick für 2024 ein Plus von 2,7 Prozent voraus, die Bundesrepublik hingegen muss sich auf einen kaum noch messbaren Zuwachs von 0,2 Prozent einstellen. Das sind noch einmal 0,3 Punkte weniger als bei der ebenfalls schon trüben Vorhersage im Januar.   mehr ...

Klimaschutzverträge - 4 Milliarden Euro Förderung für energieintensive Industrie

Ein neues Förderprogramm soll energieintensive Unternehmen zu Investitionen in klimafreundliche Produktion anreizen.   mehr ...

Brandbrief des Mittelstandes - "Es ist eine Minute vor zwölf"

18 Wirtschaftsverbände fordern in einem Brandbrief an die Ministerpräsidenten die schnellstmögliche Verabschiedung des Wachstumschancengesetzes. Ihr Vorwurf: Der Bundesrat blockiere die Rettung des deutschen Mittelstands.   mehr ...
 
 
 

Handel / Internetwirtschaft

Nach Insolvenz - Jetzt ist klar: Das sind die Käufer von Galeria Karstadt Kaufhof

Die angeschlagene Kaufhauskette Galeria Karstadt Kaufhof geht in neue Hände. Unter den Investoren ist auch ein deutscher Unternehmer:

Die insolvente Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof geht an ein Konsortium um die Investoren Richard Baker und Bernd Beetz. Die Investoren hätten den Zuschlag für den Warenhausriesen erhalten, teilte Galeria-Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus am Mittwoch in Essen mit.   mehr ...

Markenpiraterie - Onlinehändler Amazon beschlagnahmt Millionen gefälschte Artikel

700.000 Mal haben Kriminelle im vergangenen Jahr versucht, ein Verkäuferkonto auf Amazon zu erstellen. Mehr als sieben Millionen gefälschte Produkte wurden entsorgt.   mehr ...

Kaufhaussterben - App vs. City: So entwickelt sich das Shopping

Der Umsatz im Online-Handel ist in den vergangenen 20 Jahren explodiert, der von Kaufhäusern um ein Drittel geschrumpft. Doch im stationären Einzelhandel gibt es auch Gewinner.   mehr ...

 


Luftfahrt / Flugverkehr

Tarifstreit - Kabinenpersonal bei der Lufthansa soll mehr Geld erhalten

Die Gewerkschaft Ufo und die Lufthansa sind sich im Tarifstreit einig geworden: Binnen drei Jahren sind Gehaltssteigerungen um insgesamt 17,4 Prozent geplant:
 
Bei der Lufthansa ist für das Kabinenpersonal als letzte große Beschäftigtengruppe eine Tarifeinigung erreicht worden. In drei Stufenerhöhungen steigen die Gehälter der knapp 19.000 Beschäftigten einschließlich des Zinseffekts um 17,4 Prozent, wie die Gewerkschaft Ufo mitteilte. Auch einige Zulagen werden demnach angehoben. Zudem soll zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 3.000 Euro ausgezahlt werden.   mehr ...

Boeing - US-Luftfahrtaufsicht findet diverse Probleme in der Produktion

Die Ermittlungen zum jüngsten Beinahe-Unglück mit einer Boeing 737-9 Max fördern Probleme in der Fertigung zutage:

Die US-Luftfahrtaufsicht FAA hat während sechs Wochen dauernder Untersuchungen der Boeing-Flugzeugfertigung Probleme in der Qualitätsaufsicht gefunden. Gegen die Vorgaben seien unter anderem bei der Überwachung der Produktion, im Umgang mit Bauteilen sowie in der Produktkontrolle verstoßen worden, teilte die FAA mit. Die Boeing-Führung sei darüber informiert worden, dass die Untersuchungsergebnisse in einen umfassenden Plan einfließen müssen, mit dem die Probleme behoben werden. Boeing hat 90 Tage Zeit, um einen solchen Plan vorzulegen.   mehr ...

Fluggastdaten - EU-Rat und EU-Parlament einigen sich auf Erfassung und Weitergabe

Fluggesellschaften müssen künftig bestimmte Passagierdaten mit den nationalen Behörden in der EU teilen. Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten einigten sich am Freitag in Brüssel auf die neuen Vorgaben. Europaparlament und die EU-Staaten müssen die Einigung noch bestätigen, was in der Regel eine Formsache ist.   mehr ...

 
 

Pharmaindustrie / Apotheken

Spatenstich von Eli Lilly - „Diese Medikamente sind ein Durchbruch“

In Rheinland-Pfalz werden künftig jene Abnehmspritzen hergestellt, die Eli Lilly zum wertvollsten Pharmaunternehmen der Welt gemacht haben. Das neue Werk kommt ganz ohne Subventionen aus. Nicht nur der Kanzler ist begeistert:

Eli Lilly, der im Moment wertvollste Pharmakonzern der Welt, hat den offiziellen Startschuss für seine Großinvestition in Deutschland gegeben. Am Montag fand im Beisein von Bundeskanzler Olaf Scholz und Gesundheitsminister Karl Lauterbach (beide SPD) der Spatenstich für eine neue Arzneimittelfabrik des Unternehmens im rheinland-pfälzischen Alzey statt. Dieser Standort soll künftig der deutsche Ableger der Amerikaner für die Fertigung einer noch jungen und sehr wachstumsstarken Klasse von Medikamenten zur Behandlung von Diabetes und Übergewicht sein. Wegen ihrer Wirkung als Appetitzügler werden diese injizierbaren Mittel oft Abnehm- oder Diätspritzen genannt. Manche Analysten meinen, sie könnten einmal das größte Marktsegment aller Zeiten in der Pharmaindustrie werden.   mehr ...

Cardlink für Online-Apotheken - Gesundheitsministerium überstimmt Gematik-Partner

Nur mit den Stimmen des Bundesgesundheitsministeriums beschließt die Gematik das Cardlink-Verfahren. Damit können Versicherte bei Online-Apotheke bestellen.   mehr ...

Doctipharma - EuGH genehmigt Apotheken-Verbundportal für rezeptfreie Mittel

Der Verkauf rezeptfreier Medikamente im Fernabsatz ist laut EuGH prinzipiell zulässig, wenn über eine Plattform nur Verkäufer und Kunden zusammengeführt werden.   mehr ...

 


Reisen / Verkehr / Logistik

Tarifeinigung - Lufthansa-Bodenpersonal bekommt bis zu 18 Prozent Gehaltserhöhung

In der Tarifeinigung zwischen der Gewerkschaft Ver.di und Lufthansa sind nun die Details bekannt. Die Gehälter des Bodenpersonals steigen rückwirkend zum Jahresbeginn.

Die rund 25.000 Beschäftigten des Lufthansa-Bodenpersonals bekommen auf zwei Jahre und in zwei Schritten eine Gehaltserhöhung von bis zu 18 Prozent. Diese Anpassung ist Teil des neuen Tarifvertrags, wie die Gewerkschaft Ver.di mitteilte. Ver.di und die Lufthansa hatten am Mittwoch die Einigung in einem Schlichtungsverfahren bekannt gemacht. Die Details wurden nun veröffentlicht.   mehr ...

Bahnstreik - Deutsche Bahn kommt GDL bei 35-Stunden-Woche entgegen

Die Deutsche Bahn (DB) und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) haben sich auf eine schrittweise Absenkung der wöchentlichen Regelarbeitszeit auf 35 Stunden bis 2029 bei vollem Lohnausgleich verständigt. Wer mehr arbeiten möchte – bis zu 40 Stunden pro Woche – könne dies tun und erhält pro zusätzlicher Wochenstunde 2,7 Prozent mehr Lohn, teilte die Bahn mit.    mehr ...

Schienenverkehr - Deutsche Bahn macht 2,4 Milliarden Euro Verlust

Die Deutsche Bahn hat 2023 nach eigenen Angaben einen Milliardenverlust verbucht. Hohe Kosten für Bau, Energie und Personal sowie gestiegene Zinsen und mehrere Streiks hätten dem bundeseigenen Konzern ein Minus von 2,4 Milliarden Euro eingebracht, teilte das Unternehmen mit. Im Vorjahr war der Fehlbetrag mit etwa 0,2 Milliarden Euro noch deutlich geringer ausgefallen. Der Umsatz sank im selben Zeitraum um 13 Prozent auf rund 45,2 Milliarden Euro.    mehr ...
 
 
 

Chemieindustrie / Rohstoffe

Bayer kündigt Alternative zu Glyphosat an

In den USA gibt es Tausende Schadensersatzklagen wegen des Unkrautvernichters Glyphosat. Der Bayer-Konzern arbeitet an einer Alternative – und kommt offenbar gut voran:
 
Der deutsche Chemiekonzern Bayer entwickelt ein Produkt, das anstelle des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat eingesetzt werden könnte. "Wir testen diese neue Substanz schon an echten Pflanzen", sagte der Vorstandsvorsitzende Bill Anderson der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Ziel sei, das neue Produkt 2028 auf den Markt zu bringen. Laut Anderson handelt es sich um die erste Innovation auf diesem Gebiet seit 30 Jahren.   mehr ...

USA - Bayer verliert Rechtsstreit um Glyphosat und muss 2,25 Milliarden Dollar zahlen

Bei den Glyphosat-Prozessen in den USA hat der Agrar- und Pharmakonzern Bayer wieder eine Niederlage einstecken müssen. Wie die Anwälte eines Klägers mitteilten, war am Freitag die Jury eines Gerichts in Philadelphia zu dem Schluss gekommen, dass Bayer 2,25 Milliarden US-Dollar (etwa 2,1 Milliarden Euro) an den Mann aus Pennsylvania zahlen muss. Es ist die bislang höchste Schadenersatzzahlung in Prozessen um glyphosathaltige Unkrautvernichter.   mehr ...

BASF-Chef Brudermüller rechtfertigt seine riskante China-Strategie

Jobabbau in Deutschland, Aufbau in Asien: Bei der Hauptversammlung wird der Chemiekonzern für seine milliardenschweren Investitionen in Asien kritisiert. Wie will man eigentlich reagieren, wenn Peking Taiwan überfällt?   mehr ...

 
 

Automobilindustrie

Daten des Kraftfahrt-Bundesamts - Zahl der Elektroautos steigt schnell

In Deutschland waren im vergangenen Jahr mehr als 49 Millionen Pkw angemeldet, E-Autos haben deutlich zugelegt. Laut Berechnung eines Energieanbieters spart das bis zu 3,4 Millionen Tonnen CO₂ pro Jahr:
 
Die Zahl der Pkw in Deutschland ist auch im vergangenen Jahr gestiegen. Sie wuchs um 0,6 Prozent im Vorjahresvergleich auf 49,1 Millionen, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mitteilte. Der übergroße Teil der Pkw fährt demnach zwar weiter mit Benzin und Diesel, es waren am Stichtag 1. Januar 2024 rund 44 Millionen. Die Anzahl von Elektro- und Hybridautos steigt dem KBA zufolge aber rasch.   mehr ...

Bosch-Chef will noch lange an Verbrennertechnologie festhalten

Bis zum Jahr 2060 könne die Welt auf Benzinmotoren nicht verzichten, sagt Bosch-Chef Stefan Hartung. Die Autoindustrie müsse diese Fahrzeuge daher weiter bauen – auch wenn der Verkauf in Europa wohl früher endet.   mehr ...

Investoren gehen auf Abstand zu Volkswagen

Die Verstrickung von VW ins chinesische Zwangsarbeit-System hat Folgen für die Aktie. Mehrere Nachhaltigkeitsfonds werfen sie aus dem Depot. Es droht ein Dominoeffekt.    mehr ...

 

Weitere Schlagzeilen zur Autoindustrie
 


Chinas Wirtschaft

Produktion in China geht erneut zurück

Den fünften Monat in Folge wird in China weniger produziert. Die chinesische Wirtschaft erholt sich nur schleppend, Maßnahmen der Behörden zeigen bisher wenig Erfolg:
 
Die Produktion in China ist im Februar den fünften Monat in Folge zurückgegangen. Das teilte die nationale Statistikbehörde mit. Demnach lag der sogenannte Einkaufsmanagerindex (PMI) bei 49,1 Punkten – ein Wert unter 50 bedeutet dabei einen Rückgang der Produktionsaktivität. In den vergangenen zwölf Monaten lag der Index nur im September über diesem Wert.   mehr ...

Kritik von Human Rights Watch - Autohersteller verwenden noch immer Zulieferungen aus Zwangsarbeit

Nach Recherchen von Menschenrechtsorganisationen werden im chinesischen Xinjiang immer noch Zehntausende in den Aluminiumhütten zur Arbeit gezwungen. Viele Autokonzerne profitierten davon.   mehr ...
 
 
Eine Handelsblatt-Auswertung zeigt: In den vergangenen sechs Monaten haben ausländische Anleger so viel Geld abgezogen wie seit 2014 nicht. Staatliche Stützungsversuche bleiben offenbar erfolglos.   mehr ...

 


Globale Wirtschaft / Welthandel

Abstieg Japans - Deutschland ist wieder Nummer drei der größten Volkswirtschaften

Erst die USA, dann China, dann Japan: So begann bislang die Liste der größten Volkswirtschaften. Nun ist die Bundesrepublik vorgerückt – hat dazu aber selbst wenig beigetragen:
 
 Wie die Regierung in Tokio am Donnerstag mitteilte, belief sich Japans nominales Bruttoinlandsprodukt 2023 auf 4,21 Billionen Dollar (3,9 Billionen Euro). Damit sei Japan nach Deutschland mit 4,46 Billionen Dollar nur noch die Nummer vier der Weltwirtschaft. Dies sei vor allem auf den starken Kursverlust des Yen zurückzuführen.   mehr ...

Nach Huthi-Angriffen - Frachtmenge im Roten Meer fällt dramatisch

Die Anzahl verschiffter Container ist um mehr als die Hälfte zurückgegangen, errechnen Fachleute. Das hat auch Folgen für den Welthandel insgesamt.   mehr ...

Anti-»Seidenstraße« gegen China - Riesiges Schiffs- und Zugprojekt soll Indien mit Europa verbinden

Mit seiner »Neuen Seidenstraße« hat sich China weltweit Handelswege erschlossen. Nun folgt die Antwort des Westens: Pipelines, Stromnetze und eine große Infrastruktur-Initiative – mit teils überraschenden Partnern.   mehr ...

 


Bezahlsysteme / Geldkarten

Euro Kartensysteme - Verbraucher bezahlen immer häufiger mit Girocard

Bargeldloses Zahlen wird in Deutschland zunehmend zur Regel. 2023 war ein Rekordjahr beim Bezahlen mit der Girocard – auch beim Zahlen von Kleinbeträgen:
 
Noch nie haben Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland beim bargeldlosen Bezahlen so häufig die Girocard genutzt wie im vergangenen Jahr. Die Frankfurter Einrichtung Euro Kartensysteme registrierte 7,48 Milliarden solcher Bezahlvorgänge. Das waren 11,5 Prozent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2022.   mehr ...

Zweite Entlassungswelle in 12 Monaten - PayPal baut noch einmal 2500 Stellen ab

Auch bei PayPal muss noch einmal ein erheblicher Teil der Belegschaft gehen. 9 Prozent der Angestellten müssen gehen, um die Firma "gesundzuschrumpfen".   mehr ...

Zahlungsverkehr - Neuer europäischer Zahlungsdienst soll „Wero“ heißen

Die European Payments Initiative, der 16 Finanzdienstleister angehören, will mit Handy-zu-Handy-Zahlungen Mitte 2024 loslegen. Die Testversion soll wie geplant im Dezember starten.   mehr ...

 


US-Wirtschaft

In Kalifornien - Tesla zahlt Millionenstrafe wegen Giftmüllentsorgung

Tesla hat gefährliche Abfälle unsachgemäß entsorgt. 25 Bezirke in Kalifornien haben den Elektroautohersteller deswegen verklagt:

Tesla hat sich mit 25 Bezirken im US-Bundesstaat Kalifornien in einem zivilrechtlichen Umweltverfahren geeinigt. Tesla zahlt dafür eine Millionenstrafe. Die Bezirke haben Tesla vorgeworfen, vorsätzlich gefährliche Abfälle unsachgemäß entsorgt zu haben.   mehr ...

Konjunktur - US-Arbeitsmarkt zeigt sich stärker als erwartet

Mit 199.000 neuen Stellen im November liegen die Werte über den Schätzungen von Experten. Die Arbeitslosenquote sinkt auf 3,7 Prozent.   mehr ...

Nach wochenlangem Streik - Ford und US-Autogewerkschaft UAW einigen sich

Die Gewerkschafter sprechen von einer historischen Übereinkunft. Nach mehreren Streikwochen hat sich der US-Autobauer Ford mit der Gewerkschaft UAW auf deutliche Lohnerhöhungen geeinigt.   mehr ...

 


Öl- / Gas- / Energiewirtschaft

Zerschlagung von Wintershall Dea - 850 Mitarbeiter müssen gehen

BASF will nicht mehr: Der Öl- und Gaskonzern Wintershall Dea wird zerschlagen. 850 Mitarbeiter in Hamburg und Kassel verlieren dabei ihre Jobs:

Wegen der Zerschlagung des Öl- und Gaskonzerns Wintershall Dea verlieren 850 Beschäftigte an den Unternehmenssitzen in Kassel und Hamburg ihre Jobs. Sie sind offenbar die Benachteiligten eines Deals zwischen dem Chemiekonzern BASF und dem britischen Ölkonzern Harbour Energy, der am Donnerstagabend bekannt wurde. Danach übernimmt Harbour die Produktions- und Entwicklungsaktivitäten sowie die Explorationsrechte von Wintershall Dea in Norwegen, Argentinien, Deutschland, Mexiko, Algerien, Libyen, Ägypten und Dänemark sowie Lizenzen zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid für insgesamt 11,2 Milliarden Dollar.   mehr ...

Petrochemie - Ölkonzerne Adnoc und OMV bilden neuen Chemie-Giganten

Die Araber und Österreicher verwandeln ihre Partnerschaft in ein fusioniertes Unternehmen. Als Nächstes könnte Adnoc in Deutschland zugreifen – womöglich gleich bei zwei Konzernen.   mehr ...

"1Komma5Grad" - Deutsches Start-up will Europas Energiemarkt aufmischen

Deutsches Start-up will europaweit Marktführer bei der Umrüstung von Gebäuden auf nachhaltigen Strom, Wärme und Mobilität werden. Vorbild ist auch Apple.   mehr ...

 


Versicherungen

Versicherungen - Zu teure Verträge, sektenhaftes Verhalten

Die Bürgerbewegung "Finanzwende" in Berlin erhebt schwere Vorwürfe gegen den Strukturvertrieb Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG):

Zu teure Verträge, sektenhaftes Verhalten, eine mit viel Geld auf Politiker zielende Lobbyarbeit: In einem Dossier erhebt die Bürgerbewegung "Finanzwende" schwere Vorwürfe gegen den Strukturvertrieb Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG) in Frankfurt. Finanzwende wurde 2018 vom damaligen Grünen-Bundestagsabgeordneten Gerhard Schick gegründet und sieht sich als "unabhängiges und überparteiliches Gegengewicht zur Finanzlobby".   mehr ...

Kfz-Versicherung - Für Autofahrer wird es viel teurer

Die Versicherer wollen die Preise für die Kfz-Haftpflicht 2024 deutlich erhöhen. In den nächsten Wochen verschicken sie die Prämienrechnungen. Wer nicht reagiert, zahlt mehr – wer dagegen vergleicht, kann sparen.   mehr ...

Protest in Zürich - Wie Versicherungen die Klimakrise befeuern

Schweizer und lateinamerikanische Klimaaktivisten protestieren gegen den größten Schweizer Privatversicherer, die Zurich. Die unterstütze den Ausbau der Öl- und Gasförderung - trotz riesiger Umweltschäden.   mehr ...

 
 
Weiteres Golem: "Versicherungsgesellschaft - Cyberangriffe bald nicht mehr versicherbar."
SZ: "Lebensversicherungen - Milliardendeal mit Bermuda."
Heise: "Versicherer - Große Katastrophen wie Ahrtal-Flut werden häufiger auftreten."
SZ: "Elementarschäden - Neuer Anlauf für die Versicherungspflicht."
SZ: "Allianz erhöht Unternehmenskunden die Preise."
SZ: "Betriebsschließung - Versicherer muss Gastronomen kein Geld zahlen."
Heise: "Kfz-Versicherung mit KI - Allianz regelt Kaskoschäden zunehmend automatisiert."
SZ: "Private Krankenversicherung - Millionen Kunden müssen mehr bezahlen."
Spiegel: "Wetterkatastrophen - Versicherer wollen nur noch Policen mit Elementarschutz anbieten."
SZ: "Digitale Plattform - Versicherer gründen Rundum-Betreuung für Autofahrer."
SZ: "MunichRe - "Wir könnten auch eine Pflichtversicherung bewältigen"."
TAZ: "Versicherungsschutz für Hausbesitzer - Solidarität gefragt."

Benzin- / Energiepreise

ADAC - Kraftstoff dieses Jahr so teuer wie noch nie

Benzin- und Dieselpreis haben 2022 neue Höchstwerte erreicht. Anders als sonst entkoppelten sie sich vom Rohölpreis – verantwortlich seien "sehr hohe" Gewinnmargen:
 
Sowohl der ADAC als auch das Bundeskartellamt führen diese Entwicklungen zu großen Teilen auf die Renditen der Ölkonzerne zurück. So überstiegen die durchschnittlichen Nettomargen im Vorjahr nie mehr als drei Cent pro Liter Benzin oder Diesel. Teilweise lagen sie im negativen Bereich. Ab März zogen sie jedoch rasant an und die Raffinerien erwirtschafteten im Mai bis zu 15 Cent pro Liter Benzin, beim Diesel waren es bis zu 13 Cent. Mitunter verdienten einige Raffinerien gar 25 Cent pro Liter.   mehr ...

Kosten an der Zapfsäule Spritpreise höher als bei allen EU-Nachbarn

Nach dem Ende des Tankrabatts müssen die Deutschen im EU-Vergleich wieder besonders hohe Preise für Benzin und Diesel zahlen. Das Statistische Bundesamt sieht vor allem Lieferengpässe und den Ukraine-Krieg als Ursachen.   mehr ...

Mineralölwirtschaft - Alarm an der Zapfsäule

Wirtschaftsforscher haben untersucht, wo in Deutschland Mineralölunternehmen wie Aral oder Shell eine "marktbeherrschende Stellung" innehaben. Das Ergebnis ist ziemlich unerfreulich.   mehr ...

 


Großbaustellen

BER - Hauptstadtflughafen eröffnet zweites Terminal

Knapp eineinhalb Jahre nach Eröffnung sind ab Donnerstag alle Gebäude des Flughafens BER geöffnet. Terminal 2 wird auch wegen des teilweisen Abfertigungschaos benötigt:

Pünktlich zum Start in den Frühling öffnet der Hauptstadtflughafen BER am Donnerstag sein zweites Terminal. Knapp eineinhalb Jahre nach der Eröffnung des Neubaus werden damit alle Gebäude des Airports in Betrieb sein. Die Eröffnung ist auch mit der Hoffnung auf wieder mehr Reiseverkehr verbunden. "Wir erwarten für 2022 17 Millionen Passagiere", sagte Flughafenchefin Aletta von Massenbach. Terminal 2 sei "Teil unserer Vorbereitung für die Normalisierung des Luftverkehrs", fügte sie hinzu.   mehr ...

Deutsche Bahn - Kosten für Stuttgart 21 steigen auf über neun Milliarden Euro

Die Kosten für das umstrittene Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 steigen weiter. Wie die Deutsche Bahn bekannt gab, geht sie nach einer Überprüfung der Gesamtkosten nun von 9,15 Milliarden Euro aus. Dies sind 950 Millionen Euro mehr als bislang angenommen. Grund seien "zum einen erhebliche Preissteigerungen bei Baufirmen, Lieferanten und Rohstoffen", teilte das Unternehmen mit. Zum anderen schlage "der geologisch anspruchsvolle Untergrund im Stadtgebiet negativ zu Buche".   mehr ...

Angeblich teurer wegen Missmanagement - Korruption bei Stuttgart 21?

Ein Teil der Kostensteigerungen beim Milliardenprojekt Stuttgart 21 soll durch Missmanagement entstanden sein. Jetzt greift die Landesregierung ein.   mehr ...

 
 

Textilindustrie

Konzerne unterstützen TextilarbeiterInnen - Sicherer in Bangladesch

Kik, Zalando und Tchibo machen mit: Konzerne und Gewerkschaften einigen sich auf ein neues Abkommen für MitarbeiterInnen der Textilindustrie:

NäherInnen in Bangladesch werden weiter durch ein Abkommen mit hiesigen Konzernen geschützt. Die neue Vereinbarung für Gesundheit und Sicherheit in der Textilindustrie des Landes wurde von 77 Unternehmen unterzeichnet, teilte die in Amsterdam ansässige Geschäftsstelle des Abkommens mit. Zu den Unterzeichnern zählen der deutsche Textilkonzern Kik, die Versandhändler Zalando und Tchibo sowie die Supermarktkette Lidl.   mehr ...

Entwicklungsminister über faire Kleidung - „Raus aus der Nische“

Mit einem Textilsiegel will Entwicklungs­­minister Gerd Müller (CSU) die Produktionsbedingungen verbessern. Das würde nicht zu höheren Preisen führen.   mehr ...

Nachhaltigkeit - Textilbündnis verpflichtet sich zu Mindeststandards

Modefirmen und Handelsketten wollen den Anteil an Biobaumwolle erhöhen und weniger gefährliche Chemikalien verwenden. Auch die Arbeitsbedingungen sollen sich bessern.   mehr ...

 

 

3sat: "Mode ohne Moral Im November 2012 sterben beim Brand in einer Textilfabrik in Bangladesch 117 Menschen und mehr als 200 werden verletzt. Im April 2013 kommen beim Einsturz der Textilfabrik "Rana Plaza" 1132 Menschen um. Die Arbeitsbedingungen für Näherinnen in den Entwicklungs- und Schwellenländern sind unzumutbar und lebensgefährlich."