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Globale Wirtschaft / Welthandel

Lieferketten im Dauerstress - Kein Weg zurück für die Wirtschaft

Es drohen neue Lieferausfälle und steigende Kosten für die Unternehmen. Ob die Globalisierung auf dem Spiel steht, diskutieren die Teilnehmer des Weltwirtschaftsforums in Davos:

Halbleiter knapp, Krieg in der Ukraine, Lockdowns in China – die vor einigen Monaten noch erwartete Wirtschaftserholung in diesem Jahr fällt aus: Wenn sich hochrangige Politiker berufen fühlen, zum Schutz der freien und offenen Weltmärkte aufzurufen, dann muss es um die Globalisierung schlecht stehen. Die wirtschaftliche und politische Elite diskutiert angesichts der Probleme mit Lieferungen aus Asien und wegen des Ukraine-Kriegs wieder über die Risiken zu großer Abhängigkeit von bestimmten Lieferanten. Erst waren Elektronikchips kaum zu bekommen. Derzeit schnellen die Energiepreise hoch, und schon bald droht eine Nahrungsmittelkrise.   mehr ...

Ukraine-Krieg - EU-Kommission senkt Wachstumsprognose deutlich

Ursprünglich ging die EU-Kommission für dieses Jahr von einem Wachstum von 4,0 Prozent aus. Nun rechnet sie nur noch mit 2,7 Prozent. Ein Grund ist der Ukraine-Krieg.   mehr ...

Strategiewechsel - Ziel Vietnam: Elektronikindustrie flieht vor wachsenden Risiken in China

Autoritäres Regime, zunehmender politischer Druck, Corona-bedingte Shutdowns: China verliert für die Elektronikhersteller an Attraktivität. Viele zieht es nach Vietnam. Darunter sind auch chinesische Produzenten.   mehr ...

 
 

Internetwirtschaft / Handel

Einrichtungshäuser - Ikea führt Shop&Go per App im Laden ein

Mit der Ikea-App können Kunden mit ihrem Smartphone in den Läden die Produkte einscannen und bargeldlos bezahlen:

Ikea hat den Service Shop & Go in allen 54 Einrichtungshäusern in Deutschland aktiviert. Mit der App können Kunden ihren Einkauf selbst scannen und an Expresskassen bezahlen.   mehr ...

Fairtrade-Produkte - Trotz Pandemie: Umsatz mit Fairtrade-Produkten steigt auf Rekord

Der Umsatz fair gehandelter Produkte in Deutschland ist trotz der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr auf Rekordniveau gestiegen:

Rund 2,1 Milliarden Euro gaben die Verbraucher für Waren mit dem „Fairtrade“-Siegel aus, ein Plus von 9 Prozent, wie der Verein Fairtrade Deutschland in Berlin bekanntgab. In 2020 war der Umsatz erstmals seit 20 Jahren zurückgegangen.   mehr ...
 
Amazon macht ersten Quartalsverlust seit 2015
 
Noch im vergangenen Jahr hat das Onlineshopping in der Pandemie Amazon einen Überschuss beschert. Nun treffen die Folgen des Kriegs und die Inflation den Konzern.   mehr ...
 
 
 

Automobilindustrie

Mehr SUVs auf den Straßen - Fehlende Differenzierung in der Statistik

SUVs verdrängen immer mehr Volumenmodelle, vermeldet die Statistik. Das liegt nicht nur an steigenden Zulassungszahlen, sondern auch an der Statistik selbst:

Fast jeder zehnte erstmals zugelassene Pkw auf dem deutschen Markt ist inzwischen ein SUV. Am 1. Januar 2022 waren hierzulande laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 4,82 Millionen SUVs zugelassen. Das waren 9,9 Prozent des Gesamtbestands und 12,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Stärker gewachsen ist nur der Bestand an Wohnmobilen, der um 13,7 Prozent auf 767.325 zulegte. Relativ deutlich wuchs auch der Bestand an Geländewagen um fünf Prozent auf 2,9 Millionen.

Das inzwischen beträchtliche Angebot an Autos mit mehr oder weniger erhöhter Sitzposition, bei VW immerhin fünf Modelle, wird dagegen auf nur zwei Klassen verteilt. Anders formuliert: Im Segment der SUVs und Geländewagen werden höchst unterschiedliche Autos zusammengefasst. Das führt dazu, dass beispielsweise Opel Mokka (Test) und Audi e-tron (Test) in der Statistik des KBA in einem Segment geführt werden. Gleiches gilt für einen Suzuki Jimny und einen BMW X7. Ersterer ist bewusst möglichst einfach und günstig, aber eben auch noch eines der letzten echten Gelände-Arbeitsgeräte, während der BMW ein sehr hochpreisiges Auto mit "Premium-Prestige" und vollgestopft mit Komfort-Features ist, allerdings kein Geländewagen.   mehr ...

Studie - Autoindustrie steigert trotz des Teilemangels ihre Gewinne

Die stockende Versorgung, etwa bei Halbleitern oder Kabelbäumen, macht vielen Autoherstellern zu schaffen. Auf ihre Bilanzen wirkt sich das aber nicht aus.   mehr ...

Automobilzulieferer Bosch streicht Hunderte Stellen

Der Technologiekonzern Bosch streicht bis Ende 2025 an seinem Standort Bühl/Bühlertal im Landkreis Rastatt 230 Vollzeitstellen. Stellen in einer vergleichbaren Größenordnung seien in den vergangenen Monaten schon weggefallen, weil Angebote wie Vorruhestand und Altersteilzeit genutzt oder Posten nicht nachbesetzt worden seien, gab das Unternehmen am 9. März bekannt. Insgesamt fallen damit knapp 500 Arbeitsplatze am Standort weg.   mehr ...

 

Weitere Schlagzeilen zur Autoindustrie


Öl- / Gaswirtschaft

LNG-Lieferungen - Deutschland und Katar unterzeichnen Energiepartnerschaft

Deutschlands Unabhängigkeit von russischem Gas kommt entscheidend voran: Das Abkommen mit Katar über eine Partnerschaft bei Flüssiggas ist unterzeichnet:

Im Ringen um mehr Unabhängigkeit von russischem Gas hat die Bundesregierung eine Energiepartnerschaft mit Katar geschlossen. Der Energieminister von Katar, Saad Sherida Al-Kaabi, und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) unterzeichneten bei einem Staatsbesuch eine Absichtserklärung für eine tiefere Zusammenarbeit, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Freitag in Berlin mitteilte. Die Energiepartnerschaft werde Deutschland durch den Bezug von Flüssiggas-Importen (LNG) aus Katar bei der Diversifizierung seiner Gasversorgung helfen und zugleich der Zusammenarbeit bei "grünem Wasserstoff" einen Schub verleihen.    mehr ...

Umstrittene Klimastiftung - Vorstand legt Ämter nieder

Der Vorstand der umstrittenen Klimastiftung Mecklenburg-Vorpommern um Ex-Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) tritt zurück. Wie Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) nach Gesprächen mit dem dreiköpfigen Gremium am Dienstag mitteilte, wird der Stiftungsvorstand Ende September geschlossen die Ämter niederlegen. Mit diesem Schritt soll eine vom Landtag gewünschte Auflösung ermöglicht werden.   mehr ...

Russische Energiefirma stoppt Stromlieferungen nach Finnland

Ab Samstag soll kein russischer Strom mehr nach Finnland fließen. Der Nato-Beitrittskandidat rechnet nicht mit Versorgungsengpässen. Man habe sich darauf vorbereitet.   mehr ...
 
 
 

Bezahlsysteme / Geldkarten

PayPal - Händlergebühren in Deutschland steigen

Der Zahlungsdienstleister PayPal hat angekündigt, seine Händlergebühren ab August zu erhöhen. Diese sollen von 2,49 auf 2,99 Prozent des Umsatzes steigen:

PayPal hat angekündigt, seine Händlergebühren in Deutschland ab August zu erhöhen. Händler müssen dann pro PayPal-Transaktion mehr an den Dienstleister zahlen: Die Standardgebühr für Onlinezahlungen steigt von 2,49 auf 2,99 Prozent des jeweiligen Umsatzes und auch der Sockelbetrag wächst von 35 auf 39 Cent.   mehr ...

Mastercard will Bezahlen mit Gesichts- oder Handscan einführen

Der Zahlungsdienstleister Mastercard will mit rein biometrischer Authentifizierung eine "neue Ära" des Bezahlens einläuten – mit einem "Winken" oder "Lächeln.   mehr ...

Google I/O - Comeback der Google Wallet

Zum Auftakt der Entwicklerkonferenz Google I/O hat der US-Konzern eine neue digitale Börse für alle möglichen Karten angekündigt – auch zum Bezahlen.   mehr ...

 

Internetworld: "Otto steigt ins Payment ein."

Elektromobilität

Deutsche E-Auto-Produktion 2021 um 86 Prozent gewachsen

328.000 rein batterieelektrisch betriebene Pkw wurden 2021 in Deutschland gebaut. Das bedeutet laut Statistischem Bundesamt einen ordentlichen Anstieg:

In Deutschland wurden im vergangenen Jahr 328.000 rein elektrisch betriebene Autos (BEV) im Wert von 13,7 Milliarden Euro produziert. 2020 waren es nach Angaben des Statistischen Bundesamts noch knapp 176.000 BEV im Wert von 8 Milliarden Euro, das bedeutet nach Stückzahl ein Wachstum von knapp 86 Prozent. 2019 wurden in Deutschland 89.000 BEV produziert, die zusammen einen Wert von 3,1 Milliarden Euro ergaben.    mehr ...

Tesla - US-Börse schmeißt Autohersteller aus Nachhaltigkeitsindex

Tesla wurde aus dem ESG-Index der US-Börse gestrichen, der auch Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigt. Elon Musk reagiert empört und äußert sich auf Twitter.   mehr ...

Dingolfing - BMW startet zweite E-Motoren-Produktionslinie

BMW erweitert wegen der hohen Nachfrage nach Elektroautos seine Produktionskapazitäten und hat in Dingolfing die zweite Fertigungslinie für E-Motoren in Betrieb genommen. Außerdem startete die Produktion von Hochvoltbatterien für Plug-in-Hybride. Am größten europäischen Produktionsstandort seien nun Kapazitäten für die Produktion von E-Antrieben für rund 500.000 Fahrzeuge jährlich vorhanden, teilte der Autohersteller mit.   mehr ...

 
 

US-Wirtschaft

Rückzug aus Russland - McDonald's findet Käufer für 850 Filialen

Er betreibt bereits zwei Dutzend McDonald's-Filialen in Sibirien: Ein russischer Geschäftsmann kauft dem US-Unternehmen alle 850 Filialen in Russland ab. Wegen des Kriegs in der Ukraine zieht sich der Konzern zurück:

Die US-Schellrestaurantkette McDonald's hat einen Käufer für ihre Restaurants in Russland gefunden. Das Chicagoer Unternehmen teilte mit, Alexander Gowor, der als Lizenznehmer 25 Restaurants in Sibirien betreibt, habe eingewilligt, die 850 McDonald's-Filialen zu kaufen und den Betrieb unter einem anderen Namen fortzusetzen. Den Verkaufspreis gab das Unternehmen nicht bekannt.   mehr ...

"Antiwork" - Sie kündigen in Massen

Arbeitslosigkeit als Verheißung: Ausgerechnet in den USA geben immer mehr Menschen ihre Jobs auf, es sind so viele Stellen frei wie nie zuvor. Was ist da los?   mehr ...

US-Notenbank erhöht Leitzinsen um einen Viertelpunkt

Angesichts der Rekordinflation leiten die Währungshüter eine grundlegende geldpolitische Wende und den Ausstieg aus der Konjunkturstützung ein. Ob die Strategie aufgeht, ist ungewiss.   mehr ...

 


Deutsche Wirtschaft

Wegen Ukraine-Krieg - Nach 170 Jahren: Siemens zieht sich aus Russland zurück

Seit 1851 hatte Siemens Geschäfte in Russland betrieben. Nun hat der deutsche Konzern nach 170 Jahren angekündigt, als Konsequenz aus dem Ukraine-Krieg seine industriellen Tätigkeiten und Geschäftsaktivitäten im russischen Markt komplett einzustellen – trotz merklicher wirtschaftlicher Belastungen:

Siemens zieht sich komplett aus Russland zurück. Nachdem der Konzern kurz nach Ausbruch des Kriegs in der Ukraine Neugeschäft und Lieferungen nach Russland und Belarus bereits eingestellt hatte, will er das Land nun komplett verlassen, wie Siemens am Donnerstag mitteilte.    mehr ...

Ukraine-Krieg - Wie es den Metro-Konzern zerreißt

Da der Lebensmittelhändler in Russland bleibt, hagelt es Kritik, vor allem von Mitarbeitern in der Ukraine. Profite oder Menschenleben - ist die Frage wirklich so einfach?   mehr ...

Industrie - So abhängig sind deutsche Firmen von China

Viele Unternehmen haben lange auf China gesetzt. Jetzt geht die Angst um. Erste deutsche Firmen arbeiten schon an Notfallplänen. Aber wie können die aussehen?   mehr ...

 
 

Pharmaindustrie / Apotheken

Corona-Vakzine - Warum weltweit Corona-Impfstoffe vernichtet werden

Mittlerweile gibt es mehr als zwei Milliarden ungenutzte Impfstoffdosen, unzählige laufen ab und landen im Müll. Trotzdem sind in vielen Ländern nur wenige Menschen geimpft. Wie kann das sein?

Dabei ist das größte Problem, dass die ärmeren Staaten es nicht schaffen, die Impfstoffe dort abzugeben, wo sie benötigt werden. Das hat viele Gründe. Die Forscherinnen und Forscher der Duke University nennen Falschinformationen und Impfskepsis als Ursache, dazu logistische Probleme, Schwierigkeiten, genug Personal zu finden, das die Impfungen verabreichen kann. Es ist auch gut möglich, dass Impfungen in den betroffenen Regionen mittlerweile nicht mehr als dringendes Problem angesehen werden, weil bereits eine hohe Immunität aufgrund durchgemachter Erkrankungen besteht.   mehr ...

Biontech - Der Gewinn hat sich verdreifacht

Im ersten Quartal 2022 verzeichnet das Pharmaunternehmen aus Mainz deutliche Zuwächse. Mit den Erträgen soll Biontech umgebaut werden.   mehr ...

Corona-Medikament Paxlovid - Arznei gegen die Seuche

Paxlovid gilt als wohl größte Hoffnung unter den Medikamenten gegen Corona. Zu Recht? Noch sind etliche Fragen ungeklärt.   mehr ...

 


Chemieindustrie / Rohstoffe

Supreme Court - US-Regierung stellt sich in Glyphosat-Rechtsstreit gegen Bayer

Im Rechtsstreit um mögliche Krebsrisiken des Unkrautvernichters Glyphosat vertritt die US-Regierung eine andere Auffassung als der deutsche Bayer-Konzern:

Generalstaatsanwältin Prelogar, die die US-Regierung vor dem Obersten Gericht vertritt, riet dem Supreme Court von der Annahme eines wegweisenden Falls ab. Bayer hatte vor Monaten die Überprüfung der Entscheidung einer unteren Instanz eingereicht. Einem Nutzer aus Kalifornien, der seine Krebserkrankung auf das glyphosathaltige Mittel Roundup zurückführte, waren 25 Millionen Dollar Schadenersatz zugesprochen worden.   mehr ...

Grüne Gentechnik - Konzerne kämpfen um den Acker

Neue Gentechnik-Verfahren versprechen ein lukratives Geschäft: Die Zahl der Patente wächst. Dabei lehnen die meisten Menschen Essen aus Labor-Pflanzen nach wie vor ab.   mehr ...

Glyphosat-Streit geht weiter - Schlappe für Bayer-Konzern

Ein Gericht in San Francisco hat am Donnerstag einen Vergleichsvorschlag, mit dem weitere Schadensersatzklagen in den USA verhindert werden sollten, abgelehnt. Der zuständige Richter Vince Chhabria monierte, dass der Lösungsvorschlag für die Nutzer des glyphosathaltigen Unkrautvernichters Roundup unangemessen sei, die derzeit noch nicht an einem Non-Hodgkin-Lymphom – also einer Krebserkrankung des lymphatischen Systems – leiden.   mehr ...

 
 

Reisen / Verkehr / Logistik

Bahn baut modernstes ICE-Werk Europas in Cottbus

In der strukturschwachen Lausitz errichtet die Bahn ein großes ICE-Instandhaltungswerk. Kanzler Scholz kündigt 1200 neue Jobs an. Sie sollen im Kampf gegen den Frust in der Region helfen:

Wie es um den Zugverkehr in Deutschland steht? Der Kanzler gab die Antwort am Dienstagmorgen schon vor der Pressekonferenz mit seiner Ankunft in Cottbus. Olaf Scholz (SPD) wollte zum Spatenstich für ein gewaltiges neues ICE-Instandhaltungswerk offenbar pünktlich kommen und ließ seine schwarze Kanzlerlimousine in den Wendehammer neben dem Hauptbahnhof rollen. Die Bahn hatte schließlich schon in der Einladung vor einer holprigen Anreise per Zug gewarnt. Wegen vieler Baustellen sei auf der Strecke von Berlin nach Cottbus mit "Haltausfällen" zu rechnen, hieß es.   mehr ...

Booking.com trennt sich von tausenden Mitarbeitern

Der Marktführer unter den Reiseportalen gibt seine Kundendienst-Callcenter an die Bertelsmann-Tochter Majorel ab. Die Mitarbeiter sind verunsichert.   mehr ...

Deutsche Bahn will bis 2040 vollständig auf Biokraftstoffe umsteigen

Die Deutsche Bahn will fossile Kraftstoffe bis 2040 vollständig aus ihrer Flotte verbannen. "Unsere 3.000 Dieselfahrzeuge sind bereits ab diesem Jahr nach und nach mit alternativen Kraftstoffen unterwegs", sagte Bahnchef Richard Lutz. "Neben der Umstellung auf 100 Prozent Ökostrom ist die schrittweise Abschaffung des Diesels bis 2040 eines unserer zentralen ökologischen Vorhaben", sagte Lutz.   mehr ...

 


Chinas Wirtschaft

Handelskrieg - China will nur noch eigene PCs einsetzen

Behörden und staatliche Betriebe sollen auf Hardware und Software aus China setzen. Der Übergang dauert zwei Jahre und trifft Dell und HP:

China hat zentrale Regierungsbehörden und staatlich unterstützte Unternehmen angewiesen, PCs ausländischer Marken innerhalb von zwei Jahren durch inländische Alternativen zu ersetzen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit dem Plan vertraute Personen. Damit würden mindestens 50 Millionen PCs allein auf der Ebene der Zentralregierung ersetzt. Dies wird sich auf die Verkäufe der US-Konzerne HP und Dell Technologies auswirken, sie sind nach dem chinesischen Hersteller Lenovo die größten PC-Marken in dem Land.   mehr ...

Chinas Wirtschaft wächst, die Sorge wegen Corona auch

Getrieben vom Export hat das Bruttoinlandsprodukt im vergangenen Jahr um 8,1 Prozent zugelegt. Doch weil der Impfschutz in der Bevölkerung wohl gering ist, warnen Experten vor schweren Folgen eines Omikron-Ausbruchs.   mehr ...

Kartellwächter belegen Essenslieferanten Meituan mit Millionenstrafe

Die chinesische Wettbewerbsbehörde hat dem Lieferdienst Meituan wegen illegaler Praktiken eine Geldbuße in Höhe von 456 Millionen Euro aufgebrummt.   mehr ...

 
 

Luftfahrt / Flugverkehr

Airbus legt sich auf Rekordproduktion fest

In drei Jahren sollen monatlich fast 90 Kurz- und Mittelstreckenjets ausgeliefert werden. Der europäische Konzern hängt damit Boeing weiter ab:

Es ist natürlich nicht so, dass sich die Airbus-Aktie schon komplett vom Corona-Schock der Luftfahrt erholt hätte. Im Februar 2020 kostete sie knapp 140 Euro. Am Donnerstag wurde sie mit rund 110 Euro gehandelt. Aber immerhin: Das war ein Plus von gut sieben Prozent gegenüber dem Vortag. Airbus hatte den Investoren offenbar mit einer strategisch äußerst wichtigen Entscheidung Mut gemacht.   mehr ...

Wegen Sicherheitsbedenken - EU setzt 21 russische Airlines auf schwarze Liste

21 in Russland zugelassene Fluggesellschaften stehen jetzt auf einer schwarzen Liste der EU. Dies sei jedoch keine weitere Sanktion, teilte die EU-Kommission mit.    mehr ...

Russland - Luftfahrtversicherungen stehen vor bislang schlimmstem Schadensfall

Trotz Sanktionen und Kündigungen fliegen russische Fluggesellschaften viele geleaste Maschinen illegal weiter. Die Eigentümer könnten dafür bis zu 13 Milliarden US-Dollar fordern.   mehr ...

 
 

Benzin- / Energiepreise

Spritpreise - Kartellamt nimmt Kraftstoff-Branche unter die Lupe

Das Kartellamt ermittelt, weil nach dem März-Hoch zwar der Preis für Rohöl wieder fiel, nicht aber im entsprechenden Maß der Spritpreis an den Zapfsäulen:

Nach starken Preisschwankungen an den Tankstellen will das Bundeskartellamt Raffinerie-Betreiber und Großhändler überprüfen. Wie die Bonner Wettbewerbsbehörde am Dienstag mitteilte, hat sie eine sogenannte Sektoruntersuchung eingeleitet. "Ziel ist es insbesondere, die Gründe für die jüngsten Markt- und Preisentwicklungen auszuleuchten", erklärte Kartellamtschef Andreas Mundt.   mehr ...

Neue Auswertung - Deutschland hat mit die höchsten Spritpreise in Europa

Nur wenige Länder in Europa haben höhere Spritpreise als Deutschland. EU-weit wird der hiesige Dieselpreis nur von Finnland und Schweden übertroffen, zeigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Zudem ist der Kraftstoff auch in der Schweiz teurer, wie aus Daten des Touring Club Schweiz hervorgeht. Laut Statistischen Bundesamt kostete Diesel in Deutschland – Stand 4. April – 2,06 Euro pro Liter.   mehr ...

Hohe Spritpreise in DeutschlandKriegsgewinnler Raffinerien

Der Benzin- und Dieselpreis steigt derzeit sehr viel stärker als der Rohölpreis. Die Differenz landet zum Großteil bei den Mineralölkonzernen.   mehr ...

 


Großbaustellen

BER - Hauptstadtflughafen eröffnet zweites Terminal

Knapp eineinhalb Jahre nach Eröffnung sind ab Donnerstag alle Gebäude des Flughafens BER geöffnet. Terminal 2 wird auch wegen des teilweisen Abfertigungschaos benötigt:

Pünktlich zum Start in den Frühling öffnet der Hauptstadtflughafen BER am Donnerstag sein zweites Terminal. Knapp eineinhalb Jahre nach der Eröffnung des Neubaus werden damit alle Gebäude des Airports in Betrieb sein. Die Eröffnung ist auch mit der Hoffnung auf wieder mehr Reiseverkehr verbunden. "Wir erwarten für 2022 17 Millionen Passagiere", sagte Flughafenchefin Aletta von Massenbach. Terminal 2 sei "Teil unserer Vorbereitung für die Normalisierung des Luftverkehrs", fügte sie hinzu.   mehr ...

Deutsche Bahn - Kosten für Stuttgart 21 steigen auf über neun Milliarden Euro

Die Kosten für das umstrittene Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 steigen weiter. Wie die Deutsche Bahn bekannt gab, geht sie nach einer Überprüfung der Gesamtkosten nun von 9,15 Milliarden Euro aus. Dies sind 950 Millionen Euro mehr als bislang angenommen. Grund seien "zum einen erhebliche Preissteigerungen bei Baufirmen, Lieferanten und Rohstoffen", teilte das Unternehmen mit. Zum anderen schlage "der geologisch anspruchsvolle Untergrund im Stadtgebiet negativ zu Buche".   mehr ...

Angeblich teurer wegen Missmanagement - Korruption bei Stuttgart 21?

Ein Teil der Kostensteigerungen beim Milliardenprojekt Stuttgart 21 soll durch Missmanagement entstanden sein. Jetzt greift die Landesregierung ein.   mehr ...

 
 
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