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Internetwirtschaft / Handel

Amazon-Mitarbeiter protestieren gegen Kündigungsandrohung

Klimaaktivisten von Amazon protestieren gegen den Versuch ihres Arbeitgebers, die Mitarbeiter-Gruppierung ruhigzustellen:

Eine Gruppe von Amazon-Mitarbeitern, die sich für mehr Umweltschutz in ihrem Unternehmen engagiert, will sich dem Druck nicht beugen: Unter dem Namen Amazon Employees for Climate Justice protestierten sie am Sonntag online gegen Amazons Verhalten gegenüber zwei Mitarbeitern, die sich öffentlich über den CO2-Ausstoß ihres Arbeitgebers geäußert hatten. Ihnen soll mit Entlassung gedroht worden sein.   mehr ...

Auf Amazon.com - Chinesen überholen US-Händler als Amazon Top Seller

Händler aus China haben die US-Verkäufer auf Amazon.com überholt. Unter den 10.000 Top Sellern auf dem US-Online-Marktplatz haben 49 Prozent ihren Sitz in China, 47 Prozent sind in den USA ansässig. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse von Marketplace Pulse.   mehr ...

Onlinehandel  - 2019 wurden über 500 Millionen Produkte zurückgeschickt – Händler dennoch gegen Rücksendegebühren

Alleine im vergangenen Jahr wurden laut der Universität Bamberg 500 Millionen Produkte zurückgeschickt. Trotzdem wollen viele Händler weiterhin an kostenlosen Retouren festhalten.   mehr ...

 
 
Weíteres Internetworld: "Millenials pushen den Online-Handel."
Heise: "Marktplatzfieber im Online-Handel - Amazon bekommt mehr Konkurrenz."
Internetworld: "Real - 10.000 Beschäftigten droht die Arbeitslosigkeit."
Wirtschaftswoche: "Retouren-Problem - Sachspenden von Unternehmen sollen steuerfrei werden."
Golem: "Schleswig-Holstein - Amazon baut weiteres Versandzentrum in Deutschland."
Internetworld: "Geplante Bonpflicht - Der Handel läuft Sturm."
SZ: "Onlineshopping ist besser als sein Ruf."
Internetworld: "Obhutspflicht für 2020 - Wie die Regierung die Warenvernichtung eindämmen will."
Spiegel: "Studie zum Onlinehandel - Wissenschaftler fordern Ende der kostenlosen Rücksendung."
Golem: "Onlinehandel - Eigene Logistik liefert die Hälfte der Amazon-Pakete aus."
Internetworld: "Gericht kippt Genehmigung von Sonntagsarbeit bei Amazon."
Internetworld: "Pflichtgebühr für Retouren, Otto, Autodoc, Zalando, Ikea, H&M, M&Co, Amazon."
Spiegel: "Kriselnder Händler - Galeria Karstadt Kaufhof übernimmt SportScheck."
Heise: "Stationärer Handel - Kundentracking mit Videoüberwachung und WLAN-Router."
Heise: "Onlinehandel steuert 2019 auf Umsatzrekord zu."
Spiegel: "Regionalgesellschaften aufgelöst - Aldi-Süd kündigt rund 600 Mitarbeitern."

Elektromobilität

Elektroautos - Ohne Bonus will sie keiner

Die Bundesregierung verschleppt den neuen Bonus für E-Autos. Einige ausländische Hersteller zahlen ihn nun selbst. Sie wollen ihren Vorsprung vor den deutschen nutzen:
 
6.000 Euro, 8.000 Euro – wer bietet mehr? Einige Autohersteller überschlagen sich aktuell bei Zulagen für Elektroautos. Genauer gesagt: Ausländische Automarken tun das. Und sie zahlen den Umweltbonus auch noch größtenteils selbst. Renault bietet beim Zoe 6.000 Euro Rabatt, von denen der Staat nur 2.000 Euro übernimmt. Hyundai legt noch mehr drauf. Wer einen elektrischen Kona oder Ioniq kauft, darf mit einem Abzug von 8.000 Euro rechnen. 6.000 Euro zieht der südkoreanische Hersteller beim Nettolistenpreis ab. Die übrigen 2.000 Euro zahlt der Staat.   mehr ...

Batteriezellfertigung - Tesla beantragt offenbar deutsche Staatshilfe

Der US-Elektrobauer Tesla hat einem Medienbericht zufolge in Deutschland Staatshilfe für die Batteriezellfertigung und -forschung beantragt. Das berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf Regierungskreise. Das zuständige Bundeswirtschaftsministerium erklärte demnach lediglich, es könne keine Namen von Unternehmen nennen, die sich um entsprechende Mittel beworben hätten. Generell könnten aber auch außereuropäischen Unternehmen Subventionen gewährt werden. Tesla äußerte sich dem Bericht zufolge nicht.   mehr ...

Sono Motors - Ein E-Auto, das von der Sonne aufgeladen wird

Autofahren ohne Tanken oder Laden: Dafür hat sich das Start-up Sono die Finanzierung gesichert. Es gibt aber Gründe, warum sich die Idee bisher nicht durchgesetzt hat.   mehr ...
 
 
 

Verkehr

Pannenzüge - Deutsche Bahn hat Ärger mit neuen Intercitys

  • Es hapert bei der Erneuerung der Intercity-Flotte der Deutschen Bahn: Der Konzern hat die Abnahme 25 neuer Züge vom Hersteller Bombardier verweigert.
  • Einige Züge der gleichen Bauserie sind bereits in Betrieb - und machen große Probleme: Beim Wechsel der Fahrtrichtung etwa "bricht das Betriebssystem des Zuges regelmäßig zusammen".
  • Im Durchschnitt ist die Intercity-Flotte der Bahn mehr als 20 Jahre alt - und je älter die Züge sind, desto größer werden die Probleme:

Die Deutsche Bahn kämpft mit neuen Problemen beim Aus- und Umbau des Fernverkehrs. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung verweigert der Staatskonzern wegen technischer Mängel die Abnahme von 25 neuen Intercity-Zügen vom Hersteller Bombardier. Für die geplante Erneuerung der alternden Zugflotte ist das ein herber Rückschlag. Und für den Hersteller bahnt sich damit ein Fiasko an. Der Auftrag hat laut Branchenkreisen einen Wert von 400 Millionen Euro. Die Bahn prüft den Kreisen zufolge Schadenersatzforderungen.   mehr ...

Nach Gerichtsurteil - Uber ändert Vermittlungsmodell in Deutschland

Der Taxi-Konkurrent Uber ändert sein Modell zur Vermittlung von Fahrten in Deutschland, damit sein wichtigstes Angebot nach einem Gerichtsurteil nicht gestoppt werden kann. Für Passagiere wird sich das nur dahingehend bemerkbar machen, dass sie vor jeder Fahrt informiert werden, welches Beförderungsunternehmen den Auftrag übernimmt. Im Hintergrund wurden aber viele Prozesse neu aufgesetzt.   mehr ...

Güterbahn DB Cargo - Nur jeder zweite Lokführer hat etwas zu tun

Für die Bahntochter DB Cargo lief das Jahr 2019 noch schlechter als befürchtet. Ein Minus von fast 300 Millionen wird Ende des Jahres in den Büchern stehen. Das ist auch im Verhältnis zu den vielen anderen negativen Nachrichten bei der Bahn eine ganz besonders schlechte. Denn eigentlich will man den Betrieb der Güterbahn europaweit ausbauen.   mehr ...

 
 

Automobilindustrie

Studie - Allein auf Volkswagen kommen 4,5 Milliarden Euro CO2-Strafe zu

Alle wichtigen Autobauer werden 2021 die EU-Flottenziele zum CO2-Ausstoß verfehlen, sagen Berater voraus. Am teuersten dürfte das für den Marktführer werden:

Nach mehreren Jahren mit stetigen Verringerungen sind die CO2-Emissionen in den Flotten aller wichtigen Autohersteller auf dem EU-Markt 2018 wieder gestiegen, und auch 2019 könnten sie weiter zugenommen haben. Auf die Unternehmen kommen laut einer neuen Studie der Beratungsfirma PA Consulting deshalb spätestens für 2021 insgesamt 14,5 Milliarden Euro an Strafen an die EU zu, weil die CO2-Grenzen überschritten werden. Auch die Einführung von Elektroautos kommt zu spät, um noch viel daran zu ändern, berichtet Technology Review online in "CO2-Emissionen: Tropfen auf einen teuren heißen Stein".   mehr ...

Jobverluste in der Autobranche - E-Autos sind nicht an allem schuld

Die Umstellung auf E-Autos werde Hunderttausende Arbeitsplätze kosten, hieß es zuletzt. Dabei hat der Großteil der drohenden Jobverluste in der Autobranche andere Gründe:

Wer sich ein Elektroauto kauft, ist ein Jobkiller. Diesen Eindruck konnte gewinnen, wer das Medienecho über einen Bericht der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (NPM) verfolgte, einem Expertengremium der Bundesregierung. Bis zu 410.000 Arbeitsplätze könnten demnach bis 2030 in der deutschen Autoindustrie aufgrund des E-Autos wegfallen. Das wäre fast jeder zweite Job bei Autoherstellern und Zulieferern. Wer den Bericht und die Hintergründe jedoch genauer betrachtet, dem kommen Zweifel an diesem Horrorszenario.   mehr ...

Teslas Börsenwert überholt den von Volkswagen

Tesla ist mehr wert als Volkswagen - zumindest wenn es nach den Aktien geht. Erst kürzlich hat der US-Automobilhersteller 100 Milliarden US-Dollar erreicht, obwohl der Gewinn im Vergleich zu anderen Konzernen recht gering ist.   mehr ...

 

Weitere Schlagzeilen zur Autoindustrie


Luftfahrt / Flugverkehr

Boeing 777X - Das größte zweistrahlige Flugzeug der Welt absolviert seinen Erstflug

Zweimal musste der Start abgesagt werden: Am Wochenende hat Boeings 777-9 ihren ersten Erprobungsflug absolviert. Nach dem Desaster mit der 737 Max ist die Maschine für den Konzern ein Hoffnungsträger:
 
Mit dem ersten Flug des neuen Riesenflugzeugs kann Boeing die für die Zulassung des neuen Modells wichtige Flugerprobungsphase starten. Ursprünglich sollten die Testflüge bereits im Sommer 2019 beginnen. Unter anderem wegen Problemen mit dem neuen Triebwerk, das General Electric für den Langstreckenflieger entwickelt hat, war dieser Plan verworfen worden.   mehr ...

Polnische Fluglinie LOT übernimmt Condor

  • Die Fluggesellschaft Condor hat nach langer Suche einen Käufer gefunden.
  • Nach der Pleite des Reiseveranstalters Thomas Cook musste sie zunächst mit Staatsgeld vor dem Grounding gerettet werden:

Die Fluggesellschaft Condor fliegt unter neuem Eigentümer weiter: Nach monatelanger Suche hat die angeschlagene Airline einen Käufer gefunden. Nach SZ-Informationen ist dies die polnische Fluggesellschaft LOT.   mehr ...

Boeing brechen die Bestellungen weg

Das Unglücksmodell 737 Max belastet die Jahresbilanz von Boeing schwer. Vor allem im Vergleich zum Konkurrenten Airbus sah es im vergangenen Jahr bitter aus.   mehr ...

 

Weiteres Zeit: "Boeing 737 - Angestellte sollen von Problemen mit 737 Max gewusst haben."
Zeit: "Boeing empfiehlt Ausbildung für 737 Max am Simulator."
Spiegel: "Öko-Sprit - Lufthansa und Swiss fliegen mit Abfallfett nach Deutschland."
Spiegel: "737-Max-Desaster - Boeing-Chef Dennis Muilenburg tritt zurück."
Golem: "Boeing stellt den Bau des Flugzeugs 737 Max vorerst ein."
Spiegel: "Kollision von Flugzeugen - "Die Frage ist, wann es passiert"."
Spiegel: "Abkehr von Boeing - United Airlines bestellt 50 Flugzeuge bei Airbus."
Spiegel: "Hohe Verluste mit Eurowings - Lufthansa startet neue Billigmarke für Langstrecken."
Heise: "Neue Probleme bei Boeing - Untersuchung von 737 NG nach Entdeckung von Rissen."
Spiegel: "Milliardenauftrag - Emirates kauft 50 Airbus-Langstreckenjets."
FAZ: "660.000 Urlauber betroffen - Deutsche Thomas Cook sagt alle Reisen für 2020 ab."
SZ: "Krise um 737 Max beschert Boeing fast vier Milliarden Dollar Verlust."
Zeit: "Ticketsteuer - Fliegen wird wohl etwas teurer."
FAZ: "Touristikkonzern in der Krise - Deutsche Thomas Cook stellt Insolvenzantrag."
FAZ: "Staat springt bei - Nun sucht Condor einen neuen Eigner."
Zeit: "Klimaschutz - Die Welt fliegt weiter."
Wirtschaftswoche: "Urlaubsländer schlagen nach Thomas-Cook-Pleite Alarm."
TAZ: "Britischer Tourismuskonzern - Thomas Cook ist pleite."
Zeit: "Air Berlin zahlt Millionenkredit des Bundes zurück."
Wirtschaftswoche: "Boeing 737 Max - Die ungewisse Rückkehr des Unglücksfliegers."
Tagesspiegel: "Von Flugscham nichts zu spüren - Easyjet und Lufthansa verzeichnen steigende Buchungen."

Spiele / Medien

Online-Glücksspiel - Ein Milliarden-Markt soll endlich legal werden

Der Schwarz- und Graumarkt bei Onlineglücksspielen boomt, daher soll die Branche legalisiert werden. Allerdings gibt es strenge Regeln. Ein Überblick:

Seit Jahren streiten Bundesländer, staatliche Lottogesellschaften und private Glücksspielanbieter darüber, wie das Glücksspiel in Deutschland reguliert oder ob es nicht besser ganz liberalisiert werden sollte. Etliche Gerichtsprozesse wurden geführt – und noch Ende vergangenen Jahres schien eine Lösung des Konflikts in weiter Ferne zu sein. Nun haben sich die Bundesländer überraschend auf die Eckpunkte für eine Reform geeinigt: Demzufolge sollen Onlineglücksspiele wie Onlinepoker und Onlinecasino, die bislang in Deutschland verboten waren, künftig erlaubt sein. Aber was bedeutet das genau für das deutsche Glücksspiel? ZEIT ONLINE erklärt, was Sie jetzt wissen müssen.   mehr ... 

Debatte über Gamer-Szene - Highscore fürs Morden

Extremismusforscherin Julia Ebner erklärt, wo Seehofer mit seinem Kommentar zur Gamer-Szene recht hat, wo nicht - und wie sich Communitys von Gamern, Rassisten und Antifeministen überlappen.   mehr ...

Sammelklage - Fortnite soll absichtlich so süchtig wie möglich machen

Viele Eltern kennen die Probleme mit überlangen Sessions ihrer Kinder, in Kanada wollen nun zwei Minderjährige gegen Hersteller Epic Games klagen. Das Entwicklerstudio habe Fortnite gezielt so produziert, dass es das am stärksten süchtig machende Spiel sei, sagen ihre Anwälte.   mehr ...

 


US-Wirtschaft

US-Lobbyarbeit - Google & Co. investierten knapp eine halbe Milliarde US-Dollar

Google soll in den letzten zehn Jahren 150 Millionen US-Dollar in Lobbyarbeit in den USA investiert haben. Auch andere Tech-Größen haben kräftig dafür gezahlt:

Sieben Technik-Konzerne, darunter Google, Facebook, Amazon und Apple, haben in den letzten zehn Jahren zusammen knapp eine halbe Milliarde US-Dollar für Lobbyisten in Washington ausgeben. Das geht aus einer Analyse der Washington Post von Mittwoch hervor. Demnach sollen die Unternehmen vor allem darauf bedacht gewesen sein, mit der politischen Lobbyarbeit regulatorische Maßnahmen ihrer Geschäfte zu verhindern und den Status Quo zu erhalten.   mehr ...

US-Regierung wegen Huawei schwer frustriert

Die US-Regierung will die Sanktionen gegen Huawei verschärfen, weil der Technologiekonzern weiter stark wächst. Im neuen Teilabkommen zum Handelskrieg wurde Huawei ausgenommen.   mehr ...

Rückschlag für Trump - US-Industrie schrumpft weiter

Der Absturz eines wichtigen Index weckt in den USA Erinnerungen an die Krise von 2009. Er zeigt, dass die US-Industrie rapide zunehmend in Schwierigkeiten steckt.   mehr ...

 


Globale Wirtschaft / Welthande

Weltwirtschaftsforum - Berg-Predigt für Bosse

Wenn Manager nach Davos fahren, erinnert das an den Gang zur Sonntagsmesse: Sie hören, wie der Kapitalismus fairer werden könnte. Aber was bleibt hängen?

Er wird es wieder tun. Klaus Schwab, der Begründer des Davoser Weltwirtschaftsforums wird auch auf dem 50. Treffen der politischen und wirtschaftlichen Elite in den Schweizer Bergen sein Mantra predigen, das er schon 1971 auf dem ersten Treffen zu seinem Herzensthema gemacht hatte. Den aus der ganzen Welt angereisten Abgesandten von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik wird Schwab erneut vorhalten, dass Unternehmen nicht nur Gewinne erzielen müssen, sondern auch eine Aufgabe für die Gesellschaft haben. Die Chefs, so der Deutsche an der Spitze der Davos-Organisation, dürften nicht nur die Interessen ihrer Aktionäre im Auge haben, sondern sollten auch die Bedürfnisse Dritter achten: die der Mitarbeiter, der Lieferanten, der Kommunen, in denen sie tätig sind, der Nachbarn, der Medien und der Regierungen. Unternehmen müssten allen Gruppen der Gesellschaft dienen. Die sogenannten Stakeholder im Auge zu behalten, sei entscheidend, "um den Zustand der Welt zu verbessern".   mehr ...

Weltwirtschaftsforum - Klimakrise dominiert Agenda in Davos

Der Global Risk Report gibt jedes Jahr die Grundrichtung für das Wirtschaftstreffen in Davos vor: Auf welche Probleme muss sich die Welt einstellen? Das sind die fünf meistgenannten Risiken.   mehr ...

US-chinesisches Handelsabkommen - Der „Phase Eins“-Deal ist nur eine Verschnaufpause

China und die USA unterzeichnen am Mittwoch in Washington ein erstes Handelsabkommen – endlich. Doch viele Probleme bleiben. Die Spuren des Konflikts zeigen sich bereits klar in Chinas Handelsbilanz.   mehr ...

 
 

Benzinpreise

Preisvorteil ist weg - Ist der Ethanol-Sprit E10 am Ende?

Der Bio-Ethanol-Kraftstoff E10 konnte sich in Deutschland trotz günstigerer Preise nie wirklich durchsetzen. Nun schwindet auch noch der Kostenvorteil. Was bedeutet das für den Kraftstoff? Das Wichtigste im Überblick:

Der Preisvorteil von E10-Kraftstoff mit hohem Biosprit-Anteil ist weg: Seit Anfang des Jahres ist das ethanolhaltige Benzin an den meisten deutschen Tankstellen so teuer wie konventionelles Super E5. Was heißt das für den Autofahrer? Die wichtigsten Fragen und Antworten.   mehr ...

Proteste in Frankreich - Das kostet Sprit im Europavergleich

In Frankreich sind am Wochenende fast 300.000 Menschen gegen die hohen Spritpreise auf die Straße gegangen. Eine Frau kam dabei ums Leben, mehr als 200 wurden bei Straßenblockaden verletzt. Die Regierung von Emmanuel Macron hält trotz der Proteste an den Steuererhöhungen für Benzin und Diesel fest.   mehr ...
 
Infografik: Das kostet Sprit im Europavergleich | Statista

Neue Kennzeichnung für Benzin an den Tankstellen

In ganz Europa gilt ab sofort eine neue Kennzeichnung von Kraftstoffen mit Biosprit. Der Anteil von Ethanol im Benzin wird künftig mit der jeweiligen Prozentzahl in einem Kreis angegeben - also zum Beispiel E10 für einen zehnprozentigen Anteil von Biosprit. Für Diesel sind es eckige Label, für gasförmige Krafstoffe Rauten. Die EU-Kommission will so klare Informationen zu den vielen unterschiedlichen Kraftstoffen auf dem Markt geben.   mehr ...

 


Chinas Wirtschaft

Europas Firmen klagen über Seidenstraßen-Projekt

  • Die Europäische Handelskammer hat in China eine ernüchternde Bilanz des Seidenstraßen-Programms gezogen.
  • Chinas Staatsunternehmen würden ausländischen Konkurrenten gegenüber stark bevorzugt:

Es ist das größte Infrastrukturprogramm der Welt: Chinas neue Seidenstraße. Ein Netz an Investitionen, das fast 70 Prozent der Erdbevölkerung umfassen soll. Projekte im Wert von mehr als einer Billion Dollar. Ein gewaltiges Vorhaben, eine Idee, die Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping 2013 erstmals vorstellte und die in der Volksrepublik inzwischen fester Teil der kommunistischen Glaubensauffassung geworden ist. "Ein Gürtel, eine Straße", wie das Programm offiziell etwas klobig heißt, ist 2017 in die Parteiverfassung aufgenommen worden.   mehr ...

China - Fiat Chrysler und Foxconn bauen Elektroautos

Das Wachstum im Smartphone-Markt stagniert offensichtlich. Der Auftragshersteller Foxconn sucht sich deshalb andere Betätigungsfelder. Unter anderem will er mit Fiat Chrysler zusammen Elektroautos fertigen.   mehr ... 

Erstes Auslandswerk - Tesla darf E-Autos in China produzieren

Das Unternehmen kann nun jederzeit mit der Produktion in China beginnen. Der Konzern hat in Shanghai ein Werk für zwei Milliarden Dollar gebaut - die erste ausländische Produktionsstätte von Tesla. Die Produktion dort soll noch im Oktober beginnen.   mehr ...

 

Energiezukunft.eu: "16.000 Elektrobusse für Shenzhen."

Deutsche Wirtschaft

Sachverständigenrat -Neue Wirtschaftsweise werden Frauen sein

  • Zwei der fünf Posten der sogenannten Wirtschaftsweisen müssen neu vergeben werden.
  • In seinem letzten Jahresgutachten war der Rat ungewöhnlich zerstritten.
  • Der SZ liegt eine Shortlist mit fünf Namen potenzieller Kandidaten vor, alle davon sind Frauen:

Was im November geschah, das bewegt Christoph Schmidt, den Chef der Wirtschaftsweisen: Die fünf ökonomischen Berater waren bei ihrem Jahresgutachten für die Bundesregierung ausnahmsweise sehr uneinig. Während die Mehrheit um Schmidt Konjunkturpakete verdammte und die Schuldenbremse lobte, widersprachen Isabel Schnabel und Achim Truger heftig. "Leider", wie Schmidt bei einem Vortrag in München erklärte: "Als Mehrheit sind wir da nicht so begeistert ". Die spannende Frage ist, ob es mehr Dissens gibt, wenn die Weisen jetzt neu zusammengestellt werden. Dafür gibt es bereits eine Shortlist mit fünf Namen, wie die Süddeutsche Zeitung erfuhr.   mehr ...

Kohlemine - Siemens-Chef Kaeser hält an umstrittenem Projekt in Australien fest

Trotz heftiger Kritik will Siemens Technik für eine Kohlemine in Australien liefern - der Vertrag verpflichte. Klimaaktivistin Neubauer sagt: "Diese Entscheidung ist aus dem Jahrhundert gefallen."   mehr ...

Unternehmen - Deutschland rutscht an Weltbörsen weiter ab

Laut der Studie schaffen es nur der Softwarekonzern SAP und Siemens unter die wertvollsten 100 Firmen. Mit einem Börsenwert von 160 Milliarden Dollar (Stichtag: 26. Dezember 2019) liegt SAP auf Platz 51. Siemens rangiert an 100. Stelle mit einem Wert von 106 Milliarden Dollar. Nicht mehr unter den Top 100 ist der Versicherer Allianz, der trotz gestiegenen Aktienkurses nur Platz 110 belegt. Der Industriegase-Weltmarktführer Linde, der auf Platz 95 liegt (114,0 Milliarden) ist zwar Mitglied im Dax, hat aber seinen Firmensitz in Irland und wird aus den USA geführt.   mehr ...