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Pharmaindustrie / Apotheken

Coronavirus Impfung für Kinder ab fünf Jahren – Biontech legt positive Studienergebnisse vor

Bisher können Menschen in Deutschland erst ab zwölf Jahren gegen Corona geimpft werden. Der Hersteller Biontech hat nun Daten für Jüngere vorgelegt: Die Impfung zeigt bei ihnen eine gleich hohe Wirkung wie bei Erwachsenen:
 
Der Impfstoffhersteller Biontech/Pfizer hat die Daten seiner klinischen Studie für einen Covid-19-Impfstoff für Kinder unter 12 Jahren herausgegeben. Die Impfung sei bei den Probandinnen und Probanden zwischen fünf und elf Jahren sicher und gut verträglich gewesen, hieß es in einer Mitteilung, die dem SPIEGEL vorliegt. Sie habe außerdem zu einer robusten Immunantwort geführt.   mehr ...

Vakzin ZyCoV-D - Erster Corona-Impfstoff aus reiner DNA zugelassen

Nach mRNA kommt nun DNA: Die Zulassung des Vakzins in Indien ist aus Sicht von Fachleuten ein technologischer Durchbruch. Doch wie funktioniert diese Technik - und könnte sich die Impf-DNA in das menschliche Erbgut einbauen?   mehr ...

EU und AstraZeneca einigen sich außergerichtlich

Der Pharmakonzern und die EU-Kommission haben ihren Rechtsstreit um Impfstofflieferungen beigelegt. Bis März 2022 garantiert das die Lieferung von 300 Millionen Dosen.    mehr ...

 


Internetwirtschaft / Handel

Amazon, Gorillas & Co. - Was darf die Gig Economy?

Kündigungen per Bot, GPS-Tracking und mehr: Onlineplattformen machen nicht nur in den USA mit Hire-and-Fire-Praktiken Schlagzeilen. Auch das deutsche Arbeitsrecht schützt nicht überall: 

Mit Onlineplattformen wie Versandhändlern, Lieferservices oder Carsharing-Diensten ist auch ein noch recht neuer Teil des Arbeitsmarkts entstanden: die sogenannte Gig Economy. Hier werden viele kleine Aufträge kurzfristig und flexibel an Menschen vergeben - die oft unter besonders schlechten Arbeitsbedingungen leiden. Auch das deutsche Arbeitsrecht schützt davor nur teilweise.   mehr ...

Filiale in London - Aldi testet Supermarkt ohne Kassen

Einfach Ware aus dem Regal nehmen – und dann das Geschäft verlassen: Nun testet auch Aldi das von Amazon bekannte Konzept.   mehr ...

Fake-Rezensionen - Amazon hat 3000 Händler-Accounts rausgeworfen

Amazon hat den systematischen Rauswurf von Händlern wegen Fake-Reviews bestätigt. 3000 Accounts mit 600 chinesischen Marken sollen gesperrt worden sein.   mehr ...

 
 

Deutsche Wirtschaft

Deutschland verliert bei Innovations-Vergleich an Boden

Immer mehr Staaten sind innovativer als Deutschland. Das geht aus dem jüngsten Global Innovation Index der der UN-Organisation für geistiges Eigentum hervor:

Deutschland ist im Ländervergleich der UN-Organisation für geistiges Eigentum bei Innovationen zurückgefallen. Bei der digitalen Beteiligung der Bevölkerung rutschte Deutschland von Platz 23 im Vorjahr auf Platz 57 ab, bei Digitalangeboten der öffentlichen Verwaltung sogar von Platz 17 auf Platz 59, wie aus Angaben der Organisation vom Montag hervorgeht.   mehr ...

Industrieverband - Deutschland droht den Anschluss zu verlieren

Die Prognose des BDI ist düster: Wenn es im Tempo der vergangenen zehn Jahre weitergehe, scheitere die Energiewende. Die neue Regierung müsse schnell handeln.   mehr ...

Bundesverband der Deutschen Industrie - Russwurm: Regierung handelt in der Pandemie immer noch viel zu kurzfristig

BDI-Präsident Siegfried Russwurm hat im Dlf das kurzfristige Handeln der Bundesregierung in der Corona-Pandemie kritisiert. Die Reaktionen seien offensichtlich noch nicht über einen Zeithorizont des nächsten Tages oder der nächsten Woche hinausgekommen.   mehr ...

 


Öl- / Gaswirtschaft

Umstrittenes Fracking - Shell verkauft Schiefergasvorkommen in Texas

Der Ölkonzern Shell will seine CO₂-Emissionen verringern. Nun kündigte er den Verkauf von Schiefergasvorkommen in Texas an den Konkurrenten ConocoPhillips an – für fast zehn Milliarden Dollar:
 
Schiefergas wird über die umstrittene Fördermethode des Fracking gefördert, dabei entstehen hohe CO₂-Emissionen. Shell steht wie viele Ölkonzerne unter dem Druck von Investoren, die einen Ausstieg aus klimaschädlichen Energieträgern fordern.   mehr ...

Klimakrise - Staatenallianz will Ende von Öl- und Gasförderung

Zwei Länder haben sich verpflichtet, die Öl- und Gasförderung auf ihrem Staatsgebiet zu beenden - und hoffen auf verbündete Staaten. Im Rahmen einer Veranstaltung der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien haben Dänemark und Costa Rica am 16. September die Beyond Oil and Gas Alliance (BOGA) angekündigt.   mehr ...

Ostseepipeline - Bau von Nord Stream 2 ist abgeschlossen

Der russische Energiekonzern Gazprom hat die Fertigstellung der umstrittenen deutsch-russischen Gaspipeline Nord Stream 2 verkündet. Am Freitagmorgen um 8.45 Uhr Moskauer Zeit sei der Bau von Nord Stream 2 abgeschlossen worden, teilte Gazprom-Chef Alexej Miller der Staatsagentur Tass zufolge mit. Erst am Montag hatte die Betreiberfirma der Pipeline, die Nord Stream 2 AG, mitgeteilt, dass das letzte Rohr der beiden Leitungen verschweißt worden sei.   mehr ...
 
 
 
Le Monde diplomatique: "Der Kampf um Europas Gasmarkt."
Wirtschaftswoche: "Wie Fracking die USA befeuert."

Elektromobilität

Bundesrat stimmt für Ladesäulenverordnung mit Lesegeräten

An jeder Ladesäule muss künftig ein Terminal für Debit- und Kreditkarten angebracht werden. Änderungsbedarf sehen die Länder bei den geplanten EU-KI-Regeln:

Der Bundesrat hat am Freitag der heftig umstrittenen Ladesäulenverordnung in der Form zugestimmt, wie sie die Bundesregierung im Mai beschlossen hatte. Damit kommt eine Pflicht zum Einbau physischer Lesegeräte für Debit- und Kreditkarten in beziehungsweise an allen Ladesäulen. Wirtschaftsverbände waren gegen diese Auflage monatelang Sturm gelaufen.   mehr ...

Genesis GV60 - Hyundai kündigt Gesichtserkennung für Elektro-SUV an

Die zu Hyundai gehörende Automarke Genesis stattet ihren Elektro-SUV GV60 mit Gesichtserkennung aus - und macht Schlüssel damit überflüssig.   mehr ...

Bund und Brandenburg wollen Tesla-Batteriefabrik fördern

Der Bund und Brandenburg wollen Geld für die geplante Tesla-Batteriefabrik locker machen. Die Linke kritisiert eine Bahnstreckenverlegung zugunsten Teslas.   mehr ...

 
 

Reisen / Verkehr / Logistik

Tarifkonflikt - Deutsche Bahn und GDL einigen sich auf Tarifvertrag

Die Gefahr weiterer Streiks ist abgewendet. In zwei Stufen wird das Gehalt um 3,3 Prozent erhöht. Außerdem gibt es zwei Corona-Zulagen. Vermittelt in dem Konflikt haben zwei Ministerpräsidenten:

Die Deutsche Bahn und die Lokführergewerkschaft GDL haben sich auf einen Tarifvertrag verständigt. "Wir haben eine anstrengende Woche hinter uns", sagte GDL-Chef Weselsky in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bahn-Personalvorstand Martin Seiler.

Die Einigung sieht - bei einer Laufzeit von 32 Monaten eine Erhöhung der Bezüge in Höhe von 3,3 Prozent vor. Im Dezember 2021 werden die Gehälter um 1,5 Prozent und im März 2023 noch einmal um 1,8 Prozent erhöht. Außerdem erhalten alle Beschäftigten zweimal eine Corona-Beihilfe. Im Dezember 2021 gibt es 300, 400 oder 600 Euro, je nach Einkommensgruppe. Im März 2022 dann 400 Euro für alle Beschäftigten.   mehr ...

Deutsche Bahn - Drei Viertel aller Fernzüge fallen aus

Weil die GDL im Tarifkonflikt zum Streik aufruft, streicht die Deutsche Bahn den Fahrplan am Mittwoch und Donnerstag massiv zusammen. Reisenden drohen große Probleme.   mehr ...

Deutsche Bahn - Google Maps zeigt Echtzeitfahrplan von Zügen

Google hat die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn intensiviert und zeigt künftig Echtzeitinformationen von Fernverkehrsverbindungen des Verkehrsunternehmens in Google Maps. Bereits seit 2012 zeigt Google Maps auch die Fahrpläne von Zugverbindungen der Deutschen Bahn und bietet seitdem eine Routenführung für Zugverbindungen.   mehr ...

 
 

US-Wirtschaft

Wie Joe Bidens Corona-Plan Gig-Worker im Regen stehen lässt

Künftig soll es für Millionen amerikanische Arbeitnehmer eine Impf- oder Testpflicht geben. Das Problem: Selbständige und kleinere Firmen fallen raus:

US-Präsident Joe Biden hat Ende letzter Woche eine Durchführungsverordnung (Executive Order) unterzeichnet, die Millionen von amerikanischen Arbeitnehmern verpflichtet, sich künftig gegen COVID-19 impfen zu lassen.

Sie ist für ein Land wie die Vereinigten Staaten von Amerika erstaunlich umfassend. So schreibt die Anordnung allen Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten vor, dass sich die Mitarbeiter entweder impfen oder wöchentlich auf SARS-CoV-2 testen lassen müssen – letzteres gab es auf US-Bundesebene bislang noch nicht.   mehr ...

Patentschutz - US-Gericht erkennt Künstliche Intelligenz nicht als Erfinder an

Rückschlag für das Artificial Inventor Project: Die Künstliche Intelligenz Dabus kann nicht als Schöpfer bezeichnet werden, hat eine US-Richterin geurteilt.   mehr ...

Straßen und Brücken - Warum US-Bundesstaaten neue Abgaben auf Elektroautos erheben

Woher soll das Geld für die Infrastruktur kommen, wenn Autos laden und nicht mehr tanken? Einige US-Bundesstaaten führen Abgaben auf Elektroautos ein:.   mehr ...

 


Chinas Wirtschaft

Elektroautos - China will weniger Hersteller

Die chinesische Regierung will dafür sorgen, dass sich der Markt der einheimischen Hersteller von E-Autos konsolidiert:

Auf dem chinesischen Markt für Elektroautos tummeln sich nach Meinung der dortigen Regierung zu viele einheimische Hersteller. Er wolle Unternehmen zu Fusionen und Umstrukturierungen ermutigen, sagte der für die Marktaufsicht zuständige Industrieminister Xiao Yaqing laut der chinesischen Tageszeitung China Daily. Aus dem Bericht geht nicht hervor, wie das geschehen soll.   mehr ...

Tsinghua Unigroup - Chinas größtes Chip-Konglomerat ist "bankrott"

Ein Kreditgeber der Tsinghua Unigroup fordert eine Restrukturierung des halbstaatlichen Unternehmens wegen ausstehender Zahlungen:

Die Tsinghua Unigroup soll so hoch verschuldet ein, dass einer der Investoren eine Neustrukturierung des nominell insolventen Konzerns fordert. Wie die Gruppe selbst vermeldet, hat die Tsinghua Unigroup eine entsprechende Mitteilung des Mittleren Volksgerichts von Peking erhalten.   mehr ...

Neuer Exportweltmeister - Wie China Deutschlands Maschinenbauern den Rang abläuft

China löst Deutschland ausgerechnet als Exportweltmeister im Maschinenbau ab. Das liegt auch daran, dass China es deutschen Unternehmen schwer macht – und immer weniger auf deren Maschinen angewiesen ist.   mehr ...

 
 

Automobilindustrie

Messe-Bilanz - Lob und Kritik für die Münchner IAA-Premiere

Veranstalter, Wirtschaft und Politik sind zufrieden mit der ersten IAA in der bayerischen Landeshauptstadt, zu der 400 000 Besucher kamen. Kritik gibt es an den massiven Eingriffen in den öffentlichen Raum:

Vieles war neu an der IAA Mobility in München: Es war die erste große Messe in Deutschland nach rund eineinhalb Jahren Stillstand durch die Corona-Pandemie; es war die erste IAA, die nicht allein dem Automobil gewidmet war, sondern die ganze Mobilität in den Blick nehmen wollte; und es war die erste Messe, die eine Brücke schlug von den Hallen in Riem mitten in die Münchner Innenstadt. Viele große Autohersteller waren nicht dabei, dafür stellten mehr als 75 Fahrradfirmen ihre neuesten Räder aus, gab es Start-ups und Anbieter von Apps fürs Carsharing und E-Bike-Abos.   mehr ...

Der Münchner Autobauer warnt Daimler und VW davor, eigene Software zu entwickeln - und wirbt eindringlich für eine gemeinsame Lösung:

Es ist das große Thema in der Autoindustrie dieser Tage: Welcher Hersteller tut es Tesla gleich und entwickelt ein weitgehend eigenes Betriebssystem für seine neuen Fahrzeuge samt einem Zentralrechner, der alles einfach bündelt? Damit sollen schnellere Over-the-air-Updates und Entwicklungen möglich sein, so die Theorie. Bislang sind in Autos viele Dutzend einzelner Steuergeräte verbaut - etwa für das ABS-System, den Fensterheber oder die Motorsteuerung - was schwieriger zu koordinieren ist. Volkswagen und Daimler arbeiten deshalb intensiv an eigenen Varianten.   mehr ...

Rekordgewinn bei den Autokonzernen im ersten Halbjahr 2021

Die weltweite Autoindustrie hat einer Studie zufolge im ersten Halbjahr dieses Jahres operativ so viel Geld verdient wie nie zuvor in der Branchengeschichte. Die 16 größten Autokonzerne fuhren der Erhebung des Beratungsunternehmens EY zufolge zwischen Januar und Ende Juni Betriebsgewinne von zusammen 71,5 Milliarden Euro ein. Das sei ein Rekordwert.   mehr ...

 

Weitere Schlagzeilen zur Autoindustrie


Textilindustrie

Konzerne unterstützen TextilarbeiterInnen - Sicherer in Bangladesch

Kik, Zalando und Tchibo machen mit: Konzerne und Gewerkschaften einigen sich auf ein neues Abkommen für MitarbeiterInnen der Textilindustrie:

NäherInnen in Bangladesch werden weiter durch ein Abkommen mit hiesigen Konzernen geschützt. Die neue Vereinbarung für Gesundheit und Sicherheit in der Textilindustrie des Landes wurde von 77 Unternehmen unterzeichnet, teilte die in Amsterdam ansässige Geschäftsstelle des Abkommens mit. Zu den Unterzeichnern zählen der deutsche Textilkonzern Kik, die Versandhändler Zalando und Tchibo sowie die Supermarktkette Lidl.   mehr ...

Entwicklungsminister über faire Kleidung - „Raus aus der Nische“

Mit einem Textilsiegel will Entwicklungs­­minister Gerd Müller (CSU) die Produktionsbedingungen verbessern. Das würde nicht zu höheren Preisen führen.   mehr ...

Nachhaltigkeit - Textilbündnis verpflichtet sich zu Mindeststandards

Modefirmen und Handelsketten wollen den Anteil an Biobaumwolle erhöhen und weniger gefährliche Chemikalien verwenden. Auch die Arbeitsbedingungen sollen sich bessern.   mehr ...

 

 

3sat: "Mode ohne Moral Im November 2012 sterben beim Brand in einer Textilfabrik in Bangladesch 117 Menschen und mehr als 200 werden verletzt. Im April 2013 kommen beim Einsturz der Textilfabrik "Rana Plaza" 1132 Menschen um. Die Arbeitsbedingungen für Näherinnen in den Entwicklungs- und Schwellenländern sind unzumutbar und lebensgefährlich."

Versicherungen

MunichRe - "Wir könnten auch eine Pflichtversicherung bewältigen"

Viele Flutopfer waren nicht gegen Elementarschäden geschützt, bislang wehrt sich die Branche gegen eine Versicherungspflicht. Munich-Re-Chef Joachim Wenning signalisiert nun eine Wende.   mehr ...

Versicherungsvergleich - Der beste Rechtsschutz

Wer sein gutes Recht schon mal einklagen musste, der weiß wie teuer es ist. Rechtsschutzversicherungen übernehmen diese Kosten. Die WirtschaftsWoche kürt in einem exklusiven Ranking die besten Policen.   mehr ...

Versicherungsschutz für Hausbesitzer - Solidarität gefragt

Noch ist nicht klar, wie groß der materielle Schaden nach den Überschwemmungen ist. Fest steht: Er wird gewaltig sein. Die Versicherungswirtschaft fürchtet, dass die Katastrophe für die Branche zu einer der teuersten seit 20 Jahren wird. Doch in den Überflutungsgebieten ist wahrscheinlich nicht einmal je­de:r zweite Hausbesitzer gegen Überschwemmung versichert.   mehr ...

 
 
Weiteres FAZ: "Für Pandemie-Lockdown - Tausende Wirte erhalten in Frankreich Versicherungsgeld."
Golem: "Munich Re - Digitaler Blackout und Pandemie nur mit Staat versicherbar."
Wirtschaftswoche: "Versicherung gegen Pandemien - „Hilft keinem Mittelständler, sondern nur der Versicherungswirtschaft."
SZ: "Allianz schafft Deutschland-Holding ab."
Heise: "Vitality-Programm - Landgericht München schränkt Fitness-Tarif von Generali ein."
Spiegel: "Mögliche Langzeitfolgen - Wird man nach einer Corona-Infektion noch privat versichert?"
FAZ: "Deutschlandchef der Allianz - „Pandemien sind nicht versicherbar“."
SZ: "Private Krankenversicherer - Saftige Preiserhöhung bei Debeka."
Heise: "Radlerin ohne Helm - Mitschuld an Verletzungen bei Unfall mit einem Auto?"
Heise: "Urteil - Versicherung muss nach unbefugtem Pkw-Öffnen per Funksignal nicht zahlen."
Spiegel: "Niedrigzinsen - Allianz kippt volle Beitragsgarantie bei Lebensversicherungen."
SZ: "Corona-Krise - Wirt erhält wegen Corona-Ausfall eine Million Euro von Versicherung."
Zeit: "Krankenversicherung - Rentner müssen weiter Sozialbeiträge für Direktversicherungen zahlen."
Spiegel: "Streit mit Allianz und Co. - Der Wirtshaus-Aufstand."
Wirtschaftswoche: "Corona-Streit mit Versicherung - „War schnell klar, dass man sich weiteres Papier sparen kann“."
Heise: "Allianz wird Softwareanbieter und schließt Bündnis mit Microsoft."

Luftfahrt / Flugverkehr

Flugtaxi-Hersteller Lilium erhält Großauftrag aus Brasilien

Die Fluggesellschaft Azul bestellt 220 Lilium-Jets. Die Flugtaxis aus Deutschland sollen von 2025 an vor allem in der Region São Paulo eingesetzt werden:

Die brasilianische Fluggesellschaft Azul hat eine Absichtserklärung über den Kauf von 220 Flugtaxis des Typs Lilium Jets unterzeichnet. Der Auftrag hat nach Angaben des deutschen Herstellers ein Volumen von rund einer Milliarde Euro und soll am Montag am Rande eines Investorentages offiziell verkündet werden. Lilium gab auch bekannt, dass die ehemalige Tesla-Managerin Gabrielle Toledano und der ehemalige Airbus-Vorstand und Chef des Leasingunternehmens ILFC, Henri Courpron, in den Verwaltungsrat des Unternehmens aufgenommen werden.   mehr ...

525 Millionen Euro für Airline - EU-Kommission billigt deutsche Staatshilfe für Ferienflieger Condor

Die Europäische Kommission hat grünes Licht für die deutschen Staatshilfen an den Ferienflieger Condor in einer Gesamthöhe von rund 525 Millionen Euro gegeben. Mit den Hilfen sollen unter anderem die Folgen der Reise-Beschränkungen in der Corona-Pandemie für den Ferienflieger abgefedert und dessen Restrukturierung auf den Weg gebracht werden, teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit.   mehr ... 

Erholung der Luftfahrtbranche - Zahl der Flugpassagiere steigt um 433 Prozent

Die Deutschen reisen wieder mehr: Die Flughäfen des Landes zählten vergangene Woche mehr als eine Million Passagiere. Normal ist die Lage damit aber noch lange nicht.   mehr ...
 
 
 

Bezahlsysteme / Geldkarten

Apple Pay - Sparkassen-Girocard soll Online-tauglich werden

Apple Pay hat bei den Sparkassen eine Millionennutzerschaft. Viele setzen die Girocard ein, mit der Online-Shopping nicht klappt – das soll sich nun ändern:

Beim Bezahldienst Apple Pay soll sich die Girocard der Sparkassen bald auch für Online-Shopping einsetzen lassen. Seit vergangenem Sommer ist es zwar erstmals möglich, die Sparkassen-Girocard (oft noch als "EC-Karte" bezeichnet) als Zahlungsmittel in Apple Pay zu hinterlegen, die Bezahlung ist aber nur vor Ort im Einzelhandel an kontaktlosen Kassen-Terminals vorgesehen.   mehr ...

Lex Apple Pay - So will der Bundestag das Monopol von Apple Pay brechen

Die Politik will, dass Banken die NFC-Schnittstelle zum Bezahlen per Smartphone leichter und günstiger nutzen können. Eine entsprechende Gesetzesänderung wurde nun beschlossen.   mehr ...

Paypal-Nutzer können jetzt auch nach 30 Tagen zahlen

Paypal weitet sein Angebot in Deutschland aus: Neben einer Zahlung nach 30 Tagen sind auch neue Ratenoptionen möglich.   mehr ...

 

Internetworld: "Otto steigt ins Payment ein."

Chemieindustrie / Rohstoffe

Grüne Gentechnik - Konzerne kämpfen um den Acker

Neue Gentechnik-Verfahren versprechen ein lukratives Geschäft: Die Zahl der Patente wächst. Dabei lehnen die meisten Menschen Essen aus Labor-Pflanzen nach wie vor ab:

Tomaten, die nicht matschig werden, Mais, der resistent ist gegen Schädlinge oder Pestizide. Grüne Gentechnik macht es möglich. Kaum ein Thema ist in der Ernährung so umstritten. Zwar ist es im Kampf um die ungeliebte Technologie in den vergangenen Jahren etwas leiser zugegangen, ganz verstummt sind die Kritiker aber nie. Mit den Methoden der sogenannten neuen Gentechnik wie CRISPR/Cas flammt dieser Streit nun wieder auf. Dabei geht es auch um ein Milliardengeschäft, vor allem für mächtige Saatgutkonzerne, die längst dabei sind, sich strategisch zu positionieren.   mehr ...

Glyphosat-Streit geht weiter - Schlappe für Bayer-Konzern

Ein Gericht in San Francisco hat am Donnerstag einen Vergleichsvorschlag, mit dem weitere Schadensersatzklagen in den USA verhindert werden sollten, abgelehnt. Der zuständige Richter Vince Chhabria monierte, dass der Lösungsvorschlag für die Nutzer des glyphosathaltigen Unkrautvernichters Roundup unangemessen sei, die derzeit noch nicht an einem Non-Hodgkin-Lymphom – also einer Krebserkrankung des lymphatischen Systems – leiden.   mehr ...

Bienensterben - Europäischer Gerichtshof bestätigt Verbot von Bayer-Insektiziden

Der Europäische Gerichtshof hat das Verbot von zwei bienenschädlichen Insektiziden von Bayer bestätigt. Der Chemiekonzern hatte Einspruch erhoben.   mehr ...
 
 
 

Globale Wirtschaft / Welthandel

Stärkstes Wachstum seit fast fünfzig Jahren erwartet

OECD: Weltwirtschaft und Deutschland legen zu:

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erwartet in diesem Jahr das stärkste Wachstum der Weltwirtschaft seit 1973. In ihrem halbjährlich veröffentlichten Wirtschaftsausblick rechnet sie mit einer Zunahme des globalen Bruttoinlandsproduktes um 5,75 Prozent. Nach dem Einbruch von 3,5 Prozent im Vorjahr ist das eine bemerkenswerte Wende. Die Prognose der Chefökonomin Laurence Boone ist deutlich optimistischer als vor sechs Monaten. Im Dezember hatte sie noch mit einem weltwirtschaftlichen Schaden der Pandemie von 6 Billionen Dollar bis Ende 2022 gerechnet; jetzt erwartet sie nur noch die Hälfte.   mehr ...

Gegengewicht in Asien - Wie die EU und Indien auf Chinas Seidenstraße antworten

Zwischen Asien und Europa soll nicht nur die chinesische Seidenstraße vorherrschen. Auf dem anstehenden EU-Indien-Gipfel geht es um Investitionen, Infrastruktur, Verkehr. Dass es überhaupt dazu kommt, liegt am Aufstieg Pekings.   mehr ...

Suezkanal fordert 916 Millionen Dollar - »Ever Given«-Eigner legen Bergungskosten auf ihre Frachtkunden um

Mehr als 900 Millionen Dollar verlangt die Suezkanal-Behörde von den Eigentümern der »Ever Given«. Nun sollen sich die Inhaber der transportierten Waren an der Schadensersatzzahlung beteiligen – darunter deutsche Händler.   mehr ...
 
 
 

Großbaustellen

Baustelle Bürokratie - Warum Großprojekte scheitern

Zu spät, zu teuer, zu komplex: Wenn der Staat baut, droht oft Chaos. Ob in Berlin, Hamburg oder Stuttgart - Experten sind sich einig: Der Fehler bei deutschen Großprojekten liegt im System:

Bürokratie sorgt für Schneckentempo: Komplizierte Genehmigungsverfahren, Planungschaos und endlose Gerichtsverfahren – die Bürokratie steht deutschen Großbaustellen häufig im Weg. Für europäische Infrastrukturvorhaben bedeutet das: Die Nachbarländer bauen, Deutschland plant noch.

Großprojekte können fristgerecht fertiggestellt werden - das zeigen Beispiele wie etwa der Schweizer Gotthard-Basistunnel. "Deutschland hinkt bei vielen Projekten völlig hinterher. Gar keine Frage, die Ursachen sind mannigfaltig. Einerseits der Föderalismus, unterschiedliche Interessen, andererseits auch teilprivatisierte Organisationen", bedauert Reiner Holznagel vom Bund der Steuerzahler. Häufig geraten wirtschaftliche und ökologische Interessen miteinander in Konflikt. [Video 44:00]   mehr ...

Infrastrukturprojekte - 142 Enteignungsverfahren für den Straßenbau

In Deutschland wird seit Monaten darüber gestritten, ob es überhaupt neue Straßenbauprojekte geben soll. Die Enteignungen für den Straßenbau gehen nach neuen Zahlen der Regierung fast ungebremst weiter.   mehr ...

Er ist fertig – der Hauptstadtflughafen BER vor dem Start

Der Berliner Flughafen BER ist jetzt wirklich fertig. Und er wird nun eröffnet – während die Corona-Pandemie die Welt in Atem hält.   mehr ...


Benzin- / Energiepreise

Teurer Tanken - Benzinpreis steigt die achte Woche in Folge

Öl ist so teuer wie vor der Krise - und auch der Preis für Benzin und Diesel legt Woche um Woche zu:

Der Ölpreis hat mittlerweile wieder Stände wie im Februar 2020 vor dem Lockdown erreicht. Am Mittwoch notierte der Preis der Nordseesorte Brent zeitweise bei 58 Dollar, soviel wie Ende Februar 2020. Der Preis der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) erreichte bereits am Dienstag den höchsten Stand seit einem Jahr. Das gilt insgesamt als Zeichen für Optimismus am Ölmarkt. In den Vereinigten Staaten sollen zudem die Aussichten auf Konjunkturhilfen den Preis zusätzlich beflügelt haben.   mehr ...

Überraschung an der Tankstelle - Benzinpreis steigt kräftig

Die Kraftstoffpreise an den Tankstellen in Deutschland sind zum Jahreswechsel stark gestiegen. Als Gründe werden unter anderem die Wiederanhebung der Mehrwertsteuer und die neue CO2-Bepreisung genannt.   mehr ...

Preisvorteil ist weg - Ist der Ethanol-Sprit E10 am Ende?

Der Bio-Ethanol-Kraftstoff E10 konnte sich in Deutschland trotz günstigerer Preise nie wirklich durchsetzen. Nun schwindet auch noch der Kostenvorteil. Was bedeutet das für den Kraftstoff? Das Wichtigste im Überblick.   mehr ...