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Öl- / Gaswirtschaft

Nord Stream 2 - USA kündigen Sanktionen gegen russisches Schiff an

Kurz vor Ende von Trumps Amtszeit will die US-Regierung erstmals Strafmaßnahmen gegen den Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 verhängen. Betroffen ist das russische Verlegeschiff »Fortuna«:
 
Die US-Regierung will erstmals Sanktionen wegen der deutsch-russischen Ostseepipeline Nord Stream 2 verhängen. Die Strafmaßnahmen sollten an diesem Dienstag verkündet werden und das am Bau der Pipeline beteiligte russische Verlegeschiff »Fortuna« betreffen, sagte eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums der Nachrichtenagentur dpa.   mehr ...

Umstrittene Ostseepipeline - Bundesamt genehmigt sofortigen Weiterbau von Nord Stream 2

Nord Stream 2 darf laut der zuständigen Behörde ab sofort die Ostsee-Gaspipeline in deutschen Gewässern weiterbauen. Bis die Arbeiten tatsächlich wieder aufgenommen werden, könnte es aber noch einige Tage dauern.   mehr ...

Nord Stream 2 Pipeline-Finanzier hofft auf »Geschwindigkeitsrekord« bei Röhrenverlegung

Trotz US-Sanktionen baut Russland die umstrittene Ostseepipeline weiter. Die Zeit für die Fertigstellung wird jedoch knapp, warnt ein europäischer Geldgeber.   mehr ...
 
 
 
Wirtschaftswoche: "Wie Fracking die USA befeuert."

Elektromobilität

Audi baut mit Partner FAW Elektroauto-Fabrik in China

Die Produktion von Modellen auf Basis der "Premium Platform Electric" (PPE) wird das erste Kooperationsunternehmen mit Mehrheitsbeteiligung von Audi in China:

Audi gründet in China mit seinem lokalen Partner FAW ein neues Unternehmen für den Bau von batterieelektrischen Oberklasse-Autos. Die ersten Audi-Modelle auf der gemeinsam mit Porsche entwickelten Premium Platform Electric ("PPE", aktuell Basis des Audi e-tron und des Porsche Taycan) sollen 2024 in Changchun in Nordostchina vom Band rollen, teilte Audi am Montag mit. Audi und Volkswagen sollen 60 Prozent der Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen halten, das für den lokalen Markt produzieren werde.   mehr ...

Aufgestockte Förderprämie löst Boom aus - Rekordzahlen bei E-Autos

Mit mehr als 650 Mio. Euro hat der Staat im vergangenen Jahr den Kauf von Elektroautos gefördert. Richtigen Schwung brachte aber erst die Aufstockung der Prämie zur Jahresmitte.   mehr ...

Weltpremiere des Nio ET7 - Das ist Chinas Antwort auf Tesla, Audi und Co.

Vorbei sind die Zeiten, in denen E-Luxuslimousinen nur aus Tesla-Werken rollen. Anfang 2022 kommt der Nio ET7 auf den Markt – dank neuer Technik ein ernstzunehmender Konkurrent für deutsche Autobauer.   mehr ...

 
 
Weiteres Elektroniknet: "Foxconn will Byton helfen."

US-Wirtschaft

Mächtige Waffenlobbyisten in den USA - NRA jetzt auch finanziell bankrott

Immer wieder gelang es der NRA, die Verschärfung der Waffenrechte zu verhindern. Mit ihrer Insolvenz will sie einer Strafverfolgung durch New Yorks Justiz entgehen:

Der mächtige US-Waffenlobbyverband National Rifle Association (NRA) hat Insolvenz angemeldet. Ziel dieses Schrittes sei es, NRA-Chef Wayne LaPierre zu ermöglichen, den gemeinnützigen Verband „neu zu strukturieren und zu organisieren“, teilte die NRA am Freitag mit. Finanziell befinde sich die Organisation trotz des Insolvenzantrags in der stärksten Verfassung seit Jahren. Gleichzeitig kehrte die NRA auch New York den Rücken, wo sie wegen Korruptionsvorwürfen ins Visier der Justiz geraten war, und verlegte ihren rechtlichen Sitz nach Texas.   mehr ...

Handelskrieg - USA erachten Xiaomi als "chinesisch-kommunistische Militärfirma"

Nach Huawei knöpft sich das US-Verteidigungsministerium Xiaomi vor, der auch in Deutschland beliebte Smartphones verkauft:

Das US-amerikanische Verteidigungsministerium hat eine aktualisierte Liste von Unternehmen veröffentlicht, die in Verbindung mit dem chinesischen Militär stehen sollen. Fortan wird auch Xiaomi als "chinesisch-kommunistische Militärfirma" betrachtet.   mehr ...

Amerikanische Sanktionen - Importverbot für Baumwolle und Tomaten aus Xinjiang

In Xianjing sollen auf Baumwoll- und Tomatenfeldern Zwangsarbeiter eingesetzt werden. Produkte aus der Region dürfen nun nicht mehr nach Amerika eingeführt werden. Das Verbot ist weitgehender als in anderen Ländern.   mehr ...

 


Pharmaindustrie / Apotheken

Fabrik in Wuppertal - Ehemaliges Bayer-Werk kann Impfstoffproduktion erst Ende 2021 starten

Um schnell mehr Corona-Impfstoffe herzustellen, suchen Politik und Pharmafirmen dringend Produktionskapazitäten. Ein ehemaliges Bayer-Werk in Wuppertal soll helfen, kann aber erst spät beginnen:
 
Die von Bayer an Wuxi Biologics verkaufte Fabrik in Wuppertal wird beim Covid-19-Impfstoffengpass keine Entlastung bringen. Wuxi erwartet die Genehmigung der Transaktion nach eigenen Angaben für das erste Halbjahr. Auch müsse man zunächst Modi­fikationen an der Fabrik vornehmen. Die Anlage könne daher erst Ende 2021 in Betrieb genommen werden.   mehr ...

Lieferverträge für Impfstoff - Curevac setzt auf Transparenz – andere Hersteller mauern

Als erstes Unternehmen legt Curevac den Vertrag mit der EU-Kommission zu den Impfstoffbestellungen offen. Die Konkurrenz aber zögert.   mehr ...

Corona-Impfstoff - Bayer und Curevac tun sich zusammen

Der Pharmakonzern und das Tübinger Unternehmen wollen für „Entwicklung und Bereitstellung“ zusammenarbeiten. Der Impfstoff von Curevac wird derzeit in der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie erprobt.   mehr ...

 


Internetwirtschaft / Handel

Same Day Delivery - Paketdienste liefern nicht mehr am Tag der Bestellung

Der Online-Handel wächst vor allem in der Corona-Zeit. Doch für die Paketlieferung am Tag der Bestellung ist die Nachfrage zu gering. Die Paketdienste haben das Angebot weitgehend eingestellt:

Die großen deutschen Paketdienstleister setzten mangels Nachfrage nicht mehr auf taggleiche Lieferungen „Same Day Delivery“. Die Branche investiert dafür in andere Bereiche. „Statt eine kostenintensive Belieferung am Bestelltag zu realisieren, geht es in naher Zukunft eher darum, die Standardlaufzeiten noch weiter zu reduzieren“, sagte eine Hermes-Sprecherin. Normale Pakete sollen im Schnitt also schneller beim Empfänger sein als früher. Man habe viel Geld investiert, um Abläufe zu beschleunigen.   mehr ...

Paketabgabe zugunsten der Innenstädte? Handel lehnt Vorschlag ab

Der Online-Handel ist der große Gewinner der Corona-Krise. Die Geschäfte in den Städten leiden. Zum Ausgleich schlagen Politiker nun eine Paketabgabe vor.   mehr ...

Gewerkschaft will Onlinehandel einschränken

Mit Gesetzen will Verdi Amazon beschränken, um den stationären Einzelhandel zu stärken. Kritisiert wird, dass dies nichts mit den Aufgaben einer Gewerkschaft zu tun hat.   mehr ...

 
 

Automobilindustrie

Verstoß gegen Abgasgesetze - Toyota zahlt 180 Millionen Dollar Strafe in den USA

Toyota wird bestraft, weil es seit 2005 gegen die in den USA geltenden Berichtspflichten zu emissionsrelevanten Rückrufen und möglichen Defekten verstoßen habe:

Toyota muss in den USA wegen jahrelanger Verstöße bei Emissionsberichten eine millionenschwere Strafe zahlen. Das Unternehmen müsse im Rahmen eines Vergleichs zur Beilegung eines zivilrechtlichen Verfahrens 180 Millionen Dollar (148 Mio Euro) überweisen, teilte das Justizministerium am Donnerstag in Washington mit.   mehr ...

Abgas-Affäre - Geheimsache Diesel

VW hat bei der Aufarbeitung des Abgasskandals die Veröffentlichung einiger "schwerwiegender und belastender Umstände" verhindern können, zeigt ein Vorstandspapier. Das Ziel: hohe Schadenersatzzahlungen abwenden.   mehr ...

PSA und Fiat-Chrylser fusionieren zu Stellantis

Der neue Konzern Stellantis wird zum viertgrößten Autohersteller der Welt. Zu den 14 Marken gehören auch Opel, Peugeot, Jeep und Maserati:

Die Aktionäre der Autohersteller PSA und Fiat Chrysler (FCA) haben die Fusion ihrer Unternehmen zum neuen Konzern Stellantis mit überwältigender Mehrheit gebilligt. In getrennten Hauptversammlungen habe es am Montag jeweils fast 100 Prozent Zustimmung gegeben, teilten die Firmen mit. "Wir sind bereit für diese Fusion", sagte PSA-Chef Carlos Tavares, zu dessen Konzern die französischen Automarken Peugeot, Citroën und DS sowie der deutsche Hersteller Opel und der britische Hersteller Vauxhall gehören.   mehr ...

 

Weitere Schlagzeilen zur Autoindustrie


Versicherungen

Mögliche Langzeitfolgen - Wird man nach einer Corona-Infektion noch privat versichert?

Eine Covid-19-Erkrankung kann zu Risikoaufschlägen oder einer Ablehnung bei privaten Zusatzversicherungen führen. Die Anbieter fürchten, dass die Spätfolgen teuer für sie werden könnten:
 
Ein Herzfehler, eine Allergie oder durchlittene Infektionen können richtig viel Geld kosten. Nämlich für alle, die eine private Krankenversicherung abschließen möchten. Bisweilen gnadenlose Gesundheitsfragebögen gehen einem Vertrag oft voraus. Mit ihnen muss eine Versicherung abschätzen, welche Krankheiten einem oder einer potenziellen Versicherten in Zukunft drohen – und wie teuer das für die Versicherung werden könnte. Daraus kann sie entweder Risikoaufschläge ableiten oder sogar einen Antragsteller oder eine Antragstellerin ablehnen. Nun ist eine neue Krankheit hinzugekommen, die zu massiven Problemen bei der Versicherung führen kann: Covid-19.   mehr ...

Deutschlandchef der Allianz - „Pandemien sind nicht versicherbar“

Viele Gastwirte wollen wegen der Corona-Verluste Geld von ihrer Versicherung. Allein 150 Klagen richten sich gegen die Allianz Deutschland. Doch deren Chef sagt: Die Policen wurden nicht als Schutz vor einer Pandemie verkauft.   mehr ...

Private Krankenversicherer - Saftige Preiserhöhung bei Debeka

Der größte private Krankenversicherer des Landes verlangt ab dem kommenden Jahr erheblich mehr Geld. Das wird nicht nur die Kunden verärgern, sondern auch zu neuen politischen Diskussionen führen.   mehr ...

 
 
Weiteres Heise: "Radlerin ohne Helm - Mitschuld an Verletzungen bei Unfall mit einem Auto?"
Heise: "Urteil - Versicherung muss nach unbefugtem Pkw-Öffnen per Funksignal nicht zahlen."
Spiegel: "Niedrigzinsen - Allianz kippt volle Beitragsgarantie bei Lebensversicherungen."
SZ: "Corona-Krise - Wirt erhält wegen Corona-Ausfall eine Million Euro von Versicherung."
Zeit: "Krankenversicherung - Rentner müssen weiter Sozialbeiträge für Direktversicherungen zahlen."
Spiegel: "Streit mit Allianz und Co. - Der Wirtshaus-Aufstand."
Wirtschaftswoche: "Corona-Streit mit Versicherung - „War schnell klar, dass man sich weiteres Papier sparen kann“."
Heise: "Allianz wird Softwareanbieter und schließt Bündnis mit Microsoft."

Deutsche Wirtschaft

Unternehmen vor dem Aus - 16 Millionen Verlust – 10.000 Euro Hilfe

Corona-Hilfe nur für Betriebe, die ihre Verluste nachweisen können: Das hat zuletzt viel Unmut erregt. Jetzt gibt es neue Details. Doch für viele Unternehmen könnte die Hilfe zu spät kommen:

Bald ein Jahr nach dem Ausbruch der Pandemie ist der Frust im Unternehmerlager groß. Zwar tragen die allermeisten die Beschränkungen gegen die Ausbreitung des Coronavirus weiter mit. Doch wie die Politik die wirtschaftlichen Folgen abfedert, ruft viel Unmut hervor. Schnell und unbürokratisch lautete das Versprechen, doch davon ist nun wenig zu spüren. Immer neue Detailregelungen verkomplizieren die Anträge und verzögern die Auszahlung der bereitgestellten Milliarden – zuletzt etwa die Neuerung, dass es Überbrückungshilfe II nur für ungedeckte Fixkosten gibt, also nur für Unternehmen, die einen Verlust nachweisen können.   mehr ...

Statistisches Bundesamt - Einzelhandel kann auf gestiegene Umsätze zurückblicken

Trotz der verschiedenen Corona-Einschränkungen vermitteln die Schätzungen, dass der Einzelhandel nur in einigen Teilbereichen starke Rückgänge hinnehmen musste.   mehr ...

Tui - EU genehmigt Staatshilfe

Die EU-Wettbewerbshüter und die Bafin haben am Montag weitere Schritte ermöglicht, damit das dritte Hilfspaket für den Touristikkonzern Tui fertig geschnürt werden kann. Das Paket in Höhe von insgesamt 1,8 Milliarden Euro, an dem der Wirtschaftsstabilisierungsfonds, private Investoren und das Land Niedersachsen beteiligt sein sollen, war bereits Anfang Dezember verkündet worden.   mehr ...

 


Chinas Wirtschaft

Investitionsdeal - China wollte EU-Staaten für Huawei-Bann bestrafen

Die EU und China haben sich grundsätzlich auf ein Investitionsabkommen geeinigt. Peking wollte die Chance nutzen, um Huawei-Gegner zu sanktionieren:

Huawei-Paragraf gestrichen: China wollte sich demnach das Recht vorbehalten, Vorteile der partiellen Öffnung seines Telekom-Sektors den Investoren aus Ländern zu verweigern, "die chinesische Telekommunikations-Unternehmen im Gesetz oder in der Politik blockieren oder willkürlich diskriminieren", lautet der umstrittene Passus in dem Textentwurf vom 11. Dezember, der aber durchgestrichen wurde.   mehr ...

Der neue Ostblock - China schafft das Fundament für einen mächtigen Handelsblock

China avanciert schneller als gedacht zur größten Wirtschaftsmacht der Welt. Die Volksrepublik wächst auch 2020 und treibt mit der neuen Freihandelszone im asiatisch-pazifischen Raum ihre Unabhängigkeit vom Westen voran.    mehr ...

Neuer Fünf-Jahres-Plan auf dem Weg - China will eigenständiger werden

US-Sanktionen und Corona-Krise haben China gezeigt, wie verwundbar es ist. Der neue Fünf-Jahres-Plan soll die zweitgrößte Volkswirtschaft unabhängiger machen.   mehr ...

 

Energiezukunft.eu: "16.000 Elektrobusse für Shenzhen."

Luftfahrt / Flugverkehr

2,5 Milliarden Dollar - Boeing zahlt Milliardenstrafe wegen 737-Max-Debakel

Der amerikanische Flugzeugbauer hat Strafzahlungen über 2,5 Milliarden Dollar wegen seiner 737-Max-Serie zugestimmt. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, Amerikas Flugbehörden getäuscht und die Sicherheit im Flugverkehr behindert zu haben:

Das Desaster um den Absturzflieger 737 Max kommt den amerikanischen Luftfahrtriesen Boeing teuer zu stehen. Der Flugzeugbauer habe wegen Betrugs- und Verschwörungsvorwürfen im Zusammenhang mit dem Skandal Strafzahlungen von mehr als 2,5 Milliarden Dollar (2,0 Mrd. Euro) zur Beilegung strafrechtlicher Verfahren zugestimmt, teilte das amerikanische Justizministerium am Donnerstag in Washington mit.   mehr ...

Angeschlagene Airline - Lufthansa einigt sich mit Piloten auf Sanierungsplan

Massenentlassungen bei der Lufthansa sind vorerst vom Tisch: Die Airline hat sich mit der Pilotengewerkschaft VC auf einen Krisentrarifvertrag verständigt:
 
Die von der Coronakrise hart getroffene Lufthansa und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) einigten sich auf einen längerfristigen Krisentarifvertrag bis mindestens Ende März 2022, wie die Gewerkschaft am Mittwoch mitteilte. Unter anderem wird die Kurzarbeit des Cockpitpersonals bis Ende 2021 verlängert.   mehr ...

Airlines bereiten Neustart vor

Einen beispiellosen Corona-Schock hat die Luftfahrtindustrie erlitten. Impfstoffe und Schnelltests lassen hoffen. Ein Wandel ist aber ohnehin nötig.   mehr ...

 
 

Benzin- / Energiepreise

Überraschung an der Tankstelle - Benzinpreis steigt kräftig

Die Kraftstoffpreise an den Tankstellen in Deutschland sind zum Jahreswechsel stark gestiegen. Als Gründe werden unter anderem die Wiederanhebung der Mehrwertsteuer und die neue CO2-Bepreisung genannt:

Die Kraftstoffpreise an den Tankstellen in Deutschland sind zum Jahreswechsel kräftig gestiegen. Das Internetportal Clever-Tanken vermeldete den Beginn eines steilen Preisanstiegs schon am Nachmittag des Silvestertages.   mehr ...

Preisvorteil ist weg - Ist der Ethanol-Sprit E10 am Ende?

Der Bio-Ethanol-Kraftstoff E10 konnte sich in Deutschland trotz günstigerer Preise nie wirklich durchsetzen. Nun schwindet auch noch der Kostenvorteil. Was bedeutet das für den Kraftstoff? Das Wichtigste im Überblick.   mehr ...

Proteste in Frankreich - Das kostet Sprit im Europavergleich

In Frankreich sind am Wochenende fast 300.000 Menschen gegen die hohen Spritpreise auf die Straße gegangen. Eine Frau kam dabei ums Leben, mehr als 200 wurden bei Straßenblockaden verletzt. Die Regierung von Emmanuel Macron hält trotz der Proteste an den Steuererhöhungen für Benzin und Diesel fest.   mehr ...

 


Globale Wirtschaft / Welthandel

Investitionsabkommen steht - Worauf sich die EU und China geeinigt haben

In letzter Minute hat die EU nach dem Deal mit Großbritannien ein weiteres wichtiges Abkommen vereinbart. Wie es dazu kam – und welchen Zugang europäische Unternehmen jetzt in China bekommen sollen:

Nach dem Post-Brexit-Handelsabkommen mit Großbritannien bringt die EU in letzter Minute noch ein äußerst wichtiges Abkommen unter Dach und Fach. Zu Beginn des deutschen EU-Ratsvorsitzes im Juli hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) als eines der zentralen Ziele dieser Präsidentschaft ein Investitionsabkommen genannt; geplant war die Unterzeichnung auf einem EU-China-Gipfel im September in Leipzig. Der fiel pandemiebedingt aus – und nach einer damals ersatzweise anberaumten Videokonferenz der EU-Spitzen mit Staats- und Parteichef Xi Jinping sah es nicht so aus, dass beide Seiten sich über ein Investitionsabkommen einig würden, das europäischen Unternehmen einen besseren Marktzugang in China und Peking die endgültige Anerkennung als geostrategische Macht sichert.   mehr ...

China schmiedet RCEP - Eines des größten Freihandelsabkommen der Welt unterzeichnet

Auf einem virtuellen Gipfel haben 15 Staaten aus der Asien-Pazifik-Region das wohl größte Freihandelsabkommen überhaupt geschlossen. Amerika ist nicht dabei – und ein anderer wichtiger Rivale Chinas auch nicht.   mehr ...

Boeing - EU führt im Subventionsstreit Zölle auf US-Produkte ein

Die EU wird wegen der rechtswidrigen Subventionen für den Flugzeughersteller Boeing Strafzölle auf US-Importe erheben. Das kündigte EU-Vizekommissionspräsident Valdis Dombrovskis während einer Videokonferenz der EU-Handelsminister an. Die EU wird demnach nicht abwarten, ob der künftige US-Präsident Joe Biden einen Kurswechsel in der amerikanischen Handelspolitik einleitet.   mehr ...
 
 
 

Bezahlsysteme / Geldkarten

Strengere Regeln fürs Bezahlen mit Kreditkarte kommen später

Abermals hat der Handel einen Aufschub bei der Umsetzung strengerer Sicherheitsbestimmungen bei der Zahlung mit Kreditkarte erhalten:

Bis alle Online-Bestellungen bei der Zahlung mit einer Kreditkarte mittels Zwei-Faktor-Authentifizierung abgesichert werden müssen, dauert es etwas länger als geplant. Das berichtet Börse Online. Zum 1. Januar 2021 sollten neue Regeln für die Bezahlung bei Online-Bestellungen mit Kreditkarte gelten.

Doch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) gewährt erneut eine Schonfrist. Nun gilt ein Stufenmodell: Ab dem 15. Januar 2021 müssen Zahlungen ab einem Wert von 250 Euro mit zwei voneinander unabhängigen Faktoren freigegeben werden. Ab dem 15. Februar 2021 greift die Zwei-Faktor-Authentifizierung dann ab einer Zahlung von 150 Euro. In vollem Umfang sollen die Regeln ab 15. März 2021 angewendet werden.   mehr ...

Payment - Nachhaltige Veränderung des Bezahlverhaltens

Infolge der Corona-Krise wird der Transaktionsanteil des Bargelds an den deutschen Einzelhandelskassen nach Berechnungen des EHI in diesem Jahr um 5 Prozentpunkte und der Umsatzanteil sogar um 5,3 Prozentpunkte erheblich zurückgehen.   mehr ...

Google Pay bekommt Redesign und bietet vollständige Bank-Konten

Google bietet künftig, zunächst in den USA, digitale Bankkonten. Die App wird zudem Chat-ähnlich strukturiert und bekommt weitere Funktionen.   mehr ...

 

Internetworld: "Otto steigt ins Payment ein."

Reisen / Verkehr / Logistik

Corona-Flaute - Blablabus stellt Fernbusangebot bis zum Frühjahr ein

Fernbusse gelten als günstige Alternative zur Bahn - doch die Coronakrise hat die Expansion der Start-ups jäh gestoppt. Das Unternehmen Blablabus streicht bis weit ins kommende Jahr alle Verbindungen:
 
Das Fernbusunternehmen Blablabus stellt seine Fahrten in Deutschland voraussichtlich bis zum Frühjahr ein. Ab dem 26. Oktober sollen hierzulande keine Busse mehr unter der Marke unterwegs sein, teilte Geschäftsführer Christian Rahn Montag mit. Alle Fahrgäste, die bereits Fahrten ab dem 26. Oktober gebucht haben, bekämen eine automatische Stornierung und den Buchungspreis zurückerstattet.   mehr ...

Hotelsuchmaschine Trivago stellt die Suche nach Urlaubszielen auf den Kopf

Die von der Corona-Pandemie stark getroffene Hotelsuchmaschine Trivago arbeitet an einer umgedrehten Suche. „Es ist genau anders herum als unser bestehendes Produkt“, sagte Trivago-Chef Axel Hefer im WirtschaftsWoche-Podcast Chefgespräch mit WiWo-Chefredakteur Beat Balzli. Bislang sei Trivago auf die Suchsituation optimiert, in der Nutzer schon wissen, in welche Stadt sie reisen möchten und welche Art von Hotel sie bevorzugen, erklärt Hefer. Wegen der Corona-Pandemie seien aber viele der üblichen Reiseziele nicht zu erreichen: „Das heißt, man braucht neue Ideen – und denkt anders herum: Ich möchte maximal sechs, sieben Stunden mit dem Auto fahren, was gibt es da für spannende Ziele? Und gibt es da attraktive Hotelangebote?“ Trivago arbeite schon länger an „dieser komplett umgedrehten Logik“, so dass Kunden „in nicht allzu ferner Zukunft neue Produkte erwarten können“.   mehr ...

Reisewarnungen wegen Coronapandemie - Europa voller Risikogebiete

Die Bundesregierung erklärt neben Wien und Budapest auch weitere Regionen in Europa zum Corona-Risikogebiet.   mehr ...

 
 

Großbaustellen

Er ist fertig – der Hauptstadtflughafen BER vor dem Start

Der Berliner Flughafen BER ist jetzt wirklich fertig. Und er wird nun eröffnet – während die Corona-Pandemie die Welt in Atem hält:

Engelbert Lütke Daldrup hat das Datum festgelegt: "Wir eröffnen am 31. Oktober", sagt der Flughafenchef dieser Tage, macht kurz Pause, lächelt und fährt fort: "2020". Nach neun Jahren Verspätung und sechs geplatzten Terminen könnte der siebte tatsächlich der glorreiche werden.   mehr ...

Stuttgart 21 - ICE-Bahnhof für Stuttgarter Flughafen kann gebaut werden

Die Bauarbeiten für das Bahnprojekt Stuttgart 21 am Stuttgarter Flughafen können weitergehen. Vor Gericht sind die Klagen zweier Umweltverbände gescheitert.   mehr ...

Baubehörde erteilt Freigabe für den Flughafen BER

Die Eröffnung des drittgrößten deutschen Flughafens lässt seit 2011 wegen vieler Probleme auf sich warten. Nun steht einer Inbetriebnahme offenbar nichts mehr im Weg.   mehr ...


Chemieindustrie / Rohstoffe

Glyphosat-Streit - Bayer verliert erstes Berufungsverfahren in den USA

Eine deutlich gesenkte Strafe - aber kein Freispruch: Bayer hat im Glyphosat-Konflikt eine juristische Niederlage in den USA erlitten. Der Konzern könnte nun in die nächste Instanz gehen:
 
Bayer bleiben die juristischen Probleme in den USA erhalten. Ein Berufungsgericht in Kalifornien hat zwar eine gegen den Konzern verhängte Strafe deutlich gesenkt. Es entschied, dass die Tochterfirma Monsanto im Fall eines an Krebs erkrankten Klägers nur noch 20,4 Millionen Dollar Schadensersatz zahlen muss. Eine Aufhebung des Schuldspruchs wie von Bayer gefordert gab es aber nicht.   mehr ...

Keine Warnung vor Krebsrisiken nötig - Bayer erkämpft im Glyphosat-Streit Sieg in Kalifornien

In den USA hat der Bayer-Konzern einen wichtigen juristischen Erfolg im Konflikt um den Unkrautvernichter Glyphosat errungen. Ein Richter entschied, dass Kalifornien den Herstellern keine Krebswarnungen vorschreiben kann.   mehr ...

Pestizide - Europäische Konzerne exportieren Gifte, die hier verboten sind

Die Anschuldigungen wiegen schwer. So soll der Bayer-Konzern, seit der Monsanto-Übernahme unangefochtene Nummer eins am Weltmarkt, etwa in Südafrika die Wirkstoffe Carbofuran, Propineb und Thiodicarb vertreiben. Deren EU-Genehmigung wurde widerrufen. In Brasilien verkauft Bayer demnach auch Stoffe wie Fenamidon, dem eine Gefahr für Wasserorganismen nachgesagt werden - 2018 widerrief die EU auch dessen Genehmigung. Für das umstrittene Fungizid Carbendazim lief schon 2016 die Genehmigung in Europa aus. In Brasilien ist es der Studie zufolge weiter erhältlich, ebenso wie der Wachstumsregulator Cyclanilid oder die Herbizide Ethoxysulfuron und Ioxynil. BASF verkauft demnach nach Brasilien unter anderem das Herbizid Cyanamid, das an den EU-Prüfern ebenfalls scheiterte, genauso wie das Insektizid Flufenoxuron. Die Liste der Wirkstoffe füllt zwei Seiten in dem Report.   mehr ...

 


Textilindustrie

Entwicklungsminister über faire Kleidung - „Raus aus der Nische“

Mit einem Textilsiegel will Entwicklungs­­minister Gerd Müller (CSU) die Produktionsbedingungen verbessern. Das würde nicht zu höheren Preisen führen:

Gerd Müller: 50 Unternehmen wollen mitmachen. Die unabhängigen Prüfstellen sind sehr aktiv, damit möglichst viele bereits zur Einführung am 9. September geprüft sind. Die gute Nachricht lautet also: Der Grüne Knopf kommt – als staatliches Siegel, eingetragen beim Deutschen Patent- und Markenamt, mit festgelegten, anspruchsvollen ökologischen und sozialen Standards. Das bedeutet weniger giftige Abwässer und gesundheitsschädliche Chemie, mehr Arbeitsschutz in den Zulieferfabriken. Ein Unglück wie der Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch 2013 mit tausend Toten darf nie mehr passieren. Das ist meine Motivation.   mehr ...

Nachhaltigkeit - Textilbündnis verpflichtet sich zu Mindeststandards

Modefirmen und Handelsketten wollen den Anteil an Biobaumwolle erhöhen und weniger gefährliche Chemikalien verwenden. Auch die Arbeitsbedingungen sollen sich bessern.   mehr ...

Rwanda trotzt Trump im Handelsstreit über Altkleider

Trumps Handelsstreit unter dem Leitspruch «America first» trifft nicht nur gewichtige Handelspartner wie China oder die EU. Selbst das kleine afrikanische Rwanda bekommt den Druck aus den USA zu spüren. Es geht um gebrauchte Kleider.   mehr ...

 

 

3sat: "Mode ohne Moral Im November 2012 sterben beim Brand in einer Textilfabrik in Bangladesch 117 Menschen und mehr als 200 werden verletzt. Im April 2013 kommen beim Einsturz der Textilfabrik "Rana Plaza" 1132 Menschen um. Die Arbeitsbedingungen für Näherinnen in den Entwicklungs- und Schwellenländern sind unzumutbar und lebensgefährlich."

Handelspolitik - CETA / TTIP / TiSA

Die Story im Ersten - Freihandel: Spiel ohne Grenzen

Ist freier Handel für alle gut? Und wie frei ist der Handel tatsächlich? Die Dokumentation zeigt, wie im Welthandel getrickst, getäuscht und gedroht wird.   mehr ...

Weiter Extrawurst für Investoren - Campact kritisiert EU-Mandat zu Schiedsgerichten 

Die EU-Kommission hat gestern ihr Mandat zum geplanten „Multilateralen Gerichtshof“ (MIC) vorgelegt. Damit soll eine Schiedsgerichtsbarkeit – abseits der ordentlichen EU-Gerichte – geschaffen werden,  die exklusiv für Streitigkeiten zwischen Investoren und Staaten auf der Basis von  Handelsverträgen zuständig wäre. Campact kritisiert, dass die Kommission an besonderen Schiedsgerichten für Investoren festhält.   mehr ...

Urteil in Luxemburg - Europäischer Gerichtshof entmachtet Schiedsgerichte

Der Rechtsschutz bestimmter Investoren in der EU durch Schiedsgerichte verstößt gegen Europarecht. So sieht es der EuGH. Rückenwind verschafft das Urteil vor allem den Gegnern von Freihandelsabkommen:

Der Rechtsschutz für bestimmte Investoren in der Europäischen Union (EU) durch Schiedsgerichte verstößt gegen das Europarecht. Das hat der Europäische Gerichtshof an diesem Dienstag entschieden. Die Entscheidung betrifft ein Investitionsschutzabkommen zwischen der Slowakei und den Niederlanden, wird sich aber auf 196 ähnliche Abkommen auswirken. Sie befeuert zudem die Debatte um Freihandelsabkommen und die darin enthaltenen Schiedsklauseln.   mehr ...

EuGH-Urteil: Paralleljustiz für Konzerne verstößt gegen EU-Recht

Heute urteilte der Europäische Gerichtshof (EuGH), dass die Schiedsklausel im Bilateralen Investitionsschutzabkommen zwischen den Niederlanden und der Slowakei nicht mit dem EU-Recht vereinbar ist. Grund dafür sei, dass die Streitbeilegung durch ein Schiedsgericht und nicht durch ein entsprechend legitimiertes EU-Gericht erfolge. Das Urteil ist richtungsweisend, weil ähnliche Klauseln in fast 200 weiteren innereuropäischen Abkommen verankert sind.   mehr ...

 
 
Zeit: "TTIP - Das umstrittene transatlantische Handelsabkommen TTIP galt als beerdigt: Nun könnte es ausgerechnet Donald Trump wiederbeleben."