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Deutsche Wirtschaft

Logistikbranche - Deutsche Post will Kurzarbeit für 4000 Beschäftigte anmelden

Die Deutsche Post will Kurzarbeit für 4000 Mitarbeiter beantragen. Betroffen sind offenbar mehrere Unternehmensbereiche:

Die Deutsche Post DHL will Kurzarbeit für 4000 Mitarbeiter beantragen. Das erfuhr die WirtschaftsWoche aus Gewerkschaftskreisen. Betroffen sind insbesondere Tochterunternehmen aus der Kontraktlogistiksparte, unter anderem zwei Unternehmen, die logistische Dienstleistungen und erste Produktionsschritte für Ford und Audi abwickeln. Auch im Geschäft mit Expresslieferungen in Deutschland und in der Speditionssparte soll Kurzarbeit eingeführt werden.   mehr ...

Start-ups in der Coronakrise - Liquiditäts-Winter nach goldenen Jahren

Lange zelebrierten Tech-Start-ups den freien Markt. In der Krise rufen sie nun besonders laut nach dem Staat. Wo gestern noch die beste Börsenstory zählte, rettet sich jetzt, wer am schnellsten KfW-Anträge stellt.   mehr ...

BIP-Prognosen - So stark könnte die deutsche Wirtschaft schrumpfen

Die deutsche Wirtschaft wird durch die Corona-Krise 2020 schrumpfen. In welchem Umfang dies passieren könnte, zeigt die Statista-Grafik auf Basis der Prognosen führender Institute und Experten.   mehr ...
 
Infografik: So stark könnte die deutsche Wirtschaft schrumpfen | Statista
 
 
 
Wirtschaftswoche: "Corona-Krise - Die Bazooka-Boys."

Elektromobilität

Elektroautos - Tesla mit Lohnkürzungen und Zwangsurlaub

Tesla kündigt Lohnkürzungen von 10 bis 30 Prozent an und will am 4. Mai wieder produzieren:

Die Schließung der Tesla-Werke in den USA hat Auswirkungen auf die Mitarbeiter. Nach einem Bericht von Electrek hat Teslas Personalmanagement eine E-Mail an die Mitarbeiter verschickt, in der Lohnkürzungen und Zwangsurlaube angekündigt werden. In der E-Mail wird zudem erwähnt, dass Tesla die Produktion ab dem 4. Mai 2020 wieder aufnehmen will.   mehr ...

Coronakrise - e.Go Mobile beantragt Schutzschirmverfahren

Die finanziellen Probleme beim Elektroautohersteller e.Go durch die Coronakrise waren zu erwarten. Nun bleiben drei Monate für neue Investoren.   mehr ...

Gesetzentwurf für Anspruch auf E-Auto-Ladepunkte in Wohnhäusern beschlossen

Mieter und Wohnungseigentümer sollen einen Rechtsanspruch auf den Einbau einer Ladestation für Elektroautos bekommen.   mehr ...

 
 

Globale Wirtschaft / Welthandel

WIPO - China ist Patentkönig

Chinesische Unternehmen und Universitäten haben 2019 wieder mehr Anträge auf internationalen Patentschutz gestellt – und die USA damit von der Spitze verdrängt:

Demnach kamen im vergangenen Jahr 58.990 Patentanträge aus dem Reich der Mitte, zehn Prozent mehr als 2018. Die Patentanträge aus den USA wuchsen im gleichen Zeitraum um knapp 3 Prozent auf 57.840 Stück. Dahinter folgt Japan mit etwas Abstand (52.660 Anträge, plus 6 Prozent). Deutschland kann mit 19.353 Patentanträgen den vierten Platz vor Südkorea mit 19.085 Anträgen knapp behaupten, hat aber im Vergleich zu 2018 weniger Anträge eingereicht (-2 Prozent), während Südkorea eine zweistellige Zuwachsrate aufweisen kann (+13 Prozent).    mehr ...

Handelsstreit - EU verhängt Strafzölle auf US-Importe

Die Europäische Union hat mit Gegenzöllen auf neue US-Strafzölle reagiert: Produkte wie Spielkarten, Feuerzeuge und Plastikabdeckungen für Möbel würden nun mit zusätzlichen Abgaben belegt, teilte die EU-Kommission mit. Die Maßnahme sei genau proportional zu der US-Entscheidung vom 8. Februar.   mehr ...

Wirtschaftspolitik - Globalisierung lässt sich nicht einfach zurückdrehen

  • In der Krise glauben viele, dass ein wenigstens teilweiser Rückzug aus der Globalisierung die Lösung ist.
  • Die Krise führt laut Welthandelsorganisation zu einem dramatischen Rückgang des weltweiten Austauschs von Waren und Dienstleistungen.
  • Viele Produkte deutscher Maschinenbauer sind so spezialisiert, dass es für sie nur einen Weltmarkt oder aber gar keinen Markt gibt.   mehr ...

 


Luftfahrt / Flugverkehr

Coronakrise - Lufthansa schließt Germanwings

Als Reaktion auf die Coronakrise stellt Lufthansa den Flugbetrieb ihrer Tochter Germanwings ein. Zudem sollen etliche Flugzeuge anderer Teilgesellschaften stillgelegt werden:
 
Zudem sollen bei nahezu allen Flugbetrieben des Konzerns Kapazitäten verringert und die Verwaltung verkleinert werden. Denn die Lufthansa erwartet auch für die Zeit nach der Coronakrise einen deutlichen Nachfragerückgang bei Flugreisen. Nach Einschätzung von Lufthansa-Chef Carsten Spohr werde es Monate dauern, bis die globalen Reisebeschränkungen vollständig aufgehoben sind und Jahre, bis die weltweite Nachfrage nach Flugreisen wieder dem Niveau von vor der Krise entspricht.   mehr ...

Kaum Betrieb in der Coronakrise - Wie Andreas Scheuer die Schließung des Flughafens Tegel verhinderte

Reicht in der Coronakrise ein Flughafen für Berlin? Ja, meinte Airport-Chef Lütke Daldrup - und wollte den Betrieb in Tegel einstellen. Doch er hatte nicht mit dem Veto des Bundesverkehrsministers gerechnet.   mehr ...

Corona-Stillstand - Lufthansa schickt zwei Drittel der Belegschaft in Kurzarbeit

Weil beinahe alle Flugverbindungen gestrichen sind, gibt es bei der Lufthansa fast nichts mehr zu tun: 87.000 Mitarbeiter gehen in Kurzarbeit.   mehr ...

 

Weiteres Golem: "Boeing 747KLM und Qantas legen den Jumbo still."
Spiegel: "Massive Einschnitte - Lufthansa streicht 95 Prozent der Flüge - und fordert Milliardenhilfen."
SZ: "Flughafen München - Lufthansa testet Boarding per Gesichtserkennung."
Spiegel: "Auftragsflaute - Airbus-Rüstungssparte will 2300 Stellen streichen."
Heise: "Blended Wing Body - Airbus stellt neues Flugzeugdesign-Modell vor."
Heise: "Teurer Deal - Airbus zahlt Milliarden wegen Korruptionsvorwürfen."
Spiegel: "Luftfahrtkonzern meldet Verlust - Flugverbot für 737 Max kostet Boeing mehr als 18 Milliarden Dollar."
SZ: "Polnische Fluglinie LOT übernimmt Condor."
Spiegel: "Boeing 777X - Das größte zweistrahlige Flugzeug der Welt absolviert seinen Erstflug."
Zeit: "Boeing brechen die Bestellungen weg."
Zeit: "Boeing 737 - Angestellte sollen von Problemen mit 737 Max gewusst haben."
Zeit: "Boeing empfiehlt Ausbildung für 737 Max am Simulator."
Spiegel: "Öko-Sprit - Lufthansa und Swiss fliegen mit Abfallfett nach Deutschland."
Spiegel: "737-Max-Desaster - Boeing-Chef Dennis Muilenburg tritt zurück."
Golem: "Boeing stellt den Bau des Flugzeugs 737 Max vorerst ein."

Internetwirtschaft / Handel

Online-Handel schrumpfte im März um 20 Prozent

Nur die Kategorien, die auch im stationären Einzelhandel im März stark nachgefragt wurden, sind teilweise deutlich gewachsen:

Der deutsche Online-Handel hat im vergangenen März 20 Prozent weniger umgesetzt als im März 2019. Das berichtet der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (BVEH). Nur die Kategorien, die auch im stationären Einzelhandel stark nachgefragt wurden, seien teilweise deutlich gewachsen: Lebensmittel, Drogeriewaren, Medikamente und Do-it-yourself- beziehungsweise Baumarkt-Sortimente.   mehr ...

Umsatzeinbrüche - Galeria Karstadt Kaufhof beantragt Schutzschirmverfahren

Die Warenhauskette verzeichnet wegen des Coronavirus drastische Umsatzeinbußen. Die Kosten aber laufen weiter. Nun wurde ein Schutzschirmverfahren beantragt.   mehr ...

Deal mit Finanzinvestor - Edeka und Kaufland übernehmen 141 Real-Märkte

 
 
Weíteres Golem: "Supermärkte können Amazon-Go-Technik nutzen."
Internetworld: "Corona-Krise - Payment-Hilfe: Schneller Online Shop und Bezahlung am Telefon."
Heise: "Coronavirus - Lebensmittel-Lieferdienste erleben späten Boom."
Internetworld: "Corona-Krise - So bleiben Sie liquide!"
Spiegel: "Instant-Shopping - Mehr als die Hälfte des Onlinehandels läuft auf Handy oder Tablet."
Heise: "eBay visiert Verkauf des Kleinanzeigen-Geschäfts an."
Heise: "BGH: Händler haftet nicht für Kundenbewertungen auf Amazon."
Heise: "Die unsichtbare Supermarktkasse - Mit RFID gegen Amazon Go."
Wirtschaftswoche: "Metro-Tochter Real - Verkaufsvertrag ist unterschrieben."
Internetworld: "Rechte oft im Kleingedruckten - Viele Online-Händler verstoßen gegen EU-Recht."
Heise: "EU-Onlinehandel - Bundesnetzagentur hilft Verbrauchern bei Geoblocking-Problemen."
Heise: "Amazon-Mitarbeiter protestieren gegen Kündigungsandrohung."
Golem: "Amazon hat 150 Millionen Prime-Mitglieder."
Internetworld: "Auf Amazon.com - Chinesen überholen US-Händler als Amazon Top Seller."
Wirtschaftswoche: "Onlinehandel  - 2019 wurden über 500 Millionen Produkte zurückgeschickt – Händler dennoch gegen Rücksendegebühren."
Internetworld: "Millenials pushen den Online-Handel."
Heise: "Marktplatzfieber im Online-Handel - Amazon bekommt mehr Konkurrenz."
Internetworld: "Real - 10.000 Beschäftigten droht die Arbeitslosigkeit."
Wirtschaftswoche: "Retouren-Problem - Sachspenden von Unternehmen sollen steuerfrei werden."

Benzin- / Energiepreise

Warum Benzin und Heizöl eher teuer sind

  • Der Ölpreis ist so niedrig wie seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr.
  • Doch die Preise für Benzin und vor allem Heizöl sind vergleichsweise hoch. Einer der Gründe dafür: Die Nachfrage vor allem nach Heizöl ist enorm:

Gute Nachrichten waren zuletzt ein rares Gut. Wer eine kleine Aufmunterung sucht, wird sie womöglich an einem Ort finden, der normalerweise eher für schwer bekömmliche Bockwurst und Aufbackbrötchen bekannt ist. An Deutschlands Tankstellen sind Benzin und Diesel so günstig wie seit vielen Jahren nicht mehr. Ein Liter Superbenzin kostet oft nur noch 1,20 Euro und damit rund 20 Cent weniger als noch zu Jahresbeginn. Beim Diesel sieht es ähnlich aus. An etlichen deutschen Tankstellen ist der Liter für 1,10 Euro zu haben. Vereinzelt wurden sogar schon Preise von unter einem Euro gemeldet. In der Kleinstadt Verden bei Bremen zum Beispiel.   mehr ...

Preisvorteil ist weg - Ist der Ethanol-Sprit E10 am Ende?

Der Bio-Ethanol-Kraftstoff E10 konnte sich in Deutschland trotz günstigerer Preise nie wirklich durchsetzen. Nun schwindet auch noch der Kostenvorteil. Was bedeutet das für den Kraftstoff? Das Wichtigste im Überblick.   mehr ...

Proteste in Frankreich - Das kostet Sprit im Europavergleich

In Frankreich sind am Wochenende fast 300.000 Menschen gegen die hohen Spritpreise auf die Straße gegangen. Eine Frau kam dabei ums Leben, mehr als 200 wurden bei Straßenblockaden verletzt. Die Regierung von Emmanuel Macron hält trotz der Proteste an den Steuererhöhungen für Benzin und Diesel fest.   mehr ...

 


Chinas Wirtschaft

Ausrüster - Angriffe der USA auf Huawei zeigen Wirkung

Huawei verzeichnet im Jahr 2019 einen Gewinnanstieg von 5,6 Prozent, das geringste Wachstum seit drei Jahren. Das ist eine beachtliche Leistung:

Huawei Technologies hat den geringsten Gewinnanstieg seit drei Jahren verzeichnet. Wie das Unternehmen am 31. März 2020 bekanntgab, lag der Nettogewinn für das Jahr 2019 bei 62,7 Milliarden Yuan (8,9 Milliarden US-Dollar), ein Plus von 5,6 Prozent im Vergleich zu 25 Prozent im Vorjahr. Das Carrier-Geschäft, zu dem 5G-Mobilfunkausrüstug gehört, verzeichnete einen Umsatzanstieg von 3,8 Prozent.   mehr ...

Chinesen investieren vor allem in Maschinenbau

Die Expertenkommission Forschung und Innovation der Bundesregierung (EFI) hat in ihrem aktuellen Gutachten die Direktinvestitionen China in Deutschland untersucht. Die Statista-Grafik zeigt auf Basis dieser Erhebung, wie stark das Engagement chinesischer Investoren in einzelnen Branchen hier ausfällt. Besonders hoch ist es mit einem Anteil von 28 Prozent im Maschinenbau. Auch im Bereich Automotive und Elektronik ist die Quote zweistellig. Sollte sich die Entwicklung fortsetzen, warnen die EFI-Experten vor einer Gefahr einer zunehmenden „technologischen Abhängigkeit“ der Bundesrepublik von China. Die Direktinvestitionen der Volksrepublik in Deutschland haben im Jahr 2010 die Marke von einer Milliarde Euro übersprungen und lagen zuletzt bereits bei knapp 8 Milliarden Euro. Chinas Investoren bevorzugen laut EFI dabei größere Unternehmen mit vergleichsweise vielen Patenten. Dabei zeigen viele ein besonderes Interesse an weniger profitablen und stärker verschuldeten Unternehmen.   mehr ...

Europas Firmen klagen über Seidenstraßen-Projekt

  • Die Europäische Handelskammer hat in China eine ernüchternde Bilanz des Seidenstraßen-Programms gezogen.
  • Chinas Staatsunternehmen würden ausländischen Konkurrenten gegenüber stark bevorzugtden.   mehr ...

 

Energiezukunft.eu: "16.000 Elektrobusse für Shenzhen."

Bezahlsysteme / Geldkarten

Girocard kontaktlos - Limit für Zahlungen ohne PIN auf 50 Euro erhöht

Die deutschen Banken erhöhen das Limit für kontaktlose Zahlungen an der Ladenkasse, bei denen man keine PIN eingeben muss, auf 50 Euro:

Auch bei Kreditkarten höheres Limit: Nach Angaben der Kreditwirtschaft sind inzwischen 75 Millionen der gut 100 Millionen Girocards in Deutschland mit der Kontaktlosfunktion ausgestattet. Der Handel ermöglicht das schnelle Bezahlen nach jüngsten Zahlen an fast 755.000 Terminals – Tendenz steigend.   mehr ...

PayPal via Google Pay - Lücke in virtuellen Kreditkarten erlaubt unberechtigte Abbuchungen

Für Abbuchungen bei PayPal via Google Pay haben Kriminelle möglicherweise eine Lücke missbraucht, die PayPal schon seit einem Jahr kennt.   mehr ...

Ingenico und Worldline - Mit 7,8 Milliarden zum europäischen Marktführer für Payment

Worldline übernimmt seinen Konkurrenten Ingenico, um gemessen am Umsatz den weltweit viertgrößten Zahlungsdienstleister zu schaffen. Das gaben die beiden französischen Konkurrenten von Wirecard am 3. Februar 2020 bekannt. Bei der Übernahme wird Ingenico mit 7,8 Milliarden Euro bewertet.   mehr ...

 


US-Wirtschaft

Kriegswirtschaft - Trump befiehlt GM die Herstellung von Beatmungsgeräten

General Motors soll auf Anordnung der US-Regierung Beatmungsgeräte herstellen, um die Folgen der Coronavirus-Pandemie in den USA zu mildern:

US-Präsident Trump hat im Rahmen des Defense Production Act aus den 1950er Jahren General Motors dazu verpflichtet, bei der Produktion von Beatmungsgeräten zu helfen. Der Autohersteller hat keine Medizinsparte.   mehr ...

Wegen Coronakrise - USA kippen Umweltauflagen für Unternehmen

Die US-Wirtschaft leidet unter der Coronakrise, doch manch einer wittert Chancen: Die Ölindustrie bittet US-Präsident Trump um das Aussetzen von Umweltvorschriften. Dieser reagiert umgehend - mit einer "Lizenz zum Verschmutzen":
 
In den USA sollen Umweltvorschriften für die Industrie gelockert werden, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu bewältigen. Das teilte die US-Umweltschutzbehörde EPA am Donnerstag mit. Die Änderungen gelten rückwirkend ab dem 13. März.   mehr ...

Open RAN - USA will auch Nokia und Ericsson aus dem Markt drängen

Die US-Strategie bei der Mobilfunk-Ausrüstung wird langsam deutlich. Es sollen alle ausländischen Anbieter ausgeschaltet werden. Ericsson und Nokia über Open RAN made in USA, Huawei durch Verbot und Kriminalisierung.   mehr ...

 


Verkehr

Geschäftsbericht der Deutschen Bahn - Passagierrekord und grüner Kurs

Nach einem durchwachsenem Jahr 2019 blickt die Bahn skeptisch auf 2020. Die Corona-Ausfälle wagt der Konzern nicht zu schätzen.

Neue Züge, sanierte Bahnhöfe und Strecken, mehr Ökostrom und so viele Fernreisende wie noch nie – eigentlich ist die Bilanz der Deutschen Bahn AG für das vergangene Jahr gar nicht schlecht. Der Umsatz stieg um ein Prozent auf gut 44 Milliarden Euro. Vor Steuern und Zinsen blieben zwar nur 1,8 Milliarden Euro übrig, ein sattes Minus von 13 Prozent, diesen Rückgang führt Bahnchef Richard Lutz aber auf die hohen Investitionen in einen modernen Schienenverkehr zurück.   mehr ...

Montreal wirft E-Tretroller raus

Kaum ein Tretroller-Fahrer hat sich an die Vorschriften gehalten. Daher dürfen Lime und Bird in Montreal nicht weitermachen.

Kanadas zweitgrößte Stadt Montréal wird dieses Jahr keine Genehmigungen für freistehend vermietete elektrische Tretroller ausstellen. Die Stadtverwaltung hat einen dreimonatigen Pilotversuch des letzten Sommers ausgewertet und hält ihn für gescheitert, obwohl mehr als 220.000 Fahrten registriert wurden. Denn über 80 Prozent der Fahrzeuge wurden außerhalb der dafür gekennzeichneten Bereiche abgestellt und so zu Hindernissen für Fußgänger und Radfahrende.   mehr ...

Bis zu 6,2 Milliarden Euro - Alstom kauft Bombardier-Zugsparte

Die Konsolidierung geht weiter: Der TGV-Hersteller Alstom übernimmt die Bombardier-Zugsparte in Berlin. Das könnte Arbeitsplätze kosten - wenn die EU dem Deal zustimmt.   mehr ...
 
 
 

Pharmaindustrie / Apotheken

Curevac-Chef Franz Werner Haas - „Zehntausende Menschen könnten ab Herbst den Impfstoff erhalten“

Franz Werner Haas, amtierender Chef von Curevac, über die Chancen für einen Impfstoff gegen das Coronavirus, ein angebliches Angebot von US-Präsident Trump und die Frage, wofür er die bis zu 80 Millionen der EU ausgibt.   mehr ...

Coronakrise - Deutsche Impfstoff-Firma wird nicht in die USA verkauft

Donald Trump persönlich soll Interesse gehabt haben: Das Unternehmen CureVac, das an einem Impfstoff gegen das Coronavirus arbeitet, bleibt in Deutschland. Laut Horst Seehofer wird die US-Offerte dennoch Thema im Krisenstab:
 
Das Tübinger Unternehmen CureVac, das an einem Impfstoff gegen das Coronavirus arbeitet, wird nicht in die USA verkauft, das teilte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) in der ARD mit. Es sei "eine großartige Entscheidung" der Firmenleitung. Sie habe mit ihrem Entschluss, einen möglichen Impfstoff weltweit anzubieten, Klartext gesprochen, wie das im Angesicht einer solchen Krise sinnvoll und angemessen sei. "Deutschland steht nicht zum Verkauf", sagte Altmaier.   mehr ...

Produzent von Corona-Tests - Firma im Ausnahmezustand

Ein Berliner Unternehmen hatte als erstes weltweit einen Corona-Test. Ein Riesengeschäft allemal – die Motivation ist aber eine andere.   mehr ...

 
 

Automobilindustrie

Produktionsstopp - Virus legt weltweit Autoindustrie lahm

Autokonzerne und Zulieferer wie General Motors, Ford und Michelin stellen ihre Produktion wegen der Pandemie ein. Die Branche rechnet mit großen Gewinneinbrüchen:
 
Nach Volkswagen haben weitere Autokonzerne einen Produktionsstopp angekündigt. Der Zulieferer Continental etwa fährt die Herstellung in einem Teil der Werke auf null herunter, genauso wie der französische Reifenhersteller Michelin. Zudem verständigten sich in den USA die größten einheimischen Autobauer General Motors (GM) und Ford mit der Branchengewerkschaft UAW auf einen vorübergehenden Produktionsstopp. Auch Tesla in den USA muss in eine Zwangspause gehen.   mehr ...

VW und Daimler stoppen die Produktion in Europa

Die Corona-Krise erreicht die deutsche Industrie mit voller Wucht: Volkswagen, der größte Autohersteller Europas, und der Daimler-Konzern kündigten einen abrupten Produktionsstopp in den meisten deutschen und europäischen Werken an. Die Standorte würden zunächst für zwei bis drei Wochen stillgelegt. VW-Chef Herbert Diess begründete die drastische Entscheidung mit der sich "deutlich verschlechterten Absatzlage und der sich abzeichnenden Unsicherheit bei der Teileversorgung unserer Werke". Auch die Konzerntochter Audi stellt die Fertigung an vielen Standorten ein. Bei VW endet die Produktion mit der Spätschicht am Donnerstag.   mehr ...

Coronavirus - VW und Fiat Chrysler schließen Werke in Europa

Durch die Grenzschließungen wird für VW die Logistik zunehmend herausfordernd. Fiat Chrysler reagiert auf die sinkende.   mehr ...

 

Weitere Schlagzeilen zur Autoindustrie


Öl- / Gaswirtschaft

Streit um Fördermenge - Ölpreise brechen um 30 Prozent ein

  • Der Ölpreis ist in der Nacht auf Montag prozentual so stark eingebrochen wie seit etwa 30 Jahren nicht mehr.
  • Seit Jahresbeginn hat sich der Preis für ein Barrel Öl (159 Liter) der Nordseesorte Brent fast halbiert. Das Barrel kostete zwischenzeitlich nur noch 32,83 Dollar.
  • Hintergrund ist ein eskalierender Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Russland über eine angestrebte Kürzung der Öl-Fördermenge:

Der Ölpreis ist zum Wochenstart dramatisch eingebrochen: Die Preise für Rohöl aus der Nordsee und für Öl aus den USA sind um jeweils etwa 30 Prozent gefallen. Das ist der stärkste prozentuale Einbruch seit fast 30 Jahren. Damals gab es während des Golfkrieges einen regelrechten Preisverfall.   mehr ...

Wie Fracking die USA befeuert

Neue Fördermethoden verändern den Energiesektor der USA und sorgen dafür, dass die Amerikaner zuletzt sinkende CO2-Emissionen vermelden konnten. Allein im Permischen Becken in Texas wird so viel Öl und Gas aus dem Boden geholt, wie seit den Siebzigerjahren nicht mehr, zeigen exklusive Satellitenbilder. Der Boom stellt auch jahrzehntealte Überzeugungen in Frage. „Wirtschaft von oben“ ist eine Kooperation mit LiveEO.   mehr ...

Erdöl - Norwegens Regierung eröffnet ein gewaltiges Ölfeld

  • In der Tiefe liegt 2,7 Milliarden Barrel Öl. Das entspricht einem Wert von mehr als 100 Milliarden US Dollar.
  • Norwegen selbst bezieht seine Energie aus nachhaltigen Quellen, vor allem Wasser- und Windkraft. Das geförderte Öl und Gas wird in die Welt exportiert und füllt so die Staatskassen.   mehr ...

 


Chemieindustrie / Rohstoffe

Giftige Geschäfte - Wie deutsche Unternehmen mit gefährlichen Pestiziden Umsatz machen

Eine neue Studie zweier NGOs zeigt, dass Marktführer wie Bayer und Basf deutlich mehr hochgefährliche Pestizide verkaufen als bisher bekannt – vor allem in ärmeren Ländern mit schwacher Regulierung. Viele der dort verkauften Pestizide sind in Europa gar nicht zugelassen. Kritiker fordern eine weltweit strengere Regulierung. [Video 09:26]    mehr ...

Kampf um den Abbau der Technologie-Rohstoffe


Großbaustellen

Stuttgart 21 - Zehn Jahre Bauarbeiten, zehn Jahre Streit

Proteste und Prozesse konnten das Großprojekt nicht aufhalten. Die politischen Machtverhältnisse in Baden-Württemberg aber schon. Nun korrigiert die Bahn die Kostenschätzung für den Bahnhof nach oben:

Der Umbruch im Land bahnt sich schon früh an. Als die Bauarbeiten für "Stuttgart 21" am 2. Februar 2010 mit einem Festakt starten, muss die Polizei die Gäste schützen. Kurz darauf eskaliert der Kampf um das umstrittene Milliardenprojekt. Brave Schwaben werden zu wütenden Demonstranten, der Unmut der üblichen Verdächtigen wächst sich aus zum Massenprotest, der die Regierenden in Stadt und Land mit hinwegfegt. Wie sieht es zehn Jahre später aus? Eine Zwischenbilanz.   mehr ...

Flughafen Berlin Brandenburg - Pannenflughafen BER soll am 31. Oktober 2020 in Betrieb gehen

  • Der um neun Jahre verzögerte Flughafen Berlin Brandenburg soll am 31. Oktober 2020 seinen Betrieb aufnehmen.
  • Damit steht zum siebten Mal ein Eröffnungstermin für den Flughafen fest. Ursprünglich sollte der Betrieb am 30. Oktober 2011 aufgenommen werden.   mehr ...

TÜV-Prüfung abgeschlossen - BER-Eröffnungstermin steht

Anscheinend haben die Bauherren den komplizierten Brandschutz am Hauptstadtflughafen in den Griff bekommen. Der TÜV bemängelt nur noch „Detailthemen“ – der zeitliche Puffer ist jedoch gering.   mehr ...


Spiele / Medien

Online-Glücksspiel - Ein Milliarden-Markt soll endlich legal werden

Der Schwarz- und Graumarkt bei Onlineglücksspielen boomt, daher soll die Branche legalisiert werden. Allerdings gibt es strenge Regeln. Ein Überblick:

Seit Jahren streiten Bundesländer, staatliche Lottogesellschaften und private Glücksspielanbieter darüber, wie das Glücksspiel in Deutschland reguliert oder ob es nicht besser ganz liberalisiert werden sollte. Etliche Gerichtsprozesse wurden geführt – und noch Ende vergangenen Jahres schien eine Lösung des Konflikts in weiter Ferne zu sein. Nun haben sich die Bundesländer überraschend auf die Eckpunkte für eine Reform geeinigt: Demzufolge sollen Onlineglücksspiele wie Onlinepoker und Onlinecasino, die bislang in Deutschland verboten waren, künftig erlaubt sein. Aber was bedeutet das genau für das deutsche Glücksspiel? ZEIT ONLINE erklärt, was Sie jetzt wissen müssen.   mehr ... 

Debatte über Gamer-Szene - Highscore fürs Morden

Extremismusforscherin Julia Ebner erklärt, wo Seehofer mit seinem Kommentar zur Gamer-Szene recht hat, wo nicht - und wie sich Communitys von Gamern, Rassisten und Antifeministen überlappen.   mehr ...

Sammelklage - Fortnite soll absichtlich so süchtig wie möglich machen

Viele Eltern kennen die Probleme mit überlangen Sessions ihrer Kinder, in Kanada wollen nun zwei Minderjährige gegen Hersteller Epic Games klagen. Das Entwicklerstudio habe Fortnite gezielt so produziert, dass es das am stärksten süchtig machende Spiel sei, sagen ihre Anwälte.   mehr ...

 


Versicherungen

Allianz wird Softwareanbieter und schließt Bündnis mit Microsoft

Die Allianz wagt sich auf fachfremdes Gebiet. Die Entwicklungen in der Branche lassen Europas größtem Versicherer keine Wahl:

Die Allianz will sich in einem Bündnis mit Microsoft zum führenden Software-Anbieter für das Geschäft mit dem Risiko entwickeln. Europas größter Versicherer will wesentliche Teile seines hauseigenen Software-Systems ABS anderen Unternehmen der Versicherungsbranche auf Microsofts Cloud-Servern anbieten. Darüber hinaus will die Allianz den Quellcode ihres Systems als Open-Source-Software offenlegen, sodass externe Entwickler neue Funktionen entwickeln und einbauen können. Das teilten die Unternehmen am Donnerstag mit.   mehr ...

Preiskampf bei Kfz-Versicherungen

Bei der Kfz-Versicherung lohnt sich für Autofahrer die Untreue: Wer bis Jahresende zu einem anderen Versicherer wechselt, hat gute Chancen, einen günstigeren Tarif zu finden. Die Vergleichsportale Check24 und Verivox erwarten für die kommenden Wochen sinkende Preise beim Abschluss von Neuverträgen. Allerdings unterscheiden sich die Analysen der zwei Portale bisher noch: Die Preise seien schon jetzt um drei Prozent niedriger als im Oktober 2018, analysiert Verivox in Kooperation mit dem Mathematiker Wolfgang Bischof von der Technischen Hochschule Rosenheim. Check24 sieht bislang leicht höhere Preise als im Vorjahr.   mehr ...

Krankenversicherung - Kinder helfen beim Ausstieg

Seit zwei Jahren ist es für Rentner leichter, in die günstige Krankenversicherung zu kommen. Doch viele nutzen die Chance nicht.   mehr ...

 
 

Textilindustrie

Entwicklungsminister über faire Kleidung - „Raus aus der Nische“

Mit einem Textilsiegel will Entwicklungs­­minister Gerd Müller (CSU) die Produktionsbedingungen verbessern. Das würde nicht zu höheren Preisen führen:

Gerd Müller: 50 Unternehmen wollen mitmachen. Die unabhängigen Prüfstellen sind sehr aktiv, damit möglichst viele bereits zur Einführung am 9. September geprüft sind. Die gute Nachricht lautet also: Der Grüne Knopf kommt – als staatliches Siegel, eingetragen beim Deutschen Patent- und Markenamt, mit festgelegten, anspruchsvollen ökologischen und sozialen Standards. Das bedeutet weniger giftige Abwässer und gesundheitsschädliche Chemie, mehr Arbeitsschutz in den Zulieferfabriken. Ein Unglück wie der Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch 2013 mit tausend Toten darf nie mehr passieren. Das ist meine Motivation.   mehr ...

Nachhaltigkeit - Textilbündnis verpflichtet sich zu Mindeststandards

Modefirmen und Handelsketten wollen den Anteil an Biobaumwolle erhöhen und weniger gefährliche Chemikalien verwenden. Auch die Arbeitsbedingungen sollen sich bessern.   mehr ...

Rwanda trotzt Trump im Handelsstreit über Altkleider

Trumps Handelsstreit unter dem Leitspruch «America first» trifft nicht nur gewichtige Handelspartner wie China oder die EU. Selbst das kleine afrikanische Rwanda bekommt den Druck aus den USA zu spüren. Es geht um gebrauchte Kleider.   mehr ...