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Versicherungen

Kfz-Versicherung mit KI - Allianz regelt Kaskoschäden zunehmend automatisiert

Die Allianz-Versicherungsgruppe experimentiert seit Herbst mit Künstlicher Intelligenz bei der Einschätzung von Blechschäden und will diesen Bereich ausbauen:

Bei der Allianz Deutschland entscheidet eine Künstliche Intelligenz (KI) verstärkt über die Abwicklung selbst verschuldeter kleiner Unfälle. Der Versicherungskonzerne setze seit Ende 2021 eine KI zur Bearbeitung von Kaskoschäden ein, erklärte Christopher Iwanowski, Leiter der Abteilung Schadenentwicklung bei dem Münchner Unternehmen, gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Die ersten Erprobungswochen seien erfolgreich verlaufen.   mehr ...

Private Krankenversicherung - Millionen Kunden müssen mehr bezahlen

Die privaten Krankenversicherer (PKV) werden die Beiträge Anfang kommenden Jahres für ihre 8,7 Millionen vollversicherten Kunden im Schnitt um 4,1 Prozent anheben. Das hat der PKV-Verband errechnet. Manche Versicherte wird es gar nicht treffen, bei anderen werden die Anpassungen aber deutlich heftiger ausfallen.   mehr ...

Wetterkatastrophen - Versicherer wollen nur noch Policen mit Elementarschutz anbieten

Viele Schäden in den Flutgebieten entlang der Ahr waren nicht versichert. Das soll sich ändern: Die Versicherer wollen diesen Schutz zur Regel machen. Die Prämien dürften kräftig steigen.   mehr ...
 
 
 
Weiteres SZ: "Digitale Plattform - Versicherer gründen Rundum-Betreuung für Autofahrer."
SZ: "MunichRe - "Wir könnten auch eine Pflichtversicherung bewältigen"."
TAZ: "Versicherungsschutz für Hausbesitzer - Solidarität gefragt."
Wirtschaftswoche: "Versicherungsvergleich - Der beste Rechtsschutz."
FAZ: "Für Pandemie-Lockdown - Tausende Wirte erhalten in Frankreich Versicherungsgeld."
Golem: "Munich Re - Digitaler Blackout und Pandemie nur mit Staat versicherbar."
Wirtschaftswoche: "Versicherung gegen Pandemien - „Hilft keinem Mittelständler, sondern nur der Versicherungswirtschaft."
SZ: "Allianz schafft Deutschland-Holding ab."
Heise: "Vitality-Programm - Landgericht München schränkt Fitness-Tarif von Generali ein."
Spiegel: "Mögliche Langzeitfolgen - Wird man nach einer Corona-Infektion noch privat versichert?"
FAZ: "Deutschlandchef der Allianz - „Pandemien sind nicht versicherbar“."
SZ: "Private Krankenversicherer - Saftige Preiserhöhung bei Debeka."
Heise: "Radlerin ohne Helm - Mitschuld an Verletzungen bei Unfall mit einem Auto?"
Heise: "Urteil - Versicherung muss nach unbefugtem Pkw-Öffnen per Funksignal nicht zahlen."
Spiegel: "Niedrigzinsen - Allianz kippt volle Beitragsgarantie bei Lebensversicherungen."
SZ: "Corona-Krise - Wirt erhält wegen Corona-Ausfall eine Million Euro von Versicherung."
Zeit: "Krankenversicherung - Rentner müssen weiter Sozialbeiträge für Direktversicherungen zahlen."
Spiegel: "Streit mit Allianz und Co. - Der Wirtshaus-Aufstand."
Wirtschaftswoche: "Corona-Streit mit Versicherung - „War schnell klar, dass man sich weiteres Papier sparen kann“."
Heise: "Allianz wird Softwareanbieter und schließt Bündnis mit Microsoft."

Chinas Wirtschaft

Chinas Wirtschaft wächst, die Sorge wegen Corona auch

Getrieben vom Export hat das Bruttoinlandsprodukt im vergangenen Jahr um 8,1 Prozent zugelegt. Doch weil der Impfschutz in der Bevölkerung wohl gering ist, warnen Experten vor schweren Folgen eines Omikron-Ausbruchs:

Die Unruhe in China ist groß: Omikron breitet sich im Land aus. Erst in der Hafenstadt Tianjin, inzwischen auch in Shanghai, Shenzhen und seit dem Wochenende in der Hauptstadt. Am Sonntagabend hat die Pekinger Verwaltung verfügt, dass Mittel- und Oberstufenschüler künftig Onlineunterricht erhalten. Die Grundschulen sind wegen des anstehenden Frühlingsfests ohnehin bereits geschlossen. Wird es wieder Lockdowns geben wie im Februar 2020, als die Volksrepublik für volle sechs Wochen stillstand und die Wirtschaft einbrach?   mehr ...

Kartellwächter belegen Essenslieferanten Meituan mit Millionenstrafe

Die chinesische Wettbewerbsbehörde hat dem Lieferdienst Meituan wegen illegaler Praktiken eine Geldbuße in Höhe von 456 Millionen Euro aufgebrummt.   mehr ...

Wegen Stromknappheit in China - Lieferkette neuerlich in Gefahr

Weil die chinesische Zentralregierung strengere Vorgaben beim Energiebedarf macht, wird ganzen Industriezweigen dort der Strom abgedreht. Dadurch könnte die Lieferkette ausgerechnet vor dem Weihnachtsgeschäft wieder instabil werden, wie die Nikkei Asia berichtet.   mehr ...

 
 

Luftfahrt / Flugverkehr

Slot-Regeln - Bundesverkehrsminister dringt auf weniger Leerflüge

Um ihre Flugslots zu behalten, muss die Lufthansa fast leere Maschinen starten lassen. Volker Wissing hat nun die EU-Kommission aufgefordert, dagegen vorzugehen.   mehr ...

5G-Einführung in USA erfordert Sicherheitsvorkehrungen für Boeing 787

Die US-Luftfahrtaufsicht hat konkrete Bedenken, dass 5G-Mobilfunk das Landemanöver dieses Flugzeugtyps stören könnte. Es sind zusätzliche Vorkehrungen nötig:

Die US-Luftfahrtaufsicht FAA hat wegen Sicherheitsbedenken aufgrund der Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G spezielle Maßnahmen für Landungen des Boeing-Langstreckenjets 787 "Dreamliner" angeordnet. Bei nasser oder verschneiter Landebahn an Flughäfen mit 5G-Service müssten zusätzliche Vorkehrungen getroffen werden, da die Maschinen einen längeren Bremsweg benötigen könnten, teilte die FAA am Freitag mit.   mehr ...

Fast zehn Millionen Fluggäste am BER im vergangenen Jahr

Der Hauptstadtflughafen bewältigt mehr Passagiere als im Vorjahr – aber liegt damit weit unter den üblichen Zahlen. Die erwartet der Betreiber erst für 2025.   mehr ...

 
 

Elektromobilität

Ladesäulen für BP bald profitabler als Tankstellen

BP steht kurz davor, dass Schnellladestationen profitabler sind als Tankstellen. Das könnte zusätzliche Investitionen in Ladesäulen bringen:

Ladesäulen sind für BP laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters bald profitabler als Tankstellen. Bislang galt das Laden von Elektrofahrzeugen eher als verlustbringendes Geschäft, was Unternehmen davon abhielt, stark in den Ausbau von Ladesäulennetzwerken zu investieren - doch das könnte sich ändern.   mehr ...

E-Auto Mercedes Vision EQXX soll mit unter 100 kWh über 1000 km schaffen

Das Autojahr beginnt mit einem elektrischen Schlag: Daimler stellt die seriennahe Studie Mercedes Vision EQXX mit 1000 km Reichweite vor.   mehr ...

Tesla ruft 475.000 Fahrzeuge zurück

Der US-Autobauer Tesla beordert fast eine halbe Million Fahrzeuge der Reihen Model 3 und Model S zurück in die Werkstätten. Zumindest beim Fabrikbau in Brandenburg macht Elon Musks Konzern Fortschritte.   mehr ...
 
 
 

Deutsche Wirtschaft

Nur leichte Erholung - Deutsche Wirtschaft wächst 2021 um 2,7 Prozent

Zu Beginn der Coronapandemie war das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland stark eingebrochen. Im Jahr 2021 stieg die Wirtschaftsleistung zwar wieder – allerdings nicht so deutlich wie erhofft:
 
Die deutsche Wirtschaftsleistung hat im vergangenen Jahr zugelegt: Das Bruttoinlandsprodukt stieg im Jahr 2021 um 2,7 Prozent, wie aus einer ersten amtlichen Schätzung des Statistischen Bundesamts hervorgeht. Nach dem Einbruch des BIP um 4,6 Prozent im ersten Jahr der Coronapandemie war mit einem starken Wachstum gerechnet worden. Die Coronakrise bremste die Wirtschaft aber erneut.   mehr ...

Klimapolitik - Wirtschaft warnt vor Abwanderung von Unternehmen

Die deutsche Wirtschaft warnt in der Energie- und Klimapolitik vor Wettbewerbsverzerrungen mit gravierenden Auswirkungen auf Jobs in Deutschland. "Wenn die Belastungen immer höher werden, wird es eine Abwanderung von Firmen ins Ausland geben", sagte Industriepräsident Siegfried Russwurm der Deutschen Presse-Agentur. Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Peter Adrian, sagte der dpa, die deutschen Unternehmen, und zwar gerade die energieintensiven, müssten im internationalen Wettbewerb mithalten können.   mehr ...

Corona-Soforthilfen - Firmen befürchten hohe Rückzahlungen

Schnell und unbürokratisch wurden Corona-Soforthilfen zu Beginn der Pandemie vergeben. Doch nun sollen viele Unternehmen das Geld zurückerstatten. Und das dürfte erst der Anfang sein.   mehr ...

 


Öl- / Gaswirtschaft

Abstimmung über US-Sanktionen - Nord Stream 2 kommt durch

Neue Sanktionen gegen die russisch-deutsche Pipeline Nord Stream 2 finden im US-Senat nur knapp nicht die erforderliche Mehrheit:

Die USA werden vorerst keine neuen Sanktionen gegen die umstrittene Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 verhängen. Dies beschloss der US-Senat am Donnerstag nach einer mehrstündigen Debatte. Die erforderliche Mehrheit von 60 der 100 Stimmen im von den Demokraten kontrollierten Senat wurde mit 55 knapp verfehlt. Die Entscheidung zeigte jedoch erneut, dass das Projekt unter US-Politikern weiterhin als große Gefahr für die Sicherheit in Europa und der Ukraine gesehen wird.   mehr ...

Baerbock über Nord Stream 2 - "Diese Pipeline kann so nicht genehmigt werden"

Die umstrittene Ostseepipeline Nord Stream 2 erfülle Vorgaben des europäischen Energierechts nicht, sagte die Außenministerin. Nicht alle in der Ampelkoalition dürften darüber glücklich sein.   mehr ...

Bundesnetzagentur setzt Zertifizierung für Nord Stream 2 aus

Die Inbetriebnahme der umstrittenen Pipeline verzögert sich. Zunächst müsse die Betreiberfirma nach deutschem Recht organisiert werden, fordert die Bundesnetzagentur.   mehr ...
 
 
 
Le Monde diplomatique: "Der Kampf um Europas Gasmarkt."

Pharmaindustrie / Apotheken

Coronavirus - Curevac arbeitet an angepasstem Impfstoff

Der Impfstoffkandidat CVnCoV wurde wegen zu geringer Wirksamkeit zurückgezogen, die Arbeit geht für Curevac aber weiter:

Im ersten Corona-Jahr waren die Tübinger noch ganz vorne mit dabei bei der Entwicklung eines ersten Impfstoffs – inzwischen ist es um das Biotech-Unternehmen Curevac recht still geworden.

Nach dem Rückzieher des Impfstoffkandidaten CVnCoV wegen vergleichsweise schwacher Wirksamkeit aus dem Zulassungsverfahren will Curevac nicht schon wieder Schiffbruch erleiden und plant mit seinem britischen Partner GlaxoSmithKline (GSK) "eine Vorreiterrolle" bei der Entwicklung eines neuen Impfstoffs der zweiten Generation. Das Ziel: Der neue Impfstoff soll unter anderem einen langanhaltenderen Schutz gegen neue Varianten in einer einzigen Impfung bieten.   mehr ...

Pläne von Biontech, Moderna und Co. - Wann kommt der Omikron-Impfstoff?

Omikron verbreitet sich schneller, ist ansteckender, und Geimpfte und Genesene sind weniger gut geschützt. Wann mit einer Vakzine gegen die Virusvariante zu rechnen ist – und wie die Hersteller nun vorgehen.   mehr ...

Corona-Impfung - Was man über den Impfstoff von Novavax wissen muss

Es gibt große Hoffnungen in das Vakzin, auch weil mit der Zulassung ein Argument von Impfskeptikern hinfällig werden könnte. Die wichtigsten Fragen und Antworten.   mehr ...

 


Internetwirtschaft / Handel

Wie Fake-Experten den Ratgebermarkt bei Amazon erobern

Einige Tricks sorgen dafür, dass sich billig gemachte Bücher und E-Books tatsächlich gut verkaufen. Selbst drohende E-Mails an Kunden wurden schon versandt:

Seit einigen Jahren nutzen auch andere Akteure die KDP-Plattform, um das schnelle Geld zu machen: Sie schreiben nicht mehr selbst und betreuen auch keine ambitionierten Autorinnen, sondern kaufen billige Ratgeber-Texte ein, verpacken sie in schicke Cover und verkaufen sie unter frei erfundenen Autorennamen. Manche bewirtschaften mehrere Pseudonyme.   mehr ...

Verbraucherschutz - Kündigungsbutton kommt 2022

Ein Kündigungsbutton beim Online-Shopping, kürzere Kündigungsfristen für Verträge, die Ausweitung des Einwegpfands: Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und Verbraucherschutzministerin Katharina Binz (Grüne) haben kurz vor dem Jahreswechsel auf einige "positive Änderungen" für Verbraucher aufmerksam gemacht, die im Laufe des Jahres 2022 in Kraft treten.   mehr ...

»Missbrauch der Marktmacht« - Italien verhängt Milliardenstrafe gegen Amazon

Amazon soll auf seiner italienischen Plattform Händler bevorzugt haben, die auch weitere Dienstleistungen des Konzerns nutzen. Das kommt das Unternehmen nun teuer zu stehen – und das nicht zum ersten Mal.   mehr ...
 
 
 

Automobilindustrie

BMW verlagert wesentliche Teile der Produktion aus den USA nach China

Der BMW X5 soll künftig in China gebaut werden. Auch ein neues E-Modell soll offenbar von dort kommen. Der Umzug könnte das Verhältnis Deutschlands zu den USA belasten:
 
Der Auto- und Motorradbauer BMW will künftig noch mehr Autoproduktion im chinesischen Markt ansiedeln. So soll der Stadtgeländewagen (SUV) X5 künftig nicht mehr nur in den USA in Spartanburg (South Carolina) vom Band laufen, sondern auch in der Volksrepublik, wie ein Sprecher des Münchener Dax-Konzerns bestätigte. Zuvor hatte das Handelsblatt darüber berichtet.    mehr ...

Chipmangel - Auto-Export um 17 Prozent gesunken

Im dritten Quartal sanken die Auto-Exporte laut Statistischem Bundesamt deutlich. Die Exporte von E-Autos nahmen hingegen zu.   mehr ...

Abgas-Skandal - Klage gegen Audi vor dem BGH erfolgreich

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Audi einige TDI-Käufer entschädigen muss. Juristisch abgeschlossen ist der Skandal damit noch immer nicht.   mehr ...

 

Weitere Schlagzeilen zur Autoindustrie


US-Wirtschaft

Handelskonflikt - USA setzen chinesische Quantencomputer-Firmen auf Embargo-Liste

27 neue Firmen sind auf der US-amerikanischen "Entity List" gelandet, die den Handel erheblich einschränken, darunter ein Joint-Venture der US-Firma HPE:

Das Bureau of Industry and Security (BIS) des US-Handelsministeriums hat die sogenannte Entity List Ende November 2021 um 27 Firmen erweitert und den Handel zwischen US-Unternehmen und den betroffenen Firmen damit praktisch zum Erliegen gebracht. Grund sind erneut Befürchtungen, dass die Firmen mit asiatischen Militärs zusammenarbeiten oder zusammenarbeiten könnten, allem voran mit dem chinesischen Militär.   mehr ...

US-Gesetz - Keine Zulassung mehr für Netztechnik von Huawei und ZTE

Der US-Präsident hat den vom Kongress verabschiedeten Secure Equipment Act unterzeichnet. Die FCC darf Produkte von Huawei, ZTE und anderen nicht mehr zulassen.   mehr ...

Wie Joe Bidens Corona-Plan Gig-Worker im Regen stehen lässt

Künftig soll es für Millionen amerikanische Arbeitnehmer eine Impf- oder Testpflicht geben. Das Problem: Selbständige und kleinere Firmen fallen raus.   mehr ...

 


Großbaustellen

Angeblich teurer wegen Missmanagement - Korruption bei Stuttgart 21?

Ein Teil der Kostensteigerungen beim Milliardenprojekt Stuttgart 21 soll durch Missmanagement entstanden sein. Jetzt greift die Landesregierung ein:

Die Korruptionsvorwürfe beim Bahnprojekt Stuttgart 21 haben den baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann auf den Plan gerufen. Er forderte am Freitag von der Deutschen Bahn, den Sachverhalt rasch aufzuklären. Schließlich leiste das Land einen erheblichen finanziellen Beitrag von fast zwei Milliarden Euro für das Projekt und für die Neubaustrecke Stuttgart-Ulm, sagte der Grünen-Politiker in Stuttgart. „Deshalb haben wir auch einen Anspruch auf Information.“   mehr ...

Baustelle Bürokratie - Warum Großprojekte scheitern

Zu spät, zu teuer, zu komplex: Wenn der Staat baut, droht oft Chaos. Ob in Berlin, Hamburg oder Stuttgart - Experten sind sich einig: Der Fehler bei deutschen Großprojekten liegt im System.   mehr ...

Infrastrukturprojekte - 142 Enteignungsverfahren für den Straßenbau

In Deutschland wird seit Monaten darüber gestritten, ob es überhaupt neue Straßenbauprojekte geben soll. Die Enteignungen für den Straßenbau gehen nach neuen Zahlen der Regierung fast ungebremst weiter.   mehr ...


Globale Wirtschaft / Welthandel

Konflikt mit Lukaschenko - EU-Handel mit Belarus floriert

Trotz Sanktionen ist das Handelsvolumen zwischen EU und Belarus 2021 stark gestiegen. Der Wirtschaft des Landes geht es auch wegen Deutschland gut:

Vor Tagen noch war es Polen, das am lautesten nach Sanktionen gegen Belarus rief. Alle EU-Staaten, die USA und am besten alle Staaten, die mit Belarus Handel treiben, sollten das Regime von Alexander Lukaschenko für dessen aggressive Migrationspolitik mit einem Import-Export-Stopp abstrafen. Doch inzwischen ist in Polens Hauptstadt Warschau kaum noch etwas davon zu hören.   mehr ...

Briten sprechen von Durchbruch - G7 einigen sich auf Regeln für Digitalhandel

Bei ihrem jüngsten Treffen haben die G7-Staaten eine gemeinsame Linie im Digitalhandel gefunden. Laut einem Vertreter der britischen Regierung galten »jahrelang weltweit Spielregeln wie im Wilden Westen.   mehr ...
 

Nach der Einigung von 136 Staaten auf eine globale Steuerreform haben die USA ihren Streit um Digitalsteuern mit mehreren europäischen Ländern beigelegt.   mehr ...

 
 

Reisen / Verkehr / Logistik

Koalitionsgespräche - Experten schlagen Aufspaltung der Bahn vor

Die Monopolkommission fordert die neue Bundesregierung nachdrücklich zu mehr Wettbewerb auf. Die Deutsche Bahn soll aufgeteilt, die Staatsbeteiligungen an Post und Telekom sollen verkauft werden:

Es war die sozialliberale Regierung unter Bundeskanzler Willy Brandt, die 1973 ein neues Gremium ins Leben gerufen hat: Die Monopolkommission hat nun seit bald 50 Jahren die Aufgabe, die Bundesregierung in Wettbewerbs- und Regulierungsfragen zu beraten. Das Gremium mit dem etwas sperrigen Namen ist also so etwas wie das Wettbewerbsgewissen - und in diesem Sinne formuliert auch Jürgen Kühling seine Wünsche an eine neue mögliche Bundesregierung aus SPD, FDP und Grünen. Sie solle "mehr Wettbewerb wagen", sagt der Jura-Professor aus Regensburg der Süddeutsche Zeitung. Kühling ist seit September 2020 Vorsitzender der Monopolkommission. Konkret schlägt er einer Ampel-Koalition vor, die Deutsche Bahn zu zerschlagen sowie die Aktienpakete an Post und Telekom zu verkaufen.   mehr ...

Automatisierter Nahverkehr - Hamburg startet autonom fahrende S-Bahn-Linie

Die Deutsche Bahn hat in Hamburg die erste automatisierte S-Bahn gestartet. Die soll Geld und Energie sparen und den Nahverkehr beschleunigen.   mehr ...

Tarifstreit - Deutsche Bahn wendet weitere Streiks bis 2023 ab

Der Staatskonzern einigt sich nach dem Arbeitskampf mit der GDL auch mit der größeren Gewerkschaft EVG - und plant zum Fahrplanwechsel neue Verbindungen in Deutschland.   mehr ...

 


Bezahlsysteme / Geldkarten

Girokonto - Der beliebtesten Karte der Deutschen droht das Aus

Sogar die ING verlangt künftig einen symbolischen Euro pro Monat für die Girocard. Die Direktbank beschleunigt damit einen Trend:

Während das Land unter den Härten der Corona-Krise zu leiden hatte, taten sich ungeahnte Möglichkeiten auf. In der Bäckereifiliale, wo die Verkäuferin behandschuht hinter Plexiglas Brötchen eintütete, stand man plötzlich vor einem Schild: Bitte kontaktlos zahlen! Brötchen zu 2,54 Euro, der späte Einkauf am Kiosk, das Lieblingsrestaurant, das bislang immer nur Bargeld akzeptiert hatte: Überall standen plötzlich Kartenlesegeräte. Eine deutsche Eigenart aber blieb an vielen Orten: Es funktionierten oft ausschließlich Girokarten, früher bekannt als EC-Karten, die beliebtesten Zahlungskarten hierzulande.   mehr ...

Amazon Kreditkarte mit Landesbank Berlin wird eingestellt

Die Amazon Kreditkarte mit rund 1 Millionen Nutzern in Deutschland wird eingestellt. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) unter Berufung auf ungenannte Quellen. Auch die ADAC-Kreditkarte werde nicht weitergeführt, heißt es außerdem.   mehr ...

Apple Pay - Sparkassen-Girocard soll Online-tauglich werden

Beim Bezahldienst Apple Pay soll sich die Girocard der Sparkassen bald auch für Online-Shopping einsetzen lassen. Seit vergangenem Sommer ist es zwar erstmals möglich, die Sparkassen-Girocard (oft noch als "EC-Karte" bezeichnet) als Zahlungsmittel in Apple Pay zu hinterlegen, die Bezahlung ist aber nur vor Ort im Einzelhandel an kontaktlosen Kassen-Terminals vorgesehen.   mehr ...

 

Internetworld: "Otto steigt ins Payment ein."

Textilindustrie

Konzerne unterstützen TextilarbeiterInnen - Sicherer in Bangladesch

Kik, Zalando und Tchibo machen mit: Konzerne und Gewerkschaften einigen sich auf ein neues Abkommen für MitarbeiterInnen der Textilindustrie:

NäherInnen in Bangladesch werden weiter durch ein Abkommen mit hiesigen Konzernen geschützt. Die neue Vereinbarung für Gesundheit und Sicherheit in der Textilindustrie des Landes wurde von 77 Unternehmen unterzeichnet, teilte die in Amsterdam ansässige Geschäftsstelle des Abkommens mit. Zu den Unterzeichnern zählen der deutsche Textilkonzern Kik, die Versandhändler Zalando und Tchibo sowie die Supermarktkette Lidl.   mehr ...

Entwicklungsminister über faire Kleidung - „Raus aus der Nische“

Mit einem Textilsiegel will Entwicklungs­­minister Gerd Müller (CSU) die Produktionsbedingungen verbessern. Das würde nicht zu höheren Preisen führen.   mehr ...

Nachhaltigkeit - Textilbündnis verpflichtet sich zu Mindeststandards

Modefirmen und Handelsketten wollen den Anteil an Biobaumwolle erhöhen und weniger gefährliche Chemikalien verwenden. Auch die Arbeitsbedingungen sollen sich bessern.   mehr ...

 

 

3sat: "Mode ohne Moral Im November 2012 sterben beim Brand in einer Textilfabrik in Bangladesch 117 Menschen und mehr als 200 werden verletzt. Im April 2013 kommen beim Einsturz der Textilfabrik "Rana Plaza" 1132 Menschen um. Die Arbeitsbedingungen für Näherinnen in den Entwicklungs- und Schwellenländern sind unzumutbar und lebensgefährlich."

Chemieindustrie / Rohstoffe

Grüne Gentechnik - Konzerne kämpfen um den Acker

Neue Gentechnik-Verfahren versprechen ein lukratives Geschäft: Die Zahl der Patente wächst. Dabei lehnen die meisten Menschen Essen aus Labor-Pflanzen nach wie vor ab:

Tomaten, die nicht matschig werden, Mais, der resistent ist gegen Schädlinge oder Pestizide. Grüne Gentechnik macht es möglich. Kaum ein Thema ist in der Ernährung so umstritten. Zwar ist es im Kampf um die ungeliebte Technologie in den vergangenen Jahren etwas leiser zugegangen, ganz verstummt sind die Kritiker aber nie. Mit den Methoden der sogenannten neuen Gentechnik wie CRISPR/Cas flammt dieser Streit nun wieder auf. Dabei geht es auch um ein Milliardengeschäft, vor allem für mächtige Saatgutkonzerne, die längst dabei sind, sich strategisch zu positionieren.   mehr ...

Glyphosat-Streit geht weiter - Schlappe für Bayer-Konzern

Ein Gericht in San Francisco hat am Donnerstag einen Vergleichsvorschlag, mit dem weitere Schadensersatzklagen in den USA verhindert werden sollten, abgelehnt. Der zuständige Richter Vince Chhabria monierte, dass der Lösungsvorschlag für die Nutzer des glyphosathaltigen Unkrautvernichters Roundup unangemessen sei, die derzeit noch nicht an einem Non-Hodgkin-Lymphom – also einer Krebserkrankung des lymphatischen Systems – leiden.   mehr ...

Bienensterben - Europäischer Gerichtshof bestätigt Verbot von Bayer-Insektiziden

Der Europäische Gerichtshof hat das Verbot von zwei bienenschädlichen Insektiziden von Bayer bestätigt. Der Chemiekonzern hatte Einspruch erhoben.   mehr ...
 
 
 

Benzin- / Energiepreise

Teurer Tanken - Benzinpreis steigt die achte Woche in Folge

Öl ist so teuer wie vor der Krise - und auch der Preis für Benzin und Diesel legt Woche um Woche zu:

Der Ölpreis hat mittlerweile wieder Stände wie im Februar 2020 vor dem Lockdown erreicht. Am Mittwoch notierte der Preis der Nordseesorte Brent zeitweise bei 58 Dollar, soviel wie Ende Februar 2020. Der Preis der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) erreichte bereits am Dienstag den höchsten Stand seit einem Jahr. Das gilt insgesamt als Zeichen für Optimismus am Ölmarkt. In den Vereinigten Staaten sollen zudem die Aussichten auf Konjunkturhilfen den Preis zusätzlich beflügelt haben.   mehr ...

Überraschung an der Tankstelle - Benzinpreis steigt kräftig

Die Kraftstoffpreise an den Tankstellen in Deutschland sind zum Jahreswechsel stark gestiegen. Als Gründe werden unter anderem die Wiederanhebung der Mehrwertsteuer und die neue CO2-Bepreisung genannt.   mehr ...

Preisvorteil ist weg - Ist der Ethanol-Sprit E10 am Ende?

Der Bio-Ethanol-Kraftstoff E10 konnte sich in Deutschland trotz günstigerer Preise nie wirklich durchsetzen. Nun schwindet auch noch der Kostenvorteil. Was bedeutet das für den Kraftstoff? Das Wichtigste im Überblick.   mehr ...

 


Handelspolitik - CETA / TTIP / TiSA

Die Story im Ersten - Freihandel: Spiel ohne Grenzen

Ist freier Handel für alle gut? Und wie frei ist der Handel tatsächlich? Die Dokumentation zeigt, wie im Welthandel getrickst, getäuscht und gedroht wird.   mehr ...

Weiter Extrawurst für Investoren - Campact kritisiert EU-Mandat zu Schiedsgerichten 

Die EU-Kommission hat gestern ihr Mandat zum geplanten „Multilateralen Gerichtshof“ (MIC) vorgelegt. Damit soll eine Schiedsgerichtsbarkeit – abseits der ordentlichen EU-Gerichte – geschaffen werden,  die exklusiv für Streitigkeiten zwischen Investoren und Staaten auf der Basis von  Handelsverträgen zuständig wäre. Campact kritisiert, dass die Kommission an besonderen Schiedsgerichten für Investoren festhält.   mehr ...

Urteil in Luxemburg - Europäischer Gerichtshof entmachtet Schiedsgerichte

Der Rechtsschutz bestimmter Investoren in der EU durch Schiedsgerichte verstößt gegen Europarecht. So sieht es der EuGH. Rückenwind verschafft das Urteil vor allem den Gegnern von Freihandelsabkommen:

Der Rechtsschutz für bestimmte Investoren in der Europäischen Union (EU) durch Schiedsgerichte verstößt gegen das Europarecht. Das hat der Europäische Gerichtshof an diesem Dienstag entschieden. Die Entscheidung betrifft ein Investitionsschutzabkommen zwischen der Slowakei und den Niederlanden, wird sich aber auf 196 ähnliche Abkommen auswirken. Sie befeuert zudem die Debatte um Freihandelsabkommen und die darin enthaltenen Schiedsklauseln.   mehr ...

EuGH-Urteil: Paralleljustiz für Konzerne verstößt gegen EU-Recht

Heute urteilte der Europäische Gerichtshof (EuGH), dass die Schiedsklausel im Bilateralen Investitionsschutzabkommen zwischen den Niederlanden und der Slowakei nicht mit dem EU-Recht vereinbar ist. Grund dafür sei, dass die Streitbeilegung durch ein Schiedsgericht und nicht durch ein entsprechend legitimiertes EU-Gericht erfolge. Das Urteil ist richtungsweisend, weil ähnliche Klauseln in fast 200 weiteren innereuropäischen Abkommen verankert sind.   mehr ...

 
 
Zeit: "TTIP - Das umstrittene transatlantische Handelsabkommen TTIP galt als beerdigt: Nun könnte es ausgerechnet Donald Trump wiederbeleben."