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Deutsche Wirtschaft

Lieferkettengesetz - Nachhaltigkeit als Treiber für Innovationen nutzen

Künftig müssen Unternehmen über ihre Lieferanten detailliert Auskunft geben sowie Recycling-Schleifen in ihre Produktwelt integrieren. Diese neuen Anforderungen sollten aber nicht als Hürde verstanden werden, sondern vor allem als Chance:

Mit schärferen Regelwerken wie dem deutschen Lieferkettengesetz oder der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) der EU steht die Elektronikbranche unter besonderer Beobachtung. Unternehmen müssen künftig ihre nicht-finanzielle Berichterstattung ernster nehmen und eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie implementieren. Verfehlungen führen nicht nur zu Strafen oder Imageverlust, sondern auch zu Nachteilen auf dem Kapitalmarkt. Das Thema hat in der Industrie einen hohen Stellenwert, wie die Aras-Studie „Von Nachhaltigkeit bis Digitalisierung“ belegt: Für sieben von zehn Unternehmen ist Nachhaltigkeit mittlerweile ein absolutes Topthema.   mehr ...

Papier des Außenministeriums - Neue Spielregeln für den Umgang mit China

Die Bundesregierung will Deutschlands Abhängigkeit von China reduzieren, ohne den Handel allzu sehr einzuschränken. Vor allen in der Wirtschaftspolitik stellt sie das vor ein Dilemm.   mehr ...

Siemens - Rezession? Ohne uns!

Der Münchner Technologiekonzern verdient so viel wie nie und hat große Zukunftspläne für den Milliardenmarkt China. Allerdings darf dabei nichts dazwischenkommen.   mehr ...

 
 

Elektromobilität

Verträgt das Stromnetz Millionen Wallboxen?

Die Last von Millionen Elektroautos stellt das Stromnetz künftig vor Herausforderungen. Einige Betreiber und Experten fürchten lokale Stromausfälle. Eine Studie präsentiert nun Lösungsansätze:

Mein Haus, mein E-Auto, meine Wallbox: Mit dem Umstieg auf die Elektromobilität schießt auch die Zahl der privaten Ladepunkte in die Höhe. Allein über einen Fördertopf des Bundes haben zuletzt mehr als 800.000 Haushalte einen Zuschuss dafür beantragt, die Bundesregierung will bis 2030 bis zu zehn Millionen E-Autos auf der Straße haben. Doch auf das Stromnetz kommen damit gewaltige Herausforderungen zu, Netzbetreiber sorgen sich vor lokalen Stromausfällen. Eine Studie präsentiert nun Lösungsansätze. Zumindest einen davon könnten auch die Verbraucher zu spüren bekommen.   mehr ...

Das schnellste Elektroauto der Welt - Rimac Nevera erzielt 412 km/h

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 412 km/h ist der Rimac Nevera das schnellste elektrische Serienfahrzeug der Welt. Der Nevera wird allerdings mit einer begrenzten Höchstgeschwindigkeit von 352 km/h an die Kunden ausgeliefert.   mehr ...

E-Mobilität - Stromnetz fit für Millionen privater Ladepunkte dank Lastregelung

Damit die Last von Millionen E-Autos nicht Teile des Stromnetzes in die Knie zwingen kann, raten Netzbetreiber und Fachleute zu einer netzseitigen Lastregelung.   mehr ...

 

Elektronikpraxis: "Das E-Auto am Bordstein laden."

US-Wirtschaft

Nationale Sicherheit in Gefahr - USA verbannen Huawei-Geräte vom Markt

Die US-Regierung verbietet den Verkauf und Import von Geräten mehrerer chinesischer Hersteller. Begründung: Gefahr für die nationale Sicherheit:

Die US-Regierung verbietet den Verkauf und Import von Kommunikationsgeräten der chinesischen Smartphonehersteller und Netzwerkausrüster Huawei und ZTE. Sie stellten ein inakzeptables Risiko für die nationale Sicherheit dar, teilte die US-Telekommunikationsaufsicht FCC am Freitag mit. "Infolge unserer Anordnung können keine neuen Geräte von Huawei oder ZTE genehmigt werden", schrieb FCC-Kommissar Brendan Carr auf Twitter. Es bestehe auch die Möglichkeit, bestehende Genehmigungen zu widerrufen. Es sei das "erste Mal in der Geschichte der FCC", dass die Zulassung neuer Geräte aufgrund von Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit untersagt werde.   mehr ...

Fed erhöht Leitzins erneut massiv

Die US-Notenbank Federal Reserve hat ihren Leitzins erneut um einen dreiviertel Prozentpunkt erhöht. Das ist der vierte außergewöhnlich große Zinsschritt in Folge. Der Leitzins hat damit eine Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent erreicht.   mehr ...

USA & China - Flash-Hersteller YMTC legt US-Mitarbeitern Kündigung nahe

Die jüngsten Handelsbeschränkungen zwingen US-Bürger zu einer schweren Entscheidung: kündigen oder die Staatsbürgerschaft aufgeben.   mehr ...

 


Chinas Wirtschaft

Sicherheitskräfte stürmen Foxconn-Gelände in Zhengzhou

Im größten Werk des Apple-Zulieferers kam es erneut zu Ausschreitungen. Es steht seit Oktober wegen eines Corona-Ausbruchs unter Lockdown:

Wie am Mittwoch, den 23.11.2022 in den geteilten Videos zu sehen war, kam es sowohl in der Nacht als auch bei Tag zu tumulthaften Szenen rund um das Werk. Hunderte Arbeiter versammelten sich und marschierten gegen ein Großaufgebot von Sicherheitskräften, berichtete die Deutsche Presse-Agentur.   mehr ...

Rekord-Infektionen legen Chinas Metropolen lahm - Corona ohne Ende

Wegen der hohen Fallzahlen bekommen immer mehr Chinesen die strikten Pandemie-Maßnahmen zu spüren. Die Unzufriedenheit wächst. Arbeiter des Apple-Zulieferers Foxconn liefern sich Scharmützel mit Sicherheitskräften. Doch Peking will an seiner Null-Corona-Politik festhalten. Eine Sackgasse?   mehr ...

Umweltschutz - China setzt auf den Verbrennungsmotor

Autos sollen zunehmend Methanol tanken, das ohne Beeinträchtigung des Klimas produziert wird. Phase eins hat jedoch noch einen Schönheitsfehler.   mehr ...

 


Pharmaindustrie / Apotheken

Zahl geht weiter zurück - Immer weniger Apotheken in Deutschland

In den ersten neun Monaten des Jahres ist die Zahl der Apotheken in Deutschland weiter zurückgegangen. Damit setzt sich ein seit 2008 anhaltender Trend fort. Die Apothekerverbände schlagen Alarm:

Die Zahl der Apotheken in Deutschland ist auch 2022 weiter geschrumpft. In den ersten neun Monaten des Jahres gab es unter dem Strich rund ein Drittel mehr Schließungen als im Vorjahreszeitraum, so die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA).   mehr ...

Medikamente - Apotheker warnen vor Lieferengpässen

Der Apothekerverband hat vor einem anhaltenden Lieferengpass vieler Medikamente gewarnt. Grund sei auch die starke Abhängigkeit von Asien. Der Verband will die Produktion nach Europa verlagern - Pharmakonzerne widersprechen.   mehr ...

Wegen Opiod-Skandals - Walmart zahlt 3,1 Milliarden Dollar

Der US-Shopping-Riese Walmart hat einen Vergleich über 3,1 Milliarden Dollar akzeptiert. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, mitverantwortlich für die Opioid-Sucht von Millionen von Menschen zu sein.   mehr ...

 


Öl- / Gas- / Energiewirtschaft

LNG-Terminal in Lubmin - Erstes Regasifizierungsschiff in Deutschland angekommen

Deutschlands Pläne für einen Einstieg in den Import von Flüssigerdgas (LNG) kommen jetzt auch in Lubmin voran. Dort ist das nötige Spezialschiff angekommen:

Am Mittwoch kam mit der "Neptune" das erste Spezialschiff zur Umwandlung von Flüssigerdgas (LNG) in den gasförmigen Zustand in einem deutschen Hafen an – zu einem Zwischenstopp auf der Insel Rügen. Dort soll mit dem Ablassen von Treibstoff und Montagearbeiten erreicht werden, dass der Tiefgang des Schiffes verringert wird. Ab Dezember soll es auf dem Festland in Lubmin bei Greifswald als schwimmendes Terminal zum Einsatz kommen.

Auch im niedersächsischen Wilhelmshaven und in Brunsbüttel in Schleswig-Holstein sollen Schwimmterminals noch in diesem Jahr an den Start gehen. Spätestens mit der Ankunft der 280 Meter langen "Neptune" im Hafen von Mukran befindet sich das für Lubmin geplante Terminal auf der Zielgeraden. In der vergangenen Woche erteilte die Bundesnetzagentur wie zuvor für andere Terminals eine Ausnahmegenehmigung, sodass die Anlage von bestimmten Vorschriften befreit ist. Die EU-Kommission muss noch zustimmen.   mehr ...

Schwedische Ermittler legen Bericht vor - Staatsanwalt bestätigt: Nord-Stream-Explosionen waren Sabotage

Ende September wurden vier Lecks an den beiden Gaspipelines in der Ostsee entdeckt. Analysen zeigen nun die Sprengstoffspuren an den Leitungen.   mehr ...

LNG-Infrastruktur - So plant Deutschland mit Flüssiggas

Verflüssigtes Gas soll in den kommenden Jahren die Energieversorgung absichern. In Wilhelmshaven wurde die erste Anlage bereits fertiggestellt, aber auch an anderen Standorten dürften Terminals folgen. Wie läuft es dort.   mehr ...
 
 
 

Bezahlsysteme / Geldkarten

Onlineshopping - Paypal übernimmt bald keine Rücksendekosten mehr

Noch knapp eine Woche lang werden die Rücksendekosten bei Bedarf von Paypal übernommen, wenn Bestellungen darüber bezahlt wurden.

Mit Beginn des diesjährigen Weihnachtsgeschäfts wird eine Funktion bei Paypal gestrichen: Kunden erhalten von Paypal bald keine Erstattungen mehr für Rücksendekosten, wenn Bestellungen per Paypal bezahlt wurden. Nur noch bis zum 26. November 2022 steht die entsprechende Funktion bei Paypal bereit. Darauf weist der Anbieter auf der Infoseite zur Erstattung von Rücksendekosten hin.   mehr ...

Ab 2023 - Paypal führt 10-Euro-Gebühr für inaktive Konten ein

Nach veränderten Nutzungsbedingungen kann Paypal eine Inactivity-Gebühr für Konten von Privatkunden verlangen, deren Guthaben über zwölf Monate nicht genutzt wurde. Das geht aus einem Hilfe-Beitrag von Paypal zu den neuen AGB hervor, über den Caschys Blog berichtete. "Benachrichtigungen an inaktive Konten beginnen am 14. November 2022", erklärte Paypal. Wer sich einmal einloggt oder sein Paypal-Konto nutzt, könne die Gebühr vermeiden.   mehr ...

Rückerstattungen bei Kreditkarten - Falsche Abbuchungen zurückbekommen

Nachträgliche Fehler bei Zahlungen im Internet oder an Ladenkassen sind teuer. Wir erklären, wie das Rückerstattungsverfahren bei Debit- oder Kreditkarte geht.   mehr ...

 


Automobilindustrie

Pay to Park - Skoda startet Parkgebührbezahlsystem im Auto

Skoda hat in sein Infotainmentsystem und seine App eine Zahlungsfunktion für Parkplätze eingebaut:

Unter dem Namen Pay to Park hat Skoda ein Zahlungssystem für Parkgebühren entwickelt, das über das Infotainmentsystem im Fahrzeug genutzt werden kann. Auch die Skoda-App kann damit umgehen.   mehr ...

Das Ende einer Ära? PwC-Studie: Europa wird 2025 zum Autoimporteur

Der Automobilstandort Europa gerät unter Druck: Aufgrund gestörter Lieferketten und hoher Energiepreise verlagert sich die Produktion von Elektroautos immer mehr nach China. Das führt laut Analysten von PwC dazu, dass bereits 2025 in Europa ein Importüberschuss bei Verbrennern und Elektroautos erreicht werden könnte.   mehr ...

Brüssel - Einigung auf Verbrenner-Aus von 2035 an

Auf dieses Vorhaben haben sich Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments verständigt. Das Thema hatte auch für Streit in der Bundesregierung gesorgt.   mehr ...

 

Weitere Schlagzeilen zur Autoindustrie


Internetwirtschaft / Handel

Auf Hinweis von Amazon - Strafverfolger zerschlagen Produktfälscherringe

Amazons interne Produktfälschungsermittler haben dabei geholfen, drei größere, in China ansässige Fälschernetzwerke aufzudecken:

Auf Hinweise von Amazons Counterfeit Crimes Unit (CCU) haben chinesische Beamte des Public Security Bureaus (PDB) drei Netzwerke von Produktfälschern inklusive Zulieferer ausgehoben. Dabei wurden Verdächtige festgenommen, die Zahl der Festgenommenen wurde nicht genannt. Dies teilte Amazon am Mittwoch mit. Im Zuge der Aktionen seien rund 240.000 gefälschte Produkte beschlagnahmt worden, die in den Provinzen Guangdong und Jiangxi gelagert waren.   mehr ...

Insolvenz bei Galeria-Karstadt-Kaufhof - Kaufhäuser dicht, Kasse gemacht

Im Zuge der Pleite könnten auch in Berlin Filialen schließen. Doch schon längst ist die Krise des Warenhauskonzerns Teil eines dubiosen Geschäftsmodells.   mehr ...

Galeria Karstadt Kaufhof - Viele Filialen sind eher eine Last für die Innenstädte

Sorgen um die Verödung der City-Zentren sind nach der neuerlichen Insolvenz von Galeria Karstadt Kaufhof meist unberechtigt. Die Schließungen sind hart. Aber eigentlich kann es nur besser werden.   mehr ...

 
 

Globale Wirtschaft / Welthandel

Studie - Allianz Trade Weltweite Insolvenzen steigen 2023 auf Vorkrisenniveau

Die weltweiten Insolvenzen stiegen 2022 um 10 Prozent und werden 2023 um weitere 19 Prozent steigen. Hohe Energiekosten und steigende Zinsen fressen die Gewinne auf. Staatliche Unterstützungsmaßnahmen bremsen den Anstieg dabei erheblich; allein in Deutschland werden dadurch bis 2023 rund 2.600 Unternehmen gerettet:

Die wirtschaftlichen Herausforderungen für Unternehmen sind aktuell vielfältiger denn je. Sie müssen viele Bälle gleichzeitig in der Luft halten mit der Energiekrise, der drohenden Rezession, hohen Preissteigerungen und steigenden Zinsen. Gestörte Lieferketten setzen die Cashflows von Unternehmen zusätzlich unter Druck. In der Folge steigen auch die Insolvenzen wieder deutlich.   mehr ...

Harte Zeiten für Exporteure - Bremsspuren im Welthandel

Der russische Krieg gegen die Ukraine, die Pandemie und der Klimawandel belasten den Welthandel – vor allem das kommende Jahr dürfte hart werden. Das sind keine guten Aussichten für den deutschen Export, der im August allerdings noch einmal zulegte.   mehr ...

MIT Technology Review 7/22 - Kommt jetzt das Zeitalter Deglobalisierung?

Ist das vorläufige Ende der Globalisierung erreicht? Die neue Ausgabe der MIT Technology Review diskutiert, wie sich Globalisierung anders gestalten lässt.   mehr ...

 


Luftfahrt / Flugverkehr

Lufthansa macht im dritten Quartal mehr als 800 Millionen Euro Gewinn

Die Lufthansa erholt sich zunehmend und präsentiert 809 Millionen Euro Nettogewinn im dritten Quartal. Verbliebene Staatshilfen sollen zurückgezahlt werden:
 
Die Fluggesellschaft Lufthansa hat im dritten Quartal des laufenden Jahres deutliche Gewinne erwirtschaftet.  "Die Lust zu reisen und damit die Nachfrage nach Flugtickets ist weiter ungebrochen", teilte Konzernchef Carsten Spohr mit. Die Lufthansa Group habe im dritten Quartal mit einem operativen Gewinn von über einer Milliarde Euro ein sehr gutes Ergebnis erzielt.   mehr ...

Lufthansa erwartet Milliardengewinn

Nach zwei Jahren mit hohen Verlusten steuert die Lufthansa auf einen Milliardengewinn in der Bilanz für 2022 zu. Wegen der starken Ticketnachfrage und seiner profitablen Frachttochter hob der Konzern seine Prognose an.   mehr ..

760 Millionen Euro Gewinn - Bund ist bei Lufthansa raus

Der Bund ist nach gut zwei Jahren bei der Lufthansa komplett ausgestiegen. Für den Staat - und damit auch für die Steuerzahler - war die Beteiligung an der Airline ein äußerst lukratives Engagement.   mehr ... 

 
 

Reisen / Verkehr / Logistik

Deutsche Bahn - Fahrpreise im Fernverkehr werden im Schnitt um 5 Prozent teurer

Zum kommenden Fahrplanwechsel im Dezember wird Bahnfahren teurer. Die Deutsche Bahn reagiert damit unter anderem auf die Energiekrise:

Die Deutsche Bahn hebt zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2022 die Fahrpreise im Fernverkehr an. Im Durchschnitt sollen sie um 4,9 Prozent steigen, geht aus einer Mitteilung der Bahn hervor. Die Preise für FlexTickets sollen um 6,9 Prozent erhöht werden, diese Tickets haben keine Zugbindung und sind stornierbar. Die Einstiegspreise sollen mit 17,90 für Super-Sparpreise und 21,90 Euro für Sparpreise auf dem gleichen Niveau wie bisher bleiben. Der "Super Sparpreis Young" soll laut Deutscher Bahn weiterhin für Reisende unter 27 Jahren ab 12,90 Euro erhältlich sein.   mehr ...

Größte Investition bis 2030 geplant - DB will über 19 Mrd. Euro für neue Züge ausgeben

Die Deutsche Bahn kündigt an, bis zum Jahr 2030 mehr als 19 Milliarden Euro in neue Lokomotiven, Züge und Wagen zu investieren. Wie der "Zug der Zukunft" aussehen soll, das zeigt die DB AG derzeit auf der InnoTrans in Berlin.   mehr ...

Lufthansa und Verdi erzielen Tarifeinigung zum Bodenpersonal

Die beiden Parteien haben sich auf eine Tariferhöhung geeinigt. Der Lohn der Beschäftigten wird drei Mal erhöht. Damit drohen keine weiteren Streiks wie in der vergangenen Woche.   mehr ...

 


Benzin- / Energiepreise

Kosten an der Zapfsäule Spritpreise höher als bei allen EU-Nachbarn

Nach dem Ende des Tankrabatts müssen die Deutschen im EU-Vergleich wieder besonders hohe Preise für Benzin und Diesel zahlen. Das Statistische Bundesamt sieht vor allem Lieferengpässe und den Ukraine-Krieg als Ursachen.

Autofahrerinnen und -fahrer in Deutschland müssen für Sprit deutlich mehr als in allen EU-Nachbarstaaten bezahlen. Am 5. September kostete ein Liter Super E5 im Tagesdurchschnitt 2,07 Euro, ein Liter Diesel 2,16 Euro, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Benzin war damit günstiger als Ende Mai vor Beginn des Tankrabatts, Diesel teurer.   mehr ...

Mineralölwirtschaft - Alarm an der Zapfsäule

Wirtschaftsforscher haben untersucht, wo in Deutschland Mineralölunternehmen wie Aral oder Shell eine "marktbeherrschende Stellung" innehaben. Das Ergebnis ist ziemlich unerfreulich.   mehr ...

Spritpreise - Kartellamt nimmt Kraftstoff-Branche unter die Lupe

Das Kartellamt ermittelt, weil nach dem März-Hoch zwar der Preis für Rohöl wieder fiel, nicht aber im entsprechenden Maß der Spritpreis an den Zapfsäulen.   mehr ...

 


Versicherungen

Lebensversicherungen - Milliardendeal mit Bermuda

Verträge deutscher Lebensversicherungskunden sind international begehrt. Die Axa verkauft 900 000 Stück an eine Firma mit Hauptsitz auf Bermuda. Was Kunden jetzt tun können:

900 000 Versicherte dürften sich jetzt die Augen reiben. Denn ihr neuer Vertragspartner heißt Athora Lebensversicherung. Die Muttergesellschaft der Gruppe sitzt auf Bermuda und gehört einer Reihe internationaler Großinvestoren. Athora verwaltet künftig die 19 Milliarden Euro aus Beitragsgeldern und Anlageerträgen für die Altersvorsorge der Kunden.   mehr ...

Versicherer - Große Katastrophen wie Ahrtal-Flut werden häufiger auftreten

Die Flut des Sommers 2021 war die schwerste Naturkatastrophe in Deutschland seit Menschengedenken. Das macht auch den Versicherern Sorgen.   mehr ...

Elementarschäden - Neuer Anlauf für die Versicherungspflicht

Sollen Hauseigner verpflichtet werden, eine Versicherung gegen Naturkatastrophen abzuschließen? Die Bundesländer verlangen von der Regierung, das zu prüfen.   mehr ...

 
 
Weiteres SZ: "Allianz erhöht Unternehmenskunden die Preise."
SZ: "Betriebsschließung - Versicherer muss Gastronomen kein Geld zahlen."
Heise: "Kfz-Versicherung mit KI - Allianz regelt Kaskoschäden zunehmend automatisiert."
SZ: "Private Krankenversicherung - Millionen Kunden müssen mehr bezahlen."
Spiegel: "Wetterkatastrophen - Versicherer wollen nur noch Policen mit Elementarschutz anbieten."
SZ: "Digitale Plattform - Versicherer gründen Rundum-Betreuung für Autofahrer."
SZ: "MunichRe - "Wir könnten auch eine Pflichtversicherung bewältigen"."
TAZ: "Versicherungsschutz für Hausbesitzer - Solidarität gefragt."
Wirtschaftswoche: "Versicherungsvergleich - Der beste Rechtsschutz."
FAZ: "Für Pandemie-Lockdown - Tausende Wirte erhalten in Frankreich Versicherungsgeld."
Golem: "Munich Re - Digitaler Blackout und Pandemie nur mit Staat versicherbar."
Wirtschaftswoche: "Versicherung gegen Pandemien - „Hilft keinem Mittelständler, sondern nur der Versicherungswirtschaft."
SZ: "Allianz schafft Deutschland-Holding ab."
Heise: "Vitality-Programm - Landgericht München schränkt Fitness-Tarif von Generali ein."
Spiegel: "Mögliche Langzeitfolgen - Wird man nach einer Corona-Infektion noch privat versichert?"

Chemieindustrie / Rohstoffe

BASF plant Bau großer Wärmepumpe

Mit einer Machbarkeitsstudie wollen BASF und die Firma MAN prüfen, ob eine Großwärmepumpe zur Dampferzeugung eingesetzt werden kann:

Der Chemiekonzern BASF und die Firma MAN Energy Solutions haben Pläne für den Bau einer Großwärmepumpe in Ludwigshafen. Mit der Wärmepumpe könnte der in der Chemieproduktion reichlich benötigte Dampf mit Hilfe von Strom statt Erdgas erzeugt werden. Die beiden Firmen wollen bis Jahresende eine Machbarkeitsstudie hierfür erstellen.   mehr ...

Glyphosat - Bitterer Rückschlag für Bayer

Das oberste US-Gericht lehnt den Revisionsantrag des Konzerns im Glyphosat-Fall Hardeman ab. Das Urteil ist nun rechtskräftig. Bayer muss 25 Millionen Dollar zahlen.   mehr ...

Grüne Gentechnik - Konzerne kämpfen um den Acker

Neue Gentechnik-Verfahren versprechen ein lukratives Geschäft: Die Zahl der Patente wächst. Dabei lehnen die meisten Menschen Essen aus Labor-Pflanzen nach wie vor ab.   mehr ...

 
 

Großbaustellen

BER - Hauptstadtflughafen eröffnet zweites Terminal

Knapp eineinhalb Jahre nach Eröffnung sind ab Donnerstag alle Gebäude des Flughafens BER geöffnet. Terminal 2 wird auch wegen des teilweisen Abfertigungschaos benötigt:

Pünktlich zum Start in den Frühling öffnet der Hauptstadtflughafen BER am Donnerstag sein zweites Terminal. Knapp eineinhalb Jahre nach der Eröffnung des Neubaus werden damit alle Gebäude des Airports in Betrieb sein. Die Eröffnung ist auch mit der Hoffnung auf wieder mehr Reiseverkehr verbunden. "Wir erwarten für 2022 17 Millionen Passagiere", sagte Flughafenchefin Aletta von Massenbach. Terminal 2 sei "Teil unserer Vorbereitung für die Normalisierung des Luftverkehrs", fügte sie hinzu.   mehr ...

Deutsche Bahn - Kosten für Stuttgart 21 steigen auf über neun Milliarden Euro

Die Kosten für das umstrittene Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 steigen weiter. Wie die Deutsche Bahn bekannt gab, geht sie nach einer Überprüfung der Gesamtkosten nun von 9,15 Milliarden Euro aus. Dies sind 950 Millionen Euro mehr als bislang angenommen. Grund seien "zum einen erhebliche Preissteigerungen bei Baufirmen, Lieferanten und Rohstoffen", teilte das Unternehmen mit. Zum anderen schlage "der geologisch anspruchsvolle Untergrund im Stadtgebiet negativ zu Buche".   mehr ...

Angeblich teurer wegen Missmanagement - Korruption bei Stuttgart 21?

Ein Teil der Kostensteigerungen beim Milliardenprojekt Stuttgart 21 soll durch Missmanagement entstanden sein. Jetzt greift die Landesregierung ein.   mehr ...

 
 

Textilindustrie

Konzerne unterstützen TextilarbeiterInnen - Sicherer in Bangladesch

Kik, Zalando und Tchibo machen mit: Konzerne und Gewerkschaften einigen sich auf ein neues Abkommen für MitarbeiterInnen der Textilindustrie:

NäherInnen in Bangladesch werden weiter durch ein Abkommen mit hiesigen Konzernen geschützt. Die neue Vereinbarung für Gesundheit und Sicherheit in der Textilindustrie des Landes wurde von 77 Unternehmen unterzeichnet, teilte die in Amsterdam ansässige Geschäftsstelle des Abkommens mit. Zu den Unterzeichnern zählen der deutsche Textilkonzern Kik, die Versandhändler Zalando und Tchibo sowie die Supermarktkette Lidl.   mehr ...

Entwicklungsminister über faire Kleidung - „Raus aus der Nische“

Mit einem Textilsiegel will Entwicklungs­­minister Gerd Müller (CSU) die Produktionsbedingungen verbessern. Das würde nicht zu höheren Preisen führen.   mehr ...

Nachhaltigkeit - Textilbündnis verpflichtet sich zu Mindeststandards

Modefirmen und Handelsketten wollen den Anteil an Biobaumwolle erhöhen und weniger gefährliche Chemikalien verwenden. Auch die Arbeitsbedingungen sollen sich bessern.   mehr ...

 

 

3sat: "Mode ohne Moral Im November 2012 sterben beim Brand in einer Textilfabrik in Bangladesch 117 Menschen und mehr als 200 werden verletzt. Im April 2013 kommen beim Einsturz der Textilfabrik "Rana Plaza" 1132 Menschen um. Die Arbeitsbedingungen für Näherinnen in den Entwicklungs- und Schwellenländern sind unzumutbar und lebensgefährlich."

Handelspolitik - CETA / TTIP / TiSA

Die Story im Ersten - Freihandel: Spiel ohne Grenzen

Ist freier Handel für alle gut? Und wie frei ist der Handel tatsächlich? Die Dokumentation zeigt, wie im Welthandel getrickst, getäuscht und gedroht wird.   mehr ...

Weiter Extrawurst für Investoren - Campact kritisiert EU-Mandat zu Schiedsgerichten 

Die EU-Kommission hat gestern ihr Mandat zum geplanten „Multilateralen Gerichtshof“ (MIC) vorgelegt. Damit soll eine Schiedsgerichtsbarkeit – abseits der ordentlichen EU-Gerichte – geschaffen werden,  die exklusiv für Streitigkeiten zwischen Investoren und Staaten auf der Basis von  Handelsverträgen zuständig wäre. Campact kritisiert, dass die Kommission an besonderen Schiedsgerichten für Investoren festhält.   mehr ...

Urteil in Luxemburg - Europäischer Gerichtshof entmachtet Schiedsgerichte

Der Rechtsschutz bestimmter Investoren in der EU durch Schiedsgerichte verstößt gegen Europarecht. So sieht es der EuGH. Rückenwind verschafft das Urteil vor allem den Gegnern von Freihandelsabkommen:

Der Rechtsschutz für bestimmte Investoren in der Europäischen Union (EU) durch Schiedsgerichte verstößt gegen das Europarecht. Das hat der Europäische Gerichtshof an diesem Dienstag entschieden. Die Entscheidung betrifft ein Investitionsschutzabkommen zwischen der Slowakei und den Niederlanden, wird sich aber auf 196 ähnliche Abkommen auswirken. Sie befeuert zudem die Debatte um Freihandelsabkommen und die darin enthaltenen Schiedsklauseln.   mehr ...

EuGH-Urteil: Paralleljustiz für Konzerne verstößt gegen EU-Recht

Heute urteilte der Europäische Gerichtshof (EuGH), dass die Schiedsklausel im Bilateralen Investitionsschutzabkommen zwischen den Niederlanden und der Slowakei nicht mit dem EU-Recht vereinbar ist. Grund dafür sei, dass die Streitbeilegung durch ein Schiedsgericht und nicht durch ein entsprechend legitimiertes EU-Gericht erfolge. Das Urteil ist richtungsweisend, weil ähnliche Klauseln in fast 200 weiteren innereuropäischen Abkommen verankert sind.   mehr ...

 
 
Zeit: "TTIP - Das umstrittene transatlantische Handelsabkommen TTIP galt als beerdigt: Nun könnte es ausgerechnet Donald Trump wiederbeleben."