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Öl- / Gaswirtschaft

Gasmangel in Europa - Afrika wittert seine Chance auf dem Energiemarkt

Weil Deutschland zügig weg will vom russischen Gas, fliegen Regierungsmitglieder durch die Welt auf der Suche nach neuen Partnern. Unternehmen rangeln um entsprechende Projekte:

Die neue Lage auf dem internationalen Gasmarkt führt dazu, dass manch einer in Afrika die Chance seines Lebens wittert. So erklärte der Öl- und Energieminister aus Mauretanien Ende Juni beim African Energy Forum in Brüssel, der Preisanstieg beim Erdgas eröffne seinem Land, dem Nachbarn Senegal und weiteren Nationen des Kontinents die Möglichkeit, mehr Gas nach Europa zu exportieren. "Europa muss seine Versorgungsquellen diversifizieren, und diese fantastische Gelegenheit sollten wir uns nicht entgehen lassen", sagte Abd Esselam Ould Mohamed Salah der Nachrichtenagentur Reuters zufolge.   mehr ...

Erdgas - Nord Stream 1 liefert 40 Prozent seiner Kapazität

Seit Donnerstagmorgen liefert die Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 wieder Erdgas aus Russland. Bisher war unklar, welche Menge in Deutschland ankommt.   mehr ...

Trotz heftiger Kritik - Polen fusioniert große Ölkonzerne

In Polen steht die geplante Fusion der Ölriesen PKN Orlen und Lotos vor dem Ziel. Das sorgt für scharfe Kritik. Denn als Folge erhalten zwei Konzerne Einfluss in Polen, denen eine Nähe zu Russland nachgesagt wird.   mehr ...
 
 
 

Deutsche Wirtschaft

Siemens schreibt Rote Zahlen - Energy-Abschreibung und Russland belasten Bilanz

Die Geschäfte von Siemens laufen gut. Am Ende steht doch ein dickes Minus von 1,5 Milliarden Euro in den Büchern:

Zum ersten Mal seit fast 12 Jahren muss Siemens rote Zahlen melden – obwohl die Geschäfte gut laufen. Der Münchner Konzern machte im dritten Geschäftsquartal 1,5 Milliarden Euro Verlust, wie Siemens am Donnerstag mitteilte. Die Gründe dafür sind eine hohe Abschreibung auf den verbliebenen Anteil an der ehemaligen Energiesparte Siemens Energy und Belastungen im Zusammenhang mit Russland, da sich Siemens wegen des Ukraine-Krieges von dort zurückzieht.   mehr ...

Die Stimmung ist so schlecht wie seit Jahren nicht mehr

Verbraucherinnen und Verbraucher sind einer aktuellen Umfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) zufolge derzeit bei Einkäufen und Anschaffungen so zurückhaltend wie lange nicht mehr. Ein Allzeittief wurde erreicht.   mehr ...

Statistisches Bundesamt - Deutsche Wirtschaft stagniert im zweiten Quartal

Für die Monate April bis Juni verzeichnen die Statistiker kein Wachstum. Auch die Arbeitslosenzahl steigt leicht - ursächlich ist vor allem ein Sondereffekt infolge des Krieges in der Ukraine.   mehr ...

 
 

Reisen / Verkehr / Logistik

Lufthansa und Verdi erzielen Tarifeinigung zum Bodenpersonal

Die beiden Parteien haben sich auf eine Tariferhöhung geeinigt. Der Lohn der Beschäftigten wird drei Mal erhöht. Damit drohen keine weiteren Streiks wie in der vergangenen Woche:

Die Lufthansa und die Gewerkschaft Verdi haben sich auf eine Tariferhöhung für die rund 20.000 Beschäftigten der Airline am Boden geeinigt. Es seien spürbare Gehaltssteigerungen vereinbart worden, die überproportional für die unteren Vergütungsgruppen seien. Das teilte die Lufthansa am Donnerstag mit. Bei der Lufthansa kommt es damit nicht erneut zu einem Streik der Beschäftigten an Check-in oder bei der Abfertigung von Flugzeugen.   mehr ...

Eisenbahner-Gewerkschaft - Neun-Euro-Ticket ist kontraproduktiv

Die Beschäftigten in den Zügen seien überbelastet, heißt es von Bahn-Gewerkschaften. Außerdem würden Pendler durch volle Züge abgeschreckt.   mehr ...

Stauanalyse - Was das Neun-Euro-Ticket bringt

Volle Züge – und weniger Autoverkehr? Ob das tatsächlich stimmt, zeigt eine SZ-Datenanalyse. Ein Blick auf Deutschlands Straßen zur Halbzeit des Angebots.   mehr ...

 


Elektromobilität

Ford wird Elektromarke Nummer 2 in den USA

Fords Elektrostrategie scheint aufzugehen: Die Elektroautos verkaufen sich gut und machen den Konzern zur Nummer 2 bei den E-Auto-Herstellern in den USA:

Alle drei Modelle verkauften sich aktuell sehr gut, berichtet das auf Elektromobilität spezialisierte US-Onlinenachrichtenangebot Electrek. Ford sei nach Tesla die zweitgrößte Elektromarke. Im Juli habe der Marktanteil bei knapp 11 Prozent gelegen. Das ist allerdings immer noch weit hinter Tesla, dessen Marktanteil etwa 60 Prozent beträgt.   mehr ...

Firmenangebot von ADAC und E.On - Schnell und einfach zu Kauf, Bau und Ausbau von Ladeinfrastruktur 

E.On und ADAC Service erweitern ihre Kooperation in Sachen Elektromobilität und bieten ab sofort gemeinsam Ladestationen für Unternehmen an. Im neuen Onlineshop »ADAC e-Charge Business powered by E.On Drive« finden Interessierte das gemeinsame Angebotsportfolio.   mehr ...

Vattenfall und Tchibo bringen Wallbox für 99 Euro plus Tarif

Vattenfalls Kombination aus Ladestrom und Wallbox wird über Tchibo vertrieben und kostet einmalig 99 Euro plus Stromgebühren.   mehr ...

 
 

Automobilindustrie

Warum die Autokonzerne in der Krise so viel verdienen

Die Produktion stockt, der Absatz von Autos ist schleppend - und doch machen die großen Hersteller Milliardenprofite. Wie kann das sein? Und wie lange kann das gutgehen?

Die absoluten Gewinne sind rekordverdächtig: Volkswagen meldete nur wenige Tage nach dem überraschenden Abgang von Konzernchef Herbert Diess einen Gewinn vor Zinsen und Steuern von fast 13 Milliarden Euro, besonders Audi und Porsche tragen dazu bei. Mercedes-Benz kommt auf fast zehn Milliarden Euro. Nur BMW verkündete am Mittwoch einen Gewinnrückgang, auf immerhin noch fast sieben Milliarden Euro. Grund dafür sind aber Sondereffekte: Vor einem Jahr hatten die Münchner von der Auflösung von Kartellrückstellungen in Höhe von einer Milliarde Euro profitiert, zudem kamen im abgelaufenen Quartal milliardenschwere Sonderkosten für die Mehrheitsübernahme des chinesischen Gemeinschaftsunternehmens BMW Brilliance Automotive (BBA) hinzu. Ohne das sähe es auch in München noch mal besser aus.   mehr ...

Volkswagen - Diess tritt als VW-Chef ab – Porsche-Manager Blume übernimmt

Der Wolfsburger Autobauer tauscht überraschend seinen Vorstandschef aus: Herbert Diess geht zum 1. September – sein Nachfolger bei VW wird der Chef der Sportwagen-Tochter Porsche, Oliver Blume.   mehr ...

Volkswagen - EuGH erklärt Thermofenster in Dieselfahrzeugen für unzulässig

Software, die ein System der Abgasreinigung in Dieselautos bei bestimmten Temperaturen gezielt abschaltet, ist nicht erlaubt. Das hat das höchste Gericht der EU entschieden. Dem Urteil dürften weitere Klagen folgen.   mehr ...

 

Weitere Schlagzeilen zur Autoindustrie


Internetwirtschaft / Handel

2,3 Millionen Euro für saarländisches Startup „alocalo“ - Smarte Idee soll den lokalen Handel retten

Riesen-Erfolg für das saarländische Startup alocalo: Dessen Mission, mit einer sehr smarten Idee den Handel vor Ort zu unterstützen, ist der Europäischen Union 2,3 Millionen Euro wert. Soviel Fördergeld geht ins saarländische Friedrichsthal:
 
Aha-Erlebnis für Online-Shopper: Mit einem Klick lässt sich die alocalo-Erweiterung installieren. Und dann kommt das Aha-Erlebnis: Während man zum Beispiel bei Amazon nach einer Kaffeemaschine sucht, blendet alocalo ein, wo es das gewünschte Produkt bei einem Geschäft ganz in der Nähe gibt. Übrigens oft sogar günstiger.   mehr ...

Höhere Kosten und mehr Angebote - Amazon Prime wird teurer

Millionen Deutsche müssen für ein Abonnement des Prime-Dienstes von Amazon spätestens von September an tiefer in die Tasche greifen. Das Jahresabo des Internet-Giganten verteuert sich um 30 Prozent.   mehr ...

Manipulierte Produktbewertungen - Amazon verklagt Administratoren von 10.000 Facebook-Gruppen

Nachdem der Konzern verschärft gegen die Anbieter gefälschter Produktbewertungen vorgegangen war, lief das Geschäft auf Facebook weiter. Nun reagiert Amazon mit einer neuen Klage.   mehr ...
 
 
 

US-Wirtschaft

BIP sinkt das zweite Quartal in Folge - Technische Rezession in den USA

Die Zinserhöhungswelle im Kampf gegen die hohe Inflation bremst die US-Konjunktur aus. Im Frühjahr ist die amerikanische Wirtschaft erneut geschrumpft und in eine Rezession abgeglitten:

Was einige Ökonomen und Top-Banker unlängst schon prophezeit haben, ist nun eingetreten: die US-Wirtschaft befindet sich in einer technischen Rezession. Die Wirtschaftsleistung ging das zweite Quartal in Folge zurück. Im Zeitraum von April bis Ende Juni schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) hochgerechnet aufs Jahr um 0,9 Prozent zurück. Bereits im ersten Jahresviertel war die Wirtschaft um 1,6 Prozent gesunken.   mehr ...

Huawei und ZTE - Technikvernichtung kostet Steuerzahler erheblich mehr

Die US-Regulierungsbehörde versucht, mehr Geld vom Kongress für den Austausch chinesischer Netzwerkkomponenten zu erhalten. Rip and Replace von Huawei-Technik kommt vom Steuerzahler.   mehr ...

SpaceX - SpaceX feuert Mitarbeiter nach Kritik an Elon Musk

Das Verhalten ihres Chefs Elon Musk sei "eine Quelle regelmäßiger Beschämung", schrieben SpaceX-Mitarbeiter. Nun wurden sie entlassen – wegen "übersteigertem Aktivismus.   mehr ...

 


Globale Wirtschaft / Welthandel

Konjunktur - Die Weltwirtschaft kratzt an der Rezession

Der Internationale Währungsfonds hat seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft deutlich nach unten korrigiert. Die Auswirkungen von Inflation, Null-Covid-Politik in China und dem Ukraine-Krieg seien schlimmer als befürchtet:

Inflation im Westen, Null-Covid-Strategie in China und über allem der Krieg in der Ukraine: Die Weltwirtschaft befindet sich einer neuen Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) zufolge auf dem Weg in die Rezession. Die Ökonomen aus Washington gehen für dieses Jahr nur noch von einem weltweiten Wachstum von 3,2 Prozent aus. Das sind 0,4 Punkte weniger als sie bei ihrer letzten Vorhersage im April als Zielmarke ausgegeben hatten. Für kommendes Jahr gehen sie noch von 2,9 Prozent Wachstum aus, ein Minus von 0,7 Punkten.   mehr ...

PwC-Studie - Lagerbildung statt Globalisierung

Die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine sorgen in der weltweiten Transport- und Logistikbranche für ein Umdenken. Nach einer Studie der Beratungsgesellschaft PwC gibt es eine Tendenz zur "Deglobalisierung".   mehr ...

Ölkonzern Saudi Aramco wertvollstes Unternehmen der Welt - Apple auf Rang zwei

Die Zeit der Ölmultis schien abgelaufen, doch seit dem Ukraine-Krieg erleben sie ein Comeback an den Börsen. Die Aktien von Technologiekonzernen leiden dagegen.   mehr ...

 


Luftfahrt / Flugverkehr

Hohe Ticketnachfrage - Ryanair will mehr Flüge anbieten

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat in diesem Frühjahr einen überraschend hohen Gewinn erzielt. Die Airline will im Sommer 15 Prozent mehr Flüge anbieten als noch vor der Pandemie:

Europas größte Billigairline Ryanair hat im ersten Geschäftsquartal dieses Jahres einen Überschuss von rund 188 Millionen Euro erzielt. Das hat das Unternehmen heute in Dublin bekanntgegeben. Analysten hatten mit einem schwächeren Quartal gerechnet. Rechnet man Geschäfte zur Absicherung der Treibstoffkosten heraus, lag das Ergebnis mit 170 Millionen Euro rund 20 Millionen höher als erwartet.   mehr ...

Engpässe in der Luftfahrt - Ryanair-Chef: Fliegen ist zu billig

Er war der Pionier des Billigflugs in Europa. Jahrzehntelang hat Ryanair-Chef Michael O’Leary mit ultragünstigen Tickets Kunden geködert und Preiskämpfe angezettelt. Aber nun schwenkt er um.   mehr ...

A380 - Er ist wieder da

Eigentlich wollte die Lufthansa von dem größten Passagierflugzeug der Welt nichts mehr wissen, obwohl es bei den Fluggästen außerordentlich beliebt ist. Plötzlich aber darf der A380 wieder fliegen.   mehr ...

 
 

Pharmaindustrie / Apotheken

Corona-Impfschutz für arme Länder - Pharmakonzerne versprechen Hilfe – und wollen dafür selbst etwas haben

An ihnen hängt die Gesundheit von Milliarden Menschen, jetzt versprechen große Pharmakonzerne: Künftig wollen sie bei Pandemien besser helfen. Dafür fordern sie jedoch auch Unterstützung. Entwicklungshelfer sind entsetzt:
 
Der Verband ruft die führenden Industrie- und Schwellenländer auf, ein gemeinsames Konzept zu entwickeln. Weil Deutschland den Vorsitz der G7 hat, sei die Erklärung im Bundeskanzleramt in Berlin übergeben worden, sagte Cueni. »Man kann schon bis Ende dieses Jahres Eckpfeiler einschlagen«, meinte er. Dazu gehörten etwa Garantien für offene Grenzen oder die Bereitstellung von Finanzmitteln. Geklärt werden könne auch, welche Länder profitieren sollen und wer entscheidet, welche Bevölkerungsgruppen vorrangig behandelt werden sollen.   mehr ...

Patentrechtsstreit - Curevac verklagt Biontech wegen Coronaimpfstoff

Das Tübinger Unternehmen Curevac sieht seine Patente durch den Konkurrenten Biontech verletzt. Deshalb zieht es gegen die in der Coronapandemie deutlich erfolgreichere Konkurrenz aus Mainz nun vor Gericht.   mehr ...

Omikron-Impfstoff - Neuer Stoff für den Herbst

Die US-Zulassungsbehörde empfiehlt Herstellern, einen an Omikron angepassten Impfstoff zu produzieren. Wie genau soll er aussehen? Und wann kommt er nach Deutschland?    mehr ...

 


Benzin- / Energiepreise

Mineralölwirtschaft - Alarm an der Zapfsäule

Wirtschaftsforscher haben untersucht, wo in Deutschland Mineralölunternehmen wie Aral oder Shell eine "marktbeherrschende Stellung" innehaben. Das Ergebnis ist ziemlich unerfreulich:

Kann es sein, dass Deutschlands Autofahrer in bestimmten Regionen spürbar mehr Geld für Benzin und Diesel zahlen müssen als in anderen Gegenden? Gefühlt dürfte die Antwort für Menschen, die oft hinterm Steuer sitzen, eindeutig ausfallen: Na klar, das erlebt doch jeder, wenn er mal weitere Strecken zurücklegt.   mehr ...

Spritpreise - Kartellamt nimmt Kraftstoff-Branche unter die Lupe

Das Kartellamt ermittelt, weil nach dem März-Hoch zwar der Preis für Rohöl wieder fiel, nicht aber im entsprechenden Maß der Spritpreis an den Zapfsäulen.   mehr ...

Neue Auswertung - Deutschland hat mit die höchsten Spritpreise in Europa

Nur wenige Länder in Europa haben höhere Spritpreise als Deutschland. EU-weit wird der hiesige Dieselpreis nur von Finnland und Schweden übertroffen, zeigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Zudem ist der Kraftstoff auch in der Schweiz teurer, wie aus Daten des Touring Club Schweiz hervorgeht. Laut Statistischen Bundesamt kostete Diesel in Deutschland – Stand 4. April – 2,06 Euro pro Liter.   mehr ...

 


Bezahlsysteme / Geldkarten

Bezahl-App - Google Wallet ersetzt Google Pay in Deutschland

Aus Wallet wird Pay wird Wallet: Googles überarbeitete Bezahl-App kommt in Deutschland auf den ersten Smartphones an:

Googles auf der I/O 2022 angekündigte Überarbeitung seiner Bezahl-App Google Pay ist als Update in Deutschland verfügbar. Auf einigen unserer Redaktionsgeräte konnten wir die Aktualisierung bereits laden, etwa auf dem Nothing Phone (1). Auf unserem Pixel 6 Pro hingegen steht das Update noch nicht zur Verfügung.   mehr ...

Dienstleister kontaktiert - Finanzaufsicht prüft Zahlungsstörungen

Während Kartenzahlungen nach den Geräteausfällen der vergangenen Woche bei vielen Einzelhändlern wieder möglich sind, läuft die Ursachenforschung weiter. Auch die Finanzaufsicht BaFin hat sich nun eingeschaltet.   mehr ...

Verifone H5000Was hinter den Ausfällen der EC-Kartenterminals steckt

Der großflächige Ausfall von EC-Terminals war ein Desaster mit Ansage. Verantwortlich dafür sind offenbar verschiedene Beteiligte.   mehr ...

 


Versicherungen

Lebensversicherungen - Milliardendeal mit Bermuda

Verträge deutscher Lebensversicherungskunden sind international begehrt. Die Axa verkauft 900 000 Stück an eine Firma mit Hauptsitz auf Bermuda. Was Kunden jetzt tun können:

900 000 Versicherte dürften sich jetzt die Augen reiben. Denn ihr neuer Vertragspartner heißt Athora Lebensversicherung. Die Muttergesellschaft der Gruppe sitzt auf Bermuda und gehört einer Reihe internationaler Großinvestoren. Athora verwaltet künftig die 19 Milliarden Euro aus Beitragsgeldern und Anlageerträgen für die Altersvorsorge der Kunden.   mehr ...

Versicherer - Große Katastrophen wie Ahrtal-Flut werden häufiger auftreten

Die Flut des Sommers 2021 war die schwerste Naturkatastrophe in Deutschland seit Menschengedenken. Das macht auch den Versicherern Sorgen.   mehr ...

Elementarschäden - Neuer Anlauf für die Versicherungspflicht

Sollen Hauseigner verpflichtet werden, eine Versicherung gegen Naturkatastrophen abzuschließen? Die Bundesländer verlangen von der Regierung, das zu prüfen.   mehr ...

 
 
Weiteres SZ: "Allianz erhöht Unternehmenskunden die Preise."
SZ: "Betriebsschließung - Versicherer muss Gastronomen kein Geld zahlen."
Heise: "Kfz-Versicherung mit KI - Allianz regelt Kaskoschäden zunehmend automatisiert."
SZ: "Private Krankenversicherung - Millionen Kunden müssen mehr bezahlen."
Spiegel: "Wetterkatastrophen - Versicherer wollen nur noch Policen mit Elementarschutz anbieten."
SZ: "Digitale Plattform - Versicherer gründen Rundum-Betreuung für Autofahrer."
SZ: "MunichRe - "Wir könnten auch eine Pflichtversicherung bewältigen"."
TAZ: "Versicherungsschutz für Hausbesitzer - Solidarität gefragt."
Wirtschaftswoche: "Versicherungsvergleich - Der beste Rechtsschutz."
FAZ: "Für Pandemie-Lockdown - Tausende Wirte erhalten in Frankreich Versicherungsgeld."
Golem: "Munich Re - Digitaler Blackout und Pandemie nur mit Staat versicherbar."
Wirtschaftswoche: "Versicherung gegen Pandemien - „Hilft keinem Mittelständler, sondern nur der Versicherungswirtschaft."
SZ: "Allianz schafft Deutschland-Holding ab."
Heise: "Vitality-Programm - Landgericht München schränkt Fitness-Tarif von Generali ein."
Spiegel: "Mögliche Langzeitfolgen - Wird man nach einer Corona-Infektion noch privat versichert?"

Chemieindustrie / Rohstoffe

BASF plant Bau großer Wärmepumpe

Mit einer Machbarkeitsstudie wollen BASF und die Firma MAN prüfen, ob eine Großwärmepumpe zur Dampferzeugung eingesetzt werden kann:

Der Chemiekonzern BASF und die Firma MAN Energy Solutions haben Pläne für den Bau einer Großwärmepumpe in Ludwigshafen. Mit der Wärmepumpe könnte der in der Chemieproduktion reichlich benötigte Dampf mit Hilfe von Strom statt Erdgas erzeugt werden. Die beiden Firmen wollen bis Jahresende eine Machbarkeitsstudie hierfür erstellen.   mehr ...

Glyphosat - Bitterer Rückschlag für Bayer

Das oberste US-Gericht lehnt den Revisionsantrag des Konzerns im Glyphosat-Fall Hardeman ab. Das Urteil ist nun rechtskräftig. Bayer muss 25 Millionen Dollar zahlen.   mehr ...

Grüne Gentechnik - Konzerne kämpfen um den Acker

Neue Gentechnik-Verfahren versprechen ein lukratives Geschäft: Die Zahl der Patente wächst. Dabei lehnen die meisten Menschen Essen aus Labor-Pflanzen nach wie vor ab.   mehr ...

 
 

Chinas Wirtschaft

Elektromobilität in China - Regierung fördert Batterietausch als Alternative zum Laden

Wechseln statt laden: In China wächst die Zahl der Batteriewechselstationen rasant. Die deutsche Industrie könnte noch bereuen, dass sie sich der Technik verschließt:
 
Der automatische Batteriewechsel bei Elektroautos funktioniert im chinesischen Alltag schon ganz gut. Beispiel Nio: Die Autos fahren selbsttätig in eine Art Garage. Dort wird das Batteriefach durch Roboter von unten her geöffnet, die entladene Einheit entnommen und eine volle Batterie eingeschoben. Der Vorgang dauert nur acht Minuten, also nicht länger als früher das Tanken an der Tankstelle. Die Passagiere können beim Batteriewechsel im Auto bleiben – das ist ein Fortschritt gegenüber den ersten Prototypen.   mehr ...

China - Die Wasserstoffautos kommen

Das erste chinesische Auto mit Brennstoffzelle geht in Serienproduktion. Die chinesischen Hersteller könnten die deutsche Konkurrenz vor sich hertreiben.   mehr ...

Handelskrieg - China will nur noch eigene PCs einsetzen

Behörden und staatliche Betriebe sollen auf Hardware und Software aus China setzen. Der Übergang dauert zwei Jahre und trifft Dell und HP.   mehr ...

 
 

Großbaustellen

BER - Hauptstadtflughafen eröffnet zweites Terminal

Knapp eineinhalb Jahre nach Eröffnung sind ab Donnerstag alle Gebäude des Flughafens BER geöffnet. Terminal 2 wird auch wegen des teilweisen Abfertigungschaos benötigt:

Pünktlich zum Start in den Frühling öffnet der Hauptstadtflughafen BER am Donnerstag sein zweites Terminal. Knapp eineinhalb Jahre nach der Eröffnung des Neubaus werden damit alle Gebäude des Airports in Betrieb sein. Die Eröffnung ist auch mit der Hoffnung auf wieder mehr Reiseverkehr verbunden. "Wir erwarten für 2022 17 Millionen Passagiere", sagte Flughafenchefin Aletta von Massenbach. Terminal 2 sei "Teil unserer Vorbereitung für die Normalisierung des Luftverkehrs", fügte sie hinzu.   mehr ...

Deutsche Bahn - Kosten für Stuttgart 21 steigen auf über neun Milliarden Euro

Die Kosten für das umstrittene Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 steigen weiter. Wie die Deutsche Bahn bekannt gab, geht sie nach einer Überprüfung der Gesamtkosten nun von 9,15 Milliarden Euro aus. Dies sind 950 Millionen Euro mehr als bislang angenommen. Grund seien "zum einen erhebliche Preissteigerungen bei Baufirmen, Lieferanten und Rohstoffen", teilte das Unternehmen mit. Zum anderen schlage "der geologisch anspruchsvolle Untergrund im Stadtgebiet negativ zu Buche".   mehr ...

Angeblich teurer wegen Missmanagement - Korruption bei Stuttgart 21?

Ein Teil der Kostensteigerungen beim Milliardenprojekt Stuttgart 21 soll durch Missmanagement entstanden sein. Jetzt greift die Landesregierung ein.   mehr ...

 
 

Textilindustrie

Konzerne unterstützen TextilarbeiterInnen - Sicherer in Bangladesch

Kik, Zalando und Tchibo machen mit: Konzerne und Gewerkschaften einigen sich auf ein neues Abkommen für MitarbeiterInnen der Textilindustrie:

NäherInnen in Bangladesch werden weiter durch ein Abkommen mit hiesigen Konzernen geschützt. Die neue Vereinbarung für Gesundheit und Sicherheit in der Textilindustrie des Landes wurde von 77 Unternehmen unterzeichnet, teilte die in Amsterdam ansässige Geschäftsstelle des Abkommens mit. Zu den Unterzeichnern zählen der deutsche Textilkonzern Kik, die Versandhändler Zalando und Tchibo sowie die Supermarktkette Lidl.   mehr ...

Entwicklungsminister über faire Kleidung - „Raus aus der Nische“

Mit einem Textilsiegel will Entwicklungs­­minister Gerd Müller (CSU) die Produktionsbedingungen verbessern. Das würde nicht zu höheren Preisen führen.   mehr ...

Nachhaltigkeit - Textilbündnis verpflichtet sich zu Mindeststandards

Modefirmen und Handelsketten wollen den Anteil an Biobaumwolle erhöhen und weniger gefährliche Chemikalien verwenden. Auch die Arbeitsbedingungen sollen sich bessern.   mehr ...

 

 

3sat: "Mode ohne Moral Im November 2012 sterben beim Brand in einer Textilfabrik in Bangladesch 117 Menschen und mehr als 200 werden verletzt. Im April 2013 kommen beim Einsturz der Textilfabrik "Rana Plaza" 1132 Menschen um. Die Arbeitsbedingungen für Näherinnen in den Entwicklungs- und Schwellenländern sind unzumutbar und lebensgefährlich."

Handelspolitik - CETA / TTIP / TiSA

Die Story im Ersten - Freihandel: Spiel ohne Grenzen

Ist freier Handel für alle gut? Und wie frei ist der Handel tatsächlich? Die Dokumentation zeigt, wie im Welthandel getrickst, getäuscht und gedroht wird.   mehr ...

Weiter Extrawurst für Investoren - Campact kritisiert EU-Mandat zu Schiedsgerichten 

Die EU-Kommission hat gestern ihr Mandat zum geplanten „Multilateralen Gerichtshof“ (MIC) vorgelegt. Damit soll eine Schiedsgerichtsbarkeit – abseits der ordentlichen EU-Gerichte – geschaffen werden,  die exklusiv für Streitigkeiten zwischen Investoren und Staaten auf der Basis von  Handelsverträgen zuständig wäre. Campact kritisiert, dass die Kommission an besonderen Schiedsgerichten für Investoren festhält.   mehr ...

Urteil in Luxemburg - Europäischer Gerichtshof entmachtet Schiedsgerichte

Der Rechtsschutz bestimmter Investoren in der EU durch Schiedsgerichte verstößt gegen Europarecht. So sieht es der EuGH. Rückenwind verschafft das Urteil vor allem den Gegnern von Freihandelsabkommen:

Der Rechtsschutz für bestimmte Investoren in der Europäischen Union (EU) durch Schiedsgerichte verstößt gegen das Europarecht. Das hat der Europäische Gerichtshof an diesem Dienstag entschieden. Die Entscheidung betrifft ein Investitionsschutzabkommen zwischen der Slowakei und den Niederlanden, wird sich aber auf 196 ähnliche Abkommen auswirken. Sie befeuert zudem die Debatte um Freihandelsabkommen und die darin enthaltenen Schiedsklauseln.   mehr ...

EuGH-Urteil: Paralleljustiz für Konzerne verstößt gegen EU-Recht

Heute urteilte der Europäische Gerichtshof (EuGH), dass die Schiedsklausel im Bilateralen Investitionsschutzabkommen zwischen den Niederlanden und der Slowakei nicht mit dem EU-Recht vereinbar ist. Grund dafür sei, dass die Streitbeilegung durch ein Schiedsgericht und nicht durch ein entsprechend legitimiertes EU-Gericht erfolge. Das Urteil ist richtungsweisend, weil ähnliche Klauseln in fast 200 weiteren innereuropäischen Abkommen verankert sind.   mehr ...

 
 
Zeit: "TTIP - Das umstrittene transatlantische Handelsabkommen TTIP galt als beerdigt: Nun könnte es ausgerechnet Donald Trump wiederbeleben."