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Globale Wirtschaft

China kündigt neue Strafzölle in Milliardenhöhe an

  • China wird zusätzlich Zölle in Höhe von fünf bis zehn Prozent auf US-Waren mit einem Volumen von 75 Milliarden US-Dollar erheben.
  • Donald Trump machte in einer Serie von Tweets sogleich seinem Ärger Luft:

China hat im Handelskrieg mit den USA neue Strafzölle angekündigt, die den jüngst von Washington verhängten Importgebühren entsprechen. Der Konflikt der beiden größten Volkswirtschaften eskaliert damit weiter. Das Wachstum in beiden Ländern leidet bereits darunter.   mehr ...

Trump zum Handelsstreit - US-Firmen sollen China verlassen

Kurz nach der Ankündigung neuer chinesischer Strafzölle setzt Präsident Donald Trump US-Unternehmen unter Druck. "Wir brauchen China nicht und offen gesagt würde es uns ohne sie sehr viel besser gehen", twitterte er. Er ordne an, dass amerikanische Firmen sich um Alternativen zu China bemühten. Eine Möglichkeit sei, Produktion zurück in die Vereinigten Staaten zu verlegen. China "bestehle" die USA seit Jahrzehnten. Dies müsse und dies werde aufhören.   mehr ...

Handelsstreit - EU hält Schutzzölle auf Stahl für wirksam

Wegen der US-Zölle auf Stahlprodukte hatte die EU ebenfalls Sonderabgaben eingeführt. Damit soll der heimische Markt geschützt werden. Der EU-Kommission zufolge sind die Maßnahmen erfolgreich.   mehr ...

 


Textilindustrie

Entwicklungsminister über faire Kleidung - „Raus aus der Nische“

Mit einem Textilsiegel will Entwicklungs­­minister Gerd Müller (CSU) die Produktionsbedingungen verbessern. Das würde nicht zu höheren Preisen führen:

Gerd Müller: 50 Unternehmen wollen mitmachen. Die unabhängigen Prüfstellen sind sehr aktiv, damit möglichst viele bereits zur Einführung am 9. September geprüft sind. Die gute Nachricht lautet also: Der Grüne Knopf kommt – als staatliches Siegel, eingetragen beim Deutschen Patent- und Markenamt, mit festgelegten, anspruchsvollen ökologischen und sozialen Standards. Das bedeutet weniger giftige Abwässer und gesundheitsschädliche Chemie, mehr Arbeitsschutz in den Zulieferfabriken. Ein Unglück wie der Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch 2013 mit tausend Toten darf nie mehr passieren. Das ist meine Motivation.   mehr ...

Nachhaltigkeit - Textilbündnis verpflichtet sich zu Mindeststandards

Modefirmen und Handelsketten wollen den Anteil an Biobaumwolle erhöhen und weniger gefährliche Chemikalien verwenden. Auch die Arbeitsbedingungen sollen sich bessern.   mehr ...

Rwanda trotzt Trump im Handelsstreit über Altkleider

Trumps Handelsstreit unter dem Leitspruch «America first» trifft nicht nur gewichtige Handelspartner wie China oder die EU. Selbst das kleine afrikanische Rwanda bekommt den Druck aus den USA zu spüren. Es geht um gebrauchte Kleider.   mehr ...

 

 

3sat: "Mode ohne Moral Im November 2012 sterben beim Brand in einer Textilfabrik in Bangladesch 117 Menschen und mehr als 200 werden verletzt. Im April 2013 kommen beim Einsturz der Textilfabrik "Rana Plaza" 1132 Menschen um. Die Arbeitsbedingungen für Näherinnen in den Entwicklungs- und Schwellenländern sind unzumutbar und lebensgefährlich."

Automobilindustrie

Abgasskandal - Kraftfahrt-Bundesamt genehmigt erstes Nachrüstsystem für VW-Diesel

Die Technik könnte ein Ausweg für VW-Besitzer sein, die von Fahrverboten betroffen sind: Für 60 Modelle mit den Skandal-Dieselmotoren gibt es nun das erste zugelassene Abgasfilterset zum nachträglichen Einbau:

Nach Volvo und Daimler können bald auch Dieselautos von Volkswagen mit zu hohen Schadstoffwerten nachgerüstet werden. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) veröffentlichte die Betriebserlaubnis für Systeme des Herstellers Baumot.   mehr ...

GM und Volkswagen verabschieden sich vom Hybrid

Die Pläne der Autoindustrie scheinen auseinanderzudriften: General Motors und Volkswagen wollen in den USA keine Hybridfahrzeuge mehr anbieten, sondern setzen auf Verbrennungsmotoren sowie künftig auf elektrische Fahrzeuge und Plugin-Hybride. Ford und Toyota planen dagegen, ihr Hybridangebot zu erweitern und gleichzeitig Elektrofahrzeuge zu entwickeln. Plugin-Hybride sind wie normale Elektroautos von außen aufladbar, klassische Hybride laden kleine Akkus mit Hilfe ihres Verbrennungsmotors mit.   mehr ...

Erst Volvo, jetzt Daimler - KBA genehmigt Diesel-Nachrüstung

Ende Juli hat das Kraftfahrtbundesamt die erste Betriebserlaubnis für die Hardware-Nachrüstung von Diesel-Fahrzeugen erteilt. Sie gilt für Modelle von Volvo. Heute hat die Behörde eine weitere Genehmigung erteilt – für Diesel-Pkw von Daimler.   mehr ...

 

Weitere Schlagzeilen zur Autoindustrie


Internetwirtschaft / Handel

Lieferdienst Deliveroo zieht sich aus Deutschland zurück

  • Der Essenslieferdienst Deliveroo stellt sein Deutschlandgeschäft zum 16. August ein.
  • Man wolle sich auf andere Länder konzentrieren, teilte das Unternehmen mit.
  • Jetzt kontrolliert der Konkurrent Takeaway fast alle bekannten Lieferdienste in Deutschland:

Schon bald wird man hierzulande keine Pizzen, Salate und sonstigen Gerichte mehr bei Deliveroo bestellen können, denn der britische Essenslieferdienst zieht sich aus Deutschland zurück. Das hat das Unternehmen am Montag mitgeteilt. "Grund dafür ist die Verdopplung des Umsatzes in anderen Märkten weltweit, die Deliveroo nun verstärkt in den Fokus nehmen will", heißt es in einer Mitteilung. Dabei gehe es um andere europäische Länder sowie die Asien-Pazifik-Region.   mehr ...

Allianz - Wie Otto und Otto den Einzelhandel retten wollen

Der Hamburger Handelsriese Otto und der zur Familie Otto gehörende Shoppingcenterbetreiber ECE verbünden sich im Kampf gegen Amazon und Zalando: Sie wollen Online-Kunden in die Zentren locken und die Einkaufsmeilen zu Logistik-Knotenpunkten machen.   mehr ...

Umweltministerin - "Obhutspflicht" soll Vernichtung von Retouren einschränken

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) will die Vernichtung neuwertiger Waren unter anderem im Onlinehandel über neue Pflichten für die Verkäufer eindämmen. Diese sollen über eine "Obhutspflicht" angewiesen werden, Waren "gebrauchstauglich" zu halten – etwa durch Sorgfalt bei Transport und Aufbewahrung, ermäßigten Verkauf oder die Spende des Produkts. Der Entwurf für die Änderung im Kreislaufwirtschaftsgesetz ging am Dienstag zur Anhörung an die Fachverbände und Behörden in den Ländern. Er liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Um die Pflicht konkret auszugestalten, muss die Bundesregierung aber noch eine Verordnung erlassen.   mehr ...
 
 
 
Weíteres Golem: "Amazon macht Dash-Bestellknöpfe funktionslos."
Heise: "Online-Handel: Verbraucher können ungerechtfertigtes Geoblocking melden."
Heise: "EU-Kommission leitet Wettbewerbsermittlungen gegen Amazon ein."
SZ: "BGH-Urteil - Amazon verliert Markenstreit gegen Ortlieb."
Handelsblatt: "Kartellamt setzt bei Amazon mehr Rechte für Händler durch."
SZ: "Online-Handel - So tückisch sind Kundenbewertungen."
n-tv: "Streiks an mehreren Standorten - Amazon-Mitarbeiter verlangen mehr Lohn."
Wirtschaftswoche: "Klagen gegen Onlinehändler - Wer im Clinch mit Amazon liegt."
Spiegel: "EuGH-Urteil zu Amazon - Onlinehändler müssen nicht zwingend per Telefon erreichbar sein."
Zeit: "25 Jahre Amazon - Wie Amazon lernte, was wir wollen."
Wirtschaftswoche: "Neuware und Retouren - Umweltministerium will Warenvernichtung einschränken."
Golem: "Ebay-Europa-Chef für Verbot von Retourenvernichtung."
Golem: "Quartalsbericht - Amazon verrät versehentlich deutschen Marketplace-Umsatz."
SZ: "Karstadt und Kaufhof - Benko ist am Ziel seiner Träume."

Elektromobilität

BMW meldet Zehntausende E-Mini-Vorbestellungen

Der E-Mini soll nach Angaben von BMW bereits mehrere zehntausend Mal vorbestellt worden sein. Dem Produktionsstart in Oxford einen Tag nach dem geplanten Brexit sieht BMW entspannt entgegen:

BMW hat laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zahlreiche Bestellungen für den Elektro-Mini erhalten, der 2020 auf den Markt kommen soll. Es gebe bereits 45.000 Vorbestellungen für das Elektrofahrzeug, sagte Projektleiterin Elena Eder der Zeitung.   mehr ...

Elektroauto-Kauf wird von Mehrheit abgelehnt

Das Elektroauto wird es in Deutschland schwer haben, sich durchzusetzen. Zwei Drittel der Menschen lehnen es hierzulande ab, sich ein Fahrzeug mit dieser Antriebstechnik zu kaufen. Besonders Personen im mittleren Alter verweigern sich:

Zwei Drittel der Deutschen wollen keine E-Autos fahren, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsinstitut Kantar Emnid für das Magazin Focus durchgeführt hat. Bei der Frage nach der Kaufbereitschaft sagten 66 Prozent der Bundesbürger, dass das nächste Auto, das sie kaufen, "wahrscheinlich" (26 Prozent) oder "mit Sicherheit" (40 Prozent) kein elektrisch betriebenes Fahrzeug sein wird.   mehr ...

Zwischenbilanz zu E-Scootern - Wie sich Elektrostehroller auf Verkehr und Umwelt auswirken

Lösen die E-Scooter das Verkehrsproblem? Sind sie umweltfreundlich? Und wie lang hält ein E-Roller überhaupt? Was sich zwei Monate nach der Zulassung in Deutschland sagen lässt:

Seit Juni sind Elektroscooter in Deutschland zugelassen. Die in zahlreichen Städten zum Verleih angebotenen E-Scooter haben bereits viele Diskussionen ausgelöst: Manche erhoffen sich davon einen Beitrag zur Verkehrswende und nutzen den Roller für den letzten Kilometer, andere ärgern sich über rücksichtslose Fahrer oder achtlos auf dem Gehweg abgestellte Geräte.   mehr ...

 
 

US-Wirtschaft

Quartalsbericht - Uber erwirtschaftet 5,23 Milliarden US-Dollar Verlust

Uber hat den höchsten Quartalsverlust in der Unternehmensgeschichte ausgewiesen. Der Umsatz wächst zugleich so gering wie noch nie zuvor:

Uber hat im zweiten Quartal einen Rekordverlust von 5,23 Milliarden US-Dollar gemeldet. Wie der Transportvermittlungsdienst berichtete, resultiert der Verlust hauptsächlich aus 3,9 Milliarden US-Dollar für aktienbasierte Vergütungen mit dem Börsengang im Mai. Das Unternehmen verlor im gleichen Zeitraum des Vorjahres 878 Millionen US-Dollar.   mehr ...

US-Mobilfunkmarkt - Grünes Licht für die Fusion von T-Mobile und Sprint

Die US-Kartellwächter genehmigen das Zusammengehen von Sprint und T-Mobile unter Auflagen: Die Anbieter müssen sich von Geschäftsteilen trennen.   mehr ...

Trump kritisiert Deutschland für Erdgasimporte aus Russland – aber die USA importieren selbst russisches Öl im Milliardenwert

Ein Blick auf die Rohstoffimporte der USA zeigt jedoch: Die USA kaufen selbst fleißig Rohstoffe aus Russland. Zwar kein Erdgas wie Deutschland, dafür aber Rohöl und weitere Erdölprodukte. Das geht aus Zahlen des amerikanischen Amts für Energiestatistik EIA hervor.   mehr ...

 


Pharmaindustrie / Apotheken

Teuerstes Medikament der Welt - Novartis drohen hohe Kosten wegen manipulierter Medikamententests

Zolgensma ist das teuerste Medikament der Welt – eine Dosis kostet gut zwei Millionen Dollar. Doch offenbar wurden vor der Zulassung in Amerika Daten manipuliert. Novartis beteuert, das ändere nichts an der Wirksamkeit des Medikaments:

Auf den Schweizer Pharmariesen Novartis könnten in den Vereinigten Staaten nach Vorwürfen im Zusammenhang mit manipulierten Testdaten für seine millionenteure Gentherapie hohe Kosten zukommen. Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA wirft dem Konzern aus Basel das Verschweigen manipulierter Testdaten vor der Zulassung von Zolgensma vor – dem mit einem Preis von gut zwei Millionen Dollar je Einmaldosis teuersten Medikament der Welt. Zwar geht die Behörde davon aus, dass die Sicherheit des Mittels zur Behandlung der meist tödlich verlaufenden Erbkrankheit Spinale Muskelatrophie (SMA) bei Kleinkindern nicht beeinträchtigt sei und es auf dem Markt bleiben werde, erklärte die FDA am Dienstag. Sie kündigte aber eine Untersuchung und die Möglichkeit zivil- und strafrechtlicher Konsequenzen an.   mehr ...

Docmorris verliert gegen alteingesessene Apotheker

Der Versandhändler Docmorris ist mit einer Klage auf 14 Millionen Euro Schadenersatz von alteingesessenen Apothekern gescheitert. Das Landgericht Düsseldorf wies am Mittwoch eine Klage des Unternehmens gegen die Apothekerkammer Nordrhein ab (Aktenzeichen 15 O 436/16). Es ging um einstweilige Verfügungen, welche die Apothekerkammer erwirkt hatte und durch die Docmorris im Zeitraum vor 2016 seine Geschäftspolitik hatte ändern müssen. Docmorris hatte zum Beispiel Kunden mit Hotel-Gutscheinen gelockt, dies nach Intervention der stationären Apotheker aber unterlassen.   mehr ...

OLG bestätigt Verbot des ersten Apothekenautomaten von DocMorris

Der bundesweit erste Apothekenautomat in Hüffenhardt bleibt außer Betrieb. Der Betreiber DocMorris unterlag nun auch vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe.   mehr ...

 
 

Deutsche Wirtschaft

Deutsche Industrie - Dieses Auftrags-Plus ist noch keine Trendwende

Die Nachfrage nach deutschen Industrieprodukten ist im Juni überraschend stark gestiegen. So erfreulich die Zahl auf den ersten Blick ist – bei genauem Hinsehen zeigen sich Schwächen:

Der Abschwung der deutschen Wirtschaft ist ungebrochen, doch es gibt auch überraschend belebende Signale. So verzeichnete die Industrie im Juni saisonbereinigt ein Auftrags-Plus von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat, seitdem die Bestellungen im Trend seit rund anderthalb Jahren schrumpfen. Das gab das Statistische Bundesamt am Dienstag bekannt. Der Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe gehört zu den wichtigsten Frühindikatoren für die Konjunktur in den kommenden Monaten.   mehr ...

Analyse der LBBW - Wirtschaft unterschätzt technologischen Wandel

Die Industrie muss ihre Emissionen schneller senken, sonst werden die Klimaziele für 2030 verfehlt, warnt die Landesbank Baden-Württemberg. Das Bankhaus fürchtet, dass die Industrie die Risiken von abrupten Technologiewechseln unterschätzt, und fordert die Unternehmen zu mehr Investitionen auf:   mehr ...

CO2-Kompensation - Ein Drittel der Dax-Konzerne kauft Ausgleichszertifikate

Zehn der 30 Dax-Konzerne kaufen Ausgleichszertifikate bei CO2-sparenden Klimaschutzprojekten. Damit gleichen sie einen Teil ihre eigenen Emissionen aus. Wer die Liste der größten Kompensierer anführt.   mehr ...

 

Zeit: "Wirtschaftspolitik - Deutschland verliert an Attraktivität."
FAZ: "Technologiekonzern Siemens - Bekommt Berlin wieder einen Dax-Konzern?"
Spiegel: "Online-Modehändler Zalando - Aktionäre attackieren Vorstand wegen möglicher Millionenbezüge."
Zeit: "Außenhandel - Brexit treibt Firmen nach Deutschland."
Spiegel: "Gescheiterter Konzernumbau - Thyssenkrupp will 6000 Arbeitsplätze streichen."
FAZ: "Klimaversprechen - Bosch sendet ein starkes Signal."
SZ: "Studie - Deutschland profitiert vom Binnenmarkt wie kein anderes EU-Land."
Heise: "Siemens im Umbruch - Solide Zahlen, Kraftwerksparte soll an die Börse."

Spiele / Medien

Spielzeugindustrie - LEGO dominiert den deutschen Spielwarenmarkt

Die dänische Firma Lego ist mit 509 Millionen Euro der Spielzeughersteller mit dem größten Umsatz auf dem deutschen Markt. Wie die Statista-Infografik zeigt, folgt an zweiter Stelle die deutsche Brandstätter-Gruppe (Playmobil). Auch Märklin ist weiter auf der Liste der umsatzstarken Spielzeughersteller vertreten, obwohl Kinder immer weniger Interesse an Modelleisenbahnen zeigen und das Unternehmen bereits 2009 einmal Insolvenz anmelden musste. Die Firma Steiff, die für ihre Kuscheltiere berühmt ist, stellt zudem auch Ventile her, die einen Großteil des Umsatzes ausmachen.   mehr ...

Infografik: LEGO dominiert den deutschen Spielwarenmarkt | Statista

E-Sport - Kyle "Bugha" Giersdorf ist erster Fortnite-Weltmeister

Bei der ersten Fortnite-WM hat sich der US-Spieler Kyle "Bugha" Giersdorf den Einzel-Titel gesichert. Für den Erfolg bekam er ein Rekordpreisgeld in Höhe von drei Millionen US-Dollar.   mehr ...

Computerspiele - Experten warnen vor Suchtgefahr für Kinder

Viele junge Menschen investieren viel Zeit in Computerspiele. Andere nutzen die in den Spielen angebotenen Shops und geben Geld aus. Eine neue Studie hat untersucht, inwiefern beides abhängig machen kann.   mehr ...

 


Bezahlsysteme / Geldkarten

Bezahlen ohne PIN und Unterschrift - Forscher hacken Visas 50-Euro-Limit

Britische Forscher haben die 30-Pfund- beziehungsweise 50-Euro-Grenze für das kontaktlose Bezahlen mit VISA-Kreditkarten geknackt:

Kontaktloses Bezahlen erfreut sich hierzulande immer größerer Beliebtheit: In den meisten Supermärkten, aber auch in Tankstellen und Restaurants gibt es Terminals, an denen Kunden kleinere Geldbeträge durch simples Vorhalten von Girocards oder Kreditkarten zahlen können. Die Datenübertragung zwischen Karte und Terminal erfolgt via NFC (Near Field Communication); die Eingabe einer PIN oder gar eine Unterschrift erübrigt sich.

Neben Komfort bringt kontaktloses Bezahlen auch Sicherheitsrisiken mit sich: Wer nicht gut auf seine Karte aufpasst, riskiert, dass Kriminelle (schlimmstenfalls einfach im Vorbeigehen) kleinere Geldbeträge abheben. Auch steigert es den ohnehin schon vorhandenen Zeitdruck beim Sperren gestohlener Karten.   mehr ...

Neue EU-Regeln - Was sich künftig beim Bezahlen im Netz ändert

Ob Online-Überweisungen mit TAN oder bezahlen mit Kreditkarte: Geldgeschäfte im Internet sollen sicherer werden. Das Problem: Durch die neuen Regeln wird vieles auch komplizierter.   mehr ...

X-Pay - Deutsche Banken erwägen Zusammenlegung von Zahlungsdiensten

Einem Medienbericht zufolge wollen die deutschen Geldhäuser gegen die Tech-Konzerne ihre eigenen Zahlungsdienste bündeln. Das System wird derzeit unter dem Arbeitstitel X-Pay entwickelt.   mehr ...

 


Großbaustellen

Terminal 2 am BER - Der Berliner Pannen-Flughafen feiert eine neue Halle

Der Berliner Flughafen BER feiert das Richtfest eines neuen Terminals. Zusätzliche sechs Millionen Passagiere sollen hier ab nächstem Jahr fliegen können. Optisch ist die neue Halle kein Highlight:

Am künftigen Hauptstadtflughafen BER wird an diesem Dienstag das Richtfest für ein weiteres Abfertigungsgebäude gefeiert. Das Terminal 2 entsteht direkt am Hauptterminal, dessen Eröffnung seit 2011 auf sich warten lässt. Der Zusatzbau soll in Schönefeld Platz für weitere sechs Millionen Fluggäste im Jahr schaffen.   mehr ...

Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 wird für die Bahn wohl zum Finanzdesaster

3,8 Milliarden Euro des umstrittenen Großprojekts sind noch nicht finanziert. Dabei muss die Bahn gerade jetzt in Pünktlichkeit und Qualität investieren.   mehr ...

Bericht - Keine Garantie mehr Nächster BER-Eröffnungstermin wackelt

Der BER-Albtraum könnte in eine neue Runde gehen. "Spiegel Online" berichtet, der Chef des geplanten Hauptstadt-Flughafens, Engelbert Lütke Daldrup, habe intern den Eröffnungstermin des Airports im Oktober 2020 infrage gestellt. Dieser könne "nicht mehr uneingeschränkt garantiert werden", habe er demnach Anfang April gegenüber den Landesregierungen von Berlin und Brandenburg gesagt. Das gehe aus Unterlagen der Gesellschafterversammlung der Flughafengesellschaft hervor.   mehr ...


Verkehr

Fernbusse - Risiko auf Rädern

Flixbus hat Fernreisen mit dem Bus billig gemacht. Doch den Preis für den Erfolg zahlen oft die Fahrer, wie einige im Gespräch mit dem SPIEGEL beklagen. Sie sagen: Wir müssen länger hinterm Steuer sitzen als erlaubt:

Jeden Tag vertrauen Tausende Kunden dem Anbieter Flixbus. Doch SPIEGEL-Recherchen zeigen: In den Bussen mit der grünen Lackierung arbeiten Fahrer offenbar immer wieder zu lange und unter schlechten Bedingungen, insbesondere Fahrer aus Osteuropa. Die Männer schieben anscheinend lange Schichten für Dumpinglöhne, schuften auch in der Pause oder nach Feierabend, sehen ihre Familien selten.   mehr ...

Blablabus und Pinkbus - Konkurrenten wollen günstiger als Flixbus sein

  • Seit Montag bietet das französische Mitfahr-Unternehmen Blablacar mit der neuen Marke Blablabus auch Reisen mit Langstreckenbussen an.
  • Blablabus geht mit 20 Verbindungen an den Start - und mit Kampfpreisen: Wer bis September bucht, zahlt für manche innerdeutsche Fahrt nur 99 Cent.
  • Und der bisherige Marktfüher Flixbus bekommt noch mehr Konkurrenz: Von Juli an schickt das Start-up Pinkbus Fahrzeuge zwischen München, Berlin und Düsseldorf auf die Reise.   mehr ...

Flixbus kauft Eurolines - Der grüne Riese wird immer größer

In Deutschland ist Flixbus schon fast Monopolist, im europäischen Verkehr übernimmt das Unternehmen nun einen Konkurrenten. An die Börse wollen die Münchner mit den grünen Bussen aber erstmal nicht.   mehr ...

 
 
Der Freitag: "Flixbus - Bahn frei."

Öl- / Gaswirtschaft

Ostsee-Pipeline - Betreiber von Nord Stream 2 klagt gegen EU

Im April hatten die EU-Staaten im Streit über die Gaspipeline Nord Stream 2 einen Kompromiss erzielt und die europäische Gasrichtlinie geändert. Doch das Betreiberunternehmen will das nicht hinnehmen:

Die Aktiengesellschaft hinter der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 hat gegen die geänderte EU-Gasrichtlinie eine Nichtigkeitsklage beim Gericht der Europäischen Union eingereicht. Die Änderung der Gasrichtlinie sei eindeutig mit dem Ziel entworfen worden, die Nord Stream 2 zu benachteiligen und zu behindern, teilte das dem russischen Staatskonzern Gazprom gehörende Unternehmen mit. Dies stelle einen Verstoß gegen die EU-Rechtsgrundsätze der Gleichbehandlung und Verhältnismäßigkeit dar.   mehr ...

Pipeline Trans Mountain - Kanada stimmt umstrittener Pipeline-Erweiterung zu

Die kanadische Regierung hat der umstrittenen Erweiterung der Ölpipeline Trans Mountain zugestimmt. Premierminister Justin Trudeau kündigte am Dienstag an, mit den Arbeiten solle im Sommer begonnen werden. Zur Begründung führte er an, der Export von Erdöl nach Asien verringere die Abhängigkeit Kanadas vom amerikanischen Markt. Außerdem sei der Transport von Erdöl in einer Pipeline sicherer als mit Zügen.   mehr ...

Bodenschätze in Texas - Die Schlacht um Amerikas größtes Ölfeld

Die amerikanischen Ölriesen drängen ins texanische Permbecken und liefern sich eine Übernahmeschlacht um die Anteile am zweitgrößten Öl- und Gasvorkommen der Welt. Sinkende Ölpreise und mögliche Auflagen der Klimapolitik schrecken sie nicht.   mehr ...

 


Luftfahrt / Flugverkehr

Boeing 737 Max - Die ungewisse Rückkehr des Unglücksfliegers

Mit tiefroten Halbjahreszahlen gibt der weltgrößte Flugzeughersteller Boeing seinen Investoren Klarheit über die Belastungen durch die Abstürze und die Pannenserie um seinen Bestseller 737 Max. Doch für Reisende und Fluglinien sorgen mehrere Hürden für anhaltende Ungewissheit, wann und wie es weiter geht:

Wenn Boeing-Chef Dennis Muilenberg und sein Finanzvorstand Greg Smith am Mittwoch die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2019 vorstellen, werden sie deutliche Erleichterung zeigen. Rund vier Monate litten sie unter der Unsicherheit, wie sehr es sie und ihr Unternehmen am Ende belastet, dass die Aufsichtsbehörden ihr wichtigstes Modell 737 Max im März nach zwei Abstürzen mit einem weltweiten Flugverbot stilllegten. Nun können die für ihre klare Aktionärsorientierung bekannten Manager die finanziellen Folgen benennen: Allein im zweiten Quartal wurden fünf Milliarden Dollar dafür zurückgestellt. Analysten erwarten, dass Boeing die durch hastige Innovationen und fragwürdiges Management beförderten Unfälle mit fast 350 Opfern insgesamt bis zu acht Milliarden Dollar kosten werden. Davon dürfte freilich der amerikanische Steuerzahler mehr als eine Milliarde übernehmen, weil Boeing die Abgabenlast um diese Kosten kürzen darf.   mehr ...

Von Flugscham nichts zu spüren - Easyjet und Lufthansa verzeichnen steigende Buchungen

Trotz anhaltender Proteste und Diskussionen rund um den Klimaschutz spürt die Billig-Airline Easyjet nach eigenen Angaben noch keine Auswirkungen auf die Buchungszahlen. „Wir schauen im Gesamtjahr auf rund 90 Millionen Passagiere und erwarten auch in diesem Jahr erneut Wachstum“, sagte Deutschland-Chef Stephan Erler der Deutschen Presse-Agentur. „Einen Zusammenhang mit der Klimadebatte können wir deshalb nicht feststellen.“   mehr ...

American Airlines wird größter Kunde für neuen Airbus-Langstreckenjet

Die weltgrößte Fluggesellschaft American Airlines hat 50 Maschinen des neuen Airbus Langstreckenjets A321XLR bestellt. Das teilte Airbus auf der Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris mit. Damit nimmt das US-Unternehmen die bisher meisten Maschinen des neuen Typs ab.   mehr ...

 

Weiteres Spiegel: "Flugzeugbauer in der Krise - Boeing muss wegen 737-Debakel Milliarden abschreiben."
FAZ: "Amerikanische Luftfahrtbehörde - Neues Problem bei der Boeing 737 Max entdeckt."
Wirtschaftswoche: "Umstrittener 5-Punkte-Plan - Wie Spohr Eurowings auf den Kopf stellt."
Zeit: "Boeing schließt erstmals seit Absturz von 737 Max Verkaufsvorvertrag."
Zeit: "Flugpreise - Billigflüge werden mehr und günstiger."
n-tv: "Brisante EU-Studie - Steuer auf Flugbenzin brächte Milliarden."
Heise: "Boeing wusste seit 2017 von Problem mit Unglücksflieger 737 Max."
Spiegel: "Streit über Beihilfen für Boeing und Airbus - Profitiert China von der Luftfahrtkrise?"
Manager Magazin: "Neuer Medienbericht über den Flugzeugbauer - Mängel im Dreamliner-Werk? Druck auf Boeing steigt."
Manager Magazin: "Nach Germania und Air Berlin - Aus für den nächsten Billigflieger - Wow Air stellt Betrieb ein."
Wirtschaftswoche: "Ryanair schließt erstmals Tarifvertrag in Deutschland ab."
Golem: "Das erste elektrische Linienflugzeug soll bald starten."
Spiegel: "Insolvente Fluglinie - Germania-Rettung ist gescheitert."
Zeit: "Boeing 737 Max - Abgestürzte Lion-Air-Maschine hatte technisches Problem."
Zeit: "Flugsicherheit - EU sperrt Luftraum für Boeing 737 Max 8."