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Afrika

Schwere Vorwürfe - Libyen bricht Beziehungen zu Frankreich ab

Libyens abtrünniger General Haftar nimmt die Hauptstadt Tripolis weiter unter Beschuss. Die dort ansässige Regierung wackelt, es droht ein Bürgerkrieg. Inmitten dieser undurchsichtigen Gemengelage werden schwere Vorwürfe in Richtung Frankreich laut:

Die von der UNO unterstützte Einheitsregierung in Libyen hat Frankreich beschuldigt, den abtrünnigen General Chalifa Haftar zu unterstützen. Innenminister Fathi Basch Agha kündigte als Folge den Abbruch aller Beziehungen seines Ministeriums zu Frankreich an. Ein Vertreter des französischen Außenministeriums wies die Vorwürfe als "völlig unbegründet" zurück.   mehr ...

Massenproteste - Malis Regierung tritt geschlossen zurück

Angesichts der sich verschlechternden Sicherheitslage in Mali räumen alle Kabinettsmitglieder ihre Posten. Sie kommen damit einem Misstrauensvotum des Parlaments zuvor:

Die Regierung des westafrikanischen Krisenlandes Mali unter Ministerpräsident Soumeylou Boubèye Maiga ist zurückgetreten. Präsident Ibrahim Boubacar Keita habe das am Donnerstag eingereichte Rücktrittsgesuch des Regierungschefs und seines Kabinetts angenommen, teilte das Präsidialbüro in der Nacht zu Freitag über Twitter mit. Ein Nachfolger für Maiga und eine neue Regierung würden in Kürze ernannt - „nach Beratungen mit allen politischen Kräften der Mehrheit und der Opposition“.   mehr ...

Nach erneutem Machtwechsel - Militärführung im Sudan will zivilen Regierungschef einsetzen

Der militärische Übergangsrat im Sudan versucht, sich mit der Opposition auf eine vorläufige Regierung zu verständigen. Die Anführer der anhaltenden Massenproteste fordern jedoch eine Regierung ohne Vertreter des alten Regimes.   mehr ...

 

Der Freitag: "Ein Schritt Richtung Zukunft: Wie Blockchain und Internet der Dinge dem Kontinent auf die Sprünge helfen könnten."
FAZ: "Freihandelszone & Militärhilfe - Ein „Marshall-Plan“ für Afrika: Afrika soll ein Schwerpunkt der deutschen G-20-Präsidentschaft sein. Das sind die Kernthemen für Entwicklungsminister Müller."

International News

Erste Hochrechnungen - Präsident Joko Widodo gewinnt die Wahl in Indonesien

Joko Widodo steht laut ersten Hochrechnungen vor der Wiederwahl. Der Präsident gilt als Reformer und "Obama Indonesiens":

Bei der Präsidentschaftswahl in Indonesien zeichnet sich ein klarer Sieg von Amtsinhaber Joko Widodo, auch "Jokowi" genannt, ab. Laut Nachwahlbefragungen vom Mittwoch kann Widodo mit rund 55 Prozent der Stimmen rechnen. Sein Herausforderer Prabowo Subianto kommt demnach auf 44 Prozent. Alle Wahlforscher sahen den Präsidenten nach Schließung der Wahllokale klar vorn. Damit steht Jokowi vor einer weiteren fünfjährigen Amtszeit.   mehr ...

Indonesien 18.000 Inseln, 193 Millionen Wähler - und abgestimmt wird per Nagel

Ein früherer Möbelhändler und ein Ex-General kämpfen um den Spitzenposten im größten muslimischen Staat der Welt. Die logistischen Herausforderungen sind gewaltig. Der Überblick zur Wahl in Indonesien.   mehr ...

Parlamentswahl in Indien - 900 Millionen Wähler, sechs Wochen Zeit

In Indien hat die knapp sechs Wochen dauernde Parlamentswahl begonnen. Abgestimmt wurde am ersten Tag der Wahl zunächst in 91 Wahlbezirken in 18 Bundesstaaten und zwei sogenannten Unionsterritorien. Die Wahl findet in sieben Phasen statt und dauert bis zum 19. Mai. Ausgezählt wird am 23. Mai. Etwa 900 Millionen Menschen sind in der bevölkerungsreichsten Demokratie der Welt wahlberechtigt. Sie können in etwa einer Million Wahllokale über 543 Sitze im Unterhaus des Parlaments abstimmen.   mehr ...
 
 
 

Internat. Organisationen

Weltgesundheitsorganisation - Zahl der Masernfälle weltweit um 300 Prozent gestiegen

2019 haben sich mindestens 112.000 Menschen weltweit mit Masern infiziert - viermal so viele wie im Vorjahreszeitraum. Dabei sollte die Krankheit längst ausgerottet sein:

Die einen wollen ihre Kinder nicht impfen lassen, die anderen haben nicht genügend Geld für den Wirkstoff: Die Zahl der Masernfälle ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) drastisch gestiegen. Die Zahl der von Januar bis März gemeldeten Fälle liege viermal so hoch wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres.   mehr ...

München - Was von der Sicherheitskonferenz 2019 in Erinnerung bleibt

Gräben zwischen den USA und Deutschland, Konflikte mit Russland und China: Die Sicherheitskonferenz 2019 war – wieder einmal – eine Konferenz voller Spannungen. Was bleibt in Erinnerung?   mehr ...

Rede von Angela Merkel - Fast so etwas wie ein Vermächtnis

  • In ihrer Rede auf der 55. Münchner Sicherheitskonferenz verzichtet die Kanzlerin auf versteckte Botschaften und technokratische Schachtelsätze.
  • Die Chinesen fordert sie auf, sich an der Abrüstung zu beteiligen. Die USA kritisiert sie für die möglichen Strafzölle auf deutsche Autos.
  • Merkel sorgt für einen Moment, den es in der Geschichte der Siko vergleichsweise selten gibt - und bekommt am Ende stehenden Applaus.   mehr ...

 


US-Politik / Gesellschaft

Abschiebungen - Donald Trump will Migranten in Sanctuary Cities deportieren

Zuwanderer aus dem Süden sollen in flüchtlingsfreundliche Städte geschafft werden, fordert der US-Präsident. Seine Grenzbehörden halten den Plan für sinnlos und teuer:
 
US-Präsident Donald Trump attackiert sogenannte Zufluchtsstädte (Sanctuary Cities) in seinem Land. Erst wollte er Städten und Gemeinden in den USA, die bedingungslos Einwanderer und Geflüchtete aufnehmen, staatliche Unterstützungen streichen. Nachdem er damit scheiterte, droht er nun, Asylsuchende von der Südgrenze des Landes direkt in solche Zufluchtsorte schaffen zu lassen. Da die Demokraten nicht gewillt seien, "unsere sehr gefährlichen Einwanderungsgesetze zu ändern", überlege man, illegale Migranten nur noch in Sanctuary Cities zu bringen, twitterte der US-Präsident.   mehr ...
 

Der Präsident tauscht die Ministerin für Heimatschutz und den Chef des Secret Service aus – weitere Entlassungen im Ministerium sind wahrscheinlich. Trump und Berater Stephen Miller suchen nun Nachfolger, die ihre Agenda gegen Migranten durchsetzen.   mehr ...

Chicagos neue Bürgermeisterin - Die neue Hoffnung

Als erste schwarze und homosexuelle Frau regiert Lori Lightfoot künftig Chicago – Amerikas Stadt mit den meisten Morden. Eine ihrer schwierigen neuen Aufgaben ist auch der Kampf gegen die Vorurteile des Präsidenten.   mehr ...

 
 

Israel / Nahost-Konflikt

Nach der Parlamentswahl in Israel - Netanyahu hat gesiegt - und muss trotzdem bangen

Fast alle Stimmen in Israel sind ausgezählt - und Benjamin Netanyahu könnte bald erneut Premier werden. Aber: Ihm drohen drei Anklagen. Möglicherweise wird seine fünfte Amtszeit verkürzt:

Schlacht gewonnen, Krieg verloren: Ex-Generalstabschef Benny Gantz hat bei der israelischen Knessetwahl Premier Benjamin Netanyahu nicht eindeutig schlagen können. Der Politik-Neuling kommt zwar nach Auszählung von mehr als 97 Prozent der Stimmen auf 35 Sitze im Parlament und damit auf genauso viele wie der erfahrene Amtsinhaber.   mehr ...

Vor Wahl in Israel - Netanjahu will Siedlungen im Westjordanland annektieren

Wenige Tage vor der Wahl verkündet Israels Regierungschef, dass er „Souveränität“ in dem Palästinensergebiet ausüben werde, sollte er wiedergewählt werden. Auch für einen Friedensplan wolle er dort „nicht eine einzige Person“ abziehenen.   mehr ...

Streit um Anerkennung - UN-Sicherheitsrat verurteilt Trumps Entscheidung zu Golanhöhen

Nach der Anerkennung der israelischen Annexion der Golanhöhen durch Präsident Donald Trump sind die Vereinigten Staaten im UN-Sicherheitsrat unter Beschuss geraten. Selbst Großbritannien als engster Verbündeter der Amerikaner sprach am Mittwoch bei der von Syrien beantragten Dringlichkeitssitzung in New York von einem Verstoß gegen die UN-Resolution 497, die die Annexion für „null und nichtig“ erklärt. Auch die anderen in dem Gremium vertretenen Staaten, darunter Deutschland und Belgien, verurteilten das einseitige Vorgehen Washingtons.   mehr ...

 


Nato

70 Jahre NATO - Was die NATO-Staaten fürs Militär ausgeben

Die Außenminister der Nato-Staaten treffen sich heute in Washington, um den 70. Jahrestag der Nato-Gründung zu begehen. Zu feiern gibt es für das Bündnis allerdings zurzeit wenig - insbesondere für Mitgliedsland Deutschland nicht. So hat Donald Trump die BRD erneut wegen der aus Sicht der USA zu niedrigen Verteidigungsausgaben gerügt:

Wie die Statista-Grafik mit aktuellen Daten der
Nato zeigt, gibt Deutschland aktuell rund 51 Milliarden US-Dollar für seine Verteidigung aus. Damit steht die BRD zwar an vierter Stelle der größten Geldgeber der Nato, hinter Frankreich, Großbritannien und dem mit Abstand größten Finanzier USA. Doch von den angestrebten zwei Prozent am BIP der Militärausgaben ist Deutschland mit 1,2 Prozent noch immer weit entfernt. Aktuell halten dieses Ziel von den 29 Mitgliedsstaaten außer den USA nur Großbritannien, Polen, Griechenland ein, außerdem die Slowakei und die baltischen Staaten Estland und Lettland.

Die Nato wurde am 4. April 1949 gegründet, um die Sicherheit der Mitgliedsstaaten und die weltweite Stabilität zwischen
Westen und Osten zu gewährleisten. In den letzten Jahren ist das Bündnis jedoch in eine schwere Krise gerutscht, unter anderem da Donald Trump die Nato generell in Frage stellt.   mehr ...
 
Infografik: Was die NATO-Staaten fürs Militär ausgeben | Statista

INF-Vertrag - Stoltenberg: Keine neuen Atomwaffen in Europa

  • Nach dem Ausstieg der USA aus dem INF-Abrüstungsvertrag ist laut Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg nicht geplant, neue Atomwaffen in Europa zu stationieren.
  • Die Nato habe viele andere mögliche Optionen, auf den umstrittenen russischen Marschflugkörper 9M729 zu reagieren.
  • Bundesaußenminister Heiko Maas rief unterdessen zu einer neuen weltweiten Abrüstungsinitiative auf.   mehr ...

Nato-Manöver Trident Juncture - Glaubwürdige Abschreckung

In Norwegen übt die Nato beim größten Manöver seit einer Generation die Abwehr eines Angriffs. Die Bundeswehr ist dabei – und erstaunlich gut ausgerüstet. Endlich können die Soldaten zeigen, was sie können.   mehr ...


Internationaler Terror

Passentzug - Deutsche IS-Kämpfer verlieren Staatsbürgerschaft

Dschihadisten mit doppelter Staatsangehörigkeit soll künftig der deutsche Pass entzogen werden können. Das Bundeskabinett billigte ein entsprechendes Gesetz:
 
Kämpft ein volljähriger Deutscher für eine Terrormiliz wie den "Islamischen Staat" (IS), soll er die Staatsbürgerschaft verlieren. Voraussetzung für den Passentzug ist aber, dass der Betroffene noch mindestens eine weitere Staatsbürgerschaft besitzt – Deutschland entlässt niemanden in die Staatenlosigkeit. Das Bundeskabinett verabschiedete einen entsprechenden Gesetzentwurf. Durch ihre Teilnahme an Kampfhandlungen für eine Dschihadistenmiliz im Ausland brächten die Betroffenen zum Ausdruck, dass sie sich von Deutschland und seiner grundlegenden Werteordnung abgewandt hätten, heißt es zur Begründung.   mehr ...

Terrormiliz IS verliert letzte Bastion in Syrien

  • 2014 überrannte der IS die irakische Millionenstadt Mossul und erreichte den Höhepunkt seiner Macht.
  • Mit dem Fall des Ortes Baghus hat er sein gesamtes Herrschaftsgebiet verloren.
  • Damit erreicht der Krieg gegen den IS in Syrien und im Irak nach fast fünf Jahren sein vorläufiges Ende.   mehr ...

Gefangene IS-Kämpfer - Kurden überstellen 280 Dschihadisten an den Irak

Die kurdisch-arabische Allianz SDF in Syrien hat erste Gefangene der Terrorgruppe "Islamischer Staat" ausgeliefert. Wie der Irak meldet, habe man 280 Dschihadisten übernommen, darunter wohl auch Europäer.   mehr ...

 

Weiteres FAZ: "Rücknahme von IS-Gefangenen? Kurden widersprechen Trump."

Spiegel: "Rückholung deutscher IS-Kämpfer - Kurden fordern internationale Sondergerichte in Syrien."

Zeit: "Innenministerium nennt Bedingungen für Rücknahme von IS-Kämpfern."

Zeit: "Anschlag auf Touristenbus - Ägyptische Polizei tötet zahlreiche mutmaßliche Terroristen."

Spiegel: "Opfer des IS im Irak - Rund 12.000 Leichen in Massengräbern entdeckt."

Tagesschau: "UN-Bericht - Bis zu 30.000 IS-Kämpfer im Irak und in Syrien."

Zeit: "Sami A. - Gefährder gefährden jetzt Tunesien."

NZZ: "Neue Terrorwelle des IS in Syrien."

Heise: "Europol meldet schweren Schlag gegen IS-Onlinepropaganda – Zweifel an Erfolg."

Spiegel: "Islamismus - Hunderte Extremisten beantragten Asyl."

Spiegel: "Kassensturz beim "Islamischen Staat" - Die Ölquellen sind weg, der Geldschrank ist voll."

Zeit: "Islamischer Staat - An der Heimatfront."

n-tv: "41 muslimische Länder beteiligt - Saudi-Arabien startet Antiterror-Koalition."

SZ: "Syrien und Irak - Was vom "Islamischen Staat" übrig bleibt."

SZ: "Islamismus - Wo sind die deutschen IS-Kämpfer."

n-tv: "Waffenruhe für Terroristen - Der "unverzeihliche" Deal mit dem IS."

Zeit: "Antiterrorkampf - Mit der Strahlenkanone gegen Terroristen."

Zeit: "Marokko - Eine unkalkulierbare Gefahr."

Zeit: "Nahost - Libanesische Armee greift IS an."

NZZ: "Islamistische Terrormiliz Boko Haram - «Sie sagten, wenn wir den Knopf drücken, explodiert die Bombe und wir kommen automatisch in den Himmel»."

n-tv: "Miliz ändert GeschäftsmodellWie der IS finanziell vorgesorgt hat."

Zeit: ""Islamischer Staat" - Kalifat ohne Staat."

Zeit: ""Islamischer Staat" - Mossuls Eroberung ist nicht der Anfang vom Ende."

Spiegel: "Kampf gegen Terrormiliz - US-Militär meldet Tod von IS-Medienchef."

FAZ: "Attentäter von London - Imame verweigern Beerdigungszeremonie."

FAZ: "Doku zu Kampf gegen den Terror - Desaster mit Ansage."

n-tv: "Russland bombardiert fliehende IS-Truppen."

n-tv: "Europol entdeckt neue Plattform - IS baut eigenes soziales Netzwerk auf."

SRF.ch: "US-Angriff in Afghanistan - «Mutter aller Bomben» tötet 36 IS-Kämpfer."

Zeit: "Islamischer Staat" - Palmyra wieder vollständig in syrischer Hand."

FAZ: "EY-Studie - Dem „Islamischen Staat“ geht das Geld aus."

Spiegel: "Exklusive Recherche zum Islamischen Staat - So arbeitet die IS-Propagandaabteilung."

NZZ: "Kampf gegen den IS in Syrien - Brutaler Mord an türkischen Soldaten."

SZ: "Islamischer Staat" - Das IS-Kalifat schrumpft."


Todesstrafe

Oberstes Gericht der USA - Keine Garantie für "schmerzfreie" Hinrichtung

Ein verurteilter Mörder in den USA darf mit der Giftspritze hingerichtet werden - obwohl das für ihn möglicherweise qualvoll wird. Die Richter des obersten Gerichts waren sich in dem Fall uneinig:

Die US-Verfassung garantiert Todeskandidaten keinen "schmerzfreien Tod". Das hat der Supreme Court, das oberste Gericht der Vereinigten Staaten, mit fünf zu vier Stimmen entschieden. Damit überstimmten die konservativen Richter ihre liberalen Kollegen.   mehr ...

Homosexuellen droht in Brunei die Steinigung

Der südostasiatische Kleinstaat führt die Todesstrafe für gleichgeschlechtlichen Sex ein. Auch Diebe müssen mit einer grausamen Strafe rechnen:
 
Trotz internationaler Kritik führt der südostasiatische Kleinstaat Brunei die Todesstrafe für gleichgeschlechtlichen Sex ein. Wenn homosexuellen Partnern gemeinsamer Geschlechtsverkehr nachgewiesen wird, droht ihnen künftig, dass sie zu Tode gesteinigt werden. Auf Beschluss der Regierung werden die Strafgesetze entsprechend verschärft, der autoritär herrschende Sultan Hassanal Bolkiah billigte das. Grundlage ist die Scharia, die islamische Rechtsprechung. Davon bedroht sind auch Ausländer.   mehr ...

USA - Gouverneur von Kalifornien will Moratorium für Hinrichtungen

Der Gouverneur des US-Bundesstaates Kalifornien, Gavin Newsom, will ein Moratorium für Hinrichtungen einführen. Die Todesstrafe widerspreche den Werten Kaliforniens, heißt es in für Mittwoch geplanten Äußerungen des demokratischen Gouverneurs, die vorab veröffentlicht wurden. Der 51-Jährige hatte das Gouverneursamt im Januar angetreten. Er ist seit Langem ein Gegner der Todesstrafe. Das Töten eines Menschen sei schlicht "falsch", sagt er.   mehr ...


Naher - / Mittlerer Osten

Geldgeber sagen sieben Milliarden Dollar für Syrien zu

Der Aufstand gegen Syriens Präsident Baschar al-Assad jährt sich an diesem Freitag zum achten Mal. Vor diesem Hintergrund sagten internationale Geldgeber auf einer Geberkonferenz in Brüssel nun fast sieben Milliarden Dollar zur Unterstützung syrischer Bürgerkriegsflüchtlinge zu. Das teilte der EU-Kommissar für humanitäre Hilfe, Christos Styliades, mit.

Die Summe liegt allerdings unter den 8,8 Milliarden Dollar, die nach UN-Angaben benötigt werden. Demnach wären 3,3 Milliarden Dollar für die Menschen in Syrien und 5,5 Milliarden Dollar für Flüchtlinge in den Nachbarländern notwendig.   mehr ...

Truppenabzug - USA fordern Schutz für Kurden in Syrien

Die US-Regierung will ihr Militär so lange in Syrien behalten, bis die Türkei sich zum Schutz der Kurden verpflichtet. Der Truppenabzug könnte sich deshalb verzögern.   mehr ...

Bürgerkrieg im Jemen - Rebellen beginnen mit Rückzug aus Hafen von Hudaida

Die Rebellen im Jemen haben nach Angaben der Vereinten Nationen (Uno) mit dem Rückzug aus dem Hafen von Hudaida begonnen. Wie ein Uno-Vertreter am Samstag sagte, verließen die ersten Kämpfer der Huthi-Rebellen um Mitternacht den strategisch wichtigen Hafen am Roten Meer.   mehr ...

 
 
Weiteres Tagesschau: "Syrien nach dem US-Abzug - Moskau und Ankara wollen kooperieren."
Zeit: "Syrien - Syrische Kurden bitten Assad um Beistand gegen die Türkei."
Spiegel: "Macrons Syrienpolitik - Der letzte Verbündete der Kurden."
n-tv: "UN-Sicherheitsrat beschließt Beobachtermission für Jemen."
SZ: "Kurden in Nordsyrien - Plötzlich allein im Kampf gegen den IS."
Zeit: "USA ziehen Truppen aus Syrien ab."
FAZ: "Bürgerkrieg im Jemen : Die Konfliktparteien sitzen wieder an einem Tisch."

Rüstung / Militärische Konflikte

Sipri-Studie Das sind die größten Waffenlieferanten der Welt

Der Waffenhandel boomt weltweit. Zu diesem Schluss kommt das Sipri-Friedensforschungsinstitut. Die Lieferanten sitzen oft in den USA und Europa. Wer kauft - wer verkauft?

Fünf Staaten kommen für drei Viertel aller Waffenausfuhren weltweit auf. Zu diesem Ergebnis kommt das schwedische Friedensforschungsinstitut Sipri in seiner jüngsten Studie. Demnach standen die USA, Russland, Frankreich, Deutschland und China in den Jahren 2014 bis 2018 hinter 75 Prozent aller Waffenexporte weltweit.    mehr ...

Waffenhersteller - Kalaschnikow setzt auf die Kamikaze-Drohne

Der Rüstungshersteller aus Russland hat eine preiswerte Ein-Mal-Drohne entwickelt. Sie soll „völlig neue Kampfoperationen“ möglich machen. Militärs fürchten, dass sie in falsche Hände geraten könnte.   mehr ...

#GermanArms - Das Geschäft mit dem Krieg

Trotz aller Dementis der Bundesregierung: Die Koalition aus Saudis und Emiratis nutzt aus Deutschland gelieferte Kriegsschiffe, Waffenstationen und Panzertechnologie im Jemen. Das belegen Recherchen des vom stern mitgetragenen Recherchebündnis #GermanArms.   mehr ...

 

Correctiv.org: "Rheinmetall duckt sich weg."

China

Überwachungstechnik macht persönliche Daten öffentlich

6,8 Millionen Aufenthaltsorte in 24 Stunden: Eine chinesische Überwachungsfirma erfasst die Standorte mittels Gesichtserkennung und speichert sie in einer Datenbank - die öffentlich einsehbar war:

Menschen mittels Gesichtserkennung auf ihrem Weg zur Arbeit, zum Kindergarten oder zur Polizeistation verfolgen: Die chinesische Firma Sensenets hat sich darauf spezialisiert und will Personen auch in Menschenmengen am Gesicht wiedererkennen können. Die Datenbank, in der sie die Bewegungsprofile und etliche persönliche Daten ihrer Ziele speichert, war für jeden öffentlich zugänglich im Internet, wie das Online-Magazin Cnet berichtet. Entdeckt hatte die Datenbank der Sicherheitsforscher Victor Gevers.   mehr ...

Chinas Präsident Xi droht Taiwan mit gewaltsamer Rückeroberung

70 Jahre nach der Staatsgründung sieht die Volksrepublik Taiwan als abtrünnigen Landesteil. Für die „Wiedervereinigung“ würde Xi gar Gewalt anwenden.   mehr ...

 


Weltgeschichte

Weimarer Republik - Einst verdammt, jetzt gewürdigt

Vor 100 Jahren wurde die Weimarer Verfassung beschlossen. Sie galt vielen als Konstruktionsfehler – der Fokus lag auf dem Untergang der Republik. Doch heute erfährt sie eine ungeahnte Wertschätzung.

Die Zukunft steht in einem Weimarer Hotel in einem Glaskasten, der Bundespräsident beugt sich darüber. „Aha“, sagt Frank-Walter Steinmeier und blickt auf ein Modell, das wie eine Symbiose aus griechischem Tempel und Parkhaus aussieht. Es zeigt das künftige „Haus der Weimarer Republik“, das wenige hundert Meter entfernt im Zentrum der Stadt errichtet wird. Ein Haus des Erinnerns an die erste deutsche demokratische Verfassung soll es werden, aber auch ein Forum für Demokratie.   mehr ...

Islamische Revolution in Iran - Die Tage der Morgenröte

Die islamische Revolution in Iran veränderte den ganzen Nahen Osten. Mit ihr begann ein neuer Abschnitt in der Geschichte der Region:

Das Jahr 1979 war für den Nahen Osten ein annus horribilis. Es hat die Region verändert wie kein anderes Jahr seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Zunächst stürzte zu Jahresbeginn in Iran eine Massenbewegung, wie sie der Nahe Osten bis dahin nicht erlebt hatte, den Schah. Mit der Rückkehr des Ajatollahs Chomeini aus dem französischen Exil nach Teheran am 1. Februar war das Ende einer 2500 Jahre alten Monarchie besiegelt. Gegen Ende des Jahres besetzten am 1. November sunnitische Extremisten die Große Moschee von Mekka, den heiligsten Ort des Islams, und am 25. Dezember begann die Sowjetunion die Invasion in Afghanistan. Zusammen entwickelten diese drei Ereignisse eine solche Wucht, dass ein neuer Abschnitt in der Geschichte des Nahen Ostens begann.   mehr ...

Es war Völkermord - Gericht verurteilt Rote-Khmer-Anführer

Unter ihrer Schreckensherrschaft stirbt fast ein Viertel der Bevölkerung Kambodschas - an Zwangsarbeit, Hungersnöten, Folter und Hinrichtungen. Nun werden erstmals Vertreter des Rote-Khmer-Regimes wegen Völkermords verurteilt.   mehr ...