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US-Politik

Salman"verantwortlich für Mord" - US-Senat widersetzt sich Trumps Kurs zu Saudi-Arabien

Der US-Senat sieht die Schuld für den Tod Khashoggis beim saudischen Kronprinzen. Brisant daran: Der Senat wird von Republikanern dominiert - der Partei des Präsidenten. Trump hat Bin Salmans Beteiligung stets angezweifelt:

Der US-Senat hat in einer Resolution den saudiarabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman einstimmig als "verantwortlich für den Mord" an dem Journalisten Jamal Khashoggi bezeichnet. Mit ihrem Beschluss stellte sich die Kongresskammer frontal gegen US-Präsident Donald Trump, der die Beteiligung des mächtigen Thronfolgers an dem Verbrechen anzweifelt. Der von Trumps Republikanischer Partei dominierte Senat befürwortete auch ein Ende der US-Unterstützung für den saudiarabischen Militäreinsatz im Bürgerkrieg im Jemen.   mehr ...

US-Regierung - Donald Trump holt früheren Justizminister erneut ins Amt

Einen Monat nach der US-Kongresswahl hat Präsident Donald Trump Neubesetzungen auf zwei Schlüsselposten seiner Regierung bekannt gegeben. Neuer Justizminister soll William Barr werden. Er hatte das Amt bereits Anfang der Neunzigerjahre unter dem kürzlich verstorbenen Ex-Präsidenten George H. W. Bush inne. Als neue Botschafterin bei den UN nominierte er Heather Nauert, die bisherige Sprecherin des Außenministeriums.   mehr ...

Rede des US-Außenministers in Brüssel - Pompeo will internationale Institutionen "reformieren oder eliminieren"

Zuerst Amerika, dann der Rest der Welt - was das Motto von US-Präsident Donald Trump bedeutet, hat sein Außenminister Mike Pompeo jetzt in einer Grundsatzrede in Brüssel ausbuchstabiert. Für Instabilität in der Welt sind demnach China, Russland und Iran verantwortlich. Institutionen wie die Vereinten Nationen, der Internationale Strafgerichtshof oder die EU sollten nur überleben, wenn sie die Interessen und Werte der "freien Welt" vertreten. Und das sind in erster Linie die Interessen der USA, so Pompeos kaum verhüllte Botschaft.   mehr ...

 


Internat. Organisationen

Flüchtlingspakt - Erst lesen, dann hetzen

Der Streit um den Migrationspakt ist kaum verstummt, da wettert die AfD gegen den nächsten UN-Pakt – obwohl der die Zahl der Flüchtlinge sogar senken könnte:
 
Am Montag war ein guter Tag. Für Migranten auf der ganzen Welt. Und für die Debattenkultur in Deutschland. In Marrakesch haben die allermeisten Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen den sogenannten Migrationspakt angenommen, jene Vereinbarung, die die Rechte von Arbeitsmigranten stärken und die oft miserablen Bedingungen, unter denen sie leben, verbessern soll. Monatelang war darüber gestritten worden und wer die Bundestagsdebatten der vergangenen Wochen verfolgte, konnte zeitweise den Eindruck gewinnen, Deutschland habe keine anderen Probleme als diesen Pakt.   mehr ...

UN-Migrationspakt angenommen

Die internationale Staatengemeinschaft hat am Montag in Marrakesch den UN-Migrationspakt offiziell angenommen. Nasser Bourita, Präsident der Konferenz, verkündete die Verabschiedung des bereits ausgehandelten Dokuments zur besseren Bewältigung der weltweiten Migration am Montag in Marrakesch.   mehr ...

Ein humanitäres Visum könnte Leben retten

Vor 70 Jahren, am 10. Dezember 1948, verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen ein bahnbrechendes, geradezu revolutionäres Dokument: die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Doch noch ist es lebensgefährlich, es in Anspruch zu nehmen.   mehr ...

 


Rüstung / Militärische Konflikte

Waffen - Weltweite Rüstungsproduktion legt zu

Staaten auf der ganzen Welt bauen mehr Kriegswaffen. Laut einer Untersuchung des Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri bleiben die Vereinigten Staaten der mit Abstand größte Rüstungsproduzent.

Die weltweite Produktion von Rüstungsgütern ist 2017 zum dritten Mal nacheinander gestiegen. Wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri mitteilte, belief sich der Verkauf von Waffen- und Militärdiensten der 100 weltweit größten Rüstungsunternehmen im vergangenen Jahr auf 398,2 Milliarden US-Dollar (350 Mrd. Euro). Das waren 2,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor.   mehr ...

INF-Vertrag - Die Zeit der Rüstungskontrolle könnte bald vorbei sein

Atomraketen mittlerer Reichweite sind verboten, beschlossen 1987 UdSSR und USA. Jetzt bricht Putin den Vertrag, und Trump prahlt mit seinem Atomknopf.   mehr ...

Militarisierungspläne - Serbien droht Kosovo mit Militärintervention

Am 14. Dezember will das Parlament im Kosovo über eine eigene Armee abstimmen. Die Nato und Russland kritisieren den Plan, Serbien erwägt eine militärische Antwort.   mehr ...
 
 
 
Correctiv.org: "Rheinmetall duckt sich weg."

International News

Massenstreik - Etwa 80.000 Hyundai-Arbeiter protestieren gegen Niedriglohnfabrik

Nicht nur in Deutschland suchen Konzernstrategen nach billigeren Standorten. Auch Südkoreas Autokonzern Hyundai würde gerne in Regionen mit billigeren Löhnen ausweichen - jetzt wehren sich die Beschäftigten:

Pläne für eine Niedriglohn-Autofabrik in der südkoreanischen Stadt Gwangju haben die Gewerkschaft beim VW-Rivalen Hyundai auf die Barrikaden getrieben. Etwa 80.000 Beschäftigte bei Hyundai Motor und dessen Schwesterfirma Kia Motors legten bei einem Warnstreik für vier Stunden ihre Arbeit nieder. Damit wollten sie gegen das "Gwangju-Modell" protestieren, sagte der für die Autoindustrie zuständige Exekutivdirektor bei der koreanischen Gewerkschaft der Metallarbeiter (KMWU), Ha Young Chul.   mehr ...

ILO-Schätzung - Zahl der Arbeitsmigranten steigt weltweit

Die Zahl der Arbeitsmigranten wächst auf der ganzen Welt. Im vergangenen Jahr arbeiteten nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) 164 Millionen Menschen in fremden Ländern. Das war ein Anstieg von neun Prozent in vier Jahren, berichtete die Organisation am Mittwoch in Genf.   mehr ...

Afghanistan-Konferenz in Genf - Der Vierzigjährige Krieg

Die Taliban kontrollieren halb Afghanistan, eine Dürre zwingt Hunderttausende zur Flucht - und die Regierung in Kabul ist machtlos. Wie lässt sich in diesem Land Frieden schaffen?   mehr ...

 
 

Naher - / Mittlerer Osten

Bürgerkrieg im Jemen : Die Konfliktparteien sitzen wieder an einem Tisch

Seit vier Jahren tobt im Jemen ein Bürgerkrieg, laut UN die schwerste humanitäre Krise der Welt mit knapp 30.000 Toten. Nun wollen die Konfliktparteien sich bei neuen Friedensgesprächen annähern. Ist das der Durchbruch?

Regierung und Rebellen in Jemen tauschen Hunderte Gefangene aus

  • Ein geplanter Gefangenenaustausch zwischen Regierung und Rebellen in Jemen gilt als vertrauensbildende Maßnahme vor den geplanten Friedensgesprächen unter UN-Vermittlung.
  • Am Montag waren bereits 50 verletzte Huthi-Rebellen in das neutrale Sultanat Oman ausgeflogen worden.
  • Im Jemen herrscht seit 2014 ein Bürgerkrieg, in dem nach UN-Angaben bereits etwa 10 000 Menschen getötet wurden, unter ihnen tausende Zivilisten.   mehr ...

Im Jemen wächst die Hoffnung auf Frieden

Der hinter den Huthi-Rebellen stehende Iran signalisiert Zustimmung für eine politische Lösung im Jemen. Mehr als acht Millionen Menschen hungern.   mehr ...
 
 
 

Israel / Nahost-Konflikt

Grenze zwischen Israel und Libanon - Israel startet Militäraktion gegen Hisbollah

  • Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben mit einem Einsatz zum Aufspüren und Zerstören von Tunneln der libanesischen Hisbollah-Miliz unter der israelisch-libanesischen Grenze begonnen.
  • Die Militäroperation "Nördliches Schild" begann wenige Stunden nach einem Treffen zwischen Israels Premierminister Netanjahu und US-Verteidigungsminister Pompeo.
  • Mit dieser Aktion verlagert sich der Kampf Israels gegen Iran von Syrien auf Libanon:

Die israelische Armee zerstört Tunnel der libanesischen Hisbollah-Miliz unter der Grenze. Dass die Hisbollah von Libanon aus Tunnel Richtung Israel gräbt, ist den dortigen Streitkräften seit 2014 bekannt. Am Dienstagmorgen begann die Militäroperation "Nördliches Schild", um die noch nicht in Betrieb befindlichen "Angriffstunnel" zu zerstören.   mehr ...

Israel - Zu wem gehören sie?

Christen haben in Israel einen schwierigen Status: Sie sind weder Teil der muslimischen noch der jüdischen Gemeinschaft. Das neue Nationalstaatsgesetz drängt sie, sich für eine Seite zu entscheiden.   mehr ...

Streit über Botschaftsverlegung - Palästinenser klagen vor Internationalem Gerichtshof gegen die USA

Im Mai hat die Trump-Regierung ihre Botschaft nach Jerusalem verlegt. Nun klagt die Palästinenserführung gegen die Entscheidung. Es ist das erste Mal, dass die Palästinenser die USA verklagen.   mehr ...

 


China

Genmanipulierte Babys - China verbietet Wissenschaftler Genomforschung

Dem Genomforscher He Jiankui bläst der Wind ins Gesicht. Nicht nur Forscherkollegen sind über die Geburt der ersten genmanipulierten Babys entsetzt:

Nach der angeblichen Geburt der weltweit ersten genmanipulierten Babys hat die chinesische Regierung dem Forscher He Jiankui und seinen Mitarbeitern weitere Forschungsaktivitäten untersagt. Die von He berichteten Versuche seien "äußerst abscheulicher Natur" und verletzten chinesische Gesetze sowie die wissenschaftliche Ethik, sagte der stellvertretende Wissenschaftsminister Xu Nanping der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag. Zuvor hatten sich schon die Nationale Gesundheitsbehörde und die Chinesische Gesellschaft für Wissenschaft und Technologie (CAST) von He distanziert. Auch eine Gruppe internationaler Genomforscher kritisierte He am Donnerstag harsch.   mehr ...

Kontroverse zu Chinas Rekordbrücke - 55 Kilometer lange Brücke verbindet Hongkong und Chinas Festland

Überschattet von Kontroversen ist die weltweit größte Meeresbrücke zwischen Hongkong und dem Festland Chinas eröffnet worden. Bei einer Feier in Zhuhai gab Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping am Dienstag persönlich die Superbrücke ab Mittwoch für den Verkehr frei. Das Megaprojekt verbindet die asiatische Wirtschafts- und Finanzmetropole mit dem Spielerparadies Macao und der südchinesischen Sonderwirtschaftszone Zhuhai.   mehr ...

Uiguren in China - Lückenlose Überwachung und kein Entrinnen

Der chinesische Staat hat in der Provinz Xinjiang ein System errichtet, das den dort lebenden Uiguren sämtliche Freiheiten raubt. Wer nicht spurt, verschwindet für Monate in Umerziehungslagern.   mehr ...

 


Weltgeschichte

Es war Völkermord - Gericht verurteilt Rote-Khmer-Anführer

Unter ihrer Schreckensherrschaft stirbt fast ein Viertel der Bevölkerung Kambodschas - an Zwangsarbeit, Hungersnöten, Folter und Hinrichtungen. Nun werden erstmals Vertreter des Rote-Khmer-Regimes wegen Völkermords verurteilt:

Ein Sondertribunal in Kambodscha hat erstmals Vertreter des Rote-Khmer-Regimes wegen Völkermordes verurteilt. Der einstige Rote-Khmer-Chefideologe Nuon Chea und Ex-Staatschef Khieu Samphan wurden des Genozids schuldig gesprochen und zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Beide waren zuvor bereits wegen anderer Vorwürfe verurteilt worden, unter anderem wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit.   mehr ...

Deutsche Revolution 1918 - Als die deutsche Republik doppelt ausgerufen wurde

"Ich danke nicht ab", sagt Kaiser Wilhelm II. vor 100 Jahren trotzig. Am 9. November 2018 wird er gestürzt - und das ist nur der Anfang gewaltiger Umwälzungen. Bilder einer stürmischen Zeit:

Im Herbst 1918 ist das Deutsche Reich am Ende - militärisch und moralisch. Der Erste Weltkrieg ist verloren, die Versorgungslage im Reich kritisch und die politischen Spannungen sind enorm. Der deutsche Kaiser und König von Preußen will das allerdings nicht wahrhaben. "Ich danke nicht ab", bekräftigt Wilhelm II. noch am 1. November 1918. "Meine Abdankung würde der Anfang vom Ende aller deutschen Monarchien sein." Nur wenige Tage später, am 9. November 1918, verkündet Reichskanzler Max von Baden Wilhelms Thronverzicht. Wilhelm flieht in die Niederlande und dankt dort später ab.   mehr ...

Völkermord in Kambodscha - Was wurde aus den Roten Khmer?

Es war eines der schlimmsten Verbrechen nach 1945: der Massenmord durch die Roten Khmer in Kambodscha. Vor einem internationalen Gericht müssen sich Ex-Kader der Steinzeit-Kommunisten verantworten - bald wird wohl das letzte Urteil fallen.   mehr ...

Indiens Unabhängigkeit - Der Anfang vom Ende des Kolonialismus

Vor siebzig Jahren wurde Indien in die Unabhängigkeit entlassen. Die politischen und religiösen Konflikte wurden bis heute nicht beigelegt, geschweige denn befriedet.   mehr ...

 


Internationaler Terror

Opfer des IS im Irak - Rund 12.000 Leichen in Massengräbern entdeckt

Die Opfer sind vermutlich Polizisten, Soldaten und Zivilisten: Im Irak sind nach Angaben der Uno in früheren Gebieten des "Islamischen Staats" mehr als 200 Massengräber entdeckt worden:

Der Uno-Gesandte Jan Kubis sprach von "grauenhaften menschlichen Verlusten, schwerem Leiden und schockierender Grausamkeit": In ehemaligen Herrschaftsgebieten der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) im Irak wurden mehr als 200 Massengräber mit den Leichen von bis zu 12.000 Opfern der Extremistengruppe entdeckt.   mehr ...

UN-Bericht - Bis zu 30.000 IS-Kämpfer im Irak und in Syrien

Trotz militärischer Rückschläge hat die Terrormiliz "Islamischer Staat" im Irak und in Teilen von Syrien noch immer bis zu 30.000 Kämpfer. Das geht aus einem Bericht von Experten der Vereinten Nationen hervor, der dem Sicherheitsrat in New York übermittelt wurde. Ihre Einschätzung geht auf Angaben von Regierungen zurück, die nicht näher genannt werden.   mehr ...

Sami A. - Gefährder gefährden jetzt Tunesien

Aberhunderte Extremisten wie Sami A. sind nach dem Zusammenbruch des IS in ihre Heimat zurückgekehrt, auf eigene Faust oder aus europäischen Staaten abgeschoben. In Tunesien stellen sie den kleinen nordafrikanischen Staat vor gewaltige Sicherheitsprobleme. Schätzungsweise 3000 Tunesier hatten sich seit Mitte 2014 dem "Islamischen Kalifat" angeschlossen, bezogen auf die Gesamtbevölkerung mehr als in jeder anderen Nation der Welt.   mehr ...

 

Weiteres NZZ: "Neue Terrorwelle des IS in Syrien."

Heise: "Europol meldet schweren Schlag gegen IS-Onlinepropaganda – Zweifel an Erfolg."

Spiegel: "Islamismus - Hunderte Extremisten beantragten Asyl."

Spiegel: "Kassensturz beim "Islamischen Staat" - Die Ölquellen sind weg, der Geldschrank ist voll."

Zeit: "Islamischer Staat - An der Heimatfront."

n-tv: "41 muslimische Länder beteiligt - Saudi-Arabien startet Antiterror-Koalition."

SZ: "Syrien und Irak - Was vom "Islamischen Staat" übrig bleibt."

SZ: "Islamismus - Wo sind die deutschen IS-Kämpfer."

n-tv: "Waffenruhe für Terroristen - Der "unverzeihliche" Deal mit dem IS."

Zeit: "Antiterrorkampf - Mit der Strahlenkanone gegen Terroristen."

Zeit: "Marokko - Eine unkalkulierbare Gefahr."

Zeit: "Nahost - Libanesische Armee greift IS an."

NZZ: "Islamistische Terrormiliz Boko Haram - «Sie sagten, wenn wir den Knopf drücken, explodiert die Bombe und wir kommen automatisch in den Himmel»."

n-tv: "Miliz ändert GeschäftsmodellWie der IS finanziell vorgesorgt hat."

Zeit: ""Islamischer Staat" - Kalifat ohne Staat."

Zeit: ""Islamischer Staat" - Mossuls Eroberung ist nicht der Anfang vom Ende."

Spiegel: "Kampf gegen Terrormiliz - US-Militär meldet Tod von IS-Medienchef."

FAZ: "Attentäter von London - Imame verweigern Beerdigungszeremonie."

FAZ: "Doku zu Kampf gegen den Terror - Desaster mit Ansage."

n-tv: "Russland bombardiert fliehende IS-Truppen."

n-tv: "Europol entdeckt neue Plattform - IS baut eigenes soziales Netzwerk auf."

SRF.ch: "US-Angriff in Afghanistan - «Mutter aller Bomben» tötet 36 IS-Kämpfer."

Zeit: "Islamischer Staat" - Palmyra wieder vollständig in syrischer Hand."

FAZ: "EY-Studie - Dem „Islamischen Staat“ geht das Geld aus."

Spiegel: "Exklusive Recherche zum Islamischen Staat - So arbeitet die IS-Propagandaabteilung."

NZZ: "Kampf gegen den IS in Syrien - Brutaler Mord an türkischen Soldaten."

SZ: "Islamischer Staat" - Das IS-Kalifat schrumpft."


Afrika

Investitionsförderung - Merkel kündigt Milliardenfonds für Afrika an

Mit einer Milliarde Euro zusätzlich will Deutschland private Investitionen in Afrika fördern. Die Wirtschaft reagiert auf diese Ankündigung der Bundeskanzlerin deutlich positiver als Entwicklungshilfeorganisationen:

Deutschland will private Investitionen in Afrika mit einer Milliarde Euro zusätzlich fördern. Das kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei einer Konferenz zum sogenannten Compact with Africa in Berlin an. Über einen Fonds sollen vor allem kleinere und mittlere Unternehmen zu einem stärkeren Engagement auf dem Nachbarkontinent ermutigt werden. Zu dem Treffen hatte die Bundesregierung zwölf afrikanische Staats- und Regierungschefs eingeladen - darunter auch Autokraten wie den ruandischen Langzeitpräsidenten Paul Kagame.   mehr ...

Libyen - "Wir sind keine Tiere"

Die Kämpfe zwischen verfeindeten Milizen in Tripolis eskalieren. Die Migranten, die zwischen den Fronten festsitzen, kämpfen um ihr Überleben. Zwei Protokolle aus Libyen.   mehr ...

Hilfe und Geschäfte - China will 60 Milliarden Dollar in Afrika investieren

Die chinesische Führung verspricht dem afrikanischen Kontinent gigantische finanzielle Unterstützung: Präsident Xi Jinping kündigte Investitionen in Höhe von 60 Milliarden Dollar an - 15 Milliarden davon als "Hilfen und zinslose Kredite.   mehr ...

 
 
Der Freitag: "Ein Schritt Richtung Zukunft: Wie Blockchain und Internet der Dinge dem Kontinent auf die Sprünge helfen könnten."
FAZ: "Freihandelszone & Militärhilfe - Ein „Marshall-Plan“ für Afrika: Afrika soll ein Schwerpunkt der deutschen G-20-Präsidentschaft sein. Das sind die Kernthemen für Entwicklungsminister Müller."

Nato

Nato-Manöver Trident Juncture - Glaubwürdige Abschreckung

In Norwegen übt die Nato beim größten Manöver seit einer Generation die Abwehr eines Angriffs. Die Bundeswehr ist dabei – und erstaunlich gut ausgerüstet. Endlich können die Soldaten zeigen, was sie können:

Die Waldwege haben sich in Humusschlamm verwandelt, Schneeregen segelt zwischen Birken und Fichten zu Boden. In der Nacht haben sie wenig geschlafen, in der Dämmerung sind sie hundert Meter zum nächsten Wasserkran getaumelt. Das Weißbrot zum Frühstück war noch leicht gefroren, der Geschmack der Tubenwurst changiert zwischen Fisch und Elch. Dennoch sieht man um sechs Uhr morgens fast 4000 zufriedene Männer und Frauen. Soldaten. Mittendrin ein General. Der hat 150 Kilometer nördlich von Oslo ebenfalls in einem der Zelte übernachtet und nennt das Ganze „eine Sternstunde“ seines Berufslebens. In drei Tagen sollen hoch im Norden die Roten angreifen. Darauf freuen sich hier die allermeisten, besonders die von der Bundeswehr.   mehr ...

Eklat beim Gipfel in Brüssel - Trump droht, Nato zu sprengen

Beim Nato-Gipfel ist der Streit um Verteidigungsbudgets dramatisch eskaliert. US-Präsident Trump stellte den Partnern ein Ultimatum. Beobachter sprechen von der extremsten Situation seit Jahren.   mehr ...

Deutschland wird Standort für neues Nato-Hauptquartier

- Die Nato-Mitglieder haben sich nach Informationen der dpa auf einen Standort für eine neue Kommandozentrale in Deutschland geeinigt.

- Vom baden-württembergischen Ulm aus sollen in Zukunft schnelle Truppen- und Materialbewegungen innerhalb des Bündnisses koordiniert werden.

- Das Bündnis reagiert mit dem neuen Zentrum auf die als aggressiv wahrgenommene Politik Russlands.

- Die Aufbauarbeiten an dem neuen Hauptquartier sollen schon im Juli 2018 beginnen.   mehr ...


Todesstrafe

Zahl der Hinrichtungen und Todesurteile geht weltweit zurück

Amnesty International verzeichnet einen leichten Rückgang bei den Hinrichtungen und deutlich weniger Todesurteile. Aber auch 2017 wurden fast 1000 Menschen hingerichtet. Wie viele es genau sind, ist unklar. Das liegt vor allem an China:
 
Amnesty International hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Todesurteile und auch einen leichten Rückgang bei den Hinrichtungen weltweit verzeichnet. Die Menschenrechtsorganisation zählte 993 Exekutionen und damit vier Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Todesurteile sank sogar um 17 Prozent von 3117 auf 2591. Allerdings fehlt wie in den Vorjahren China in der Statistik, da das Land Angaben zur Todesstrafe unter Verschluss hält. Amnesty geht davon aus, dass es in dem bevölkerungsreichsten Land der Welt Jahr für Jahr Tausende von Todesurteilen und Hinrichtungen gibt.   mehr ...

Die Todesstrafe in den USA

Der mutmaßliche Attentäter von New York, Sayfullo S., ist nach einem Strafantrag wegen Unterstützung einer Terrororganisation erstmals vor Gericht erschienen. Im Fall einer Verurteilung droht ihm die Todesstrafe. Die ist in den USA seit 1976 wieder erlaubt.   mehr ...

Länder mit den meisten Hinrichtungen

Die gute Nachricht zuerst: Die Zahl der Hinrichtungen ist im vergangenen Jahr weltweit gesunken. Die schlechte Nachricht: Die Gesamtzahl der Todesurteile hat 2016 zugenommen, wie Amnesty International in einem aktuellen Bericht mitteilt. Noch immer werden jährlich viele Menschen zum Tode verurteilt, oft ohne fairen Prozess.   mehr ...

Infografik: Länder mit den meisten Hinrichtungen | Statista