Sie sind hier: Rudis Welt » International

International News

Brasilien - Der Urwald soll brennen!

Für Brasiliens Präsidenten Jair Bolsonaro sind die Großfeuer am Amazonas kein Unfall, sondern Kern seiner Politik. So langsam geht das selbst der Agrarlobby zu weit:
 
Zu den politischen Instrumenten des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro gehört eine Haltung, die seine Landsleute als cara de pau bezeichnen: das dreiste Abstreiten sämtlicher Entwicklungen, die gerade ungelegen kommen. Jetzt wüten seit Wochen schon gewaltige Feuer im brasilianischen Amazonaswald – und bei Bolsonaro ist die cara de pau im vollen Einsatz.   mehr ...

Brasilien - Amazonien in Flammen

  • Der Amazonas gilt als grüne Lunge der Erde. Seine Bäume binden gigantische Mengen an Kohlenstoff.
  • Brasiliens Präsident Bolsonaro ist in den vergangenen Tagen zum Symbol für eine Wirtschafts- und Umweltpolitik zu Lasten des Regendwaldes geworden.
  • Seit Rauchwolken von den Waldbränden den Himmel über São Paulo verdunkelt haben, fordern jedoch auch viele der Bolsonaro-Wähler mehr staatliche Maßnahmen zum Schutz der Wälder.   mehr ...

Grönland - "Wir sind offen für Geschäfte, aber stehen nicht zum Verkauf"

Donald Trump will angeblich Grönland kaufen. Politiker der Arktisinsel finden das befremdlich:

Grönland will nicht von Donald Trump gekauft werden. Das teilte das Außenministerium über Twitter mit. "Wir sind offen für Geschäfte, aber stehen nicht zum Verkauf." Damit reagierte die Behörde auf einen Zeitungsbericht, wonach der US-Präsident mit einem Erwerb der Insel liebäugeln soll. Die größte Insel der Welt gehört als autonomes Gebiet zu Dänemark.   mehr ...

 


Afrika

Gewalt und Krieg - Tausende Schulen in Afrika geschlossen

Mehr als 1,9 Millionen Kinder in Zentral- und Westafrika können laut UNICEF wegen zunehmender Gewalt nicht in die Schule gehen. Die Zahl der geschlossenen Schulen habe sich in den vergangenen zwei Jahren verdreifacht:

In West- und Zentralafrika vertreiben Krieg, Konflikt und Gewalt Hunderttausende Kinder aus den Schulen. Betroffen seien mehr als 1,9 Millionen Schülerinnen und Schüler in acht Ländern, sagte die stellvertretende Chefin des UN-Kinderhilfswerks UNICEF, Charlotte Petri Gornitzka. Mehr als 9270 Schulen in der Region seien im Juni dieses Jahres geschlossen gewesen, auch weil Bewaffnete Schulgebäude, Lehrer und Schüler immer häufiger gezielt angriffen.   mehr ...

Durchbruch in Khartum - Sudans mächtiger Militärrat dankt ab

Ist das der Aufbruch in eine bessere Zukunft? Im Sudan hat der Militärrat seine Abschaffung gebilligt, ein neuer Regierungschef wird bald ernannt. Jetzt müssen alle Seiten den Deal mit Leben füllen.   mehr ...

Ebola - Im Kongo retten Ebola-Medikamente erstmals Leben

Historische Wende im Kampf gegen die Epidemie: Medikamente, die Ebola aufhalten sollen, sind zum ersten Mal im Einsatz. Jetzt zeigt sich: Sie wirken tatsächlich.   mehr ...

 


China

Proteste in Hongkong - "Marsch der Millionen" fordert Peking heraus

Die Organisatoren sprechen von 1,7 Millionen Teilnehmern der Demonstration am Sonntag - trotz strömenden Regens: In Hongkong gibt es offenbar weiter großen Rückhalt für die Proteste gegen die Regierung:

Trotz heftigen Regens und Warnungen der Regierung in Peking sind am Sonntag Hunderttausende Anhänger der Demokratiebewegung auf die Straße gegangen. Bilder der Proteste legen den Schluss nahe, dass sich mehr als eine Million Menschen an der Demonstration beteiligten. Die Veranstalter selbst sprachen von 1,7 Millionen Menschen, Reporter der Nachrichtenagentur dpa schätzen die Teilnehmerzahl auf deutlich mehr als eine Million Menschen. Bis zum späten Abend (Ortszeit) blieben die Proteste friedlich.   mehr ...

Bahnhöfe und Flughafen blockiert - Aktivisten starten Generalstreik in Hongkong

Chaos in Hongkong: Zehntausende Menschen wollen durch einen Streik den Verkehr in der Sonderverwaltungszone blockieren. Die chinatreue Regierungschefin verurteilte die Gewalt bei den Demonstrationen.   mehr ...

Propagandavideo soll Honkongs Protestbewegung einschüchtern

Ein martialisches Propagandavideo der chinesischen Volksbefreiungsarmee soll die Demokratiebewegung in Hongkong einschüchtern. In dem am Mittwoch in Onlinenetzwerken veröffentlichten Video aus ihrer Hongkonger Garnison erklärte das Militär, es habe alle "Einsatzmöglichkeiten", um die Sicherheit in der Sonderverwaltungszone und Chinas "nationale Souveränität" aufrechtzuerhalten.   mehr ... 

 


US-Politik / Gesellschaft

Einwanderungsgesetz - Mehrere Bundesstaaten verklagen Trump-Regierung

Donald Trump möchte Millionen von Einwanderern den Zugang zur Staatsbürgerschaft verweigern, wenn diese öffentliche Leistungen in Anspruch nehmen. Kaliforniens Gouverneur fand deutliche Worte gegen die Pläne aus dem Weißen Haus:

Mehrere Bundesstaaten sind gegen die Pläne der Regierung von Präsident Donald Trump vor Gericht gezogen, Millionen Einwanderern den Zugang zu einer dauerhaften Aufenthaltserlaubnis in den Vereinigten Staaten zu erschweren. Die Justizminister der Bundesstaaten Kalifornien, Maine, Oregon, Pennsylvania und der Bundeshauptstadt Washington reichten am Freitag Klage vor einem Bundesgericht in San Francisco ein. Die neuen Regeln verstießen gegen die Verfassung und diskriminierten nicht-weiße Einwanderer, hieß es zur Begründung.   mehr ...

Vor der nächsten Präsidentenwahl - Minderheiten werden ausgesiebt

Mehr als 17 Millionen Wählern sind zwischen 2016 und 2018 aus den Wählerlisten in den USA gestrichen worden. Das hat das Brennan Center for Justice an der New York University in einer neuen Studie herausgefunden.   mehr ...

Schutz von Tieren und Pflanzen - Trump-Regierung schwächt Artenschutz-Gesetz ab

  • Die US-Regierung lockert die Schutzvorschriften für bedrohte Arten.
  • Wirtschaftliche Interessen sollen künftig bei der Frage des Artenschutzes berücksichtigt werden.
  • Naturschützer befürchten, dass einige Arten in Flora und Fauna damit weiter an den Rand des Aussterbens gedrängt werden.
  • Eine Studie des WWF warnt derzeit vor den Folgen weltweit rückläufiger Tierbestände in Wäldern.   mehr ...
 
 

Weltgeschichte

Invasion am Traumstrand – die fast perfekte Landung

Fast vergessen: Ab dem 15. August 1944 landeten rund 180.000 alliierte Soldaten in Südfrankreich bei Saint Tropez. Das Potenzial der Operation Dragoon war riesig, wurde aber strategisch kaum genutzt:
 
Für die Schönheit der Landschaft allerdings zeigten die etwa 60.000 Männer, die vor 70 Jahren, am 15. August 1944 hier meist zum ersten Mal ihre Füße auf europäischen Boden setzen, wenig Interesse. Sie hatten einen klaren Auftrag: So schnell wie möglich ins Landesinnere vorzustoßen, um Frankreich von Süden her zu befreien. Im Norden tobten schon seit zehn Wochen härteste Kämpfe, nach der alliierten Invasion in der Normandie. Deckname des Unternehmens: Operation Dragoon (Dragoner).   mehr ...

40 Jahre Seenotrettung mit der "Cap Anamur" - "Dieselben Bilder, dasselbe Drama, so viele Jahre danach"

1979 trat das Rettungsschiff "Cap Anamur" in den Dienst - Tausende Flüchtlinge verdanken den Helfern um Christel und Rupert Neudeck ihr Leben. Hier spricht die Gründerin über Mut und Hass, Böll und Rackete.   mehr ...

70 Jahre Genfer Konventionen - Menschenrecht im Krieg

Der Grat zwischen rechtmäßiger Kriegshandlung und Massenmord ist schmal. Es gibt kaum eine militärische Auseinandersetzung ohne Grenzüberschreitung. Denn Krieg verroht. Er ist zu ächten – nicht nur auf dem Papier.   mehr ...

 


Rüstung / Militärische Konflikte

Supercomputer - USA investieren 600 Millionen US-Dollar in Atomwaffenforschung

El Capitan heißt der dritte Supercomputer der USA, der eine Rechenleistung von über 1 Exaflops erreichen soll. Auf ihm werden Nuklearsimulationen laufen:

Das US-amerikanische Department of Energy (DOE) investiert weitere 600 Millionen US-Dollar in einen Exascale-Supercomputer. Der Bau des El Capitan soll Ende 2022 am Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) beginnen und 2023 abgeschlossen werden.   mehr ...

INF-Vertrag - Russland schlägt Moratorium zur Raketenstationierung vor

Heute endet der INF-Vertrag zwischen Russland und den USA. Die russische Regierung fordert nun, nicht erneut atomare Mittelstreckenraketen in Europa zu stationieren.   mehr ...
 
 
Vor 25 Jahren absolvierte die Predator-Drohne ihren Jungfernflug, wenig später sollte sie die US-Kriegsführung revolutionieren:
 
Im Juli 1994 hatte mit der Predator A beziehungsweise MQ-1 Predator jene Drohne ihren Jungfernflug, die schon bald das "Gesicht des Krieges" verändern sollte, wie es US-General Mark Welsh von der US Air Force 25 Jahre später ausdrücken würde. Mehr als 320 Exemplare dieses ersten erfolgreichen unbemannten militärischen Flugzeugs hat Hersteller General Atomics Aeronautical Systems in diesen Jahren ausgeliefert – größtenteils an die US-Streitkräfte, aber auch an Italien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Fast 141.000 Missionen haben diese Drohnen geflogen mit insgesamt mehr als zwei Millionen Flugstunden – über 90 Prozent davon als Unterstützung in Kampfeinsätzen.   mehr ...

 


Naher - / Mittlerer Osten

Milizen-Machtkampf im Jemen - Wie den Saudis der Krieg entglitt

Im Jemenkrieg gehen die Verbündeten von Saudi-Arabien und den Emiraten nun aufeinander los. In Aden haben die Separatisten die Macht übernommen, die für einen eigenen Staat im Südjemen kämpfen:

Man kann nicht alles kaufen. Auf dieses Resümee lässt sich verdichten, was dieser Tage in Aden, der Hafenmetropole im Südjemen, geschieht. Und was der Untergang des Jemen als Staat bedeuten könnte: Dass es nicht mehr darum geht, wer das ganze Land beherrscht, sondern darum, dass die streitenden Regionen den Staat in einem Verteilungskampf zerreißen werden - munitioniert und ermutigt von den superreichen Golfmonarchien, die sich einen Krieg und einen Sieg kaufen wollten.   mehr ...

Nordsyrien - Türkei und USA planen gemeinsames Einsatzzentrum für Sicherheitszone

Die Regierung von Donald Trump ist offenbar bereit, gemeinsam mit der Türkei eine Pufferzone in Nordsyrien einzurichten. Unklar ist, wie groß der Korridor sein soll.   mehr ...

Syrien-Krieg - So entstehen Flüchtlingskrisen

In Syrien wird die letzte Bastion der Opposition brutal bombardiert. Da beginnt die Türkei ausgerechnet jetzt, Flüchtlinge abzuschieben. Und die EU hat keinen Plan B.   mehr ...
 
 
 
Weiteres Zeit: "Syrien - UN kritisieren Luftangriffe auf Idlib."
Zeit: "Iran-Konflikt - Eskalation am Persischen Golf."
thewaronyemen.org: "Emirate-Auszug - Ein neues Kapitel im Jemen?"
Zeit: "Syrien - Bundesregierung weist US-Forderung nach Bodentruppen zurück."
n-tv: "Zahl der Rückkehrer nach Syrien steigt."
Spiegel: "Bürgerkrieg in Syrien - Wie das Assad-Regime Hilfsorganisationen zu Komplizen macht."
Spiegel: "Eskalation im syrischen Idlib - Kampfjets gegen Kornfelder - Assads verbrannte Erde."
Spiegel: "Bürgerkrieg im Jemen - Saudi-Arabien bombardiert jemenitische Hauptstadt Sanaa."
FAZ: "Bombardements in Syrien - So zerstörerisch wie lange nicht mehr."
n-tv: "Geldgeber sagen sieben Milliarden Dollar für Syrien zu.."
Zeit: "Truppenabzug - USA fordern Schutz für Kurden in Syrien."
Spiegel: "Bürgerkrieg im Jemen - Rebellen beginnen mit Rückzug aus Hafen von Hudaida."
Tagesschau: "Syrien nach dem US-Abzug - Moskau und Ankara wollen kooperieren."
Zeit: "Syrien - Syrische Kurden bitten Assad um Beistand gegen die Türkei."
Spiegel: "Macrons Syrienpolitik - Der letzte Verbündete der Kurden."
n-tv: "UN-Sicherheitsrat beschließt Beobachtermission für Jemen."
SZ: "Kurden in Nordsyrien - Plötzlich allein im Kampf gegen den IS."
Zeit: "USA ziehen Truppen aus Syrien ab."
FAZ: "Bürgerkrieg im Jemen : Die Konfliktparteien sitzen wieder an einem Tisch."

Internat. Organisationen

WWF - Tierbestände in Wäldern seit 1970 halbiert

Immer mehr Tiere, die unmittelbar vom Lebensraum Wald abhängen, sind bedroht – und zwar weltweit. Die Umweltschutzorganisation WWF fordert einen globalen Waldnotstand:
 
Die Bestände der in Wäldern lebenden Tiere sind in den vergangenen rund 50 Jahren weltweit stark zurückgegangen. Das stellt die Umweltschutzorganisation WWF in ihrer Studie Below The Canopy fest. Es ist die erste Untersuchung, die sich nur mit der Entwicklung der globalen Tierpopulationen in Wäldern beschäftigt. Demnach schrumpften zwischen 1970 und 2014 die 455 untersuchten Populationen um durchschnittlich 53 Prozent.   mehr ...
 
 
Laut WHO bedroht Impfskepsis die globale Gesundheit ebenso sehr wie Ebola oder Luftverschmutzung. Eine Studie zeigt, in welchen Ländern das Misstrauen am größten ist.   mehr ...

Warnung der WHO - Hälfte der Antibiotika wird falsch eingesetzt

Gerade in Krankenhäusern zirkulieren Bakterien, gegen die kein Antibiotikum mehr wirkt. Die WHO sieht darin eine große Gefahr und hat nun einen globalen Plan gegen multiresistente Erreger vorgestellt.   mehr ...

 


Internationaler Terror

Terrorgruppe - Pentagon warnt vor IS-Comeback in Syrien und im Irak

Der US-Präsident feierte bereits den vermeintlichen Sieg über den "Islamischen Staat" - doch sein Verteidigungsministerium sieht das anders: Der Einfluss der Terrorgruppe sei zuletzt wieder gewachsen:

Experten des US-Verteidigungsministeriums haben vor einem Wiedererstarken der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) in Syrien und im Irak gewarnt. In Syrien nutze die Miliz nach dem Abzug von US-Soldaten die Schwäche einheimischer Sicherheitskräfte aus, heißt es in einem am Dienstag vorgelegten Bericht des Pentagon-Generalinspektors.

Der US-Abzug sei erfolgt, obwohl die von den USA unterstützen Syrischen Demokratischen Kräfte deutlich gemacht hätten, dass sie mehr Training und Ausrüstung für Antiterrormaßnahmen benötigten.   mehr ...

Urteil von Verwaltungsgericht - Deutschland muss IS-Angehörige zurückholen

Zum ersten Mal ist die Bundesregierung verpflichtet worden, Angehörige eines IS-Kämpfers nach Deutschland zurückzuholen. Betroffen sind drei Kinder und ihre Mutter, die in einem syrischen Flüchtlingslager leben.   mehr ...

Video des "Islamischen Staats" - Das Kalifat ist verloren, jetzt kommt der Zermürbungskrieg

In einem neuen Video, das Anführer Baghdadi zeigen soll, verkündet der "Islamische Staat" eine Kehrtwende. Die Gebiete in Syrien und im Irak sind weg, doch die Dschihadisten verfolgen einen neuen Plan.   mehr ...

 

Weiteres Zeit: "Passentzug - Deutsche IS-Kämpfer verlieren Staatsbürgerschaft."

SZ: "Terrormiliz IS verliert letzte Bastion in Syrien."

Spiegel: "Gefangene IS-Kämpfer - Kurden überstellen 280 Dschihadisten an den Irak."

FAZ: "Rücknahme von IS-Gefangenen? Kurden widersprechen Trump."

Spiegel: "Rückholung deutscher IS-Kämpfer - Kurden fordern internationale Sondergerichte in Syrien."

Zeit: "Innenministerium nennt Bedingungen für Rücknahme von IS-Kämpfern."

Zeit: "Anschlag auf Touristenbus - Ägyptische Polizei tötet zahlreiche mutmaßliche Terroristen."

Spiegel: "Opfer des IS im Irak - Rund 12.000 Leichen in Massengräbern entdeckt."

Tagesschau: "UN-Bericht - Bis zu 30.000 IS-Kämpfer im Irak und in Syrien."

Zeit: "Sami A. - Gefährder gefährden jetzt Tunesien."

NZZ: "Neue Terrorwelle des IS in Syrien."

Heise: "Europol meldet schweren Schlag gegen IS-Onlinepropaganda – Zweifel an Erfolg."

Spiegel: "Islamismus - Hunderte Extremisten beantragten Asyl."

Spiegel: "Kassensturz beim "Islamischen Staat" - Die Ölquellen sind weg, der Geldschrank ist voll."


Todesstrafe

Neue Hinrichtungsmethode - Trump-Regierung will erstmals seit 16 Jahren Todesurteile vollstrecken

Etwa sechzig Verurteilte sitzen derzeit in den Todeszellen der amerikanischen Bundesbehörde. Auf sie könnte bald die Vollstreckung zukommen – mit einer neuen Methode:

Die amerikanischen Bundesbehörden wollen auf Druck von Präsident Donald Trump erstmals seit 16 Jahren wieder Todesurteile vollstrecken. Justizminister Bill Barr wies die nationale Strafvollzugsbehörde am Donnerstag an, ein neues Verfahren für Hinrichtungen mit Giftspritzen anzuwenden, wie es die Behörden in 14 Bundesstaaten bereits tun.   mehr ...

UN ist "entsetzt" - Minderjährige im Iran hingerichtet

Zwei Teenagern im Iran wird Raub und Vergewaltigung vorgeworfen. Sie sollen zu Geständnissen genötigt und in Polizeigewahrsam misshandelt worden sein, so die UN. Nach zwei Jahren in Haft werden die Beschuldigten schließlich ohne fairen Prozess hingerichtet.   mehr ...

Wegen "Terrorismus" - Saudi-Arabien richtet 37 Menschen hin

Saudi-Arabien hat am Dienstag Todesurteile gegen 37 Menschen vollstreckt, die wegen "Terrorismus" verurteilt worden waren. Die Todesstrafen seien in der Hauptstadt Riad, den heiligen Städten Mekka und Medina, in der Provinz Kassim sowie in der Ostprovinz vollstreckt worden, teilte das Innenministerium in einer von der amtlichen Nachrichtenagentur SPA veröffentlichten Erklärung mit.   mehr ...


Israel / Nahost-Konflikt

Israel reißt Gebäude ab - Deutschland kritisiert Zerstörung palästinensischer Häuser

Am Montag hat die israelische Armee mehrere Häuser in Ostjerusalem zerstört. Nun erklären vier europäische Staaten gemeinsam: Der Abriss verstoße gegen das humanitäre Völkerrecht:

Deutschland und weitere EU-Länder haben die Zerstörung palästinensischer Häuser in Ostjerusalem durch die israelische Armee verurteilt. "Wir sind nach wie vor tief besorgt über die fortdauernden Abrisse palästinensischer Gebäude durch israelische Behörden", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung mit Frankreich, Spanien und Großbritannien.   mehr ...

Nahost-Friedensplan soll Palästinensern Milliarden-Investitionen bringen

Vor einer Wirtschaftskonferenz in Bahrain hat die US-Regierung einen Plan für Milliardeninvestitionen zugunsten der Palästinenser vorgestellt. Das vom Weißen Haus in Washington veröffentlichte Papier mit dem Titel "Frieden zu Wohlstand" sieht Investitionen in Höhe von 50 Milliarden Dollar (44 Milliarden Euro) in den kommenden zehn Jahren vor.   mehr ...

US-Präsident als Namensgeber Israel hat Ort für "Projekt Trumpville" gefunden

Die israelische Regierung macht Ernst mit dem Vorhaben, das Medien etwas salopp "Projekt Trumpville" getauft haben: Nachdem Premierminister Benjamin Netanyahu im April erstmals davon gesprochen hat, einen Ort zu Ehren von US-Präsident Donald Trump zu benennen, nimmt das Vorhaben nun konkretere Züge an.   mehr ...

 


Nato

Nato-Partner erhöhen Verteidigungsausgaben

Nach anhaltendem Druck der USA werden die Nato-Partner in diesem Jahr voraussichtlich mehr Geld für die Verteidigung ausgeben. Die Zahlen entsprechen aber noch nicht ganz den Vorstellungen von US-Präsident Trump:

Im Jahr 2019 werden die Nato-Partner erneut mehr Geld für die Verteidigung ausgeben. Die Verteidigungsausgaben der europäischen Bündnispartner und Kanadas werden nach ersten Schätzungen um 3,9 Prozent wachsen, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Damit würden die Ausgaben bereits im fünften Jahr in Folge steigen.   mehr ...

Deutschland meldet Nato - Verteidigungsausgaben steigen um mehr als zehn Prozent

Mehr als 47 Milliarden Euro will die Bundesregierung 2019 offenbar in Rüstung und andere Ausgaben stecken, die für die Nato relevant sind. Das soll wohl Donald Trump besänftigen.   mehr ...

70 Jahre NATO - Was die NATO-Staaten fürs Militär ausgeben

Die Außenminister der Nato-Staaten treffen sich heute in Washington, um den 70. Jahrestag der Nato-Gründung zu begehen. Zu feiern gibt es für das Bündnis allerdings zurzeit wenig - insbesondere für Mitgliedsland Deutschland nicht. So hat Donald Trump die BRD erneut wegen der aus Sicht der USA zu niedrigen Verteidigungsausgaben gerügt.   mehr ...
 
Infografik: Was die NATO-Staaten fürs Militär ausgeben | Statista