Sie sind hier: Rudis Welt » International

US-Politik / Gesellschaft

Appell von US-Milliardären an die Politik - "Besteuert uns stärker!"

Für den Kampf gegen den Klimawandel oder zur Stärkung der Wirtschaft: In den USA haben ausgerechnet Milliardäre höhere Steuern für Superreiche gefordert. Welche Motive hat ihr Vorstoß?

Jahrzehntelang wären im Kernstaat des Kapitalismus viele Politiker wohl eher zurückgetreten, als dass sie höheren Steuern zugestimmt hätten. Doch die Stimmung in den USA scheint sich zu drehen. Die Demokratin und mögliche US-Präsidentschaftskandidatin in spe, Elisabeth Warren, schlug zuletzt eine Superreichensteuer vor, die laut Umfragen sogar viele republikanische Wähler gut finden. Nun haben sich auch rund 20 Milliardäre zu Wort gemeldet - die selbst mehr zahlen wollen.   mehr ...

Iran und USA - Donald Trump kündigt neue Sanktionen gegen Iran an

Der US-Präsident will Iran mit "vielen weiteren" Sanktionen treffen. Würde das Land auf Atomwaffen verzichten, könne es wohlhabend und glücklich sein, sagte Donald Trump:
 
US-Präsident Donald Trump hat weitere Sanktionen gegen den Iran angekündigt. So solle das Land daran gehindert werden, an Atomwaffen zu gelangen. Am Montag sollen die Sanktionen verkündet werden, schrieb Trump auf Twitter. Gleichzeitig stellte der US-Präsident in Aussicht, die Sanktionen wieder aufzuheben – als Bedingung dafür hatte er zuvor genannt, dass sich die Führung in Teheran dauerhaft verpflichten müsse, keine Atombombe zu bauen. Er freue sich auf den Tag, wo die Sanktionen wieder aufgehoben würden, schrieb Trump – "je früher, desto besser".   mehr ...

Blockierte Waffengeschäfte - Eine kleine Revolte gegen Donald Trump

Donald Trump umging extra den Kongress, um die Waffengeschäfte mit Saudi-Arabien zu genehmigen. Ein Schritt, der Unmut in seiner Partei auslöste: In einer Abstimmung stellt sich der republikanisch geführte Senat nun gegen ihn.   mehr ...

 
 

International News

Justizskandal in Brasilien - Der Richter und sein Präsident

Ein Skandal erschüttert Brasilien: Geleakte Aufnahmen stützen den Verdacht, dass Justizminister Sérgio Moro einst zum eigenen Vorteil sein Richteramt missbrauchte - und half, Präsident Bolsonaro ins Amt zu hieven:

Der Chef war zufrieden: "Note 10" gebe er Justizminister Sérgio Moro für seinen Auftritt im Senat, lobte Präsident Jair Bolsonaro, das entspricht in Deutschland einer Eins.

Neun Stunden lang befragten Senatoren am Mittwoch Moro zu dem Justizskandal um die Verurteilung von Ex-Präsident Lula. Der Politiker war im vergangenen Jahr wegen Korruption und Geldwäsche zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden. Er sitzt seit über einem Jahr in einer Zelle im Hauptquartier der Bundespolizei im südbrasilianischen Curitiba ein.   mehr ...

Migration - Mexiko stellt Plan zur Eindämmung von Migration vor

Mit einem großen Förderprogramm sollen Menschen von ihrer Flucht aus mittelamerikanischen Ländern abgehalten werden. Die USA beteiligen sich nicht an dem Projekt.   mehr ...
 
 
Wer steckt hinter dem bestialischen Mord am regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi? Eine UN-Menschenrechtsspezialistin sieht "glaubhafte Hinweise", dass die Tat von ganz oben angeordnet wurde und fordert Konsequenzen.   mehr ...

 


Israel / Nahost-Konflikt

Nahost-Friedensplan soll Palästinensern Milliarden-Investitionen bringen

Trump-Schwiegersohn Jared Kushner sieht in seinem Nahost-Plan Milliarden für die Palästinenser vor. Diese befürchten jedoch weiterhin ein Abrücken von der Zwei-Staaten-Lösung:

Vor einer Wirtschaftskonferenz in Bahrain hat die US-Regierung einen Plan für Milliardeninvestitionen zugunsten der Palästinenser vorgestellt. Das vom Weißen Haus in Washington veröffentlichte Papier mit dem Titel "Frieden zu Wohlstand" sieht Investitionen in Höhe von 50 Milliarden Dollar (44 Milliarden Euro) in den kommenden zehn Jahren vor.   mehr ...

Israel und Palästina - USA stellen Friedensplan für Nahostkonflikt vor

  • US-Präsident Donald Trump hat einen "Deal des Jahrhunderts" angekündigt, mit dem der Nahostkonflikt endlich gelöst werden soll.
  • Als ersten Schritt wollen die USA im Juni in Bahrain eine Konferenz veranstalten, es soll dort um Investitionen in die Palästinensergebiete gehen.
  • Eine politische Vision wurde bisher jedoch nicht präsentiert. Die Palästinenser reagieren skeptisch.   mehr ...

US-Präsident als Namensgeber Israel hat Ort für "Projekt Trumpville" gefunden

Die israelische Regierung macht Ernst mit dem Vorhaben, das Medien etwas salopp "Projekt Trumpville" getauft haben: Nachdem Premierminister Benjamin Netanyahu im April erstmals davon gesprochen hat, einen Ort zu Ehren von US-Präsident Donald Trump zu benennen, nimmt das Vorhaben nun konkretere Züge an.   mehr ...

 


Internat. Organisationen

Weltweite Umfrage - Menschen aus reichen Ländern misstrauen Impfungen am meisten

Laut WHO bedroht Impfskepsis die globale Gesundheit ebenso sehr wie Ebola oder Luftverschmutzung. Eine Studie zeigt, in welchen Ländern das Misstrauen am größten ist:

Die Nachricht erreichte Donald Henderson 1975 per Telegramm. Auf der Insel Bhola in Bangladesch sollte sich ein Kleinkind mit Pocken infiziert haben. Henderson leitete damals das Programm der Weltgesundheitsorganisation (WHO), das die Krankheit ausrotten sollte. Sofort machten sich Ärzte auf den Weg zu dem Kind, mit Dampfschiffen, Motorbooten und sogar Kanus, wie Henderson Jahre später in einem Interview erzählte.   mehr ...

Warnung der WHO - Hälfte der Antibiotika wird falsch eingesetzt

Gerade in Krankenhäusern zirkulieren Bakterien, gegen die kein Antibiotikum mehr wirkt. Die WHO sieht darin eine große Gefahr und hat nun einen globalen Plan gegen multiresistente Erreger vorgestellt:

Antibiotikaresistenzen nehmen weltweit nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) alarmierende Ausmaße an. "Die Antibiotikaresistenz droht hundert Jahre medizinischen Fortschritts zunichtezumachen", warnte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. Eine Lösung dafür zu finden, sei eine der dringendsten Herausforderungen im Gesundheitsbereich.   mehr ...

Treffen in Japan - G-20-Staaten einigen sich auf Prinzipien zu Künstlicher Intelligenz

Die führenden Wirtschaftsmächte der Erde haben sich erstmals auf Prinzipien für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz verständigt. Wer KI einsetze oder entwickele „sollte die Rechtsgrundsätze, Menschenrechte und demokratische Werte respektieren“, heißt es in einer am Samstag verabschiedeten gemeinsamen Erklärung während eines Ministertreffens der G-20-Staaten in der japanischen Forschungsstadt Tsukuba. Um Vertrauen in KI-Technologien zu fördern und das volle Potenzial der Technologien auszuschöpfen, fühle sich die Staatengemeinschaft zu einem Umgang mit KI verpflichtet, bei dem der Mensch im Mittelpunkt stehe.   mehr ...

 


China

Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam - Gefährlich nah an China

Hongkongs chinatreue Regierungschefin Carrie Lam steckt wegen des umstrittenen Auslieferungsgesetzes in ihrer größten politischen Krise. Forderungen nach ihrem Rücktritt werden lauter:

Als auf Hongkongs Straßen Hunderttausende gegen das geplante Auslieferungsgesetz demonstrierten, zeigte sich Regierungschefin Carrie Lam vor der Kamera eines lokalen TV-Senders mit tränenfeuchten Augen.   mehr ...

Hongkong - Regierungschefin bittet Hongkongs Bürger um Entschuldigung

Carrie Lam hat "Defizite in der Regierungsarbeit" eingeräumt und versprochen, die Kritik "demütig" zu akzeptieren. Doch am Sonntag demonstrierten wieder Hunderttausende:
 
Angesichts der Massenproteste in Hongkong hat sich die Regierungschefin Carrie Lam am Sonntag bei den Bürgern entschuldigt. Lam gestand in einer Stellungnahme ihres Büros "Defizite in der Regierungsarbeit" ein. Diese hätten zu vielen Konflikten und Auseinandersetzungen in der Gesellschaft geführt und zahlreiche Bürger enttäuscht und beunruhigt.   mehr ...

China lehnt Atom-Deal mit USA und Russland ab

China hat einen Vorstoß von US-Präsident Donald Trump zur gemeinsamen Begrenzung von Kernwaffen mit Russland zurückgewiesen. China werde an keinerlei trilateralen Verhandlungen über eine Vereinbarung zur Atomabrüstung teilnehmen, sagte der Sprecher des Pekinger Außenministeriums, Geng Shuang.   mehr ...

 


Rüstung / Militärische Konflikte

An Ägypten und andere - Rüstungsgüter für eine Milliarde Euro an Jemen-Kriegsallianz

Die Bundesregierung hat seit Jahresbeginn für die acht Länder, die am Krieg im Jemen beteiligt sind, 122 Exportgenehmigungen erteilt. Darunter sollen auch zwei Geschäfte mit Saudi-Arabien selbst sein:

Die Bundesregierung hat seit Jahresanfang Rüstungslieferungen für mehr als eine Milliarde Euro an die von Saudi-Arabien geführte Allianz im Jemen-Krieg genehmigt. Trotz der Exportbeschränkungen im Koalitionsvertrag von Union und SPD wurden zwischen dem 1. Januar und dem 5. Juni allein 13 Exporte für 801,8 Millionen Euro nach Ägypten und 43 Exporte für 206,1 Millionen Euro an die Vereinigten Arabischen Emirate genehmigt. Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Omid Nouripour hervor.   mehr ...

Waffenindustrie - Deutsche Rüstungsexporte 2018 deutlich gesunken

Im vergangenen Jahr hat die Bundesregierung laut einem Bericht weniger Rüstungsexporte genehmigt als im Vorjahr. Das bedeutendste Empfängerland war Algerien:.   mehr ...

Militärausgaben - Staaten rüsten weltweit auf

Die Rüstungsausgaben haben laut einer Studie im vergangenen Jahr weltweit zugenommen. Vor allem Amerika und China kaufen mehr Waffen. Doch auch Deutschland steckt mehr Geld in die Bundeswehr.   mehr ...

 

Correctiv.org: "Rheinmetall duckt sich weg."

Afrika

Gewalt im Sudan - Massenmörder an der Macht

Man hoffte auf Besserung nach dem Sturz des islamistischen Diktators Omar al Baschir im Sudan. Doch jetzt tyrannisieren die Djandjawid-Milizen die Bevölkerung der Hauptstadt Khartum:

Was mit einem Volksaufstand gegen den Islamisten Omar al Baschir hoffnungsvoll begann, hat sich in einen Albtraum verwandelt. Seit dem Sturz des sudanesischen Diktators am Anfang April haben jene Djandjawid-Milizen die Kontrolle über das afrikanische 40-Millionen-Einwohner-Land übernommen, die in Darfur für den Mord an mehreren hunderttausend Menschen verantwortlich sind. Unter dem Namen „Rapid Support Forces“ (RSF) tyrannisieren sie jetzt die Hauptstadt Khartum. Augenzeugen berichten von Plünderungen und Vergewaltigungen, von willkürlichen Erschießungen und Prügelorgien. Etliche Videos, die in sozialen Medien veröffentlicht werden, belegen diese Gewalt an Zivilisten.   mehr ...

Massaker im Sudan - Der Frühling der Demokratie ist vorbei

Das Massaker an Oppositionellen in Khartum zeigt: Sudans Militär hat kein Interesse an einem Wandel zu mehr Demokratie. Stattdessen orientiert man sich am Regime des ägyptischen Diktators Sisi.   mehr ...

Das außergewöhnlichste Freihandelsgebiet der Welt

Das Afrikanische Freihandelsabkommen tritt in Kraft. Es öffnet einen riesigen Markt mit mehr als einer Milliarde Menschen. Doch ausgerechnet die größte Volkswirtschaft des Kontinents zögert.   mehr ...

 


Weltgeschichte

Tiananmen-Massaker - Am Ende kamen Panzer

Hunderttausende demonstrierten 1989 in Peking für Reformen. Ihr friedlicher Protest endete in einem Massaker, verübt von Soldaten im Auftrag der Regierung:
 
Den Impuls für die großen Demonstrationen von 1989 gab der Tod eines Führungskaders der Kommunistischen Partei. Hu Yaobang hieß er, war seit 1980 Chef der Kommunistischen Partei (KP) und damit theoretisch der mächtigste Mann Chinas. Hu war einer jener Politiker, der die Reformen umsetzen sollte, die Deng Xiaoping, Chinas eigentlicher Führer jener Zeit, angestoßen hatte. Deng öffnete China zum Westen, um das Land zu modernisieren. Mit dieser Öffnung und dem vergleichsweise liberalen Hu als Parteichef wandelte sich seit 1978 auch das Klima an den Hochschulen. Es wurde nun frei debattiert, kein Vergleich mit den Repressionen der Mao-Zeit, die Studenten wurden mutiger. Im Winter 1986 kam es zu ersten Protesten gegen die trotz aller Modernisierung noch immer starre KP-Herrschaft, beispielsweise in Shanghai. Die Hardliner der KP warfen Hu daraufhin vor, nicht hart genug gegen die Studenten vorgegangen zu sein, 1987 enthoben sie ihn seines Amtes. Am 15. April 1989 starb Hu Yaobang, zwei Tage später zogen Tausende Studenten für eine Trauerkundgebung zum Tiananmen, dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking. In anderen Städten Chinas geschah Ähnliches.   mehr ...
 

Vor 100 Jahren wurde die Weimarer Verfassung beschlossen. Sie galt vielen als Konstruktionsfehler – der Fokus lag auf dem Untergang der Republik. Doch heute erfährt sie eine ungeahnte Wertschätzung.   mehr ...

Islamische Revolution in Iran - Die Tage der Morgenröte

Das Jahr 1979 war für den Nahen Osten ein annus horribilis. Es hat die Region verändert wie kein anderes Jahr seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Zunächst stürzte zu Jahresbeginn in Iran eine Massenbewegung, wie sie der Nahe Osten bis dahin nicht erlebt hatte, den Schah. Mit der Rückkehr des Ajatollahs Chomeini aus dem französischen Exil nach Teheran am 1. Februar war das Ende einer 2500 Jahre alten Monarchie besiegelt. Gegen Ende des Jahres besetzten am 1. November sunnitische Extremisten die Große Moschee von Mekka, den heiligsten Ort des Islams, und am 25. Dezember begann die Sowjetunion die Invasion in Afghanistan. Zusammen entwickelten diese drei Ereignisse eine solche Wucht, dass ein neuer Abschnitt in der Geschichte des Nahen Ostens begann.   mehr ...

 


Naher - / Mittlerer Osten

Eskalation im syrischen Idlib - Kampfjets gegen Kornfelder - Assads verbrannte Erde

35 zerbombte Schulen, 300 tote Zivilisten, 300.000 Flüchtlinge: Diktator Assad und Verbündete schießen die Rebellenprovinz Idlib sturmreif. Donald Trump beklagt sich zwar via Twitter - unternimmt aber nichts:

Das iranische Regime hatte einen regelrechten Pendelverkehr eingerichtet: Innerhalb von zehn Tagen flog ein Transport-Jumbojet drei Mal von Teheran zur syrischen Luftwaffenbasis T-4, zuletzt am Samstag. Offenbar mit Nachschub für die von Iran unterstützten Milizen in Syrien und im Libanon.   mehr ...

Bürgerkrieg im Jemen - Saudi-Arabien bombardiert jemenitische Hauptstadt Sanaa

Saudi-arabische Flugzeuge haben die jemenitische Hauptstadt Sanaa bombardiert. Die Angriffe kommen zwei Tage, nachdem eine Ölpipeline in Saudi-Arabien durch Drohnen attackiert wurde.   mehr ...

Bombardements in Syrien - So zerstörerisch wie lange nicht mehr

Im syrischen Idlib fliegen russische und syrische Bomber Angriffe auf Krankenhäuser und Schulen. Die Bevölkerung fürchtet, das heftige Bombardement könnte ein Vorbote für noch Schlimmeres sein.   mehr ...

 
 
Weiteres n-tv: "Geldgeber sagen sieben Milliarden Dollar für Syrien zu.."
Zeit: "Truppenabzug - USA fordern Schutz für Kurden in Syrien."
Spiegel: "Bürgerkrieg im Jemen - Rebellen beginnen mit Rückzug aus Hafen von Hudaida."
Tagesschau: "Syrien nach dem US-Abzug - Moskau und Ankara wollen kooperieren."
Zeit: "Syrien - Syrische Kurden bitten Assad um Beistand gegen die Türkei."
Spiegel: "Macrons Syrienpolitik - Der letzte Verbündete der Kurden."
n-tv: "UN-Sicherheitsrat beschließt Beobachtermission für Jemen."
SZ: "Kurden in Nordsyrien - Plötzlich allein im Kampf gegen den IS."
Zeit: "USA ziehen Truppen aus Syrien ab."
FAZ: "Bürgerkrieg im Jemen : Die Konfliktparteien sitzen wieder an einem Tisch."

Todesstrafe

USA - New Hampshire schafft die Todesstrafe ab

Als 21. US-Bundesstaat verbietet New Hampshire mit knapper Mehrheit die Todesstrafe. Die letzte Hinrichtung war dort vor 80 Jahren vollstreckt worden:
 
Der US-Bundesstaat New Hampshire hat die Todesstrafe abgeschafft. Der Senat des Staats stimmte mit der nötigen Zweitdrittelmehrheit von 16 Stimmen gegen ein Veto des republikanischen Gouverneurs Chris Sununu. Es gab acht Gegenstimmen. Das Repräsentantenhaus von New Hampshire hatte vergangene Woche bereits knapp entschieden, das Veto von Sununu zu überstimmen.   mehr ...

UN ist "entsetzt" - Minderjährige im Iran hingerichtet

Zwei Teenagern im Iran wird Raub und Vergewaltigung vorgeworfen. Sie sollen zu Geständnissen genötigt und in Polizeigewahrsam misshandelt worden sein, so die UN. Nach zwei Jahren in Haft werden die Beschuldigten schließlich ohne fairen Prozess hingerichtet.   mehr ...

Wegen "Terrorismus" - Saudi-Arabien richtet 37 Menschen hin

Saudi-Arabien hat am Dienstag Todesurteile gegen 37 Menschen vollstreckt, die wegen "Terrorismus" verurteilt worden waren. Die Todesstrafen seien in der Hauptstadt Riad, den heiligen Städten Mekka und Medina, in der Provinz Kassim sowie in der Ostprovinz vollstreckt worden, teilte das Innenministerium in einer von der amtlichen Nachrichtenagentur SPA veröffentlichten Erklärung mit.   mehr ...


Nato

Deutschland meldet Nato - Verteidigungsausgaben steigen um mehr als zehn Prozent

Mehr als 47 Milliarden Euro will die Bundesregierung 2019 offenbar in Rüstung und andere Ausgaben stecken, die für die Nato relevant sind. Das soll wohl Donald Trump besänftigen:

Deutschland hat der Nato den größten Anstieg der Verteidigungsausgaben seit Jahrzehnten gemeldet. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur rechnet die Bundesregierung in diesem Jahr mit für das Bündnis relevanten Ausgaben in Höhe von 47,32 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Plus von mehr als fünf Milliarden Euro im Vergleich zu 2018 und einem Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Höhe von 1,35 Prozent. Einen solchen Anstieg um mehr als zehn Prozent hat es zumindest seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr gegeben.   mehr ...

70 Jahre NATO - Was die NATO-Staaten fürs Militär ausgeben

Die Außenminister der Nato-Staaten treffen sich heute in Washington, um den 70. Jahrestag der Nato-Gründung zu begehen. Zu feiern gibt es für das Bündnis allerdings zurzeit wenig - insbesondere für Mitgliedsland Deutschland nicht. So hat Donald Trump die BRD erneut wegen der aus Sicht der USA zu niedrigen Verteidigungsausgaben gerügt.   mehr ...
 
Infografik: Was die NATO-Staaten fürs Militär ausgeben | Statista

INF-Vertrag - Stoltenberg: Keine neuen Atomwaffen in Europa

  • Nach dem Ausstieg der USA aus dem INF-Abrüstungsvertrag ist laut Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg nicht geplant, neue Atomwaffen in Europa zu stationieren.
  • Die Nato habe viele andere mögliche Optionen, auf den umstrittenen russischen Marschflugkörper 9M729 zu reagieren.
  • Bundesaußenminister Heiko Maas rief unterdessen zu einer neuen weltweiten Abrüstungsinitiative auf.   mehr ...

Internationaler Terror

Video des "Islamischen Staats" - Das Kalifat ist verloren, jetzt kommt der Zermürbungskrieg

In einem neuen Video, das Anführer Baghdadi zeigen soll, verkündet der "Islamische Staat" eine Kehrtwende. Die Gebiete in Syrien und im Irak sind weg, doch die Dschihadisten verfolgen einen neuen Plan:

Vor die Kamera tritt Ibrahim Awad Ibrahim al-Badri, besser bekannt unter seinem Pseudonym Abu Bakr al-Baghdadi, eher selten. Bisher war der Chef des "Islamischen Staats" (IS), soweit bekannt, erst einmal öffentlich aufgetreten: im Juli 2014, als er vom Predigerpodest der Großen Moschee des al-Nuri in Mosul sein Kalifat ausrief. Nun, fast fünf Jahre später, gibt es ein zweites Video.   mehr ...

Passentzug - Deutsche IS-Kämpfer verlieren Staatsbürgerschaft

Dschihadisten mit doppelter Staatsangehörigkeit soll künftig der deutsche Pass entzogen werden können. Das Bundeskabinett billigte ein entsprechendes Gesetz.   mehr ...

Terrormiliz IS verliert letzte Bastion in Syrien

  • 2014 überrannte der IS die irakische Millionenstadt Mossul und erreichte den Höhepunkt seiner Macht.
  • Mit dem Fall des Ortes Baghus hat er sein gesamtes Herrschaftsgebiet verloren.
  • Damit erreicht der Krieg gegen den IS in Syrien und im Irak nach fast fünf Jahren sein vorläufiges Ende.   mehr ...

 

Weiteres Spiegel: "Gefangene IS-Kämpfer - Kurden überstellen 280 Dschihadisten an den Irak."

FAZ: "Rücknahme von IS-Gefangenen? Kurden widersprechen Trump."

Spiegel: "Rückholung deutscher IS-Kämpfer - Kurden fordern internationale Sondergerichte in Syrien."

Zeit: "Innenministerium nennt Bedingungen für Rücknahme von IS-Kämpfern."

Zeit: "Anschlag auf Touristenbus - Ägyptische Polizei tötet zahlreiche mutmaßliche Terroristen."

Spiegel: "Opfer des IS im Irak - Rund 12.000 Leichen in Massengräbern entdeckt."

Tagesschau: "UN-Bericht - Bis zu 30.000 IS-Kämpfer im Irak und in Syrien."

Zeit: "Sami A. - Gefährder gefährden jetzt Tunesien."

NZZ: "Neue Terrorwelle des IS in Syrien."

Heise: "Europol meldet schweren Schlag gegen IS-Onlinepropaganda – Zweifel an Erfolg."

Spiegel: "Islamismus - Hunderte Extremisten beantragten Asyl."

Spiegel: "Kassensturz beim "Islamischen Staat" - Die Ölquellen sind weg, der Geldschrank ist voll."

Zeit: "Islamischer Staat - An der Heimatfront."

n-tv: "41 muslimische Länder beteiligt - Saudi-Arabien startet Antiterror-Koalition."

SZ: "Syrien und Irak - Was vom "Islamischen Staat" übrig bleibt."

SZ: "Islamismus - Wo sind die deutschen IS-Kämpfer."

n-tv: "Waffenruhe für Terroristen - Der "unverzeihliche" Deal mit dem IS."

Zeit: "Antiterrorkampf - Mit der Strahlenkanone gegen Terroristen."

Zeit: "Marokko - Eine unkalkulierbare Gefahr."

Zeit: "Nahost - Libanesische Armee greift IS an."

NZZ: "Islamistische Terrormiliz Boko Haram - «Sie sagten, wenn wir den Knopf drücken, explodiert die Bombe und wir kommen automatisch in den Himmel»."

n-tv: "Miliz ändert GeschäftsmodellWie der IS finanziell vorgesorgt hat."

Zeit: ""Islamischer Staat" - Kalifat ohne Staat."

Zeit: ""Islamischer Staat" - Mossuls Eroberung ist nicht der Anfang vom Ende."

Spiegel: "Kampf gegen Terrormiliz - US-Militär meldet Tod von IS-Medienchef."

FAZ: "Attentäter von London - Imame verweigern Beerdigungszeremonie."

FAZ: "Doku zu Kampf gegen den Terror - Desaster mit Ansage."

n-tv: "Russland bombardiert fliehende IS-Truppen."

n-tv: "Europol entdeckt neue Plattform - IS baut eigenes soziales Netzwerk auf."

SRF.ch: "US-Angriff in Afghanistan - «Mutter aller Bomben» tötet 36 IS-Kämpfer."

Zeit: "Islamischer Staat" - Palmyra wieder vollständig in syrischer Hand."

FAZ: "EY-Studie - Dem „Islamischen Staat“ geht das Geld aus."

Spiegel: "Exklusive Recherche zum Islamischen Staat - So arbeitet die IS-Propagandaabteilung."

NZZ: "Kampf gegen den IS in Syrien - Brutaler Mord an türkischen Soldaten."

SZ: "Islamischer Staat" - Das IS-Kalifat schrumpft."