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Israel / Nahost-Konflikt

Ein Friedensplan, der keinen Frieden bringt

Der US-Präsident hat seinen "Deal des Jahrhunderts" für den Nahen Osten vorgestellt. Doch die Palästinenser werden den Plan ablehnen. Denn er bevorzugt ganz klar Israel:

So viel ist sicher: Frieden wird dieser sogenannte Friedensplan von US-Präsident Donald Trump, den er den "Deal des Jahrhunderts" nennt, ganz gewiss nicht bringen. In einer Pressekonferenz gemeinsam mit Israels Premier Benjamin Netanjahu wurde deutlich: Diese Trump’sche "Vision" für den Nahen Osten bevorzugt ganz klar Israel.

Der US-Präsident und sein Team haben entschieden: Jerusalem bleibt die ungeteilte Hauptstadt des jüdischen Staates, wobei auf dem Tempelberg der aktuelle Status Quo erhalten bleibt und Muslime auf dem Plateau mit Al-Aksa-Moschee und Felsendom auch weiterhin beten können. Die Palästinenser sollen im "östlichen Jerusalem" ihre Hauptstadt bekommen, wenn sie dem Friedensplan zustimmen. Wo genau ist unklar, doch wahrscheinlich ist, dass irgendwelche Randbezirke oder gar Vororte der Stadt gemeint sind. Allein diese Entscheidung ist für die Palästinenser inakzeptabel und Grund genug, den Plan abzulehnen.   mehr ...

Benjamin Netanjahu will Immunität gegen Strafverfolgung beantragen

  • Israels Regierungschef will Immunität beantragen, um sich angesichts von Anklagen wegen Betrugs und Untreue sowie Bestechlichkeit vor Strafverfolgung zu schützen.
  • Netanjahus Herausforderer, Ex-Militärchef Benny Gantz vom Mitte-Bündnis Blau-Weiß, sprach von einem "traurigen Tag für Israel".
  • Netanjahu selbst sagte am Sonntag: "Immunität ist nicht gegen die Demokratie, Immunität ist ein Grundstein der Demokratie."   mehr ...

Generalstabschef Kochavi - Israels Militär bereitet sich auf "begrenzte Konfrontation" mit Iran vor

Israel muss sich nach Einschätzung seines Generalstabschefs auf die Möglichkeit einer "begrenzten Konfrontation" mit Iran einstellen. "Wir bereiten uns darauf vor", sagte Militärchef Aviv Kochavi israelischen Medienberichten zufolge bei einer Sicherheitskonferenz nahe Tel Aviv.   mehr ...

 


Rüstung / Militärische Konflikte

Waffenindustrie in China - Auf dem Weg zur Nummer 1

Der erste Bericht des Friedensforschungsinstituts Sipri zu Chinas Rüstungsfirmen zeigt: Die westliche Dominanz in der Branche bröckelt:

Der Sipri-Bericht zeigt deutlich, wie spezialisiert Chinas Rüstungskonzerne sind. „Bei uns bieten Unternehmen wie Lockheed Martin oder BAE Systems eine breite Palette von Waffensystemen an. In China hingegen konzentrieren sich einzelne Unternehmen gezielt auf einen Sektor“, erläutert Stephanie Blenckner vom Sipri-Institut die Ergebnisse. So produziert Avic (Aviation Industry Corp. of China) fast ausschließlich Flugwaffen, während sich Norinco (China North Industries Group Corp.) auf Landwaffensysteme konzentriert.   mehr ...

Bundesregierung - Rekordhoch an Genehmigungen für Rüstungsexporte

Die Bundesregierung hat 2019 nahezu doppelt so viele Genehmigungen für Rüstungsexporte wie im Vorjahr erteilt. Der Wert der Ausfuhrerlaubnisse stieg von 4,824 auf 8,015 Milliarden Euro. Damit ist ein neuer Rekord erreicht. 32 Prozent der Genehmigungen entfielen auf Kriegswaffen, der Rest auf sonstige militärische Ausrüstung. Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Grünenabgeordneten Katja Keul hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.   mehr ...

Truppenverlegung - Deutschland reduziert Zahl der Soldaten im Irak

  • Das im Irak eingesetzte Kontingent der Bundeswehr wird teilweise nach Jordanien und Kuwait verlegt.
  • Grund sind die Spannungen in der Region nach der Tötung des iranischen Generals Qassim Soleimani.
  • Die USA dementieren Pläne für einen Truppenabzug.
  • Die Leiche Soleimanis wird an diesem Dienstag in dessen iranischer Heimatstadt Kerman beigesetzt.   mehr ...

 


US-Politik / Gesellschaft

US-Immigration - Oberstes US-Gericht lässt strengere Greencardregeln zu

Der Supreme Court hat die Verfügung einer unteren Instanz gekippt. Einwanderer, die auf staatliche Sozialleistungen angewiesen sind, sollen keine Greencards bekommen:
 
Das oberste Gericht der USA hat geplante Gesetzesverschärfungen für Einwanderer zugelassen. Die Vorlage der Regierung sieht vor, dass die Behörden eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung (Greencard) verweigern können, wenn die Antragsteller auf staatliche Hilfsprogramme angewiesen sind. Der Supreme Court hob damit die Entscheidung eines Berufungsgerichts in New York auf, die das Inkrafttreten der Regelungen im ganzen Land gestoppt hatte.
 
Die Änderungen betreffen potenziell rund 22 Millionen Einwanderer, die Essensmarken erhalten, kostenlose öffentliche Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen oder andere staatliche Sozialleistungen beziehen. In der Entscheidung des Supreme Courts überstimmten die fünf konservativen Mitglieder des Richterkollegiums ihre vier eher liberalen Kollegen.   mehr ...

Donald Trump - Eine Amtsenthebung ist so gut wie ausgeschlossen

  • Der US-Senat verhandelt gerade über die Amtsenthebung des US-Präsidenten, doch eine Verurteilung ist so gut wie ausgeschlossen.
  • Die Demokraten haben ihre Plädoyers mit Fakten und Indizien zur Ukraine-Affäre unterlegt, aber im Senat werden sie keine Mehrheit für ein Impeachment finden.
  • Die Republikaner haben deutlich gemacht, dass sie die Beweismittel gar nicht sehen, die Zeugen gar nicht hören und zu Trumps Verhalten gar nichts sagen wollen.
  • Das Publikum der Demokraten und die wahre Jury sind deshalb die Wähler, die im November über den US-Präsidenten abstimmen.   mehr ...

Impeachment - Senat beschließt Prozedere für Amtsenthebungsverfahren gegen Trump

Die Republikaner haben mit ihrer Mehrheit im Senat den Ablauf des Impeachment-Verfahrens festgelegt. Die Änderungsanträge der Demokraten erreichten keine Mehrheiten.   mehr ...
 
 
 

China / Taiwan

Coronavirus - China schottet mehr als 43 Millionen Menschen ab

  • In China steigt die Zahl der Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, weiter deutlich an. Die Behörden melden mittlerweile etwa 900 Erkrankte und 26 Todesfälle.
  • In mehr als zehn Städten in der Provinz Hubei sind die Bewohner in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt - der Nah- und Fernverkehr ist unterbrochen.
  • Bis zum 3. Februar soll in Wuhan eine Spezialklinik mit tausend Betten gebaut werden:

Verbreitung der neuartigen Lungenkrankheit in China sind inzwischen mehr als 43 Millionen Menschen weitgehend von der Außenwelt abgeschottet. Die Zahl der bestätigten Infektionen in China ist inzwischen auf fast 900 gestiegen. Bisher sind 26 Menschen an der Krankheit gestorben, die meisten litten bereits an Vorerkrankungen. In den USA ist das Coronavirus bei einem zweiten Patienten bestätigt. Die Erkrankung sei in Chicago bei einem Reisenden aus Wuhan festgestellt worden, erklärt das Zentrum für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten (CDC). Insgesamt würden derzeit 62 Verdachtsfälle in 22 Bundesstaaten geprüft. In Europa ist bislang keine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bekannt.   mehr ...

Human Rights Watch - Menschenrechtler kritisieren China für Umgang mit Uiguren

  • China habe "einen orwellschen Hightech-Überwachungsstaat und ein ausgeklügeltes Internet-Zensursystem errichtet, um öffentliche Kritik zu überwachen und zu unterdrücken", heißt es im Bericht von Human Rights Watch.
  • In der Region Xinjiang werden Hunderttausende Menschen in Lagern festgehalten, viele von ihnen gehören zur muslimischen Minderheit der Uiguren.
  • Ein Mitglied der chinesischen UN-Mission weist bei der Pressekonferenz den Bericht zurück, er enthalte Vorurteile und Erfindungen.   mehr ...

Taiwaner trotzen Peking - Präsidentin Tsai Ing-wen wiedergewählt

Es ist eine Absage an Chinas Herrschaftsansprüche über den Inselstaat: Taiwans Wähler haben Präsidentin Tsai Ing-wen im Amt bestätigt. Die forderte in ihrer Siegesrede ein Umdenken der Weltgemeinschaft.   mehr ...

 


Afrika

Heuschreckenplage in Ostafrika - Wie eine Feuerwalze

In Somalia, Kenia und Äthiopien sind die Auswirkungen des Klimawandels real. Das zeigt eine Heuschreckenplage, die zur Hungernot führen wird:

Dabei sind die Wirbellosen erstaunlich mobil – sie können 150 Kilometer täglich zurücklegen. Und fallen über Flächen her, die man nur noch mit Saarlandvergleichen beschreiben kann: Laut der UN-Landwirtschaftsorganisation FAO nimmt ein einzelner Schwarm in Kenia satte 2.400 Quadratkilometer ein – eine Fläche „fast so groß wie das Saarland“, wie die „Tagesschau“ entsetzt vermeldete.   mehr ...

Berliner Konferenz beschließt Libyen-Plan

Die Teilnehmer des internationalen Gipfels haben sich zur Einhaltung eines UN-Waffenembargos und zum Ende der militärischen Unterstützung für die Konfliktparteien in dem Bürgerkriegsland bekannt.   mehr ...

Luanda Leaks - Deutsches Geld für die reichste Frau Afrikas

Isabel dos Santos soll sich mit Hilfe ihres autokratisch regierenden Vaters während seiner Präsidentschaft in Angola erheblich bereichert haben. Das geht aus bislang unveröffentlichten Dokumenten hervor.   mehr ...

 


International News

UN-Gericht - Myanmar muss Rohingya vor Völkermord schützen

Das UN-Gericht in Den Haag hat Myanmar angewiesen, einen Genozid an der muslimischen Volksgruppe zu verhindern. Inzwischen hat auch Aung San Suu Kyi Verbrechen zugegeben:
 
Im Völkermord-Verfahren gegen Myanmar hat der Internationale Gerichtshof das asiatische Land zu Sofortmaßnahmen zum Schutz der Rohingya verpflichtet. Auch müsse das Land dafür sorgen, dass das Militär die Rohingya nicht verfolge. Damit gab das höchste UN-Gericht in Den Haag einer Klage Gambias statt. Myanmar müsse alles tun, um einen Völkermord an der muslimischen Minderheit zu verhindern. Das Gericht sei "der Ansicht, dass die Rohingya in Myanmar sehr gefährdet bleiben", sagte der vorsitzende Richter Abdulqawi Ahmed Yusuf.   mehr ...

Holocaust-Gedenken - Konkurrenz der Opfer und Befreier

Warum es 75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz Kontroversen gibt zwischen Polen, Israel, Russland und der Ukraine:

Gleich zwei internationale Gedenkfeiern sind zum 75. Jahrestag der Befreiung des Lagerkomplexes Auschwitz geplant, allerdings mit unterschiedlichen Akteuren: in Jerusalem am 23. Januar und vier Tage später punktgenau zum Jahrestag am Ort des Geschehens.   mehr ...

Iran - Leben im real existierenden Islamismus

In den vier Jahrzehnten nach der Revolution 1979 hat sich der Iran verändert: Die traditionell religiöse Bevölkerung ist heute die säkularisierteste im Nahen Osten.   mehr ...
 
 
 

Internat. Organisationen

Absage der Münchner Friedenskonferenz - Schuld sind die anderen

Nun wird sie also ganz abgesagt, die Friedenskonferenz, die seit 2003 eine Antwort auf die Münchner Sicherheitskonferenz darstellt. Die Absage muss man zugleich bedauern und begrüßen. Bedauern, weil das früher auch als Wehrkundetagung bezeichnete jährliche Treffen von Rüs­tungs­lob­by­is­t:in­nen, Po­li­ti­ke­r:in­nen und Militärs ja wirklich Widerspruch benötigt. Doch zu begrüßen und notwendig ist die Absage auch, weil die Melange von Antisemitismus und Friedensbewegung so offenkundig geworden ist, dass die linken Friedensfreunde dringendst Einkehr üben müssen.   mehr ...

Amnesty - Facebook und Google verletzten elementare Menschenrechte

Facebook und Google haben ein privates Überwachungsregime geschaffen, das sich der unabhängigen öffentlichen Kontrolle weitgehend entzieht: Dieses Fazit zieht Amnesty International in einem Bericht über die "Surveillance Giants" des Internets, der am Donnerstag erschienenen ist. Die zwei US-Konzerne hätte eine nie dagewesene Macht über die persönlichsten Daten von Millionen Menschen erlangt, kritisiert die Menschenrechtsorganisation und betont, dass "Datenschutzmissbrauch im Zentrum" der überwachungsbasierten Geschäftsmodelle von Facebook und Google stehe.   mehr ...

Gefängnisse, Lager und Heime - Uno meldet sieben Millionen Kinder in Unfreiheit

Sie sterben früher und leiden häufig unter psychischen Krankheiten: Millionen Minderjährige leben laut Uno in Gefängnissen, Internierungslagern und Zwangseinrichtungen. Betroffen sind vor allem Jungen.   mehr ...

 


Mittlerer Osten

Hisbollah-Brigaden - USA greifen Milizen im Irak und in Syrien an

Als Reaktion auf anhaltende Attacken haben die USA Luftangriffe auf schiitische Milizen im Irak und in Syrien geflogen. Dabei wurden mehrere Menschen getötet:
 
Die USA haben mehrere Stellungen schiitischer Milizen im Irak und in Syrien angegriffen. Dabei wurden mehrere Menschen getötet und einige verletzt. Pentagon-Sprecher Jonathan Hoffman sagte, insgesamt seien fünf Ziele der sogenannten Hisbollah-Brigaden angegriffen worden. Darunter seien Waffenlager und Kommandozentren gewesen. Die Luftangriffe waren demnach eine Reaktion auf die anhaltenden Attacken der schiitischen Miliz gegen US-amerikanische Truppen im Irak.   mehr ...

Idlib - Mehr als 235.000 Menschen in Idlib auf der Flucht

Durch die massiven Luftangriffe im Nordwesten Syriens sind nach UN-Angaben mehr als 235.000 Menschen zur Flucht gezwungen worden. Die Massenflucht habe das Gebiet um die Stadt Maaret al-Numan "fast leer" hinterlassen, teilten die Vereinten Nationen mit. Wie das UN-Nothilfebüro OCHA twitterte, benötigen viele Vertriebene aufgrund des Winters dringend humanitäre Hilfe und Unterkünfte. Zahlreiche Hilfsorganisationen hätten ihre Arbeit in Teilen der Provinz Idlib jedoch aufgrund der Angriffe einstellen müssen.   mehr ...

UN-Sicherheitsrat - Russland und China blockieren deutschen Plan zu Syrien-Hilfe

- Der UN-Sicherheitsrat konnte sich nicht auf eine Verlängrung der UN-Hilfe für Syrien einigen. Zankapfel ist die Anzahl der Grenzübergänge, die für Lieferungen genutzt werden dürfen.

- Aktuell sind es drei. Eine Resolution mit vier Übergängen, die auch Deutschland unterstützt hatte, scheiterte am Veto Russlands und Chinas.

- Die beiden Länder wollten die Grenzübergänge stattdessen reduzieren, was ebenfalls keine Mehrheit fand. Das aktuelle Mandat läuft am 10. Januar aus.   mehr ...

 

Weiteres Spiegel: "Proteste im Libanon - Ein Land wacht auf."
FAZ: "Nach wochenlangen Protesten - Iraks Ministerpräsident kündigt Rücktritt an."
Spiegel: "Geheimdokumente legen Einfluss iranischer Führung auf den Irak offen."
SZ: "Iraner fordern das Regime heraus."
Spiegel: "Sednaja-Gefängnis - Assads schlimmster Folterkerker."
Zeit: "Jemen - Regierung und Rebellen im Süden einigen sich auf Friedensplan."
Spiegel: "Syrien - Assad-Regime und Opposition starten erste direkte Verhandlungen."
Spiegel: "Offensive im Norden - Syrische Regierung ruft Kurden zum gemeinsamen Kampf gegen Türkei auf."
FAZ: "Kurswechsel in Syrien? Pentagon will offenbar Ölfelder mit Panzern schützen."
TAZ: "Situation der Kurden - 30 Millionen Menschen suchen Platz."
Tagesschau: "Nach Abzug aus Syrien - US-Truppen müssen Irak verlassen."
Spiegel: "Erdogan-Putin-Deal Syriens Schicksal ist besiegelt."
Statista: "Zersplittertes Syrien."
SZ: "Kurdengebiete in Nordsyrien - Erdogan und Putin einigen sich auf Verlängerung der Waffenruhe in Nordsyrien."
TAZ: "Türkische Angriffe auf das syrische Rojava - Erdogans Vernichtungskrieg."

Todesstrafe

Japan - Todesurteil gegen Chinesen vollstreckt

  • Der 40-jährige war wegen Raubs und vierfachen Mords zum Tode verurteilt worden.
  • Er saß 16 Jahre in einer Todeszelle.
  • Seit 2012 wurden in Japan 39 Verurteilte hingerichtet:

Japan hat am Donnerstag das erste Todesurteil gegen einen Ausländer seit zehn Jahren vollstreckt. Justizministerin Masako Mori teilte mit, sie habe den Hinrichtungsbeschluss nach sorgfältiger Prüfung des Falls unterzeichnet. Der 40-jährige Chinese war wegen Raubs und vierfachen Mords im Jahr 2003 zum Tode verurteilt worden. Er saß 16 Jahre in einer Todeszelle.    mehr ...

Trumps Plan blockiert - US-Berufungsgericht untersagt Hinrichtungen auf Bundesebene

US-Präsident Trump will die Todesstrafe erstmals seit 2003 wieder auf Bundesebene vollstrecken lassen. Doch ein Berufungsgericht hat dieses Vorhaben nun vorerst gestoppt.   mehr ...

Wegen "Terrorismus" - Saudi-Arabien richtet 37 Menschen hin

Saudi-Arabien hat am Dienstag Todesurteile gegen 37 Menschen vollstreckt, die wegen "Terrorismus" verurteilt worden waren. Die Todesstrafen seien in der Hauptstadt Riad, den heiligen Städten Mekka und Medina, in der Provinz Kassim sowie in der Ostprovinz vollstreckt worden, teilte das Innenministerium in einer von der amtlichen Nachrichtenagentur SPA veröffentlichten Erklärung mit.   mehr ...

Weiteres Statista: "Hinrichtungen in den USA seit 1976."

Nato

London - Nato-Staaten einigen sich auf gemeinsame Gipfelerklärung

Der Text für die Abschlusserklärung des Nato-Gipfels in London steht. Von Hirntod kann keine Rede sein - so soll die Botschaft lauten. In dem Text wird China erstmals als mögliche Bedrohung erwähnt:

Die Mitglieder des Nato-Bündnisses haben sich in London auf einen gemeinsamen Text für die Abschlusserklärung verständigt. Dabei wird explizit zu China Stellung genommen: "Wir erkennen, dass der wachsende Einfluss und die internationale Politik Chinas sowohl Chancen als auch Herausforderungen darstellen, die wir als Allianz zusammen angehen müssen", heißt es in dem Text, der unter anderem der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Die Erklärung soll an diesem Mittwoch von den Staats- und Regierungschefs veröffentlicht werden.   mehr ...

Gegen Linie der Nato - Macron kommt Putin bei Atomraketen entgegen

Der französische Präsident dringt in einer wichtigen Frage der atomaren Sicherheit Europas darauf, den bisherigen Nato-Kurs zu verlassen und das russische Angebot über ein Moratorium für nukleare Mittelstreckenraketen zu prüfen. Das geht aus einem Brief Emmanuel Macrons an den russischen Präsidenten Wladimir Putin hervor, der der F.A.Z. vorliegt. Nach den „Hirntod“-Äußerungen stellt Macron, der an diesem Donnerstagvormittag Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg zu einem Gespräch im Elysée-Palast empfängt, damit zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit den Konsens der Bündnismitglieder in Frage.   mehr ...

Operationsgebiet Weltall

Der Weltraum wird zum Operationsgebiet des atlantischen Bündnisses: Das soll auf dem Natogipfel, der am 4. Dezember in einem Hotel nördlich von London stattfinden wird, von den Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer offiziell beschlossen werden. Was ist das? Ein rein symbolischer Akt, eine Erweiterung der Bündnispflichten oder der Beginn eines neuen Wettrüstens?   mehr ...
 
 
 

Internationaler Terror

Libanesische Terrormiliz - Bundesregierung plant Hisbollah-Verbot

Die Bundesregierung plant nach SPIEGEL-Informationen ein Betätigungsverbot für die libanesische Terrormiliz Hisbollah in Deutschland. Darauf haben sich Auswärtiges Amt, Justiz- und Innenministerium geeinigt:

Damit würden Aktivitäten und Mitglieder der Miliz in Deutschland ab sofort der kurdischen PKK und dem "Islamischen Staat" gleichgestellt. Verboten wären dann in Deutschland sämtliche Aktivitäten der Hisbollah. So dürfte zum Beispiel die Fahne der libanesischen Terrormiliz (grünes Gewehr auf gelbem Grund) nicht mehr gezeigt werden.   mehr ...

Ermittler legen Websites lahm - „Wir haben den IS k.o. geschlagen“

Ermittler aus mehreren europäischen Staaten und von Europol feiern eine erfolgreiche Aktion gegen den „Islamischen Staat“: „Soweit wir wissen, ist der IS nicht mehr im Internet präsent.“ Aber das kann sich schnell ändern:

Europäischen Ermittlern und der Polizeibehörde Europol ist nach eigener Einschätzung ein Schlag gegen die gefährliche Online-Propaganda der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) gelungen. „Soweit wir wissen, ist der IS nicht mehr im Internet präsent“, sagte der Sprecher der belgischen Staatsanwaltschaft, Eric van der Sypt, am Montag in Den Haag. „Wir haben sie vorerst k.o. geschlagen.“   mehr ...

Nordsyrien - Außer Kontrolle

Im nordsyrischen Al-Haul sitzen Zehntausende IS-Anhänger fest. Die katastrophalen Zustände treiben ihre Radikalisierung voran. Einige träumen schon vom neuen Kalifat.   mehr

 

Weiteres FAZ: "Rechte Hand - Auch IS-Sprecher bei Einsatz in Nordsyrien getötet."

FAZ: "Krieg in Syrien - Kurden setzen Kampf gegen IS-Milizen vollständig aus."

Zeit: ""Islamischer Staat" - IS-Leute brechen aus kurdischem Haftlager aus."

Spiegel: "Terrorgruppe - Pentagon warnt vor IS-Comeback in Syrien und im Irak."

Spiegel: "Video des "Islamischen Staats" - Das Kalifat ist verloren, jetzt kommt der Zermürbungskrieg."

FAZ: "Urteil von Verwaltungsgericht - Deutschland muss IS-Angehörige zurückholen."

Zeit: "Passentzug - Deutsche IS-Kämpfer verlieren Staatsbürgerschaft."

SZ: "Terrormiliz IS verliert letzte Bastion in Syrien."

Spiegel: "Gefangene IS-Kämpfer - Kurden überstellen 280 Dschihadisten an den Irak."

FAZ: "Rücknahme von IS-Gefangenen? Kurden widersprechen Trump."

Spiegel: "Rückholung deutscher IS-Kämpfer - Kurden fordern internationale Sondergerichte in Syrien."

Zeit: "Innenministerium nennt Bedingungen für Rücknahme von IS-Kämpfern."

Zeit: "Anschlag auf Touristenbus - Ägyptische Polizei tötet zahlreiche mutmaßliche Terroristen."

Spiegel: "Opfer des IS im Irak - Rund 12.000 Leichen in Massengräbern entdeckt."

Tagesschau: "UN-Bericht - Bis zu 30.000 IS-Kämpfer im Irak und in Syrien."