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US-Politik / Gesellschaft

Angus Deaton - "Ein freier Markt garantiert keine Gesundheitsversorgung"

Kaum ein Ökonom kennt die US-Arbeiterschicht besser als Angus Deaton. Er sagt: Ihnen ging es schon seit Jahrzehnten schlecht. Nicht erst seit der Corona-Krise:
 
Während die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland steigt, sinkt sie in einem der reichsten Länder der Erde: Das Phänomen der sogenannten "Deaths of Despair" – Verzweiflungstode – erschüttert die US-amerikanische Öffentlichkeit. Seit den Neunzigerjahren steigt die Sterblichkeit unter weißen US-Amerikanerinnen und -Amerikanern zwischen 45 und 54 Jahren immer weiter an. Die Menschen sterben an Alkoholmissbrauch, an einer Überdosis Drogen oder durch Suizid.   mehr ... 

Waffenverkäufe in den USA - Pistolen gegen Viren

Die Waffenverkäufe steigen in den USA mitten in der Coronavirus-Krise stark an. Offenbar haben viele Bürger Angst vor Unruhen – und wollen aufrüsten.   mehr ...

Johns-Hopkins-Universität - Ein Herz für Zahlen

  • Die eigens für die Corona-Zahlen eingerichtete Seite der Johns-Hopkins-Universität verzeichnet nach eigenen Angaben mehr als eine Milliarde Zugriffe täglich.
  • Die dort veröffentlichten Zahlen sind oft als aktueller als beispielsweise der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
  • Auch die für Deutschland veröffentlichten Zahlen liegen meist höher als jene des Robert-Koch-Instituts.   mehr ...
 
 

Mittlerer Osten

Krieg in Syrien - Spitäler und Schulen als Ziel

UN-Ermittler sehen die syrische Assad-Regierung hinter Angriffen auf zivile Einrichtungen in Syrien. Über die Rolle Russlands schweigt der Bericht:

Es ist nur eine Art Stichprobe, die die UN-Ermittler vorgenommen haben, doch diese spricht eine deutliche Sprache: Am Montag veröffentlichten Untersuchungsergebnissen zufolge halten sie es für höchstwahrscheinlich, dass Syriens Regierung und „ihre Verbündeten“ im vergangenen Jahr mehrfach zivile Einrichtungen angegriffen haben: verschiedene Krankenhäuser, eine Schule und ein Kinderzentrum.   mehr ...

Syrien - Waffenruhe in Idlib hält offenbar

Seit Mitternacht gilt in der syrischen Provinz ein Waffenstillstand. Aktivisten berichten von "relativer" Ruhe. In Zagreb beraten die EU-Außenminister über die Lage.   mehr ...

Libanon ist offenbar zahlungsunfähig

Das hochverschuldete Land kann seinen Zahlungspflichten nicht mehr nachkommen. Die Mehrheit der Abgeordneten und die Bevölkerung fordern wirtschaftliche Reformen.   mehr ...

 

Weiteres Zeit: "Hisbollah-Brigaden - USA greifen Milizen im Irak und in Syrien an."
Zeit: "Idlib - Mehr als 235.000 Menschen in Idlib auf der Flucht."
SZ: "UN-Sicherheitsrat - Russland und China blockieren deutschen Plan zu Syrien-Hilfe."
Spiegel: "Proteste im Libanon - Ein Land wacht auf."
FAZ: "Nach wochenlangen Protesten - Iraks Ministerpräsident kündigt Rücktritt an."
Spiegel: "Geheimdokumente legen Einfluss iranischer Führung auf den Irak offen."
SZ: "Iraner fordern das Regime heraus."
Spiegel: "Sednaja-Gefängnis - Assads schlimmster Folterkerker."
Zeit: "Jemen - Regierung und Rebellen im Süden einigen sich auf Friedensplan."
Spiegel: "Syrien - Assad-Regime und Opposition starten erste direkte Verhandlungen."
Spiegel: "Offensive im Norden - Syrische Regierung ruft Kurden zum gemeinsamen Kampf gegen Türkei auf."
FAZ: "Kurswechsel in Syrien? Pentagon will offenbar Ölfelder mit Panzern schützen."
TAZ: "Situation der Kurden - 30 Millionen Menschen suchen Platz."
Tagesschau: "Nach Abzug aus Syrien - US-Truppen müssen Irak verlassen."
Spiegel: "Erdogan-Putin-Deal Syriens Schicksal ist besiegelt."
Statista: "Zersplittertes Syrien."
SZ: "Kurdengebiete in Nordsyrien - Erdogan und Putin einigen sich auf Verlängerung der Waffenruhe in Nordsyrien."
TAZ: "Türkische Angriffe auf das syrische Rojava - Erdogans Vernichtungskrieg."

International News

Coronavirus weltweit - Japans Regierungschef ruft Notstand für Tokio aus

  • New York plant, Corona-Tote vorübergehend auf einer kleinen Insel beizusetzen, sollten die Kapazitäten der Leichenhallen erschöpft sein.
  • Die Bewohner Wuhans dürfen ab Mittwoch wieder die Stadt verlassen - seit dem 23. Januar war die Metropole abgeriegelt.
  • Der UN-Sicherheitsrat will sich am Donnerstag erstmals mit den Folgen der Pandemie beschäftigen.
  • Der britische Premierminister Johnson ist auf die Intensivstation verlegt worden - sein Zustand habe sich verschlechtert.
  • Israel hat eine strenge Ausgangssperre verhängt.
  • Frankreich verzeichnet so viele Corona-Tote an einem Tag wie nie zuvor.   mehr ...

Gerüchte um Putsch in Brasilien - Kein Staatsstreich gegen Bolsonaro

Warum die Meldung über einen angeblichen Putsch gegen Jair Bolsonaro falsch ist – und Brasiliens Präsident trotzdem zusehends an Macht verliert.   mehr ...

Covid-19 in China, Südkorea und Taiwan - Angst vor der zweiten Welle

Viele ostasiatische Staaten sind erfolgreich gegen das Virus vorgegangen – das könnte aber wiederkommen. Nun schotten sich die Länder ab.   mehr ...

 
 

China / Taiwan

Coronakrise China - Chronik einer Vertuschung

Schon Mitte November hat sich in Wuhan der erste Mensch mit dem Coronavirus infiziert. Doch Chinas Behörden hielten den Ausbruch lange geheim – und ermöglichten so erst die globale Ausbreitung:

Anfangs mag es niemandem aufgefallen sein. Husten, Fieber, Kopfschmerzen. Es ist Winter. Viele Menschen sind krank. Doch spätestens im Dezember bemerken Ärzte in der chinesischen Stadt Wuhan eine Häufung von Lungeninfektionen, die sie nicht verstehen.

Nach der tödlichen Sars-Epidemie 2002 und 2003 hat China für diesen Fall ein Frühwarnsystem entwickelt. Um eine erneute politisch motivierte Vertuschung zu verhindern, leitet das System die Meldung direkt an das nationale Zentrum für Seuchenbekämpfung in Peking, wo geschultes Personal im Ernstfall schnell reagieren soll.   mehr ...

Covid-19 - Zahl der Corona-Infizierten in China steigt wegen neuer Zählweise

China nennt erstmals in seiner täglichen Statistik die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten, die keine Symptome zeigen. Es ist nicht das erste Mal, dass das Land die Zählweise ändert.   mehr ...

China und seine Narrative zu Corona - Die Mär von der Nullinfektion

Die Regierung in Peking hat den Anschein erweckt, das Land sei bald frei vom Coronavirus. Doch neue Indizien wecken Zweifel an den Statistiken.   mehr ...

 


Israel / Nahost-Konflikt

Corona-Restriktionen in Israel - Orthodoxe in der Krise

Israel ergreift strenge Maßnahmen im Kampf gegen Corona, doch nicht alle ziehen mit. Ärger gibt es mit den Religiösen:

Das Coronavirus zeigt allen Gesellschaften gerade ihre Schwachpunkte. Eine Achillesferse Israels ist das Verhältnis zwischen Staat und Orthodoxen. Israel hat sehr schnell drastische Maßnahmen ergriffen, um die Coronapandemie einzudämmen. Doch in der orthodoxen Community sind die Maßnahmen erst mit zweiwöchiger Verspätung umgesetzt worden. Das Ergebnis: Orthodoxe Viertel sind Hochburgen des Coronavirus. In Bnei Brak, einer orthodox geprägten Stadt an der Grenze zu Tel Aviv, war ein Drittel der Getesteten positiv. Die Hälfte aller Corona-Patient*innen in den Krankenhäusern sind Orthodoxe.   mehr ...

Benny Gantz zum Parlamentspräsidenten gewählt

Israel ist offenbar auf dem Weg zu einer großen Koalition: Die Knesset hat Benny Gantz vom Mitte-Bündnis Blau-Weiß am Donnerstag überraschend zum neuen Parlamentspräsidenten bestimmt. Er bekam 74 von 120 Stimmen.   mehr ...

Coronavirus in Israel - Geheimdienst soll Infizierte aufspüren

Premier Netanjahu hebelt die Demokratie aus, indem er Bewegungsprofile aus Handydaten erstellen lässt. Bereits am ersten Tag mussten 400 Menschen in Quarantäne. Die Opposition ist empört.   mehr ...

 


Internat. Organisationen

Coronakrise - G20-Staaten investieren fünf Billionen Dollar in Weltwirtschaft

Die G20-Staaten wollen die Folgen der Coronakrise eindämmen - mit gewaltigen Investitionen. Nach einem Videogipfel kündigten sie an, der Krise "geeint entgegenzutreten":
 
Konkret will die Staatengruppe zusammen fünf Billionen Dollar (gut 4,5 Billionen Euro) in die Weltwirtschaft investieren. Durch die Maßnahmen und Bürgschaften wolle man den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen der Pandemie begegnen.   mehr ...

Corona und die Vereinten Nationen - UNO legt globalen Corona-Plan vor

Die Vereinten Nationen wollen durch das Coronavirus besonders gefährdete Länder unterstützen. Dafür hofft die UNO auf 2,2 Milliarden Spenden.   mehr ...

UN-Chef Guterres tief besorgt über Aushöhlung der Menschenrechte

Der UN-Generalsekretär sorgt sich um die Lage der Menschenrechte. Den Versuch, sie gegen staatliche Souveränität auszuspielen, kritisiert er scharf.   mehr ...

 


Afrika

Schwere Kämpfe in Libyen - Regierung in Tripolis umzingelt

Haftar-Rebellen schlagen den Versuch eines Befreiungsschlages durch Regierungsmilizen zurück. Jetzt stehen sie an der Grenze zu Tunesien:

Der Krieg um die Macht in Libyen scheint in eine entscheidende Phase eingetreten zu sein. Nach mehreren Tagen schweren Artilleriebeschusses auf Tripolis hat die dort residierende, international anerkannte Einheitsregierung von Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch zum Gegenschlag ausgeholt: Ihre westlibyschen Einheiten aus den Städten Zintan und Zuwara griffen am Mittwoch früh den Militärflughafen Al-Watiya westlich von Tripolis an. Aber der Angriff scheiterte.   mehr ...

Ausnahmezustand im Kongo wegen Corona - Die Hauptstadt wird abgeriegelt

Zum Kampf gegen das neuartige Coronavirus hat der Präsident der Demokratischen Republik Kongo, Felix Tshisekedi, den Ausnahmezustand erklärt und weitreichende Zwangsmaßnahmen verfügt. In einer landesweit an die 90 Millionen Kongolesen ausgestrahlten Fernsehansprache am Dienstagabend appellierte der Präsident an die „heilige Einheit der Nation“ und griff zu einem alten Slogan der kongolesischen Demokratiebewegung, leicht abgewandelt: „Gemeinsam werden wir das überwinden.“ Der Ausnahmezustand gilt für zunächst 30 Tage.   mehr ...

Afrikas Umgang mit dem Coronavirus - Wo Afrika vorne liegt

Beim Coronavirus ist nicht mehr Afrika der Seuchenherd, sondern Europa. Afrikas Regierungen reagieren auch schneller auf die Gefahr als europäische.   mehr ...

 
 
Weiteres Zeit: "Westafrika - Europa erzeugt die Flüchtlinge selbst."
Zeit: "Libyen - Konfliktparteien zu dauerhaftem Waffenstillstand bereit."
Spiegel: "Kampf gegen Tuberkulose in Äthiopien - Ratten als Retter." 
TAZ: "Heuschreckenplage in Ostafrika - Wie eine Feuerwalze."
SZ: "Berliner Konferenz beschließt Libyen-Plan."
SZ: "Luanda Leaks - Deutsches Geld für die reichste Frau Afrikas."
TAZ: "Bürgerkrieg in Libyen - Militärakademie bombardiert."

Todesstrafe

Todessstrafe in Indien - Vergewaltiger gehängt

Vier Männer werden in Delhi hingerichtet. Sie hatten vor sieben Jahren eine Frau vergewaltigt. Menschenrechtler fordert mehr Prävention gegen Gewalt:

Fünf Männer und ein Jugendlicher hatten im Dezember 2012 die 23-jährige Studentin in einem Bus in Delhi schwer misshandelt. Sie starb kurze Zeit später an den Folgen. Die brutale Gruppenvergewaltigung löste weltweit Empörung und Massenproteste aus.

Ihr folgten eine Gesetzesverschärfung bei sexuellen Übergriffen im Strafrecht und eine Debatte um Frauenrechte. Für Vergewaltiger, die Wiederholungstäter sind, kann seitdem in Indien die Todesstrafe ver hängt werden. Im September 2013 wurden die Angeklagten zum Tode verurteilt, dennoch zog sich der Prozess mehrere Jahre hin.   mehr ...

Abgeordnete in Colorado stimmen für Abschaffung der Todesstrafe

Die Republikaner hatten versucht, die Abstimmung hinauszuzögern: Nun haben die Abgeordneten im US-Bundesstaat Colorado die Abschaffung der Todesstrafe beschlossen. Der Gouverneur muss noch zustimmen.   mehr ...

Japan - Todesurteil gegen Chinesen vollstreckt

  • Der 40-jährige war wegen Raubs und vierfachen Mords zum Tode verurteilt worden.
  • Er saß 16 Jahre in einer Todeszelle.
  • Seit 2012 wurden in Japan 39 Verurteilte hingerichtet.    mehr ...

Rüstung / Militärische Konflikte

Waffenausfuhr - Deutsche Rüstungsexporte in die Türkei stark gestiegen

Im vergangenen Jahr hat die Koalition doppelt so viele Rüstungsexporte in die Türkei genehmigt wie im Jahr zuvor. Kriegswaffen sollen allerdings nicht darunter sein:
 
Die Bundesregierung hat 2019 mit 31,6 Millionen Euro mehr als doppelt so viel an Rüstungsexporten in die Türkei genehmigt wie im Vorjahr. Dies geht aus einer Antwort des Auswärtigen Amts auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor. 2018 hatte die Bundesregierung 58 Rüstungslieferungen in die Türkei genehmigt, deren Gesamtvolumen bei 12,9 Millionen Euro lag. Im vergangenen Jahr waren es 187 Exporte.   mehr ...

SIPRI-Report - Weltweite Waffenexporte nehmen zu

Die 50 größten Waffenexporteure der Welt haben ihr Exportvolumen in den vergangenen 20 Jahren immer weiter gesteigert. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis des SIPRI Trendindikators (TIV = Trend Indicator Value). Hierfür wurde das Volumen in 5-Jahres-Schritten zusammengefasst. Beim TIV wird jedem Waffensystem ein Wert zugeordnet. Anschließend verrechnet SIPRI mit Hilfe der Werte alle Waffentransfers und erhält einen Gesamtindikator für die Größenordnung der Transfers:
 
Infografik: Weltweite Waffenexporte nehmen zu | Statista

Die Länder, derer Exporte im Zeitraum von 2015 bis 2019 gegenüber der Periode von 2010 bis 2014 am stärksten zugenommen hat, sind laut SIPRI Südkorea (+143%), Israel (+77%), Frankreich (72%), USA (+23%) und Deutschland (+17%). Die größten Waffenexporteure der Zeit von 2015-2019 sind die USA, Russland, Frankreich und Deutschland. Laut SIPRI-Experte Peter Wezemann werden viele Waffen in Länder exportiert, die wegen ihrer geopolitischen Lage oder ihrer Regierungen problematisch sind, wie etwa Südkorea, Algerien, Ägypten oder Katar.   mehr ...

Waffenindustrie in China - Auf dem Weg zur Nummer 1

Der erste Bericht des Friedensforschungsinstituts Sipri zu Chinas Rüstungsfirmen zeigt: Die westliche Dominanz in der Branche bröckelt.   mehr ...

 


Internationaler Terror

Uno-Bericht zur Terrormiliz - Der "Islamische Staat" kehrt zurück

Erst verlor der IS sein Territorium, dann seinen Anführer Abu Bakr al-Baghdadi. Nun arbeiten die Dschihadisten einem Uno-Bericht zufolge in Syrien und im Irak an ihrer Rückkehr:
 
Auf dem Höhepunkt seiner Macht herrschte der "Islamische Staat" (IS) über mehr als acht Millionen Menschen und weite Teile Syriens und des Iraks. Inzwischen hat die Terrormiliz ihr "Kalifat" verloren, gilt als militärisch besiegt. Vernichtet ist sie aber nicht.   mehr ...

Libanesische Terrormiliz - Bundesregierung plant Hisbollah-Verbot

Die Bundesregierung plant nach SPIEGEL-Informationen ein Betätigungsverbot für die libanesische Terrormiliz Hisbollah in Deutschland. Darauf haben sich Auswärtiges Amt, Justiz- und Innenministerium geeinigt.   mehr ...

Nordsyrien - Außer Kontrolle

Im nordsyrischen Al-Haul sitzen Zehntausende IS-Anhänger fest. Die katastrophalen Zustände treiben ihre Radikalisierung voran. Einige träumen schon vom neuen Kalifat.   mehr

 

Weiteres FAZ: "Ermittler legen Websites lahm - „Wir haben den IS k.o. geschlagen“."

FAZ: "Rechte Hand - Auch IS-Sprecher bei Einsatz in Nordsyrien getötet."

FAZ: "Krieg in Syrien - Kurden setzen Kampf gegen IS-Milizen vollständig aus."

Zeit: ""Islamischer Staat" - IS-Leute brechen aus kurdischem Haftlager aus."

Spiegel: "Terrorgruppe - Pentagon warnt vor IS-Comeback in Syrien und im Irak."

Spiegel: "Video des "Islamischen Staats" - Das Kalifat ist verloren, jetzt kommt der Zermürbungskrieg."

FAZ: "Urteil von Verwaltungsgericht - Deutschland muss IS-Angehörige zurückholen."

Zeit: "Passentzug - Deutsche IS-Kämpfer verlieren Staatsbürgerschaft."

SZ: "Terrormiliz IS verliert letzte Bastion in Syrien."

Spiegel: "Gefangene IS-Kämpfer - Kurden überstellen 280 Dschihadisten an den Irak."

FAZ: "Rücknahme von IS-Gefangenen? Kurden widersprechen Trump."

Spiegel: "Rückholung deutscher IS-Kämpfer - Kurden fordern internationale Sondergerichte in Syrien."

Zeit: "Innenministerium nennt Bedingungen für Rücknahme von IS-Kämpfern."

Zeit: "Anschlag auf Touristenbus - Ägyptische Polizei tötet zahlreiche mutmaßliche Terroristen."

Spiegel: "Opfer des IS im Irak - Rund 12.000 Leichen in Massengräbern entdeckt."

Tagesschau: "UN-Bericht - Bis zu 30.000 IS-Kämpfer im Irak und in Syrien."


Nato

London - Nato-Staaten einigen sich auf gemeinsame Gipfelerklärung

Der Text für die Abschlusserklärung des Nato-Gipfels in London steht. Von Hirntod kann keine Rede sein - so soll die Botschaft lauten. In dem Text wird China erstmals als mögliche Bedrohung erwähnt:

Die Mitglieder des Nato-Bündnisses haben sich in London auf einen gemeinsamen Text für die Abschlusserklärung verständigt. Dabei wird explizit zu China Stellung genommen: "Wir erkennen, dass der wachsende Einfluss und die internationale Politik Chinas sowohl Chancen als auch Herausforderungen darstellen, die wir als Allianz zusammen angehen müssen", heißt es in dem Text, der unter anderem der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Die Erklärung soll an diesem Mittwoch von den Staats- und Regierungschefs veröffentlicht werden.   mehr ...

Gegen Linie der Nato - Macron kommt Putin bei Atomraketen entgegen

Der französische Präsident dringt in einer wichtigen Frage der atomaren Sicherheit Europas darauf, den bisherigen Nato-Kurs zu verlassen und das russische Angebot über ein Moratorium für nukleare Mittelstreckenraketen zu prüfen. Das geht aus einem Brief Emmanuel Macrons an den russischen Präsidenten Wladimir Putin hervor, der der F.A.Z. vorliegt. Nach den „Hirntod“-Äußerungen stellt Macron, der an diesem Donnerstagvormittag Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg zu einem Gespräch im Elysée-Palast empfängt, damit zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit den Konsens der Bündnismitglieder in Frage.   mehr ...

Operationsgebiet Weltall

Der Weltraum wird zum Operationsgebiet des atlantischen Bündnisses: Das soll auf dem Natogipfel, der am 4. Dezember in einem Hotel nördlich von London stattfinden wird, von den Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer offiziell beschlossen werden. Was ist das? Ein rein symbolischer Akt, eine Erweiterung der Bündnispflichten oder der Beginn eines neuen Wettrüstens?   mehr ...