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US-Politik / Gesellschaft

Donald Trump erleidet den Umfrageschock

Schwere Unruhen erschüttern die USA. Der Präsident verhält sich kaltherzig. Nach dem miserablen Corona-Krisenmanagement macht er einen zweiten großen Fehler. Die Stimmung kippt, und Trumps Wiederwahl gerät in Gefahr. Joe Biden liegt jetzt klar vorne:

Es ist ein Umfrageschock für Donald Trump. In den großen Schlüsselumfragen zu Akzeptanz, Vertrauen und Kompetenz sackt er regelrecht ab. Im Wahlkampfduell liegt sein Herausforderer Joe Biden im gemittelten Wert aller Umfragen plötzlich mit einem klaren Abstand von 48,2 zu 42,5 Prozent vorne. Der demokratische Herausforderer führt, obwohl er wegen Corona gar keinen Wahlkampf machen kann und im Wesentlichen eine Medienkampagne vom heimischen Keller heraus führen muss, nun auch in allen wichtigen Wechselwahlstaaten. In Wisconsin liegt Biden 2,7 Prozent vorne, in Florida 3,5 Prozent, in Arizona 4 Prozent, in Michigan 5,5 Prozent, in Pennsylvania sogar 6,5 Prozent - und in Minnesota 5 Prozent.   mehr ...

US-Demokraten - Biden gewinnt acht Vorwahlen

Joe Biden soll offiziell im August von den US-Demokraten zum Herausforderer Donald Trumps gekürt werden. Jetzt gewann der 77-Jährige wie erwartet eine Serie von Vorwahlen in mehreren Bundesstaaten.   mehr ...

NGO klagt wegen Trump-Verfügung gegen Faktencheck

Das Center for Democracy & Technology klagt gegen den Erlass von US-Präsident Trump. Er könne nicht nach "Lust und Laune" die Meinungsfreiheit unterdrücken.   mehr ...

 


China / Taiwan

Coronavirus - China hielt wichtige Informationen wohl mehr als eine Woche zurück

Einem Bericht zufolge hatten chinesische Labore den Gencode des Virus schon Anfang Januar entschlüsselt, teilten ihn aber erst nach mehreren Tagen der WHO mit:

China hat offenbar essenzielle Informationen über das neuartige Coronavirus mehr als eine Woche lang zurückgehalten. Die Nachrichtenagentur AP hat dazu interne Dokumente und E-Mails ausgewertet und zahlreiche Interviews geführt. Demnach besaßen die chinesischen Behörden Anfang Januar über Tage hinweg bereits detailliertes Wissen über den genetischen Code des Virus - Wissen, mit dem Tests, Medikamente und Impfstoffe entwickelt werden können. Die Recherchen decken sich mit Informationen der SZ, wonach die chinesische Führung zunächst den Ausbruch des Virus an sich vertuschte und danach dessen Tragweite verharmloste.   mehr ...

Hongkong - Trump leitet Ende der Sonderbehandlung Hongkongs in die Wege

Die USA reagieren nach eigenen Angaben auf Einmischungsversuche Chinas. Der US-Präsident kündigte außerdem Einreiseverbote an. Hongkongs Regierung kritisiert den Schritt.   mehr ...

Peking - Chinas Volkskongress billigt Pläne für kontroverses Gesetz zu Hongkong

International hatte es viel Widerstand gegen den Schritt gegeben. Kritiker befürchten, das Gesetz könne das Ende der Autonomie der Sonderverwaltungszone und ihrer Demokratiebewegung sein.   mehr ...

 
 

Internat. Organisationen

Corona-Pandemie - Weltgesundheitsorganisation warnt vor übermäßigem Antibiotikaeinsatz

Die vermehrte Einnahme der Arzneimittel habe zur Folge, dass Bakterien resistent würden. Das bedrohe das Leben von Covid-19-Patienten zusätzlich, warnt die WHO:
 
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat vor einer wachsenden Zahl von Toten durch den übermäßigen Einsatz von Antibiotika gewarnt. Die vermehrte Einnahme von Antibiotika habe zunehmende Resistenzen von Bakterien gegen diese Mittel zur Folge, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. Die Zahl der Erkrankungen und Todesfälle durch bakterielle Infektionen werde steigen.   mehr ...

Afrikanische Union - AU verurteilt "andauernde diskriminierende Praktiken" gegen schwarze Amerikaner

Der Bund aus 55 afrikanischen Staaten regiert ungewöhnlich schnell und scharf auf den Mord an George Floyd. Im Verhältnis zwischen dem Westen und Afrika zeichnet sich eine Umkehr ab.   mehr ...

USA - UN verurteilen tödliche Polizeigewalt gegen Schwarze

Rassistische Polizeigewalt habe in den USA System, kritisieren die UN. Sie fordern eine Untersuchung des Falls George Floyd – und ernsthafte Gegenmaßnahmen.   mehr ...

 


Mittlerer Osten

Geberkonferenz für Jemen - Nur halb so viel Geld wie benötigt

Die Teilnehmer einer internationalen Geberkonferenz für den Jemen haben am Dienstag in Saudi-Arabien 1,35 Milliarden Dollar (rund 1,2 Milliarden Euro) Hilfsgelder zugesagt. Das sei nur etwa die Hälfte der benötigten 2,4 Milliarden Dollar, teilte eine UN-Sprecherin mit. Das Geld werde in dem Bürgerkriegsland unter anderem für den Kampf gegen die vom neuartigen Coronavirus ausgelöste Krankheit Covid-19 benötigt.

Zu der Konferenz hatte Saudi-Arabien eingeladen, das selbst am Krieg im Jemen beteiligt ist. Saudi-arabische Behörden hatten zuvor angegeben, dass für medizinische Güter, Lebensmittel und Notunterkünfte rund 2,3 Milliarden Dollar (2 Milliarden Euro) benötigt würden. Deutschland sagte 125 Millionen Euro zu.   mehr ...

Mustafa Kadhemi - Neue Regierung im Irak vom Parlament bestätigt

Nach einem monatelangen Machtkampf hat das irakische Parlament einer neuen Regierung zugestimmt. Neuer Ministerpräsident ist Ex-Geheimdienstchef Mustafa Kadhemi. Eine Mehrheit der 266 anwesenden Abgeordneten sprach dem schiitischen Politiker das Vertrauen aus, wie irakische Medien übereinstimmend meldeten.   mehr ...

Jemen - Separatisten rufen Autonomie in südlichen Provinzen aus

Im Süden des Jemen haben die Separatisten die Autonomie ausgerufen. Der Südliche Übergangsrat (STC) teilte mit, dass der Süden des Landes seit Mitternacht unter Selbstverwaltung stehe. Der international anerkannten Regierung warf dem STC vor, nicht seinen Verpflichtungen nachzukommen und sich gegen die Interessen des Südens zu "verschwören".   mehr ...

 

Weiteres Zeit: "Eliot Higgins - "Es hätte Möglichkeiten gegeben, die Giftgasangriffe zu stoppen"."
SZ: "Kriegsverbrechen in Syrien - Der Prozess."
SZ: "Syrien - Ermittler: Assads Luftwaffe setzte Giftgas ein."
TAZ: "Krieg in Syrien - Spitäler und Schulen als Ziel."
Zeit: "Libanon ist offenbar zahlungsunfähig."
Zeit: "Hisbollah-Brigaden - USA greifen Milizen im Irak und in Syrien an."
Zeit: "Idlib - Mehr als 235.000 Menschen in Idlib auf der Flucht."
SZ: "UN-Sicherheitsrat - Russland und China blockieren deutschen Plan zu Syrien-Hilfe."
Spiegel: "Proteste im Libanon - Ein Land wacht auf."
FAZ: "Nach wochenlangen Protesten - Iraks Ministerpräsident kündigt Rücktritt an."
Spiegel: "Geheimdokumente legen Einfluss iranischer Führung auf den Irak offen."
SZ: "Iraner fordern das Regime heraus."
Spiegel: "Sednaja-Gefängnis - Assads schlimmster Folterkerker."
Zeit: "Jemen - Regierung und Rebellen im Süden einigen sich auf Friedensplan."
Spiegel: "Syrien - Assad-Regime und Opposition starten erste direkte Verhandlungen."
Spiegel: "Offensive im Norden - Syrische Regierung ruft Kurden zum gemeinsamen Kampf gegen Türkei auf."
FAZ: "Kurswechsel in Syrien? Pentagon will offenbar Ölfelder mit Panzern schützen."
TAZ: "Situation der Kurden - 30 Millionen Menschen suchen Platz."
Tagesschau: "Nach Abzug aus Syrien - US-Truppen müssen Irak verlassen."
Spiegel: "Erdogan-Putin-Deal Syriens Schicksal ist besiegelt."
Statista: "Zersplittertes Syrien."
SZ: "Kurdengebiete in Nordsyrien - Erdogan und Putin einigen sich auf Verlängerung der Waffenruhe in Nordsyrien."
TAZ: "Türkische Angriffe auf das syrische Rojava - Erdogans Vernichtungskrieg."

Afrika

Haftars Niederlage in Libyen - Die Söldner ziehen ab

Über 1.000 Russen und Syrer verlassen die Kriegsfront im Westen Libyens. Haftars Belagerung der libyschen Hauptstadt geht zu Ende:

Nach mehreren Niederlagen zieht die Libysche Nationalarmee (LNA) von General Chalifa Haftar ihre ausländischen Söldner und Militärberater aus Westlibyen ab. Drei Antonow-Militärtransporter landeten am Sonntag auf dem Flughafen von Bani Walid südlich der Hauptstadt Tripolis und flogen über 1.100 von der Front abgezogene russische und syrische Kämpfer nach Bengasi, Haftars Hochburg im Osten des Landes.   mehr ...

Madagaskar - Steigende Nachfrage nach angeblichem Corona-Heilmittel

Die Wirkung des Tranks "Covid-Organics" ist nicht belegt - trotzdem ordern immer mehr afrikanische Länder. Was steckt dahinter?

Bevor Andry Rajoelina Präsident von Madagaskar wurde, hat er in der Werbeindustrie gearbeitet, eine Agentur gegründet und eine Firma, die riesige Plakatwände auf der Insel vor Afrikas Südostküste aufstellt. Manchmal wirkt es so, als spreche er auch als Präsident in Werbeslogans. Im April trat er im Fernsehen auf und verkündete, sein Land sei dabei, "den Lauf der Geschichte zu verändern", weil es Forschern auf der Insel gelungen sei, eine Kur aus Pflanzen herzustellen, die in der Lage sei, sowohl gegen eine Infektion mit Covid- 19 vorzubeugen als sie auch zu heilen. Rajoelina hielt eine Flasche in die Luft, man sah eine braune Flüssigkeit und ein Logo mit der Aufschrift "Covid-Organics". Dann nahm der Präsident einen Schluck.   mehr ...

Mutmaßlicher Hauptverantwortlicher des Völkermords in Ruanda gefasst

Mehr als 25 Jahre nach den Massakern ist es bei Paris gelungen, Félicien Kabuga festzunehmen. Der heute 84-jährige Hutu soll damals die Milizen finanziert haben.   mehr ...

 
 
Weiteres TAZ: "Ende der Genitalverstümmelung - Ein Sieg für Sudans Frauen."
Zeit: "Libyen - Chalifa Haftar will Offensive auf Tripolis fortsetzen."
TAZ: "Ausnahmezustand im Kongo wegen Corona - Die Hauptstadt wird abgeriegelt."
TAZ: "Afrikas Umgang mit dem Coronavirus - Wo Afrika vorne liegt."
Zeit: "Westafrika - Europa erzeugt die Flüchtlinge selbst."
Zeit: "Libyen - Konfliktparteien zu dauerhaftem Waffenstillstand bereit."
Spiegel: "Kampf gegen Tuberkulose in Äthiopien - Ratten als Retter." 
TAZ: "Heuschreckenplage in Ostafrika - Wie eine Feuerwalze."
SZ: "Berliner Konferenz beschließt Libyen-Plan."
SZ: "Luanda Leaks - Deutsches Geld für die reichste Frau Afrikas."
TAZ: "Bürgerkrieg in Libyen - Militärakademie bombardiert."

International News

Corona-Neuinfektionen - Südkorea nimmt Lockerungen in Teilen wieder zurück

Nach einem erneuten Anstieg der Infektionsfälle hat Südkorea wieder stärkere Corona-Beschränkungen erlassen. Vor allem die Region um die Hauptstadt Seoul ist betroffen:
 
Wegen des Anstiegs von Infektionsfällen mit dem Coronavirus hat Südkorea einen Teil der Lockerungen wieder aufgehoben. Das teilte der südkoreanische Gesundheitsminister Park Neung Hoo nach einem Krisentreffen unter Vorsitz von Ministerpräsident Chung Sye Kyun mit. Mit sofortiger Gültigkeit würden bis zum 14. Juni öffentliche Einrichtungen einschließlich Museen, Theater sowie Mehrzweckhallen in der Hauptstadtregion Seoul geschlossen. An dem Zeitplan für die schrittweise Öffnung der Schulen werde dagegen festgehalten.   mehr ...

Corona-Epidemie eingedämmt - Japan hebt Ausnahmezustand landesweit auf

Als die Infektionszahlen sprunghaft anstiegen, verhängte die japanische Regierung Anfang April den Notstand. Nun sieht Premier Abe das Ziel der Eindämmung vorzeitig erreicht.   mehr ...

Lateinamerika - Das nächste Zentrum der Corona-Pandemie

Tote werden in Massengräbern begraben, Menschen suchen nach verstorbenen Angehörigen: Lateinamerika entwickelt sich zu einem neuen Zentrum der Coronakrise.   mehr ...
 
 
 

Israel / Nahost-Konflikt

Historischer Prozessauftakt in Israel - Der Staat Israel gegen Netanjahu

Zigarren, Schmuck und krumme Deals mit Medien: Erstmals in der Geschichte Israels wird einem amtierenden Regierungschef der Prozess gemacht:

Zum ersten Mal in der Geschichte Israels wird einem amtierenden Regierungschef der Prozess gemacht. Es geht um Betrug, Untreue und Bestechlichkeit in insgesamt drei Fällen. Mehr als dreihundert Zeug*innen sollen angehört werden.   mehr ...

Israels Annexionspläne - Vorbereitet für die Landnahme

US-Außenminister Mike Pompeo gibt grünes Licht für eine Annexion von Teilen des Westjordanlands. Wagt Premier Netanjahu den Schritt?

 „Die Entscheidung über die Annexion liegt in den Händen Israels.“ Als wolle er wirklich keinen Zweifel daran lassen, wiederholte US-Außenminister Mike Pompeo den Satz mehrmals gegenüber der Tageszeitung Israel Hayom, bevor er sich am Mittwoch zu einem Kurzbesuch nach Jerusalem aufmachte. Damit bekräftigt Pompeo die Position der US-Administration in dieser Frage, nachdem Präsident Donald Trump den Weg für die Annexion der jüdischen Siedlungen im Westjordanland und des Jordantals bereits im Januar mit der Veröffentlichung seines sogenannten Friedensplans freigemacht hat. Allerdings hatten die USA Ministerpräsident Netanjahu, der schnelle Sache machen wollte, dann doch noch einmal zurückgepfiffen und ihn auf die Zeit nach den Wahlen vertröstet.   mehr ...

Israels Siedlungspolitik - Grünes Licht für Annexion

Deutschland ist zu Recht stolz auf die langjährige Unterstützung des Internationalen Strafgerichtshofs, dessen rechtliche Grundlage mit dem Römischen Statut 1998 geschaffen wurde. Heute ist Deutschland der zweitgrößte Finanzgeber und sieht den Gerichtshof als zentral an „im Ringen um mehr Gerechtigkeit und beim Kampf gegen die Straflosigkeit schwerster Verbrechen“. Im Widerspruch dazu hat sich die Bundesregierung jüngst gegen eine Untersuchung im Fall Palästinas positioniert und mit Blick auf die Annexionspläne der israelischen Regierung ein fatales Signal gesendet.   mehr ...

 


Rüstung / Militärische Konflikte

"Open Skies" - Europäische Staaten bedauern geplanten US-Rückzug aus Militärabkommen

Die USA hatten am Donnerstag ihren Rückzug aus dem Vertrag zum "Offenen Himmel" angekündigt und dies mit Vorwürfen gegen Russland begründet. Moskau will an dem Abkommen vorerst festhalten:

Der von den USA geplante Ausstieg aus dem Open-Skies-Vertrag zur Luftüberwachung löst international Irritation und Sorge aus. Von russischer Seite aus verwahrten sich die stellvertretenden Außenminister Alexander Gruschko und Sergej Ryabkow gegen Vorwürfe von US-Präsident Donald Trump, dass sich Russland nicht an das Abkommen halte. Die USA hätten dafür keinerlei Beleg geliefert, kritisierte Ryabkow.   mehr ...

Berlin und die Bombe - Ein offenes Geheimnis

Beim Streit um US-Atomwaffen und Deutschlands nukleare Teilhabe geht es um weit mehr als nur neue Jets - nämlich um Berlins sicherheitspolitische Rolle in der Welt.   mehr ...

SIPRI-Report - Weltweite Waffenexporte nehmen zu

Die 50 größten Waffenexporteure der Welt haben ihr Exportvolumen in den vergangenen 20 Jahren immer weiter gesteigert. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis des SIPRI Trendindikators (TIV = Trend Indicator Value). Hierfür wurde das Volumen in 5-Jahres-Schritten zusammengefasst. Beim TIV wird jedem Waffensystem ein Wert zugeordnet. Anschließend verrechnet SIPRI mit Hilfe der Werte alle Waffentransfers und erhält einen Gesamtindikator für die Größenordnung der Transfers.   mehr ...

 


Internationaler Terror

Corona-Krise - EU-Terrorexperten warnen vor neuen Extremismus-Formen

Extremisten aller Art nutzen die Corona-Krise gezielt, um in ihrem Sinne zu Gewalt aufzurufen. Zulauf haben laut einer EU-Studie vor allem militante Anhänger neuartiger Verschwörungsmythen:

Rechtsextremisten geben Asiaten die Schuld an der Corona-Pandemie. Für Linksradikale ist das "kapitalistische System" verantwortlich für die Krise. Und Islamisten glauben, Allah bestrafe mit der Seuche die "Ungläubigen". Von nahezu allen extremistischen Szenen werde die Corona-Krise mittlerweile aufgegriffen - und dazu genutzt, Hass zu verbreiten und zu Gewalt aufzurufen.   mehr ...

IS-Angriffe - Der Terror kehrt zurück

Im Schatten der Corona-Pandemie gewinnt der IS im Irak und in Syrien wieder an Stärke. Die Terrormiliz könnte noch gefährlicher werden als vorher, warnen Experten:
 
Seit Wochen häufen sich nächtliche Überfälle, Sprengfallen, Entführungen, falsche Straßensperren und Selbstmordattentate. Knapp ein Jahr nach der Kapitulation ihres "Kalifates" sind die Dschihadisten des sogenannten "Islamischen Staates" (IS) wieder auf dem Vormarsch – auch wenn sie in Irak und Syrien kein festes Territorium mehr kontrollieren.   mehr ...

USA fahndet nach Hisbollah-Kommandeur - Zehn Millionen für Kautharani

Die USA suchen nach Informationen über den libanesischen Hisbollah-Kommandeur Mohammed Kautharani. Die Belohnung beträgt 10 Millionen Dollar.   mehr ...

 

Weiteres Spiegel: "Uno-Bericht zur Terrormiliz - Der "Islamische Staat" kehrt zurück."

Spiegel: "Libanesische Terrormiliz - Bundesregierung plant Hisbollah-Verbot."

Zeit: "Nordsyrien - Außer Kontrolle."

FAZ: "Ermittler legen Websites lahm - „Wir haben den IS k.o. geschlagen“."

FAZ: "Rechte Hand - Auch IS-Sprecher bei Einsatz in Nordsyrien getötet."

FAZ: "Krieg in Syrien - Kurden setzen Kampf gegen IS-Milizen vollständig aus."

Zeit: ""Islamischer Staat" - IS-Leute brechen aus kurdischem Haftlager aus."

Spiegel: "Terrorgruppe - Pentagon warnt vor IS-Comeback in Syrien und im Irak."

Spiegel: "Video des "Islamischen Staats" - Das Kalifat ist verloren, jetzt kommt der Zermürbungskrieg."

FAZ: "Urteil von Verwaltungsgericht - Deutschland muss IS-Angehörige zurückholen."

Zeit: "Passentzug - Deutsche IS-Kämpfer verlieren Staatsbürgerschaft."

SZ: "Terrormiliz IS verliert letzte Bastion in Syrien."

Spiegel: "Gefangene IS-Kämpfer - Kurden überstellen 280 Dschihadisten an den Irak."

FAZ: "Rücknahme von IS-Gefangenen? Kurden widersprechen Trump."

Spiegel: "Rückholung deutscher IS-Kämpfer - Kurden fordern internationale Sondergerichte in Syrien."

Zeit: "Innenministerium nennt Bedingungen für Rücknahme von IS-Kämpfern."

Zeit: "Anschlag auf Touristenbus - Ägyptische Polizei tötet zahlreiche mutmaßliche Terroristen."

Spiegel: "Opfer des IS im Irak - Rund 12.000 Leichen in Massengräbern entdeckt."

Tagesschau: "UN-Bericht - Bis zu 30.000 IS-Kämpfer im Irak und in Syrien."


Todesstrafe

Todessstrafe in Indien - Vergewaltiger gehängt

Vier Männer werden in Delhi hingerichtet. Sie hatten vor sieben Jahren eine Frau vergewaltigt. Menschenrechtler fordert mehr Prävention gegen Gewalt:

Fünf Männer und ein Jugendlicher hatten im Dezember 2012 die 23-jährige Studentin in einem Bus in Delhi schwer misshandelt. Sie starb kurze Zeit später an den Folgen. Die brutale Gruppenvergewaltigung löste weltweit Empörung und Massenproteste aus.

Ihr folgten eine Gesetzesverschärfung bei sexuellen Übergriffen im Strafrecht und eine Debatte um Frauenrechte. Für Vergewaltiger, die Wiederholungstäter sind, kann seitdem in Indien die Todesstrafe ver hängt werden. Im September 2013 wurden die Angeklagten zum Tode verurteilt, dennoch zog sich der Prozess mehrere Jahre hin.   mehr ...

Abgeordnete in Colorado stimmen für Abschaffung der Todesstrafe

Die Republikaner hatten versucht, die Abstimmung hinauszuzögern: Nun haben die Abgeordneten im US-Bundesstaat Colorado die Abschaffung der Todesstrafe beschlossen. Der Gouverneur muss noch zustimmen.   mehr ...

Japan - Todesurteil gegen Chinesen vollstreckt

  • Der 40-jährige war wegen Raubs und vierfachen Mords zum Tode verurteilt worden.
  • Er saß 16 Jahre in einer Todeszelle.
  • Seit 2012 wurden in Japan 39 Verurteilte hingerichtet.    mehr ...

Nato

London - Nato-Staaten einigen sich auf gemeinsame Gipfelerklärung

Der Text für die Abschlusserklärung des Nato-Gipfels in London steht. Von Hirntod kann keine Rede sein - so soll die Botschaft lauten. In dem Text wird China erstmals als mögliche Bedrohung erwähnt:

Die Mitglieder des Nato-Bündnisses haben sich in London auf einen gemeinsamen Text für die Abschlusserklärung verständigt. Dabei wird explizit zu China Stellung genommen: "Wir erkennen, dass der wachsende Einfluss und die internationale Politik Chinas sowohl Chancen als auch Herausforderungen darstellen, die wir als Allianz zusammen angehen müssen", heißt es in dem Text, der unter anderem der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Die Erklärung soll an diesem Mittwoch von den Staats- und Regierungschefs veröffentlicht werden.   mehr ...

Gegen Linie der Nato - Macron kommt Putin bei Atomraketen entgegen

Der französische Präsident dringt in einer wichtigen Frage der atomaren Sicherheit Europas darauf, den bisherigen Nato-Kurs zu verlassen und das russische Angebot über ein Moratorium für nukleare Mittelstreckenraketen zu prüfen. Das geht aus einem Brief Emmanuel Macrons an den russischen Präsidenten Wladimir Putin hervor, der der F.A.Z. vorliegt. Nach den „Hirntod“-Äußerungen stellt Macron, der an diesem Donnerstagvormittag Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg zu einem Gespräch im Elysée-Palast empfängt, damit zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit den Konsens der Bündnismitglieder in Frage.   mehr ...

Operationsgebiet Weltall

Der Weltraum wird zum Operationsgebiet des atlantischen Bündnisses: Das soll auf dem Natogipfel, der am 4. Dezember in einem Hotel nördlich von London stattfinden wird, von den Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer offiziell beschlossen werden. Was ist das? Ein rein symbolischer Akt, eine Erweiterung der Bündnispflichten oder der Beginn eines neuen Wettrüstens?   mehr ...