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US-Politik

US-Wahlkampf - Mit Sanders tritt das Original auf die Bühne

Im Vorwahlkampf 2016 unterlag Sanders überraschend knapp Hillary Clinton. Jetzt nimmt er einen neuen Anlauf im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur. Diese Demokraten wollen ebenfalls ins Oval Office:

Die US-Demokraten haben für 2020 nur ein Ziel: Donald Trump muss abgewählt werden. Dafür braucht es einen Kandidaten, der die Massen überzeugt. Es muss jemand sein, der nicht nur mehr Wähler an die Urnen bringt als Hillary Clinton 2016, sondern auch in Trump-Staaten wie Arizona und Georgia den amtierenden Präsidenten schlagen kann. Es wird erwartet, dass ziemlich viele Kandidaten versuchen werden, die Vorwahlen der Demokraten zu gewinnen, um im Spätsommer 2020 auf dem Parteitag der Demokraten zum Herausforderer von Trump gekürt zu werden.   mehr ...

Streit um Grenzmauer - 16 Bundesstaaten klagen gegen Trumps Notstand

  • Im Streit um die Notstandserklärung von US-Präsident Trump zum Bau einer Grenzmauer haben 16 Bundesstaaten Klage eingereicht.
  • In der am Montag bei einem Bundesgericht in Kalifornien vorgelegten Klage wird Trumps Vorgehen als Verstoß gegen die US-Verfassung bezeichnet:

Der Widerstand gegen die Pläne von US-Präsident Donald Trump zum Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko hat sich erheblich verschärft. Eine Koalition aus 16 Staaten, darunter Kalifornien und New York, ziehen gegen Trump wegen des von ihm ausgerufenen Notstands vor Gericht. Am Montag reichten sie eine Klage (hier die Klageschrift im Wortlaut) ein, um ihn an seinem Plan zu hindern, mit Hilfe des Notstands Milliarden Dollar für seine Grenzmauer auszugeben.   mehr ...

Trump - "Ich erkläre den nationalen Notstand"

  • US-Präsident Donald Trump hat die Ausrufung des nationalen Notstands wegen der Lage an der Grenze zu Mexiko angekündigt.
  • Mittels der Notstandsdeklarierung will sich der Präsident die Finanzmittel für den Bau einer Grenzmauer beschaffen, die ihm der Kongress verweigert hat.
  • Trump begründet die Notwendigkeit des Mauerbaus mit einer vermeintlichen "Invasion" durch Migranten und insbesondere Drogenschmuggler.
  • Die Spitze der oppositionellen Demokraten reagiert empört und kündigt rechtliche Schritte an.   mehr ...
 
 

Internationaler Terror

Rückholung deutscher IS-Kämpfer - Kurden fordern internationale Sondergerichte in Syrien

Europa tut sich schwer mit Donald Trumps Forderung einer Rücknahme heimischer IS-Kämpfer. Syrische Kurden schlagen deshalb internationale Sondergerichte auf syrischem Boden vor:

Die europäischen Heimatländer reagieren nur zaghaft auf die Forderung einer Rückholung ihrer Staatsangehörigen - nun haben Syrische Kurden die Vereinten Nationen aufgerufen, in dem Bürgerkriegsland internationale Sondergerichte für inhaftierte IS-Kämpfer einzurichten. Im Norden Syriens gebe es nicht die Möglichkeit, die Terroristen juristisch zu verfolgen, sagte der Sprecher der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), Mustafa Bali. Prozesse unter dem Dach der UN könnten hingegen eine Lösung sein, die alle zufrieden stelle.   mehr ...

Innenministerium nennt Bedingungen für Rücknahme von IS-Kämpfern

Deutschland kann deutsche IS-Kämpfer laut Bundesinnenministerium nur unter bestimmten Bedingungen wieder aufnehmen. "Grundsätzlich haben alle deutschen Staatsbürger und so auch diejenigen, die in Verdacht stehen, für den sogenannten IS gekämpft zu haben, das Recht auf eine Rückkehr", sagte eine Ministeriumssprecherin. Voraussetzung für die Rückkehr sei ein konsularischer Zugang zu den Betroffenen.   mehr ...

Anschlag auf Touristenbus - Ägyptische Polizei tötet zahlreiche mutmaßliche Terroristen

Nach einem Anschlag auf einen Bus sind die Behörden in Ägypten gegen mutmaßliche Terroristenverstecke vorgegangen. Laut Regierung wurden dabei 40 Verdächtige getötet.   mehr ...

 

Weiteres Spiegel: "Opfer des IS im Irak - Rund 12.000 Leichen in Massengräbern entdeckt."

Tagesschau: "UN-Bericht - Bis zu 30.000 IS-Kämpfer im Irak und in Syrien."

Zeit: "Sami A. - Gefährder gefährden jetzt Tunesien."

NZZ: "Neue Terrorwelle des IS in Syrien."

Heise: "Europol meldet schweren Schlag gegen IS-Onlinepropaganda – Zweifel an Erfolg."

Spiegel: "Islamismus - Hunderte Extremisten beantragten Asyl."

Spiegel: "Kassensturz beim "Islamischen Staat" - Die Ölquellen sind weg, der Geldschrank ist voll."

Zeit: "Islamischer Staat - An der Heimatfront."

n-tv: "41 muslimische Länder beteiligt - Saudi-Arabien startet Antiterror-Koalition."

SZ: "Syrien und Irak - Was vom "Islamischen Staat" übrig bleibt."

SZ: "Islamismus - Wo sind die deutschen IS-Kämpfer."

n-tv: "Waffenruhe für Terroristen - Der "unverzeihliche" Deal mit dem IS."

Zeit: "Antiterrorkampf - Mit der Strahlenkanone gegen Terroristen."

Zeit: "Marokko - Eine unkalkulierbare Gefahr."

Zeit: "Nahost - Libanesische Armee greift IS an."

NZZ: "Islamistische Terrormiliz Boko Haram - «Sie sagten, wenn wir den Knopf drücken, explodiert die Bombe und wir kommen automatisch in den Himmel»."

n-tv: "Miliz ändert GeschäftsmodellWie der IS finanziell vorgesorgt hat."

Zeit: ""Islamischer Staat" - Kalifat ohne Staat."

Zeit: ""Islamischer Staat" - Mossuls Eroberung ist nicht der Anfang vom Ende."

Spiegel: "Kampf gegen Terrormiliz - US-Militär meldet Tod von IS-Medienchef."

FAZ: "Attentäter von London - Imame verweigern Beerdigungszeremonie."

FAZ: "Doku zu Kampf gegen den Terror - Desaster mit Ansage."

n-tv: "Russland bombardiert fliehende IS-Truppen."

n-tv: "Europol entdeckt neue Plattform - IS baut eigenes soziales Netzwerk auf."

SRF.ch: "US-Angriff in Afghanistan - «Mutter aller Bomben» tötet 36 IS-Kämpfer."

Zeit: "Islamischer Staat" - Palmyra wieder vollständig in syrischer Hand."

FAZ: "EY-Studie - Dem „Islamischen Staat“ geht das Geld aus."

Spiegel: "Exklusive Recherche zum Islamischen Staat - So arbeitet die IS-Propagandaabteilung."

NZZ: "Kampf gegen den IS in Syrien - Brutaler Mord an türkischen Soldaten."

SZ: "Islamischer Staat" - Das IS-Kalifat schrumpft."


Afrika

Westafrika - Europa erzeugt die Flüchtlinge selbst

Politiker versprechen, die Fluchtursachen in den armen Ländern zu bekämpfen. Gleichzeitig versucht die EU, in Afrika ein verheerendes Freihandelsabkommen durchzusetzen:

Eigentlich hat Angela Merkel recht: Die Flüchtlinge, die in Europa ankommen, sind nicht so zahlreich, als dass dieser reiche Kontinent nicht würdevoll mit ihnen umgehen könnte. Doch die EU stellt derzeit jeden Tag ihre Unfähigkeit unter Beweis, die Situation angemessen zu bewältigen.

Die Armutsmigration treibt die europäischen Länder auseinander, sie untergräbt das Recht auf Bewegungsfreiheit und gefährdet das gesamte europäische Projekt. Auch wenn die Flüchtlinge aus kriegsgeplagten Ländern wie Syrien und Afghanistan derzeit die Schlagzeilen bestimmen, kommen die meisten Migranten nach wie vor aus Westafrika.   mehr ...

Trotz Vorwurf der Wahlfälschung - Oberstes Gericht im Kongo erklärt Tshisekedi zum rechtmäßigen Präsidenten

  • Nach dem umstrittenen Ergebnis der Präsidentschaftswahl in der Demokratischen Republik Kongo erklärt das Oberste Gericht des Landes Félix Tshisekedi offiziell zum Sieger.
  • Eine Klage des zweitplatzierten Oppositionspolitikers Martin Fayulu gegen das vorläufige Wahlergebnis wies das Gericht als "unbegründet" zurück.
  • Dabei gibt es Hinweise, dass wahrscheinlich Fayulu die Wahl gewonnen hat.   mehr ...

Lage "unter Kontrolle" - Regierungssprecher in Gabun meldet Festnahme von Putschisten

In Gabun sollen fünf Offiziere gegen die Regierung rebelliert haben. Regierungssprecher Guy-Bertrand Mapangou vermeldet nun die Festnahme von vier Putschisten. Die Lage scheint unter Kontrolle.   mehr ...

 

Der Freitag: "Ein Schritt Richtung Zukunft: Wie Blockchain und Internet der Dinge dem Kontinent auf die Sprünge helfen könnten."
FAZ: "Freihandelszone & Militärhilfe - Ein „Marshall-Plan“ für Afrika: Afrika soll ein Schwerpunkt der deutschen G-20-Präsidentschaft sein. Das sind die Kernthemen für Entwicklungsminister Müller."

Internat. Organisationen

München - Was von der Sicherheitskonferenz 2019 in Erinnerung bleibt

Gräben zwischen den USA und Deutschland, Konflikte mit Russland und China: Die Sicherheitskonferenz 2019 war – wieder einmal – eine Konferenz voller Spannungen. Was bleibt in Erinnerung?

Merkel-Rede: Standing Ovations für Auftritte auf der Konferenz sind eine Seltenheit - Angela Merkel bekommt sie. Die Bundeskanzlerin rügt in einer viel beachteten Rede die Alleingänge von US-Präsident Donald Trump in der Außen- und Handelspolitik - und legt ein klares, fast leidenschaftliches Bekenntnis zur internationalen Zusammenarbeit ab.   mehr ...

Rede von Angela Merkel - Fast so etwas wie ein Vermächtnis

  • In ihrer Rede auf der 55. Münchner Sicherheitskonferenz verzichtet die Kanzlerin auf versteckte Botschaften und technokratische Schachtelsätze.
  • Die Chinesen fordert sie auf, sich an der Abrüstung zu beteiligen. Die USA kritisiert sie für die möglichen Strafzölle auf deutsche Autos.
  • Merkel sorgt für einen Moment, den es in der Geschichte der Siko vergleichsweise selten gibt - und bekommt am Ende stehenden Applaus.   mehr ...

Münchner Sicherheitskonferenz - Ischinger beklagt verfallende Diskussionskultur

Wolfgang Ischinger sieht den Kern der Konferenz gefährdet. Schuld daran sind aus Sicht des Leiters ranghohe Teilnehmer, die statt der offenen Diskussion nur eine Bühne suchen.    mehr ...

 


China

Überwachungstechnik macht persönliche Daten öffentlich

6,8 Millionen Aufenthaltsorte in 24 Stunden: Eine chinesische Überwachungsfirma erfasst die Standorte mittels Gesichtserkennung und speichert sie in einer Datenbank - die öffentlich einsehbar war:

Menschen mittels Gesichtserkennung auf ihrem Weg zur Arbeit, zum Kindergarten oder zur Polizeistation verfolgen: Die chinesische Firma Sensenets hat sich darauf spezialisiert und will Personen auch in Menschenmengen am Gesicht wiedererkennen können. Die Datenbank, in der sie die Bewegungsprofile und etliche persönliche Daten ihrer Ziele speichert, war für jeden öffentlich zugänglich im Internet, wie das Online-Magazin Cnet berichtet. Entdeckt hatte die Datenbank der Sicherheitsforscher Victor Gevers.   mehr ...

Chinas Präsident Xi droht Taiwan mit gewaltsamer Rückeroberung

70 Jahre nach der Staatsgründung sieht die Volksrepublik Taiwan als abtrünnigen Landesteil. Für die „Wiedervereinigung“ würde Xi gar Gewalt anwenden.   mehr ...

 


International News

Unterstützung für Venezuelas Präsidenten Südafrikanische Staaten stellen sich hinter Maduro

Die USA und Deutschland haben sich zu Venezuelas Oppositionsführer Juan Guaidó bekannt. Die südafrikanische Staatengemeinschaft erklärt nun, sie stehe Präsident Nicolás Maduro bei:

Die politische Krise in Venezuela dauert an, international ist die Haltung zu Staatschef Nicolás Maduro und zum selbst ernannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó gespalten: Russland steht zu Maduro und pocht auf die Souveränität des südamerikanischen Krisenstaats. Deutschland und weitere EU-Staaten erkennen, ebenso wie die USA, Guaidó als Übergangsstaatschef an und verlangen baldige Neuwahlen.   mehr ...

Sicherheit in Europa - Deutsche halten USA für größere Bedrohung als Russland

Die Deutschen sehen einer Umfrage zufolge in den USA eine größere Bedrohung für die Sicherheit Europas als in Russland. Während jeder Zweite die Vereinigten Staaten unter der Administration von Präsident Donald Trump für gefährlich halte, werde die Regierung in Moskau nur von jedem dritten Deutschen (33 Prozent) als bedrohlich empfunden, berichtete der Spiegel unter Berufung auf die repräsentative Umfrage "Sicherheitsradar 2019: Weckruf für Europa" der Friedrich-Ebert-Stiftung, die Mitte Februar auf der Münchner Sicherheitskonferenz vorgestellt werden soll.   mehr ...
 

Neben Deutschland haben mehrere EU-Länder Oppositionsführer Guaidó als Übergangspräsidenten Venezuelas anerkannt - und damit den Druck auf Staatschef Maduro erhöht. Scharfe Kritik kommt dagegen aus Russland.   mehr ...

 
 

Weltgeschichte

Weimarer Republik - Einst verdammt, jetzt gewürdigt

Vor 100 Jahren wurde die Weimarer Verfassung beschlossen. Sie galt vielen als Konstruktionsfehler – der Fokus lag auf dem Untergang der Republik. Doch heute erfährt sie eine ungeahnte Wertschätzung.

Die Zukunft steht in einem Weimarer Hotel in einem Glaskasten, der Bundespräsident beugt sich darüber. „Aha“, sagt Frank-Walter Steinmeier und blickt auf ein Modell, das wie eine Symbiose aus griechischem Tempel und Parkhaus aussieht. Es zeigt das künftige „Haus der Weimarer Republik“, das wenige hundert Meter entfernt im Zentrum der Stadt errichtet wird. Ein Haus des Erinnerns an die erste deutsche demokratische Verfassung soll es werden, aber auch ein Forum für Demokratie.   mehr ...

Islamische Revolution in Iran - Die Tage der Morgenröte

Die islamische Revolution in Iran veränderte den ganzen Nahen Osten. Mit ihr begann ein neuer Abschnitt in der Geschichte der Region:

Das Jahr 1979 war für den Nahen Osten ein annus horribilis. Es hat die Region verändert wie kein anderes Jahr seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Zunächst stürzte zu Jahresbeginn in Iran eine Massenbewegung, wie sie der Nahe Osten bis dahin nicht erlebt hatte, den Schah. Mit der Rückkehr des Ajatollahs Chomeini aus dem französischen Exil nach Teheran am 1. Februar war das Ende einer 2500 Jahre alten Monarchie besiegelt. Gegen Ende des Jahres besetzten am 1. November sunnitische Extremisten die Große Moschee von Mekka, den heiligsten Ort des Islams, und am 25. Dezember begann die Sowjetunion die Invasion in Afghanistan. Zusammen entwickelten diese drei Ereignisse eine solche Wucht, dass ein neuer Abschnitt in der Geschichte des Nahen Ostens begann.   mehr ...

Es war Völkermord - Gericht verurteilt Rote-Khmer-Anführer

Unter ihrer Schreckensherrschaft stirbt fast ein Viertel der Bevölkerung Kambodschas - an Zwangsarbeit, Hungersnöten, Folter und Hinrichtungen. Nun werden erstmals Vertreter des Rote-Khmer-Regimes wegen Völkermords verurteilt.   mehr ...

 


Rüstung / Militärische Konflikte

Verteidigungspolitik - Deutschland verspricht Nato höhere Verteidigungsausgaben

Die Bundesregierung hat zugesagt, den Verteidigungsetat bis 2024 auf 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. Konkrete Pläne bleibt sie der Nato aber schuldig:
 
Im Streit mit den USA über die Verteidigungsausgaben hat Deutschland neue Zusagen gemacht. Die Bundesregierung legte der Nato nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur und Spiegel Online ein Strategiepapier vor, in der sie verspricht, die Investitionen in die Bundeswehr und deren Ausrüstung bis 2024 auf 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukt zu erhöhen. Dieser Anstieg solle nach 2024 fortgesetzt werden. Das bedeute dem Dokument zufolge eine Erhöhung des Verteidigungsetats um 80 Prozent zwischen 2014 und 2024 – in absoluten Zahlen von rund 33 auf 60 Milliarden Euro.   mehr ...

Streit um Mittelstreckenwaffen - Moskau zieht nach und setzt INF-Vertrag aus

Die russische Regierung reagiert auf die Aufkündigung des INF-Abrüstungsvertrags durch die USA und setzt seinerseits das Abkommen ebenfalls aus. Eine Rettung des Vertrags erscheint kaum noch denkbar.   mehr ...

Abkommen von 1987 - USA kündigen INF-Vertrag mit Russland

Einen Tag vor Ablauf des Ultimatums macht die US-Regierung Ernst und steigt aus dem INF-Vertrag mit Russland aus. Eine Chance, das Abrüstungsabkommen zu retten, bleibt aber bestehen.   mehr ...

 
 
Correctiv.org: "Rheinmetall duckt sich weg."

Nato

INF-Vertrag - Stoltenberg: Keine neuen Atomwaffen in Europa

  • Nach dem Ausstieg der USA aus dem INF-Abrüstungsvertrag ist laut Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg nicht geplant, neue Atomwaffen in Europa zu stationieren.
  • Die Nato habe viele andere mögliche Optionen, auf den umstrittenen russischen Marschflugkörper 9M729 zu reagieren.
  • Bundesaußenminister Heiko Maas rief unterdessen zu einer neuen weltweiten Abrüstungsinitiative auf:

Nach dem Ausstieg der USA aus dem INF-Abrüstungsvertrag sind laut Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg keine neuen Atomwaffen des Bündnisses in Europa geplant. Es sei nicht vorgesehen, als Reaktion auf den umstrittenen russischen Marschflugkörper 9M729 neue bodengestützte Atomwaffen in Europa zu stationieren, sagte Stoltenberg im ZDF. Die Nato habe viele andere mögliche Optionen, die man nun anschaue, um angemessen zu reagieren.   mehr ...

Nato-Manöver Trident Juncture - Glaubwürdige Abschreckung

In Norwegen übt die Nato beim größten Manöver seit einer Generation die Abwehr eines Angriffs. Die Bundeswehr ist dabei – und erstaunlich gut ausgerüstet. Endlich können die Soldaten zeigen, was sie können.   mehr ...

Eklat beim Gipfel in Brüssel - Trump droht, Nato zu sprengen

Beim Nato-Gipfel ist der Streit um Verteidigungsbudgets dramatisch eskaliert. US-Präsident Trump stellte den Partnern ein Ultimatum. Beobachter sprechen von der extremsten Situation seit Jahren.   mehr ...


Todesstrafe

Saudi-Arabien richtet Philippinerin hin

Saudi-Arabien gehört zu den Ländern mit den meisten Hinrichtungen weltweit. In dieser Woche muss ein philippinisches Hausmädchen sterben. Riad weist alle diplomatischen Bemühungen ihrer Heimat, sie zu retten, zurück:

Saudi-Arabien hat nach Angaben der philippinischen Regierung ein Hausmädchen hingerichtet, das von den Philippinen stammte. Die 39 Jahre alte Frau sei am Dienstag wegen Mordes gehenkt worden, teilte das Außenministerium in Manila mit. Alle Versuche, ihr Leben auf diplomatischem Weg zu retten, seien gescheitert.   mehr ...

Japan richtet zwei verurteilte Mörder hin

Japan gehört zu den wenigen Industrieländern, die an der Todesstrafe festhalten. Nun wurden erneut zwei Urteile vollstreckt. 109 Menschen sitzen noch im Todestrakt.   mehr ...

Länder mit den meisten Hinrichtungen

Die gute Nachricht zuerst: Die Zahl der Hinrichtungen ist im vergangenen Jahr weltweit gesunken. Die schlechte Nachricht: Die Gesamtzahl der Todesurteile hat 2016 zugenommen, wie Amnesty International in einem aktuellen Bericht mitteilt. Noch immer werden jährlich viele Menschen zum Tode verurteilt, oft ohne fairen Prozess.   mehr ...

Infografik: Länder mit den meisten Hinrichtungen | Statista
 

Israel / Nahost-Konflikt

Palästinensische Regierung tritt zurück

  • Die palästinensische Regierung mit Sitz im Westjordanland tritt zurück.
  • Hintergrund des Regierungsrücktritts sind anhaltende Meinungsstreitigkeiten zwischen Palästinenserorganisationen.
  • Palästinenserpräsident Abbas bemüht sich schon seit Längerem um die Bildung einer neuen Koalitionsregierung:

Die palästinensische Regierung mit Sitz im Westjordanland tritt zurück. Das Kabinett von Ministerpräsident Rami Hamdallah habe am Dienstag ihren Rücktritt bei Präsident Mahmud Abbas eingereicht, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Wafa unter Berufung auf eine Mitteilung des Ministerrates. Die alte Regierung werde ihre Aufgaben solange weiter wahrnehmen, bis eine neue gebildet sei.   mehr ...

Israel - Koalition einigt sich auf vorgezogene Neuwahlen im April

In Israel finden am 9. April vorgezogene Neuwahlen statt. Darauf hätten sich alle an der Regierung beteiligten Parteien geeinigt, teilte ein Sprecher der Likud-Partei von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit. Nach einer Sitzung hieß es am Mittag mit, die Abgeordneten hätten einstimmig beschlossen, "die Knesset aufzulösen und Anfang April allgemeine Wahlen abzuhalten, nach einer Regierungsperiode von vier Jahren". Regulär hätten die  Wahlen erst im November 2019 stattfinden sollen.   mehr ...

Grenze zwischen Israel und Libanon - Israel startet Militäraktion gegen Hisbollah

  • Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben mit einem Einsatz zum Aufspüren und Zerstören von Tunneln der libanesischen Hisbollah-Miliz unter der israelisch-libanesischen Grenze begonnen.
  • Die Militäroperation "Nördliches Schild" begann wenige Stunden nach einem Treffen zwischen Israels Premierminister Netanjahu und US-Verteidigungsminister Pompeo.
  • Mit dieser Aktion verlagert sich der Kampf Israels gegen Iran von Syrien auf Libanon.   mehr ...

 


Naher - / Mittlerer Osten

Truppenabzug - USA fordern Schutz für Kurden in Syrien

Die US-Regierung will ihr Militär so lange in Syrien behalten, bis die Türkei sich zum Schutz der Kurden verpflichtet. Der Truppenabzug könnte sich deshalb verzögern:

Die USA haben den Schutz der Kurden im Norden Syriens zur Bedingung für einen Truppenabzug aus dem Land erklärt. Das verkündete John Bolton, nationaler Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, in Israel. Bolton war für ein Treffen mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im Land.

Bolton forderte die Türkei auf, etwaige Militäroperationen mit den USA abzusprechen. "Wir denken nicht, dass die Türken Militäroperationen unternehmen sollten, die nicht voll mit den USA abgestimmt sind und denen die USA nicht zugestimmt haben."   mehr ...

Syrien nach dem US-Abzug - Moskau und Ankara wollen kooperieren

Angesichts des geplanten Abzugs von US-Truppen aus Syrien haben Russland und die Türkei ihren künftigen Syrien-Einsatz abgestimmt. Beide Länder kündigten an, ihr Vorgehen in dem Bürgerkriegsland besser zu koordinieren. "Unter diesen neuen Bedingungen wollen wir an Land verstärkt zusammenarbeiten und so endgültig die terroristische Bedrohung bekämpfen", sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow nach einem Gespräch mit seinem türkischen Amtskollegen Mevlut Cavusoglu in Moskau.   mehr ...

Bürgerkrieg im Jemen - Rebellen beginnen mit Rückzug aus Hafen von Hudaida

Die Rebellen im Jemen haben nach Angaben der Vereinten Nationen (Uno) mit dem Rückzug aus dem Hafen von Hudaida begonnen. Wie ein Uno-Vertreter am Samstag sagte, verließen die ersten Kämpfer der Huthi-Rebellen um Mitternacht den strategisch wichtigen Hafen am Roten Meer.   mehr ...

 
 
Weiteres Zeit: "Syrien - Syrische Kurden bitten Assad um Beistand gegen die Türkei."
Spiegel: "Macrons Syrienpolitik - Der letzte Verbündete der Kurden."
n-tv: "UN-Sicherheitsrat beschließt Beobachtermission für Jemen."
SZ: "Kurden in Nordsyrien - Plötzlich allein im Kampf gegen den IS."
Zeit: "USA ziehen Truppen aus Syrien ab."
FAZ: "Bürgerkrieg im Jemen : Die Konfliktparteien sitzen wieder an einem Tisch."