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Medien / Zeitungen

Studie zum Medienvertrauen - Lügenpresse-Vorwürfe überzeugen kaum

Eine Langzeitstudie aus Mainz und Düsseldorf zeigt, dass das Vertrauen der deutschen Bevölkerung in die Medien gestiegen ist. 56 Prozent der Befragten glauben den Medien in wichtigen Fragen. 2015 waren es nur 28 Prozent:

Elf Prozent der Deutschen gehen einer Studie zufolge weiterhin davon aus, dass sie von den Medien systematisch belogen werden. Zwei Drittel der Befragten, die sich am Ende des vergangenen Jahres an einer repräsentativen Telefonumfrage zum Thema „Medienvertrauen“ beteiligt haben, wiesen den in den vergangenen Jahren immer wieder zu hörenden Lügenpresse-Vorwurf dagegen zurück. Dies sei der höchste Wert, der in diesem Zusammenhang bisher gemessen wurde, teilten die Autoren der seit mehr als einem Jahrzehnt laufenden Untersuchung mit, deren Zwischenergebnisse in der Fachzeitschrift Media Perspektiven veröffentlicht worden sind.   mehr ...

Für Trump, gegen das Impfen - Wer steckt hinter der „Epoch Times“?

Sie ist im Internet omnipräsent. Sie sieht aus wie eine seriöse Zeitung, ist es aber nicht: Was steckt hinter dem Phänomen der „Epoch Times“?   mehr ...

BGH zu Clickbaiting - "Am äußersten Rand der Pressefreiheit"

Günther Jauch und Sascha Hehn haben im Streit um Clickbaiting mit ihren Fotos vor dem Bundesgerichtshof gewonnen. Allerdings bedeutet das Urteil nicht das Ende aller Versuche, mit Promifotos Traffic zu erzeugen.   mehr ...


Streaming

Jubel vor TV-Fachmesse - Schon mehr als 1,2 Milliarden Streaming-Abos

Corona hat die Fernsehwelt durcheinander gewirbelt. Geschadet hat die Pandemie der Branche als Ganzes kaum. Es wird gestreamt wie noch nie:

Die Fachwelt geht nach jüngsten Zahlen von weltweit mehr als 1,2 Milliarden Nutzerkonten aus. So hat es der New Yorker Marktforscher LightShed Research errechnet. Darin sind allein die großen Anbieter mit Sitz in den USA eingerechnet, etwa Netflix, Amazon und Disney+. Regionale Streamingportale in Deutschland kommen oben drauf.   mehr ...

Netflix will Originals ins Fernsehen bringen

Die Ausstrahlung von Filmen und Serien im klassischen Fernsehprogramm könnte Netflix eine neue Einnahmequelle bescheren:

Bald könnten Eigenproduktionen von Netflix auch im linearen Fernsehen ausgestrahlt werden. Netflix hat entsprechende Verhandlungen mit Unternehmen wie NBC Universal oder Viacom CBS geführt, berichtet The Information mit Verweis auf Personen, die mit den Vorgängen vertraut sind. Sowohl NBC Universal als auch Viacom CBS betreiben in den USA etliche TV-Sender.   mehr ...

Netflix erschwert Konten-Sharing

Netflix beginnt damit, das Teilen von Netflix-Konten zu erschweren. Netflix erlaubt die Mehrfachnutzung eines Kontos nur innerhalb eines Haushalts, das wurde bislang aber nicht kontrolliert. Das Unternehmen begründet den Schritt einer zusätzlichen Autorisierungsstufe mit Sicherheitsbedenken. Erste Pläne zur Unterbindung von Konten-Sharing nannte Netflix bereits im Herbst 2019.   mehr ...

 


Kultur News

Amanda Gormans "The Hill we climb" - Ein Stein der Hoffnung

Amanda Gormans Gedicht "The Hill We climb" gehört in die Tradition der afroamerikanischen "oral poetry". In der gedruckten Variante geht das Wesentliche fast verloren:

Die Veröffentlichung der zweisprachigen Ausgabe von Amanda Gormans Gedicht "The Hill We Climb", das sie für die Amtseinführung von Joe Biden und Kamala Harris geschrieben und dort vorgetragen hatte, wäre eine gute Gelegenheit, die Dichterin gegen ihr Buch zu verteidigen. Hat sie natürlich nicht nötig. Amanda Gorman war schon wer, bevor sie vor dem Kapitol ihren historischen Auftritt hatte. Und der machte sie zu einer nationalen Ikone.   mehr ...

Popmusik - Beyoncé und Taylor Swift stellen Grammy-Rekorde auf

Die Sängerinnen schreiben bei der Vergabe des US-Musikpreises Geschichte. Ein Song über Rassismus in den USA wird als bester Titel des Jahres ausgezeichnet.   mehr ...

Gesetzesreform - Der Jugendschutz wird moderner – ein bisschen

Der deutsche Jugendschutz wirkte wie aus der Zeit gefallen, nun hat der Bundestag eine Reform beschlossen. Daran gibt es viel Kritik: zu bürokratisch, zu kompliziert, zu viel Kompetenzgerangel zwischen Bund und Ländern.   mehr ...

 

Weiteres Zeit: "Landesmedienanstalten - Chinesischer Sender CGTN verliert Sendeerlaubnis auch in Deutschland."
Zeit: "Nach dem Lockdown - Länder planen schrittweise Öffnung von Kultureinrichtungen."
Heise: "Champions League - KEK gibt grünes Licht für Amazons Rundfunklizenz."
Spiegel: "Ticketverkäufer Eventim will Impfausweise vor Konzerten überprüfen."
FAZ: "Wer ist Amanda Gorman? - Mit Lyrik in die Welt getreten."
Tagesschau: "20 Jahre Wikipedia - Enzyklopädie ohne Profis."
SZ: "Literarisches Quartett - Strampeln mit Büchern."
TAZ: "Neurechtes Magazin „Cato“ - Die Grenzen der Szene ausweiten."
Golem: "Film - Kleinere Kinos wollen Kunden digital erreichen."
Heise: "Literatur-Nobelpreis 2020 geht an Louise Glück."
SZ: "Konzerte und Corona - "Viele stehen unmittelbar vor dem Bankrott"."
TAZ: "Disney in der Coronakrise - 28.000 MitarbeiterInnen gekündigt."
SZ: "Emmy-Verleihung - Maria Schrader gewinnt Emmy als beste Regisseurin."
Heise: "maiLab - Journalistin Nguyen-Kim gewinnt den Goldene Kamera Digital Award."
SZ: "Wegen Corona-Maßnahmen - Keine Hallenausstellung bei Frankfurter Buchmesse."
Zeit: "Kulturförderung - Bund unterstützt Musikclubs und Konzertstätten mit 27 Millionen Euro."
SZ: "Konzertbesuche zur Coronazeit - Zuhören mit Maske - statt mit Abstand."
Spiegel: "Coronakrise - Bund stockt Stipendien für Kulturschaffende auf."
Heise: "Klassiker neu gelesen - Der Untergang des Abendlandes."
ZDF: "Little Richard ist tot - Trauer um einen Rock'n'Roll-Priester."
SZ: "Buchbranche und Corona - Auf einmal kommt es nur auf Solidarität und gute Bücher an."
SZ: "Juli Zeh zur Corona-Krise  - "Die Bestrafungstaktik ist bedenklich"."
Zeit: "Nachruf: Bill Withers - Melancholisch, warm und weise."
Zeit: "Beethoven-Jahr - "Ein weltweit verehrter Megastar"."
SZ: "Dresden - Al-Sisi bekommt Semperopernball-Orden wieder aberkannt."
FAZ: "Bester Roman des Jahres - Saša Stanišic erhält Deutschen Buchpreis."
Zeit: ""Nature's 10" - Wissenschaftsmagazin ehrt Greta Thunberg."

Öffentlich-Rechtliches Fernsehen / Rundfunk

Rundfunkkommission treibt Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks voran

Mehr digitale Inhalte: Bis Juni sollen in den Ländern konkrete Schritte zum Auftrag und zur Struktur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erarbeitet werden:

Die Bundesländer wollen bis Juni konkrete Reformschritte zu Auftrag und Struktur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland erarbeitet haben. Darauf einigte man sich auf Fachebene in der Rundfunkkommission der Länder, wie die Koordinatorin des Gremiums und rheinland-pfälzische Medienstaatssekretärin Heike Raab (SPD) am Mittwoch nach der Sitzung der Deutschen Presse-Agentur sagte. Geplant sei, das Konzept und einen Zeitplan dazu im Oktober den Ministerpräsidenten vorlegen zu können. Ein Kernpunkt bei dem Reformvorhaben ist die Flexibilisierung in Richtung Digitalisierung. Angebote der öffentlichen-rechtlichen Sender sollen vermehrt auch im Netz ausgespielt werden können.   mehr ...

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk - Unionspolitiker legen Fusionskonzept für ARD und ZDF vor

Eine Strategiegruppe will die Öffentlich-Rechtlichen revolutionieren. Das Unterhaltungsprogramm soll laut einem internen Papier schrumpfen, Bildung gestärkt werden.   mehr ...

ARD und ZDF vergrößern Angebot an Lerninhalten wegen Schullockdown

Die britische BBC macht es vor, nun wollen auch ARD und ZDF angesichts von Schulschließungen wegen Corona ihr Bildungsangebot ausbauen.   mehr ...

 


Bildungsfernsehen - Dokumentationen

Turbo, Tempo, Tesla - Elon Musk in Brandenburg

Das derzeit größte industriepolitische Projekt Europas: In exklusiven Interviews erzählen der Brandenburger Ministerpräsident Dietmar Woidke und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach, wie sie den spektakulären Coup mit dem milliardenschweren Tesla-Chef Elon Musk einfädelten.

Die Gigafactory ist das derzeit größte industriepolitische Projekt Europas. Die Dokumentation "Turbo, Tempo, Tesla - Elon Musk in Brandenburg" zeigt, welch unerbittliches Tempo Elon Musk vorgibt. Gegner des Projekts warnen derweil vor Wasserknappheit in der Region, da das Tesla-Werk so viel Wasser verbrauchen wird wie eine 40.000-Einwohner-Stadt.   mehr ...

Gott - von Ferdinand von Schirach

Der 78-jährige Richard Gärtner möchte seinem Leben ein Ende setzen. Für die Hausärztin Dr. Brandt kommt es nicht infrage, ihrem gesunden Patienten ein todbringendes Präparat zu besorgen. Der Fall wird vor dem Deutschen Ethikrat diskutiert. [1:31:45]  Der Fall im Ethikrat: Die Zuschauerinnen und Zuschauer haben über die Frage, ob Herr Gärtner das tödliche Medikament bekommen soll, abgestimmt. Und das Ergebnis lautet:  70,8 % ja - 29,2 % nein.  mehr ...

 


Leistungsschutz / Urheberrecht

EuGH-Urteil - Urheber dürfen Framing von Inhalten einschränken

Das Einbetten von Inhalten auf fremden Seiten darf durch Urheber untersagt werden. Allerdings macht der EuGH dazu eine wichtige Vorgabe:

Urheber können die Darstellung ihrer Inhalte gezielt auf bestimmte Webseiten einschränken. Das entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Dienstag in einem Streit zwischen der Verwertungsgesellschaft (VG) Bild-Kunst und der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB). Die Frage, ob ein geschütztes Werk wie ein Foto oder Video per Framing in eine andere Seite eingebettet werden darf, hängt laut EuGH-Urteil davon ab, ob auf der Ursprungsseite Schutzmaßnahmen gegen Framing ergriffen wurden (Rechtssache C‑392/19).   mehr ...

Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Bundesregierung beschließt Urheberrechtsreform

Die Bundesregierung will das Urheberrecht mit der größten Reform seit zwei Jahrzehnten an die digitale Welt mit Internetplattformen anpassen. Das schwarz-rote Kabinett beschloss am Mittwoch einen entsprechenden Gesetzentwurf, wie das Bundesjustizministerium in Berlin mitteilte. Nun müssen sich Bundestag und Bundesrat damit befassen. Bis Juni muss Deutschland bereits verabschiedete entsprechende EU-Richtlinien in nationales Recht übertragen haben. Noch in der vergangenen Woche hatte die Regierung eine Entscheidung dazu wegen interner Streitigkeiten verschoben.   mehr ...

Und die Upload-Filter kommen doch

Die Bundesregierung wollte die EU-Urheberrechtsrichtlinie ohne Filterzwang umsetzen. Das dürfte nicht klappen, wie ein aktueller Entwurf zeigt. Hatten die Gegner der Reform von Anfang an Recht?   mehr ...

 


Pressefreiheit / Zensur

China erschwert Arbeit für Korrespondenten

Behörden hätten im vergangenen Jahr alle zur Verfügung stehenden Mittel genutzt, um Journalisten einzuschüchtern und zu belästigen, ergibt eine Befragung unter Korrespondenten:

China hat seine Bemühungen, die Arbeit ausländischer Reporterinnen und Reporter im Land zu erschweren, "dramatisch verstärkt". Das ist das Ergebnis einer jährlichen Befragung des Auslandskorrespondentenclubs (FCCC) unter seinen Mitgliedern. Chinesische Behörden hätten im vergangenen Jahr alle zur Verfügung stehenden Mittel genutzt, um Journalisten, deren chinesische Mitarbeiter und Gesprächspartner einzuschüchtern und zu belästigen, kritisierte der Club am Montag.   mehr ...

China verbietet BBC World News

Der internationale Dienst der britischen BBC darf wegen angeblich "gesetzeswidriger Inhalte" nicht mehr in China senden. Die britische Regierung reagiert empört.   mehr ...

Angriffe auf Jour­na­lis­t*in­nen - Arbeiten unter Pressefeinden

Die Zahl ist erschütternd: 252 Angriffe auf Jour­na­lis­t*in­nen gab es im vergangenen Jahr in Deutschland. Das hat die Bundesregierung gerade auf eine Kleine Anfrage der Grünen geantwortet. 252. Das sind mehr als doppelt so viele wie im Jahr zuvor. Dazu zählen Körperverletzung, Nötigung, Bedrohung, Brandstiftung, Raub.   mehr ...

 


Journalismus

Landesmedienanstalten prüfen - Warum Ken Jebsen ein Mahnschreiben bekommt

Landesmedienanstalten kümmern sich nun um journalistisch aufbereitete Angebote im Netz. Wieso? Weil der Medienstaatsvertrag vorsieht, dass wir gegen Desinformation vorgehen. Ein Gastbeitrag:

Influencer, Youtuber und Blogger haben das klassische Meinungsmedienmonopol von Presse und Rundfunk schon längst durchbrochen. Der Medienstaatsvertrag der Länder vom 7. November 2020 hat nun eine überfällige Maßnahme auf den Weg gebracht: Die Einhaltung journalistischer Sorgfaltspflichten kann künftig auch bei journalistischen Angeboten im Internet kontrolliert werden. Dabei geht es nicht darum, der Online-Welt veraltete Regelungen überzustülpen. Aber auch ein Youtuber-Relotius (um im Bild zu bleiben) sollte Tatsachen sorgfältig recherchieren, Quellen überprüfen sowie gegebenenfalls Betroffene anhören – natürlich im Rahmen dessen, was ihm im Einzelfall möglich und zumutbar ist.   mehr ...

Bundesverfassungsgericht - Fotojournalisten müssen nicht zwingend verpixeln

Die Redaktionen sind dafür verantwortlich, die Rechte der Abgebildeten zu wahren, entschieden die Karlsruher Verfassungsrichter.   mehr ...

"New York Times" verabschiedet sich aus Apple News

Berichte der wichtigen US-Zeitung dürfen bei dem Apple-Dienst nicht mehr auftauchen. Am Paid-Content-Service News+ hatte das Blatt sowieso nicht teilgenommen.   mehr ...

 
 
Medium.com: "Danke, Trump: Der Journalismus ist nicht am Ende, sondern am Anfang."

Privatfernsehen - PayTV

Neuer Anstrich - Streamingdienst TVNow heißt künftig RTL+

Die Mediengruppe RTL Deutschland und die RTL Group wollen ihre Marken zusammenführen, weshalb die Streamingmarke TVNow bald RTL+ heißen soll:

Unter dem Projektnamen "RTL United" betreiben die Mediengruppe RTL Deutschland und ihr Mutterkonzern RTL Group eine Vereinheitlichung des Markenbildes: Als Teil der Kampagne soll der 2018 in Deutschland eingeführte Streamingdienst TVNow in den kommenden Monaten unter dem Namen RTL+ ein Rebranding erhalten. Im europäischen Markt war die RTL Group bislang mit einer Vielzahl von Marken und Logos vertreten.   mehr ...

„Goldene Kartoffel“ für „Spiegel TV“ - Negativpreis für „Clan“-Dokus

Der Medien-Negativpreis „Goldene Kartoffel“ geht in diesem Jahr an „Spiegel TV“. Die Organisation Neue deutsche Medienmacher*innen verleiht ihren Preis für „unterirdische Berichterstattung“ an das Magazin für dessen Berichterstattung über sogenannte „Clan-Kriminalität“, wie sie am Mittwoch bekanntgegeben hat.   mehr ...

Kartellamt - ProSiebenSat1 darf Lovoo übernehmen

Obwohl der Medienriese mit Parship und Elite Partner ein Schwergewicht beim Online-Dating ist, kommt mit der Übernahme der Meet Group nun auch noch Lovoo dazu.   mehr ...

 

Rundfunkbeitrag

Kein höherer Rundfunkbeitrag - Deutschlandradio kündigt Tarifverträge

Vorerst wird der Rundfunkbeitrag nicht steigen. Ein Verfahren läuft beim Bundesverfassungsgericht. Folgen gibt es bereits für die Beschäftigten:

Nach der von Sachsen-Anhalt blockierten Erhöhung des Rundfunkbeitrags um 86 Cent auf 18,36 Euro werden beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk erste Konsequenzen deutlich. Das Deutschlandradio hat von einem Sonderkündigungsrecht der laufenden Tarifverträge Gebrauch gemacht, wie der öffentlich-rechtliche Sender auf Anfrage von dpa bestätigte.   mehr ...

Streit um Rundfunkgebühr - Rundfunkanstalten scheitern vor Verfassungsgericht

Das Bundesverfassungsgericht hat einen Eilantrag der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten gegen die nicht erfolgte Erhöhung des Rundfunkbeitrags abgewiesen. Die Richter haben die Frage ausdrücklich offengelassen, ob der Rundfunkbeitrag womöglich später noch erhöht werden und die Sender für entgangene Einnahmen entschädigt werden müssen. Die Sender hätten aber nicht dargelegt, dass eine Erhöhung derart eilig wäre, dass eine Intervention des Bundesverfassungsgerichts im Eilverfahren notwendig wäre.   mehr ...

Ministerpräsidentenkonferenz - Länderchefs unterzeichnen für höheren Rundfunkbeitrag

Mit der geplanten Änderung des Rundfunk-Staatsvertrags würde der monatliche Betrag um 86 Cent steigen. Die Länderparlamente müssen noch zustimmen.   mehr ...


Zeitgeschichte

NS-Verbrechen - Die vergessenen Prozesse

Die Dachauer Militärgerichtsverfahren, die vor 75 Jahren begannen, stehen im Schatten des Nürnberger Tribunals gegen die Nazi-Elite. Sie aber haben das KZ-System und die Beteiligung ganz normaler Deutscher aufgedeckt. Ein Rückblick:

Seit Wochen läuft darin der erste Kriegsverbrecherprozess der US-Army, der sogenannte Dachau-Hauptprozess. Er wird zum Vorbild für alle Verfahren, die in den nächsten Jahren folgen werden. Anders als in den Tagen zuvor ist im Zuhörerraum kein Platz mehr frei.   mehr ...

75 Jahre Nürnberger Prozesse - Eine Idee, die die Welt veränderte

Es gibt Verbrechen von solch universeller Eindeutigkeit, dass kein staatliches Gesetz es vermag, sie zu legalisieren. Aus dieser Idee wurde vor 75 Jahren Wirklichkeit. Leider wird sie immer wieder verraten - bis heute.   mehr ...

75 Jahre seit Hiroshima und Nagasaki - Neues Ausmaß des Grauens

Vor 75 Jahren warfen die US-Amerikaner eine Atombombe über Hiroshima ab, drei Tage später eine weitere über Nagasaki. Bilder einer von Menschen gemachten Tragödie.   mehr ...

 
 

Musikbranche

Apple Music kommt auf Google-Lautsprecher

Mehr Auswahl beim Musikstreamingabo für smarte Lautsprecher mit Google Assistant:

Wer einen smarten Lautsprecher mit Google Assistant nutzt, kann künftig auch Apple Music als Musikstreamingabo integrieren. Damit ist Apple Music derzeit der einzige in Deutschland verfügbare Musikstreamingabodienst, der auf allen drei Plattformen für smarte Lautsprecher läuft. Denn Apple Music gibt es für Apples eigene Homepod-Produkte sowie für die Echo-Lautsprecher von Amazon.   mehr ...

Universal Music - Bob Dylan verkauft alle Songrechte an Musikkonzern

Bob Dylan hat die Rechte an seinen mehr als 600 Songs an Universal Music verkauft. Medienberichten zufolge wird der Betrag auf mehr als 300 Millionen Dollar geschätzt.   mehr ...

US-Musikmarkt - Die Schallplatte überholt die CD

Erstmals seit den 1980er Jahren wurde im US-Musikmarkt wieder mehr Umsatz mit Schallplatten als mit CDs gemacht, teilte der US-Branchenverband RIAA (Recording Industry Association of America) mit. So lag der Umsatz mit Vinyl-Tonträgern im ersten Halbjahr 2020 bei 232 Millionen US-Dollar, der von CDs betrug nur noch 129 Millionen US-Dollar. Im Vorjahresvergleich sackte der CD-Umsatz um fast die Hälfte ab (-47,6 Prozent), während Schallplatten um 3,6 Prozent zulegten. Rein mengenmäßig liegt die CD mit 10,2 Millionen verkauften Einheiten aber noch knapp vor 8,8 Millionen Schallplatten.   mehr ...

 


Talkshows

ARD & ZDF - Die Talkshow-Gesellschaft

Die Talkshows der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender bilden die Realität des politischen Systems mit ihrer Gästebesetzung nur unzureichend ab. Das geht aus der Studie die "Talkshow-Gesellschaft" des Think-Tanks „Das Progressive Zentrum“ hervor. Hierfür wurden insgesamt 1.208 Folgen „Anne Will“, „Hart aber fair“, „Maischberger“ und „Maybrit Illner“ ausgewertet. Rund 66 Prozent aller Gäste kommen der Untersuchung zufolge aus Politik und Medien, 8,8 Prozent aus der Wissenschaft, 6,4 Prozent aus der Wirtschaft. Vertreter_innen der organisierten Zivilgesellschaft stellen dagegen nur 2,7 Prozent der Eingeladenen. Letztendlich, offenbart die Datenanalyse laut Pressemitteilung der Studienmacher_innen "Unterschiede in der Repräsentation verschiedener gesellschaftlicher Kräfte und politischer Ebenen, was auf eine „Krise der Repräsentation“ schließen lässt."   mehr ...

Infografik: Die Talkshow-Gesellschaft | Statista

Negativ-Medienpreis - "Goldene Kartoffel" geht an ARD- und ZDF-Talkshows

Mit der "Goldenen Kartoffel" will eine Initiative misslungene Berichterstattung über die Einwanderungsgesellschaft auszeichnen. 2019 sollen gleich vier öffentlich-rechtliche Talkshows den Negativpreis bekommen.   mehr ...

ARD und ZDF - Kulturrat fordert ein Jahr Sendepause für Talkshows

Der Geschäftsführer des Kulturrats kritisiert die einseitige Themenauswahl und die Qualität der Talkshows in ARD und ZDF. Er empfiehlt den Sendern eine einjährige Pause.   mehr ...

 

SZ: "Bundestagswahl - Die TV-Debatte als Wahlhölle."

Übermedien: "Talkshows - Einseitig und verzerrend."


eBooks

EuGH - Gebrauchte E-Books dürfen nicht weiterverkauft werden

Ein nierderländischer Leseclub, der "gebrauchte" E-Books weitervermittelt, benötigt für seine Dienste die Erlaubnis der Urheber:

Gelesene E-Books dürfen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht ohne weiteres als "gebrauchte" Exemplare übers Internet weiterverkauft werden. Nach EU-Recht handele es sich dabei um eine "öffentliche Wiedergabe", für die es die Erlaubnis der Urheber bedürfe, urteilten die Luxemburger Richter am Donnerstag (Rechtssache C-263/18).   mehr ... 

Bundesregierung befürwortet niedrigere Steuern für E-Books

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, wonach für elektronische Publikationen der ermäßigte Mehrwertsteuersatz gelten soll.   mehr ...

EU-Parlament ebnet Weg für niedrigere Steuer auf E-Books

Die günstigeren Mehrwertsteuersätze für gedruckte Bücher und Zeitungen soll es auch bei ihren digitalen Pendants geben können, hat das EU-Parlament beschlossen.   mehr ...