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Medien / Zeitungen

Neuer Medienstaatsvertrag auf der Zielgeraden

Mit dem neuen Medienstaatsvertrag wollen die Bundesländer erreichen, dass Online-Inhalte diskriminierungsfrei zugänglich sind. Nur noch eine Unterschrift fehlt:

Der neue Medienstaatsvertrag mit Regeln für Online-Plattformen steht vor der letzten Hürde und kann voraussichtlich in Kürze in Kraft treten. Bis auf Mecklenburg-Vorpommern haben alle anderen 15 Landtage bereits zugestimmt, wie die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz auf dpa-Anfrage mitteilte. In der nächsten Woche (28. Oktober) steht der Staatsvertrag dann im Schweriner Landtag zur Ratifizierung auf der Tagesordnung. Eine Zustimmung gilt als sicher. Aus der Digitalbranche gibt es Kritik.   mehr ...

DAB+ - Digitalradio-Verbreitung wächst nur sehr langsam

In Deutschland halten viele Privatpersonen weiter an UKW fest. Nur ein Viertel der Bevölkerung kann den digitalen Ersatz DAB+ nutzen.   mehr ...

Tageszeitungen - Axel Springer von Printkrise besonders betroffen

Die verkaufte Auflage der überregionalen Tageszeitungen belief sich laut IVW im zweiten Quartal 2020 auf etwas weniger als zwei Millionen Exemplare. Zum Vergleich: 2010 waren es noch rund 4,6 Millionen Exemplare. Besonders stark betroffen sind BILD (-17,4 Prozent) und Welt (-43 Prozent) - die jeweils zweistellige Einbußen bei den Verkäufen verkraften müssen. Schuld ist diesmal aber nicht die ohnehin schon lange andauernde Printkrise allein, sondern auch die Corona-Pandemie. Vor allem die Rückgänge bei Einzelverkäufe über den Bahnhofs- und Flughafenhandel haben deutlich sichtbare Spuren hinterlassen.   mehr ...

Infografik: Axel Springer von Printkrise besonders betroffen | Statista

 

Weiteres Wirtschaftswoche: "Medienvertrauen - Von wegen Lügenpresse."

Leistungsschutz / Urheberrecht

Und die Upload-Filter kommen doch

Die Bundesregierung wollte die EU-Urheberrechtsrichtlinie ohne Filterzwang umsetzen. Das dürfte nicht klappen, wie ein aktueller Entwurf zeigt. Hatten die Gegner der Reform von Anfang an Recht?

Während einer Pandemie und kurz vor der US-Wahl gehen andere Themen leicht unter. Erst recht, wenn sie so sperrig daherkommen wie das "Gesetz zur Anpassung des Urheberrechts an die Erfordernisse des digitalen Binnenmarktes". Doch der Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums verdient einen zweiten Blick. Denn die EU-Urheberrechtsrichtlinie, die Deutschland damit umsetzen will, zählt zu den kontroversesten Gesetzgebungsverfahren der vergangenen Jahre.   mehr ...

Upload-Filter - YouTube lobt "mutigen" Entwurf zur Urheberrechtsreform

100 Stellungnahmen hat das Justizministerium zu seinem Diskussionspapier erhalten, mit dem es insbesondere Artikel 17 der EU-Urheberrechtsnovelle umsetzen will.   mehr ...

Urheberrechtsreform - Klares Bekenntnis gegen Upload-Filter gefordert

"Gute Ansätze" machen Experten etwa aus CDU-Kreisen im neuen nationalen Entwurf zur Urheberrechtsreform aus. Es müsse aber noch nachgebessert werden.   mehr ...

 


Kultur News

Literatur-Nobelpreis 2020 geht an Louise Glück

Die US-amerikanische Dichterin Louise Glück bekommt den diesjährigen Nobelpreis für ihre "unverwechselbare poetische Stimme":

Die US-amerikanische Dichterin Louise Glück bekommt den diesjährigen Nobelpreis für Literatur. Das gab das schwedische Nobelpreis-Komitee soeben in Stockholm bekannt.

Die 1943 in New York City geborene Lyrikerin "für ihre unverwechselbare poetische Stimme, die mit strenger Schönheit die individuelle Existenz universell macht", begründet das Komitee seine Entscheidung.   mehr ...

Konzerte und Corona - "Viele stehen unmittelbar vor dem Bankrott"

Die Münchner Konzertveranstalterin Alexandra Schreyer über die verzweifelte Lage der Kulturbranche, die gedrückte Stimmung beim Publikum und das widersprüchliche Verhalten der bayerischen Politik.   mehr ...

Disney in der Coronakrise - 28.000 MitarbeiterInnen gekündigt

Die Corona-Krise legt das Entertainment-Imperium WaltDisney lahm – nun kommt es zu Entlassungen im großen Stil. Weil das Geschäft mit Vergnügungsparks, Ferienresorts, Fanartikeln und Kreuzfahrten noch immer stark unter der Pandemie leide, müsse der Konzern rund 28 000 US-Mitarbeiter entlassen, teilte Disney mit. In einem Memo an die Belegschaft bezeichnete Spartenchef Josh D'Amaro die Entscheidung als „herzzerreißend“, sie sei aber angesichts der schwierigen Umstände aufgrund der Covid-Krise ohne Alternative.   mehr ...

 

Weiteres SZ: "Emmy-Verleihung - Maria Schrader gewinnt Emmy als beste Regisseurin."
Heise: "maiLab - Journalistin Nguyen-Kim gewinnt den Goldene Kamera Digital Award."
SZ: "Wegen Corona-Maßnahmen - Keine Hallenausstellung bei Frankfurter Buchmesse."
Zeit: "Kulturförderung - Bund unterstützt Musikclubs und Konzertstätten mit 27 Millionen Euro."
SZ: "Konzertbesuche zur Coronazeit - Zuhören mit Maske - statt mit Abstand."
Spiegel: "Coronakrise - Bund stockt Stipendien für Kulturschaffende auf."
Heise: "Klassiker neu gelesen - Der Untergang des Abendlandes."
ZDF: "Little Richard ist tot - Trauer um einen Rock'n'Roll-Priester."
SZ: "Buchbranche und Corona - Auf einmal kommt es nur auf Solidarität und gute Bücher an."
SZ: "Juli Zeh zur Corona-Krise  - "Die Bestrafungstaktik ist bedenklich"."
Zeit: "Nachruf: Bill Withers - Melancholisch, warm und weise."
Zeit: "Beethoven-Jahr - "Ein weltweit verehrter Megastar"."
SZ: "Dresden - Al-Sisi bekommt Semperopernball-Orden wieder aberkannt."
FAZ: "Bester Roman des Jahres - Saša Stanišic erhält Deutschen Buchpreis."
Zeit: ""Nature's 10" - Wissenschaftsmagazin ehrt Greta Thunberg."

Musikbranche

US-Musikmarkt - Die Schallplatte überholt die CD

Die Liebe zum Vinyl ist ungebrochen: Im US-Musikmarkt hat die Schallplatte erstmals seit langem wieder für mehr Umsätze gesorgt als die CD:

Erstmals seit den 1980er Jahren wurde im US-Musikmarkt wieder mehr Umsatz mit Schallplatten als mit CDs gemacht, teilte der US-Branchenverband RIAA (Recording Industry Association of America) mit. So lag der Umsatz mit Vinyl-Tonträgern im ersten Halbjahr 2020 bei 232 Millionen US-Dollar, der von CDs betrug nur noch 129 Millionen US-Dollar. Im Vorjahresvergleich sackte der CD-Umsatz um fast die Hälfte ab (-47,6 Prozent), während Schallplatten um 3,6 Prozent zulegten. Rein mengenmäßig liegt die CD mit 10,2 Millionen verkauften Einheiten aber noch knapp vor 8,8 Millionen Schallplatten.   mehr ...

Musikstreaming - Google schaltet Play Music schrittweise ab

Ende August beginnt Google mit den Abrissarbeiten an seinem Musikstreamingdienst Play Music, der den Platz für seinen Nachfolger Youtube Music räumen muss.   mehr ...

Musiker-Einnahmen - Hart erarbeitete Streaming-Euros

Von Musik zu leben, ist heute nicht so einfach. Umsätze mit physischen Tonträgern brechen zunehmend weg - und Streaming-Plattformen sind kein adäquater Ersatz für Einnahmen. Die Statista-Grafik zeigt auf Basis von Daten des Magazins Beat, wie viele Male Songs eines Künstlers gestreamt werden müssen, damit dieser einen einzigen Euro verdient hat. So sind bei der Streaming-Plattform Napster 59 Streams notwendig. Mit diesem Wert stellt Napster für Musiker die rentabelste Plattform da - sie wird aber in Deutschland nicht so oft verwendet wie etwa Spotify. Beim schwedischen Streaminganbieter sind dann auch gleich 254 Streams notwendig, um einen Euro zu verdienen. Am wenigsten pro Stream verdienen Musiker derzeit bei Youtube Music: hier rollt der Euro erst nach ganzen 1.612 Streams.   mehr ...

 


Fernsehen / Streaming

Videostreaming - Übertragungsweg entscheidend für Klimabilanz

Videostreaming steht im Verdacht schlecht für das Klima zu sein. Nun hat sich das Umweltbundesamt in einer Studie damit beschäftigt, wie viel Treibhausgasemissionen Onlinevideos tatsächlich verursachen. Demnach ist der im Rechenzentrum verursachte Anteil an den CO2-Emissionen mit jeweils 1,5 Gramm CO2 pro Stunde relativ gering. "Entscheidend für die Klimaverträglichkeit von Cloud-Diensten wie Video-Streaming ist hingegen, mit welcher Technik die Daten von dort zu den Nutzerinnen und Nutzern übertragen werden", wie es in der Pressemitteilung zur Studie heißt. Besonders wenig CO2 ensteht bei der Übertragung per Glasfaser. Kupferkabel sind schon doppelt so dreckig, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Bei den Mobilfunkstandards ist 5G der umweltschonendste. UMTS (3G) ist dagegen eine regelrechte Dreckschleuder.   mehr ...
 
Infografik: Videostreaming: Übertragungsweg entscheidend für Klimabilanz | Statista

Android - Netflix lässt Nutzer die Wiedergabegeschwindigkeit regeln

Netflix will seinen Nutzern künftig Kontrolle über die Wiedergabegeschwindigkeit von Inhalten geben. Das umstrittene Feature kommt zuerst auf Android-Geräte.   mehr ...

Gold des Bewegtbilds - warum Streaming eine gemeinsame Quote fehlt

Bei TV-Sendern in Deutschland sind die Zahlen enorm wichtig. Sie können darüber entscheiden, ob die Stimmung im Keller ist oder ob sich die Laune sprunghaft hebt. Wie viele Zuschauer sahen am vorigen Tag das Programm? Die TV-Quoten sind seit Jahrzehnten eine feste Instanz in der hiesigen Fernsehbranche. Öffentlich-rechtliche wie private Sender einigten sich damals auf eine vergleichbare Messung. Die Marktanteile sind ein Seismograph für Werbeerlöse. Dieser Markt ist trotz rückläufiger Zahlen riesig – Fernsehen ist ein Massenmedium. Doch die Welt des Bewegtbilds ist inzwischen eine andere geworden. Wie passt da die Quotenmessung in Deutschland rein?   mehr ...

 


Talkshows

ARD & ZDF - Die Talkshow-Gesellschaft

Die Talkshows der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender bilden die Realität des politischen Systems mit ihrer Gästebesetzung nur unzureichend ab. Das geht aus der Studie die "Talkshow-Gesellschaft" des Think-Tanks „Das Progressive Zentrum“ hervor. Hierfür wurden insgesamt 1.208 Folgen „Anne Will“, „Hart aber fair“, „Maischberger“ und „Maybrit Illner“ ausgewertet. Rund 66 Prozent aller Gäste kommen der Untersuchung zufolge aus Politik und Medien, 8,8 Prozent aus der Wissenschaft, 6,4 Prozent aus der Wirtschaft. Vertreter_innen der organisierten Zivilgesellschaft stellen dagegen nur 2,7 Prozent der Eingeladenen. Letztendlich, offenbart die Datenanalyse laut Pressemitteilung der Studienmacher_innen "Unterschiede in der Repräsentation verschiedener gesellschaftlicher Kräfte und politischer Ebenen, was auf eine „Krise der Repräsentation“ schließen lässt."   mehr ...

Infografik: Die Talkshow-Gesellschaft | Statista

Negativ-Medienpreis - "Goldene Kartoffel" geht an ARD- und ZDF-Talkshows

Mit der "Goldenen Kartoffel" will eine Initiative misslungene Berichterstattung über die Einwanderungsgesellschaft auszeichnen. 2019 sollen gleich vier öffentlich-rechtliche Talkshows den Negativpreis bekommen.   mehr ...

ARD und ZDF - Kulturrat fordert ein Jahr Sendepause für Talkshows

Der Geschäftsführer des Kulturrats kritisiert die einseitige Themenauswahl und die Qualität der Talkshows in ARD und ZDF. Er empfiehlt den Sendern eine einjährige Pause.   mehr ...

 

SZ: "Bundestagswahl - Die TV-Debatte als Wahlhölle."

Übermedien: "Talkshows - Einseitig und verzerrend."


Öffentlich-Rechtliches Fernsehen/Rundfunk

Online first - ARD verkündet "Paradigmenwechsel" bei Serien und Filmen

Um der Konkurrenz der Streamingdienste gewachsen zu sein, will die ARD künftig manche Filme und Serien erst zum Streaming anbieten und danach linear senden:

Die Senderkette plant für Herbst und Winter eine Serienoffensive. In den vergangenen Monaten sind in Deutschland immer mehr Streamingdienste an den Start gegangen. Die Konkurrenz für klassische TV-Sender durch Anbieter wie Netflix, Amazon Prime Video, Apple TV+ und Disney+ wächst stetig. "Für zahlreiche Highlights gilt: online first!", heißt es in der Mitteilung. Los gehe es am 9. September mit "Oktoberfest 1900". Es folgten noch in diesem Jahr "Pan Tau" am 27. September, alle neuen Folgen der dritten Staffel "Babylon Berlin" am 11. Oktober, "Das Geheimnis des Totenwaldes" und die dritte Staffel "Charité".   mehr ...

Kritik an ARD und ZDF - "Krisen generieren neue Krisen"

Eine Studie analysiert die Corona-Berichterstattung bei ARD und ZDF kritisch. Dann greifen die Reflexe aus Hohn und Dementi. Ein Anruf bei den Machern bringt Differenzierung.   mehr ...

Keine wirtschaftliche Perspektive - Institut für Rundfunktechnik wird geschlossen

Das Institut für Rundfunktechnik (IRT) der öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland und weiterer Sender des deutschsprachigen Raums wird geschlossen. Das haben die Gesellschafter des Instituts auf einer erneuten Sondersitzung entschieden. Sie konnten kein "tragfähiges Modell für eine Fortführung" finden, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Damit wird die mehr als 60-jährige Geschichte des Instituts zu Ende gehen.   mehr ...

 


Zeitgeschichte

75 Jahre seit Hiroshima und Nagasaki - Neues Ausmaß des Grauens

Vor 75 Jahren warfen die US-Amerikaner eine Atombombe über Hiroshima ab, drei Tage später eine weitere über Nagasaki. Bilder einer von Menschen gemachten Tragödie:

Das Bodenpersonal des Langstreckenbombers Enola Gay: Im Bauch der Maschine der United States Army Air Forces, kurz USAAF, lagerte am 6. August 1945 die Atombombe Little Boy, mehr als drei Meter lang und vier Tonnen schwer. Den zynischen Namen erhielt die Bombe, weil sie kleiner ausfiel als ursprünglich geplant. Das Bild zeigt die Crew um den Piloten Paul Tibbets (Mitte) nach der Rückkehr zum US-Luftwaffenstützpunkt Tinian auf den Marianen-Inseln im Pazifik. Kurz zuvor hatte sie mit ihrer Maschine die Atombombe über Hiroshima abgeworfen.   mehr ...

25 Jahre Massaker von Srebrenica - Die offene Wunde

25 Jahre nach dem Massaker herrscht der Wunsch nach Versöhnung. Doch wie soll das gehen, wenn die Täter bis heute ungestraft ihre Verbrechen leugnen?   mehr ...

Kommandoaktion in Argentinien - Spähangriff auf Adolf Eichmann

Vor 60 Jahren schnappten israelische Agenten Adolf Eichmann in Argentinien - und stellten ihn in Israel vor Gericht. Der Geheimdienst macht nun einige Details der Kommandoaktion publik.   mehr ...
 
 
 

Journalismus

Australien - Facebook und Google sollen für journalistische Inhalte bezahlen

Australien zwingt Facebook und Google zur Bezahlung journalistischer Inhalte und schützt so die Unabhängigkeit der Medien, falls keine Einigung erzielt wird:

Australien wolle das erste Land sein, in dem Facebook und Google für das Anzeigen von Nachrichteninhalten an die Verlage Geld bezahlen müssen. Dazu soll ein Lizenzgebühren-System noch in diesem Jahr festgelegt werden, erklärt der Schatzmeister Hon Josh Frydenberg. Wenn in den nächsten 45 Tagen in einem Schlichtungsverfahren diesbezüglich keine Einigung erzielt werde, würde die Australische Kommunikations- und Medienbehörde (ACMA) im Namen der Regierung rechtsverbindliche Bedingungen festlegen.   mehr ...

Bundesverfassungsgericht - Fotojournalisten müssen nicht zwingend verpixeln

Die Redaktionen sind dafür verantwortlich, die Rechte der Abgebildeten zu wahren, entschieden die Karlsruher Verfassungsrichter.   mehr ...

"New York Times" verabschiedet sich aus Apple News

Berichte der wichtigen US-Zeitung dürfen bei dem Apple-Dienst nicht mehr auftauchen. Am Paid-Content-Service News+ hatte das Blatt sowieso nicht teilgenommen.   mehr ...

 
 
Medium.com: "Danke, Trump: Der Journalismus ist nicht am Ende, sondern am Anfang."

Pressefreiheit / Zensur

Hongkong verweigert "New York Times"-Journalist Zulassung

Unliebsamen Journalisten die Zulassung zu verweigern war bisher nur aus China bekannt. Die "New York Times" verlegt auch deshalb einen Teil ihrer Redaktion nach Südkorea:
 
Hongkong hat einem Korrespondenten der New York Times die Arbeitserlaubnis verweigert. Wie die Zeitung berichtete, ist ihrem Mitarbeiter Chris Buckley keine Erklärung dafür gegeben worden. Buckleys Berichte werden seit Jahren von chinesischen Staatsmedien kritisiert, der New York Times zufolge schrieb er seit 2012 über Themen wie die Unterdrückung muslimischer Minderheiten und kritisierte wiederholt die Politik der Staatsführung. Zuletzt habe er sich mit der verfehlten staatlichen Reaktion auf den Ausbruch des Coronavirus befasst.   mehr ...

Pressefreiheit - China geht gegen US-Medien vor

China hatte im Streit mit den USA bereits zuvor eine Reihe von Journalisten ausgewiesen. Nun sollen Nachrichtenagenturen und Sender umfassende Informationen vorlegen.   mehr ...

Ägypten - Eine der Letzten, die nicht auf Linie sind

In Kairo ist Lina Attalah, Chefredakteurin eines regierungskritischen Internetportals, festgenommen worden. Es steht schlecht um den ägyptischen Journalismus.   mehr ...

 


Privatfernsehen - PayTV

Kartellamt - ProSiebenSat1 darf Lovoo übernehmen

Obwohl der Medienriese mit Parship und Elite Partner ein Schwergewicht beim Online-Dating ist, kommt mit der Übernahme der Meet Group nun auch noch Lovoo dazu:

Das Bundeskartellamt hat keine Einwände gegen die Übernahme der auf Dating-Angebote spezialisierten Meet Group durch die ProSiebenSat1-Tochter Nucom Group, der bereits die Dating-Portale Parship, Elite Partner und eHarmony gehören. Damit übernimmt der Medienkonzern auch das deutsche Portal Lovoo, das in der Vergangenheit mit Fake-Profilen aufgefallen und anschließend von der Meet Group gekauft worden war.   mehr ...

Pay-TV in der Krise - Beim Abosender Sky ist was im Busch

Der Abosender Sky gerät zunehmend unter Druck. Bedeutende Manager räumen ihre Posten, wichtige Positionen fallen weg. Weitere Entlassungen könnten folgen. Wo führt das hin?   mehr ...

Berlusconi zufrieden - Italienischer Medienkonzern übernimmt zehn Prozent an Pro Sieben

Die deutsche Sendergruppe bekommt einen Großaktionär aus Italien. An der Börse machen die Anleger klar, was sie davon halten.   mehr ...

 

Rundfunkbeitrag

Ministerpräsidentenkonferenz - Länderchefs unterzeichnen für höheren Rundfunkbeitrag

Mit der geplanten Änderung des Rundfunk-Staatsvertrags würde der monatliche Betrag um 86 Cent steigen. Die Länderparlamente müssen noch zustimmen:

Die Regierungen aller 16 Bundesländer haben einer Erhöhung des Rundfunkbeitrags zugestimmt. Das erfuhr die Süddeutsche Zeitung am Mittwoch aus Kreisen der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin. Die Länderchefs haben demnach am Mittwoch den Staatsvertrag mit der entsprechenden Änderung auf ihrer Sitzung in Berlin unterzeichnet.   mehr ...

Rundfunkbeitrag: KEF empfiehlt Erhöhung um 86 Cent

Der Rundfunkbeitrag soll aus Sicht der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) zum Januar 2021 um 86 Cent auf 18,36 Euro im Monat steigen. Ihren Bericht mit dieser Empfehlung übergab KEF nun an die Bundesländer. Diese haben in der Sache das letzte Wort und entscheiden über die künftige Höhe des Rundfunkbeitrags für ARD, ZDF und Deutschlandradio. Die Empfehlung der Kommission ist zugleich richtungsweisend. Zurzeit liegt der Rundfunkbeitrag bei monatlich 17,50 Euro.   mehr ...

ARD-Chef droht mit Verfassungsklage

Gerade erst hat ZDF-Intendant Thomas Bellut einen höheren Rundfunkbeitrag gefordert. Nun geht ARD-Chef Ulrich Wilhelm einen Schritt weiter: Er will notfalls vor das Verfassungsgericht ziehen.   mehr ...


Bildungsfernsehen - Dokumentationen

ZDF gibt Bildungsinhalte nicht nur für Schulen und Wikipedia frei

Das Zweite stellt erstmals zahlreiche Medien und Animationen unter freier Lizenz online. Die Inhalte können so von jedem genutzt und weiterverbreitet werden:

Das ZDF öffnet sich als erster mit Rundfunkgebühren finanzierter Sender für die Kampagne "Öffentliches Geld – Öffentliches Gut!". Das Zweite hat dazu 50 Beiträge seiner Hauptredaktion Geschichte und Wissenschaft als offene Bildungsressource unter einer Creative-Commons-Lizenz freigegeben. Sie können so ohne rechtliche Bedenken etwa von Lehrern für den Unterricht im Klassenraum oder per Videoübertragung sowie von Plattformen wie der Wikipedia genutzt werden.   mehr ...

Phoenix: In den USA enthüllt die Pandemie nicht nur die Schwächen des Gesundheitssystems, sondern vor allem auch soziale Missstände, so @christianemeier in #internationalerfrühschoppen "Die #Corona-Krise – #Ostern im Ausnahmezustand": youtube.com/watch?v=XtXFkr

Phoenix: 29 Mitarbeiter des National Health Service im Vereinigten Königreich sind bereits verstorben und die Lage bleibt weiterhin dramatisch. @dianayz in #internationalerfrühschoppen "Die #Corona-Krise – #Ostern im Ausnahmezustand": youtube.com/watch?v=XtXFkr

 


eBooks

EuGH - Gebrauchte E-Books dürfen nicht weiterverkauft werden

Ein nierderländischer Leseclub, der "gebrauchte" E-Books weitervermittelt, benötigt für seine Dienste die Erlaubnis der Urheber:

Gelesene E-Books dürfen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht ohne weiteres als "gebrauchte" Exemplare übers Internet weiterverkauft werden. Nach EU-Recht handele es sich dabei um eine "öffentliche Wiedergabe", für die es die Erlaubnis der Urheber bedürfe, urteilten die Luxemburger Richter am Donnerstag (Rechtssache C-263/18).   mehr ... 

Bundesregierung befürwortet niedrigere Steuern für E-Books

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, wonach für elektronische Publikationen der ermäßigte Mehrwertsteuersatz gelten soll.   mehr ...

EU-Parlament ebnet Weg für niedrigere Steuer auf E-Books

Die günstigeren Mehrwertsteuersätze für gedruckte Bücher und Zeitungen soll es auch bei ihren digitalen Pendants geben können, hat das EU-Parlament beschlossen.   mehr ...