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Bildungsfernsehen - Dokumentationen

Afghanistan - Unser verwundetes Land

Der Dokumentarfilm blickt auf 40 Jahre Krieg mit den Augen derer, die am meisten unter ihm leiden: den Frauen Afghanistans. Er beginnt in den 1960er-Jahren, als noch Frieden herrscht:

Mit dem Abzug der internationalen Truppen aus Afghanistan hat die radikalislamistische Terrormiliz der Taliban überall im Land die Macht übernommen. Am 15. August rückten die Taliban in die Hauptstadt Kabul vor. Aus diesem Anlass zeigen wir die Dokumentation über Frauen in Afghanistan.   mehr ...

Serie "Schlafschafe" im ZDF - Nichts als die Wahrheit

Was tun, wenn die eigene Partnerin plötzlich an Unsinn glaubt? Die kleine, schnelle Serie "Schlafschafe" erzählt, wie Verschwörungserzählungen eine Familie zerstören.   mehr ...

Doku „Krieg und Holocaust“ - Auffrischungskurs in deutscher Kriegsgeschichte

Schulfernsehen im positiven Sinn: Die zehnteilige Dokumentation „Krieg und Holocaust“ erzählt vom Weg in die „dunkelste Stunde der Menschheit.   mehr ...

 


Pressefreiheit / Zensur

Ukraine - Präsident lässt große oppositionelle Nachrichten-Website sperren

Der ukrainische Präsident Selenjskyj geht gegen eine regierungskritische Website vor und erlässt Sanktionen gegen ein im Ausland lebendes Blogger-Paar:

In der Ukraine hat Präsident Wolodymyr Selenskyj die einflussreiche oppositionelle Nachrichten-Website strana.ua sperren lassen. Ein entsprechendes Dekret wurde am Samstag veröffentlicht. Grundlage dafür seien vom Nationalen Sicherheitsrat verhängte Sanktionen gegen den seit 2018 im österreichischen Exil lebenden Chefredakteur Ihor Huschwa und dessen Unternehmen, heiß es. Das Verbot erfolgte demnach gemäß einer Vorlage des Geheimdienstes SBU, der Selenskyj untersteht.   mehr ...

Pressefreiheit in der Türkei - Erdogan nimmt die letzten kritischen Stimmen ins Visier

Die türkische Regierung hat die meisten Sender und Zeitungen staatsfromm gemacht. Deshalb informieren sich viele Türken auf kritischen Webseiten im Internet. Doch das soll sich nun gründlich ändern.   mehr ...

Beirat Junge Digitale Wirtschaft - Startup-Beirat will positive Berichterstattung erzwingen

Ein Gremium, das Wirtschaftsminister Peter Altmaier berät, hat Forderungen aufgestellt, die der im Grundgesetz verankerten Pressefreiheit widersprechen.   mehr ...

 


Rundfunkbeitrag

"Starkes Signal" - Rundfunkbeitrag darf erhöht werden

Das Bundesverfassungsgericht hat den Streit über den Rundfunkbeitrag beendet: Der Beitrag darf um 86 Cent angehoben werden. BR-Intendantin Wildermuth sprach von einem starken Signal für die Rundfunkfreiheit:

Formal ging es um 86 Cent. Das ist der Betrag, um den der Rundfunkbeitrag steigen darf. 18,36 Euro beträgt er nun rückwirkend zum 20. Juli. Dem Tag, an dem das Bundesverfassungsgericht den jetzt veröffentlichten Beschluss getroffen hat.

Es geht um Rundfunkfreiheit: Tatsächlich ging es aber um viel mehr: die Sicherung der Rundfunkfreiheit. Diese ist in Artikel 5 des Grundgesetzes hinterlegt. Und die Verfassungsrichter halten klar fest, dass das Land Sachsen-Anhalt die Rundfunkfreiheit verletzt hat, indem es unterlassen hat, im Dezember 2020 dem Medienänderungsstaatsvertrag zuzustimmen. Als einziges Bundesland. Alle anderen hatten bis dahin den Vertrag bereits ratifiziert.   mehr ...

Rekordsumme für ARD und ZDF - 8,11 Milliarden Euro aus dem Rundfunkbeitrag

Trotz Corona und eines prominenten Beitragsverweigerers, der im Gefängnis sitzt: Die öffentlich-rechtlichen Sender nehmen in der Pandemie Rekordsummen ein.   mehr ...

Kein höherer Rundfunkbeitrag - Deutschlandradio kündigt Tarifverträge

Nach der von Sachsen-Anhalt blockierten Erhöhung des Rundfunkbeitrags um 86 Cent auf 18,36 Euro werden beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk erste Konsequenzen deutlich. Das Deutschlandradio hat von einem Sonderkündigungsrecht der laufenden Tarifverträge Gebrauch gemacht, wie der öffentlich-rechtliche Sender auf Anfrage von dpa bestätigte.   mehr ...

 


Medien / Zeitungen

Medien - RTL übernimmt Zeitschriftensparte von Gruner + Jahr

Die RTL-Mediengruppe übernimmt die deutschen Magazingeschäfte des Hamburger Zeitschriftenverlags Gruner + Jahr. Der Abschluss der Transaktion ist für den 1. Januar 2022 geplant:
 
Die RTL-Mediengruppe übernimmt die deutschen Magazingeschäfte und -marken des Hamburger Zeitschriftenverlags Gruner + Jahr. Der Abschluss der Transaktion ist für den 1. Januar 2022 vorgesehen, wie die RTL Group in Luxemburg mitteilte. Die Übernahme vereinbarten demnach die RTL-Gruppe und der Bertelsmann-Konzern, zu dem Gruner + Jahr gehört.   mehr ...

"Apotheken Umschau" und Presserat - Was ist das für ein Heft?

Eine Beschwerde über die "Apotheken Umschau" wirft die Frage auf, ob der Presserat zuständig ist - und ob es sich womöglich um Journalismus handelt.   mehr ...

Veränderungen bei der „SZ“ - Ende der Parallelstruktur

Die „Süddeutsche Zeitung“ möchte Print- und On­line­re­dak­teu­r*in­nen gleichstellen. Die Zusammenführung soll aber keine Mehrkosten verursachen.   mehr ...


Streaming

Sky Q künftig auch über das Internet

Sky Q ist ab dem morgigen Dienstag neben Kabel und Satellit mit einer neuen Box auch über das Internet verfügbar:

Mit „Sky Q über das Internet“ ist die Sky Q Plattform ab dem morgigen Dienstag auch über das Internet verfügbar. Das bedeutet, dass für den Empfang von Sky Q kein Kabelfernseh- oder Satellitenanschluss mehr erforderlich ist, teilte der Pay-TV-Anbieter am Montag mit.   mehr ...

Bezahlte TV- und VoD-Inhalte - 4,2 Milliarden Euro Umsatz 2020 in Deutschland

In Deutschland steigt der Umsatz mit Pay-TV und Video-on-Demand weiter an. Auch die Anzahl der Zuschauer nimmt zu:

Die gesamten Umsätze von Pay-TV und Paid-Video-on-Demand haben 2020 in Deutschland die 4-Milliarden-Grenze erstmals überschritten. Sie erreichten ein Umsatzvolumen von 4,2 Milliarden Euro, teilte der Verband Privater Medien (Vaunet) am Dienstag mit. Vaunet erwartet, dass Ende 2021 etwa 20,1 Millionen Subscription-Video-on-Demand-Abos (SVoD) erreicht sein werden.   mehr ...

Prime Video - Amazon zeigt Werbeclips mitten in Filmen

Bisher gab es bei Prime Video schon Werbung vor einem Film oder einer Serie, nun werden die Werbeclips noch aufdringlicher.   mehr ...

 


Leistungsschutz / Urheberrecht

Urheberrechtsreform - Gesetz für Upload-Filter und Sperrknopf tritt in Kraft

Die Regeln der umkämpften Urheberrechtsnovelle greifen jetzt. Die Haftung der Plattformen wird damit ausgeweitet. In der EU droht ein Flickenteppich an Regeln:

Von diesem Sonntag an gilt das neue "Urheberrechts-Diensteanbieter-Gesetz" (UrhDaG). Es bildet den Kern der lange umstrittenen Urheberrechtsreform. Damit kommen Upload-Plattformen wie YouTube, Facebook, Twitter und TikTok stärker in die Haftung für hochgeladene Inhalte. Sie müssen dafür nun von den Rechteinhabern Lizenzen erwerben sowie die gefürchteten Upload-Filter einführen.   mehr ...

Leistungsschutzrecht - Google muss in Frankreich 500 Millionen Euro Strafe zahlen

Da Google mehreren Aufforderungen nicht nachgekommen sei, mit Presseverlagen faire Verhandlungen über deren Vergütung zu führen, gibt es nun eine Strafe.   mehr ...

Youtube - EuGH fällt überholtes Urteil zu Providerprivileg

Plattformen wie Youtube haften laut EuGH nicht für Urheberrechtsverletzungen ihrer Nutzer. Das Urteil bezieht sich aber auf alte Gesetze.   mehr ...

 


Kultur News

Otto Palandt - Verlag benennt nach NS-Juristen benannte Werke um

Der "Palandt" ist ein Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch. Dieses und andere Nachschlagewerke sollen nicht länger historisch belastete Namen tragen.   mehr ...

Unesco-Weltkulturerbe - Erstmals wird jüdisches Kulturgut in Deutschland ausgezeichnet

Die SchUM-Gemeinden Speyer, Worms und Mainz werden Unesco-Kulturerbe. Auch der Niedergermanische Limes wird aufgenommen:

Die herausragende Bedeutung der drei Rheinstädte für die religiöse und kulturelle Entwicklung des Judentums in der Diaspora, deren Basis an Wissen, Sitten und Weltsicht hier gelegt wurde, ehrte die Unesco am Dienstag mit dem Titel des Weltkulturerbes. Wobei die Auszeichnung in diesem Fall weniger großen und prächtigen Bauzeugnissen gilt, als der geistigen Kraft einer Weltreligion, die in vielen Aspekten in jenen drei Städten ausformuliert wurde, deren hebräische Anfangsbuchstaben das Akronym SchUM bilden, das damals jedem Juden bekannt war. Viele noch heute gültige Gesetze und Vorstellungen des Judentums lassen sich direkt hierher zurückverfolgen: vom Verbot der Polygamie über ein gleichberechtigtes Scheidungsrecht zu vielen der bedeutendsten Talmud-Kommentaren.   mehr ...

Kultur in der Pandemie - Ein Lichtblick

Der Bund investiert 2,5 Milliarden Euro in Theater, Kino, Konzerte. Das ist nicht nur wirtschaftlich wichtig.   mehr ...

 

Weiteres Zeit: "Geschlechtergerechte Sprache - Kritik an Gendersternchen in staatlichen Stellen."
FAZ: "Academy Awards 2021 - Oscar für besten Film geht an „Nomadland“."
SZ: "Aktion "Alles dichtmachen" - Alle nicht ganz dicht?"
SZ: "Doku auf Netflix - Code und Vorurteil."
TAZ: "Film über den Mord an Jamal Khashoggi - Die eigene Meinung als Verbrechen."
#SZ: "Amanda Gormans "The Hill we climb" - Ein Stein der Hoffnung."
Zeit: "Popmusik - Beyoncé und Taylor Swift stellen Grammy-Rekorde auf."
Spiegel: "Gesetzesreform - Der Jugendschutz wird moderner – ein bisschen."
Zeit: "Landesmedienanstalten - Chinesischer Sender CGTN verliert Sendeerlaubnis auch in Deutschland."
Zeit: "Nach dem Lockdown - Länder planen schrittweise Öffnung von Kultureinrichtungen."
Heise: "Champions League - KEK gibt grünes Licht für Amazons Rundfunklizenz."
Spiegel: "Ticketverkäufer Eventim will Impfausweise vor Konzerten überprüfen."
FAZ: "Wer ist Amanda Gorman? - Mit Lyrik in die Welt getreten."
Tagesschau: "20 Jahre Wikipedia - Enzyklopädie ohne Profis."
SZ: "Literarisches Quartett - Strampeln mit Büchern."
TAZ: "Neurechtes Magazin „Cato“ - Die Grenzen der Szene ausweiten."
Golem: "Film - Kleinere Kinos wollen Kunden digital erreichen."
Heise: "Literatur-Nobelpreis 2020 geht an Louise Glück."
SZ: "Konzerte und Corona - "Viele stehen unmittelbar vor dem Bankrott"."
TAZ: "Disney in der Coronakrise - 28.000 MitarbeiterInnen gekündigt."
SZ: "Emmy-Verleihung - Maria Schrader gewinnt Emmy als beste Regisseurin."
Heise: "maiLab - Journalistin Nguyen-Kim gewinnt den Goldene Kamera Digital Award."
SZ: "Wegen Corona-Maßnahmen - Keine Hallenausstellung bei Frankfurter Buchmesse."
Zeit: "Kulturförderung - Bund unterstützt Musikclubs und Konzertstätten mit 27 Millionen Euro."
SZ: "Konzertbesuche zur Coronazeit - Zuhören mit Maske - statt mit Abstand."
Spiegel: "Coronakrise - Bund stockt Stipendien für Kulturschaffende auf."
Heise: "Klassiker neu gelesen - Der Untergang des Abendlandes."
ZDF: "Little Richard ist tot - Trauer um einen Rock'n'Roll-Priester."
SZ: "Buchbranche und Corona - Auf einmal kommt es nur auf Solidarität und gute Bücher an."
SZ: "Juli Zeh zur Corona-Krise  - "Die Bestrafungstaktik ist bedenklich"."
Zeit: "Nachruf: Bill Withers - Melancholisch, warm und weise."
Zeit: "Beethoven-Jahr - "Ein weltweit verehrter Megastar"."
SZ: "Dresden - Al-Sisi bekommt Semperopernball-Orden wieder aberkannt."
FAZ: "Bester Roman des Jahres - Saša Stanišic erhält Deutschen Buchpreis."
Zeit: ""Nature's 10" - Wissenschaftsmagazin ehrt Greta Thunberg."

Öffentlich-Rechtliches Fernsehen / Rundfunk

Kritik an Sendezeiten - Aufstand bei der ARD

Dort könnten bald die Sendezeiten für Politmagazine reduziert und der "Weltspiegel" abgeschoben werden. Dagegen wehren sich nun: Redaktionsleiter, Korrespondenten und freie Mitarbeiter:

Im Ersten will man das Programm umbauen. Aber dagegen regt sich nun innerhalb der ARD ungewohnt deutlicher und prominenter Widerstand. In mehreren offenen und internen Schreiben geht es derzeit zur Sache. Vor allem der geplante Umbau der Politmagazine und des Auslandsmagazins Weltspiegel - zweier öffentlich-rechtlicher Kernmarken - sorgt für Unruhe und heftige Appelle an die Intendanten und Programmverantwortlichen.   mehr ...

ARD und ZDF verbinden ihre Mediatheken zu neuem Streaming-Netzwerk

Die Mediatheken von ARD und ZDF sollen zu einem gemeinsamen Streaming-Angebot ausgebaut werden. Künftig zeigen beide die Inhalte des jeweiligen Partners.   mehr ...

60 Jahre Panorama - Noch lange nicht genug

Panorama wird 60. Eigentlich ein Alter, in dem man sich zurücklehnt, zufrieden auf das Geleistete blickt und langsam an den Ruhestand denkt. Eigentlich. Doch daraus wird nichts. Denn das "Geburtstagsständchen" aus bestimmten Kreisen kommt laut und wütend daher: "Lügenpresse", "Propaganda", "Staatsfunk"!   mehr ...

 


Zeitgeschichte

Todesstrafe in der DDR - Nach Verhandlung Kopfschuss

Vor 40 Jahren wurde in Leipzig die letzte Hinrichtung Deutschlands vollstreckt. Mit der grausigen Tat entledigte sich die Stasi eines abtrünnigen Mitarbeiters – und verwischte anschließend ihre Spuren:
 
Der wegen angeblich vollendeter Spionage und Fahnenflucht verurteilte Ex-Geheimagent, der in Wahrheit die Republikflucht nur vorbereitet und keinen Kontakt zu westlichen Diensten gehabt hatte, wurde vor 40 Jahren »das letzte Todesopfer der DDR-Militärjustiz«. So beschreibt es Gunter Lange in der nun erschienenen Biografie »Der Nahschuss«. Teskes Verbrechen war, so Lange, ein »Verrat im Konjunktiv«.   mehr ...

Erinnerungskultur - Der vergessene Krieg

Vor 80 Jahren überfällt die Wehrmacht die Sowjetunion - und 27 Millionen Menschen sterben. Das Verbrechen machte den Holocaust erst möglich. Und doch ist dieser Vernichtungskrieg viel zu lange Zeit ein blinder Fleck in der deutschen Erinnerung geblieben.   mehr ...

NS-Verbrechen - Die vergessenen Prozesse

Die Dachauer Militärgerichtsverfahren, die vor 75 Jahren begannen, stehen im Schatten des Nürnberger Tribunals gegen die Nazi-Elite. Sie aber haben das KZ-System und die Beteiligung ganz normaler Deutscher aufgedeckt. Ein Rückblick.   mehr ...

 
 

Journalismus

Gegen generisches Maskulinum - Nachrichtenagenturen sind offen fürs „Gendern

Am „Gendern“ scheiden sich die Geister. Ob sich die Sprachveränderung durchsetzt, hängt auch von den Nachrichtenagenturen ab. Die haben dazu jetzt eine gemeinsame Linie vereinbart:

Etliche deutschsprachige Nachrichtenagenturen haben ein gemeinsames Vorgehen vereinbart, um „diskriminierungssensibler“ zu berichten. „Das generische Maskulinum wird in kompakter Nachrichtensprache noch vielfach verwendet, soll aber schrittweise zurückgedrängt werden“, teilten die Nachrichtenagenturen AFP, APA, dpa, Keystone-sda, KNA, Reuters, SID und epd am Montag in einer gemeinsamen Erklärung mit.   mehr ...

„Bedauerlicher Produktionsfehler“

Bei der „Welt“ fiel die Meldung offenbar in das Ressort der neuen „Chefreporterin Freiheit“, Anna Schneider, die schnell diagnostizierte, dass die Agenturen sich mit diesem Schritt „dem illiberalen Zeitgeist“ beugten, und sich so in Rage schrieb, dass dabei die Fakten unter die Räder kamen. Jetzt weist ein Korrekturhinweis unter dem Artikel darauf hin, dass es „aufgrund eines bedauerlichen Produktionsfehlers“ zunächst falsch geheißen habe, „die Nachrichtenagenturen planten zu gendern“.   mehr ...

Landesmedienanstalten prüfen - Warum Ken Jebsen ein Mahnschreiben bekommt

Landesmedienanstalten kümmern sich nun um journalistisch aufbereitete Angebote im Netz. Wieso? Weil der Medienstaatsvertrag vorsieht, dass wir gegen Desinformation vorgehen. Ein Gastbeitrag.   mehr ...

 
 
Medium.com: "Danke, Trump: Der Journalismus ist nicht am Ende, sondern am Anfang."

Musikbranche

Apple Music - 1 Cent pro Stream für Musiker

Apple schüttet pro abgespieltem Song offenbar rund das Doppelte an Künstler aus als Spotify. Beim Marktführer werde dafür deutlich mehr gestreamt:

Apple Music hat erstmals preisgegeben, was Musiker:innen für die Wiedergabe eines Musikstücks bei dem Streaming-Dienst erhalten: Es werde im Durchschnitt rund 1 Cent pro Stream bezahlt, hieß es am Freitag in einem Schreiben an auf Apple Music vertretene Künstler, wie das Wall Street Journal berichtet. Die "Penny pro Stream"-Vergütung von Apple Music liege deutlich über Spotify: Der Marktführer zahle im Durchschnitt nur rund ein Drittel bis die Hälfte eines Cents pro Stream.   mehr ...

Apple Music kommt auf Google-Lautsprecher

Wer einen smarten Lautsprecher mit Google Assistant nutzt, kann künftig auch Apple Music als Musikstreamingabo integrieren. Damit ist Apple Music derzeit der einzige in Deutschland verfügbare Musikstreamingabodienst, der auf allen drei Plattformen für smarte Lautsprecher läuft. Denn Apple Music gibt es für Apples eigene Homepod-Produkte sowie für die Echo-Lautsprecher von Amazon.   mehr ...

Universal Music - Bob Dylan verkauft alle Songrechte an Musikkonzern

Bob Dylan hat die Rechte an seinen mehr als 600 Songs an Universal Music verkauft. Medienberichten zufolge wird der Betrag auf mehr als 300 Millionen Dollar geschätzt.   mehr ...

 


Privatfernsehen - PayTV

Neuer Anstrich - Streamingdienst TVNow heißt künftig RTL+

Die Mediengruppe RTL Deutschland und die RTL Group wollen ihre Marken zusammenführen, weshalb die Streamingmarke TVNow bald RTL+ heißen soll:

Unter dem Projektnamen "RTL United" betreiben die Mediengruppe RTL Deutschland und ihr Mutterkonzern RTL Group eine Vereinheitlichung des Markenbildes: Als Teil der Kampagne soll der 2018 in Deutschland eingeführte Streamingdienst TVNow in den kommenden Monaten unter dem Namen RTL+ ein Rebranding erhalten. Im europäischen Markt war die RTL Group bislang mit einer Vielzahl von Marken und Logos vertreten.   mehr ...

„Goldene Kartoffel“ für „Spiegel TV“ - Negativpreis für „Clan“-Dokus

Der Medien-Negativpreis „Goldene Kartoffel“ geht in diesem Jahr an „Spiegel TV“. Die Organisation Neue deutsche Medienmacher*innen verleiht ihren Preis für „unterirdische Berichterstattung“ an das Magazin für dessen Berichterstattung über sogenannte „Clan-Kriminalität“, wie sie am Mittwoch bekanntgegeben hat.   mehr ...

Kartellamt - ProSiebenSat1 darf Lovoo übernehmen

Obwohl der Medienriese mit Parship und Elite Partner ein Schwergewicht beim Online-Dating ist, kommt mit der Übernahme der Meet Group nun auch noch Lovoo dazu.   mehr ...

 

Talkshows

ARD & ZDF - Die Talkshow-Gesellschaft

Die Talkshows der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender bilden die Realität des politischen Systems mit ihrer Gästebesetzung nur unzureichend ab. Das geht aus der Studie die "Talkshow-Gesellschaft" des Think-Tanks „Das Progressive Zentrum“ hervor. Hierfür wurden insgesamt 1.208 Folgen „Anne Will“, „Hart aber fair“, „Maischberger“ und „Maybrit Illner“ ausgewertet. Rund 66 Prozent aller Gäste kommen der Untersuchung zufolge aus Politik und Medien, 8,8 Prozent aus der Wissenschaft, 6,4 Prozent aus der Wirtschaft. Vertreter_innen der organisierten Zivilgesellschaft stellen dagegen nur 2,7 Prozent der Eingeladenen. Letztendlich, offenbart die Datenanalyse laut Pressemitteilung der Studienmacher_innen "Unterschiede in der Repräsentation verschiedener gesellschaftlicher Kräfte und politischer Ebenen, was auf eine „Krise der Repräsentation“ schließen lässt."   mehr ...

Infografik: Die Talkshow-Gesellschaft | Statista

Negativ-Medienpreis - "Goldene Kartoffel" geht an ARD- und ZDF-Talkshows

Mit der "Goldenen Kartoffel" will eine Initiative misslungene Berichterstattung über die Einwanderungsgesellschaft auszeichnen. 2019 sollen gleich vier öffentlich-rechtliche Talkshows den Negativpreis bekommen.   mehr ...

ARD und ZDF - Kulturrat fordert ein Jahr Sendepause für Talkshows

Der Geschäftsführer des Kulturrats kritisiert die einseitige Themenauswahl und die Qualität der Talkshows in ARD und ZDF. Er empfiehlt den Sendern eine einjährige Pause.   mehr ...

 

SZ: "Bundestagswahl - Die TV-Debatte als Wahlhölle."

Übermedien: "Talkshows - Einseitig und verzerrend."


eBooks

EuGH - Gebrauchte E-Books dürfen nicht weiterverkauft werden

Ein nierderländischer Leseclub, der "gebrauchte" E-Books weitervermittelt, benötigt für seine Dienste die Erlaubnis der Urheber:

Gelesene E-Books dürfen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht ohne weiteres als "gebrauchte" Exemplare übers Internet weiterverkauft werden. Nach EU-Recht handele es sich dabei um eine "öffentliche Wiedergabe", für die es die Erlaubnis der Urheber bedürfe, urteilten die Luxemburger Richter am Donnerstag (Rechtssache C-263/18).   mehr ... 

Bundesregierung befürwortet niedrigere Steuern für E-Books

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, wonach für elektronische Publikationen der ermäßigte Mehrwertsteuersatz gelten soll.   mehr ...

EU-Parlament ebnet Weg für niedrigere Steuer auf E-Books

Die günstigeren Mehrwertsteuersätze für gedruckte Bücher und Zeitungen soll es auch bei ihren digitalen Pendants geben können, hat das EU-Parlament beschlossen.   mehr ...