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Journalismus

Verschwörungserzählungen in der taz - Der böse Staat

Die taz war in den 80er Jahren nicht immer auf der Seite lichter Aufklärung. Der Staat wurde oft als finstere Macht dämonisiert:

Die taz würde es ohne die RAF nicht geben. Der Deutsche Herbst, die Toten in Stammheim, die Nachrichtensperre und die Hatz auf Sympathisanten waren die Initialzündung für die Gründung der taz.In Sachen RAF war die taz gespalten. Sie hielt den Terror für falsch, war aber gefühlsmäßig oft auf der Seite der Desperados. Und das schloss den Glauben ein, dass der Staat seine Feinde 1977 exekutiert hatte und dies nun mit Hilfe willfähriger Medien vertuscht wurde.   mehr ...

Metoo - Investigativjournalist Ronan Farrow - Angekratzt

Die Kritik an Ronan Farrow in der „New York Times“ war notwendig. Aber stimmt die These, dass ein Journalismus der Feindbilder um sich greife?   mehr ...

Bundesverfassungsgericht - Unveränderte Archive wichtiger als Recht auf Vergessen

Presse und Öffentlichkeit haben ein Recht auf unveränderte Archivartikel, sagt das Bundesverfassungsgericht. Das "Recht auf Vergessen" greift hier nicht.   mehr ...

 
 
Medium.com: "Danke, Trump: Der Journalismus ist nicht am Ende, sondern am Anfang."

Zeitgeschichte

Kommandoaktion in Argentinien - Spähangriff auf Adolf Eichmann

Vor 60 Jahren schnappten israelische Agenten Adolf Eichmann in Argentinien - und stellten ihn in Israel vor Gericht. Der Geheimdienst macht nun einige Details der Kommandoaktion publik:
 
Zu den berühmtesten Operationen der Nachkriegsgeschichte gehört ohne Zweifel die Entführung des hochrangigen NS-Verbrechers Adolf Eichmann durch ein israelisches Kommando. Der Inlandsgeheimdienst Schin Bet hat nun - 60 Jahre später - neue Details des Einsatzes veröffentlicht.   mehr ...

Archäologie - Nabel der Geschichte

Die Gegend um das Tote Meer gilt als Einöde. Doch hier entwickelten sich Religionen, hier entstanden früheste Städte und Festungen. Von der historischen Bedeutung dieser archäologischen Stätten erzählt eine Ausstellung in Chemnitz.   mehr ...

Corona - Die zweite Jahrhundertseuche

COVID-19 ist die erste Pandemie, die der Spanischen Grippe von vor 100 Jahren nahekommt. Es gibt trotzdem große Unterschiede, sagt Fachautorin Laura Spinney.   mehr ...

 
 

Fernsehen / Streaming

Netflix kündigt ungenutzte Abos

Wer sein Netflix-Abo lange nicht mehr genutzt hat, bekommt künftig Hilfe bei der Kündigung. Netflix kündigt das Abo im Notfall sogar selbst:

Netflix will die Anzahl ungenutzter Abos reduzieren. Abonnenten, die Netflix schon lange nicht mehr genutzt haben, sollen dazu per Mail darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie ihr Abo kündigen können. Reagieren Nutzer auf eine Anfrage nicht, will Netflix das Abo sogar aus eigener Initiative kündigen.   mehr ...

Videostreaming - So verändert Disney+ auch Netflix, Prime Video und Sky

Der Markt für Videostreamingabos in Deutschland ist jetzt anders: Mit dem Start von Disney+ erhalten Amazon Prime Video, Netflix sowie Sky Ticket ganz besondere Konkurrenz.   mehr ...

Corona und Datenverkehr - Netflix drosselt Europa

Nach Gesprächen zwischen EU-Kommissar Thierry Breton und Netflix-Chef Reed Hastings wird der Streamingdienst vorübergehend die Bildqualität senken.   mehr ...

 


Pressefreiheit / Zensur

Ägypten - Eine der Letzten, die nicht auf Linie sind

In Kairo ist Lina Attalah, Chefredakteurin eines regierungskritischen Internetportals, festgenommen worden. Es steht schlecht um den ägyptischen Journalismus:

Lina Attalah war gerade bei der Arbeit, als die ägyptischen Sicherheitsbehörden sie festnahmen. Die 1983 geborene Chefredakteurin des regierungskritischen Internetportals Mada Masr führte Sonntagmittag nahe dem berüchtigten Tora-Gefängnis im Süden von Kairo ein Interview mit der Mutter des dort inhaftierten Menschenrechtsaktivisten Alaa Abdel Fattah, der wohl auch wegen eines kritischen Artikels auf Mada Masr in Haft kam. Laut dem Internetportal wurde ihr erst das Handy abgenommen, wenig später führten Beamte sie ab. Sie brachten Attalah auf die Polizeiwache von Maadi, einem Stadtteil im Süden von Kairo. Weder wurde ihr gestattet, den Anwalt von Mada Masr zu sprechen, noch teilte man ihr mit, was ihr vorgeworfen wird. Später hieß es dann, sie habe ohne Genehmigung eine militärische Einrichtung gefilmt - mutmaßlich das Tora-Gefängnis. Am Abend wurde sie zum Verhör zur Staatsanwaltschaft gebracht.   mehr ...

BGH-Urteil - Afghanistan-Papiere durften veröffentlicht werden

Medien dürfen über geheime Lageberichte der Bundeswehr berichten. Dies sei von öffentlichem Interesse, urteilte der Bundesgerichtshof und stärkt damit die Pressefreiheit.   mehr ...

Feinde des Internets - Überwachungsfirmen wie FinFisher und Troll-Armeen am Pranger

Reporter ohne Grenzen beklagt mit der Liste der "20 größten Feinde des Internets", dass autoritäre Regierungen viele Komplizen auch in Demokratien haben.   mehr ...

 


Medien / Zeitungen

75 Jahre Süddeutsche Zeitung

Vor 75 Jahren ging die Süddeutsche Zeitung an den Start – mit der Lizenz Nummer eins. Neben der gedruckten Ausgabe spielt die digitale SZ heute eine immer wichtigere Rolle. Im besten Fall verbindet sie das Wichtige mit dem Unterhaltsamen. Und was wäre sie ohne ihre Leserinnen und Leser?

Seit 75 Jahren beruht die Glaubwürdigkeit der SZ auf der Transparenz und Sorgfalt, mit der ihre Autorinnen und Reporter Geschichten recherchieren und dokumentieren. Abseits der Nachricht und Analyse bleibt dabei vieles unerwähnt: berührende, heikle oder skurrile Momente, die Recherchen erinnernswert machen. In dieser Reihe erzählen SZ-Redakteurinnen und -Redakteure von besonderen Erlebnissen und dem manchmal schwierigen Balanceakt zwischen journalistischer Distanz und menschlicher Nähe.    mehr ...

Buzzfeed Deutschland sucht Käufer – Kurzarbeit in Medienhäusern

Die Werbeausfälle haben Folgen für Medienhäuser. Viele setzen auf Sparmaßnahmen, daneben sollen neue Einnahmequellen erschlossen werden.   mehr ...

Neuer Markenauftritt - Die Zeit von "Spiegel Online" ist vorbei

  • Von diesem Mittwoch an firmiert das publizistische Angebot des Spiegels unter einem Namen, die Marke Spiegel Online verschwindet.
  • Die Vereinheitlichung des Markenauftritts folgt der internen Zusammenlegung von Print- und Onlineredaktion.
  • Auffällig ist ein neuer Schwerpunkt auf Lifestyle-Themen.   mehr ...

 


Kultur News

Little Richard ist tot - Trauer um einen Rock'n'Roll-Priester

Little Richard ist tot. Der US-Popstar wurde 87 Jahre alt. Er galt als Pionier der Rock'n'Roll-Bewegung und hatte großen Einfluss auf Bands wie die Beatles und die Rolling Stones:
Little Richard, mit bürgerlichem Namen Richard Wayne Penniman, erlangte nicht zuletzt dank seiner extravaganten Bühnenshow Bekanntheit. Er galt als großes Vorbild für die britischen Beat-Bands der 1960er-Jahre wie die Beatles, Kinks und Rolling Stones, deren Frontmann Mick Jagger den Amerikaner zu seinen prägenden Einflüssen zählt.   mehr ...

Buchbranche und Corona - Auf einmal kommt es nur auf Solidarität und gute Bücher an

Als die Buchhandlungen schließen mussten, bestellte auch Amazon plötzlich keine Bücher mehr. Die Einbußen sind groß, aber die Krise beschert dem Literaturbetrieb auch ein Erweckungserlebnis.   mehr ...

Juli Zeh zur Corona-Krise  - "Die Bestrafungstaktik ist bedenklich"

Die Autorin und Verfassungsrichterin Juli Zeh über Handytracking, Denunzianten und die Politik der Angst:

Juli Zeh, 45, gehört zu den wenigen politisch engagierten Autorinnen ihrer Generation. 2005 unterstützte sie im Wahlkampf die rot-grüne Koalition, 2017 trat sie in die SPD ein. Im vergangenen Jahr wurde die Juristin als ehrenamtliche Richterin an das Verfassungsgericht Brandenburg berufen.   mehr ...

 

Weiteres Zeit: "Nachruf: Bill Withers - Melancholisch, warm und weise."
Zeit: "Beethoven-Jahr - "Ein weltweit verehrter Megastar"."
SZ: "Dresden - Al-Sisi bekommt Semperopernball-Orden wieder aberkannt."
FAZ: "Bester Roman des Jahres - Saša Stanišic erhält Deutschen Buchpreis."
Zeit: ""Nature's 10" - Wissenschaftsmagazin ehrt Greta Thunberg."

Leistungsschutz / Urheberrecht

Urheberrecht - Die GVU ist insolvent

Nach 35 Jahren ist die umstrittene Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen GVU in ernsten finanziellen Schwierigkeiten:

Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) hat wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenzschutz beantragt. Das gab das Amtsgericht Charlottenburg bekannt. Rechtsanwalt Torsten Martini von der Kanzlei Leonhardt Rattunde wurde zum Insolvenzverwalter bestellt.   mehr ... 

Grünen-Gutachten schürt Zweifel an EU-Urheberrechtsreform

Dass eine Online-Plattform von bestimmten Rechteinhabern eine Erlaubnis einholen muss, sieht ein Gutachter im Auftrag der Grünen skeptisch.   mehr ...

Notifizierung versäumt - EuGH erklärt deutsches Leistungsschutzrecht für unzulässig

Schwere Niederlage für die deutschen Verlage. Weil das Leistungsschutzrecht nach einem EuGH-Urteil rechtlich nicht anwendbar ist, droht ihnen der Verlust von Millionen Euro an Prozesskosten gegen Google.   mehr ...

 


Musikbranche

Apple Music im Web ist fertig

Wer weder iTunes noch Apples Music-Anwendung auf dem Desktop nutzen will, kann nun auch offiziell im Browser lauschen:

Apple hat die offizielle Web-App zu seinem Musikdienst Apple Music freigegeben. Nach einer Betaphase seit dem vergangenen September wechselt der Service im Browser nun in den Regelbetrieb. Statt via beta.music.apple.com ist er nun unter music.apple.com erreichbar. Voraussetzung ist ein moderner Desktop-Browser wie Firefox oder Chrome, zu den unterstützten Betriebssystemen gehören neben macOS auch Windows 10, ChromeOS und Linux.   mehr ...

Musiker-Einnahmen - Hart erarbeitete Streaming-Euros

Von Musik zu leben, ist heute nicht so einfach. Umsätze mit physischen Tonträgern brechen zunehmend weg - und Streaming-Plattformen sind kein adäquater Ersatz für Einnahmen. Die Statista-Grafik zeigt auf Basis von Daten des Magazins Beat, wie viele Male Songs eines Künstlers gestreamt werden müssen, damit dieser einen einzigen Euro verdient hat. So sind bei der Streaming-Plattform Napster 59 Streams notwendig. Mit diesem Wert stellt Napster für Musiker die rentabelste Plattform da - sie wird aber in Deutschland nicht so oft verwendet wie etwa Spotify. Beim schwedischen Streaminganbieter sind dann auch gleich 254 Streams notwendig, um einen Euro zu verdienen. Am wenigsten pro Stream verdienen Musiker derzeit bei Youtube Music: hier rollt der Euro erst nach ganzen 1.612 Streams.   mehr ...
 
Infografik: Hart erarbeitete Streaming-Euros | Statista
 
Streaming, Smartphones und Kopfhörer haben im vergangenen Jahrzehnt das öffentliche Bild so stark verändert wie davor wohl zuletzt das Automobil. Beides sind Symbole des Alleinseins inmitten der Vielen geworden. Im Kokon aus Blech, in den Blasen aus Sound.   mehr ...

 


Bildungsfernsehen - Dokumentationen

In Trippelschritten aus dem Lockdown – Ist das der Masterplan?

Viele werden das politische Spitzentreffen letzten Mittwoch herbeigesehnt haben, in der Erwartung, dass ab dem 19. April endlich wieder ein Stück Normalität in ihr Leben einkehrt, wenn auch mit Schutzmaske. Herausgekommen sind aber nur bescheidene Öffnungen für den Einzelhandel. Gastronomiebetriebe und Gotteshäuser bleiben geschlossen. Ebenso die Kitas. Schulen öffnen schrittweise wieder ab kommender Woche, obwohl noch kein Hygienekonzept vorliegt. Ende April wollen sich Bund und Länder erneut beraten. Je nachdem, wie sich die Fallzahlen entwickeln, werden weitere Fesseln gelöst. Schlimmstenfalls droht aber ein zweiter Lockdown. Ließe sich der dann überhaupt noch durchzusetzen?   mehr ...

Phoenix: In den USA enthüllt die Pandemie nicht nur die Schwächen des Gesundheitssystems, sondern vor allem auch soziale Missstände, so @christianemeier in #internationalerfrühschoppen "Die #Corona-Krise – #Ostern im Ausnahmezustand": youtube.com/watch?v=XtXFkr

Phoenix: 29 Mitarbeiter des National Health Service im Vereinigten Königreich sind bereits verstorben und die Lage bleibt weiterhin dramatisch. @dianayz in #internationalerfrühschoppen "Die #Corona-Krise – #Ostern im Ausnahmezustand": youtube.com/watch?v=XtXFkr

 


Öffentlich-Rechtliches Fernsehen/Rundfunk

Öffentlich-Rechtliche in Coronazeiten - Die Krisengewinner

In der Corona-Krise ändert sich das Mediennutzungsverhalten massiv. Es profitieren vor allem die Öffentlich-Rechtlichen:

Nachrichten an der Spitze. Auf den Top-Plätzen der täglichen Quotencharts sind seit Wochen verlässlich die 20-Uhr-„Tagesschau“ und das „Heute journal“, auch das frisch erfundene ARD-extra zur Corona-Lage und andere öffentlich-rechtliche Informationsprogramme laufen gut. Und das bei den 14- bis 49-Jährigen, also denen, die ARD und ZDF angeblich schon fast vergessen hatten. Dazu kommen Gesamttraumquoten beinahe wie zu den seligen Zeiten, als es nur drei Programme gab und der Deutschlandfunk noch vorrangig für den Osten sendete.

Mehr als verdreifacht haben sich auch die Nutzungszahlen von tagesschau.de. Der Corona-Live-Ticker wird dort schon seit Mitte März rund um die Uhr bedient. Im März verzeichnete tagesschau.de im Durchschnitt rund neun Millionen Visits. Zum Vergleich: Im März 2019 lagen der sogenannte Tagesmittelwert bei gerade einmal 2,6 Millionen.   mehr ...

ZDF startet neues Online-Nachrichtenangebot

Neue Formate, mehr Hintergrundinfos und Livestreams sowie eine auf soziale Medien und mobile Geräte gemünzte Präsentation: Das ZDF präsentiert aktuelle Nachrichten auf einer neuen zentralen Online-Plattform. Aus der bisherigen Webseite heute.de wird ZDFheute, das Angebot startete am Mittwoch.   mehr ...

ARD plant 2020 Streaming-Offensive "mit voller Wucht"

Antwort auf Netflix, Amazon, Disney & Co: Die ARD wertet ihre Mediathek weiter auf. Fiktionale Stoffe sollen deutlich früher zu sehen sein als im TV.   mehr ...

 


Rundfunkbeitrag

Rundfunkbeitrag: KEF empfiehlt Erhöhung um 86 Cent

Auf die Haushalte könnte ein höherer Rundfunkbeitrag zukommen, wenn es nach der Empfehlung einer Expertenkommission geht. Jetzt liegt der Ball bei den Ländern.

Der Rundfunkbeitrag soll aus Sicht der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) zum Januar 2021 um 86 Cent auf 18,36 Euro im Monat steigen. Ihren Bericht mit dieser Empfehlung übergab KEF nun an die Bundesländer. Diese haben in der Sache das letzte Wort und entscheiden über die künftige Höhe des Rundfunkbeitrags für ARD, ZDF und Deutschlandradio. Die Empfehlung der Kommission ist zugleich richtungsweisend. Zurzeit liegt der Rundfunkbeitrag bei monatlich 17,50 Euro.   mehr ...

Reform gescheitert, "18 Euro + X" erwartet

Der Versuch, den Rundfunkbeitrag an die Inflation zu koppeln, scheiterte offenbar am Widerstand mancher Bundesländer.   mehr ...

ARD-Chef droht mit Verfassungsklage

Gerade erst hat ZDF-Intendant Thomas Bellut einen höheren Rundfunkbeitrag gefordert. Nun geht ARD-Chef Ulrich Wilhelm einen Schritt weiter: Er will notfalls vor das Verfassungsgericht ziehen.   mehr ...


eBooks

EuGH - Gebrauchte E-Books dürfen nicht weiterverkauft werden

Ein nierderländischer Leseclub, der "gebrauchte" E-Books weitervermittelt, benötigt für seine Dienste die Erlaubnis der Urheber:

Gelesene E-Books dürfen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht ohne weiteres als "gebrauchte" Exemplare übers Internet weiterverkauft werden. Nach EU-Recht handele es sich dabei um eine "öffentliche Wiedergabe", für die es die Erlaubnis der Urheber bedürfe, urteilten die Luxemburger Richter am Donnerstag (Rechtssache C-263/18).   mehr ... 

Bundesregierung befürwortet niedrigere Steuern für E-Books

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, wonach für elektronische Publikationen der ermäßigte Mehrwertsteuersatz gelten soll.   mehr ...

EU-Parlament ebnet Weg für niedrigere Steuer auf E-Books

Die günstigeren Mehrwertsteuersätze für gedruckte Bücher und Zeitungen soll es auch bei ihren digitalen Pendants geben können, hat das EU-Parlament beschlossen.   mehr ...


Talkshows

Negativ-Medienpreis - "Goldene Kartoffel" geht an ARD- und ZDF-Talkshows

Mit der "Goldenen Kartoffel" will eine Initiative misslungene Berichterstattung über die Einwanderungsgesellschaft auszeichnen. 2019 sollen gleich vier öffentlich-rechtliche Talkshows den Negativpreis bekommen:

"Reißerisch, klischeehaft und diskriminierend" - so lautet das Urteil der Jury für die diesjährigen Preisträger der Goldenen Kartoffel. Es sind die ARD-Talkshows "hart aber fair" mit Frank Plasberg, "Maischberger" und "Anne Will" sowie die ZDF-Sendung " Maybrit Illner", wie der Verein Neue deutsche Medienmacher*innen (NdM) mitteilte. Die Initiative vergibt den Negativpreis für Berichterstattung in Fragen der Einwanderungsgesellschaft jährlich seit 2018.   mehr ...

TV-Kritik „hart aber fair“ - Wie viel darf die Rettung der SPD kosten?

Frank Plasberg diskutiert über die Vorschläge des Arbeitsministers zur Grundrente. Sie soll den gesellschaftlichen Frieden wahren und die SPD retten. Wie viel ist das wert?   mehr ...

ARD und ZDF - Kulturrat fordert ein Jahr Sendepause für Talkshows

Der Geschäftsführer des Kulturrats kritisiert die einseitige Themenauswahl und die Qualität der Talkshows in ARD und ZDF. Er empfiehlt den Sendern eine einjährige Pause.   mehr ...

 

SZ: "Bundestagswahl - Die TV-Debatte als Wahlhölle."

Übermedien: "Talkshows - Einseitig und verzerrend."


Nobelpreise

Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften - Drei Armutsforscher ausgezeichnet

Erst zum zweiten Mal wird eine Frau mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet. Esther Duflo teilt ihn sich mit zwei Kollegen:

Die drei Ökonomen Abhijit Banerjee, Esther Duflo und Michael Kremer bekommen den Wirtschaftsnobelpreis 2019. Sie werden „für ihren experimentellen Ansatz“ geehrt, „globale Armut zu lindern“, wie die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Montag in Stockholm bekanntgab.

Die Akademie würdigte die Erkenntnisse der drei Wissenschaftler, die bedeutende Verbesserungen im Kampf gegen weltweite Armut gebracht hätten. In lediglich zwei Jahrzehnten habe ihr auf Experimenten basierender Forschungsansatz die Entwicklungsökonomie zu einem blühenden Wissenschaftsfeld gewandelt.   mehr ...

Friedensnobelpreis geht an äthiopischen Regierungschef Abiy Ahmed

Der diesjährige Friedensnobelpreis geht an den äthiopischen Ministerpräsidenten Abiy Ahmed. Das gab das norwegische Nobelkomitee in Oslo bekannt. Abiy Ahmed wird vor allem für seine Initiative zur Lösung des Grenzkonflikts mit dem äthiopischen Nachbarland Eritrea ausgezeichnet.   mehr ...

Peter Handke und Olga Togarczuk - Doppelte Auszeichnung in Stockholm

Der Literaturnobelpreis für das Jahr 2019 geht an den österreichischen Schriftsteller Peter Handke. Zugleich erhält die polnische Schriftstellerin Olga Tokarczuk den nachgeholten Literaturnobelpreis für das Jahr 2018. Dies teilte die Schwedische Akademie am Donnerstag in Stockholm mit.   mehr ...

 


Privatfernsehen - PayTV

Pay-TV in der Krise - Beim Abosender Sky ist was im Busch

Der Abosender Sky gerät zunehmend unter Druck. Bedeutende Manager räumen ihre Posten, wichtige Positionen fallen weg. Weitere Entlassungen könnten folgen. Wo führt das hin?

„Kahlschlag“ und „Entlassungswelle“? Derlei Bezeichnungen hält Moritz Wetter, Sprecher des Abosenders Sky Deutschland, für unzutreffend. „Kahlschlag – das stimmt einfach nicht. Wir reden hier von weniger als zwanzig Stellen, die wegfallen, weil wir unser Unternehmen, das allein in Unterföhring zweitausend Menschen beschäftigt, umstellen. Das ist eine andere Dimension als bei Canal Plus, die gerade vierhundert Stellen streichen, oder bei der Deutschen Bank, die dem Vernehmen nach 18.000 Stellen kürzen will.“   mehr ...

Zur Primetime auf ProSieben - Joko und Klaas machen Platz für ernste Botschaften

Die Moderatoren Joko und Klaas belustigen normalerweise die Zuschauer mit jugendlichen Späßen. Jetzt stellten sie Seenotrettung, Rechtsextremismus und Obdachlosigkeit in den Mittelpunkt.   mehr ...

Berlusconi zufrieden - Italienischer Medienkonzern übernimmt zehn Prozent an Pro Sieben

Die deutsche Sendergruppe bekommt einen Großaktionär aus Italien. An der Börse machen die Anleger klar, was sie davon halten.   mehr ...