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Leistungsschutz / Urheberrecht

Upload-Filter - YouTube lobt "mutigen" Entwurf zur Urheberrechtsreform

100 Stellungnahmen hat das Justizministerium zu seinem Diskussionspapier erhalten, mit dem es insbesondere Artikel 17 der EU-Urheberrechtsnovelle umsetzen will:

Jahrelang stritten YouTube und die Gema über die Vergütung von Musikstücken in Videos auf der Plattform. Umso erstaunlicher daher die Einigkeit, mit der sie dem Diskussionsentwurf des Bundesjustizministeriums zur Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie zumindest prinzipiell Gutes abgewinnen können. Doch ganz ist das Kriegsbeil nicht begraben, wenn man auf die Details der Eingaben schaut.   mehr ...

Urheberrechtsreform - Klares Bekenntnis gegen Upload-Filter gefordert

"Gute Ansätze" machen Experten etwa aus CDU-Kreisen im neuen nationalen Entwurf zur Urheberrechtsreform aus. Es müsse aber noch nachgebessert werden.   mehr ...

Grünen-Gutachten schürt Zweifel an EU-Urheberrechtsreform

Dass eine Online-Plattform von bestimmten Rechteinhabern eine Erlaubnis einholen muss, sieht ein Gutachter im Auftrag der Grünen skeptisch.   mehr ...

 


Musikbranche

Musikstreaming - Google schaltet Play Music schrittweise ab

Ende August beginnt Google mit den Abrissarbeiten an seinem Musikstreamingdienst Play Music, der den Platz für seinen Nachfolger Youtube Music räumen muss:

Google hat den Zeitplan für die Abschaltung des Streamingdienstes Google Play Music veröffentlicht. Dass der Dienst zum Jahresende zugunsten von Youtube Music eingestellt wird, ist schon bekannt. Nun hat der Anbieter festgelegt, dass Google Play Music ab Ende August stufenweise abgeschaltet wird. Darüber hinaus gibt es weitere Termine, die für Nutzer wichtig sind.   mehr ...

Apple Music im Web ist fertig

Wer weder iTunes noch Apples Music-Anwendung auf dem Desktop nutzen will, kann nun auch offiziell im Browser lauschen:

Apple hat die offizielle Web-App zu seinem Musikdienst Apple Music freigegeben. Nach einer Betaphase seit dem vergangenen September wechselt der Service im Browser nun in den Regelbetrieb. Statt via beta.music.apple.com ist er nun unter music.apple.com erreichbar. Voraussetzung ist ein moderner Desktop-Browser wie Firefox oder Chrome, zu den unterstützten Betriebssystemen gehören neben macOS auch Windows 10, ChromeOS und Linux.   mehr ...

Musiker-Einnahmen - Hart erarbeitete Streaming-Euros

Von Musik zu leben, ist heute nicht so einfach. Umsätze mit physischen Tonträgern brechen zunehmend weg - und Streaming-Plattformen sind kein adäquater Ersatz für Einnahmen. Die Statista-Grafik zeigt auf Basis von Daten des Magazins Beat, wie viele Male Songs eines Künstlers gestreamt werden müssen, damit dieser einen einzigen Euro verdient hat. So sind bei der Streaming-Plattform Napster 59 Streams notwendig. Mit diesem Wert stellt Napster für Musiker die rentabelste Plattform da - sie wird aber in Deutschland nicht so oft verwendet wie etwa Spotify. Beim schwedischen Streaminganbieter sind dann auch gleich 254 Streams notwendig, um einen Euro zu verdienen. Am wenigsten pro Stream verdienen Musiker derzeit bei Youtube Music: hier rollt der Euro erst nach ganzen 1.612 Streams.   mehr ...

 


Zeitgeschichte

75 Jahre seit Hiroshima und Nagasaki - Neues Ausmaß des Grauens

Vor 75 Jahren warfen die US-Amerikaner eine Atombombe über Hiroshima ab, drei Tage später eine weitere über Nagasaki. Bilder einer von Menschen gemachten Tragödie:

Das Bodenpersonal des Langstreckenbombers Enola Gay: Im Bauch der Maschine der United States Army Air Forces, kurz USAAF, lagerte am 6. August 1945 die Atombombe Little Boy, mehr als drei Meter lang und vier Tonnen schwer. Den zynischen Namen erhielt die Bombe, weil sie kleiner ausfiel als ursprünglich geplant. Das Bild zeigt die Crew um den Piloten Paul Tibbets (Mitte) nach der Rückkehr zum US-Luftwaffenstützpunkt Tinian auf den Marianen-Inseln im Pazifik. Kurz zuvor hatte sie mit ihrer Maschine die Atombombe über Hiroshima abgeworfen.   mehr ...

25 Jahre Massaker von Srebrenica - Die offene Wunde

25 Jahre nach dem Massaker herrscht der Wunsch nach Versöhnung. Doch wie soll das gehen, wenn die Täter bis heute ungestraft ihre Verbrechen leugnen?   mehr ...

Kommandoaktion in Argentinien - Spähangriff auf Adolf Eichmann

Vor 60 Jahren schnappten israelische Agenten Adolf Eichmann in Argentinien - und stellten ihn in Israel vor Gericht. Der Geheimdienst macht nun einige Details der Kommandoaktion publik.   mehr ...
 
 
 

Fernsehen / Streaming

Android - Netflix lässt Nutzer die Wiedergabegeschwindigkeit regeln

Netflix will seinen Nutzern künftig Kontrolle über die Wiedergabegeschwindigkeit von Inhalten geben. Das umstrittene Feature kommt zuerst auf Android-Geräte:

Netflix lässt Nutzer die Wiedergabegeschwindigkeit von Filmen und Serien bald selbst festlegen. Das teilte das Unternehmen hinter dem Streaming-Dienst dem US-Technikmagazin The Verge mit. Demnach wird die Regelung der Wiedergabegeschwindigkeit zuerst auf Android-Geräten verfügbar gemacht. In den kommenden Wochen soll die Funktion weltweit zur Verfügung stehen.   mehr ...

Gold des Bewegtbilds - warum Streaming eine gemeinsame Quote fehlt

Bei TV-Sendern in Deutschland sind die Zahlen enorm wichtig. Sie können darüber entscheiden, ob die Stimmung im Keller ist oder ob sich die Laune sprunghaft hebt. Wie viele Zuschauer sahen am vorigen Tag das Programm? Die TV-Quoten sind seit Jahrzehnten eine feste Instanz in der hiesigen Fernsehbranche. Öffentlich-rechtliche wie private Sender einigten sich damals auf eine vergleichbare Messung. Die Marktanteile sind ein Seismograph für Werbeerlöse. Dieser Markt ist trotz rückläufiger Zahlen riesig – Fernsehen ist ein Massenmedium. Doch die Welt des Bewegtbilds ist inzwischen eine andere geworden. Wie passt da die Quotenmessung in Deutschland rein?   mehr ...

Amazon Prime Video bekommt Profil-Funktionen

Nutzer von Amazons Streaming-Dienst Prime-Video können sich nun innerhalb eines Accounts Profile einrichten. Auch Optionen zum Kinderschutz sind dabei.   mehr ...

 


Journalismus

Australien - Facebook und Google sollen für journalistische Inhalte bezahlen

Australien zwingt Facebook und Google zur Bezahlung journalistischer Inhalte und schützt so die Unabhängigkeit der Medien, falls keine Einigung erzielt wird:

Australien wolle das erste Land sein, in dem Facebook und Google für das Anzeigen von Nachrichteninhalten an die Verlage Geld bezahlen müssen. Dazu soll ein Lizenzgebühren-System noch in diesem Jahr festgelegt werden, erklärt der Schatzmeister Hon Josh Frydenberg. Wenn in den nächsten 45 Tagen in einem Schlichtungsverfahren diesbezüglich keine Einigung erzielt werde, würde die Australische Kommunikations- und Medienbehörde (ACMA) im Namen der Regierung rechtsverbindliche Bedingungen festlegen.   mehr ...

Bundesverfassungsgericht - Fotojournalisten müssen nicht zwingend verpixeln

Die Redaktionen sind dafür verantwortlich, die Rechte der Abgebildeten zu wahren, entschieden die Karlsruher Verfassungsrichter.   mehr ...

"New York Times" verabschiedet sich aus Apple News

Berichte der wichtigen US-Zeitung dürfen bei dem Apple-Dienst nicht mehr auftauchen. Am Paid-Content-Service News+ hatte das Blatt sowieso nicht teilgenommen.   mehr ...

 
 
Medium.com: "Danke, Trump: Der Journalismus ist nicht am Ende, sondern am Anfang."

Öffentlich-Rechtliches Fernsehen/Rundfunk

Keine wirtschaftliche Perspektive - Institut für Rundfunktechnik wird geschlossen

Die öffentlich-rechtlichen Sender als Gesellschafter trennen sich vom IRT. Damit gehen mehr als 60 Jahre Forschung für Rundfunktechnik zu Ende.

Das Institut für Rundfunktechnik (IRT) der öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland und weiterer Sender des deutschsprachigen Raums wird geschlossen. Das haben die Gesellschafter des Instituts auf einer erneuten Sondersitzung entschieden. Sie konnten kein "tragfähiges Modell für eine Fortführung" finden, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Damit wird die mehr als 60-jährige Geschichte des Instituts zu Ende gehen.   mehr ...

Satellitenfernsehen - ARD verschiebt für 2021 geplante SD-Abschaltung

Schon in wenigen Monaten wollte die ARD eigentlich keine Fernsehbilder in SD-Auflösung mehr per Satellit verbreiten. Nun hat sich der Plan geändert - eine gute Nachricht für Besitzer alter Geräte.   mehr ...

Kontroverse TV-Doku über China - Propaganda verhindert?

Der SWR hat entschieden, die Doku „Wuhan – Chronik eines Ausbruchs“ nicht auszustrahlen. Der Sender begründet die Entscheidung rechtlich.   mehr ...

 


Pressefreiheit / Zensur

Hongkong verweigert "New York Times"-Journalist Zulassung

Unliebsamen Journalisten die Zulassung zu verweigern war bisher nur aus China bekannt. Die "New York Times" verlegt auch deshalb einen Teil ihrer Redaktion nach Südkorea:
 
Hongkong hat einem Korrespondenten der New York Times die Arbeitserlaubnis verweigert. Wie die Zeitung berichtete, ist ihrem Mitarbeiter Chris Buckley keine Erklärung dafür gegeben worden. Buckleys Berichte werden seit Jahren von chinesischen Staatsmedien kritisiert, der New York Times zufolge schrieb er seit 2012 über Themen wie die Unterdrückung muslimischer Minderheiten und kritisierte wiederholt die Politik der Staatsführung. Zuletzt habe er sich mit der verfehlten staatlichen Reaktion auf den Ausbruch des Coronavirus befasst.   mehr ...

Pressefreiheit - China geht gegen US-Medien vor

China hatte im Streit mit den USA bereits zuvor eine Reihe von Journalisten ausgewiesen. Nun sollen Nachrichtenagenturen und Sender umfassende Informationen vorlegen.   mehr ...

Ägypten - Eine der Letzten, die nicht auf Linie sind

In Kairo ist Lina Attalah, Chefredakteurin eines regierungskritischen Internetportals, festgenommen worden. Es steht schlecht um den ägyptischen Journalismus.   mehr ...

 


Medien / Zeitungen

Wegen Coronakrise - "Guardian" und BBC streichen Hunderte Stellen

Nachrichten waren in der Coronakrise sehr gefragt, gleichzeitig brachen bei den meisten Medien Anzeigen in Millionenhöhe weg. Britische Medienhäuser müssen nun massiv Stellen kürzen:
 
Britische Medienhäuser streichen wegen der Coronakrise Hunderte Jobs: Die Tageszeitung "The Guardian" kündigte am Mittwoch den Wegfall von 180 Arbeitsplätzen an, die öffentlich-rechtliche BBC will sogar 520 Stellen streichen. Beim "Guardian" sollen etwa 70 Stellen in der Redaktion sowie weitere Jobs in der Anzeigenabteilung, im Marketing und im Veranstaltungsservice wegfallen, kündigte das linksliberale Blatt in einem Schreiben an die Mitarbeiter an. Bei der BBC sind Mitarbeiter in der Nachrichtenredaktion betroffen.   mehr ...

75 Jahre Süddeutsche Zeitung

Vor 75 Jahren ging die Süddeutsche Zeitung an den Start – mit der Lizenz Nummer eins. Neben der gedruckten Ausgabe spielt die digitale SZ heute eine immer wichtigere Rolle. Im besten Fall verbindet sie das Wichtige mit dem Unterhaltsamen. Und was wäre sie ohne ihre Leserinnen und Leser?   mehr ...

Neuer Markenauftritt - Die Zeit von "Spiegel Online" ist vorbei

  • Von diesem Mittwoch an firmiert das publizistische Angebot des Spiegels unter einem Namen, die Marke Spiegel Online verschwindet.
  • Die Vereinheitlichung des Markenauftritts folgt der internen Zusammenlegung von Print- und Onlineredaktion.
  • Auffällig ist ein neuer Schwerpunkt auf Lifestyle-Themen.   mehr ...

 


Kultur News

Coronakrise - Bund stockt Stipendien für Kulturschaffende auf

Künstlerinnen und Künstler sind durch die Coronakrise bedroht. Für 2020/2021 sind bei den Stipendien deshalb statt der geplanten 8,5 nun 52 Millionen Euro vorgesehen:
 
Angesichts der Auswirkungen der Coronakrise auf den Kunst- und Kulturbetrieb stockt der Bund die Stipendien vor allem für freiberufliche Künstlerinnen und Künstler sowie für Kulturschaffende auf. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet, sind im Etat der Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) für die Jahre 2020/2021 für die Stipendien anstatt der ursprünglich geplanten 8,5 Millionen nun 52 Millionen Euro vorgesehen.   mehr ...

Klassiker neu gelesen - Der Untergang des Abendlandes

Oswald Spengler (1880–1936) war ein Mann voller Widersprüche. Er bewunderte Mussolini, aber verachtete Hitler. Ich habe seinen Klassiker "Der Untergang des Abendlandes" neu gelesen.   mehr ...

Little Richard ist tot - Trauer um einen Rock'n'Roll-Priester

Little Richard ist tot. Der US-Popstar wurde 87 Jahre alt. Er galt als Pionier der Rock'n'Roll-Bewegung und hatte großen Einfluss auf Bands wie die Beatles und die Rolling Stones.   mehr ...

 

Weiteres SZ: "Buchbranche und Corona - Auf einmal kommt es nur auf Solidarität und gute Bücher an."
SZ: "Juli Zeh zur Corona-Krise  - "Die Bestrafungstaktik ist bedenklich"."
Zeit: "Nachruf: Bill Withers - Melancholisch, warm und weise."
Zeit: "Beethoven-Jahr - "Ein weltweit verehrter Megastar"."
SZ: "Dresden - Al-Sisi bekommt Semperopernball-Orden wieder aberkannt."
FAZ: "Bester Roman des Jahres - Saša Stanišic erhält Deutschen Buchpreis."
Zeit: ""Nature's 10" - Wissenschaftsmagazin ehrt Greta Thunberg."

Privatfernsehen - PayTV

Kartellamt - ProSiebenSat1 darf Lovoo übernehmen

Obwohl der Medienriese mit Parship und Elite Partner ein Schwergewicht beim Online-Dating ist, kommt mit der Übernahme der Meet Group nun auch noch Lovoo dazu:

Das Bundeskartellamt hat keine Einwände gegen die Übernahme der auf Dating-Angebote spezialisierten Meet Group durch die ProSiebenSat1-Tochter Nucom Group, der bereits die Dating-Portale Parship, Elite Partner und eHarmony gehören. Damit übernimmt der Medienkonzern auch das deutsche Portal Lovoo, das in der Vergangenheit mit Fake-Profilen aufgefallen und anschließend von der Meet Group gekauft worden war.   mehr ...

Pay-TV in der Krise - Beim Abosender Sky ist was im Busch

Der Abosender Sky gerät zunehmend unter Druck. Bedeutende Manager räumen ihre Posten, wichtige Positionen fallen weg. Weitere Entlassungen könnten folgen. Wo führt das hin?   mehr ...

Berlusconi zufrieden - Italienischer Medienkonzern übernimmt zehn Prozent an Pro Sieben

Die deutsche Sendergruppe bekommt einen Großaktionär aus Italien. An der Börse machen die Anleger klar, was sie davon halten.   mehr ...

 

Rundfunkbeitrag

Ministerpräsidentenkonferenz - Länderchefs unterzeichnen für höheren Rundfunkbeitrag

Mit der geplanten Änderung des Rundfunk-Staatsvertrags würde der monatliche Betrag um 86 Cent steigen. Die Länderparlamente müssen noch zustimmen:

Die Regierungen aller 16 Bundesländer haben einer Erhöhung des Rundfunkbeitrags zugestimmt. Das erfuhr die Süddeutsche Zeitung am Mittwoch aus Kreisen der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin. Die Länderchefs haben demnach am Mittwoch den Staatsvertrag mit der entsprechenden Änderung auf ihrer Sitzung in Berlin unterzeichnet.   mehr ...

Rundfunkbeitrag: KEF empfiehlt Erhöhung um 86 Cent

Der Rundfunkbeitrag soll aus Sicht der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) zum Januar 2021 um 86 Cent auf 18,36 Euro im Monat steigen. Ihren Bericht mit dieser Empfehlung übergab KEF nun an die Bundesländer. Diese haben in der Sache das letzte Wort und entscheiden über die künftige Höhe des Rundfunkbeitrags für ARD, ZDF und Deutschlandradio. Die Empfehlung der Kommission ist zugleich richtungsweisend. Zurzeit liegt der Rundfunkbeitrag bei monatlich 17,50 Euro.   mehr ...

ARD-Chef droht mit Verfassungsklage

Gerade erst hat ZDF-Intendant Thomas Bellut einen höheren Rundfunkbeitrag gefordert. Nun geht ARD-Chef Ulrich Wilhelm einen Schritt weiter: Er will notfalls vor das Verfassungsgericht ziehen.   mehr ...


Bildungsfernsehen - Dokumentationen

ZDF gibt Bildungsinhalte nicht nur für Schulen und Wikipedia frei

Das Zweite stellt erstmals zahlreiche Medien und Animationen unter freier Lizenz online. Die Inhalte können so von jedem genutzt und weiterverbreitet werden:

Das ZDF öffnet sich als erster mit Rundfunkgebühren finanzierter Sender für die Kampagne "Öffentliches Geld – Öffentliches Gut!". Das Zweite hat dazu 50 Beiträge seiner Hauptredaktion Geschichte und Wissenschaft als offene Bildungsressource unter einer Creative-Commons-Lizenz freigegeben. Sie können so ohne rechtliche Bedenken etwa von Lehrern für den Unterricht im Klassenraum oder per Videoübertragung sowie von Plattformen wie der Wikipedia genutzt werden.   mehr ...

Phoenix: In den USA enthüllt die Pandemie nicht nur die Schwächen des Gesundheitssystems, sondern vor allem auch soziale Missstände, so @christianemeier in #internationalerfrühschoppen "Die #Corona-Krise – #Ostern im Ausnahmezustand": youtube.com/watch?v=XtXFkr

Phoenix: 29 Mitarbeiter des National Health Service im Vereinigten Königreich sind bereits verstorben und die Lage bleibt weiterhin dramatisch. @dianayz in #internationalerfrühschoppen "Die #Corona-Krise – #Ostern im Ausnahmezustand": youtube.com/watch?v=XtXFkr

 


eBooks

EuGH - Gebrauchte E-Books dürfen nicht weiterverkauft werden

Ein nierderländischer Leseclub, der "gebrauchte" E-Books weitervermittelt, benötigt für seine Dienste die Erlaubnis der Urheber:

Gelesene E-Books dürfen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht ohne weiteres als "gebrauchte" Exemplare übers Internet weiterverkauft werden. Nach EU-Recht handele es sich dabei um eine "öffentliche Wiedergabe", für die es die Erlaubnis der Urheber bedürfe, urteilten die Luxemburger Richter am Donnerstag (Rechtssache C-263/18).   mehr ... 

Bundesregierung befürwortet niedrigere Steuern für E-Books

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, wonach für elektronische Publikationen der ermäßigte Mehrwertsteuersatz gelten soll.   mehr ...

EU-Parlament ebnet Weg für niedrigere Steuer auf E-Books

Die günstigeren Mehrwertsteuersätze für gedruckte Bücher und Zeitungen soll es auch bei ihren digitalen Pendants geben können, hat das EU-Parlament beschlossen.   mehr ...


Talkshows

Negativ-Medienpreis - "Goldene Kartoffel" geht an ARD- und ZDF-Talkshows

Mit der "Goldenen Kartoffel" will eine Initiative misslungene Berichterstattung über die Einwanderungsgesellschaft auszeichnen. 2019 sollen gleich vier öffentlich-rechtliche Talkshows den Negativpreis bekommen:

"Reißerisch, klischeehaft und diskriminierend" - so lautet das Urteil der Jury für die diesjährigen Preisträger der Goldenen Kartoffel. Es sind die ARD-Talkshows "hart aber fair" mit Frank Plasberg, "Maischberger" und "Anne Will" sowie die ZDF-Sendung " Maybrit Illner", wie der Verein Neue deutsche Medienmacher*innen (NdM) mitteilte. Die Initiative vergibt den Negativpreis für Berichterstattung in Fragen der Einwanderungsgesellschaft jährlich seit 2018.   mehr ...

TV-Kritik „hart aber fair“ - Wie viel darf die Rettung der SPD kosten?

Frank Plasberg diskutiert über die Vorschläge des Arbeitsministers zur Grundrente. Sie soll den gesellschaftlichen Frieden wahren und die SPD retten. Wie viel ist das wert?   mehr ...

ARD und ZDF - Kulturrat fordert ein Jahr Sendepause für Talkshows

Der Geschäftsführer des Kulturrats kritisiert die einseitige Themenauswahl und die Qualität der Talkshows in ARD und ZDF. Er empfiehlt den Sendern eine einjährige Pause.   mehr ...

 

SZ: "Bundestagswahl - Die TV-Debatte als Wahlhölle."

Übermedien: "Talkshows - Einseitig und verzerrend."


Nobelpreise

Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften - Drei Armutsforscher ausgezeichnet

Erst zum zweiten Mal wird eine Frau mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet. Esther Duflo teilt ihn sich mit zwei Kollegen:

Die drei Ökonomen Abhijit Banerjee, Esther Duflo und Michael Kremer bekommen den Wirtschaftsnobelpreis 2019. Sie werden „für ihren experimentellen Ansatz“ geehrt, „globale Armut zu lindern“, wie die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Montag in Stockholm bekanntgab.

Die Akademie würdigte die Erkenntnisse der drei Wissenschaftler, die bedeutende Verbesserungen im Kampf gegen weltweite Armut gebracht hätten. In lediglich zwei Jahrzehnten habe ihr auf Experimenten basierender Forschungsansatz die Entwicklungsökonomie zu einem blühenden Wissenschaftsfeld gewandelt.   mehr ...

Friedensnobelpreis geht an äthiopischen Regierungschef Abiy Ahmed

Der diesjährige Friedensnobelpreis geht an den äthiopischen Ministerpräsidenten Abiy Ahmed. Das gab das norwegische Nobelkomitee in Oslo bekannt. Abiy Ahmed wird vor allem für seine Initiative zur Lösung des Grenzkonflikts mit dem äthiopischen Nachbarland Eritrea ausgezeichnet.   mehr ...

Peter Handke und Olga Togarczuk - Doppelte Auszeichnung in Stockholm

Der Literaturnobelpreis für das Jahr 2019 geht an den österreichischen Schriftsteller Peter Handke. Zugleich erhält die polnische Schriftstellerin Olga Tokarczuk den nachgeholten Literaturnobelpreis für das Jahr 2018. Dies teilte die Schwedische Akademie am Donnerstag in Stockholm mit.   mehr ...