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Immobilien Bayern 

Volksbegehren für Mietpreisbremse - Großes Vorbild Berlin

Eine Münchner Initiative will Mieten auf dem Wohnungsmarkt begrenzen. SPD und Linke sind mit dabei, die Grünen noch nicht:

Um solche Verwerfungen auf dem entfesselten Wohnungsmarkt zu verhindern, holt der Mieterverein München nun zum großen Schlag aus: Die Organisation strebt ein Volksbegehren für einen bayerischen Mietenstopp an. Künftig soll gesetzlich vorgeschrieben werden, dass Mieterhöhungen in laufenden Verträgen „grundsätzlich verboten“ sind, heißt es in dem Entwurf. Bei Neuvermietungen darf die neue Höhe nicht über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. „Der Markt wird immer brutaler“, sagt Mieterverein-Vize Simone Burger. „Es trifft immer mehr Menschen mit normalem Einkommen, die sich das Leben nicht mehr leisten können.“ Motto des Volksbegehrens: „Uns glangt’s! Mieten-Stopp in Bayern!“   mehr ...

Gerichtsurteil - München muss Einblick in Mietspiegel-Daten gewähren

  • Der Haus- und Grundbesitzerverein München hat Anspruch darauf, die Nettokaltmiete pro Quadratmeter und den Stadtteil der Wohnungen zu erfahren, die in den Mietspiegel eingeflossen sind.
  • Das hat der Bayerische Verwaltungsgerichthof entschieden. Es könne nicht sein, "dass der Mietspiegel komplett nicht-überprüfbar ist".
  • Die Sozialreferentin Dorothee Schiwy hält das Vorgehen des Vereins dagegen für "schlicht unmoralisch.   mehr ...

Wohnen in Bayern - Verfassungsrechtler halten Mietendeckel für möglich

  • Die Mieterverein München will mit einem Volksbegehren erreichen, dass Bestandsmieten für einen befristeten Zeitraum eingefroren werden können.
  • Auch wenn neue Verträge geschlossen werden, sollen die Mieten nicht höher als der Mietspiegel liegen dürfen.
  • Verfassungsrechtler legen dar, dass ein Mietendeckel auf Landesebene möglich wäre. Sie arbeiten nun den Gesetzesentwurf für das Volksbegehren aus.   mehr ...

 


Verkehr München

Alkohol, Handy, rote Ampeln - Fahrer von E-Scootern gehen Polizei reihenweise ins Netz

Ein großangelegter Aktionstag am Donnerstag hat gezeigt: Bei E-Scootern wissen die meisten Nutzer noch nicht, dass es sich bei den Modellen von Tier und Co. laut Gesetz um Kraftfahrzeuge handelt. Dementsprechend gelten auch hier nicht nur die Regeln der Straßenverkehrsordnung, sondern auch die Promillegrenzen. Insgesamt wurden am Donnerstag 123 E-Scooter von der Polizei kontrolliert. Die ernüchternde Bilanz: Fahrer nutzen reihenweise ihr Handy, fuhren nicht auf dem Radweg und missachteten rote Ampeln. Insgesamt gab es mehr als zwei Dutzend Verstöße. 

Und wie uns die Polizei auf Anfrage berichtet: das kann richtig teuer werden. So kostet das Überfahren einer roten Ampel mit einem E-Scooter zwischen 60 und 180 Euro.   mehr ...

Wegen Lkw, die Stau umfahren - Gemeinden fordern Fahrverbot für Schwerlastverkehr auf B471

Landkreis – Den B 471-Anrainern stinkt’s. Wortwörtlich und im übertragenen Sinne. Immer mehr Lkw nutzen die Bundesstraße offenbar als Schleichweg zwischen den Ausfahrten Hohenbrunn und Aschheim, um die täglichen Staus auf der A 99 zu meiden. Für die B 471 bedeutet das: mehr Schadstoffe und Lärm. Die Gemeinden Putzbrunn, Haar, Feldkirchen und Aschheim wollen den Schwerlastverkehr deshalb von der Bundesstraße verbannen – nach österreichischem Vorbild. Einen entsprechenden Antrag haben sie bereits an Landrat Christoph Göbel geschickt.   mehr ...

Umstrittenes Verkehrsprojekt - Große Koalition für den Südring

Aus der Landeshauptstadt kommen neue und klare Signale, die auch im Landkreis Gehör finden dürften. CSU und SPD im Bezirksausschuss Sendling-Westpark fordern, die 2010 vom damaligen Ministerpräsidenten Horst Seehofer gestoppten Planungen für den Autobahn-Südring wieder aufzunehmen. In einem gemeinsamen Antrag, der in der Juli-Sitzung des Stadtviertel-Gremiums beschlossen wurde, setzen sich die beiden Fraktionen dafür ein, den Ringschluss der Autobahnen um die Stadt und durch den südlichen Landkreis zu vollenden.   mehr ...


München / Region

H-Team - Raus aus den Schulden

Arbeitslosigkeit, Geldsorgen, Gefängnis: Manche Menschen brauchen im Leben eine zweite oder dritte Chance. Wie gut dass es Menschen gibt, die sie ihnen geben:

Seit 2014 fördert die Stadt die Stelle, die inzwischen sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Im vergangenen Jahr konnten so 207 Frauen und 252 Männer quer durch alle Alters- und Sozialschichten beraten werden. Außerdem leistet das Schuldenpräventionsprojekt des H-Teams Aufklärungsarbeit an Förderschulen in München und der Region, unterstützt durch die Wanderausstellung "Schulden sind doof und machen krank".   mehr ...

Fotografie - 15 Millionen Momente für die Ewigkeit

Das Hamburger Magazin "Stern" schenkt der Bayerischen Staatsbibliothek sein analoges Bildarchiv. Für das Institut bedeutet das einen enormen Zuwachs - und einen Paradigmenwechsel:

Holger Meins war tot, die RAF mordete weiter, und Rudi Dutschke rief, während er mit erhobener Faust an Meins offenem Grab stand: "Holger, der Kampf geht weiter!" Ein Moment, der viel aussagt über die gesellschaftlichen Umbrüche in der von der terroristischen Rote Armee Fraktion erschütterten Bundesrepublik der Siebzigerjahre. Ein Moment für die Ewigkeit. Festgehalten hat ihn der Stern -Fotograf Jürgen Gebhardt.   mehr ...

Demografiebericht München - Wachstum am Stadtrand

Während in vielen Innenstadtbezirken die Einwohnerzahlen in den nächsten 20 Jahren kaum zulegen, werden sich Viertel wie Freiham oder Moosach durch große Neubaugebiete massiv verändernrden.   mehr ...

 


Energiepolitik Bayern

Bürger sollen an Planungen beteiligt werden - Neue Details: So viele Windräder sollen im Hofoldinger Forst entstehen

Der Hofoldinger Forst soll nun doch noch zum Windkraft-Standort werden. Die Landkreise München und Miesbach haben dazu jetzt neue Infos bekannt gegeben: 

Nachdem bekannt wurde, dass die Bayerische Staatsregierung 100 neue Windkraftanlagen in den Staatsforsten errichten lassen will, ist auch der Hofoldinger Fortst als Windkraft-Standort wieder in den Fokus gerückt (wir berichteten). Das bestätigen nun auch die Landkreise München und Miesbach in einer gemeinsamen Presseerklärung. Von einem Windpark mit vier Windrädern in unmittelbarer Nähe der Autobahn A8 ist hier die Rede. Dafür will die ARGE „Windenergie Hofoldinger Forst“ ihre Planungen intensivieren und hierfür einen Standortsicherungsvertrag mit den Staatsforsten anstreben.   mehr ...

Regierungsbildung in München - Bayern will Energiewende im Bund voranbringen

Der Freistaat ist bislang nicht als Antreiber der Energiewende in Deutschland aufgefallen. Das soll sich nun mit Beteiligung der Freien Wähler an der Regierung ändern, glaubt man dem Koalitionsvertrag. Allerdings hat es der neue Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger nicht geschafft, die umstrittene 10‑H-Abstandsregelung für Windräder in Bayern zu kippen.   mehr ...

Fast keine neuen Windkraftanlagen mehr in Bayern

Die Staatsregierung bremst den Bau von Windkraftanlagen mit Hilfe der sogenannten 10H-Regelung: Danach dürfen Windräder nur noch im Abstand von mindestens zwei Kilometern zu Wohnhäusern errichtet werden. Mit dramatischen Folgen, wie eine parlamentarische Anfrage der SPD-Landtagsfraktion zeigt.   mehr ...

 

Politik Bayern

Markus Söder will Plastiktüten bundesweit verbieten lassen

Mit einem Klimaschutzprogramm will Bayern das erste klimaneutrale Bundesland werden. Als "Signal für die Umwelt" fordert der Ministerpräsident ein Plastiktütenverbot:
 
Die Initiative ist Teil eines bayerischen Klimaschutzprogramms, das die Staatsregierung im Herbst beschließen will. Söder zufolge soll die Strategie "jahrzehntelang gültig, wirkungsvoll und konjunkturfest sein". Stadt und Land sollten gleichermaßen mitgenommen werden und die Bürger in allen Regionen von den Chancen profitieren, kündigte der CSU-Chef an. "Einer Klimapolitik nach Kassenlage oder Zeitgeist wird hiermit eine Absage erteilt."   mehr ...

Artenvielfalt - Die Bienen-Revolution von Bayern

Das Bienen-Volksbegehren ist nun offiziell Gesetz in Bayern: Der Landtag hat am Mittwoch mit großer Mehrheit die Initiative für mehr Artenvielfalt angenommen, flankiert von einem sogenannten "Versöhnungsgesetz". Mit diesem kommt die Landtagsmehrheit nicht nur den Bauern entgegen, indem darin einige ihrer Kritikpunkte am Volksbegehren aufgegriffen werden. Auch enthält das Gesetz diverse weitergehende Maßnahmen, die den Naturschutz in Bayern verbessern sollen. Im Februar hatten mehr als 1,7 Millionen Bürgerinnen und Bürger das Volksbegehren für Artenvielfalt unterschrieben. Es ist damit das erfolgreichste in der Geschichte des Freistaats.   mehr ...

Kohleausstieg - SPD und CSU setzen sich über Bürgerentscheid hinweg

  • In einem Bürgerentscheid hatten die Münchner den Ausstieg aus der Steinkohle für 2022 beschlossen.
  • Der Wirtschaftsausschuss hat nun mit einer Mehrheit von CSU und SPD beschlossen, dass der Steinkohleblock im Heizkraftwerk Nord erst 2028 abgeschaltet werden soll.
  • Die Missachtung des Bürgervotums begründet die Stadtspitze mit rechtlichen Bedenken.   mehr ...
 
 

Regionalsport

Drittligist 1860 München - Löwen in Aufstiegsgefahr

Der TSV 1860 München ist nach einer Siegesserie an die Spitzengruppe der Dritten Liga herangerückt. Also alles bestens beim Skandalverein? Keineswegs: Gerade ein Aufstieg brächte neue Probleme:

Die Fragen zum Thema Aufstieg waren natürlich unvermeidlich. Kein Wunder, nach einem packenden Derby-Triumph, nach vier Siegen aus den letzten fünf Spielen und mit Blick auf Tabellenplatz fünf in Liga drei. Daniel Bierofka, der Trainer des TSV 1860 München, gab am vergangenen Montag wie gewohnt den Tiefstapler. Man werde weiter den Klassenerhalt als Saisonziel anpeilen: Spätestens das 1:0 im Lokalduell gegen die SpVgg Unterhaching am vergangenen Montag ließ manche Fans der Münchner Löwen jedenfalls schon wieder träumen, von einem direkten Durchmarsch von der vierten in die zweite Liga.    mehr ...

Löwen-Geschäftsführer Scharold - "1860 ist nach wie vor ein krankes Unternehmen"

Michael Scharold, Geschäftsführer des TSV 1860 München, über eine mögliche Zukunft des Klubs und die Zusammenarbeit mit Investor Hasan Ismaik.   mehr ...

1860 München - Der blaue Zirkus ist wieder in der Stadt

Der TSV 1860 München gewann doch tatsächlich sein erstes Heimspiel nach dem Aufstieg in die dritte Liga, das zugleich die erste Profifußball-Partie im Grünwalder Stadion seit 13 Jahren war, mit 5:1. Einmal traf Simon Lorenz (13.), einmal Adriano Grimaldi (22.), einmal Sascha Mölders (50.), einmal Felix Weber (65.) und einmal Stefan Lex (89.). Grimaldi traf nicht nur, er bereitete auch noch die Tore von Weber und Mölders vor.   mehr ...

 

Weiteres TZ: "Ein Meilenstein gesetzt“ - 1860 und Ismaik erzielen Einigung: Frisches Geld für Profi-Kader, U21 bleibt."

SZ: "Aufstieg in die 3. Liga - 1860 München hat wieder neue Helden."

SZ: "Regionalliga-Meister 1860 München - 8000 Semmeln für das "Spiel des Lebens"."

SZ: "1860 München - Neun Neue für Ismaik."

SZ: "Regionalliga - FC Bayern II beendet das blau-weiße Sommermärchen."

Zeit: "TSV 1860 München - Hurra, wir sind abgestiegen."

Kicker: "Trainingsgelände nach zwei Jahren Bauzeit bezogen - FC Bayern nimmt neuen Campus in Betrieb."

SZ: "1860 München wählt die Scheidung von Hasan Ismaik."

SZ: "TSV1860 München -Gierig wie halbverhungerte Hyänen."

SZ: "Ticketpreise - 1860 in der Regionalliga teurer als der FC Bayern."

SZ: "Einigung mit Ismaik - TSV 1860 München findet Kompromiss im Rosenkrieg."

SZ: "Mietvertrag aufgelöst - 1860 zieht aus der Fröttmaninger Arena aus."

SZ: "Milliardär will den TSV 1860 München retten."

TZ: "1860-Insolvenz vorerst abgewehrt - Sieben Verträge unterschrieben."

Spiegel: "1860 München - Junge Löwen starten in Regionalliga."

SZ: "Irrsinnig teure Sünden plagen 1860 München."

Spiegel: "Regionalliga - 1860 will ins Grünwalder Stadion umziehen."

Spiegel: "1860 München - Ismaik kritisiert Wahl von Geschäftsführer Fauser."

SZ: "Noch im Todeskampf windet sich 1860 mit viel Lärm."

Zeit: "TSV 1860 München: Ismaik will gegen 50+1-Regel klagen."

SZ: "1860 München wird vom Investor versenkt."

SZ: "DFL erteilt Ismaik klare Absage."

SZ:" TSV 1860 München - Fünf Abstiege."


Arbeitsmarkt Bayern

Fachkräftemangel droht die bayerische Wirtschaft auszubremsen

Mit den milden Temperaturen kommt der Arbeitsmarkt im Frühjahr immer in Schwung. Doch dieses Jahr früher als gewöhnlich: Erstmals seit der Wiedervereinigung ist die Arbeitslosenquote im April unter die Dreiprozentmarke gesunken.   mehr ...


Flughafen München

Rekord mit Dämpfer