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Politik Bayern

Corona-Pandemie - Weshalb Bayern an der Maskenpflicht in Bus und Bahn festhalten will

Gesundheitsminister Holetschek hält eine Abschaffung der Mundschutz-Regel im Sommer für überstürzt - und sieht sich mit dem Vorwurf der Doppelmoral konfrontiert:

Die bayerische Corona-Verordnung gilt vorerst bis zum 28. Mai, sie muss dann verlängert werden. Er wolle den Beratungen im Ministerrat nicht vorgreifen, sagt Holetschek. Eine Änderung wäre aber potenziell denkbar: "Über OP-Masken statt FFP2 könnte man jetzt in der warmen Jahreszeit sicherlich nachdenken, das ist zumindest grundsätzlich nicht auszuschließen. Allerdings dienen FFP2-Masken auch dem Eigenschutz."   mehr ...

CSU - Hund sans nimmer

Der Rücktritt von Generalsekretär Stephan Mayer offenbart ein tief liegendes Problem der CSU. Parteichef Markus Söder wollte die CSU - nach erfolglosen Umdeklarierungsversuchen zur modernen Großstadt- oder auch zur Umweltpartei - wieder als traditionell-konservative Heimatpartei festigen. Doch die Werte, für die die CSU so gerne stehen möchte, kann sie längst nicht mehr glaubhaft vertreten.   mehr ...

Corona-Krise im Freistaat -. Diese Corona-Regeln gelten jetzt in Bayern

Der Freistaat lockert weiter: Der Großteil der Schutzmaßnahmen war bereits zum 3. April weggefallen - und jetzt auch die Testpflicht an Schulen und Kitas. Ein Überblick.   mehr ...

 


München / Region

Große Datenerhebung - In Bayern starten die Befragungen für den Zensus 2022

Mehr als eine halbe Million zufällig ausgewählter Haushalte werden im Freistaat um statistische Angaben gebeten. Ignorieren sollte man die Aufforderung um Antworten besser nicht:

In Bayern werden laut dem Statistikamt rund 2,38 Millionen Bürgerinnen und Bürger gefragt. Seit Montag schwärmen rund 20 000 Interviewer im Freistaat aus. In Bayern sind sie - wie auch in Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein - mit Tablets ausgestattet. "Bitte seien Sie freundlich zu den Erhebungsbeauftragten", sagte Gößl. Diese erfüllten eine wichtige Aufgabe für das Allgemeinwohl.   mehr ...

Münchner Oberbürgermeister sagt Ja zur Wiesn

Das größte Volksfest der Welt findet wieder statt. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hat seine Entscheidung am Freitagmittag verkündet. Nach zweijähriger Corona-Pause steht damit fest, dass das Oktoberfest auf der Theresienwiese am 17. September wieder starten soll - ohne Zugangsbeschränkungen. Schon jetzt sind auf der Internetseite der Stadt Informationen und Termine zur Wiesn zu lesen. Bei den Wirten gehen längst Reservierungsanfragen ein. Es ist das 187. Oktoberfest, dauern soll es bis zum 3. Oktober.   mehr ...

Stadtplanung in München - Der zerschnittene Park

1966 wurde durch den Englischen Garten eine mehrspurige Stadtautobahn gebaut, auf der täglich mehr als 100 000 Autos fahren. 50 Jahre später beschloss der Stadtrat, diese Wunde zu heilen. Doch nun steht das Projekt wieder infrage.   mehr ...

 


Energiepolitik / Klimaschutz Bayern

Energiewende in München - "Wir müssen deutlich schneller werden"

Das Münchner Heizkraftwerk Süd ist die größte Anlage dieser Art in Europa - doch noch reicht die dort produzierte Wärme bei weitem nicht aus, um den Bedarf der Stadt zu decken. Ein Besuch:

Die Stadtwerke München (SWM) wollen trotz des massiven Ausbaus der Geothermie vorläufig am Energiemix festhalten. Zu diesem zählen auch gasbetriebene Anlagen und Müllverbrennung. "Die Einsatzzeiten unserer Gasturbinen werden natürlich immer weniger, aber bislang geht es nicht ohne", sagte am Donnerstag Thomas Gilg, Leiter des Heizkraftwerks Süd der SWM. Denn derzeit deckt die Fernwärmegewinnung aus den Münchner Geothermieanlagen lediglich 13 Prozent des städtischen Bedarfs ab - obwohl mit dem umweltfreundlichen Kraftwerk am Standort im Sendling die nach SWM-Angaben größte Geothermieanlage Europas entstanden ist.   mehr ...

CSU stimmt für Lockerung der Abstandsregeln für Windräder

Die CSU-Landtagsfraktion in Bayern hat für eine Lockerung der bisherigen strengen 10H-Abstandsregel für Windkraftanlagen gestimmt. Dem vorangegangen sei eine mehrstündige Diskussion, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) im Anschluss. Die Abgeordneten hätten dafür gestimmt, dass in bestimmten Gebieten der Mindestabstand von Windrädern zu Wohnhäusern auf 1.000 Meter sinken soll.   mehr ...
 
 
Die Ampelkoalition will die Förderung kleiner Anlagen streichen - CSU und Freie Wähler kündigen Widerstand an.   mehr ...
 
 

Verkehr Region

Münchner Nahverkehr - MVG will bei U-Bahn, Bus und Tram kürzen

Dünnere Takte, verkürzte Strecken, weniger Linien: Die Münchner Verkehrsgesellschaft will bei U-Bahn, Bus und Tram sparen. Die Kritik an den geplanten Streichungen ist groß - beim Fahrgastverband, im Stadtrat und sogar beim MVV:

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) muss sparen. Deshalb will sie ihr Angebot zum Fahrplanwechsel im Dezember zurückfahren, sofern vom Bund, dem Freistaat oder der Stadt München kein neues Geld zur Finanzierung des Angebots kommt.   mehr ...

Futuristische Schwebebahn - Ottobahn darf Teststrecke bei München bauen

Das Münchener Startup Ottobahn darf das Verkehrsmittel der Zukunft testen: eine Mischung aus Schwebebahn und Taxi:

Die Trasse werde auf einem Feld in Taufkirchen bei München entstehen, teilte das Unternehmen mit. "Sie wird rund 900 Meter lang sein, vermessen ist das Gelände bereits", sagte Ottobahn-Geschäftsführer Marc Schindler. Auf dem Oval will das Münchener Startup sein Konzept des Verkehrsmittels der Zukunft testen.   mehr ...

E-Lkw und autonomes Fahren - MAN macht München zum Hauptstandort für E-Mobilität

Das MAN-Werk am Standort München soll Hauptstandort für E-Mobilität und autonomes Fahren werden, seine 7500 Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben.   mehr ...

 


Immobilien / Wohnen in Bayern 

München - Studentenstadt? Geisterstadt

1500 leerstehende Wohnheimplätze - in einer Stadt wie München. Wie kann das sein? Seit es vor einem Jahr in der Studentenstadt gebrannt hat, verkommen die Gebäude immer mehr. Eine Sanierung kostet viele Millionen, doch wann der Freistaat Geld gibt, weiß niemand:

Vor einem Jahr hat es gebrannt in der Studentenstadt in Freimann, im Roten Haus starb eine Bewohnerin. Seither sind die 180 Appartements darin unbewohnbar. Und drei weitere große Gebäude stehen leer. Das Blaue Haus wird seit ein paar Jahren saniert, es soll im Dezember fertig sein; das Hanns-Seidel-Haus, das HSH, mit 21 Stockwerken und 616 Wohnplätzen das größte der Siedlung, ist seit Oktober komplett leer; das Orange Haus mit seinen 440 Plätzen wird in wenigen Wochen ganz geräumt sein. Dann stehen fast 1500 Wohnheimplätze leer. Und das in München, wo Studierende größte Probleme haben, eine bezahlbare Bleibe zu finden, wo die Stadt mit großem Aufwand jede ungenutzte Wohnung zu retten versucht. Was ist los in der Stusta, der größten Siedlung dieser Art in Deutschland, betrieben vom Studentenwerk?   mehr ...

Wohnungsnot in München - Bodenständig bleiben

Nirgendwo in Deutschland zahlt man so viel Miete wie in München. Nun wird über eine Verschärfung bei der sozialgerechten Bodennutzung entschieden.   mehr ...

Wohnungsmarkt - Ein Gesetz, das Münchner Mietern helfen könnte

Der Bundestag entscheidet an diesem Freitag über ein Verbot, Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umzuwandeln. Das dürfte spürbare Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt haben.   mehr ...


Regionalsport

Türkgücü München in der 3. Liga - Steiler Aufstieg und krachender Fall

Türkgücü hat einen Insolvenzantrag gestellt und ist nach dem Abzug von neun Punkten bald Tabellenletzter der dritten Liga. Offen ist, ob der Spielbetrieb weitergeführt werden kann:

Maximilian Kothny ist 25 Jahre alt, vor wenigen Jahren verkaufte er noch Laptops in einem Computerladen. Bei Türkgücü München stieg er als Praktikant ein, dann war er zuständig fürs Ticketing und Social Media. Quasi mit Beginn der Pandemie wurde der Sportmanagement-Student zum Geschäftsführer ernannt, und plötzlich durfte er mit Millionen Euro jonglieren, er heuerte und feuerte Dutzende Spieler. Nur 23 Monate später muss Kothny den Gang zum Amtsgericht antreten und einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen.   mehr ...

TSV 1860 München - Für ganz oben reicht es nicht

Der TSV 1860 war wochenlang zufrieden. Mit dem 1:2 gegen Bayern II verschwindet nun nicht nur die Chance auf den Aufstieg in die zweite Liga, sondern auch der Nimbus von Trainer Köllner.   mehr ...

Drittligist 1860 München - Löwen in Aufstiegsgefahr

Der TSV 1860 München ist nach einer Siegesserie an die Spitzengruppe der Dritten Liga herangerückt. Also alles bestens beim Skandalverein? Keineswegs: Gerade ein Aufstieg brächte neue Probleme.    mehr ...

 

Weiteres SZ: "Löwen-Geschäftsführer Scharold - "1860 ist nach wie vor ein krankes Unternehmen"."

TZ: "Ein Meilenstein gesetzt“ - 1860 und Ismaik erzielen Einigung: Frisches Geld für Profi-Kader, U21 bleibt."

SZ: "Aufstieg in die 3. Liga - 1860 München hat wieder neue Helden."

SZ: "Regionalliga-Meister 1860 München - 8000 Semmeln für das "Spiel des Lebens"."

SZ: "1860 München - Neun Neue für Ismaik."

SZ: "Regionalliga - FC Bayern II beendet das blau-weiße Sommermärchen."

Zeit: "TSV 1860 München - Hurra, wir sind abgestiegen."

Kicker: "Trainingsgelände nach zwei Jahren Bauzeit bezogen - FC Bayern nimmt neuen Campus in Betrieb."

SZ: "1860 München wählt die Scheidung von Hasan Ismaik."

SZ: "TSV1860 München -Gierig wie halbverhungerte Hyänen."

SZ: "Ticketpreise - 1860 in der Regionalliga teurer als der FC Bayern."

SZ: "Einigung mit Ismaik - TSV 1860 München findet Kompromiss im Rosenkrieg."

SZ: "Mietvertrag aufgelöst - 1860 zieht aus der Fröttmaninger Arena aus."

SZ: "Milliardär will den TSV 1860 München retten."

TZ: "1860-Insolvenz vorerst abgewehrt - Sieben Verträge unterschrieben."

Spiegel: "1860 München - Junge Löwen starten in Regionalliga."

SZ: "Irrsinnig teure Sünden plagen 1860 München."

Spiegel: "Regionalliga - 1860 will ins Grünwalder Stadion umziehen."

Spiegel: "1860 München - Ismaik kritisiert Wahl von Geschäftsführer Fauser."

SZ: "Noch im Todeskampf windet sich 1860 mit viel Lärm."

Zeit: "TSV 1860 München: Ismaik will gegen 50+1-Regel klagen."

SZ: "1860 München wird vom Investor versenkt."

SZ: "DFL erteilt Ismaik klare Absage."

SZ:" TSV 1860 München - Fünf Abstiege."


Arbeitsmarkt Bayern

Arbeitslosigkeit in Bayern wieder unter drei Prozent

Zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie ist die Arbeitslosigkeit in Bayern unter die Drei-Prozent-Marke gesunken. Die Quote lag im Oktober bei 2,9 Prozent. Die Arbeitsagenturen können den Bedarf nach Arbeitskräften schwer decken:

Seit Dezember 2019 war die Arbeitslosenquote im Freistaat nicht so niedrig wie in diesem Oktober. In absoluten Zahlen waren in Bayern in diesem Oktober 222.872 Menschen ohne Arbeit, das sind gut 18.000 weniger als im September und gut 55.000 weniger als vor einem Jahr. Damals, im Oktober 2020, lag die Arbeitslosenquote noch bei 3,7 Prozent. Nach Angaben des Chefs der bayerischen Arbeitsagenturen, Ralf Holtzwart, haben mehrere Faktoren zur guten Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt beigetragen.   mehr ...

Nürnberg - 4,2 Prozent Arbeitslose in Bayern: Höchster Stand seit 2015

Die Arbeitslosigkeit in Bayern ist zu Jahresbeginn auf den höchsten Stand seit sechs Jahren gestiegen. Insgesamt 316 791 Menschen waren im Januar arbeitslos gemeldet. Das entsprach einer Quote von 4,2 Prozent, 0,6 Prozentpunkte mehr als im Dezember, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Freitag in Nürnberg mitteilte. Eine höhere Arbeitslosenquote gab es in Bayern mit 4,3 Prozent zuletzt im Januar 2015. Der derzeitige Anstieg ist nach Einschätzung der Arbeitsagentur aber vor allem saisonal bedingt, da die Arbeitslosenzahlen im Winter traditionell etwas höher sind.   mehr ...

Saisonbedingt mehr Arbeitslose in Bayern - Lockdown spürbar

Im Dezember waren 275 067 Menschen ohne Job gemeldet und damit 4385 mehr als im November, wie die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg am Dienstag mitteilte. Die Arbeitslosenquote liegt mit 3,6 Prozent auf Vormonatsniveau - und damit bundesweit nach wie vor am niedrigsten.   mehr ...

 


Flughafen München

Zwei Startbahnen reichen

Ministerpräsident Markus Söder stoppt die Pläne für den Bau einer dritten Start- und Landebahn am Münchner Flughafen. Deren Gegner freuen sich allerdings nur verhalten: Denn das "Milliardengrab" sei noch nicht komplett verhindert:

Wegen der immensen Einbrüche im Luftverkehr hat die Münchner Flughafengesellschaft FMG vergangene Woche angekündigt, Stellen abzubauen. Jetzt hat sich auch das Thema dritte Startbahn offenbar für längere Zeit erledigt. Am Mittwoch kündigte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bei der CSU-Fraktionsklausur an, in seiner Amtszeit werde die vermutlich bis zu zwei Milliarden Euro teure Piste nicht gebaut. Da Söder nicht mehr als zehn Jahre Regierungschef sein will, gilt das wohl bis 2028 - außer er gibt das Amt schon früher ab.   mehr ...

Flughafen München kündigt Stellenabbau an

Die Zahl der Passagiere bricht um zwei Drittel ein. Um Kosten zu sparen, werden Stellen "in allen Funktionen und Ebenen" gestrichen - wie viele es sind, ist noch unklar.   mehr ...

Rekord mit Dämpfer