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Politik Bayern

Münchens Finanzen - 630 Millionen Euro wären zu holen gewesen

"Wir kaufen unsere Stadt zurück": Unter diesem Motto offerierte das Münchner Rathaus eine kommunale Anleihe - und die kommt ausgesprochen gut an:

Die Stadt hat Bürgern und Anlegern offenbar ein willkommenes Angebot gemacht: Sie wollte sich von ihnen Geld leihen, zu günstigen Konditionen und für einen sozialen politischen Zweck. Deshalb ließ sie im Frühjahr über Banken eine kommunale Anleihe auf dem Finanzmarkt platzieren, die ihr 100 bis 120 Millionen Euro in die Kasse spülen sollte. Das gelang in vollem Umfang, es kamen sogar Anfragen für bis zu 630 Millionen Euro herein, wie Kämmerer Christoph Frey in seinem Bericht für den Finanzausschuss am Dienstag schreibt. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) zeigt sich hochzufrieden. "Der Versuch, die Stadtgesellschaft am Erhalt bezahlbarer Wohnungen zu beteiligen und ein Signal der Solidarität auszusenden, ist gelungen. Die Anleihe war in kürzester Zeit ausverkauft", erklärte er.   mehr ...

Ermittlung zu Oktoberfestattentat eingestellt - Viele Fragen offen

Die Ermittlungen zum Oktoberfestattentat 1980 sind erneut eingestellt, das Motiv nun aber als rechtsextrem festgestellt worden. Werden die Opfer entschädigt?   mehr ...

Coronavirus - Bayern strikt gegen Lockerung der Maskenpflicht

Bayern hat die in anderen Bundesländern aufkommende Diskussion über die Abschaffung der Maskenpflicht im Einzelhandel scharf kritisiert. "Die bayerische Staatsregierung sieht nicht den geringsten Anlass, die Maskenpflicht aufzuheben", sagte der Chef der bayerischen Staatskanzlei, Florian Herrmann (CSU), der Süddeutschen Zeitung. "Im Gegenteil: Die weltweit steigenden Infektionszahlen und die Hotspots in Deutschland zeigen uns, dass wir bei Corona weiterhin höchste Vorsicht walten lassen müssen." Für nahezu alle Experten sei die Maskenpflicht eines der wenigen wirksamen Instrumente, um die Pandemie zu bremsen, sagte Herrmann.   mehr ...

 
 
Reitschuster.de: "Corona-GAU für Söder?"

Immobilien / Wohnen in Bayern 

Mietrecht in Bayern - Richter kippen "Mietenstopp"-Volksbegehren

Die Gesetzesinitiative, die für sechs Jahre Mieterhöhungen in teuren Gegenden verbieten wollte, ist unzulässig - das hat der Bayerische Verfassungsgerichtshof entschieden. Für das Thema sei der Bund zuständig:

Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat das Volksbegehren "Sechs Jahre Mietenstopp" für unzulässig erklärt. In ihrem am Donnerstag verkündeten Urteil schlossen sich die Richter der Rechtsauffassung des bayerischen Innenministeriums an: Dort war das Volksbegehren nicht zugelassen worden, weil das Land nach Meinung des Ministeriums in diesem Bereich keine Befugnis habe, Gesetze zu erlassen. Vertragsrecht, auch das der Mietverträge, sei im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt, und das sei Bundesrecht. Auch die Verfassungsrichter argumentierten nun, dass der Bund durch Regelungen wie die zur Mietpreisbremse bereits von der Möglichkeit Gebrauch gemacht habe, in diesem Bereich Gesetze zu erlassen. Somit dürfe das Land hier nicht mehr aktiv werden.   mehr ...

Immobilien in München - Teure Aussichten auf dem ehemaligen Paulaner-Gelände

Bis zu 27 000 Euro pro Quadratmeter kosten die Wohnungen, die im "Hoch der Isar" gebaut werden. Ein Gespräch mit dem Investor Stefan Spilker und dem Architekten Holger Meyer über Nachfrage in Zeiten der Krise und wofür es heute einen Concierge braucht.   mehr ...

Mietpreise - Die Münchner bangen um ihre Wohnungen

Gentrifizierung, Aufwertung, Mieterhöhung: Die Wohnangst in München hat längst auch diejenigen erfasst, die eigentlich eine Wohnung haben. Die Stadt darf diesen Irrsinn nicht akzeptieren.   mehr ...


München / Region

Partys an Isar und Gärtnerplatz - In München wird es eng

Viele Menschen am Gärtnerplatz, Massen an der Isar: Öffentliche Plätze werden in diesen Tagen belagert, was längst nicht allen gefällt. Ruhe oder Party? Die Frage beschäftigt Politik, Polizei und Gastronomen:

Die Isar, der Englische Garten, die zentralen Plätze. Für die einen sind das die wenigen idyllischen Orte zur Erholung, für andere die paar übrig gebliebenen Plätze für sorglose Ausgelassenheit. Die einen wollen Nachtleben, die anderen Nachtruhe. Und noch nie prallten die Bedürfnisse so sehr aufeinander wie nach dem Lockdown. Seit Wochen geht das nun so. Polizei-Hundertschaften neben Party-Hungrigen. Und im Morgengrauen fegt eine Putzkolonne durch die Stadt und macht aus dem vermüllten Freiluft-Club namens München wieder eine bewohnbare Stadt.   mehr ...

Wirtefamilie zieht sich von Oktoberfest zurück - "Da geht ein großes Stück Wiesn-Tradition"

Obwohl das Oktoberfest in diesem Jahr gar nicht stattfindet, hat sie schon ihr erstes Corona-Opfer zu verzeichnen: Die Familie Heide, seit 83 Jahren und in vierter Generation Festwirte in der Bräurosl, zieht sich von der Wiesn zurück. Eigentlich hätte sie in diesem Jahr ein neugebautes Festzelt übernehmen sollen, die Fundamente dafür wurden bereits im April auf der Theresienwiese gesetzt.   mehr ...

Isar - Die besondere Beziehung der Münchner zu ihrem Fluss

Früh wurde an der Isar gefeiert und in ihr gebadet, dann verkam sie zu einer in Beton gefassten Kloake. Jetzt sind die Ufer wieder renaturiert - und der Fluss lockt bedrohlich viele Menschen an.   mehr ...

 
 

Regionalsport

TSV 1860 München - Für ganz oben reicht es nicht

Der TSV 1860 war wochenlang zufrieden. Mit dem 1:2 gegen Bayern II verschwindet nun nicht nur die Chance auf den Aufstieg in die zweite Liga, sondern auch der Nimbus von Trainer Köllner:

Die Szene an sich war natürlich auch schon ein bisschen beispielhaft dafür, warum die Sechziger allerhöchstwahrscheinlich nicht aufsteigen werden in die zweite Fußball-Bundesliga: Dennis Erdmann verliert das Laufduell gegen Wooyeong Jeong, dieser windet sich um Erdmann herum, legt quer, Phillipp Steinhart kommt einen Schritt zu spät gegen Kwasi Wriedt, und der tunnelt dann auch noch Aaron Berzel, der auf der Torlinie steht. Noch beispielhafter aber für das, was den Sechzigern fehlt, um aufzusteigen, war der Zeitpunkt: Es lief die Nachspielzeit der ersten Hälfte. Ein paar Sekunden länger, und die Sechziger wären mit einer Führung in eine ganz andere zweite Hälfte gestartet. Womöglich in eine, die es ihnen erlaubt hätte, abwartender zu spielen, ihre Kräfte besser einzuteilen.   mehr ...

Drittligist 1860 München - Löwen in Aufstiegsgefahr

Der TSV 1860 München ist nach einer Siegesserie an die Spitzengruppe der Dritten Liga herangerückt. Also alles bestens beim Skandalverein? Keineswegs: Gerade ein Aufstieg brächte neue Probleme.    mehr ...

Löwen-Geschäftsführer Scharold - "1860 ist nach wie vor ein krankes Unternehmen"

Michael Scharold, Geschäftsführer des TSV 1860 München, über eine mögliche Zukunft des Klubs und die Zusammenarbeit mit Investor Hasan Ismaik.   mehr ...

 

Weiteres TZ: "Ein Meilenstein gesetzt“ - 1860 und Ismaik erzielen Einigung: Frisches Geld für Profi-Kader, U21 bleibt."

SZ: "Aufstieg in die 3. Liga - 1860 München hat wieder neue Helden."

SZ: "Regionalliga-Meister 1860 München - 8000 Semmeln für das "Spiel des Lebens"."

SZ: "1860 München - Neun Neue für Ismaik."

SZ: "Regionalliga - FC Bayern II beendet das blau-weiße Sommermärchen."

Zeit: "TSV 1860 München - Hurra, wir sind abgestiegen."

Kicker: "Trainingsgelände nach zwei Jahren Bauzeit bezogen - FC Bayern nimmt neuen Campus in Betrieb."

SZ: "1860 München wählt die Scheidung von Hasan Ismaik."

SZ: "TSV1860 München -Gierig wie halbverhungerte Hyänen."

SZ: "Ticketpreise - 1860 in der Regionalliga teurer als der FC Bayern."

SZ: "Einigung mit Ismaik - TSV 1860 München findet Kompromiss im Rosenkrieg."

SZ: "Mietvertrag aufgelöst - 1860 zieht aus der Fröttmaninger Arena aus."

SZ: "Milliardär will den TSV 1860 München retten."

TZ: "1860-Insolvenz vorerst abgewehrt - Sieben Verträge unterschrieben."

Spiegel: "1860 München - Junge Löwen starten in Regionalliga."

SZ: "Irrsinnig teure Sünden plagen 1860 München."

Spiegel: "Regionalliga - 1860 will ins Grünwalder Stadion umziehen."

Spiegel: "1860 München - Ismaik kritisiert Wahl von Geschäftsführer Fauser."

SZ: "Noch im Todeskampf windet sich 1860 mit viel Lärm."

Zeit: "TSV 1860 München: Ismaik will gegen 50+1-Regel klagen."

SZ: "1860 München wird vom Investor versenkt."

SZ: "DFL erteilt Ismaik klare Absage."

SZ:" TSV 1860 München - Fünf Abstiege."


Flughafen München

Rekord mit Dämpfer


Arbeitsmarkt Bayern

Platz für 1500 Beschäftigte - Apple plant neuen Standort in München

  • 300 Ingenieure aus 40 Ländern arbeiten bereits im "Bavarian Design Center" in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofs.
  • Jetzt sollen es mehr werden, viel mehr: Apple folgt Google und baut seinen Standort in der Stadt deutlich aus.
  • Das Bürogebäude "Karl", das derzeit auf dem ehemaligen Mahag-Gelände an der Karlstraße gebaut wird, könnte nach seiner für 2021 geplanten Fertigstellung Platz für etwa 1500 Beschäftigte bieten.   mehr ...

Arbeitsmarkt - Nürnberg:Zahl der Arbeitslosen in Bayern sinkt auf 200 500

Dank der saisonüblichen Herbstbelebung ist die Zahl der Jobsucher in Bayern weiter gesunken. Im Oktober waren rund 200 500 Menschen ohne Arbeit. Das sind knapp 9000 oder 4,3 Prozent weniger als im September, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent:

Im Vergleich zum Vorjahr allerdings stieg die Arbeitslosigkeit deutlich stärker an als in den Vormonaten. Insgesamt waren 4720 Menschen oder 2,4 Prozent mehr arbeitslos gemeldet als im Oktober 2018. Die Quote hatte damals 2,6 Prozent betragen.   mehr ...

Fachkräftemangel droht die bayerische Wirtschaft auszubremsen

- Die Zahl der Jobsucher in Bayern ist im Juni weiter gesunken, auf knapp 198 000 Personen.

- Die Schattenseite: 131 305 Stellen sind derzeit laut Arbeitsmarktbericht unbesetzt, 11,2 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

- Politik, Wirtschaft und Jobcenter versuchen, mit vielen Einzelmaßnahmen gegenzusteuern.   mehr ...

 


Verkehr Region

Der Hauptbahnhof ist weg - und entsteht neu

Die Schalterhalle des Münchner Bahnhofs ist abgerissen. Warum macht die Bahn das und was baut sie dort? Die Antworten auf die wichtigsten Fragen:

München nimmt Abschied vom Hauptbahnhof: Im Mai 2019 wurde die Schalterhalle gesperrt und seitdem Stück für Stück abgerissen. Inzwischen findet sich dort nur noch ein großes, etwas unebenes Feld. Das im Jahr 1953 eröffnete und 1960 endgültig fertiggestellte Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs muss einer riesigen Grube für den Bau der zweiten S-Bahn-Stammstrecke weichen. Diese Baustelle bringt einige Einschränkungen mit sich - ein Überblick darüber, wie es nun weitergeht.   mehr ...

Nach Eröffnung der Isental-Autobahn - "Das Fenster können wir jetzt nicht mehr aufmachen"

Viele Pendler haben sehnsüchtig auf die Eröffnung der neuen Trasse gewartet. Die Anwohner sind dagegen geschockt vom Dauerlärm im einst stillen Isental. Doch der Krach ist nur das eine:

Eigentlich ist ja in Zeiten des Klimawandels der Umstieg vom Auto auf die Bahn das Gebot der Stunde. Auf der viel frequentierten Strecke von Mühldorf nach München aber könnte die Bahn bald das Nachsehen haben. Am Freitagfrüh herrschte jedenfalls in den Zügen der Südostbayernbahn gähnende Leere, was natürlich auch dem Brückentag geschuldet war.   mehr ...

Alkohol, Handy, rote Ampeln - Fahrer von E-Scootern gehen Polizei reihenweise ins Netz

Ein großangelegter Aktionstag am Donnerstag hat gezeigt: Bei E-Scootern wissen die meisten Nutzer noch nicht, dass es sich bei den Modellen von Tier und Co. laut Gesetz um Kraftfahrzeuge handelt. Dementsprechend gelten auch hier nicht nur die Regeln der Straßenverkehrsordnung, sondern auch die Promillegrenzen. Insgesamt wurden am Donnerstag 123 E-Scooter von der Polizei kontrolliert. Die ernüchternde Bilanz: Fahrer nutzen reihenweise ihr Handy, fuhren nicht auf dem Radweg und missachteten rote Ampeln. Insgesamt gab es mehr als zwei Dutzend Verstöße.   mehr ...


Energiepolitik Bayern

Bürger sollen an Planungen beteiligt werden - Neue Details: So viele Windräder sollen im Hofoldinger Forst entstehen

Der Hofoldinger Forst soll nun doch noch zum Windkraft-Standort werden. Die Landkreise München und Miesbach haben dazu jetzt neue Infos bekannt gegeben: 

Nachdem bekannt wurde, dass die Bayerische Staatsregierung 100 neue Windkraftanlagen in den Staatsforsten errichten lassen will, ist auch der Hofoldinger Fortst als Windkraft-Standort wieder in den Fokus gerückt (wir berichteten). Das bestätigen nun auch die Landkreise München und Miesbach in einer gemeinsamen Presseerklärung. Von einem Windpark mit vier Windrädern in unmittelbarer Nähe der Autobahn A8 ist hier die Rede. Dafür will die ARGE „Windenergie Hofoldinger Forst“ ihre Planungen intensivieren und hierfür einen Standortsicherungsvertrag mit den Staatsforsten anstreben.   mehr ...

Regierungsbildung in München - Bayern will Energiewende im Bund voranbringen

Der Freistaat ist bislang nicht als Antreiber der Energiewende in Deutschland aufgefallen. Das soll sich nun mit Beteiligung der Freien Wähler an der Regierung ändern, glaubt man dem Koalitionsvertrag. Allerdings hat es der neue Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger nicht geschafft, die umstrittene 10‑H-Abstandsregelung für Windräder in Bayern zu kippen.   mehr ...

Fast keine neuen Windkraftanlagen mehr in Bayern

Die Staatsregierung bremst den Bau von Windkraftanlagen mit Hilfe der sogenannten 10H-Regelung: Danach dürfen Windräder nur noch im Abstand von mindestens zwei Kilometern zu Wohnhäusern errichtet werden. Mit dramatischen Folgen, wie eine parlamentarische Anfrage der SPD-Landtagsfraktion zeigt.   mehr ...