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Politik Bayern

Inzidenz - München zieht erneut die Notbremse

Die Stadt liegt an drei aufeinanderfolgenden Tagen über dem maßgeblichen Inzidenzwert von 100 - trotz einer Datenpanne am Wochenende. Von Mittwoch an gelten strengere Corona-Regeln, unter anderem eine nächtliche Ausgangssperre:

Ein bisschen öffnen, dann wieder bremsen: Das Wechselspiel, in dem sich München seit einiger Zeit befindet, geht weiter. Am Mittwoch zieht die Stadt nun wieder die Notbremse. Seit Längerem ist es nicht mehr ganz einfach, auf dem Laufenden zu sein, welche Regeln gerade überhaupt gelten - so oft ändern sie sich, auf Grundlage der Vorgaben vom Freistaat. Zuletzt hatte eine Datenpanne zwischen dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und dem Robert-Koch-Institut (RKI) zusätzliche Verwirrung hervorgerufen.   mehr ...

Söder - Geplante Öffnungen werden um zwei Wochen verschoben

  • Angesichts der hohen Infektionszahlen verschiebt die Staatsregierung mögliche Corona-Lockerungen und den Start der Modellprojekte für weitere Öffnungsschritte um mindestens zwei Wochen bis zum 26. April.
  • Nach den Osterferien gilt in Bayern eine generelle Corona-Testpflicht an den Schulen.
  • Der Freistaat will einen Vorvertrag mit einer Firma in Illertissen für den Bezug des russischen Impfstoffs Sputnik V abschließen.
  • Für Bau- und Gartenmärkte, Gärtnereien, Blumenläden und Buchhandlungen gelten künftig die gleichen Regeln wie für alle anderen Einzelhandelsgeschäfte abseits des täglichen Bedarfs.   mehr ...

Coronavirus-Newsblog für Bayern - Corona hat Sterbezahlen phasenweise deutlich in die Höhe getrieben

 


München / Region

Die Stadt der zwei Türme

Die geplanten 155 Meter hohen Zwillingstürme von Herzog/de Meuron würden die Silhouette Münchens verändern - und haben das Bauprojekt an der Paketposthalle zum vermutlich umstrittensten der Stadt gemacht:

Erstmals zeigen nun 3-D-Simulationen, wie sichtbar die Türme von verschiedenen Punkten in der Stadt aus zu sehen wären. Ein Rundgang durch ein neues München.   mehr ...

Hochhaus-Debatte - "Städtebauliche Parasiten" oder eine Chance für München?

Mitten in der Stadt sind zwei 155-Meter-Hochhäuser geplant. Gebäude mit einer solchen Höhe waren bislang tabu. Das Vorhaben stößt deshalb auf leidenschaftlichen Widerstand. Worüber gestritten wird.   mehr ...

Oktoberfest 2020 - Wiesnwirte ziehen wegen Corona-Verlusten vor Gericht

Eine Versicherung von gleich sieben Zelten weigert sich zu zahlen - angeblich mit einer verblüffenden Begründung: Das Oktoberfest sei gar nicht abgesagt worden.   mehr ...

 
 

Arbeitsmarkt Bayern

Nürnberg - 4,2 Prozent Arbeitslose in Bayern: Höchster Stand seit 2015

Die Arbeitslosigkeit in Bayern ist zu Jahresbeginn auf den höchsten Stand seit sechs Jahren gestiegen. Insgesamt 316 791 Menschen waren im Januar arbeitslos gemeldet. Das entsprach einer Quote von 4,2 Prozent, 0,6 Prozentpunkte mehr als im Dezember, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Freitag in Nürnberg mitteilte. Eine höhere Arbeitslosenquote gab es in Bayern mit 4,3 Prozent zuletzt im Januar 2015. Der derzeitige Anstieg ist nach Einschätzung der Arbeitsagentur aber vor allem saisonal bedingt, da die Arbeitslosenzahlen im Winter traditionell etwas höher sind.   mehr ...

Saisonbedingt mehr Arbeitslose in Bayern - Lockdown spürbar

Im Dezember waren 275 067 Menschen ohne Job gemeldet und damit 4385 mehr als im November, wie die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg am Dienstag mitteilte. Die Arbeitslosenquote liegt mit 3,6 Prozent auf Vormonatsniveau - und damit bundesweit nach wie vor am niedrigsten.   mehr ...

Platz für 1500 Beschäftigte - Apple plant neuen Standort in München

  • 300 Ingenieure aus 40 Ländern arbeiten bereits im "Bavarian Design Center" in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofs.
  • Jetzt sollen es mehr werden, viel mehr: Apple folgt Google und baut seinen Standort in der Stadt deutlich aus.
  • Das Bürogebäude "Karl", das derzeit auf dem ehemaligen Mahag-Gelände an der Karlstraße gebaut wird, könnte nach seiner für 2021 geplanten Fertigstellung Platz für etwa 1500 Beschäftigte bieten.   mehr ...

 


Verkehr Region

Corona-Krise - Flughafen München schließt das Terminal 1

Weil die Zahl der Flüge wieder massiv abgenommen hat, werden die Passagiere nur noch im Terminal 2 abgefertigt - auf unbestimmte Zeit:

Der Münchner Flughafen richtet sich auf stille Monate ein - und schließt daher am 1. Dezember erneut sein Terminal 1. Angesichts der nach einem kurzen Sommerhoch wieder stark gesunkenen Passagierzahlen reicht das für jährlich rund 25 Millionen Fluggäste ausgelegte Terminal 2 locker aus, um den gesamten Verkehr abzuwickeln. Fluggesellschaften wie Air France, Alitalia, British Airways oder Emirates ziehen daher vorübergehend vom westlichen in den östlichen Teil des Flughafens um. Für wie lange, ist unklar - die Betreibergesellschaft FMG wagt derzeit keine Prognose fürs Frühjahr. Terminal 2 ist normalerweise der Lufthansa und ihren Partnergesellschaften des Luftfahrtbündnisses Star Alliance vorbehalten. Es verfügt auch noch über ein Satellitenterminal auf dem östlichen Vorfeld, das aber bereits seit Monaten mangels Nachfrage geschlossen ist.   mehr ...

ÖPNV - So könnte die S-Bahn besser werden

Eine Initiative präsentiert Vorschläge, wie die S-Bahn pünktlicher und zuverlässiger werden kann. Denn die zweite Stammstrecke wird frühestens in acht Jahren für Entlastung sorgen können.   mehr ...

Sechs Euro am Tag - Studie zu einer City-Maut für München wirft Fragen auf

Erfolgreich bei der Stauvermeidung ist eine City-Maut in London, Stockholm oder Singapur. Eine Studie zeigt mögliche Vorteile auch für München.   mehr ...

 


Flughafen München

Zwei Startbahnen reichen

Ministerpräsident Markus Söder stoppt die Pläne für den Bau einer dritten Start- und Landebahn am Münchner Flughafen. Deren Gegner freuen sich allerdings nur verhalten: Denn das "Milliardengrab" sei noch nicht komplett verhindert:

Wegen der immensen Einbrüche im Luftverkehr hat die Münchner Flughafengesellschaft FMG vergangene Woche angekündigt, Stellen abzubauen. Jetzt hat sich auch das Thema dritte Startbahn offenbar für längere Zeit erledigt. Am Mittwoch kündigte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bei der CSU-Fraktionsklausur an, in seiner Amtszeit werde die vermutlich bis zu zwei Milliarden Euro teure Piste nicht gebaut. Da Söder nicht mehr als zehn Jahre Regierungschef sein will, gilt das wohl bis 2028 - außer er gibt das Amt schon früher ab.   mehr ...

Flughafen München kündigt Stellenabbau an

Die Zahl der Passagiere bricht um zwei Drittel ein. Um Kosten zu sparen, werden Stellen "in allen Funktionen und Ebenen" gestrichen - wie viele es sind, ist noch unklar.   mehr ...

Rekord mit Dämpfer


Immobilien / Wohnen in Bayern 

Mietrecht in Bayern - Richter kippen "Mietenstopp"-Volksbegehren

Die Gesetzesinitiative, die für sechs Jahre Mieterhöhungen in teuren Gegenden verbieten wollte, ist unzulässig - das hat der Bayerische Verfassungsgerichtshof entschieden. Für das Thema sei der Bund zuständig:

Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat das Volksbegehren "Sechs Jahre Mietenstopp" für unzulässig erklärt. In ihrem am Donnerstag verkündeten Urteil schlossen sich die Richter der Rechtsauffassung des bayerischen Innenministeriums an: Dort war das Volksbegehren nicht zugelassen worden, weil das Land nach Meinung des Ministeriums in diesem Bereich keine Befugnis habe, Gesetze zu erlassen. Vertragsrecht, auch das der Mietverträge, sei im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt, und das sei Bundesrecht. Auch die Verfassungsrichter argumentierten nun, dass der Bund durch Regelungen wie die zur Mietpreisbremse bereits von der Möglichkeit Gebrauch gemacht habe, in diesem Bereich Gesetze zu erlassen. Somit dürfe das Land hier nicht mehr aktiv werden.   mehr ...

Immobilien in München - Teure Aussichten auf dem ehemaligen Paulaner-Gelände

Bis zu 27 000 Euro pro Quadratmeter kosten die Wohnungen, die im "Hoch der Isar" gebaut werden. Ein Gespräch mit dem Investor Stefan Spilker und dem Architekten Holger Meyer über Nachfrage in Zeiten der Krise und wofür es heute einen Concierge braucht.   mehr ...

Mietpreise - Die Münchner bangen um ihre Wohnungen

Gentrifizierung, Aufwertung, Mieterhöhung: Die Wohnangst in München hat längst auch diejenigen erfasst, die eigentlich eine Wohnung haben. Die Stadt darf diesen Irrsinn nicht akzeptieren.   mehr ...


Regionalsport

TSV 1860 München - Für ganz oben reicht es nicht

Der TSV 1860 war wochenlang zufrieden. Mit dem 1:2 gegen Bayern II verschwindet nun nicht nur die Chance auf den Aufstieg in die zweite Liga, sondern auch der Nimbus von Trainer Köllner:

Die Szene an sich war natürlich auch schon ein bisschen beispielhaft dafür, warum die Sechziger allerhöchstwahrscheinlich nicht aufsteigen werden in die zweite Fußball-Bundesliga: Dennis Erdmann verliert das Laufduell gegen Wooyeong Jeong, dieser windet sich um Erdmann herum, legt quer, Phillipp Steinhart kommt einen Schritt zu spät gegen Kwasi Wriedt, und der tunnelt dann auch noch Aaron Berzel, der auf der Torlinie steht. Noch beispielhafter aber für das, was den Sechzigern fehlt, um aufzusteigen, war der Zeitpunkt: Es lief die Nachspielzeit der ersten Hälfte. Ein paar Sekunden länger, und die Sechziger wären mit einer Führung in eine ganz andere zweite Hälfte gestartet. Womöglich in eine, die es ihnen erlaubt hätte, abwartender zu spielen, ihre Kräfte besser einzuteilen.   mehr ...

Drittligist 1860 München - Löwen in Aufstiegsgefahr

Der TSV 1860 München ist nach einer Siegesserie an die Spitzengruppe der Dritten Liga herangerückt. Also alles bestens beim Skandalverein? Keineswegs: Gerade ein Aufstieg brächte neue Probleme.    mehr ...

Löwen-Geschäftsführer Scharold - "1860 ist nach wie vor ein krankes Unternehmen"

Michael Scharold, Geschäftsführer des TSV 1860 München, über eine mögliche Zukunft des Klubs und die Zusammenarbeit mit Investor Hasan Ismaik.   mehr ...

 

Weiteres TZ: "Ein Meilenstein gesetzt“ - 1860 und Ismaik erzielen Einigung: Frisches Geld für Profi-Kader, U21 bleibt."

SZ: "Aufstieg in die 3. Liga - 1860 München hat wieder neue Helden."

SZ: "Regionalliga-Meister 1860 München - 8000 Semmeln für das "Spiel des Lebens"."

SZ: "1860 München - Neun Neue für Ismaik."

SZ: "Regionalliga - FC Bayern II beendet das blau-weiße Sommermärchen."

Zeit: "TSV 1860 München - Hurra, wir sind abgestiegen."

Kicker: "Trainingsgelände nach zwei Jahren Bauzeit bezogen - FC Bayern nimmt neuen Campus in Betrieb."

SZ: "1860 München wählt die Scheidung von Hasan Ismaik."

SZ: "TSV1860 München -Gierig wie halbverhungerte Hyänen."

SZ: "Ticketpreise - 1860 in der Regionalliga teurer als der FC Bayern."

SZ: "Einigung mit Ismaik - TSV 1860 München findet Kompromiss im Rosenkrieg."

SZ: "Mietvertrag aufgelöst - 1860 zieht aus der Fröttmaninger Arena aus."

SZ: "Milliardär will den TSV 1860 München retten."

TZ: "1860-Insolvenz vorerst abgewehrt - Sieben Verträge unterschrieben."

Spiegel: "1860 München - Junge Löwen starten in Regionalliga."

SZ: "Irrsinnig teure Sünden plagen 1860 München."

Spiegel: "Regionalliga - 1860 will ins Grünwalder Stadion umziehen."

Spiegel: "1860 München - Ismaik kritisiert Wahl von Geschäftsführer Fauser."

SZ: "Noch im Todeskampf windet sich 1860 mit viel Lärm."

Zeit: "TSV 1860 München: Ismaik will gegen 50+1-Regel klagen."

SZ: "1860 München wird vom Investor versenkt."

SZ: "DFL erteilt Ismaik klare Absage."

SZ:" TSV 1860 München - Fünf Abstiege."


Energiepolitik Bayern

Bürger sollen an Planungen beteiligt werden - Neue Details: So viele Windräder sollen im Hofoldinger Forst entstehen

Der Hofoldinger Forst soll nun doch noch zum Windkraft-Standort werden. Die Landkreise München und Miesbach haben dazu jetzt neue Infos bekannt gegeben: 

Nachdem bekannt wurde, dass die Bayerische Staatsregierung 100 neue Windkraftanlagen in den Staatsforsten errichten lassen will, ist auch der Hofoldinger Fortst als Windkraft-Standort wieder in den Fokus gerückt (wir berichteten). Das bestätigen nun auch die Landkreise München und Miesbach in einer gemeinsamen Presseerklärung. Von einem Windpark mit vier Windrädern in unmittelbarer Nähe der Autobahn A8 ist hier die Rede. Dafür will die ARGE „Windenergie Hofoldinger Forst“ ihre Planungen intensivieren und hierfür einen Standortsicherungsvertrag mit den Staatsforsten anstreben.   mehr ...

Regierungsbildung in München - Bayern will Energiewende im Bund voranbringen

Der Freistaat ist bislang nicht als Antreiber der Energiewende in Deutschland aufgefallen. Das soll sich nun mit Beteiligung der Freien Wähler an der Regierung ändern, glaubt man dem Koalitionsvertrag. Allerdings hat es der neue Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger nicht geschafft, die umstrittene 10‑H-Abstandsregelung für Windräder in Bayern zu kippen.   mehr ...

Fast keine neuen Windkraftanlagen mehr in Bayern

Die Staatsregierung bremst den Bau von Windkraftanlagen mit Hilfe der sogenannten 10H-Regelung: Danach dürfen Windräder nur noch im Abstand von mindestens zwei Kilometern zu Wohnhäusern errichtet werden. Mit dramatischen Folgen, wie eine parlamentarische Anfrage der SPD-Landtagsfraktion zeigt.   mehr ...