Migration / Bevölkerung

Flüchtlinge - Arbeitgeberchef lobt Erfolg bei Integration

Die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt läuft besser als erwartet, sagt BDA-Präsident Kramer. Mit dem Satz "Wir schaffen das" habe Merkel recht behalten:

Die Integration der Flüchtlinge in Deutschland läuft nach Ansicht von Ingo Kramer deutlich erfolgreicher als angenommen. "Von mehr als einer Million Menschen, die vor allem seit 2015 nach Deutschland gekommen sind, haben heute bald 400.000 einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz", sagte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) der Augsburger Allgemeinen.   mehr ...

OECD-Studie - Überdurchschnittliche viele Migranten im Niedriglohnsektor beschäftigt

Zuwanderer übernehmen in Deutschland 40 Prozent der Jobs für gering Qualifizierte – mehr als im internationalen Vergleich. Dabei sind sie häufig überqualifiziert.   mehr ...

Ausländerzentralregister - 1,7 Millionen Menschen suchten 2017 Schutz in Deutschland

Die Zahl der Schutzsuchenden ist im vergangenen Jahr gestiegen. Dazu gehören Menschen, die Asyl beantragt haben, solche, die geduldet werden sowie anerkannte Flüchtlinge.   mehr ...

 


Gesellschaft

Intersexualität - Bundestag stimmt für drittes Geschlecht im Geburtenregister

Menschen, deren Körper weibliche wie männliche Merkmale aufweisen, können ihr Geschlecht künftig als „divers“ registrieren lassen. Dies gilt auch, wenn nach der Geburt zunächst ein falsches Geschlecht angegeben wurde:

Als drittes Geschlecht kann künftig „ divers“ in das Geburtenregister eingetragen werden. Eine entsprechende Gesetzesänderung wurde am Donnerstagabend mehrheitlich im Bundestag beschlossen. Bisher gibt es die Möglichkeiten, „weiblich“, „männlich“, und „ohne Angaben“ zu wählen. Die Neuerung zielt auf intersexuelle Menschen, deren Körper weibliche und männliche Merkmale aufweisen.   mehr ...

EU-Studie zu Antisemitismus - Jeder dritte Jude denkt über Wegzug aus Europa nach

Die EU hat mehr als 16.000 Juden über ihre Erfahrungen mit Antisemitismus befragt. Das Ergebnis ist ernüchternd. Als Schuldige machen sie verschiedene Gruppen aus:

Das Ergebnis der Studie ist bedrückend: Die Feindseligkeit gegenüber Juden wächst. 89 Prozent geben an, dass Antisemitismus in ihrem jeweiligen Land in den vergangenen fünf Jahren zugenommen habe. 85 Prozent nennen Antisemitismus das größte soziale oder politische Problem, mit dem sie sich konfrontiert sehen.   mehr ...

100 Jahre Frauenwahlrecht - „Rechte statt Wohlfahrt“

Am 12. November 1918 verkündete der Rat der Volksbeauftragten das Wahlrecht für Frauen. Dem voraus ging eine Bewegung, deren Mitglieder sich untereinander nicht immer einig waren.   mehr ...

 
 
Der Freitag: "Entfremdung - Alle gegen sich selbst: Der Neoliberalismus macht einsam und krank."

Kapitalismus / Ungleichheit / Reichtum

In Zeiten von zunehmender Globalisierung sowie Finanz- und Schuldenkrise hat sich unsere Welt entscheidend verändert. Wie u.a. Thomas Piketty in seinem Buch "Das Kapital im 21. Jahrhundert" verdeutlicht hat, konzentriert sich der Reichtum immer mehr auf eine kleine "Elite". Die Mittelschicht schrumpft immer weiter und die Abgehängten verdeutlichen ihre Unzufriedenheit, indem sie ihren Protest via rechte Populisten artikulieren (siehe Frankreich, Niederlande, Österreich und auch Deutschland).

Wann werden sich die sogenannten Eliten auf ein altes Sprichwort der Indianer besinnen, dass man Geld nicht essen kann? Und wann werden sie merken, dass eine Explosion der Unzufriedenheit nur noch eine Frage der Zeit sein könnte?

 

Armutsbericht 2018: Paritätischer korrigiert falsche Bilder der Armut und fordert neue Armutspolitik

Ein Drittel der erwachsenen Armen in Deutschland ist erwerbstätig, jede*r vierte arme Erwachsene ist in Rente oder Pension und nur ein Fünftel ist arbeitslos, so nur einer der vielen brisanten Befunde des aktuellen Armutsberichts des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Der Verband, für den die Paritätische Forschungsstelle mit Daten des Sozio-oekonomischen Panels (DIW) gerechnet hat, legt mit dem Bericht eine aktuelle Bestandsaufnahme der Armut in Deutschland vor. Ein Novum ist, dass der Bericht unter anderem erstmals der Frage nachgeht, wer die rund 13,7 Millionen Menschen, die in Deutschland in Armut leben, faktisch sind. Er räumt dabei mit diversen Klischees und Vorurteilen auf. So trifft offenbar auch die gängige Formel, Bildung allein schütze vor Armut, nicht zu: Wie die Analyse des Paritätischen zeigt, weisen fast drei Viertel der ab 25-jährigen Armen ein mittleres oder sogar hohes Qualifikationsniveau auf.   mehr ...

Datenreport 2018 - Weshalb Kinderarmut oft von Herkunft abhängt

Die Wirtschaft in Deutschland floriert, doch jedes sechste Kind ist von Armut bedroht. Das zeigt der Datenreport 2018. Besonders betroffen: Kinder mit Migrationshintergrund.   mehr ...

Mit #unten machen Menschen auf Armut & Ausgrenzung in Deutschland aufmerksam

Wie sieht es #unten aus? „Unten ist der Gegensatz von oben. Arm zu sein, heißt oftmals Scham, Ohnmacht und Ausgrenzung. Es ist wichtig, wenn unter dem Hashtag jetzt die sprechen, die nicht nur wissen, wie Armut geschrieben wird, sondern sie selbst erfahren haben.“ schreibt Katja Kipping auf Twitter. Wer wenig Geld hat, wird oftmals mit Ahnungslosigkeit oder Vorurteilen konfrontiert. „Du hast kein Geld? Geh‘ doch arbeiten!“ wird einer Realität, in der fast jeder Zehnte Erwerbstätige unter der Armutsgrenze lebt, absurd.   mehr ...

 


Renten / Pensionen

Gescheitert - Dreißig Jahre Abwegigkeit

Akteure wie Blackrock profitieren vom Rückbau der öffentlichen Altersvorsorge. Nun stellt eine UN-Studie klar: Die Rentenprivatisierung ist ein weltweites Debakel:

Seit rund drei Jahrzehnten wird rund um den Globus unter Hinweis auf die demografische Entwicklung Stimmung gegen öffentliche umlagefinanzierte Rentensysteme und für mehr private und betriebliche kapitalgedeckte Vorsorge gemacht. Neben der Finanzindustrie spielt dabei die Weltbank eine zentrale Rolle.

Aber auch die OECD und die EU-Kommission lassen kaum eine Möglichkeit aus, um – angesichts der absehbaren Bevölkerungsalterung und der daher angeblich drohenden Unfinanzierbarkeit öffentlicher Rentensysteme – Reformen in diese Richtung und zu Gunsten von Akteuren wie Blackrock zu pushen (der Freitag 28/2018). Nicht mehr die Sicherstellung angemessener Alterseinkommen, sondern die möglichst weitgehende Beschränkung oder gar Senkung der öffentlichen Rentenausgaben wurde zur zentralen Zielsetzung – trotz des erwarteten massiven Anstiegs der Zahl der (dann) Älteren. Umgedeutet wird das dann als „finanzielle Nachhaltigkeit“.   mehr ...

Sozialstaat - Bundesrat beschließt Rentenreform

Der Bundesrat hat den Neuerungen des Rentenpakets zugestimmt. Es gibt neue Grenzen für Rentenniveau und Beitragssatz, mehr Geld für Mütter und Erwerbsgeminderte, Entlastungen für Geringverdienerr.   mehr ...

Belastung im Alter - Bei diesen Rentnern werden Steuern fällig

Der Ruhestand kann eine schöne Sache sein. Stichworte: Ausschlafen, Reisen, Enkel. Wenn da nur nicht das Finanzamt wäre. Denn immer mehr Rentner müssen eine Steuererklärung abgeben. Wen es nun trifft und was es zu beachten gibt, lesen Sie hier.   mehr ...

 

Bundeszentrale für politische Bildung: "Entwicklung des Standardrentenniveaus (RV)."
Der Freitag: "Rentenpolitik - Kein Mut zum Systemwechsel: Die SPD hat ihr Rentenkonzept vorgestellt. An den Grundfesten der Altersvorsorge in Deutschland rüttelt das nicht."

Religion / Kirchen

Islamkonferenz - Seehofer sucht die Versöhnung mit den Muslimen

  • Innenminister Seehofer gibt sich zu Beginn der Islamkonferenz versöhnlich. Er weicht allerdings nicht von seiner Aussage ab, dass der Islam nicht zu Deutschland gehöre.
  • Statt zuzulassen, dass Länder wie die Türkei Imame in deutsche Moscheegemeinden entsenden, sollten ausgebildete Geistliche das Wort führen, fordert Seehofer.
  • Auch finanziell sollen die Gemeinden unabhängiger vom Ausland werden:

Es soll jetzt wieder Frieden einkehren zwischen dem Minister und den Muslimen im Land, irgendwie. Ein Dialog ist erwünscht, offen und ehrlich, und es ist auch viel vom Miteinander der Kulturen die Rede. Nur - wie bewerkstelligt das einer wie Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), der gleich am Anfang seiner Amtszeit den Islam aus Deutschland hinausdefinierte? "Muslime gehören zu Deutschland", sagt er am Mittwoch. Und dann schickt er noch in aller Freundlichkeit das eine oder andere Aber hinterher.   mehr ...

Konfession der Angestellten - Bundesarbeitsgericht zwingt Kirchen zur Öffnung

Die Kirche ist zu weit gegangen: Einen Bericht zur Antirassismus-Konvention kann auch eine Konfessionslose erarbeiten. Das hat das Bundesarbeitsgericht in Erfurt entschieden. Die höchsten deutschen Arbeitsrichter schränken damit das Selbstbestimmungsrecht der Kirchen ein und weichen von der bisherigen Rechtsprechung in dieser Frage ab.   mehr ...

Katholische Bischöfe - Maßnahmenpaket gegen Missbrauch beschlossen

Künftig soll es unabhängige Anlaufstellen für Opfer von sexuellem Missbrauch geben, heißt es in einer Erklärung der deutschen Bischöfe. Kardinal Marx fordert derweil tabulose Aufklärung.   mehr ...

 
 

Sozialstaat / Hartz IV

Was stimmt nicht mehr mit der Sozialstruktur in unserem Land?

Die Sozialausgaben steigen; gleichzeitig steigt aber auch die Armut oder Armutsgefährdung. Immer mehr Menschen - nicht nur Hartz IV-Empfänger - sind mit ihrem Einkommen kaum mehr in der Lage, ihren Lebensunterhalt würdig zu bestreiten. Es gäbe viel zu tun; ist die Politik aber dazu in der Lage - und willens - daran etwas zu ändern?

Hartz-IV-Reform - 40 Jahre lang Mindestlohn sichern nicht die Rente

Die Hartz-IV-Debatte trifft nicht den Kern des Problems unserer Sozialsysteme. Niedriglöhner verdienen heute kaum mehr als Hartz IV-Empfänger. Das ist das Problem.   mehr ...

Der Bundestagsfraktionschef der Linken, Dietmar Bartsch, hat die Spitzen von SPD und Grünen zu gemeinsamen Beratungen über Alternativen zum Hartz-IV-System aufgerufen. Diejenigen, „für die der Sozialstaat nicht eine zu tragende Last, sondern ein Grundpfeiler unserer Demokratie und Gesellschaft ist“, müssten an einem Strang ziehen und diesen Grundpfeiler einer Generalüberholung unterziehen, schreibt Bartsch in einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Text.   mehr ...
 
SPD-Chefin Andrea Nahles hat ihre Vorstellungen für eine Ablösung des Hartz-IV-Systems konkretisiert. "Die neue Grundsicherung muss ein Bürgergeld sein", schreibt sie in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Die Leistungen müssten klar und auskömmlich sein, Sanktionen müssten weitgehend entfallen. Das stärke den sozialen Zusammenhalt im Land.   mehr ...

Die Grünen - Robert Habeck will Hartz IV ersetzen

Grundsicherung ohne Arbeitszwang und Sanktionen: Der Grünen-Chef entwirft in einem internen Papier, das ZEIT ONLINE vorliegt, ein neues staatliches Garantiesystem.   mehr ...

 



Verschwörungstheorien

Dirk Müller - "Mr. Dax" und das Geschäft mit der Angst

In der Welt der Börse war lange kein anderer so präsent wie Dirk Müller. Heute vertritt er immer extremere Thesen - und lebt bestens davon:

Müller hasst es, wenn man ihn einen Verschwörungstheoretiker nennt. Er bemüht sich aber auch nicht, den Ruf aus der Welt zu schaffen. Im Gegenteil, er hat schon wieder nachgelegt. "Machtbeben" heißt sein neues Buch, mit dem er zwischenzeitlich auf Platz zwei der Bestsellerliste geklettert ist, geschlagen nur von Thilo Sarrazin. Auf den hinteren Seiten finden sich Börsentipps, die für Anleger interessant sein können. Doch im Rest des Buchs wimmelt es vor steilen Thesen zum Weltgeschehen.   mehr ...

Paul Nolte im Gespräch - "Wir haben Verschwörungstheorien zu lange wuchern lassen"

Ein Weltbild des permanenten Betrogenwerdens hat sich in die Gesellschaft hineingefressen, sagt der Berliner Historiker Paul Nolte. Ein Gespräch über den Nährboden des Populismus, Dobrindts "konservative Revolution" und den neu-alten Antifeminismus.   mehr ...

Reichsbürger - „Und dann hat der Abgrund mich freundlich hereingebeten und mir eine Tasse Kaffee angeboten…“

Tobias Ginsburg reiste mehrere Monate auf den Spuren der Reichsbürger-Bewegung quer durch Deutschland. Von Königreichen über völkische Siedlungsplanungen in Russland bis zu Jürgen Elsässer traf er dabei auf eine weitverzweigte Szene. Seine Erfahrungen hat er nun in einem Buch zusammengefasst.   mehr ...

 
 
ARD-Mediathek:  "Wenn Verschwörungstheoretiker sich radikalisieren [Video 08:09] "

Gesundheit

Krankenkasse - Das ändert sich bei der Darmkrebs-Früherkennung

Wer 50 oder älter ist, wird in Deutschland künftig zum Darmkrebs-Screening eingeladen. Zur Wahl stehen verschiedene Methoden der Früherkennung, die Angebote unterscheiden sich für Männer und Frauen:

Versicherte werden künftig regelmäßig ab dem 50. Lebensjahr schriftlich zur Darmkrebs-Früherkennung eingeladen. Das sieht ein Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken vor.

Zur Früherkennung von Darmkrebs können die Versicherten wie bisher Tests auf nicht sichtbares Blut im Stuhl und Darmspiegelungen in Anspruch nehmen.   mehr ...

Mehrheit befürwortet Organspendepflicht

Einen Organspendeausweis auszufüllen dauert weniger als eine Minute, trotzdem fehlen in Deutschland derzeit mehr als 10.000 Spenderorgane - mutmaßlich unter anderem auch deshalb, weil viele Menschen schlicht zu träge sind, sich um einen Organspendeausweis zu kümmern. Eine repräsentative Umfrage der Krankenkasse Barmer, über die die "Rheinische Post" berichtet, zeigt nun, dass eine Mehrheit der deutschen Krankenversicherten für eine generelle Organspendepflicht ist. 58 Prozent sprechen sich dafür aus, dass Organe im Todesfall automatisch gespendet werden sollen, sofern der Tote dem nicht zu Lebzeiten aktiv widersprochen hat.   mehr ...

Warum der Chef von Philip Morris am liebsten täglich Weltnichtrauchertag hätte

Rauchen ist die häufigste vermeidbare Todesursache. Auch Tabakkonzerne können sich dieser Realität nicht mehr entziehen und suchen nach Alternativen zur Zigarette. Besonders entschlossen kämpft der Chef von Philip Morris gegen sein eigenes Produkt.   mehr ...
 
 
 
Frankfurter Rundschau: "Altenpflege - Vom Wert der Pflege."

Grundeinkommen / BGE

Eine gute Idee in Zeiten des Wegfalls von Arbeitsplätzen durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz? Oder nur ein Dummie, damit sich Staat und Wirtschaft aus der Verantwortung für die Gesellschaft zurückziehen können?

Darüber kann man trefflich kontrovers diskutieren - und der Diskurs ist sicherlich erst im Entstehen. Politik und Wirtschaft sind sich nicht einig, wohin der Weg führen wird (und muss) ...

 

 
Ein Jahr lang soll im Zürcher 1300-Seelen-Dorf jeder, der will, ein «bedingungsloses Einkommen» erhalten. In der Schweiz wäre es das erste Experiment dieser Art:
 
Rheinau, das idyllische 1300-Seelen-Dorf an einer Doppelschlaufe des Rheins, war bisher vor allem bekannt für seine Klosterinsel. Jetzt soll die Gemeinde Schauplatz eines aufsehenerregenden Pilotversuchs werden: 2019 soll jeder Einwohner monatlich ein Einkommen erhalten, ein ganzes Jahr lang, «bedingungslos». Das Geld dafür soll nicht über Steuern, sondern über ein Crowdfunding oder eine Stiftung eingespielt werden.   mehr ...

Geld ohne Gegenleistung - Warum Deutschland falsch über das Grundeinkommen redet

Wer die Idee einer Grundsicherung mehrheitsfähig machen will, muss auch das Lager der Gegner überzeugen. Der Begriff "bedingungsloses Grundeinkommen" schadet dabei enorm.   mehr ...

DGB und IG Metall - Bedingungsloses Grundeinkommen? Nicht mit den Gewerkschaften

Zum Tag der Arbeit haben sich die Gewerkschaften gegen ein Grundeinkommen für alle ausgesprochen. Warum lehnt ausgerechnet die Arbeitnehmerlobby die Sozialleistung ab?    mehr ...
 
 

Le Monde diplomatique: "Gründe für ein Grundeinkommen."
Bundeszentrale für politische Bildung: "Das Silicon Valley fordert ein Grundeinkommen - gut so!"

Tod / Sterbehilfe

Wenn wir sterben, zündet ein Feuerwerk

Beim Sterben verändert sich unser Körper, die Atmung, der Blutkreislauf, das Bewusstsein. Wir erklären, wie genau. Denn den Tod zu kennen, kann Ängste nehmen:

Wie gehen Menschen damit um, dass alle sterben müssen? Wir fragen in der Serie "Der Tod ist groß"  nach der Rolle des Sterbens im Leben und in der Gesellschaft.

Wann fängt es an? Wann macht ein Mensch sich auf den Weg in Richtung Tod?

Unser Sterben beginnt, lange bevor wir geboren werden. Noch im Mutterleib, in dem durchsichtigen Zellhaufen, aus dem jede und jeder von uns entsteht. Hier müssen überflüssige Körperzellen Platz machen. Nur so können sich die Organe des wachsenden Häufchens Mensch entwickeln. Nur so kommt es mit nur zwei Nieren und nur zehn Fingern zur Welt. Ins Erbgut jeder Körperzelle sind Programme eingeschrieben, die wie ein Schleudersitz wirken. Der löst aus, sobald eine Zelle nicht mehr gebraucht wird oder sie dem Körper gefährlich werden könnte. Die Zelle fliegt in den freiwilligen Tod.   mehr ...

Sterbefasten - Das eigene Ende beschleunigen

Befürworter bewerten den freiwilligen Verzicht auf Essen und Trinken als humanen Weg, das Leben zu beenden. Für den behandelnden Arzt kann es einen Konflikt bedeuten.   mehr ...

 


Grenzen des Wachstums

Seit der Club of Rome in den 70ern "die Grenzen des Wachtsums" beschrieben hat, hat sich in der Welt des Kapitalismus nicht wirklich etwas geändert und es werden nach wie vor die falschen Götzen angebetet ...

 

Interview - „Radikale Umverteilung stärkt die Nachfrage“

Silke van Dyk forscht zur Postwachstumsökonomie und hält Verzicht für keine Systemalternative:

Studierende und Besserverdienende mögen die Zeit haben, sich in Repair-Cafés und solidarischen Gartenprojekten für eine Welt ohne Wachstumszwang und Umweltzerstörung zu engagieren. Wie aber soll das eine alleinerziehende Kassiererin schaffen?

Politik für viele Jahre

Unser Wachstumswahn droht die Erde für unsere Nachkommen unwirtlich zu machen, warnen 45 Persönlichkeiten und legen ein "Generationen-Manifest" vor, um den kurzsichtigen politischen Debatten hierzulande etwas entgegenzusetzen. Es enthält zehn Forderungen für den Koalitionsvertrag.   mehr ...

Überblick über eine Strömung: Was ist Degrowth? Postwachstumsbewegung ist seit der Krise im Aufwind

Adam Smith wusste es, John Stuart Mill wusste es auch: Wirtschaftswachstum ist begrenzt. Die beiden britischen Philosophen aus vergangenen Jahrhunderten, die das heutige Verständnis von Kapitalismus stark geprägt haben, zeigten unterschiedliche Konsequenzen auf: Entweder gibt es einen zunehmend erbitterten Verdrängungswettbewerb bis zum Untergang oder mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens.   mehr ...

 

Zeit: "Absage an den Untergang: Warum noch in diesem Jahrhundert die Weltbevölkerung zu schrumpfen beginnt – auf die Hälfte von heute."