Kapitalismus / Ungleichheit / Reichtum

In Zeiten von zunehmender Globalisierung sowie Finanz- und Schuldenkrise hat sich unsere Welt entscheidend verändert. Wie u.a. Thomas Piketty in seinem Buch "Das Kapital im 21. Jahrhundert" verdeutlicht hat, konzentriert sich der Reichtum immer mehr auf eine kleine "Elite". Die Mittelschicht schrumpft immer weiter und die Abgehängten verdeutlichen ihre Unzufriedenheit, indem sie ihren Protest via rechte Populisten artikulieren (siehe Frankreich, Niederlande, Österreich und auch Deutschland).

Wann werden sich die sogenannten Eliten auf ein altes Sprichwort der Indianer besinnen, dass man Geld nicht essen kann? Und wann werden sie merken, dass eine Explosion der Unzufriedenheit nur noch eine Frage der Zeit sein könnte?

 

Verteilung von Armut und Reichtum - Wohlfahrtsverband sieht Deutschland viergeteilt

Jahre schien es so, als würde die Armutsgrenze zwischen Ost und West verlaufen. Jetzt hat der Paritätische Wohlfahrtsverband auch im Westen Problemzonen identifiziert:

"Trotz eines erfreulichen Rückgangs der bundesweiten Armutsquote auf 15,5 Prozent (2018) zeichnen sich besorgniserregende Entwicklungen und neue Problemregionen insbesondere in Westdeutschland ab", heißt es in dem Bericht. Bei genauerer Betrachtung zeige sich Deutschland viergeteilt. Den "wohlhabenden" Ländern Bayern und Baden-Württemberg mit einer Armutsquote von zusammen 11,8 Prozent, stünden Nordrhein-Westfalen und der Osten mit rund 18 Prozent gegenüber. Dazwischen lägen die weiteren Regionen Westdeutschlands mit einer Armutsquote von zusammen knapp 16 Prozent.   mehr ...

Armut - 20 Prozent mehr Rentner gehen zur Tafel

  • Die rund 940 gemeinnützigen Tafeln haben in diesem Jahr rund 1,65 Millionen Menschen mit Lebensmitteln versorgt.
  • Das ist ein Wachstum von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark wuchs die Gruppe der Rentner mit knapp 20 Prozent.   mehr ...

Weltvermögen - Die oberen 10 Prozent besitzen 83 Prozent des Weltvermögens

83 Prozent des weltweiten Vermögens liegt in den Händen der reichsten zehn Prozent. Das zeigt der aktuelle Global Wealth Report der Schweizer Großbank Credit Suisse. Demnach besitzen knapp 57 Prozent der Menschen weltweit ein Vermögen von weniger als 10.000 US-Dollar – das Vermögen von der Hälfte der Weltbevölkerung macht aber lediglich einen Anteil von 1,8 Prozent des weltweiten Privatvermögens aus, wie die Grafik von Statista zeigt. Das reichste Prozent hält hingegen 43,9 Prozent. In Deutschland leben mehr als zwei Millionen Menschen mit einem Vermögen von mehr als einer Million US-Dollar - im Jahr 2010 lag diese Zahl noch bei gut 600.000.   mehr ...

Infografik: Die oberen 10 Prozent besitzen 83 Prozent des Weltvermögens | Statista

 


Tod / Sterbehilfe

Sterbehilfe - Reportage & Dokumentation · Das Erste

"Das Leben, das ich habe, das ist kein Leben mehr", sagt Harald Mayer. Der 48-Jährige ist an Multipler Sklerose erkrankt. Der Film begleitet ihn auf dem in Deutschland inzwischen weitgehend versperrten Weg in einen selbstbestimmten Tod. [Video 43:55]   mehr ...

BGH-Urteil - Ärzte müssen sterbewillige Menschen nicht retten

Zwei Mediziner hatten Patienten nach der Einnahme tödlicher Medikamente bis zum Tod begleitet. Die Richter entscheiden, dass der Wille der Betroffenen zählt:

Ärzte sind nicht verpflichtet, Patienten nach einem Suizidversuch gegen deren Willen das Leben zu retten. Das hat der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) am Mittwoch in Leipzig entschieden. Er bestätigte damit zwei Freisprüche der Landgerichte in Berlin und Hamburg. Die Gerichte hatten entschieden, dass der Wille der Patienten zählt.   mehr ...

Wenn wir sterben, zündet ein Feuerwerk

Beim Sterben verändert sich unser Körper, die Atmung, der Blutkreislauf, das Bewusstsein. Wir erklären, wie genau. Denn den Tod zu kennen, kann Ängste nehmen.   mehr ...

 


Gesellschaft

Ernüchternd respektlos

  • Rettungssanitäter, Feuerwehrleute, Polizisten und andere Berufsgruppen sind Opfer von Pöbeleien und Angriffen.
  • Die Adenauer-Stiftung hat deshalb ermitteln lassen, wie groß der Respekt für einzelne Berufsgruppen ist - und ob die Wertschätzung gesunken ist.
  • Laut der Umfrage haben Politiker und Journalisten das geringste Ansehen. Auch Gewerkschafter, Lehrer, Pfarrer, Soldaten und Polizisten kommen nur auf niedrige Werte:

Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht über einen Angriff auf Rettungssanitäter, Feuerwehrleute oder Polizisten berichtet wird. Politiker werden wüst beschimpft - manche erhalten sogar Morddrohungen. Auch Lehrer, Ärzte, Journalisten oder Richter sind Opfer von Pöbeleien. Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung wollte deshalb wissen, ob der Respekt gegenüber diesen Berufsgruppen tatsächlich gesunken ist. Sie hat eine Studie dazu in Auftrag gegeben, das Ergebnis liegt jetzt vor. Und die Resultate sind ernüchternd.   mehr ...

Sexuelle Gewalt gegen Kinder aufarbeiten - Kein Kochbuch, aber eine Anleitung

Die Missbrauchskommission legt einen neuen Leitfaden vor. Mit ihm sollen Institutionen sexuelle Gewalt an Kindern analysieren können:

Als vor zehn Jahren die ersten Fälle sexueller Gewalt an Kindern in katholischen Einrichtungen bekannt wurden und eine Welle von Missbrauchsskandalen die Republik erschütterte, gab es eine Forderung: Die massenhafte Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Institutionen, Vereinen, Heimen, Kirchen müsse aufgearbeitet werden. Aber wie funktioniert Aufarbeitung eines Themas, das jahrzehntelang geleugnet wurde?   mehr ...

Deutschland-Studie - Immer mehr Familien verlassen die Großstädte

Paare mit Kindern zieht es in Vorstädte oder ins gut angebundene Umland, zeigt eine neue Studie. Gründe sind die steigenden Mieten und die schlechtere Lebensqualität.   mehr ...
 
 
 

Religion / Kirchen

Finanzskandal im Vatikan - Anlagetipps vom Papst

Franziskus geht mit dem Kapitalismus zumeist hart ins Gericht. Doch eine vatikanische Millioneninvestition in eine Londoner Immobilie verteidigte er jüngst:

Papst Franziskus predigt eine arme Kirche für die Armen und geht mit dem Kapitalismus so hart ins Gericht, dass ihm konservative Kritiker bisweilen vorhalten, er sei ein Kommunist oder zumindest ein Sozialdemokrat. Vor diesem Hintergrund war seine Antwort auf die Frage, wie er dazu stehe, dass der Vatikan im Herzen Londons für „Hunderte Millionen Euro“ eine Immobilie erworben habe, durchaus überraschend. Zumal für den Kauf auch Spendengeld, der sogenannte Peterspfennig, verwendet worden sein soll.   mehr ...

Amazonas-Synode im Vatikan - Verheiratete Männer als Priester? Jetzt muss der Papst entscheiden

  • Mit einem Votum für die Zulassung verheirateter Priester und Diakoninnen in entlegenen Regionen ist die dreiwöchige Amazonas-Synode im Vatikan zu Ende gegangen
  • Damit soll der extreme Mangel an Priestern in dem Gebiet bekämpft werden.
  • Bindend ist an dem Votum aber noch nichts. Franziskus kann die Empfehlungen, die ihm unterbreitet werden, breit oder auch nur punktuell aufnehmen, oder gar nicht.   mehr ...

DITIB-Moscheegemeinden in der Kritik - Beten für die Invasion

Nach dem Einmarsch des türkischen Militärs in die kurdischen Gebiete Syriens wird in deutschen Moscheen für den Erfolg des Krieges gebetet. „O Allah, führe unsere glorreiche Armee zum Sieg“, hieß es etwa in einem Gebet in einer DİTİB-Moscheegemeinde in Herne. Das berichtete der Kölner Stadt-Anzeiger am Samstag mit Bezug auf eine Tonaufzeichnung aus der Moschee. In dem Gebet wurde auf die 48. Sure des Korans, die sogenannte Sieges-Sure, Bezug genommen.   mehr ...

 
 

Sozialstaat / Hartz IV

Was stimmt nicht mehr mit der Sozialstruktur in unserem Land?

Die Sozialausgaben steigen; gleichzeitig steigt aber auch die Armut oder Armutsgefährdung. Immer mehr Menschen - nicht nur Hartz IV-Empfänger - sind mit ihrem Einkommen kaum mehr in der Lage, ihren Lebensunterhalt würdig zu bestreiten. Es gäbe viel zu tun; ist die Politik aber dazu in der Lage - und willens - daran etwas zu ändern?

 

Nach Karlsruher Urteil:Hartz-IV-Sanktionen nicht über 30 Prozent

  • Die Hartz-IV-Leistungen dürfen nicht um mehr als 30 Prozent gekürzt werden. Das hat Bundesarbeitsminister Heil bekräftigt.
  • Er reagierte auf einen Bericht der SZ, wonach höhere Kürzungen weiterhin möglich gewesen wären.
  • Das Bundesverfassungsgericht hatte die Sanktionen im November teilweise gekippt:

Das Bundesarbeitsministerium hat als Reaktion auf einen Bericht der Süddeutschen Zeitung über künftige Hartz-IV-Sanktionen erklärt, Kürzungen von mehr als 30 Prozent werde es nicht mehr geben. Das Ministerium teilte am Mittwoch in Berlin mit, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) "schließt aus, dass künftig innerhalb eines Monats mehr als 30 Prozent sanktioniert werden darf". Die SZ hatte über einen Entwurf für eine Weisung an die Jobcenter berichtet, wonach höhere Kürzungen möglich gewesen wären.   mehr ...

Hartz IV - Arbeitsagentur setzt Hartz-Sanktionen auch für Jüngere aus

Nach dem Hartz-IV-Urteil des Bundesverfassungsgerichts hat die Bundesagentur für Arbeit Sanktionen auch gegen Betroffene unter 25 Jahren ausgesetzt. "Wir verschicken derzeit keine Sanktionsbescheide", sagte Arbeitsagentur-Chef Detlef Scheele den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Man habe den Jobcentern mitgeteilt, dass die vom Gericht angemahnte Änderung der Sanktionspraxis auch für junge Arbeitslose gelte.   mehr ...

Gerichtsurteil zu Hartz IV - Sanktionen teils verfassungswidrig

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Kürzungen von mehr als 30 Prozent seien beim Arbeitslosengeld II nicht verhältnismäßig:

Das Bundesverfassungsgericht hat die möglichen Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger erheblich eingeschränkt. Das höchste deutsche Gericht in Karlsruhe erklärte am Dienstag die bei Pflichtverletzungen drohenden Leistungskürzungen teilweise für verfassungswidrig. Grundsätzlich sind Sanktionen demnach zwar möglich, beim Arbeitslosengeld II halten die Verfassungsrichter aber Kürzungen von mehr als 30 Prozent nicht mehr für verhältnismäßig. Der Gesetzgeber muss das Sanktionssystem nun neu regeln. (Az. 1 BvL 7/16).   mehr ...

 


Gesundheit

Bewegungsmangel bei Kindern - Politik macht dick

Da die Industrie viele Steuereinnahmen abwirft, möchte Digitalministerin Dorothee Bär Gamer zu Sportlern erklären. Würde dieses Geld wenigstens für Turnhallen und Sportlehrer eingesetzt. So läuft etwas in die völlig falsche Richtung.   mehr ...

Studie des Robert Koch-Instituts - Hunderttausende infizieren sich jährlich im Krankenhaus

In Deutschland kommt es nach aktuellen Schätzungen jährlich zu etwa 400.000 bis 600.000 Krankenhausinfektionen. Eine vom Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichte neue Studie bestätigt damit frühere Hochrechnungen. Die Zahl der durch Krankenhauskeime verursachten Todesfälle liegt bei schätzungsweise 10.000 bis 20.000 pro Jahr. Bislang wurde von maximal 15.000 Todesfällen durch Krankenhausinfektionen ausgegangen.   mehr ...

 

Frankfurter Rundschau: "Altenpflege - Vom Wert der Pflege."

Verschwörungstheorien

Verschwörungsguru Ganser in München - Schlimmer ist das Publikum

Der Schweizer Daniele Ganser bedient in einem Münchener Theater das alternative Milieu mit allerlei 9/11-Geraune. Der Applaus ist ihm gewiss:

Das Münchner „Linkes Bündnis gegen Antisemitismus“ hatte gewarnt: „Befürchtet wird die Verbreitung rechtsradikaler und verschwörungstheoretischer Inhalte.“ Die von Grünen- und Linken-Jugend getragene Gruppe wandte sich damit sich gegen einen Vortrag des Schweizer Historikers und Autors Daniele Ganser in München. Dieser sprach davon unbeeindruckt am Donnerstag gleich zwei Mal im Theater Leo 17 in Schwabing, das einer Waldorfschule gehört.   mehr ...

Verschwörungstheorien im Netz - Das Internet der Faschisten

Eine Reihe von Internetseiten boten den rechten Attentätern von El Paso, Christchurch und Pittsburgh ein Forum. Ihre Propaganda ist jedoch auch in Amerika älter als das Internet.   mehr ...

FBI warnt vor Verschwörungstheorien als neuer Terrorgefahr

Beim FBI werden einige Verschwörungstheorien als Bedrohung eingestuft, die Menschen zu Gewalt anstiften könnten. An der Analyse gibt es Kritik.   mehr ...

 
 
ARD-Mediathek:  "Wenn Verschwörungstheoretiker sich radikalisieren [Video 08:09] "

Migration / Bevölkerung

Statistisches Bundesamt - Weniger Menschen beziehen Asylbewerberleistungen

Die Zahl der Bezieher von Asylbewerberleistungen ist zum dritten Mal in Folge gesunken. Zum Jahresende 2018 erhielten rund 411.000 Menschen Geld nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Zahl der Empfänger sank im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Prozent. 2017 hatten noch 469.000 Personen Asylbewerberleistungen bekommen:

Leistungsbezieher sind Asylbewerber, deren Verfahren noch nicht abgeschlossen sind, die subsidiären Schutz erhalten oder die geduldet sind. Ausländerinnen und Ausländer, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) als Flüchtlinge oder Asylberechtigte anerkannt sind, sind nicht leistungsberechtigt und damit auch nicht in dieser Statistik erfasst.   mehr ...

Asylbewerber im Arbeitsmarkt - Großunternehmen stellen seltener Flüchtlinge ein

Ehemalige Asylbewerber kommen vor allem als Zeitarbeiter und im Gastgewerbe unter – mit oft geringen Löhnen. Der Zugang zu Großunternehmen bleibt schwierig.   mehr ...

Bevölkerungsentwicklung - Bevölkerung in Deutschland wächst durch Zuwanderung

2018 sind rund 400.000 Menschen mehr nach Deutschland zu- als fortgezogen. Die Abwanderung ist in Summe gesunken – auch wegen Zuwanderung von Deutschen aus dem Ausland.   mehr ...

 


Grundeinkommen / BGE

Eine gute Idee in Zeiten des Wegfalls von Arbeitsplätzen durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz? Oder nur ein Dummie, damit sich Staat und Wirtschaft aus der Verantwortung für die Gesellschaft zurückziehen können?

Darüber kann man trefflich kontrovers diskutieren - und der Diskurs ist sicherlich erst im Entstehen. Politik und Wirtschaft sind sich nicht einig, wohin der Weg führen wird (und muss) ...

 

Grundsicherung - Das bessere Grundeinkommen

Das bedingungslose Grundeinkommen begeistert viele. Dabei ist es nicht gerecht – doch mit dem Begriff ließe sich etwas machen:
 
Der Diskussion über ein bedingungsloses Grundeinkommen ist etwas eigen, was selten geworden ist im politischen Streit. Es fanden in den vergangenen Jahren ja vor allem jene Gehör, die wussten, wogegen sie sind. Beim Grundeinkommen ist das anders. Linke wie Rechte, Arme wie Reiche, Unternehmer wie Angestellte begeistern sich für die Idee, dass der Staat den Bürgern jeden Monat eine Grundsicherung überweist, ohne Arbeitszwang, ohne Bürokratie, ohne Nachweis von Bedürftigkeit.   mehr ...

Grundeinkommen - Geld für alle

Noch vor Kurzem galt die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens als Hirngespinst von Idealisten. Doch der Widerstand bröckelt - in vielen Staaten werden schon unterschiedliche Projekte angeschoben.   mehr ...

Geld ohne Gegenleistung - Warum Deutschland falsch über das Grundeinkommen redet

Wer die Idee einer Grundsicherung mehrheitsfähig machen will, muss auch das Lager der Gegner überzeugen. Der Begriff "bedingungsloses Grundeinkommen" schadet dabei enorm.   mehr ...

 


Grenzen des Wachstums

Seit der Club of Rome in den 70ern "die Grenzen des Wachtsums" beschrieben hat, hat sich in der Welt des Kapitalismus nicht wirklich etwas geändert und es werden nach wie vor die falschen Götzen angebetet ...

 

Interview - „Radikale Umverteilung stärkt die Nachfrage“

Silke van Dyk forscht zur Postwachstumsökonomie und hält Verzicht für keine Systemalternative:

Studierende und Besserverdienende mögen die Zeit haben, sich in Repair-Cafés und solidarischen Gartenprojekten für eine Welt ohne Wachstumszwang und Umweltzerstörung zu engagieren. Wie aber soll das eine alleinerziehende Kassiererin schaffen?

Politik für viele Jahre

Unser Wachstumswahn droht die Erde für unsere Nachkommen unwirtlich zu machen, warnen 45 Persönlichkeiten und legen ein "Generationen-Manifest" vor, um den kurzsichtigen politischen Debatten hierzulande etwas entgegenzusetzen. Es enthält zehn Forderungen für den Koalitionsvertrag.   mehr ...

Überblick über eine Strömung: Was ist Degrowth? Postwachstumsbewegung ist seit der Krise im Aufwind

Adam Smith wusste es, John Stuart Mill wusste es auch: Wirtschaftswachstum ist begrenzt. Die beiden britischen Philosophen aus vergangenen Jahrhunderten, die das heutige Verständnis von Kapitalismus stark geprägt haben, zeigten unterschiedliche Konsequenzen auf: Entweder gibt es einen zunehmend erbitterten Verdrängungswettbewerb bis zum Untergang oder mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens.   mehr ...

 

Zeit: "Absage an den Untergang: Warum noch in diesem Jahrhundert die Weltbevölkerung zu schrumpfen beginnt – auf die Hälfte von heute."