Verschwörungstheorien

QAnon - Der brave Anon

Aus einem Plattenbau in Ostberlin heraus kümmert sich Falk O. darum, dass die Verschwörungserzählungen von QAnon in Deutschland zu den ganz normalen Leuten kommen. Die Geschichte eines Handlangers:

Seit dem Beginn der Pandemie verbreitet sich die Verschwörungsideologie QAnon in Deutschland mit rasender Geschwindigkeit. Ihren Anhängern geht es längst nicht mehr nur um irrsinnige Vorstellungen von Politikern, Kindesmissbrauch und satanistischen Ritualen. Sie verbreiten auch haarsträubende Fantasien zu Impfstoffen, zu vermeintlich verschwiegenen Gefahren und Mikrochips im Blut. Die Bewegung hetzt ihre Anhänger gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie auf, und natürlich auch gegen die gewählten Politiker. QAnon will etwas einreißen, mindestens das Vertrauen in demokratische Prinzipien erodieren.

Und das alles auf Geheiß einer Figur, die sich im Netz "Q" nennt. Einer Figur, von der keiner weiß, wer sie ist, mehr noch, ob sie überhaupt existiert.   mehr ...

Coronavirus - Erklärung mit Hintergedanken

Die "Great Barrington Declaration" dreier Wissenschaftler von Elite-Universitäten gegen Corona-Maßnahmen hat Hunderttausende Unterzeichner. Doch der Vorstoß ist aus medizinischer Sicht gefährlich - und dahinter stehen Geldgeber mit eigener Agenda.   mehr ...

 
 

Kapitalismus / Ungleichheit / Reichtum

In Zeiten von zunehmender Globalisierung sowie Finanz- und Schuldenkrise hat sich unsere Welt entscheidend verändert. Wie u.a. Thomas Piketty in seinem Buch "Das Kapital im 21. Jahrhundert" verdeutlicht hat, konzentriert sich der Reichtum immer mehr auf eine kleine "Elite". Die Mittelschicht schrumpft immer weiter und die Abgehängten verdeutlichen ihre Unzufriedenheit, indem sie ihren Protest via rechte Populisten artikulieren (siehe Frankreich, Niederlande, Österreich und auch Deutschland).

Wann werden sich die sogenannten Eliten auf ein altes Sprichwort der Indianer besinnen, dass man Geld nicht essen kann? Und wann werden sie merken, dass eine Explosion der Unzufriedenheit nur noch eine Frage der Zeit sein könnte?

 

Vermögensungleichheit - Bei jungen Menschen geht die Schere besonders weit auseinander

In Deutschland ist Vermögen ungleich verteilt. Besonders krass zeigt sich die Diskrepanz bei unter 30-Jährigen. Ab einem Alter von 45 Jahren sinkt die Ungleichheit:
 
Die Vermögensungleichheit in Deutschland ist unter jungen Menschen besonders ausgeprägt. Die vermögendsten zehn Prozent der Haushalte unter 30 Jahren besitzen mindestens 71.000 Euro – das ist 14-mal so viel wie der Median. Bei den 55- bis 59-Jährigen muss man dagegen nur noch das Fünffache des Medianvermögens haben, um zu den obersten zehn Prozent zu gehören. Das geht aus einer Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, die auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes beruht.   mehr ...

Millionäre in Deutschland - 38 Prozent der Millionäre arbeiten nicht mehr

Die Reichen werden immer reicher – das geht aus einem aktuellen Bericht der UBS hervor. In Deutschland zählen rund 1,5 Prozent der Vermögensverteilung zu den Millionären. Das DIW Berlin hat diese Bevölkerungsgruppe genauer auf ihre demographische Struktur analysiert. Ihren Ergebnissen zufolge sind etwa 31 Prozent der deutschen Topverdiener Frauen und gut 14 Prozent haben einen Migrationshintergrund. Die Statista-Grafik zeigt außerdem, dass fast zwei Fünftel aller Millionäre in Deutschland nicht mehr auf dem Arbeitsmarkt aktiv sind und buchstäblich von ihrem Vermögen leben. Interessant ist auch das innerdeutsche Ungleichgewicht – nur etwa sechs Prozent der Super-Reichen haben sich in einem der neuen Bundesländer niedergelassen.   mehr ...

Soziale Ungleichheit - Vermögen der Milliardäre so groß wie nie zuvor

Trotz der Corona-Krise ist das Vermögen der sehr reichen Menschen in Deutschland weiter gewachsen. Das Gesamtvermögen der Dollar-Milliardäre stieg nach einem Einbruch zu Beginn der Corona-Pandemie bis Ende Juli auf 594,9 Milliarden Dollar, wie aus Berechnungen der Beratungsgesellschaft PwC und der Schweizer Großbank UBS hervorgeht. Das entspricht 505 Milliarden Euro.   mehr ...


Gesundheit

Pandemie-Beschränkungen - Junge halten Corona-Maßnahmen mehrheitlich für angemessen

Gehen Jugendliche zu leichtfertig mit den Kontaktbeschränkungen um? Eine Studie zeigt: Sie sind durchaus verantwortungsbewusst – und haben Angst vor Strafen:
 
Gut die Hälfte der 16- bis 26-Jährigen hält die Corona-Maßnahmen in Deutschland für angemessen. Das geht aus einer Studie im Auftrag der TUI Stiftung hervor. Demnach halten 52 Prozent der Teilnehmerinnen die Maßnahmen für angemessen, für 18 Prozent könnten die Regeln demnach sogar noch strenger sein. Nur sieben Prozent finden die Corona-Maßnahmen "übertrieben".   mehr ...

Coronavirus - Jetzt wird es ernst

Flächige Verteilung des Virus, steigende Dunkelziffer, mehr Schwerkranke und Tote. Deutschlands neue Corona-Welle ist da. Das zeigt der genaue Blick auf die Zahlen.   mehr ...

Global Burden of Disease - Nichtübertragbare Krankheiten erhöhen Todesrisiko durch Covid-19

Übergewicht, Bewegungsmangel und die damit einhergehenden Erkrankungen erhöhen das Risiko an einer Coronavirus-Infektion zu sterben. Doch viele Risiken sind vermeidbar.   mehr ...
 
 
 

Religion / Kirchen

Katholische Kirche im Zwiespalt - Papst Franziskus treibt Revolution der Kirche voran: „Sie sind Kinder Gottes“ - doch in einem Punkt bleibt er hart

„Homosexuelle haben das Recht, in einer Familie zu leben“ - Das Kirchenoberhaupt Papst Franziskus hat sich mit seiner Fürsprache an ein sensibles Thema innerhalb der katholischen Kirche gewagt:

  • Kirchenoberhaupt Papst Franziskus fordert eingetragene Partnerschaften für Homosexuelle.
  • Im Dokumentarfilm „Francesco“ sprach er sich ausdrücklich für den gesetzlichen Schutz gleichgeschlechtlicher Paare aus.
  • Er zeigt eine tolerante Haltung gegenüber Homosexuellen, lehnt eine gleichgeschlechtliche Ehe allerdings ab.   mehr ...

Enzyklika "Fratelli Tutti" - "Teile der Menschheit scheinen geopfert werden zu können"

Papst Franziskus sieht durch die Pandemie Fragen nach Menschenwürde und Gerechtigkeit verschärft. Er ruft zu neuer "Geschwisterlichkeit" auf - und wendet sich gegen Nationalismus sowie die Ausgrenzung von Flüchtlingen und Alten.   mehr ...

Bischofskonferenz beschließt Zahlungen - 50.000 Euro für Missbrauchs-Opfer

Die katholischen deutschen Bischöfe haben sich auf ein einheitliches Verfahren für die Einmalzahlungen an Opfer sexuellen Missbrauchs in der Kirche geeinigt. Diese sollen künftig auf Antrag Ausgleichszahlungen von bis zu 50.000 Euro erhalten. Das hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Georg Bätzing, am Donnerstag zum Abschluss der Herbstvollversammlung in Fulda gesagt.   mehr ...

 
 

Migration / Bevölkerung

EuGH-Urteil - Aufenthaltsrecht gilt auch bei Aufgabe der Staatsbürgerschaft

Das Aufenthaltsrecht für Türken in Deutschland bleibt auch nach einem erneuten Wechsel der Staatsbürgerschaft bestehen. Eine Frau hatte gegen eine Befristung geklagt:
 
Türkinnen und Türken, die bereits seit Jahrzehnten in Deutschland leben, verlieren mit der Aufgabe der deutschen Staatsangehörigkeit nicht auch ihr vorheriges Aufenthaltsrecht. Das hat der der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden.   mehr ...

Einwohnerzahl - Bevölkerungszahl in Deutschland sinkt erstmals seit zehn Jahren

Das Pandemie-Jahr 2020 zeigt, wie sich der demografische Wandel auswirken kann, wenn es wenig Zuwanderung gibt. Zuletzt schrumpfte die Bevölkerungszahl in Deutschland.   mehr ...

Flüchtlings- und Migrationspolitik - Zahl der Geflüchteten in Deutschland erstmals seit 2011 gesunken

Mitte 2020 lebten hierzulande etwa 62 000 Geflüchtete weniger als noch Ende 2019. Das hat vor allem mit dem Schutzstatus der Betroffenen zu tun.   mehr ...

 
 

Sozialstaat / Hartz IV

Was stimmt nicht mehr mit der Sozialstruktur in unserem Land?

Die Sozialausgaben steigen; gleichzeitig steigt aber auch die Armut oder Armutsgefährdung. Immer mehr Menschen - nicht nur Hartz IV-Empfänger - sind mit ihrem Einkommen kaum mehr in der Lage, ihren Lebensunterhalt würdig zu bestreiten. Es gäbe viel zu tun; ist die Politik aber dazu in der Lage - und willens - daran etwas zu ändern?

 

Änderung des EU-Freizügigkeitsgesetzes - Sozialbehörden dürfen weiter helfen

Die Bundesregierung wollte Hartz-IV für schutzbedürftige EU-BürgerInnen an die Zustimmung der Ausländerbehörde knüpfen. Der Bundestag lehnt das ab:

Der Bundestag hat einen erschwerten Zugang schutzbedürftiger EU-BürgerInnen zu Hartz IV-Leistungen abgelehnt. Ein entsprechender Passus im Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des EU-Freizügigkeitsgesetzes wurde gestrichen. Dafür setzten sich letztlich alle Fraktionen ein – außer der AfD.   mehr ...

Verfassungsgericht zu Teilhabepaket - Bund darf Städte nicht belasten

Seit 2011 müssen Kommunen das Schulessen oder Musikunterricht für Kinder aus Harz-IV-Familien zahlen. Jetzt muss eine Neuregelung her:

Der Bund hat im Rahmen seiner Hartz-IV-Gesetzgebung die Rechte der Kommunen verletzt. Das stellte jetzt das Bundesverfassungsgericht in einem Grundsatzbeschluss fest. Der Bund durfte die Verwaltung des Bildungs- und Teilhabepakets für arme Kinder nicht den Kommunen auferlegen.   mehr ...

Bertelsmann-Studie zu Corona und Armut - 2,8 Millionen arme Kinder

Miese Lernbedingungen, wenig Freizeitmöglichkeiten, schlechte medizinische Versorgung: Eine Studie zeigt die Folgen von Kinderarmut.   mehr ...

 


Gesellschaft

Corona-Proteste - Geht es den Deutschen zu gut?

Im Vergleich kommt Deutschland bislang glimpflich und ohne strengen Lockdown durch die Coronakrise. Trotzdem sind die Proteste gerade hier besonders laut. Warum? Anworten des Soziologen Armin Nassehi:
 
Dennoch sind hierzulande die Proteste gegen Corona-Regeln, gegen Maskenpflicht und Abstandsgebote besonders heftig. Wie passt das zusammen? Das fragen wir in dieser neuen Podcast-Episode den Soziologen Professor Armin Nassehi. Nassehi sagt: "Darin zeigt sich eine gewisse Paradoxie, also eine Widersprüchlichkeit. Wir sind so gut durch die Krise gekommen, weil es diese Maßnahmen gegeben hat. Aber weil es die Maßnahmen gegeben hat, sehen wir von der Krise viel weniger. Und deshalb sieht es so aus, als seien die Maßnahmen eigentlich nicht nötig. Hört sich total widersinnig an. Aber ich glaube, so kann man das erklären."   mehr ...

Diskriminierung - "Ich weiß, wo du wohnst"

In der Corona-Krise haben Diskriminierungen am Arbeitsplatz und im Alltag zugenommen - vor allem jene aufgrund der ethnischen Herkunft:

Mit der Corona-Pandemie steigen nicht nur Arbeitslosenzahlen und die Zahl insolvenzgefährdeter Betriebe, sondern auch Fälle von Diskriminierung auf der Straße und am Arbeitsplatz. Bis Ende Juli hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) mehr als 670 Anfragen erhalten. "Die Fälle reichen von unverhohlenem rassistischem Verhalten bis hin zu körperlichen Übergriffen in der Öffentlichkeit", sagte eine Sprecherin der Beratungsstelle mit Sitz in Berlin. Allein 100 Fälle bezögen sich auf Diskriminierungen aufgrund der ethnischen Herkunft, weitere Fälle auf Benachteiligungen aufgrund einer Behinderung, wegen des Alters oder auch der Geschlechtsidentität.   mehr ...

Florian Schroeder - Kabarettist wird bei Querdenken-Demo ausgebuht

Der Kabarettist Florian Schroeder hat in Stuttgart versucht, mit Anti-Corona-Demonstrierenden über Meinungsfreiheit zu diskutieren. Mit bescheidenem Erfolg.    mehr ...
 
 
 

Grundeinkommen / BGE

Eine gute Idee in Zeiten des Wegfalls von Arbeitsplätzen durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz? Oder nur ein Dummie, damit sich Staat und Wirtschaft aus der Verantwortung für die Gesellschaft zurückziehen können?

Darüber kann man trefflich kontrovers diskutieren - und der Diskurs ist sicherlich erst im Entstehen. Politik und Wirtschaft sind sich nicht einig, wohin der Weg führen wird (und muss) ...

 

Private Initiative - Deutschland probiert das Grundeinkommen aus

Mehr als hundert Personen erhalten drei Jahre lang 1200 Euro - geschenkt. So soll das großangelegte Experiment ablaufen:

Die Zeitplanung könnte nicht besser sein: Seit Monaten trommeln Aktivisten für ein Krisengrundeinkommen, nun gibt der Berliner Verein "Mein Grundeinkommen" gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) bekannt: Im kommenden Jahr beginnt ein Experiment zum bedingungslosen Grundeinkommen. 120 Personen in Deutschland werden über einen Zeitraum von drei Jahren monatlich 1200 Euro erhalten. Neben Wissenschaftlern des DIW werden Experten vom Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern sowie von der Universität zu Köln die Teilnehmer regelmäßig befragen.   mehr ...

Grundeinkommen - "Es reicht nicht, den Menschen Geld zu schenken"

Finnland hat das Grundeinkommen getestet – und nun abgeschafft. Warum das kein Scheitern ist und was es für neue Ideen gibt, sagt Projektleiterin Marjukka Turunen.   mehr ...

Bedingungsloses Grundeinkommen - Linke plant Urwahl

Es ist ein hoch umstrittenes Thema in der Linken, doch nun soll es endlich per Mitgliedervortum entschieden werden: Das bedingungslose Grundeinkommen. Derzeit verhandeln der Parteivorstand und die Befürworter des bedingungslosen Grundeinkommens über einen Termin. In seiner Sitzung am Dienstag will der Parteivorstand entscheiden, ob man mit den Grundeinkommensbefürwortern eine entsprechende Vereinbarung trifft.   mehr ...

 


Tod / Sterbehilfe

Sterbehilfe - Verein leistet erstmals Beihilfe zum Suizid in Altenheim

Mit Duldung der Heimleitung konnte der Verein Sterbehilfe einen Bewohner bei der Selbsttötung begleiten. Seit Februar ist geschäftsmäßige Sterbehilfe wieder straffrei:
 
Der Verein Sterbehilfe hat nach eigenen Angaben erstmals einen Bewohner eines Altenheims in Norddeutschland bei der Selbsttötung unterstützt. "Vor wenigen Tagen haben wir den sehnlichsten Wunsch des Mannes erfüllt und ihn beim Suizid begleitet, in seinem Apartment, das seit vielen Jahren sein Zuhause war", teilte der Verein mit. Erst seit Ende Februar dieses Jahres ist die geschäftsmäßige Sterbehilfe wieder straffrei.   mehr ...

Urteil in den Niederlanden - Sterbehilfe für Demenzerkrankte

Auch bei schwer an Demenz Erkranten ist aktive Sterbehilfe zulässig, so das Gericht. Dafür braucht es eine entsprechende Patientenverfügung.   mehr ...

Dignitas - Schweizer Verein will Sterbehilfe in Deutschland leisten

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts hat der Schweizer Verein Dignitas angekündigt, auch in Deutschland Sterbehilfe leisten zu wollen. Einen genauen Zeitpunkt, wann Dignitas nach dem Urteil den ersten Suizid in Deutschland begleiten werde, könne sie noch nicht nennen, sagte die Dignitas-Vorsitzende in Deutschland, Sandra Martino. In vielen Bundesländern verbiete die Berufsordnung der Ärzte die Suizidhilfe.   mehr ...

 


Grenzen des Wachstums

Seit der Club of Rome in den 70ern "die Grenzen des Wachtsums" beschrieben hat, hat sich in der Welt des Kapitalismus nicht wirklich etwas geändert - im Gegenteil - und es werden nach wie vor die falschen Götzen angebetet ...

 

Interview - „Radikale Umverteilung stärkt die Nachfrage“

Silke van Dyk forscht zur Postwachstumsökonomie und hält Verzicht für keine Systemalternative:

Studierende und Besserverdienende mögen die Zeit haben, sich in Repair-Cafés und solidarischen Gartenprojekten für eine Welt ohne Wachstumszwang und Umweltzerstörung zu engagieren. Wie aber soll das eine alleinerziehende Kassiererin schaffen?

Politik für viele Jahre

Unser Wachstumswahn droht die Erde für unsere Nachkommen unwirtlich zu machen, warnen 45 Persönlichkeiten und legen ein "Generationen-Manifest" vor, um den kurzsichtigen politischen Debatten hierzulande etwas entgegenzusetzen. Es enthält zehn Forderungen für den Koalitionsvertrag.   mehr ...

Überblick über eine Strömung: Was ist Degrowth? Postwachstumsbewegung ist seit der Krise im Aufwind

Adam Smith wusste es, John Stuart Mill wusste es auch: Wirtschaftswachstum ist begrenzt. Die beiden britischen Philosophen aus vergangenen Jahrhunderten, die das heutige Verständnis von Kapitalismus stark geprägt haben, zeigten unterschiedliche Konsequenzen auf: Entweder gibt es einen zunehmend erbitterten Verdrängungswettbewerb bis zum Untergang oder mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens.   mehr ...

 

Zeit: "Absage an den Untergang: Warum noch in diesem Jahrhundert die Weltbevölkerung zu schrumpfen beginnt – auf die Hälfte von heute."