Renten / Pensionen

Jeder vierte Rentner zahlt Einkommensteuer

  • Noch immer sind manche Neu-Rentner überrascht, dass sie womöglich Steuern zahlen müssen. Mehr als jeder Vierte ist betroffen, zeigen neue amtliche Zahlen.
  • In Zukunft wird die Zahl steigen. Grund dafür ist ein Systemwechsel: Renten werden zunehmend bei der Auszahlung statt bei der Einzahlung besteuert.
  • Auf das ganze Leben gesehen, zahlen dadurch viele Menschen weniger. Andere werden jedoch doppelt belastet, warnen Experten:

In den vergangenen Monaten konnte man beinahe glauben, die Rente existiere als politisches Thema nur noch in Gestalt der Grundrente. Kein anderes sozialpolitisches Thema geisterte derart ausdauernd durch die politische Landschaft. Am Mittwoch aber hat das Statistische Bundesamt einem anderen rentenpolitischen Aspekt zu Aufmerksamkeit verholfen: Erstmals veröffentlichten die Statistiker, wie groß der Anteil einkommensteuerpflichtiger Rentner an allen Rentnern ist. Das Ergebnis dieser Auswertung der Daten aus den sogenannten Rentenbezugsmitteilungen: Im Jahr 2015 mussten hierzulande 27 Prozent der Rentner - also mehr als jeder Vierte - Einkommensteuer ans Finanzamt abführen. In absoluten Zahlen waren das 5,8 Millionen der insgesamt 21,2 Millionen Empfänger einer gesetzlichen, privaten oder betrieblichen Rente. Gemessen am finanziellen Volumen aller ausgezahlten Renten ist der Anteil, der besteuert wurde, etwas geringer: Von den ausgezahlten 278 Milliarden Euro fielen 43,4 Milliarden Euro oder 16 Prozent unter die Steuerpflicht. Nach Angaben des Finanzministeriums sind Rentenbezieher häufig deshalb steuerbelastet, weil sie selbst oder ihre Partner noch weitere Einkünfte haben.   mehr ... 

Altersvorsorge - Rentner bekommen mehr Geld

Die mehr als 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland erhalten ab Mitte des Jahres deutlich mehr Geld. Das Bundeskabinett stimmte der Rentenanpassung zum 1. Juli zu, die sich an der Lohnentwicklung orientiert. Die Rentner hätten "teil an der guten Lage am Arbeitsmarkt sowie den Lohnsteigerungen der Vergangenheit", sagte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD).   mehr ...

Alterssicherung der Deutschen - 16.000 Euro für jeden

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) feilt gerade an den letzten Details einer „Respektrente“ für Geringverdiener. In Kürze will er einen Gesetzentwurf dazu vorlegen. Auch die Union denkt über die im Koalitionsvertrag vereinbarte „Grundrente“ nach. Ein solcher Aufschlag soll jene, die über Jahrzehnte zu geringem Verdienst gearbeitet haben, im Alter besser stellen als jene, die nie Rentenbeiträge eingezahlt haben. Und er soll Altersarmut eindämmen helfen, die auch deshalb wächst, weil die Menschen für das Alter nicht genügend zusätzlich vorsorgen können oder wollen.   mehr ...

 

Bundeszentrale für politische Bildung: "Entwicklung des Standardrentenniveaus (RV)."
Der Freitag: "Rentenpolitik - Kein Mut zum Systemwechsel: Die SPD hat ihr Rentenkonzept vorgestellt. An den Grundfesten der Altersvorsorge in Deutschland rüttelt das nicht."

Religion / Kirchen

Religion - Raus aus dem Dunkelfeld

  • Opfer sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche können sich an eine neue Anlaufstelle wenden.
  • Eine wissenschaftliche Studie soll zudem die Taten, die Folgen für die Opfer und die Systematiken der Vertuschung erforschen.
  • Bislang sind etwa 600 Fälle bekannt. Die EKD aber geht davon aus, dass die Dunkelziffer deutlich höher ist:

Wem sexuelle Gewalt widerfahren ist im Bereich der evangelischen Kirche, wer mitbekommt, dass ein Pfarrer oder Kirchenmitarbeiter die Abhängigkeit von Kindern, Jugendlichen oder auch erwachsenen Schutzbefohlenen sexuell ausnutzt - der kann sich künftig an eine unabhängige, bundesweite Anlaufstelle wenden. Vom 1. Juli an gibt es die "Zentrale Anlaufstelle.help"; erreichbar ist sie kostenlos per Telefon (0800-5040 112), via Mail (zentrale@anlaufstelle.help) und übers Internet (www.anlaufstelle.help). Dort stehen "geschulte Fachkräfte für Beratungsgespräche im geschützten Rahmen" zur Verfügung, erklärte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD); sie habe dafür einen Vertrag mit der Fachberatungsstelle "Pfiffigunde Heilbronn" geschlossen. Wie wichtig eine solche unabhängige Anlaufstelle gerade im Bereich der evangelischen Kirche sei, hätten "Betroffene immer wieder eindrücklich geschildert", sagte die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs - die dezentralen Strukturen hätten es den Betroffenen oft erschwert, die richtigen Ansprechpersonen zu finden.   mehr ...

Kirchenstreik-Bewegung "Maria 2.0" - "Abschaffung männerbündischer Machtstrukturen"

Die katholische Kirche leidet an den Verbrechen der Sexualtäter in ihren Rängen. Viele Frauen stellen darum tradierte Strukturen grundsätzlich in Frage: Sie wollen ihre Kirche von Grund auf verändern.   mehr ...

Katholische Kirche - Papst führt weltweite Meldepflicht für Missbrauchsfälle ein

Katholische Kleriker und Ordensleute sind künftig verpflichtet, Erkenntnisse über Missbrauchsfälle kirchenintern weiterzuleiten. Staatliche Stellen müssen jedoch nicht informiert werden.   mehr ...

 
 

Migration / Bevölkerung

Zuwanderung - Auf was sich die Regierung in der Migrationspolitik geeinigt hat

Union und SPD haben sich auf ein Migrationspaket verständigt – auch, weil Innenminister Seehofer den SPD-Ministern sehr weit entgegengekommen ist. Doch unter den Sozialdemokraten regt sich schon Widerstand:

Als die Verhandler ihr letztes Treffen für den Montagmorgen ansetzten, ahnte noch keiner, dass die SPD in der Zwischenzeit in einer derart schwere Krise stürzen würde. Seit Wochen berieten Abgeordnete der SPD und der Union über ein Gesetzespaket zur Migration. Eine knifflige Aufgabe, juristisch wie politisch. Der Zeitplan war eng getaktet, damit alle acht Gesetze bis zur Sommerpause von Bundesrat und Bundestag beschlossen werden können. Ende vergangener Woche war man sich im Wesentlichen einig.   mehr ...

Integration - Wartezeit für Integrationskurse auf acht Monate gestiegen

Einige Asylbewerber sind zur Teilnahme an einem Integrationskurs verpflichtet. Dabei ist Geduld gefragt: Seit 2016 hat sich die Wartezeit fast verdoppelt.   mehr ...

Deutsche Staatsbürgerschaft - Identitätstäuscher sollen zehn Jahre lang den Pass verlieren können

Wer bei seiner Einbürgerung falsche Angaben macht und innerhalb von fünf Jahren auffliegt, dem kann die Staatsbürgerschaft entzogen werden. Diese Frist soll bald verlängert werden.   mehr ...

 


Gesellschaft

Studie zu Tabakkonsum - Deutsche kaufen weniger Zigaretten, aber mehr Tabak

Die Deutschen geben gut 100 Millionen Euro mehr für Zigaretten aus. Dabei sinkt die Nachfrage. Vielmehr greifen Verbraucher immer häufiger zu sogenannten Next-Generation-Produkten:

Die Verbraucher in Deutschland haben im vergangenen Jahr deutlich weniger Zigaretten gekauft als noch 2017. Stattdessen griffen sie häufiger zu losem Tabak oder zu E-Zigaretten. Das geht aus einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.   mehr ...

Energy Drinks - Red Bull verleiht Herzstolpern

Energydrinks sind keine Zaubertränke, sondern Unsinn. Manch ein Sturztrinker soll schon gestorben sein. Umso bedenklicher, dass vor allem Jugendliche zugreifen.

Dieser Artikel ist Teil des Schwerpunkts zu Drogen im Alltag. Dazu hat ZEIT ONLINE exklusiv Ergebnisse des Global Drug Survey veröffentlicht, der weltweit größten Drogenumfrage, an der rund 35.000 Leserinnen und Leser teilgenommen haben.   mehr ...

Einzige Bedingung nicht erfüllt - Paar bekommt keine Pille zur Selbsttötung

Wer sein Leben selbstbestimmt beenden will, hat keinen grundsätzlichen Anspruch auf die entsprechenden Medikamente. So entscheidet das Bundesverwaltungsgericht im Fall eines älteren Ehepaares. Dieses hatte eine tödliche Dosis eines solchen Mittels beim zuständigen Bundesinstitut beantragt.   mehr ...

 
 

Sozialstaat / Hartz IV

Was stimmt nicht mehr mit der Sozialstruktur in unserem Land?

Die Sozialausgaben steigen; gleichzeitig steigt aber auch die Armut oder Armutsgefährdung. Immer mehr Menschen - nicht nur Hartz IV-Empfänger - sind mit ihrem Einkommen kaum mehr in der Lage, ihren Lebensunterhalt würdig zu bestreiten. Es gäbe viel zu tun; ist die Politik aber dazu in der Lage - und willens - daran etwas zu ändern?

 

1,95 Millionen Kinder - In Deutschland leben weniger Kinder von Hartz IV

Fast 2 Millionen Kinder lebten 2018 von Hartz-IV-Leistungen. Das waren 4 Prozent weniger als 2017. Im Osten ist der Anteil der betroffenen Kinder höher als im Westen, am höchsten aber ist er in einem westdeutschen Bundesland:

  • Leistungsverweigerung für Empfänger von Arbeitslosengeld II (Hartz IV) sind oft unberechtigt.
  • Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor.
  • Demnach waren 2018 fast die Hälfte der Klagen und Widersprüche gegen Kürzungen erfolgreich.   mehr ...

Statistisches Bundesamt - Immer mehr bekommen Grundsicherung

Knapp 1.079.000 Personen bezogen Ende des vergangenen Jahres hierzulande Grundsicherung – sei es aus Altersgründen oder aufgrund von einer dauerhaften Erwerbsminderung. Wie die Grafik von Statista zeigt, steigt die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger stetig an. 2018 wuchs sie laut Daten des Statistischen Bundesamts um 1,9 Prozent.   mehr ...
 
Infografik: Immer mehr bekommen Grundsicherung | Statista
 
 
 

Kapitalismus / Ungleichheit / Reichtum

In Zeiten von zunehmender Globalisierung sowie Finanz- und Schuldenkrise hat sich unsere Welt entscheidend verändert. Wie u.a. Thomas Piketty in seinem Buch "Das Kapital im 21. Jahrhundert" verdeutlicht hat, konzentriert sich der Reichtum immer mehr auf eine kleine "Elite". Die Mittelschicht schrumpft immer weiter und die Abgehängten verdeutlichen ihre Unzufriedenheit, indem sie ihren Protest via rechte Populisten artikulieren (siehe Frankreich, Niederlande, Österreich und auch Deutschland).

Wann werden sich die sogenannten Eliten auf ein altes Sprichwort der Indianer besinnen, dass man Geld nicht essen kann? Und wann werden sie merken, dass eine Explosion der Unzufriedenheit nur noch eine Frage der Zeit sein könnte?

 

DGB - Reiner Hoffmann fordert mutige Debatte über Verteilung von Reichtum

Der Kapitalismus sei in Teilbereichen aus den Fugen geraten, sagt DGB-Chef Hoffmann. Er fordert eine offensive Diskussion über die Zukunft der sozialen Marktwirtschaft:
 
In der Debatte um die Sozialismusthesen von Juso-Chef Kevin Kühnert hat der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann, eine Grundsatzdebatte über die Wirtschaftsordnung gefordert. "Der Kapitalismus ist in Teilbereichen aus den Fugen geraten", sagte Hoffmann der Neuen Osnabrücker Zeitung. Der Gewerkschafter forderte eine offensive Diskussion über die Zukunft der sozialen Marktwirtschaft und die Verteilung des Reichtums.   mehr ...

Hans-Böckler-Stiftung - Wo die Reichen wohnen - und wo die Armen

  • Fast überall im Osten sowie im Ruhrgebiet sind die Einkommen niedrig.
  • In Oberbayern und Rhein-Main, in und um Düsseldorf, Stuttgart oder Hamburg haben die Menschen besonders viel Geld.
  • Im Osten liegen nur sechs der 77 Kreise oberhalb einer Marke von 20 000 Euro pro Kopf.   mehr ...

Ökonomien im weltweiten Vergleich - Höhere Temperaturen haben globale Ungleichheit verstärkt

Die Erhitzung des Planeten hat die wirtschaftliche Ungleichheit seit den 1960er Jahren weltweit verschärft. Die Industriestaaten wurden noch reicher, arme Länder dagegen noch ärmer, zeigt eine Studie der Stanford University.   mehr ...

 


Grundeinkommen / BGE

Eine gute Idee in Zeiten des Wegfalls von Arbeitsplätzen durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz? Oder nur ein Dummie, damit sich Staat und Wirtschaft aus der Verantwortung für die Gesellschaft zurückziehen können?

Darüber kann man trefflich kontrovers diskutieren - und der Diskurs ist sicherlich erst im Entstehen. Politik und Wirtschaft sind sich nicht einig, wohin der Weg führen wird (und muss) ...

 

Grundeinkommen - Geld für alle

Noch vor Kurzem galt die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens als Hirngespinst von Idealisten. Doch der Widerstand bröckelt - in vielen Staaten werden schon unterschiedliche Projekte angeschoben:

Das BIEN gibt es seit 32 Jahren, aber wohl selten hatten die Macher der Organisation so viel zu tun wie 2018. BIEN steht für Basic Income Earth Network, das Netzwerk vereint die weltweiten Grundeinkommensinitiativen und veranstaltet jedes Jahr eine Konferenz. Dass 2018 besonders viel debattiert wurde, hat mit den oft als Bedrohung empfundenen Entwicklungen zu tun, mit denen viele Industrieländer zu kämpfen haben: Digitalisierung und Automatisierung, Prekarisierung, die zunehmende Spaltung der Gesellschaft, das wachsende Misstrauen gegenüber dem Staat.   mehr ...

 
Ein Jahr lang soll im Zürcher 1300-Seelen-Dorf jeder, der will, ein «bedingungsloses Einkommen» erhalten. In der Schweiz wäre es das erste Experiment dieser Art.   mehr ...

Geld ohne Gegenleistung - Warum Deutschland falsch über das Grundeinkommen redet

Wer die Idee einer Grundsicherung mehrheitsfähig machen will, muss auch das Lager der Gegner überzeugen. Der Begriff "bedingungsloses Grundeinkommen" schadet dabei enorm.   mehr ...

 

Christoph Butterwegge in Makro: "BGE - "Hinter die Fichte geführt"."
Zeit: "Und das soll gerecht sein? Das Grundeinkommen hat einen entscheidenden Fehler: Es soll den Sozialstaat abschaffen und zielt auf eine Privatisierung der Risikovorsorge."
Le Monde diplomatique: "Gründe für ein Grundeinkommen."
Bundeszentrale für politische Bildung: "Das Silicon Valley fordert ein Grundeinkommen - gut so!"


Verschwörungstheorien

Dirk Müller - "Mr. Dax" und das Geschäft mit der Angst

In der Welt der Börse war lange kein anderer so präsent wie Dirk Müller. Heute vertritt er immer extremere Thesen - und lebt bestens davon:

Müller hasst es, wenn man ihn einen Verschwörungstheoretiker nennt. Er bemüht sich aber auch nicht, den Ruf aus der Welt zu schaffen. Im Gegenteil, er hat schon wieder nachgelegt. "Machtbeben" heißt sein neues Buch, mit dem er zwischenzeitlich auf Platz zwei der Bestsellerliste geklettert ist, geschlagen nur von Thilo Sarrazin. Auf den hinteren Seiten finden sich Börsentipps, die für Anleger interessant sein können. Doch im Rest des Buchs wimmelt es vor steilen Thesen zum Weltgeschehen.   mehr ...

Paul Nolte im Gespräch - "Wir haben Verschwörungstheorien zu lange wuchern lassen"

Ein Weltbild des permanenten Betrogenwerdens hat sich in die Gesellschaft hineingefressen, sagt der Berliner Historiker Paul Nolte. Ein Gespräch über den Nährboden des Populismus, Dobrindts "konservative Revolution" und den neu-alten Antifeminismus.   mehr ...

Reichsbürger - „Und dann hat der Abgrund mich freundlich hereingebeten und mir eine Tasse Kaffee angeboten…“

Tobias Ginsburg reiste mehrere Monate auf den Spuren der Reichsbürger-Bewegung quer durch Deutschland. Von Königreichen über völkische Siedlungsplanungen in Russland bis zu Jürgen Elsässer traf er dabei auf eine weitverzweigte Szene. Seine Erfahrungen hat er nun in einem Buch zusammengefasst.   mehr ...

 
 
ARD-Mediathek:  "Wenn Verschwörungstheoretiker sich radikalisieren [Video 08:09] "

Gesundheit

Krankenkasse - Das ändert sich bei der Darmkrebs-Früherkennung

Wer 50 oder älter ist, wird in Deutschland künftig zum Darmkrebs-Screening eingeladen. Zur Wahl stehen verschiedene Methoden der Früherkennung, die Angebote unterscheiden sich für Männer und Frauen:

Versicherte werden künftig regelmäßig ab dem 50. Lebensjahr schriftlich zur Darmkrebs-Früherkennung eingeladen. Das sieht ein Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken vor.

Zur Früherkennung von Darmkrebs können die Versicherten wie bisher Tests auf nicht sichtbares Blut im Stuhl und Darmspiegelungen in Anspruch nehmen.   mehr ...

Mehrheit befürwortet Organspendepflicht

Einen Organspendeausweis auszufüllen dauert weniger als eine Minute, trotzdem fehlen in Deutschland derzeit mehr als 10.000 Spenderorgane - mutmaßlich unter anderem auch deshalb, weil viele Menschen schlicht zu träge sind, sich um einen Organspendeausweis zu kümmern. Eine repräsentative Umfrage der Krankenkasse Barmer, über die die "Rheinische Post" berichtet, zeigt nun, dass eine Mehrheit der deutschen Krankenversicherten für eine generelle Organspendepflicht ist. 58 Prozent sprechen sich dafür aus, dass Organe im Todesfall automatisch gespendet werden sollen, sofern der Tote dem nicht zu Lebzeiten aktiv widersprochen hat.   mehr ...

Warum der Chef von Philip Morris am liebsten täglich Weltnichtrauchertag hätte

Rauchen ist die häufigste vermeidbare Todesursache. Auch Tabakkonzerne können sich dieser Realität nicht mehr entziehen und suchen nach Alternativen zur Zigarette. Besonders entschlossen kämpft der Chef von Philip Morris gegen sein eigenes Produkt.   mehr ...
 
 
 
Frankfurter Rundschau: "Altenpflege - Vom Wert der Pflege."

Tod / Sterbehilfe

Wenn wir sterben, zündet ein Feuerwerk

Beim Sterben verändert sich unser Körper, die Atmung, der Blutkreislauf, das Bewusstsein. Wir erklären, wie genau. Denn den Tod zu kennen, kann Ängste nehmen:

Wie gehen Menschen damit um, dass alle sterben müssen? Wir fragen in der Serie "Der Tod ist groß"  nach der Rolle des Sterbens im Leben und in der Gesellschaft.

Wann fängt es an? Wann macht ein Mensch sich auf den Weg in Richtung Tod?

Unser Sterben beginnt, lange bevor wir geboren werden. Noch im Mutterleib, in dem durchsichtigen Zellhaufen, aus dem jede und jeder von uns entsteht. Hier müssen überflüssige Körperzellen Platz machen. Nur so können sich die Organe des wachsenden Häufchens Mensch entwickeln. Nur so kommt es mit nur zwei Nieren und nur zehn Fingern zur Welt. Ins Erbgut jeder Körperzelle sind Programme eingeschrieben, die wie ein Schleudersitz wirken. Der löst aus, sobald eine Zelle nicht mehr gebraucht wird oder sie dem Körper gefährlich werden könnte. Die Zelle fliegt in den freiwilligen Tod.   mehr ...

Sterbefasten - Das eigene Ende beschleunigen

Befürworter bewerten den freiwilligen Verzicht auf Essen und Trinken als humanen Weg, das Leben zu beenden. Für den behandelnden Arzt kann es einen Konflikt bedeuten.   mehr ...

 


Grenzen des Wachstums

Seit der Club of Rome in den 70ern "die Grenzen des Wachtsums" beschrieben hat, hat sich in der Welt des Kapitalismus nicht wirklich etwas geändert und es werden nach wie vor die falschen Götzen angebetet ...

 

Interview - „Radikale Umverteilung stärkt die Nachfrage“

Silke van Dyk forscht zur Postwachstumsökonomie und hält Verzicht für keine Systemalternative:

Studierende und Besserverdienende mögen die Zeit haben, sich in Repair-Cafés und solidarischen Gartenprojekten für eine Welt ohne Wachstumszwang und Umweltzerstörung zu engagieren. Wie aber soll das eine alleinerziehende Kassiererin schaffen?

Politik für viele Jahre

Unser Wachstumswahn droht die Erde für unsere Nachkommen unwirtlich zu machen, warnen 45 Persönlichkeiten und legen ein "Generationen-Manifest" vor, um den kurzsichtigen politischen Debatten hierzulande etwas entgegenzusetzen. Es enthält zehn Forderungen für den Koalitionsvertrag.   mehr ...

Überblick über eine Strömung: Was ist Degrowth? Postwachstumsbewegung ist seit der Krise im Aufwind

Adam Smith wusste es, John Stuart Mill wusste es auch: Wirtschaftswachstum ist begrenzt. Die beiden britischen Philosophen aus vergangenen Jahrhunderten, die das heutige Verständnis von Kapitalismus stark geprägt haben, zeigten unterschiedliche Konsequenzen auf: Entweder gibt es einen zunehmend erbitterten Verdrängungswettbewerb bis zum Untergang oder mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens.   mehr ...

 

Zeit: "Absage an den Untergang: Warum noch in diesem Jahrhundert die Weltbevölkerung zu schrumpfen beginnt – auf die Hälfte von heute."