Elektronik / Computertechnik

HLRS Hawk - Deutschlands schnellster Supercomputer läuft

26 Petaflops für das Höchstleistungsrechenzentrum (HLRS) der Universität Stuttgart: Der Hawk ist der leistungsstärkste Supercomputer in Deutschland, er basiert auf über 10.000 von AMDs 64-kernigen Epyc-7002-CPUs:

Der Hawk, zu deutsch Falke, wird in Betrieb genommen: Das Höchstleistungsrechenzentrum (HLRS) der Universität Stuttgart feiert am heutigen 19.02.2020 den Betriebsstart des deutschen Supercomputers, der mit theoretisch 26 Petaflops und 24 Linpack-Petaflops dann das derzeit schnellste System in Deutschland darstellen und den fünften Platz in der Top-500-Liste der weltweit leistungsfähigsten Supercomputer einnehmen wird.   mehr ...

Quanten-Internet aus dem Weltraum

Um abhörsicher chiffrierte Nachrichten rund um den Globus verschicken zu können, sollen die Photonen zur Ver- und Entschlüsselung durch Satelliten im All erzeugt werden.   mehr ... 

Jetzt auch offiziell - Googles Quantencomputer beweist "Quantum Supremacy"

Google hat seinen Beweis der sogenannten Quantum Supremacy nun auch formal bekannt gemacht – mit einer Veröffentlichung im renommierten Wissenschaftsmagazin Nature. Was durch eine Indiskretion bereits vor einem Monat an die Öffentlichkeit gedrungen war ist damit jetzt offiziell. "Wir haben gezeigt, dass unser neuster Quantenprozessor Sycamore mit 53 Qubits binnen Sekunden eine Berechnung ausführen kann, für die selbst die stärksten Supercomputer unserer Zeit Tausende von Jahren benötigen würden", unterstreicht dazu Google-Chef Sundar Pichai im unternehmenseigenen Video-Blog.   mehr ...

 
 

Wissenschaft / Technik

Europaweiter Standard für Hyperloop gesucht

Um den Ausbau eines Hyperloopnetzes in Europa voranzutreiben, wollen die Hyperloop-Unternehmen mit europäischen Standardisierungsgremien die Rahmenbedingungen für die Regulierung von Hyperloop-Reisesystemen gemeinsam definieren:

Die Transporttechnologie Hyperloop befindet sich an unterschiedlichen Standorten in diversen Testphasen. Doch auch wenn es noch ungewiss ist, wann – oder ob – die Superschnellzug-Technologie für den Massentransport praktikabel umsetzbar ist, haben sich in den vergangenen Jahren auch in Europa zahlreiche Startups gebildet, die sich der Erforschung der Hyperloop-Technlogie und dem eventuellen Ausbau Hyperloop-tauglicher Strecken verschrieben haben.   mehr ...

"Nature's 10" - Wissenschaftsmagazin ehrt Greta Thunberg

Greta Thunberg gehört für das Fachmagazin Nature zu den zehn Menschen, die dieses Jahr eine entscheidende Rolle für die Wissenschaft gespielt haben. Die jugendliche Klimaaktivistin aus Schweden habe weltweit die Schlagzeilen zum Kampf gegen die Klimakatastrophe bestimmt. Diese Aufmerksamkeit habe nicht nur Politik und Wissenschaft inspiriert, sondern werde auch großen Einfluss auf die nächste Generation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern haben, so die Begründung des Magazins.   mehr ...

Kunststoff - Warum Plastik noch Zukunft haben könnte

  • Die Kunststoffbranche ist im Umbruch. Das alte Geschäftsmodell, Plastik aus Erdöl machen, stößt zumindest in Europa an Grenzen.
  • Trotzdem verzeichnet die Plastikindustrie weltweit steigende Produktion. Auf der eigenen Messe "K" beraten die Plastikfabrikanten über die Zukunft.   mehr ...
 
 

Astronomie / Raumfahrt

"Solar Orbiter" - Europa startet zur Sonne

  • Die Raumsonde Solar Orbiter ist in Florida gestartet, sie soll ein neues Zeitalter in der Sonnenforschung einleiten.
  • Bei der Mission sollen Stärke und Richtung des Magnetfelds an der Sonnenoberfläche vermessen werden, Physiker erhoffen sich davon auch Einblicke, was im Innern der Sonne vor sich geht.
  • Der Sonnenwind und andere hochenergetische Teilchen von der Sonne können auch für die Erde zum Problem werden:

Der Stern, um den sich in dieser Nacht alles dreht, ist längst hinter dem Horizont verschwunden. Und doch blicken weltweit führende Sonnenforscher gebannt in den Himmel über dem "Sunshine State", wie die Amerikaner Florida nennen. Dort entflieht im Dunkel der Nacht auf Montag eine Raumsonde der Anziehungskraft der Erde. Sie ist wenige Sekunden zuvor gestartet und heißt Solar Orbiter. Sie soll - so die Hoffnung der Astronomen - ein neues Zeitalter in der Sonnenforschung einleiten.   mehr ...

SpaceX - Erfolgreicher letzter Test vor bemannten Flug zur ISS

Die Raumkapsel von SpaceX hat sich bei einem Test erfolgreiche kurz nach dem Start von ihrer Rakete getrennt. Nun dürfte der erste bemannte Flug folgenen.   mehr ...

Kosmologie - Die Geometrie des Alls

Ist das Universum unendlich groß oder hat es ein Ende? Beides hätte verblüffende Konsequenzen, glauben Forscher - von Parallelwelten bis zu Rückblicken in die Vergangenheit.   mehr ...

 


Energietechnik

Solarenergie - Die Sonne kehrt zurück

Das Unternehmen Oxford PV bereitet in Brandenburg den Einstieg in die Massenproduktion von Perowskit-Solarzellen vor. Halten die Briten ihre Versprechen, könnten langfristig selbst die Photovoltaik-Giganten aus China ins Wanken geraten.

Knapp 160 Meter lang und 80 Meter breit ist die Industriehalle in Brandenburg an der Havel, 60 Kilometer ­westlich von Berlin. Hier will das britische Unternehmen Oxford PV die nächste Solar-Revolution starten. Noch ist unter dem gewaltigen Flachdach neben Hochregallagern, einem kleinem Labor und einer rund 20 Meter langen Pilotanlage allerdings sehr viel Platz. Frank Averdung, Chef von Oxford PV, bittet ­daher um etwas Fantasie, als er bei einem Rundgang auf die rechte Hallenhälfte deutet: „In diesem Teil bauen wir die erste Ausbaustufe unserer neuen Produktionslinie auf.“   mehr ...

Fusionsreaktor Iter - Das Eine-Million-Teile-Puzzle in der entscheidenden Phase

Die Gebäude sind weitgehend fertig, jetzt wird es richtig spannend am Iter: der Bau des Reaktors, in dem künftig die Kernfusion getestet werden soll. 2025 soll der Reaktor erstmals in Betrieb gehen. Bis dahin ist noch viel zu tun:

Elektroautos, autonomes Fahren, sauberer Strom: Viele neue Technologien sollen in den gerade angebrochenen 2020er Jahren ihren Durchbruch haben. Eine davon ist die Kernfusion. Sie soll die Nachfolge von Kernspaltung und Kohlestrom antreten. Eine große Versuchsanlage entsteht derzeit in Südfrankreich: der Iter. Mit dem internationalen Großprojekt soll zum ersten Mal Kernfusion im industriellen Maßstab getestet werden.   mehr ...

Energiespeicher - Heiße Steine sind effizienter als Brennstoffzellen

30 Megawattstunden Strom soll ein Speicher in 1.000 Tonnen Vulkangestein speichern können. Die einfache Technologie ist mit 45 Prozent Effizienz besser als die Speicherung mit Wasserstoff und Brennstoffzelle. Was würde das für die Energiewende bedeuten?   mehr ...

 


Medizinforschung / Genetik

Alzheimer-Forscher - Paradontitis-Erreger steht als Auslöser im Verdacht

Hunderte Milliarden Euro wurden in der Alzheimer-Forschung auf einem Irrweg ­verschwendet. Nun erhärtet sich eine bislang wenig ­beachtete These zur Ursache:

Im Mittelpunkt der bisherigen Alzheimer-Forschung stehen Beta-Amyloide. Das sind Proteine, die entstehen, wenn ein bestimmtes Protein der Zellmembran zerschnitten wird. Der Stoff ist verdächtig, weil er sich in den sogenannten Plaques befindet – Klumpen aus Amyloid und allerlei Zelltrümmern, die sich zwischen den sterbenden Nervenzellen von Alzheimer-Patienten anhäufen.   mehr ...

Crispr-Methode - Verbesserte Genschere könnte fast alle Erbkrankheiten korrigieren

Defekte DNA ersetzen oder löschen: Ein Forscherteam hat eine risikoärmere Variante des Crispr-Prinzips entwickelt. Grundlagenforschung, die zeigt, was bald machbar wird.   mehr ...

Notaus-Schalter für die Genschere CRISPR

Die Genschere Crispr hilft, Pflanzen an den Klimawandel anzupassen oder Erbkrankheiten zu behandeln – könnte aber ebenso zu einer mächtigen Biowaffe werden.   mehr ...

 


Automobil- / Antriebstechnik

Schifffahrt - Neue Antriebe für weniger Emissionen

Schiffe müssen ab 2020 ihre Emissionen senken. Reedereien experimentieren daher mit alternativen Antrieben – vom Wasserstoff bis zum Segel:

Zwei bis drei Prozent des weltweiten jährlichen CO2-Ausstoßes gehen aufs Konto der Schifffahrt – etwa so viel wie der Beitrag Deutschlands. Bis 2050 will die International Maritime Organization (IMO) den Treibhausgasausstoß um 50 Prozent senken. Dazu kommt, dass Passagier- und Frachtschiffe bisher meist mit extrem dreckigem Schweröl fahren. Ab dem 1. Januar 2020 dürfen sie nur noch Treibstoff mit maximal 0,5 Prozent statt 3,5 Prozent Schwefelanteil verbrennen, in einigen Gebieten wie Nord- und Ostsee liegt die Grenze bei 0,1 Prozent. Das macht den Treibstoff teurer – und Alternativen attraktiver. Eine Vorstellung.   mehr ...

Batterieforscher entwickeln leistungsstärksten Lithium-Schwefel-Akku

Die Energiespeicher gelten als umweltfreundliche Alternative zu Lithium-Ionen-Batterien. Eine mögliche Anwendung liegt in der Luftfahrt.   mehr ...

Wasserstoff - Was kann die Brennstoffzelle?

Viele Forscher experimentieren mit Wasserstoff-Antrieben. Für sie ist das eine umweltfreundliche Zukunftstechnologie. Für andere nur ein teurer Spaß mit beschränktem Potenzial.   mehr ...

 
 
Klimareporter: "Kerosin aus der Klimaanlage."

Grüne Technik

Es wird viel gesprochen und geschrieben über Umweltprobleme, Klimawandel, Abfallproblematik usw. Dabei gibt es viele Ansatzpunkte der Wissenschaft, unsere Welt ein bisschen besser, d.h. umweltfreundlicher und nachhaltiger, zu machen und den menschlichen Lebensraum zu erhalten ...

 

Lebendes Material - US-Forscher entwickeln sich vermehrendes Baumaterial

Forscher in den USA haben einen Baustoff aus Sand und Bakterien entwickelt. Da die Bakterien leben, kann sich ein Baustein aus dem Material vermehren:

Die Bauindustrie gilt nicht unbedingt als umweltfreundlich: Bei der Herstellung von Zement entstehen rund sechs Prozent der weltweiten Kohlendioxid-Emissionen. Weiteres Kohlendioxid wird freigesetzt, wenn der Beton aushärtet, der aus dem Zement hergestellt wurde. Wissenschaftler aus den USA haben ein Baumaterial entwickelt, das deutlich umweltfreundlicher ist als herkömmlicher Beton und noch eine weitere sehr praktische Eigenschaft hat: Es kann sich vermehren.   mehr ...

Klimaneutrale Chemie - CO2 als Super-Rohstoff

Der Klimakiller Kohlendioxid könnte künftig Erdöl überflüssig machen. Immer mehr Unternehmen forschen an innovativen Anwendungen. Doch noch sind die chemischen Prozesse teuer – und überhaupt nur sinnvoll, wenn genügend Ökostrom verfügbar ist.   mehr ...

Öko-Chancen unter der Lupe

Ob Mikroplastik im Darm oder schmelzende Gletscher: Seit dem Beginn von nano am 1. Dezember 1999 gibt es immer mehr solcher Nachrichten. Zum Jubiläum stellen wir zukunftsweisende Projekte vor, die zeigen, wie wir nachhaltig leben können. [Video 28:43]   mehr ...

 


Künstliche Intelligenz

Studie - Googles KI bei Brustkrebserkennung besser als Ärzte

Einer neuen Studie zufolge erkennt Googles Künstliche Intelligenz Brustkrebs besser als Radiologen. Sie soll jedoch nur ergänzend eingesetzt werden:

Google Health hat gemeinsam mit Forschern aus den USA und Großbritannien eine Studie veröffentlicht, deren Autoren zu dem Schluss kommen, dass Künstliche Intelligenz besser bei der Brustkrebserkennung ist als Experten. Bis zu 9,4 Prozent lag die Fehlerrate bei der Auswertung von Mammografien niedriger. Dabei soll die Technik den Menschen nicht ersetzen sondern ergänzen.   mehr ...

Das Unsichtbare sichtbar machen

Die maschinelle Bildverarbeitung kann mittlerweile eine beeindruckende Bilanz vorweisen: Wenn es darum geht, menschliche Gesichter und Objekte zu erkennen, ist Software zum Teil besser als der Mensch. Nun kommt ein weiterer Sieg über die menschlichen Sinne hinzu: Forscher haben Maschinen beigebracht, durch Wände zu sehen.   mehr ...

"Algorithmen diskriminieren eher Leute in machtlosen Positionen"

Zahlreiche Entscheidungen und Einschätzungen werden in unserem Alltag heute bereits von Algorithmen und künstlicher Intelligenz mitgetroffen: Sie sind es, die den Newsfeed auf Facebook sortieren, sie sind es aber auch, die die Plausibilität von Steuererklärungen in Deutschland prüfen oder Jobbewerber vorsortieren. Das klingt zunächst einmal effizient, modern und neutral – bis sich zeigt, dass auch Maschinen Menschen diskriminieren können. Oder eben Entscheidungen treffen sollen, die auch uns Menschen schwerfallen – etwa beim autonomen Fahren.   mehr ...

 


3D-Druck

Elektronik soll frei verwendbar und reparierbar werden

Gegen die gewollte Obsoleszenz sollen Hersteller Bauanleitungen der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Das fordern die Grünen im Bundestag. So sollten Nutzer Ersatzteile zum Beispiel mit dem 3D-Drucker selbst herstellen können. Auf Reparaturdienstleistungen soll der reduzierte Mehrwertsteuersatz erhoben werden:

Die Grünen fordern ein Recht auf Reparatur für Elektrogeräte von der Waschmaschine bis zum Smartphone. In einem Antrag der Bundestagsfraktion, der der Süddeutschen Zeitung vorliegt, heißt es: "Nutzerinnen und Nutzer sollten grundsätzlich das Recht und die Möglichkeit haben, Elektrogeräte, die sie erworben haben, frei zu verwenden und selbst zu reparieren beziehungsweise reparieren zu lassen."   mehr ...

Dagoma: Software soll das 3D-Drucken von Schusswaffen verhindern

Dagoma will verhindern, dass auf ihren 3D-Druckern Schusswaffen hergestellt werden. Deshalb hat das Unternehmen eine Software entwickelt, die entsprechende Dateien erkennen und die Herstellung mit ihren Geräten verhindern soll.   mehr ...

Studie - 3D-Druck-Markt wächst um 25 Prozent jährlich

Flugzeuge werden leichter, Transportkosten fallen weg – schon heute erleichtert 3D-Druck das Leben. Experten erwarten in den nächsten Jahren mehr Verbreitung.   mehr ...


Evolution / Hirnforschung

"Human Brain Project" - Hirnforschers Mondfahrt

Ein "Apollo-Projekt des Geistes" sollte das Human Brain Project werden. Nun wird es im Bundestag gefeiert. Doch von seinem ursprünglichen Ziel ist es weit entfernt:
 
Nun, nach gut der Hälfte der zehnjährigen Laufzeit, stellt sich das Human Brain Project mit einer großen Ausstellung im Deutschen Bundestag vor: Faszination Gehirn heißt es von dieser Woche an im Berliner Paul-Löbe-Haus. Die Abgeordneten sollen "die atemberaubende Komplexität des Gehirns in spektakulären wissenschaftlichen Bildern und Filmen" erleben. Schließlich ist das HBP mit 131 europäischen Partnerinstitutionen aus 19 Ländern eines der größten je von der EU finanzierten Projekte. Staatssekretär Thomas Rachel vom Bundesforschungsministerium schwärmt gar von einem "Meilenstein in der europäischen Forschungsgeschichte".   mehr ...

Anthropologie - Wo die Menschen laufen lernten

  • Vor sieben Millionen Jahren dominierten wahrscheinlich große Pflanzenfresser, sogenannte Megaherbivoren, die Ökosysteme in Ostafrika.
  • Bislang ging man davon aus, dass die Region, in der das berühmte Skelett der Australopithecus-afarensis-Frau "Lucy" gefunden wurde, eine Savannenlandschaft war.
  • Forscher glauben jedoch: Wo heute weite Savannen das Landschaftsbild prägen, standen vor sieben Millionen Jahren vermutlich viel mehr Bäume und Sträucher.   mehr ...

Alles Kopfsache – Was Hirnforschern noch Rätsel aufgibt

KI-Forschung will Maschinen entwickeln, die wie Menschen entscheiden – dabei ist das menschliche Gehirn für die Wissenschaft selbst noch ein großes Mysterium.   mehr ...

 

Heise: "Out of Afrika und zurück: Die Entzifferung des Erbguts eines vor 4.500 Jahren verstorbenen Afrikaners beweist, dass es eine große Auswanderungswelle von Eurasien nach Afrika gab."

Nobelpreise / Auszeichnungen

Nobelpreise 2019 - Chemie-Nobelpreis für die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien

  • Der Nobelpreis für Chemie geht an drei Batterieforscher.
  • John Goodenough, Stanley Whittingham und Akira Yoshino werden für ihre Beiträge zur Entwicklung von Lithium-Ionen-Speichern geehrt.
  • Die Technik ermögliche eine Welt frei von fossilen Kraftstoffen, hieß es zur Begründung:

Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an den in Jena geborenen US-Amerikaner John Goodenough, Stanley Whittingham (in Großbritannien geboren) und Akira Yoshino (Japan) für die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien. Das gab die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Mittwoch in Stockholm bekannt.   mehr ...

Physik-Nobelpreis für Entdeckung von Exoplaneten

  • Der diesjährige Physik-Nobelpreis wird für die Erforschung des Universums verliehen.
  • Die Schweizer Michel Mayor und Didier Queloz teilen sich eine Hälfte des Preises. Sie entdeckten 1995 den ersten Planeten außerhalb des Sonnensystems.
  • James Peebles von der Universität Princeton fand heraus, dass der Kosmos zum Großteil aus dunkler Materie und dunkler Energie besteht.   mehr ...

Auszeichnung in Medizin - Nobelpreis geht an Zellforscher in Amerika und Großbritannien

Die beiden Amerikaner William Kaelin und Gregg Semenza sowie der Brite Peter Ratcliffe sind mit dem Medizinnobelpreis ausgezeichnet worden. Geehrt wurden sie für ihre Entdeckung molekularer Mechanismen, die für den Sauerstoffhaushalt wichtig sind.   mehr ...

 


Gentechnik

Es CRISPRt in Russland

Russland möchte für seine Landwirtschaft 30 gentechnisch veränderte – optimierte – Organismen erzeugen und weicht dafür sein Gentechnikgesetz auf:

  • In einem Offenen Brief kritisieren mehr als 130 deutsche Pflanzenforscher die veraltete Gesetzgebung in Europa.
  • Der Brief bezieht sich auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom Juli. Es ging darin um die neuen molekularbiologischen Techniken.
  • Schon im Oktober hatten Wissenschaftler aus mehr als 75 europäischen Forschungseinrichtungen an die EU-Politik appelliert, Innovationen in den Pflanzenwissenschaften zu schützen.   mehr ...

Sanfte Biotechnologie - Die Gentechnik im Hoffnungslauf

Kommt schon bald die Kehrtwende für die sanfte Biotechnologie? Eine Chinesin zeigt bei ihrem Besuch in Deutschland, wie mit Crispr-Pflanzen die Agrarwende gelingen soll.   mehr ...

 

Weiteres Umweltinstitut: "Neues Gentechnik-Gesetz gescheitert."
Keine-gentechnik.de: "Opt-Out für Deutschland und Zypern."