Medizinforschung / Genetik

Potenzielles Coronamedikament - Antikörpermittel senkt laut Hersteller Risiko für Covid-19 um 81 Prozent

Laut ersten Studienergebnissen kann ein Cocktail aus Antikörpern offenbar Covid-19-Erkrankungen verhindern. Deutschland hat Tausende Dosen bestellt. Doch das Medikament taugt nicht für alle Patienten – und ist teuer:
 
Nach Studiendaten kann die Gabe einer Antikörper-Kombination aus Casirivimab und Imdevimab das Risiko symptomatischer Corona-Infektionen um etwa 81 Prozent verringern. Das teilte der Schweizer Pharmakonzern Roche am Montag in Basel mit. Bei Patienten mit symptomatischer Infektion klangen die Symptome demnach im Durchschnitt innerhalb einer Woche ab, verglichen mit drei Wochen in der Placebo-Gruppe. Unerwartete ernste Nebenwirkungen seien nicht aufgetreten.   mehr ...
 

Ein günstiges und leicht verfügbares Asthmaspray soll die Wahrscheinlichkeit für schwere Verläufe von Covid-19 senken. Karl Lauterbach spricht von einem "Game Changer":

Sollte sich der Befund bestätigen, gäbe es eine Option, um früh den Verlauf einer Infektion mit Sars-CoV-2 zu beeinflussen. Doch bisher ist es lediglich ein starkes Indiz, aber kein Beweis, was Ärzte der Uni Oxford im Fachblatt The Lancet veröffentlicht haben: Das Asthmaspray Budesonid könnte demnach heftige Symptome der Covid-19-Erkrankung verhindern helfen.   mehr ...

Coronapandemie - "Die Impfstoffverschwendung kostet massiv Menschenleben"

Mit feinen Spritzen und Geschick lassen sich aus einer Ampulle des Biontech-Vakzins oft sieben statt der vorgesehenen sechs Dosen entnehmen. Für dieses Verfahren aber gibt es keine Zulassung.   mehr ...

 


Energietechnik / Kernfusion

Kernfusion - TAE Technologies sieht kommerziellen Einsatz bis 2030

Das Wettrennen um den ersten kommerziellen Fusionsreaktor läuft. Nach General Fusion hat nun ein Konkurrent einen Meilenstein erreicht:

TAE Technologies rechnet damit, dass seine Art der Energiegewinnung durch Kernfusion bis zum Ende dieses Jahrzehnts kommerziell eingesetzt werden kann. Dem US-Unternehmen ist es nach eigenen Angaben gelungen, ein stabiles Plasma bei 50 Millionen °C zu erzeugen und es meint, seine Technik auf ein tragfähiges kommerzielles Fusionskraftwerk skalieren zu können.   mehr ...

Kernfusion - Großbritannien sucht Standort für Fusionsreaktor

Großbritannien will im Wettlauf um das erste Fusionskraftwerk als Erster ans Ziel kommen. Nun können sich erst einmal Kommunen um den Standort bewerben.   mehr ...

Bund fördert Wasserstoff-Projekt an der Nordseeküste

Der Bund fördert den Aufbau einer regionalen Wasserstoff-Wirtschaft an der schleswig-holsteinischen Westküste mit 30 Millionen Euro. Ein entsprechender Förderbescheid des Bundeswirtschaftsministeriums sei eingegangen, teilten am Montag das Konsortium "Westküste 100" in Hemmingstedt (Kreis Dithmarschen) und die Landesregierung in Kiel mit.   mehr ...

 


Grüne Technik

Es wird viel gesprochen und geschrieben über Umweltprobleme, Klimawandel, Abfallproblematik usw. Dabei gibt es viele Ansatzpunkte der Wissenschaft, unsere Welt ein bisschen besser, d.h. umweltfreundlicher und nachhaltiger, zu machen und den menschlichen Lebensraum zu erhalten ...

 

Wasserstoff soll grüner werden

Wird er mit Strom aus Wind- oder Sonnenenergie gewonnen, kann der Energieträger zu einer kohlenstoffneutralen Quelle werden. Europa will es vormachen:

Wasserstoff ist eigentlich ein attraktiver Brennstoff. Aus einem Kilogramm lässt sich etwa dreimal so viel Energie gewinnen wie aus einer vergleichbaren Menge Diesel oder Benzin. Sauber und kostengünstig hergestellt, könnte er entscheidend dazu beitragen, die Energieerzeugung für wichtige Lebensbereiche umweltverträglicher zu gestalten.   mehr ...

Ressourcenfresser Bau - Wie wir umweltfreundlich wohnen können

Flüssige Luft als Energiespeicher

Wenn die erneuerbaren Energien weiter voran kommen sollen, werden günstige stationäre Stromspeicher benötigt. Ein Münchner Start-up belebt eine bestehende Idee.   mehr ...

 


Elektronik / Computertechnik

Forscher entwickeln Display-Stoff

Der Stoff besteht aus speziellen leitenden Fasern, die an den Berührungspunkten leuchten - so entsteht eine Matrix-Anzeige:

Ein Forscherteam rund um Peining Chen und Huisheng Peng der Fudan-Universität in China hat einen Stoff entwickelt, der als Display fungiert - ohne ein OLED- oder LCD-Panel eingebaut zu haben. Dafür nutzen die Wissenschaftler Stoff, der klassisch gewebt wird - allerdings mit leitenden Fasern.   mehr ...

ElectroglaZ von Zytronic - Strom unsichtbar durch Glas leiten

Wireless Charging wird immer beliebter, aber auch dabei sind immer noch Kabel nötig. Unter dem Namen ElectroglaZ hat Zytronic eine Technologie entwickelt, um Strom für das menschliche Auge unsichtbar durch Glas zu leiten. Damit verschwinden auch die Kabel aus dem Blickfeld.   mehr ...

DNA - Datenspeicher der Zukunft

DNA ist extrem lange haltbar und kann Informationen auf extrem kleinem Raum abspeichern. Theoretisch lässt sich in der Größe eines Staubkorns eine ganze Bibliothek unterbringen.   mehr ...

 
 

Wissenschaft / Technik

Erdatmosphäre wird in einer Milliarde Jahren fast allen Sauerstoff verlieren

Noch ist Zeit, aber in ferner Zukunft wird die Sonne fast alles Leben auf der Erde zerstören. Das hat eventuell Folgen für die Suche nach außerirdischem Leben:

In etwa einer Milliarde Jahren wird die Sonne dafür sorgen, dass die Atmosphäre unserer Erde in vergleichsweise kurzer Zeit fast allen Sauerstoff verlieren wird. Das haben zwei Forscher mit einem Modell der weiteren Entwicklung unserer Atmosphäre ermittelt. Das Ergebnis stellen Kazumi Ozaki und Christopher Reinhard nun im Fachmagazin Nature Geoscience vor.   mehr ...

Pandemien - Dieser Seuche könnte bald die nächste folgen

Neue Infektionsleiden und die Mutation zum "Super-Virus" gelten als große Bedrohung. Aber auch längst bekannte Erreger könnten wieder gefährlich werden.   mehr ...

Batterierohstoff aus Thermalwasser - Erdwärmekraftwerk zu Lithiumquelle

Das begehrte Lithium wird in Deutschland bislang nur importiert. Die Geothermieanlage im badischen Bruchsal soll den Rohstoff künftig liefern:

Die Idee ist, den knappen Batterierohstoff Lithium aus einem Geothermiekraftwerk zu gewinnen. In Bruchsal im Oberrheingraben fördert seit 2009 ein solches Erdwärmekraftwerk aus gut 2.500 Metern Tiefe Thermalwasser, das pro Liter 150 Milligramm Lithium enthält. Bislang wird dieses Tiefenwasser nach Nutzung der Wärme über eine zweite Bohrung mitsamt seiner gelösten Salze wieder in den Untergrund zurückgeführt. Künftig aber soll aus der Sole zuvor der begehrte Stoff extrahiert werden.   mehr ...

 
 

Astronomie / Raumfahrt

Mars-Rover Perseverance - Erstes hochaufgelöstes Panorama der Umgebung

In seinen ersten Tagen auf dem Mars macht der NASA-Rover Perseverance Fotos über Fotos. Nun haben die Forscher das erste richtig große Panorama zusammengesetzt:

Der NASA-Rover Perseverance hat nun auch mit einer seiner hochauflösenden Kameras ein erstes Panorama seiner Umgebung gemacht, das die US-Weltraumagentur jetzt veröffentlicht hat. Es wurde aus insgesamt 142 Einzelbildern zusammengesetzt und zeigt in der Nähe des Rovers Details von wenigen Millimetern Größe und am Horizont immer noch solche von wenigen Metern Durchmesser. Die Verantwortlichen des Rovers wollen anhand der Fotos Steine und Sedimente finden, bei denen sich eine nähere Analyse lohnt. Die sogenannten Mastcams an einem Arm oberhalb des Rovers sind besser als ihre Vorgänger am Rover Curiosity und haben unter anderem eine Zoom-Funktion.   mehr ...

Perseverance landet erfolgreich auf dem Mars

Der NASA-Rover Perseverance hat den Mars erreicht und ist erfolgreich gelandet. Das war schwieriger als je zuvor.   mehr ...

ESA vergibt Auftrag für Beseitigung von Weltraumschrott aus Erdorbit

Erstmals soll ein "nicht kooperierendes Objekt" aus dem Erdorbit entfernt werden. Die ESA hofft, dadurch einen neuen Industriezweig zu schaffen.   mehr ...

 


Künstliche Intelligenz

Robert Koch-Institut baut neues Zentrum für künstliche Intelligenz in Wildau auf

Das RKI will mit künstlicher Intelligenz Gesundheitsdaten erschließen. Dafür baut es einen neuen Standort in Brandenburg mit rund 100 Mitarbeitern auf:

KI soll komplexe Datenquellen erschließen helfen: Das Projekt trägt den Namen Zentrum Künstliche Intelligenz in der Public Health Forschung, abgekürzt ZKI-PH. Mit den Technologien können laut RKI Angaben zukünftig große und komplexe Datenquellen nutzbar gemacht werden, "um zum Beispiel Epidemien umfassender zu analysieren und Frühwarnsysteme weiterzuentwickeln". Der Aufbau werde mit Fördergeldern aus dem Strukturstärkungsgesetz Kohleregion finanziert, hieß es. Kooperationsgespräche mit der TH Wildau liefen.   mehr ...

KI als Erfinder bekommt auch in den USA kein Patent

Wie das Europäische Patentamt hat sich jetzt das USPTO geweigert, Erfindungen des KI-Systems DABUS zu patentieren.   mehr ...

Künstliche Intelligenz - Wann ist Forschung zu gefährlich für die Öffentlichkeit?

Wissenschaftliche Forschung kann unabsehbar fatale Folgen für ganze Gesellschaften haben - gerade im Bereich der KI. Der Umgang mit solchen Ergebnissen ist nicht geregelt: Höchste Zeit, das zu ändern.   mehr ...

 


Verkehrs- / Antriebstechnik

Akkuforschung 2020 - In Zukunft gibt es spottbillige Akkus in riesigen Mengen

In der Akkutechnik war 2020 ein fantastisches Jahr. Wie sind die Akkus so billig geworden? Und geht das so weiter?

Die heutige Akkutechnik wirkt aus der Sicht von 2010 wie reine Science-Fiction. Damals kosteten Akkuzellen noch etwa 1.000 Euro pro Kilowattstunde. 2020 war Massenfertigung für rund 100 Euro/kWh nicht nur möglich, sondern normal. Die tiefsten Preise lagen sogar bei 66 Euro/kWh und das Preisniveau soll weiter sinken. Vorbei die Zeiten, als 200 Kilometer Reichweite für ein E-Auto gut genug sein mussten, damit der Akku nicht zu teuer wird.   mehr ...

Eisenzeit - Wie LFP-Zellen den Batteriemarkt für Elektroautos verändern

Eine Eisenphosphat-Zelle vergleichsweise groß und schwer. Dennoch wollen Tesla und Volkswagen diese Entwicklung voranbringen, und das aus guten Gründen.   mehr ...

Vegas Loop - Teslas im Tunnel unter Sin City

Elon Musks Boring Company will ein Tunnelsystem unter dem Strip bauen, durch das Fahrgäste in autonomen Teslas kutschiert werden. Das erste Stück ist fertig.   mehr ...

 
 
Klimareporter: "Kerosin aus der Klimaanlage."

3D-Druck

Moderner Gebäudebau - Ein Haus, das aus dem 3-D-Drucker kommt

Bauen ist heute ein Muss. Und weil Zeit Geld ist, werden die Immobilien im Handumdrehen aus dem Boden gestampft. Insofern passt das, was wir gerade im westfälischen Beckum erleben, wie der Zimmermannshammer auf den Daumen. Beckum kennt der Eingeweihte bislang als Standort der ersten Spannbetonbrücke über eine deutsche Autobahn (sie wurde 2012 demontiert und auf einem Rastplatz als Denkmal wiederaufgebaut). Nun ist Beckum abermals ganz vorn mit dabei: Das erste deutsche Wohnhaus aus dem 3-D-Drucker entsteht hier.   mehr ...

Poliermaschine für 3D-Drucke

Schön glänzende Oberflächen sind beim herkömmlichen Filament-3D-Druck nicht möglich. Der Polymaker Polisher soll das ändern können:

Hersteller Polymaker will mit seinem Polisher diesen Vorgang vollautomatisch ausführen. Objekte, die mit den speziellen Filamenten Polysmooth oder Polycast desselben Herstellers gedruckt wurden, können in der Maschine nachbehandelt werden. Mit einem Alkoholnebel wird der Kunststoff an der Oberfläche der Druckobjekte angelöst.   mehr ...

Mighty Buildings druckt Häuser in Kalifornien

Das Fertighaus aus dem Drucker: Das kalifornische Startup Mighty Buildings baut Häuser mit dem 3D-Drucker auf. Durch das Druckverfahren sollen 95 Prozent weniger Arbeitskosten entstehen als beim Bau eines konventionellen Hauses. Ziel ist, vergleichsweise günstige Häuser in Kalifornien anzubieten.   mehr ...

 


Nobelpreise / Auszeichnungen

Nobelpreis für Ökonomie - Ein Hoch auf den Markt

Die schwedische Reichsbank, die den Wirtschaftsnobelpreis stiftet, bleibt ihrer Linie treu, Arbeiten auszuzeichnen, die um das Thema „Markt“ kreisen:

Es war spannend: Wer würde in diesem Jahr den Nobelpreis für Ökonomie erhalten? Denn die Welt der Wirtschaft ist in Aufruhr, seitdem Corona grassiert. Globale Lieferketten brechen zusammen, Regierungen verschulden sich in unbekanntem Ausmaß, und in vielen Ländern nimmt die Armut dramatisch zu. Doch für diese Gegenwart interessiert sich die schwedische Reichsbank nicht, die den Nobelpreis für Ökonomie stiftet. Sie blieb ihrer Linie treu, Arbeiten auszuzeichnen, die um das Thema „Markt“ kreisen. Für die schwedische Reichsbank reduziert sich die Ökonomie auf ein ganz enges Feld – nämlich auf das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage.   mehr ...

Nobelpreis für Chemie - Zwei Gen-Forscherinnen ausgezeichnet

Emmanuelle Charpentier und Jennifer A. Doudna erhalten den Chemie-Nobelpreis 2020. Sie haben die Genschere Crispr/Cas9 entwickelt:

Die Forscherinnen haben maßgeblich die Genschere Crispr/Cas9 entwickelt. Crispr/Cas9 habe die molekularen Lebenswissenschaften revolutioniert, neue Möglichkeiten für die Pflanzenzüchtung gebracht, trage zu innovativen Krebstherapien bei und könne den Traum von der Heilung vererbter Krankheiten wahr werden lassen.   mehr ...

Nobelpreis für Physik - Erforschung von schwarzen Löchern

Der Physiknobelpreis 2020 geht an Forscher*innen aus den USA, Großbritannien und Deutschland. Andrea Ghez ist die vierte Frau, die diese Auszeichnung erhält.   mehr ...

Medizin-Nobelpreis für Entdeckung des Hepatitis-C-Virus

Der Nobelpreis für Medizin geht in diesem Jahr an Harvey J. Alter (USA), Michael Houghton (Großbritannien) und Charles M. Rice (USA) für die Entdeckung des Hepatitis-C-Virus. Das teilte das Karolinska-Institut am Montag in Stockholm mit. Die drei Wissenschaftler haben wesentlich dazu beigetragen, Blutübertragungen sicherer zu machen.   mehr ...

 

TAZ: "Peter Handke und Olga Togarczuk - Doppelte Auszeichnung in Stockholm."

TAZ: "Alternativer Nobelpreis für Thunberg - „Niemand war erfolgreicher“."


Gentechnik

Nachweismethode veränderter Pflanzen - Test enttarnt neue Gentechnik

Labore können Pflanzen erkennen, die mit Gentechverfahren wie Crispr verändert worden sind. Das zeigt eine neue Testmethode:

Pflanzen neuer Gentechnikmethoden lassen sich im Labor nachweisen – obwohl manche Aufsichtsbehörden das Gegenteil behaupten: Der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) publizierte am Montag gemeinsam mit Umweltorganisationen wie Greenpeace und der Handelskette Spar Österreich die erste öffentlich zugängliche Nachweismethode für eine Pflanze, deren Erbgut per „Genome Editing“ verändert wurde. Die Organisationen forderten die Ämter auf, mithilfe des Tests Verbraucher*Innen vor der in der EU verbotenen Rapssorte SU Canola der US-Firma Cibus zu schützen.   mehr ...

Es CRISPRt in Russland

Russland möchte für seine Landwirtschaft 30 gentechnisch veränderte – optimierte – Organismen erzeugen und weicht dafür sein Gentechnikgesetz auf.   mehr ... 

  • In einem Offenen Brief kritisieren mehr als 130 deutsche Pflanzenforscher die veraltete Gesetzgebung in Europa.
  • Der Brief bezieht sich auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom Juli. Es ging darin um die neuen molekularbiologischen Techniken.
  • Schon im Oktober hatten Wissenschaftler aus mehr als 75 europäischen Forschungseinrichtungen an die EU-Politik appelliert, Innovationen in den Pflanzenwissenschaften zu schützen.   mehr ...

 

Weiteres FAZ: "Sanfte Biotechnologie - Die Gentechnik im Hoffnungslauf."
Keine-gentechnik.de: "Opt-Out für Deutschland und Zypern."

Evolution / Hirnforschung

"Human Brain Project" - Hirnforschers Mondfahrt

Ein "Apollo-Projekt des Geistes" sollte das Human Brain Project werden. Nun wird es im Bundestag gefeiert. Doch von seinem ursprünglichen Ziel ist es weit entfernt:
 
Nun, nach gut der Hälfte der zehnjährigen Laufzeit, stellt sich das Human Brain Project mit einer großen Ausstellung im Deutschen Bundestag vor: Faszination Gehirn heißt es von dieser Woche an im Berliner Paul-Löbe-Haus. Die Abgeordneten sollen "die atemberaubende Komplexität des Gehirns in spektakulären wissenschaftlichen Bildern und Filmen" erleben. Schließlich ist das HBP mit 131 europäischen Partnerinstitutionen aus 19 Ländern eines der größten je von der EU finanzierten Projekte. Staatssekretär Thomas Rachel vom Bundesforschungsministerium schwärmt gar von einem "Meilenstein in der europäischen Forschungsgeschichte".   mehr ...

Anthropologie - Wo die Menschen laufen lernten

  • Vor sieben Millionen Jahren dominierten wahrscheinlich große Pflanzenfresser, sogenannte Megaherbivoren, die Ökosysteme in Ostafrika.
  • Bislang ging man davon aus, dass die Region, in der das berühmte Skelett der Australopithecus-afarensis-Frau "Lucy" gefunden wurde, eine Savannenlandschaft war.
  • Forscher glauben jedoch: Wo heute weite Savannen das Landschaftsbild prägen, standen vor sieben Millionen Jahren vermutlich viel mehr Bäume und Sträucher.   mehr ...

Alles Kopfsache – Was Hirnforschern noch Rätsel aufgibt

KI-Forschung will Maschinen entwickeln, die wie Menschen entscheiden – dabei ist das menschliche Gehirn für die Wissenschaft selbst noch ein großes Mysterium.   mehr ...

 

Heise: "Out of Afrika und zurück: Die Entzifferung des Erbguts eines vor 4.500 Jahren verstorbenen Afrikaners beweist, dass es eine große Auswanderungswelle von Eurasien nach Afrika gab."