3D-Druck

Israelische Forscher drucken Herz aus menschlichem Gewebe

Forscher hoffen, mit dem 3D-Drucker funktionierende menschliche Organe zu produzieren. Erstmals soll es geklappt haben, ein Herz mit Blutgefäßen und Zellen zu drucken:
 
Israelische Forscher haben mit einem 3D-Drucker ein Herz aus menschlichem Gewebe erzeugt. Der Prototyp ist etwa so groß wie eine Kirsche. Das Herz bestehe aus Gewebe und Blutgefäßen und verfüge über Kammern, sagte der Biotechnologe Tal Dvir von der Universität Tel Aviv. 
 
Es sei vergleichbar mit dem Herz eines menschlichen Fötus, seine Zellen könnten sich allerdings noch nicht synchron zusammenziehen. Die Forscher stellten ihre Entwicklung im Fachblatt Advanced Science vor (Dvir et al., 2019).   mehr ...

3-D-Druck im Bau - Häuser aus der Düse

Nach Medizin- und Flugzeugtechnik, Maschinen- und Werkzeugbau erobert der 3-D-Druck die Architektur. Die Technologie beschleunigt, verbilligt und flexibilisiert das Bauen – und könnte das Problem der Wohnungsnot lösen.   mehr ...

Keramik aus dem 3D-Drucker - Die vierte Dimension

Fortschritt beim 3D-Druck: Dank einer speziellen Tinte und einer Origamitechnik lassen sich nun auch komplex geformte Gebilde aus keramischen Materialien aus einem Guss fertigen.   mehr ...


Astronomie / Raumfahrt

Informatikerin Katie Bouman - Ohne diese Frau gäbe es kein Foto vom Schwarzen Loch

Erstmals können Forscher ein Bild von einem Schwarzen Loch zeigen. Eine wissenschaftliche Sensation – die ohne eine 29 Jahre alte Informatikerin nicht möglich gewesen wäre:

Das Schwarze Loch hat sie über Nacht berühmt gemacht: Die 29 Jahre alte amerikanische Informatikerin Katie Bouman hat einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet, dass Forschern rund um die Welt die erste Aufnahme eines dieser Objekte im All gelungen ist. Sie entwickelte den Computer-Algorithmus, der die Zusammensetzung des Bildes aus Daten riesiger Radioteleskope ermöglichte.   mehr ...

Die Erde hat einen neuen Nachbarn

  • Astronomen argumentieren in der Zeitschrift Physics Today, dass nicht Venus oder Mars der Erde am nächsten sind - sondern der Merkur.
  • Dies gilt, wenn man nicht den kürzesten Abstand betrachtet, sondern den durchschnittlichen Abstand von der Erde.
  • Merkur ist der sonnennächste Planet. Dennoch wäre er laut der neuen Definition für alle Planeten im Sonnensystem der nächste Nachbar.   mehr ...

Gelungener Testflug - Elon Musks Raumschiff "Crew Dragon" dockt an ISS an

  • Die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS hat am Sonntag erstmals das Raumschiff "Crew Dragon" des privaten amerikanischen Unternehmens SpaceX betreten.
  • Bilder der US-Raumfahrtbehörde Nasa zeigen die Astronauten im Inneren der Kapsel gemeinsam mit der Testpuppe "Ripley".
  • Die "Crew Dragon" der Raumfahrtfirma von Tech-Milliardär Elon Musk brachte zudem 180 Kilogramm Nachschub zur ISS.   mehr ...

 


Automobil- / Antriebstechnik

GPS Week Rollover - Darum könnten ältere Navis bald Probleme haben

Bei älteren Navigationssystemen kann es vom Wochenende an zu Funktionsstörungen kommen. Manche Geräte könnten sogar unbrauchbar werden. Schuld ist eine Eigenheit von GPS-Signalen.

Zeitumstellungen gibt es nicht nur bei der normalen Uhrzeit, sondern auch bei der Systemzeit des Satellitennavigationssystems GPS. Die nächste Umstellung, ein sogenannter Week Roll Over, findet am 6. April statt und kann vor allem bei Navis, die vor zehn bis 15 Jahren in Betrieb genommen wurden, zu Problemen führen, warnt der ADAC.   mehr ...

Diesel-Ersatz - Der Traum im Tank

Synthetische Kraftstoffe sollen das Klimaproblem des Verkehrs lösen, sagt der Bundesverkehrsminister. Doch Experten warnen vor Illusionen - zumal die Alternativen teuer sind.    mehr ...

Next Generation Car - Das Fahrzeug der Zukunft ist modular

Ein Fahrzeug braucht eine Kabine und einen Antrieb. Müssen aber beide eine fest verbundene Einheit sein? Forscher des DLR arbeiten an verschiedenen Konzepten für das Auto der Zukunft. Eines davon ist ein modulares Fahrzeug, das für verschiedene Zwecke eingesetzt werden kann.   mehr ...

 
 

Medizinforschung / Genetik

Transplantationsmedizin - Organe aus dem 3-D-Drucker

Daran arbeitet der Neurobiologe Ali Ertürk. Seine Arbeit bedeutet Hoffnung für Millionen krebskranke Menschen. Organspenden könnten überflüssig werden - und Alterungsprozesse aufgehalten:

Organe aus dem 3-D-Drucker? Bis vor Kurzem klang das noch nach Science Fiction. Heute ist es eine realistische Vision: künstlich erzeugte Ersatzteile für den menschlichen Körper, idealerweise sogar aus eigenem Zellmaterial. Davon ist jedenfalls Ali Ertürk überzeugt. Der Neurobiologe hat eine Technologie entwickelt, um Prototypen für menschliche Organe herzustellen, gedruckt mit dem 3-D-Plotter. Organspenden könnten damit überflüssig, Alterungsprozesse verlangsamt oder gar aufgehalten werden. "Das wird kommen, es ist nur eine Frage der Zeit", sagt der Wissenschaftler.   mehr ...

CRISPR-Experten fordern globales Keimbahn-Moratorium

Namhafte Gen-Editier-Experten rufen zu einer fünfjährigen Pause für Genscheren-Eingriffe bei Eizellen und Spermien auf. In dieser Zeit sollen Richtlinien erarbeitet werden, ob und wann die Technik in der Keimbahn einsetzbar sein soll.   mehr ...

Wunderwaffe Mikrobiom - Kleine Helfer, große Wirkung

In und auf unserem Körper leben mehr Mikroorganismen als unser Körper Zellen hat. Bakterien, Pilze und Viren bilden unser Mikrobiom und sein Zustand entscheidet maßgeblich über unsere Gesundheit.   mehr ...

 


Wissenschaft / Technik

Architektur - Wunderpampe im großen Stil

Lehm sorgt für ein gutes Raumklima, ist komplett wiederverwertbar und hat eine ganz eigene Ästhetik: Ein Bio-Unternehmen hat sogar seine Firmenzentrale aus Lehm errichten lassen:

Ende Januar war es so weit: Das Naturkost-Unternehmen Alnatura bezog seinen neuen Firmensitz in Darmstadt. Das Besondere daran: Der sogenannte Campus ist eine Gewerbeimmobilie aus Lehm. Laut Eigentümer sogar das größte Bürogebäude dieser Bauart in Europa. Lehm gewinnt derzeit an Popularität.   mehr ...

Maße und Zahlen - Jenseits von Yotta

Bevor den Mathematikern die Zahlen über den Kopf wachsen, brauchen sie neue Wörter:
 
Mathematik und Vorstellung hieß das Buch, in dem Edward Kasner 1938 eine fantastische Zahl auf einen Fantasienamen taufte: "Googol". So bezeichnete der Mathematiker eine Eins mit hundert Nullen – oder, wie seine Kollegen korrekt notieren würden: 10¹⁰⁰. 
 
"Metrische Präfixe für extreme Zahlen gesucht", meldete das Wissenschaftsmagazin Science in der vergangenen Woche. Ein Präfix, das ist so etwas wie der Vorname für eine Maßeinheit (so wie "Kilo", welches aus tausend Gramm ein "Kilogramm" macht). Und das Attribut "extrem" ist nun wirklich nicht untertrieben: geht es doch um Zahlen mit 27 und mehr Nullen.   mehr ...

Forschung - Cern-Physiker planen gigantischen neuen Teilchenbeschleuniger

Physiker am größten Teilchenbeschleuniger der Welt planen ein Zukunftsprojekt mit gigantischen Ausmaßen – und Kosten. Falls ihre Pläne umgesetzt werden, entsteht bei der Europäischen Organisation für Kernforschung (Cern) im französisch-schweizerischen Grenzgebiet bei Genf ein 100 km langer ringförmiger Tunnel teils unter dem Genfer See. In dem Beschleuniger Future-Circular Collider (FCC), für den insgesamt 24 Milliarden Euro veranschlagt sind, würden ab Ende der 30er Jahre Elektronen und Positronen auf Kollisionskurs gebracht. Zum Vergleich: Der bestehende Teilchenbeschleuniger LHC hat einen 27 km langen Tunnel.   mehr ...

 
 
Der Freitag: "Gefangen im Flaschenhals: Forschernachwuchs - Immer mehr wissenschaftliche Mitarbeiter sind prekär beschäftigt."

Elektronik / Computertechnik

Display-Technik - So funktionieren Micro-LEDs

Nach Flüssigkristallanzeigen (LCD) mit Hintergrundbeleuchtung und OLED-Bildschirmen sind Micro-LEDs der nächste Schritt: Apple arbeitet daran für Smartwaches und Samsung hat bereits einen Fernseher vorgestellt. Die Technik hat viele Vorteile, ist aber aufwendig in der Fertigung:

Seit der Entwicklung der ersten einfachen Bildschirme wird die Technologie zur Darstellung von bewegten Bildern stets weiterentwickelt - bisheriger Höhepunkt war die Einführung organischer LEDs in die massentaugliche Produktion. Nun steht die OLED kurz davor, von der nächsten Display-Generation abgelöst zu werden: Micro-LEDs. Die Grundlagen sind zwar schon lange vorhanden, die Überführung in eine kostengünstige Fertigung hat aber gedauert.    mehr ...

Computer - Der gepflegte Dialog der Drähte

Kein Betriebssystem, kein Datenspeicher: „Neuromorphe“ Computer rechnen nach Art des Gehirns und vollbringen wundersame Dinge. Ihr Baukasten vergrößert sich schnell. Können sie die klassischen Supercomputer ersetzen?   mehr ...

Quantenrevolution - Vom Bit zum Qubit

Ein Computer, der mit einzelnen Atomen rechnet? Lange galt das als Hirngespinnst. Aber der Wettlauf um den Quantencomputer hat längst begonnen.   mehr ...

 
 

Nobelpreise / Auszeichnungen

 Den Krebs einfach ausgebremst

Schwarzer Hautkrebs oder Lungenmetastasen: Was lange den sicheren Tod bedeutete, wurde dank James Allison und Tasuku Honjo behandelbar. Dafür gibt es nun den Nobelpreis.   mehr ...

Fields-Medaille - Im Zahlendschungel

Was den Mathematiker Peter Scholze auszeichnet, der als erst zweiter Deutscher mit dem höchsten Preis seiner Disziplin ausgezeichnet worden ist.   mehr ...

Bis ins kleinste Detail - Drei Forscher gelang es, Biomoleküle bis zum letzten Atom aufzulösen

Der Nobelpreis für Chemie 2017 geht an Jacques Dubochet, Joachim Frank und Richard Henderson für die Kryoelektromikroskopie, mit der man Biomoleküle sichtbar machen.   mehr ...

 


Künstliche Intelligenz

Experten fordern Regulierung der Gesichtserkennung

Das US-Institut "AI Now" kritisiert in einem Bericht ethische Probleme bei KI-basierten Identifizierungen und fordert Kontrollbefugnisse für Behörden:

KI-basierte Technik hat sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt, wirft nun aber ethische Probleme auf. Vor allem angesichts von Datenschutzbedenken bei der Gesichtserkennung fordert das einflussreiche New Yorker Forschungsinstitut "AI Now Institute" deshalb zahlreiche Maßnahmen zum Schutz der Öffentlichkeit und eine Regulierung für KI-Unternehmen. Das berichtet Technology Review online in "Gesichtserkennung per KI muss reguliert werden".   mehr ...

Digitalisierung in der Fertigung - KIT und Fraunhofer bauen Forschungsfabrik

Mit dem gemeinsamen Spatenstich haben die Kooperationspartner Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Fraunhofer-Gesellschaft die Karlsruher Forschungsfabrik offiziell begründet.   mehr ...

Regierungsstrategie - Drei Milliarden Euro für "gemeinwohlorientierte" KI

Drei Milliarden Euro will die Bundesregierung im Rahmen ihrer Strategie für Künstliche Intelligenz (KI) bis einschließlich 2025 zur Verfügung stellen. Dies ist dem 80-seitigen Papier zu entnehmen, das heise online vorliegt. Mit dem Bundeshaushalt 2019 sollen in einem ersten Schritt insgesamt 500 Millionen Euro bereitstehen. Mit dem Geld will die Regierung die Forschung in Deutschland und Europa stärken, den Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse in die Wirtschaft beschleunigen sowie "Dateninfrastrukturen als zentrale Grundlage für KI-Anwendungen schaffen".   mehr ...

 

ZD-Net: "Studie - Deutschland ist KI-Vorreiter: Beim KI-Einsatz übertrumpfen deutsche Unternehmen aktuell die US-amerikanische Wirtschaft, die in Digitalisierungsfragen sonst eigentlich die Nase vorne hat."
Impulse: "Der Code einer neuen Zeit: Selbstlernende Roboter, schlaue Algorithmen: Künstliche Intelligenz steht vor dem Durchbruch. Wie junge deutsche Unternehmer auf dem Markt mitmischen wollen."

Grüne Technik

Es wird viel gesprochen und geschrieben über Umweltprobleme, Klimawandel, Abfallproblematik usw. Dabei gibt es viele Ansatzpunkte der Wissenschaft, unsere Welt ein bisschen besser, d.h. umweltfreundlicher und nachhaltiger, zu machen und den menschlichen Lebensraum zu erhalten ...

 

Nachhaltigkeit - Recycelbares Wohnen

Wände aus alten Getränkeverpackungen, Dächer aus Metallabfall und kompostierbare Holzböden: Längst lassen sich aus Recyclingstoffen ganze Häuser bauen, die nachhaltig sind - und langfristig auch günstiger:

Ganz schön schick für eine Studentenbude. Die Dreizimmerwohnung über den Dächern Dübendorfs bei Zürich ist lichtdurchflutet: riesige Fensterflächen, Holzdielen, zwei Bäder mit Edelstahlböden und ein puristisch gehaltener Küchenblock. Die Wohnung ist Teil eines Forschungsgebäudes der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA), zu 100 Prozent recycelbar und damit ein Vorzeigeobjekt für die Zukunft des Bauens. Zwei EMPA-Doktoranden wohnen hier zu günstigen Konditionen, dafür müssen sie regelmäßig von ihrem Wohngefühl berichten und außerdem Besuchergruppen empfangen.   mehr ...

Teststrecke in Köln - Deutschland hat jetzt einen Solarradweg

Solarradwege sollen Strom produzieren und im Winter vor Glätte schützen. Eine Teststrecke in der Nähe von Köln soll jetzt weitere Informationen liefern. Langfristig könnten auch Autos auf Solarstraßen fahren.   mehr ...

Da brennt die Luft

Schädliches CO2 aus der Luft filtern und in Benzin umwandeln – das klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Doch nun will eine kanadische Firma mit dieser Methode das Klima retten.   mehr ...

 

Klimaretter: "Die Wegwerfgesellschaft beenden: Sie wollen nicht weniger als eine dritte industrielle Revolution anstoßen."
Jetzt: "Nicht ganz Grün: Für Sportkleidung soll künftig Plastikmüll verwendet werden, der aus dem Meer gefischt wurde."
Klimaretter: "Solarer Wirkungsrekord."

Gentechnik

Pflanzenforscher wollen neues Gentechnikgesetz

  • In einem Offenen Brief kritisieren mehr als 130 deutsche Pflanzenforscher die veraltete Gesetzgebung in Europa.
  • Der Brief bezieht sich auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom Juli. Es ging darin um die neuen molekularbiologischen Techniken.
  • Schon im Oktober hatten Wissenschaftler aus mehr als 75 europäischen Forschungseinrichtungen an die EU-Politik appelliert, Innovationen in den Pflanzenwissenschaften zu schützen:

Es ist bislang nicht oft vorgekommen, dass sich Wissenschaftler direkt an die Politik wenden. Pflanzenforscher sind da eine Ausnahme. Zum wiederholten Mal fordern sie die Regierung dazu auf, sich in Brüssel für eine neue Gesetzgebung zur Grünen Gentechnik einzusetzen. In einem Offenen Brief an Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und Bundesagrarministerin Julia Klöckner kritisieren mehr als 130 Unterzeichner aus der deutschen Pflanzenzüchtungsforschung, dass sowohl die EU-Freisetzungsrichtlinie, als auch das deutsche Gentechnikgesetz dem Wissensstand nicht mehr gerecht würden. Initiiert hatten das Schreiben der Wissenschaftlerkreis Grüne Gentechnik und der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin.   mehr ...

Sanfte Biotechnologie - Die Gentechnik im Hoffnungslauf

Kommt schon bald die Kehrtwende für die sanfte Biotechnologie? Eine Chinesin zeigt bei ihrem Besuch in Deutschland, wie mit Crispr-Pflanzen die Agrarwende gelingen soll.   mehr ...

"Hier geht es um die Interessen der gesamten Menschheit"

Immer zielgenauer kann das Erbgut des Menschen verändert werden. Das kann helfen, Krankheiten zu heilen. Oder gesunde Menschen zu „verbessern“. Deutsche Fachleute schlagen nun Alarm.   mehr ...

 

Weiteres Umweltinstitut: "Neues Gentechnik-Gesetz gescheitert."
Keine-gentechnik.de: "Opt-Out für Deutschland und Zypern."

Energietechnik

Fusionsforschung - Forscher erzielen Rekorde am Wendelstein 7-X

Es wird wieder gebaut am Wendelstein 7-X. In zwei Jahren sollen die nächsten Experimente an der Fusionsforschungsanlage in Greifswald durchgeführt werden. Es gilt dann, die Bestmarken für Stellaratoren, die in diesem Jahr aufgestellt wurden, zu übertreffen:

Erfolgreiches Ende der zweiten Runde der Experimente an der Fusionsforschungsanlage Wendelstein 7-X: Nach einigen Ausbauten erzielten die Wissenschaftler an der Anlage in Greifswald einige neue Rekordergebnisse bei Entladungsdauer, Dichte und Energieinhalt des Plasmas. Als Nächstes wird wieder gebaut.   mehr ...

Sonne auf Erden

In Südfrankreich entsteht das größte Energie-Experiment der Menschheit. Erleben Sie einen Flug durch das Herz des Fusionsreaktors und entdecken Sie die Baustelle des Megaprojekts. Ein 360-Grad-Video, das Sie per Klick und Mausbewegung steuern können.   mehr ...

Kernfusion - Drei Start-ups haben die Nase vorn

Private Unternehmen wollen dem staatlichen Fusionsforschungsreaktor Iter den Rang ablaufen. Sie können mit relativ wenig Ressourcen bemerkenswerte Fortschritte vorweisen.   mehr ...

Salzbergwerke sollen zur „größten Batterie der Welt“ werden

Strom aus Kohle und Gas fließt immer, Wind- und Sonnenenergie gibt es nur bei passendem Wetter. Die grüne Elektrizität muss also irgendwie gespeichert werden. Doch wer baut den Akku für die Energiewende? Das Oldenburger Unternehmen EWE und Forscher der Uni Jena planen, große Mengen Energie in unterirdischen Salzstöcken unterzubringen.   mehr ...

 


Evolution / Hirnforschung

Steinzeit - Sibirische Fernbeziehung

Im Europa der Steinzeit sind sich frühe Menschenarten begegnet – und haben Kinder gezeugt:
 
Die Wissenschaftler untersuchten im Frühjahr 2017 gerade Erbgut aus kleinen Fragmenten, das entweder aus einem Oberarm oder Oberschenkel stammte. Der Fund stammt aus der berühmten Denisova-Höhle im heutigen Südsibirien. Sie hatte schon den Denisova-Menschen ihren Namen gegeben, ausgestorbenen Verwandten des Menschen. In der Gegend um die Höhle gingen auch die Neandertaler auf die Jagd. Einige von ihnen waren aus dem östlichen ins westliche Eurasien migriert.
 
Aus ihren Funden schlossen sie, dass der Denisovaner größer und robuster als der aus Europa stammende Neandertaler gewesen sein muss. Diese "beeindruckenden Individuen", wie Pääbo sie nennt, entwickelten sich vor mehr als 390.000 Jahren aus einem Typ früher Menschen, der auch die Neandertaler hervorbrachte. Vor etwa 40.000 Jahren verschwanden die Denisovaner wieder. Obwohl ihre Überreste bis heute nur in einer Höhle gefunden wurden, gehen Forscher davon aus, dass sie einen Großteil des asiatischen Kontinents bevölkerten. Um mehr Antworten auf die vielen offenen Fragen zu bekommen, hat Pääbo ein Labor in Peking mit aufgebaut, das eine seiner ehemaligen Doktorandinnen leitet. Sie möchte dort die DNA von chinesischen Funden analysieren.   mehr ...

Pubertät - Spinnt das Kind?

Was man heute sagen kann: Die Verrücktheit der Teenager ist kein geistiger Unfall, und sie ist auch kein Unglück. Dahinter steckt vielmehr ein definiertes, absichtsvolles Programm der Gehirnentwicklung. Ein Plan, der zweifellos zum spannendsten gehört, was die Neurobiologie in den vergangenen zwei Jahrzehnten enthüllt hat. Zugleich haben sich der Anfang und das Ende dessen, was allgemein unter Pubertät verstanden wird, seit den 1970er- Jahren enorm verschoben. Statt der einst vermuteten sieben Jahre zwischen zwölf und 19 Jahren gehen Wissenschaftler inzwischen davon aus, dass die sogenannte Adoleszenz, die gesamte Phase des Heranwachsens, mindestens doppelt so lange dauert und selbst bei Mittzwanzigern noch nicht abgeschlossen sein muss.   mehr ...

Archäologie - Wie Homo sapiens eine globale Katastrophe in Höhlen überlebte

- Glück hatten offenbar jene Menschen, die damals in Felsenhöhlen an der Küste Südafrikas lebten.

- Das berichtet ein griechisch-amerikanisches Forscherteam, das inmitten von Resten der einst dort ansässigen Menschen Splitter des Vulkans Toba entdeckt hat.

- Menschen ernährten sich dort von Meerestieren, statt Antilopen zu jagen oder Pflanzen und Früchte zu sammeln.   mehr ...

 

Heise: "Out of Afrika und zurück: Die Entzifferung des Erbguts eines vor 4.500 Jahren verstorbenen Afrikaners beweist, dass es eine große Auswanderungswelle von Eurasien nach Afrika gab."
Zeit: "Die große Neuro-Show: Was wurde aus den Verheißungen der Hirnforschung? Wissenschaftler ziehen Bilanz."
Zeit: "Der Mensch ist noch nicht fertig: Wird die Evolution weitergehen? Und was ist ihr Ziel?"
Heise: "Der kleine Unterschied im Gehirn: Männer- und Frauenhirne sind unterschiedlich verdrahtet."