Atommüll-Entsorgung

Nicht erst seit der Entscheidung zum Atomausstieg durch die Bundesregierung stellt sich die Frage: Wohin mit dem Atommüll, der für Hunderttausende von Jahren strahlen und das Leben ganzer Generationen gefährden könnte.

Die Atomkonzerne wie Vattenfall, EoN, EnBW und RWE haben sich nicht nur nach Kräften gegen den Atomausstieg gewehrt und Deutschland mit Entschädigungsforderungen überzogen, sondern darüberhinaus auch noch die Entwicklung von Konzepten für Erneuerbare Energien verschlafen. Dafür bezahlen sie jetzt mit Verlusten und schlechten Geschäftszahlen - und werden belohnt von der Politik mit einer Begrenzung der Haftung.

Es wird noch ein langer Weg bis zum ersten Endlager auf deutschem Boden ...

 

Endlager-Bergwerk wird geschlossen - Vorletztes Kapitel in Gorleben

Ein langer Kampf endet. Nachdem Gorleben als Endlager-Standort ausgeschieden ist, soll der Salzstock nun verfüllt und verschlossen werden.   mehr ...

Bürgerbeteiligung bei der Endlagerfrage - Keine Zeit für zu viel Streit

Die Suche nach einer dauerhaften radioaktiven Müllkippe geht weiter. Ohne viel Verzögerung sollen mögliche Betroffene eingebunden werden:

Es geht um eine heiße Frage: Wo in Deutschland sollen für die nächsten eine Million Jahre 10.500 Tonnen hochradioaktiver Müll gelagert werden? Vor einem Jahr stellte die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) den „Zwischenbericht Teilgebiete“ vor. Der schloss den Standort Gorleben aus, benannte aber 54 Prozent des Landes als potenzielle Lagerstätte.   mehr ...

Endlager-Suche - Nördlich der Donau ist in Bayern praktisch alles möglich

Umweltminister Glauber hatte zuletzt oft betont, dass ein Endlager in Bayern nicht möglich sei, diese Ansicht dürfte auch Ministerpräsident Söder teilen. Doch die bayerische Haltung ist pikant.   mehr ...

 

SZ: "Atommüll unter die Erde in Australien? Das weltweit erste Endlager für radioaktiven Müll könnte in Australien entstehen - ausgerechnet im Siedlungsgebiet von Aborigines. Völlig absurd, findet Umweltaktivist Dave Sweeney."
SHZ.de: "Kabinett einigt sich auf Kriterien für Atommüll-Endlager: Die pauschale Festsetzung eines Standorts nennt Hendricks einen „historischen Fehler“. Dieser soll nun korrigiert werden."

Energiewende / Stromnetz

Rekordpreise für Energie - Strom und Gas werden im Winter noch teurer

Schon jetzt müssen die Verbraucher in Deutschland für ihre Elektrizität so viel bezahlen wie nie zuvor. Bald dürften viele Strom- und Gasversorger noch mehr verlangen – auch wegen der neuen Ostseepipeline:
 
Die deutschen Haushalte müssen sich auf spürbar höhere Kosten für Strom und Gas im kommenden Winter einstellen. Schon jetzt sind die Strompreise für Privatkunden nach Berechnungen des Vergleichsportals Verivox auf einem historischen Rekordstand. Anfang September musste ein Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden durchschnittlich 30,54 Cent pro Kilowattstunde bezahlen – mehr als je zuvor.   mehr ...

Heizen und Klimawandel - Wärmewende? Sofort!

Noch 2020 hat die Bundesregierung ihr Klimaziel für den Gebäudesektor verfehlt. Nun soll das Heizsystem in weniger als 24 Jahren CO₂-frei sein:

Das Ziel steht schon fest: Häuser, die heutzutage noch mit Erdgas und oder Öl warm werden, heizen in einem künftig klimaneutralen Deutschland CO2-frei mit elektrischer Wärmepumpe oder sind an grüne Nah- und Fernwärmenetze angeschlossen. Die Herausforderung ist also: Fast jedes Haus in Deutschland muss beim Umbau zum klimaneutralen Heiz- und Wärmesystem einmal umgerüstet werden; Öl- und Gaskessel raus, Wärmepumpe rein und das Haus gut dämmen, damit der Energieverbrauch sinkt.   mehr ...

Missing Link - Digitalisierung ermöglicht Energiewende

Die Zukunft der Energiewirtschaft ist dezentral. Damit sie dennoch überwacht und gesteuert werden kann, werden digitale Projekte vorangetrieben.   mehr ...

 
 
Weiteres Wirtschaftswoche: "Höherer CO2-Preis - Strompreis an der Börse verdoppelt – Industrie schlägt Alarm."
Heise: "Studie - Stromproduktion mit fossilen Energieträgern hat Höhepunkt überschritten."
Zeit: "Koalition räumt Streitpunkte bei Energie- und Klimapolitik aus."
TAZ: "Energiewende in NRW - Rote Laterne für Laschet."
Golem: "Ökostrom - Berlin macht Solardächer zur Pflicht."
Zeit: "Bund kündigt milliardenschwere Förderung für Wasserstoffprojekte an."
Tagesschau: "Stromnetz-Projekt NordLink - Mega-Kabel für die Energiewende."
FAZ: "Energiewende in Deutschland - 800.000 Fachkräfte für die Klimaneutralität gesucht."
TAZ: "Berlin - Der Senat kauft das Stromnetz zurück - Infrastruktur in öffentliche Hand."
Heise: "Vergleichsportal - Energiekosten für Haushalte steigen."
Golem: "Smart Meter - Gericht stoppt Zwangs-Rollout der vernetzten Stromzähler."
Golem: "Kritische Infrastruktur - Massive Probleme im europäischen Stromnetz."
Heise: "Stromerzeugung in Deutschland sinkt um 3 Prozent."
Heise: "Bundestag beschließt höheren CO2-Preis ab 2021."
Zeit: "Wie Deutschland 65 Prozent Ökostrom erreichen will."
Heise: "Verbraucherschutz und Industrie fordern zeitabhängige Stromtarife."
Wirtschaftswoche: "Neue Energie - So viel Strom wie 50 Atommeiler."
SZ: "Energiekosten - Warum Strom derzeit so teuer ist."
Heise: "Start für intelligente Messsysteme – Mehr Kosten für Stromkunden."
Golem: "Norddeutschland wird H."
Spiegel: "Die Energiewirtschaft im Jahr 2020 - Genug Energie für die Wende?"
Spiegel: "Energiewende rückwärts - Wärmeverbrauch von Wohngebäuden steigt."
FAZ: "Trotz Klimapaket - Strom wird noch teurer."
Spiegel: "EEG-Umlage auf Strom - Industrie drohen Nachzahlungen in Milliardenhöhe."
FAZ: "Warum Strom in Deutschland so teuer ist."
Ingenieur.de: "Baubeginn für NordLink - Dieses Unterseekabel macht Norwegen zu Deutschlands Energiespeicher."
SZ: "Windenergie - Bundesnetzagentur will vierte Stromtrasse."
Handelsblatt: "Mieterstrom-Flop - Wirtschaftsministerium räumt Nachbesserungsbedarf ein."
FAZ: "Energiepreise - Der Strompreis erreicht Rekordstand."
Spiegel: "Streit über Netzentgelte - Bundesgerichtshof blockiert höhere Gas- und Strompreise."
FAZ: "Chaotische Zustände im deutschen Stromnetz."

Kohleausstieg

VW-Aufsichtsratschef Pötsch fordert schnellen Kohle-Ausstieg

In Deutschland müsse der Ausbau der erneuerbaren Energien und der Stromnetze deutlich beschleunigt werden, meint Pötsch:

Hans Dieter Pötsch, Chef des Aufsichtsrats bei Volkswagen, sieht eine schnellere Energiewende als zentrale Voraussetzung für den Wandel in der Autoindustrie - nach der Bundestagswahl müsse das Tempo hier deutlich erhöht werden. "Es bedarf Lösungsansätzen für wichtige Themen, die zügig politisch geklärt werden sollten", sagte er der dpa am Rande der Messe IAA Mobility in München. "Das gilt vor allem für die Rahmenbedingungen der Elektromobilität, beispielsweise wie künftig genügend Grünstrom produziert werden kann. Dazu gehört auch, zügig aus der Kohleverstromung auszusteigen."   mehr ...

Bundeswirtschaftsministerium hält früheren Kohleausstieg für möglich

Nach Einschätzung des Bundeswirtschaftsministeriums geht der Ausstieg aus der Kohleverstromung derzeit schneller voran als geplant und könnte noch vor 2038 vollendet sein. Das geht aus einem aktuellen Papier des Ministeriums hervor, über das zunächst die Rheinische Post berichtet hatte.   mehr ...

Deutsches CO2-Budget - Zu langsamer Ausstieg aus der Kohle

Der geplante Betrieb von Kohlekraftwerken bis zum Jahr 2038 macht es für Deutschland praktisch unmöglich, sein nationales CO2-Restbudget einzuhalten. Das lässt sich aus einer Studie des Analysten Energy Brainpool im Auftrag des Ökostromers Greenpeace Energy ableiten.   mehr ...

 
 

Energiekonzerne

EnBW-Chef macht Druck beim Ausbau erneuerbarer Energien

Mehr Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien fordert der EnBW-Chef. Vom Klimawandel müsse niemand mehr überzeugt werden und flexibel und schnell seien wir auch:

Beim Ausbau der erneuerbaren Energien fordert der Chef des Energiekonzerns EnBW, Frank Mastiaux, deutlich mehr Tempo, damit die politisch gesetzten Klimaziele noch erreicht werden können. Es müsse relativ schnell etwas passieren, sagte der 57-Jährige der Zeitung "Badische Neueste Nachrichten" (Samstag). Beim Ausbau der Windkraft etwa sei das Land zu langsam. "Und es wird nicht besser, wenn wir zuwarten", sagte der Konzernchef.   mehr ...

Was droht den Energiekonzernen?

Das Shell-Urteil trifft die Industrie ins Mark. Deutsche Unternehmen sehen sich mit Blick auf die Klimaziele gut gewappnet. Doch das Risiko steigt, vor Gericht verklagt zu werden.   mehr ...

Greenwashing per Gesetz - Versorger liefern bis zu 58 Prozent weniger Ökostrom als offiziell angegeben

Viele deutsche Stromversorger sind schmutziger, als sie tun. Ein Gesetz will, dass sie ihren Ökostromanteil künstlich groß rechnen. Nach jahrelanger Kritik plant die Regierung nun eine Reform.   mehr ...

 


Energiepolitik Ausland

Wie die Ozeane zu gigantischen Kraftwerken werden

Berechnungen zeigen: Windkraftwerke in den Weltmeeren könnten theoretisch den Energiebedarf der Menschheit decken. Nun planen Energieunternehmen die Eroberung der Ozeane – und entwickeln eine neue Technologie zur Marktreife: Schwimmende Windturbinen, die praktisch überall platziert werden können, wo viel Wind weht. Exklusive Satellitenbilder zeigen, wie die ersten schwimmenden Windturbinen errichtet werden. „Wirtschaft von oben“ ist eine Kooperation mit LiveEO:

Schottland ist bekannt für seine Whiskys und Schafherden. Doch wenn die Pläne einiger Unternehmen und Politiker aufgehen, bekommt das Land in diesem Jahrzehnt ein ganz neues Exportprodukt: Windenergie. Kaum ein Land in Europa hat so viele windreiche Meeresgebiete vor der Küste, und kaum eines ist so entschlossen, sie nun in großem Stil zu nutzen.   mehr ...

Atomkraft - China plant Flüssigsalzreaktoren

Um Strom ohne Kohlendioxid-Emissionen zu produzieren, setzt China auch auf Atomkraft:

Um die selbst gesetzten Klimaziele zu schaffen, setzt China auch auf Atomkraft: Das Land will den ersten Flüssigsalzreaktor bauen. Er könnte 2030 fertig sein.   mehr ...

Baihetan - China nimmt zweitgrößtes Wasserkraftwerk in Betrieb

Um das selbstgesetzte Klimaziel zu erreichen, sollen in China mehr Wasserkraftwerke Strom erzeugen:

In China ist das zweitgrößte Wasserkraftwerk der Welt in Betrieb gegangen: Die ersten beiden Turbinen des Kraftwerks Baihetan wurden zum 100. Jahrestag des Bestehens der Kommunistischen Partei Chinas in Betrieb genommen.   mehr ...

 


Atomkraft / Atomausstieg

Deutschland an Brüssel - Atomkraft darf nicht als Investment gefördert werden

Eine Allianz von fünf EU-Staaten fordert die EU-Kommission auf, Nuklearenergie nicht in ihr Schema für grüne Finanzanlagen aufzunehmen:

Europa sollte Atomkraft nicht als nachhaltige und damit im Rahmen des Grünen Deals förderwürdige Investition einstufen. Dies verlangen sieben Umwelt-, Energie- und Industrieminister aus den fünf EU-Staaten Deutschland, Spanien, Österreich, Dänemark und Luxemburg in einem Brandbrief an die EU-Kommission. Diese dürfe die Nuklearenergie daher nicht in ihr geplantes neues Klassifikationsschema (Taxonomie) für grüne Finanzinvestments aufnehmen.   mehr ...

Entschädigung der AKW-Betreiber für Atomausstieg - Bundestag ändert Atomgesetz

Der Weg für eine Ausgleichszahlung an die AKW-Betreiber für den Atomausstieg ist frei. Der Bundestag hat am Donnerstag der dafür notwendigen Änderung des Atomgesetzes zugestimmt. Damit würden die "sich aus dem 13. Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes ergebenden verfassungsrechtlichen Beeinträchtigungen für die betroffenen Energieversorgungsunternehmen behoben", heißt es aus dem Bundestag.   mehr ...

Atomkraftwerk Gundremmingen darf abgebaut werden

Auch für den dritten und letzten Block des bayerischen AKW liegt nun eine Rückbaugenehmigung vor.   mehr ...

 


Erneuerbare Energien

Fraunhofer-Studie zu Stromgestehungskosten - Erneuerbare Energien ab 2030 günstiger als fossile

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben die fünfte Auflage ihrer Studie zu den Gestehungskosten für Strom aus erneuerbaren Energien vorgelegt. Darin analysieren sie die aktuellen Kosten und prognostizieren die weitere Entwicklung auf Basis von technologiespezifischen Lernraten und Marktszenarien bis zum Jahr 2040:

„Windkraftwerke und Solarkraftwerke in Deutschland besitzen nun deutlich geringere Stromgestehungskosten als konventionelle Kraftwerke. Durch die steigenden Kosten für CO2-Zertifikate ist selbst der Betrieb von bestehenden konventionellen Anlagen, betrieben mit Kohle und Gas, in den kommenden Jahren immer weniger wettbewerbsfähig“, so Projektleiter Dr. Christoph Kost.    mehr ...

Rasanter Zubau bei erneuerbaren Energien

Im Vergleich zum Vorjahr wurden 2020 45 Prozent mehr neue Solar- und Windkraftanlagen gebaut:

Die Internationale Energieagentur (IEA) hat neue Zahlen und Prognosen über den Zubau an erneuerbaren Energien veröffentlicht. Demnach war 2020 ein Rekordjahr, was den Neubau von Wind- und Solarenergie angeht. Die Energieagentur musste ihre Prognosen deutlich nach oben korrigieren.   mehr ...

Windkraftanlagen mit weniger Dezibel - Beim Infraschall verrechnet

Eine Behörde korrigiert ihre von Windkraftgegnern oft zitierte Studie zum Infraschall. Die Ergebnisse lagen vieltausendfach zu hoch:

Ausgerechnet diese fehlerhafte Studie aus dem Jahr 2005 hatte großen Anteil daran, dass der Infraschall im Zusammenhang mit Windkraftanlagen populär wurde. Windkraftgegner warnten immer wieder vor dem nicht hörbaren Schall (dessen Frequenz unterhalb von 16 bis 20 Hertz liegt) und verliehen ihm aufgrund seiner vermeintlichen Intensität ein fast dämonisches Image. Er entsteht nicht nur durch technische Geräte, sondern auch in der Natur, etwa durch Windböen.   mehr ...


Fukushima / Tschernobyl

Japan - Manager nach Atomunglück von Fukushima freigesprochen

Ein Gericht urteilt, dass den drei Managern des AKW-Betreibers Tepco keine Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann. Die Staatsanwaltschaft hatte Haftstrafen gefordert:
 
Achteinhalb Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima sind drei frühere Topmanager des verantwortlichen Kraftwerkbetreibers Tepco in einem Strafprozess freigesprochen worden. Das Gericht in Tokio kam zu dem Schluss, die drei Angeklagten könnten nicht für die Folgen des Atomunglücks im Kraftwerk von Fukushima verantwortlich gemacht werden. Ihnen könne keine Fahrlässigkeit im Umgang mit der Katastrophe nachgewiesen werden, urteilte das Gericht.   mehr ... 

Fukushima - Neue Messergebnisse acht Jahre nach der Atomkatastrophe

Wahnsinn bewiesen: Die Region um das AKW Fukushima ist immer noch hoch verstrahlt, allen Säuberungsaktionen zum Trotz, so der aktuelle Greenpeace-Bericht. Im Fokus: das Leid der Aufräumarbeiter.   mehr ...

In Japan geht ein weiterer Atomreaktor wieder ans Netz

In Japan ist ein weiterer Atomreaktor in Betrieb gegangen. Der Betreiberkonzern Shikoku Electric Power fuhr den Reaktor Nummer 3 des Atomkraftwerks Ikata in Westjapan am Samstag wieder hoch, nachdem er zuvor knapp ein Jahr lang wegen Widerstands aus der lokalen Bevölkerung abgeschaltet gewesen war. Damit sind in dem hochgradig von Erdbeben und Vulkanen gefährdeten Inselreich acht Meiler wieder am Netz.   mehr ...

 


Fracking

Experten-Gremium geplant - Bund ebnet Weg für Fracking-Bohrungen

Schon bald könnte es in Deutschland Fracking-Probebohrungen geben. Die Regierung bereitet derzeit den Einsatz einer Expertenkommission vor. Die Grünen sehen darin ein klares Zeichen: Der Startschuss für das umstrittene Schiefergas-Fracking ist gefallen:

Schon bald könnte es in Deutschland zu Probebohrungen für die Schiefergas-Förderung nach der Fracking-Methode kommen. Die Bundesregierung bereitet derzeit einen Beschluss zur Benennung einer Expertenkommission zur wissenschaftlichen Begleitung von Probebohrungen vor. Das geht aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervor. Demnach sollen vier von der Bundesregierung und zwei vom Bundesrat benannte Vertreter in dem Gremium sitzen.   mehr ...

Frackingverbot: Hoffen auf Bundesländer

Das umstrittene "unkonventionelle" Fracking ist ab heute verboten – außer für die Forschung. Für den Klimaschutz nützt das nichts, kritisieren Umweltschützer:

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Das Fracking-Gesetz, das heute in Kraft tritt, hatte schon Folgen: Dem Gaskonzern Wintershall wurde untersagt, in Nordrhein-Westfalen in zwei Feldern weiter nach Erdgas zu suchen. Die NRW-Bezirksregierung Arnsberg hat – eben mit Bezug auf das Gesetz – Anfang des Monats die entsprechenden Verlängerungsanträge des Konzerns abgelehnt.   mehr ...

 

Weiteres Campact: "Gesundheit - Ein Arzt packt aus."
Klimaretter: "Südafrika will fracken:."

Geothermie

Seismologie - Wie der Mensch die Erde erschüttert

- In Oklahoma lösen die Abwässer aus der Öl- und Gasförderung regelmäßig mittelstarke Erdbeben aus.

- Die Zahl menschenverursachter Erdbeben nimmt weltweit zu.

- Auch in Deutschland bebt die Erde in Folge von Geothermie und Bergbau:

An einem Tag im Sommer ging in Oklahoma das Licht aus. Ein Erdbeben der Stärke 4,2 erschütterte die Kleinstadt Edmond und verursachte einen Stromausfall. Vor zehn Jahren wäre so etwas noch vollkommen undenkbar gewesen. "Bevor Fracking aufkam, war Oklahoma ein aseismischer Bundesstaat", sagt Marco Bohnhoff, Seismologe am Geoforschungszentrum Potsdam. Auf den offiziellen Gefährdungskarten war der Staat ein weißer Fleck, Erdbeben traten dort im Prinzip nicht auf.   mehr ...

Bohren für die Wärmewende

Was macht eigentlich die Geothermie? Energie aus dem Erdinneren wird auch in Deutschland bereits erfolgreich genutzt. Wenn nur die Kommunikation der Risiken etwas einfacher wäre:

Es ist natürlich keine Frage, dass München spitze ist. Sei es im Autobau, beim Bierausschank in Festzelten und üblicherweise auch im Fußball. Eine weitere Erfolgsgeschichte spielt sich noch überwiegend im Verborgenen ab, was vielleicht von Vorteil ist, denn diese Branche hat keinen guten Ruf. Die Rede ist von der Geothermie: Bayerns Hauptstadt und ihr Umland führen heimlich eine Energiewende durch. Siebzehn Erdwärme-Anlagen sind mittlerweile in der Region in Betrieb, drei weitere befinden sich im Bau. Aus Bohrlöchern, die bis zu sechs Kilometer in den Untergrund reichen, wird kochend heißes Thermalwasser an die Oberfläche gefördert; stets verfügbare Wärme aus der Erdkruste heizt ganze Stadtteile und produziert Strom. Weder Treibhausgase entstehen dabei noch Atommüll, trotzdem wird diese Energiegewinnung bekämpft.   mehr ...

 

Weiteres SZ: "Geothermie in Deutschland - Die Angst vor dem Bohrer."

Telepolis: "Ohne Bohrungen geht es nicht: Für die Renaissance des Atomausstiegs könnte die Erdwärme einen wichtigen Beitrag leisten."