Erneuerbare Energien

Ökostrom - So viel Strom aus erneuerbaren Energien wie noch nie

In diesem Jahr ist der Anteil von Ökostrom am deutschen Stromverbrauch so hoch wie nie. Doch vor allem durch fehlende Leitungen kann nicht die gesamte Kapazität des Öko-Stroms genutzt werden:

Die Ökostrom-Erzeugung in Deutschland steuert auf einen neuen Rekord zu. Nach Berechnung des Energieversorgers Eon werden Windparks, Solaranlagen und andere erneuerbare Energiequellen schon im Laufe dieser Woche mehr Strom produziert haben als im gesamten Vorjahr. „Bis Jahresende rechnen wir mit mehr als 200 Milliarden Kilowattstunden erzeugtem und eingespeistem Strom aus erneuerbaren Energien - rund fünf Milliarden mehr als 2017 und so viel wie nie zuvor“, sagte Victoria Ossadnik, Vorsitzende der Geschäftsführung von Eon Deutschland.   mehr ...

Ende der Förderung - Tausende Windräder stehen vor dem Aus

Vielen Windrädern droht ab 2021 der Abriss - die staatliche Förderung läuft aus. Wie lässt sich ein Rückschlag für die Energiewende verhindern? In der kleinen Gemeinde Ellhöft haben sie einen Plan.   mehr ...

Biomasse, Sonne, Wind, Wasser - Erneuerbare Energien immer wichtiger beim weltweiten Verbrauch

Der Anteil von Biomasse, Sonne, Wind- und Wasserkraft am weltweiten Energieverbrauch wächst immer schneller. Besonders wichtig ist dabei Bioenergie - diese birgt aber auch Probleme.   mehr ...

 
 
Weiteres Zeit: "Solarstrom lohnt sich wieder."
Kölner Stadt-Anzeiger: "NRW - Windbranche fürchtet Jobabbau."
Klimaretter: "Solar-Guerilla auf dem Balkon: Mit Mini-Solaranlagen für den Balkon lässt sich unkompliziert Ökostrom für die Eigennutzung produzieren."
Klimaretter: "Erneuerbare - Nur Strom kommt voran: Im ersten Halbjahr dieses Jahres konnten die erneuerbaren Energien ihren Anteil am Endenergieverbrauch nur im Stromsektor deutlich steigern."

Energiewende

Klimaziele - Bundestag verabschiedet Energiepaket

Im Koalitionsvertrag wurde der schnellere Ausbau von erneuerbarer Energie beschlossen. Jetzt hat der Bundestag ein Gesetz beschlossen, um Deutschland näher an das für 2020 geplante Klimaschutzziel zu bringen:

Zusätzliche Windräder und Solaranlagen für den Klimaschutz, zugleich mehr Akzeptanz schaffen für neue Windkraftanlagen: das sind Kernpunkte eines Energiepakets, das am Freitag im Bundestag verabschiedet wurde. Die Koalitionsfraktionen von Union und SPD hatten lange darum gerungen.   mehr ...

Wachablösung in Stromerzeugung - Ökoenergie hat jetzt mehr Kapazität als konventionelle

Erstmals übertrifft die Kapazität von Ökoanlagen die von Kohle- und Atomkraftwerken. Bei der Stromproduktion hinken sie wegen der schlechten Auslastung weiter hinterher. Trotz Ökoausbau bleibt der Strompreis stabil:

Der Ausbau der erneuerbaren Energien geht voran: Ökoenergien haben in Deutschland erstmals eine höhere Stromkapazität als konventionelle Kraftwerke. Die Anlagen für erneuerbare Energien hatten 2017 eine Kapazität von 112,5 Gigawatt. Damit übertrafen sie Kohlekraftwerke, Atomkraftwerke und andere Anlagen. Diese kamen auf 105,1 Gigawatt.   mehr ...

Stromspeicher im Leistungsvergleich - Der unbekannte Stromfresser im Keller

Stromspeicher für Eigenheime boomen – was für ein Elektrogerät sich die Haushalte da aber anschaffen, ist ziemlich unklar. Erstmals verglich die Berliner Hochschule HTW jetzt die Leistungsfähigkeit von Solarstromspeichern und kam zu teilweise überraschenden Ergebnissen.   mehr ...

 

Hannovermesse: "Energiemanagement 4.0 ."
Klimaretter: "Wind schlägt Kohle."

Spiegel: "Energiewirtschaft - Kampf um die Kohle."

Klimaretter: "EU-Kommission für mehr Erneuerbare."

Klimaretter: "Forschung - Navi für die Energiewende."

FAZ: "Neue Studie - Das denken die Deutschen über die Energiewende."

Spiegel: "Sinkende Leitungskosten - Warum Stromanbieter bald den Preis senken (müssten)."

Zeit "Bundesnetzagentur - 330.000 Haushalte ohne Strom wegen unbezahlter Rechnungen."

Tagesschau: "Preis für Ökostrom EEG-Umlage sinkt auf knapp 6,8 Cent."

Capital: "Der Kohleausstieg hat Vorrang."

BEE: "Energiesteuer mit CO2-Komponente plus Rückverteilung schafft Fairness auf dem Wärmemarkt."

Energie-und-Management.de: "WINDKRAFT - Kabinettsentwurf bereits Anfang September."

Businessinsider.de: "Ökonom rechnet ab - Deutsche Energiewende nur ein „Ablenkungsmanöver“."

Spiegel: "Analyse des Energiemarktes - Wind und Sonne sind billiger als Kohle."


Atomkraft / Atomausstieg

Land plant ab 2033 mit Atomstrom - Polen will erstmals Kernkraftwerke bauen

Polen gilt als einer der größten Klimasünder Europas. Nun plant die Regierung in Warschau den Bau von Atomkraftwerken. Auch an der Kohleproduktion soll vorerst festgehalten werden. Die europäischen Ziele beim CO2-Ausstoß will das Land trotzdem erfüllen:

Wenige Tage vor Beginn der UN-Klimakonferenz in Kattowitz hat das Gastgeberland Polen Pläne zum Bau von Kernkraftwerken vorgestellt. Warschau wolle seinen zusätzlichen Energiebedarf ab 2033 unter anderem mit Atomstrom decken, berichtete die "Märkische Oderzeitung". Als mögliche Standorte des Landes für das erste Kernkraftwerk würden in Energiestrategie-Plänen des Landes die Orte Zarnowiec und Kopalino nordwestlich von Danzig genannt, hieß es.   mehr ...

Frankreich - Atomkraftwerk Fessenheim soll 2020 geschlossen werden

  • Das Atomkraftwerk Fessenheim am Oberrhein soll im Sommer 2020 geschlossen werden. Das kündigte Frankreichs Präsident Macron an.
  • Deutschland fordert bereits seit Jahren die Abschaltung des pannenanfälligen Kraftwerks in der Nähe von Freiburg im Breisgau.
  • Bis 2035 will die französische Regierung fast jeden vierten Atomreaktor abschalten.   mehr ...

Endlager in Finnland - Im Labyrinth des Atommülls

Finnland baut das erste Endlager für hochradioaktiven Müll, ein Tunnelsystem unter der Halbinsel von Olkiluoto. Nicht alle glauben, dass es wie versprochen 100 000 Jahre hält. Ein Ortsbesuch.   mehr ...

 

FR-Online: "Nach dem Atomzeitalter: Deutschland steigt aus der Atomenergie aus, steckt aber noch 2,7 Milliarden Euro in Atomforschung."

Kohle

Kohlekommission verspricht Bericht bis Anfang Februar

Der Plan für den Kohleausstieg verzögert sich, mehrere Bundesländer haben noch Forderungen gestellt. Umweltschützer kritisieren ein "unverantwortliches Spiel auf Zeit":
 
Die Arbeit der von der Bundesregierung eingesetzten Kohlekommission wird auch noch im Januar 2019 fortgesetzt. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen der Kommission erfuhr, will das Gremium nicht bereits in dieser Woche ihren Abschlussbericht vorlegen, sondern hat noch weitere Beratungstermine festgelegt. Ihre Empfehlungen will sie demnach Ende Januar oder Anfang Februar vorlegen.   mehr ...

Plan der Kohlekommission - Kraftwerke im Westen sollen zuerst stillgelegt werden

Bis 2030 soll der Großteil der deutschen Kohlemeiler vom Netz gehen. Das sieht der Abschlussentwurf der Kohlekommission vor, der dem SPIEGEL vorliegt. So soll der Ausstieg ablaufen.   mehr ...

Niederaußem - Gericht stoppt neues RWE-Braunkohlekraftwerk

Trotz Klimavertrag und Kohleausstieg plant der Energiekonzern RWE im rheinischen Niederaußem noch ein neues Braunkohlekraftwerk. Anwohner haben gegen den Bebauungsplan geklagt – und jetzt Recht bekommen. Eine Revision ist aber möglich.   mehr ...

 

Weiteres SZ: "Energiepolitik - Milliarden-Bonus soll Revieren Kohleausstieg erleichtern."
SZ: "Urteil - Gericht kippt Demonstrations-Verbot am Hambacher Forst - Rodung ausgesetzt."
Greenpeace: "Rechtsgutachten: RWE-Rodungspläne im Hambacher Forst nicht zulässig - Keine Märchen mehr."
Zeit: "Mehrheit der Deutschen gegen Rodung des Hambacher Forsts."
Klimareporter: "Maßnahmenkatalog der Landesregierung - Brandenburg will neue Braunkohle-Anlagen."
Tagesschau: "RWE-Tagebau - Schulze für Rodungsstopp."
Klimareporter: "Kohleausstieg kommt fast ohne Entlassungen aus."
WWF: "Deutschland ist Braunkohleweltmeister."
Klimareporter: "Kohleausstieg - Kommission will Kohle nicht "kurzfristig ausknipsen"."
Klimareporter: "BUND: "Paris verlangt den Kohle-Ausstieg bis 2030"."
Spiegel: "Planung des Kohleausstiegs - Mitglieder der Kohlekommission stehen fest."
n-tv: "Klimaziele sollen bewahrt werden - Allianz verabschiedet sich von Kohle."
FAZ: "Brief an Merkel - Das große Ringen um den Kohleausstieg."
n-tv: "Perspektive für die Menschen - Ministerien-Quartett plant Kohleausstieg."
Ärzteblatt.de: "Ärzte fordern Kohleausstieg bis 2030."
Zeit: "Teure Notfallkohlekraftwerke bisher ungenutzt."
Campact: "Petition: Kein neues Braunkohlekraftwerk in NRW."
Petition Campact: "Kohleausstieg jetzt! Union und SPD wollen das Klimaziel für 2020 kippen."
BUND: "Vergleichsvorschlag des OVG zum Hambacher Wald - BUND begrüßt alle Initiativen zur Lösung des Konflikts."
SZ: "Braunkohletagebau - Gericht stoppt vorerst umstrittene Abholzung im Hambacher Wald."
Klimaretter: "Hambacher Forst: Klage abgewiesen."
Spiegel: "Expertenpapier - Weniger Kohlemeiler könnten Stromversorgung sicherer machen."
n-tv: "Interview mit Claudia Kemfert - "Der Industriestandort ist nicht gefährdet"."
Handelsblatt: "Rechtsgutachten: Schneller Kohleausstieg verfassungskonform."
Kein-Tagebau.de: "Cottbus - Stadt der Kohlelobby steigt aus der Braunkohle aus."
n-tv: "Ende der Braunkohle - Tillich: Strukturfonds soll Ausstieg begleiten."

Spiegel: "Appell an die Politik - Konzern-Bündnis fordert Kohleausstieg."

Klimaretter: "München grüßt Fidschi und Jamaika."
Spiegel: "Lobbypapier - Siemens fordert raschen Kohleausstieg."
ARD: "Video - Ist Kohle Deutschlands billigster Energieträger?"
FR: "Kohleausstieg - „Letzte Chance für Umsetzung der Klimaziele“."
Presseportal: "WDR exklusiv: Schäden des Braunkohle-Tagebaus noch in mehr als 300 Jahren spürbar."
Welt: "Kohlekraftwerk in Stade darf gebaut werden."
Der Freitag: "Wie der Kohleausstieg vereitelt wurde."
Attac: "6000 protestieren bei Aktionstagen im Rheinland gegen Braunkohle."
WDR: "Polizei: Braunkohle-Protest "Größtenteils friedlich"."
Grüne im Bundestag: "Strommarkt - Dreckiger Kohlestrom im Überfluss."
BUND: "Umfrage - Bevölkerung erwartet von der nächsten Bundesregierung einen Fahrplan für den Kohleausstieg."
Campact: "Klimapolitik für Kohlekonzerne jetzt stoppen - Campact startet Protestaktion gegen die Linkspartei."
BUND: "Eilantrag für Rodungsstopp im Hambacher Wald."
BUND: "Rote Linie gegen Kohle - Verbände rufen zu Demonstration am Braunkohlentagebau Hambach auf."
SZ: "Braunkohle - Merkels Ausstieg."
WDR: "RWE-Klage - Braunkohle-Folgekosten sollen geheim bleiben."
Spiegel: "Strukturwandel - Deutschland hat nur noch 20.000 Braunkohle-Jobs."
Klimaretter: "Neue Milliarden gegen Braunkohle-Schäden."
Tagesschau: "Grüne wollen Kohleausstieg bis 2030."
Umweltinstitut: "Kohleausstieg 2025 - 6 Thesen zum Kohleausstieg nach Paris."

Energiekonzerne

Berechnungen für 2019 - Höhere Gaspreise für 1,8 Millionen Haushalte

Nicht nur der Strompreis wird sich im kommenden Jahr erhöhen - auch für Gas müssen viele Kunden mehr bezahlen. Ein Grund ist der seit Jahren steigende Einkaufspreis:

Rund 1,8 Millionen Haushalte in Deutschland werden im nächsten Jahr nach Einschätzungen von Preisvergleichsportalen eine höhere Gasrechnung erhalten. Bislang hätten 244 der 710 Gasversorger ihren Preis erhöht oder das spätestens zum Jahreswechsel angekündigt, teilte das Internetportal Check24 mit. Im Durchschnitt belaufen sich die Erhöhungen auf 8,4 Prozent. Für ein Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bedeute das Mehrkosten von 111 Euro im Jahr.   mehr ...

Um vier bis fünf Prozent - Stromversorger erhöhen Preise

Für viele Haushalte in Deutschland wird der Strom im neuen Jahr deutlich teurer. Um durchschnittlich 4 bis 5 Prozent steigen die Preise zahlreicher Anbieter in der Grundversorgung. Ein Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden zahlt dann nach Berechnungen des Vergleichsportals Verivox rund 55 Euro mehr im Jahr.   mehr ...

Geheime Netzentgelte

Jeder Verbraucher bezahlt sie mit seiner Stromrechnung: Netzentgelte. Diese werden für die Nutzung des Stromnetzes als Gebühr erhoben. 2017 waren es insgesamt rund 25 Milliarden Euro.   mehr ...

 
 
Klimaretter: "Shell weiß schon ewig vom Klimawandel."
Klimaretter: "Eon macht Rekordverlust."
Heise: "Aus RWE SmartHome wird innogy SmartHome."

Fukushima / Tschernobyl

In Japan geht ein weiterer Atomreaktor wieder ans Netz

Das Atomkraftwerk Ikata in Japan hat einen Reaktor wieder hochgefahren, gegen dessen Betrieb eine Bürgergruppe geklagt hatte:

In Japan ist ein weiterer Atomreaktor in Betrieb gegangen. Der Betreiberkonzern Shikoku Electric Power fuhr den Reaktor Nummer 3 des Atomkraftwerks Ikata in Westjapan am Samstag wieder hoch, nachdem er zuvor knapp ein Jahr lang wegen Widerstands aus der lokalen Bevölkerung abgeschaltet gewesen war. Damit sind in dem hochgradig von Erdbeben und Vulkanen gefährdeten Inselreich acht Meiler wieder am Netz.   mehr ...

Fukushima-Report - Radioaktivität in wiederbesiedelten Regionen nach wie vor zu hoch

Rückkehr ins Ungewisse: Japans Versuche, die Region um das AKW Fukushima von Strahlung zu säubern, sind gescheitert, das zeigt ein Greenpeace-Report. Trotzdem sollen die Evakuierten zurück in ihre Häuser.   mehr ...

Gericht verurteilt Staat und Betreiber wegen Fukushima

Ein japanisches Gericht hat dem Staat und dem Konzern Tepco eine Mitschuld an der Atomkatastrophe in Fukushima gegeben.   mehr ...

 


Energie Ausland

Erneuerbare Energien - Der Hoover Dam soll zum Pumpspeicherkraftwerk werden

Pumpspeicherkraftwerke sind ein anerkanntes Mittel, um elektrische Energie, etwa aus Wind- oder Solarkraftwerken, zu speichern. Aber warum ein neues Pumpspeicherkraftwerk bauen, wenn es doch schon ein großes Wasserkraftwerk gibt, das sich umfunktionieren und damit auch noch besser auslasten lässt?

Wohin mit dem Solarstrom? Kalifornien ist der US-Bundesstaat, in dem der meiste Solarstrom produziert wird. Doch oft genug ist mehr Strom verfügbar, als ins Netz eingespeist werden kann. Es wird ein Speicher für die Energie benötigt. Los Angeles plant einen gigantischen: den Lake Mead.   mehr ...

Atomkraftwerk Hinkley Point C darf öffentlich gefördert werden

Das Gericht der Europäischen Union hat eine Genehmigung der EU-Kommission bestätigt, nach der der britische Staat das AKW mit Beihilfen fördern darf:

Das Milliardenprojekt des neuen Atomkraftwerks Hinkley Point C hat eine wichtige Hürde geschafft. Das Gericht der Europäischen Union (EuGH) hat eine Klage Österreichs gegen Beihilfen der britischen Regierung zu dem AKW abgewiesen, die die EU-Kommission im Oktober 2014 genehmigt hatte. Eine der Beihilfen besteht darin, dass Großbritannien den AKW-Betreibern einen garantierten Einspeisetarif für 35 Jahre zugesagt hatte. Die garantierte Einspeisevergütung wird mit bis zu 1,6 Milliarden Euro im Jahr bewertet.   mehr ...

Türken gegen türkischen Kohleausbau

Die Türkei ist eines der sonnenreichsten Länder, doch Präsident Erdoğan setzt massiv auf Kohle und Atomkraft. Drei Wochen vor den Wahlen zeigt eine Umfrage: Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt diesen Kurs ab.   mehr ...

 

Golem: "Island hat ein Kraftwerk mit negativen Emissionen."

Fracking

Experten-Gremium geplant - Bund ebnet Weg für Fracking-Bohrungen

Schon bald könnte es in Deutschland Fracking-Probebohrungen geben. Die Regierung bereitet derzeit den Einsatz einer Expertenkommission vor. Die Grünen sehen darin ein klares Zeichen: Der Startschuss für das umstrittene Schiefergas-Fracking ist gefallen:

Schon bald könnte es in Deutschland zu Probebohrungen für die Schiefergas-Förderung nach der Fracking-Methode kommen. Die Bundesregierung bereitet derzeit einen Beschluss zur Benennung einer Expertenkommission zur wissenschaftlichen Begleitung von Probebohrungen vor. Das geht aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervor. Demnach sollen vier von der Bundesregierung und zwei vom Bundesrat benannte Vertreter in dem Gremium sitzen.   mehr ...

Frackingverbot: Hoffen auf Bundesländer

Das umstrittene "unkonventionelle" Fracking ist ab heute verboten – außer für die Forschung. Für den Klimaschutz nützt das nichts, kritisieren Umweltschützer:

fracking-daumen-hoch-daumen-runter-schaubild-1200-630-upload-1200x630

Das Fracking-Gesetz, das heute in Kraft tritt, hatte schon Folgen: Dem Gaskonzern Wintershall wurde untersagt, in Nordrhein-Westfalen in zwei Feldern weiter nach Erdgas zu suchen. Die NRW-Bezirksregierung Arnsberg hat – eben mit Bezug auf das Gesetz – Anfang des Monats die entsprechenden Verlängerungsanträge des Konzerns abgelehnt.   mehr ...

 

Weiteres Campact: "Gesundheit - Ein Arzt packt aus."
Klimaretter: "Südafrika will fracken:."

Geothermie

Seismologie - Wie der Mensch die Erde erschüttert

- In Oklahoma lösen die Abwässer aus der Öl- und Gasförderung regelmäßig mittelstarke Erdbeben aus.

- Die Zahl menschenverursachter Erdbeben nimmt weltweit zu.

- Auch in Deutschland bebt die Erde in Folge von Geothermie und Bergbau:

An einem Tag im Sommer ging in Oklahoma das Licht aus. Ein Erdbeben der Stärke 4,2 erschütterte die Kleinstadt Edmond und verursachte einen Stromausfall. Vor zehn Jahren wäre so etwas noch vollkommen undenkbar gewesen. "Bevor Fracking aufkam, war Oklahoma ein aseismischer Bundesstaat", sagt Marco Bohnhoff, Seismologe am Geoforschungszentrum Potsdam. Auf den offiziellen Gefährdungskarten war der Staat ein weißer Fleck, Erdbeben traten dort im Prinzip nicht auf.   mehr ...

Bohren für die Wärmewende

Was macht eigentlich die Geothermie? Energie aus dem Erdinneren wird auch in Deutschland bereits erfolgreich genutzt. Wenn nur die Kommunikation der Risiken etwas einfacher wäre:

Es ist natürlich keine Frage, dass München spitze ist. Sei es im Autobau, beim Bierausschank in Festzelten und üblicherweise auch im Fußball. Eine weitere Erfolgsgeschichte spielt sich noch überwiegend im Verborgenen ab, was vielleicht von Vorteil ist, denn diese Branche hat keinen guten Ruf. Die Rede ist von der Geothermie: Bayerns Hauptstadt und ihr Umland führen heimlich eine Energiewende durch. Siebzehn Erdwärme-Anlagen sind mittlerweile in der Region in Betrieb, drei weitere befinden sich im Bau. Aus Bohrlöchern, die bis zu sechs Kilometer in den Untergrund reichen, wird kochend heißes Thermalwasser an die Oberfläche gefördert; stets verfügbare Wärme aus der Erdkruste heizt ganze Stadtteile und produziert Strom. Weder Treibhausgase entstehen dabei noch Atommüll, trotzdem wird diese Energiegewinnung bekämpft.   mehr ...

 

Weiteres SZ: "Geothermie in Deutschland - Die Angst vor dem Bohrer."

Telepolis: "Ohne Bohrungen geht es nicht: Für die Renaissance des Atomausstiegs könnte die Erdwärme einen wichtigen Beitrag leisten."

 


Atommüll-Entsorgung

Nicht erst seit der Entscheidung zum Atomausstieg durch die Bundesregierung stellt sich die Frage: Wohin mit dem Atommüll, der für Hunderttausende von Jahren strahlen und das Leben ganzer Generationen gefährden könnte.

Die Atomkonzerne wie Vattenfall, EoN, EnBW und RWE haben sich nicht nur nach Kräften gegen den Atomausstieg gewehrt und Deutschland mit Entschädigungsforderungen überzogen, sondern darüberhinaus auch noch die Entwicklung von Konzepten für Erneuerbare Energien verschlafen. Dafür bezahlen sie jetzt mit Verlusten und schlechten Geschäftszahlen - und werden belohnt von der Politik mit einer Begrenzung der Haftung.

Es wird noch ein langer Weg bis zum ersten Endlager auf deutschem Boden ...

 

Atomkraft - Kein löchriges Endlager

Die Suche nach einem Endlager für den stark strahlenden Müll aus den Atomkraftwerken wird nun bundesweit neu gestartet, ausgehend von einer „weißen Landkarte“:

Alles zurück auf Anfang – nach der Pleite mit Gorleben. Die Suche nach einem Endlager für den stark strahlenden Müll aus den Atomkraftwerken wird nun bundesweit neu gestartet, ausgehend von einer „weißen Landkarte“. Das heißt: Alle Bundesländer von Schleswig-Holstein bis Bayern und viele Regionen kommen theoretisch infrage. Das bedeutet aber auch: Projekte im tiefen Untergrund wie Erdwärmenutzung, Brunnenbau oder Bergbauprojekte zur Rohstoffgewinnung werden künftig erst dann genehmigt, wenn das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) zustimmt. Darauf wies BfE-Präsident Wolfram König am Montag in Berlin hin.   mehr ...

Zahltag für Atomkonzerne - Wie überweist man eigentlich 24 Milliarden Euro?

An diesem Montag steht ein wohl historischer Zahltag für Deutschlands Atomkonzerne an: Sie müssen zusammen rund 24 Milliarden Euro in einen staatlichen Entsorgungsfonds für die Zwischen- und Endlagerung des Nuklearmülls einzahlen. Die vier Energieriesen Eon, RWE, ENBW und Vattenfall wollen die gewaltige Summe auf einen Schlag aufbringen - für eine theoretisch bis Ende 2026 mögliche Ratenzahlung hätte der Staat satte Zinsen von 4,58 Prozent pro Jahr kassiert.   mehr ... 

Kommentar zum Atommüll-Staatsfonds der Bundesregierung

Zur für heute angekündigten Unterzeichnung des öffentlich-rechtlichen Vertrags zum Atommüll-Staatsfonds der Bundesregierung mit den vier Atomkonzernen Eon, RWE, ENBW und Vattenfall sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger:

"Dieser Vertrag droht einen Deal zu zementieren, mit dem sich die Energiekonzerne gegen Zahlung eines Risikoaufschlags von den Kosten der Atommüllentsorgung freikaufen. Trotz der Tatsache, dass weiter ein Gerichtsverfahren von Vattenfall gegen den Atomausstieg anhängig ist, akzeptiert die Bundesregierung einen Ablasshandel. Gewinnt Vattenfall seine Klage, drohen weitere Milliardenzahlungen an die AKW-Betreiber. Dass die Bundesregierung die Rücknahme aller Klagen der AKW-Betreiber nicht zur Bedingung für den Deal gemacht hat, war ein schwerwiegender und teurer Fehler.   mehr ...

 

SZ: "Atommüll unter die Erde in Australien? Das weltweit erste Endlager für radioaktiven Müll könnte in Australien entstehen - ausgerechnet im Siedlungsgebiet von Aborigines. Völlig absurd, findet Umweltaktivist Dave Sweeney."
SHZ.de: "Kabinett einigt sich auf Kriterien für Atommüll-Endlager: Die pauschale Festsetzung eines Standorts nennt Hendricks einen „historischen Fehler“. Dieser soll nun korrigiert werden."
Tagesschau: "Atomausstieg - Urteil mit unvorhersehbaren Folgen: Das Verfassungsgericht hat den Atomausstieg für zulässig erklärt. Doch gleichzeitig befanden die Richter, dass den Energiekonzerne eine Entschädigung zusteht. Das könnte sogar dazu führen, dass einzelne Meiler länger laufen."
ARD: "Eine Höhle für die Ewigkeit - Das erste Endlager der WeltFinnland baut für die Ewigkeit – ein Bauwerk, das länger halten soll als alle anderen Bauwerke der Menschheit zuvor:
SZ: "Müllkippen für die Ewigkeit: Weltweit haben sich gigantische Mengen Atommüll aufgetürmt - doch niemand will sie haben. Anders in Schweden."
Der Freitag: "Kosten für die Ewigkeit."