Energiepolitik / Stromnetz

Energiekrise - Strom wird teurer – Preiserhöhungswelle zum Jahresbeginn erwartet

Immer mehr Versorger wälzen die gestiegenen Großhandelspreise jetzt auf die Verbraucher ab. Die Folge: Mancherorts werden die Strompreise mehr als verdoppelt:

In viele Haushalte sind jüngst Preiserhöhungen ihrer Stromversorger geflattert – mit teils drastischen Anhebungen. So verlangt etwa das Kölner Unternehmen Rheinenergie ab Januar in der Grundversorgung pro Kilowattstunde mehr als doppelt so viel wie bisher: Rund 55 Cent werden dort künftig fällig, knapp 130 Prozent mehr als zuvor.   mehr ...

Entlastungen - Kabinett beschließt Gas- und Strompreisbremse

Die nächste Hürde bei Gas- und Strompreisbremse ist genommen: Das Kabinett hat die beiden Maßnahmen beschlossen. Wenn Bundestag und Bundesrat im Dezember zustimmen, können sie wie geplant 2023 in Kraft treten.   mehr ...

BDI warnt - Bürokratie torpediert ökologischen Umbau

Deutschland braucht die Energiewende und bremst sich selbst mit einem Wust von Regeln und Vorschriften aus, wie eine Analyse des BDI zeigt. Genehmigungsverfahren dauern zu lange. Auch Finanzminister Lindner fordert mehr Tempo.   mehr ...

 
 
Weiteres SZ: "Liveblog zur Energiekrise - Bundestag beschließt AKW-Laufzeitverlängerung."
SZ: "Stromversorgung - So wahrscheinlich ist ein Blackout."
Heise: "Energiekrise - Städte bereiten "Leuchttürme" für Stromkollaps in Bayern vor."
Tagesschau: "Speicherstände fast erreicht - Gaslieferungen aus Frankreich gestartet."
SZ: "Energiepreise - Das bringt die Gaspreisbremse für Verbraucher."
Heise: "Erdgas - Mehrwertsteuer sinkt zum 1. Oktober von 19 auf 7 Prozent."
Heise: "Energiepreisdeckel - Länder fordern Obergrenze für Strom, Gas und Wärme."
Heise: "Zwei Atomkraftwerke bleiben "wohl" im ersten Quartal am Netz."
Zeit: "Energieversorgung - Bas will Versorgung mit Wasser und Energie in staatliche Hand legen."
BR: "Nordländer - Bayern sollen mehr für ihren Strom bezahlen."
Heise: "LNG-Lieferungen - Flüssiggas-Abkommen soll Deutschland in der Energiekrise helfen."

Energiekonzerne

Abschöpfung von Zufallsgewinnen - Strombranche soll ab Dezember zahlen

Energieverbände liefen Sturm, drohten mit Klagen. Jetzt hat die Bundesregierung ihre Pläne entschärft. Übergewinne von Stromerzeugern werden später und nicht so lange abgeschöpft:

Die geplante Abschöpfung von sogenannten Zufallsgewinnen bei den Stromerzeugern soll später starten - erst ab Dezember statt rückwirkend ab September. Das Bundeskabinett stimmte den geänderten Plänen zu, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte.   mehr ...

Bund stellt bis zu 25 weitere Milliarden Euro für Uniper bereit

Die Uniper-Rettung wird teurer als gedacht: Die bisher geplante Barkapitalerhöhung von acht Milliarden Euro reicht dem Energiekonzern zufolge nicht aus:
 
Der angeschlagene Energiekonzern Uniper braucht weitere Staatshilfen in Milliardenhöhe. Die geplante Barkapitalerhöhung von acht Milliarden Euro allein werde nicht ausreichen, um Uniper zu stabilisieren, teilte der Konzern in Düsseldorf mit.   mehr ...

Organischer Stromspeicher - Energiewende mit Technik aus Alzenau

An der bayerisch-hessischen Grenze soll ein riesiger organischer Stromspeicher entstehen. Im unterfränkischen Alzenau schließen das Unternehmen CMBlu und der Energieversorger Uniper dafür eine zukunftsweisende Projektkooperation ab.   mehr ...

Rheinisches Braunkohlerevier - RWE reißt Windräder ab

Schwarz-grüne Energiepolitik 2022: Windkraft muss weichen, damit Braunkohle abgebaut werden kann. Ein Fallbeispiel aus dem umkämpften Lützerath.   mehr ...

 


Energiepolitik Ausland

Energie aus Sonne, Wind und Wasser - Viel Potenzial in Afrika ungenutzt

Afrika hat für seine Energiezukunft mehr als genug regenerativen Quellen. Doch europäische Begehrlichkeiten zielen auf Fossilgas und Energiewende-Metalle:

Eigentlich wollte sich Europa ja auf den Weg hin zu erneuerbaren Energien machen. Doch nachdem Russland das Gas abgedreht hatte und das EU-Parlament neben Atomenergie auch Erdgas als "grüne" Energie definierte, geben sich europäische Wirtschafts- und Energiepolitiker auch bei afrikanischen Regierungen die Klinke in die Hand. Länder wie Nigeria, Senegal, Namibia oder Mosambik verfügen nämlich über bedeutende Erdgasvorräte, die sie bisher nicht einmal zur Deckung ihres eigenen Energiebedarfs richtig nutzten. Jetzt wollen die Europäer, auch Deutschland, sogar dabei helfen, neue Felder zu erschließen, wie beispielsweise vor Senegal.   mehr ...

Dänemark - Energieunabhängig werden - mit Mist

Dänemarks Energienetz hat den weltweit größten Anteil an Biogas. Schon bald könnte das Land ausgerechnet dank seiner Kühe und Schweine klimaneutral und unabhängig von Gasimporten sein.   mehr ...

Slowakei - Umstrittener Reaktor nimmt Betrieb auf

Mit langen Pausen dauerte der Bau des neuen Reaktors am slowakischen AKW Mochovce 35 Jahre. Das Projekt litt unter Missmanagement und vor allem das benachbarte Österreich hatte grundlegende Bedenken. Nun ging der Meiler in Betrieb.   mehr ...

 


Atomkraft / Atomausstieg

Atomstrom in Europa - Verflochten mit Russland

Von Uran bis zu den Brennelementen – die gesamte europäische Atomwirtschaft hängt von Russland ab. Umweltverbände fordern ein Embargo:

Russland spielt für die hiesige Atomkraft eine existenzielle Rolle. Eine aktuelle Studie des österreichischen Umweltbundesamts zeigt: Russland liefert Natururan, Uranprodukte und Brennelemente. Das russische Staatsunternehmen Rosatom beherrsche etwa 15 Prozent der globalen Uranproduktion, weil es neben den Minen in Russland auch 22 Prozent des kasachischen Uranabbaus kontrolliere. Damit sei Rosatom der zweitgrößte Uranproduzent der Welt. Zudem biete Russland „Dienstleistungen im Bereich Bau, Betrieb, Rückbau und Modernisierung von Kernkraftwerken“ an.   mehr ...

AKW-Laufzeitverlängerung - Scholz beendet Atomstreit mit Machtwort

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat den Koalitionsstreit um die Atompolitik mit einem Machtwort beendet und den Weg für eine befristete Weiternutzung der drei letzten deutschen Kernkraftwerke frei gemacht. Scholz teilte am Montagabend mit, man werde die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Meiler Isar 2, Neckarwestheim 2 und Emsland wegen der Energiekrise über den vereinbarten Ausstiegstermin am 31. Dezember hinaus weiterlaufen könnten. Spätestens am 15. April 2023 werde der Betrieb aber endgültig eingestellt. Grundlage der Entscheidung sei die Geschäftsordnung der Regierung, nach der der Kanzler die Richtlinien der Politik bestimmt. Finanzminister Christian Lindner (FDP) begrüßte den Beschluss und auch Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) erklärte, er akzeptiere die Entscheidung.   mehr ...

Stromversorgung - Grüne stimmen für AKW-Reservebetrieb

Zwei Atomkraftwerke sollen nach Beschluss des Grünenparteitags für die Stromerzeugung verfügbar bleiben. Die Beschaffung neuer Brennelemente lehnen die Delegierten ab.   mehr ...

 


Atommüll-Entsorgung

Nicht erst seit der Entscheidung zum Atomausstieg durch die Bundesregierung stellt sich die Frage: Wohin mit dem Atommüll, der für Hunderttausende von Jahren strahlen und das Leben ganzer Generationen gefährden könnte.

Die Atomkonzerne wie Vattenfall, EoN, EnBW und RWE haben sich nicht nur nach Kräften gegen den Atomausstieg gewehrt und Deutschland mit Entschädigungsforderungen überzogen, sondern darüberhinaus auch noch die Entwicklung von Konzepten für Erneuerbare Energien verschlafen. Dafür bezahlen sie jetzt mit Verlusten und schlechten Geschäftszahlen - und werden belohnt von der Politik mit einer Begrenzung der Haftung.

Es wird noch ein langer Weg bis zum ersten Endlager auf deutschem Boden ...

 

Hochradioaktiver Atommüll - Endlagersuche könnte bis mindestens 2046 dauern

Die Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll dauert offenbar deutlich länger als geplant - möglicherweise bis mindestens 2046. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf die Bundesgesellschaft für Endlagerung:

Ein Ort für hochradioaktiven Müll könnte im schnelleren von zwei Szenarien bis 2046 feststehen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung", der ein Papier der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) vorliegt. Demnach würde es im langsameren Szenario sogar erst 2068 eine Entscheidung geben.   mehr ...

Atommüll - "Was gibt es für Störfallszenarien und wie ist man darauf vorbereitet?"

Die Schweizer Atommüll-Behörde Nagra will ein Endlager an der deutschen Grenze bauen - wenige Kilometer südlich der Gemeinde Hohentengen. Deren Bürgermeister fordert mehr Informationen.   mehr ...

Atommüll-Endlagersuche - Gorleben wird geschlossen

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung wurde nun offiziell beauftragt, die ehemals als Atommüll-Endlager erwogene Schachtanlage Gorleben zu schließen.   mehr ...

 


Erneuerbare Energien

Windkraft - Bundesländer dürfen Windräder im Wald nicht pauschal verbieten

Windkraftanlagen im Wald untersagen kann laut Bundesverfassungsgericht nur der Bund. Die Entscheidung am Beispiel Thüringens hat auch Folgen für andere Bundesländer:
 
Das Bundesverfassungsgericht hat das Verbot von Windkraftanlagen in Thüringens Wäldern für verfassungswidrig und nichtig erklärt. Die Bundesländer könnten Windkraftanlagen in ihren Wäldern nicht pauschal verbieten, entschied das Gericht in Karlsruhe. Private Waldbesitzer hatten gegen den entsprechenden Verbotspassus im Ende 2020 geänderten Thüringer Waldgesetz Verfassungsbeschwerde eingelegt.   mehr ...

EU - Notfall-Richtlinie für den schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien

Die EU-Kommission will ein Papier für den beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien vorlegen. Verfahren könnten drastisch verkürzt werden.   mehr ...

Windkraft in Deutschland - Lahme Flügel

Windkraft aus komplett deutscher Produktion ist gar nicht möglich. Mit der Schließung des Nordex-Werks in Rostock gibt es nämlich kein Rotorblattwerk mehr.   mehr ...

 


Kohleausstieg

RWE nimmt Abschied von der Braunkohle

Kohle-Kraftwerke sollen acht Jahre früher vom Netz als geplant. Der Krise wegen wird aber zunächst mehr Braunkohle verbrannt - und das umkämpfte Dorf Lützerath wird abgebaggert:

In Nordrhein-Westfalen soll von 2030 an kein Strom mehr aus Braunkohle erzeugt werden. Eine entsprechende "politische Verständigung" haben die Wirtschaftsministerien von Bund und Land NRW am Dienstag mit dem Stromkonzern RWE erzielt, sie soll nun per Gesetz und vertraglich umgesetzt werden. Im Gegenzug darf RWE die hart umkämpfte Siedlung Lützerath abbaggern. Dort allerdings reißt der Widerstand nicht ab.   mehr ...

Greenpeace zur Gaskrise - Steinkohleverstromung ist bitter, muss aber jetzt sein

Steinkohlekraftwerke werden nun als Ersatz für die Verstromung von Erdgas nun aus dem Ruhestand geholt. Für die Umweltorganisation Greenpeace ein "bitterer, aber unumgänglicher Schritt", um die Stromversorgung aufrechtzuerhalten. "Um sich aus der politisch verschuldeten Abhängigkeit von Putins Gaslieferungen zu befreien, müssen Steinkohlekraftwerke kurzzeitig in die Bresche springen", sagte Karsten Smid, Klima- und Energieexperte von Greenpeace.   mehr ...

Importverbot gegen Russland - Kohlemarkt sortiert sich neu

Der weltweite Kohlemarkt wird sich damit erheblich verändern, denn im Jahr 2021 kamen 50 Prozent der in Deutschland verbrannten Steinkohle noch aus Russland. Auf den weiteren Positionen lagen die USA (17 Prozent), Australien (13 Prozent) und Kolumbien (6 Prozent). Die russische Kohle wurde vor allem als Brennstoff für Kraftwerke verwendet, während die australische sich vor allem für die Stahlherstellung eignet.    mehr ...

 
 

Fukushima / Tschernobyl

Fukushima - Tunnelbau für Entsorgung von Tritium-Wasser beginnt

Da die Lagerkapazitäten für Kühl- und anderes Wasser auf dem Gelände des AKW Fukushima Daiichi knapp wird, baut der Betreiber nun einen Entsorgungstunnel:

Der Tunnel, über den Wasser vom Gelände des 2011 havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukshima Daiichi ins Meer entsorgt werden soll, wird jetzt gebaut. Kraftwerksbetreiber Tepco teilt mit, die nötigen Genehmigungen und Zustimmungen bekommen zu haben.   mehr ...

Atomkatastrophe in Japan - Ex-Fukushima-Manager sollen fast hundert Milliarden Euro zahlen

Nach dem Atomunfall in Fukushima klagten Aktionäre gegen den Betreiber Tepco. Nun verurteilte ein Gericht in Tokio vier Verantwortliche zu hohem Schadensersatz.   mehr ...

Japans Atomaufsicht winkt Einleitung von Tritium-Wasser in Fukushima durch

Elf Jahre nach der Atomkatastrophe wird im AKW der Lagerplatz für belastetes Kühlwasser knapp. Nun gibt es kein Halten mehr: Bald darf es ins Meer.   mehr ...

 

SZ: "25 Jahre Tschernobyl: "Den Opfern gegenüber zum Atomausstieg verpflichtet"."
Der Freitag: "Fukushima - Ein wenig Leben in der GeisterstadtÜber vier Jahre nach der Reaktorkatastrophe kehren die ersten Einwohner der Region Fukushima in ihre Heimatorte zurück."

Geothermie

Seismologie - Wie der Mensch die Erde erschüttert

- In Oklahoma lösen die Abwässer aus der Öl- und Gasförderung regelmäßig mittelstarke Erdbeben aus.

- Die Zahl menschenverursachter Erdbeben nimmt weltweit zu.

- Auch in Deutschland bebt die Erde in Folge von Geothermie und Bergbau:

An einem Tag im Sommer ging in Oklahoma das Licht aus. Ein Erdbeben der Stärke 4,2 erschütterte die Kleinstadt Edmond und verursachte einen Stromausfall. Vor zehn Jahren wäre so etwas noch vollkommen undenkbar gewesen. "Bevor Fracking aufkam, war Oklahoma ein aseismischer Bundesstaat", sagt Marco Bohnhoff, Seismologe am Geoforschungszentrum Potsdam. Auf den offiziellen Gefährdungskarten war der Staat ein weißer Fleck, Erdbeben traten dort im Prinzip nicht auf.   mehr ...

Bohren für die Wärmewende

Was macht eigentlich die Geothermie? Energie aus dem Erdinneren wird auch in Deutschland bereits erfolgreich genutzt. Wenn nur die Kommunikation der Risiken etwas einfacher wäre:

Es ist natürlich keine Frage, dass München spitze ist. Sei es im Autobau, beim Bierausschank in Festzelten und üblicherweise auch im Fußball. Eine weitere Erfolgsgeschichte spielt sich noch überwiegend im Verborgenen ab, was vielleicht von Vorteil ist, denn diese Branche hat keinen guten Ruf. Die Rede ist von der Geothermie: Bayerns Hauptstadt und ihr Umland führen heimlich eine Energiewende durch. Siebzehn Erdwärme-Anlagen sind mittlerweile in der Region in Betrieb, drei weitere befinden sich im Bau. Aus Bohrlöchern, die bis zu sechs Kilometer in den Untergrund reichen, wird kochend heißes Thermalwasser an die Oberfläche gefördert; stets verfügbare Wärme aus der Erdkruste heizt ganze Stadtteile und produziert Strom. Weder Treibhausgase entstehen dabei noch Atommüll, trotzdem wird diese Energiegewinnung bekämpft.   mehr ...

 

Weiteres SZ: "Geothermie in Deutschland - Die Angst vor dem Bohrer."

Telepolis: "Ohne Bohrungen geht es nicht: Für die Renaissance des Atomausstiegs könnte die Erdwärme einen wichtigen Beitrag leisten."


Fracking

Experten-Gremium geplant - Bund ebnet Weg für Fracking-Bohrungen

Schon bald könnte es in Deutschland Fracking-Probebohrungen geben. Die Regierung bereitet derzeit den Einsatz einer Expertenkommission vor. Die Grünen sehen darin ein klares Zeichen: Der Startschuss für das umstrittene Schiefergas-Fracking ist gefallen:

Schon bald könnte es in Deutschland zu Probebohrungen für die Schiefergas-Förderung nach der Fracking-Methode kommen. Die Bundesregierung bereitet derzeit einen Beschluss zur Benennung einer Expertenkommission zur wissenschaftlichen Begleitung von Probebohrungen vor. Das geht aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervor. Demnach sollen vier von der Bundesregierung und zwei vom Bundesrat benannte Vertreter in dem Gremium sitzen.   mehr ...

Frackingverbot: Hoffen auf Bundesländer

Das umstrittene "unkonventionelle" Fracking ist ab heute verboten – außer für die Forschung. Für den Klimaschutz nützt das nichts, kritisieren Umweltschützer:

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Das Fracking-Gesetz, das heute in Kraft tritt, hatte schon Folgen: Dem Gaskonzern Wintershall wurde untersagt, in Nordrhein-Westfalen in zwei Feldern weiter nach Erdgas zu suchen. Die NRW-Bezirksregierung Arnsberg hat – eben mit Bezug auf das Gesetz – Anfang des Monats die entsprechenden Verlängerungsanträge des Konzerns abgelehnt.   mehr ...

 

Weiteres Campact: "Gesundheit - Ein Arzt packt aus."
Klimaretter: "Südafrika will fracken:."