Energiewende

Start für intelligente Messsysteme – Mehr Kosten für Stromkunden

Die Energiewende kommt in die Haushalte. Intelligente Messsysteme sollen den Stromverbrauch aufzeichnen, übertragen und im Idealfall steuern:

Verbraucher müssen im Zuge der Umrüstung auf digitale Stromzähler tiefer in die Tasche greifen. An diesem Montag beginnt bundesweit der Pflichteinbau von intelligenten Messsystemen, bei denen gesetzlich für Betrieb und Einbau zwischen 100 und 200 Euro pro Jahr festgelegt ist. Das geht aus Informationen der Bundesnetzagentur hervor. Diese Smart Meter erhalten Stromkunden mit einem Verbrauch von mehr als 6000 Kilowattstunden pro Jahr.   mehr ...

Norddeutschland wird H

Japan macht es vor, die norddeutschen Bundesländer ziehen nach: Im November haben sie den Aufbau auf einer Wasserstoffwirtschaft beschlossen. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben. Aber das Ende der Förderung von Windkraft kann das Projekt gefährden.   mehr ...

Die Energiewirtschaft im Jahr 2020 - Genug Energie für die Wende?

Im kommenden Jahr stehen im Energiesektor wichtige Entscheidungen an. Vor allem für die Windkraftbranche wird 2020 wohl zum Schicksalsjahr. Ausufernde Bürokratie und klagewütige Anwohner haben den Ausbau der Turbinentüme auf den tiefsten Stand in diesem Jahrhundert fallen lassen, einstige Branchengrößen kämpfen mit dem Bankrott, Tausende Jobs wurden gestrichen, weitere sind bedroht.   mehr ...

 
 
Weiteres Spiegel: "Energiewende rückwärts - Wärmeverbrauch von Wohngebäuden steigt."
FAZ: "Trotz Klimapaket - Strom wird noch teurer."
Spiegel: "EEG-Umlage auf Strom - Industrie drohen Nachzahlungen in Milliardenhöhe."
FAZ: "Warum Strom in Deutschland so teuer ist."
Ingenieur.de: "Baubeginn für NordLink - Dieses Unterseekabel macht Norwegen zu Deutschlands Energiespeicher."
SZ: "Windenergie - Bundesnetzagentur will vierte Stromtrasse."
Handelsblatt: "Mieterstrom-Flop - Wirtschaftsministerium räumt Nachbesserungsbedarf ein."
FAZ: "Energiepreise - Der Strompreis erreicht Rekordstand."
Spiegel: "Streit über Netzentgelte - Bundesgerichtshof blockiert höhere Gas- und Strompreise."
FAZ: "Chaotische Zustände im deutschen Stromnetz."

Erneuerbare Energien

Hamburg macht es vor

Abwärme aus Kläranlagen wird öffentlich gefördert, nachdem Hamburg sich dafür eingesetzt hat. Ein Erfolg für die Stadt, die bei dieser Technik längst Vorreiterin ist:
 
Unmittelbar vor der Hamburger Bürgerschaftswahl meldet die grün geführte Umweltbehörde der Stadt noch einen kleinen Erfolg: Die Nutzung von Abwärme aus Kläranlagen wird demnächst öffentlich gefördert, so steht es im Gesetzentwurf für den Kohleausstieg, den der Bundestag in den kommenden Monaten beschließen soll.   mehr ...

Solarzellen - Die Hoffnung ist biegsam

Die Förderung wurde extrem gekürzt, die Konkurrenz aus Asien ist überwältigend: Die Solarzellproduktion ist aus Deutschland verschwunden. Aber Dresden hält dagegen.   mehr ...

Abfall - Was aus Windrädern wird

Majestätisch drehen sich die Rotoren der Windkrafträder auf Feldern, Hügelkämmen oder im Meer. Doch wenn sie ausgedient haben, werden die riesigen Flügel aus einem Glasfaser-Verbundstoff zu einem Problem. Ein norddeutsches Unternehmen hat ein Verfahren entwickelt, an dessen Ende die Rotorblätter als Zutat im Zement landen.   mehr ...

 


Kohleausstieg

Gesetz zum Kohleausstieg - Kabinett beschließt Kohleausstieg bis 2038

Die Bundesregierung hat sich endgültig auf den Gesetzentwurf zum Kohleausstieg geeinigt. Für Betreiber soll es Entschädigungen in Milliardenhöhe geben:

Nach monatelangen Verhandlungen hat die Bundesregierung den Gesetzentwurf für den Kohleausstieg verabschiedet. Er regelt das Ende der klimaschädlichen Stromproduktion aus Kohle in Deutschland bis spätestens 2038. Vor einem Jahr hatte die Kohlekommission dafür ein Konzept vorgelegt. Der etwa 200 Seiten umfassende Entwurf muss nun vom Bundestag diskutiert werden, Mitte des Jahres soll das Gesetz verabschiedet sein.

Betreiber von Braunkohlekraftwerken und Tagebauen sollen für das vorzeitige Abschalten von Kraftwerken Entschädigungen von insgesamt 4,35 Milliarden Euro bekommen, dafür gibt es im Gesetz einen festen Fahrplan. Für Steinkohlekraftwerke könnten sich die Stilllegungsprämien auf bis zu zwei Milliarden Euro belaufen. Um soziale Härten für die Beschäftigen in Kraftwerken und Tagebauen abzufedern, stellt der Bund bis zu fünf Milliarden Euro in Aussicht. Im Zuge des Kohleausstiegs ist den betroffenen Regionen für den Strukturwandel über die Jahre zudem 40 Milliarden Euro zugesagt.   mehr ...

Kohleausstiegsgesetz - Kritik von allen Seiten an Gesetzentwurf zum Kohleausstieg

"Absurd", "inakzeptabel", "Scheinlösung": Das Wirtschaftsministerium hat einen Entwurf für den Kohleausstieg vorgelegt. Er weicht von der Einigung der Kohlekommission ab.   mehr ...
 
 
 
Klimareporter: "Der Ausstiegs-Fahrplan - Das schlägt die Kohlekommission vor."
Klimareporter: "Umfrage unter Bundesbürgern - Mehrheit für schnellen Kohleausstieg."
Heise: "Ende einer Epoche - Steinkohleförderung in Deutschland beendet."
Spiegel: "Plan der Kohlekommission - Kraftwerke im Westen sollen zuerst stillgelegt werden."
Klimareporter: "Niederaußem - Gericht stoppt neues RWE-Braunkohlekraftwerk."
SZ: "Energiepolitik - Milliarden-Bonus soll Revieren Kohleausstieg erleichtern."
SZ: "Urteil - Gericht kippt Demonstrations-Verbot am Hambacher Forst - Rodung ausgesetzt."
Greenpeace: "Rechtsgutachten: RWE-Rodungspläne im Hambacher Forst nicht zulässig - Keine Märchen mehr."
Zeit: "Mehrheit der Deutschen gegen Rodung des Hambacher Forsts."
Klimareporter: "Maßnahmenkatalog der Landesregierung - Brandenburg will neue Braunkohle-Anlagen."

Energie Ausland

Kanada setzt auf kleine Atomkraftwerke

In drei Bundesstaaten des Landes sollen die Forschungsbemühungen ausgedehnt werden. Ziel ist weniger Kohlestrom.

In Deutschland scheint das Thema Kernenergie abgehakt zu sein. Weder die Koalitionäre noch die Opposition – mit Ausnahme der AfD – machen Anstalten, die dereinst so zukunftsträchtige Technik wiederzubeleben, Klimafreundlichkeit hin oder her. Stattdessen läuft die längerfristige Abschaltung und Abwicklung der nur noch sieben Reaktorstandorte (Stand 2019) im Land.   mehr ...

Studie - Aus für Kohlekraftwerke in den USA hat tausende Menschenleben verlängert

Das Abschalten alter Kohlekraftwerke hat in den USA zwischen 2005 und 2016 geschätzt über 26.000 frühzeitige Todesfälle verhindert, schreibt eine Forscherin.   mehr ...

Neue AKW geplant - Drei Gründe, warum Frankreich nicht von der Atomkraft lässt

Eigentlich galt die französische Atomindustrie als erledigt, weil: zu teuer, unzeitgemäß. Doch jetzt will Paris neue Kernkraftwerke in Auftrag geben - und provoziert so Streit mit dem EU-Partner Deutschland.   mehr ...

 


Atomkraft / Atomausstieg

Mühleberg - Erstes Schweizer Atomkraftwerk vom Netz genommen

In der Schweiz ist das Kernkraftwerk Mühleberg stillgelegt worden. Der Betreiber hatte schon vor Jahren entschieden, dass sich der Betrieb nicht mehr rentiert:

Das Schweizer Kernkraftwerk Mühleberg ist am Freitag stillgelegt worden. Es ist die erste der fünf Schweizer Atomanlagen, die endgültig vom Netz gegangen ist. Die Anlage liegt rund 115 Kilometer südwestlich von Weil am Rhein an der deutschen Grenze.   mehr ...

Kernkraft - Zahlreiche Atomkraftwerke in der EU laufen offenbar ohne Genehmigung

Mindestens 18 Atomkraftwerke in der Europäischen Union werden offenbar ohne die notwendigen Genehmigungen betrieben. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl (Grüne), berichtet Der Spiegel. Sie könnten womöglich durch Klagen von Anwohnern, NGOs oder Nachbarstaaten stillgelegt werden.   mehr ...

Laufzeitverlängerung für belgische Atommeiler verstößt gegen EU-Recht

Die Genehmigung hätte nicht ohne Umweltverträglichkeitsprüfungen erteilt werden dürfen, entschied der EuGH. Der Betrieb darf dennoch vorläufig weitergehen.   mehr ...

 


Atommüll-Entsorgung

Nicht erst seit der Entscheidung zum Atomausstieg durch die Bundesregierung stellt sich die Frage: Wohin mit dem Atommüll, der für Hunderttausende von Jahren strahlen und das Leben ganzer Generationen gefährden könnte.

Die Atomkonzerne wie Vattenfall, EoN, EnBW und RWE haben sich nicht nur nach Kräften gegen den Atomausstieg gewehrt und Deutschland mit Entschädigungsforderungen überzogen, sondern darüberhinaus auch noch die Entwicklung von Konzepten für Erneuerbare Energien verschlafen. Dafür bezahlen sie jetzt mit Verlusten und schlechten Geschäftszahlen - und werden belohnt von der Politik mit einer Begrenzung der Haftung.

Es wird noch ein langer Weg bis zum ersten Endlager auf deutschem Boden ...

 

Bericht zu Atommüll - Kaum Licht am Ende des Tunnels

Der erste „Welt-Atommüll-Report“ warnt: Entsorgung, Lagerung und Finanzierung des nuklearen Abfalls sind praktisch nirgendwo gesichert:

Wie sehr die Gefahr aus dem strahlenden Müll weltweit unterschätzt wird, ist die zentrale Aussage des ersten „Weltreports Nuklearer Abfall 2019“, der am Montag in Berlin präsentiert wurde. Eine Koalition aus den EU-Grünen, dem BUND, Bürgerinitiativen und Stiftungen haben zu diesem Komplex ein Gutachten bei Experten bestellt. Deren Fazit: „Behandlung, Transport, Lagerung und Endlagerung von Atommüll stellen eine signifikante und wachsende Herausforderung für alle nuklearen Länder dar.“   mehr ...

Endlagersuche für Atommüll - Der härteste Job der Energiewelt

Bis 2031 soll die Bundesgesellschaft für Endlagerung einen Platz für Deutschlands hochradioaktiven Strahlenschrott finden. Wie schwer die Aufgabe ist, zeigt die Erfahrung aus dem Atommülllager Asse. EnergieWinde hat die marode Schachtanlage besucht.   mehr ...

Atomkraft - Kein löchriges Endlager

Die Suche nach einem Endlager für den stark strahlenden Müll aus den Atomkraftwerken wird nun bundesweit neu gestartet, ausgehend von einer „weißen Landkarte.   mehr ...

 

SZ: "Atommüll unter die Erde in Australien? Das weltweit erste Endlager für radioaktiven Müll könnte in Australien entstehen - ausgerechnet im Siedlungsgebiet von Aborigines. Völlig absurd, findet Umweltaktivist Dave Sweeney."
SHZ.de: "Kabinett einigt sich auf Kriterien für Atommüll-Endlager: Die pauschale Festsetzung eines Standorts nennt Hendricks einen „historischen Fehler“. Dieser soll nun korrigiert werden."

Energiekonzerne

RWE sieht Ökostrom-Investitionen eher im Ausland als in Deutschland

Der Essener Energieversorger RWE sieht die Zukunft bei den eigenen Ökostrom-Investitionen eher im Ausland als im eigenen Land. Schuld sind danach die aktuellen Rahmenbedingungen in Deutschland:

Anlässlich des Energietages 2019 des Weltenergierates hat RWE-Chef Schmitz die Bundesregierung kritisiert. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Dow Jones werde laut Schmitz der größte Teil der Öko-Investitionen von RWE nicht in Deutschland landen können.   mehr ...

Schadenersatz wegen Atomausstieg - Konzerne fordern 276 Millionen Euro

Eon, RWE und EnBW wollen Schadenersatz für angebliche Investitionen in Folge der Laufzeitverlängerung – zum Ärger der Grünen:

Das Glück der Atomkonzerne währte nur kurz: Am 28. Oktober 2010 verabschiedete die damalige Koalition aus CDU/CSU und FDP die Atomgesetznovelle, mit der die Laufzeiten der deutschen Atomkraftwerke um 8 bis 14 Jahre verlängert wurden. Viereinhalb Monate und eine Atomkatastrophe im japanischen Fukushima später kam die Kehrtwende: Mit einem Moratorium und einer anschließenden Gesetzesänderung machte Schwarz-Gelb den eigenen Beschluss rückgängig und verkürzte die Laufzeiten wieder.   mehr ...

RWE baut das Portfolio um - Heuchlerische Pläne

Die RWE feiert sich dafür, dass man jetzt auf Ökoenergien macht. Dabei ist der Konzern viel zu spät dran und zerstört weiterhin Dörfer für die Kohle.   mehr ...


Fukushima / Tschernobyl

Japan - Manager nach Atomunglück von Fukushima freigesprochen

Ein Gericht urteilt, dass den drei Managern des AKW-Betreibers Tepco keine Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann. Die Staatsanwaltschaft hatte Haftstrafen gefordert:
 
Achteinhalb Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima sind drei frühere Topmanager des verantwortlichen Kraftwerkbetreibers Tepco in einem Strafprozess freigesprochen worden. Das Gericht in Tokio kam zu dem Schluss, die drei Angeklagten könnten nicht für die Folgen des Atomunglücks im Kraftwerk von Fukushima verantwortlich gemacht werden. Ihnen könne keine Fahrlässigkeit im Umgang mit der Katastrophe nachgewiesen werden, urteilte das Gericht.   mehr ... 

Fukushima - Neue Messergebnisse acht Jahre nach der Atomkatastrophe

Wahnsinn bewiesen: Die Region um das AKW Fukushima ist immer noch hoch verstrahlt, allen Säuberungsaktionen zum Trotz, so der aktuelle Greenpeace-Bericht. Im Fokus: das Leid der Aufräumarbeiter.   mehr ...

In Japan geht ein weiterer Atomreaktor wieder ans Netz

In Japan ist ein weiterer Atomreaktor in Betrieb gegangen. Der Betreiberkonzern Shikoku Electric Power fuhr den Reaktor Nummer 3 des Atomkraftwerks Ikata in Westjapan am Samstag wieder hoch, nachdem er zuvor knapp ein Jahr lang wegen Widerstands aus der lokalen Bevölkerung abgeschaltet gewesen war. Damit sind in dem hochgradig von Erdbeben und Vulkanen gefährdeten Inselreich acht Meiler wieder am Netz.   mehr ...

 


Fracking

Experten-Gremium geplant - Bund ebnet Weg für Fracking-Bohrungen

Schon bald könnte es in Deutschland Fracking-Probebohrungen geben. Die Regierung bereitet derzeit den Einsatz einer Expertenkommission vor. Die Grünen sehen darin ein klares Zeichen: Der Startschuss für das umstrittene Schiefergas-Fracking ist gefallen:

Schon bald könnte es in Deutschland zu Probebohrungen für die Schiefergas-Förderung nach der Fracking-Methode kommen. Die Bundesregierung bereitet derzeit einen Beschluss zur Benennung einer Expertenkommission zur wissenschaftlichen Begleitung von Probebohrungen vor. Das geht aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervor. Demnach sollen vier von der Bundesregierung und zwei vom Bundesrat benannte Vertreter in dem Gremium sitzen.   mehr ...

Frackingverbot: Hoffen auf Bundesländer

Das umstrittene "unkonventionelle" Fracking ist ab heute verboten – außer für die Forschung. Für den Klimaschutz nützt das nichts, kritisieren Umweltschützer:

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Das Fracking-Gesetz, das heute in Kraft tritt, hatte schon Folgen: Dem Gaskonzern Wintershall wurde untersagt, in Nordrhein-Westfalen in zwei Feldern weiter nach Erdgas zu suchen. Die NRW-Bezirksregierung Arnsberg hat – eben mit Bezug auf das Gesetz – Anfang des Monats die entsprechenden Verlängerungsanträge des Konzerns abgelehnt.   mehr ...

 

Weiteres Campact: "Gesundheit - Ein Arzt packt aus."
Klimaretter: "Südafrika will fracken:."

Geothermie

Seismologie - Wie der Mensch die Erde erschüttert

- In Oklahoma lösen die Abwässer aus der Öl- und Gasförderung regelmäßig mittelstarke Erdbeben aus.

- Die Zahl menschenverursachter Erdbeben nimmt weltweit zu.

- Auch in Deutschland bebt die Erde in Folge von Geothermie und Bergbau:

An einem Tag im Sommer ging in Oklahoma das Licht aus. Ein Erdbeben der Stärke 4,2 erschütterte die Kleinstadt Edmond und verursachte einen Stromausfall. Vor zehn Jahren wäre so etwas noch vollkommen undenkbar gewesen. "Bevor Fracking aufkam, war Oklahoma ein aseismischer Bundesstaat", sagt Marco Bohnhoff, Seismologe am Geoforschungszentrum Potsdam. Auf den offiziellen Gefährdungskarten war der Staat ein weißer Fleck, Erdbeben traten dort im Prinzip nicht auf.   mehr ...

Bohren für die Wärmewende

Was macht eigentlich die Geothermie? Energie aus dem Erdinneren wird auch in Deutschland bereits erfolgreich genutzt. Wenn nur die Kommunikation der Risiken etwas einfacher wäre:

Es ist natürlich keine Frage, dass München spitze ist. Sei es im Autobau, beim Bierausschank in Festzelten und üblicherweise auch im Fußball. Eine weitere Erfolgsgeschichte spielt sich noch überwiegend im Verborgenen ab, was vielleicht von Vorteil ist, denn diese Branche hat keinen guten Ruf. Die Rede ist von der Geothermie: Bayerns Hauptstadt und ihr Umland führen heimlich eine Energiewende durch. Siebzehn Erdwärme-Anlagen sind mittlerweile in der Region in Betrieb, drei weitere befinden sich im Bau. Aus Bohrlöchern, die bis zu sechs Kilometer in den Untergrund reichen, wird kochend heißes Thermalwasser an die Oberfläche gefördert; stets verfügbare Wärme aus der Erdkruste heizt ganze Stadtteile und produziert Strom. Weder Treibhausgase entstehen dabei noch Atommüll, trotzdem wird diese Energiegewinnung bekämpft.   mehr ...

 

Weiteres SZ: "Geothermie in Deutschland - Die Angst vor dem Bohrer."

Telepolis: "Ohne Bohrungen geht es nicht: Für die Renaissance des Atomausstiegs könnte die Erdwärme einen wichtigen Beitrag leisten."