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Finance News

ING zahlt 775 Mio. € wegen Mängeln bei der Geldwäscherei-Prävention

Die niederländische Grossbank ING hat sich mit der Staatsanwaltschaft auf die Zahlung von 775 Mio. € geeinigt. Ihr waren schwere Versäumnisse bei der Verhinderung von Geldwäscherei vorgeworfen worden:
 
Die niederländische Grossbank ING hat in einem Vergleich mit der niederländischen Staatsanwaltschaft in die Zahlung von 775 Mio. € für schwere Mängel bei der Geldwäscherei-Prävention eingewilligt. Die Staatsanwaltschaft hatte die Bank laut eigenen Angaben vom Dienstag bezichtigt, das Gesetz gegen Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung während vieler Jahre und auf struktureller Basis verletzt zu haben.   mehr ...

Wie Norwegen seine Bürger reich spart

Jeder Norweger ist von Geburt an Millionär. Nicht, weil alle Menschen in Norwegen reiche Eltern haben. Sondern weil der Staat für seine Bürger seit mehr als 20 Jahren Geld spart. Dieses Vermögen liegt aktuell bei knapp neun Billionen Kronen – macht 1,6 Millionen Norwegische Kronen (170.000 Euro) pro Einwohner.   mehr ...

Tech-Aktien - Sind Apple, Tesla und Wirecard wirklich ihre Rekordpreise wert?

Wirecard hat kürzlich die Deutsche Bank überholt und ist damit Deutschlands teuerstes Geldhaus. Apple ist jetzt eine Billion wert. Höchste Zeit für ein Expertengespräch über die Boom-Preise und die Frage, warum man selbst nicht früher eingestiegen ist, obwohl man es doch geahnt hat.   mehr ...

 
 

Banken / Spekulation

Neusortierung an der Börse - Commerzbank macht Platz für Wirecard

Jetzt ist es amtlich: Die traditionsreiche Commerzbank muss den deutschen Leitindex verlassen. Auf den Platz der Coba rückt ein Zahlungsabwickler aus dem digitalen Zeitalter auf. Das ist nicht die einzige Neuerung, die die Deutsche Börse verkündet:

Mit der Commerzbank muss sich ein Gründungsmitglied des prominentesten deutschen Börsenindex' aus dem Dax verabschieden. Das traditionsreiche Geldhaus muss seinen Platz im deutschen Leitindex für den Online-Zahlungsabwickler Wirecard räumen, wie die Deutsche Börse am Abend nach der Sitzung des zuständigen Arbeitskreises Indizes mitteilte. Die Commerzbank steigt in den Nebenwerte-Index MDax ab.   mehr ...

Banken geben sich reumütig - Im Cum-Ex-Steuerbetrug zahlen sie 250 Millionen Euro

Im großen Steuerbetrug rund um zwielichtige Dividenden-Geschäfte („Cum-Ex-Transaktionen“) erstatten mehr und mehr Banken freiwillig Geld an den Fiskus. Das hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Freitag bekanntgegeben. Grund hierfür seien die Ermittlungen, die die Strafverfolger verfolgten – insbesondere mit Hilfe von abschreckenden Durchsuchungen von Büroräumen. „Unsere Ermittlungen haben verschiedene Banken veranlasst, mehr als eine Viertel Milliarde Euro an Steuererstattungen an den Fiskus zurückzuzahlen“, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt.   mehr ...

Deutsche Bank - Tadel der Notenbank führt zu US-Sammelklage

Nach einem Medienbericht über Kritik der US-Notenbank an der Deutschen Bank, war die Aktie eingebrochen. Nun verlangen Investoren Schadenersatz, denn sie seien falsch über Geschäftspraktiken informiert worden.   mehr ...

 


Finanzpolitik 

Euro-Stabilitätskriterien - Deutschland nach 17 Jahren wieder unter Schulden-Grenze

Nach fast zwei Jahrzehnten hält Deutschland wohl wieder ein wichtiges Maastricht-Kriterium ein. Das verdankt Finanzminister Scholz vor allem der guten Konjunktur:

Die Staatsverschuldung könnte schon in diesem Jahr unter 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) sinken. Damit würde Deutschland erstmals seit 2002 wieder die im Maastricht-Vertrag vorgesehene Grenze für die Euro-Stabilität einhalten.   mehr ...

Grund- und Gewerbesteuer - Kommunen sanieren sich über Abgabenerhöhung

Kommunen in Deutschland nutzen die Grund- und Gewerbesteuer zur Sanierung ihrer Haushalte. Laut einer Analyse des Beratungsunternehmens Ernst & Young (EY) hat mehr als die Hälfte der Städte und Gemeinden in den vergangenen Jahren die Steuern erhöht. Demnach haben 53 Prozent aller Kommunen seit 2012 mindestens einmal die Gewerbesteuersätze für Unternehmen angehoben. 60 Prozent legten bei der Grundsteuer B für bebaute und bebaubare Grundstücke höhere Sätze fest. Gesenkt wurden die Steuern laut der Analyse in dem Zeitraum so gut wie nirgends.   mehr ...

Milliardenschweres Haushaltsplus - Bundesländer schwimmen im Geld

Die Bundesländer haben im ersten Halbjahr einen Haushaltsüberschuss von insgesamt 15,6 Milliarden Euro erzielt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verbesserten die Länder ihre Haushaltslage damit um rund 10,4 Milliarden Euro. Das geht aus einer Übersicht des Bundesfinanzministeriums hervor. Die Entwicklung der Länderhaushalte stelle sich "weiterhin deutlich günstiger" dar, hieß es.   mehr ...

 
 

EU-Finanzpolitik / Europäische Zentralbank

Vermögen - Herr Draghi, die Rechnung, bitte

Das Geldvermögen der Deutschen schmilzt:

Die Aufregung ist absurd und gesund zugleich. Die Bundesbank hat ermittelt, dass in den ersten drei Monaten des Jahres das Ersparte der Deutschen an Wert verloren hat. Zum ersten Mal seit sechs Jahren und dann gleich um fast ein Prozent. Die negative Rendite hat zwei Gründe. Es gibt so gut wie keine Zinsen für Sparer, und die Aktienkurse sind in diesem Jahr auf breiter Front gesunken. Je nachdem, wie verrückt sich Donald Trump und Recep Erdoğan benehmen, kann dieser ungewohnte Niedergang auch noch weitergehen.   mehr ...

Europäische Zentralbank - Negativzinsen bringen Rentenversicherung Verluste

Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) belastet zunehmend die Sozialversicherungen und staatliche Fonds. Sie müssen heute für angelegtes Geld Zinsen zahlen statt wie früher Zinsen zu bekommen. So habe die Gesetzliche Rentenversicherung für 2017 erstmals sogenannte negative Vermögenserträge von 49 Millionen Euro ausweisen müssen, berichtet das Handelsblatt. Für das laufende Jahr rechne man mit einem negativen Wert in ähnlicher Höhe, zitiert die Zeitung aus einem Papier des Leiters des Geschäftsbereichs Finanzen, Wilfried Husmann.   mehr ...

Bundesbankchef warnt vor Konjunkturrisiken - Weidmann hält EZB bei Abschwung für hilflos

Der Chef der Bundesbank hat die Regierung laut "Handelsblatt" vor einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage gewarnt. Europas Zentralbank könne im nächsten Abschwung kaum reagieren.   mehr ...

 
 
FAZ: "Vor fünf Jahren - „Whatever it takes: Vor genau fünf Jahren sprach EZB-Präsident Mario Draghi seine berühmten Worte, um die Euro-Krise zu beruhigen. Die Folgen waren gravierend."

Steuerflucht / Unternehmenssteuern

Auch Konzerne müssen Steuern zahlen!

Apple, Starbucks und Co. zahlen kaum Steuern. Die EU will das jetzt ändern. Scheitern könnte das ausgerechnet am Desinteresse von SPD-Finanzminister Scholz und Justizministerin Barley. Dabei will doch gerade die SPD Konzerne stärker regulieren. Schon bald könnte die EU über das Thema beraten – unterzeichnen Sie gleich jetzt unseren Appell!   mehr ...

Steueroase Irland - Apples Steuertricks kosten EU-Staaten mindestens vier Milliarden Euro

- Den EU-Staaten entgehen durch Apples Steuertricks Einnahmen in Höhe von vier bis 21 Milliarden Euro in den Jahren 2015 bis 2017, schätzt ein neuer Report.

- Der iPhone-Konzern versteuere seine europäischen Gewinne demnach geschätzt nur mit zwei bis neun Prozent. Üblich sind in Deutschland mehr als 20 Prozent.

- Apple widerspricht: Der Konzern zahle stattdessen Milliarden Dollar Steuern in den USA.   mehr ...

Eil-Petition - Bundesregierung will den Kampf gegen Steuervermeidung in Brüssel blockieren!

Das wäre ein Schlag ins Gesicht aller ehrlichen Steuerzahler und Unternehmer! Die Bundesregierung will nächste Woche eines der wirksamsten Mittel gegen die Steuervermeidung von Apple, IKEA & Co in Brüssel blockieren. Es geht um die sogenannte länderbezogene Steuerberichterstattung. Das bedeutet: Großunternehmen müssen offenlegen, in welchem Land sie wie viele Gewinne erwirtschaftet und Steuern gezahlt haben. Mit dieser Transparenz pro Geschäftsland wird dem Verschieben von Gewinnen in Steueroasen faktisch ein Riegel vorgeschoben.   mehr ...

 
 
Spiegel: "Niederlande und die Paradise Papers - Das Steuerparadies nebenan."

Globaler Finanzmarkt - Schuldenkrise

Die Finanzkrise hat nicht nur die westliche Welt an den Rand des finanziellen Kollapses geführt. Es wurden Milliarden in die Bankenrettung gesteckt und versucht, die "Finanzmärkte" zu regulieren.

Nun ist allerdings festzustellen, dass alle Versuche, das zu bewerkstelligen ziemlich grandios gescheitert sind. Die Banken betreiben ihre Spekulationsgeschäfte ungeniert und es wird weiter gezockt. Die EZB hat es geschafft, mit ihrer Nullzinspolitik Sparer und Lebensversicherungen immer mehr zu enteignen. Alle ihre Maßnahmen dienen lediglich der Finanzindustrie. Eine Finanztransaktionssteuer, die fast schon als durchgesetzt galt, wird immer wieder hintertrieben und verschoben.

Eine grundlegende Reform lässt auf sich warten und wird wohl niemals kommen, weil die sog. "Eliten" gegenseitig sich an der Blockadepolitik gegenseitig überbieten ...

 

Finanzkrisen-Serie - Die rechten Nutznießer

Vor zehn Jahren brach die Finanzkrise aus. Auch wenn sich die Wirtschaft wieder erholt hat, sind die Folgen bis heute zu spüren. Sieht man sich an, wer profitiert hat, tun sich überraschende Erkenntnisse auf:

Die Protestcamps haben sich längst aufgelöst, den Banken wurden strengere Regeln verpasst, die Aktienmärkte florieren wieder, und die Arbeitslosigkeit ist so niedrig wie schon lange nicht mehr: Zehn Jahre nach Ausbruch der internationalen Finanzkrise scheint die Welt zumindest in Deutschland wieder in Ordnung zu sein. Fast könnte man meinen, dass man dieses Kapitel der Geschichte zuschlagen kann. Dass man den Tag, an dem die Banker in New York mit Pappkartons aus dem Gebäude am Times Square liefen, in die Geschichtsbücher verbannen kann. Zum zehnten Mal jährt sich am 15. September 2018 die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers, die vielen als Startpunkt der weltweiten Finanzkrise gilt.   mehr ...

Deutschland und Italien: Das Wirtschaftswachstum

Ein Vergleich seit dem Vertrag von Maastricht zeigt, dass ein guter Teil der gegenseitigen Polemiken unbegründet ist. Italiens Wachstum war nicht immer schwächer, aber seit der Finanzkrise hinkt es hinterher.   mehr ...

Griechenland - Stürmische Märkte

Für Griechenland war der 24. Mai ein wichtiger Tag. In Brüssel wurde der entscheidende Schritt zur abschließenden Evaluierung des dritten und letzten Bailout-Programms (Memorandum) vollzogen. Die Eurogroup hat das am letzten Wochenende in Athen erzielte Übereinkommen der Finanzexperten, das sogenannte Staff Level Agreement (SLA) abgesegnet. Das ebnet den Weg zu dem endgültigen Beschluss der Eurozonen-Finanzminister am 20. Juni. An diesem Tag wird der Abschluss des (dritten) griechischen Sparprogramms zum 20. August dieses Jahres besiegelt, begleitet von einer letzten Auszahlung des ESM in Höhe von 11 Milliarden Euro.   mehr ...

 


Internetwährungen / Blockchain

Kryptogeld im Wert von 533 Millionen US-Dollar bei Hackerangriff gestohlen

Die japanische Kryptogeldbörse Coincheck hat am Freitag den Handel mit Kryptowährungen ausgesetzt, nachdem Kryptogeld in beträchtlicher Höhe verschwunden war. Seitdem befinden sich viele Kryptowährungen auf Talfahrt:

Laut der in Tokio ansässigen Kryptogeldbörse Coincheck wurden bei einem Hackerangriff 500 Millionen Einheiten des Kryptogelds NEM gestohlen. Dies entsprach zu dem Zeitpunkt einem Wert von rund 533 Millionen US-Dollar. Nach Einschätzung von Experten handelt es sich damit um den bislang größten Diebstahl in der Geschichte der Kryptowährungenm also höher als der im Jahr 2014 auf der Plattform Mt. Gox entstandene Schaden, der damals auf einen Wert von rund 500 Millionen US-Dollar geschätzt wurde.   mehr ...

Bezahldienstleister Stripe stellt Bitcoin-Unterstützung ein

2014 begann der Bezahldienst Stripe, Bitcoinzahlungen zu unterstützen, weil er auf eine günstige Alternative zu Kreditkarten hoffte. Die Hoffnung wurde enttäuscht, Stripe beendet seine Akzeptanz des Kryptogelds:

Der US-Bezahldienstleister Stripe will seine Unterstützung von Bitcoinzahlungen bis April 2018 schrittweise beenden. Das Kryptogeld habe sich in den vergangen Jahren eher zu einer Art Geldanlage denn zu einem Zahlungsmittel entwickelt, hieß es in einem Blogbeitrag des Unternehmens. So bräuchten Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk oftmals zu lange, um dort bestätigt zu werden. Zugleich schwanke der Wert erheblich, so dass es zu Fehlbeträgen komme, wenn die Zahlungen endlich angekommen seien. Ebenfalls seien die Transaktionsgebühren zu hoch.   mehr ...

Blockchain-Jobs - Neuer Trend auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Die Blockchain gilt als der Tech-Trend der kommenden Jahre. Auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt lassen sich derzeit einige Entwicklungen dazu beobachten, verrät Annina Hering vom Indeed Hiring Lab:

Annina Hering ist Economist im Hiring Lab der Jobsuchmaschine Indeed. Als Teil eines internationalem Teams, bestehend aus Ökonomen und anderen Wissenschaftlern, analysiert sie globale Arbeitsmarktentwicklungen. Im Rahmen einer kürzlich erstellten Untersuchung auf der eigenen Plattform haben die Analysten einen neuen Trend in Deutschland bemerkt: Von Januar bis Dezember 2017 wuchs die durchschnittliche Zahl der Stellen mit Bezug zu Blockchain-Technologie um 625 Prozent. Im selben Zeitraum nahmen die Suchanfragen um 661 Prozent zu. Ob es sich da um einen kurzfristigen Hype oder einen langfristigen Trend für den Arbeitsmarkt handelt, war Thema unseres Gesprächs mit der Ökonomin.   mehr ...