Lebensmittel / Ernährung

Petition an Lidl - Umweltfreundliche Verpackungen in Supermärkten

Wir fordern, dass Lidl bei den Herstellern umweltfreundlichere Verpackungen einfordert. Dazu zählt:

Umweltfreundliche Verpackungen in Supermärkten

(1) Abschaffung von Mischverpackungen (z.B. Pralinenschachtel aus Pappe mit Sichtfenster aus Folie), solange diese nicht für die Erhaltung der Produktqualität notwendig sind
(2) Mehrfachverpackungen (Verpackung innerhalb von Verpackungen) sollen soweit möglich von sinnvolleren Einfachverpackungen abgelöst werden
(3) Abschaffung von unnötigen Verpackungen, z.B. bei Bananen; Bevorzugung loser Ware
(4) Verzicht auf Plastikverpackungen, solange diese nicht nachweisbar insgesamt gesehen die umweltfreundlichste Alternative sind
(5) Vermeidung von Verbundstoffen und beschichteten Verpackungen, weil diese schwer zu recyclen sind [1], solange sie nicht die insgesamt umweltschonendste Verpackung darstellen
(6) Verpackung soll hochgradig recyclebar, Mehrweg oder umweltfreundlich abbaubar sein.   mehr ...

Das Zucker-Zeitalter geht zu Ende

  • Wissenschaftler warnen immer eindringlicher, dass Zucker eine Gefahr für die Gesundheit ist.
  • Nun reagiert die Politik: Ernährungsministerin Klöckner will Zucker in Babynahrung verbieten und droht mit weiteren Schritten.
  • Die Industrie muss sich darauf einstellen, dass Zucker ähnlich streng wie Alkohol und Zigaretten reguliert werden könnte.   mehr ...

Fertiggerichte sollen gesünder werden

Fertiggerichte wie Tiefkühlpizzen sollen künftig mit weniger Fett, Salz und Zucker auskommen. Darauf einigte sich Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner mit mehreren Branchenverbänden in einer Grundsatzvereinbarung. Die Ernährungsindustrie habe sich verpflichtet, die entsprechenden Zutaten ab 2019 zu reduzieren, teilte Klöckner mit.   mehr ...

 

3sat: "Kampf dem Zucker! Die Politik muss die Industrie in die Pflicht nehmen."

Landwirtschaft

Aktuelle Studie - Glyphosat soll Ursache für Bienensterben sein

Das weltweite Bienensterben beunruhigt viele Menschen. Eine neue Studie will nun einen Grund gefunden haben: das umstrittene Pflanzengift Glyphosat:

Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat gehört zu den umstrittensten Chemikalien unserer Tage. Entwickelt wurde es vom ursprünglich amerikanischen, kürzlich von Bayer übernommenen Unternehmen Monsanto - und es steht im Verdacht, schädigende Nebenwirkungen zu haben. Versuche, es verbieten zu lassen, scheiterten zuletzt aber - es fehlten stichhaltige wissenschaftliche Belegen dafür, dass Glyphosat Krebs verursachen oder Insekten sterben lassen könnte.   mehr ...

Besser kleine Betriebe fördern - Rechnungshof fordert Abkehr von EU-Subventionspolitik

Mehr Geld für kleine Betriebe, weniger für Agrarkonzerne: Der Chef des EU-Rechnungshofs fordert einen Kurswechsel in der Landwirtschaftspolitik und kritisiert, dass Milliardensummen nicht abgerufen werden.   mehr ...

 
 

Tierschutz / Massentierhaltung in Deutschland

Nicht zuletzt durch Umweltthemen gerät die in Deutschland praktizierte Massentierhaltung immer mehr in Verruf. Und die dramatische Abnahme von Arten generell und Insekten im Besonderen gibt Anlass zu Besorgnis.

Entspricht unser Umgang mit Lebewesen und Natur heute noch den Normen einer modernen Zivilisation? Ordnen wir nicht unsere Werte einem hemmungslosen Profit- und Wachstumsstreben unter auf Kosten der Tiere?

Derzeit kann gut beobachtet werden, wie sich immer mehr NGOs dagegen wehren und Politik und Wirtschaft herumeiern ...

 

Tierquälerei - Schlachthof bestätigt Vorwürfe

"Wir zweifeln weder die Authentizität der Bilder an noch möchten wir die Vorfälle kleinreden", heißt es in einer Mitteilung des in die Kritik geratenen Schlachthofs GK Oldenburg. Das Deutsche Tierschutzbüro wirft dem Betrieb unter anderem vor, Rinder durch Elektroschocks malträtiert und augenscheinlich ohne ausreichende Betäubung ausbluten lassen zu haben. Die Videoaufnahmen seien schockierend und entsprächen nicht dem Standard der GK Oldenburg, heißt es von dem Betrieb weiter. "Wir können nachvollziehen, dass das Deutsche Tierschutzbüro, aber auch die Öffentlichkeit empört über die Vorfälle sind." Die Verantwortung sieht der Schlachtbetrieb nach eigenen Angaben bei einzelnen Werkvertragsarbeitern. Die Zusammenarbeit mit dem Subunternehmen solle beendet werden, so der Sprecher weiter.

Für den Schlachthof haben die Vorwürfe Konsequenzen: Das Deutsche Tierschutzbüro und das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium haben Strafanzeige gegen das Unternehmen erstattet. Die Stadt erwägt ebenfalls diesen Schritt. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt eigenen Angaben zufolge bereits. Außerdem lässt die Stadtverwaltung sämtliche Schlachtungen durch einen Veterinär überwachen und hat einigen Mitarbeitern des Betriebs die Lizenz zum Schlachten entzogen. Der Einsatz der Veterinäre ist eine zumindest umstrittene Entscheidung, weil auf den Videoaufnahmen auch Tierärzte und Amtsveterinäre zu sehen sein sollen, die bei den Quälereien weggeschaut beziehungsweise in einigen Fällen sogar mitgemacht haben sollen. Die Behörde will das nun intern untersuchen. Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) hat unterdessen selbst einen Tierarzt in den Schlachthof entsandt.   mehr ...

Verbot verschoben - Bauern dürfen Ferkel weiter ohne Betäubung kastrieren

Die Koalition verlängert die Ferkelkastration ohne Narkose für zwei weitere Jahre. Dann erst soll diese Praxis vollständig verboten werden. Die Grünen sprechen von einem „Albtraum“ für Tiere:

Die schwarz-rote Koalition in Berlin verschiebt das ursprünglich ab Januar geplante Verbot der Kastration von Ferkeln ohne Betäubung. CDU, CSU und SPD verständigten sich nach Unionsangaben auf einen Gesetzentwurf, mit dem die Übergangsfrist bis zum vollständigen Verbot um zwei Jahre verlängert wird. Grund seien fehlende Alternativen, was viele Schweinehalter ihre Existenz kosten könne.   mehr ...

Neue forsa-Umfrage - Verbraucher schätzen Initiative Tierwohl und wollen Staatliche Tierwohlkennzeichnung mit weit verbreiteter Einstiegsstufe

Ganze 93 Prozent der Verbraucher unterstützen den Ansatz der Initiative Tierwohl, immer mehr finden ihn sogar sehr gut. Die große Mehrheit spricht sich zudem für eine Veränderung der kleinen, realistischen Schritte aus. Beim Staatlichen Label bevorzugen 59 Prozent der Befragten ein mehrstufiges Modell mit einer Einstiegsstufe, die möglichst vielen Betrieben die Teilnahme ermöglicht.   mehr ...

 

Weiteres SZ: "Bei Verstößen gegen Tierschutz riskieren Bauern wenig."

SZ: "Tierwohl - Aldi führt Fleisch-Kennzeichnung ein."

Utopia.de: "Doku-Tipp - Schweinerei im Schlachthof."

Spiegel: "Klöckner will Tierwohllabel mit drei Stufen."

TAZ: "Zu enge Einzelkäfige für Schweine - Lasst die Sau raus!"

Statista: "Legehennen - Öko überholt Käfig."

Zeit: "Bundesgerichtshof - Fernsehsender dürfen illegale Aufnahmen von Massentierhaltung zeigen."

Campact: "Petition: *** Schließung des Schlachthofes in Düren aufgrund von massiver Tierquälerei ***."

TAZ: "Bauernverband gibt Widerstand auf - Durchbruch für neues Fleischsiegel."

SZ: "Tierhaltung - Warum deutsche Bauern Schweinen den Ringelschwanz abschneiden."

Petition WeAct: "Retten Sie 50 Millionen Küken."

Petition BUND: "Raus aus der Massentierhaltung."

Lebensmittelzeitung: "Tierwohl - Lidl führt Haltungskompass ein."

Zeit: "Tierschutz - Alternativen zum Kükenschreddern sollen bald kommen."

BUND: "Fleischatlas 2018."

FAZ: "Künstliches Fleisch - Ersetzt das einmal die Massentierhaltung?"

SZ: "Forscher belegen Insektensterben - Dramatischer Insektenschwund in Deutschland."

Greenpeace: "Petition Greenpeace: Lidl kann es besser!

FAZ: "Menschen sind Schweine."

TAZ: "Essay über Massentierhaltung - Ei. Ei.

BUND: "Verbindliche Kennzeichnung aller tierischen Produkte."

Agrarheute.com: "Initiative Tierwohl - Bundeskartellamt fordert mehr Transparenz."

SR: "Demo gegen Massentierhaltung."

Greenpeace: "Tierleid beenden: Greenpeace-Aktivisten fordern eine artgerechte Tierhaltung von Minister Schmidt."

TAZ: "Grünen-Plan für artgerechte Tierhaltung - Die Kuh als Wahlkampfhelferin."

BUND: Faktencheck: Ist Geflügelmast besser als Öko-Haltung?

BUND: "Rettet den Aal!"

Ecowoman.de: Klarheit über Haltungsbedingungen - Wir brauchen eine verbindliche staatliche Kennzeichnung für alle tierischen Produkte."

Correctiv.org: "Irrsinn der Agrarpolitik."

Tierschutzbüro.de: "60 Mio. Schweine pro Jahr werden für die Fleischproduktion getötet."

Change.org: "Petition: Totgeschlagene Ferkel - Tierquäler soll verurteilt werden!"

NDR: "Schweres Tierleid - keine Konsequenzen?"

FAZ: "Bundestag beschließt Gesetz gegen Missstände in deutschen Schlachthöfen."