Lebensmittel / Ernährung

"Goldener Windbeutel" - Bio-Kinder-Tomatensauce erhält Schmähpreis

Bioprodukte sind nicht automatisch gesund: Der "Goldene Windbeutel" von Foodwatch geht an die Kinder-Tomatensauce von Zwergenwiese - wegen einer besonders dreisten Verbrauchertäuschung:

Kinder lieben Zucker - aber zu viel davon macht dick und die Zähne kaputt. Der diesjährige "Goldene Windbeutel", der Negativpreis der Verbraucherorganisation Foodwatch für den dreistesten Werbeslogan, geht an die sehr zuckrige Kinder-Tomatensauce von Zwergenwiese. Sie enthält elf Prozent Zucker - und damit mehr als doppelt so viel wie die normale Tomatensauce des Herstellers.   mehr ...

Entwicklungsminister Gerd Müller fordert Steuerfreiheit für fairen Kaffee

Der Entwicklungsminister will die Kaffeesteuer auf fair gehandelte Sorten abschaffen. So könne der Wettbewerbsnachteil gegenüber Premium-Angeboten verringert werden:
 
Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat die Abschaffung der Kaffeesteuer auf fair gehandelte Sorten gefordert. "Wir müssen ein Signal setzen. Bei den Kaffeebauern kommt zu wenig Geld an", sagte Müller bei seiner Äthiopien-Reise dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Wenn wir die Steuer abschaffen, könnte ein 500-Gramm-Päckchen fair gehandelter Kaffee, das heute noch etwa sieben Euro kostet, für 1,10 Euro weniger angeboten werden".   mehr ...

Verbraucherschutz - Ministerium plant weniger Lebensmittelkontrollen

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) plant einem Medienbericht zufolge, dass Bundesländer die routinemäßigen Lebensmittelkontrollen seltener durchführen müssen. Wie der Bayerische Rundfunk und die Welt berichten, schlägt ein Referentenentwurf vor, die Rahmenüberwachung von Lebensmittelherstellern, -händlern und Gaststätten neu zu regeln.   mehr ...

 


Landwirtschaft

Merkel bleibt hart beim „Agrargipfel“ - Es gibt auch andere Bauern

Beim „Agrargipfel“ lässt die Kanzlerin die Bauernbewegung gegen Umweltregeln abblitzen. Aber es melden sich auch kompromissbereite Landwirte:

Beim „Agrargipfel“ im Bundeskanzleramt am Montag ist deutlich geworden, dass es in der Bauernschaft sehr unterschiedliche Lösungsvorschläge für ihre Probleme gibt. Die meisten der rund 40 Verbände und Initiativen aus der Branche, die sich zum Gespräch mit Kanzlerin Angela Merkel eingefunden hatten, stehen für eine harte Linie gegenüber Forderungen nach mehr Umweltschutz. Aber es gibt wichtige Ausnahmen.   mehr ...

Agrargipfel - Grüne fordern Neuverteilung von Subventionen für die Landwirtschaft

Auf dem Agrargipfel will die Bundeskanzlerin über die Zukunft der Landwirtschaft sprechen. Die Grünen im Bundestag wollen verstärkt nachhaltige Bauern unterstützen.   mehr ...

Foodwatch-Studie - Landwirtschaft verursacht Klimakosten von 77 Milliarden Euro

In der Klimadebatte bleibt die Agrarindustrie bislang seltsam am Rande. Dabei verursacht die Landwirtschaft enorme Kosten durch Überdüngung und Fleischproduktion. Eine neue Studie hat sie beziffert.   mehr ...

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Tierschutz / Massentierhaltung in Deutschland

Nicht zuletzt durch Umweltthemen gerät die in Deutschland praktizierte Massentierhaltung immer mehr in Verruf. Und die dramatische Abnahme von Arten generell und Insekten im Besonderen gibt Anlass zu Besorgnis.

Entspricht unser Umgang mit Lebewesen und Natur heute noch den Normen einer modernen Zivilisation? Ordnen wir nicht unsere Werte einem hemmungslosen Profit- und Wachstumsstreben unter auf Kosten der Tiere?

Derzeit kann gut beobachtet werden, wie sich immer mehr NGOs dagegen wehren und Politik und Wirtschaft herumeiern ...

 

Kastrieren ohne Betäubung - Ferkel ziehen vor Gericht

Das Verfassungsgericht soll über das betäubungslose Kastrieren männlicher Schweine entscheiden. Peta klagt im Namen der Tiere:

Die Verfassungsbeschwerde, die die Tierrechtsorganisation Peta an diesem Dienstag einreichen wird, ist mehr als ungewöhnlich. Beschwerdeführer sind nämlich alle männlichen Ferkel, die betäubungslos kastriert werden. Peta würde mit dieser Klage gerne Rechtsgeschichte schreiben.   mehr ...

Ziel der Geflügelwirtschaft - Kükentöten ohne Ende

Die Geflügelbranche will die Zahl der kurz nach dem Schlüpfen getöteten Hahnenküken bis 2022 nur halbieren. Das geht aus einem Schreiben des Zentralverbands der deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) hervor, das der taz vorliegt. Die Ankündigung stieß auf scharfe Kritik von Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) und dem Verbraucherverband Foodwatch. Der ZDG wollte sich nicht äußern.   mehr ...

Fleischkonsum - Ein Akt der Verzweiflung

Die Forderung nach einer höheren Mehrwertsteuer auf Fleisch wird wenig bewegen. Nötig sind gesetzliche Vorschriften - doch dafür fehlt der politische Wille.   mehr ...

 

Albert-Schweitzer-Stiftung.de: "Julia Klöckners Tierleid-Bilanz."
Technologie Review: "Tierwohl - Huhn oder Hahn?"