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Klimapolitik / Klimawandel

Spätestens seit der Einigung der wichtigsten Industrieländer auf ein weltweites Klimaabkommen steigt die Hoffnung, dass es doch noch gelingen könnte, den Temperaturanstieg auf der Erde so zu begrenzen, dass es nicht zu einer weltweiten Fluchtbewegung durch Klimaflüchtlinge und einer Katastrophe für die Menschheit kommen wird. Die Hoffnung stirbt zuletzt ...

 

Klimaschutz in der EU - Busse und Lkw sollen 30 Prozent weniger CO2 ausstoßen

Bis 2030 müssen sich die Hersteller ranhalten, damit ihre Trucks 30 Prozent weniger CO2 ausstoßen – und ihre Pkw 37,5 Prozent:

Die Hersteller von Lastwagen und Bussen müssen ab 2030 strenge Klimaschutzvorgaben der EU einhalten. Unterhändler der EU-Mitgliedsstaaten und des Europaparlaments haben sich darauf geeinigt, dass der durchschnittliche CO2-Ausstoß von 2030 an um 30 Prozent niedriger liegen soll als dieses Jahr. Bis 2025 soll ein Zwischenziel von 15 Prozent erreicht sein.   mehr ...

Rolle der Eisschilde im Klimasystem - Eisschmelze befördert Extremwetter

Tauen die Polkappen ab, könnte das unser Wetter noch unvorhersehbarer und chaotischer werden lassen, sagt eine Nature-Studie:

Bis vor zehn Jahren gingen viele Wissenschaftler noch davon aus, dass die schmelzenden Polkappen die Meere ansteigen lassen, aber ansonsten keinen großen Einfluss auf unser Klimasystem haben werden.

Diese Sicht hat sich inzwischen radikal geändert: Wenn die Eisschilde auf Grönland und in der Antarktis abschmelzen, dann kann das ganze Meereszirkulationssysteme aus dem Lot bringen, es kann Rückkopplungseffekte in Gang setzen, die das Eis umso schneller tauen lassen, und es können Extremwetterereignisse verstärkt werden.   mehr ...

Erderwärmung - Das Klima, der Krieg und die Flucht

  • Erstmals haben Wissenschaftler einen kausalen Zusammenhang zwischen Klimawandel, Konflikten und Migration belegt.
  • Nach Dürren steigt demnach die Wahrscheinlichkeit für Konflikte. In der Folge fliehen mehr Menschen aus den betroffenen Ländern. Dies lässt sich vor allem seit 2010 empirisch belegen.
  • Experten deuten die Ergebnisse als ein Alarmsignal, da Extremwetterereignisse in Zukunft häufiger auftreten dürften.    mehr ...
 
 
Weiteres n-tv: "Kurz vor der Katastrophe - "Weltuntergangsuhr" steht auf zwei vor zwölf."
Klimareporter: "2018 hat sich das Gesicht des Klimawandels gezeigt."
Wirtschaftswoche: "Klimaziele - Bundestag verabschiedet Energiepaket."
SZ: "Eisverlust in der Antarktis vervielfacht sich."
SZ: "Klimaschutz - 133 Seiten gegen die Erderwärmung."
Klimareporter: "COP 24 in Katowice - "Signifikante Lücke"."
Spiegel: "Konferenz in Katowice - Finanzkonzerne wollen Regierungen zu mehr Klimaschutz zwingen."
FAZ: "Kohlendioxid-Emissionen - Hiobsbotschaft für den Klimagipfel."
Handelsblatt: "Studie zum Klimawandel Sachschäden in Milliardenhöhe – 2017 bricht Rekorde bei Wetterextremen."
Zeit: "Klimagipfel in Katowice - 10 Fakten zum Klimawandel, die wirklich stimmen."
Handelsblatt: "Im Würgegriff der Kohle – Kraftwerksbau gefährdet Klimaziele von Paris akut."
Heise: "EU-Kommission - Europa soll bis 2050 ohne Klimagase."
Zeit: "National Climate Assessment - US-Behörden warnen vor Schäden durch Klimawandel."
Zeit: "KlimaklageKlimapolitik der Bundesregierung vor Gericht."
n-tv: "Weltklimarat schlägt Alarm - Erderwärmung um 1,5 Grad kaum aufzuhalten."
SZ: "Mehr Treibhausgase in der Atmosphäre als je zuvor."
SZ: "Umweltschutz - EU-Staaten einigen sich auf schärfere Abgas-Grenzwerte."
Zeit: "Svenja Schulze - Alle gegen Svenja."
Klimareporter: "New Yorker Klimawoche - Großkonzerne gehen beim Klimaschutz voan."
Klimareporter: "Ramsar-Konvention ohne Wirkung - Feuchtgebiete gehen dem Klima verloren."
Klimareporter: "Alternativer Nobelpreis - "Nicht mit dem Vorschlaghammer auf die Natur einschlagen."
Klimareporter: "EU-Klimaziel 2030 - Wie Lobbyisten höhere Klimaziele verhindern wollen."
Klimareporter: "Nach Finanzpaket für Bauern - Waldbesitzer fordern Staatshilfe für Klimaanpassung."
SZ: "EU will mehr gegen Erderwärmung tun."
Klimareporter: "EU-Klimaziele - Klimaklage von EU-Gericht zugelassen."
SZ: "Kippendes Weltklima - Wie Domino-Effekte die Erde in eine Heißzeit treiben könnten."
SZ: "Studie - Vorgeschmack auf die Sommer der Zukunft."
Goethe.de: "Klimawandel - Bis 2033 saufen Teile des Internets ab, warnen US-Forscher."
Tagesschau: "Merkel auf Klimadialog - "Zugeben, dass wir besser werden müssen"."

Müll / Recycling

Müllmafia - Wie Malaysia gegen die Müllberge kämpft


Meere

Anstieg des Meeresspiegels - Vor uns die Sintflut

Der Klimawandel könnte den Meeresspiegel deutlich höher ansteigen lassen als bislang angenommen, zeigt ein geleakter Entwurf des Sonderberichts, den der Weltklimarat IPCC im September vorlegen will:

Mitte September wird der Weltklimarat IPCC einen weiteren Sonderbericht vorlegen, diesmal zu den Folgen des Klimawandels für die Ozeane. Ein wichtiges Thema wird dabei die Frage sein, wie stark der Meeresspiegel bis zum Ende des Jahrhunderts voraussichtlich ansteigen und damit das Leben von Millionen in den Küstenregionen lebenden Menschen gefährden wird.   mehr ...

Umweltverschmutzung - Wie geht es dem Wasser?

Was wir wissen: Den Ozeanen geht buchstäblich die Luft aus, die Todeszonen werden immer größer. Und unter Wasser regeneriert sich das Ökosystem besonders langsamrher.   mehr ... 

Ozeanerwärmung - Weltmeere heizen sich schneller auf als bisher angenommen

Um weitere 30 Zentimeter könnte der Meeresspiegel bis 2100 zusätzlich ansteigen. Grund ist die schnellere Erhitzung der Ozeane, wie eine viel beachtete neue Studie zeigt.   mehr ...

 

Weiteres Klimareporter: "Die Kreuzfahrer geben Gas."

Umwelt - Rohstoffe 

Rotschlamm-Katastrophe in Ungarn - Gefängnisstrafen für zwei Topmanager

Zehn Menschen starben, als nach einem Dammbruch in Ungarn mehrere Dörfer von giftigem Rotschlamm überschwemmt wurden. Zwei Manager eines Aluminiumherstellers müssen ins Gefängnis:

Im Oktober 2010 war aus einem geborstenen Speicherbecken der MAL eine laugen- und schwermetallhaltige Brühe ausgetreten. Sie hatte die westungarische Ortschaft Kolontar und zwei weitere Dörfer kontaminiert.   mehr ...

Biene in Bayern bald nicht mehr dahoam!

München / Hilpoltstein, 13.01.2019 – Rettet die Bienen! lautet das Motto des aktuellen Volksbegehrens Artenvielfalt in Bayern. Denn von 515 bayerischen Wildbienenarten sind über die Hälfte bedroht oder bereits ausgestorben. Aber die Bienen stehen nur beispielhaft für den dramatischen Artenschwund zwischen Hof und Garmisch. Nicht nur die Bestäuber der menschlichen Nahrungspflanzen, auch viele andere Tiere.   mehr ...

Artensterben - Wie geht es den Arten?

Weltweit zerstört der Mensch Natur. Wenn Spezies verschwinden, kollabieren Ökosysteme. Nur wissen wir nicht, welche Arten uns noch vor der Katastrophe bewahren können.   mehr ...

 

Zeit: "Klimaschutz - Trinkwasser für alle statt schmutzige Energie."

Elektroschrott / Obsoleszenz

Nicht erst seit den Fragen zum aktuellen Klimawandel beschäftigt die Branche die Frage: Wohin mit dem zunehmenden Elektroschrott? Die Auslagerung in die dritte Welt, wo sie regelmäßig zu Umweltskandalen führt, ist keine Lösung. Und die verbauten wertvollen Metalle (z.B. Seltene Erden) gibt es zum einen nicht im Überfluss - und zum anderen sind es eben keine nachwachsenden Rohstoffe.

Dazu kommt der Verdacht der Verbraucher, dass - nicht nur Handys und Computer - gezielt von den Herstellern so ausgelegt sind, dass es zu einer geplanten Obsoleszenz kommt und immer wieder Neugeräte gekauft werden müssen, weil die alten den Geist aufgeben. Eine immer wieder ins Auge gefasste Selbstverpflichtung der Hersteller scheint ein Holzweg zu sein; es müssen Gesetze her.

Es bleibt spannend, zu beobachten, wohin der Weg der Hersteller führt und wie sie die genannte Problematik lösen wollen ...

 

Neuregelung beim Recycling - Wenn Blinkschuhe zu Elektroschrott werden

Ab Mitte August zählen wegen einer Gesetzesänderung viele Gebrauchsgegenstände zum Elektroschrott und müssen getrennt entsorgt werden.

Sammelstelle für Elektroschrott statt Sperrmüll oder Altkleidersack: Eine Neuregelung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) bringt vom 15. August an Änderungen auch für Verbraucher mit sich. Mit der Einführung des offenen Anwendungsbereichs "Open Scope" fallen künftig alle elektrischen und elektronischen Geräte unter das Gesetz, sofern sie nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind.   mehr ...

Seltene Erden - Beim Metallrecycling gibt es viele Probleme

Seltene Erden sind im technischen Fortschritt heiß begehrt. Damit wächst die Abhängigkeit von Importen aus China. Recycling könnte Europa helfen, unabhängiger zu werden.

Vorsichtig gibt Sabrina Schwarz Magnetpulver in ein Glas Salzsäure. Eine Stunde reagieren die Stoffe bei 80 Grad miteinander. „Wir könnten auch ganze Magnete nehmen, dann würde der Prozess aber länger dauern“, sagt die Mitarbeiterin des Projekts „Seltenerd-Magnet-Recycling“ an der Technischen Universität Clausthal. Am Ende gewinnt sie ein pulvriges Seltenerd-Mischoxid, ein Gemisch in Verbindung mit Sauerstoff.

Das Forschungsvorhaben der Hochschule ist eines der wenigen Projekte, das sich mit der Wiedergewinnung von Seltenen Erden wie Neodym aus Abfällen beschäftigt. Aus einer Tonne Neodym-Eisen-Bor-Magnetschrott gewinnt Schwarz rund 330 Kilogramm Seltenerd-Mischoxide. „Die Mischoxide können anschließend beispielsweise für die Herstellung neuer Magnete verwendet werden“, sagt sie. Ziel sei es, die Industrie etwas unabhängiger von Importen zu machen.
Die 17 Seltenen Erden, zu denen Neodym, Lanthan und Cer gehören, werden wegen ihrer chemischen und physikalischen Ähnlichkeit oft als Stofffamilie betrachtet - und sind sehr gefragt. Genutzt werden sie etwa für LCD-Bildschirme, Windkraftanlagen oder Magnete.  
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Globaler Berg an Elektromüll wächst

- Derzeit fallen weltweit etwa 44,7 Millionen Tonnen Elektroschrott pro Jahr an, haben Forscher ermittelt.

- Die Studie geht davon aus, dass die Menge weiter wächst, auf mehr als 50 Millionen Tonnen bis 2021.

- Mangelndes Recycling von E-Müll ist ein großes Problem. Der Großteil landet auf Müllkippen oder wird verbrannt.   mehr ... 

 

Greenpeace: "GUTE NACHRICHT: hat sich gerade verpflichtet seine Produkte zu 100% aus Recycling-Material herzustellen."

SZ: "Verbraucherschutz - Grüne fordern Mindestlebensdauer für Industrieprodukte."

SZ: "Samsung Galaxy Note 7 - All die Seltenen Erden für die Katz."

Golem: "Umwelthilfe: Handel ignoriert Rücknahmepflicht von Elektrogeräten."

Heise: "Geplante Obsoleszenz als Betrugsdelikt: Frankreich bestraft künftig die absichtliche Verringerung der Lebensdauer von Produkten."

Wasser

Statistisches Bundesamt - Preise für Trinkwasser

Die Preise für Trinkwasser sind in den vergangenen zehn Jahren etwa so schnell gestiegen wie die Preise allgemein. Das teilte das Statistische Bundesamt mit, nachdem berichtet worden war, die Preise für Trinkwasser seien zwischen 2005 und 2016 um 25 Prozent gestiegen.* Diesen Wert hatte die Grünen-Fraktion im Bundestag gemeldet:

In den Jahren 2014 bis 2016 stiegen die Wasserpreise stärker als die Inflation. Sie nahmen um 4,1 Prozent zu, während die Verbraucherpreise generell um nur 0,8 Prozent stiegen. In dem Zeitraum wurde Trinkwasser also tatsächlich teurer. Dabei gibt es auch regionale Unterschiede. In Bayern beispielsweise stiegen die Preise zwischen 2014 und 2016 um rund 6,7 Prozent.   mehr ...

Trinkwasser wird teurer - das ist wirklich dran!

Das Trinkwasser in Deutschland wird immer teurer – und das hat mehr mit Landwirtschaft zu tun, als wir im ersten Moment denken würden. Aber eben nicht nur.

„Alles wird teurer – nicht nur Wasser“

Es ist nicht nur das Nitrat im Wasser: Für das teurere Wasser gibt es gleich mehrere Gründe. Umweltbundesamt, Grüne und auch der Bundesverband der Energie- und Wasserversorger sind sich einig, dass ein wichtiger Grund für die Preissteigerung die hohe Nitratbelastung im Grundwasser ist.   mehr ...

EU-Bericht zu Deutschland - Grundwasser weiter stark mit Nitrat belastet

Ein aktueller EU-Bericht belegt erneut: Deutschlands Grundwasser hat ein Nitratproblem. Schuld ist vor allem die Landwirtschaft. Es wird teils Jahrzehnte dauern, bis sich die Lage bessert.   mehr ...

Weltweite Untersuchung - Die meisten Markenwasser enthalten Mikroplastik

Es ist die bislang umfassendste Untersuchung zu Mikroplastik in Flaschenwasser: Die Non-Profit-Organisation „Orb Media“ hat gemeinsam mit der State University of New York 250 Wasserflaschen von elf führenden Wasser-Marken analysieren lassen. Die Flaschen stammten aus den USA, Brasilien, China, Indien, Indonesien, Kenia, Mexiko, Thailand und dem Libanon. Mit dabei waren Marken wie Gerolsteiner, Evian, St. Pellegrino oder Aquafina.   mehr ...

 

DWN: "UN fordern höhere Preise für Wasser in reichen Ländern."
Wirtschaftswoche: "Menschengemachte Wasserknappheit - Ein Drittel aller chinesischen Gewässer verseucht."
Oxfam: "Konzerne machen Wasser zum Luxusgut."
Spiegel: "Uno-Bericht: Es droht verheerende Wasserknappheit."
Kopp-Verlag: "Nestlè-Chef will die Kontrolle über die Wasserversorgung der Welt."
WWF: "WWF-Studie warnt vor „importiertem Wasserrisiko“ in Zeiten der Globalisierung."
Arte: "Bottled Life - Nestles Geschäfte mit Wasser."
Netzfrauen: "Die Wahrheit über Nestlès Geschäfte mit dem Wasser."
Spiegel: "Protest gegen Wasser-Privatisierung: EU kapituliert vor Bürgerinitiative."
Campact: "Wasser - Rösler zeigt 242.000 Bürgerinnen und Bürgern die kalte Schulter."
Attac: "Erfolg der ersten EU-Bürgerinitiative: Wasser ist Menschenrecht."
ARD: "Wasserprivatisierung Marsch! Wie EU und Bundesregierung Politik für Großkonzerne betreiben."