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Umwelt - Rohstoffe 

Havarie vor Mauritius - Ölpest breitet sich aus

Der Frachter „Wakashio“ verliert Tausende Tonnen Öl in einem ökologisch wertvollen Meeresgebiet vor Mauritius. Die Kritik an der Regierung wächst:

Die Bilder sind dramatisch: Wo sich paradiesischer weißer Sand unter Palmen vor tiefblauem Meer bis an den Horizont erstreckte, schwappen jetzt schwarze ölige Wellen an den Strand. Die Ölpest an der Südostküste von Mauritius hat am Wochenende immer dramatischere Ausmaße angenommen. Freiwillige kämpfen mit Besen und anderem rudimentären Gerät gegen die Ölmassen. Lokale Medien veröffentlichen Anleitungen, wie man aus Zuckerrohr und leeren Plastikflaschen schwimmende Barrieren gegen den Ölteppich bastelt.   mehr ...

Auswertung für Juli - Amazonas-Regenwald brennt heftiger als im Katastrophenjahr 2019

Fast 7000 Feuer loderten vergangenen Monat in Brasiliens Amazonas-Regenwald. Umweltschützer fürchten, dass 2020 das zerstörerischste Jahr für das sensible Ökosystem seit Langem werden könnte.   mehr ...

Deutschlands Wald in der Krise - Stirbt langsam

Borkenkäfer, Trockenheit, Klimawandel: Die deutschen Forsten sind in einer dramatischen Lage. Für Waldumbau ist zwar Geld da. Doch welche Bäume halten es bei uns in 50 Jahren überhaupt noch aus?   mehr ...
 
 
 

Klimawandel / Klimapolitik

Luisa Neubauer und Greta Thunberg verfassen offenen Brief an die EU

Anlässlich des EU-Sondergipfels fordern sie Investitionen in Nachhaltigkeit – und, dass „Ökozid“ eine Straftat wird:
 
Zum Abschluss ein Selfie mit Masken: Am Donnerstagabend bekam die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Besuch von Luisa Neubauer und der belgischen Klimaaktivistin Adélaïde Charlier. Den Grund für das Treffen beschreibt Neubauer auf Twitter: „Die EU und ihre Mitgliedstaaten haben im Moment keinen Budget- und keinen CO2-Plan und kein wirtschaftliches Konzept, die im Einklang mit Paris sind (gemeint ist das Pariser Klimaabkommen, Anm. d. Red.). Für uns, die ,nächsten Generationen‘, ist das inakzeptabel. Das muss sich ändern.“   mehr ...

Verdopplung der CO2-Konzentration - Forscher prognostizieren stärkere Erderwärmung

In leistungsstarken Programmen simulieren Forscher, wie die Erde auf eine Verdopplung der Kohlendioxid-Menge in der Atmosphäre reagieren würde. Nun gibt es schlechte Nachrichten:
 
Um 1,5 bis 4,5 Grad könnte sich die Erde erwärmen, wenn sich der CO2-Gehalt der Atmosphäre im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter verdoppelt. Davon gingen Forscher bislang aus. Doch das Wissen, wie stark Kohlendioxid (CO2) die Temperaturen auf der Erde erhöht, wächst. Die Prognose wurde deshalb nun präzisiert - und dabei nach oben korrigiert.   mehr ...

Erhitzung der Erde - Die 1,5 Grad sind nahe

UN-Meteorolog*innen sind alarmiert: Die Erderhitzung könnte schon in einem der kommenden 5 Jahre über 1,5 Grad liegen.   mehr ...

 

Weiteres Heise: "Aufforstung - Miniwälder gegen den Klimawandel."
Zeit: "Studie zeigt dramatischen Gletscherschwund in den Alpen."
Zeit: "COP26 - Glasgower Klimakonferenz um ein Jahr verschoben."
Spiegel: "Kabinett stimmt Klimaschutzpaket zu - CO2-Preise steigen ab nächstem Jahr."
TAZ: "Konjunkturprogramm in Grün - Jetzt oder nie."
Heise: "Studie - Zaghafter Klimaschutz wird sich deutlich am Nordpol zeigen."
TAZ: "Fridays for Future streikt am 24. April - Von der Straße ins Netz."
Zeit: "Umweltministerin kündigt Konferenz für grünen Wirtschaftsneustart an."
Klimareporter: "Coronakrise - EU-Kommission verschiebt Green-Deal-Initiativen."
TAZ: "Das Virus und die Umweltdiplomatie - Corona kippt die Klima-Konferenzen."
TAZ: "Aufdeckung der „Shell Papers“ - Konzerngeld für Klimawandelleugner."
Heise: "EU-Umweltagentur - Klimawandel in Europa bereits unausweichlich."
Heise: "Studie zeigt: Viertel aller Tweets zum Klimawandel von Bots."
Spiegel: "Protestbrief - Amazon-Mitarbeiter fordern mehr Klimaschutz von Konzernchef Bezos."
Spiegel: "McKinseys Schreckensszenario zum Klimawandel - "Hunderte Millionen Menschenleben, Billionen von Dollar"."
Klimareporter: "Deadline zur Verschärfung der Klimaziele - Paris-Abkommen: Die Länder liefern nicht."
TAZ: "Einfluss auf Klimapolitik durch Brexit - Klima-Champion verlässt die EU."
Zeit: "Greta Thunberg will Fridays for Future als Marke schützen lassen."
Klimareporter: "Serie Kippelemente - Wenn das Klima kippt."
Heise: "Doomsday Clock: Nur noch 100 Sekunden vor dem Weltuntergang."
SZ: "UN-Menschenrechtsausschuss - Klimaflüchtlinge können Anspruch auf Asyl haben."
Spiegel: "Zu wenig Klimaschutz - Blackrock-Chef schreibt Brandbrief an Topmanager."
SZ: "Aufforstung:Eine Billion Bäume gegen den Klimawandel?"
Klimareporter: "Neue Studie - Klimawandel ist jetzt auch Wetterwandel."

Müll / Recycling

Deutsche machen weniger (Haus-) Müll

In Deutschland fällt im Vergleich zu den 1980er-Jahren deutlich weniger Hausmüll an. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis von Daten des Umweltbundesamtes. Waren es 1985 noch 239 Kilogramm pro Jahr und Einwohner (bezogen auf die damalige Bundesrepublik Deutschland), sind es heute im wiedervereinigten Deutschland nur noch 128 kg. Der Präsident des Umweltbundesamtes, Dirk Messner, mahnt jedoch, dass immer insgesamt immer noch zu viel Restmüll anfalle: „Mehr Mehrweg statt Einweg und klare Vorgaben für Einwegprodukte und -verpackungen, wie sie in der Einwegkunststoffrichtlinie vorgelegt werden, sind hier ein richtiger Weg.“ Ziel sei eine Kreislaufwirtschaft, in der kaum noch Restmüll anfalle und die Rohstoffe recycelt werden könnten.   mehr ...

Infografik: Deutsche machen weniger Müll | Statista

Mülltrennung - In Deutschland herrscht Chaos in Tonnen

Die Deutschen werfen nicht nur zu viel weg, sondern machen das auch noch falsch. Doch der Fehler liegt nicht nur bei den Verbrauchern, sondern vor allem im System.   mehr ...

Recycling - Mehr Plastikabfälle wegen Corona

In den Privathaushalten ist der Verpackungsmüll aus Kunststoff um zehn Prozent gestiegen. Das ist schlecht für die Umwelt, denn wegen des niedrigen Rohölpreises wird weniger recycelt. Eine Plastiksteuer soll den Trend umkehren.   mehr ...

 
 

Meere

Schutz der Meere - Bedrohtes Paradies

Vor den Galapagosinseln tauchen seit einigen Jahren zur Fangsaison Hunderte chinesische Schiffe auf. Sie fischen am Rande des Erlaubten und bedrohen ein einzigartiges Ökosystem:

Die Schiffe kommen immer wieder, Jahr für Jahr: Hat eine solche Flotte einmal reiche Fanggründe entdeckt, kommt sie immer wieder. Mal taucht sie vor Westafrika auf, mal vor Argentinien oder Nordkorea. Und vor die Galapagosinseln kommt sie sogar schon das mindestens vierte Jahr in Folge. "Das hält kein Ökosystem auf Dauer aus", sagt Hourston.   mehr ...

Meeresschutz - The Ocean Cleanup bringt erstmals Plastikmüll an Land

Das niederländische Projekt The Ocean Cleanup hat erstmals sein Müllsammelsystem auf hoher See geleert und das darin gefangene Plastik an Land gebracht. Daraus sollen nachhaltige Produkte hergestellt werden, deren Verkauf das Müllsammeln weiter finanzieren soll:

Das erste Plastik ist aus dem Meer gefischt: Das Projekt The Ocean Cleanup hat 60 große Säcke mit Plastik an Land gebracht. Den Müll sammelte das von den Niederländern entwickelte Auffangsystem aus dem Pazifik.   mehr ...

Klimawandel - Den Ozeanen geht der Sauerstoff aus

Algenplagen, wärmeres Wasser, Müll: All das lässt den Sauerstoff der Meere schwinden, warnt die Weltnaturschutzunion auf dem Klimagipfel. Gefährlich, nicht nur für Fische.   mehr ...

 

Klimareporter: "Die Kreuzfahrer geben Gas."

Elektroschrott / Obsoleszenz

Nicht erst seit den Fragen zum aktuellen Klimawandel beschäftigt die Branche die Frage: Wohin mit dem zunehmenden Elektroschrott? Die Auslagerung in die dritte Welt, wo sie regelmäßig zu Umweltskandalen führt, ist keine Lösung. Und die verbauten wertvollen Metalle (z.B. Seltene Erden) gibt es zum einen nicht im Überfluss - und zum anderen sind es eben keine nachwachsenden Rohstoffe.

Dazu kommt der Verdacht der Verbraucher, dass - nicht nur Handys und Computer - gezielt von den Herstellern so ausgelegt sind, dass es zu einer geplanten Obsoleszenz kommt und immer wieder Neugeräte gekauft werden müssen, weil die alten den Geist aufgeben. Eine immer wieder ins Auge gefasste Selbstverpflichtung der Hersteller scheint ein Holzweg zu sein; es müssen Gesetze her.

Es bleibt spannend, zu beobachten, wohin der Weg der Hersteller führt und wie sie die genannte Problematik lösen wollen ...

 

Umweltbundesamt - Mehr Annahmestellen für Elektroschrott nötig

Deutschland seit "meilenweit davon entfernt", aktuelle Vorgaben für die Sammelquote beim E-Schrott einhalten zu können, warnt der Chef des Umweltbundesamts:

Der Chef des Umweltbundesamts Dirk Messner hat sich dafür ausgesprochen, mehr Annahmestellen für Elektroschrott in Deutschland einzurichten. "Es braucht ein verbrauchernahes Netz mit deutlich mehr Sammel- und Rücknahmestellen als heute", sagte Messner der Zeitung Rheinische Post. "Man könnte etwa die Rücknahmepflicht auf zusätzliche Geschäfte im Einzelhandel ausweiten." Insgesamt müsse die Rückgabe für die Kunden einfacher werden.   mehr ...

Recycling - Deutsche bunkern fast 200 Millionen Alt-Handys

Die Bundesbürger horten in ihren Schränken und Schubladen fast 200 Millionen Alt-Handys und-Smartphones. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Digitalverbandes Bitkom hervor. 2018 waren es noch 75 Millionen weniger, wie die Grafik von Statista zeigt. Aktuell haben 85 Prozent der Befragten mindestens ein unbenutztes Gerät zuhause, bei 51 Prozent sind es sogar drei oder mehr. Bitkom weist darauf hin, dass alte oder defekte Geräte nicht im Hausmüll entsorgt werden dürfen, sondern in kommunalen Abfallsammelstellen abgegeben werden müssen. Aber auch alle großen Mobilfunkunternehmen nehmen Altgeräte zurück. Die Geräte enthalten wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber, Palladium und Kobalt, weshalb sie in jedem Fall recycelt werden sollten.   mehr ...

Elektroschrott - Grüne fordern Pfandpflicht für Handys und Recht auf Reparatur

25 Euro Pfand sollen Verbraucher beim Kauf eines Smartphones oder Tablets nach Willen der Grünen zahlen. Die Recyclingquote von Elektrogeräten müsse steigen.   mehr ...

 
 
Weiteres Statista: "Umweltverschmutzung - Globale Elektroabfälle wachsen rasant."
Heise: "Die EU bastelt an einem Recht auf Reparatur."
Statista: "Wo der Elektroschrott landet."
Zeit: "EU zwingt Hersteller von Haushaltsgeräten zu mehr Umweltschutz."
Golem: "Deutsche Umwelthilfe - Händler verweigern Annahme von Elektroschrott."
Heise: "Neuregelung beim Recycling - Wenn Blinkschuhe zu Elektroschrott werden."
Wirtschaftswoche: "Seltene Erden - Beim Metallrecycling gibt es viele Probleme."
SZ: "Globaler Berg an Elektromüll wächst."

Greenpeace: "GUTE NACHRICHT: hat sich gerade verpflichtet seine Produkte zu 100% aus Recycling-Material herzustellen."

SZ: "Verbraucherschutz - Grüne fordern Mindestlebensdauer für Industrieprodukte."