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Klimawandel / Klimapolitik

Selbstverpflichtung - Versicherer wollen schnell klimaneutral werden

Die Branche hat sich einen 25-Punkte-Plan verpasst. So sollen sich die Gesellschaften Stück für Stück aus dem Versicherungsschutz für und der Kapitalanlage in CO2-intensive Industrien zurückziehen. Auch zu ihrem eigenen Vorteil:

Die deutschen Versicherer haben einen 25-Punkte-Plan ausgearbeitet, wie sie die Ziele des Pariser Klimaabkommens von 2015 erreichen wollen. Darin verpflichten sie sich dazu, die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDG) einzuhalten, ihre Kapitalanlage auf diese Ziele auszurichten und Versicherungsschutz an Private und Unternehmen nur noch so zu gewähren, dass der Klimaschutz eingehalten wird. „Versicherungen werden grüner werden“, versprach Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des Branchenverbands GDV. Die Ziele seien ehrgeizig, die Assekuranz gehe mit ihrem Plan über gesetzliche Vorgaben hinaus.   mehr ...

„One Planet Summit“ - Deutschland tritt globaler Allianz zum Schutz von Land und Meeren bei

Deutschland hat sich auf dem „One Planet Summit“ dem Naturschutz verschrieben. . Mehr als 50 Regierungen wollen mitziehen. Im Raum steht ein klares Prozent-Ziel.   mehr ...

Wirtschaftsweise- Industrie hat Klimaschutz aufgehalten

Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm macht der deutschen Industrie beim Thema Klimaschutz schwere Vorwürfe. Auch die Politik habe ihren Anteil – das könne sich nun rächen.   mehr ...

 
 

Umwelt - Rohstoffe 

Feinstaub, Stickoxide, Schutzgebiete - 14 EU-Verfahren gegen Deutschland – wegen nicht eingehaltener Umweltrichtlinien

Es geht um die Luftbelastung und um Lärm, aber auch um Abfall und Verpackungsmüll: Gegen Deutschland laufen aktuell drei EU-Umwelt-Verfahren mehr als vor einem Jahr:
 
Gegen Deutschland laufen aktuell 14 EU-Verfahren im Bereich der Umweltpolitik, weil Richtlinien aus Brüssel nicht pünktlich oder nicht ordnungsgemäß umgesetzt wurden. Das sind drei Verfahren mehr als vor einem Jahr, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervorgeht.   mehr ...

Zum Jahreswechsel - EU begrenzt Plastikmüll-Export

Der Export von Plastikmüll aus der Europäischen Union wird vom 1. Januar an stark eingeschränkt. In Entwicklungsländer dürfen nur noch saubere Kunststoffabfälle zum Recycling ausgeführt werden, wie die EU-Kommission am Dienstag mitteilte. Auch Exporte und Importe in und aus Ländern der Industriestaaten-Organisation OECD sollen strikter kontrolliert werden.   mehr ...

Weggeworfene Flaschen Coca-Cola erneut zum weltweit größten Plastikverschmutzer ernannt

Coca-Cola, PepsiCo und Nestlé sind von einem Bündnis zum dritten Mal in Folge als weltweit größte Plastikverschmutzer gekürt worden. »Break Free From Plastic« bescheinigt ihnen »null Fortschritt.   mehr ...
 
 
 

Elektroschrott / Obsoleszenz

Nicht erst seit den Fragen zum aktuellen Klimawandel beschäftigt die Branche die Frage: Wohin mit dem zunehmenden Elektroschrott? Die Auslagerung in die dritte Welt, wo sie regelmäßig zu Umweltskandalen führt, ist keine Lösung. Und die verbauten wertvollen Metalle (z.B. Seltene Erden) gibt es zum einen nicht im Überfluss - und zum anderen sind es eben keine nachwachsenden Rohstoffe.

Dazu kommt der Verdacht der Verbraucher, dass - nicht nur Handys und Computer - gezielt von den Herstellern so ausgelegt sind, dass es zu einer geplanten Obsoleszenz kommt und immer wieder Neugeräte gekauft werden müssen, weil die alten den Geist aufgeben. Eine immer wieder ins Auge gefasste Selbstverpflichtung der Hersteller scheint ein Holzweg zu sein; es müssen Gesetze her.

Es bleibt spannend, zu beobachten, wohin der Weg der Hersteller führt und wie sie die genannte Problematik lösen wollen ...

 

 

Frankreich führt "Reparierbarkeits-Index für Elektronikprodukte ein

Von Januar an müssen Hersteller von Smartphones, TVs und weiteren Geräten mitteilen, wie reparaturfreundlich ihre Produkte sind.

Frankreich will zum europäischen Vorreiter in Sachen umweltfreundlicher Elektronik werden. Am 1. Januar 2021 führt das Land einen verpflichtenden "Reparierbarkeits-Index" für eine Reihe von Produkten ein – und zwar für Smartphones, PCs, Fernseher, Waschmaschinen und elektrische Rasenmäher. Der "Indice de réparabilité" soll Verbrauchern zeigen, wie einfach und günstig ein Gerät repariert werden kann.   mehr ...

EU verbannt Leuchten mit hohem Verbrauch 

Welche Änderungen bringt die neue Ökodesign-Verordnung für Privathaushalte mit sich? Die Brancheninitiative Licht.de hat die wichtigsten Aspekte zusammengefasst und gibt Tipps für den privaten Lampen- und Leuchtenkauf.

Lichtquellen, die zu viel Strom verbrauchen, sollen vom Markt verschwinden. Den Anfang machte die Glühlampe schon vor Jahren. Ab September 2021 werden weitere ineffiziente Halogenlampen, Energiesparlampen und Leuchtstofflampen folgen.   mehr ...

Gesetzesreform - Mit dem Elektroschrott in den Supermarkt

Das Bundesumweltministerium will erreichen, dass mehr alte Geräte recycelt werden. Verbraucher sollen kleinere Elektrogeräte deshalb künftig auch in Supermärkten und Discountern zurückgeben können.   mehr ...

Umweltbundesamt - Mehr Annahmestellen für Elektroschrott nötig

Deutschland seit "meilenweit davon entfernt", aktuelle Vorgaben für die Sammelquote beim E-Schrott einhalten zu können, warnt der Chef des Umweltbundesamts.   mehr ...

 
 
Weiteres Heise: "Elektroschrott - Grüne fordern Pfandpflicht für Handys und Recht auf Reparatur."
Statista: "Recycling - Deutsche bunkern fast 200 Millionen Alt-Handys."
Statista: "Umweltverschmutzung - Globale Elektroabfälle wachsen rasant."
Heise: "Die EU bastelt an einem Recht auf Reparatur."
Statista: "Wo der Elektroschrott landet."
Zeit: "EU zwingt Hersteller von Haushaltsgeräten zu mehr Umweltschutz."
Golem: "Deutsche Umwelthilfe - Händler verweigern Annahme von Elektroschrott."
Heise: "Neuregelung beim Recycling - Wenn Blinkschuhe zu Elektroschrott werden."
Wirtschaftswoche: "Seltene Erden - Beim Metallrecycling gibt es viele Probleme."
SZ: "Globaler Berg an Elektromüll wächst."

Greenpeace: "GUTE NACHRICHT: hat sich gerade verpflichtet seine Produkte zu 100% aus Recycling-Material herzustellen."

SZ: "Verbraucherschutz - Grüne fordern Mindestlebensdauer für Industrieprodukte."


Müll / Recycling

Kreislaufwirtschaft - Grüne wollen Müll mit digitalem Produktpass bekämpfen

Die Grünen sehen Müll als "Designfehler" im Wirtschaftssystem an und setzen auf eine digitale Positivliste mit "perfekt recycelbaren", langlebigen Materialien:

Die Grünen im Bundestag wollen "weg von der Wegwerfgesellschaft und rein in die Kreislaufwirtschaft". Spätestens 2050 sollen deutsche Unternehmen "ausschließlich Produkte produzieren, die langlebig, mehrfach verwendbar und vollständig recycelbar sind. Das geht aus ihrer neuen "Strategie für eine ressourcenleichte, klimaneutrale und giftfreie Kreislaufwirtschaft" hervor.   mehr ...

Recycling und Müllexport: Das gute Geschäft mit dem Müll

Für den Entsorgerverband ist der Handel mit Abfällen existenziell. Umweltschützer kritisieren umweltschädigenden „Mülltourismus“:

Deutschlands Müll reist um die Welt. 25,2 Millionen Tonnen Abfälle exportierte Deutschland 2018, wie der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) in einem aktuellen Bericht darlegt. Zehn Prozent davon gingen an asiatische Abnehmer. Der größere Teil, 89 Prozent, verblieb in Europa, ein Viertel davon wanderte in die Niederlande, dem Land mit Europas größtem Tiefseehafen in Rotterdam.   mehr ...

Bundestag - Nein zu Pfandpflicht für Elektrogeräte, Ja zu Batteriegesetz

Der Bundestag hat neue Regeln für die Batterierücknahme beschlossen, ein Pfand von bis zu 50 Euro für leistungsstarke Lithium-Akkus lehnte es ab.   mehr ...

 
 

Meere

Riesige Fischfangflotte vor Südamerika - Chinas Beutezug

Rund um die Galapagosinseln ist eine Armada chinesischer Schiffe aufgefahren. Mancherorts entfallen 99 Prozent des Fischfangs auf sie, die Regierung Ecuadors ist empört:

Messungen von Forschern - Im Atlantik schwimmen mehrere Millionen Tonnen Plastikmüll

Im Atlantik befinden sich einer neuen Studie zufolge Millionen Tonnen Mikroplastik. Allein in den oberen Wasserschichten der ersten 200 Meter seien es näherungsweise 12 bis 21 Millionen Tonnen des Materials. Zu dem Schluss kommen Messungen von Forschern des "National Oceanography Centre" (NOC) in Großbritannien, die in der Fachzeitschrift "Nature Communications" veröffentlicht wurde.   mehr ...

Schutz der Meere - Bedrohtes Paradies

Vor den Galapagosinseln tauchen seit einigen Jahren zur Fangsaison Hunderte chinesische Schiffe auf. Sie fischen am Rande des Erlaubten und bedrohen ein einzigartiges Ökosystem.   mehr ...

 

Klimareporter: "Die Kreuzfahrer geben Gas."