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Klimawandel / Klimapolitik

Spätestens seit der Einigung der wichtigsten Industrieländer auf ein weltweites Klimaabkommen steigt die Hoffnung, dass es doch noch gelingen könnte, den Temperaturanstieg auf der Erde so zu begrenzen, dass es nicht zu einer weltweiten Fluchtbewegung durch Klimaflüchtlinge und einer Katastrophe für die Menschheit kommen wird. Die Hoffnung stirbt zuletzt ...

 

 
Die UN-Staaten verschieben COP26 in Glasgow von November auf nächstes Jahr. Klimaschützer begrüßen das, warnen aber vor weniger Eifer:
 
Die Corona-Pandemie wirbelt nun auch den Zeitplan der internationalen Klimadiplomatie durcheinander. Wegen der Infektionswelle haben die zuständigen UN-Gremien und Großbritannien beschlossen, die nächste Klimakonferenz (COP26) im schottischen Glasgow von November 2020 auf das Jahr 2021 zu verschieben. Darauf einigten sich am Mittwochabend Vertreter aller Ländergruppen, das UN-Klimabüro UNFCCC und Chile als aktuelle Präsidentschaft mit dem Gastgeberland und Italien als Co-Gastgeber.   mehr ...
 

Der Niederländer Frits Böttcher soll unter anderem von Shell, ING und Bayer finanziert worden sein. Die Konzerne wissen angeblich von nichts.   mehr

EU-Umweltagentur - Klimawandel in Europa bereits unausweichlich

In dem Bericht "Zustand der Umwelt in Europa" stellt die EEA fest, dass "Europa im Umweltbereich vor Herausforderungen von nie da gewesener Größenordnung und Dringlichkeit steht". Es bestehe jedoch auch Anlass zur Hoffnung. "Sie gründet sich auf das gestiegene öffentliche Bewusstsein für Nachhaltigkeit, technologische Innovationen, wachsende Gemeinschaftsinitiativen und neue EU-Maßnahmen wie dem 'Europäischen Green Deal'."   mehr ...

 
 
Weiteres Heise: "Studie zeigt: Viertel aller Tweets zum Klimawandel von Bots."
Spiegel: "Protestbrief - Amazon-Mitarbeiter fordern mehr Klimaschutz von Konzernchef Bezos."
Spiegel: "McKinseys Schreckensszenario zum Klimawandel - "Hunderte Millionen Menschenleben, Billionen von Dollar"."
Klimareporter: "Deadline zur Verschärfung der Klimaziele - Paris-Abkommen: Die Länder liefern nicht."
TAZ: "Einfluss auf Klimapolitik durch Brexit - Klima-Champion verlässt die EU."
Zeit: "Greta Thunberg will Fridays for Future als Marke schützen lassen."
Klimareporter: "Serie Kippelemente - Wenn das Klima kippt."
Heise: "Doomsday Clock: Nur noch 100 Sekunden vor dem Weltuntergang."
SZ: "UN-Menschenrechtsausschuss - Klimaflüchtlinge können Anspruch auf Asyl haben."
Spiegel: "Zu wenig Klimaschutz - Blackrock-Chef schreibt Brandbrief an Topmanager."
SZ: "Aufforstung:Eine Billion Bäume gegen den Klimawandel?"
Klimareporter: "Neue Studie - Klimawandel ist jetzt auch Wetterwandel."
Klimareporter: "Äthiopien - Bäume gegen die Erderhitzung."
Klimareporter: "Vorläufige Bilanz von Agora Energiewende - Deutschland kam 2019 dem Klimaziel näher."
SZ: "Wald- und Buschbrände - Australischer Premier lehnt strengere Klimapolitik ab."
TAZ: "Debatte um den Klimawandel - Nicht viel mehr als Visionen."
SZ: "Justiz zwingt niederländische Regierung zu CO2-Reduktion."
Heise: "Berlin erklärt als erstes Bundesland die "Klimanotlage"."
Zeit: "Zehn Fakten zum Klimawandel."
Klimareporter: "Ergebnisse des Klimagipfels COP 25 - Viele Überstunden für fast gar nichts."
Heise: "Klimaschutz ist jetz verbindlich."
Klimareporter: "Klimaforscher über COP 25 in Madrid - "Wir brauchen eine Allianz der Willigen"."
Tagesschau: "1. Weltklimakonferenz 1979 in Genf."
SZ: "Klimapolitik - So hat Brasilien eine Einigung beim Klimagipfel blockiert.
Heise: "Wissenschaftler kritisieren europäischen Green Deal: Zu vage, zu unverbindlich."
Zeit: "Gerd Müller kündigt mehr Geld für Projekte gegen Klimarisiken an."

Umwelt - Rohstoffe 

Klimaschädlicher Biokraftstoff - Boom mit Nebenwirkungen

Als öko gelten Biokraftstoffe längst nicht mehr, trotzdem landet immer mehr Soja- und Palmöl in Europas Autotanks. Umweltverbände fordern eine Umkehr:

Umweltverbände aus Europa fordern das Ende von Biokraftstoffen. Diese Treibstoffe seien bis zu dreimal klimaschädlicher als fossile Kraftstoffe, sagte der Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Sascha Müller-Kraenner, am Dienstag in Berlin. Er verwies dabei auf eine gemeinsame Studie mit der Rain­forest Foundation Norway. In der Analyse „Öl ins Feuer“ werden die Auswirkungen des Biokraftstoffbooms auf die Erde untersucht.   mehr ...

Massenaussterben - Eine halbe Million Insektenarten sind bereits verschwunden

  • Bis zu eine halbe Million Insektenarten sind seit Beginn der Industrialisierung ausgestorben.
  • Das berichtenen 25 führende Insektenforscher in einer "Warnung an die Menschheit" im Fachjournal Biological Conservation.
  • Sollte der gegenwärtige Negativtrend ungebrochen anhalten, sehen die Autoren gravierende Auswirkungen für die globalen Ökosysteme.   mehr ...

Streit zwischen EU und Deutschland - Naturschutz? Mangelhaft!

Deutschland droht eine neue Klage vor dem Europäischen Gerichtshof. Brüssel wirft den Bundesländern vor, Schutzgebiete schlecht zu managen.   mehr ...

 
 

Müll / Recycling

Mülltrennung - Der Irrsinn und die Abfalleimer

In der kommenden Woche startet eine große Kampagne, um die Deutschen zu besseren Mülltrennern zu erziehen. Dabei krankt unser Recyclingsystem an ganz anderen Problemen. Das Beispiel USA zeigt, wie es besser geht.   mehr ...

Verpackungssteuer - Tübingen macht Einweggeschirr teuer

  • Tübingen führt eine Steuer auf Einwegverpackungen von Mitnahmegerichten ein.
  • Die Stadt möchte damit die Ausgaben für die Beseitigung des Verpackungsmülls eindämmen.
  • Ein ähnlicher Versuch in Kassel scheiterte in den Neunzigerjahren.   mehr ...

Abfallentsorgung - Diese Müllmythen können direkt in die Tonne

Plastik ist immer umweltschädlich, Papier in jedem Fall besser und alles im Gelben Sack wird recycelt. Dachten Sie auch? Elf Irrtümer, mit denen Sie nicht allein sind.   mehr ...
 
 
 

Elektroschrott / Obsoleszenz

Nicht erst seit den Fragen zum aktuellen Klimawandel beschäftigt die Branche die Frage: Wohin mit dem zunehmenden Elektroschrott? Die Auslagerung in die dritte Welt, wo sie regelmäßig zu Umweltskandalen führt, ist keine Lösung. Und die verbauten wertvollen Metalle (z.B. Seltene Erden) gibt es zum einen nicht im Überfluss - und zum anderen sind es eben keine nachwachsenden Rohstoffe.

Dazu kommt der Verdacht der Verbraucher, dass - nicht nur Handys und Computer - gezielt von den Herstellern so ausgelegt sind, dass es zu einer geplanten Obsoleszenz kommt und immer wieder Neugeräte gekauft werden müssen, weil die alten den Geist aufgeben. Eine immer wieder ins Auge gefasste Selbstverpflichtung der Hersteller scheint ein Holzweg zu sein; es müssen Gesetze her.

Es bleibt spannend, zu beobachten, wohin der Weg der Hersteller führt und wie sie die genannte Problematik lösen wollen ...

 

Elektroschrott: Grüne fordern Pfandpflicht für Handys und Recht auf Reparatur

25 Euro Pfand sollen Verbraucher beim Kauf eines Smartphones oder Tablets nach Willen der Grünen zahlen. Die Recyclingquote von Elektrogeräten müsse steigen:

Die grüne Bundestagsfraktion will der Bundesregierung Dampf machen beim Kampf gegen nicht verwerteten Elektroschrott. Sie hat dazu zwei Anträge auf den Weg gebracht, um Wertstoffkreisläufe zu schließen und ein Recht auf Reparatur zu verankern. Mit der ersten Initiative soll ein Pfand "in Höhe von 25 Euro auf Smartphones und Tablet-Computer" erhoben werden. Die Grünen erhoffen sich davon "zusätzliche Anreize für die Rückgabe der Altgeräte" durch die Verbraucher.   mehr ...

Umweltverschmutzung - Globale Elektro-Abfälle wachsen rasant

Die Menschheit produziert immer mehr Elektroschrott. Wie die Statista-Grafik auf Basis von UN-Daten zeigt, stieg die geschätzte Menge von Elektronik-Abfällen weltweit von 34 Millionen Tonnen im Jahr 2010 auf 50 Millionen Tonnen im Jahr 2018. Das entspricht einem Plus von rund 47 Prozent in nur acht Jahren. Bis zum Jahr 2050 rechnen Experten mit einem Anstieg des globalen Elektroschrott-Aufkommens auf 120 Millionen Tonnen. Der geringere Teil der oft sehr umweltschädlichen Abfälle wird ordnungsgemäß recycelt - die Mehrheit landet über illegale Schiffsrouten in Entwicklungs- und Schwellenländern.   mehr ...

Infografik: Globale Elektro-Abfälle wachsen rasant | Statista
 
 
Verbraucher- und Umweltschützer kämpfen seit Jahren gegen kurzlebige Elektrogeräte. Nun feiern sie erste Erfolge:

Entsorgen statt reparieren? Studien liefern Belege für diesen traurigen Trend. Laut Umweltbundesamt werden Flachbildfernseher doppelt so schnell ausgetauscht wie Röhrengeräte. Auch andere große Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen werden in Deutschland immer schneller ersetzt.   mehr ...

 
 
Weiteres Statista: "Wo der Elektroschrott landet."
Zeit: "EU zwingt Hersteller von Haushaltsgeräten zu mehr Umweltschutz."
Golem: "Deutsche Umwelthilfe - Händler verweigern Annahme von Elektroschrott."
Heise: "Neuregelung beim Recycling - Wenn Blinkschuhe zu Elektroschrott werden."
Wirtschaftswoche: "Seltene Erden - Beim Metallrecycling gibt es viele Probleme."
SZ: "Globaler Berg an Elektromüll wächst."

Greenpeace: "GUTE NACHRICHT: hat sich gerade verpflichtet seine Produkte zu 100% aus Recycling-Material herzustellen."

SZ: "Verbraucherschutz - Grüne fordern Mindestlebensdauer für Industrieprodukte."


Meere

Meeresschutz - The Ocean Cleanup bringt erstmals Plastikmüll an Land

Das niederländische Projekt The Ocean Cleanup hat erstmals sein Müllsammelsystem auf hoher See geleert und das darin gefangene Plastik an Land gebracht. Daraus sollen nachhaltige Produkte hergestellt werden, deren Verkauf das Müllsammeln weiter finanzieren soll:

Das erste Plastik ist aus dem Meer gefischt: Das Projekt The Ocean Cleanup hat 60 große Säcke mit Plastik an Land gebracht. Den Müll sammelte das von den Niederländern entwickelte Auffangsystem aus dem Pazifik.   mehr ...

Klimawandel - Den Ozeanen geht der Sauerstoff aus

Algenplagen, wärmeres Wasser, Müll: All das lässt den Sauerstoff der Meere schwinden, warnt die Weltnaturschutzunion auf dem Klimagipfel. Gefährlich, nicht nur für Fische.   mehr ...

IPCC-Sonderbericht zu Meeren und Eis - "Wir sind von den Meeren abhängig"

Die Meeres-Ökosysteme verändern sich durch den Klimawandel immer schneller und bedrohen immer mehr Menschen, warnt der heute erschienene Sonderbericht des Weltklimarates IPCC zu den Ozeanen und Eisgebieten. Die Staaten müssten dringend den Treibhausgas-Ausstoß verringern.   mehr ...

 

Klimareporter: "Die Kreuzfahrer geben Gas."