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Klimawandel / Klimapolitik

Spätestens seit der Einigung der wichtigsten Industrieländer auf ein weltweites Klimaabkommen steigt die Hoffnung, dass es doch noch gelingen könnte, den Temperaturanstieg auf der Erde so zu begrenzen, dass es nicht zu einer weltweiten Fluchtbewegung durch Klimaflüchtlinge und einer Katastrophe für die Menschheit kommen wird. Die Hoffnung stirbt zuletzt ...

 

Der Niederländer Frits Böttcher soll unter anderem von Shell, ING und Bayer finanziert worden sein. Die Konzerne wissen angeblich von nichts:

Dutzende internationale Unternehmen wie der Ölkonzern Shell und die niederländische Fluggesellschaft KLM haben laut Medienberichten jahrelang den prominenten niederländischen Klimawandel-Skeptiker Frits Böttcher finanziell unterstützt. In den am Samstag von Investigativjournalisten der Plattform für authentischen Journalismus (PAJ) veröffentlichten „Shell Papers“ heißt es, Böttcher habe zwischen 1989 und 1998 hunderttausende Euro von den Firmen erhalten. Ziel sei es gewesen, Zweifel am menschengemachten Klimawandel zu säen.   mehr ...

Zehn Milliarden Dollar will Jeff Bezos für die Bekämpfung der Erderhitzung spenden. Einige Mitarbeitern begehren dennoch gegen den Chef auf - weil Amazon ihnen zu klimaschädlich ist.   mehr ...

EU-Umweltagentur - Klimawandel in Europa bereits unausweichlich

In dem Bericht "Zustand der Umwelt in Europa" stellt die EEA fest, dass "Europa im Umweltbereich vor Herausforderungen von nie da gewesener Größenordnung und Dringlichkeit steht". Es bestehe jedoch auch Anlass zur Hoffnung. "Sie gründet sich auf das gestiegene öffentliche Bewusstsein für Nachhaltigkeit, technologische Innovationen, wachsende Gemeinschaftsinitiativen und neue EU-Maßnahmen wie dem 'Europäischen Green Deal'."   mehr ...

 
 
Weiteres Spiegel: "McKinseys Schreckensszenario zum Klimawandel - "Hunderte Millionen Menschenleben, Billionen von Dollar"."
Klimareporter: "Deadline zur Verschärfung der Klimaziele - Paris-Abkommen: Die Länder liefern nicht."
TAZ: "Einfluss auf Klimapolitik durch Brexit - Klima-Champion verlässt die EU."
Zeit: "Greta Thunberg will Fridays for Future als Marke schützen lassen."
Klimareporter: "Serie Kippelemente - Wenn das Klima kippt."
Heise: "Doomsday Clock: Nur noch 100 Sekunden vor dem Weltuntergang."
SZ: "UN-Menschenrechtsausschuss - Klimaflüchtlinge können Anspruch auf Asyl haben."
Spiegel: "Zu wenig Klimaschutz - Blackrock-Chef schreibt Brandbrief an Topmanager."
SZ: "Aufforstung:Eine Billion Bäume gegen den Klimawandel?"
Klimareporter: "Neue Studie - Klimawandel ist jetzt auch Wetterwandel."
Klimareporter: "Äthiopien - Bäume gegen die Erderhitzung."
Klimareporter: "Vorläufige Bilanz von Agora Energiewende - Deutschland kam 2019 dem Klimaziel näher."
SZ: "Wald- und Buschbrände - Australischer Premier lehnt strengere Klimapolitik ab."
TAZ: "Debatte um den Klimawandel - Nicht viel mehr als Visionen."
SZ: "Justiz zwingt niederländische Regierung zu CO2-Reduktion."
Heise: "Berlin erklärt als erstes Bundesland die "Klimanotlage"."
Zeit: "Zehn Fakten zum Klimawandel."
Klimareporter: "Ergebnisse des Klimagipfels COP 25 - Viele Überstunden für fast gar nichts."
Heise: "Klimaschutz ist jetz verbindlich."
Klimareporter: "Klimaforscher über COP 25 in Madrid - "Wir brauchen eine Allianz der Willigen"."
Tagesschau: "1. Weltklimakonferenz 1979 in Genf."
SZ: "Klimapolitik - So hat Brasilien eine Einigung beim Klimagipfel blockiert.
Heise: "Wissenschaftler kritisieren europäischen Green Deal: Zu vage, zu unverbindlich."
Zeit: "Gerd Müller kündigt mehr Geld für Projekte gegen Klimarisiken an."

Umwelt - Rohstoffe 

Streit zwischen EU und Deutschland - Naturschutz? Mangelhaft!

Deutschland droht eine neue Klage vor dem Europäischen Gerichtshof. Brüssel wirft den Bundesländern vor, Schutzgebiete schlecht zu managen:

In einer „begründeten Stellungnahme“ heißt es, für die Naturschutzgebiete Natura 2000 fehlten ausreichend detaillierte und messbare Schutzziele. Außerdem verstießen sechs Länder gegen die Transparenzpflichten; demnach informieren sie die Öffentlichkeit nicht ausreichend darüber, was in den Natura-2000-Gebieten erlaubt ist, was nicht, und wie sie sich entwickeln sollen. Die Kommission kritisiert grundsätzlich, wie die 4.606 deutschen Schutzgebiete gemanagt werden und sieht schwerwiegende Auswirkungen auf Qualität und Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen.   mehr ...

14 Millionen Vögel weniger

Ein neuer Bericht zeigt massiven Vogelschwund auch in Deutschland. Während es in Städten leicht aufwärtsgeht, leiden die Tiere unter der industrialisierten Landwirtschaft.   mehr ...

Vertragsentwurf für Uno-Gipfel - Ein Drittel der Erdoberfläche soll geschützt werden

Die Menschheit ist schuld am immer schnelleren Artensterben weltweit - ein ambitionierter Plan der Uno soll den Trend umkehren. Jetzt wurde bekannt, wie er funktionieren soll.   mehr ...
 
 
 

Müll / Recycling

Verpackungssteuer - Tübingen macht Einweggeschirr teuer

  • Tübingen führt eine Steuer auf Einwegverpackungen von Mitnahmegerichten ein.
  • Die Stadt möchte damit die Ausgaben für die Beseitigung des Verpackungsmülls eindämmen.
  • Ein ähnlicher Versuch in Kassel scheiterte in den Neunzigerjahren:

Die Essenspause am Imbiss wird in Tübingen vom kommenden Jahr teurer - zumindest, wenn man Einweggeschirr benutzt: Der Tübinger Gemeinderat beschloss am Donnerstag, dass Einwegverpackungen und -geschirr jeweils 50 Cent kosten, bei Einwegbesteck beträgt die Steuer 20 Cent. Damit das Essen am Ende nicht zu teuer wird, wurde die Obergrenze bei 1,50 Euro festgelegt.   mehr ...

Abfallentsorgung - Diese Müllmythen können direkt in die Tonne

Plastik ist immer umweltschädlich, Papier in jedem Fall besser und alles im Gelben Sack wird recycelt. Dachten Sie auch? Elf Irrtümer, mit denen Sie nicht allein sind:
 
Eigentlich wollen wir nur alles richtig machen: Wir spülen den Joghurtbecher aus, kaufen Papier- statt Plastiktüten, greifen zum Tetrapak statt zur Plastikflasche – ist doch schließlich umweltfreundlicher. Aber stimmt all das wirklich? Und wissen Sie, was passiert, nachdem wir den Abfall fein säuberlich getrennt haben? Mit Mythen rund um unseren Müll startet ZEIT ONLINE in den Themenschwerpunkt "Leben im Wegwerfmodus". Darin folgen wir ab sofort den Routen des Abfalls, zeigen, was er mit Mensch und Tier macht und wie er sich besser vermeiden ließe.   mehr ...

Malayisa schickt Plastikabfall zurück - Nicht mehr „Müllhalde der Welt“

Malaysia will nicht die „Müllhalde der Welt“ werden und hat erneut Schiffscontainer mit illegal exportiertem Plastikmüll in die Ursprungsländer zurückverfrachtet. Umweltministerin Yeo Bee Yin sagte am Montag in der Hafenstadt Butterworth, 150 Container mit insgesamt 3737 Tonnen Abfall seien unterwegs etwa nach Frankreich, Großbritannien, in die USA und Kanada. 110 weitere würden demnächst folgen, 60 davon in die USA.   mehr ...

 
 

Elektroschrott / Obsoleszenz

Nicht erst seit den Fragen zum aktuellen Klimawandel beschäftigt die Branche die Frage: Wohin mit dem zunehmenden Elektroschrott? Die Auslagerung in die dritte Welt, wo sie regelmäßig zu Umweltskandalen führt, ist keine Lösung. Und die verbauten wertvollen Metalle (z.B. Seltene Erden) gibt es zum einen nicht im Überfluss - und zum anderen sind es eben keine nachwachsenden Rohstoffe.

Dazu kommt der Verdacht der Verbraucher, dass - nicht nur Handys und Computer - gezielt von den Herstellern so ausgelegt sind, dass es zu einer geplanten Obsoleszenz kommt und immer wieder Neugeräte gekauft werden müssen, weil die alten den Geist aufgeben. Eine immer wieder ins Auge gefasste Selbstverpflichtung der Hersteller scheint ein Holzweg zu sein; es müssen Gesetze her.

Es bleibt spannend, zu beobachten, wohin der Weg der Hersteller führt und wie sie die genannte Problematik lösen wollen ...

 

Elektroschrott: Grüne fordern Pfandpflicht für Handys und Recht auf Reparatur

25 Euro Pfand sollen Verbraucher beim Kauf eines Smartphones oder Tablets nach Willen der Grünen zahlen. Die Recyclingquote von Elektrogeräten müsse steigen:

Die grüne Bundestagsfraktion will der Bundesregierung Dampf machen beim Kampf gegen nicht verwerteten Elektroschrott. Sie hat dazu zwei Anträge auf den Weg gebracht, um Wertstoffkreisläufe zu schließen und ein Recht auf Reparatur zu verankern. Mit der ersten Initiative soll ein Pfand "in Höhe von 25 Euro auf Smartphones und Tablet-Computer" erhoben werden. Die Grünen erhoffen sich davon "zusätzliche Anreize für die Rückgabe der Altgeräte" durch die Verbraucher.   mehr ...

Umweltverschmutzung - Globale Elektro-Abfälle wachsen rasant

Die Menschheit produziert immer mehr Elektroschrott. Wie die Statista-Grafik auf Basis von UN-Daten zeigt, stieg die geschätzte Menge von Elektronik-Abfällen weltweit von 34 Millionen Tonnen im Jahr 2010 auf 50 Millionen Tonnen im Jahr 2018. Das entspricht einem Plus von rund 47 Prozent in nur acht Jahren. Bis zum Jahr 2050 rechnen Experten mit einem Anstieg des globalen Elektroschrott-Aufkommens auf 120 Millionen Tonnen. Der geringere Teil der oft sehr umweltschädlichen Abfälle wird ordnungsgemäß recycelt - die Mehrheit landet über illegale Schiffsrouten in Entwicklungs- und Schwellenländern.   mehr ...

Infografik: Globale Elektro-Abfälle wachsen rasant | Statista
 
 
Verbraucher- und Umweltschützer kämpfen seit Jahren gegen kurzlebige Elektrogeräte. Nun feiern sie erste Erfolge:

Entsorgen statt reparieren? Studien liefern Belege für diesen traurigen Trend. Laut Umweltbundesamt werden Flachbildfernseher doppelt so schnell ausgetauscht wie Röhrengeräte. Auch andere große Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen werden in Deutschland immer schneller ersetzt.   mehr ...

 
 
Weiteres Statista: "Wo der Elektroschrott landet."
Zeit: "EU zwingt Hersteller von Haushaltsgeräten zu mehr Umweltschutz."
Golem: "Deutsche Umwelthilfe - Händler verweigern Annahme von Elektroschrott."
Heise: "Neuregelung beim Recycling - Wenn Blinkschuhe zu Elektroschrott werden."
Wirtschaftswoche: "Seltene Erden - Beim Metallrecycling gibt es viele Probleme."
SZ: "Globaler Berg an Elektromüll wächst."

Greenpeace: "GUTE NACHRICHT: hat sich gerade verpflichtet seine Produkte zu 100% aus Recycling-Material herzustellen."

SZ: "Verbraucherschutz - Grüne fordern Mindestlebensdauer für Industrieprodukte."


Meere

Meeresschutz - The Ocean Cleanup bringt erstmals Plastikmüll an Land

Das niederländische Projekt The Ocean Cleanup hat erstmals sein Müllsammelsystem auf hoher See geleert und das darin gefangene Plastik an Land gebracht. Daraus sollen nachhaltige Produkte hergestellt werden, deren Verkauf das Müllsammeln weiter finanzieren soll:

Das erste Plastik ist aus dem Meer gefischt: Das Projekt The Ocean Cleanup hat 60 große Säcke mit Plastik an Land gebracht. Den Müll sammelte das von den Niederländern entwickelte Auffangsystem aus dem Pazifik.   mehr ...

Klimawandel - Den Ozeanen geht der Sauerstoff aus

Algenplagen, wärmeres Wasser, Müll: All das lässt den Sauerstoff der Meere schwinden, warnt die Weltnaturschutzunion auf dem Klimagipfel. Gefährlich, nicht nur für Fische.   mehr ...

IPCC-Sonderbericht zu Meeren und Eis - "Wir sind von den Meeren abhängig"

Die Meeres-Ökosysteme verändern sich durch den Klimawandel immer schneller und bedrohen immer mehr Menschen, warnt der heute erschienene Sonderbericht des Weltklimarates IPCC zu den Ozeanen und Eisgebieten. Die Staaten müssten dringend den Treibhausgas-Ausstoß verringern.   mehr ...

 

Klimareporter: "Die Kreuzfahrer geben Gas."