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Klimawandel / Klimapolitik

COP26 - Glasgower Klimakonferenz um ein Jahr verschoben

Die Umsetzung der Pariser Klimaziele steht im Mittelpunkt der kommenden Klimakonferenz. Wegen der Corona-Pandemie soll sie aber erst im November 2021 stattfinden:
 
Die UN-Klimakonferenz in Glasgow ist um ein Jahr auf November 2021 verschoben worden. Die Konferenz COP26 werde nun vom 1. bis zum 12. November kommenden Jahres stattfinden, twitterte der britische Verhandlungsleiter bei den Gesprächen über die Verschiebung, Alok Sharma. Die britische Regierung hatte sich wegen der Coronavirus-Pandemie für die Verschiebung ausgesprochen.   mehr ...

Kabinett stimmt Klimaschutzpaket zu - CO2-Preise steigen ab nächstem Jahr

Sieben Cent mehr pro Liter Benzin, acht Cent pro Liter Diesel ab 2021 - das Bundeskabinett hat dem Klimaschutzpaket heute zugestimmt. Gleichzeitig sinkt der Strompreis.   mehr ...

Konjunkturprogramm in Grün - Jetzt oder nie

Die Bundesregierung steht nun auch offiziell zum Ziel, die EU-Emissionen von CO2 bis 2030 um „50 bis 55 Prozent“ zu senken. Und: Deutschland wird beim EU-Ratsvorsitz in der zweiten Jahreshälfte den „Green Deal“ der EU unterstützen und bei seinen eigenen Konjunkturprogrammen „immer auch den Klimaschutz ganz fest im Blick haben.   mehr ...

 

Weiteres Heise: "Studie - Zaghafter Klimaschutz wird sich deutlich am Nordpol zeigen."
TAZ: "Fridays for Future streikt am 24. April - Von der Straße ins Netz."
Zeit: "Umweltministerin kündigt Konferenz für grünen Wirtschaftsneustart an."
Klimareporter: "Coronakrise - EU-Kommission verschiebt Green-Deal-Initiativen."
TAZ: "Das Virus und die Umweltdiplomatie - Corona kippt die Klima-Konferenzen."
TAZ: "Aufdeckung der „Shell Papers“ - Konzerngeld für Klimawandelleugner."
Heise: "EU-Umweltagentur - Klimawandel in Europa bereits unausweichlich."
Heise: "Studie zeigt: Viertel aller Tweets zum Klimawandel von Bots."
Spiegel: "Protestbrief - Amazon-Mitarbeiter fordern mehr Klimaschutz von Konzernchef Bezos."
Spiegel: "McKinseys Schreckensszenario zum Klimawandel - "Hunderte Millionen Menschenleben, Billionen von Dollar"."
Klimareporter: "Deadline zur Verschärfung der Klimaziele - Paris-Abkommen: Die Länder liefern nicht."
TAZ: "Einfluss auf Klimapolitik durch Brexit - Klima-Champion verlässt die EU."
Zeit: "Greta Thunberg will Fridays for Future als Marke schützen lassen."
Klimareporter: "Serie Kippelemente - Wenn das Klima kippt."
Heise: "Doomsday Clock: Nur noch 100 Sekunden vor dem Weltuntergang."
SZ: "UN-Menschenrechtsausschuss - Klimaflüchtlinge können Anspruch auf Asyl haben."
Spiegel: "Zu wenig Klimaschutz - Blackrock-Chef schreibt Brandbrief an Topmanager."
SZ: "Aufforstung:Eine Billion Bäume gegen den Klimawandel?"
Klimareporter: "Neue Studie - Klimawandel ist jetzt auch Wetterwandel."

Müll / Recycling

Indonesiens größte Deponie - Der Müll der anderen

Bantar Gebang heißt die größte Müllkippe von Jakarta. Sie ist nicht nur Deponie, sondern Lebensraum für Tausende, die täglich den Unrat der Millionenstadt durchwühlen:
 
Laut Weltbank werden in Asien pro Jahr 440 Millionen Tonnen Müll produziert, das sind 36,7 Prozent des weltweiten Abfalls. Allein in Jakarta, der Hauptstadt Indonesiens, fallen täglich bis zu 10.000 Tonnen Abfall an. In Indonesien werden jedoch nur 1,9 Prozent des Mülls wiederverwertet, der Rest wandert auf die Deponien.   mehr ...

Mülltrennung - Der Irrsinn und die Abfalleimer

In der kommenden Woche startet eine große Kampagne, um die Deutschen zu besseren Mülltrennern zu erziehen. Dabei krankt unser Recyclingsystem an ganz anderen Problemen. Das Beispiel USA zeigt, wie es besser geht.   mehr ...

Abfallentsorgung - Diese Müllmythen können direkt in die Tonne

Plastik ist immer umweltschädlich, Papier in jedem Fall besser und alles im Gelben Sack wird recycelt. Dachten Sie auch? Elf Irrtümer, mit denen Sie nicht allein sind.   mehr ...
 
 
 

Umwelt - Rohstoffe 

Illegale Waldvernichtung in Brasilien - Bolsonaro und die Holzfäller

In der Coronakrise wird im Amazonas-Regenwald unkontrolliert gerodet. Ein Gesetz soll die illegale Abholzung nachträglich legalisieren:

In Brasilien könnte der CO2-Austoß in der Coronakrise um zehn bis 20 Prozent steigen. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie des renommierten Observatório do Clima, einem nichtstaatlichen Klimaschutz-Netzwerk. In vielen anderen Ländern dagegen sank er wegen der Einschränkungen.   mehr ...

Studie über nachwachsende Rohstoffe - Problemfall Bioplastik

Bio-Kunststoff und Bio-Treibstoffe bekommen in Europa Subventionen in Millionenhöhe. Dabei schaden sie Atmosphäre und Artenschutz:

Die Produktion von Kunststoffen und Treibstoffen aus nachwachenden Rohstoffen läuft demnach den EU-Zielen zu Klima- und Artenschutz entgegen. Trotzdem wird sie mit hunderten von Millionen Euro in Forschungsgeldern subventioniert.   mehr ...

Rumänien - Wo Europas letzte Urwälder zerstört werden

Auf dem Kontinent haben wenige alte Wälder überlebt. Die größten gibt es in Rumänien – ausgerechnet hier aber wütet die illegale Abholzung. Nun schaltet sich die EU ein.   mehr ...
 
 
 

Elektroschrott / Obsoleszenz

Nicht erst seit den Fragen zum aktuellen Klimawandel beschäftigt die Branche die Frage: Wohin mit dem zunehmenden Elektroschrott? Die Auslagerung in die dritte Welt, wo sie regelmäßig zu Umweltskandalen führt, ist keine Lösung. Und die verbauten wertvollen Metalle (z.B. Seltene Erden) gibt es zum einen nicht im Überfluss - und zum anderen sind es eben keine nachwachsenden Rohstoffe.

Dazu kommt der Verdacht der Verbraucher, dass - nicht nur Handys und Computer - gezielt von den Herstellern so ausgelegt sind, dass es zu einer geplanten Obsoleszenz kommt und immer wieder Neugeräte gekauft werden müssen, weil die alten den Geist aufgeben. Eine immer wieder ins Auge gefasste Selbstverpflichtung der Hersteller scheint ein Holzweg zu sein; es müssen Gesetze her.

Es bleibt spannend, zu beobachten, wohin der Weg der Hersteller führt und wie sie die genannte Problematik lösen wollen ...

 

Recycling - Deutsche bunkern fast 200 Millionen Alt-Handys

Die Bundesbürger horten in ihren Schränken und Schubladen fast 200 Millionen Alt-Handys und-Smartphones. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Digitalverbandes Bitkom hervor. 2018 waren es noch 75 Millionen weniger, wie die Grafik von Statista zeigt. Aktuell haben 85 Prozent der Befragten mindestens ein unbenutztes Gerät zuhause, bei 51 Prozent sind es sogar drei oder mehr. Bitkom weist darauf hin, dass alte oder defekte Geräte nicht im Hausmüll entsorgt werden dürfen, sondern in kommunalen Abfallsammelstellen abgegeben werden müssen. Aber auch alle großen Mobilfunkunternehmen nehmen Altgeräte zurück. Die Geräte enthalten wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber, Palladium und Kobalt, weshalb sie in jedem Fall recycelt werden sollten.   mehr ...
 
Infografik: Deutsche bunkern fast 200 Millionen Alt-Handys | Statista

Elektroschrott: Grüne fordern Pfandpflicht für Handys und Recht auf Reparatur

25 Euro Pfand sollen Verbraucher beim Kauf eines Smartphones oder Tablets nach Willen der Grünen zahlen. Die Recyclingquote von Elektrogeräten müsse steigen.   mehr ...

Umweltverschmutzung - Globale Elektro-Abfälle wachsen rasant

Die Menschheit produziert immer mehr Elektroschrott. Wie die Statista-Grafik auf Basis von UN-Daten zeigt, stieg die geschätzte Menge von Elektronik-Abfällen weltweit von 34 Millionen Tonnen im Jahr 2010 auf 50 Millionen Tonnen im Jahr 2018. Das entspricht einem Plus von rund 47 Prozent in nur acht Jahren. Bis zum Jahr 2050 rechnen Experten mit einem Anstieg des globalen Elektroschrott-Aufkommens auf 120 Millionen Tonnen. Der geringere Teil der oft sehr umweltschädlichen Abfälle wird ordnungsgemäß recycelt - die Mehrheit landet über illegale Schiffsrouten in Entwicklungs- und Schwellenländern.   mehr ...
 
 
 
Weiteres Heise: "Die EU bastelt an einem Recht auf Reparatur."
Statista: "Wo der Elektroschrott landet."
Zeit: "EU zwingt Hersteller von Haushaltsgeräten zu mehr Umweltschutz."
Golem: "Deutsche Umwelthilfe - Händler verweigern Annahme von Elektroschrott."
Heise: "Neuregelung beim Recycling - Wenn Blinkschuhe zu Elektroschrott werden."
Wirtschaftswoche: "Seltene Erden - Beim Metallrecycling gibt es viele Probleme."
SZ: "Globaler Berg an Elektromüll wächst."

Greenpeace: "GUTE NACHRICHT: hat sich gerade verpflichtet seine Produkte zu 100% aus Recycling-Material herzustellen."

SZ: "Verbraucherschutz - Grüne fordern Mindestlebensdauer für Industrieprodukte."


Meere

Meeresschutz - The Ocean Cleanup bringt erstmals Plastikmüll an Land

Das niederländische Projekt The Ocean Cleanup hat erstmals sein Müllsammelsystem auf hoher See geleert und das darin gefangene Plastik an Land gebracht. Daraus sollen nachhaltige Produkte hergestellt werden, deren Verkauf das Müllsammeln weiter finanzieren soll:

Das erste Plastik ist aus dem Meer gefischt: Das Projekt The Ocean Cleanup hat 60 große Säcke mit Plastik an Land gebracht. Den Müll sammelte das von den Niederländern entwickelte Auffangsystem aus dem Pazifik.   mehr ...

Klimawandel - Den Ozeanen geht der Sauerstoff aus

Algenplagen, wärmeres Wasser, Müll: All das lässt den Sauerstoff der Meere schwinden, warnt die Weltnaturschutzunion auf dem Klimagipfel. Gefährlich, nicht nur für Fische.   mehr ...

IPCC-Sonderbericht zu Meeren und Eis - "Wir sind von den Meeren abhängig"

Die Meeres-Ökosysteme verändern sich durch den Klimawandel immer schneller und bedrohen immer mehr Menschen, warnt der heute erschienene Sonderbericht des Weltklimarates IPCC zu den Ozeanen und Eisgebieten. Die Staaten müssten dringend den Treibhausgas-Ausstoß verringern.   mehr ...

 

Klimareporter: "Die Kreuzfahrer geben Gas."