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Meere / Wasser

UN-Konferenz endet mit Aktionsplan - "Ein Wendepunkt fürs Wasser"

Der erste UN-Wassergipfel seit knapp 50 Jahren endet mit einem dicken Aktionsplan. Darin enthalten sind 689 freiwillige Verpflichtungen von allen Ländern der Welt, um die Wasserkrise zu bekämpfen:
 
Einen wasserblauen Startknopf hält der Präsident der UN-Generalversammlung Czaba Körösi in der Hand. Auf die Frage: "Habe ich eure Unterstützung?" erntet er lauten Applaus aus den Mitgliedsstaaten. Körösi beschwört: "Ein bahnbrechender New York Moment" sei dieser Wassergipfel.   mehr ...

UNICEF-Bericht - Wasserkrise gefährdet 190 Millionen Kinder

In einigen Ländern der Welt fehlt es laut UNICEF massiv an sauberem Trinkwasser. Am meisten betroffen seien zehn afrikanische Staaten und damit rund 190 Millionen Kinder. Der Kontinent stehe vor einer Katastrophe, so UNICEF.   mehr ...

Bundeskabinett beschließt nationale Wasserstrategie

Wegen der Klimakrise könnte das Trinkwasser in Deutschland knapp werden. Die Bundesregierung bringt deshalb Leitlinien für den Notstand auf den Weg.   mehr ...

 


Umwelt - Rohstoffe 

Kohlenstoff für Klimaneutralität - 17 Industrieunternehmen fordern Pipelinebau

Kohlendioxid gilt vielen als Abfallprodukt. Doch Industrieunternehmen sehen darin einen Rohstoff für die Zukunft. Sie richten sich jetzt an die Bundesregierung:

17 Industrieunternehmen aus der deutschen Wirtschaft appellieren an die Bundesregierung, schnellstmöglich geeignete Rahmenbedingungen für den Umgang mit Kohlenstoff zu schaffen. Es geht unter anderem darum, Kohlendioxid als Rohstoff für den Wasserstofftransport nutzen zu können oder es unterirdisch einzulagern, um die Klimaziele zu erreichen. Bislang stünden dem etliche rechtliche Hindernisse im Weg. Im Positionspapier wird auch der Aufbau eines CO2-Pipelinenetzes gefordert.   mehr ...

Biden erlaubt neue Ölfelder in Alaska

Der Ölkonzern ConocoPhillips darf im Norden Alaskas neue Ölfelder erschließen. Umweltschützer werfen der Biden-Regierung Wortbruch vor, denn der US-Präsident hatte versprochen, keine neuen Bohrungen mehr zuzulassen.   mehr ...

Umweltkatastrophe - Ölteppich breitet sich vor den Philippinen aus

Vor zwei Wochen sank vor den Philippinen ein Tanker, seither sind riesige Mengen Öl ausgelaufen. Politikern zufolge betrifft die Umweltkatastrophe über 140.000 Menschen.   mehr ...
 
 
 

Klimawandel / Klimapolitik

Weltklimarat - "Jedes Zehntelgrad wird wichtig"

Für das Erreichen des 1,5-Grad-Ziels müssen bis 2030 Treibhausgas-Emissionen gesenkt werden. Der Weltklimarat zeigt, dass Synergien genutzt werden können.

Der am heutigen Montag veröffentlichte Synthesebericht des Weltklimarats IPCC zeigt viele machbare und wirksame Möglichkeiten auf, Treibhausgas-Emissionen zu mindern und sich an den menschengemachten Klimawandel anzupassen. Der IPCC-Vorsitzende Hoesung Lee sagt mit Blick auf die Politik: "Die Durchsetzung wirksamer und gerechter Klimamaßnahmen verringert nicht nur Verluste und Schäden für Natur und Mensch, sondern bringt weitere Vorteile mit sich."

Das 1,5-Grad-Ziel wird sehr wahrscheinlich gerissen: Die Herausforderung, das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen, hält der IPCC für "beispiellos". Sie ist noch größer geworden, weil in den vergangenen fünf Jahren die klimaschädlichen Emissionen weiter angestiegen sind. Nun müssen die klimaschädlichen Emissionen in allen Sektoren "tiefgreifend, schnell und nachhaltig" gesenkt werden. Schon jetzt sollten die Emissionen zurückgehen, bis 2030 müssen sie um fast die Hälfte gesenkt werden. Allerdings reichten die aktuellen Pläne der Regierungen, das Tempo und der Umfang der bisherigen Klimaschutzmaßnahmen nicht aus, betont der Weltklimarat in seiner Abschlusserklärung.   mehr ...

Klimaziele - Deutschland viel zu langsam

Deutschland hat sein Klimaziel für 2022 erreicht. Doch laut Umweltbundesamt ist ab sofort allerhöchste Eile angesagt beim Ausbau der Erneuerbaren. Künftige Ziele dürften sonst deutlich verfehlt werden.   mehr ...

Studie des Wirtschaftsministeriums - Klimawandel könnte Deutschland 900 Milliarden Euro bis 2050 kosten

Der Kampf gegen die Erderwärmung lohnt sich auch finanziell: Eine Studie legt nun offen, welche horrenden Kosten die Folgen der Klimaveränderung mit sich bringen könnten.   mehr ...
 
 
 

Müll / Recycling

Abfall- und Kreislaufwirtschaft - Neue Methoden gegen Müllberge

EU-Kommission und Bundesregierung haben einige Pläne, um die riesigen Abfallmengen zu reduzieren. Müssen Hersteller und Verbraucher bald bei Tausenden Produkten umdenken?

Wie sehr die Gesellschaft auf eine funktionierende Müllabfuhr angewiesen ist, zeigte zuletzt der Streik der Gewerkschaft Verdi. Wenn Müllwerker nicht kommen und Recyclinghöfe geschlossen bleiben, dauert es nur wenige Tage, und das weggeworfene Zeug quillt aus den Tonnen. Wohin nur mit all den Verpackungen, Bioabfällen, To-go-Bechern? Wäre es nicht eine gute Idee, weniger Müll zu produzieren? Und mehr wiederzuverwenden oder zu recyceln?

Um die Klimaziele zu erreichen und künftig mehr Rohstoffe zu sichern, müssen sich die Gesetzgeber in der Europäische Union und die Bundesregierung dringend mit Abfall- und Kreislaufwirtschaft beschäftigen.   mehr ...

Bundestagsbeschluss - Hersteller sollen für Plastik-Entsorgung zahlen

Deutschlands Kommunen geben jährlich Hunderte Millionen Euro aus, um achtlos weggeworfene Plastikbecher und Essensverpackungen zu entsorgen. Deshalb sollen jetzt die Hersteller von Einwegplastik für die Entsorgung zahlen.   mehr ...

Verstöße gegen Mehrwegpflicht - Unverschämter Müll

Große Ketten halten sich nicht an die Mehrwegangebotspflicht das haben Testbesuche der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ergeben. 10 der 16 stichprobenartig kontrollierten Lebensmittelgeschäfte darunter Starbucks, Rewe, Yormas und Cineplex boten für ihre To-go-Produkte gar keine Mehrwegverpackungen an. Mehr als die Hälfte der Läden verletzt laut DUH die Informationspflicht, weil sie unzureichend oder gar nicht auf Mehrwegangebote hinweisen.   mehr ...