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Social Media / Fake News

Streit über aggressive Tweets - Snapchat stellt Trump in die Schmuddelecke

Das Unternehmen sanktioniert den Account des US-Präsidenten - und setzt damit auch Mark Zuckerberg unter Druck:

Die US-amerikanische Gesellschaft ist gespalten, jetzt treibt Präsident Donald Trump mit einem Satz auch einen Keil durch das Silicon Valley. "Wenn das Plündern beginnt, beginnt das Schießen", schrieb Trump vergangenen Freitag. Seitdem ringen Social-Media-Konzerne damit, wie sie sich verhalten sollen. Twitter stufte den Tweet als gewaltverherrlichend ein und zeigt unter ihm einen Warnhinweis an. Auf Facebook ist der Post unverändert zu sehen und hat mehr als 380 000 Interaktionen gesammelt.   mehr ...

Auseinandersetzung mit Twitter - Trump will den Haft-Befehl

Ein Gesetz aus der Internet-Steinzeit schützt soziale Netzwerke in den USA: Es entbindet sie von der Haftung für Inhalte. Nachdem Twitter einen Tweet des US-Präsidenten kommentiert hatte, will der den Passus nun kippen.   mehr ...

Mimikama - Er weiß, wer lügt

Das Funktionsprinzip des Vereins und der dazugehörigen Facebook-Seite "ZDDK – Zuerst denken, dann klicken" ist einfach: Per Mail können Nutzer verdächtige Inhalte im Internet melden, die das Autorenkollektiv von Mimikama dann überprüft. Aktuell sind neben den zwei Mitarbeitern im Büro drei weitere Faktenprüfer im Homeoffice bei dem Verein aktiv. Die Webseite von Mimikama schaut so aus, als schrieben wir noch das Jahr 2011, aber sie erfüllt ihren Zweck. Die Artikel tragen Titel wie "Nein, das ist keine Corona-Demo in Polen!" oder "Schaf tröstet Hund nach Wolfsangriff: Stimmt das so?".   mehr ...
 Internetworld: "Stärkung der Nutzerrechte - Social Networks: Bundesregierung beschließt neue Regeln."
Spiegel: "Falschinformationen im Netz - So reagieren Facebook, Google und TikTok auf das Coronavirus."
Wirtschaftswoche: "So stoppen Sie die Schnüffelei von Facebook, Google & Co.."
Internetworld: "Digitalstudie - Social Media: User sorgen sich um Datennutzung und Privatsphäre."
Golem: "Facebook-Urteil - Gericht erkennt "Drecks Fotze" nun doch als Beleidigung an."
Heise: "YouTube ändert Umgang mit Videos für Kinder."
SZ: "Gekaufte Likes - Die Like-Fabrik."
Heise: "Abwehr gegen Deepfakes - Offizieller Wettbewerb gestartet."
Spiegel: "Probleme mit Beleidigungen und Belästigungen - YouTube verschärft seine Richtlinien."
Heise: "UN-Bericht: Staaten und Netzkonzerne versagen im Kampf gegen Online-Hass."
Golem: "Jimmy Wales macht aus Wikitribune soziales Netzwerk."
Heise: "Deep Fakes - "Wow, das entwickelt sich schneller als ich dachte"."
Golem: "Anschlag von Halle - Wie die Verbreitung des Terrorvideos gestoppt wurde."
SZ: "EuGH - Facebook kann zur Suche nach Beleidigungen gezwungen werden."
SZ: "Justizministerin Lambrecht will Gesetz gegen Online-Hetze verschärfen."
Spiegel: "Appell gegen digitale Gewalt - Künast wehrt sich."
SZ: "Kampf gegen Hate Speech - Spezialdezernat Shitstorm."
Spiegel: "AfD-Livestream auf Facebook - Fast 260 Verfahren und 100 Strafbefehle wegen illegaler Hasskommentare."
SZ: "Hassplattform 8chan - Gründer fordert Aus für das "Megafon für Massenmörder"."
FAZ: "Populäre Videoplattform - Tiktoks Problem mit jungen Nutzern."
Heise: "Hasskommentare im Netz - Sonderermittler bringt Internet-Hetzer vor Gericht."
FAZ: "Bedeutung der Videoplattform - Was auf Youtube zu sehen ist."
Heise: "LKA NRW will Facebook & Co. durchsuchen können."
SZ: "Hatespeech-Debatte - Youtube verschärft Upload-Regeln."
Heise: "Manipulierte Videos - Neue Debatte über Verantwortung von Facebook & Co.."
FAZ: "Nach Christchurch-Attentat - Digitalkonzerne gegen Gewalt im Internet."
SZ: "Christchurch-Video - Die Plattformen kommen mit dem Löschen nicht hinterher."
Heise: "Studie - YouTube verantwortlich für Verbreitung von Flat-Earth-Bewegung."

Internet - Politik

Gaia-X - Europas Konzerne wollen schnell die europäische Cloud

Einzelheiten zur technischen Architektur von Gaia-X werden am Donnerstag vorgestellt. Doch wie der Zugriff auf europäische Server durch die USA verhindert werden soll, ist unklar:

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) stellt zusammen mit seinem französischen Amtskollegen Bruno Le Maire sowie Unternehmen und Organisationen am 4. Juni in einer Videokonferenz Pläne für eine gemeinsame Gaia-X-Steuerorganisation des europäischen Cloudprojekts vor und veröffentlicht erste Einzelheiten zur technischen Architektur.   mehr ...

Bundestags-Hack - Die schwierige Suche nach der richtigen Reaktion

Die deutsche Justiz fahndet per ungewöhnlich scharf formuliertem Haftbefehl nach einem russischen Militärspion. Er soll am Cyberangriff auf den Bundestag 2015 beteiligt gewesen sein. In der Bundesregierung prüft man Maßnahmen gegen Moskau.   mehr ...

Icann lehnt .org-Verkauf für 1,1 Millarden US-Dollar ab

Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (Icann) hat den Verkauf der Public Interest Registry (PIR) an den Finanzinvestor Ethos Capital abgelehnt und somit dem Geschäft über 1,13 Milliarden US-Dollar eine Absage erteilt. Zur Begründung sagte die Icann, die Entscheidung sei "angemessen" und es sei "richtig, so zu handeln.   mehr ...

 


Betrug / Abmahnungen / Abzocke

Double Extortion - Ransomware-Gruppen schließen sich zusammen

Ransomware-Kriminelle veröffentlichen zunehmend auch erbeutete Daten zahlungsunwilliger Opfer. Dabei arbeiten offenbar mehrere Gruppen zusammen:

Die Gruppe hinter der Maze-Ransomware will offenbar mit anderen Erpressern zusammenarbeiten, um Daten von zahlungsunwilligen Opfern zu veröffentlichen. Das berichtet die IT-News-Seite Bleeping Computer. Die Maze-Gang hat bereits vor einiger Zeit begonnen, Daten von Betroffenen zu veröffentlichen, die nicht für die Entschlüsselung ihrer Dateien zahlen wollten. Bleeping Computer bekam den Hinweis, dass auf einer dafür eingerichteten Seite auch Daten aus Ransomware-Angriffen präsentiert würden, die nicht von Maze selbst stammen. Auf Anfrage von Bleeping Computer bestätigten die Betreiber der Seite die Beobachtung.   mehr ...

Postbank warnt vor Video-Ident-Betrug

Kriminelle nutzen das Video-Ident-Verfahren, um in fremdem Namen Bankkonten zu eröffnen. Opfer seien beispielsweise Job- und Wohnungssuchende, warnt die Postbank.   mehr ...

Bundesnetzagentur "blind" für Abofallen im Mobilfunk

Ein Abofallenbetrug bei Vodafone, Mobilcom-Debitel und Klarmobil sei seit langer Zeit gelaufen, ohne dass die Bundesnetzagentur aktiv wurde, kritisiert die Stiftung Warentest. Kunden sollten zahlen, obwohl der Anbieter auf der Vodafone-Sperrliste unseriöser Drittanbieter steht.   mehr ...

 

Weiteres Spiegel: "Telefonvorwahl-Trick - Behörde legt 52.000 irreführende Nummern still."

Heise: "Neuartiger Ansatz - Phishing-Mails mit QR-Code."

Golem: "Bundesnetzagentur - 1,1 Millionen Bußgeld für unerlaubte Telefonwerbung."

SZ: "Wettbewerb - Regierung macht Ernst gegen Abmahnmissbrauch."

SZ: "Online-Betrug - Wie Kriminelle über Ebay Kunden abzocken."

FAZ: "Verbraucherschutz - Handy-Abzocke mit Abofallen."

Golem: "Bestätigungslösung - Bundesjustizministerin will endlich Telefon-Abzocke beenden."

Heise: "Bundesnetzagentur beendet Abzocke mit weißrussischen Ping-Anrufen."

Tagesschau: "Datenschutzgrundverordnung - Cyberkriminelle nutzen Unsicherheit."

n-tv: "Studie zu steigenden Gebühren - Inkassounternehmen zocken Schuldner ab   mehr

Spiegel: "Betrugsmasche in den USA - Neue Bankkarte, alter Chip."

Golem: "Mobilfunk - Bundesnetzagentur erweitert Preisansage für Auslandsnummern."

Golem: "Abschaltung von über 260 falschen Ortsnetzrufnummern."

PAZ: "Telefonabzocke im Landkreis Peine - Angebliche Microsoft-Mitarbeiter terrorisieren Peinerin."

SZ: "Ping-Anrufe - Netzbetreiber müssen vor teuren Lock-Anrufen warnen."

Spiegel: "Abzocke im Netz - Verbraucherschützer warnen vor Betrug durch falsche Routenplaner."

Golem: "Beschwerden über unerlaubte Telefonwerbung steigen drastisch."

Spiegel: "Jahresbilanz der Netzagentur - Beschwerden über Telefonwerbung auf Rekordniveau."

PlusMinus: "Wie Kunden per Handy abgezockt werden - WAP-Billing."


Facebook

Mark Zuckerberg unter Beschuss - „Facebook hat eine Menge Gründe, sich Sorgen zu machen“

Mit der Digitalwährung Libra und neuen Onlineshops will Chef Mark Zuckerberg die Macht von Facebook weiter ausbauen. Die Politik in Europa und den USA aber wird dabei nicht mehr tatenlos zusehen.   mehr ...

Umgang mit Präsidenten-Statements - Erste Facebook-Mitarbeiter kündigen wegen Streit um Trump-Beitrag

Sie protestieren gegen ihr eigenes Unternehmen, das eine Drohung Präsident Trumps nicht beanstandete. Konzernchef Zuckerberg verteidigt die Entscheidung:

Mehrere Facebook-Mitarbeiter haben aus Protest gegen die Haltung von Unternehmenschef Mark Zuckerberg im Streit um Postings von US-Präsident Donald Trump gekündigt. Der Konflikt um den Umgang mit Inhalten ist ungewöhnlich, weil er in aller Öffentlichkeit ausgetragen wird und die Konzernspitze entsprechend unter Druck setzen könnte.   mehr ...

Facebook - Mitarbeiter "streiken" wegen Zuckerbergs Haltung zum Trump-Post

Facebook-Mitarbeiter werfen ihrem Chef Mark Zuckerberg unter anderem mangelndes Rückgrat im Umgang mit dem gewaltverherrlichenden Trump-Post vor.   mehr ...

 
 

Alphabet / Google

Verletzung der Privatsphäre - US-Sammelklage gegen Google wegen Zugriff auf Nutzerdaten

Google speichert Daten auch im Inkognito-Modus. In den USA muss der Konzern deshalb jetzt mit einer Milliardenklage rechnen:
 
Viele Nutzerinnen und Nutzer gehen davon aus, dass ihre Daten nicht gesammelt werden, wenn sie in ihrem Browser den Inkognito-Modus aktivieren. Doch genau wegen dieses Modus' wird Google jetzt verklagt: Eine Gruppe von US-Verbrauchern wirft dem Konzern in einer potenziellen Sammelklage vor, ohne Erlaubnis Daten über ihr Verhalten im Netz zu sammeln. Bisher handelt es sich zwar nur um drei Kläger, die jeweils mindestens 5.000 Dollar erstreiten wollen. Die Anwaltskanzlei, die sie vertritt, geht allerdings von Millionen Betroffenen aus – was in einer Sammelklage auf eine Milliarden-Forderung hinauslaufen könnte.   mehr ...

Unangemessene Werbung - Google löscht 2019 fast 3 Milliarden Anzeigen

Google veröffentlicht seinen "Trust and Safety in Ads Report". Demnach wurden im vergangenen Jahr 2,7 Milliarden unangemessene Anzeigen entfernt - mehr als 5.000 Ads pro Minute. Aktuell liegt der Fokus auf COVID-bezogenen Anzeigen.   mehr ...

25 Jahre Le Monde diplomatique - Google sucht dich

Vor mehr als 20 Jahren kam Googles Suchmaschine auf den Markt. Heute steht das Unternehmen für eine neue Form des Überwachungskapitalismus.   mehr ...

 


Digitalisierung

Digitale Souveränität - Hamburg will weg von Microsoft-Produkten

SPD und Grüne haben sich in Hamburg auf den Einstieg in den Microsoft-Ausstieg geeinigt. Die Stadt soll digital souverän werden:

Nach der vorsichtig angekündigten Rückkehr zu Open Source Software in München durch SPD und Grüne soll künftig auch mehr freie Software in der Verwaltung der Hansestadt Hamburg genutzt werden. Darauf haben sich ebenfalls SPD und Grüne in ihren Koalitionsverhandlungen in der zweitgrößten Stadt Deutschlands geeinigt. Der Koalitionsvertrag soll heute, am 2. Juni 2020, vorgestellt werden. Die Parteien müssen dem Vertrag noch zustimmen.   mehr ...

Bei dem seit 2015 laufenden Projekt, die Computerarbeitsplätze und Rechenzentren von Bundesministerien und Behörden zu modernisieren, steigen die Beraterkosten massiv an. Wie der Spiegel unter Berufung auf einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen berichtet, hat das Bundesinnenministerium von Horst Seehofer (CSU) bis Ende 2019 rund 250 Millionen Euro für externe Berater ausgegeben. Bis zum Jahr 2025 hat das Ministerium, von dem das Vorhaben bis vor Kurzem geleitet wurde, dafür weitere rund 400 Millionen Euro eingeplant.   mehr ...

Zoombombing - Trolle übernehmen Zoom-Konferenzen

Die New Yorker Generalstaatsanwältin hinterfragt die Sicherheitsmaßnahmen von Zoom.   mehr ...

 

Ottogroup.com: "Von den Werten der Zukunft."

Datenschutz / DSGVO / Cybersicherheit

Werbe-Cookies erfordern Einwilligung der Nutzer

Webseiten dürfen Werbe-Cookies nicht ohne ausdrückliche Zustimmung setzen. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden:

Für das Setzen von Werbe-Cookies im Internet müssen Webseitenbetreiber sich die ausdrückliche Zustimmung von Nutzerinnen und Nutzern einholen. Das entschied der Bundesgerichtshof am Donnerstag in Karlsruhe. Eine Einwilligung mittels eines voreingestellten Ankreuzkästchens stelle "eine unangemessene Benachteiligung des Nutzers dar", heißt es in der Pressemitteilung. Der BGH hatte die Frage bereits dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) vorgelegt, der im vergangenen Oktober entsprechend entschieden hatte.   mehr ...+

Die Ära der Cookies geht zu Ende

Das BGH-Urteil zum Umgang mit Cookies ist ein Weckruf an alle Website-Betreiber, die bislang für Analyse- und Marketing-Cookies keine Zustimmung der Nutzer einholen, sagt Olaf Brandt von etracker. Für ihn steht fest, dass die Cookie-Ära zu Ende geht.   mehr ...

Offener Brief - Max Schrems bezeichnet DSGVO als "dysfunktional"

In einem offenen Brief kritisiert Datenschutzaktivist Max Schrems die EU-Umsetzung der DSGVO – "nur auf dem Papier":

Vor zwei Jahren ist die Datenschutzgrundverordnung in Kraft getreten. Zum Jahrestag hat der Datenschutzaktivist Max Schrems mit seiner Organisation noyb (My Privacy is None of Your Business) einen offenen Brief verfasst. Darin kritisiert er die Umsetzung der DSGVO und beschreibt sie als "dysfunktional". Im Speziellen wendet er sich an die irische Datenschutzbehörde (DCP) und deren Umgang mit seiner vorliegenden Klage gegen Facebook, Instagram und WhatsApp.   mehr ...

 
 
Weiteres Heise: "DSGVO - Irische Datenschutzbehörde knöpft sich Twitter und WhatsApp vor."
Heise: "Anti-Hass-Gesetz - EU-Kommission droht Bundesregierung mit Einspruch."
Heise: "BND-Urteil - Bundesverfassungsgericht stärkt das Fernmeldegeheimnis international."
SZ: "Robert-Koch-Institut - Warum die Telekom Bewegungsdaten von Handynutzern weitergibt."
Golem: "Datenschutz - Firmen dürfen Coronavirus-Daten erheben."
Heise: "US-Netzbetreiber sollen für Handel mit Kundendaten büßen."
SZ: "Gesichtserkennung - Clearview AI lässt sich Kundenliste stehlen."
SZ: "Forscher decken Sicherheitslücke in Wlan-Chips auf."

Twitter

Twitter kennzeichnet irreführende Informationen zu COVID-19

Twitter markiert Tweets, die irreführende Informationen zum neuartigen Coronavirus enthalten. Nutzer bekommen gegebenenfalls Zusatzinfos:

Twitter verstärkt den Kampf gegen die Verbreitung von Falschinformationen über sein soziales Netzwerk. Der Microblogging-Dienst kennzeichnet nun gegebenenfalls Tweets, die Informationen über COVID-19 enthalten und Nutzer verwirren oder irreführen könnten und versieht sie mit Hinweisen oder Warnungen, heißt es von Twitter in einem Blog-Beitrag von Montag. Nutzer sollen außerdem Erklärungen erhalten, die es ihnen erleichtern, Fakten zum Thema zu finden und dadurch fundiert informiert zu sein. In schweren Fällen können Tweets auch entfernt werden.   mehr ...

NetzDG - Transparenzbericht zeigt mehr Beschwerden bei Twitter

Twitter hat seinen Transparenzbericht für das zweite Halbjahr 2019 veröffentlicht. Die meisten Beschwerden gab es wegen "Volksverhetzung.   mehr ...

CES - Twitter will bessere Kontrolle über Kommentare ermöglichen

Twitter hat neue Funktionen angekündigt, mit denen Nutzerinnen und Nutzer mehr Kontrolle über die Kommentare unter ihren Tweets erhalten sollen. Dies teilte die Direktorin des Produktmanagements, Suzanne Xie, auf der Technikkonferenz CES in Las Vegas mit. Demnach kann mit dem neuen Feature "Gesprächsteilnehmer" die Reichweite eingestellt werden, die bestimmt, wer Tweets kommentieren kann. Außerdem will Twitter die Übersichtlichkeit von Unterhaltungsverläufen verbessern.   mehr ...
 
 
 

Internet - Werbung

Sorry, Werbung – falsche Richtung!

Je mehr sich die Werbung technologischer Instrumente bedient, desto mehr muss sie sich Fragen nach ihrer Effektivität stellen. Der Faktencheck: Wie gut entwickelt sich die Werbewirkung?


Internet / Nutzer

Klarnamenpflicht - Jugendliche fliegen aus Foren und Spieleplattformen

Der Entwurf zur Klarnamenpflicht wirft durch die darin enthaltene Forderung nach Identifikation Jugendliche unter 16 aus Netzwerken und Gaming-Plattformen:

Der am heutigen Freitag im Bundesrat nach einer Länderinitiative aus Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern diskutierte Entwurf zu einer Verschärfung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) sperrt Jugendliche unter 16 Jahren praktisch aus allen mitgliederstarken Foren und Spieleplattformen aus.

Die Vorlage (Drucksache 70/20) enthält in Paragraph 3 Klarstellungen zu den vorab in Medien-Interviews verharmlosend nur "Klarnamenpflicht" genannten Begrifflichkeiten. Demnach sollen soziale Netzwerke und - neu - auch Spieleplattformen mit mehr als zwei Millionen inländischen Nutzern die Namen und die Anschrift ihrer Nutzer nicht nur erfassen, sondern sie auch verifizieren.   mehr ...

Neue Regeln für soziale Netzwerke - So will Giffey junge Nutzer besser schützen

Viele Vorgaben im geltenden Gesetz zum Jugendschutz sind veraltet. Die Familienministerin will die Regeln nun dem Smartphone-Zeitalter anpassen - und zielt auf Youtube, Tiktok und andere Plattformen.   mehr ...

Warum der Cookie auch 2020 eine wichtige Rolle spielt

Das EuGH-Urteil zur notwendigen aktiven Zustimmung bei Cookies hat die Werbebranche in Aufruhr versetzt. Warum der Cookie dennoch auch 2020 nicht tot ist und welche Rolle er im Online-Marketing-Ökosystem einnehmen wird, erklärt Claas Voigt von emetriq.   mehr ...
 
 
 
Demokratiezentrum Baden-Württemberg: "Vorfall melden!"

Zensur / Internetsperre

Verstoß gegen die Meinungsfreiheit - Türkisches Verfassungsgericht ordnet Ende der Wikipedia-Sperre an

Seit 2017 ist das Onlinelexikon Wikipedia in der Türkei nicht zugänglich. Nun hat das höchste Gericht des Landes entschieden, die Sperre sei rechtswidrig. Geklagt hatte die Wikimedia Foundation:

Das oberste türkische Gericht hält die seit rund zweieinhalb Jahren geltende Sperre von Wikipedia in der Türkei für nicht mit der Verfassung vereinbar und fordert ihre Aufhebung. Das berichteten mehrere Medien wie die Zeitung "Cumhuriyet" und die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.   mehr ...

Anti-Apple-Gesetz - Russland plant Zwangsinstallation russischer Apps

Nicht nur das Internet, auch Smartphones und Computer sollen in Russland einheimischer werden. Dahinter könnte nicht nur das Interesse stehen, die lokale Softwareindustrie zu schützen. Apple will angeblich nicht mitmachen.   mehr ...

RuNet - Russland schafft sein eigenes "Staatsinternet"

Russland schafft sein eigenes Internet. Menschenrechtler befürchten Zensur und totale Kontrolle, die Regierung argumentiert mit "nationaler Sicherheit.   mehr ...

 
 

Internetwährungen / Blockchain

Neues Kryptogeld Libra - Facebook plant die Weltwährung

Facebooks Kryptogeld Libra soll eine globale Digitalwährung werden. Dabei versichert das Online-Netzwerk, dass Finanzdaten der Nutzer geschützt sein sollen:

Facebook will die Finanzwelt umkrempeln: Das Online-Netzwerk hat eine neue globale Währung erfunden. Das Digitalgeld mit dem Namen Libra basiert ähnlich wie der Bitcoin auf der sogenannten Blockchain-Technologie, soll aber ohne Kursschwankungen auskommen. Facebook werde dabei auch auf Datenschutz achten, versicherte der für das Projekt zuständige Manager David Marcus.

In der Anfangszeit dürfte das Digitalgeld vor allem für Überweisungen zwischen verschiedenen Währungen eingesetzt werden, sagte Marcus der dpa. Damit würde Libra mit Diensten wie Western Union oder Moneygram konkurrieren, die für internationale Überweisungen hohe Gebühren verlangen. Die Vision sei aber, Libra schließlich zu einem vollwertigen Zahlungsmittel für alle Situationen zu machen.   mehr ...

Digitalwährung - Bitcoin verursacht so viel CO2 wie Jordanien

  • Forscher des MIT und der TU München beziffern den Energiebedarf der Kryptowährung Bitcoin auf rund 46 Terawattstunden pro Jahr.
  • Bitcoin verursache damit mindestens 22 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen, schreiben die Wissenschaftler in einer Studie.
  • Einheiten der Digitalwährung werden in einem rechenintensiven Prozess "geschürft" - ähnlich wie Edelmetall in einer Mine.   mehr ...

Tether-Reserve geplündert - Bitcoin-Börse saugt 900 Millionen Dollar ab

Die US-Justiz liefert erstmals Belege, dass es beim Bitcoin-Hype womöglich nicht mit rechten Dingen zugeht: Milliardenschwere Dollar-Reserven, die als Sicherheitspfand für die Krypto-Kurse dienen, sind offenbar veruntreut worden.   mehr ...