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Facebook

Urteil zu Löschungen - Facebook, geben Sie Redefreiheit!

Der Netzwerkkonzern darf nicht nach seinem Belieben Beiträge von Nutzern löschen. Er muss die Meinungsfreiheit achten wie der Staat. Das hat jetzt das Oberlandesgericht München entschieden:

Facebook darf beim Löschen von Kommentaren der Meinungsfreiheit seiner Nutzer keine engeren Grenzen setzen, als staatliche Stellen dies dürften, so das Oberlandesgericht München in einem Beschluss vom 27. August, der dieser Zeitung vorliegt. Die Meinungsfreiheit gelte zwar, wie alle Grundrechte, unmittelbar nur zwischen Bürger und Staat, sie müsse aber auch von einem großen „öffentlichen Marktplatz für Informationen und Meinungsaustausch“ wie Facebook im Wege der sogenannten mittelbaren Drittwirkung beachtet werden.   mehr ...

Videoportale - Facebook startet Youtube-Konkurrenten Watch weltweit

Das als Konkurrenz für Youtube gedacht Videoportal Watch von Facebook ist in den USA seit Mitte 2017 verfügbar. Jetzt startet es auch fast im gesamten Rest der Welt als Teil der Facebook-App.   mehr ...

Nach Cambridge Analytica - Facebook blockiert mehr als 400 Apps

Seit dem Datenskandal um die Analysefirma Cambridge Analytica hat Facebook tausende Apps überprüft, ob sie widerrechtlich Nutzerdaten abgreifen. Mehr als 400 verdächtige Anwendungen wurden dabei bislang entdeckt, womit sich die Anzahl seit Mai verdoppelt hat. Die verdächtigen Apps wurden suspendiert und sollen genauer untersucht werden – ihnen droht eine Sperrung. Suspendierte Apps sind nicht öffentlich gelistet.   mehr ...

 


Internet - Politik

Effektiveres Wettbewerbsrecht soll Marktmissbrauch von Internetriesen verhindern

Minister Altmaier ließ prüfen, welche Mittel die kartellrechtliche Aufsicht hat, um früher gegen unfaire Praktiken der Internetgiganten einzuschreiten:

Die Bundesregierung will die marktbeherrschende Stellung der großen Internetkonzerne einhegen. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat dafür am Dienstag eine Studie vorgestellt, in der die kartellrechtlichen Möglichkeiten gegen die großen Plattformen aufgezeigt werden. Die Digitalisierung stelle die Wettbewerbsbehörden vor neue Herausforderungen, sagte Altmaier, der sich bereits am Wochenende für ein zeitgemäßes Kartellrecht ausgesprochen hatte.   mehr ...

"Aufstehen" - Wagenknechts Sammlungsbewegung setzt auf Umfragetool Pol.is

Mit einer Open-Source-Software aus den USA will Sahra Wagenknechts Projekt "Aufstehen" herausfinden, was die Deutschen denken:

Anlässlich der Vorstellung ihrer neuen linken Sammlungsbewegung "Aufstehen" hat die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht am Dienstag den Fokus auf die Open-Source-Software von Pol.is gesetzt. Damit wollen die Gründer um Wagenknecht und ihren Ehemann Oskar Lafontaine herausfinden, was die Menschen in Deutschland bewegt, "um unseren Einsatz und unsere Politik auf das abzustimmen, was ihr wirklich wollt". So sollten jene gewonnen werden, "die unzufrieden sind". Die Spitzen von Linken, SPD und Grünen sehen "Aufstehen" skeptisch – sie fürchten eine weitere Spaltung des linken Spektrums.   mehr ...

Steuern, Abgaben, Arbeitsschutz - Regierung nimmt IT-Konzerne in die Pflicht

Wer in Zukunft arbeiten will, muss flexibel sein und digital denken. Damit dieses neue Arbeitsleben funktioniert, bedarf es eindeutiger Regeln, die auch für internationale Konzerne gelten. Der Staat setzt dafür auf eine Kooperation mit Wirtschaft und Gewerkschaften.   mehr ...

 


Internet / Nutzer

100 Tage DSGVO - Der Teufel steckt in den Standardeinstellungen

- Milliarden Nutzer überlassen Großkonzernen bereitwillig ihre Daten - ohne zu wissen, welche.

- Die Konzerne sammeln alles, was sie kriegen können. Dafür setzen sie oft ihre Standardeinstellungen manipulativ ein.

- Doch Nutzer können leicht etwas dagegen tun:

Das World Wide Web ist dieses Jahr 25 Jahre alt geworden. Es hat das Leben von Milliarden Menschen grundlegend verändert. Zwei Dinge sind dabei immer gleich geblieben: Niemand liest das Kleingedruckte, und niemand ändert die Standardeinstellungen von digitalen Diensten.   mehr ...

DSGVO - Mehr als 1000 US-Nachrichtenseiten sperren Europa weiter aus

Aus Europa können Internetnutzer auf mehr als 1000 Angebote von US-Medien nicht zugreifen – wegen der DSGVO. Viele US-Angebote wollen das auch nicht ändern.   mehr ...

Urteil zum Missbrauch von Wlan - BGH beerdigt Störerhaftung endgültig

- Der BGH hat am Donnerstag grundsätzlich zur Haftung für offene Wlan-Hotspots geurteilt.

- Das Gericht bestätigte das seit 2017 geltende neue Telemediengesetz, das die sogenannte Störerhaftung abgeschafft hat. Wer offenes Wlan anbietet, soll nicht mehr abgemahnt werden können, wenn jemand über sein Wlan illegal Filme, Spiele oder Musik ins Netz lädt.   mehr ...

 
 

Google / Alphabet

Google wird 20 - Rege genutzt, heftig umstritten

„Googeln“ ist zu einem Synonym für die Internetsuche geworden. Aber der vor 20 Jahren gegründete Konzern ist längst über die Suchmaschine hinausgewachsen – und löst neben Bewunderung auch Datenschutzängste sowie Sorgen um den Wettbewerb aus:

Google hat die Welt verändert. Das sekundenschnelle Auffinden von Informationen im Internet ist in den vergangenen 20 Jahren dank der berühmten Formel des Konzerns zur Selbstverständlichkeit geworden.   mehr ...

Google übermittelt Mastercard-Transaktionsdaten an seine Online-Werbekunden

Hat der Nutzer nach dem Surfen einen Artikel im Laden um die Ecke gekauft? Google will es wissen und hat dazu Transaktionsdaten von Mastercard eingekauft:

Im vergangenen Jahr konnten Werbekunden von Google prüfen, ob sich der Klick auf eine Online-Anzeige mit einem Offline-Kauf per Kreditkarte in einem US-Einzelhandelsgeschäft verknüpfen ließ. Dazu haben Google und Mastercard eine bislang geheim gehaltene Vereinbarung getroffen: Google kauft massenhaft Kreditkarten-Transaktionsdaten von Mastercard und korreliert sie mit den Klicks seiner Benutzer auf Online-Werbung. Darüber berichtet die Nachrichtenseite Bloomberg.   mehr ...

Standortverlauf - Sammelklage gegen Googles Datensammeln angestrebt

Die unbemerkte Sammlung der Standortverläufe von Smartphone-Nutzern durch Google hat ein juristisches Nachspiel. Wie das US-Magazin Ars Technica berichtete, reichte am vergangenen Freitag ein Nutzer aus San Diego eine Klage gegen den Suchmaschinenkonzern bei einem Gericht in San Francisco ein (PDF). Die Nachrichtenagentur AP hatte am 13. August 2018 berichtet, dass Google weiterhin die Standortverläufe seiner Nutzer sammele, obwohl entsprechende Optionen auf Android-Geräten und iPhones deaktiviert worden seien.   mehr ...

 


Zensur / Internetsperre

Neues Gesetz - Ägypten verschärft Social-Media-Kontrolle

Ägyptens Präsident Sisi sorgt dafür, dass die Meinungsfreiheit auf Facebook & Co. immer engere Grenzen hat. Eine staatliche Behörde kann nun Konten blockieren, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen:

Der ägyptische Präsident Abd al Fattah al Sisi hat ein umstrittenes Gesetz zur Regulierung sozialer Netzwerke ratifiziert. Nach dem am Samstag im Amtsblatt veröffentlichten Gesetz werden Social-Media-Konten mit mehr als 5000 Followern von der staatlichen Medienaufsicht überwacht. Die Behörde kann sie blockieren, wenn sie entdeckt, dass dort von ihr als Falschmeldungen bewertete Informationen kursieren.   mehr ...

Iran - Generalstaatsanwalt außer sich - Millionen Iraner pfeifen auf Internetverbot

Soziale Medien bereiten dem iranischen Establishment enorme Kopfschmerzen: Die Dienste dienen Regimekritikern als wichtige Kommunikationsmittel. Ein entsprechendes Verbot bleibt aber wirkungslos - auch, weil sich Widerstand von ganz oben regt.   mehr ...

Russland - Apple soll Telegram blockieren

Nach der offiziellen Sperrung von Telegram in Russland zieht die dortige Regierung die Daumenschrauben bei dem Instant-Messaging-Dienst an: Wie die Kommunikationsbehörde des Landes, Roskomnadzor, in einer Pressemitteilung schreibt, habe man Apple in einem Brief dazu aufgefordert, die Auslieferung von Push-Nachrichten an User des Service in Russland einzustellen. Die Behörde will damit sicherstellen, dass Besitzer von iPhone oder iPad künftig nicht mehr informiert werden, wenn neue Telegram-Botschaften eingehen, was den Dienst deutlich schlechter nutzbar machen würde.   mehr ...

 
 

Digitalisierung / Internet-Dienste

Debatte über Digitalisierung - Demokratisiert die Städte!

- Das Datensammeln der Tech-Konzerne ist Kapitalismus pur, kein "digitaler Feudalismus".

- Sollte man aber dem Staat mehr Macht über die Daten geben, könnte das Verschwörungstheoretikern stärken.

- Besser wäre es, in Städten mit digitaler Demokratie zu experimentieren: Denn sie sind auch das bevorzugte Ziel der Tech-Riesen:

All ihrer vermeintlichen Komplexität zum Trotz liegt unserer digitalisierten Welt eine Logik zweier Dynamiken zugrunde, die im Konflikt stehen: eine des Daten-Extraktivismus, angetrieben von der Abhängigkeit der Tech-Riesen von neuen Datenquellen, und eine des Daten-Distributismus, vertreten von all jenen, die dem schnellen Aufstieg der Internetgiganten kritisch gegenüberstehen.   mehr ...

Digitalisierung - Merkel beruft "Digitalrat"

Zehn Experten aus der Praxis sollen einen Digitalrat bilden, der die Bundesregierung unterstützt und antreibt. So sollen viele neue Ideen entstehen.   mehr ...

Studie - Digitalisierung bringt unterm Strich etwas mehr Jobs

Mit der Digitalisierung der Wirtschaft wird es nach Einschätzung von Wissenschaftlern künftig unter dem Strich etwas mehr Jobs geben. Dabei werde allerdings von Beschäftigten große Flexibilität abverlangt, urteilt das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in einer in Mannheim veröffentlichten Untersuchung. Gefördert hat die Studie zum Thema "Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit" das Bundesforschungsministerium.   mehr ...

 


Datenschutz / DSGVO / Cybersicherheit

Cybersicherheit - Deutschland bekommt eine Agentur für innere Netzsicherheit

Eine Behörde für Cybersicherheit gibt es schon – nun gründet die Regierung ein Unternehmen, das zu dem Thema forschen soll. Wozu eine solche Agentur?
 
Es ist ja nicht so, dass sich in Deutschland bislang gar keine Behörden um die Sicherheit im Netz kümmern würden, den Schutz vor digitalen Angriffen und den Aufbau von Know-how im Cyberbereich. Es gibt seit vergangenem Jahr zum Beispiel die Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich (Zitis), die das Bundesinnenministerium gegründet hat und die neue Werkzeuge für Bundeskriminalamt, Bundespolizei und Verfassungsschutz entwickeln soll. Ebenfalls seit 2017 arbeitet der vom Verteidigungsministerium ins Leben gerufene Cyber Innovation Hub daran, die Bundeswehr auf den technologischen Stand der Dinge zu bringen und Start-ups aus der IT-Sicherheit zu fördern. Und seit 1991 existiert das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), das Unternehmen und Behörden in Deutschland vor Attacken aus dem Netz schützen soll.   mehr ...

Staatstrojaner - Anwälte und Journalisten ziehen vors Bundesverfassungsgericht

Die Gesellschaft für Freiheitsrechte und der Deutsche Anwaltverein haben Verfassungsbeschwerde gegen Messenger-Überwachung und Online-Durchsuchungen eingelegt.   mehr ...

Ghosts in the machine

Sie können zu Facebook-Meinungsmachern werden oder Kreditkartendaten klauen: Bad Bots werden zunehmend zum Problem für Wirtschaft und Gesellschaft. Ein Interview mit dem Experten Edward Roberts.   mehr ...

 
 
Deutsche Gesellschaft für Datenschutz: "DSGVO - Auf der Suche nach einer Datenschutzerklärung?"

Social Media / Fake News

Auch Google löscht Fake-Accounts von iranischer Kampagne

Vor den nächsten Wahlen zeigen sich US-Konzerne besonders engagiert im Kampf gegen Propaganda: Nach Facebook und Twitter hat nun Google Accounts gelöscht:

Nach Facebook und Twitter hat nun auch Google öffentlich gemacht, dass auf den eigenen Plattformen Dutzende Accounts gesperrt wurden, die für eine Propaganda-Kampagne aus dem Iran genutzt wurden. Das erklärte Kent Walker von Google in einem Blogeintrag. Man habe dank der Hilfe von FireEye 39 Kanäle auf Youtube – deren "relevante Videos" aus den USA fast 13.500 Mal angesehen wurden, 6 Accounts auf Blogger und 13 Konten bei Google+ gesperrt. Hinter der Kampagne steckt demnach die iranische Rundfunkgesellschaft IRIB, Behörden und Politiker seien informiert.   mehr ...

Terrorismus in sozialen Netzwerken - Warum ein Anti-Propaganda-Gesetz heikel ist

- Die EU-Kommission will ein Gesetz gegen Terrorpropaganda vorlegen. Damit will sie Internetunternehmen zwingen, entsprechende Inhalte zu löschen.

- Bisher gab es nur eine freiwillige Selbstverpflichtung großer Unternehmen. Diese habe aber nicht die gewünschte Wirkung, sagte Sicherheitskommissar Julian King nun in einem Interview.

- Kritiker fürchten, dass die Firmen aus Sorge vor Strafen auch legale Inhalte löschen und damit die freie Meinungsäußerung einschränken.   mehr ...

Bilanz - Was das NetzDG mit Deutschland macht

"Nazischlampe" ist okay, aber nicht als Zitat: Das neue Gesetz gegen Verleumdung und Beleidigung in sozialen Medien führt zu weniger Sperren als erwartet, aber: Den einen wird zu viel geblockt, den anderen zu wenig.   mehr ...

 
 
Weiteres t3n: "Social Media in der Vertrauenskrise - 40 Prozent der User löschen Accounts."
Spiegel: ""Facebook-Steuer" - Uganda besteuert mobile Nutzung sozialer Medien."
SZ: "Richtlinien für Social Media - ORF will seinen Mitarbeitern politische Äußerungen verbieten."
t3n: "Youtube-Konkurrenz? Instagram launcht Video-Plattform IGTV."
Meedia.de: "Bussi und Baba, Facebook und YouTube - Der ORF schrumpft seine Social-Media-Accounts um 80 Prozent."
Der Freitag: "Soziale Medien - Digitale Dealer auf Entzug."
SZ: "Hass im Netz - "Die Schreibe hat sich verändert - Sie wird subtiler"."
Heise: "US-Wahl - Tausende Facebook-Anzeigen russischer Trolle veröffentlicht."
Golem: "Fake News - EU-Kommission fordert Verhaltenskodex für Online-Plattformen."
Wirtschaftswoche: "Allen Datenschutzbedenken zum Trotz - Social Media wächst um eine Millionen User pro Tag."
FAZ: "Social-Media-Alternativen - Ciao, Facebook!"
Meedia.de: "Meinungsfreiheit im Social Web - Berliner Gericht verbietet Facebook erstmals, einen Nutzerkommentar zu löschen."
FAZ: "Umstrittenes Marketing - Bundesregierung gibt fünf Millionen Euro für Werbung in sozialen Netzwerken aus."
NZZ: "Amerika will bei sozialen Netzwerken die Daumenschrauben anziehen."
Heise: "Netzwerkdurchsetzungsgesetz - Millionenschwere Bußgelder können jetzt verhängt werden."
FAZ: "Soziales Netzwerk Vero - Der plötzliche Hype um eine App, die Instagram besiegen will."
t3n: "Xing vermeldet neue Rekordzahlen."
Correctiv.org: "Faktencheck: Nein – die Regierung erfand keine islamfeindlichen Straftaten."
Internetworld: "Studie - Nur aktive Minderheit postet Hass-Kommentare im Netz."
SZ: "Manipulation im Netz - Wie rechte Internet-Trolle versuchten, die Bundestagswahl zu beeinflussen."
t3n: "Kritik von der EU - Facebook und Twitter erfüllen Verbraucherschutz nicht."
Mobilegeeks: "Cybermobbing entwickelt sich zur digitalen Zeitbombe."
SZ: "Facebook und Google - Laxer Umgang mit Hass und Fake News könnte sich rächen."
FAZ: "Rechte Hetze - Der geheime Hass im Netz."
SZ: "Soziale Netzwerke - "Facebook spricht unser Reptilienhirn an"."
Campact: "Richard Gutjahr - Cybermobbing im Netz."
Übermedien: "Netzwerkdurchsetzungsgesetz - Der übertriebene Hass auf das Anti-Hass-Gesetz."
Golem: "Volksverhetzung: Twitter und Facebook löschen AfD-Beiträge wegen NetzDG."
Golem: "Netzwerkdurchsetzungsgesetz - Das große Löschen kann beginnen."
Heise: "Gesetz gegen Hass im Netz - Bundesamt stellt Online-Formular bereit."
Statista: "Messaging-Dienste - Wie sich die digitale Kommunikation verändert hat."
Elektroniknet: "Rectruiting - Der Spion, der mich "linked"."
Statista: "Mediennutzung von Jugendlichen - Wie Jugendliche am liebsten kommunizieren."
n-tv: "Kaum ein Entrinnen - Forscher ruft zu Boykott sozialer Medien auf."
SZ: "Psychologie - Bitte nicht schriftlich streiten!"

Twitter

Große Aufräumaktion bei Twitter - Warum die Follower-Zahlen einbrechen

Twitter wird gesperrte Nutzerkonten nicht mehr länger für die Zählung von Followern heranziehen. Dadurch sollen die meisten Nutzer nicht mehr als vier Follower einbüßen – bei einigen könnten es aber deutlich mehr sein.

Folgte euch ein Twitter-Nutzer, dessen Konto später gesperrt wurde, blieb er bislang als Teil eurer Follower-Schar erhalten. Damit ist jetzt Schluss: Wie der Social-Media-Anbieter in einer Pressemitteilung erklärt, werden gesperrte Twitter-Konten zukünftig nicht mehr zur Berechnung der Follower-Zahlen herangezogen. Das Unternehmen schätzt, dass die meisten Nutzer nicht mehr als vier Follower verlieren werden. Nutzer mit besonders vielen Followern könnten jedoch größere Einbußen erleben.   mehr ...

Präsident Trump darf Kritiker auf Twitter nicht blockieren

Auf Twitter schließt US-Präsident Donald Trump oft unliebsame Follower aus. Ein US-Gericht hat nun entschieden, dass das gegen das Recht auf Meinungsfreiheit verstößt.   mehr ...

Nach Passwort-Panne bei Twitter - Mit diesen fünf Tipps kreieren Sie ein sicheres Kennwort

Twitter ruft seine über 330 Millionen User auf, ihr Passwort zu ändern. Doch was macht ein gutes Passwort aus? Wir liefern Tipps und Tricks für möglichst sichere Kennwörter – und zeigen, wie man es nicht machen sollten.   mehr ...

 
 


Internet - Werbung

Betrug im Influencer-Marketing - Unilever zieht Konsequenzen

Unilever will zukünftig sehr genau darauf achten, ob ein Influencer seine Follower-Zahlen künstlich aufbauscht. Das könnte Signalwirkung haben, denn der Konsumgüterhersteller hat nach dem Konkurrenten Procter & Gamble das zweitgrößte Marketingbudget der Welt:

2017 gaben Firmen erstmals mehr als eine Milliarde US-Dollar für Influencer-Marketing aus. Schätzungen zufolge könnten die Ausgaben in diesem Markt bis 2019 bereits zwei Milliarden Dollar übersteigen. Influencern fehlt es demnach nicht an finanziellen Anreizen, ihre Followerzahlen künstlich zu erhöhen, um sich so einen größeren Teil des Kuchens zu sichern. Als Reaktion auf diese Entwickelung hat Keith Weed, der Marketing-Chef von Unilever, jetzt angekündigt, dass sein Konzern nicht mit Influencern zusammenarbeiten wird, die sich diese Praxis zu eigen machen. Das geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervor.   mehr ...

Erste Cebit-Konferenz zu Digitalwerbung diskutiert über Influencer

Firmen tun sich schwer, passende Influencer zu finden – und machen eigene Mitarbeiter zu Jobbotschaftern. Social-Media-Nutzer sollen Teil einer Bewegung sein:

Auf der Signals-Konferenz zu Digitalwerbung auf der Cebit zeigte sich, dass Influencer immer noch das beherrschende Thema des Online-Marketing sind. "Wir sind in unserer Marketingstrategie teilweise auf Jugendliche angewiesen, die noch nicht mal einen Schulabschluss haben", sagte Hans Piechatzek, Vizepräsident des Deutschen Marketing Verbands.   mehr ...

Regierung lehnt Kopplungsverbot bei Werbetrackern ab

Die Verhandlungen zur E-Privacy-Verordnung gehen in die Schlussphase. Die Bundesregierung hat deutlich gemacht, dass sie die Einbußen für die Werbewirtschaft möglichst gering halten will.   mehr ...

 
 
Mobilegeeks: "Das Internet ist kaputt."

Musikbranche

Google startet Streaming-Dienst YouTube Music

Neue Konkurrenz für Spotify und Apple Music: Google hat seinen Musik-Streaming-Dienst YouTube Music vorgestellt. Er geht zunächst in den USA online, später auch in Deutschland:

Google hat einen neuen Musik-Streaming-Dienst offiziell vorgestellt: YouTube Music. Er geht am kommenden Dienstag (22. Mai) zunächst in den USA online; Deutschland soll "bald" folgen. Gerüchte um ein solches Musik-Angebot hatte es schon länger gegeben. Für mobile Musikfans wird es eine App geben, für Sofasitzer einen Desktop-Player. Die Suchfunktion soll auch Songs finden, die der Nutzer sehr vage umschreibt – etwa mit "dieser Hipster-Song mit dem Pfeifen" (= Young Folks von Peter Bjorn and John); auch Fragmente von Songtexten lassen sich eintippen.   mehr ...

Musik-Streaming - Spotify möbelt sein kostenloses Angebot auf

Wer nicht zahlt, kann Spotify nur mit Einschränkung nutzen. In zwei Punkten wird das Angebot nun nutzerfreundlicher.

Der Musik-Streaming-Dienst Spotify verändert sein Gratisangebot. Auch Nutzer, die kein Abonnement abgeschlossen haben, sollen Songs künftig frei auswählen und zwischen den Liedtiteln hin- und herspringen können. Das kündigte Spotify-Manager Gustav Söderström im Rahmen einer Präsentation in New York an.   mehr ...

Record Store Day - Das Revival der Schallplatte

Am Samstag findet der Record Store Day statt. Mit exklusiven Limited Editions und Künstler-Gigs nehmen über 3.000 unabhängige Plattenläden weltweit an dem Tag teil – große Ketten und Online-Händler sind ausgeschlossen. Im Mittelpunkt steht die Vinylplatte, deren Popularität seit einigen Jahren wieder stark zunimmt und im letzten Jahr zu Verkaufszahlen von über drei Millionen Stück führte, wie die Grafik von Statista zeigt.   mehr ...
 
Infografik: Das Revival der Schallplatte | Statista

 


Betrug / Abmahnungen / Abzocke

Datenschutzgrundverordnung - Cyberkriminelle nutzen Unsicherheit  

Die neue Datenschutzgrundverordnung sorgt für Unsicherheiten bei Privatnutzern und Unternehmen. Das nutzen auch Cyberkriminelle aus: Sie versenden massenhaft Phishing-Mails:

Die Datenschutzgrundverordnung spülte in den vergangenen Wochen eine wahre Flut immer gleicher E-Mails in die Postfächer: "Bitte bestätigen Sie, dass wir Ihnen auch weiterhin unsere Neuigkeiten zuschicken können", hieß es da. Außer dieser gab es eine zweite Mail-Welle: Cyberkriminelle nutzten das Thema für sogenannte Phishing-Angriffe - das geschickte Abgreifen von Passwörtern.   mehr ...

Bundesnetzagentur beendet Abzocke mit weißrussischen Ping-Anrufen

Die Abzocke mit Kurzanrufen weißrussischer Rufnummern hat ein Ende. Die Bundesnetzagentur hat eine Reihe von Telefonnummern abgeschaltet. Bezahlen müssen Betrogene nicht.   mehr ...

Studie zu steigenden Gebühren - Inkassounternehmen zocken Schuldner ab

Wer eine Rechnung nicht pünktlich begleicht, muss womöglich schon nach dem ersten Anschreiben mit einer hohen Mahnsumme rechnen. Wie eine Studie feststellt, steigen die Forderungen von Inkassounternehmen enorm. Eine gesetzliche Neuregelung steht an.   mehr ...

 

Weiteres Spiegel: "Telefonvorwahl-Trick - Behörde legt 52.000 irreführende Nummern still."

Spiegel: "Betrugsmasche in den USA - Neue Bankkarte, alter Chip."

Golem: "Mobilfunk - Bundesnetzagentur erweitert Preisansage für Auslandsnummern."

Golem: "Abschaltung von über 260 falschen Ortsnetzrufnummern."

PAZ: "Telefonabzocke im Landkreis Peine - Angebliche Microsoft-Mitarbeiter terrorisieren Peinerin."

SZ: "Ping-Anrufe - Netzbetreiber müssen vor teuren Lock-Anrufen warnen."

Spiegel: "Abzocke im Netz - Verbraucherschützer warnen vor Betrug durch falsche Routenplaner."

Golem: "Beschwerden über unerlaubte Telefonwerbung steigen drastisch."

Spiegel: "Jahresbilanz der Netzagentur - Beschwerden über Telefonwerbung auf Rekordniveau."

PlusMinus: "Wie Kunden per Handy abgezockt werden - WAP-Billing."

FAZ: "Überraschendes EuGH-Urteil - Drohen jetzt Abmahnungen für illegales Streaming?"

Heise: "BGH: Eltern haften nicht für Käufe ihrer Kinder über 0900er-Nummern."

Heise: "Mehr Verbraucherbeschwerden bei Bundesnetzagentur 2016."

Heise: "Pornografischer SMS-Spam - Bundesnetzagentur schaltet 0900er-Rufnummern ab ."

Golem: "Online-Hundefutter: 150.000 Euro Strafe wegen unerlaubter Telefonwerbung."

t3n: "Abmahnbeantworter - CCC bietet automatisierte Rechtshilfe für Abmahnopfer."

Der Freitag: "Buch der Woche: Die große Abzocke."

Zeit: "Inkassounternehmen - Das Geschäft mit der Angst."

Verbraucherzentrale Bayern: "Abzocke im Internet - Mahnungen von Rechtsanwälten oder Inkassebüros."

Rechtsanwälte Berlin: "Noch eine Abofalle: die Fortunfive UG aus Düsseldorf mit der Seite grosshandel-b2b.biz."

ZD-Net: "Redtube-Abmahnanwalt verliert Zulassung."

PC-Welt: "Abzocke - Vorsicht: Falsche Porno-Abmahnwelle trifft User."

Spiegel: "Trotz Warn-Button: Millionen Deutsche werden online abgezockt."

Spiegel: "Datenherausgabe: Landgericht Köln kassiert erste Redtube-Entscheidungen."

Heise: "Regierung: Betrachten von Streams verstößt nicht gegen Urheberrecht."

Zeit: "REDTUBE-ABMAHNUNGEN - Die abgemahnten Pornogucker schlagen zurück."

Zeit: "Porno-Abmahnungen - Gericht will Redtube-Abmahnbeschlüsse zurücknehmen."