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Facebook

Facebooks Digitalwährung Libra - Weitere Gründungsmitglieder steigen aus

Um Facebooks Libra-Projekt wird es zunehmend einsam. Nach Paypal kehren auch Ebay, Mastercard, Visa und Stripe der umstrittenen Digitalwährung den Rücken:

Facebooks Allianz für die Digitalwährung Libra bröckelt weiter. Am Freitag stiegen die Finanzdienstleister Mastercard und Visa aus sowie die Handelsplattform Ebay und der Bezahldienstleister Stripe. Vor einer Woche hatte bereits Paypal seine Teilnahme an dem stark in die Kritik geratenen Projekt abgesagt.   mehr ...

Zuckerberg muss sich US-Finanzdienstleistungsausschuss stellen

Die US-Finanzdienstleistungsbehörde wird Facebook-Chef Mark Zuckerberg zum Libra befragen. Abgeordnete fordern einen Entwicklungsstopp.   mehr ...

Libra - Zur Hälfte mit US-Dollar gedeckt, kein Yuan

Das Digitalgeld Libra soll mit normalen Währungen gedeckt werden. Facebook erklärte jetzt, welche in den Korb kommen.   mehr ...

 
 

Internet - Politik

Regierungsbeirat fordert öffentlich-rechtliche Digital-Plattformen

Die Umweltweisen werben für einen "europäischen Weg" in die digitale Zukunft mit "nachhaltigkeitsorientierter" KI und Online-Diensten im Gemeinwohlinteresse:

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU) hat die Politik dazu aufgerufen, den digitalen Wandel und die Nachhaltigkeit stärker zu verzahnen. Deutschland solle während seiner EU-Ratspräsidentschaft 2020 an den von der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) versprochenen "Green Deal" anknüpfen und Digitalpolitik aktiv entsprechend der UN-Nachhaltigkeitsziele gestalten.

Mit ihrem am Freitag veröffentlichten Politikpapier für einen "europäischen Weg in unsere gemeinsame digitale Zukunft" plädiert der Beirat auch für ein alternatives Paradigma zum vorherrschenden Überwachungskapitalismus im Internet. Der Zugang zu digitalen Gemeingütern und Basisdiensten durch öffentlich-rechtliche Infrastrukturen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnik müsse gewährleistet werden.   mehr ...

Europäischer Gerichtshof - Cookies brauchen aktive Einwilligung der Nutzer

Internetnutzer müssen ausdrücklich zustimmen, wenn beim Besuch einer Website Cookies auf ihrem Rechner gespeichert werden sollen. Der EuGH stellt klar: Eine voreingestellte Zustimmung ist unzulässig.   mehr ...

Google muss Informationen nicht zwingend und nicht weltweit löschen

Google muss laut EuGH Links, die zu Webseiten mit heiklen Informationen führen, nicht zwingend löschen. Zudem gilt das Recht auf Vergessen nicht weltweit.    mehr ...

 


Internet / Nutzer

Fast 100 Prozent der Jüngeren sind jeden Tag online

Unter den 14- bis 29-Jährigen beträgt die Tagesreichweite des Internets 98 Prozent, ergab die jüngste ARD/ZDF-Onlinestudie:

Rund 90 Prozent der Bevölkerung nutzen das Internet mindestens gelegentlich, ergab die jüngste ARD/ZDF-Onlinestudie. Das entspricht dem Niveau des Vorjahres, während die Tagesreichweite des Internets anstieg: Demnach gaben 71 Prozent der Befragten an, an einem normalen Tag online gewesen zu sein, 2018 waren es 67 Prozent. Unter den 14- bis 29-Jährigen beträgt diese Tagesreichweite 98 Prozent.

Über 90 Prozent der Menschen im Alter unter 50 Jahre nutzen das Internet zumindest gelegentlich unterwegs, bei über 70-Jährigen ist es knapp jeder Dritte. 41 Prozent nutzen das Internet für das Anschauen von Videos, Hören von Audios oder Lesen von Texten. Bewegtbild liegt dabei mit 25 Prozent etwas vor Text (22 Prozent) und Audio (19 Prozent), ergab die ARD/ZDF-Onlinestudie.   mehr ...

Studie zum Online-Alltag - So nutzen Kinder das Internet

Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 17 Jahren sind pro Tag im Durchschnitt 2,4 Stunden online - und am Wochenende sind es gut drei Stunden. Das geht aus Erhebung des Hamburger Leibniz-Instituts für Medienforschung hervor, die unter anderem vom Uno-Kinderhilfswerk Unicef unterstützt wurde. Für die repräsentative Studie befragte das Institut 1044 Kinder und Jugendliche sowie jeweils einen Elternteil.   mehr ...

Freifunk - Das größte Bürgernetz Deutschlands

Per Freifunk können Privatmenschen ebenso wie große Unternehmen ihre Internetverbindung rechtssicher per WLAN teilen. Die Initiative ist aber weit mehr als nur freies WLAN ohne Haftung.   mehr ...

 
 
Demokratiezentrum Baden-Württemberg: "Vorfall melden!"

Social Media / Fake News

Anschlag von Halle - Wie die Verbreitung des Terrorvideos gestoppt wurde

Nach dem Anschlag von Halle hat Twitch das Video des Attentäters schnell gelöscht. Erst vor wenigen Tagen vereinbarten IT-Konzerne und EU-Kommission ein "Krisenprotokoll" für solche Situationen:

Wie lässt sich verhindern, dass Terroristen das Internet benutzen, um Videos ihrer Anschläge live zu streamen und ihre Botschaften ungehindert verbreiten können? Nach dem Terroranschlag von Halle an der Saale am 9. Oktober 2019 hat der Streamingdienst Twitch umgehend reagiert, um die Verbreitung des vom Attentäter aufgenommenen Videos zu verhindern. Schon nach dem Attentat im neuseeländischen Christchurch war debattiert worden, wie die Anbieter mit solchem Material umgehen sollten. Erst am vergangenen Montag verständigten sich mehrere große Internetkonzerne mit der EU-Kommission auf ein freiwilliges "Krisenprotokoll".   mehr ...

EuGH - Facebook kann zur Suche nach Beleidigungen gezwungen werden

Wer Ziel von Beleidigungen im Netz wird, kann von einem Online-Dienst verlangen, auch wortgleiche Kommentare zu löschen. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden.   mehr ...

Appell gegen digitale Gewalt - Künast wehrt sich

Die grüne Politikerin Renate Künast will eine Bewegung gegen Hate Speech im Netz starten. Dies ist eine Reaktion auf ihre Niederlage vor Gericht. Digitale Gewalt sei ein Angriff auf die Demokratie.   mehr ...

 
 
Weiteres SZ: "Kampf gegen Hate Speech - Spezialdezernat Shitstorm."
Spiegel: "AfD-Livestream auf Facebook - Fast 260 Verfahren und 100 Strafbefehle wegen illegaler Hasskommentare."
SZ: "Hassplattform 8chan - Gründer fordert Aus für das "Megafon für Massenmörder"."
FAZ: "Populäre Videoplattform - Tiktoks Problem mit jungen Nutzern."
Heise: "Hasskommentare im Netz - Sonderermittler bringt Internet-Hetzer vor Gericht."
FAZ: "Bedeutung der Videoplattform - Was auf Youtube zu sehen ist."
Heise: "LKA NRW will Facebook & Co. durchsuchen können."
SZ: "Hatespeech-Debatte - Youtube verschärft Upload-Regeln."
Heise: "Manipulierte Videos - Neue Debatte über Verantwortung von Facebook & Co.."
FAZ: "Nach Christchurch-Attentat - Digitalkonzerne gegen Gewalt im Internet."
SZ: "Christchurch-Video - Die Plattformen kommen mit dem Löschen nicht hinterher."
Heise: "Studie - YouTube verantwortlich für Verbreitung von Flat-Earth-Bewegung."
Manager Magazin: "Karrierenetzwerk erhöht Dividende - Firmenkunden bescheren Xing steiles Wachstum."
FAZ: "Bedrohungen im Netz - Wohin nur mit dem ganzen Hass?"
Wirtschaftswoche: "Social-Media-Nutzung in Deutschland stagniert bei 46 Prozent – Quote weltweit knapp dahinter."
Heise: "Kampf gegen Fake-News - YouTube empfiehlt keine Verschwörungstheorie-Videos mehr."
Der Freitag: "Instagram - Zu viel des Guten."
Golem: "Soziales Netzwerk - Am 2. April 2019 wird Google+ endgültig geschlossen."
t3n: "Kritik am Internet – Jugendliche nutzen Social Media mit zunehmender Skepsis."

Internet - Werbung

Bundesgerichtshof - Ungeklärte Fragen zu Adblock Plus

Fünf Jahre Rechtsstreit und noch kein Ende: Der Bundesgerichtshof hat heute entschieden, dass das Oberlandesgericht München erneut über die Klage von RTL Interactive gegen den Kölner Softwareanbieter Eyeo neu verhandeln muss.

Streitpunkt Adblocker: Eigentlich wollen die Medienhäuser, die in Reihe gegen Eyeo geklagt hatten, das Werbeblocken insgesamt verbieten lassen. Im Laufe des Rechtsstreits stellte sich jedoch ein anderer Ansatz als erfolgversprechender heraus: So werfen die Medienhäuser Eyeo eine wettbewerbsbehindernde Geschäftsstrategie vor.   mehr ...

Influencer-Marketing steckt in der Krise

Für die einen ist der Hype um die Influencer bald wieder Geschichte, für die anderen ist Influencer-Marketing aus dem Portfolio der Marketers nicht mehr wegzudenken. Das Thema pendelt derzeit irgendwo zwischen „einigermaßen erfolgreich“ und „kalter Kaffee“. Es spaltet die Branche. Zeit also für einen Realitätscheck.   mehr ...

Britische Datenschützer - Personalisierte Werbepraxis DSGVO-widrig

Die Praxis der Echtzeitauktionen für personalisierte Werbung ist laut britischer Datenschutzbehörde untragbar. Konsequenzen gibt es jedoch vorerst noch nicht.   mehr ...

 
 
Mobilegeeks: "Das Internet ist kaputt."

Datenschutz / DSGVO / Cybersicherheit

Illegal betriebenes Rechenzentrum - Ermittler finden Hunderte Server im "Cyberbunker"

In einem Großeinsatz haben Hunderte Polizisten, unterstützt von der GSG9, ein geheimes Rechenzentrum ausgehoben. Über die Server in einem ehemaligen Bunker wurden jahrelang Straftaten im Darknet begangen:

Eine wichtige Schaltstelle für millionenschwere kriminelle Geschäfte im Darknet ist offenbar in einem ehemaligen Bunker verborgen gewesen. Hinter einer schweren Eisentür reihten sich über fünf Etagen unter der Erde Server an Server. Hier wurden zahlreiche Webseiten gehostet, über die Kriminelle aus aller Welt im Darknet Drogen verkauften, Falschgeldgeschäfte abwickelten, Kinderpornos verschickten oder Cyberangriffe starteten. So jedenfalls berichtet es das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz nach einem außergewöhnlichen Einsatz.   mehr ...

Bundesverwaltungsgericht zu Datenschutz - Gnadenfrist für Vorratsspeicherung

Die Vorratsdatenspeicherung bleibt bis auf weiteres ein halbtoter Zombie. Zwar stehen die Regeln noch im Gesetzblatt, sie werden aber nicht angewandt. Auch das Bundesverwaltungsgericht machte dem Spuk jetzt kein Ende, sondern legte den Fall dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) vor.   mehr ...

Datensicherheit - Fax schlägt E-Mail

Anwälte, Ärzte, Krankenversicherer weigern sich immer häufiger, E-Mails zu verschicken – aus Gründen des Datenschutzes. Das gute alte Faxgerät erlebt ein Comeback.   mehr ...

 
 

Google / Alphabet

Googles Quantencomputer rechnet mit 53 Qubits

Als Meilenstein bezeichen Google-Forscher den von ihnen entwickelten Quantenprozessor. Ein offzielles Paper wurde aber zunächst wieder zurückgezogen:

Ein Forscherteam von Google unter der Leitung von John Martinis soll zum ersten Mal die Überlegenheit von Quantencomputern, die sogenannte "Quantum Supremacy", demonstriert haben, das geht aus einem Bericht der Financial Times (Paywall) hervor. Die Überlegenheit bezieht sich darauf, dass Quantencomputer Probleme lösen können sollen, die selbst für die leistungsfähigsten herkömmlichen Supercomputer nicht zu bewältigen sind. Die Meldung über den Durchbruch war in einem Artikel erschienen, der auf der NASA-Website veröffentlicht wurde. Die Publikation wurde dann allerdings wieder entfernt. Eine Stellungnahme von Google gegenüber der US-Ausgabe MIT Technology Review steht bisher noch aus.   mehr ...

Google investiert Millionen in erneuerbare Energien

Google will insgesamt 1600 Megawatt erneuerbare Energien beziehen, heißt es in einem Blogbeitrag. 18 neue Verträge gäbe es, insgesamt werde damit Googles Portfolio an Wind- und Solarenergie um 40 Prozent auf 5500 MW erhöht. Das entspreche einer Kapazität von einer Million Solardächern. Alle CO2-neutralen Energieangebote zusammen produzierten mehr Energie als Washington D.C., so der Vergleich von Pichai.   mehr ...

Steuerstreit - Google zahlt eine Milliarde Dollar an Frankreich

Der amerikanische Internetkonzern Google zahlt in einem Steuerstreit eine Milliarde Dollar an Frankreich. Das sieht eine Einigung mit der Regierung in Paris vor, wie Google am Donnerstag mitteilte. Die Einigung soll dem Konzern weitere juristische Schritte wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung ersparen. Ähnliche Abkommen hatte Google zuvor mit Großbritannien und Italien geschlossen.   mehr ...

 


Zensur / Internetsperre

Internetzensur in China -Zum Fest gibt's längere Ladebalken

  • Die Volksrepublik China feiert im Oktober ihren 70. Jahrestag.
  • Anlässlich des Festes verschicken VPN-Anbieter in China in diesen Tagen Nachrichten an ihre Kunden, dass sie ihre Dienste in den Tagen um den Jahrestag einstellen werden:

Im chinesischen Internet auf Ladebalken zu starren, ist nichts Ungewöhnliches. Das Land hat zwar im internationalen Vergleich eine der höchsten Internetgeschwindigkeiten. Durch die Zensur ist das Netz aber häufig furchtbar lahm. Besonders, wenn Nutzer auf ausländische Seiten zugreifen, braucht es Geduld. Seiten wie Google und Facebook lassen sich gar nicht öffnen. Andere brauchen dreißig Sekunden, bis sie ganz geladen sind. Ein Wettbewerbsnachteil für internationale Firmen, die ihre Seiten nicht aus China heraus betreiben. Und uncool, wenn die Kinder eines Managers nicht netflixen können. Das ist offenbar inzwischen ein Problem für deutsche Unternehmen, die deshalb immer häufiger keine Mitarbeiter mehr für ihre Standorte in China finden.   mehr ...

Internetzensur - Türkei sperrt oppositionelle Websites und Internetkonten

In der Türkei hat ein Gericht die Sperrung von mehr als 130 Websites angeordnet. Betroffen sind Twitter- und Instagram-Konten sowie Facebook-Seiten von Oppositionellen aus Politik, Kunst und Medien. Darunter ist zum Beispiel die Abgeordnete der prokurdischen Oppositionspartei HDP Oya Ersoy, die linke Band Grup Yorum, die sich als "revolutionär" bezeichnet, und Internetseiten im Zusammenhang mit den regierungskritischen Gezi-Protesten von 2013.   mehr ...

Putin unterzeichnet Gesetz - Russland bekommt eigenständiges Internet

Russischer Internetverkehr soll künftig über Server im eigenen Land gelenkt werden. Trotz aller Kritik wurde diese Vorgabe nun gesetzlich festgeschrieben.   mehr ...

 
 

Twitter

Mehr Kontrolle - Twitter-Nutzer können Tweets ausblenden

Mit einer neuen Funktion können Nutzer bei Twitter testweise Tweets ausblenden und Beleidigungen entfernen. Die Plattform erhofft sich bessere Diskussionen:

Bislang konnten Twitter-Nutzer ausschließlich ihre "persönliche Erfahrung" anpassen und andere Nutzer oder Schlüsselworte stumm schalten oder blockieren, um Inhalte auszufiltern. Für andere sind die Tweets aber weiterhin zu lesen – ein Umstand, der schon so manche Debatte auf Twitter entgleisen ließ. Die Besonderheit an der neuen Funktion: Die "ausgeblendeten Tweets" sind für alle Anwender zunächst unsichtbar. Ein Icon informiert, wenn ein Tweet ausgeblendete Antworten enthält.   mehr ...

Twitter räumt mögliche unerlaubte Datenweitergabe ein

Einige Daten von Twitter-Nutzern könnten ohne deren Wissen mehr als ein Jahr lang mit Werbekunden des Dienstes geteilt worden sein. Zu den Informationen gehöre etwa der Länder-Code des Nutzers sowie ob und gegebenenfalls wann die Anzeige angesehen wurde, erklärte Twitter in der Nacht zum Mittwoch. Durch den Fehler seien Nutzern möglicherweise seit Mai 2018 auch auf Basis unzulässig gesammelter Daten personalisierte Werbeanzeigen angezeigt worden. Informationen zu Passwörtern oder E-Mail-Konten seien nicht betroffen. Die Probleme seien am 5. August behoben worden.   mehr ...

Twitter.com bekommt großes Redesign

Neues Design für Twitter.com: Die überarbeitete Bedienoberfläche vereinfacht die Navigation und bietet mehr Optionen. Ein Nutzerwunsch bleibt aber unerfüllt.   mehr ...

 
 

Betrug / Abmahnungen / Abzocke

Bundesnetzagentur "blind" für Abofallen im Mobilfunk

Ein Abofallenbetrug bei Vodafone, Mobilcom-Debitel und Klarmobil sei seit langer Zeit gelaufen, ohne dass die Bundesnetzagentur aktiv wurde, kritisiert die Stiftung Warentest. Kunden sollten zahlen, obwohl der Anbieter auf der Vodafone-Sperrliste unseriöser Drittanbieter steht:

41.000 Kunden der Mobilfunkanbieter Mobilcom-Debitel, Vodafone und Klarmobil (Freenet) haben falsche und zu hohe Rechnungen für Videodownloads bekommen. Wie die Stiftung Warentest am 16. September 2019 berichtet, hatte sich die Bundesnetzagentur zuvor mit "beschwichtigender Auskunft von Vodafone zufriedengegeben". Die Behörde sei offenbar auch "blind für das gesamte Ausmaß des Kundenbetrugs durch dubiose Drittanbieter - obwohl sie seit gut zwei Jahren in einem 'Festlegungsverfahren' nach einem besseren Schutz von Mobilfunkkunden vor unseriösen Drittanbietern sucht."   mehr ...

Neuartiger Ansatz - Phishing-Mails mit QR-Code

Sicherheitsforscher sind auf eine neue Methode gestoßen, mit der Betrüger erfolgreich Spam-Filter austricksen. Derzeit sollen im Finanzbereich Phishing-Mails unterwegs sein, die erfolgreich durch Spam-Filter schlüpfen. Die Betrüger sind auf der Jagd nach Log-in-Daten von beispielsweise AOL und Microsoft.   mehr ...

Bundesnetzagentur - 1,1 Millionen Bußgeld für unerlaubte Telefonwerbung

Die Beschwerden über unerlaubte Telefonwerbung erreichten 2018 einen neuen Höchststand, schreibt die Bundesnetzagentur in ihrem Jahresbericht. Gegen Callcenter verhängte sie gleich zweimal die Höchststrafe.   mehr ...

 

Weiteres Spiegel: "Telefonvorwahl-Trick - Behörde legt 52.000 irreführende Nummern still."

SZ: "Wettbewerb - Regierung macht Ernst gegen Abmahnmissbrauch."

SZ: "Online-Betrug - Wie Kriminelle über Ebay Kunden abzocken."

FAZ: "Verbraucherschutz - Handy-Abzocke mit Abofallen."

Golem: "Bestätigungslösung - Bundesjustizministerin will endlich Telefon-Abzocke beenden."

Heise: "Bundesnetzagentur beendet Abzocke mit weißrussischen Ping-Anrufen."

Tagesschau: "Datenschutzgrundverordnung - Cyberkriminelle nutzen Unsicherheit."

n-tv: "Studie zu steigenden Gebühren - Inkassounternehmen zocken Schuldner ab   mehr

Spiegel: "Betrugsmasche in den USA - Neue Bankkarte, alter Chip."

Golem: "Mobilfunk - Bundesnetzagentur erweitert Preisansage für Auslandsnummern."

Golem: "Abschaltung von über 260 falschen Ortsnetzrufnummern."

PAZ: "Telefonabzocke im Landkreis Peine - Angebliche Microsoft-Mitarbeiter terrorisieren Peinerin."

SZ: "Ping-Anrufe - Netzbetreiber müssen vor teuren Lock-Anrufen warnen."

Spiegel: "Abzocke im Netz - Verbraucherschützer warnen vor Betrug durch falsche Routenplaner."

Golem: "Beschwerden über unerlaubte Telefonwerbung steigen drastisch."

Spiegel: "Jahresbilanz der Netzagentur - Beschwerden über Telefonwerbung auf Rekordniveau."

PlusMinus: "Wie Kunden per Handy abgezockt werden - WAP-Billing."

FAZ: "Überraschendes EuGH-Urteil - Drohen jetzt Abmahnungen für illegales Streaming?"

Heise: "BGH: Eltern haften nicht für Käufe ihrer Kinder über 0900er-Nummern."

Heise: "Mehr Verbraucherbeschwerden bei Bundesnetzagentur 2016."

Heise: "Pornografischer SMS-Spam - Bundesnetzagentur schaltet 0900er-Rufnummern ab ."

Golem: "Online-Hundefutter: 150.000 Euro Strafe wegen unerlaubter Telefonwerbung."

t3n: "Abmahnbeantworter - CCC bietet automatisierte Rechtshilfe für Abmahnopfer."


Internetwährungen / Blockchain

Neues Kryptogeld Libra - Facebook plant die Weltwährung

Facebooks Kryptogeld Libra soll eine globale Digitalwährung werden. Dabei versichert das Online-Netzwerk, dass Finanzdaten der Nutzer geschützt sein sollen:

Facebook will die Finanzwelt umkrempeln: Das Online-Netzwerk hat eine neue globale Währung erfunden. Das Digitalgeld mit dem Namen Libra basiert ähnlich wie der Bitcoin auf der sogenannten Blockchain-Technologie, soll aber ohne Kursschwankungen auskommen. Facebook werde dabei auch auf Datenschutz achten, versicherte der für das Projekt zuständige Manager David Marcus.

In der Anfangszeit dürfte das Digitalgeld vor allem für Überweisungen zwischen verschiedenen Währungen eingesetzt werden, sagte Marcus der dpa. Damit würde Libra mit Diensten wie Western Union oder Moneygram konkurrieren, die für internationale Überweisungen hohe Gebühren verlangen. Die Vision sei aber, Libra schließlich zu einem vollwertigen Zahlungsmittel für alle Situationen zu machen.   mehr ...

Digitalwährung - Bitcoin verursacht so viel CO2 wie Jordanien

  • Forscher des MIT und der TU München beziffern den Energiebedarf der Kryptowährung Bitcoin auf rund 46 Terawattstunden pro Jahr.
  • Bitcoin verursache damit mindestens 22 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen, schreiben die Wissenschaftler in einer Studie.
  • Einheiten der Digitalwährung werden in einem rechenintensiven Prozess "geschürft" - ähnlich wie Edelmetall in einer Mine.   mehr ...

Tether-Reserve geplündert - Bitcoin-Börse saugt 900 Millionen Dollar ab

Die US-Justiz liefert erstmals Belege, dass es beim Bitcoin-Hype womöglich nicht mit rechten Dingen zugeht: Milliardenschwere Dollar-Reserven, die als Sicherheitspfand für die Krypto-Kurse dienen, sind offenbar veruntreut worden.   mehr ...


Digitalisierung

Von den Werten der Zukunft

These: Die Digitalisierung wird unsere Welt umwälzen. Fakt: Sie hat es längst getan. 2009 hatte Facebook 337 Millionen aktive Nutzer, heute, zehn Jahre später, sind es über zwei Milliarden. Vor zehn Jahren konnte Künstliche Intelligenz sehr gut Schach oder Jeopardy spielen, heute kreiert sie Werbespots, hilft beim Erstellen von Behandlungsplänen für Krebspatienten und übersetzt Texte in hoher Qualität:

Algorithmen können gesammelte Daten immer präziser analysieren und in Anwendungen übertragen, die wiederum von uns Menschen, von Unternehmen und vom Staat genutzt werden. Es sind machtvolle Instrumente, die uns in die Hände gelegt werden. Sie sind effizient und machen nur wenige Fehler. 

Doch mit Macht geht Verantwortung einher. Diese Technik erlaubt eine nie dagewesene Kontrolle und Überwachung der Gesellschaft, sie gibt tiefe Einblicke in unser Privatleben, sie dient zur Manipulation von Meinungen und Milieus, sie kann zu Spaltung und Ungleichheit beitragen. Es stellt sich die Frage, wie man sie einhegt, ohne Freiheit, Kreativität und Innovation einzuschränken. Man sollte sie als Chance für eine bessere Welt begreifen und nicht als Weg in die Apokalypse.   mehr ...

Brainstorming - Wie die Demokratie die digitale Revolution überleben könnte

Experten empfehlen: Datenmonopolisten zerschlagen, Netzinfrastrukturen kollektivieren, Gesichtserkennung verbieten und die Regierung nicht automatisieren.   mehr ...

Diese Dokus beleuchten die Licht- und Schattenseiten der Digitalwirtschaft

Der rasante Aufstieg von Startups und Unternehmen mit digitalem Schwerpunkt ändert nicht nur unsere Art zu kommunizieren, sondern hat viel weitergehende Auswirkungen auf die Lebenswirklichkeiten weltweit. Diese Dokus zeigen anhand einiger Beispiele, wie diese aussehen können.    mehr ...