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Datenschutz / DSGVO / Cybersicherheit

Verfassungsschutz - Einbruch für den Staatstrojaner

Der Verfassungsschutz soll künftig auch Computer und Smartphones von Verdächtigen durchsuchen dürfen. Um Staatstrojaner zu installieren, sollen Wohnungseinbrüche erlaubt sein:

Verfassungsschutzbehörden sollen künftig Staatstrojaner auch mithilfe von Wohnungseinbrüchen installieren dürfen. Auf diese bislang wenig beachtete Passage im geplanten Gesetz zur Harmonisierung des Verfassungsschutzrechts hat der Jura-Professor Fredrik Roggan in einem Aufsatz für die Zeitschrift Die Öffentliche Verwaltung hingewiesen. Entsprechende Befugnisse hatten die Justizminister von Bund und Ländern im vergangenen Jahr für die Strafverfolgungsbehörden gefordert. Nun will Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) dies auch dem Verfassungsschutz erlauben.   mehr ...

Instagram - Werbefirma griff massenhaft Daten ab

Eine US-Werbefirma konnte massenhaft öffentliche Daten von Instagram abgreifen, um Werbeprofile zu bilden. Offenbar waren die Kontrollen von Instagram zu lax.   mehr ...

UN-Experten - Nordkorea erbeutet Milliarden bei Cyber-Raubzügen

Nordkoreanische Hacker haben UN-Experten zufolge durch Cyber-Angriffe im Internet Geldwerte in Milliardenhöhe gestohlen. Viele der Spezialisten arbeiteten unter der Leitung des Geheimdienstes des autokratischen Staates und "beschaffen Geld für sein Programm für Massenvernichtungswaffen", heißt es in einem Bericht unabhängiger Experten für den Nordkorea-Sanktionsausschuss der Vereinten Nationen. In der Nacht zu Dienstag hatte der US-Sender CNN bereits über das Papier berichtet.   mehr ...

 
 

Google / Alphabet

FIDO - Google führt Logins ohne Passwort ein

Der Umgang mit Passwörtern ist für viele Nutzer zu kompliziert. Google führt stattdessen nun die Möglichkeit ein, sich auf einem Android-Smartphone bei einigen seiner Dienste mit Hilfe biometrischer Entsperrmöglichkeiten einzuloggen. Dabei werden FIDO2, W3C Webauthn und FIDO CTAP genutzt:

Google hat eine neue Möglichkeit vorgestellt, sich für seine Dienste auf einem Android-Smartphone zu identifizieren. Künftig können Nutzer, anstatt ein Passwort einzugeben, einfach ihren Fingerabdrucksensor oder die Entsperrgeste des Sperrbildschirms verwenden, um sich zu legitimieren.   mehr ...

Alle Google-Produkte sollen recyceltes Material enthalten

Mehr Nachhaltigkeit wagen: Bis 2022 sollen alle Google-Produkte recyceltes Material enthalten. Außerdem soll der Warentransport klimaneutral werden.   mehr ...

Zensierte Suchmaschine - Google hat Projekt Dragonfly für China endgültig beendet

Googles Lobbychef Karan Bhatia erklärte vor dem US-Senat, dass der Konzern seinen Plan zur Rückkehr nach China mit einer zensierten Such-App begraben hat.   mehr ...

 


Facebook

Sammelklage gegen Gesichtserkennung - Facebook droht Milliardenstrafe in den USA

Bürger in den USA klagen dagegen, dass Facebook ihre Gesichter ungefragt biometrisch erfasst und speichert. Das soziale Netzwerk wollte eine Sammelklage verhindern - ist damit aber nun gescheitert:

Nach dem Bußgeld für den Datenmissbrauch im Cambridge-Analytica-Skandal kommt wohl die nächste Milliardenstrafe auf Facebook zu: Ein Bezirksgericht in Kalifornien hat am Donnerstag eine Sammelklage gegen das soziale Netzwerk zugelassen. Demnach dürfen mehrere Millionen Nutzer den Konzern auf Schadensersatz verklagen, weil ihre Gesichter von dem US-Konzern ohne Einwilligung biometrisch gescannt und gespeichert worden waren.   mehr ...

Namenserweiterung - Facebook will WhatsApp und Instagram umbenennen

Die beiden Dienste gehören zu den wertvollsten Marken im Netz, nun sollen die Namen von Instagram und WhatsApp um den Zusatz "from Facebook" erweitert werden. Das Echo bei Mitarbeitern: verhalten.   mehr ...

Datenschutz-Skandal - Facebook muss 5 Milliarden Dollar Strafe zahlen

Facebook muss wegen Datenschutzvergehen mehr als fünf Milliarden US-Dollar Strafe zahlen und seine interne Struktur ändern. Das sind Eckpunkte eines Vergleichs, mit dem US-Aufsichtsbehörden ihre nach dem Cambridge-Analytica-Skandal aufgenommenen Ermittlungsverfahren abschließen. Allein an die US-Handelsaufsicht Federal Trade Commission (FTC) muss Facebook fünf Milliarden US-Dollar (4,5 Milliarden Euro) zahlen. Auch die Börsenaufsicht Securities Exchange Commission (SEC) hat ihre Ermittlungen abgeschlossen.   mehr ... 

 
 

Social Media / Fake News

AfD-Livestream auf Facebook - Fast 260 Verfahren und 100 Strafbefehle wegen illegaler Hasskommentare

Im Zuge der Facebook-Liveübertragung eines AfD-Kreisverbands wüteten Ende 2017 einige Internetnutzer. Auf die Welle von illegalen Hasskommentaren folgte allerdings auch eine Welle von Strafbefehlen:

Ein Facebook-Post des bayerischen AfD-Kreisverbands Deggendorf hat 257 Ermittlungsverfahren und drei Anklagen wegen Volksverhetzung nach sich gezogen. In fast 100 Fällen habe die Staatsanwaltschaft Deggendorf gegen Internetnutzer bereits rechtskräftige Strafbefehle mit Geldstrafen erlassen, teilte ein Sprecher der Behörde mit. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" geht es um exakt 97 Fälle. 91 Verfahren dauern ihr zufolge noch an.   mehr ...

Hassplattform 8chan - Gründer fordert Aus für das "Megafon für Massenmörder"

  • Wie schon beim Attentat in Christchurch diente die Plattform "8chan" auch beim Anschlag von El Paso als Lautsprecher für den Mörder und seine Gesinnungsgenossen.
  • Die Plattform Cloudflare, die Internetseiten vor DDOS-Angriffen bewahrt, entzog ihr daraufhin den Schutz.
  • Auch der einstmalige Gründer von 8chan, Fredrick Brennan, fordert jetzt, die Hassplattform dichtzumachen.   mehr ...

Populäre Videoplattform - Tiktoks Problem mit jungen Nutzern

Das Videoportal Tiktok ist ein aufkommender Star unter den sozialen Netzwerken. Es ist vor allem bei Kindern und Jugendlichen beliebt – auch wenn es von dieser Zielgruppe eigentlich weg will. Denn die birgt Probleme.   mehr ...

 

Zensur / Internetsperre

Internetzensur - Türkei sperrt oppositionelle Websites und Internetkonten

Ein Gericht hat die Schließung regierungskritischer Inhalte im Internet angeordnet. Zusätzlich wurde eine neue Regelung zur Zensur von Onlineplattformen eingeführt:
 
In der Türkei hat ein Gericht die Sperrung von mehr als 130 Websites angeordnet. Betroffen sind Twitter- und Instagram-Konten sowie Facebook-Seiten von Oppositionellen aus Politik, Kunst und Medien. Darunter ist zum Beispiel die Abgeordnete der prokurdischen Oppositionspartei HDP Oya Ersoy, die linke Band Grup Yorum, die sich als "revolutionär" bezeichnet, und Internetseiten im Zusammenhang mit den regierungskritischen Gezi-Protesten von 2013.   mehr ...

Internetzensur - China sperrt weitere deutsche Medien aus

Die chinesische Internetzensur wird derzeit auf immer mehr deutsche Medien ausgedehnt. Hintergrund sind offenbar die politischen Spannungen in Hongkong.   mehr ...

Putin unterzeichnet Gesetz - Russland bekommt eigenständiges Internet

Russischer Internetverkehr soll künftig über Server im eigenen Land gelenkt werden. Trotz aller Kritik wurde diese Vorgabe nun gesetzlich festgeschrieben.   mehr ...

 
 

Twitter

Twitter räumt mögliche unerlaubte Datenweitergabe ein

Mehr als ein Jahr lang hat Twitter offenbar Daten an einige Werbekunden weitergegeben, die diese gar nicht bekommen sollten. Die Firma entschuldigt sich nun.

Einige Daten von Twitter-Nutzern könnten ohne deren Wissen mehr als ein Jahr lang mit Werbekunden des Dienstes geteilt worden sein. Zu den Informationen gehöre etwa der Länder-Code des Nutzers sowie ob und gegebenenfalls wann die Anzeige angesehen wurde, erklärte Twitter in der Nacht zum Mittwoch. Durch den Fehler seien Nutzern möglicherweise seit Mai 2018 auch auf Basis unzulässig gesammelter Daten personalisierte Werbeanzeigen angezeigt worden. Informationen zu Passwörtern oder E-Mail-Konten seien nicht betroffen. Die Probleme seien am 5. August behoben worden.   mehr ...

Twitter.com bekommt großes Redesign

Neues Design für Twitter.com: Die überarbeitete Bedienoberfläche vereinfacht die Navigation und bietet mehr Optionen. Ein Nutzerwunsch bleibt aber unerfüllt.   mehr ...

Social Media - Twitter hat neue Regeln für Politiker

Bislang hat Twitter auch die umstrittenen Beiträge von US-Präsident Trump nicht gelöscht. Mit neuen Nutzungsbestimmungen setzt sich das Unternehmen nun selbst unter Zugzwang, problematische Beiträge als Regelverstoß zu markieren - wenn es sich traut.   mehr ...

 
 

Internet / Nutzer

Freifunk - Das größte Bürgernetz Deutschlands

Per Freifunk können Privatmenschen ebenso wie große Unternehmen ihre Internetverbindung rechtssicher per WLAN teilen. Die Initiative ist aber weit mehr als nur freies WLAN ohne Haftung:

Deutschland steht im Vergleich zu den anderen europäischen Ländern schlecht da, wenn es um offene WLANs mit unkompliziertem Internetzugang geht. Die mittlerweile abgeschaffte Störerhaftung erzeugte bleibende Angst vor den juristischen Konsequenzen, wenn Unbekannte am heimischen Internetanschluss Unfug treiben.   mehr ...

Vorfall melden!

Sie können im Demokratiezentrum Baden-Württemberg antidemokratische Vorfälle und Online-Hetze melden: Online-Hetze wird im Demokratiezentrum Baden-Württemberg von der Meldestelle respect! bearbeitet. Diese kümmert sich unabhängig vom zugrundeliegenden Hintergrund um strafrechtlich relevante Hetze im Internet.   mehr ...

Studie - Viele Kinder nutzen Youtube zum Lernen für die Schule

Viele Kinder und Teenager und können sich eine Welt ohne Youtube nicht vorstellen. Sie nutzen das Portal nicht nur zum Spaß, sondern auch gezielt zum Lernen.   mehr ...

 
 

Internet - Politik

Internet-Konzerne - US-Justizministerium nimmt die Tech-Riesen ins Visier

  • In einer Untersuchung will das US-Justizministerium klären, ob und wie Online-Plattformen ihre Marktmacht ausgenutzt haben.
  • Namen wurden noch keine genannt, aber vermutlich handelt es sich dabei auch um Amazon, Apple, Facebook und Google.
  • Möglicherweise stecken auch politische Gründe hinter der Untersuchung:

Das US-Justizministerium will untersuchen, ob große Online-Plattformen den Wettbewerb behindert haben. Namen von Unternehmen wurden bei der Ankündigung nicht genannt. Aber aus den erwähnten Bereichen - Websuche, soziale Medien, Online-Einzelhandel - wird klar, dass es zumindest um Google, Facebook und Amazon gehen dürfte.   mehr ...

Bundestag beschließt löchrigen Schutz vor "Glasfaser-Piraterie"

Provider, die ein "öffentlich gefördertes Glasfasernetz" planen, sollen künftig besser vor dem Überbau "mit weiteren Telekommunikationsinfrastrukturen" geschützt werden. Eine entsprechende Reform des DigiNetz-Gesetzes und weitere Änderungen am Telekommunikationsgesetz (TKG) hat der Bundestag am Donnerstag mit den Stimmen der Regierungsfraktionen von CDU/CSU und SPD sowie der AfD beschlossen. Die FDP-Fraktion war dagegen, Linke und Grüne enthielten sich.   mehr ...

Klarnamenpflicht - Bitkom fordert Identifizierbarkeit von Nutzern

Der IT-Branchenverband Bitkom lehnt eine Klarnamenpflicht im Netz ab. Doch die Forderung nach einer besseren Identifizierung von Internetnutzern läuft auf einen "digitalen Ausweiszwang" nach dem Vorbild Österreichs hinaus.   mehr ...

 


Betrug / Abmahnungen / Abzocke

Neuartiger Ansatz - Phishing-Mails mit QR-Code

Sicherheitsforscher sind auf eine neue Methode gestoßen, mit der Betrüger erfolgreich Spam-Filter austricksen:

Derzeit sollen im Finanzbereich Phishing-Mails unterwegs sein, die erfolgreich durch Spam-Filter schlüpfen. Die Betrüger sind auf der Jagd nach Log-in-Daten von beispielsweise AOL und Microsoft.

Um Sicherheitslösungen, die Mails auf Anhänge und URLs scannen, zu umgehen, betten die Betrüger QR-Codes in die Mails ein. Davon bekommen Mail-Scanner offensichtlich nichts mit und derartige Nachrichten landen direkt im Postfach von Opfern, erläutern Sicherheitsforscher von Cofense in einem Beitrag.   mehr ...

Bundesnetzagentur - 1,1 Millionen Bußgeld für unerlaubte Telefonwerbung

Die Beschwerden über unerlaubte Telefonwerbung erreichten 2018 einen neuen Höchststand, schreibt die Bundesnetzagentur in ihrem Jahresbericht. Gegen Callcenter verhängte sie gleich zweimal die Höchststrafe.   mehr ...

Wettbewerb - Regierung macht Ernst gegen Abmahnmissbrauch

Die Bundesregierung wird am Mittwoch ein Gesetz gegen Abmahnmissbrauch auf den Weg bringen. Es soll die Rechte Abgemahnter stärken und sie davor schützen, von dubiosen Akteuren schon für kleinste Verstöße mit Abmahnungen überzogen zu werden. Das geht aus dem Entwurf des Justizministeriums hervor, der der SZ vorliegt. Am Mittwoch stimmt das Kabinett darüber ab. Danach muss sich der Bundestag damit befassen.   mehr ...

 

Weiteres Spiegel: "Telefonvorwahl-Trick - Behörde legt 52.000 irreführende Nummern still."

SZ: "Online-Betrug - Wie Kriminelle über Ebay Kunden abzocken."

FAZ: "Verbraucherschutz - Handy-Abzocke mit Abofallen."

Golem: "Bestätigungslösung - Bundesjustizministerin will endlich Telefon-Abzocke beenden."

Heise: "Bundesnetzagentur beendet Abzocke mit weißrussischen Ping-Anrufen."

Tagesschau: "Datenschutzgrundverordnung - Cyberkriminelle nutzen Unsicherheit."

n-tv: "Studie zu steigenden Gebühren - Inkassounternehmen zocken Schuldner ab   mehr

Spiegel: "Betrugsmasche in den USA - Neue Bankkarte, alter Chip."

Golem: "Mobilfunk - Bundesnetzagentur erweitert Preisansage für Auslandsnummern."

Golem: "Abschaltung von über 260 falschen Ortsnetzrufnummern."

PAZ: "Telefonabzocke im Landkreis Peine - Angebliche Microsoft-Mitarbeiter terrorisieren Peinerin."

SZ: "Ping-Anrufe - Netzbetreiber müssen vor teuren Lock-Anrufen warnen."

Spiegel: "Abzocke im Netz - Verbraucherschützer warnen vor Betrug durch falsche Routenplaner."

Golem: "Beschwerden über unerlaubte Telefonwerbung steigen drastisch."

Spiegel: "Jahresbilanz der Netzagentur - Beschwerden über Telefonwerbung auf Rekordniveau."

PlusMinus: "Wie Kunden per Handy abgezockt werden - WAP-Billing."

FAZ: "Überraschendes EuGH-Urteil - Drohen jetzt Abmahnungen für illegales Streaming?"

Heise: "BGH: Eltern haften nicht für Käufe ihrer Kinder über 0900er-Nummern."

Heise: "Mehr Verbraucherbeschwerden bei Bundesnetzagentur 2016."

Heise: "Pornografischer SMS-Spam - Bundesnetzagentur schaltet 0900er-Rufnummern ab ."

Golem: "Online-Hundefutter: 150.000 Euro Strafe wegen unerlaubter Telefonwerbung."

t3n: "Abmahnbeantworter - CCC bietet automatisierte Rechtshilfe für Abmahnopfer."

Der Freitag: "Buch der Woche: Die große Abzocke."

Zeit: "Inkassounternehmen - Das Geschäft mit der Angst."

Verbraucherzentrale Bayern: "Abzocke im Internet - Mahnungen von Rechtsanwälten oder Inkassebüros."

Rechtsanwälte Berlin: "Noch eine Abofalle: die Fortunfive UG aus Düsseldorf mit der Seite grosshandel-b2b.biz."

ZD-Net: "Redtube-Abmahnanwalt verliert Zulassung."

PC-Welt: "Abzocke - Vorsicht: Falsche Porno-Abmahnwelle trifft User."

Spiegel: "Trotz Warn-Button: Millionen Deutsche werden online abgezockt."

Spiegel: "Datenherausgabe: Landgericht Köln kassiert erste Redtube-Entscheidungen."

Heise: "Regierung: Betrachten von Streams verstößt nicht gegen Urheberrecht."

Zeit: "REDTUBE-ABMAHNUNGEN - Die abgemahnten Pornogucker schlagen zurück."

Zeit: "Porno-Abmahnungen - Gericht will Redtube-Abmahnbeschlüsse zurücknehmen."


Internet - Werbung

Influencer-Marketing steckt in der Krise

Ist der Influencer-Marketing-Boom schon bald vorbei? Oder geht es jetzt erst richtig los? Die Experten sind sich uneins. Dabei liegt die Antwort auf der Hand:

Für die einen ist der Hype um die Influencer bald wieder Geschichte, für die anderen ist Influencer-Marketing aus dem Portfolio der Marketers nicht mehr wegzudenken. Das Thema pendelt derzeit irgendwo zwischen „einigermaßen erfolgreich“ und „kalter Kaffee“. Es spaltet die Branche. Zeit also für einen Realitätscheck.   mehr ...

Britische Datenschützer - Personalisierte Werbepraxis DSGVO-widrig

Die Praxis der Echtzeitauktionen für personalisierte Werbung ist laut britischer Datenschutzbehörde untragbar. Konsequenzen gibt es jedoch vorerst noch nicht.   mehr ...

Der Preis des Trackings – Was bringt personalisierte Werbung den Websites ein?

Personalisierte Werbung ist das dominierende Geschäftsmodell im Internet. Eine Untersuchung zeigt: Für Website-Betreiber lohnt es sich weniger als gedacht.   mehr ...

 
 
Mobilegeeks: "Das Internet ist kaputt."

Internetwährungen / Blockchain

Neues Kryptogeld Libra - Facebook plant die Weltwährung

Facebooks Kryptogeld Libra soll eine globale Digitalwährung werden. Dabei versichert das Online-Netzwerk, dass Finanzdaten der Nutzer geschützt sein sollen:

Facebook will die Finanzwelt umkrempeln: Das Online-Netzwerk hat eine neue globale Währung erfunden. Das Digitalgeld mit dem Namen Libra basiert ähnlich wie der Bitcoin auf der sogenannten Blockchain-Technologie, soll aber ohne Kursschwankungen auskommen. Facebook werde dabei auch auf Datenschutz achten, versicherte der für das Projekt zuständige Manager David Marcus.

In der Anfangszeit dürfte das Digitalgeld vor allem für Überweisungen zwischen verschiedenen Währungen eingesetzt werden, sagte Marcus der dpa. Damit würde Libra mit Diensten wie Western Union oder Moneygram konkurrieren, die für internationale Überweisungen hohe Gebühren verlangen. Die Vision sei aber, Libra schließlich zu einem vollwertigen Zahlungsmittel für alle Situationen zu machen.   mehr ...

Digitalwährung - Bitcoin verursacht so viel CO2 wie Jordanien

  • Forscher des MIT und der TU München beziffern den Energiebedarf der Kryptowährung Bitcoin auf rund 46 Terawattstunden pro Jahr.
  • Bitcoin verursache damit mindestens 22 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen, schreiben die Wissenschaftler in einer Studie.
  • Einheiten der Digitalwährung werden in einem rechenintensiven Prozess "geschürft" - ähnlich wie Edelmetall in einer Mine.   mehr ...

Tether-Reserve geplündert - Bitcoin-Börse saugt 900 Millionen Dollar ab

Die US-Justiz liefert erstmals Belege, dass es beim Bitcoin-Hype womöglich nicht mit rechten Dingen zugeht: Milliardenschwere Dollar-Reserven, die als Sicherheitspfand für die Krypto-Kurse dienen, sind offenbar veruntreut worden.   mehr ...


Digitalisierung

Von den Werten der Zukunft

These: Die Digitalisierung wird unsere Welt umwälzen. Fakt: Sie hat es längst getan. 2009 hatte Facebook 337 Millionen aktive Nutzer, heute, zehn Jahre später, sind es über zwei Milliarden. Vor zehn Jahren konnte Künstliche Intelligenz sehr gut Schach oder Jeopardy spielen, heute kreiert sie Werbespots, hilft beim Erstellen von Behandlungsplänen für Krebspatienten und übersetzt Texte in hoher Qualität:

Algorithmen können gesammelte Daten immer präziser analysieren und in Anwendungen übertragen, die wiederum von uns Menschen, von Unternehmen und vom Staat genutzt werden. Es sind machtvolle Instrumente, die uns in die Hände gelegt werden. Sie sind effizient und machen nur wenige Fehler. 

Doch mit Macht geht Verantwortung einher. Diese Technik erlaubt eine nie dagewesene Kontrolle und Überwachung der Gesellschaft, sie gibt tiefe Einblicke in unser Privatleben, sie dient zur Manipulation von Meinungen und Milieus, sie kann zu Spaltung und Ungleichheit beitragen. Es stellt sich die Frage, wie man sie einhegt, ohne Freiheit, Kreativität und Innovation einzuschränken. Man sollte sie als Chance für eine bessere Welt begreifen und nicht als Weg in die Apokalypse.   mehr ...

Brainstorming - Wie die Demokratie die digitale Revolution überleben könnte

Experten empfehlen: Datenmonopolisten zerschlagen, Netzinfrastrukturen kollektivieren, Gesichtserkennung verbieten und die Regierung nicht automatisieren.   mehr ...

Diese Dokus beleuchten die Licht- und Schattenseiten der Digitalwirtschaft

Der rasante Aufstieg von Startups und Unternehmen mit digitalem Schwerpunkt ändert nicht nur unsere Art zu kommunizieren, sondern hat viel weitergehende Auswirkungen auf die Lebenswirklichkeiten weltweit. Diese Dokus zeigen anhand einiger Beispiele, wie diese aussehen können.    mehr ...