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Digitalisierung / Internet-Dienste

Uber Black ist in Deutschland unzulässig

Der Bundesgerichtshof hat geurteilt, dass der Limousinenservice Uber Black gegen deutsche Gesetze verstößt. Andere Uber-Angebote sind davon nicht betroffen:
 
Der US-Fahrdienstleister Uber darf seinen früheren Limousinenservice Uber Black in Deutschland nicht wieder aufnehmen. Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied, dass Uber mit dem Dienst gegen das Personenbeförderungsgesetz verstoßen habe: Mit Mietwagen dürfen nur Fahraufträge ausgeführt werden, die zunächst am Betriebssitz des Unternehmens eingegangen sind. Außerdem muss ein Mietwagen nach Fahrtende wieder zum Unternehmen zurückkehren, wenn keine neue Fahrt anschließt.   mehr ...

Illegale Ferienwohnungen - AirBnB muss Daten zu langen Touristenmieten herausgeben

AirBnB ist bei Touristen beliebt, von Städten aber unerwünscht. Die Stadt München hat nun einen Sieg gegen die Plattform erstritten. Das Urteil könnte wegweisend sein.

AirBnB muss der Stadt München die Daten von Wohnungsbesitzern herausgeben, die ihre Wohnungen ordnungswidrig länger als acht Wochen an Touristen untervermieten. Das hat das Verwaltungsgericht München entschieden, wie es am Donnerstag in einer Pressemitteilung bekanntgab. Das Urteil könnte für andere Städte wegweisend sein, die ebenfalls gegen illegale Ferienwohnungen vorgehen wollen, um den verbreitet steigenden Mieten zu begegnen.   mehr ...

Weltwirtschaftsforum - Digitaler Welt droht Vertrauenskrise

Enorme Schäden durch Cyber-Attacken und ein schwaches Wachstum der weltweiten Internetzugänge könnten die digitale Welt in eine Krise stürzen, mahnt das WEF.   mehr ...

 


Internet / Nutzer

Laut Kartellamt ist auf Online-Vergleichsportale nicht immer Verlass

Welcher Stromvertrag ist der beste für mich? Und welcher Handydeal hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis? Für die Antwort auf solche Fragen nutzen viele Verbraucher Vergleichsportale. Ob wirklich immer das Beste rauskommt, stellt eine Behörde nun aber in Frage:

Wer Kaufentscheidungen auf Basis von Online-Vergleichsportalen fällt, kommt dabei manchmal schlecht weg. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Bundeskartellamts, das 36 solcher Portale unter die Lupe genommen hatte und dabei auf einige Mängel stieß. „Der Verbraucher kann sich nicht immer darauf verlassen, tatsächlich das für ihn beste Angebot auf einem Vergleichsportal zu finden“, kritisierte Kartellamtspräsident Andreas Mundt am Mittwoch bei der Vorstellung der Ergebnisse. Verbraucher würden oft nicht darüber aufgeklärt, wie die Reihenfolge der Suchergebnisse und die Empfehlungen der Vergleichsportale im Einzelnen zustande kommen. „Es fehlt an Transparenz“, rügte Mundt.   mehr ...

Über den Tod hinaus im Netz - Nur Wenige regeln digitalen Nachlass

Die Nutzung von Online-Diensten ist für Viele selbstverständlich. Doch die Frage, was nach ihrem Tod mit ihren Daten passiert, stellen sich nur Wenige.   mehr ...

Kritik am Internet – Jugendliche nutzen Social Media mit zunehmender Skepsis

Fast alle Jugendlichen und junge Erwachsene besitzen ein Smartphone – täglich online zu sein macht sie gleichzeitig glücklich und unsicher, wie eine repräsentative Studie vom Deutschen Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DISVI) im Auftrag des Bundesfamilienministeriums zeigt. Das DISVI hat Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 24 Jahren befragt.   mehr ...

 
 

Internet - Politik

Smart Home - EU führt Sicherheitszertifikat für vernetzte Geräte ein

Die EU-Institutionen wollen mit Blick auf die IT-Sicherheit vernetzter Geräte einheitliche Standards schaffen. Ein Zertifikat soll Verbraucher informieren, wie sicher Produkte im "Internet der Dinge" sind:

Vernetzte Haushaltsgeräte und Dienste sollen durch einheitliche europäische Standards sicherer werden. Unterhändler der EU-Kommission, der EU-Staaten und des Europaparlaments einigten sich in der Nacht zum Dienstag auf einen Rahmen für ein entsprechendes Zertifikat, das für Produkte und Dienstleistungen in der gesamten EU gelten soll.   mehr ...

Internet-Verband eco - EU braucht neue und visionäre digitale Agenda

Sowohl in der EU-Kommission als auch in Parlament und Rat fehle es an einer gemeinsamen Idee oder einem gemeinsamen Ziel, meint der Internet-Verband:

Der Internet-Verband eco hat zur kommenden Wahl eines neuen EU-Parlaments im Mai eine europaweite Digitalpolitik aus einem Guss angemahnt. Wenn Europa seine "hochgesteckten Ziele" verwirklichen wolle, werde es umso wichtiger sein, "entschieden und stringent eine moderne Netzpolitik umzusetzen", sagte eco-Vorstandsvorsitzender Oliver Süme. Aktuell fehle es aber sowohl in der EU-Kommission als auch in Parlament und Rat an einer gemeinsamen Idee oder einem gemeinsamen Ziel. Europa brauche aber zum Beispiel einen einheitlichen Rechtsrahmen für digitale Märkte.

Die Digitalstrategie Europas betreffe nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die europäische Wirtschaft. Bislang werde die Diskussion jedoch "bedauerlicherweise mit einer technik- und internetskeptischen Grundhaltung geführt", kritisiert Süme.   mehr ...

Tim Berners-Lee veröffentlicht „Magna Carta“ für das Web

WWW-Erfinder Tim Berners-Lee ruft Firmen, Regierungen und Einzelpersonen dazu auf, seinen Vertrag für ein besseres Web zu unterstützen. Zu den ersten Unterstützern gehören Google, Facebook und die französische Regierung.   mehr ...

 


Internet - Werbung

Kinderarbeit

Eltern filmen ihre Kinder und posten die Clips auf Youtube und Instagram. Der Alltag wird zur Schau gestellt, die Kleinen werben für Nagellack, Spielzeug, Mixer. Wie Familien ihre Töchter und Söhne vermarkten:

„Mileys Welt“ gehört zu den Marktführern der Familienvlogs, der Familienvideoblogs. Es gibt etwa 1600 Videos von ihr. Die Branche der kindlichen Youtuber, der sogenannten Mini-Influencer, ist im Laufe dieses Jahres geradezu explodiert. 30 000 Kinder-Influencer sind inzwischen in Deutschland auf Youtube, Facebook und Instagram, ein großer Teil von ihnen ist minderjährig. Abgeleitet vom englischen Verb „to influence“ (beeinflussen) werden so Kinder und Jugendliche bezeichnet, die in Videos oder auf Fotos Produkte anpreisen. Die Werbebranche ist begeistert. Nirgends kommt sie so günstig so direkt an die Zielgruppe ran. Die Einnahmen aller Youtuber in Deutschland liegen bei 560 Millionen Euro. Es wird geschätzt, dass die Summe bis 2020 auf eine Milliarde Euro anwächst.   mehr ...

Weniger ist mehr - Nanos werden 2019 Trend im Influencer-Marketing

Bislang standen zumeist Influencer-Stars im Rampenlicht, die mit ihren millionenfachen Followern Aufmerksamkeit erzeugen und Werberelevanz besitzen.   mehr ...

Warum E-Commerce-Werbung erst ganz am Anfang steht

E-Commerce-Werbung wird in den nächsten Jahren das Werbegeschäft nachhaltig prägen, sagt Werbevermarkter Zenith. Grund ist die fortschreitende Personalisierung, mit der die Nutzer optimal getrackt werden können.   mehr ...

 
 
Mobilegeeks: "Das Internet ist kaputt."

Social Media / Fake News

Wikipedia-Autoren: Verifiziert - und manipuliert

Eine Analyse von API-Daten der Online-Enzyklopädie gibt erstmalig tieferen Einblick in das Treiben der aktivsten unter den verifizierten Firmenkonten der deutschen Wikipedia. Dabei stellt sich heraus, dass sie auch genutzt wurden, um Artikel durch die Vordertür zu manipulieren:

Golem.de hat Edits der verifizierten Accounts ausgewertet

Das Ergebnis: Manche verifizierten Accounts sind besonders aktiv (siehe Ranking am Textende). Der Umfang ihrer Bearbeitungen in der Online-Enzyklopädie liegt weit über dem Durchschnitt der anderen Tausenden von verifizierten Konten. Erst die Auswertung erlaubt es herauszulesen, welche PR-Agenturen am umfangreichsten editieren und wo sie dies wie tun. Die Daten zeigen etwa, wie ein in der Wikipedia-Community bekannter langjähriger Autor mit seiner verifizierten Agentur im neuen Paid-Editing-Geschäft mitmischt und dabei wiederholt heftige Kritik von Usern einsteckte.   mehr ...

Xing profitiert weiter vom Facharbeitermangel

Das Karrierenetzwerk Xing profitiert weiter vom Facharbeitermangel und der deswegen regen Unternehmensnachfrage. In den ersten neun Monaten des Jahres sei der Umsatz um 26 Prozent auf 170 Millionen Euro gestiegen, teilte die im SDax notierte Burda-Tochter am Mittwoch in Hamburg mit.   mehr ...

Russischer Medienkanäle - Moskaus (Des)Informationmedien

In Berlin schlägt das Herz der russischen Auslandsnachrichten - wobei es Nachrichten vielleicht nicht ganz trifft, sondern vielmehr Propaganda. Am bekanntesten dürfte noch "Ruptly" sein. Der zu Russia Today gehörende Sender war sich in der Vergangenheit nicht zu schade, die rechten Aufmärsche von Pegida in Dresden und Höcke in Erfurt mit der Kamera zu begleiten und ins Internet zu streamen - live und unkommentiert. Und die Plattform, die den Rechten hier geboten wird, ist mit über 490.000 YouTube-Abonnenten nicht klein. Relativ neu und im selben Gebäude untergebracht ist "Redfish". Das Angebot richtet sich offenbar an ein eher linkes Publikum. Der größte Social Media-Kanal ist hier Facebook mit etwas mehr als 250.000 Abonnenten. Und schließlich gibt es noch "In the Now" mit 3,7 Millionen Facebook-Abonnenten und zehntausenden Followern auf auf Twitter, Instagram und Youtube.   mehr ... 
 
Infografik: Moskaus (Des)Informationmedien | Statista
 
 
 
Weiteres Internetworld: "Das war die Social Media Conference in Hamburg."
Internetworld: "Kampf gegen Falschnachrichten - Tech-Riesen unterzeichnen Verhaltenskodex gegen Fake News."
Heise: "Auch Google löscht Fake-Accounts von iranischer Kampagne."
SZ: "Terrorismus in sozialen Netzwerken - Warum ein Anti-Propaganda-Gesetz heikel ist."
SZ: "Bilanz - Was das NetzDG mit Deutschland macht."
t3n: "Social Media in der Vertrauenskrise - 40 Prozent der User löschen Accounts."
Spiegel: ""Facebook-Steuer" - Uganda besteuert mobile Nutzung sozialer Medien."
SZ: "Richtlinien für Social Media - ORF will seinen Mitarbeitern politische Äußerungen verbieten."
t3n: "Youtube-Konkurrenz? Instagram launcht Video-Plattform IGTV."
Meedia.de: "Bussi und Baba, Facebook und YouTube - Der ORF schrumpft seine Social-Media-Accounts um 80 Prozent."
Der Freitag: "Soziale Medien - Digitale Dealer auf Entzug."
SZ: "Hass im Netz - "Die Schreibe hat sich verändert - Sie wird subtiler"."
Heise: "US-Wahl - Tausende Facebook-Anzeigen russischer Trolle veröffentlicht."
Golem: "Fake News - EU-Kommission fordert Verhaltenskodex für Online-Plattformen."
Wirtschaftswoche: "Allen Datenschutzbedenken zum Trotz - Social Media wächst um eine Millionen User pro Tag."
FAZ: "Social-Media-Alternativen - Ciao, Facebook!"
Meedia.de: "Meinungsfreiheit im Social Web - Berliner Gericht verbietet Facebook erstmals, einen Nutzerkommentar zu löschen."
FAZ: "Umstrittenes Marketing - Bundesregierung gibt fünf Millionen Euro für Werbung in sozialen Netzwerken aus."
NZZ: "Amerika will bei sozialen Netzwerken die Daumenschrauben anziehen."
Heise: "Netzwerkdurchsetzungsgesetz - Millionenschwere Bußgelder können jetzt verhängt werden."
FAZ: "Soziales Netzwerk Vero - Der plötzliche Hype um eine App, die Instagram besiegen will."
t3n: "Xing vermeldet neue Rekordzahlen."
Correctiv.org: "Faktencheck: Nein – die Regierung erfand keine islamfeindlichen Straftaten."
Internetworld: "Studie - Nur aktive Minderheit postet Hass-Kommentare im Netz."
SZ: "Manipulation im Netz - Wie rechte Internet-Trolle versuchten, die Bundestagswahl zu beeinflussen."
t3n: "Kritik von der EU - Facebook und Twitter erfüllen Verbraucherschutz nicht."
Mobilegeeks: "Cybermobbing entwickelt sich zur digitalen Zeitbombe."
SZ: "Facebook und Google - Laxer Umgang mit Hass und Fake News könnte sich rächen."
FAZ: "Rechte Hetze - Der geheime Hass im Netz."
SZ: "Soziale Netzwerke - "Facebook spricht unser Reptilienhirn an"."
Campact: "Richard Gutjahr - Cybermobbing im Netz."
Übermedien: "Netzwerkdurchsetzungsgesetz - Der übertriebene Hass auf das Anti-Hass-Gesetz."
Golem: "Volksverhetzung: Twitter und Facebook löschen AfD-Beiträge wegen NetzDG."
Golem: "Netzwerkdurchsetzungsgesetz - Das große Löschen kann beginnen."
Heise: "Gesetz gegen Hass im Netz - Bundesamt stellt Online-Formular bereit."
Statista: "Messaging-Dienste - Wie sich die digitale Kommunikation verändert hat."
Elektroniknet: "Rectruiting - Der Spion, der mich "linked"."
Statista: "Mediennutzung von Jugendlichen - Wie Jugendliche am liebsten kommunizieren."
n-tv: "Kaum ein Entrinnen - Forscher ruft zu Boykott sozialer Medien auf."
SZ: "Psychologie - Bitte nicht schriftlich streiten!"

Datenschutz / DSGVO / Cybersicherheit

E-Evidence - EU will Herausgabe verschlüsselter Nutzerdaten ermöglichen – Berlin wehrt sich vergeblich

Gegen den Willen Berlins wollen EU-Staaten den Zugriff auf Nutzerdaten drastisch ausweiten. Vor allem aus der IT-Branche hagelt es massive Kritik:
 
Selbst ein Brief an „Ihre Exzellenz“, die EU-Kommissarin Věra Jourová, unterzeichnet von Bundesjustizministerin Katarina Barley und ihren Amtskollegen aus sieben weiteren europäischen Staaten, nützte nichts: An diesem Freitag dürfte die EU eine umstrittene Verordnung zur Herausgabe verschlüsselter Nutzerdaten auf den Weg bringen – und sich damit über den Widerstand Deutschlands hinwegsetzen.   mehr ...

Datenschutzverletzung - Daten von 100 Millionen Nutzern bei Quora abgegriffen

Der Online-Fragedienst Quora hat zugegeben, dass Unbekannte Zugriff auf die persönlichen Daten von rund 100 Millionen Nutzern erlangt haben. Einem Blogeintrag des Gründers Adam D'Angelo zufolge seien neben gehashten Passwörtern und E-Mail-Adressen auch von LinkedIn importierte Informationen, von Nutzern verfasste Inhalte, Kommentare und Abstimmungen (sogenannte Upvotes und Downvotes) sowie private Direktnachrichten betroffen, die zwischen Nutzern über die Quora-Plattform ausgetauscht werden können.   mehr ...

Pässe für Kriminelle - Biometrischer Datenhandel im Dark Web

Der Fingerabdruck, die Iris oder die eigene Stimme - auch der Staat nutzt diese sogenannten biometrischen Daten, um Pässe und Personalausweise noch besser zu schützen. Doch Cyberkriminelle haben die Datenbanken längst im Visier:

Der Fingerabdruck, die Iris oder die eigene Stimme, diese individuellen, unverwechselbaren, einzigartigen Merkmale eines jeden Menschen sind der Fokus, wenn es um die Identifizierung geht. Geschäfte im Netz und Grenzen sollen so sicherer werden. Mit diesem Versprechen verdient die IT-Industrie Millionen. Aber auch der Staat vertraut darauf, dass durch diese sogenannten biometrische Daten Pässe und Personalausweise noch besser geschützt sind. Doch Cyberkriminelle haben die Datenbanken, die biometrische Daten speichern, schon längst im Visier. Sie dringen bei staatlichen Stellen oder in IT-Systeme der privaten Wirtschaft ein und verschaffen sich so Zugriff auf die hochsensiblen Daten. Es gibt bereits erste Fälle, bei denen Kriminelle und Terroristen biometrische Daten missbrauchen. Und es werden inzwischen Reisedokumente mit biometrischen Daten im Dark Web angeboten.   mehr ...

 
 
SZ: "Ghosts in the machine: Bad Bots werden zunehmend zum Problem für Wirtschaft und Gesellschaft."
Deutsche Gesellschaft für Datenschutz: "DSGVO - Auf der Suche nach einer Datenschutzerklärung?"

Facebook

Zugriff auf Nutzerdaten - Britischer Abgeordneter bringt Facebook mit internen Dokumenten in Erklärungsnot

Im Skandal um Cambridge Analytica hat ein britischer Parlamentarier interne Dokumente von Facebook veröffentlicht. Die könnten das Netzwerk in Bedrängnis bringen:

Ein britischer Parlamentsausschuss hat interne Dokumente von Facebook veröffentlicht, die das Online-Netzwerk stärker unter Druck von Wettbewerbsaufsehern und Datenschützern bringen könnten.

Aus den Unterlagen und E-Mails geht zum Beispiel hervor, dass Gründer und Chef Mark Zuckerberg 2013 persönlich die Entscheidung absegnete, den Zugang der Video-App „Vine“ zur Freunde-Suche bei Facebook zu kappen.   mehr ... 

Instagram verschärft Kampf gegen Fake-Follower

Instagram will künftig härter gegen falsche Followerzahlen vorgehen: Die Plattform warnte ihre Nutzer am gestrigen Montag, dass von automatisierten Apps erstellte Follower, Likes und Kommentare gelöscht werden. In den vergangenen Monaten waren Apps populär geworden, die eine höhere Aktivität auf den Profilen vortäuschen können. Instagram will künstlich aufgehübschte Profile mit Hilfe von Software und maschinellem Lernen ausfindig machen. Weitere Maßnahmen sollen in den kommenden Wochen folgen, kündigte Instagram an.   mehr ...

Gefällt mir ganz und gar nicht mehr

  • Facebook soll kritische Organisationen bewusst mit George Soros in Verbindung gebracht haben, den viele Konservaitve und Rechte antisemitisch angreifen.
  • Das geht aus einer Recherche der New York Times hervor, die unter anderem offenbart, mit welchen Methoden sich Facebook gegen Kritik wehrt.
  • Facebook weist einzelne Vorwürfe in Teilen zurück, lässt den Großteil des Berichts aber unwidersprochen.   mehr ...

 


Google / Alphabet

Klassisches Hangouts wird migriert - Google will Hangouts Meet und -Chat für alle öffnen

Google will allen Nutzern den Zugang zu seinen Business-Messengern Hangouts Meet und Hangouts Chat ermöglichen. Das klassische Hangouts hingegen soll nach der vollständigen Migration aller Anwender eingestellt werden:
 
Google will offenbar seine Business-Messenger Hangouts Chat und Hangouts Meet nun auch für Privatanwender bereitstellen. Nachdem in den vergangenen Tagen zunächst Gerüchte hochkochten, Hangouts werde beerdigt, hat sich nun ein Google-Mitarbeiter offiziell zu den Plänen geäußert.   mehr ...

Google News - Warum der praktische Newsdienst vielleicht in Europa dicht macht

Der Nachrichtendienst Google News ist für viele Nutzer eine schnelle Anlaufstelle für aktuelle Informationen. Doch bald könnte es mit dem Service, der Nachrichten zusammenstellt, in ganz Europa zu Ende sein.   mehr ...

EU-Urheberrechtsreform - Youtube droht Europäern mit verschärftem Geoblocking

Youtube-Chefin Wojcicki hält die geplanten EU-Urheberrechtsregeln für finanziell zu riskant. Europäern drohe die Gefahr, von den weltweiten Youtube-Inhalten ausgeschlossen zu werden.   mehr ...

 
 


Twitter

Wie Bots die Diskussion auf Twitter manipulieren

  • Zum Höhepunkt der jüngsten Diskussion um den Flüchtlingstreck aus Honduras haben Bots die Debatte auf Twitter kontrolliert.
  • Laut einer neuen Studie verlinken sie gerne Promis - in der Hoffnung, dass ihre Meldungen so eine große Reichweite bekommen.
  • Bots werden relativ früh aktiv, noch bevor Nachrichten eine größere Aufmerksamkeitsschwelle überschritten haben:

Natürlich ist der Spruch nicht ernst gemeint, trotzdem erfreut er sich im Internet immer größerer Beliebtheit: "Not a bot." Ich bin kein Roboter. Den Satz bekommt man derzeit in vielen sozialen Netzwerken zu lesen. Gemeint ist das Statement als eine Art Service-Hinweis an die eigene Online-Gefolgschaft: Achtung, Achtung, hier schreibt tatsächlich noch ein Mensch und keine Maschine.   mehr ...

Boykottaufrufe zur US-Wahl - Twitter löscht Tausende Konten  

Twitter hat Tausende gefälschte Profile gelöscht, in denen zum Boykott der US-Kongresswahlen aufgerufen wurde. Die Konten sollen den Eindruck vermittelt haben, von den US-Demokraten eingerichtet worden zu sein.   mehr ...

Twitter veröffentlicht Propaganda-Archiv - So arbeiten russische Internet-Trolle

Wie funktioniert Propaganda im Netz? Um das zu zeigen, hat Twitter mehr als zehn Millionen Troll-Tweets aus Russland und Iran veröffentlicht - das steckt im Datensatz.   mehr ...

 
 


Zensur / Internetsperre

Neues Gesetz - Ägypten verschärft Social-Media-Kontrolle

Ägyptens Präsident Sisi sorgt dafür, dass die Meinungsfreiheit auf Facebook & Co. immer engere Grenzen hat. Eine staatliche Behörde kann nun Konten blockieren, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen:

Der ägyptische Präsident Abd al Fattah al Sisi hat ein umstrittenes Gesetz zur Regulierung sozialer Netzwerke ratifiziert. Nach dem am Samstag im Amtsblatt veröffentlichten Gesetz werden Social-Media-Konten mit mehr als 5000 Followern von der staatlichen Medienaufsicht überwacht. Die Behörde kann sie blockieren, wenn sie entdeckt, dass dort von ihr als Falschmeldungen bewertete Informationen kursieren.   mehr ...

Iran - Generalstaatsanwalt außer sich - Millionen Iraner pfeifen auf Internetverbot

Soziale Medien bereiten dem iranischen Establishment enorme Kopfschmerzen: Die Dienste dienen Regimekritikern als wichtige Kommunikationsmittel. Ein entsprechendes Verbot bleibt aber wirkungslos - auch, weil sich Widerstand von ganz oben regt.   mehr ...

Russland - Apple soll Telegram blockieren

Nach der offiziellen Sperrung von Telegram in Russland zieht die dortige Regierung die Daumenschrauben bei dem Instant-Messaging-Dienst an: Wie die Kommunikationsbehörde des Landes, Roskomnadzor, in einer Pressemitteilung schreibt, habe man Apple in einem Brief dazu aufgefordert, die Auslieferung von Push-Nachrichten an User des Service in Russland einzustellen. Die Behörde will damit sicherstellen, dass Besitzer von iPhone oder iPad künftig nicht mehr informiert werden, wenn neue Telegram-Botschaften eingehen, was den Dienst deutlich schlechter nutzbar machen würde.   mehr ...

 
 

Betrug / Abmahnungen / Abzocke

Datenschutzgrundverordnung - Cyberkriminelle nutzen Unsicherheit  

Die neue Datenschutzgrundverordnung sorgt für Unsicherheiten bei Privatnutzern und Unternehmen. Das nutzen auch Cyberkriminelle aus: Sie versenden massenhaft Phishing-Mails:

Die Datenschutzgrundverordnung spülte in den vergangenen Wochen eine wahre Flut immer gleicher E-Mails in die Postfächer: "Bitte bestätigen Sie, dass wir Ihnen auch weiterhin unsere Neuigkeiten zuschicken können", hieß es da. Außer dieser gab es eine zweite Mail-Welle: Cyberkriminelle nutzten das Thema für sogenannte Phishing-Angriffe - das geschickte Abgreifen von Passwörtern.   mehr ...

Bundesnetzagentur beendet Abzocke mit weißrussischen Ping-Anrufen

Die Abzocke mit Kurzanrufen weißrussischer Rufnummern hat ein Ende. Die Bundesnetzagentur hat eine Reihe von Telefonnummern abgeschaltet. Bezahlen müssen Betrogene nicht.   mehr ...

Studie zu steigenden Gebühren - Inkassounternehmen zocken Schuldner ab

Wer eine Rechnung nicht pünktlich begleicht, muss womöglich schon nach dem ersten Anschreiben mit einer hohen Mahnsumme rechnen. Wie eine Studie feststellt, steigen die Forderungen von Inkassounternehmen enorm. Eine gesetzliche Neuregelung steht an.   mehr ...

 

Weiteres Spiegel: "Telefonvorwahl-Trick - Behörde legt 52.000 irreführende Nummern still."

Spiegel: "Betrugsmasche in den USA - Neue Bankkarte, alter Chip."

Golem: "Mobilfunk - Bundesnetzagentur erweitert Preisansage für Auslandsnummern."

Golem: "Abschaltung von über 260 falschen Ortsnetzrufnummern."

PAZ: "Telefonabzocke im Landkreis Peine - Angebliche Microsoft-Mitarbeiter terrorisieren Peinerin."

SZ: "Ping-Anrufe - Netzbetreiber müssen vor teuren Lock-Anrufen warnen."

Spiegel: "Abzocke im Netz - Verbraucherschützer warnen vor Betrug durch falsche Routenplaner."

Golem: "Beschwerden über unerlaubte Telefonwerbung steigen drastisch."

Spiegel: "Jahresbilanz der Netzagentur - Beschwerden über Telefonwerbung auf Rekordniveau."

PlusMinus: "Wie Kunden per Handy abgezockt werden - WAP-Billing."

FAZ: "Überraschendes EuGH-Urteil - Drohen jetzt Abmahnungen für illegales Streaming?"

Heise: "BGH: Eltern haften nicht für Käufe ihrer Kinder über 0900er-Nummern."

Heise: "Mehr Verbraucherbeschwerden bei Bundesnetzagentur 2016."

Heise: "Pornografischer SMS-Spam - Bundesnetzagentur schaltet 0900er-Rufnummern ab ."

Golem: "Online-Hundefutter: 150.000 Euro Strafe wegen unerlaubter Telefonwerbung."

t3n: "Abmahnbeantworter - CCC bietet automatisierte Rechtshilfe für Abmahnopfer."

Der Freitag: "Buch der Woche: Die große Abzocke."

Zeit: "Inkassounternehmen - Das Geschäft mit der Angst."

Verbraucherzentrale Bayern: "Abzocke im Internet - Mahnungen von Rechtsanwälten oder Inkassebüros."

Rechtsanwälte Berlin: "Noch eine Abofalle: die Fortunfive UG aus Düsseldorf mit der Seite grosshandel-b2b.biz."

ZD-Net: "Redtube-Abmahnanwalt verliert Zulassung."

PC-Welt: "Abzocke - Vorsicht: Falsche Porno-Abmahnwelle trifft User."

Spiegel: "Trotz Warn-Button: Millionen Deutsche werden online abgezockt."

Spiegel: "Datenherausgabe: Landgericht Köln kassiert erste Redtube-Entscheidungen."

Heise: "Regierung: Betrachten von Streams verstößt nicht gegen Urheberrecht."

Zeit: "REDTUBE-ABMAHNUNGEN - Die abgemahnten Pornogucker schlagen zurück."

Zeit: "Porno-Abmahnungen - Gericht will Redtube-Abmahnbeschlüsse zurücknehmen."