Sie sind hier: Rudis Welt » Internet

Datenschutz / DSGVO / Cybersicherheit

DSGVO - Datenschützer einigen sich auf einheitliche Prüfmethode

Das neue Standard-Datenschutzmodell gibt Behörden, Unternehmen und Behörden eine einheitlich Prüfmethode an die Hand, das alle Anforderungen der DSGVO abdeckt:

Die Datenschutzbehörden von Bund und Ländern haben sich auf eine grundlegende überarbeitete Version des Standard-Datenschutzmodells (SDM) verständigt. Dabei handelt es sich um eine auf 68 Seiten dokumentierte Prüfmethode, mit der nicht nur die Datenschützer selbst, sondern auch Unternehmen und andere Behörden beurteilen können, ob ihre Anwendungen personenbezogene Daten datenschutzkonform verarbeiten.   mehr ...

Nutzer-Tracking - Gesundheitswebseiten teilen Daten mit Tech-Konzernen

Spuren, die Nutzer auf Gesundheitswebseiten und bei Online-Apotheken hinterlassen, geraten offenbar teilweise an Tech- und Werbefirmen. Dazu gehören auch sensible Informationen über Krankheitsbilder oder Medikamente.   mehr ...

Google wertet Daten von Millionen US-Patienten aus

Von der Auswertung von Gesundheitsdaten versprechen sich viele Cloudanbieter ein gutes Geschäft. Google hat dazu einen Deal mit dem weltgrößten katholischen Gesundheitsdienst abgeschlossen.   mehr ...

 


Google / Alphabet

"Project Nightingale" - 50 Millionen Patientendaten landen auf Googles Servern

  • Die Gesundheitsorganisation Ascension speichert Millionen sensibler Patientendaten auf Googles Servern und lässt sie von Google auswerten.
  • Die Betroffenen erfahren nichts davon, dennoch ist "Project Nightingale" in den USA wohl legal.
  • Auch in Deutschland könnten Krankenhäuser mit Google und anderen Dienstleistern zusammenarbeiten - allerdings müssten Patienten zumindest informiert werden.
  • Der Fall zeigt, wie vehement große Tech-Konzerne auf den lukrativen Gesundheitsmarkt drängen:

Hochsensible Gesundheitsdaten von Millionen Menschen landen auf den Servern eines Konzerns, der mehr über seine Nutzer weiß als fast alle anderen Unternehmen der Welt. Dieser Konzern speichert die Daten nicht nur, sondern gibt Mitarbeitern Zugriff. Maschinen werten die Datensätze aus und bauen eine gigantische Suchmaschine für Gesundheitsdaten. Weder Patienten noch Ärzte wissen davon. Und vermutlich ist all das vollkommen legal.   mehr ...

Googles Quantencomputer rechnet mit 53 Qubits

Als Meilenstein bezeichen Google-Forscher den von ihnen entwickelten Quantenprozessor. Ein offzielles Paper wurde aber zunächst wieder zurückgezogen.   mehr ...

Google investiert Millionen in erneuerbare Energien

Google will insgesamt 1600 Megawatt erneuerbare Energien beziehen, heißt es in einem Blogbeitrag. 18 neue Verträge gäbe es, insgesamt werde damit Googles Portfolio an Wind- und Solarenergie um 40 Prozent auf 5500 MW erhöht. Das entspreche einer Kapazität von einer Million Solardächern. Alle CO2-neutralen Energieangebote zusammen produzierten mehr Energie als Washington D.C., so der Vergleich von Pichai.   mehr ...

 


Zensur / Internetsperre

Anti-Apple-Gesetz - Russland plant Zwangsinstallation russischer Apps

Nicht nur das Internet, auch Smartphones und Computer sollen in Russland einheimischer werden. Dahinter könnte nicht nur das Interesse stehen, die lokale Softwareindustrie zu schützen. Apple will angeblich nicht mitmachen:

In Russland verkaufte Smartphones, Computer und Fernseher könnten künftig mit zwangsweise vorinstallierten russischen Programmen ausgeliefert werden. Das russische Unterhaus, die Duma,stimmte am 5. November 2019 in erster Lesung (russische Pressemitteilung) einem entsprechenden Gesetzesentwurf zu. Demnach soll die russische Regierung eine Liste der betroffenen Geräte und der zu installierenden Programme festlegen. Das Gesetz soll im Juli 2020 in Kraft treten.   mehr ...

RuNet - Russland schafft sein eigenes "Staatsinternet"

Russland schafft sein eigenes Internet. Menschenrechtler befürchten Zensur und totale Kontrolle, die Regierung argumentiert mit "nationaler Sicherheit.   mehr ...

Internetzensur in China -Zum Fest gibt's längere Ladebalken

  • Die Volksrepublik China feiert im Oktober ihren 70. Jahrestag.
  • Anlässlich des Festes verschicken VPN-Anbieter in China in diesen Tagen Nachrichten an ihre Kunden, dass sie ihre Dienste in den Tagen um den Jahrestag einstellen werden.   mehr ...

 
 

Social Media / Fake News

Jimmy Wales macht aus Wikitribune soziales Netzwerk

Mit der Nachrichtenplattform Wikitribune hat Wikipedia-Gründer Jimmy Wales bislang keinen großen Erfolg gehabt. Nun will er daraus eine Art Facebook-Konkurrenz machen:

Wikipedia-Gründer Jimmy Wales will mit einem eigenen Onlinenetzwerk eine Alternative zu Facebook aufbauen. "Meine Idee ist es, die Prinzipien von Wikipedia auf ein soziales Netzwerk zu übertragen", sagte Wales nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa am 30. Oktober 2019 auf der Digitalmesse Digital X in Köln. "Tschüss, Facebook - es ist Zeit für etwas Neues", sagte Wales, der vor wenigen Wochen angekündigt hatte, die Nachrichtenplattform Wikitribune als WT Social neu zu konzipieren.   mehr ...

UN-Bericht: Staaten und Netzkonzerne versagen im Kampf gegen Online-Hass

Der UN-Sonderbeauftragte für Meinungsfreiheit mahnt Politik und Internetwirtschaft, ihr Vorgehen gegen "Hate Speech" mit den Grundrechten vereinbar zu machen:

Die Politik wälze zu viel Verantwortung auf die Plattformbetreiber ab und diese hielten sich wiederum kaum an internationale Grundrechtestandards, rügt Kaye in dem Bericht. So drohe der Kampf gegen Hass im Netz genauso zu scheitern wie der gegen "Fake News", der von Regierungen häufig missbraucht werde. Da "Hate Speech" schwere Schäden auch in der physischen Welt anrichten könne und in der Regel darauf ausgerichtet sei, andere zum Schweigen zu bringen, stünden Gegenmaßnahmen außer Frage.   mehr ...

Deep Fakes - "Wow, das entwickelt sich schneller als ich dachte"

Durch Künstliche Intelligenz gestützte Deep Fake-Videotechnologien entwickeln sich schneller weiter als es einige der weltweit führenden Experten für möglich gehalten hätten. So könnten innerhalb von wenigen Jahren perfekte und praktisch nicht nachweisbare Deep Fakes möglich sein, sagte Hao Li, ein Deep Fake-Pionier und außerordentlicher Professor an der University of Southern California Ende September auf der EmTech-Konferenz in Cambridge (Massachusetts).   mehr ...

 
 
Weiteres Golem: "Anschlag von Halle - Wie die Verbreitung des Terrorvideos gestoppt wurde."
SZ: "EuGH - Facebook kann zur Suche nach Beleidigungen gezwungen werden."
SZ: "Justizministerin Lambrecht will Gesetz gegen Online-Hetze verschärfen."
Spiegel: "Appell gegen digitale Gewalt - Künast wehrt sich."
SZ: "Kampf gegen Hate Speech - Spezialdezernat Shitstorm."
Spiegel: "AfD-Livestream auf Facebook - Fast 260 Verfahren und 100 Strafbefehle wegen illegaler Hasskommentare."
SZ: "Hassplattform 8chan - Gründer fordert Aus für das "Megafon für Massenmörder"."
FAZ: "Populäre Videoplattform - Tiktoks Problem mit jungen Nutzern."
Heise: "Hasskommentare im Netz - Sonderermittler bringt Internet-Hetzer vor Gericht."
FAZ: "Bedeutung der Videoplattform - Was auf Youtube zu sehen ist."
Heise: "LKA NRW will Facebook & Co. durchsuchen können."
SZ: "Hatespeech-Debatte - Youtube verschärft Upload-Regeln."
Heise: "Manipulierte Videos - Neue Debatte über Verantwortung von Facebook & Co.."
FAZ: "Nach Christchurch-Attentat - Digitalkonzerne gegen Gewalt im Internet."
SZ: "Christchurch-Video - Die Plattformen kommen mit dem Löschen nicht hinterher."
Heise: "Studie - YouTube verantwortlich für Verbreitung von Flat-Earth-Bewegung."
Manager Magazin: "Karrierenetzwerk erhöht Dividende - Firmenkunden bescheren Xing steiles Wachstum."
FAZ: "Bedrohungen im Netz - Wohin nur mit dem ganzen Hass?"
Wirtschaftswoche: "Social-Media-Nutzung in Deutschland stagniert bei 46 Prozent – Quote weltweit knapp dahinter."
Heise: "Kampf gegen Fake-News - YouTube empfiehlt keine Verschwörungstheorie-Videos mehr."
Der Freitag: "Instagram - Zu viel des Guten."
Golem: "Soziales Netzwerk - Am 2. April 2019 wird Google+ endgültig geschlossen."
t3n: "Kritik am Internet – Jugendliche nutzen Social Media mit zunehmender Skepsis."

Facebook

Imagewandel - Facebook bekommt ein neues Logo

Facebook will deutlich machen, dass der Konzern mehr zu bieten hat als nur sein soziales Netzwerk. Dafür wird jetzt das Firmenlogo angepasst. Nachgedacht wurde auch über eine radikalere Veränderung:

Facebook hat laut seinem Marketingchef eine Namensänderung erwogen, damit der Konzern mit seinen diversen Diensten nicht nur als Betreiber des sozialen Netzwerks Facebook wahrgenommen wird. Am Ende habe man sich jedoch dagegen entschieden, sagte Antonio Lucio dem Finanznachrichtendienst Bloomberg. Die Firma habe nicht den Eindruck erwecken wollen, dass sie vor Problemen, die mit dem Namen Facebook zu tun haben, weglaufe. "Das wäre vom Rest der Welt als unaufrichtig wahrgenommen worden", sagte Lucio.   mehr ...

Cambridge Analytica - Facebook akzeptiert Bußgeld von 500.000 Pfund

Der US-Konzern Facebook akzeptiert ein Bußgeld in Höhe von 500.000 britischen Pfund (579.000 Euro) wegen des Datenskandals um die Analysefirma Cambridge Analytica. Wie die britische Datenschutzbehörde ICO am Mittwoch mitteilte, legten beide Parteien ihren Rechtsstreit über den Bußgeldbescheid des ICO vom Oktober 2018 bei. Demnach erkennt Facebook die in dem Bescheid erhobenen Vorwürfe nicht an, erklärt sich aber dennoch zu der Zahlung bereit. Bei einem Facebook-Gewinn von mehr als 22 Milliarden Dollar im Jahr 2018 entspricht die Strafe einem Anteil von 0,0029 Prozent.   mehr ...

Breitbart soll Teil von Facebook News werden

Facebook bezahlt Medienhäuser für die Zusammenarbeit. Zu den Partnern soll auch das rechtspopulistische Portal Breitbart gehören.   mehr ...

 
 

Twitter

Twitter lässt keine politische Werbung mehr zu

Twitter-Chef Jack Dorsey hat angekündigt, bezahlte, politische Werbung auf der Plattform zu stoppen:

Auf Twitter gibt es bald keine politische Werbung mehr. Jack Dorsey hat in einigen Tweets angekündigt, dass ab 22. November Anzeigen von Politikern nicht mehr zugelassen werden. "Aufmerksamkeit für politische Inhalte muss verdient werden, nicht bezahlt."   mehr ...

Twitter will Maßnahmen gegen Deepfakes ergreifen

Mit böswilliger Absicht manipulierte Medien haben auf Twitter nichts zu suchen, deshalb plant Twitter, neue Richtlinien herauszubringen:

Twitter will neue Richtlinien zur Bekämpfung von Deepfakes einführen, insbesondere, wenn sie "die physische Sicherheit einer Person gefährden oder zu Offline-Schäden führen könnten". In einem Tweet teilte Twitter mit, dass der Dienst derzeit daran arbeite, spezielle Regeln für "synthetische und manipulierte Medien" zu erstellen. Gemeint sind damit Fotos, Videos und Audiodateien, die erheblich manipuliert wurden, um den Nutzern Ereignisse vorzugaukeln, die nie stattgefunden haben.   mehr ...

Mehr Kontrolle - Twitter-Nutzer können Tweets ausblenden

Mit einer neuen Funktion können Nutzer bei Twitter testweise Tweets ausblenden und Beleidigungen entfernen. Die Plattform erhofft sich bessere Diskussionen.   mehr ...

 
 

Internet - Politik

Altmaier präsentiert Pläne für europäisches Cloud-Netzwerk "Gaia X"

Die geplante europäische Cloud-Lösung soll laut einem Papier aus dem Wirtschaftsministerium verschiedenste Daten "sicher und vertrauensvoll zusammenführen":

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will am Dienstag seine Pläne für eine europäische Cloud-Lösung präsentieren. Damit soll eine "leistungs- und wettbewerbsfähige, sichere und vertrauenswürdige Dateninfrastruktur für Europa" geschaffen werden, heißt es in einem gemeinsamen Papier des Wirtschaftsministeriums und der beteiligten Akteure, das der dpa in Auszügen vorliegt. Nach Angaben des Ministeriums will Altmaier das Projekt unter dem Namen "Gaia X" auf dem Digitalgipfel in Dortmund vorstellen. Zuvor hatte die Frankfurter Allgemeine Zeitung darüber berichtet.   mehr ...

Datenethik-Kommission - Verbot von De-Anonymisierung und Profilbildung

Nach einem guten Jahr Arbeit hat die Datenethik-Kommission (DEK) der Bundesregierung am Mittwoch ihr Abschlussgutachten präsentiert. Die DEK gibt darin auf knapp 240 Seiten 75 Handlungsempfehlungen. Zentral ist dabei der Ruf nach einem "risikoadaptierten Regulierungssystem für den Einsatz algorithmischer Systeme". Programmroutinen sollen demnach nach "Kritikalität" bewertet und ja nach "Schädigungspotenzial" in fünf Stufen eingeteilt werden.   mehr ...

BLM-Chef Schneider fordert klare Regeln für Internet-Konzerne

Im Vorfeld der Münchner Medientage bezieht Bayerns oberster Aufseher für privaten Hörfunk und TV klar Stellung gegenüber den großen Internet-Konzernen.   mehr ...

 


Digitalisierung

Bundestag stimmt gegen Digitalminister und verpflichtende offene Standards

Die Abgeordneten stritten über den Regierungskurs in der Digitalisierung, bei der es auch um Gamer und Blockchain-basierte CO2-Senken ging:

Auch wenn sich Netzpolitiker in vielen Fragen einig waren, reichte dies nicht zu einem Konsens in den Abstimmungen. Im "pseudo-digitalen Berlin" gebe es kein Projektmanagement, warb Manuel Höferlin von der FDP für einen Antrag seiner Fraktion, doch noch ein Digitalministerium einzuführen. Neben den Regierungsfraktionen lehnte aber auch die Linke das Ansinnen der Liberalen ab, die AfD und die Grünen enthielten sich.   mehr ...

Von den Werten der Zukunft

These: Die Digitalisierung wird unsere Welt umwälzen. Fakt: Sie hat es längst getan. 2009 hatte Facebook 337 Millionen aktive Nutzer, heute, zehn Jahre später, sind es über zwei Milliarden. Vor zehn Jahren konnte Künstliche Intelligenz sehr gut Schach oder Jeopardy spielen, heute kreiert sie Werbespots, hilft beim Erstellen von Behandlungsplänen für Krebspatienten und übersetzt Texte in hoher Qualität.   mehr ...

Brainstorming - Wie die Demokratie die digitale Revolution überleben könnte

Experten empfehlen: Datenmonopolisten zerschlagen, Netzinfrastrukturen kollektivieren, Gesichtserkennung verbieten und die Regierung nicht automatisieren.   mehr ...

 


Internet / Nutzer

Fast 100 Prozent der Jüngeren sind jeden Tag online

Unter den 14- bis 29-Jährigen beträgt die Tagesreichweite des Internets 98 Prozent, ergab die jüngste ARD/ZDF-Onlinestudie:

Rund 90 Prozent der Bevölkerung nutzen das Internet mindestens gelegentlich, ergab die jüngste ARD/ZDF-Onlinestudie. Das entspricht dem Niveau des Vorjahres, während die Tagesreichweite des Internets anstieg: Demnach gaben 71 Prozent der Befragten an, an einem normalen Tag online gewesen zu sein, 2018 waren es 67 Prozent. Unter den 14- bis 29-Jährigen beträgt diese Tagesreichweite 98 Prozent.

Über 90 Prozent der Menschen im Alter unter 50 Jahre nutzen das Internet zumindest gelegentlich unterwegs, bei über 70-Jährigen ist es knapp jeder Dritte. 41 Prozent nutzen das Internet für das Anschauen von Videos, Hören von Audios oder Lesen von Texten. Bewegtbild liegt dabei mit 25 Prozent etwas vor Text (22 Prozent) und Audio (19 Prozent), ergab die ARD/ZDF-Onlinestudie.   mehr ...

Studie zum Online-Alltag - So nutzen Kinder das Internet

Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 17 Jahren sind pro Tag im Durchschnitt 2,4 Stunden online - und am Wochenende sind es gut drei Stunden. Das geht aus Erhebung des Hamburger Leibniz-Instituts für Medienforschung hervor, die unter anderem vom Uno-Kinderhilfswerk Unicef unterstützt wurde. Für die repräsentative Studie befragte das Institut 1044 Kinder und Jugendliche sowie jeweils einen Elternteil.   mehr ...

Freifunk - Das größte Bürgernetz Deutschlands

Per Freifunk können Privatmenschen ebenso wie große Unternehmen ihre Internetverbindung rechtssicher per WLAN teilen. Die Initiative ist aber weit mehr als nur freies WLAN ohne Haftung.   mehr ...

 
 
Demokratiezentrum Baden-Württemberg: "Vorfall melden!"

Internet - Werbung

Bundesgerichtshof - Ungeklärte Fragen zu Adblock Plus

Fünf Jahre Rechtsstreit und noch kein Ende: Der Bundesgerichtshof hat heute entschieden, dass das Oberlandesgericht München erneut über die Klage von RTL Interactive gegen den Kölner Softwareanbieter Eyeo neu verhandeln muss.

Streitpunkt Adblocker: Eigentlich wollen die Medienhäuser, die in Reihe gegen Eyeo geklagt hatten, das Werbeblocken insgesamt verbieten lassen. Im Laufe des Rechtsstreits stellte sich jedoch ein anderer Ansatz als erfolgversprechender heraus: So werfen die Medienhäuser Eyeo eine wettbewerbsbehindernde Geschäftsstrategie vor.   mehr ...

Influencer-Marketing steckt in der Krise

Für die einen ist der Hype um die Influencer bald wieder Geschichte, für die anderen ist Influencer-Marketing aus dem Portfolio der Marketers nicht mehr wegzudenken. Das Thema pendelt derzeit irgendwo zwischen „einigermaßen erfolgreich“ und „kalter Kaffee“. Es spaltet die Branche. Zeit also für einen Realitätscheck.   mehr ...

Britische Datenschützer - Personalisierte Werbepraxis DSGVO-widrig

Die Praxis der Echtzeitauktionen für personalisierte Werbung ist laut britischer Datenschutzbehörde untragbar. Konsequenzen gibt es jedoch vorerst noch nicht.   mehr ...

 
 
Mobilegeeks: "Das Internet ist kaputt."

Betrug / Abmahnungen / Abzocke

Bundesnetzagentur "blind" für Abofallen im Mobilfunk

Ein Abofallenbetrug bei Vodafone, Mobilcom-Debitel und Klarmobil sei seit langer Zeit gelaufen, ohne dass die Bundesnetzagentur aktiv wurde, kritisiert die Stiftung Warentest. Kunden sollten zahlen, obwohl der Anbieter auf der Vodafone-Sperrliste unseriöser Drittanbieter steht:

41.000 Kunden der Mobilfunkanbieter Mobilcom-Debitel, Vodafone und Klarmobil (Freenet) haben falsche und zu hohe Rechnungen für Videodownloads bekommen. Wie die Stiftung Warentest am 16. September 2019 berichtet, hatte sich die Bundesnetzagentur zuvor mit "beschwichtigender Auskunft von Vodafone zufriedengegeben". Die Behörde sei offenbar auch "blind für das gesamte Ausmaß des Kundenbetrugs durch dubiose Drittanbieter - obwohl sie seit gut zwei Jahren in einem 'Festlegungsverfahren' nach einem besseren Schutz von Mobilfunkkunden vor unseriösen Drittanbietern sucht."   mehr ...

Neuartiger Ansatz - Phishing-Mails mit QR-Code

Sicherheitsforscher sind auf eine neue Methode gestoßen, mit der Betrüger erfolgreich Spam-Filter austricksen. Derzeit sollen im Finanzbereich Phishing-Mails unterwegs sein, die erfolgreich durch Spam-Filter schlüpfen. Die Betrüger sind auf der Jagd nach Log-in-Daten von beispielsweise AOL und Microsoft.   mehr ...

Bundesnetzagentur - 1,1 Millionen Bußgeld für unerlaubte Telefonwerbung

Die Beschwerden über unerlaubte Telefonwerbung erreichten 2018 einen neuen Höchststand, schreibt die Bundesnetzagentur in ihrem Jahresbericht. Gegen Callcenter verhängte sie gleich zweimal die Höchststrafe.   mehr ...

 

Weiteres Spiegel: "Telefonvorwahl-Trick - Behörde legt 52.000 irreführende Nummern still."

SZ: "Wettbewerb - Regierung macht Ernst gegen Abmahnmissbrauch."

SZ: "Online-Betrug - Wie Kriminelle über Ebay Kunden abzocken."

FAZ: "Verbraucherschutz - Handy-Abzocke mit Abofallen."

Golem: "Bestätigungslösung - Bundesjustizministerin will endlich Telefon-Abzocke beenden."

Heise: "Bundesnetzagentur beendet Abzocke mit weißrussischen Ping-Anrufen."

Tagesschau: "Datenschutzgrundverordnung - Cyberkriminelle nutzen Unsicherheit."

n-tv: "Studie zu steigenden Gebühren - Inkassounternehmen zocken Schuldner ab   mehr

Spiegel: "Betrugsmasche in den USA - Neue Bankkarte, alter Chip."

Golem: "Mobilfunk - Bundesnetzagentur erweitert Preisansage für Auslandsnummern."

Golem: "Abschaltung von über 260 falschen Ortsnetzrufnummern."

PAZ: "Telefonabzocke im Landkreis Peine - Angebliche Microsoft-Mitarbeiter terrorisieren Peinerin."

SZ: "Ping-Anrufe - Netzbetreiber müssen vor teuren Lock-Anrufen warnen."

Spiegel: "Abzocke im Netz - Verbraucherschützer warnen vor Betrug durch falsche Routenplaner."

Golem: "Beschwerden über unerlaubte Telefonwerbung steigen drastisch."

Spiegel: "Jahresbilanz der Netzagentur - Beschwerden über Telefonwerbung auf Rekordniveau."

PlusMinus: "Wie Kunden per Handy abgezockt werden - WAP-Billing."

FAZ: "Überraschendes EuGH-Urteil - Drohen jetzt Abmahnungen für illegales Streaming?"

Heise: "BGH: Eltern haften nicht für Käufe ihrer Kinder über 0900er-Nummern."

Heise: "Mehr Verbraucherbeschwerden bei Bundesnetzagentur 2016."

Heise: "Pornografischer SMS-Spam - Bundesnetzagentur schaltet 0900er-Rufnummern ab ."

Golem: "Online-Hundefutter: 150.000 Euro Strafe wegen unerlaubter Telefonwerbung."

t3n: "Abmahnbeantworter - CCC bietet automatisierte Rechtshilfe für Abmahnopfer."


Internetwährungen / Blockchain

Neues Kryptogeld Libra - Facebook plant die Weltwährung

Facebooks Kryptogeld Libra soll eine globale Digitalwährung werden. Dabei versichert das Online-Netzwerk, dass Finanzdaten der Nutzer geschützt sein sollen:

Facebook will die Finanzwelt umkrempeln: Das Online-Netzwerk hat eine neue globale Währung erfunden. Das Digitalgeld mit dem Namen Libra basiert ähnlich wie der Bitcoin auf der sogenannten Blockchain-Technologie, soll aber ohne Kursschwankungen auskommen. Facebook werde dabei auch auf Datenschutz achten, versicherte der für das Projekt zuständige Manager David Marcus.

In der Anfangszeit dürfte das Digitalgeld vor allem für Überweisungen zwischen verschiedenen Währungen eingesetzt werden, sagte Marcus der dpa. Damit würde Libra mit Diensten wie Western Union oder Moneygram konkurrieren, die für internationale Überweisungen hohe Gebühren verlangen. Die Vision sei aber, Libra schließlich zu einem vollwertigen Zahlungsmittel für alle Situationen zu machen.   mehr ...

Digitalwährung - Bitcoin verursacht so viel CO2 wie Jordanien

  • Forscher des MIT und der TU München beziffern den Energiebedarf der Kryptowährung Bitcoin auf rund 46 Terawattstunden pro Jahr.
  • Bitcoin verursache damit mindestens 22 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen, schreiben die Wissenschaftler in einer Studie.
  • Einheiten der Digitalwährung werden in einem rechenintensiven Prozess "geschürft" - ähnlich wie Edelmetall in einer Mine.   mehr ...

Tether-Reserve geplündert - Bitcoin-Börse saugt 900 Millionen Dollar ab

Die US-Justiz liefert erstmals Belege, dass es beim Bitcoin-Hype womöglich nicht mit rechten Dingen zugeht: Milliardenschwere Dollar-Reserven, die als Sicherheitspfand für die Krypto-Kurse dienen, sind offenbar veruntreut worden.   mehr ...