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Facebook

Abstrafung - Facebook geht gegen Content-Diebe vor

Facebook wird zukünftig Websites abstrafen, die unerlaubterweise Inhalte von anderen Websites übernehmen. Die Seiten der Content-Diebe sollen dann niedriger im Newsfeed einsortiert werden:

Mit geklauten Inhalten lassen sich beinahe ohne eigenen Aufwand Werbeeinnahmen generieren. Facebook will dieses zweifelsohne rechtswidrige Vorgehen einiger Seitenbetreiber zukünftig abstrafen. Dazu sollen Websites, die Inhalte anderer ungefragt kopieren, zukünftig niedriger im Newsfeed einsortiert werden und somit seltener gesehen werden. Das hat Facebook jetzt, versteckt als Update-Hinweis unter einem Blog-Beitrag von 2017, bekanntgegeben.   mehr ...

Project Ripley - Facebook soll den Medien zufolge an TV-Set-Top-Box mit Kamera arbeiten

Facebook arbeitet Medienberichten zufolge an einer TV-Set-Top-Box mit Kamera. Das Gerät soll Videochats ermöglichen sowie Inhalte von Facebooks Youtube-Konkurrenten Watch streamen:

In der vergangenen Woche hat Facebook mit Portal und Portal Plus zwei eigene Smartspeaker mit integriertem Bildschirm und Sprachsteuerung via Alexa präsentiert. Doch der Einstieg in den Markt für smarte Lautsprecher könnte nur der Anfang einer Produktoffensive des sozialen Netzwerks sein.   mehr ...

Nach massivem Hack - Facebook drohen jetzt bis zu 1,4 Milliarden Euro Strafe

Die jüngste Datenpanne von Facebook, bei der mindestens 50 Millionen Profile kompromittiert wurden, könnte das Netzwerk teuer zu stehen kommen. Es droht eine Strafe von 1,4 Milliarden Euro.   mehr ...

 


Google / Alphabet

Nach EU-Rekordbußgeld - Google ändert Android-Lizenzmodell

Hersteller von Android-Geräten müssen nicht mehr alle wichtigen Google-Apps vorinstallieren, um Googles Betriebssystem verwenden zu dürfen. Mit dieser Maßnahme reagiert der Konzern auf Forderungen der EU-Kommission:

Im Juli belegte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager Google mit einer Rekordstrafe. 4,34 Milliarden Euro Strafe soll US-Konzern der EU wegen unfairen Wettbewerbsverhaltens zahlen. Außerdem muss das Unternehmen sein Android-Geschäftsmodell in Europa ändern. Letzteres sollte umgehend geschehen, weshalb Google am Dienstag eine Reihe entsprechender Maßnahmen vorstellte, die ab dem 29. Oktober gelten.

Unter anderem werden Smartphone- und Tablet-Hersteller künftig Google-Dienste wie Maps auch ohne die Google-Suche oder den Webbrowser Chrome auf ihren Geräten vorinstallieren können. Das war eine zentrale Forderung der EU-Wettbewerbshüter.   mehr ...

Werbeabhängigkeit - Google reduziert Werbeabhängigkeit

Im vergangenen Jahr hat Alphabet 86 Prozent seines Umsatzes mit Werbung generiert. Das klingt viel, zeigt aber dennoch, dass das Google-Mutterschiff in den letzten Jahren einen Kurswechsel vorgenommen hat. Das Unternehmen arbeitet offenbar daran, seine Werbeabhängigkeit zu reduzieren. So ist der Anteil des Nichtwerbe-Umsatzes in den letzten zehn Jahren sukzessive gestiegen, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Parallel hat sich die Bandbreite der Produkte und Dienstleistungen im Laufe der Jahre erheblich erweitert. Beispielhaft hierfür sind Googles "Other Bets" - das sind nicht mit Kerngeschäft verbundene Unternehmen wie Access, Nest oder Waymo.   mehr ...

Nach Sicherheitslücke - Google Plus wird für Verbraucher dichtgemacht

- Das soziale Netzwerk Google Plus soll für normale Nutzer vom Netz gehen.

- Google möchte den Dienst nur noch für die eigene, unternehmensinterne Kommunikation nutzen.

- Die Ankündigung kommt zusammen mit der Nachricht über eine Sicherheitslücke bei Google Plus.   mehr ...

 


Twitter

Trumps Twitter-Follower sind mehrheitlich Bots und Spam

Mehr als 33 Millionen, als 61 Prozent, von Trumps Followern sind laut einer Analyse des Unternehmens SparkToro entweder Bots, Spam, inaktiv oder Propaganda-Accounts. Das ist die höchste Quote unter von SparkToro untersuchten US-Politiker-Accounts. Hillary Clinton kommt "nur" auf 43,8 Prozent Fake-Follower.   mehr ...

Große Aufräumaktion bei Twitter - Warum die Follower-Zahlen einbrechen

Twitter wird gesperrte Nutzerkonten nicht mehr länger für die Zählung von Followern heranziehen. Dadurch sollen die meisten Nutzer nicht mehr als vier Follower einbüßen – bei einigen könnten es aber deutlich mehr sein.   mehr ...

Präsident Trump darf Kritiker auf Twitter nicht blockieren

Auf Twitter schließt US-Präsident Donald Trump oft unliebsame Follower aus. Ein US-Gericht hat nun entschieden, dass das gegen das Recht auf Meinungsfreiheit verstößt.   mehr ...

 
 


Datenschutz / DSGVO / Cybersicherheit

Überwachung in Deutschland - Umstrittene Gesichtserkennung soll ausgeweitet werden

Am Berliner Bahnhof Südkreuz testeten Behörden, wie gut Software Gesichter in einer Menschenmenge erkennt. Nach dem Ende des Tests wollen Bundespolizei und Innenministerium die Technik nun häufiger einsetzen:

Die "Systeme haben sich bewährt": Dieses Fazit zieht das Innenministerium zu einem der umstrittensten deutschen Überwachungsprojekte. Es geht um das Pilotprojekt zur automatisierten Gesichtserkennung, durchgeführt am Berliner Bahnhof Südkreuz.   mehr ...

Sicherheit im Internet - Attacke per Babyfon

- Deutsche Sicherheitsbehörden registrieren immer mehr Cyberangriffe, die in ihrer Intensität zudem "aggressiver" werden.

- Vernetze Geräte wie Babyfons sind dabei ein beliebtes Ziel für Hacker, um sich Zugang zu Daten zu verschaffen.

- Die mit der Abwehr solcher Attacken befasste Behörde soll bis zum Ende der Legislaturperiode 450 neue Stellen bekommen.   mehr ...

E-Privacy-Verordnung - Zustimmungspflicht für Tracking könnte bald kommen

Um die E-Privacy-Verordnung ist es in den vergangenen Monaten still geworden. Doch die Datenschützer könnten demnächst die Tracking-Vorgaben auf Basis der DSGVO einfordern.   mehr ...

 
 
SZ: "Ghosts in the machine: Bad Bots werden zunehmend zum Problem für Wirtschaft und Gesellschaft."
Deutsche Gesellschaft für Datenschutz: "DSGVO - Auf der Suche nach einer Datenschutzerklärung?"

Internet / Nutzer

Die wichtigsten Ergebnisse der ARD und ZDF-Onlinestudie 2018

ARD und ZDF haben die Onlinestudie 2018 veröffentlicht. Wir werfen einen Blick auf die wichtigsten Ergebnisse:

Mittlerweile sind mehr als 90 Prozent der Deutschen online. Das sind 63,3 Millionen Menschen in der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren – fast eine Million mehr als im Vorjahr. Die Steigerung liegt bei 1,4 Prozent. Das ergab die ARD/ZDF-Onlinestudie 2018. 54 Millionen Menschen davon nutzen das Internet täglich. Zum Vergleich: 2015 waren es nur 44,5 Millionen Menschen.   mehr ...

Was weltweit die Internetleitungen verstopft - Unterhaltungsmaschine Internet

Das Internet ist vor allem Anderen eine gigantische Unterhaltungsmaschine. Das bestätigt auch die neueste Ausgabe des Global Internet Phenomena Reports von Sandvine. Demzufolge lässt sich der weltweite Downstream-Traffic zu 58 Prozent auf Video-Streaming zurückführen. Wie unsere Grafik von Statista zeigt, ist allein Netflix für 15 Prozent des weltweiten Internetverkehrs verantwortlich. YouTube (11,4 Prozent) liegt im Ranking der größten Traffic-Verursacher auf Platz drei. Amazon Prime (3,7 Prozent) liegt weiter hinten, auf Platz sieben.   mehr ...

100 Tage DSGVO - Der Teufel steckt in den Standardeinstellungen

- Milliarden Nutzer überlassen Großkonzernen bereitwillig ihre Daten - ohne zu wissen, welche.

- Die Konzerne sammeln alles, was sie kriegen können. Dafür setzen sie oft ihre Standardeinstellungen manipulativ ein.

- Doch Nutzer können leicht etwas dagegen tun.   mehr ...

 
 

Internet - Politik

Solid - Internet-Pionier Tim Berners-Lee kündigt neue Basis fürs WWW an

Vor fast 30 Jahren erfand Tim Berners-Lee die wichtigen Bausteine des Internets. Jetzt ist er unzufrieden damit, und arbeitet mit Kollegen vom MIT an einer neuen Version:

„Das Netz ist zu einem Motor von Ungleichheit und Spaltung geworden; beeinflusst von Mächtigen, die es für ihre eigenen Agenden nutzen“, schrieb Berners-Lee am Samstag in einem Beitrag auf seiner Medium-Seite.

Der Physiker, Internet-Pionier und Erfinder von HTML, HTTP und der URL will es aber nicht dabei belassen, er will das Internet anscheinend reparieren. Daher, so Berners-Lee in in seinem Beitrag, habe er mit anderen Wissenschaftlern am MIT an einem Open-Source-Projekt namens Solid gearbeitet. Mit Solid, hofft der Professor, könnten Nutzer sich das Netz zurückholen.   mehr ...

Schutz vor Inhalten - EU-Parlament stimmt über neue Videoregeln ab

Im Fernsehen auf Terrorpropaganda stoßen? Fast undenkbar. Anders sieht das im Internet aus. Neue EU-Regeln sollen Verbraucher auch im Netz vor solchen Inhalten schützen - und Plattformen wie Facebook und Youtube in die Pflicht nehmen. Stimmt das Europaparlament zu?
 
Es dürfte für viele Eltern eine Horror-Vorstellung sein: Das Kind surft im Internet und stößt plötzlich auf ein Folter-Video, auf Terror-Botschaften oder auf Pornografie. Die EU will diesem Risiko nun mehr entgegensetzen. Das Europaparlament stimmt am Dienstag über eine Neufassung der Richtlinie für audiovisuelle Medien ab, die unter anderem besseren Schutz für Kinder und Jugendliche im Netz und neue Regeln für Werbung verspricht. Gibt das EU-Parlament grünes Licht, müssen formal noch die EU-Mitgliedstaaten zustimmen. Dann müsste jedes Land die Vorgaben in eigene Gesetze gießen, die bis voraussichtlich Herbst 2020 in Kraft sein müssen.   mehr ...

Effektiveres Wettbewerbsrecht soll Marktmissbrauch von Internetriesen verhindern

Minister Altmaier ließ prüfen, welche Mittel die kartellrechtliche Aufsicht hat, um früher gegen unfaire Praktiken der Internetgiganten einzuschreiten.   mehr ...

 


Social Media / Fake News

Kampf gegen Falschnachrichten - Tech-Riesen unterzeichnen Verhaltenskodex gegen Fake News

Tech-Unternehmen wie Google, Twitter und Facebook planen intensiver gegen Falschnachrichten vorgehen zu wollen. Hierzu unterzeichneten sie einen Verhaltenskodex:
 
Online-Riesen wie Facebook und Google wollen stärker gegen Falschinformationen im Netz vorgehen. Einen entsprechenden Verhaltenskodex unterzeichneten die Unternehmen auf freiwilliger Basis, wie die EU-Kommission am Mittwoch mitteilte. Dieser solle "zu einer transparenten, fairen und vertrauenswürdigen Online-Kampagne im Vorfeld der Europawahlen im Frühjahr 2019 beitragen", sagte die zuständige EU-Kommissarin Mariya Gabriel. Bisher unterzeichneten unter anderem Facebook, Twitter, Mozilla, Google und damit auch YouTube.   mehr ...

Auch Google löscht Fake-Accounts von iranischer Kampagne

Vor den nächsten Wahlen zeigen sich US-Konzerne besonders engagiert im Kampf gegen Propaganda: Nach Facebook und Twitter hat nun Google Accounts gelöscht.   mehr ...

Terrorismus in sozialen Netzwerken - Warum ein Anti-Propaganda-Gesetz heikel ist

- Die EU-Kommission will ein Gesetz gegen Terrorpropaganda vorlegen. Damit will sie Internetunternehmen zwingen, entsprechende Inhalte zu löschen.

- Bisher gab es nur eine freiwillige Selbstverpflichtung großer Unternehmen. Diese habe aber nicht die gewünschte Wirkung, sagte Sicherheitskommissar Julian King nun in einem Interview.

- Kritiker fürchten, dass die Firmen aus Sorge vor Strafen auch legale Inhalte löschen und damit die freie Meinungsäußerung einschränken.   mehr ...

 
 
Weiteres SZ: "Bilanz - Was das NetzDG mit Deutschland macht."
t3n: "Social Media in der Vertrauenskrise - 40 Prozent der User löschen Accounts."
Spiegel: ""Facebook-Steuer" - Uganda besteuert mobile Nutzung sozialer Medien."
SZ: "Richtlinien für Social Media - ORF will seinen Mitarbeitern politische Äußerungen verbieten."
t3n: "Youtube-Konkurrenz? Instagram launcht Video-Plattform IGTV."
Meedia.de: "Bussi und Baba, Facebook und YouTube - Der ORF schrumpft seine Social-Media-Accounts um 80 Prozent."
Der Freitag: "Soziale Medien - Digitale Dealer auf Entzug."
SZ: "Hass im Netz - "Die Schreibe hat sich verändert - Sie wird subtiler"."
Heise: "US-Wahl - Tausende Facebook-Anzeigen russischer Trolle veröffentlicht."
Golem: "Fake News - EU-Kommission fordert Verhaltenskodex für Online-Plattformen."
Wirtschaftswoche: "Allen Datenschutzbedenken zum Trotz - Social Media wächst um eine Millionen User pro Tag."
FAZ: "Social-Media-Alternativen - Ciao, Facebook!"
Meedia.de: "Meinungsfreiheit im Social Web - Berliner Gericht verbietet Facebook erstmals, einen Nutzerkommentar zu löschen."
FAZ: "Umstrittenes Marketing - Bundesregierung gibt fünf Millionen Euro für Werbung in sozialen Netzwerken aus."
NZZ: "Amerika will bei sozialen Netzwerken die Daumenschrauben anziehen."
Heise: "Netzwerkdurchsetzungsgesetz - Millionenschwere Bußgelder können jetzt verhängt werden."
FAZ: "Soziales Netzwerk Vero - Der plötzliche Hype um eine App, die Instagram besiegen will."
t3n: "Xing vermeldet neue Rekordzahlen."
Correctiv.org: "Faktencheck: Nein – die Regierung erfand keine islamfeindlichen Straftaten."
Internetworld: "Studie - Nur aktive Minderheit postet Hass-Kommentare im Netz."
SZ: "Manipulation im Netz - Wie rechte Internet-Trolle versuchten, die Bundestagswahl zu beeinflussen."
t3n: "Kritik von der EU - Facebook und Twitter erfüllen Verbraucherschutz nicht."
Mobilegeeks: "Cybermobbing entwickelt sich zur digitalen Zeitbombe."
SZ: "Facebook und Google - Laxer Umgang mit Hass und Fake News könnte sich rächen."
FAZ: "Rechte Hetze - Der geheime Hass im Netz."
SZ: "Soziale Netzwerke - "Facebook spricht unser Reptilienhirn an"."
Campact: "Richard Gutjahr - Cybermobbing im Netz."
Übermedien: "Netzwerkdurchsetzungsgesetz - Der übertriebene Hass auf das Anti-Hass-Gesetz."
Golem: "Volksverhetzung: Twitter und Facebook löschen AfD-Beiträge wegen NetzDG."
Golem: "Netzwerkdurchsetzungsgesetz - Das große Löschen kann beginnen."
Heise: "Gesetz gegen Hass im Netz - Bundesamt stellt Online-Formular bereit."
Statista: "Messaging-Dienste - Wie sich die digitale Kommunikation verändert hat."
Elektroniknet: "Rectruiting - Der Spion, der mich "linked"."
Statista: "Mediennutzung von Jugendlichen - Wie Jugendliche am liebsten kommunizieren."
n-tv: "Kaum ein Entrinnen - Forscher ruft zu Boykott sozialer Medien auf."
SZ: "Psychologie - Bitte nicht schriftlich streiten!"

Digitalisierung / Internet-Dienste

Diese 15 Konzerne wollen mit der Blockchain den Rohstoffhandel digitalisieren

15 Banken und Handelskonzerne sowie Energiefirmen wollen mit Hilfe der Blockchain wesentliche Prozesse der Handels- und Rohstofffinanzierung digitalisieren. Umsetzen soll das Komgo:

Die Blockchain-Technologie hält in immer mehr Branchen Einzug – nicht zuletzt der Finanzdienstleistungs- und Versicherungssektor springt zunehmend auf diesen Zug auf. Jetzt haben 15 große Institutionen, darunter Banken und Handelskonzerne sowie Energiefirmen, in Genf gemeinsam das Unternehmen Komgo gegründet. Komgo soll künftig „wesentliche Prozesse der Handels- und Rohstofffinanzierung digitalisieren“, wie es in einer entsprechenden Mitteilung heißt.   mehr ...

Debatte über Digitalisierung - Demokratisiert die Städte!

- Das Datensammeln der Tech-Konzerne ist Kapitalismus pur, kein "digitaler Feudalismus".

- Sollte man aber dem Staat mehr Macht über die Daten geben, könnte das Verschwörungstheoretikern stärken.

- Besser wäre es, in Städten mit digitaler Demokratie zu experimentieren: Denn sie sind auch das bevorzugte Ziel der Tech-Riesen.   mehr ...

Digitalisierung - Merkel beruft "Digitalrat"

Zehn Experten aus der Praxis sollen einen Digitalrat bilden, der die Bundesregierung unterstützt und antreibt. So sollen viele neue Ideen entstehen.   mehr ...

 


Zensur / Internetsperre

Neues Gesetz - Ägypten verschärft Social-Media-Kontrolle

Ägyptens Präsident Sisi sorgt dafür, dass die Meinungsfreiheit auf Facebook & Co. immer engere Grenzen hat. Eine staatliche Behörde kann nun Konten blockieren, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen:

Der ägyptische Präsident Abd al Fattah al Sisi hat ein umstrittenes Gesetz zur Regulierung sozialer Netzwerke ratifiziert. Nach dem am Samstag im Amtsblatt veröffentlichten Gesetz werden Social-Media-Konten mit mehr als 5000 Followern von der staatlichen Medienaufsicht überwacht. Die Behörde kann sie blockieren, wenn sie entdeckt, dass dort von ihr als Falschmeldungen bewertete Informationen kursieren.   mehr ...

Iran - Generalstaatsanwalt außer sich - Millionen Iraner pfeifen auf Internetverbot

Soziale Medien bereiten dem iranischen Establishment enorme Kopfschmerzen: Die Dienste dienen Regimekritikern als wichtige Kommunikationsmittel. Ein entsprechendes Verbot bleibt aber wirkungslos - auch, weil sich Widerstand von ganz oben regt.   mehr ...

Russland - Apple soll Telegram blockieren

Nach der offiziellen Sperrung von Telegram in Russland zieht die dortige Regierung die Daumenschrauben bei dem Instant-Messaging-Dienst an: Wie die Kommunikationsbehörde des Landes, Roskomnadzor, in einer Pressemitteilung schreibt, habe man Apple in einem Brief dazu aufgefordert, die Auslieferung von Push-Nachrichten an User des Service in Russland einzustellen. Die Behörde will damit sicherstellen, dass Besitzer von iPhone oder iPad künftig nicht mehr informiert werden, wenn neue Telegram-Botschaften eingehen, was den Dienst deutlich schlechter nutzbar machen würde.   mehr ...

 
 

Internet - Werbung

Betrug im Influencer-Marketing - Unilever zieht Konsequenzen

Unilever will zukünftig sehr genau darauf achten, ob ein Influencer seine Follower-Zahlen künstlich aufbauscht. Das könnte Signalwirkung haben, denn der Konsumgüterhersteller hat nach dem Konkurrenten Procter & Gamble das zweitgrößte Marketingbudget der Welt:

2017 gaben Firmen erstmals mehr als eine Milliarde US-Dollar für Influencer-Marketing aus. Schätzungen zufolge könnten die Ausgaben in diesem Markt bis 2019 bereits zwei Milliarden Dollar übersteigen. Influencern fehlt es demnach nicht an finanziellen Anreizen, ihre Followerzahlen künstlich zu erhöhen, um sich so einen größeren Teil des Kuchens zu sichern. Als Reaktion auf diese Entwickelung hat Keith Weed, der Marketing-Chef von Unilever, jetzt angekündigt, dass sein Konzern nicht mit Influencern zusammenarbeiten wird, die sich diese Praxis zu eigen machen. Das geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervor.   mehr ...

Erste Cebit-Konferenz zu Digitalwerbung diskutiert über Influencer

Firmen tun sich schwer, passende Influencer zu finden – und machen eigene Mitarbeiter zu Jobbotschaftern. Social-Media-Nutzer sollen Teil einer Bewegung sein:

Auf der Signals-Konferenz zu Digitalwerbung auf der Cebit zeigte sich, dass Influencer immer noch das beherrschende Thema des Online-Marketing sind. "Wir sind in unserer Marketingstrategie teilweise auf Jugendliche angewiesen, die noch nicht mal einen Schulabschluss haben", sagte Hans Piechatzek, Vizepräsident des Deutschen Marketing Verbands.   mehr ...

Regierung lehnt Kopplungsverbot bei Werbetrackern ab

Die Verhandlungen zur E-Privacy-Verordnung gehen in die Schlussphase. Die Bundesregierung hat deutlich gemacht, dass sie die Einbußen für die Werbewirtschaft möglichst gering halten will.   mehr ...

 
 
Mobilegeeks: "Das Internet ist kaputt."

Betrug / Abmahnungen / Abzocke

Datenschutzgrundverordnung - Cyberkriminelle nutzen Unsicherheit  

Die neue Datenschutzgrundverordnung sorgt für Unsicherheiten bei Privatnutzern und Unternehmen. Das nutzen auch Cyberkriminelle aus: Sie versenden massenhaft Phishing-Mails:

Die Datenschutzgrundverordnung spülte in den vergangenen Wochen eine wahre Flut immer gleicher E-Mails in die Postfächer: "Bitte bestätigen Sie, dass wir Ihnen auch weiterhin unsere Neuigkeiten zuschicken können", hieß es da. Außer dieser gab es eine zweite Mail-Welle: Cyberkriminelle nutzten das Thema für sogenannte Phishing-Angriffe - das geschickte Abgreifen von Passwörtern.   mehr ...

Bundesnetzagentur beendet Abzocke mit weißrussischen Ping-Anrufen

Die Abzocke mit Kurzanrufen weißrussischer Rufnummern hat ein Ende. Die Bundesnetzagentur hat eine Reihe von Telefonnummern abgeschaltet. Bezahlen müssen Betrogene nicht.   mehr ...

Studie zu steigenden Gebühren - Inkassounternehmen zocken Schuldner ab

Wer eine Rechnung nicht pünktlich begleicht, muss womöglich schon nach dem ersten Anschreiben mit einer hohen Mahnsumme rechnen. Wie eine Studie feststellt, steigen die Forderungen von Inkassounternehmen enorm. Eine gesetzliche Neuregelung steht an.   mehr ...

 

Weiteres Spiegel: "Telefonvorwahl-Trick - Behörde legt 52.000 irreführende Nummern still."

Spiegel: "Betrugsmasche in den USA - Neue Bankkarte, alter Chip."

Golem: "Mobilfunk - Bundesnetzagentur erweitert Preisansage für Auslandsnummern."

Golem: "Abschaltung von über 260 falschen Ortsnetzrufnummern."

PAZ: "Telefonabzocke im Landkreis Peine - Angebliche Microsoft-Mitarbeiter terrorisieren Peinerin."

SZ: "Ping-Anrufe - Netzbetreiber müssen vor teuren Lock-Anrufen warnen."

Spiegel: "Abzocke im Netz - Verbraucherschützer warnen vor Betrug durch falsche Routenplaner."

Golem: "Beschwerden über unerlaubte Telefonwerbung steigen drastisch."

Spiegel: "Jahresbilanz der Netzagentur - Beschwerden über Telefonwerbung auf Rekordniveau."

PlusMinus: "Wie Kunden per Handy abgezockt werden - WAP-Billing."

FAZ: "Überraschendes EuGH-Urteil - Drohen jetzt Abmahnungen für illegales Streaming?"

Heise: "BGH: Eltern haften nicht für Käufe ihrer Kinder über 0900er-Nummern."

Heise: "Mehr Verbraucherbeschwerden bei Bundesnetzagentur 2016."

Heise: "Pornografischer SMS-Spam - Bundesnetzagentur schaltet 0900er-Rufnummern ab ."

Golem: "Online-Hundefutter: 150.000 Euro Strafe wegen unerlaubter Telefonwerbung."

t3n: "Abmahnbeantworter - CCC bietet automatisierte Rechtshilfe für Abmahnopfer."

Der Freitag: "Buch der Woche: Die große Abzocke."

Zeit: "Inkassounternehmen - Das Geschäft mit der Angst."

Verbraucherzentrale Bayern: "Abzocke im Internet - Mahnungen von Rechtsanwälten oder Inkassebüros."

Rechtsanwälte Berlin: "Noch eine Abofalle: die Fortunfive UG aus Düsseldorf mit der Seite grosshandel-b2b.biz."

ZD-Net: "Redtube-Abmahnanwalt verliert Zulassung."

PC-Welt: "Abzocke - Vorsicht: Falsche Porno-Abmahnwelle trifft User."

Spiegel: "Trotz Warn-Button: Millionen Deutsche werden online abgezockt."

Spiegel: "Datenherausgabe: Landgericht Köln kassiert erste Redtube-Entscheidungen."

Heise: "Regierung: Betrachten von Streams verstößt nicht gegen Urheberrecht."

Zeit: "REDTUBE-ABMAHNUNGEN - Die abgemahnten Pornogucker schlagen zurück."

Zeit: "Porno-Abmahnungen - Gericht will Redtube-Abmahnbeschlüsse zurücknehmen."