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Twitter

Hass und Fake-News auf Twitter - "Es ist eine schreckliche Situation"

Twitter ist in keinem guten Zustand, befand dessen Mitgründer und Chef. Missbrauch, Beleidigungen und Fake-News machen der Plattform zu schaffen. Was aber tun?

Twitter hat Probleme – das hat dessen Mitgründer und CEO Jack Dorsey abermals zugegeben. Es sei einiges zu tun, um die Plattform zu verbessern und Missbrauch, Hass und Fake-News zu reduzieren. Eine Maßnahme wäre, den Likes und Follower-Zahlen ihre Wichtigkeit zu nehmen. In seiner derzeitigen Form würde Twitter seine Nutzer nämlich dazu verleiten, vor allem krasse Dinge zu posten. Denn dafür bekommen sie Aufmerksamkeit auf Twitter und oft auch in den Medien. Donald Trump etwa weiß das ganz genau.   mehr ...

Wie Bots die Diskussion auf Twitter manipulieren

  • Zum Höhepunkt der jüngsten Diskussion um den Flüchtlingstreck aus Honduras haben Bots die Debatte auf Twitter kontrolliert.
  • Laut einer neuen Studie verlinken sie gerne Promis - in der Hoffnung, dass ihre Meldungen so eine große Reichweite bekommen.
  • Bots werden relativ früh aktiv, noch bevor Nachrichten eine größere Aufmerksamkeitsschwelle überschritten haben.   mehr ...

Boykottaufrufe zur US-Wahl - Twitter löscht Tausende Konten  

Twitter hat Tausende gefälschte Profile gelöscht, in denen zum Boykott der US-Kongresswahlen aufgerufen wurde. Die Konten sollen den Eindruck vermittelt haben, von den US-Demokraten eingerichtet worden zu sein.   mehr ...

 
 


Internet - Politik

Justizministerin - Internet-Konzerne sollen Daten allen zur Verfügung stellen

Katarina Barley will das Monopol von IT-Firmen brechen – sie sollen ihrer Daten offenlegen. Von einem "europäischen Google" hält sie hingegen nichts:

Justiz- und Verbraucherschutzministerin Katarina Barley (SPD) setzt sich dafür ein, dass Konzerne ihre großen Datenmengen anonymisiert der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Beispielsweise könnten Daten des Online-Vermietungsportals Airbnb und des Fahrdienstvermittlers Uber wertvolle Erkenntnisse für die Stadtplanung liefern, sagte Barley dem Tagesspiegel. Bestimmte Daten sollen in einer europäischen Cloud vorgehalten werden und dort genutzt werden können.   mehr ...

EU-Verordnung - Kommen jetzt Uploadfilter gegen digitale Terrorinhalte?

Per Verordnung will die EU terroristische Inhalte im Internet eindämmen - mit kurzen Löschfristen und Uploadfiltern. Kritiker warnen vor einer Überregulierung, die vor allem kleinere Anbieter trifft.   mehr ...

Urheberrecht - Was darf ich noch im Netz?

Selten war ein Gesetzesvorhaben in der Europäischen Union so umstritten wie die Reform des Urheberrechts. Am Dienstag wird das Europäische Parlament endgültig über die Richtlinie abstimmen. Im Zentrum steht der Artikel 17 (früher: Artikel 13), der Plattformen wie Youtube wegen Urheberrechtsverletzungen stärker in die Haftung nehmen soll. Bisher müssen sie erst eingreifen, wenn sie von Verstößen erfahren. Sie profitieren von einem Haftungsprivileg, das in den Anfängen des Internets eingeführt wurde, um die neu entstehenden Plattformen nicht über Gebühr zu belasten. Doch aus den Start-ups sind teilweise mächtige Unternehmen geworden, deshalb möchte die EU sie stärker in die Verantwortung nehmen.   mehr ...

 


Datenschutz / DSGVO / Cybersicherheit

Datenweitergabe - BGH zweifelt an Recht auf Verbandsklage gegen Facebook

Der jahrelange Streit über die Weitergabe von Nutzerdaten an Drittanbieter Facebook verzögert sich weiter. Möglicherweise durften die Verbraucherschützer nach altem Recht nicht gegen Facebook klagen:

Der Bundesgerichtshof will im Streit zwischen Facebook und deutschen Verbraucherschützern zunächst ein anderes Urteil abwarten. Das Verfahren sei ausgesetzt worden, bis der Europäische Gerichtshof (EuGH) über einen anderen Fall entschieden habe, teilte der BGH am Donnerstag mit (Az.: I ZR 186/17). In diesem Verfahren soll der EuGH unter anderem entscheiden, ob Verbraucherschutzverbände bei Datenschutzverstößen im Interesse von Nutzern klagen dürfen.   mehr ...

Spracherkennungssoftware - Amazon lässt Mitarbeiter Alexa-Befehle abtippen

Einige Sprachbefehle von Amazons Alexa-Software werden von Mitarbeitern des Konzerns angehört und abgetippt. Nutzer sollen dabei nicht identifizierbar sein, sagt Amazon. Ein Screenshot wirft Zweifel daran auf.   mehr ...

IT-Sicherheitsgesetz - Schwere Strafen für Betrieb von Darknet-Foren und Doxxing

360 Tage Vorratsdatenspeicherung, breite Löschpflichten bei Datenleaks, drastische Verschärfung der Hackerparagrafen: Seehofers Rundumschlag hat es in sich.   mehr ...

 
 
SZ: "Ghosts in the machine: Bad Bots werden zunehmend zum Problem für Wirtschaft und Gesellschaft."

Zensur / Internetsperre

Russisches Parlament nimmt Gesetz für eigenständiges Internet an

Trotz aller Kritik und Protesten hat das russische Parlament das Gesetz für ein eigenständiges Internet gebilligt:

Das russische Parlament hat in zweiter und entscheidender Lesung den Weg für ein eigenständiges Internet im Land geebnet. Das umstrittene Gesetz fand am Donnerstag eine große Mehrheit in der Duma in Moskau. Demnach soll künftig der russische Internetverkehr über Server im eigenen Land gelenkt werden. Nach Angaben des Parlaments soll damit bei einem Ausfall oder einem großen Cyberangriff durch ein anderes Land das Internet unabhängig sein.   mehr ...

Hinter der Mauer - So anders ist das Internet in China

Chinas Internetnutzer leben in einer anderen Welt. Man kann es auch andersherum sehen: Klinken sich Chinesen im Ausland ins Hotel-W-Lan ein, haben sie plötzlich Zugang zu Diensten, die sie – wenn überhaupt – nur vom Hörensagen her kennen. Diese fremde Welt besteht beispielsweise aus Facebook, Youtube und Google.   mehr ...

Neues Gesetz - Ägypten verschärft Social-Media-Kontrolle

Ägyptens Präsident Sisi sorgt dafür, dass die Meinungsfreiheit auf Facebook & Co. immer engere Grenzen hat. Eine staatliche Behörde kann nun Konten blockieren, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen.   mehr ...

 
 

Internet - Werbung

Schon wieder - Axel Springer verklagt Adblock Plus

Mit einer neuen Klage will der Konzern das Eyeo-Geschäftsmodell angreifen. Erst voriges Jahr war Axel Springer vor dem BGH gescheitert:

Wiederauflage eines Rechtsstreits: Der Konzern Axel Springer verklagt den Hersteller des Werbeblocker Adblock Plus, die Kölner Firma Eyeo. Die neue Klage soll sich ganz auf das Urheberrecht stützen.   mehr ... 

Umfrage - Influencer werden immer wichtiger für die Werbung

Internet-Bekanntheiten ("Influencer") spielen beim Marketing laut einer Studie eine immer größere Rolle. Schon fast jeder fünfte Deutsche (19 Prozent) ließ sich schon mal beim Einkaufen von Influencern beeinflussen, wie eine repräsentative Umfrage des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) ergab.   mehr ...

Neue Runde im Abmahnstreit - „Man erschafft das Bild eines digitalen Monsters“

Influencer müssen künftig wohl auch mit Abmahnungen für mehrere Jahre alte Beiträge rechnen. Denn neben dem Verband Sozialer Wettbewerb geht nun auch ein Hamburger Verlag gegen Influencer vor – und gräbt tief.   mehr ...

 
 
Weiteres Internetworld: "Google ändert Werbekonten automatisch."
Mobilegeeks: "Das Internet ist kaputt."

Facebook

Zuckerberg schlägt "einheitliche Regulierung" vor - Rufe nach Zerschlagung von Facebook werden lauter

Die Rufe nach einer strikteren Regulierung oder sogar Zerschlagung von Facebook und anderer Internet-Giganten werden lauter. Facebook-Chef Mark Zuckerberg macht jetzt eigene Vorschläge dafür:

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat eine international abgestimmte Regulierung im Internet gefordert. Dabei hob er auch die EU-Datenschutzverordnung (DSGVO) als ein Vorbild für die Welt hervor. Seine Geschäftsführerin Sheryl Sandberg erklärte zugleich, das Online-Netzwerk prüfe nach dem Livestream des Massakers von Christchurch Einschränkungen für Direktübertragungen auf der Facebook-Plattform.   mehr ...

Rassistische Filter - Facebook erneut wegen diskriminierender Werbung verklagt

Das Ministerium für Wohnungsbau und Stadtentwicklung in den USA verklagt Facebook wegen Verstößen gegen den "Fair Housing Act". Das soziale Netzwerk habe durch seine Werbeplattform Wohndiskriminierung "gefördert, ermöglicht und verursacht", hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung.   mehr ...

Nach dem Christchurch-Attentat - Facebook weitet Verbote gegen rassistische Propaganda aus

  • Facebook reagiert auf den öffentlichen Druck nach dem Anschlag im neuseeländischen Christchurch, stärker gegen rassistische Propaganda vorzugehen.
  • Das Netzwerk verbietet Propaganda für zwei weitere rassistische Strömungen.
  • Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern begrüßt den Schritt.   mehr ...
 
 

Social Media / Fake News

Christchurch - Wie umgehen mit Terrorvideos im Netz?

Ein Video des Terroranschlags von Christchurch ist aus dem Internet kaum noch wegzubekommen. Das gibt denjenigen neue Argumente, die auch gegen Terrorinhalte im Netz Uploadfilter einsetzen wollen:

Die grüne Europaabgeordnete Helga Trüpel twitterte am 19. März 2019 nach dem Terroranschlag im neuseeländischen Christchurch: "Glaubt nach dem bei Facebook live übertragenen Terroranschlag in Neuseeland noch wer, dass wir keine guten Regeln für die kommerziellen Plattformen brauchen?" Der Rechtsstaat müsse "abwägen zwischen Meinungsfreiheit und Schutz vor Terror". Ähnlich äußerte sich auch die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer im Heute Journal: Man müsse sich darüber unterhalten, "wie sofort und umgehend bei einer solchen Situation reagiert" werde, "damit sich diese Bilder eben nicht versenden".   mehr ...

Christchurch-Video - Die Plattformen kommen mit dem Löschen nicht hinterher

  • 4000 Mal soll das Original-Video des mutmaßlichen Christchurch-Attentäters auf Facebook angeschaut worden sein. Das teilt der Konzern in einer Pressemitteilung mit.
  • Der Konzern steht unter Druck, da Millionen Kopien des Videos über die sozialen Medien verbreitet wurden.
  • Politiker in Neuseeland und Australien fordern jetzt Konsequenzen.   mehr ...

Nach Anschlag in Christchurch - Terrorexperte kritisiert Internetkonzerne

Nach dem Anschlag gegen Muslime im neuseeländischen Christchurch hat der Terrorismus-Experte Peter Neumann von den großen Internetfirmen einen stärkeren Einsatz im Kampf gegen Propaganda von Terroristen gefordert. "Die Firmen müssen mehr beisteuern im Anti-Terror-Kampf. Das ist ihre Verantwortung als global agierendes Unternehmen", sagte Neumann den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Doch der Einsatz von Unternehmen wie Youtube und Facebook ist bisher zu wenig."   mehr ...

 
 
Weiteres Heise: "Studie - YouTube verantwortlich für Verbreitung von Flat-Earth-Bewegung."
Manager Magazin: "Karrierenetzwerk erhöht Dividende - Firmenkunden bescheren Xing steiles Wachstum."
FAZ: "Bedrohungen im Netz - Wohin nur mit dem ganzen Hass?"
Wirtschaftswoche: "Social-Media-Nutzung in Deutschland stagniert bei 46 Prozent – Quote weltweit knapp dahinter."
Heise: "Kampf gegen Fake-News - YouTube empfiehlt keine Verschwörungstheorie-Videos mehr."
Der Freitag: "Instagram - Zu viel des Guten."
Golem: "Soziales Netzwerk - Am 2. April 2019 wird Google+ endgültig geschlossen."
t3n: "Kritik am Internet – Jugendliche nutzen Social Media mit zunehmender Skepsis."
Golem: "DSGVO - Soziale Medien erschweren Nutzern die Datenauskunft."
Golem: "Wikipedia-Autoren: Verifiziert - und manipuliert."
Internetworld: "Xing profitiert weiter vom Facharbeitermangel."
Statista: "Russischer Medienkanäle - Moskaus (Des)Informationmedien."
Internetworld: "Das war die Social Media Conference in Hamburg."
Internetworld: "Kampf gegen Falschnachrichten - Tech-Riesen unterzeichnen Verhaltenskodex gegen Fake News."
Heise: "Auch Google löscht Fake-Accounts von iranischer Kampagne."
SZ: "Terrorismus in sozialen Netzwerken - Warum ein Anti-Propaganda-Gesetz heikel ist."
SZ: "Bilanz - Was das NetzDG mit Deutschland macht."
t3n: "Social Media in der Vertrauenskrise - 40 Prozent der User löschen Accounts."
Spiegel: ""Facebook-Steuer" - Uganda besteuert mobile Nutzung sozialer Medien."
SZ: "Richtlinien für Social Media - ORF will seinen Mitarbeitern politische Äußerungen verbieten."
t3n: "Youtube-Konkurrenz? Instagram launcht Video-Plattform IGTV."
Meedia.de: "Bussi und Baba, Facebook und YouTube - Der ORF schrumpft seine Social-Media-Accounts um 80 Prozent."
Der Freitag: "Soziale Medien - Digitale Dealer auf Entzug."
SZ: "Hass im Netz - "Die Schreibe hat sich verändert - Sie wird subtiler"."
Heise: "US-Wahl - Tausende Facebook-Anzeigen russischer Trolle veröffentlicht."
Golem: "Fake News - EU-Kommission fordert Verhaltenskodex für Online-Plattformen."
Wirtschaftswoche: "Allen Datenschutzbedenken zum Trotz - Social Media wächst um eine Millionen User pro Tag."

Google / Alphabet

EU-Wettbewerbshüter verdonnern Google zu 1,49 Milliarden Euro Strafe

Google hat andere Anbieter bei Suchmaschinen-Werbung benachteiligt, haben EU-Wettbewerbshüter befunden. Jetzt gibt es eine Milliarden-Strafe:

Die EU-Wettbewerbshüter haben eine Strafe von 1,49 Milliarden Euro gegen den US-Internetriesen Google verhängt. Bei Suchmaschinen-Werbung im Teildienst "AdSense for Search" seien andere Anbieter unerlaubterweise behindert worden, teilte die EU-Kommission am Mittwoch mit. Bei "AdSense for Search" können andere Internetseiten Google-Suchmasken einbinden. Unter anderem schränke der Konzern die Möglichkeiten dieser Anbieter ein, auch Suchmaschinen-Werbung von Googles Rivalen anzuzeigen, befand die Kommission. Die Google-Werbung werde bevorzugt behandelt.   mehr ...

Warum sich Bots an Googles „Ich bin kein Roboter” die Zähne ausbeißen

Den Captcha-Dienst von Google findet man überall im Internet, ob bei Kontaktformularen, Nutzerregistrierungen oder Kommentarsektionen in einem Forum. Der Vorteil bei Googles Lösung? Der Nutzer muss keine kryptischen Zeichen abtippen wie bei einigen anderen Captcha-Lösungen. Es gilt lediglich, die Checkbox „Ich bin kein Roboter“ anzuwählen. Ist sich Google nicht sicher, ob du vielleicht doch ein Bot bist, musst du manchmal ein Bilderrätsel lösen, bei dem du alle Bilder auswählen musst, auf die ein bestimmtes Muster zutrifft. Doch was macht das Verfahren für Bots so kompliziert?   mehr ...

Münchner Sicherheitskonferenz - Google stellt seine Maßnahmen gegen Fake News vor

Gute Quellen hervorheben, Kontext bieten: Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat Google in einem White Paper seine Maßnahmen gegen Fake News vorgestellt. Wie sehr das Unternehmen für deren Verbreitung mitverantwortlich ist, zeigt eine aktuelle Untersuchung zum Thema flache Erde.   mehr ...

 


Internet / Nutzer

Verbraucherzentrale rät zur Regelung des digitalen Erbes

Was passiert mit meinem digitalen Nachlass nach dem Tod? Verbraucherschützer raten dazu, zu Lebzeiten eine Vertrauensperson als Nachlassverwalter zu benennen:

Social-Media- und E-Mail-Konten, Abos bei Streaming-Diensten, Shop-Kundenkonten, Gesundheitsdaten von Fitness-Apps oder Fotosammlungen bei Online-Speicherdiensten: Verbraucher sammeln im Alltag immer mehr digitale Verträge und Daten, aber nur wenige regeln ihren digitalen Nachlass.   mehr ...

Die Wikipedia hat ein Wartungsproblem

Wie der Blick auf eine Überblicksseite der deutschen Wikipedia mit Wartungskategorien zeigt, hat das Online-Lexikon ein Wartungsproblem. Demnach sind beispielsweise über 3.500 Einträge als veraltet gekennzeichnet. Im Internet Archive gespeicherte Screenshots derselben Seite aus den Jahren 2013 und 2016 verdeutlichen, dass die Zahl der wartungsbedürftigen Artikel stark zugenommen hat. Da längst nicht alle überarbeitungsbedürftigen Seiten gemeldet werden - die FAZ nennt als Beispiel Lloyd Blankfein der fälschlicherweise noch als Vorstandschef der Investmentbank Goldman Sachs geführt wird - dürfte die Dunkelziffer doch erheblich höher liegen. Der Grund für den Bearbeitungsstau ist denkbar einfach: Laut Wikimedia Statistics haben im Januar gerade einmal 193 Autoren an der deutschen Wikipedia gearbeitet.   mehr ...

Mehr als 4 Milliarden Menschen nutzen mittlerweile das Internet

Zwischen Januar 2018 und Januar 2019 stieg der Anteil der Internet-Nutzer an der Weltbevölkerung um 9,1 Prozent und damit auf 57 Prozent. Mehr als 360 Millionen Menschen erhielten demnach erstmals Zugang zum Internet. Während in Industrienationen wie Deutschland aber mittlerweile fast die gesamte Bevölkerung das Internet nutzt, sieht die Situation für Menschen in anderen Erdregionen nach wie vor anders aus. Das verdeutlicht eine aktuelle Studie des Marketing-Tool-Anbieters Hootsuite und der Kreativagentur We Are Social.   mehr ...

 
 

Betrug / Abmahnungen / Abzocke

Online-Betrug - Wie Kriminelle über Ebay Kunden abzocken

  • Betrüger hacken Accounts in Internetportalen wie Ebay und verkaufen darüber Produkte, die gar nicht existieren.
  • Das Geld lassen sie sich auf Konten überweisen, die auf Namen von unbeteiligten Dritten laufen. Dabei nutzen sie das sogenannte Video-Ident-Verfahren.
  • Solche Betrugsfälle häufen sich seit etwa einem halben Jahr in Deutschland, berichten Verbraucherzentralen und Landeskriminalämter:

"Susanne und Stephan" verschickten ihre Nachrichten stets mit einem "lieben Gruß" und wünschten auch mal formvollendet einen "schönen 2. Advent". Trickbetrüger klingen anders, dachte sich Matthias Gruber und bestellte bei Ebay-Verkäufer "Stephan" im Dezember vergangenen Jahres eine gebrauchte Digitalkamera. "Günstig, aber nicht übertrieben billig" sei sie gewesen, kein Grund, um misstrauisch zu werden. Die 720 Euro sollte Gruber, der in Wirklichkeit anders heißt, aufs Konto von Susanne überweisen.   mehr ...

Verbraucherschutz - Handy-Abzocke mit Abofallen

Leistungen werden in Rechnung gestellt, die der Kunde nie bestellt hat: Verbraucherschützer beklagen das Abrechnen von dubiosen Diensten. Die Mobilfunkanbieter dagegen haben weniger Bedenken.   mehr ...

Bestätigungslösung - Bundesjustizministerin will endlich Telefon-Abzocke beenden

Vertragsschlüsse am Telefon müssen künftig per E-Mail oder Brief bestätigt werden. So will es Bundesjustizministerin Katarina Barley. Damit würde auch WAP-Billing-Betrug beendet. Dies wurde bereits häufiger gesetzgeberisch versucht, aber nie vom Bundestag zugestimmt.   mehr ... 

 

Weiteres Spiegel: "Telefonvorwahl-Trick - Behörde legt 52.000 irreführende Nummern still."

Heise: "Bundesnetzagentur beendet Abzocke mit weißrussischen Ping-Anrufen."

Tagesschau: "Datenschutzgrundverordnung - Cyberkriminelle nutzen Unsicherheit."

n-tv: "Studie zu steigenden Gebühren - Inkassounternehmen zocken Schuldner ab   mehr

Spiegel: "Betrugsmasche in den USA - Neue Bankkarte, alter Chip."

Golem: "Mobilfunk - Bundesnetzagentur erweitert Preisansage für Auslandsnummern."

Golem: "Abschaltung von über 260 falschen Ortsnetzrufnummern."

PAZ: "Telefonabzocke im Landkreis Peine - Angebliche Microsoft-Mitarbeiter terrorisieren Peinerin."

SZ: "Ping-Anrufe - Netzbetreiber müssen vor teuren Lock-Anrufen warnen."

Spiegel: "Abzocke im Netz - Verbraucherschützer warnen vor Betrug durch falsche Routenplaner."

Golem: "Beschwerden über unerlaubte Telefonwerbung steigen drastisch."

Spiegel: "Jahresbilanz der Netzagentur - Beschwerden über Telefonwerbung auf Rekordniveau."

PlusMinus: "Wie Kunden per Handy abgezockt werden - WAP-Billing."

FAZ: "Überraschendes EuGH-Urteil - Drohen jetzt Abmahnungen für illegales Streaming?"

Heise: "BGH: Eltern haften nicht für Käufe ihrer Kinder über 0900er-Nummern."

Heise: "Mehr Verbraucherbeschwerden bei Bundesnetzagentur 2016."

Heise: "Pornografischer SMS-Spam - Bundesnetzagentur schaltet 0900er-Rufnummern ab ."

Golem: "Online-Hundefutter: 150.000 Euro Strafe wegen unerlaubter Telefonwerbung."

t3n: "Abmahnbeantworter - CCC bietet automatisierte Rechtshilfe für Abmahnopfer."

Der Freitag: "Buch der Woche: Die große Abzocke."

Zeit: "Inkassounternehmen - Das Geschäft mit der Angst."

Verbraucherzentrale Bayern: "Abzocke im Internet - Mahnungen von Rechtsanwälten oder Inkassebüros."

Rechtsanwälte Berlin: "Noch eine Abofalle: die Fortunfive UG aus Düsseldorf mit der Seite grosshandel-b2b.biz."

ZD-Net: "Redtube-Abmahnanwalt verliert Zulassung."

PC-Welt: "Abzocke - Vorsicht: Falsche Porno-Abmahnwelle trifft User."

Spiegel: "Trotz Warn-Button: Millionen Deutsche werden online abgezockt."

Spiegel: "Datenherausgabe: Landgericht Köln kassiert erste Redtube-Entscheidungen."

Heise: "Regierung: Betrachten von Streams verstößt nicht gegen Urheberrecht."

Zeit: "REDTUBE-ABMAHNUNGEN - Die abgemahnten Pornogucker schlagen zurück."

Zeit: "Porno-Abmahnungen - Gericht will Redtube-Abmahnbeschlüsse zurücknehmen."


Internetwährungen / Blockchain

Mit diesem Tool will Google die Bitcoin-Blockchain durchsuchbar machen

Das Internet-Urgestein Google richtet seinen Blick offenbar in Richtung Blockchain. Mit dem Softwaretool Blockchain ETL soll es künftig möglich sein, die Bitcoin-Blockchain zu durchsuchen:

Wie es aussieht, macht sich ein Internetgigant und -urgestein auf den Weg, die Blockchain zu erkunden. Mit dem Tool „Blockchain ETL“ aus dem Hause Google soll es möglich sein, die Blockchains von Kryptowährungen wie Ethereum oder Bitcoin besser zu erkunden. Das soll letztlich dabei helfen, das Potenzial der Technologie zu verstehen.   mehr ...

Kryptogeldbörse Quadrigacx insolvent - Nur verstorbener Chef kannte Passwörter

Nutzer der insolventen kanadischen Kryptogeldbörse Quadrigacx müssen um ihr Geld fürchten. Ein Großteil der Guthaben soll sich nämlich in Offline-Wallets befunden haben, auf die nur der Chef Gerry Cotten Zugriff hatte – und der ist laut einer eidesstattlichen Erklärung seiner Witwe im Dezember an den Folgen einer Darmkrankheit verstorben und hat die Zugangsinformationen mit ins Grab genommen.   mehr ...

Wann kommt denn nun die Blockchain-Revolution?

Die Blockchain werde 2018 das Internet der Dinge revolutionieren, hieß es seitens des eco Verbands im Dezember 2017. Von Revolution konnte aber bislang noch keine Rede sein. Im Interview zu Stand und Prognosen der Technologie geben Stephan Zimprich vom eco Verband und Karl-Heinz Land von der Beratungsagentur neuland nähere Auskunft.   mehr ...


Digitalisierung / Internet-Dienste

Diese Dokus beleuchten die Licht- und Schattenseiten der Digitalwirtschaft

Der rasante Aufstieg von Startups und Unternehmen mit digitalem Schwerpunkt ändert nicht nur unsere Art zu kommunizieren, sondern hat viel weitergehende Auswirkungen auf die Lebenswirklichkeiten weltweit. Diese Dokus zeigen anhand einiger Beispiele, wie diese aussehen können.    mehr ...

Arbeitswelt - Maschinen schaffen mehr Jobs als sie vernichten

  • Durch die Automatisierung sind im vergangenen Jahrzehnt 1,6 Millionen Jobs in Europa weggefallen, geht aus einer neuen Studie hervor.
  • Gleichzeitig sind jedoch doppelt so viele neue entstanden. Unter dem Strich blieben demnach 1,5 Millionen zusätzliche Arbeitsplätze.
  • Allerdings kauften ausländische Investoren, vor allem aus China, deutsche Firmen auf.   mehr ...

Illegale Ferienwohnungen - AirBnB muss Daten zu langen Touristenmieten herausgeben

AirBnB ist bei Touristen beliebt, von Städten aber unerwünscht. Die Stadt München hat nun einen Sieg gegen die Plattform erstritten. Das Urteil könnte wegweisend sein.   mehr ...